1902 / 3 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Ob ein Versicherungsg-shäft vorliegt, kann mi nes Falle zweifelhaft sein; ‘es empfichlt fi, das die D ce nehmungen bei der Erwägung, ob ste die Angaben Su En verpflichtet sind, den Begriff des e NRRRI De Boi 7 lichst weit fassen und. t Ee Falls die Lösung FE U viel ob dieser Begriff erfüllt ist, dem Kaiserlihen Aufsichtsa i en. S E E Personenvereinigungen, die „thren F uR Unterstüßungen gewähren, ohne ihnen einen eus darauf einzuräumen, sind nach S1 Abs. Ps E 09 Versicherungsunternehmungen im Sinne des Nees r: q zusehen. Sollten im einzelnen Falle e ieser Beziehung Zweifel bestehen, so empfiehlt sich die Anme ung. 1

TT. Die Unternehmungsform ist ohne Einfluß auf Me Verpflichtung zu den Angaben. Diese erstreckt sich daher ne a den Aktiengesellshaften und den L A Gegenseitigkeit niht nur auf die D IENENeNEN Arten h Handelsgesellschaften und A Ra A i bürgerlid en Rechts, sondern aüh auf die im Versicherungs- gewerbe Fhätigen Einzelunternehmungen. 2

ITT. Die Angaben sollen der Klarlegung des QeIaile plans (S8 4 bis 12 des Geseßes) dienen, d. h. die 2 nga e sollen das Kaiserliche Aufsichtsamt in den Sg E F fortlaufende Maus des Betriebs der Versicherungs-

ernehmungen zu führen. i a s

As A im allgemeinen zunächst e s rungsunternehmungen selbst überlassen bleiben, M NAe vor ihrerseits zu machenden Angaben zu bestimmen. e 01 R vorzugsweise in Betracht die Statuten, F, Bas, Rechenschaftsberichte, Jahresrehnungen. Das E ey y v sichtsamt behält fi F ber ebe Führen ihm nicht hin- ‘eiche rjcœeinenden Angaben herbe i; j e Abbelt für den erforderlichen JZnhalt der as bietet der § 4 des Gesetzes, wonach der Geschäftsp ae begreift, was bei Ertheilung der Erlaubniß et A muß. Der G-:schäftsplan soll insbesondere den E O Einrichtung des Unternehmens, das räumliche E E Geschäftsbetriebs sowie namentlich a AIATN ir der batte se klarlegen, aus denen U Be E E er künftig Verpfli n des Unternehmens erc A / j eris Boñandibeile des Geschäftsplans sind insbesondere E A Ee rTr0 E die Saßung, sofern die

erne 1f solchen beruht; l j

A E aen Versicherungsbedingungen und as technischen Geschäftsunterlagen, soweit solche nah der Art der zu betreibenden Versicherungen erforderlich sind. IV. Der Geschäftsplan einer Lebensversicherungsunter- nehmung (8 11 des Geseßes) foll die von 1hr O Tarife jowie die Grundsäße für die Berechnung der ¡N und Prämienreserven vollständig darstellen, ael auch den angewendeten Zinsfuß und die Höhe des Zusch age Zur Nettoprämie angeben. Auch ist anzugeben, ob und m n Maße bei der Berechnung der Prämienreserve einc e ck angewandt werden soll, nas O anfänglich nicht die volle Prämienreserve zurückgestellt wird. : P eareseror Zurbagel der Berehnungen dienenden bar scheinlichkeitstafeln, insbesondere über die Sterblichkeit und die Jnvaliditäts- und Krankheitsgefahr, sind beizufügen. ey Für jede Versicherungsaxt (Versicherung ME En Lebensfall, auf den Todesfall, Kapitalver icherung, ten Ee versicherung u. \. w.) sind die zur Berechnung S mnd der Ern E vorzulegen un du zin Zahlenbeispiel zu erläutern. G A i o e Teeuaen mit erhöhter Prämie über- nommen sind oder übernommen werden sollen, ift ferner _an- zugeben, ob und nach welchen Grundsäßen hierfür eine be jondere Prämienreserve gebildet ist. . : V. Soweit Kranken- oder Unfallversiherungs-Unterneh-

gen Versicherungen nah Art der Lebensversicherung unter | wn AIL L T ag

idelequng bestimmter Wahrscheinlichkeitstafeln betreiben, insvesondere die Versicherung von Renten, Versicheruna mit

ihtsamt d f e (ea

) bis zu eintausend Mark angehalten Ge At des Privatversicherungsgeseßes). Berlin-Charlottenburg, den 1. Januar 1902.

iserli ichtsamt für Privatversicherung. Das E Du O Woedtke.

Königreich Preußen,

Seine Majestät der König haben PUIRERaN E Hauptmann a. D. Wilhelm Carl Louis Cuno Gefen A n eynhausen zu Bad Driburg die Genehmigung zu ertheilen, den Namen „Graf von Deynhausen-Sier- storpff“ owie das vereinigte Gräflich von Oeynhausen- Sv ibe Wappen anzunehmen und zu führen.

i jestä óni : ädi be Seine Majestät der König haben Allergnädigst geru dem Rentner Gottfried Wilhelm August Waldt- hausen, Oberleutnant der Landwehr zweiten Aufgebots zu Düsseldorf, den Adelstand zu bestätigen.

Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht : den Bergwerks-Direktor, Bergrath Liebrecht in Berlin zum Geheimen PAUg und genen cat im Ministerium ür Hand ewerbe zu ernennen, - | für Vin Prot or Dr. G tiedris Eberhard Gieseler an der Landwirthschaftlihen Akademie zu Bonn- Poppelsdorf den Charakter als Geheimer Regierungsrath zu verleihen.

Auf Jhren Bericht vom 9. Dezember d. J. will Jch dem greife Wirstg im egierungsbezirk Bromberg, welcher die Genehmigung zum Bau und Betriebe folgender Kleinbahnen: 1) von Erlau nah Schönsee mit Abzweigungen nach Lubasch, Zelazno und Jobshöh, 2) von Kociegmühle bei Kaiserswalde nah Wissek, 3) von Nakel bis zur Neße erhalten hat, das Enteignungsreht zur Entziehung und zur dauernden Be- \hränkung des für ee Anlagen in Anspruch zu nehmenden Grundeigenthums verleihen. Die eingereichte Karte erfolgt zurü.

Neues Palais, den 16. Dezember 1901.

Wilhelm R.

von Thielen. An den Minsster der öffentlichen Arbeiten.

Y Zhren\ Bericht vom 18. Dezember 1901 will Jch cen daß die 22 Chausseegeldtarif vom 29. Februar 1840 (G.-S. S. 94 f.) angehängten Bestimmungen wegen der Chausseepolizeivergehen auf die im Mansfelder Gebirgs- TREITE: Regierung Aas Méxseburg, belegene Chaussee von Meisdorf bis zur Erfzsleben-Ballenstedter Chaussee zur An- wendung kommen. Die eingereichte Karte erfolgt anbei zurü.

Neues Palais, den 23. Dezember 1901.

Wilhelm R. i von Thielen. An den Minister der öffentlichen Arbeiten.

Justiz-Ministerium.

Der Oberlandesgerichtsrath, Geheime Justizrath von Eschstruth in Fiankfurt a. M. \cheidet infolge seiner Er- nennung zum Reicsgerichtsrath aus dem preußischen Justiz- dienst.

‘rämienrückgewähr oder sonstige, die Ansammlung von Prä nienreserven crfordernde Versicherungen übernehmen, findet das hinsichtlich der Lebensversicherung unter TV Gesagte ent: sprechende Anwendung (F 12 des Gejeßes)

ŸVI. In allen Fällen, in denen dec Betricb des Ver- siherungsgeschäfts auf der von einer Staatsbehorde ertheilten Erlaub (Konzession) beruht, sind die etwaigen Bedingungen

ulaîfung vorzulegen 5 VTI E E: von der Verpflichtung, „die iffer [1 bis VI erforderlihen Añgaben zu machen, sind: L

a. die öffentlichen Versicherungsunternehmungen. Daher iheiden insbesondere alle diejenigen Kassen und Anstalten aus, denen vermoge der Arbeiterversiherungsgeseye des Reid öffentlih rechtlihe Pflicht die Durchführung Unfall- und Jnvalidenversicherung oblicagt, ebenso Landesreht beruhende Einrichtungen, ferner alle stigen 0 Landesrecht beruhenden öffentlichen Versicherun zeanstalten, welhe unter der Verwaltung oder Leitung staallicher, Lon munaler oder firhliher Behörden stehen. Hierh r gehören die öffentlihen Hagel- und Viehversicherungsanstal en sowie dic öffentlichen Feuerversiherung&s-Sozietäten; s

h, die auf Grund des Geseßes über die eingeschr Hilfskafsen vom 7. April 1876 (Reichs-Geseßbl S. der Fauna des Gesches vom 1 Zuni 1884 (Reichs-Gc S. 54) errichteten Kassen, die im 5 75 Abs. 4 des Krank U versicherungsgeseyes bezeichneten, auf Grund landesreht! het Vorschriften errichteten Hilfskassen, die auf Grund der Be: werbeordnung von Jnnungen oder Jnnungsverdänden errichteten Unterfstühunagskassen sowic die auf Grund berggesezlicher Bo r: schr. ften errichteten En (S 122 des Gesehes über ie priv Verficherungsunternehmungen):

E N welche die Verficherung egen Kurs: verluste oder die Transportversicheruna oder ausscließlich die Rückversicherung zum Gegenstande haben, soweit es L) nicht um Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit handelt (L 116

G es . M T Et fei noch darauf hingewiesen, daß die Ern des Geseyes auf Versicherungsunternehmungen, die sih bei

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seinem Znkrafttretén in Liquidation oder im Konkurse befinden, |

feine Anwendung finden 104). Solcze Unternehmungen

unterliegen daher niht der Verpflichtung, die vorstchend ¡eihneten Angaben zu machen

VIIT.. Die Inhaber oder Geschäftaleiter von Unter:

nehmungen, die nah Fifffer Il bis VI dieser Bekanntmachung f

ichnet i rpilichtet sind, können, zu den darin icchneten Angaben verpfli k: sofern sie dieselben bis zum î Februar 1902 nit gemacht! haben, zur Erfüllung ihrer Verpflichtung vom Kaiserlichen Auf-

| Landgericht 1 in Berln, der Amtsrichter Mettli h in Saar-

| brüdcken, der Amtsrihta D1 | berg

jonfîtiagen, |

Dem Landgeridtsrath Baumeister in Cöln und dem Amtsgerichtsrath Sebeski in Friedeberg a. Qu. ist die nah gesuchte Dienstentlass Pens eilt. gesuchte Dienstentlasstg mit Pension erthe i ci G Verseßt sind: dw Landrichter Wuthcke in Gnesen nah Schweidniß, der Laudrichter Leue in Rudolstadt an das

louis nah Trier, der Amtsrichter Glahn in Loiß nach Saar- Crone in Shubin nah Brom und der Amisrihter Dr. Schulin in Oberaula nach N ) / S ais Franz Benasch, der Kaufmann Rudolf zawadzki, der Kaumnm Georg Werck meister und der Bankdirektor Martin Friedländer in Bromberg sind zu | Handelsrichtern, der Kaufann Karl Bed _und der Fabrik besizer Augun Bumke k Bromberg, der Fabrikdirektor Dr. | Paul Mehne in Ambe und der Fabrikbesiger Fr Falckenberg in Chobieliù zu PIRIENDE Yandelsrichtern | dei dem Landgericht in Brimberag ernannt. i Es ‘Lo Fabrikbesiker Avqust Thyssen in Mülheim a. d. Ruhr ift die nahgesuchte Citlassung aus dem Amt _als stell vertretender Handelsrichter bei dem Landgericht in ODuisdburg thei . “# R Jn der Liste der Rehdanwälte sind gelöscht: die Rechts- anwälte Geheimer Justüurdwh Dr. Kirchhoff bei dem Land in Greifswald und Brugsch bei dem Landgericht 1 in

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Berlin / / i Der Gericht&Aßessor Schlicht ist in die Nechtsanwalts- liste bei dem Amtsgericht in Sögel eingetragua. | Der Amtsgerichtörath Ebel in Merse zurg, der Rechts anwalt, Justizrath Kr ame} in Düsseldorf, der Rechtsanwalt und Notar Schütte in Halle a S. und der Rechtsanwalt Bongary in Bonn sind aGtorben

Ministerium der geihlihen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten.

Dem Hydrologen bei jem Hydrologischen der en fe A H schen Goinasiewin Neuhaldens- | hem Oberlehrer a6 der dibeliéen höheren Mädchenschule iy e JENTOUE

Bureau

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Nictamlliches. Deutsches Rei c.

Preußenu. Berlin, 4. Januar.

eine Majestät der Kaiser und König hörten beitte Korns n Neuen Palais die Vorträge des Staats- sekretärs des RNeichs-Marineamts, Staats-Ministers, Vize- Admirals von Tirpiß und des Chefs des Marinekabinets, Vize-Admirals Freiherrn von Senden-Bibran.

onigli S -Ministerium trat unter Das Königliche Staats-N l dem Vorsiß seines Präsidenten Grafen von Bülow heute zu einer Sißung zusammen.

er hiesige Königlich bayerische Gesandte Graf von G R B T ist nah Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandtschaft wieder übernommen.

Der hiesige Königlih württembergishe Gesandte Freiherr ai R ist nah Berlin zurückgekehrt und hat die Geschäfte der Gesandtschaft wieder übernommen.

Württemberg, Jhre Königlich Jeit die f in Albrecht von Jhre Königliche Hoheit die Herzogin L t Aber ift, wie „W. T. B.“ meldet, heute früh von einer Prinzessin entbunden worden.

Baden.

Bei tern vorgenommenen Ersaßwahlen zum L U dem A T. B.“ zufolge, im Wahlbezirk Karlsruhe - Land Freiherr von Stockhorner (konf.) mit 76 Stimmen wiedergewählt; Luß (Soz.) erhielt 71 N: Jn Pforzheim wurde Geck (Soz.) mit 90 Stimmen gewählt, Ssell (natl.) erhielt 67 Stimmen.

Deutsche Kolonien. |

Einem Bericht des Kaiserlichen Gouverneurs in Buëa vom 2. Oktober 1901 über die Thätigkeit der neu er- richteten Station Ossidinge im Schußgebiet Kamerun entnimmt das „Deutsche Kolonialblatt“ folgende Mittheilungen: Die politishe Lage in den Ekoi- und Keakalandschaften eel geseßt cine so friedliche, daß diese Gebiete nunmehr als völlig pazifizier gelten können. Die Station wird daher demnächst Borstöße E Nordosten unternehmen, um auch die dortigen Länder zu erkunden un “n AeE ta “roßfluß fi det zur Zeit ein reger

Auf dem Croßfluß fin Zeit ein reger, y Dampfecveckebr mittels des von der Gesellschaft E betriebenen Dampfers Hertha“ statt. Die bisherige Ladung d Dampfers besteht aus Baumaterialien ünd Taushwaaren e ie Gesellschaft sowie aus Proviant für die Europäer der Station. Nas den vom Stationshef vom Kanu aus vorgenommenen flüchtigen E E mitlelungen dürfte der Croßfluß in der Regenzeit für Dampfer i Mamfe schiffbar sein. Oberhalb von Mamfe ist der o fu starker Schnellen auch für Kanus niht mehr passierbar. 2 O er der Dampfer seine s nur bis Nfffsanakang aUdgerngrE: Zur Zeit hat der Grofis seinen ¿Loqiten Stand in dieser Regenperiode,

y ssertiefe, erreicht. /

E Saaten etstreckten sih auf Erbauung der erforder- lichen Gebäude und sonstige Einrichtung der Station. Seitens der Gesellschaft E Se 2 I pur eue eine Faktorei zwischen er Station und dem Dorf Abokum gebaut. R M ‘Seitens _ Zollftation Nfsanakang ist zur besseren Ueberwachung vorbeipassierender Kanus am gegenüberliegenden Croßufer ein kleiner Posten errichtet worden. Die Linie Nssanakang Efimafa wird. durch Soldaten E In Epe it nah Meldung des dort tationierten Gefreiten nichts vorgefallen. L B s Aufmerksamkeit widmet die Station dem Wegebau. Die Wege Abokum—Mamkfe. (Endpunkt der Schiffbarkeit des Croß- flusses) und Abokum Nssanakang sind 4 m breit ausgehauen. Leutnant von Unruh hat am 21. September begonnen, einen breiten Weg von der Station durch das Keakaland über Ede—Tavo Okomoko— Ossing—Ali nach Tinto anzulegen. Hierdurh wird eine s{hnelle und bequeme Verbindung mit der Station Tinto und zu- gleih mit der Balistraße geschaffen. Zwei als Patrouille nah Tinto gesandte Soldaten gebrauchten für den Vin- und Rückmarsch nebst Aufenthalt in Tinto 54 Tage. Seitens der Eingeborenen _sind die Wege auf die Aufforderung der Station hin ebenfalls gereinigt worden. Ein darauf bezüglicher Befebl wurde auch nach dem am reten Croßufer nach Norden zu gelegenen Bokilande gesandt. Der Stationshef wird sich in kurzem für cinige Tage persönli in die c Gebiete begeben. Sergeant Dornecker traf am 14. Zeptember 1901 nah Fertigstellung des Weges bis Mamfe wieder auf der Station ein. Hauptmann Glauning befand sih vom 14 bis 18. September im Keakaland, um seine leßte Aufnahme an das frübere Routenneyz anzuschließen. und den Wegebau zu kontrolieren. L

Für die Samoaner is unter dem 16. Oktober 1901 eine Verordnuna erlassen worden, die das gewaltsame Ver- treiben von Personen aus ihren Häusern und aus den Dörfern unter Androhung einer Mindeststrafe von sech{chs Monaten Ge- fängniß verbietet

etwa zehntägiger

Oesterreich-Ungarn.

Der böhmische Landtag begann gestern, wie „W.T.B.,“ meldet, die Berathung des Budget Provisoriums. Der Abg. Kalin a (czehisch-radikal) beklagte sih unter wicderholtem stürmischen Widerspruch der Deutschen über Unterdrückung der czechishen Minoritäten und über Vergewaltigungs gelüsie der Deutschen und erklärte, seine Partei werde egen jedermann den Kampf aufnehmen , um den Willen des czechischen Volkes unversälscht zur Geltung zu bringen. Der Abg. Fürst zu Fürstenberg jührte aus, der verfassungstreue Großzgrundbesiy werde alle Fragen als nationale «ine ira et atudio behandeln und dahin wirken, daß Ruhe und Friede eintrete, um treu und ehrlih an den großen Aus: gaben des Landtages zum Wohle des engeren Vaterlandes und des Reiches mitzuarbeiten. Der Abg. Essinger sagte namens der deulschen Gortiérittöpartei, dieselbe werde dein Ver sländigungsversuche, zu welchem die Regierung die Juiliative ergriffen habe, nicht auswceichen Dem Herausgreisen einzelner Fragen könne indessen seine Partei nihi zw stimmen, vielmehr müsse der ganze Komplex der deulsh czehishen Fragen g Behandlung gelangen und der Schuh des deutschen Volksthums gegen jede 1 Ra gung nicht aus dem Auge gelassen werden Die Deutschen erblickten in der geltenden Verfassung zwar kein Ideal,

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fönnten aber nicht zulassen, daß dieselbe unterminiert werde,

diejenlge der E l'ulpluren aus de

rungen im We

und bedauerten, daß die Czechen ihre jaatsrehtlihen Forde- ringen ver-

e der Adresse zur Ge tung zu suchten. - Der bg. Zdarsky erklärte, die bezweckten nit allein die Wahrun sondern die der Interessen der gesammten Bevölkerung. weitere Berathung wurde auf heute vertagt.

Großbritannien und Jrland.

Der Lord Mayor von London gab gestern des Marquis Jto und seiner Begleitung ein Diner im House. Der Lord Mayor brachte hierbei den Kaiser von Japan aus, in „W. T. B.“ berichtet, die Verdienste gewaltigen Fortschritt Japans hervorhob und Willenskraft und den selbstlosen Patriotismus pries. Jn seiner Erwiderung sagte der Marquis Jt o, dieN in Zapan en hauptsächlich i Volkes an den Kaiser und der Vaterlandsliebe, seiner tiefen Befriedigung über die welche der Meinung Ausdruck, daß Handeloweitbewerbs

Japan hieran großen Antheil haben

Frankreich.

Nach einer Meldung des „W. T. Y.“ aus

es gestern in Nivoli aus einem

zu Streitigkeiten

von ihren Gewehren Gebrauch machten.

wurden getödtet und sechs schwer verleßt, reiche Verhaftungen vorgenommen.

Rußland.

czechishen

welchem er,

werde.

L Kontre-Admiral

„W-. B.“ aus St. Petersburg gemeldet wird, Gouverneur von Archangelsk ernannt worden.

Spanien. Jn Merja fanden gestern, wie Ausschreitungen wegen der Bureaux der Accisebeamten befürchtet, daß würden.

Acciseabgaben statt. wurden in Brand gesteckt.

Rumänien. Die Depu tirtenkammer R

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Bulgarien.

Bulgarien.

Wie die „Agence Télégraphique Bulgare“ Fürst Ferdinand die Demission des arawelow angenommen und Danew mit der eines neuen Kabinets betraut. Es verlautet, das werde ausschließlich aus folgender Weise zusammengeseßt scin: Aeußeres, Sarafow Inneres und Handel und Verkehr, Na dew Justiz, ize-Präsident der Kammer, Unterricht, Paprikow Krieg.

Asien.

Aus Peking wird dem „Reuter’shen Bureau“ der Kaiserliche Hof sei gestern in P und dort von trägern in- feierlihem Zug empfangen worden. Gesandten sei mitgetheilt worden, in Peking am Dienstag erfolgen werde.

Die „Times“ berichtet aus Schanghai, daß die L Könige der Yangtse- Provinzen in cinem der Kaiserlichen Regierung gerathen hâtten, siatlen, mit auswärtigen Banken bezüglich einer Anleihe von 5 100 000 Taëlg Dieser Betrag solle zur Zahlung der im Rate der Entschädigungssumme dienen.

Afrika.

Das britische Kriegsamt veröffentlicht ein in welhem der Ober Kommandierende der Armee Noberts in Beantwortung der Anfrage einer Dame auswärtigen Blättern enthaltenen Behauptungen über Ausschreitungen britischer Offiziere und Soldaten gegen Buren frauen und Mädchen, namentlich solche aus dem Flüchtlings lager von Jreue, für volllommen unbegründet erklärt.

Aus Johannesburg vom W y. M wird

a dem „Reuter"shen Bureau“ gemeldet, der General Botha habe in einer Mittheilung an

jämmtiliche Burenkommandanten zur Fortseßuug des Kampfes aufgefordert, denn Januar werde das britishe Pariament zusammentreter und zur Bewilligung neuer Mittel für die Fortführung des Krieges ufgefordert werden: diese aber werde das britische Volk nit zugeben, und daher würden die Truppen zurückgezogen werden asselbe Bureau berichtet aus Pretc am 31. Dezember sei cs dem General Bruce lungen, nah einem Nachtmarsche ein Burenl« Die Buren hätten das Herannahen

vemerlt und seien zum großen Theil na det Grenze des Swahilandes geslohen. 14

. ( 22 seien jedoch gefangen genommen und Wagerx sowic 00 Stü Vieh erdeutet worden

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die

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ria vom 3, d. M. Hamilton ge ger zu erobern der britischen

Parlamentarische Naéhrichten.

Bei der am 10 Dezember im L

| d Merseburger Wahl reise (Schweiniß

Wittenberg) vorgenommenen Stichwahl zum Neichatage wurden uach der amilichen Zählung im Garzen 14 7 immen abgegeben Davon erhielt Di Barth in Berlia (freisinnige Vereinigung) 462 und von Leip zger- Nropsiädt (deutshkonservativ) 7, Stimmen. Ersterer n mithin gewählt

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unft und Wissenschaft.

Von den Sammlungen det Königlichen Mufcen datte

rristlidén Epoche am dritten de Neue rwerdunzen dard Anfan f zu

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labe 1901 f n

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grarier der agrarischen Jnteress en, Die

zu Ehren Mansion einen Toast auf wie Allerhöchstdesselben und den die unbezwingliche des Marquis Zto en

das Werk der Hingabe des und gab herzlichen Beziehungen, zwischen Japan und Großbritannien beständen, sowie der Brennpunkt des internationalen

nah dem Stillen Ozean zu rüccke und

Algier ist ganz unbedeutenden Anlaß zwischen Eingeborenen gekommen, die Drei Eingeborene Es wurden zah(-

Rimsky Korsakow ist, wie dem zum

„W. T. B,“ erfährt, Die Man au in anderen Städten Unrifhen ausbrechen

j | ner genehmigte gestern, wie dem D. B,“ berichtet wird, die Verlängerung der (Seltungs- dauer des provisorischen Handelsübereinfkommens mit

meldet, hat der Ministeriums Bildung neue Kabinet Anhängern Zankow's bestehen und in Danew Präsidium und Finanzen, Ludsfanow Kandschew, bisheriger

Bure gemeldet, i aotingfu eingetroffen den aus Peking gekommenen chinesishen Würden-

n wi Den fremden daß die Ankunft des Hofes

Vize: Memorandum Scheng zu ge- der Aufnahme Abmachungen zu treffen. Juni fälligen erîten

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ciner Marmorstatuetten, die sih früher in

gesprochen wird.

Für das Antiquarium, und zwar Jronzen, ‘wurde im Kunsthandel aus augusteischer ges{chwungene, mit einem Akanthos-Nankenornament an, lesbi sches Kyma.

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en Stfepsis, in welcher s{lafend neb etnem zylindrishen Korbe 1

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Löwenkopf gebildet, an Masken mit breiten, 1 Stelle des Henkels vertritt

darunter

] Zwischen dieser Darstellung fol darauf zahme und wi eine feine Nosette Deinos des sogenanuten rhodischen Stiles. schränkt sich auf die f gerihteten Strablèn in : von reichen Füllornat wechselnd Gruppen von

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asiatishen Abthe 1nd folgende Stücke ben

mit Schabracke um

Stil Madonnenreliefs

Arbeiten unter ein rundes

Stil dem F

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__seiner größeren

den

ist, außerdem der Außenseite

acopo San enden Madonna in gan NRahmung,

pethifd) gerahmte Stuckcelief einer Ma röße, dessen Typen, Géwandu Donatello!s aus seiner in Stuck, Donatello?s Hochrelief der heiligen Familie in Stuck, weiß b renaissance und im alt bemalte Thonrelief einer steh seiner ursprünglichen gothischen oder in

mit elassen im Sinne fovino am

Ferner

ticcol& Pisano. XV. Jahrhunzert gehört in Marmor von

| tadellof das den Arbeiten der Massegn

zusammengehs Arbeiten aus der Schule

der Nähe von Pisa befanden. Maßen gleiche Stätuetten :

Jakobus der Jüngere und ein A i zwei etwas fleine einer Kapelle a igungsengels, gleihfalls in Marm noch den Stil des zeit vom XT1V. zum

thronenden Madonna Ferrara stammend, Als Gesch

enke ungenannter Gönner famen in

alte

der „shlafende (Cupido“

Blattwerk verzierte

geknickten Fingers

neuerdings als ein Jug

| alte Sturelief nah dem Desiderio da Settignano

von G.

zstatue cines vom Anfang des XY. sißenden Propheten aus dem XI1V. Für die Sammlung der Gi

Jahrhundert. psabgüsse aus der

der

donna ‘in Halbfigur, ng und Bewegungs- Paduaner Zeit auf- mit alter

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gelang die

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re Engel. nzugehören.

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italienisher es Giovanni Pifano, n diese Neihe ge- Iohannes der Täufer, postel, dec niht näher Sie scheinen

Der T or und von demselben In die Vebergangs- das Hochrelief einer er Grhaltung, aus

e verwandt ist.

die Abtheilung: das Marmor von ganzer Figur ete füddeutshe Arbeit fenbeinfigücch?2n eines

christlichen

befannten mit der sißenden Madonna in Dreyfus zu Paris), thronenden Bischofs ( Jahrhunderts) und das El

die vergold eine

aus der Tucinerc

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Sammlung der Italien erworben eine Zeit mit dreiblattförmiger Mündung Henkel set

die Fußplat

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etnem in Form eines

hantiert, und eine jüngere Gruvpe aus

der Troas. M

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Im Deutschen Theater finden in der nätsten Woche Wieders bolungen von Arthur Schnitzler's Einakter-(Syclus „Lebendige Stunden“ außer morgen ienst Donnerstag sfowieam nächstfolgenden Sonntag Abend statt; am Montag wird „Maria Magdalene“ gegeben, am Mittwoh „Der Biberpelz“, a Freitag Nora“, am Sonnabend „Die Jüdin von Toledo“. 8 Nach- mittagsvorstellung ist für Goes „Cyrano von Bergerac“, für nächst- folgenden Sonntag „Der Probekandvidat“ angesetzt.

Im Berliner Theater wird „Alt-Heidelberg“ morgen und am nâchsten Sonntag, sowie am Dienstag, Mittwoh und Freitag gegeben werden. „Die rothe Robe“ gelangt am Montag und Sonnabend, „Ueber unsere Kraft“ (zweiter Theil) am Donnerstag zur Aufführung.

Im Schiller-Theater wird morgen Nachmittag der Schwank „Hans Hukebein“, Abents Hirschfeld's Schauspiel „Die Mütter“ gegeben. Am Montag wird Neike’s Märchendichtung „Die s{öne Melusine“, am Dienstag, Mittwoch und Freitag „Der Revifor“ wiederholt. Am Donnerstag findet noch eine Wiederholung von Hirschfeld?s Schauspiel „Die Mütter“ statt. Für Sonnabends ist die erste Auffühcung von „Sinfame Menschen“, Drama in 5 Akten von Gerhart Hauptmann angeseßt. Im Bürgersaal des Rathhauses findet morgen ein „Johann Strauß-Abend“ statt.

Im Theater des Westens geht morgen Nachmittag z; halben Preisen „Undine“ in Scene; Abends findet die letzt Sonntags - Aufführung der Fledermaus" mit Frau Heler Lieban-Globig als Gaît, statt. Am Montag wird „Figaro's Hochzeit“ am Dienstag „Die weiße Dame“, am Mittrooc „Don Juan“, a Donnerstag „Der Freishüg“ und am Freitag „Die Aledermaué* ge- geben. Für Mittwoch und Sonnabend Nachmittag ist „Dornröëchen“ ange}eßt.

Im Theater 11, “Januar, unter dem lihen Hoheit des FKror

des Westens findet am Sonnabend, dz; Proteftorat Seiner Kaiferlihen und König rinzen eine Woßhlthätigkeits - Bo ftellung zum Besten Invalidenheims in Ne; b

berg der Kaiser Wilhel s-Stiftung für deuts

[iden statt. Im erften Theil des Programms werden

Königlich säbsihe Kammersängerin Frau Erikz Wedeki ien Solotänzerinnen Fräulein Dell’Era unt Ï ferner Herr Adolf g und 5

s T lonto inmtis G P 41 A ann æhtater fowie Herr Fernand Bonn.

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