1902 / 27 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

ifation, das Koalitionsre<t. V ee von Massow die Frage betraten: uern wäre. Un s

mit Ret. Einigen wir uns au< und studieren wir, wie eine sol{e re. Unsere Arbeiter ürfuisle UDLEEK Dazu fehlt

U acht entstanden ist, dann werden die Nord-Amerikaner erkennen,

eberm daß es zwishen Arbeitgebern und Arbei i S E ien ige èrn und Arbeitnehmern kein werthvolles

uns mehr giebt. Jch fürchte, wir räsonnieren zu viel i und ersammlungsre<t, wenn | in Deutschland, wir zer littern uns zu viel in Neb ¿ i oretish au< besißen, es n hnen die | für uns viel As ufgaben. E E 0E S

ür - ihre. Interessen eintritt, die s\ozial- Bebel (Soz.): Der V i i Zeitung; es fehlt ihnen ‘an einem ordentlichen Recht ; Klasscrtlinp s R A ä Ei Mcorife ne n E eia lich ein ewiges Gewerbegeriht nöthig, damit sie auh | uns. Das hat aber ni A mit de difragé E r Vg Bei

ffrasung des Kontrats M E either j ait Ge Arbeitsamt haben si viel bessere Geister ausgesprochen als

Be- rafun eahndet; bg. S(hlumb ; tr : it eb t i bg. umberger. Man -hat sih auf Kongressen und Ver- dieser Organisationen, sondern au<h dacum handeln, soweit es g Arbei E er geht straflos aus, wenn er den Kontrakt gegenüber dem ammlungen allgemein für die Gründung eines E statistishem Wege möglih ist, einen Ueberbli> darüber zu e

ter briht. Der Landarbeiter hat nit einmal das politishe Wahl- : j j j ft (Wiberspendh rubis), nein, Ee Hat «f nid, Jon winde er hen | diesen Zet zu wrlerfilges, naddem Lie bie ioteetetote Platte | winnen, in weldem Umfange bie einzelnea Organisationen bis 4: hlen. I ugenbli>d, | \{hußkonferenz na< Berlin einberufen haben. Dieses Amt ¡el em für die Erhebung no< näher zu bestimmenden Zeitpunkte be. wo er sih politis frei bethätigen kann, der RA Sozialdemokrat. | die Auferbs haben, das ganze (MialreformeiGe el strebt gewesen sind, die ihnen dur< das Gesetz obliga, toris< oder fakultativ zugewiesenen Aufgaben zu er:

Es kommt s niht nur darauf an, daß die Landarbeiter \ih sammenzutragen und den einzelnen Re ita zur Verfügung zu’ stellen. o lange die Regierungen nicht selbst ein solches Amt füllen, welhe besonderen Einrichtungen sie hierfür getroffen haben, und welche Aufwendungen für dieselben gemacht sind.

koalieren dürfen, sondern es muß auch geseßli<h dafür gesorgt werden, daß sie sich koalieren können. Die Arbeiter Voten überhcnt L egründet haben, müssen wir das internatio i wenig pirti'éelilite Mach, dh fie von dem Koaliionsreht gridt | unterstügen. Ih mbdte Sie aber bitten, unseren Antrag ane: : anz allgemein na dieser Seite hin erweitert werden. Erst neuer- | 1cmen, bei den ausländischen Regierungen Shritte zu thun, um die Dieser Fragebogen if nunmehr aufgestellt und jeßt Gegenstand dings nd Sniileree, weile bon bren Koalilidadee ht Gebrau Ÿ 4 Pra R E E G Aae herbeizuführen. Redner | der kommissarishen Verhandlungen innerhalb der Reichs- und preußi- 2 h en E Erpressung gerichtlich bestraft worden. So lange | und otte Bezlebing T. Fer Au 5 E e E schen Ressorts. Auf Grund der Anregungen aber, die heute in der Sie ns nie fdie heiter auf fs ME llia gleich le uit wenn au< im Reichstag Frauen säßen es gäbe dann hier Debatte gegeben sind, werde ih erwägen, ob man nicht diesen Frage- baa L008 bec ariocan, Deisern Welle; Kie Glauben O M ae einige große Köpfe mehr. Auch der Abg. Auer nähme keinen anderen | bogen no< nah den angedeuteten Richtungen hin zu ergänzen habe. Ausfall der Wahl in Döbeln, in Aas ¡bérwiegend ländlichen Kreise, A un E A Green E die soziale Gleichberechtigung zu | Ich halte es für durchaus praktis, wenn wir große wirthschaftliche hat : gezeigt, daß wir (au d do rt ‘die nationalliberal-konservative S ne ene S A l j he, ; a R liter E Gesetze im Reichstage beshlossen haben, demnächst derartige Erhebungen Abg. Ja et Da fol) Ich sehe mi veranlaßt, der E e N wee ils C act L atsiglid A Vaten (At l U O Kritik des sogenannten Handwerkergeseßes von 1897 ent egenzutreten, A (recht müßte ihnen ebenfalls verlichen werden. Auf 100 Männer A Corte! Vaben: (Sehr gut! links.) ;

Es ist dann die Frage des internationalen Arbeitsamts Gegen- stand der Erörterung gewesen. Ich glaube, und ih habe das wieder- holt hier betont, daß es unserem nationalen Egoismus entspricht, dahin zu wirken, daß andere Staaten gleihartige und glei- werthige Einrichtungen auf dem Gebiet des Arbeitershußtes und der

wie fi Ls Aba e ette woudèn Un kämen heute 42 Frauen in Handel und Gewerbe; diese hätten an Arbeiterfürsorge treffen wie Deutschland ; denn diese gleichartige Für-

e in -dieser Debatte von allen i 1 politischen Fragen ein hervorragendes Interesse. Professor Kekule Pauli ist offenbar beeinflußt dur E B von Stradoniß habe sih mit seinem bekannten Verbot vor der ganzen e d * Sontag mit ichenlohe : n >e eigne ih allerdings die Gerbung mi en sorge ist au eine Frage der internationalen Handels- und Produktions- ; & i ie i i i i G Kommi ganz besonder Ab : ; O i den Geschäften der General-Kommissionen, die ihnen General-Kommissionen nicht mehr ausreicht. Ein Kommissar :

konkurrenz. (Sehr wahr! bei den Nationalliberalen.) Wenn wir M bodues Jahrhundert übertragen worden sind, ist neuerdings die F rerbin a im enan sich gegen die Zuziehung des Laten-

Sha, wo man allerdings in unerhörter ndwerk zu de gezogen ist. ganz besonders. Der Dasbach habe gesagt, daß der Preis für dahin wirken, daß andere Staaten gleiche Lasten für den Arbeitershug Vermittelung in den Rentenguts\achen hinzugekommen. Diesen Auf- | ¿ements zu den Spezial-Kommissionen ausgesprochen. nttäuscht bin

einen Flu< für das deutsche Welt geradezu lächerlih gemacht, in einem Augenbli>, wo Hunderte

í E M OILELS von Frauen zum Universitäts\studium zugelasse ien. Und

Ra nf Le Jegeubreiche Diebe 4:4 B git Senn e an der Berliner Unirecfität iner a es der ‘Welt s

Laden baben bas wértkvoltft Ma ial eldor}, Z-Snabrucd und ÆWles- | verstehe nicht, fährt der Redner fort, wie der Professor diesen Stand-

Berichten N G Ver Unia vorm Db eifceten punkt vor seiner Frau vertreten kann. Wahrscheinlih wird sie ihm

ist allerdings brennend geworden. Es handelt sih um die Einführung e ie x dlle heiß machen. Noch unverständlicher ist eine Entscheidung Eichenrinde von 15 auf 8 M zurückgegangen sei. Troßdem die

au e l it Militärverwaltung die Ei E E b feder a e gr und die Arbeiterfü wi i ben sind die General-Kommissionen ni<ht mehr fkonform gestaltet. | ih dur die heutige Erklärung des Ministers infofern, als er m<t, | stüge, bestehe keine rege tach[rage_ mer : hz Umständen iten c Med alts jet e ot Bei v gevhea euge ftaatlier Aufgaben L N, General- M fr Vor Lnge Nin G Orea Ier de e U Bey Dea I Je E ast way Pte E Ta s e f ° i itberwi werden qhollen, bedarf e N i i er Frage g . ! 1 T0 s ;

mäßigen könnnen ; denn die Frage der Belastung der Industrie mit D ae Zu diesen Aufgaben gehört in erster Linie dasjenige, was at pit h e fertlihe Aufsicht reichen i. Uns kommt es darauf an S herbeiführen, ohne den Schälwaldbesißern im geringsten zu den Ausgaben für die Arbeiterfürforge ist eine Frage der Bruttokosten, mit der Landesmelioration in Zusammenhang steht. Mit den Geschäften daß das Laienelement eine angemessene Vertretung finde. au Gro <t und diese sind entscheidend in der Konkurrenz auf dem internationalen der Landesmelioration sind heute die verschiedensten Behörden beschäftigt: | und Ganzen haben die General-Kommissionen mit dein Publikum n Arbeitsmarkt. (Sehr wahr! links.)

h ¿run des preußis<hen Oberverwaltungsgerichts, welches bestätigt hat, d

eines Reichsgeseßes, und da wollen die Handwerker nicht allein in ; ks f eslätigt hat, daß das Berlin, e in ganze Deutschen Reiche wissen, het e find. Balifest eines Berliner \ozialdemokratischen Dn verboten wurde,

in Pu Bea. M ooren (Zentr.) weist darauf hin, daß in Tae Toatte die Provinzialverwaltung, der Ober. Pren, G E e die Fühlung gefunden, die wir ihnen wünschen. - Wir wünschen außer e leug i | Br ie -Kommni|\sionen. lele - ; iat Ich meine also, wir haben das dringende Interesse, solhen Be- C ay wle. ran cio Dri Me M aag Wie bie Spetial-Kon strebungen nicht feindlih, sondern freundlih gegenüberzustehen (sehr

l e 1 weil Frauen daran theilgenommen haben; es könnten infolge di SE E ute en E u n, Mal Bwtangünnungen Theilnahme der Sozialdemokratie neue Anhänger A E Race as E Bandéls Minist g, ffi Sa ifant Ra Das ist doch wirtlid ein starkes Stü>k. Es herrschen auf diesem C ele ait: LS N U leS, «sir Fa een ertr! | Gebiet die größten Verschiedenheiten in den Einzelstaaten. In Sachsen selben 0A Beiträgen a L “ridenias rben bte n Sai s A können Frauen ungehindert an politishen Vereinen theilnehmen. Es Bioébkerkreifen “Fußerordentl3 H l bos M Blut M6 Die ist eine Schande, daß Preußen hinter Sachsen zurü>steht. (Präsident i eiti ber R e Ls Ober dena, i | Graf von Ballestrem: Ih muß Sie do ersuchen, andere Aus- keine Partei ‘mehr die Non Sr ecclten, Ver Kanon h uf L Ste ée gierungs- und der Ober-Präsident hatten | drüde zu wählen, wenn Sie von Staaten des Deutschen Reiches den eitig In he L iat E ze TE le: Ler I EEe n - antesmelioration wollen wir den General-Kommissionen ie die Svezial-Kommissionen im einzelnen ausge\taltet werden können, | dem „Nheinischen Bauernvperein au e N, / schäfte der Badem or n ten no< die Menge von Geschäften des | Die, dend fen sein. Die General-Kommissionen haben ny | des Bundes der Landwirthe mtacestein habe die Interessen der wahr! links), und, meine Herren, ih habe, ehe diese Anregung aus staatlichen Ansiedelungswesens und eine ganze Menge anderer agrar- | ihren Aufgaben genügt, es sind ihnen aber im Laufe der falt q: asts-Painister Sretzert fisk chen Zuteressen immer sehr gut in dem hohen Hause gekommen ift b it i dne ß; ; eseizlicher Fragen, wie das Fideikommißwesen u. a. Hierfür ist die viel neue Aufgaben zugewiesen worden, daß jeyt eine mee altung | Landwirthschaft mit den fisfa B E Minister habe si< in der ohen L g n ist, bereits angeordnet, daß aus den mir mformung der General-Kommissionen durchaus erforderlih. Mit dringend nottzcendig ist. Wir werden für die Kommissionsberathung Einklang zu bringen gewu t; der neue U f diesem Ge- zur Verfügung stehenden Fonds das internationale Arbeitsamt in der Ueberweisung der großen, dauernden staatlichen Aufgaben steht die | stimmen. i i : Debatte jedenfalls den Anspru erworben, L er au Basel, bekanntli ein wissenschaftlihes Institut, welches das gesammte Organisationsfrage im engsten Zusammenhange. Wenn man nicht Abg. Freiherr von Zedliß und Neukir (fr. kons): f G Material über Arbeiterfürsorge und Arbeitershuß sammelt, unterstüßt die wihtige Frage der Landeskultur den General-Kommissionen | (ließe mi< dem Antrag auf Ueberweisung an eine besondere Nou tion werde. (Lebhafter Beifall links und in der Mitte.) s Der Herr Abg. Hoffmann-Hall ist dann auf einige Spezialfragen eingegangen, und ih halte es für meine Pflicht, die bei der Debatte

Innung gestellt; ers der Minister war es, der spre ; Lt ; / Vre : en.) Die Frage der Accordarbeit in Hamburg ist k n Ober-Präsidenten zu einer anderen Entscheidung anwies. Die Re- rinzipien-, fondern eine Zweifmäßigkeitsfrage / N O id ¡ete durhaus bewandert sei; aber er solle auh nicht vergessen, daß L isfuti Sea E dem tarpejischen Felsen wieder heruntergestürzt werden 7 isen wollte, dann wäre es ja fragüh, ob es nothwendig | an. Dort werden wir die Einzelheiten der Frage eingehender diskulieren Barmer Las ormen. Wir wünschen die Umformung nur aus Mies Der Abg. Glayel hat ja Borstläge -gemaht, die sich frucht- über den Etat des Reichsamts des Innern gestellten Fragen, soweit ih das kann, zu beantworten. Er hat si< zunä<hst über die Gesetzgebung

Flamationen gegen die Heranziehung zu Beiträgen werden dur< solche d n ; ; s Ê C er Beschluß des Lübe>er Parteitages. So gehen wir jedenfalls Baraünge natürlih ni<t vermindert werden. Die Großindustrie unsere Genossen niht vor, wie die rbeligébèr nach van teten könne. Der Redner bringt die N S zweier Wiesen- 1 Alg n enoffensaften in seinem Wahlkreise Cöln-Land) zur SpenSe ihti irt ftlichen Gründen. Die Umformung bietet aber #0 | har für die Kommission werden verwerthen lassen. m Plenum Ban r bten, daß die betheiligten Behörden, die Ministerien Lmint es aber nur darauf an, einige v gi Gesichtspunkte zu be- gegen die Kurpfuscher beklagt und über die Bestimmungen über das Geheimmittelwesen. Jh möchte mir demgegenüber eine allgemeine

ucht sozialen Lasten von si< abzuwälzen, die Großkonfektion in | die von ihren Arbeitern einen Revers verlangten, daß sie niht der er Staat habe dort eine Melioration vornehmen lassen, es sei a des Innern und der Justiz, sih ins Einvernehmen seßen müssen, um | handeln. Es freut mi, daß der Minister vom landwirthschaftlichen Bemerkung gestatten. Man klagt, meine Herren, daß das Publikum

lin war bisher an diesen Lasten fast garnicht betheiligt, nicht 0 ; ; l ' zialdemokratishen Partei angehören. Auch Herr von Heyl duldet einmal dur< Krankenkassenbeiträge. Nachdem urs Beschluß der jo seiner Fabrik n \fozialdemokratis{h E ; ‘Arbeiter. este iht melioriert, sondern deterioriert worden ; dann seien zwar die hohen S E I rakarbearaien gekommen, hätten sih die großen Wasserstiefel an- i ¿gentwurf darüber vorzulegen. Bei der troß Glo>ken- | Standpunkt aus die Nothwendigkeit der Reorganisation der Genera? ean des Präsidenten andauernd großen neue im Hause, sind die | Kommissionen anerkannt hat. Hoffentlich unterstüßt uns diesmal auch dur den unlauteren Wettbewerb übervortheilt werde; man klagt über den Schwindel des Geheimmittelwesens, über den groben Unfug

städtischen Behörden die Verpflichtung der in dieser Branche Thäâtigen | Jy anderen Fabriken ht ein wahres Denunziationssystem. Von gezogen, es sei aber nicht besser geworden. Er se st befinde sih unter weiteren Ausführungen des Redners nur bruchstü>wei]e zu perstehen. | die landwirth\haftlide Verwaltung in der Kommission. Ih gebe der Kurpfusher. Eins überras<ht mi< hierbei. Wir lesen ‘und hören

zur Versicherung ausgesprochen war, haben die Großkonfektionäre den Staat s M 7 bés Biisbeumeislern, welbGt : 6 ubt - gelang, © duo An- en Staatswerkstätten will ih garnicht reden. Man hat auf Mille- E e E e <t g < rand fgewiesen. Wir können nichts dafür, s [r lee T elheren den Leidtragenden. Die \{hwarze Brühe gehe von den Wiesen gar- ni t mehr herunter. Der Redner befürwortet gewisse F Er führt aus, daß die Zuständigkeit der General-Kommissionen für | ¿y, daß die Vorfrage die ist, wie der Kreis der Aufgaben Er in Bezug auf die Grenzsperre; so wesentlich diese zur Bekäm fung den ihre Aufgaben nicht ausreihe verbreitet sich dann über die Erlediguug | is, die den General-Kommissionen in Zukunft zu überweisen find. der Rechtsstreitigkeiten und {lägt vor, den Antrag einer besonderen | Sie müssen ständige Glieder des Verwaltungsorganismus werden. alle Tage, wie sehr die Intelligenz des deutshen Volkes in der modernen Zeit fortgeschritten sei. Wenn diese Intelligenz wirklih so gewachsen ist, darf man es dem Publikum au< einigermaßen über-

e selbständige Gewerbetreibende ä j betrachtet zu werden, einfa den Stuhl vor die Thür gel t. Also Grundsäge preisgegeben hat. Es kann ja auch Dafür kann doch gemacht werden. err von Sie ehen gu lie fo Lie obeictcliite Crlanduid midt mebr u z renze die Leute ohne ho iffion von 14 Mitgliedern zu überweisen. Wie das zu geschehen hat, wird eine Frage ernster Erwägung sein. “Sea L für Landwirthschast x. von Podbielski: Es entspricht aber dem Zuge der Zeit, daß man diese Behörde an- unutc A So 4 lassen, felbst die Auswahl in seinen ges{häftlihen Beziehungen zu treffen und sih davor zu \{ützen, solhen s{windelhaften Unterneb-

sammenhang stehenden fonstigen Organisationen dur eine statistische Erhebung näher feststellen zu lassen. Ich habe das reichs\tatistis<he Amt ferner beauftragt, zu diesem Zwette einen besonderen Fragebogen aufzustellen, und als leitendes Motiv für diesen Fragebogen ist gesagt: Es soll fich hierbei nit ledigli um die zahlenmäßige Erhebung der im Reiche vorhandenen freien Innungen, Zwangsinnungen, Janungsaus\hüsse und JInnungsverbände, sowie der Mitglieder

Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.

16. Sißung vom 30. Januar 1902, 11 Uhr.

Jn dritter reiben werden der Gesezentwurf, be- treffend die Einführung einer Schonzeit für das Schottishe Moorhuhn, und der Entwurf einer Jagd- ordnung für die Hohenzollernschen Lande ohne Debatte endgültig angenommen.

Sodann folgt die Berathung des Antrages der Abgg. von Arn im (kons.) und Genossen : E „die Staatsregierung zu ersuchen, die Organisation und das Verfahren der Wenetal- Cammillionen auf folgenden Grundlagen anderweit zu gestalten:

I. ZUL Herbeiführung eines festeren Zusammenhanges der General-FRommssionen mit dex allgemeinen Landesverwaltung find die General-Kommissionen, unter Abänderung der Instruktion für die Ober-Präsidenten vom 31. Dezember 1825, den Ober-Präsidenten in der Weise N een gal A ein maßgebender Einfluß auf den

ang der Geschäfte gesichert wird. : 2 l. Es ist für die Bearbeitung der den General-Kommissionen auf dem Gebiete der inneren Kolonijation und der Landesmelioration bereits überwiesenen und der ihnen auf diesen und ähnlichen Ge- bieten der Landeskultur no<h weiter zu überweisenden Aufgaben eine diesen Aufgaben entsprechende Dee rang der meliorationste<hnis{ gebildeten Beamten, sowie eine Mitwirkung gewählter Laien mit entscheidender Stimme in den Kollegien vorzusehen.

111. Im übrigen bewendet es bei dem bisherigen Verfahren mit der Maßgabe, daß den unter Zuziehung von Laien follegialis< auszubildenden Spezial-Kommissionen eine größere Selbständigkeit beizulegen und ihnen in mögli<hst weitem Umfange die auf münd- lihe Verhandlung zu treffende Entscheidung erster Instanz zu über- tragen ist.“

Zur Begründung des Antrags erhält das Wort Abg. von Bo>elberg (kons.): Eine durchgreifende Umgestaltung

die Bewohner fehlen, oder wir müssen naher no< allerlei Erker uen. Pn möchte ih bitten und ih glaube, in dieser Be- ziehung die Zustimmung aller Parteien zu finden S die Sache einer Kommission zu überweisen; dort werden wir uns eingehend über die Materie unterhalten können. Aber hier im Hause zu untersuchen, ob dieser oder jener Vorschlag gangbar it, das würde sehr s{<wierig sein, vielmehr werden in der Kommission die Grundlagen zu s{<haffen

ar wesenili< infolge der Erholung der Zu>erindustrie. u uis n Wh find wieder neue Moment? eingetreten,

eine weitere Steigerung unmöglih macher Ob die Lavdwirthe nah der Zollerhöhung den Arbeitern höhere Löhne geben wollen oder nit, darauf kommt es garnicht an; denn sie werden die höheren Löhne eben geben müssen. In gewissem Sinne wird die Zollerhöhung den Bodenpreis steigern ; aber man darf au< die Momente nicht ver- gien welche diese Wirkun

wieder e e E z e delt hei der Zollerhöhung wesentli arum, i)

der Sobenyrelse zu verhindern und Lten in A S e: lou Je E E E E A if E Ct eine Menalnie unseres Viehbestandes im wird, - Bray! -xeG Verhältniß zur Bevölkerungszahl. Die Statistik muß man aber Abg. Glaßzel (nl.): Au<h wir meinen, daß die Aufgaben der | spezialisieren. Der Bestand an Kleinvieh, an Schafen hat abgenoumes, General-Kommission erweitert werden müssen. Es ist ein othstand, | aber der Bestand an Schweinen und Rindvieh ist gest egen. Nr daß die Landeskulturarbeiten heute in den Provinzen von verschiedenen | Viehbestand hängt wesentlih von den Preisen ab, und i is die Organen nebeneinander erledigt werden. Ee E d O Preise wieder angemessen sind, e Betnchrang des A ues tandes

i i 7 n, zu UvET- i Ö unahme ; :

alle diese Aufgaben einer Behörde, der General-Kommi] sion, 3 E ber Lie * epa ber Maul- L e M R dsa alle Landwirthe mit e Vie Freude begrüßen. Der Redner tritt ri

veisen. Die ganze Behörde muß dann in engere Sühlung gebracht N mit ih FrisGen Leben. Le dies dadurch zu erreichen ist, da

dem Ober-Präsidenten ein maßgebender Einfluß eingeräumt wird ist vielen von uns zweifelhaft und bedenklich. oll ‘der Ober-Präsident ständig von den Geschäften der General-Kommission unterrichtet werden ? Ein Kommissar desselben würde bald ein Mitglied jener Behörde werden,

îr die Förderung der Pferdezucht in Westfalen ein und wider pricht E Mie Abcingen des Abg. von Erffa über die Einstellung des Etx- tinktivverfahrens zur Bekämpfung der Reblaus in der Pie Int Bei dem vom Abg. nos T On 2 ren O e i en würde. Ein engerer Konnex mit den Inter- | Weinbergbesizer nahträglih do e herausnehmen , essenten mußte ‘wohl auf ‘anderem Wege erreicht werden. Ein Uebel- | die sie dann Kive Ent\ Aeigung erhalten hätten, sodaß Unsicherheit stand ist die jeßt vorzugsweise juristishe Thätigkeit dieser Behörde. | guf diesem Gebiete bestehe. , | L Nah unserer Meinung müßte die richterliche Thätigkeit von der Ver- Abg. Kittler-Thorn (fr. Volksp.) bespricht die ai G waltungsthätigfeit getrennt werden. Die Umgestaltung der Spezial- | Gerbstoffzolles. Wenn man früher billige Gerbstoffe vom Aus an e fommissicnen erscheint au< als nothwendig, und zwar unter Zuziehung | bezogen hätte, wären viele Tausend kleinere Gerbereien, die in vues des Laienelements. Ob die Laien Stimmrecht oder nur eine berathende | kleinen Städten bestanden hätten, nicht, eingegangen. e en Stimme haben sollen, wird in der Kommission zu prüfen sein. | 70er Jahren hätten die aus Amerika importierken att eger “u u Wenn die Aufgaben der Gener erweitert werden, #o | [eder zu billigen Preisen reißenden Absaß in Deutschland gefun A E muß auch die Zahl der technischen See Ui va wee ise sei panals ein E nôrhbentden Gerberei evele, daß sle i ih ehr in die Sache hineinarbeiten, in tehnis<he | nit glei die Flinte ins Korn T : L Ii tief eindringen. Endlich sheint es mir us g en Gerbstoffen angestellt hätten. Sie hätten auh

igen amerikanis C ; nothwendig, die Wasserfrage, soweit sie für die Feldmarken in Be- Erfol e erzielt, und dann habe die deutshe S uhindustrie einen großen trat kommt, einheitlich zu regeln.

__| Aufs{hwung genommen. Wenn der oll auf Gerbstoffe erhöht werde, i Abg. Graf Stra <wi y (Zentr.): Der Minister hat heute, wie fónne die deutshe Schuhindustrie nicht e hi bleiben. der General-Kommissionen erweist sih fast nah allen Richtungen als | ein Vorgänger im vorigen M anerkannt, daß die jeßige Organi-

Laien auch eine ven auge der Kulturtechniker.

nit einmal diefe kleine Last will eine so blühende Großindustrie | {9 giemand das Unglü>k hat, so etwas zu thun. tragen. Es hat eine reinlihe Scheidung zwischen Fabrik- und Hand- Ma E Gd mi nar pp dor en. Er is als Oberst ab- gegangen, um fi< wählen zu lassen. Er hat gefunden, daß

werksbetrieben, zwische Handelskammern bezüglich der Milgliedschast zu erfolgen. Was den Befähigungsnachweis be- | die interfeld, Bismar>k u. \. w. kein Glü>k gehabt haben Datum ist er hergekommen und hat einen

n Handwerks- und , so werden demnächst die Handwerkskammern über die Frage, uns enüber. Heiterkettgerfol davongetragen. Jch bâtte gewünscht, daß er etwas

ob für das Baugewerbe solcher für nöthig En wird, geböri werden. Der uns heute zugegangene Antrag, der Erhebungen über | mehr Geshma> an den Tag gelegt bätte als der Graf Pükler. Wir sind hier die Wortführer der Namenlosen gegen Namensträger,

die Zahl und Thätigkeit der Innungen, Ie und Hand- l deren Vorfahren das Volk seit Jahrhunderten ausgeplündert, aus-

wertefkmmern wünscht, kann uns nur willkommen sein. bg. Hoffmann -Hall (d. Volksp.) spriht die Hoffnung aus, gebeutet und unterdrü>t haben. Das glü>t Ihnen uns gegenüber nicht mehr. Darum der blinde etger des Herrn von Massow und

daß bald ein umfassendes Gesetz zur Medizinalreform werde vorgelegt seine famose Rede. Er sagte, es sei bedauerlih, daß das Nothe Meer

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nd bewirthshaften dürften. Der Redner bemängelt ferner die E O (da Bauordnungen auf dem Lande, Ny eine Ver- einfahung des Konsolidationsverfahrens und legt \{ließli<h die weitere Fürsorge für die arme Eifel der Regierung ans Herz; in der Eifel bestehe insbesondere der dringende Wunsh na< Erhaltung des Schäl- waldes. Früher hätten die Landwirthe am Jahresshluß ihre Tau- sende eingenommen, das seien andere Zeiten gewesen; beute embrassierten die Städte mit der Zeit alles Vermögen, während das

werden. Das Bedürfniß sei für alle Medizinalpersonen ein sehr dringendes. Die medizinische Wissenschaft sei in den leßten 30 Jahren außerordèntlih fortgeschritten ; die Medizinal ersonen müßten aber für ihre Leistungen si< mit ganz geringen Entschädigungen begnügen, und die Ghrengerihte und Aerztekammern wären nur ein {wacher Ersay. Der Aerztestand habe immer größere Mühe, \ih des überhandnehmen- den Kurpfuscherthums zu erwehren. Der Arzt, der einen Fehler bei

liedert an den Ober-Präsidenten. Der Schwerpunkt wird aber in die untere Instanz verlegt werden müssen, damit die Entscheidungen

Als ih im Frühjahr v. I. die Geschäfte des Ministeriums über- dicht vom grünen Tische sondern aus dem frishen Leben heraus er-

nabm, fand ih die Arbeiten über diese Materie vor. Der bezügliche

4 é ¿c olgen können. y i Kommissionsbericht, von dem der Herr Vorredner gesprochen hat, ist, folg Abg. Dr. Crüger (fr. Volksp.): Ich babe im vorigen Jahr

soweit mir bekannt, niht zur Vertheilung im hohen Hause gelangt. | darauf hingewiesen, daß es fals sei, der Kommissionsberathung zu weite

nicht früher si ges{lossen habe. Jhre Freunde (rets) sind do<h Reprä- sentanten des Christenthums ; Christus war ein Jude, die Juden das aus- erwählte Volk. Wären die Juden ertrunken, so gäbe es keinen Christus. Herr von Massow würde dann na<h wie vor in seinen ostpreußishen Urwäldern sigen. Er hat die Verhältnisse der Land-

der Ausübung seiner Kunst mache, werde {wer bestraft

der Kur-

pfuscher, der den Tod eines Menschen verschulde, komme sebr gelinde davon.

Fot habe man au die Zulassung der Frauen zum Studium der edizin erleichtert, und es werde nicht fehlen, daß eine größere An-

zahl von ren n demselben zuwendet. zu sagen eine weibliche Seite. Amerika, England dürften die Frauen nit auf denselben Universitäten stu Männer, bei uns studierten beide Geschlechter auf densel

Die Gla bisher der Besuch der Hörsäle den Medi

Die Heilkunde babe ja so

und Rußland dieren wie die ben Anstalten. zinstudierenden

echter gestattet gewesen ; das sei neuerdings verboten worden,

und es dürften sogar Studenten und Studentinnen niht mehr zu-

handen auf der Straße gehen.

Es möchte also wobl Grund vor-

nden gewcsen sein, zu solchen strengen Maßnahmen zu greifen. edner sucht dann nahzuweisen, daß die Frauen keinedwegs na den

öten hren der Medizin s\trebten, daß sie

vielmehr die

pprobation nur erlangen wollten, um sofort în die Praxis ecin-

zutreten. diese ganze Frage bei der

Diese Umstände legten den dringenden Wunsch nahe, daß orstehenden Medizinalreform geregelt

werde. Die Klagen der Kassenärzte über die Konkurrenz der Natur-

ärzte harrten au<h immer no< der Abstellung. eit dem Jahre 1881 die Zulassun

E j niht approbierter assenpraxis. Der Bundesrat

In Sachsen bestehe

Aerzte bei der

habe im Jahre 1887 abgelehnt, einer

Petition der Acrzte ftaltmgeben, welche verlangt hätten, daß unter

der freien „ärztlichen“

handlung im Sinne des Krankenkassen-

seyes nur die Behandlung dur< einen approbierten Arzt zu ver-

tehen sei. trauensleute, wel rigen. Redner

In vielen Fällen hielten sich leider die Krankenkassen an

es verständea, sich in besonderer Weise an- priht darauf in lobendem Sinne die neue

FEhungbordoung für die Aerzte und wünscht deren baldige Aus- n

de ung ans auf die Thierärzte Abg, Kruse gefragt, wie weit die Verhandlunge

ebl Regelung des Apothekenwesens dichen Silosttreta Graf von - deth

ausgearbeitet sei und der Prúfung des preußis

Schon im Jahre 1895 habe der

n über eine

scien. Der

sadowsky habe mitgetheilt, daß cin Gesey Ressorts unterliege.

Die Nothwendigkeit dieser Regelung sei inzwischen immer dringender geworden. Ueber die Geheimmittel gebe es keine ausreichende Defi-

nition, und infolge dessen herrsche eine große Rechisunsicherheit.

Cel auf das efretâr Graf

von Posadowsky mitgetheilt

ng des thierärztlichen Studiums machen <haftliche Verwaltung und das Kriegs-Mi

[tus- sie n

sich warten la S berger (L) Wenn i&

o amit ni in Zugesi fi auéí Vor 10 Jahren twwáre L

en. Ohaoe Betheili hat aber heute ein so

Bedeutung. Die Amerik lassen reden und einigen das Anéland wirtbs<aftlih zu anteriogen; ven ibrem

inisterium daß eine

ich enk un Na A

orsludium der Thierärzte habe, ie ihm der Slaats- . die dngund beim Bundedrath beantragt, die maturitas zur Vor-

Kriegs-Minifterium bâtten sich eher: - n erm t F r ausgesprochen. Ein Hinderniß scheine beim pren ischen

liegen. Die Thierheilkunde habe

i eibe von Fine „_ welche die utf bâtten, mit dem nöthigen Wokl bebandelten. Hoffentlich werte die eyliche Regelung dieser Sache nicht lange auf errn Pons nicht ant-

n

bayerische

ber zu

seinen Aus-

n errenationales von naland Amt kaum

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arbeiter im Gegensaß zu den Industriearbeitern so rosig geschildert, daß man sich fragen muß : woher kommt denn die Landfluht ? Ich will garnicht bestreiten, daß es eine Reihe von Arbeitgebern auf dem Lande giebt, die ihre Arbeiter so gut wie möglich stellen. Aber es kann nicht bestritten werden, daß ihnen die Arbeiter davongeben, weil den meisten die Behandlung und die ganze Lebensweise auf dem Lande nicht gefällt. Gewiß giebt es in den großen Städten \{le<te Wohnungsverhbältnisse. Wir haben seit vier Jabren eine Kommission zum Studium der Berliner Wohnungsverhältnisse nieder- geseßt, wel<he Ergebnisse zu Tage gefördert haben, daß einem die Haare zu Berge tehen. Auf dem Lande giebt es aber nicht etwa bessere Zustände. Das eine Wort des Gutösherrn von Cadinen: „Die Schweineställe sind ja hier besser als die Wohnungen“, spricht für sich. derr von Massow war sehr ärgerlih über unsere Kennzeichnung der fiziere. Es ist aber do Thatsache, daß die Söhne der Edelsten der Nation, wie aus den Prozessen hervorgeht, Handlungen begangen haben, die man uns zu den s{wersten Verbrechen angerechnet haben würde. Redner wendet sih s{ließli< gegen cine Aeußerung des Minifsterial-Direktors Dr. Fischer über die Gewecbe-Ansoctlores und bestreitet, daß seine Partei gegen diese ganze Institution sei.

Abg. Dr. Crüger (fr. Volksp.) weist auf die widerstreitenden Meinungen hin, die sich auf der re<ten Seite über die Wirkungen des Innungbögeseyes bemerkbar gemacht hätten. Daraus ergebe sich, daß die Hoffnungen, welhe man an dieses Gesetz geknüpft habe, nicht erfüllt worden seien. Gerade auf dem Gebiete des Genossenschafts- wesens, das allein dem Handwerk etwas helfen könne, würden die Zwangsinnungen und Handwerkskammern nichts leisten können. Ueber die Verbältni e der freien Innungen und der Zwangsinnungen müsse eine Statistik näheren Aufshluß geben. Ausschreitungen im Frauen- universitätsftudium scien nur im Ausland vorgekommen; daraufhin fênne man in Deutschland keine reaktionären Maßregeln treffen. Man müsse die leyten Hindernisse beseitigen, wel<e einer Gleichftellung der Frauen entgegenstehen. Die zitierte Entscheidung des Oberverwaltungögerichts zeige, daß die heutigen Zustände unhaltbar seien. Die Thätigkeit der Arbeitsämter untershäte der Aba. Schlum- berger. Diese Aemter seien geeignet, Arbeitgeber und Arbeitnehuter einander näher zu führen, Mißverständnisse aus der Welt zu schaffen. Seine Freunde würden eventuell au< für den sozialdemokratischen Antrag stimmen. Dem Abg. von Massow habe der Abg. Bebel schon seatworket. Beim Lesen des stenographischen Berichts werde er wobl

t gefunden haben, daß er seine Genossen i í Felbf N gegriffen habe. en im Osten selbst an

Staatssekretär des Jnnern, Staats-Minister Dr. Graf von Posadowsky-Wehner:

Meine Herren! Auf die Anregungen aus diesem hohen Hause bin habe ih am 8. Oftober vorigen Jahres das reichssiatistishe Amt be- auftragt, Erhebungen darüber anzustellen, wie sich nunmehr die Ver- hältnisse innerhalb der Jnnungen nah Abschluß der Organisation des Innuagöwesens gefialiet haben. Jch habe in diesem Schreiben aus- drücklich gesagt

es solle zu diesem Zwe> in Aussicht genommen werden, die Wirk-

mungen zum Opfer zu fallen. (Sehr wahr! links.) Auf allen Ge- bieten, meine Herren, kann der Staat nit die Nolle der Kinderfrau spielen (lebhafter Beifall links), etwas Intelligenz muß Jeder selbst in seinem Interesse anwenden. Vor solchen s{windelbaften Unter- nehmungen ist so oft gewarnt worden, daß es ih {ließli Jeder selbst zushreiben muß, wenn er no< darauf hbereinfällt. (Sebr wahr! links.) Was speziell das Geheimmittelwesen betrifft, so ist ja die Rege- lung desselben in Autsiht genommen. Jh will die Debatte nicht aufhalten, sonst würde ih nahweisen können, daß die Befürchtungen, die besonders seitens der <emis<hen Industrie gegen die Regelung dieser Frage in der Presse erhoben sind, durchaus unbegründet sind Aber allerdings werden wir die Geheimmittel unter \{arfe Kontrole nehmen, die entweder vom ärztlichen Standpunkte gefährlich sind oder offenbar nur betrügerishen Zwe>en dienen.

Was die Frage der Vorbildung der Thierärzte betrifft, so ist ein darauf hinzielender Antrag seitens der Königlich bayerischen Regierung allerdings eingegangen, nah welchem die Thierärzte das volle Maturi- täts-Examen abgelegt haben sollen. Ueber die Frage selbst ist bisber indeß no< nit entschieden worden, sie ist no< Gegenstand der Berathung.

Und was die Entwi>kelung des Ausbildungöganges der Apotheker betrifft, so ist au hier eine Verordnung in Vorbereitung. Es wird vielleicht für weite Kreise der Betheiligten von Interesse sein, wenn ih hier mittheile, was man in Aussicht genommen hat. Die Zulassung der Apothekerlehrlinge wird wahrscheinlih abhängig gemacht werden von dem Nachweis der Reife für die Prima eines Gymnasiums oder Realgymnasiums; die Lehrzeit soll drei Jahre betragen, für Inhaber eines zum Besuch einer deutschen Universität berehtigenden Zeugnisses der Reife zwei Jahre, und solk abgeschlossen werden dur eine Gehilfenprüfung. An diese soll sich erstens ein Servierjahr, demnächi ein Universitätsstudium von vier halben Jahren und {ließli die Prüfung als Apotheker anschlichen, zwei weitere Servierjahre sollea die Ausbildung abschließen. Das ist der Plan, der vorläufig ver- handelt und wahrscheinli< zur Verabschiedung gelangen wird. Ih glaube, damit die Fragen beantwortet zu haben, die aus dem hohen Hause gestellt sind

Hierauf wird um 6 Uhr die weitere Freitag 1 Uhr vertagt

Berathung auf

samkeit der Geseye bezüglich der Innungen und der damit in Zu-

Jch habe mir aber troydem Kenntniß von demselben verschafft und ihn zur Grundlage einer Umfrage gemacht, die ih zunächst an die General- Kommissionen gerichtet habe. Die sehr umfangreichen Berichte ders selben habe ih naher den Ober-Präsidenten zugehen lassen, um fich au über diese Materie zu äußern, und {ließli habe i< das Ober- landesfulturgeriht gehört, dessen Bericht erst vor furzem bei mir ein- gegangen ist. Ih glaube aus diesem Vorgehen wird das hohe Haus ersehen, daß ih nicht etwa gewartet habe , bis in dieser Session erneute Beschlüsse gefaßt würden und die Regierung dazu Stellung nehmen müßte, sondern, daß i< glei in die Zadhe eingegriffen habe, und möbte bier vor dem hohen Hause erklären, daß von meinem Standpunkt und vom Standpunkt der landwirths<aft- lichen Verwaltung aus ein Bedürfniß anerkannt wird, die General- Kommissionen in anderer Weise zu organisieren. (Hört, bôrt! und Sehr gut!) Aber über das „Wie“ gehen die Ansichten no<h sehr auseinander sowohl in dem hohen Hause, wie auh bei den gehörten Behörden. Ich glaube, wir werden au in der von dem Herrn Vor- redner vorgeshlagenen Kommission nicht cher zu cinem vollständig flaren Wege kommen, bis wir uns nicht tarüber \{lüssig machen, welche Aufgaben dieser neuen Behörde, der umwformenden General- Kommission, liberwiesen werden solleu. Denn man fkann dod nicht erst cine Organisation maden und dann na<h- her in Berathungen darüber eintreten, was man der neu organisierten Behörde zuweisen will. Darum, meine Herren, möchte ih Sie bitten, daß, wenn diese Kommission zusammentritlt, sie unächst sich mit der Frage befaßt, welche Aufgaben den General- Kommissionen gestellt werden sollen. Dann würden wir uns \{lüssig madhen können, wie die Organisation zu gestalten ist. Ich glaube wobl, daß no< cine Menge von Aufgaben ihnen zugewiesen werden fönnten; aber es werden wohl auch sehr bald Meinungtverschieden- beiten darüber entstehen, ob man diese oder jene Materie als zur Zu- sländigkeit der General-Kommissionen gehörig eiflären soll. Ich möchte hier z. D. nur bemerken, daß die Frage, ob die Spezial-Kommissionen kollegialish autzugestalten sein werden, beinahe durchweg von den an- gehörten Behörden verneint worden ifi. Man fürchiet vou der Zu- ziehung des Laienelementes, daß dieses zu sehr belastet würde. Wir flagen heute son bei den Aemtern ter Selbstverwaltung liber diese Belastung. Lalenelemente, die eine solche Thätigkeit an den S pezial- Kommissionen nicht als cin Eeschäft betreiben würden, haben gar nicht die Zeit, um da mitzuardeiten Das ist meine ehrliche Ueberzeugung. nebendei. "2a Ag tie weiteren Details nicht cingeben, die der Herr Vorredner berührt hat. Meiner Ansicht nach liegt der Kernpunki det Frage darin, cine Verständigung darüber herbeizuführen, was die General-Kommissionen künftig bearbeiten sollen; darauf können tir

Aufgaben zuzuweisen, die sie nicht lösen fann nur ersprießli< arbeiten, wenn sie General-Kommission vorigen Jahre verschoben. _ sation der General-Kommission, heute um de>t na

was soll also die Kommission damit?

dem Ober-Präsidenten fikation verloren. b entschieden dagegen, daß das Element der der General-Kommission gestärkt wird.

ni<t nur dur< Instruktion der Minister erfolgen. Nc

unterstellt wird, ge

Abg. S<hmiy - Düsseldorf (Zentr.): berathung ist niht überflüssig, denn es neuer Gesichtspunkte aufgetauht. Der

sollen. Der Gedanke, ihnen l p übertragen, ist meinen Freunden außer i

Wir müssen ferner für möglichste Beschleunigung des Verfahrens | scheidungen der General - Kommission

wie wir wünschen mußten.

Die Frage der Hinzuziehung von Laien für mich streitig ; i

daß sie ni<t au<h noh binabsteigen i i Landwirthschaft vertraute Männer in die

Ziel kommen, das wir zu erreichen haft hervorgegangenen Mitglieder der binter den jurittif zurüdsichen. Ih

Abg. Pohl (fr. ;) tritt dafür

und daß in den Spezial-Kommissionen binter das juristische zurückgeseyt wird.

überwiesen. wirthschaftlichen Verwaltung

bg. Vipve (nl.) lih von unverheiratheten, auf das Land in der Industrie, die gerade zuerît die as Einkommen auf dem Lande

lept. a ings um 37 ®% gestiegen

erst cinen Organisationplan bauen Sonst machen wir cin Haus und

Einkommen aus dem Grundbesih

haben soll. Das Schwergewicht hat sich seit dem Damals handelte es \si< um die

wäre, wenn die Regierung uns eine Vorlage machte. l | wzrtli<d mit dem Beschluß der vorjährigen Kommission; Ich wünsche, daß jeyt aus der Kommissionsberathung etwas Anderes herauskommt. Kommission muß wesentlih richterlihe Behörde sein ;

Was die Zuziehung der Laien betrifft, so sind wir

Finbringuug einer Geseyzesvorlage können wir uns weiter über die Grundprinzipien unterhalten.

bevor wir an eine andere Organisation herangehen, issen, welche Aufgaben den General-Kommissionen zugewiesen werden wen E das gesammte Landeêmeliorationswesen

inzuziebung des Laienelements niht vermieden werden. n K ——U- Vereinfahung und thunlichste sorgen.

allen . Deshalb müssen die > di e etlnanea das Recht einer Entscheidung in erster ten.

: möchte sie ent für i Reihe von Fällen . Die A der Ober-Präsidenten

jahen. Die ABgaien de in die Arbeiten der E

können. Wenn wir nur

i ohne Anschlickung an die

werden wir auh ohne u TEA

berathung uns zu einem gedeihlichen Ziele führen wird

en zu den General- Kommissionen wissenschaftlich gebildete Lan werden

Der Antrag wird einer Kommission von 14 Mitgliedern

„Gehalîi des Ministers", fortgeseht.

Das Zurüekftrömen don I E, ist eine Folge der unverheira

könnte. Die Kommission

k n | ländliche Vermögen zurü>gehe. „Wir sind arme Bauern mit prnn weiß, wel<he Aufgaben die

Gut, aber wir dienen unserem Kurfürsten mit Leib und Blut.“ Staat habe die Pflicht, die Landwirthschaft zu s{hüyen und zu er- balten. Seien wir uns Le M die Pflugshar des Bauern d i i d uponschere. h wertbvoller ift als die goldene Kup a d avidt

, von Mendel-Steinfels (kons.): j der lantwirthscaftlichen roduftion liegt bei dem Bauernstand, und dieser Stand ist es, welher bei der landwirthschaftlichen Notblage am meisten leidet. Es ist fals, zu behaupten, daß nur der Groß-

grundbesip [leidend sei; der Etat hat no< Waldbesiy

Organi- deren Aufgaben. Das Beste Der Antrag

Die General- wenn sie aber

bt ibr die richterliche Quali- | ünd andere Quellen des Vermögens. Professor Sering stellte

is< fest, daß 5609/6 des landwirthschaftlichen Besiyes flein- Pauilier Besi unter 100 ha sind. Durchschnittlich sind 12 bäuer- lide Haushaltungen in jeder Gemeinde eits aufgelöft, weil sie die Noth der Zeit nicht durchmachen konnten. Das Aufbören der Leutenoth auf dem Lande is nur ein vorübergehendes, eine Folge der Lage der Industrie. Sobald die Industrie sich wieder heb ängt der alte Mangel an ländlichen Arbeitern wieder an. Zu ten ist auch, daß die Veute, die jeyt aus der Industrie zurü>kommen, für die Landwirthschaft garnicht recht tauglih sind. Die Verbandl im Herrenhause hatten nur cine Abstellung der Leutenoth für den Augen- bli> zum Zwe>, sie widerspra daber niht unseren le- s<lüfen in diesem Hause. In Deutschland müssen Landwirtbschaft und Industrie {on wege der geograpdischen Lage Hand in Hand gehen; erstere entbehren zu können, ift ein Unding. Und diese Situation wird au noch lange so bleiben. Es gab auch cine Zeit, wo die Freibändler „an der Landwirt ft ein größeres Interesse hatten als jet. Im einzelnen bitte ih den Minister zunächst um Errichtung cines Lehrstubls für Handelswissenschaft an den d T E Een Mittel- und nament- lich an den landwirtbsaftl schulen. Ferner bitte ih um

örderung der Fortbildun en. das Fort , Se rderns deten Yéker ex t ist, so liegt das an der 7 Bevölkerung und nicht an einem geri Bildungsbdedü im Osten. e Bani: für die Landwirtbschaft find ader die ter» \{ulen. In welcher traurigen Lage sich jeyt die be- findet, en wir alle: wenn das so weiter gebt, werden die Rüben- bauern sich wieder dem Kartoffelbau zuwenden. In der Landwirthschaft is aber cine Theilung der Arbeit notwendig. Deshalb bitte ich den Minister, im Bundesrath dafür zu sorgen, daß der Zu>erindustrie ibre Lebensbedingungen erhalten bleiben und die Zu>kerprämien aufgehoben werden. Für cine Einstellung der Prámicnzadlungen wäre

ade die bitte ih inister, das

Landwirtbshaftäkammern in Jede Abänderung darf aber , sondern muß dur< Geseh

Eine neue Kommissions- ind inzwischen eine Menge inister hat damit ret : müssen wir

ordentlich sympathish. Da-

Bisher sind die Ent- nicht immer so außs-

stanz erha für die Berufungdinstanz ist

hon jo umfangreich, eral-Kommissionen „_ praktische, mit der „Kommissionen wählen, Ober - Präsidenten zu dem Die aus der Landwirth- dürfen nicht daß dic Kommissions-

Kommissionen boffe,

das technische Element nicht

Darauf wird die Debatte über den Etat der land-

und zwar über den Titel

E o beiee auto ist nah der den Stand von l aber nur um 2 a

das und