1902 / 43 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

wirkli beherrshen, wenn sie zu Landgerichts-Präsidenten ernannt

würden. Er bittet den Minister, die Zurücksetzung der richterlichen

Beamten zu vermeiden und zwischen den einzelnen richterlichen Kate-

gorien einen häufigeren Wechsel stattfinden zu lassen. Justiz-Minister Dr. Schönstedt:

Meine Herren! Den Wunsch des Herrn Abg. Peltasohn kann "id nit erfüllen, weil er auf falshen Voraufetzungen beruht. Der Herr Abg. Peltasohn darf versichert sein, daß bei Beförderung staats3- anwaltlicher Beamten in höhere rihterlihe Stellen forgfältig geprüft wird, ob fie den Aufgaben - dieser neuen Stellung gewachsen find. Aber die Justizverwaltung glaubt niht dazu des von dem Herrn Abg. Peltasohn gewünschten ewigen Wechsels zn bedürfen; es stehen ißbr aud andere Mittel zur Verfügung, um die Ueber- „¿eugung, die nothwendig iff, zu gewinnen. Jch habe mich gestern beschränkt auf die angebliße Bevorzugung der Staatsanwälte bei Beseßung der Präsideutenstellen, weil nur darauf die Bemerkungen des Herrn Abg. Crüger sich. bezogen hat. Jch kann meine Aeußerung beute noch dahin ergänzen, daß allerdings in dem von dem Herrn Abg. Peltasohn angegebenen Jahre 1899, also zu einer Zeit, wo die große Zahl von älteren Beamten in den einstweiligen Nuhestand ver- seßt worden war, fünf Erste Staatsanwälte zu Landgerichts: Präsidenten befördert worden sind. Aber au darin liegt in keiner Weise eine Bevorzugung; auch das bewegt sich ganz innerhalb der Grenzen von einer mechanischen Beobachtung dieser Grenzen kann vernünftiger- weise überhaupt keine Rede sein, die bei der Berüksichtigung richter- licher und staatêanwaltschaftliher Beamten immer beobachtet werden- Ich möchte hervorheben, daß gleihzeitig mit diesen 20 oder 22 Land- gerichts-Präsidentenstellen es werden vielleiht noch mehr gewesen sein au 14 oder 16 Senats-Präsidentenstellen zur Beseßung Famen, von denen keine einzige einem staatsanwaltschaftlihen Beamten überwiesen worden ist, weil fie dafür naturgemäß weniger gecignet find wie für die eines Landgerichts- Präsidenten. Im übrigen befinden fih unter den beförderten Ersten Staatsanwälten eine . ganze Reihe, die früher in richterlichen Stellungen \sih bewährt hatten, und bei denen {on deshalb von irgend einem Zweifel an ihrer Qualifikation für Drâsfidentenstellen garnicht die Rede sein konnte.

Heute hat nun der Abg. Peltasohn seine Beshwerde ausgedehnt auf die Beförderung von Staatsanwälten in die Stellen von Direktoren und Oberlandesgerichtsräthen und hat gemeint, auch unverhältnißmäßig groß gewesen sei. Auch das Unrihtig is auh die Behauptung, daß dle lediglih nach dem Dienstalter befördert geschieden würde. Das kann zuweilen so aussehen, weil allerdings unter den ältesten der vorhandenen Staatsanwälte verhältnißmäßig wenig von der Beförderung ausgeschlossen werden. Der Wechsel mit den richterliden Beamten findet in der Regel schon auf der mittleren Stufe siatt; wenn man ih da überzeugt, daß ein Staatéanwalt für höhere Stellen nicht geeignet ist, dann wird dahin gewirkt, daß er schon früber in eine rihterlide Stellung Uebergänge find keineswegs to ganz selten s fin in den lezten zwei und ein halb Jahren laube ih, 9 Staatsanwälte in richterlihe Stellen verseßt worden. Es find das im Verkbältniß zu der Zahl der Beförderung 19 9/0, alfo erheblich mehr, als der Abg. Peltasohn als den seinen Auffass

ntspretenden Prozentsatz bezeichnet hat.

l 4h La A I ITeDI * 44 ami .

Stelle

daß diese ist nicht richtig. Staat8anwälte würden und niemand aus

überaeht its MHILALHCI/ A L

Hafi i Via

dur ali ritt inwaltsckzaft r Wre

raten

- - p 0 zt 70 Drotso ck » 74 shaftsrath Cuny. Dessen Aeußerung se: 1m engen Kreise gefallen, ne sei wohl ungehörig, aber niht unehrenbast geweten. e Bersehung sei eine genügende Bestrafung. Mit Entrüstung habe, er gehör L lum der Abg. Crüger Herrn Cuny sogar mik den Anarchisten vergli en habe. Das Haus folle sich bei solchen Aeußerungen von Beamten lieber etwas Zurückhaltung auferlegen. Herr Guny jet ein hochacht- barer Mann und habe sich in seinem ganzen Leben noch nie etwas i Schulden kommen lassen. Wenn der Abg. Lenzmann als Necht8anwal ix Hagen gegen den Staatsanwaltschaftsrath Cuny etnen folchen Ton anschlagen würde, wie der Abg. Barth gedroht habe, }o wurde er wohl die gebührende Antwort erhalten.

Justiz-Minister Dr. Schönstedt:

Meine Herren! Ich muß noch mit zwei Worten auf die leidige Titelfrage zurückommen. Die Berufung auf das, was in anderen Staaten gilt, trifft deshalb nicht zu, weil wir in Preußen etne vter}tusge Organifation der Staatsanwaltschaft haben, alle übrigen Staaten aber sich mit dreien begnügen. Nun wird die Sache noch komplizierter durch die jeßt neu in den Etat eingestellten Stellen. Die (rsten Staatsanwälte, die nach dem Etat der hiesigen S aatêanwaltschaft beim Landgericht T überwiesen werden sollen, schieben sich sehr gut ein unter den Ober-Staatsanwalt des Landgerichts, der ja diesen Titel, obgleih er nur Erster Staatsanwalt an und für fich ift, chon hat. Wenn wir nun sämmtlichen Ersten Staatsanwälten den Titel Dber- Staatsanwalt geben wollten, so müßten wir ihn doch auch den neuen geben, die der Staatsanwaltschaft des Landgerichts I hier zugewiesen sind. Da stände man wieder vor neuen Schwierigkeiten. Es t sicher, daß, wenn man etwa diesen Herren nur den Titel Erster Staatsanwalt geben wollte, fie sich mit Recht zurückgeseßt fühlen würden gegen die ibnen gleihstehenden Ober-Staatsanwälte der übrigen Landgerichte- Also dann säße man schon wieder fest.

Dann will ih noch bemerken: was den Titel General-Staats- anwalt anbetrifft, so befinden si ja ähnliche Titel in vielen anderen Zweigen der Verwaltung und auch bei der Geistlichkeit. Hier aber ist der Titel im Jahre 1877 bei der Berathung der Justizgefeße, wo die Organisation noch einfacher war als jeßt, von der Staatsregierung vorgeshlagen worden, jedoch gerade hier im Abgeordnetenhause abge lehnt worden. Man hat fh gegen eine Verleihung eines folchen Titels, weil man glaubte, er gehe über die Bedeutung der Stelle hinaus, verwahrt. Dem hat sich damals die Regierung gefügt, und ih glaube, wir thun am besten, an dieser Frage nicht zu rütteln.

Abg. Ehlers (fr. Vgg.): Ich erkläre namens meiner Freunde, daß auh wir nichts dagegen haben, wenn der Minister die Titelfrage der Staatsanwälte in weitere Erörterung zieht. Jch kann nicht leugnen, daß es mich befremdet hat, daß der Abg. Schmitz in Betreff des Herrn Cuny eine rein \sahlihe prinzipielle Frage auf das Gebtet des Perfönlichen hinüberzieht. Herr Cuny it Herrn Barth ganz unbekannt. Herr Barth hat erörtert, ob ein Beamter in solcher Stellung öffentlich empfehlen kann, die Geseye zu über treten. Untershäßen Sie es niht, daß weite Kreise einen folchen Borgang mit Jubel aufnehmen können. Jeder weiß, daß es tim Leben Konflikte unserer Pflichten geben kann, und ih kann es auch verstehen, wenn Jemand es auf fich nimmt, setne Pflicht zu verletzen. Aber dann thue er es in der Stille, und wenn Herr Cuny worden wäre, fo war es seine Sache, sich damit abzufinden. aber nicht richtig, sich auf den Markt zu stellen und zu jagen: Ich halte es für geboten, die Gesetze zu übertreten. Um diese Frage handelt es fich; alles Andere, was vorgebraht wurde, ist Verzierung.

Abg. Schmitz: Wenn der Abg. Crüger fich allein auf diese ¿Frage beschränkt hätte, wie Herr Ehlers es behauptet, so würde kein Mensch daran Anstoß genommen haben. Jch habe keinen Zweifel gela}en, daß ih das Verhalten des Herrn (uny aufs scärfste verurtheile.

er die Art und Weise, wie die Frage verbrämt ift, und dieser Ver-

“L 4 L Î o ba 90 N r My rh 7 Beitrebungen r Anarchisten

gefordert

Es ift

em Kapitel der

e i ero

Amtsgerichte fi ie Geschworen

1 A

Barlamentarische Nachrichten.

Dem Hause der Abgeordneten ist der Entwur; eines Gesegzes, betreffend den Erwerb von Bergwerks: eigenthum im Ober-Bergamtsbezirk Dortmund für den Staat, nebst Begründung und einer Karte zugegangen

Der Gesetzentwurf hat nachstehenden Wortlaut: 8 1.

Zum Erwerbe

1) von zweiundfünfzig, in den Kreisen Recklinghausen und Lüdin

haufen belegenen, bon den Erben Vohwinkel angebotenen Stei

fohlenfeldern, E

9) des Steinkohlenbergwerks Waltrop bei Waltroy,

3) der sämmtlichen Kuxe der Gewerkschaften vereinigte Gladbeck

Bergmannsglück, Gute Hoffnung und Berlin, '

4) des der Gewerkschaft Deutscher Kaiser zu Hamborn gek

Steinkohlenfeldes Potsdam, sowie der Rechtsansprüche dieser Gewerkschaft aus zweien, zwischen den Feldern Potsdam und Berlin belegenen Bohrlöchern bezw. den hierauf eingelegten Steinkohlen-Muthungen, ferner zur Deckung der Betrieb8- und Ausrüstungskosten der yor, stehend bezeihneten Bergwerke bis zum 31. März 1903, \owie der durh den Erwerb der unter 1—4 bezeichneten Objekte entstandenen und noch entstehenden Nebenkosten wird der Staatsregierung ein Betrag bis zu achtundfünfzig Millionen Mark zur Verfügung gestellt L E

Die Staatsregierung wird ermächtigt, zur Deckung der im § | zur Verfügung gestellten Mittel Staatsschuldverschreibungen aus. zugeben.

Wann, dur welche Stelle und in welchen Beträgen, zu welchen Zinsfuß, zu welchen Bedingungen der Kündigung und zu wel{hen Kursen die Schuldverschreibungen verausgabt werden follen, bestimmt der Finanz-Minister.

Im übrigen wegen Verwaltung Anleihe die Vorschriften des Geseßes vom 19. Dezember 1869 (G.-S. S. 1197) und des Geseßes vom 8. März 1897 (G.-S. S, 43) zur Anwendung.

)ôrigen

lommen

und Legung der

S 3.

Mit der Ausführung diefes Geseßes werden, unbeschadet der Be,

stimmung im § 2 Absah 2, der Finanz-Minister und der Minister für Handel und Gewerbe beauftragt : S 4,

Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Verkündigung tn Kraft,

Die dem Geseßentwurf beigegebene Begründun g lautet, wie folgt:

Die im Besitze des preußishen Staates befindlihen Steinkohlen berawerke find zum weit überwiegenden Theile îin der Nähe der öst, lichen und westlichen Landesgrenzen in Oberschlesien und an der Saar gelegen, während der fiskalische Besiß an Steinkohlenberg- werken im Innern des Landes verhältnitmäßig unbedeutend ist bei Ibbenbüren, bei Barsinghausen am Deister und (in Gemeinschaft mit dem Fürsten von Schaumburg-Lippe) bei Obernkirchen.

Im eigentlihen westfälishen Steinkohlenrevier, d. h. zwischen Rubr und Lippe, sind fiskalische Bergbaubetriebe bisher nicht vor handen.

Die Königlich preußische Eisenbahnverwaltung bezog im Jahre 1900 von ihrem im Ganzen 5554618 t. betragenden Steinkokblen- bedarf aus | Oberschlesien | Niederschlesien | T | dem Aachener Bezirk | |

Ï 2191 972 t 177 041

F i 350017

E 1238 220

Westfalen M

Diese Ziffern lassen erkennen, welche Wichtigkeit die Ruhrkoble

für den Betrieb der Staatseisenbahnverwaltung besitzt; für deu Bez

dieser Koble ist die Staattseifenbahnverwaltung zur Zeit im wesent lichen auf das rhbeinisch-weftfälische Koblensyndikat angewiesen.

Welche Schwierigkeiten der Eisenbahnverwaltung im Jahre

eim Koblenbezug erwachsen sind, darf als befannt gelten

tenöth die Staatèbergwerke in Oberschlesien sowol

in unvorbergesehener Weise stark in Anspruch j

staatlichen Steinkoblenbergwerke in Obe

und niht minder für die Eiseubahdr

aber von wesentlihem Vortheil sein, wenn au

vestfälischen Steinkoblen wenigstens theilweise voz

«1 ert n F nnte

Is LL wel

dagungen Tri

(Ermerh DeT :

tt i Rei anderer Bewes Steinfoblenbergwerfen dur rôßieren induît - S L, s rf er leuten Jahre P

ch für ibren cigenen Bedarf an

ibrem

L vai

.... - 444i ai

als das ganze Gelände, in dem das Steinkohlengebirge in weniger «(s 1000 mi Tiefe ünter der Erdoberfläche erreiht werden fann, ent- weder durch Muthungen bedeckt oder durch fündige Bohrlöcher be- tritt ist, sotaß neve Shürfer nur geringere Aussicht auf Erfolg baben

Dex leßte Weg, der des Ankaufs in Förderung stehender Berg- werke, if zweifellos der am shnellsten zum Ziele führende, jedenfalls aber au der theuerste. ;

Da jedes Niedérbringen eines Schachtes die Gefahr des Nicht- gelingens in fih s{chließt, muß für Bergwerkseigenthum, welches {hon durch Schähte aufge]chlossen, bei dem diese Gefahr daher über- wunden is, ein höherer Preis gezahlt werden, als für noch aht aufges{chlcssene Felder, und diese Preissteigerung wächst in Hein Make, als durch Querschläge und sonstige Untersuchungs- arbeiten die unterirdisWen WPerhältnisse als günstige nachge wiesen worden sind. Zudem i} in Betrieb befindlihes Berg- werk8eigenthum in Westfalen durch die hohen Erträge der vergangenen Fahre außerordentlich im Werthe gestiegen und hat au gegenwärtig, nachdem die Geschäftslage eine weniger günstige geworden, noch ver- hältnifmäßig hohen Werth behalten, da man dem Kohlensyndikat die Fähigkeit zutraut, seinen Mitglicdern über die flaue Zeit hinüber zu helfen und zur baldigen Wiederkehr besserer Zeiten für den Stein- fohlenbergbau erfolgreih beizutragen. Wenn auch Dividenden von 20 %, wie fie die Afktiengesellshaft Steinkohlenbergwerk MNord- stern, 30 9%, wié sie der Cölner Bergwerks-Verein, 15 9/6, wie sie die Bergwerksgesellshaft Hibernia, 13 %, wie fie dite Harpener Bergbhau-, die Gelsenkirhener Bergwerks-Gesellshaft unt manche anderen Steinkohlenbergwerke in den Jahren 1899 und 1900 erzielt haben, sowie entsprechende Ausbeuten der gewerkschaftlih be riebenen Bergwerke in demselben Zeitraume vielleiht für die nächsten „Fahre niht wieder zu erwarten sind, so hält doch die Hoffnung auf eine, wenn auch spätere Wiederkehr so großer Erträge den Kurs der HBergwerkspapiere noch immer ho.

Mit Nücksicht darauf erschien es räthlich, den Versuch zum Er- werb verliehener, noch nicht in Betrieb genommener Bergwerksfelder zu machen.

Bei den durch eine Mittelsperson geführten Verhandlungen ist der Fisfus in den Besitz folgender Anerbietungen gelangt: :

1) Angeboten is von den Erben Vohwinkel ein zusammen- hängendes Gebiet von 40 Normalfeldern, von dem ein Theil verliehen, der Rest dur, auf verleihungsfähigen Funden beruhende Muthungen üwberdecckt ift. t

Dieses Gebiet liegt am Nordrande der bisher verliehenen Felder Die Mächtigkeit des auflagernden Mergelgebirges beträgt dort zroischen 650 und 850 m. Man darf mil ziemlicher Sicherheit annehmen, daß daselbs die gesammten Flöße der verschiedenen Stufen des fälishen Steinkohlengebirges entwickelt sind, und zwar bis zu Teufe von 1500 m unter Taze zunächst die Gasflamm-, i ind ein Theil der Fettkohlenpartie.

Da die Kenntniß der Lagerungsverhältnisse zu einer genaueren Be- rechnung der jedenfalls in Mulden und Sätteln abgelagerten Kohlen- vorräthe nicht ausreicht, so sei hier zu deren übers{lägliher Er- nittelung vorbehaltlich geeigneter Abrundung nah unten angenommen,

#ich die gesammte Flöhzfolge der genannten Partien in horizontaler Ablagerung vorfinde, d. h. in einer Mächtigkeit von

Gasflammfkohlen E ea L 32,80 Gaskohlen

10/81 Fettkohlen

roeite iner

die (Bas,

IN

zusammen . 5,00 m

Dies ergiebt, wenn man das Normalfeld j f italtung einiger derselben statt zu 2189000 nur zu 2 Millionen Lzuadratmeter rechnet, auf jedes 110 Millionen Tonnen Koblen welhe Menge man wegen des Auftretens von Sprüngen, mit Nüc auf Sicherheitspfeiler und fonstige Abbauverluste a abrunden darf, sodaß in den in Rede stebe Kohlenreihthum von rund 3200 Millionen

2) Ferner ist von den Erben Vohbre 12 Normalfeldern, die östlih an dieses Gebiet ans worden, für die bezüglich der darin enthaltene Erwägungen Plat greifen. Diese Felder sink Karte mit dem Namen „Friedrich“ bezeichne

Zur Aufschließung der bisher ge Anbetracht der erheblihen Mächtigkeit bauanlagen zu errichten sein, die natürli ah und nah in Angriff zu nebmen

_Jede folche Anlage würde bi

2eistungsfähigkeit einen Zeitraum von ¡e die dafû

ungünstiger Ge

te auf §80 Millionen nden 40 Feldern

n Inn

aufzuwendenden Kosten einigt verzinsen im Stande ist, etwa 6 vorrätbe îin diesem Gebiete werde: ir den în den nachstehend genannten trahtet werden müssen. Weiter ist angeboten F

’egene, aus 8} Normalfeldern

lich der dort anstebenden Kob nd die für die oben j

d d 4, 5) l ro Felt Mo!

s h

ergelüberdecku as Bergwerk Walt 5H Fahren würden 10 Fahren in vol wird man im Fel orn Derlener Mulde 1âß die unteren ( 1 die der Fetikoblei Hietzen, find nicht e Aufi{blüfe ì ck»rihcinlidkeit nach |

ften frei

Um io mögli k H nur bescheidei ï aus uwe Vorstehe bender K

1 I Did

I L

führung dienen sollen; ihre Abmessungen erlauben jedoch auch eine spätere Benußung zur Förderung. Die Füllörter und Umbruchstrecken an den Schächten sind ebenso, wie ein unterirdischer Maschinenraum für die Wasserhaltung fertiggestellt. Die Ausrichtungsquershläge sind von den Schächten 1/11 aus nach Norden und Süden je 250 m, von den Schächten 1T1/1V aus je 550 m aufgefahren und haben die be- züglich der Lagerungsverhältnisse gehegten Vorausseßungen bisher vollauf bestätigt.

Die theils vollendeten, theils noch im Bau begriffenen Tages-

anlagen entsprechen den Fortschritten der heutigen Technik. _ Auf Schacht 1/11 ist das eiserne Seilscheibengerüst für Doppel- förderung aufgestellt und eine Fördermaschine betriebsfähig in dem für 2 Fördermaschinen eingerichteten Gebäude vorhanden. Die Sieberei wird unmittelbar an die Schachthalle anschließend errichtet und ist in der Ausführung begriffen. Jn der Hauptmaschinen- halle werden außer dem sertigen Luftkomprefser von 600 ctm Leistung ein zweiter gleich großer, ferner eine bereits zum theil aufgestellte eleftriihe Kraftanlage von 3000 P. S. zum Betriebe der Wasserhaltung, der Werkstätten und der Nätteranlage, sowie zur Beleuchtung Plaß finden. Für die Werkstätten, Magazine und die Zentralfondensation ift ein Gebäude der. Vollendung nabe. Die für eine Belegschaft von 2000 Mann vorgesehene Kaue mit Brausebädern ist bereits in Benugung. Die entsprehenden Dampf- fessel find betriebsfähig vorhanden, und es ist hinreihenter Plaßg zu deren Vermehrung an passender Stelle freigehalten. Für die Wetter- führung forgt ein Ventilator mit der erforderlichen Ersatzmaschine. Der Bedarf an Bausteinen wird in der auf fünf Millionen Jahres- erzeugung eingerichteten Ziegelei der Grube hergestellt. Der betriebs- fähige Cisenbahnanschluß führt nah dem Bahnhofe Bottrop, wo das Bergwerk bedeutende Sammel- und Aufstellungsgleise in eigenem Besiße hat. Für eine etwa erforderlihe Koksofenanlage mit Wäsche is hinreihend Raum vorhanden. |

Die Tages-Anlagen auf den Schächten [11/1 V find denen auf den Schächten 1/11 ganz ähnlich, nut fehlt hier die elektrishe Zentrale, da die bei Schacht T/TT aufzustellende für beive Tiefbauanlagen ge- nugaen wirb.

7 Beamten- und 69 Arbeiterhäuser zu je 4 Wohnungen bilden den Grundftock zu 3 Arbeiterkolonien, für deren Errichtung noch etwa 300 ha Land zu Gebote stehen.

Das Feld Bergmannsglüeck if nach dev ( üdlich damit markscheidenden Bergwerken Scchlägel und Eisen und Hugo gemachten EGrfahrungen ohne Zweifel eines der aussihtsvollsten im ganzen Oberbergamtsbezirk Dortmund; es wird selben binnen furzjem eine neue seinen Inhalt nußbar zu machen

Die Felder Gute Hoffnung, Berlin und Potsdam aufzuschließen, tufunft vorbehalten bleiben

Die im Vorstehenden genannten größtentheils im Kretse Reckling- und insoweit auch im Regalbezirk des Herzogs von Arenberg egenen Felder stellen zusammen einen Besitz von rund 96 Normal- der den der bedeutendsten Gesellshaften Westfalens an

) oben unter jenar Bergroerk ollem Umfange in

A 6A ih empfehlen, in dem-

r ev é t Ziesbauanlage zu errichten, um

» genannten Bergwerke sowie das Á L Potsdam bei Annahme des Angebots das Eigenthum des Fiskus überaeben K on s M S u ATSS TYCDEeI bezüglih der übrigen Felder insofern etne andere, diesen Fâllen -mpfiehlt infachuna (K Aera lv i

A A

ta delung von de: nfai er Bergwerke

11D It o und vielmehr den Erwe: t der be \ch ummtlih folhe neuen Necbtes sa)jen. Zu diesem Zwei aben Verßandlungen mit stattgefunden, der fich in rechtsverbindlicher Weis jammtlihen zur Zeit der Anstelluna der vorgenannten Beragwerfe Nah feiner Angabe Sladbeck, 890 Kure Hoffnung und 656 ibernommen, den Neft

v1 Á af z unit Í zum

F n anl de haften, welde

dem Bergwerke Waltrop würden etwaige Einnahmen aus LZandpacht und dergl. bei den betreffenden Titeln des Etats der Bergverwaltung mit zu verrechnen sein, während auch hier die erforderlihen Ausgaben im vorstehenden Gesetze vorgesehen find. / Der Betriebsplan ; würde (sich in {großen Zügen etwa folgender maßen gestalten: 1902. Fertigstellen der Felde ver. Glavbbed, Fortseßung der Ausrlistungsarbeiten daselbst. Vorbereitungen zum Abteufen im Felde Bergmanns- alück anf cinem \chon von dem Vorbesitßer erworbenen

Grunt{t6ck. Grunderwerb und Anlage yon Wegen im Felde Baues einer Kolonte daselbst.

f "R Ç n à Waltrop, Beginn des ver. "Glavbeck: Fortsetzung der Ausrichtungs- und Beginn

O

__ ver Vorrichtungsaärbeiten

Bergmannsglück: Abteufen des ersten Schachtes.

Waltrep: Fnangriffnahme des ersten Schachtes

ver. Glavbedck: wie vor, Beginn des Abbaues

Bergmannsglück: Fortsezen des Abteufens des

Inangriffnahme des zweiten Schachtes.

Waltrop: Zchachtes

der Kolonie. ut

ver. Gladbedck: wie vor, D

Bergmannsglück: Fortsetzung des ves Baues der Gebäude für anlagen,

Waltrop: Jnangriffnahme des

ver. Glabbeck

Der Betrieb bleibt nunmehr bei vermehrtem regelmäßig.

Bergmannsaglüd

¡weiten Schachtes TRaltroy Bergmannsglüd: Vollendung des zweiten Schachtes,

der unterirdis{chen Ausrihtung, Bau j

Kauen und Berwaltungsgebäuden. Baltrop: Vollenduna des ersten Schachtes

¡weiten, Bau von Maschinengebhäuden Bergmannsglück: Bau der leßten Gebäude. Aufstellung der

lezten Maschinen, Fortseßung der Ausrichtung. i

Waltrop: Vollendung des zweiten Schachtes

luérihtung, Aufstellen der ersten Maschinen. Bergmannsglück: Fortsetzung der Aus- und Vorrichtung, Beginn des Abbaues Baltrovb: Bau von Werkstätten deral. Tusrihtung, Beginn der Vorrichtung.

Bergmannsglück: Beginn des Abbaues

Vorrichtung.

Waltrop: wie

Bergmannsglück: wie vo r Betrieb bleibt

regelmäßig.

Baltrop: Aufstellung der leßten Maschinen, Fortseßung der 1d Vorrichtung, Beginn des Abbaues. Fortseßung der Aus- und Vorrichtung

n nun ab bleibt der Betrieb reáelmäkßia. l as ‘Vorstehende nur als ein Beispiel der entwidelung der Berawerke nah dem Erwerb durch den verihiedenen Arbeiten nders vertheilen. r Bau der Anichlußgeleite ift

i nicht nitaufgeführt, da sein Beainn unt r Umständen von allerlei

[ligkeiten [nlage im Felde Waltropy

von 1bhnlinie Osterfeldb—Hamm 1 wird fich nach dem-vor

Tagesanlagen im

L

Ten

Weiterabteufen ves ersten IReiterhau

Abteufens, Beginn die definitiven Maschinen-

zweiten Schachtes

wte Dor L b {bbau

risten, Fortsezunn des Aufstellen der Maschinen.

Fortsetun 4 des Ibteufensg

Bollenduna des Beginn von Werfstätten

Fortsetzung des

Heainn der

Fortsegung ber

Fortseßung der

L

on nun ab

1nd des

m (Ftnzelnen erden

xem (run

11Qune e vom (tats

1 uderneymen term ahre T 4nnabInme n