1902 / 55 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Anstalten für katholishe Knaben, die zur Fürforgeerziehung geeignet und bereit wären, nicht existierten, das ist ein fleiner Jrrthum des Herrn Vorredners. Es existiert hier, und zwar in Neuzelle bei Guben, das Sankt Florianss\tift, und dieses hat \fich bereit erklärt, der Für- forgeerziehung überwiesene katholische Knaben aufzunehmen; es hat etwa 70 Pläye, kann auch noch mehr beschaffen. Ob nun in der Provinz Brandenburg sich das Bedürfniß herausstellt, auß noch weitere Anstalten dieser Art zu gründen oder niht, die Frage kann ih hier nicht erörtern; das wird sich wesentlich ergeben aus den Nach- weisungen, die mir werden eingeliefert werden. Wenn sich ein folches Bedürfniß herausstellt, so würde meinerseits persönlich kein Hinderniß sein, daß au eine kirhlihe Kongregation eine derartige Anstalt hier gründete und mit der Provinzialverwaltung ein Ab- kommen träfe. Ih habe lange genug in überwiegend katholischen Ländern und in sehx engem Verkehr, in amtliGem und persönlichem Verkehr mit Geistlihen aller Art gelebt und bin mit ihnen immer gut ausgekommen, und keineswegs ein prinzipieller Feind aller Klöster, wie das vielleiht von Jhnen im voraus, aber irrthümliherweise, angenommen war. (Widerspruch im Zentrum.) Der einzige Fall, der mir bis jegt vorgekommen ist, wo ih bei einem Antrage auf Genehmigung einer neuen klösterlihen Niederlassung mit- zuwirken hatte, der ift im bewilligenden Sinne vor etwa 14 Tagen entschieden worden.

Bezüglich der Fürsorgeanstalten wird es sich immer darum handeln, ob in der bestimmten Gegend ein Bedürfniß vorliegt oder nit, und dana wird ih auch die Entscheidung in jedem Einzelfalle richten.

Zum Schluß hat der Herr Vorredner noch den Wunsch aus- gesprochen, wenn ih ihn richtig verstanden habe, daß der Orts- geistliche derjenigen Gemeinde, welher der Fürsorgezögling entnommen worden ist, der davon jeßt son benachrihtigt wird, wenn der Knabe in Familienpflege gegeben wird, auch dann benacrichtigt werden solle, wenn der Knabe in eine Anstalt gebraGt worden ist. Von fehr großer Bèedeutung ist diese Angelegenheit niht. Es ist wohl anzunehmen, daß, wenn der Knabe einer Familie in Fürsorge gegeben wird, dann der bisherige Geistlihe seine cura animarum nit für erledigt hâlt, sondern auch noch fortdauernd #sich verpflihtet fühlt, für diesen Zögling zu sorgen. Anderes i es“ _àbër, wenn er einer Anstalt anvertraut ist, weil bei allen konfessionellen Aùñstalten, wie Sie wissen, die cura unimarum einem besonderen Pfarrer übertragen ist, der nun die Verpflihtungen übernimmt, welche bis dahin der Ortspfarrer gehabt hat. Besondere Bedenken, diesem Wunsch stattzugeben, bestehen indessen nit, und ih werde den Prövinzialverwaltungen das mittheilen. (Bravo! im Zentrum.)

_ Abg. Dr. Glattfelter (Zentr.) dankt erfreut dem Minister für diese Erklärung und empfiehlt die Unterbringung der Zöglinge ip kleineren Anstalten, weil der Leiter einer kleineren Anstalt eine bessere Uebersicht über das Ganze habe. Mit weitem Blick müsse der Minister angebotene konfessionele Anstalten annehmen. Die Für- sorgeerziehung sei ein s{hwieriges Werk und werde oft dur Be- einflussung und Verführung der Jugend illusorisch gemacht. Durch F müsse die Jugend auch vor der Verführung in Kneipen bewahrt werden.

_Abg. Noelle (nl.) bâlt die Ansprüche des Abg. Schmidt für zu weit gehend; man könne doch niht verlangen, daß z. B. ein jüdischer Zögling von Königsberg nah Berlin gebraht werde. Die Zöglinge | müßten vielmehr in ihren Provinzen und in der Nähe ihrer “Familie bleiben. Es könne auf die Kommunalverwaltungen kein Zwang aus- geübt werden, ihre Zöglinge in andere Provinzen überzuführen. In der Ausführungsanweifung stehe, daß die Anstalten 80 bis 200 Zög; linge umfassen sollen, das sei ein rihtiger Maßstab für die Größe der Anstalten. Gine katholische Erziehungsanstalt der Provinz Branden- burg bestebe übrigens in Neuzelle.

daß ich bei Berathung des sogenannten Falles Kulenkampff eine kurze Bemerkung gemaht habe über eine Beschwerde eines gewissen Bredenbeck über Fesselung. Ih habe da- bei geäußert, daß dieser Bredenbeck eigentlißh nicht zu den wissenschaftlih gebildeten Vertretern der großen Presse gehöre, fondern nur ein sogenannter Sigzredakteur sei. Herr Bredenbeck hat darauf Veranlassung genommen, mir ein sehr höflihes und ver- ständiges Schreiben zu \chicken, in welhem er ausdrücklih für sich das Necht vindiziert, ein thatsähliher Redakteur gewesen zu sein. Er hat diese Behauptung au) mit Beweisstücken versehen, indem er seinem Briefe eine Anzahl von Artikeln seiner Zeitung beigefügt hat, von denen er ausdrücklich erklärt, daß er sie selbst geschrieben habe. Meine Herren, diese Artikel zeugen allerdings von einer höheren Bildung, als wie ich sie ursprünglißh dem Bredenbeck zugetraut hatte. Ih befinde mih mit dieser Ansicht nicht allein, sondern selbst seine Partei- genossen haben öffentlich erklärt, und es hat in der Zeitung gestanden, daß sie die A. B. gezeichneten Artikel nicht dem Chefredakteur Bredenbeck, \ondern dem Herrn Bebel zuschrieben Das mag von dem Standpunkte des Herrn Bredenbeck eine besondere Ehre sein; ih meinerseits habe es für meine Pflicht gehalten, troy der bämishen Angriffe, die ih im Neichstage habe erfahren müssen, bei der ersten Gelegenheit, wo es möglich war, und an derselben Stelle, wo ih erklärt habe, daß ih die Bildung des Herrn Bredenbeck für minderwerthig und ihn für einen Sitredakteur halte, meine frühere Aeußerung zu berichtigen. Ih möchte hinzu- fügen, daß meine erste Annahme. doch erklärlih erscheint. Wenn ih die Thatfache betrachte, daß Herr Bredenbeck verantwortlicher Redakteur seiner Zeitung gewesen ist und zwar gerade 11 Monate lang, nämlich vom 1. Februar bis zum 31. Dezember 1900, und daß er während dieser Zeit durch seine Thätigkeit 500 M Geldstrafe und 16 Monate Gefängniß in vier verschiedenen Abschnitten sich ershrieben hat will ich mal sagen —, wenn man für 11 Monate Redaktions- arbeit 16 Monate sitzen muß, fo war es wenigstens verzeiblih meiner- seits, daß ih ibn als Sigredakteur bezeihnet habe. Jch erkläre aber nochmals, daß, wenn er, wie ih nit zweifele, die Artikel selbst ge- schrieben bat, die er mir gesandt hat, scine Bildung eine höhere ist, als wie ih sie ibm zuerst zugeschrieben babe. (Bravo!)

merken, daß nach meiner persönlichen Erfahrung bämische Angriffe im Reichstag ungerügt durch das Präsitium bis jeßt nicht vor- gekommen sind.

sorge in den Gefängnissen.

s{werde zurü.

bei der Beratbung des Justiz-Etats an, daß in der Stadtvoigtei in Berlin für Secl}orge ge?orgt sei.

R Abg. Schmidt Warburg bofft, daß der günstige Eindruck der MRede des Ministers nicht abgeschwächt werde durch die Bemerkungen | des Vorredners. Die Frage, ob, wenn in Berlin eine jüdische Auîtalt destedhe, aud aus Känigsberg Kinder bierber gebracht werden sollten, btejadbe er Der Zweck des Geseyes sei gerade, diefe | Zöglinge von der Familie loszulösen, damit ein s{lechter Vater nicht | immer wieder \@lechten Einfluß auf seine Kinder üben könne. Daß _F

teuzelle în Brandenburg eine katholische Anstalt bestebe, babe er

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allerdinas üderieden. Einveritanden fei er mit einer Größe der An- : 4 T A LOHC VCT Jal talt S0 dis 20 Kinder. Bie Errichtung kleinerer Anstalten j O ree » 4d T r trtgia bade idre uwei Seite! Die Kinder der Anstalten dürften andere S@ulen nicht desuchen, desdalbd mükten die Antialten so arok sein Ss he »Î D 2 daß in ibnen eine eigene Schule gehalten werden könne

Das Kapitel wird bewillia

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? bg N Varl Do Ï ¿CDeT Das Mapuici der CGlratannaitov:rmwallung TCrIeri Vi 4. T Lr trttt O Ps T I I) s L Ä T CTTH Lac O. L L Ul 2 «*CTI î av cs Y A # «s Js S 4 s I 4. D ertanten s Q b naite! dert H iicdur f D D B 4 C l L D. Mh S A T4 Uten und die Koîten moöglicdit z rn, da! ï d das L ® V 4d T IUGLICDITe 4 ic V 15. Ï l o) » Li 2 kt die Aufmerksamk auf ria a H Ä « F Ï è 2d er Anti 2 Mesold ck rer H P t f Ÿ Î rata n Da F Ä h 1 bi Loe D T T heer Cte DTCT e H n dos D K H A . a i Ó C - - 4. s Nes K « Z - aci C b L : 1! « L _ t f D Po Ds U r R . « « Ï +CTC ICT F UsK D E Ÿ Y à Cor k Qr x 4 # ¿4 & Ÿ ú H bu Ï S Ks e h , _ } Gyr; 4 Ä N ? ® Ÿ N « B - a 1 A b r die + v1 75 « Les 5.4 H P , - 2 L erung dec © Sd | T de : Fe Lt P - i Ï «F H S E 7 Ss S * ai L A 4 2 Ï T _ ck A4 5 4 26 Die Get t ¿. rel: f Ï 7 D § .— 7 damit dic Geta d dar r fühlten als aber eine S S, »á De Lene? des (Ge m-t Zt e & o ge H! A Es a F D 1 2 . b H E L D ca H 4 1 à L 6 d Die Urt Di N w wed 9 « 9+ ) . A A en 2 :1 A W B Ä eid ¿Se ret (Art! A - ch . - « - —_—_-. « v d. F Les hre A A ree S es As S - m vi Ï Ä . B : Ï 4 w d d F Î k lier um « 2s Ge ee. E o f . S ' # 9 -_ » Peine 4A « t n det luden §2 j Ï G pr X Di K Dc L s R I î C î n m F L D ù # Ÿ Ÿ D ne. Die Lêfu diescr frag de erswert durch d î Kew DPaat _- T 7 \ l ade 2 ¿lis . 3 ° . P T See A-. L eq. Dcs B § ¿d attherciamn dee - N Jutiz- M ri re Theil dem rium des I - Ges Ls I Gt. 2 . A derte fei. Ein Veors@tlag zar Abhilfe, ? 'den tig Tad e d. Ls ki H H « E Zadre gema dad i dar an I e dem zt Ministen:am d bs e dem Winilderium des Y Í E ® Í «F L.“ [J ® 4 S « ves e Dexs 1

Minister des Innern Freiher: Meine Herren?! Ih möchte auf die leyte Frage einige Be merkungen maden. Nad meiner Auafung kommt cs nicht fo edr darauf an, od ein TDualismus in der Gesängniswerwalturg deitedt

L ch2 mw s Ï eo Be » d ck Le -ck.-* & A D r Tie FaTa d Cre Pgp e î erwa!

Hammerstein

' G Cer meiner Freude dade id 228 dem Hause wie aud nawentliud ven dem Herrn GBeriedierütatter die tele Anerfkeornurg üder dic Verwaltung der De iIngoife grdêrt Ad glude dasflibe i? cdento der Fall mit den Sriing- aiSen, die unter der Justyderwaltang eden. und cs mg viellcitt f cin gewrier Aaiporn daris l-cgrn, dak ti: etter atges Sermeoitan die cine Tie avtdere an LTertdeScrun= e ter EioriÊétangr

nisse zu übertrumpfen und den Rang abzulaufen suchen. An und für sich ist es gewiß richtig, mit der Zeit die Verwaltung in eine Hand zu bringen. Welche Hand es ist, ob es die Hand des Ministers des Innern oder des Justiz-Ministers sein wird, darüber kann ih heute noch nichts sagen; ih kann Ihnen nur sagen, daß die Verhandlungen darüber niht abgeschlossen sind, sondern ihren wenn au langsamen Fortgang nehmen.

Ich benußte diese Gelegenheit, wo von Strafgefängnissen die Rede ist, um auf eine Bemerkung zurückzukommen, die au eigentlich mit diesem Etat nichts zu thun hat, die Sie mir aber gestatten mögen. Allerdings werden dieselben mir {wer gemaht durh einige Bemerkungen von Sozialdemokraten im MNeichstage, daß ih darin meine Schuldigkeit nicht gethan habe. Sie erinnern fich vielleicht,

Präsident von Kröcher: Ich möchte dem Herrn Minister be-

Y % s D ç D e e e e Abg. Hoheisel (Zentr) beshwert \ih über ungenügende Seel-

Geheimer Obe «Regierungsrath Dr. L ro b nue weist diese Bes-

Das Haus geht zur Berathung des Etats des Mi-

nisteriums Unterrichts-

rin geistlichen, Medizinal-Angelegenheiten über.

Die Einnahmen werden ohne Debatte bewilligt.

Zu den dauernden Ausgaben, und. zwar zu d Titel „Gehalt des Ministers“, liegt der Anirag dd Kopsch (fr. Volksp.) und Genossen vor:

die Regierung zu ersuchen, möglichst bald eingehende Unter, suhungen darüber vorzunehmen, ob und inwieweit die Ausfüh,

1 Lehrerbesoldungsgeseßes vom 3. Mär insbesondere die Beschlüsse der Provinzial- Konferenzen

iten Ube Wir

erichterstatter Abg. Winkler (konf. riert ü ie K missionsverhandlungen. O E e E Abg. Da uzenberg (Zentr.): grausigen s{chweren Zeit der firchenpolitishen immer bemerkbar.

g der Abgg,

rung des

i Folgen der 1 irren machen \ih noch ler D Das fkatholishe Volk träat noch immer daz Gefühl in sich, daß ihm Unrecht geschehen is und noch immer Unrecht geschieht; es hätte mehr verlangen können als die einfade Abbröckelung der Kulturkampfgeseße, man muß das Unrecht wieder machen, das man ihm angethan hat. die katholishe Kirhe niht; im Gegensaß zur evangelischen ift sie Katholishen Schwestern hat man nicht erlaubt

l nittagen den Kindern Handarbeitsunterricht zu geben. Ein Gesetz, welches das verbietet, ist thöricht. j ì ist den fkatholishen Schulschwestern verboten worden, an Kinder anderer Konfessionqn Unterricht zu ertheilen, den evangelischen | 1 In Bezug auf die Volksschule kann ih zu meiner Freude anerkennen, daß deren christliher Charakter ge, wahrt wird, und hoffentlih wird es fo bleiben. Wir haben aber noch i Nicht nur von den Fähigkeiten dazu, sondern

1h von einer besonderen Genehmigung des Ministers hängt die Möglichkeit ab, Unterricht zu ertheilen. Die Schule ist eine Einrichtung i 1 1 t das will do Preußen sein muß sih der Kirche, der katholishen wie der evangelischen wohlwollend gegenüberstellen. Aber im modernen Staat will man Das Schulgeseß is uns {on in der Als aber endlih ein Entwurf dem Land- tage vorgelegt war, ließ Herr von Bennigsen seine Mahnung zur Sammlung an die Liberalen ertönen, und es b f Sturm gegen das Volksschulgesez. Die Negierung hak in diesem Streit ihre Vorlage nicht ernst vertheidigt. geordnetenhaufe eine Majorität für das Geseß vorhanden, die Re- gierung brauchte nur zuzugreifen. Und seitdem hat die Regierung dem Drängen des Herrn von Heydebrand auf Wiedervorlegung des Volks \hulgeseßes nicht entsprochen. Das Schulaufsichtsgesetz faßt der Staat so auf, als ob er allein in der Schule herrsche und alles bestimmen könne. Warum sollen Geistliche nit die Schulaufsicht führen dürfen? Man richtet mehr und mehr die staatliche Schulaufsicht im Hauptamt ein, in der katholischen Stadt Cöln hat man sogar cinen abgefallenen Priester, der sio verheirathet hat, in die Schulaufsiht im Hauptamt Es ließe sich sehr wohl machen, daß neben den evangeli:

k auch fatholische geborene Schulinspektor ift der Geistliche. es, die Schulrektoren auch der Lokalschulinspektion zu unterstellen ; sie untersteben nur dem Kreis-Schulinspektor ihrem Schulsystem wie die Paschas, beauffichligen den ganzen Unter- richt und fogar den Religionsunterriht, den beaufsichtigen

Das suum cuique gilt

überall eingeen an {hulfreien 9

In Kaiserswerth am

sei es aber gestattet worden. keine Unterrichtsfreiheit.

der Kirche gewesen. Ein christlicher Staat

nichts mehr davon wissen. Verfassung verheißen.

egann ein furchtbarer

Und dabei war im Ab-

Schulinspektoren Unbedingt nothwendig ist

und herrschen daber in

i doh nur der Geistliche eaufs ann. Der vorige Kultus-Minister hat gesagt, der Religionêunterriht ist eine Sache des Staats; ih bitte den jetzigen Minister, endlih in andere Bahnen überzugehen. :

Um 4 Uhr wird die weitere Berathung bis Mittwoch 11 Uhr vertagt. i

Abg. Schall (kons.) erkennt im Anschluß an seine Bemerkungen Ï

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V) 4 nt. Mk U Af u D D Berichterstatter Abg. von Loebell theilt mit, daß 24000 #4 h

au b r CArdoruno dor Gorinroo h dis K e thn t T zur Förderung der ¿zurforge fur die a der Stkrafdaft und der Für- jorge-Erziebung ÉErtlaftenen ne en Etat eingeîtellt seien 6) e A a è R 5 1 j , Abg. Schmidt- Warburg will böbere Mittel für diesen Zweck L n 3! verwendet wien Ah s Koe 0 c ï Geheimer Vder-Yegier ratb Dr. K t re Mit- b Ci n N î ï cit theilungen d de k die entlafiener rf e ia l Gefangenen 7 » P 4 Y L Abg. Var tr.) wünscht, daß dem Landtag später Mit- . 4 Y d * v) . T T) . e D L tbeilungen üder die Verwendung die!es Fonds mat würden, ui H I S . e Ï j D K R Lil eia l il “A. L ? ° t H be trafentlaî} d L Ad A O tadbdem Schmidt- Wardur E d 7 Y Ÿ e os u hz Ln V Dis G Y a * a Ver «Í T T V D ) 1 P Wee D 7 p (Cine Ger er QUiei e mit 24 i inc ut unt . n É TTt D - d r Q Ä J T Ÿ M S T. Mi xa - Ï B O s L Q T ( 4 - D 9 4 é * 4. á 0d d C auerceidi I Tut | î 121 M N) d ck Q ï Qs d bren zu n M ed D d S S - N mit t L ! va do Î Î . H «4 ks L N s K T et .- n © g p a - Î r f D ite e 4 S e Sil d ber G D os un . L Ï Dn y uf - “A J La o F Z d H T H D Ï T Fri L 79 § F ri d v. *2 « M. m “a, * . S I - Z Rest des Vrdinar _D- T E E C1 arium pri! » a E. F _— a . . L L G L, «A R L K an Ï H F F un aD a «A * «. d ) P « è Î ft L ps - 13 6 i Í “_ : E betunrertet glei den L D U H H L Ä raf ommt ar aué L D s . S s Hs Ï s “E y e 5 ute Wet S Wood oiniao ania Gi Ps x Ï L 4 cunugen CITCTEN Bemerkung 2 Der D ron ¿dien i Ua ua Tagen L - F Z : ï Loc) und L OOT Z cor 2 Fr4 S #7 P s. K . + L Lf Ï (De S Lw 1A .. » I é s Ms 2 - a 5 M . 3 Laus v Dc Àà A du des U «2 Ctats ? * Kw . V L E T8 L G. A D a0 y 2 det e e 4 Lee Ube L es D H á _F a A z t s _- 04 Di Î §2 p m S d e Deratds tines so wichtigen Segenuttiandes nit ian fe “et o d - D. S S S Gs A i C tande deger etten [dane Tee Abag von Eynern (ol) und Kovis le. Vell tet : d Ï ai oi ter 14g S _— Ÿ «*+ L Ï ven den Aautrag. dle Abaa. Edlers (r. Vega) und 1 s u Rom SooAs s L EN ¿ F a i G F nd und d t Laïa ou at eor: der’erides

24 wird adgeichnt

Statiftik und Volkswirthschaft.

Die Arbeiterlöhne in den Betrieben der Reichs Marineverwaltung im Rechnungsjahre 1900. Dem Neichâtage sind Uebersichten über j der MNeichs- Marineverwaltung, werischen, der sächsischen und der württembergishen Heeresverwaltung ugegangen, denen wir die nahftebenden Angaben entnehmen. bielten im Rechuungëjabre 1900 er Marineverwaltung imD beiter (Maschinenbauer, Schmiede, Sclosser Kupferschmiede, lzarbeiter

ie Arbeiterverhältnisse in preußzi!chen,

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Mechaniker (Tischler, Modell- Zimmerleute) 4,35 K, sonstige Hand Maurer) 4,18 4,

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von der Kaiserlihen Werft in Danzig . 2608 760,41 #4

von der Kaiserlihen Werft in Kiel . . 7806021,93 von der Kaiserlihen Werft in Wil-

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Summa . . 18922 258,70 M

in Friedrichsort

Die Gesammtzahl der bei den Kaiserlichen Werften und der Torpedowerklstatt beschäftigten Arbeiter betrug am 31. Oktober 1900 16 534 (gegen 16 698 am 1. November 1899), von denen 2667 (2788) auf - die Werft in N 6448 (6257) auf die in Kiel, 6518 (6846) auf die Werft in Wilhelmshaven und 901 (807) auf die Torpedo - Werkstatt in Friedrichs8ort entfallen. 344 Arbeiter oder 29/0 der Gesammtzahl waren noch niht 16 Jahre alt, 924 oder 5,69% 16—18 Sahre, 832 oder 59/9 19—21, 2029 oder 12 9/6 99—25, 2990 oder 18 9/0 26—30, 2436 oter 159% 31—35, 1930 oder 11,59% 36—40, 1657 oder 1009/0 41—45, 1261 oder 8 9% 46—50, 899 oder 5,4 9/6 51—55, 612 oder 3,7 9/6 56— 60, 368 oder 9,3% 61—65, 173 oder 19/o 66—70 und 89 Arbeiter oder 0,59 9/o über 70 Jahre alt.

Zur Arbeiterbewegung.

Aus Greiz meldet die „Geraer Ztg.* vom gestrigen Tage, daß die Aussperrung in den dortigen Webereien (vergl. Nr. 39 d. Bl.) beendet ist und die Arbeit auf Grund des vom Fabrikanten - Verein anerkannten neuen Mindesttarifs heute wieder aufgenommen werden soll. Sofern die Löhne höher waren, als der Tarif sie festsezt, sollen diese jedo, unter der Voraus\sezung, daß die Thätigkeit in sämmt- lichen Betrieben wieder begonnen wird, weiter gezahlt werden.

Literatur.

Das Reichs-Militärgeriht hat beschlossen, seine Ent- scheidungen nunmehr dur den Buchhandel zu veröffentlichen, und übertrug den Verlag derselben der Verlagsbuhhandlung Franz Nahlen in Berlin W., Mohrenstraße 13/14. Der erste Band wird demnächst zur Ausgabe gelangen.

Modernes Seekriegswesen. Von M. Plüddemann, Kontre-Admiral z. D. Verlag der Königlichen Hosbuchhandlung von G. S. Mittler u. Sohn in Berlin. Pr.: geh. 6,00, geb. 7,90 M1. Das klar und anschaulih geschriebene, durch 8 Vollbilder und 95 fonstige Abbildungen auch illustrativ reih ausgestattete ‘Werk ist auf früheren, vom Verfasser in der Königlichen Kriegs - Akademie zu Berlin gehaltenen, den gleichen Stoff behandelnden Vors trägen aufgebaut. Es geht gleich diesen davon aus, daß heutigen Tages niemand, der die mancherlei Seenachrichten verstehen- literarishe Veröffentlihungen über maritime“ oder seekriegerishe Ereignisse, Streitfragen und Maßregeln begreifen, bezw. gebührend würdigen will, gewisser Kenntnisse militärmaritimer Verhältnisse entbehren kann und jedermann zu diesem Endzweck ins- besondere über das Wesen der deutshen Marine unterrichtet sein muß. Namentlih für das Landheer wird ein gewisses Maß solcher Kenntnisse für unerläßlih erachtet, sofern ein gedeihliches Zusammen- wirken mit der Flotte gewährleistet sein soll. Daß ein solches aber in allen Zukunftskriegen noch mehr als bisher stattfinden wird, ift zweifellos und haben bereits die Kämpfe in China gezeigt. In erster Nethe soll daher auch das Plüddemann’she Buch ein Informations- werk für den Armee-Offizier sein. Der Verfasser ist bestrebt, diesen in anziehender, systematisher Weise mit allem für ihn Wissens8- wertben aus dem weitverzweigten Dienst der Marine und den Fach- wissenschaften des See- Offiziers, sowie mit dem ganzen Wesen unserer Flotte und des Seekrieges vertraut zu machen. Cbenso ist die Schrift aver aucl) für die Benußung des niht militärischen Publikums, für angehende See- Offiziere und die jüngeren Dienstgrade derselben wohlgeeignet. Namentlih den leßteren bietet es mardcherlei, wa8 ibrem Autbildungëgang wesentlich zu gute kommen und den dafür maßgebenden Lehrplan in nuybringender Weise ergänzen dürfte. Das beigegebene Sachregister ist von besonderer Ausführlichkeit und bildet mit seinen vielfach binzugefügten Erklärungen seemännisher Ausdrücke ein shäßbares Orientierungsmittel.

China. Schilderungen aus Leben und Geschichte, Krieg und Sieg. Ein Denkmal den Streitern und der Welt- volitik. Herausgegeben von Joseph Kürschner, Geheimem Hof- rath und Professor. Mit 30 farbigen Kunstblättern von Gerlach, Stôwer, Lindner u. A., sowie vielen bunderten, zum theil mehrfarbigen Tertillustrationen, Karten 2c. Verlag von Hermann Zieger, Leipiga. Preis des in 32 Weferungen ers{einenden Werks 24 K, jedes ein- zelnen Hefts 75 4. Von diesem Buch liegen nunmehr 10 Lieferungen vor. Dieselben haben den Erwartungen, zu denen der Prespekt und die bereits gewürdigte erste Lieferung berechtigten , durchaus ent- svprochen. Sie lassen die Bezeichnung eines nationalen Prachtwerks als berechtigt erscheinen und den Fortsezungen des interessanten Inhalts mit Spannung entgegensehen, dies umsomehr, als die Anordnung des leyteren in drei stofflih verschiedenartigen Theilen insofern recht glücklih gewählt ist, als sie einer Ermüdung bei den mehr oder minder [okal bearenzten Schilderungen vorbeugt und immer neue Anregung bietet. Der erste Theil behandelt Land und Volk, Sitten und Gebräuche, Kaiser und Regierung, Rehtswesen, Militär und Flotte, die Neligions- verbältnisse und die christlihen Missionen, Feste und Vergnügungen, Unterricht, Wissenschaft, Sprache, Schrift, Literatur, Kunst, Landbau, Industrie und Verkebr, giebt ferner cinen Ueberblick über die gesammte Geschichte des Landes, mit besonderer Berücksichtigung der Stellung Deutscblands in China. Der zweite Theil ist der Schilderung der Ereignisse der jüngsten Zeit gewidmet, wellhe au nach Beendigung

der friegerischen Aktionen wobl geeignet sein türften, das allgemeine |

Interesse wachzuhalten, zumal dur sie die politischen und wirtd- schaftlichen Beziehungen zu China eine lebhafte Anregung crfahren haben. Der dritte Abschnitt endlih ist für die weiteren Leserkreise das, was für dic Zeitschrift das Feuilleton bildet. Erzähler und Dichter sind bier mit interessanten Beiträgen vertreten, welde tur ihren Ursprung, ihren Gegenstand oder die Lokalität an China und die dortigen Geschebnisse anklingen. Den größten Raum nimmt hier ein ret fesselnd geschriebener Yîoman von Karl Mav, „Et in torra pax“, ein. Jn allen Theilen sind die verschiedenen Mitarbeiter in den bereits eriicnenen Lieferungen erfolgreich bemüht gewesen, durch Mort und Bild eine bisher faît fremde Welt unseren Anschauungen näher zu bringen.

Die Reise Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Heinrich von Preußen nah Amerika wird in der Fllustrierten Zeitung“ (Verlag von I. J. Weber in Leipzig) in Wort und Bild mit der aleicden Sorgfalt geschiltert. An Bord des Dampfers „Kronprinz Wilbelm hat sich auch der Spezialzeichner der „Jllustrierten Zeitung" G. Limmer nah Amerika begeben, um von der Reise und dem Auf- enthalt des Prinzen Heinrich in Amerika die wichtigsten Momente im Bilte festzuhalten. er amerifaniste Colonel Etwin Emerson, der

im spanischen Kriege 1898 tapfer mitgefohten bat und seit jenen |

Tagen mit dem Präsidenten Roosevelt, scinem Waffengetährten, be- tfreundet ist, wird die Zeichnungen Limmer's mit einem fessclnden Text begleiten, und so werden Zeichenstift und Feder nh vereinigen, um eine anregende Schilderung dieser denkwürdigen Hodenzollernfahrt in die mächtiaste Revublik der Neuen Welt zu bieten. Die am 20. Fe- bruar erschienene Nr. 3060 (Einzelpreis 1 X) enthält das Präludium der Reise Seiner Könialichen Hoheit. Den Reigen der Zllustrationen erófinen ledensvolle Bildnisse tes Prinzen Heiarich, des Präsidenten Roosevelt und der Mik Alice Noosevelt, die auf Wunsch Seiner Majestät des Kaisers die Taufe von Allerhöthsldessen Nennvacdt „Meteor* vollzogen hat. E. Limmer vergegenwärtigt die Abdfadret des Prinzen Heinrich von Bremerhaven (Begrüsung des Karil ins Richier an Bord des „Kronprinz Wilhelm“). Eine dovpel- seitige Zeichnung G. Martin's veranschaulicht das vom Admiral Evans defebligte amerikanische Geschwader, das Seiner Königlichen Hoheit

zur Begrüßung entgegengefahren ist. Prächtige Aufnahmen machen mit dem gigantischen, ahtzehnstöckigen Waldorf-Astoriahotel in New York, in dem das Festbankett der amerikanischen Presse zu Ehren des Prinzen Heinrich stattfand, und mit dem durch drei Stockwerke reichenden Cell und Theatersaal dieses größten und prächtigsten Hotels der i nne

eines Pullmanwagens des Luxuszuges, mit dem der Prinz Heinrich die Reise nah der Bundeshauptstadt am Potomac unter- nommen hat. Mit Washington, der s{hönsten Stadt Amerikas, machen uns die Ansichten des kuppelgekrönten, majestätischen Kapitols und des Weißen Hauses, der Amtswohnung des Präsidenten, vertraut. Der Marinemaler Willy Stôwer hat das Doppel- blatt „Die neue Kaiseryacht „Meteor“ nah ihrer Vollendung“ bei- gesteuert, das dur zwei Ansichten vom Bau dieser Yacht auf der

fommener Weise ergänzt wird. Von ganz besonderem Interesse aber ist das Blatt, auf welhem die neuesten, die Kriegsflotte der Ver- einigten Staaten von Amerika darstellenden Marinetabellen Seiner Majestät des Kaisers wiedergegeben sind. Aus dem sonstigen reichen Snhalt dieser Nummer seien herausgehoben: die fünf Abbildungen der Hauptprunkstücke des Kaiserlichen Silberschaßes, die Märchenduft athmenden Bilder vom Winterfest des Vereins Berliner Künstler, namentlih aus dem von Julius Wolff geschriebenen festipiel „Dornröëhens Erwachen“, und das von Louis Frnest Barrias modellierte Pariser Viktor Hugo - Denkmal, das zum 100. Geburtstage des Dichters enthüllt worden ift. Die Nr. 3061 vom 27. Februar bringt zum Beginn des 29. Jahres des Pontifikats Leo's X111. ein Porträt des Papstes nach der einzigen eristierenden photographischen Aufnahme von Conjuge Coné in Nom. Nach der Skizze eines Augenzeugen, des Malers Alexander Kircher, erscheint in derselben Nummer ein Bild der verhängnißvollsten Scene der Straßentumulte in Triest, des blutigen Zusammenstoßes mit dem Militär am 14. Februar. Drei preisgekrönte Entwürfe für ein Königin Elisabeth-Denkmal in Budapest zeugen von der s{wärme- rishen Verehrung und Liebe, die der verewigten Monarchin in Ungarn noch heute bewahrt wird. Ein Hochgebirgsbild von überwältigender Schönheit und Majestät is das doppelseitige Blatt „Der Königssee im Winter“, nah der Natur gezeichnet von Nichard Püttner. An zwei bemerkenswerthe Ereignisse auf dem Gebiet des Musiklebens der jüngsten Zeit erinnern die Scene aus dem zweiten Theil der Trilogie „Orestes“ von Felix Weingartner nah der ersten Aufführung im Neuen Stadttheater zu Leipzig und das Porträt des P. Hartmann v. An der Lahn-Hochbrunn, der vor kurzem init dem Oratorium „Sanct Franciscus" vor die Oeffentlichkeit ge- treten ist, das in Wien eine begeisterte Aufnahme gefunden hat. Einen Zug der Berliner elekt:ischen Hoh- und Untergrundbahn im Betriebe zeigt eine Skizze von E. Hosang. Ein halbes Dußend fesselnder Landschaftsbilder veranschaulichen das von der Anatolischen Eisenbahn durchquerte Gelände.

Soldaten. Verlag von A. W. Hayn's Erben, Berlin und Potsdam. Diese neue Zeitschrift erscheint allwöchentlih zum Preise von 10 43 für jedes 14 Seiten (groß Quart) starke Hest. Sie ijt reich illustriert, bietet, den vorliegenden Probenummern nach zu urtheilen, kriegs- geschichtliche Aufsäße, Erzählungen und Bilder aus dem Soldatenleben,

in allgemeinverständliher Weise. Die Leitung des Blattes liegt in den Händen des Königlichen Hofpredigers Keßler, sowle des als Iugendscyriftsteller bekannten Dr. Netto, beide in Potsdam wohnhaft, welhen eine Reihe namhafter Mitarbeiter zur Seite stehen. Außerdem will das Blatt, wie in dem Prospekt hervor- gehoben wird, die Interessen der „Soldatenheime“ vertreten, und

Tendenz dürfte es ein empfehlenswerthes Blatt für Kaserne und Haus sein.

Frde bekannt. Wir werfen einen Blick in das Innere

erft von Townsend and Downey auf Shooter's Island in will-

ferner Bundes- fowie feudhe Schweine-

Negierungs-

getheilt sind.

Maul- uud Klauenseuche und Schweineseuche __Cinschl. Schweinepest).

Schweine-

j Maul- E Regierungs- 2c. Bezirke, s nf

Klauen-

staaten, Bundesstaaten,

welche in welche nicht

in Regierungs-Bezirke getheilt find.

Bezirke

Kreise 2c. Gemeinden Gehöfte

do | Laufende Nr. ck | Kreise 2c. o | Gemeinden

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Das deutsche Heer. Unsere Zeit in Wort und Bild für

Humoresken 2c. und bespriht Neuerungen auf militäris{hem Gebiete

in Anbetracht dieses gemeinnühzigen Zweckes sowie seiner sonstigen

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Die Hefte 1 und 2 (Januar und Februar 1902) des Monats- blattes des Deutschen Flotten-Vereins „Die Flotte“ erschienen mit nastebendem Inhalt: Deutschlands Interesse an der Schaffung eines zentralamerifanishen Seefanals. Mit Ansichten vom Panama- Kanal und einer Karte der mittelamerikanischen Landenge. Eisen- babnen und Telegrapben im dunklen Erdtheil. Von Wilbelm Lissow. Mit einer Karte von Afrika. Die deutsche Flagge auf dem Amazonen- strom. Von Arthur Dix. Störtebeker. Erzählung von Reinhold

von Werner. Welchen Zweck verfolgt man durch die Verlängerung |

von Schiffen? Von R. A Bon der Elbe zum Peiho. Roman

Ostpreußen Westpreußen

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| Brandenburg { 2 franfur

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Schl.-Holstein

Hessen- Nassau

Hohenzollern |36| Sigmaringen

Württemberg 51| Schwarzwaldkreis .

von Bruno Wagener. (Schluß) Das Deutshthum in Süd Amerika. Mit Ansicht und Plan des Hafens von La Guayra und Abbildungen von \üdamerikanischen Kriegsschiffen. Der Einfluß der Raumbeanspruhung durch Maschinen- und Koblenbunker auf die Geschwindigkeit der verschiedenen Schiffstypen. 1. Handelsschiffe. Der scchste Sinn des Seerianns. Von Korvetten-Kapitän Herm. Gercke- Berlin. Ein Meisterwerk deuts{hen Schiffsbaues. In der Ausítellung eines Marinemalers Wie wird ein Schiff in Dienst gestellt? Brief des Matrosen Klaus Jürgensen an seine Mutter. Mit Vollbild „Sciffskammer“ und zwei anderen Abbildungen Ein vierblättriges Kleeblatt Was aus einem jungen Mann werden fann, der mit VolkssHulbildung als Freiwilliger bei der 1. oder 11. Matrosen-Division eintritt.

Gesundheitswesen, Thierkrankheiten nud Absperrungs- Maßregeln. Nachweisung uber den Stand von Thierseuhen im Deutschen Nei ch am 28. Februar 1902 (Nach den Berichten der beamteten Thierärzte zusammengeitellt im Kaiserlichen Gesundheitsamt.)

Nachstehend sind die Namen derjenigen Kreise (Amts- 2c. Bezirke) verzeichnet, in welchen Rot, Mayul- und Klauenseuche, Lun enseucde oder Sc@weinescuche (eins{l. Schweinepest) am 9g, Februar herrschten Die Zablen der betroffenen Gemeinden und Geböfte find lelitere în Klammern bei jedem Kreise vermerkt; sie umfassen alle wegen vor- bandener Scuchenfälle oder auch nur wegen Seuchenverdachts gesperrten Geböfte, in welhen die Seuche nach den geltenden Verschriften noh nicht für erloschen erklärt werden konnte

Noyÿ (Wurm). Preußen. Reg-Bez Königsberg: Königöderg i Pr. Stadt 1 (2), Pr.-Holland 1 (1). Stadtkreis Berlin: 1 2) Reg.-Bez Potsdam: Niederbarnim 1 (2). Reg Bez. Frankfurt: Kalau i (1). Nea.-Bez. Bromberg: Witkowo 1 (2). Neg.-Bez. Breslau Oppeln: Lubliniy

Soblau I (3), Bredlau Stadt 1 (1) Reg-Bez. Vpp 1 (2D), Beutben 1 (1), Kattowiy 1 (2), Rvbuik 1 (1). Reg-Bez Magdeburg: Oscherélcben 1 (1). Reg-Bez. Merseburg Toroau I (1 Rea.-Bez. Hannover: Neustadt a. Rbge. 1 (1 Rega Bez dvildesbeim: Marienburg i. H. 1 (1). Reg-Bez. Stade A Him 9). Rea-Bez Minden: Warburg 1 (1). Neg Bez. Arns- j 1 (1) Bocbum Stadt 1 (1), Bochum 1 (1) Reg -Bez iln Stadt 1 (4), Côla 1 (1). Bayern. RNega.-Bez. Vber bavern: München 1 1 (1). Sachsen. Kicisbaurtmannichaftt Leipzig Erimma 1 (1). Vaden. Landetkomm.-Bez. Konitanz S4. Blasien 1 (1), Waldshut 2 (2) Lanteslomm.-Bey Freiburg Neustadt 1 (1) Mecklenburg-Schwerin. Gadebusch 1 (1), Wis- mar 1 (1). Oldendurg. Herzogtbum Oldenburg: Oldendarg 1 (1). Braunschweig. Welfenbäüttel 1 (1) Zusammen 35 Gemeinden und 45 Gedöfte

Lungeusceuche.

Greußen. Reg-Bez. Magdeburg: Waggleden 4 (6 Welmir- stedt i (4). Halberstadt Stadi 1), Haldersiadi 2 (2) Neg. -Bey Merseburg: Ecklartöberga 1 (4)

Zusammen Gewmeinden uod 18 Gedôfte

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Vetrofîsene Kreise 2c.) s. Maul- und Klauenseuche.

6: Oberbarnim 1 (1), Wesihavelland 3 (3). T: Soldin 1 (1) Lebus 1 (1). 11 : Frauftadt 1 (1 12; Strelno 2 (2) Neu- marft 1 (l). 14: Beolfenhain 1 (1). 15: Pleß 1 (1). 16: Wolmirstedt 1 Oscdereleben 1 (1). 17: Bitterfeld 1 (2), Mans- felder Seckreis i (1), Eckartóberga 1 (1). 19: Stormarn 1 (1). T1 : Peine 1 (1). §8 : Düren 1_ (6), Montjoie 1 (3). 26 : Sig- maringen 1 (2). 87 : Mänchen Stadt 1 (1), Aibling 1 (1), Bruck 1 (2D), Gberéberg 1 (2, Erding 10 (12), Micsba§ 4 (H Münden 1 4 (6), Pfaffenhofen 1 (2), Schrobenbausen 2 (2) 28: Mainburg 1 (1). 39: Germersheim 1 (2), Neustadt a. H 1 (2) An: Berneck 1 (1). 42: Ansbach 1 (3), Gunzen- bausen 1 (1), S@wabach 1 (d). 43: Ochsenfurt 2 (6), Schwein furt 1 (2). 44: Neuburg a. D. 2 2). 47: RNotbliy 1 (1). S0: Backnang 6 (6), Besigheim I (3), Böblingen 3 (6), Brockenhcim 2 (2), Gannftati 2 (2), Eßlingen 1 (2), Heilbronn 1 (1), Ludwigs durg 2 (2), Marbach 4 (9), Neckarsulm 1 (1), Vaihingen 2 (5) Waiblingen 3 (I) Weinébera 2 (2). SA : Freudenstadt 1 (1), Hord 1 (1), Oberndorf 1 (1), Tübingen 1 (2). 8D: Hall 2 (4), Künzeidan 2 (2), Welzdeim 1 (1). 58: Edin 1 (1). 5: Lrt 1 (1) Offenburg 1 (1), Welfach 1 (2). S886: Achern 1 (1), Naftatt 2 (9, Dur Ì (1), 687: Mannheim 1 (3) Sinsheim 1 (1) Adelsheim 1 (2). Mosdad 1 (1). 38: Dieburg 4 G). S9: Giehen 1 ) Frictberg 1 (1), GG : Mainz 1 (1), Bingen 1 (1), Werms 1 (1) 86: Fürüterthum Birkenfeld 1 (1). 6%: Saalfeld 1 (1) 8D: Gríicia 1 (1), Weißenburg 1 (1). 98: Alllird 2 65), Colmar 111, Gedweiler 2 (10), Müldausen § (21), NapvoUtsweiler I (A, Thann ck (6). 953: Mey 1 (1), Chatecli-Salins 5 (14), Forbah 2 (7)

Zusammen 153 Gemeinden und 4 h

..

') An Stelle der Namen der Regierung x Bezirke in die ente iprehende lfde. Nr. aus der vorütehenden Tadelle auigeführt