1902 / 75 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Rue de l’Opéra 9, Air-en-Provence.

Bezug von Auslande. | Ministerium ermächtigt, die von S aatsinstitutionen und anderen An-

Spezialstat

Antrag der be Artikel 1048

D n F L 4 >7 ana. d ç F; Athen Nunmebr bat der Finanz-Vétniiter es Tur 1

jene Verordnung aufzuheben

Großbritanniens Einfuhr von gefrorecencm Fleis<h 1901.

Die Einfuhr gefrorenen Fleisches na< Großbritannien aus Ozeanien und vom La Plata erreichte in den Jahren 1900 und 1901 folgenden Umfang:

A mel 1901 Einfuhr aus Stüd> Stü> Australien. . 627 945 796 655 Neuseeland . . 1 862 149 1 838 333 La Plata-Staaten .__2 329 549 2 630 839 4 819 639 5 265 827 Rindfleis<>. 1900 1901 engl. Zentner engl. Zentner 395 191 263 348 329 467 228 126 411 962 771 929 1136 620 1 263 403.

Einfuhr aus

U AeR «ee Neuseeland . . La Plata-Staaten .

Nach obigen Zahlen zeigt Großbritanniens Einfuhr eine Zu- nabme von 168 710 gefrorenen Hammeln aus Ausiralien, eine Ab- nabme um 23 816 Stück aus Neuseeland, während die Einfuhr von australis<hem Nindfleish um 131 843 Zentner, diejenige von Neus- seeländer Rindfleisch um 101 341 Zentner abgenommen hat. “Die Einfuhr von gefrorenem Fleis< aus den La Plata-Staaten ist in beiden Sorten erheblich gestiegen. (Nach Tho A ustralasian.)

Absatzgelegenheit für Waschmaschinen nach Frankrei. Nach einem Berichte des Konsuls der Vereinigten Staaten in Rouen sind in der Normandie Damypfwashmaschinen bisher nicht im Gebrau gewesen; das Waschen geschieht vielm hr dur<gängig mit der Hand. Die Normandie dürfte daher ein Absaßfeld für Wasch- maschinen sein, sofern es gelingt, die dortige Bevölkerung von ihren Norurtheilen gegen die Anwendung solcher Maschinen abzubringen.

(Nah Commercial Intelligence.)

Lieferung8gelegenheit für Bojen zur Schiffsbefestigung

nach Frankrei.

Am 19. April 1902 findet in Marseille die öffentlihe Ver- gebung der Lieferung und Anbringung v

on s{wimmenden Bojen mit

eisernen Ringen zum Festmachen von Schiffen im Seehafen statt. Die Kosten der benöthigten Metalltheile sind mit 45 000 Franken veranschlagt. (La Revue Noire.)

Internationale Ausstellung für Handel, Industrie und

Landwirthschaft in Air-en-Provence.

Am 27. April d. I. findet in Aix-en-Provence die Eröffnung einer internationalen Ausstellung für Handel, Industrie und Landwirthschaft Die Dauer der Auéstellung 1\t auf drel Monate festge]eßt

Nähere Auskunft ertheilt das Bureau de l’Administration, (Commercial Intelligencs.)

Nufßland. wissenshaftlihen Hilfsmitteln aus dem

D s 1 41 » Dis M2 B As P 9 Im Jahre 1888 wurden di Zollämter vom Finanz-

die auf Grund von Bestimmungen des Zollstatuts oder von ut und Reglements zum zollfreien Bezuge be sind, verschriebenen Gegenstände auf den bloßen schriftlichen en, obne dieserhalb gemäß eim Zolldepartementk

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451)

Absah von Eisenbahns<hwellen, Telegraphen- und Telephonstangen in Spanien.

Eisenbahn\s<hwellen, Telegraphén- und Telephonstangen sowie Masten für elektrische Licht- und Kraftleitungen werden in der Hauptsache aus spanischen Waldgegenden (Asturien) und Südfrankreich bezogen. Zur Verwendung gelangt in der Re el für Eisenbahnschwellen Eichen- und Fichtenholz, für Telegraphen|stangen Fichten- (Pinien-), Pappel-, Eichen-, Nußbaum- und Seyenbaumholz und für Telephonstangen Fichten- (Pinien-) und Schwarzpappelholz. Die Imprägnierung dieser Hölzer mit Kupfersuisai oder Kreosot erfolgt aur theilweise, niemals aber bei Eichenshwellen. Diese Imprägnierungen geschehen in Fabriken in Barcelona, Cuenca und Cautalapiedra (Provinz Salamanca) sowié in der Holzkonservierungsanstalt der Eisenbahn- Gesellschaft Madrid—BZaragoza— Alicante. Im Jahréè 1901 betrugen die Preise der Eichenschwellen 5 bis 6 Pesetas, der Fichtenshwellen 3 bis 3,50 Pesetas, der Telegraphenstangen 5, 9, 12 und 15 Pesetas und der Telephonstangen 15 und 18 Pesetas das Stü; bei einer Länge der Stangen von mehr als 10 m wurden für jedes diese Länge überschreitende Meter 9 Pesetas mehr gezahlt. Der Mindestzoll beträgt 3 Pesetas für das Kubikmeter, gleichviel ob die Waare imprägniert ist oder nicht. Troß der Höhe des Zolls und der theueren Eisenbahnfrachten ist für die deutsche Industrie ein Wettbewerb auf diesem Gebiet nicht ausgeschlossen, zumal da das Eisenbahnneß und die elektrishen Anlagen für Licht- und Kraftübertragung in fort- gesezter Entwikelung begriffen find. (Nach einem ®T eriht des Kaiserlichen Konsulats in Madrid.)

Fnfstallation elektrischer Beleuchtungsanlagen in

öffentlihen Gebäuden Brüs]els.

Bis zum 7. Avril 1902 nimmt die General-Direktion der Brücken und Wege in Brüssel, Nue de Louvain, Angebote entgegen für die Jnstallation von elektrischen Beleuchtungsanlagen in öffentlihen Ge- bäuden, die ihrer Verwaltung unterstehen. Einzelheiten enthält das Lieferungsheft Nr 4, das für 0,30 Fres. in Brüssel, Rue des Augustins 50, erhältlich ist. Eine Kaution von 500 Fres. ist vom Unternehmer zu stellen. (Nach dem Moniteur des Intérêts Matériels.)

Maiszu>kerindustriè in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Abgesehen von der Verwendung als Viebfutter, der Bereitung von Mehl, Maisôl, Whisky und no< verschiedenen anderen Erzeug- nissen, findet der Mais in den Nereinigten Staaten von Amerika hauptsähli<h au< Verwendung zur Herstellung von Glukosesyrup und Traubenzu>ker. Zu diesem Zwe> wird aus\cließli<h die „Zahnmais“ genannte Sorte gebraucht, die sich dur< hohen Gehalt an Stärke- mebl auszeichnet. Bei der Glukosebereitung wird das Korn gemahlen und das Stärkemehl auLgeschieden, dann das leßtere dur<h Kochen mit verdünnter Schwefelsäure erst in Dextrin umgewandelt, wonach es in Dextrose übergeht.

Fe nah dem Grade, bis zu weldem die Umwandlung des Stärkemehbls in Dertrose sich vollzogen hat, ist das Erzeugniß Glukose- syrup oder Traubenzucker. Der Glukosesvrup dient als Tafelsyrup zur Vermishung mit Melasse und mit Honig, während au große Mengen von den Zu>kerbä>kern verbrau<ht werden. Wenn die Umwáändlung des Stärkemehls in Dertrose vollständig erfolgt ist, fo wird ‘dur Eindamvfen ein fester Zucker gewonnen, der fast aus- {lieilih in den ‘Bier- und Alebrauereien als Malzsurrogat Ver- wendung findet.

Fat die ganze Produktion ist in der Kontrole des Glufkofetrusts, zu dem sich beinahe alle Fabriken vereinigt haben. Nur zwei Fabriken arbeiten unabbängig von diesem Trust, ohne daß bis jetzt eine scharfe Konkurrenz entstanden ist. Nun wird aber von seiten des mächtigen Standard-ODil. Trust cine unabbängige große Fabrik in Shadyside gebaut. Da. diefe Fabrik in der Absicht errichtet wird, den be itebenden Unternehmungen Konkurrenz zu machen, wird auch in diesem Zweig der Zuckerindustrie ein beftiger Streit entbrennen, ähnlich wie

zwischen dem Zuckertrust und den unabhängigen Raffinerien. (1s

, che Mercuur.)

St. Lucia.

Verordnung vom 27. Dezember 1901 dnung Nr. 12 vom Jahre 189% von

olgende Artikel hinzugefügt worden: Chemikalien, Materialien und Apparate, » wissenschaftliche Zwecke cin- ne cidebstattlide Erklarung

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dieser kann in Zukunft Milch, bei der er nicht - sicher is ob - nicht theilweise entrahmt ist, unbedenkli<h als Marktm l< feilhalten, während er sie als gewissenbafter Mann niemals wie bisher als Vollmilh, fondern höchstens

zeichnen dürfen. So dient die neue Verordnung zur

Hebung von Treu und Glauben im Handel und Verkehr, deren

Förderung ja auch der Grundgedanke unserer ganzen neuzeitlichen Rahrungsmittelgesegebung ist. Nicht genug kann betont werden, daß

die neue Verordnung den Handel mit Milch unter der Bezeichnung

„Vollmil<“ durchaus nicht verbietet. Die gegentheilige Behaup» tung beruht auf einer vollkommen falshen Darstellung der Sachlage dur die Milchhändler, deren Vertreter in den Ministerialkonferenzen

wiederholt auf diesen Punkt hingewiesen worden sind und ihre Berufs--

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genossen wohl hätten besser darüber unterrichten können, als sie es den Zeitung8nachrichten zufolge gethan haben. Wer aber in Zukunft als

Vollmilh eine Waare verkauft, die niht Vollmilh im Sinne der

Gerichte, also Milch, wie sie von der Kuh kommt, it, hat zu gewärtigen, daß er nicht nur wegen Veberiretung der Polizeiverordnung und wegen Verfehlung gegen das Nahrungsmittelgeset, sondern ge- gebenen Falles au< wegen Betruges bestraft werden wird. Kurz zusammengefaßt, liegen vom 1. April an die Verhältnisse folgendermaßen : Das Publikum weiß, daß es als Marfkt- mil< eine Milh erhält, die nit so beschaffen zu sein braucht, wie die Kuh ste liefert, die aber den gleichen Fettgehalt hat, wie er bisher von der Vollmilh verlangt wurde, die ferner nicht mit Wasser verfälscht, frei von Konservierungsmitteln is und ein ein- wandfreies, gesundes, auh für die Kinderernährung voll geeignetes Nahrungsmittel darstellt. Das Publikum weiß weiter, daß es alsdann als Vollmil< eine Milch bekommt, die nicht, wie die Waare, die bisher meist als Vollmilch im Handel war, ein künstlih im Fettgehalt herabgeseßtes Produkt darstellt, fondern Milch ist, wie sie von der Kuh kommt. Hiermit sind dem ge- sammten Milchhandel reelle Unterlagen ge eben, die bisher zum theil gefchlt haben. Die Ansicht, daß der Erlaß der neuen Poslizei- verordnung einer einseitigen Stellungnahme der Behörden in dem \og- Milchkriege seine Entstehung verdanke, wird {hon dur<h die vor- stehenden Darlegungen widerlegt und ist au< in den Ministerial- konferenzen, an denen Vertreter der Milchproduzenten und der Milh- händler theilnahmen, dur< den Herrn Ober-Präsidenten, der nahwies, daß die Vorbereitungen zu der neuen Verordnung bereits zwei Jahre zurü>reichen und durch den Milchkrieg nur unliebsam verzögert wurden, einwandsfrei als nichtig erroiesen worden.

Tägliche Wagengestellung für Ko an der Ruhr und. in Dber (N

Fn Oberschlesien sind am 26. rechtzeitig gestellt keine Wagen.

hlen und Kofs \<lesien. M. gestellt 5462, nicht

Der Aufsichtsrath der Aktiengesellschaft Emaillirwerk und Metallwaarenfabrik „Silesia“ bes<loß laut „W. T. Br, der auf den 26. April einzuberufenden Generalversammlung die Ver- theilung einer Dividende von 49/o, gegen 8 °/o i. V., vorzuschlagen. Der Vorstand berichtete, daß der Geschäftsgang im ersten Quartal des neucn Jahres normaler geworden ist und daß weitere Anzeichen von Besserung auf dem Markt ein befriedigenderes Ergebniß pro 1902 erbo ffen lassen.

Die Oberscblesisbe Eisenindustrie Aktien-Gesellschaft erzielte lt. „W. T. B.* eins{l. des vorjährigen Vortrages von und abzüglich aller Kosten, sowie na< Abzug der Zinsen der Hypothekar- Anleibe 1 855 536,72 M (i. V. -4 189 034 A). Der Ausfsichtsraih be- \{loß, 1250000 M (i. V. 1750000 abzuschreiben und der Generalversammlung die Vertheilung einer Dividende von 2 9% (im Vorjahre 10 9/0) für das Aktienkapital von 95 200 000 A vorzuschlagen. Ueber den Geschäftsgang berichtet der Vorstand, daß im laufenden Jahre eine Besserung zu verzeichnen ist. Die Betriebe seien be Frietigend bes<äftigt, und es war möglich, mäßige Preiserhöhungen für die Fabrikate dur<zuführen.

Mit der am 4. April in den Räumen der Leipziger Börsen halle abzubaltenden Garnbörse wird, wie das „W. T. B." meltet, eine Ausstellung interessanter Neuheiten auf tertilem Gebiet verbunden sein. Ferner werden Proben und Muster der in Chino, Japan und Korea gangbaren Baumwollenwaaren (Sammlung der Ostasiatischen Ervedition), Proben der in China gangbaren Baumwollgewebe, der der in Togo und Zanzibar eing führten Baumwollgewebe und der Togo-Baumwollernte verschiedener Autjaai vorgeführt werden

Der Aufsichtsrath des Norddeutschen Llovd fcbte laul

T. B *“, vorbehaltlih der Genehmigung - der auf den 19. April

uuberufenden Generalversammlung, die Dividente pro 1901 au]

gei ) V., fest » MBetriebéüberschlisjse betragen

nach Abzug 3 889 000 ÆM an Zinjen aus

Generalunfosten 19 175 000 «6 Die Abschreibungen

11 829 000 M, sodaß ein Gewinn von 7 345 000 é

wie folat, diévoniert werden soll: 2266 000 Æ an

200 000 M als Dividende, 112000 H als

6 und 167 000 M an Kassen, Stiftunge

tortrao. Auf der Tagesordnung der am 19. April stattfindenden ralversammlung ordteutschen Lloyd stebt ein Antrag

na des Grunt ls 1 weitere 10 Millionen Mark dur

Nufsichtêratbssitung vorgeleg!

T 9. Der Gewinn

(‘Ankermarke) Pre 4 zu Abschreibu jetragen werden. © mmen. Die Gener

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der Y Antrag

naenommen, nad neuen Aktien au! elner neuen aus

in den Generalverjamr

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I ar bis Februar betragen 2 890 520 Rbl

B ie Brutto-Einnaèmen der 9 orthera ce Babr betrugen in der 1. Märywoche 1902 675 020 Doll.

709 Doll. in derselben Zeit des Vorjadres Bei der ichen Meridional-Eisenbahn betrug die Einnabme bis 20. Márz 1902 im Hauptney 1902 4 430 673 L 044 111 Ltre Zeit 1. Januar 1902 99 411 823 Lire, 0 482 952 Lire. Im Ergänzungöney betrug di Eia- (ar 1902: 1819 891 Lire, 19 1 628 208 Lire London, 27. März R, T. B.) Bankausweis Total- reserve 24 125 V (Abn. 2 652 00) f Sterl., Not mlauf 29 754 000 (Zun 1 200 000) Pfd. Sterl. Slgarrortatb 6 103 000 (Abn. 1469000) Psd Sterl. Portefeuille 4A 207 ( Zun. 4 254 000) Pfd. Sterl., Guthaben der Privalen 42 872 000 (Zun. 3 344 000) Pfd. Sterl, Guthaben des Staats 17 123 009 (Aba. 1 825 000) Psd. Sterl., Notenreserte 21 721 000 (Abn. 2 610 000) Pfd. Sterl, Megierungssicherbeit 16 274 000 Psd Sterl. (und ânt ert). Prozentverhältniß der Reserve zu den Passwen 40 gegen in ter Vorwoche. Clearinghouse-Umsay 190 Mill, gegen die eb sprechente Woche des vorigen Jahres 36 Mill. mehr.

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rabmwe ielt 1 Janu

(Sé&loß in der Zweiten Beilage.)

als Halbmil<h hätte be- *.

zum Deuischen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

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Zweite Beilage

Berlin, Sonnabend, den 29, März

1902.

M —————_—_ —_—

Handel und Gewerbe. (Schluß aus dex Ersten Beilage.)

__ Glasgow, 27. März. (W. T. B.) Die Vorräthe von Roh- eisen in den Stores belaufen sich auf 53 410 Tons gegen 61 987 Tons im vorigen Fahre. Die Zahl der im Betriebe befindlichen Hochöfen beträgt 83 gegen 81 im vorigen Jahre.

Bt, 97. März. (W. T. B.) Bankausweis. Baarvorrath in old 2555 071 000 (Zun. 9 548 000) Fr., do. in Silber 1107 087 000 (Zun 887 000) Fr., Portefeuille der Hauptbank u. d. Fil.

545 589 000 (Zun. 107 646 000) Fr., Notenumlauf 4 112 993 000 (Zun.

11 084 000) Fr., Lauf. Rehnung d. Priv. 626 166 900 (Zun:

88 294 000) Fr., Guthaben d. Staats\chatzes 92 723 000 Abn.

1 222 000) Fr., Gesammt-Vorschüsse 449 594 000 (Abn. 3 462 000) Fr.,

Es u. Diskont-Erträgnisse 5 714 000 (Zun. 291 0C0) Fr. erhältniß des Notenumlaufs zum Baarvorrath 89,03.

Montreal, 27. März. In der heute stattgehabten außer- ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Canadian- Pacific-Eisenbahn wurde einstimmig ein Beschlußantrag an- enommen, welcher die Ermächtigung zu der von dem Präsidenten in einem Rundschreiben vom 10. Februar vorgeschlagenen Erhöhung des Aktienkapitals um 19500900 Doll. behufs Ver- mehrung des rollenden Materials ertheilt. Den gegen- wärtigen Aktienbesizern werden die neuen Aktien al pari bis zur Höhe von 3309/0 ihres Aktienbesißzes zur Zeich- nung überlassen. In seiner Begründung des Beschlußantrages führte der Präsident aus, die Brutto-Cinnahmen aus dem Verkehr zeigten fortgefeßt befriedigende Zunahme und auch die Netto: Einnahmen seien sehr befriedigend troß der Nothwendigkeit einer wesentlichen Gr- höhung der Betriebskosten. Die Vermehrung des Aktienkapitals werde die Direktion in den Stand seßen, im Interesse des ms Verbesserungen vorzunehmen und die Kosten des Betriebs beträchtlih zu vermindern. Dic Aussichten für die Einwanderung nah dem nordwestlichen Territorium der Gesellschaft seien glänzender als seit vielen Jahren (eine nähere Begründung dieser Annahme is} nicht mitgetheilt. Die Ned.), und die Vermehrung der Landfläche, welche der landwirthschaftlichen Be- bauung in diefer Saison ers{hlossen würde, werde beträchtlich sein. Die in den letzten aht Monaten vorgenommenen Landverkäufe seien die bedeutendsten, die in der Geschihte der Gesellschaft je vorgekommen, nämli< 778903 Acres für 2462762 Doll. In derselben Zeit seien 14 Millionen Dollars fünfprozentige Land Grant Bonds zurü>gekauft worden, wodurh die fest- stehenden Lasten um- 75 000 Doll. jährlih vermindert würden. Der no< ausftehende Betrag dieser Bonds betrage jeßt nur noch 1 314 000 Doll., und es sei zu hoffen, daß sie in naher Zukunft mit den forts{reitenden Landverkäufen würden angekauft werden können. Nach Ansicht der Direktion sei die Zeit nicht fern,_wo die jährlichen Zinsen für gestundete Zablungen für VUänderein die Summe übersteigen werden, die zur De>ung der Zinsen der 15 Millionen 34 0/giger Land bonds im Betrage von 525 000 Doll. jährlich benöthigt seten, die jeßt zu den feststehenden Lasten gerechnet würden.

Kursberichte von den Fondsmärkten.

Hambur g, 27. März. (W. T. B.) Gold in Barren pr. Kilogr. 2788 Br., 2784 Gd. Silber in Barren pr. Kilogr. 73,50 Br 73,00 Gd.

Wien, 29. März, 10 Uhr 50 Min. Vorm. (W. T. B.) Ungar. Kredit-Aktien 712,00, Oesterr. Kredit-Aktien 699,00, Franzosen 677,25, Lombarden 66,00, Elbethalbahn 471,00, Oesterr. Papierrente 101,70, 49% ungar. Goldrente —, Oesterr. Kronen - Anleihe 99,3%, Ungar. Kronen-Anleihe 97,55, Marknoten 117,42, Bankverein 463,00, Länderbank 423,C0, Buschtierader Litt. B. Aktien —,—, Türkische Loose 110,00, Brüxer Straßenbabn-Aktien Litt. A. i do. Litt. B. Alpine Montan 400,50, Böhmische Nord- bahn —,

London, 27 32 9/4, Engl. Kons. 94/4, Platzdiskont 23 T

Paris, 27. Mârz . T. B.) 39/6 Franz. R. 100,70 Suezkanal-Aktien 3992

Lissabon, 27. März. (W. T. B.) Goldagio 28.

New Vork, 27. März. (Schluß.) (W.T. B.) Positionslösungen der Spekulation in Colorado Fuel and Jron-Aktien und Deckungen der Baissiers in Amalgamated Copper-Aktien machten beute haupt- \äcblih den Geschäftäverkchr aus. Die übrigen Wertbe waren ver- nalässigt und die Umsätze darin beschränkt. Das Feblen ciner Be» unrubigung auf dem Geldmarkt und die Erwartung der Beilegung der Streitigkeiten mit den Anthracit-Bergwerls Arbeitern veranlaßten in gewissem Umfange Deckungen der Baissiers. S{luß stetig. Akticnumsat 480 000 Stü>. Geld auf 24 Stund. Durchschn.--

tinêrate 44 9%, do. Zinórate für leutes Darleb. d. Tages 4} 9/0, Wechsel auf London (60 Tage) 4,85"/4, Cable Transfers 4,88%, Silber, Commercial Bars 53?/,, Almagamated Copver 634 Tendenz für Geld: Leicht. Morgen Feiertag

K ursberichte von den Waarenmärkten.

Magdeburg, 29. März. (W. T. B.) Zu>erberi<ht. Korn- uder 889% o. S. 7,45—7,8%. Nachprodukte 76 9/4 obne Sa> 5,30 s $6.75. Stimmung: Stetig. Krystallzu>er 1. m S. 27,95. BVrot- raffinade 1. o. Faß 28,20. Gemahblene Raffinade m. Sa> 27,95. Gemablene Melis mit Sa> 2745. Stimmung: Rohbzu>er I. Produkt Tranfito f. a. B., Hamburg pr. März 6,40 d., 6,50 Br., pr. April 6,474 Gd, 6,524 Br., pr. Mai 6,624 Gd. 6,70 Br., pr. August 6,95 bez, 6,924 Gd., pr Oftober-Dezember 7,224 Gd., 7,35 Br. Behbauptct.

Côln, 27. Mär1. (W. T. B.) Rüböl loko $9,50, pr. Mai 58,00.

Bremen, 27. März (W. T. B.) (Séblußbericht.) Schmalz fest. Tubs und Firklins 49 4, Doppel - Eimer 49} A. Sped fet, Short loko <4, Short clear rubig, März-Abladung 464 4. Kaffee rubig. Baumwolle rabig. Uppland middl. loko 44} A.

Hamburg, 27. März (W. T. B.) Kassee (Nachmittags- beriht) Good avcrage Santos pr. ‘März Gd., pr. Mai 31 Ed., pr. Septbr. 324 Gd., pr. Dezbr. 33 Gd. Behauptet. Zu>er- markt (Sé&lukßbericht.) Rüben-Robzu>er 1. Produkt Basis 33 ®/6 Rendement neue Usance frei an Bord Hamburg pr. März 6/60, pr. April 6,60, E Mai 6,70, pr. August 6,95, pr. Oktober 7,20, pr. Dezember 7,321.

Bebaurtet. Pam ours, 277. März. (W. T. B.) Petroleum rubig. d white loko 6,50 Budapest, 27. März. (W. T. B.) Kohlraps pr. August 12,05 Gd,, 12,10 Br. London, 27. Micz (W. T. B.) 9% Favazu>—er loko 8 aominell, Rüben - Rob zuer loko 6 \h. 74 d. Fest. London, 27. Mätz. (W. T. B.) (Schluß) Chile- Kupfer. E pool, N, Mies W. T. B) B ile. Ums De ryes M ( . B. aumwolle. Umsay Gie: E a fallen ant Üepor s “00 m ngen a4“. Küuferpreis, April-Mai 44“ e Ma

4441, —45/64 Verkäuferpreis, Juni - Juli 4/64 do., &Fuli-August 4/64 do., August-September 4*'/64 Käuferpreis, September-Oktober 43/64 do-, ftober - November 426/65, Verkäuferpreis, November- Dezember 4?‘s64 d. do. Glasgow, 27. März. (S{luß.) (W. T. B.) Roheisen. Mixed numbers warrants 52 sh. 10 d. Middelb. 46 \h. 10 d.

Parts, 27. März. (Schluß.) (W. T. B.) Rohzu>ker ruhig, 88 9/9 neue Kondit. 174 à 174, Weißer Zu>er ruhig, Nr. 3, für 100 kg pr. März 214, pr. April 21/8, pr. Mai-August 22/3, PÞr.

Oktober-Januar 23. Amsterdam, 27. März.

(W, T: B) Java-Kaffee good ordinary 34.

Antwerpen, 27. März. (W. T. B.) Petroleum. (Schluß- bericht.) Raffiniertes Type weiß loko 175 bez. Br., do. pr. März

-

M BL, o L A Schmalz pr. März 123,00.

00

New York, 27. März. (Schluß.) (W. T. B.) Baum- wolle-Preis in New Vork 87/3, do. für Lieferung pr. Mai 8,64, do. für Lieferung pr. Juli 8,67, Baumwolle-Preis in New Orleans 87/16, Petroleum Stand. white in New York 7,20, do. do. in Phila- delphia 7,15, do. Refined (in Cajes) 8,30, do. Credit Balances at Oil City 1,15, Schmalz Western steam 10,10, do. Rohe u. Brothers 10,25, Getreidefraht nach Liverpool 14, Kaffee fair Mio Nt. 7 51, do. Rio Nr. 7 pr. April 5,30, do. do. pr. Juni 5,50, Zucker 3!/s,

Zinn 26,124, Kupfer 12,00—12,37é.

Verdingungen im Auslande. Spanien.

99. April, 11 Uhr. General-Post- und Telegraphen-Direktion in 12000 m Telegraphenkabel von 5 Leitern, 5000 m Telegraphenkabel von 2 Leitern und 7000 m Telegraphenkabel von 5 Paar Leitern. Höchste Preise 4825, 3525, 2175 und 1875 Peseten für das Kilometer der verschiedenen Arten der Kabel. Sicherheitsleistung vorläufig 5 %/o dieser Preise, endaültig 10 9/6 der Zuschlagssumme. Angebote auf spanischem Näheres in \panisher Sprache beim

Madrid: 2000 m Telegraphenkabel von 7 Leitern,

Stempelpapier Klasse 11. „Reichs-Anzeiger“. Verkehrs-Anstalten.

Neue Postwerthzeichen mit der Inschrift

Neich“ werden für das Neichs-Postgebiet und für Württemberg vom 1. April ab eingeführt. Die bisher im NReichs-Postgebiet gültigen Postwertbzeichen mit der Inschrift „Reichspost“ werden mit Ende Maáärz 1902 außer Kurs geseßt. Nach der in den Schalterräumen der Post- anstalten angebrahten Bekanntmachung sollen dieneuen Postwerth- zeichen, mit deren Verkauf bereitsbegonnen worden ist, nihtvor dem 1. April

und die alten Posiwerthzeichen niht mehr nah dem 31. März zur

et V Die dur das Postamtsblatt vom 12. März getroffenen Durhführungsvorschriften lauten dahin, daß entnommenen, mit alten

Frankierung verwendet werden.

die am 1. April den Briefkasten Postwerthzeihen frankierten Sendungen ohne Nachtaxe zur Ab-

sendung kommen. Auch sonst sollen die Postanstalten Sen- dungen mit unrichtigen Postwerthzeihen bis auf weiteres nicht belegen. Immerhin liegt es im Interesse des Publikums, stets die rihtigen Postwerthzeihen zu benußen und nicht mehr zu große Einkäufe alter Freimarken, Postkarten u. \. w. zu machen. Die

in der Beförderung aufhalten und mit Nachtare

unverwendet bleibenden alten Postwerthzeihen werden ? C S Se Y Y » 1 > 5 bis Ende Juni d. J. an den Postschaltern und bei den Landbrief? trägern gegen neue Postwerthzeichen umgeta ust.

St. Petersburg, 2W. März. (W. T. B.) | MWladikawkaser Cisenbahnbau-Gesellschaft längs fasishen Küste geplante Bahnlinie führt über Tua und S u<hum bis zur transkaufasishen Bahn linie geht nah Maikop. Die Kosten der Bahn Länge 510 Werst beträgt, werden au? mehr als 50 * verans{lagt. Die Gesellschaft verpflichtet sib, längs matische Kurorte anzulegen ; die Vorarbeiten für den Z nächst beginnen.

St. Petersburg, 29. März. Der Finanz-Minister der „Handels- und Industrie-Zeitung" zufolge nach eine mit dem Verkehrs-Minister, den von der Warscha1 Eisenbabn -Gesells<haft mit der Eisenbahn» Berlin der preußischen Staatsbahnen abgeshlossenen Ve den Verkehr von den der genannten Gesellschaft gehöri wagen zwishen Warschau und Berlin

Bremen, 27. März. (W. T. B.) Norddeutf@Ser Lloyt. Dampre? „Dresden“ 26. März New Vork und „Willehad“, v. Baltimore, sowie „Cassel“, v. Galveston, 27. März in Bremerdaven, „Königin Luise“ 26. März v. Bremen în Sydney angek. „Roland“ 36. März v. Santos n. Bremen abgeg. „Crefeld“ 26 März v. dort in New York, „König Albert“, n. Ost-Asien best. 27. März i Singapore angek „Kronprinz Wilhelm“ 26. März v. Cherbourg n New Bork abgegangen.

98. März. (W. T. B.) Dampfer „Heidelberg*, 27. März Neise v. Funchal n. Brasilien fortges. „Gera?*, Baltimore best. 97. März in New York angek. „Großer Kurfürst“, 27. März Reise v. Antwerpen n. Breincen, „Wittenberg*, 26. März v. Oporto n. Antwoerven fortges. „Bavern“, v. Ost-Asien, 27. März in Schanghai und „Aller“, v. New Yoörk, in Neapel angek „Bamberg“ und „Königsberg“, v. Ost-Asien komm., 27. bezw. 26 März v. Hongkong bemv. v. Kobe abgeg. „Bretlau“, v. New York fomm., 26 März Dover passiert.

Hamburg, 27. März (W. T. B.)

Linie. Damvfer „Pretoria“ v. New York über Cherdourg n. Hamburg, 26. März v. Plymouth, „Auguste Victoria“ (Orienttahrt) v. Genua und „Cherusfkia* v. Havre (Heimreise) abgeg. „Constantia" und „Markomannia*, v. Hamburg n. stindien, 25., beuv. 26. März in St. Thomas angek, bezw. v. Havre abgeg. „Etruria“, v. Monte- video n. Rotterdam u. Hamburg, 26. März Beachy Head, „Suevia“, v. Hanna n. Ost-Asien, Quefsant Creah und „Hamburg“ 26. März Gibraltar (Heimreise) pass. „Sambia® 2. árz v. Amsterdam (Heimreise), „Wautschou* v. Penang (Heimreise) und „Aragonia“ 97, März v. Kobe (Heimreise) adge .

London, 27. März. (W. T. B.) Union-Casitle-+ Linie Dampfer „Kinsauns Cafsile* u. „Gaul“ gestern auf Heimreise v. Kapítadt abgegangen.

Rotterdam, 27. März. (W. T. B.) Holland-Amerika- Linie. Dampfer „Statendam“, v. New York n. Rotterdam, Mit t- woh dort angekommen.

Theater und Musik.

Konzerte.

Im Saal der Sing-Akademie gaben am Dienstag: der Bioloncellist Herr Friy Be>ter und der Tenoris! Her John Sobolski gemeiniam ein Konzert. Der erfiere spielte y von Porvyer bearbeitete C-dur-Könzeri von Haydn,

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die beiden ersten Säße ihm re<t gut gelangen. Besonders in der Cantilene des Ändante war sein Ton wei<h und zu Herzen sprechend. Dem Allegro vivace, das an die Applikatur der linken Hand größere Anforderungen stellt, zeigte er sich no<h niht gewachsen. Jedenfalls ift aber bier eine gediegene Grund- lage für das weitere Studium vorhanden. Es standen ferner no< ein Adagio cantabile von Tartini, ein Nocturne, ein Largo und die 4. Gavotte von Popper, „Am Springbrunnen“" von Davidoff und eine Serenade von Sitt auf dem Programm. An Herrn Sobolski, der eine Konzert-Arie von Mozart, vier Lieder von Schubert, drei Lieder von Rubinstein und „Maienklänge“ von E. E. Taubert sang, fand der Instrumentalkünstler keine große Unter- stüßung. Die guten Stimmmittel des Tenoristen bedürfen no< der Ausbildung. Am Klavier waltete Herr Nobert Erben mit bekanntem Geshi> seines Amtes als Begleiter. Gleichfalls am Dienstag veranstaltete eine junge Pianistin, Fräulein Alice Schwabe, vor einem zahlreih erschienenen Freundesfreise im Beethoven-Saal einen Klavier-Abend. Mit ihren Leistungen steht fie gegenwärtig auf der Höhe einer tüchtigen Konservatoristin; die für den Konzertsaal erforderliche Reife ift jedoh noch nit vor- handen. Man folgte gerne und aufmerksam der re<t korrekt ge- spielten \{hönen Aria con Variazioni in E-dur von Händel und dem folgenden fugierten Präludium in F-moll von Ba. Technik und Anschlag zeigten sh hier als re<t gut entwidelt: besonders gestaltete sih der Fugensag zu einem flaren, itil- gerehten Gebilde. Weniger konnte man si mit der manierierten Wiedergabe der poesievollen Cis-moll - Sonate von Beethoven ein- verstanden erklären, bei deren Vortrag zudem wobl infolge vor Befangenheit die Konzertgeberin |<on nah den ersten Takten das Gedächtniß im Stich ließ.

Am Mittwoch gab in der Sing-Akademie Herr Mayer -Mahr einen Klavier-Abend, den er mit Bec großer Sonate in D-dur (op. 10 Nr. 3) eröffnete. Er ersten Sat, infolge des stark überbasteten Zeitmaßes, unklar ur s{hwommen, zu sehr auf das Nirtuosenhafte und \<ädigte dadur die Einfachheit und den dursihtigen Aufbau des Ganzen. Besser gelangen ibm die übrigen Säße, obwohl hier sein etwas tro>ener Bortrag und e>ige Auffassung keine große Wirkung erzielte. Verhältnißmäßig besser gelangen die „Papillons“ von Schumann, am besten die vorge- tragenen drei Scenen aus dem „Norwegischen BolksleLen" Nachdem er dann einige kleinere Kompositionen von Pb. (Largbetto) und einige anspruchlose Salonstü>lein eigene Gehör gebraht, {loß er mit Liszts E-du! er mit guter Fertigkeit und ausgezeichneter Lebhafter Beifall veranlaßte ihn dann no< Gleichzeitig fand im Beethoven-Saal von Herrn Dr. Ludwig \ erschienenes, äußerst beifallfreudiges des Künstlers, welcher Gesänge H. Wolf, A. Mendelssohn und seßt hatte. Wie stets, so stand c seines Vortrags im Vordergrunde des punk| in der Interpretation moderner Dichter erreichte. Wiederbolter stürmisher Beifall rief zum Schluß den Sänger immer wieder auf das Podium zurü>. Eine offentliche Prüfung der Schüler des Kaiser’ s{en Kon- servatoriums, wel<e ebenfalls am Mittwoh im Saale des Arch itektenhauses stattfand, bot eine erfreuliche Reibe sehr korrefter Leistungen, die von der gedtegenen acubten d gewandten pad i Zeugniß ablegten. s it gewiß tas ritige Prinzip, bei der Jugend in den Jahren, da die geistige

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Stimmungêwertk r Tondichtung zu ( en. volle Freude. Unter dieser Emp ina sand au@ die Zubörers@a den Saal bis auf den lebten Play füllte n Künstler im wieder hbervorricf i zu luß ni cher zufricden gab, als bis Herr Gura ih entschloß, die e „Tom der Reimer“ dem an sh s{on umfangreichen ramm binzuzufügen Iw benachbarten Oberlichtsaal der Philharmonie fand an dem- selben Tage der erste der neu angekündigten populären Musik- Abende, veranstaltet von den Herten Hekking (Vieloncell, S{nabel (Klavier) und Wittenberg (Violine) statt. Derjelde hatte großen Zuspru<h und nahm einen sehr in 5 Ver- lauf. Das anmutbige, bei aller Einfachheit Es-dur-Trio (op. 1 Nr. 1) von Beethoven dildete die leitung und trug den Solistèn, dank ihrem tre“lichen Zuiamnenen spiel, namentli nah dem lebhaften Presto-Finale itürmiichen Beif2]] cin Das melodióse B-dur-Trio don S@hubert, in weldhem die beiden Streichinstrumente in dem gesangreichen Andante-Say fd im intimen Zwiegespräch ergehen, war von arcver Wirkung umd fand eine begeisterte Aufnabme. Auch die sodann von Herrn Hekking mit gesangreichem Ton und leidenschaftlichem Ausdru> zaum crften Mal ivielte Ballade und Serenade für Violoncello mit Wavier- ¿leitung von J. Suk wurde sehr beifällig aufgenommen. Mut der Wiedergabe des C-dur-Prälndiums für Violine aliein vou Bad batte ferner Herr Wittenberg cinen großen Erfola und konnte dade: ieine ze Virtuosität im hellsten Lte zeigen Dée don S&chna mit großer Kraft und Bravoux w i S RNharvfodie in Ks-dur (op. 119) für Klavier don VDrahms deldete ic-

daun den wrürtigen AdiSluk dieies genutrrtden Le