1846 / 188 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

L Ÿ; S R F lr ind a. an Se gin a 2 ne

812

Eisenbahnen. |

Auswärtige Börsen.

llen der früheren Jnhaber einnahmen? Und um dieses êr- : 3. Juli. Niedorl, wirkl. Sch. Gli. 5% Span. 1, sehredende, aber wahre Gemälde vollends zu verdüstern, fomws neo An- Am 30. Juni wurde zu Köln eine General - Versammlung der 3% än Bk p iki di: Wia Oh, Pivdak, Wo: Bilk, «=-, rei fp s Avonnement beträgt

eilvolle Ahnung binzu, die schon von Mund zu Mund geht, die An- | F¿ln-Mindener Cisenbahn-Gesellshast abgehalten. Nach dem in as < : unheilvolle Ahnung = ituati thige Lobredner unter ven : 4% Russ. Hope 91. 2 Kthlr. für 4 Iahr. hänger unter den Männern der Situation n. pen A droht das Ende | derselben vorgelesenen Berichte über den Fortgang des Unternehmens Antwerpen, 2. Jali. Zinsl. —. Neue Anl. 19; m T Le ihren Blättern findet : der Bankerott e a des Programms | steht die Eröffaung der Bahnstre>e von Duisburg bis Hamm noch in Frankfurt a. M., 4. Joli: 5% et 1114 G. Bank-Aecuen », 4 8 Rthir. - 1 Iahr. ge E e Mill de E sie befördert ‘baden u diesem Jahre bevor, und die Vollendung der ganzen Bahn im ie 1895. 1892, Bayr. Bank-Actien r Hope 88; Br. Stiegl. 875 Br. Int 60 allen Theilen der Monarchie 4 E E E : A sten Jahre is außer Zweifel. Die gleichzeitige Vollendung der Ber- | Polo. 300 F1. 95L 6. do. 500 Fl. 805 G. S s

. 4 ° L 7 F : ; ; ohne Pretserhöhung. Griechenland. l bindungsbahn von Minden nah Hannover ist dur< Staats - Vertrag i F'êtits s F Bente qun. I 30. 39% do. fis cour, 83. L Sebibe des

Athen, 21. Juni. (A. Z.) Der König, bis SEEES Be zwischen den betreffenden Regierungen gesichert. ih ion R Sa 5% Mei. 111%. 4% do. E, Seh 743. num nee Ee des Allg. Prinz Wasa haben in den leßten Tagen dieser Woche eine Reise na andels- und Börsen - Nachrichten. Actien 1550. Anl. de 1834 1542. 4o, 1839 1224. Nordb. 1834. Gloggn. 13/7 Anzeigers 2 Sgr. Korinth gemacht und sind heute zurü>gekehrt, So eben wird in allen gus Juni, Die Börse Tia wenig Leben dar, die Course | nail. 116. Livorn. 107. Pest. 935%. Budw. 213. Kirchen des Königreichs der Constitutionseid geschworen. B unverändert, aber fest, E E _ z

Der Senat hat den von der Kammer genehmigten Mah. e Marktpreise vom Getraide. Meteorologische Beobachtungen. M LAE shlag über den Zoll auf die Einfuhr von Getraide mit 26 gegen Berlin, den 6. Zuli 1846, : S o E R wv 188, 12 Stimmen verworfen. Doch hat diese Verwerfung feine politische Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 3 Sgr. T Pf.; Roggen q Rthlr., auch 1846. 4 Morgens Nachmittags Ee D O bn Bedeutung und erklärt sih dur< mißverstandene Lokal - Juteressen. | 4 Rihir. 26 Sgr, 5 Pf. Hafer 1 Riblr. 7 Sgr. 10 Pf., auch 1 Rihlr. 6. Juli. 6 Uhr. 2 Ubr. x. e s R Die Junseln erzeugen wenig oder kein Getraide, erhalten jedo ihren | z Sgr. 7 Pf.z Erbsen 1 Nthlr. 28 Sgr, 2 Pf. Eingegan en sind 21 Wisp. 12Schffl. E D R 333,44 Far. [333,0 1" Par. Suite 11° Bedarf wohlfeil von Odessa. Die tapfere Bevölkerung von Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr, 25 Sgr. 2 Pf., auch 2 Rihlr. } ne 4 16,2° R. |+ 21,5° R. |4- 14,7° R. |Flusswürme 17,9° y Inhalt Hydra, nachdem sie in so vielen Seeshlahten mit Ruhm be- | 19 Sgr. 2 Pf. und 2 Rthlr. 14 Sgr, 5 Pf.; Roggen 2 Rihlr. 4 Thaupunkt. |+ 11,8° R. |+ 10,9° R. + 12,9? R. | Bodenwärme 18,1, dit D ) dedt und ihren Reichthum der Befreiung des Vaterlandes | 5 Pf., au< 2 Rihlr. ; große Gerste 1 Rthlr. 13 Sgr. 2 Pf.z Hafer hlr. Zes dis 45 yCt 87 pCt. | Ansdünstung 0,005'Wntlicher eil. _ , nd 19 y N : : , 4 Sar.; Erbsen 2 Rihlr, Eingegangen sind 481 Wispel 22 Scheffel, Fun : , ¡iederschlax 0,761 ¿Mentsche Bundesstaaten. Großherzogthum Baden. Landtags- geopfert, leidet verarmt heute wirkliche Noth, und die hydrio- Sgr.z Sr GouiilaT UN 4, Juli 1846. L E heiter. Gewitter. Regen. E sn erhandlungen. Großherzogthum Oldenburg. Die Unruhen tischen See ta nicht T U T A Pe- Das Seho> Stroh 7 Nthlr. 20 Sgr., auch 6 Rihlr, 10 Sgr, Der E S ray gy 4 a F nier den E: d Herzogthum Holstein. Ein neues en, das ihren Landéleuten zum Dortheit der woh! M t u 27 Sgr. 6 Pf., auh 20 Sgr. L EEE 15 E L e, Frenßishes Seefahrzeug zwischen Köln und Stettin fahrend. P sd noch ihr leßtes Stük Brod vertheuern müßte. Mit ih- Centner He n G M j N: N “u É UC Tagesmittel : 333,22’ Par... -+17,5°R... +11,9° R... 68 pci. wWsy/, fterreichische Monarchie. Wien. Entbindung des Erzherzogs nen stimmten alle Senatoren der Jnseln gegen, und einige Ns Den 7. Juli 1846 Königliche Schauspiel + dinand vom E Me Bai und Ernennung des Senatoren, deren unbescheidene Forderungen unbeachtet geblieben, : s - önigliche auspicle. Grafen N. von Stadion zum Commissair für Galizien.

l f si m den Werth ihrer Stimmen fühlbar zu machen. «| Pr. Cour. : e Pr. Cour. itt 8, Juli S Schauspielhause, 416te AbonnemerMußland und Polen. St. Petersburg. Stellvertretung im Ma- \{ ossen sich an, U , , Fonds. Actien. [J Mit woch, . Ju e p 5 T F M nisterium Bi Vermischtes O r \ < A fh b i Die englis gesinnte Opposition aber, obgleich ihr England in Allem N | Brief. | Geld. Brief. | Geld. | Gem. Vorstellung: Don Carlos, Jnfant von Spanien, Trauerspie[ Mine - Mi . ? s, Warschau. Aufhebung einer

gu < ge]innt , 22 orjteuung : l , , ; holizeiliden Verfügung in Bezug auf den nächtlichen Straßenverkehr und als Muster gilt, stimmte gegen den nah engliher Art entworfenen Schuld-Sch. |34| 964 | 955 [poted. Magdeb. |4| | 99 5 Abth., von Schiller, (Herr und Mad. Rettich : Marquis von P ie Pahvorschristen. i Einfuhrzoll, eben um zu opponiren. Jn E r lg L C E s "Ta mas 96 und Prinzessin von Eboli, als Gastrollen.) 8ste Ab Féankreih. Paris. Die Auflösung der Deputirten - Kaminer und die sicht ist die Sache von Belang, da der Schaß, als Besißer de zehn d.Seeh.àa 50 T.|—| 885 | |[Mg4d. Lpz. Eiseub.|—| Donnerstag, 9. Juli. Jm Opernhause, 78ste onnemenSSeuen Wahlen. Schreiben des Papstes an den französischen Ge- ten Theils des Getraides, bei höheren Fruchtpreisen mehr lösen würde. | 4 Neumärk, Jo. do. Prior.ObL.| 4| Vorstellung: Don Juan, Oper in 2 Abth, mit Tanz und (WKendten, Urtheile über Peel. Zustand in Haiti, Vermischtes. Der Deputation des Senats hat der König sein Mißfallen über die Schuldverschr.|3;| 95 |Brl. Anb. abgest.|—| 114% 1135 Original-Recitativen, von Mozart, instrumentirt von J. P. Sm reiben aus Paris. (2we> der Sendung der Herren Turner und Verwerfung des Fruchtsteuergeseßes , vagen se A us Berliner Stadt- do. do. Prior.Obl.| 4 Q M Anfang halb 7 Uhr. anin e aud M N as v i nag A E

hme chelhc Ausdrü>ken öffentli eine Zufriedenheit darüber ligationen 184) 97 ÎDüss.Elb. Bisenb.|—| 1123 L 2D rden Billets zu den nachstehenden „Foßbritanie I! E ndon, Rükehr der Königin von

ania s Jw Volk dessen M Éiline, Mere, Pivaiie: 34| 94x | 94x L. du Biatt] 4: : a 95% wevden Dbzcnbaaz- Bret verkauft : N Rey 1 er Jnsel Wight, Bildung des neuen Whig - Kabinets. Parla- Am leßten Sonntag isst die Herzogin von Plaisance auf dem | 6rossb. Pos. do. 4 103 102% [Rbein app N pY 935 R Ein Billet in den Logen des Prosceniums 1 Rthlr. 10 Sz Ae ie LA A a N E Ana I Do Wege nach. ihrem Kastell, auf dem Pentelilan, von feis Bewasiues | d ae al H | = Me linen |- ein Billet in den Logen des ersten Ranges, zum ersten Balkon uh nf für Cobden. Schreiben aus London, (Bildung des Whig- ten angehalten worden. Man ließ sie und ihre Begleiter aus dem fe iat aug Ü D: 2-M M E zur Tribüne 4 Rthlr. ; ein Billet im Parquet und im zweiten RauWähinets; der Herzog von Wellington z die Anti-corn-law-league.) Wagen steigen und brachte ste in die Nähe des Marmorbruchs, bis Kur- u.Neum. do.|34| C8; do. Prior. 4| 20 Sgr.; ein Billet in den Logen und im Balkon des dritten R\Wlgien, Brüssel, Debatte über Belgiens kommerzielle Beziehun- einer derselben auf ein Billet der Herzogin tausend Kolonaten v0n | L hjesische do. (31 | 972 | do. Li. B.\—| | ges, so wie im Parterre, 15 Sgr.z ein Billet im Amphitheater Fen. Vermischtes, | Athen bringen würde, Als die Bauern der nahen Dörfer Kalan= de, ‘BtaitgLitt Oli 94% [B.-St.E.Lt.A.u.B.|—| 114% | 1134 Sgr. z ein Billet in der Fremdenloge 2 Rthlr. F weden und Norwegen. Stockholm, Reiserouten JZhrer doi und Amarusi, von dem Borfall unterrihtet, mittlerweile heran- Magd.-tTalbat.Eb.| 4 113 | 112 Freitag, 10, Juli. Jm Opernhause, 79e Abonnemen Alla Kopenhagen. Prinz Gustav Osfar, Vermischtes ad e H L e Gold al E Meh i t M Vo1stellung : Die N Ee N dli 4 weiz Kanton Zürich * Bischöfliche a an díe Tagsaßung. - e uzusugen. everyau au- old al marco. |—| . do. «Obl, E —_ ( N m adt- er : J. Z . Je : 2 0A n Mee Le an sie, erst eine ungeheure | Friedriebsd'or. |—| 13% f fi iere “cat f S i S a u Gastrolle.) Hierauf, neu einstudirt : Der p L 2E M E Sie, ven H e Summe begehrend, zulegt mit tausend Thalern si< begnügen | ama T e o Priori 4 | 96Ì | prellte Alkade, oder: Der Mutter Namenstag, Ballet in 1 Aft, nen St, Gallen. Alpenwild. wollten und die goldenen Uhren, Ringe und Baarschast der . wai U Königl. Balletmeister Hoguct, Musik von H. Schmidt. AnsuSalien. Nom. Susdpendirung der politischen Prozesse, Auftrag zu Gesellschaft vers<mähten. Die ministeriellen Organe beschuldigen die Pr. Cour. halb 7 Uhr. e Porlegung der Eisenbahn-Eniwürfe, Freudenbezeugungen in den Pre- A E habe N Vis E O lassen. E a Tag Wil aua Thlr. zu 30 Sgr. Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Oper Mi f S p e Vial, E a ist die die Pferde des Königs von der Reise zurü>bringende 5 : L of L reiben au d ahl - Verordnung; Ungewißhei S af Mde Sa bei Mögara A VDie Bnef. | Geld. haus-Preisen verkauft. A ber n Ee A A M Granja; Nichtintervention in die Ân-

é M , , , 392 2 “Ati ' # iten Meriko's; Nachrich dem miguelistishen Aufstand an Effekten des Königs, sobald erkannt, wurden nicht berührt. Die aus | Amsterdam....................... 250 Fl Kurz 1404 | 1393 Königsstädtisches Theater. gelegenheiten Mexifko's; Nachrichten von g

A L , , ; m , c è ; ; , , „E tugiesischen Gränze.)

Böotien vertriebene, wie es heißt, 52 Köpfe starke Bande, unter ei R 250 FI A-Mt. 139 | 138% Mittwoch, 8. Juli, Zum erstenmale wiederholt : Die St vei. A ne T 4

t | ! : S F / . e edi G A : j . pel, Glückwünschungen nah der Rüdkehr des nem Räuberhauptmann aus Chimara, tödtete zwei Tage später in | Uamburg... e T9, 148{ 1484 | spielerin auf Reisen, Vaudeville in 1 Akt, Hierauf : Ein Kns,itans und Maat Hattischerif, Diplomatishe Audienzen, Eee einem Gefeht 3 Gendarmen und 4 Gränz - Soldaten. Der Oberst E E E 6 244(6 237 | hilft dem andern, Lustspiel in 1 Aufzug, von Johanna von WeißnFungen. Klimakas ist mit 50 auserlesenen Palikaren gegen sie beordert, Die | oucom «eere erer tnranne O K 79L| 79/4 | thurn. Zum Schluß: Die weibliche Schildwache, Liederspiel Freinigte Staaten von Nord- Amerika. London. Neuere Opposition triumphirt über diese drei Vorfälle, aus denen sie die | wien m 20 Ke. 150 FI | 2M. 1025 | 1 Akt, von W. Friedrich. (Dlle. Julie Herrmann, im ersten Stisachrichten aus Meriko, ; E i Unfähigkeit des Ministeriums, Griechenland zu regieren, folgert und Ug butg e ora e bele oder ealeaeis 150 F. 2 Mt. 1015 | Julie, im dritten: Rose, als Gastrellen.) ndels- und Börsen-Nachrichten. Schreiben aus Amsterdam. die nahe Jntervention der verstimmten Schußmacht prophezeit! Da- | ureslau 100 Thlr. | 2 Mt, 995 | E Wörsen- und Marktbericht.) gegen beschästigt man sich im Publifum lebhaft mit den interessanten | Courant im 14 Thl. Fuss. 100 Tutr. $ $ Tage 908 Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. d Details des enthusiastishen Empfangs des Königs auf seiner ganzen | “6 n ouran! m E A S 3 Mt, P ü Jm Selbstverlage der Expedition. 7 E N S Se, e, G I L 1064 | Gedruckt in der De>er schen Geheimen Ober-Hofbuchdruderei,

E Amtlicher Theil.

Bekanntmaqungen. Nhein - Weser Eisen- [598] babn.

Jn unserer Einladung zu der am 26. Mai d. J. staitgehabten General - Versammlung haben wir, mit Hinweisung auf die Bestimmungen $$. 43 und 25 des Statuis, ausdrücklich angezeigt, daß dann vorzugsweise die definitive Entscheidung über die Auslösung der Ge- sellschaft Gegenstand der Beschlußfassung sein werde.

Da nun aber $. 25 des Statuts verordnet, daß die Auslösung der Gesellshaft in der ersten zu diesem Zwecfe berufenen General-Versammlung nur dann zur Diskussion gebracht werden könne, wenn in der Gene- ral-Versammlung selbst drei Viertheile sämmilicher Actien vertreten sind, und diese Bedingung am 26. Mai d. J. nicht erfüllt war, so haben wir, dem erhaltenen Auf- trage entsprehend, zu demselben Zwe>e eine zweite Ge- neral-Versammlung auf

Dienstag den 1. September dieses Jahres bezielt, welche in dem Saale des hiesigen Gasthofes „Stadt London“ gehalten und Morgens 9 Uhr eröf- net werden soll. 7

Wir laden hierzu die zur Theilnahme statutgemäß berechtigten Actionaire ergebenst ein, unter der Anzeige, daß in dieser General-Versammlung, na< Vorschrift $. 25 des Statuts, eine cinfahe Stimmenmehrhcit üb.r die Auflósung der Gesellschaft entscheiden wird.

In derselben General - Versammlung soll auch der Plan über die Vertheilung der verfügbaren Gesellschafts- gelder und die künftige Ausschüttung der Vermögens- masse zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Eintrittês- und Stimmkarten sind am 30. und 31. August d. J., Vormittags zwischen 8 und 12 Uhr und Nachmittags zwischen 3 und 7 Uhr, in dem Ge- schäftszimmer der unterzeihneten Direction abzufordern.

Minden, den 5. Juli 1846.

Direction der Rhein - Weser Eisenbahn - Actien- Gesellschaft, Koch, Vorl aender. von Spre>elsen,

Chemnib - Riesaer Eisenbahn. " Fünfte Einzahlung.

E Die fünfte Ein- E- I von 109

Thalern auf jede Actie der Chemniz- Riesaer Eisenbahn - Ge- art ellschaft wird hiermit E ausgeschrieben, Dieselbe

any“ ist vom

1. Aug. 1846

1D E zahlung

ab bis zum

funfzehnten August 1846, Abends 7 Uhr,

im Büreau der Gesellschaft in Chemniy zu leisten, und

zwar mit 9 Thlr, 20 Ngr. baar und » 40 » durch Zurechnung der Zinsen für

die eingezahlten 40 Thlr. vom 41. Juni bis 15. August 1846, bei Vermeidung der durch die Statuten Fegesébien Con- ventionalstrafe von 10 Prozent der Einzahlungssumme (1 Thlr.) unter Rückgabe der vom 2. Juni 1846 da- tirten Juterims-Actien, welche gegen neue dergleichen, auf den Gesammtbetrag der Einzahlung von 50 Thlr. lautende, eingetauscht werden. Chemniy, den 30, Juni 1846. Direktorium der Chemniy-Riesaer Eisenbahn- Gescllschaft,

Wir erbieten uns zur Besorgung der bis zum 15. August 1846 zu leistenden Einzahlungen auf die Actien der Chemuiz-Riesaer Eisenbahn, dafern uns dieselben am

10,, 11. und 12. August

gegen unsere Quittung zur Beförderung übergeben wer- den. Die Ausreichung der neuen Jnterims-Actien er- folgt bei uns am 22, und 23, August 1846,

Berlin, den 6. Juli 1846,

A. H. Heymann & Co.

———

Sáchsisch :- Schlesische æ Eisenbahu.

Es wird hier- mit die mit zehn T haler auf jede Actie der Säch- sisch - Schlesifchen Eisenbahn zu lci- stende a hte Ein- zahlung außsge- schrieben :

Dieselbe is ent- weder den 27,, 28.

und 29, Juli l J.

bei der Leipziger Bank, welche zur Erleichterung der

Herren Actionaire Zahlungen annehmen wird, oder den 30, und 31, Juli und 4, August l, J.,

Allgemeiner Auzeiger.

von früh 8 bis Mittags 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, allhier zu Dresden in dcm Büreau der Sächsisch - Schlesischen Eisenbahn - Gesellshaft (Anton- straße Nr. 7) unter Rücgabe der vom 1. April l, Je datirten Juterims-Actien der siebenten Einzahlung, ge- gen welhe neue auf die sodann eingezahlten 80 Thlr. lautenden dergleichen ausgegeben werden, mit

9 Thlr. 2 Ngr. baar, .

» 2W » durch Zurehnung viermonatlicher Zinsen von den eingezahlten 70 Thlr. zu gewähren.

Diejenigen Actionaire, welche die Einzahlung bis zum

Citerarische Anzeigen.

So eben ist erschienen und in allen

[564 b]

TOME

BERL

Auf Royal- Kupser- Velin-Druckpapier, im Umschlag gehestet. Preis 3 Thlr. 5 Sgr.

Deckersche Geheime Ober-Hofbuchdruckerei.

OŒUVRES

FRÉDÉRIC LE GRAND.Z

"Ee, Majestät der König haben Allergnädigst geruht : 7 Dem Tuchschcerermeister Johann Nikolaus Hart in Bran- eburg die Rettungs-Medaille am Bande zu verleihen. obigen Schlußtermine (den 1, August l. J., Naß tags 5 Uhr) nicht geleistet haben, verfallen in die $9

Der Justiz - Kommissarius S<hmeer zu Peiskretsham is zu- Ui E von 10 % der h zum Notarius im Departement des Königlichen Ober - Landes=- 1 ‘o n q .

Es wird gebeten, beim Ms der N ‘a A Herrmann Julius Schulze zu

A E erzeichniß det [igerburg zugleich zum Notarius im Departement des Ober-Landes=- D M20. Juni 1846, Mhts zu Justerburg bestellt;

Das Direktorium 5 Der Landgerichts - Referendarius Karl Eduard Veling zu

der Sächsish-Schlcsischen Eisenbahn-Gesellschaft, When auf den Grund der bestandenen dritten Prüfung zum Advo-

C. L. Schill, Anton Freiherr von Gablen M N E des Königlichen Appellationsgerihtshoses zu Köln

mMöonnt; un

_ Dem Notar Joseph Bruno Wolff die nahgesuhte Ent-

issing aus seinem Amte als Notar für den Friedensgerichts - Bezirk

tmelsfirhen, im Landgerihts-Bezirke Elberfeld, vom 1. Juli d. J.

V ertheilt worden. »

_— Angekommen: Se. Excellenz der General - Lieutenant, Chef M and-Gendarmerie und Kommandant von Berlin, von Ditfurth, E der Rhein-Provinz.

Se, Cxcellenz der Königl. großbritanishe General - Lieutenant, Werordentlihe Gesandte und bevollmächtigte Minister am hiesigen /, Graf von Westmorland, von London.

Der Kaiserlih russische Geheime Rath und Senator, von M6, von Warschau.

M bger eist: Der General-Major und Commandeur der ten Mwehr=-Brigade, von Corvin-Wiersbibki, na< Stargard. Der Pair von Frankrei, Herzog Decazes, nah Paris.

Buchhandlungen zu haben:

O u.

IN 1846.

P

T

Ende dieses Monats exrschcint

[596] O! Geschichte Friedrich des Großen

von Franz Kugler. Mit dem Portrait Frievrihs des Großen in Stahl f ade 27 Bogen in Median-Ofktav, Jm Subscription-Preís Einen Thaler.

Subscription nimmt darauf an E. S. Mittler (Stechbahn 3), so wie dessen Handlungen zu Posen, Bromberg, Culm und Gnesen, desgleichen Binder ín Thorn, Bo>ram in Treptow a. d. R, und Galle in Swinemünde.

[597]

Uichtamtlicher Theil. Bei C. F. Kius in Hannover is so eben ersi

L e ndesflaaten. und zu haben in Berlin bei E. S, Mittler (WF Deutsche Bu fl

bahn 3), Posen und Bromberg» p. Großherzogthum Vadenu. Jun der Sißung der ersten Díe Formation der Hannoverschen Armer vom 3, Juli wurde nah Anzeige mehrerer Mittheilungen und die militairischen Einrihtungen im Könige SEdweiten Kammer und verschiedener Petitionen der Bericht des Hannover. en von Fürstenberg über die Rechnungs - Nachweisungen des

Nach amtlichen Quellen MPhllihen Staats - Aufwandes für die Jahre 1842 und 1843, und

Preis 20 Sgr. zunächst des Finanz - Ministeriums Titel 1. bis Titel VIL., zur

————— ussion gebracht und der Kommissions - Antrag angenommen, wel-

dahin geht, die Ausgaben als gerechtfertigt anzuerkennen, ein=- blich einer Summe von 2733 Fl. 20 Kr., welcher die zweite mer die Anerkennung versagt hatte. Der zweite Theil des Ÿts betrifft die Haupt - Staats - Rechnungen , die Rechnungen

Amortisations - Kasse, der Zehnt - Schulden - Tilgungs - Kasse,

N

“E F W \<äft wird! % Für ein Weingeschä V4 thätiger solider Mann als Reisender in! Zoll-Vereinsstaaten gesucht; es kann " nur ein solcher berü>sihtigt werden, | sich auf gute Empfehlungen zu berufen /

mag. Darauf Reflektirende werden t! omanial - Gryndsto>s und der Eisenbahn - Schulden - Tilgungs- ihre Adresse nebst Angabe der aus è für die Jahre 1843 und 1844. Die Kommission beantragte, denen Erkundigungen über sie e ingeig "rei erstgenannten Rechnungen anzuerkennen, und dieser Antrag

werden können, an die Herren H.

e obne B Bassenge & Co, in Dresden einzusende"

Manial=Gr

emerfung genehmigt. Bei den Rechnungen liber den undsto> verbreitete sh dagegen die Diskussion ausführ=

Berlin,

haft unterstüßt wurde.

Allgemeine

; reußische Zeitung.

Ai

Donnerstag den t

lich über den Beschluß der zweiten Kammer, an Se. Königl. Hokbeit die Vitte zu stellen, es möchten Allerhöchstdieselben die Ancrdnung treffen lassen, daß die in der Grundsto>s - Rehnung für 1844 unter Ziffer 9, „Erlös aus dem Holzbestand von verkauftem oder an fremde Etats überwiesenem Waldboden““, vereinnahmten 30,442 Fl. nach Ab= | zug des Abgangs und der darauf haftenden Kosten der Staats-Kasse | erseßt und die Staats =- Ministerial - Entschließung vom 11, Oktober 1843, welhe die Verrechnung solhen Erlöses für den Grund- sto> verfügt, zurü>genommen werden, (Vergl. Nr. 161 der Allg. Preuß. Ztg.) Nachdem die Unhaltbarkeit der die- sem Beschlusse zum Grunde liegenden Ansicht von verschiedenen Sei- ten beleuchtet worden war, beshloß die Kammer einstimmig, der Bitte um Zurücknahme der erwähnten Staats-Ministerialentschließung nicht beizutreten, sondern vielmehr die darnach verfügte Verrehnung für den Grundsto> gutzuheißen. Dagegen erklärte die Kammer, dem Kommisslons-Antrage gemäß, ihren Beitritt zu den drei übrigen Bitten wegen Zuweisung eines Theils des Reinertrags der Post- und Eiseubahn - Betriebsverwaltung an die Eisenbahn - Schuldentilgungs= Kasse, wegen Vorlage eines Rechnungs - Auszugs über den Staats=- Grundsto> aus den Rechuungen der Amortisationskasse und wegen Belassung der Uecbershüsse der ständigen Dotation der Eisenbahn= Sculdentilgungs - Kasse über den Bedarf an Zinsen 2c. bei leßterer Kasse, Die Tagesordnung führte hierauf zur Diskussion des Berichtes der Kommission über den von der zweiten Kammer angenommenen Geseß-Entwurf, die Abänderung verschiedener Bestim- mungen des Gesetzes über den Aufwand für die Volksschulen und die Rechtsverhältnisse der Volksschullehrer betreffend. Die Kommission hatte zwar den Antrag gestellt, die Fassung des $. 1 dieses Ent- wurfes, wie sle von der ersten Kammer in Uebereinstimmung mit dem Regierungs-Entwurf angenommen worden war, unverändert beizube- halten, allein nah einer lebhaften Diskusston entschied sh die Kam- raer für die Annahme des Artikels in der von der zweiten Kammer beschlossenen Fassung. Die Annahme des $. 2, welcher von der zwei- ten Kammer neu hinzugefügt worden, und des $. 3, welcher als frühe= rer Art, 2 unverändert blieb, erfolgte ohne weitere Bemerkungen, dagegen wurde der $. 4, der nah dem Kommissionsantrag in dem Entwurfe der zwei= ten Kammer angenommen werden sollte, verworfen. Bei der nament- lihen Abstimmung über den ganzen Geseh - Entwurf \}prachen sich sämmtliche Stimmen, mit Ausnahme einer einzigen, dafür aus. Nach= dem von dem Präsidium noch einige Mütheilungen der zweiten Kam= mer angezeigt und die zu erstattenden Berichte der Petitions - Kom= mission mit Umgehung der Verlesung: zum Dru>e bestimmt worden waren, wurde die Sißung geschlossen.

In der Sitzung der zweiten Kammer vom 3. Juli wurde die Diskussion des von dem Abgeordneten He>er erstatteten Kommissions - Berichts über das Budget des Ministeriums des Großherzoglihen Hauses und der auswärtigen Angelegenheiten für die Jahre 1846 und 1847 fortgesest, Die Kammer war bei Titel IL, Gesandtschaften, stehen geblieben. Die For= derung der Regierung beträgt für Besoldungen, Gehalte und Büreau- kosten der Gesandtshaften 60,500 Fl., worunter 2000 Fl. Functions=- gehalt für die Gesandtschaft in Brüssel und Haag begriffen sind, deren Geschäfte von dem Bundestags=-Gesandten in Frankfurt besorgt wer= den, Die Kommission ist| der Ansicht, daß eine jährlich wiederkehrende Ausgabe von 2000 Fl, für die Leitung jener Gesandtschafts - Angelegenheiten in Brüssel und Haag nicht ge= rechtfertigt ersheine, da die Beziehungen Badens zu der niederländi= hen und belgishen Regierung nicht der Art seien, um eine ständige Ausgabe dafür als nothwendig erscheinen zu la}sen, und wenn Han= dels- oder Schifffahrts - Verhältnisse eine besondere Vermittelung mit jenen Staaten nothwendig machten, so werde ein außerordentlicher, ‘in die Handels-Verhältnisse gründlich eingeweihter Bevollmächtigter bes- ser zu wirken im Stande sein, als der Bundestags - Gesandte, dem überdies sein Amt Frankfurt zum Auf-:nthalt anweise. Die Kommission beantragt deshalb, diese 2000 Fl. für die Leitung der Gesandtschafts-An= gelegenheiten in Brüssel und Haag nicht zu bewilligen. Sodann glaubt die Kommission, daß es zur Erzielung von Ersparungen überhaupt ange- messen sein möchte, die Gesandtschaftsposten auf einfahe Geschästs=- trägerstellen zu reduziren und insbesondere den diplomatishen Posten am österreichischen Hofe hinsichtlih des Aufwandes mit demjenigen am französishen Hofe auf gleiche Linie zu seßen, da man ohnebin dem frühe= ren Gesandten in Wien nur aus persönlichen Rücksichten, die man demsel= ben als verdienten General getragen, einen so bedeutenden Gehalt bewilligt habe, jegt aber dur die Erledigung jenes Postens die Ver- bältnisfe zu Gunsten von Ersparnissen si< geändert hätten. Die Kommission stellt daher den weiteren Antrag, die Gesandtschaftsposten auf einfache Geschäftôträgerstellen zu reduziren und statt der gefor- derten 60,500 Fl. nur 54,000 Fl. zu bewilligen, dann aber den Auf= wand für Konsulate mit 3000 Fl. zu genehmigen. Bei der nunmehr sih entspinnenden längeren und lebhasten Debatte wurde von Seiten der Regierungs-Commissaire dur<h den Staats-Minister von Dusch und den Geh. Rath Bekk nachgewiesen, wie das badenshe Budget für den Titel Gesandtschast wahrhaft verkfümmert und -im Verhältniß zu anderen Staaten von gleihen Verhältnissen wesentli< geringer und insbesondere eben dieser Budgettheil in früheren Jahren selbst in Baden bedeutend höher gewesen sei. Außerdem aber sei cs unbestreitbar, daß die Beziehungen Badens zu Belgien und Niederland tägli<h an Juteresse gewinnen, und es sci sogar höchst wünschenswerth, wenn Baden wie Deutschland überhaupt mit jenen Ländern, zumal mit Belgien , in nähere Berührung komme. Noch weiter als die Kommission wollte der Abg. Richter gehen und alle Gesandtschaftsposten hei den deuishen Bundesstaaten aufheben, da die Geschäfte mit den Staaten des deutschen Bundes füglih in Frankfurt abgemacht werden könnten: er stellte daher den Antrag, nur für die Gesandtschastsposten, welhe nicht bei deutshen Bundes= staaten akkreditirt seien, die von der Kommission festgeseßten Summen zu bewilligen, Dagegen stellte einen förmlichen Antrag für die Bewilligung der Regierungs - Forderung der Abg. Christ, der darin von den Abgeordneten Buß, Dahmen und Vogelmann, welcher Lebtere nahwies, daß im Jahre 1819 der Budget-Titel „„Gesandtschaften‘“’ über 100,000 Fl. betragen, leb- Gegen diesen Antrag, - also für den Antrag der Kommisston, sprachen die Abgeordneten Weller, Peter, Bren-=

Alle Post-Anslaiten des In- und Auslandes nehmen Gestellung auf dieses Slatt an, sür Berlin die Erpedition der Alg. Preuß, Zeikung : Friedrihsfstraße tir. 72.

j 1846.

tano, Mathy und zuleßt der Berichterstatter He >er. Bei der Abstimmung ward der Antrag des Abgeordneten Christ verworfen, aber dagegen jener der Kommission: statt der geforderten 60,500 Fl. nur die Gesammtsumme von 54,000 Fl. zu bewilligen, angenommen. Schließlich legte der Präsident des Finanz - Ministeriums, Staatsrath Regenauer, einen Geseß-Entwurf, die Besteuerung des Rüben- zu>ers, zur Berathung und Zustimmung vor, worauf die Sitzung ge= {lossen ward.

Großherzogthum Oldenburg. Die Deich - Arbeiter= Unruhen bei Varel (\. Nr, 185 der Allg. Preuß. Ztg.) sind ohne Schwierigkeiten beigelegt; die Truppen, deren bloße Anwesen= heit hinreichte, um allen weiteren Exzessen Einhalt zu thun, waren indeß am 3, Juli no< nicht zurü>gekehrt. Die Arbeiter, welche die Herstellung eines Deiches der vareler Kommune fkontraktli<h übernom- men hatten und nach eingetretener Sa>ung des Deiches neue Anfor- derungen machten, hatten eine Arbeitstillstand - Fahne aufgepflanzt ; außerdem fanden si< Drohbriefe, die den Amtmann veranlaßten, be= waffnete Macht zu requiriren. Eine Untersuchung is nun eingeleitet, um die Rädelsführer zu bestrafen, zugleih aber au<h ein Schiedêge- riht angeordnet, zu dem auch die Arbeiter ein Mitglied gestellt ha- ben, um die Lohnfrage in billiger Weise zu erörtern. Man glaubt demnach zuversichtlih, daß Alles si friedlih lösen werde.

Herzogthum Holstein. Am 27, Juni passirte Rends-= burg, auf dem shleswig-holsteinischen Kanal, eine preußische Kuff von 40 Last, mit einer Ladung Wein von Köln nah Stettin bestimmt.

Oesterreichishe Monarchie.

JWVien,, 5. Juli. Se. Majestät der Kaiser hat unterm 2ten d. M, folgendes Handschreiben an den Erzherzog Ferdinand von Oesterreih-Este gerihtet: „Lieber Herr Vetter Erzherzog Ferdinand ! Jch habe die Gründe, welche Eure Liebden, nah Jhrem Vortrage vom 21. Juni d. J., zu dem Ansuchen um Enthebung von dem Ge- neral-Gouvernement von Galizien bewogen haben, in Erwägung ge= zogen und sehe Mich, in entsprechender Würdigung derselben, bewogen, Jhrem Wunsche hiermit zu willfahren. Es gereicht Mir zum besonderen Vergnügen, Eurer Liebden hierbei Meine volle Anerkennung der wihti- gen und ersprießlihen Dienste auszudrü>en, welche Sie in einer langen Reihe von Jahren Unserem Hause und dem Staate geleistet haben, und behalte Jh Mir vor, bei si darbietender Gelegenheit Jhre erprobte Einsicht und gereiften Erfahrungen für das Wohl des Staates auch ferner in Anspruch zu nehmen. Ferdinand, w. p.“

Mittelst Kaiserliher Entschließung vom Z3ten d. M. ist der mährish-\<lesis{<he Landes-Gouverneur, Graf Rudolph von Stadion, als außerordentlih bevollmächtigter Hof - Commissair für das König= rei< Galizien bestellt.

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 2. Juli. Aus Anlaß der temporären Aba wesenheit des Chefs des Marine-Generalstabes is das Mitglied des Reichôraths, General-Adjutant Perowskfi, bis zur Rückkehr des Ge= neral-Adjutanten Fürsten Menschikof, mit der Verwaltung des Ma- rine-Ministeriums beauftragt.

- Der durch den Ukas vom 8. Juni 1841 verlängerte Termin für die freiwillige Regulirung der in gemeinschaftlihem Besiße befindlichen und in Parzellen zerstü>elten Landgüter läuft mit dem 25. Juli d. J. zu Ende. Da ein großer Theil der Gutsbesißer ihre Bereitwilligkeit, burch gütliche Uebereinkunft unter einander zur Regulirung solcher Güter zu schreiten, dur< die That bewiesen hat, so hat Se. Majestät der Kaiser, in Berücksichtigung, daß diese in staatswirthschaftlicher Beziehung wichtige Angelegenheit in der dazu bestimmten Frist nicht hat beendigt werden können, für gut erachtet, die Anwendung von Zwangsömaßregeln in diesem Falle, welche verschiedene Nachtheile für die Gutsbesißer nah si< ziehen würden, no< auf ein Jahr auszu= seßen, und in Folge dessen am 17. Juni befohlen, den Termin für die freiwillige Regulirung noch auf vier Jahre, vom 25. Juli 1846 an gere<net, zu verlängern.

._ Auf Beschluß des Minister-Comité's hat Se. Majestät befohlen, daß ordentlihe und außerordentliche Akademiker, so wie Adjunkten der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Erstere als Professoren und Lebtere als Adjunkt-Professoren, an Universitäten angestellt wer= den können, ohne den zur Bekleidung dieser Aemter nah dem Uni= versitäts-Ustaw erforderlihen gelehrten Grad eines Doktors oder eines Magisters zu besißen.

Der Dejour - General des Marine - Generalstabs, Admiral und General-Adjutant Kolsakoff, i zum Mitglied des Admiralitäts-=Con= seils ernannt, mit Belassung in dem Amte cines General-Adjutanten.

Warschau , 4. Juli. Auf Grund einer Ermächtigung der höheren Behörde bringt der Ober-Polizeimeister von Warschau in den heutigen Blättern zur öffentlichen Kenntniß, daß die Verfügung vom 27. Februar d. J.,, weiche den hiesigen Einwohnern vorschrieb, sich, wenn sie des Nachts auf den Straßen gingen, brennender La= ternen bedienen, und wodur< gleichzeitig den Eigenthümern von Droschken verboten wurde, diese na< 12 Uhr Nachts no< zu ver= miethen, na< 7 Uhr Abend mit dergleichen bis über die Barrièren hinaus zu fahren oder Britschken aus Praga für die Stadt zu verdingen, vom heutigen Tage an wieder aufgehoben sei, Die unterdessen erlassenen Vorschriften über die Förmlichkeiten, welhe Jnländer bei ihrer Ankunft in War=- schau und bei ihrer Entfernung von hier zu erfüllen haben, werden zugleih in folgender Weise abgeändert: 1) Bei der Ankunft in War= shau müssen die Einwohner des Königreihs Polen den Polizei -Re- visoren an den Barrièren ihre Pässe, Atteste oder sonstige Legiti= mations =- Papiere zur Visirung vorzeigen. 2) Die Haus - Eigen- thümer oder Verwalter haben die aus der Provinz angekomme- nen Personen unverzügli<h bei den Bezirks - Kanzleien zu melden und in den Meldungsbüchern zu bemerken, mit was für einen Paß oder Legitimationsschein und dur< welches Thor eine jede dieser Per- sonen nah Warschau gekommen. 3) Personen, welche vor Ablauf von 10 Tagen nah ihrer Ankunft wieder nah ihrem bleibenden Wohnsiß zurü>fehren wollen, brauchen hinfort ihre Pässe oder Scheine