1846 / 193 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

e gleich vortheilhaft daß es der innigste ten gewesen, die freundschast- zu pflegen, und es würde ihm zur ß seine Motive durh einen so Volkes, als hier vertreten werde,

die für beide Theil

hafte Handels-Verbindungen, und sagte,

sein würden, Jbrahim Pascha dankte Wunsch des jeßigen Pascha von lichsten Beziehungen mit England großen Genugthuung wichtigen Theil des englischen digung fänden, Ueber das tragen, daß, außer dem schon angegebenen be der Zölle (einer Folge des neuen Tarifs von Quartale in Kraft war), auch die Accise, Kron-Ländereien, die Handgelde und einige a minderen Ertrag geliefert haben diesen Rubriken, mit dem vorhergegangenen 2,466,134 Pfd. St, beläuft, das Postamt

ereien, da

Staatseinkommen des leßten Finanzjahres is uachzu- deutenden Minder=-Ertrage 1845, der während dreier die Einkommensteuer, die ndere Geldbezüge einen , so daß sih das gesammt Jahre vergi Dagegen hgben die Stempel, Pfd. St. Rückzahlungen

e Defizit in ichen, auf

vermischten von Vorschüssen n 1,451,361 Pfd. St. geliefert, so hme-Ausfällen abgezo- auf das Einkommen ronicle sagt:

zen ein Mehreinkommen ‘vo diesen Zuwachs von jenen Einna Defizit von 1,011,773 Pfd, St.

Die Morning Ch die Einnahme des eben abgelaufenen sehnlihen Herabsebungen der Zölle und 1845 genehmigt wurden, einen r, als man ihn lih der als Folge bungen zu

daß demnach, gen, ein reines des Jahres slch herausstellt. „Man darf nicht vergessen, d Finanzjahres nur dur die an der Accise, welhe in der Session von Ausfall erlitten hat, veranschlagt hatte. der vorgenommenen erwartende Verlust im Ganzen zu 3 worden, woyon man unter Anderem 1,300,000 Pfd. 2,000 auf Glas gerechnet hatte. statt 1,300,000, mehr als 1,500,000 Pfo Gunsten des frei erzeugten Zuckers bei- und die geringe Zufuhr dieses Zuders lse das allgemeine Ergebniß des Einkom- s einen weiteren und s{hlagenden Beweis der vortheil- Handelsfreiheit und niedrige Der auffallendste Zug in dem daß das Defizit in der trage von 642,000 Pfd, sch denroch demnach die ölle durch den gestiegenen Ver- tifeln beinahe aufgewogen wurde. daß das Post - Einkommen sowohl d des leßten Quartals ein stetes Fm leßten Quartal haben als die Einkommenssteuer und e für die Zölle

der jedoch weit geringer wa Budget von 1845 war näm oll - Herabsezungen und Zoll - Aufhe 310,000 Psd. St.

Zudcker, so wie ferner 6 Der Zoll- verlust auf Zudcker hat aber,

St. betragen, woran der zu behaltene Unterscheidungszoll Schuld sind, Wir können a mens nur al haften Wirkungen betraten, welhe Zölle in finanzieller Beziehung üben.

Jahres - Finanzbericht ist aber unstreitig der, Accise, obgleich Accise=Abgaben im Jahresbe (der Glaszoll nämlih) nachgelassen

auf 49,887 Pfd, gesammte Aufhebung der Glasz brau von anderen accisbgren Ar Nicht minder befriedigend i| es,

während des Jahres, als währen und ansehnlihes Steigen hergusstellt. übrigens sowohl die Zölle und Accise, andere Rubriken eine Mehreinnahme ergeben, wel 23,843, für die Accise 139,027, im Ganzen aber 732,927 Pf. St. Rechnet man davon die Rubriken ab, wo sih ein Defizit zu Gunsten des leßten Quartals ein reines Mehr= „St. Troßh der starken also der Verbraudh

ergiebt, so bleibt Einkommen von 575,599 Pf in gegenwärtiger Session hat nommen, daß wir, statt das Einkommen in iflagen vermindert zu sehen, hon im ersten Quar- Tarif in Wirksamkeit trat, eines um mehr als eine ion gestiegenen Einkommens uns erfreuen können.“

neue Ministerium hat sich im Allgemeinen in der Þ Selbst der toryistishe sammensetung desselben zufrieden und fomme vor Allem darauf an, Sir daß man Lord John Russell zur Die Times Lord John

ollherabseßungen o gewaltig zuge- Folge der dem Handel abgenommenen A1 tal, wo der neue halbe Mill einer wohlwollenden Aufnahme zu erfreuen. Standard is mit der Zu flärt nah der Bevorwortung , es R, Peel vom Ruder fern zu halten, Einleitung seiner Maßregeln freie Bahn lassen müsse. zu Gunsten des neuen Kabinets: beginnt seine neue Laufbahn von einer Stel- Seine Grundsätße siad

spricht ganz entschieden Russell ‘‘, \chreibt sie, „, lung aus, die ni so eben mit dem benbuhler i} ihm gewichen. der Legislatur trägt willig, Erhebung bei.

cht übertroffen werden fann, Stempel des Erfolges besiegelt worden. Sein Ne- Jedes Individuum und jede Partei in wenn auch nicht ganz direkt, Alle sehen auf ihn hin mit Hoffnung,

Stellung kann dur nichts als Unfähigkeit, J und zum Frommen des Landes,

Solch eine ndolenz oder Feigheit wie Lord John's daß sie so bald nicht verlo= Artikel enthält die Morning daß fein Kabinet n der man ziem-

verloren gehen, felbst, hoffen wir mit Zuversicht, ren werden wird.“ Chronicte, niht die Verschmelzung der lich allgemein die Bürgschaft f Das ministeri übereinstimmend mit den neu Versuche Lord John Russsell's,

Einen längeren Lord John Russell zu rechtfertigen, Parteien verwirkliche, i ür den Bestand des neuen Ministeriums lle Blatt berichtet in diesem Artikel lihen Angaben der Times über die erst die gemäßigten Kon- er League an sih zu ziehen, Politik Lord John Russell’s, weil ssiver Art sei, weil sie Ruhe thigen Reformen und nicht durh Be- Beschwerden zu erhalten bemüht sein werde, Ministerium vor den Gefahren feindlicher wie 3. B. die League gewesen sei, bewahre, n der Parteien einen, wenn auch

erblickt habe.

vergeblichen servativen, dann die Mitglieder d aber dann auszuführen, daß die sie präventiver und nicht repre nung durch Anbahnung begründeter

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Verbindungen, demselben vielmehr auch nur allmäligen

ohne eine direkte Fusio ussicht stelle und daher an und

Zuwroachs von

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Parieistärke mit Sicherheit in À Bestand des neuen Kabinets genügend verbürge. Der Herald allein stellt dem neuen Kabinet kein günstiges Prog- Er meint, daß die Whig-Regierung allem Anschein nach nur von n werde, indem sie hon den Keim des Verfalls in sich hätten Lord John und die wenigen Mitglieder des en Kabinets, welche sih im neuen Ministerium befinden, lique seien, die blos für Die einflußreichsten Mit= welche stets für die Whigs und gegen die habe man bis zur erfolgten Bildung des Ka= fnüpsten Vorgänge in gänzliher Unkunde indem weder Lord John noch einer seiner Kabinets-Kollegen sie Natürlich habe dies keinen günsti- chiedenes Mißfallen aber hätten "s Absicht kundgegeben,

kurzer Dauer sei

alten Melbournesh flar bewiesen, daß sie eine aristokratishe C und durch eine Oligarchie ieder des Unterhauses, ories gestimmt hätten, binets über alle damit ver

aurdie df Ne Cru 2 M O B E E Mi

herrshen wolle.

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einer Mittheilung gewürdigt hätten. gen Eindruck gemahtz ein sehr ents die irländischen Mitglieder über Lord John zum Staats=-Secretair für Jrland zu machen, und ch nicht gescheut, diese abgeneigte Stimmung Lord Besborough, der neue Lord -Statt- sönlich beliebt, aber er könne Jrlanb nicht besänf= er in seinem Staats - Secretair

r F: a6 s Ei

Herrn Labouchere der neue Premier habe si absichtlich zu mißa halter, sei zwar per tigen und mit Erfolg regieren, da eine neue Beschwerde und ein kräftiges Argument zu Gunsten der Repeal mitbringe. Kurz, der Herald folgert aus der Zusammen- seßung und Stellung des neuen Kabinets, daß es sich unmöglich lange werde behaupten fönnen,

Niederlande.

Amsterdam, 7. Juli. Durch Königlichen Beschluß vom 3- Juli is der Baron von Rothschild zu Paris zum Ritter des nie- derländishen Löwenordens ernannt.

834

Belgien.

Brüssel, 9. Juli. Jn der Schluß- Debatte über den Han- dels - Vertrag mit Frankreih, der, wie gemeldet, von der Kammer mit 35 gegen 22 Stimmen angenommen wurde, hob Herr Lebeau hervor, daß die wichtigste Seite des vorliegenden Gegenstandes die Aussicht auf eine mögliche Zoll-Verbindung mit Frankreich sei, Nach einer Auseinanderseßung des Verlaufs der Verhandlungen mit Frank- rei über diesen Gegenstand seit 1833, wobei er seine Mitwirkung in dieser Angelegenheit, sowohl als belgisher Minister, wie als Ab- gesandter nah Deutschland, hervorhob, stellte er 3 Punkte auf, welche den Anschluß an Frankreich unmöglich machten : 1) Hätten stets, wo von einem solchen Zoll- Anschluß die Rede gewesen wäre, alle europäischen Kabinette sih gegen diese Verbindung erklärt, gleichwie freilih au Frankreich nie in Zweifel gelassen habe, daß es einen dauernden Anschluß an Deutschland als ein Zeichen feindlicher Gesinnung gegen Frank- reih aufnehmen werde. 2) Habe Frankreih aber au ausgespro- chen, daß, wenn es niht bei einer solher Vereinigung in Gefahr fommen wolle, einen Jndustriezweig Frankreichs nah dem anderen von der belgischen Jndustrie erdrückt zu sehen, nothwendig der fran- zösische Tarif in Belgien eingeführt werden und leßteres Land sogar aller Rechte, denselben abzuändern, sih begeben müßte. Dies sei im Fahre 1842 von allen Staatsmännern Frankreichs ausgesprochen worden, als eine belgische Gesandtschaft, ein Mitglied des Kabinets an der Spiße, wegen dieser Angelegenheit nach Paris gesandt worden. Würde aber au diese Schwierigkeit beseitigt und ein bei- den Ländera gleih zusagender Zoll - Tarif angestrebt, so wäre hier von vornherein jeder günstige Erfolg unmöglih gemacht, 3) Durch die Verschiedenheit der Besteuerung, welcher 3. B. Tabad, Waffen, Schießpulver, Zucker , Salz in den beiden Ländern unterlägen, durch die Verschiedenheit der Marine- und Kolonial - Verhältnisse, die eine Rivalität zwishen Franfreich und Belgien fast nothwendig machteu, ferner dur die Verschiedenheit der Prozeß - Geseßgebung, Steuer= Erhebung und vieler auderen Dinge. Nur bei einer etwanigen allge- meinen Durchführung des Freihandels - Prinzips wäre ein sol- her Zoll - Anschluß möglich, bis dahin würde jeder Versuch, ihn zu vermitteln, nur zu einer für Belgien höchst nachtheiligen Einver= leibung in Frankreich sühren, Wenn die Belgier sih davor nicht \cheuten, nun so möge man der Vasall Frankreichs werden, um, ganz als Franzose sih fühlend, beim Anblick der französischen Kokarden sagen zu fönnen: „Das sind unsere Douaniers, nicht die einer Macht, die uns unterjoht hat !‘“’ Gleich entschieden spra darauf Herr de Theux, jeßt Minister des Junern, im Jahre 1836 Minister der auswärtigen Angelegenheiten, sih gegen den Zollanshluß aus. Alle Versuche einer Ännäherung an Frankreich seien stets daran gescheitert, daß Frankreich einen Zollanshluß zur Bedingung derselben gemacht habe, während man in Paris gleich offen ausgesprochen, daß eine solche Vereinigung nur auf der Grundlage einer vollkommenen Abhängigkeit Belgiens von Frankreich, nicht nur in allen Zoll-Ange- legenheiten, sondern au in vielen politischen Beziehungen, möglich sei, Deshalb sei ein solcher Zoll-Anschluß ein- für allemal unmöglich, als mit der Selbstständigkeit Belgiens unvereinbar. Ob die Tarif-Aenderun=

en in England einen so wichtigen Einfluß auf die andereu Länder Laben würden, daß si diese Umstände ganz anders gestalten könn=- ten, das müsse die Zukunft lehren.

x Brüssel, 8. Juli. Nach den Vorgängen in Flandern, wo verschiedenartige Jutriguen eine Petitionirung für eine Zoll-Verbindung mit Frankrei hervorgerufen hatten, mußte diese Frage bei der Dis- kussion der mit Frankrei erneuerten Handels - Uebereinkunft in den Kammern zur Sprache gebraht werden, und wenngleih dieselbe zu= nächst nur aus dem Gesichtspunkte des Handels, ohne näheres Ein-= gehen auf die politischen und internationalen Beziehungen, betrachtet worden is, so werden doch die Ansichten, Meinungen und Vorbehalte, welche von den verschiedenen Ministern und Deputirten ausgesprochen siud, im Ju- und Auslande einen noch lange nahkflingenden Wieder- hall haben. Was zuvörderst die Ursache jener Bewegung in den Flan- dern betrif}t, so können wir auf die Erklärung des Gouverneurs von West - Flandern , daß er derselben fremd geblicben sei, kein Gewicht legen, da einestheils wohl bekannt ist, daß er es vor 4 Jahren besonders war, welcher bei den außerordentlihen wegen der Handels= frage in Paris gepflogenen Unterhandlungen eine Zoll - Verbindung annehmlih zu machen Viibie, und anderentheils is der Einfluß dieses Gouverneurs in den Flandern so gewichtig, daß ein entschieden miß- billigendes Wort die ganze Bewegung unterdrückt hätte. Man hat daher nur die Wahl, eine direkte oder indirekte Theilnahme dieses Regierungsbeamten anzunehmen. Ju der Diskussion selbst war die Erflärung des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten , daß er hinsichtlih einer Zollverbindung mit Frankreich -so wenig die Zukunft engagiren, d. h. für dieselbe absprechen wolle, als ein anderer Red- ner, Herr Lebeau, dies hinsichtlich der Wahl - Reform thue, un- streitig die bedeutungsvollste, wir glauben aber, daß dieselbe mehr der Erguß einer parlamentarischen Beredtsamkeit als der Ausdruck einer wobl überlegten Meinung war. Schon der Vergleih war nicht passend, indem die Wahl-Reform eine immer allein von dem Fort- \hritt der liberalen Meinung abhängige Frage is, während die Zoll= Verbindung nicht blos auf innere, sondern noch auf viel größere äußere Verwickelungen und Schwierigkeiten stoßen würde; zudem dürfte auch wohl eîne durch den Regierungs - Standpunkt gebotene Berücksichtigung der jeßigen Aufregung in den Flandern eine weniger \chillernde Sprache, wodurch dieselbe indirekt nur genährt werden faun, wünschenswerth gemaht haben. Die Diskussion hat übrigens zur Genüge die Unmöglichkeit dargelegt, bei den jeßigen industriellen und fommerzicllen Verhältnissen, auh abgesehen von den äußeren politi= {hen Beziehungen, cinen Zoll-Verband mit Frankreich einzugehen, da nur einige Judustriezweige, wie die Leinwand =- Fabrication, Eisen- und Kohlen - Production, dabei gewinnen, andere aber, wie die Tuh- und Baumwollen-Fabrication, der Zuckerhandel, zu Grunde gehen würden. Dabei müßte Belgien nothwendig noch den franzö= sishen Zolltarif annehmen und würde dadurh bei der Production mehrerer seiner Jndustrieen in großen Nachtheil gegen die französi- {hen Manufakturen treten. Bekannt is , daß man bei der vor eini= gen Jahren begonnenen Besprehung eines Zollverbaudes von fran-

zösisher Seite streng an der Prätension hielt, daß das französische M ea allein die Zolltarifs - Fragen zu entscheiden haben solle.

an hatte belgischerseits mit Recht darin ein Aufgeben der politischen Selbstständigkeit des Landes gesehen; allein diese Prätension wird | stets von Frankreih gemacht werden, da eben der politische Ge- sihtspunkt in Frankreih bei dieser Zoll - Frage vorwaltend ist | und die französishen Kammern nuie eine Zoll - Vereinigung annehmen würden, wenn sie nicht darin den Angel sähen, um Bel- gien politisch an sich zu ziehen und der französischen Suprematie zu unterwerfen, Der Minister des Jnnern, Graf de Theux, hat noch am Schlusse dieser Debatten die Unmöglichkeit eines solchen Zollver- bandes dargethan, wie kurz vorher Herr Lebeau, dessen Ansicht von nicht minderem Gewicht ist, dieselbe als eine glänzende Chimäre be- zeihnet hatte. Die gegenwärtige Handels- onvention is in der Kammer von allen Seiten als eine durch die Noth, dur den bedräng- ten Zustand der flandrischen Leinwand - Fabrication auferlegter Akt anerfannt worden, da die Opfer, welche Frankreich für die Erneue-

elegenheiten alle nur möglichen Beweise von Achtung ändig bitten Wir den Spender aller Güter, über Ench i chen Segnungen und alles Glü Vollkommenheit, welhes Wir Euch von Herzen wünschen. Rom, den 17, Juni 1846, im ersten Jahre Unseres ntififats. Pius 1X.“

S panien.

Am 29. Juni, sind Truppen-Verstärkun- eras eingerüdt, die in mobile Kolonnen organisirt werden ann unter den Befehlen eines Generals, der von Barce- hin geschickt werden soll, das Ampurdan zu durchstreifen, 6sten hon is ein Beobachtungs-Corps in der Umgegend Solsana und Berga in den Gebirgen von Hochc he Partei noch immer viele Anhänger zählt. Der Behörde en sichere Winke zugekommen scin, einem Aufstande e und bereits begonnen habe, insgeheim Vorbereitungen dazu zu Den eigentlichen Beweggrund zu den Besorgnissen der \ya- dürste indeß doch {chwer sein, denn die Karlisten im jeßigen Augenblick an ein ernstliches Unterneh- denken, findet nihts weniger als allgemeinen Glauben. Dagegen ten alle Berichte von der Gränze, die bis zum 4. Juli reichen, über- immend dahin, daß in ganz Catalonien eine ziemlih allgemeine Als Grund derselbên wird angegeben, daß j von dem Finanz - Minister

n während seiner früheren Verwaltung eingeführten Steuer- S; erhoben werden , ch nihts weniger als befreundet hat. Bis jeht ist aber noch A ends cine thätliche Widerseßlichkeit vorgefallen,wenn man die neulichen tritte zu Gracia in der unmittelbaren Nähe von Barcelona selbst S brehnung bringt. Es ist daher anzunehmen, daß die Maßre- welche die spanische Regierung tritt, mehr nur durch Vorsicht sind, um sich niht von etwaigen Ereignissen überraschen Sie wird gut thun, auh gegen den Westen hin ähnliche Die unselige Verwirrung, welche in Augenblicke in Portugal herrscht, beschäftigt mit vollem Recht Aufmerksamkeit von gauz Spanien. Die Gefahr für dieses Land, # Unordnung von dem Nachbarlande aus dur seine eigenen jeßt ils Verbannte in Portugal befindlihen Söhne auch auf den diessei- Wen Boden herübergetragen zu sehen, liegt zu nahe, als daß man Da, wo Portugal an Galicien angränzt, so wie en Alt- Castilien und Leon zu, wird die spanische Gränze aller- gs dur einen ziemlih starken Truppen-Kordon gedeckt, so daß es m Versuch zum Eiudringen der spanischen Flüchtlinge aus Por- l auf dieser Seite {wer werden dürfte, seinen Zweck zu errei-

Aber nicht eben so gut is die spanische Gränze längs der Pro- ; Estremadura bewacht, wo die Truppen so dünn stehen, daß es spquishen Flüchtlingen mit Hülfe der Schmuggler , -den unfehl- Men Bundes- und Hülfsgenossen aller derartigen Unternehmungen, schwer nicht fallen dürfte, da einen kecken Handstreih auszuführen. in der That scheinen die Führer des verunglückten Aufstandes in lícien, nachdem sie faum erst mit Noth auf dem shüßenden Bo- e von Portugal angelangt sind, aufs neue an einen Einfall in Wirklich vernehmen wir aus Lissabon vom ZOsten, vaselb| unter den Generalen Jriarte und Rubin de Celis ein ps von 400 Spaniern zu dem besagten Zwecke sich förmlich organisiren und zwar ganz ungesheut unter den Augen der Regierung. he Gesandte, Herr Gonzalez Bravo, welcher in _ der gan- leßten Zeit während der kritischen Ereignisse, deren Schaup unglüclihe Portugal is, eine sehr bestimmte, feste Haltung be- en hat, soll auch bei diesem Anlasse wieder in einer sehr energi- Note gegen das. Treiben der spanischen Flüchtlinge Klagen bei portugiesischen Regierung erhoben und verlangt haben, daß die- n von Lissabon weggewiesen und an verschiedenen anderen Punk- f Sie sollen zu Lissabon mit den Anhängern der stigen radikalen Partei im innigsten Einverständnisse sein.

Portugal.

Die Reorganisation der Nationalgarde am 21sten der Regierung vom Volke abgezwungen worden. è hat in ihrer neuen Organisation einen ziemlih aristokratischen rafter. Niemand wird in dieselbe aufgenommen, der nicht jährlich (0) Reis Steuern bezahlt, die Subaltern-Offiziere bis zum Haupt= n einschließlich werden von der Mannschaft durch Kugelung gewählt, Stabs - Offiziere von der Regierung ernannt. Der erste Artikel Gesegzes erklärt die Nationalgarde als zum Schuße des Thrones d der Charte‘ bestimmt und bezeichnet ausdrüdcklih jede Einmi=- 1g derselben in politische Dinge als eine grobe Verleßung der ee. Die Nationalgarde besteht in Lissabon aus 7 Bataillonen zusammen 7973 Mann, in Porto aus 3 Bataillonen von 3417 n, Zum Chef der lissaboner Nationalgarde is der Visconde Sa andeira ernannt worden, und auch sämmtliche von der Regierung innte Bataillons - Chefs sind Septembristen. Nationalgarde beträgt 70,000 Mann.

x Paris, 8. Juli. Lissabon, welhe bis zum 30, Juni reichen. e ih daselbst verbreitet, der Kriegs-Minister Loureiro habe seine lassung angeboten, weil er niht mit dem Grasen das Antas zu- menstehen könne, den er als Verräther an der Regierung betrachte. Minister-Rath sollte sich versammeln, um darüber zu berathen, man der Königin vorschlagen solle, die Entlassung des Kriegs- isters anzunehmen oder den Grafen das Antas seines Postens Militair = Gouverneur des Distrikts von Lissabon zu entheben. r es bleibt noch zweifelhaft, ob die Regierung nur die Kraft : Es dürfte , auf das Verhalten des Grafen das Antas einen 3 da derselbe schon früher als Befehls- èr der portugiesishen Hülfs- Legion im spanischen Bürgerkriege nit unbedeutende Rolle gespielt, auch an allen politishen Er= issen Portugals nachher einen mehr oder minder direkten und ( Obgleich, seinen politishen Grund= n nach, sich zur Septembristen-Partei hinneigend, gilt er doch für einen n von gemäßigten Ansichten und ziemlich tüchtigen Militair. den jeßigen Ereignissen aber zeigt er einen auffallenden Mangel Festigkeit. Am Uten spielte die Musik des zweiten Jäger-Regi= die Hymne auf die Charte auf dem öffentlichen Spazier- ge, Es sammelte sich sogleih eine Masse Volkes und zwang Musik, die Hymne der National - Garde zu spielen, während die ge Lebehochs ausbrachte auf die National-Garde und die Consti= , Graf das Antas erschien, sprach zu den Haufen versprach ihnen, daß ihre Wünsche in Betreff der National-Garde d d Er stieg bei diesem Anlasse zu d: uud ritt nah: dem Hause des Herzogs von Palmella, wäh- êr ganze Haufe, mit der Musik an dex Spibe, hinter ihm A Noch ehe dieser Haufe das Haus erreiht hatte, fam Graf ntas schon wieder herauê, den Lärmern entgegen, und gab sein daß am folgenden Tage das Dekret über die National- nen werde, Statt dessen aber erschien die bekannte Zu-

schrift dieses Betreffs von dem Marquis von Loule an den Minister Herzog von Palmella. Nur am21sten bewies Graf das Antas etwas mehr Energie. Es war gerade Sonntag, und an allen Sonn- und Feiertagen fallen in der Regel Unordnungen vor. Da war denn auch ein Haufe von Ruhe- störern vor das Haus des Grafen das Antas gezogen, Mehrere gin=- gen zu ihm, erlaubten sich die gröbsten Schmähungen und nannten 1 Der Graf das Antas \chickte sogleih Be- fehle in alle Kasernen, daß die Truppen auf den ersten Wink zum Handeln bereit \ein sollten. Um 2 Uhr Nachmittags waren die Um- gebungen des Palastes, der Rocio und besonders der Paseo (der öf- fentlihe Spaziergang) von der Masse beseßt, während zu gleicher Zeit auch verschiedene Truppen - Corps und die Munizipal - Garde nah denselben Punkten gezogen kamen, um sich da aufzustellen. Der befaunte Herr Jose Estaban (der zur Zeit des Aufstandsversuches von 1843 hatte aus dem Lande flüchten müssen, während seines Exils iu Frankreich aber in der That etwas ruhiger und gemäßigter ge= worden zu sein scheint) hielt eine Aurede an das Volk und mahnte Dasselbe thaten au} Mendez Leite und Mantas, und das Ende war, daß unter Führung dieser beiden Män- ner eine Deputation zu dem Herzog von Palmella sich begab, ihn zu sprechen, Dieser versprah aufs neue das unverzügliche Erscheinen des Reglements über die National-Garde und verlangte Vertrauen in seine Versprehungen; er werde nie dem Volke untreu werden, die Masse möge also ruhig aus einander und nah Hause gehen. Dies geshah au, aber allem Anschein nah mehr aus Furcht vor den Truppen, als im Vertrauen auf die Verheißungen des Herzogs. Das Geseß über die National-Garde wurde dann veröffentlicht, und wäre es möglich, dasselbe so zu vollziehen, wie es is, so wäre immer noch einige Hoffnung vorhanden, das Uebel sich vermindern zu sehen, Aber diese Möglichkeit wird noch sehr bezweiselt.

__Das offizielle Diario do Governo von Lissabon fündet in seinen Nummern bis zum 30. Juni wiederholt die gänzliche Erstik= kung der miguelistishen Bewegung in der Provinz Minho, wie in Leider lauten die Nacbrichten, die uns von demselben Datum aus zuverlässiger Quelle zukommen, weit weniger nd. Die Miguelisten erhebeu vielmehr, troß der Schlappen, welche einigen ihrer Abtheilungen durch die gegen sie abgesendeten Truppen beigebraht worden sind, immer kecker das Haupt und \chei- nen einen allgemeinen Guerillasfcieg organisiren zu wollen, Banden, an deren Spiße sich sehr hervorragende Führer der Partei stellen, verbreiten sih niht nur in der Provinz Minho, sondern auch in Tras os Montes und Beira, ja selbst bis Thomar in der Pro- i und flößen überall Schrecken und Bestürzung ein, um so mehr, als die Bevölkerung des platten Landes, in Folge der Einflüsterungen vieler in ihrer Anhänglichkeit an Dom Miguel treu gebliebenen Priester, denselben nur zu sehr Vorschub leistet. Jn den Städten sogar, so namentli in Braga, nehmen die Anhänger der miguelistishen Sache eine immer bedrohlihere Haltung an.

briesen, eiwas angezogen; auch Staats - Schuldscheine haben sich im Preise gebessert und wurden heute a 96% bezahlt, wozu Geld bleibt. Bon Wechseln blieb heute besonders pr. Hamburg und pr. Londen ersteres bei erhöhter Notiz begehrt; auch für Paris, Augsburg und St. Petersburg war Nahfrage, wogegen pr, Wien und Frankfurt a, M. angetragen wa: en,

Berlin, 11. Juli. Weizen is in diesen Tagen bei beschränktem Absay einzeln niedriger verkauft, und um größere Partieen zu placiren, hätte man noch billiger abgeben müssen, da man allgemein einen weiteren Druck besorgt. Einige Partieen bunt, poln, Weizen, zum Theil mit Geruch beseyt und ohne Gewichts -Garantie, die aus einem Fallissement verkauft werden mußten, gingen zu 605 und 62 Rthlr., #o wie 88pfd. in gesunder Waare zu 63 Rihlr. ab. Wegen einer gelagerten Par- tie weisicn polnischen 89pfd, wird unterhandelt.

Belgien verlangt hat, zu unverhältnißmäßig g

rung derselben von : Vortheile sind, welche dadurch jener Fabricat

gegen die geringen zugesichert sind. Der Hande \{luß gebracht worden, 0 furzem in der Kammer die riht des Abschlusses vor der jc ilen zu können.

en die Fülle seiner himmlis ls«Trgktat mit Holland is noch immer nicht zum bgleich der Minister des Jnneru noq Hoffnung ausgesprochen hatte, die Nj t eingetretenen Beeudigung der 6 Uebrigens wird fein Zweisel an j Unterzeichnung des Traftats gehegt. A

Schweden und UÜorwegenu.

Malmö, 7. Juli. (H. C.)

sind Jhre Majestät die Königin nebst dem K August und der Prinzessin Se, Majestät der König, dem ganzen Wege, schaften m

ihn einen Wortbrüchigen.

zungên mitthe f demnächstigen aris, 8. Juli.

gelber uckermärk.

Gestern Nachmittag um 6 \]@ i ronprinzen, dem Prin d drei Stunden syj

Geboten ist dafür bis atalonien aufgestellt, Noggen auf Lieferung hatte eine entsbieden flauere Wendung g nommen, und wenn {hon Verkäufer sih gerade nicht an den Markt dräng- ten, so gingen die Preise do fast täg!ih weiter zurück. Augenblilich zeiat si indeß wieder vermehrte Frage, dic Preise sind im Anziehen und der Markt is für alle Termine angenehmer, bis 51 Rihlr, bewilligt; am Landmaikt 48 52 Rthlr. nach Qualítät. Daselbst wc ren bercits einzelne Wispel neuen Roggens, die lediglih der Neuhcit wegen zu 25 Nthlr. pr. Scheffel Liebhaber fanden; Abschlüsse pr. Juli sind zu 48 Rthlr., in einem Falle zu 48% Rihlr. gemacht ; pr. Juli /Aug. zu 47 Rthlr.; vr. Aug. /Sept. zu 447 Rihlr. ; Sept. /Okt., zu 437 Rfhlr.; pr. Frühjahr 40 und 402 Rthlr., zu welchen Preisen bei Börsenschluß noch Nehmer verblieben,

Gerste, gr. gilt in loco bei Kleinigkeiten 35 Rihlr.

Hafer shwimmend 48pfd,

hier eingetroffen, un in Begleitung des Prinzen Gustav, 1

wurden die hohen #y daß diese Partei einen

wie in Malmö selbst, deutigsten Zeichen der Licbe und Die Königin war über Ystad von einer Fahrt nah Ri Der König begegnete unterweges, y gustenburg, wo derselbe si seit einz Heute erwartet man als Ueberbringer ¿f

it den unzwei Sen Versuh zu Auf dem Wasser ist neuerdings

zur Ruhe und Mäßigung.

in der Pro

uriickgekehrt. ; E hen Regierung zu bestimmen,

Halland, dem Herzog von Au Tagen mit seinen beide den dänischen Gesandte! Einladung von Seiten

nig und an seine Familie. entsprehen m ter werden di

n Prinzen besindet, 1, Graf von Moltke, des Köuigl. dänischen Hofes an unseren jf JFhre Majestäten werden dieser Einla ge in Kopenhagen zubringen. Ey e Königin und die Prinzessin die Bäder zu Helsinghyi für mindestens drei Wochen, besuchen, |

Hérr Pringle ist als großbritani; i

d zwei bis drei Ta estimmung herrscht. e Königin | 267 Rthlr,, pro Herbst 48pfd, 22

Rihlr. bez, und so noch zu lassen, pro Frühjahr 48pfd, 215 Rihlr, zu

Abgeber von Rappsaamen kommen jet mchr zum Vorschein, wir haben aber nicht gehört, daß ein Abschluß gemacht wäre, nicht über 56 a 57 Rihlr. anlegen zu wollen, während 59 Rihlr. gefordert Neber den Erdrush lauten die Meldungen von allen Seiten meist

nah dem

Bevölkerung

Stockholm, 1. Juli. Man scheint

Konsul hier angekommen; Sir John Roß hingegen nur, um Abshunik zu maden,

f Antrag von Cinwohnern der Städte Uddewalla und ÿ ist von Sr. Majestät die Anlegung einer Eisenbahn pf dten, unter gewissen geseblihen Bestimmungen, j Spie der zu diesem Zwecke zu errihtenden Gi se aus Juländern bestehen soll, steht der 28 Auch scheint, laut Nachrihten von Drebre, | Zener - See der

Rüböl, mit Ausschluß der Frühjahrs-Termine, matt und weichend; in loco 9—$ck Rthlr,, ebenso Juli /Aug., Aug. /Sept, 9% —9 Rthlr., Sept. /Okt. 9% Nthlr. bez, 9% Rthlr. Geld., Oktbr. /Dezbr, 9% Rihlr. Br., pro Frühjahr 9 Rthlr, mehrseitig geboten, es fehlen dazu Abgeber,

Leinöl is in loco zu 97 Rihlr, käuflich, auf Lieferung 9;—ck Rthlr

Hanföl 115 Nihlr,

Palmöl 105 a 5 Rihlr.

Mohnöl 14—13$ Rihlr,

Südseethran 8% Rthlr.

Spiritus shwach zugeführt, wird höher gehalten, in loco sür ein- zelne Fuhren 19 Rthlr, bez.,, Juli 19—18% Nthlr., Juli /Aug. 19% Rthlr,

chen beiden Stä Tras os Montes, an.

ts-Maßregelu zu treffen. beruhigend.

\haft, die vorzugswei G, von Heidenstam. Plan zu einer Eisenbahn von dort nah dem fanntmachung nahe zu sein.

Dänemark.

Kopenhagen, 7. Juli, Unterm jestät den französishen Minister des Groß - Referendar der französischen P von Glüdcksberg, zu Rittern des Elephanten = der hiesigen französischen Legation, A. Dotezac, und die Attaché auf seiner außerordentlihen Sendung an den

S übersehen könnte.

27sten v. M. hat Se, Guizot, und} airs - Kammer, Herzog De , so wie den Secr(i

vinz Estremadura lei v its L londoner Post vom 6ten d. meldet engl. Weizen bei geringer Zu-

fuhr völlig preishaltend; sremder, mit Ausnahme der besseren Qualitäten, fand wenig Beachtung. Berliner Bors e Den 13. Juli 1846.

Actien. [s

Auswärtigen,

Herzogs Decazes uishen Hof, Vicomte de Beaumont-Vassy, Baron Lefebvre, zu Rittern des Dannebrog - Ordens dritter Ÿ

Vicomte E, Decazeè (F

Pr. Cour. Brief. | Geld. | Gem.

Zí.

St. Schuld-Sch. 3:

Prämieu - Scheive d.Seeh. à S0 'T.|—

Kur- u. Neumärk. Schuldverschr. |:

Potsd. Magdeb.

Handels- und Börsen - Nachrichten.

Berlin, 13. Julé, sen sehr animirt,

Berlin, 11. Juli. Wir \{lo}sen unseren leßten Bericht mit der Mel- ren Stimmung und können unseren Lesern heute mitthei- örse in der abgelaufenen Woche so ziemlich in derselben erhalten hat, und besonders heute sehr angenehm loß; wenngleich das Geschäft nicht sehr lebhaft und die Umsäge beschränkt blieben, so ha- ben doch die meisten Coursc etwas angezogen, und sie hätten vielleicht mehr Faveur genommen, wenn sich der Geldmangel nicht so fühlbar gemacht hâtte und die Unternehmungslust dadur gehemmt worden wäre,

Diese Festigkeit oder vielmehr diese Besserung in den Coursen bei den drückenden Geldverhältnissen und bei den vielen Einzahlungen, welche in Aussicht stchen , kommt aber großentheils auf Rechnung mannigfaher An- strengungen der Besißer, welche sih ihrer Siüe, in der Hoffnung auf die baldige Erledigung der Bankfragen, nicht entäußern wollen.

Eine ganz besonders hervortretende Rolle im Geschäft spielten Köln- Mindener, und es sanden auch in dieser Woche wieder die meisten Umsäße darin stattz es wurden davon ansehnliche Posten gekaust, doch erlitt deren Cours mannigsache Variationen; wir verlicßen sie leßthin auf 945, dann \s{chwankten sie bis gestern, wo sie bis 96 aber wieder {wächer blieben, zwischen 95 den bedeutende Posten bis 96 p. ult. gemacht, wozu Geld bleibt,

Magdeb. Wittenberg folgten dies heute bis 955 willig Käufer, eben so 92% % zu bedingen tvar.

Auch ín pesther ging Mehreres um, doch konnten auf ihrem vorwöchentlichen Standpunkt behaupten, indem sie heute mit 94 verfauft wurden, zu diesem Course aber noch Mehreres anzubringen war. bogen war das Geschäft von keinem Be- lang; Berlin - Anhalter Litt. B. hielten sih auf 103%, wozu heute Geld blieb, auch wohl noch etwas mehr zu machen war.

Berlin-Hamburger, welche vorgestern in kleinen Posten bis 985 genom- men wurden, waren heute s{hwächer, und etwas, was heute zum Verkaufe fam, fand nur a 97% und 98 Käufer.

Friedrih Wilhelm Nordbahn hoben sih von 835 auf 8: bleibt, Von Halle-Thüringer wurden auch in dieser Woche wieder mehrere n den ersten Tagen war immer höchstens a 943 anzukommen, heute verlangte man indeß 95, und Ende der Börse w unter 953 zu haben.

Von dem Geschäft in volleingezahlten Actien is nichts besonderes zu melden, und der Umsay war in keiner Gattung hervortretend; in Berlin- Stettiner, in Nicderschlesish-Märk. wurde noch am meisten gemacht, erstere wichen bis 113% und erholten sh heute wieder bis auf 1147 pro ultimo, leßtere variirten zwischen 93% a %, bis sie gestern bis 93%, heute bis 94 bezahlt wurden und so Geld bleiben.

Jn Amsterd.-Rotterd, geschah gestern ein Schluß sind fortwährend begehrt , heute bis 1075 geboten, ohne daß sih Abgeber

Prinz Oskar Friedrich war am Sonntage zur Tafel bei Majestät auf Sorgenfrei und nahm Abends an einem Balle bei! Prinzen Wilhelm von Hessen in dessen Sommer - Residenz Cha tenlund Theil.

Gestern Nachmittag um 2 Uhr segelte das #{wedisch - non der nah Malmö ab, nachdem die Offiziere das FipF Königl. Hoheit dem Kronprinzen auf dem „Ges! Die Anwesenheit der vielen Offiziere, Kadi und Matrosen in unserer Stadt hatte in den leßten große Lebhaftigkeit in den Haup wegung an unseren Ve kunst des Geschwaders zu, daß ein Boot mit fehrten Manövers derselben übergesegelt wurde. sich mit Wasser, und beide Männer ertranken, Der Eine hinta eine zahlreihe Familie,

Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Obl. Brl. Aub. abgest. do. do. Prior. Obl. Düss. Elb. Eisenb. do. do. Prior. Obl. Rhein. Eisenb.

do. do. Prior. Obl. do.v.Staat garant. 0Ob.-Scbles.E.L A

Die Börse war auch heute bei steigenden Cour-

gnien zu denken.

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dung einer günsti

gishe Geshwa len, daß si die

stü bei Sr. eingenommen hatten.

Obligationen Westpr. Pfandbr. C 6 Grossh. Pos. do.

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tstraßen und eine ungewöhnlihe Ostpr. Pfandbr.

zur Folge gehabt. h in der Nähe oon Malmö trug sih der zwei {hwedischen Lootsen in Folge eines u Das Boot fi

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rgnügungspläbßen Kur- u.Neum. do. |-

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B.-St.E.Lt.A.u.B. Magd.-talbst.Eb. Br.-Scbw.-Frb.E. doe. do. Prior. Obl. L [Bonn-Kölner Esb. 1“ Niederscb.Mk.v.e.

vertheilt werden.

Friedrichsd'’or. And.Gldnm.à 5 Tb.

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Kanton Zürich. Ju der Tagsaßungs-Sißung vom 7. M der Traftauden , betreffend Abhall sischen Uebungsla

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Lissabon, 30 Jun.

Wilk.-B. (C.-0.)|4|

beshästigte man sih mit $. 6 oder Nichtabhaltung des diesjährigen eidgenö Glarus, vom Präsidium als derjenige Stand, von der erste Antrag auf Nichtabhaltung des diesjährigen Lagers au gangen ist, zuerst in Anfrage gesebt , Stande son oft gelieferten zahlreihéèn Beweise, Noth noch nie seinen Bundespflichten zu entziehen gesucht habe, seines diesmaligen Antrages sei lediglich theils in der allgeunt Theuerung der Lebensmittel und dem daherigeu Nothstand vieler seine theils in der besonders beshwerlihen Jnanspruhnahm 5 zu sucheu. Sein Begehren wf urch den new rstübt, dem

», ult. d, bezahlt wurden, Ende E j 5 und heute wur- Auswärtige Börsen. Niederl. wirkl. Sch. G6EN,

. Preuss. Pr. Sch.

a 94% à 951,

Amsterdam, 9. Juli. 5% Span. 20.

bei Thun. er steigenden Bewegung und fanden Kassel - Lippstädier, wofür heute bis | 4% Russ. Hope 914.

Antwerpen, 8. Juli.

Frankfurt a. M., 10. Joli Bayr. Bauk-Actien 691 Br. do, 500 Fl. 80 G. Hamburg, 11. Juli. Bank-Acuen 1590 Br. Bugl. Russ. 106; Br. 5% Rente fin cour. 121. 70.

5% Met. 1115. 4% do. 1003. 3% 743.

Actien 1552. Anl. de 1834 154%. do. 1839 1227. Nordb. 18S G. Gloggn. 1345, Mail. L145. Livorn. (064. Pest. 915. Budw. —.

Königliche Schauspiele. Im Opernhause.

beruft sih auf die von di

daß er sich

Neue Anl. 19%. 5% Met. 112 G.

sich diese nicht ganz Hope 88K G.

Bank-Actien p. ult. Stiegl. 875 G. In den übrigen Quittungs M S ehörigen, In den ü am | i i ad Truppen im Frühjahr 184 Paris, 8. Juli. 3% do. fin cour. 83. 25. jedoch auch in gemeineidgenössisher Beziehung d : Bericht des eidgeuössishen Verw

die eidgenössische Kriegs - Kasse

altungs-Rathes unte bereits auf ihr geseblihes Min zusammengeschmolzen sei, sih somit in einem höchst bedauerlichen

erheishenden Zustande befinde, ¡24 zur Unters

Die Gesammtstärke

Dienstag, 14. Juli, 81ste Abonnements- Tell, große romantische Oper in 3 Abth.,, mit Ballets. (Herr Stieghelli, vom K. Hoftheater zu Han- Arnold Melchthal, als leßte Gastrolle.)

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den nachstehenden ge- wöhnlichen Opernhaus-Preisen verkauft :

Ein Billet in den Logen des Prosceniums 1 Rthlr. 10 Sgr. ; ein Billet in den Logen des ersten Ranges, zum ersten Balkon und zur Tribüne 1 Rthlr. ; ein Billet im Parquet und im zweiten Range 20 Sgr.z ein Billet in den Logen und im Balkon des dritten Ran- o wie im Parterre, 15 Sgr.z ein Billet im Amphitheater 7 ; ein Billet in der Fremdenloge 2 Rthlr.

Mittwoch, 15. Juli.

möglihe Sorgfalt die Stände Schwyz, Unterwalden 2c. dieses Antrags bewogen habeu, wolle Glarus Anderen zu *Y Der Gesandte kann die Besorgnisse wegen F tischer Reibungen keinesweges theilen, sondern lebt vielmehr Ÿ Hoffnung, Eidgenossen würden sih auh uach heftigen Stürmi einem eidgenössishen Lager wieder als Eidgenossen erkennen. 1 e Stände sich für und gegen diesen A ausgesprochen, erklärte Luzern noch unmittelbar vor der Abstim „daß es, falls keine authentishe Juterpretation von der Tagsaj! selbs erfolge, jedenfalls niht gegen seinen Willen gezwungen wet könne, sein Kontingent ins Lager zu schickden, ehe und bevor det v des eidgenössishen Militair = Reglements seiner vollem Umfange zur Anwendung gekommen sein würde,“ stimmen für den Antrag von Glarus: die Stände Luzern, Uri, Sd Unterwalden, Zug, Glarus, Freiburg, Wallis, Neuenburg und Af 1 mithin blieb der Antrag in der Minderheit, F esjährige 13te eidgenössische Uebungslager zu M reglementsgemäß statthaben. j e theilt folgendes durch den Vorott Ständen eröffnetes Schreiben des Papstes mit: „Pius IX, der H vetishen Eidgenossenschaft seinen Gruß. Da die göttliche Vorseb ungeheure Bürde, die Kirche zu re)"} hat, so beeilen Wir Uns, davon Eint } lauchte helvetishe Eidgenossenschaft in Kenntniß zu seßen, um yale und großherzige Nation t, daß ein solher Beweis von Achtung" len wird, Euch angenehm zu sein, und steigern wird,

fl'ine Posten gebraucht ; Vorstellung :

Wir haben heute weitere Nachrichten Musik von Rossini D i | t digen überlassen. S U Anfang 6 Use.

dem bei der Umsfrage di a 1045, Arnh.-Utrecht,

hielten sh \o ziemlich auf 114, zu tvelchem Course \ih aber cher Verkäufer als Käufer finden, und der auch heute eher Brief als Geld blieb,

Für Düsseld.-Elberselder wird fortwährend 112 % geboten,

Von Wien - Gloggniher, worin seit längerer Zeit nichts umgegangen, wurde dieser Tage ein Posten a 140 gekauft, und war heute dazu noch Das Geschäft in Kiel - Altona, das früher immer ziemlich einige kleine Abschlüsse wurden in den ersten Tagen zwischen 1085 u. 108 gethan, gestern und heute hätte man vielleicht etwas mehr, 1087, bedingen fönnen,

Magdeburg-Halbeistädter finden noch immer a 1.123 willig Käufer, ohne daß viel darín umgeht.

Für Oberschlesische Litt, A. war heute einiger Begehr, befriedigt werden konnte, obgleih 110 gern bezahlt wurde; auh Oberschlesische Litt. B. waren heute a 1002 gar a 4101 zu p

Potsdam -

Berlin-Anhalter Lit. A. Opernhause N U

82ste Abonnements- Vor hundert Jahren, Sittengemälde in 4 Abth., von Der geprellte Alkade, oder: Namenstag, Ballet in 1 Aft, vom Königl. Balletmeister Hoguet, Musik von H. Schmidtk.

Zu dieser Vorstellung werden Billets haus-Preisen verkauft.

Donnerstag, 16. Juli. Opernhaus- und Schauspielhaus - Abonnement: Orleans, romantische Tragödie in 5 Abth., von Stiller. Mad. Nettih : Graf Dunois uud Johanna, als Gastrollen.) fang 6 Uhr.

n Wortlaute n Vorstellung :

eren Bli en Blick zu werfen, E. Raupach.

Der Mutter

Aufang 6 Uhr.

zell J. R, also zu den gewöhn][ichen Opern=-

soll demna das di im Monat August Die Union Suiss

¡ anzukommen, igen Antheil genommen hat. lebyast, hat sehr nachgelassen; Im Opernhause. Mit aufgehobenem

Die Jungfrau von

auf Unsere Niedrigkeit die ohne daß der-

und zu verwalten, geladen Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Opern-

haus-Preisen verkauft.

, am Schluß der Börse st0-

zu beweisen, wie sehr Wir tenz Wir sind überzeu Wohlwollen nicht verfe er zugleich Euer Verlangen die Freundschaftsbande zu schließen, hen der päpstlichen Regierung und Eurer Eidgenossenschaft ! hen, Die heiligen Pflichten, welhe beginnen an Unser Ht), sprechen in Betreff Unserer geliebten Heerde, Gelegenheit vorübergehen zu lassen, ohne Eurem Schuß fahrt der katholischen Kirche in den eidgenössischen Staaten 3 len, Seid überzeugt, daß Wir Unsererseits Uns bemühen 1

Magdeburger behaupten \ih auf al pari, dagegen waren Kleinigkeiten waren in den leyz- Anfangs der Woche war nicht

9n von 1820, Rheinische a 93 zu haben, und nur einige ten Tagen zu diesem Course anzubringen. über 927 a 5 zu erzielen.

Für alle Prioritäts-Actien war starke Nachfrage, und der Bedarf konnte nicht ganz befriedigt werden, da die Besißer zu hohe sür Rheinische 4proz. Prioritäts - Actien wurde 96% Abgeber fanden; für Nied. 4proz, Prioritäts - bleibt die neuen 5proz. Priorítäts- al pari verfauft wurden und dazu no ben sind. Jn Fonds waren die Umsäße von kei doch haben die Course von polnischen Effekten, be

sftädtisches Theater. Dienstag, 14. Juli, Der artesishe Brunnen. Zauberposse mit Gesang in 4 Abtheilungen, von R

tit Verantwortlicher Redacieur Dr. J. W, Zinkeisen. Jm Selbstverlage der Expedition.

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welche glülicherweise feledigt werden. ‘sollten. Forderungen stellen ; geboten Ÿ “due daß sich 96; G,, währenv

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nem großen Belange,

Gedruckt in der Decke r schen Geheimen Ober-Hofbuchdruerei. sonders von Pfand-

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