1846 / 194 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ung zu den r politischer fonservative

in den Verhältnissen der Regier Die hauptsächlihe Stärke große Diejenigen , müssen diese Strebungen lle ihre Handlungen müssen darum

Reihen zu behaupten, die allein ih nteresse es erheischt,

säße, welche bei den Wahlen Bürgern obwalten müssen, in der Einheit. Politik unterstüßen wollen, en haben, ie zu spaltenz; a Einheit in ihren f kann. Wo ein großes politisches J zu gehorchen und seinen Ueb Empfindlichkeiten und für berechtigt gel Es gehört zu Jhren Pflichten, feit und des gesunden Verstand konservativen

werden dahin gehen, zum Zwec> haben, die nen den Erfolg sichern muß man verstehen, d dem Lande felos| gegründete m Opfer zu brín- daß Sie diese Regeln der ‘tedhilid- en denen in Erianerung bringen, die Politik halten und aufrichtig

arte tr Ée Cen

erzeugungen un | jaltene Ansprüche zu

vertheidigen : ihren Ergebnissen

in Gefahr, gestört zu werden, dnung besteht, ohne daß die strenger Mittel e habe einen zu starken Ge- ls sich die Wahl- d schwierige Frage Wann hat man je in unse- ine so tiefe Sicherheit geschen? zu Stande ge-

vor méhrercn Jahren Ehren erhalten worden; dis Or nöthigt gewesen wäre, sie durh Anwendung Niemand kann der Verwaltung vorwerfen, |i brauch gemacht von ihren ge Kollegien 1842 versammelten, wägung vor: sie sind glücklich gelöst worden. rem Lande einen so gl Die größten Unternehmungen zum öffen braht werden ohne Störung der guten Wir haben, was bis daher no< nie militairis<he Werke aufgeführt , ruht, und gemcinnügige Arbeiten vorg die Macht Frankreichs vermehren. der Intelligenz, das ist heute der wa dieser großen Bewegung, gierung ihre Schuld ab, sowohl die in allen Klassen der duellen Arbeit begünstigen, sie dem Unterricht ín all Ferischritte sind zugleih die sichersten und f litik, welche die Mitwirkung der leßten K erhobener Stirn vor dem Volke zeigen. sten zu befriedigenden Geister genöt zuerkennen, dexen si<h Frankreich h Friedens zu erfreuen hat, so muß au Bedingungen zu achten und zn würdigen Zustand erhalten und erhöht werden mag. geringe Abweihung von der Politik, der man i heitere Lage n. Die Regierung hat die Ucberz haben: jeßt is es an den Bürgern, die ihre zwischen bekannten und die sie treffen wcrden, hängen die zu denen, deren Ausg vorzustellen, welche Verantwortlichkeit auf Rechte sind, welche das Geseyß in ihre Hand gelegt hat. Sie werden sih dieser Pflichterfüllung mit E vative Meinung wird ihren Sieg ihrer guten, stüßten Sawe verdanken; es würde sih weder für ihre Jhre, noch für unsere Würde schi>en, phiren sollte. (gez.) Der Minister des Innern, Du Auf einen \s{<mähenden Artikel, tionnel die aufgelöste Deputirte Journal des Herrn Thiers Umstän vier Jahren alle ihre hat ihre Laufbabn geendigt, diese Kammer; ihr zu hoffen, nichts mehr an ihr zu versuchen. sie geknechtet und verderbt zu nen äupter niht fröhnen wollte? E Beachtung verdienten jener Ausreißer von der Majorität ,

Negierung ge- zu bewahren z

seglihen Befugnissen. A lagen ernste un

anzenden Wohlstand, e tlihen Nuzen können Ordnung in unseren Finanzen+ rgekommen war, zu gleicher Zeit chen die Sicherheit des Landes be- enommen, die den Reichthum und stete Entwi>kelung der Arbeit und hre Fortschritt der Gesellschaften. Jn hren wird, trägt die Re- r öffentlichen Ar- ungen der indivi-

die unser Jahrhundert e dur< Ausführung jene Bevölkerung die Bestreb als auch durch die freisinnige Anregung, seinen Gestalten und Formen gewährt ruchtbarsten. langt hat, kann sih mit Wenn aber selbs die am schwer- sind, die gedeihlichen Unstände an- eute im Schoße der Ordnung und des < Jedermann wissen, daß man die hat, unter welchen dieser glückliche Eine, wenn au scheinbar nur ene Ergebnisse verdankt,

eugung, ihre Pflicht gethan zu zu thanz sie haben zu wählen Ven der Wahl,

erprobten politischen Systemen. Sie gehören

Geschie ihres Landes ab. den Wählern ohne Aufhören ihnen lastet und wic wichtig die Ach vertraue fest, Die konser- loyal und muthig unter- Jnteressen, noch für ndere Mittel trium-

abe und Mission es is,

hre entledigen.

daß sie durch a

mit welhem der Confstitu= antwortet das l die Journale des an welcher seit

n-Kammer begleitet, „Warum sollten woh de machen mit einer Kammer, Manöver und Jntriguen gescheitert sind? Sie es is ni<hts mehr von Warum sollten sie weil sie der Wenn Schmä=-

Débats:

sich enthalten, Ehrsucht einiger Parteih

die zu Führern der Op-

in Widerspru<h zu seßen; wir die Unabhängigkeit und Recht- so lange sie no< hoffen konnten, sönlichen Absichten zu gewinnen. rde den Beifall der Opposition geärndtet echt, statt das, was

s Herr Thiers da- Vorwand gesehen hätte, Herrn Guizot

als diese Leute mit si< selbst

lichkeit der Kammer erhoben haben, sie dur< Ueberrashung für ihre per Die Kammer von 1842 baben, wenn sie in der Frage vom Durchsuhungsr Frankrei dabei anging, 9 mit erlangen wollte, nur einen vom Ruder zu verdrängen und Herrn Thiers daran z würde unabhängig gewesen sein, wenn sie bei legenheiten, unbejorgt um die Interessen de auf ausgegangen wäre, Wir hätten dann nicht die sten und shönsten der Juli- unfruchtbare

on dem zu trennen, wa

hen Ange- , nur immer dtar= plagen, zu {<wächen, zu die gedcihlich= wohl aber statt

allen öffentli

27 Atti Kin add

die Regierung zu friedlihen Jahre, Monarchie, gehabt,

fommerzielle

Agitationen , ein tief empfundenes Un=

rielle Krisen, eine unsihere Politik, Freili<h würde haben auf den Dank aller Unzu Portefeuille- und Stellenjäger, Üneigennüßigkeit ausgeben. Die K Matel der Corruption behaftet, aus der eu< nicht, wir wiederholen es; die Kammer ist aufgeló sie mit Shmäbungen. Schlüssel zu eurem Wörterbu

friedenen, aller Ränkeschmiede, aller die heute ihre getäushte Ehrsucht für ammer würde dann nicht, mit dem Welt gegangen sein. st: überschüttet Wen fümmern sie? fennt nicht den <2? Glaubt ihr denn, es sei an eu,

varigenizg ar

83S 7

guten oder s{limmen Namen zu machen? Bildet ihr euh etwa ein, man werde cu< aufs Wort glauben, eine französische Kammer habe vier Jahre über ein Ministerium aus den niedrigsten Gründen unter- stüßt? Îhr meint wohl, Niemand werde vermuthen, daß nur Eigennuß und Eigenliebe aus eu< sprehen, wenn ihr behauptet, das Kabinet habe die Deputirten erkauft, die eure Beredtsamkeit ohne Gleichen niht überzeugen fonnte? Wenn niht dreihundert Deputirte Handel trieben mit ihren Stimm:n, wie wäre es erflärlih, daß eure bewun>* dernswerthe Opposition so oft unterliegen mußte? Müssen nicht weniastens zwei Drittel der Kammer käuflich sein, wenn man begret- fen soll, wie das Genie des Herrn Thiers, die Tugend des Herrn

Duvergier de Hauranne so ge- ringe Wirkung hervorgebracht haben? Die Opposition hat immer Recht und wird immer geshlagen. Das läßt sich nur erklären, wenn man untersiellt, die Majorität sei bestochen. Ueberlegen an Patrio-

Barrot, die Gewandtheit des Herrn

tismus, is die Opposition obendrein überlegen an Talent. Herr Thiers is zum wenigsten ein Demosthenes; was is Herr Guizot

mehr als ein 9ortmacher? Die Opposition mußte, wenn cs mit sie ist aber im-

mer geschlagen worden. Wer fann noch zweifeln, daß sich die Ma-

re<ten Dingen zuging, in allen Diskussionen siegen ;

jorität hat bestehen lassen? ““ : N Der Erzbischof von Aix is am 5. Juli mit Tode abgegangen.

Es heißt, die Eisenbahn - Compagnie von Bordeaux werde in

einigen Tagen den Waaren-Transport beginnen können.

Die französischen Renten waren heute anfangs der Börse fest, wichen aber gegen den Schluß hin in Folge der matteren Haltung, die sih in Eisenbahn-Actien fundgab. Der Umsay war ohne Belang.

>= Paris, 9. Juli. Nach Berichten aus Guadeloupe von den ersten Tagen des Monats Juni, zeigte der Kolonial - Rath gleich bei Prüfung der Wahl - Vollmach:en seiner Mitglieder eine Parteilichkeit, die hinreihend den Geitt kundgab, der ihn beseelt. Drei Wahlen den umgestoßen, die eine wegen angeblih vorgefallener Formfehler bei Vornahme der Wahl des er- nannten Mitgliedes, die andere wegen angeblich nicht zureichend schei- nenden Census des Gewählten. Jn Wayrheit aber. war der Haupt- eser Mitglieder, daß man sie in Ver- dacht hat, nicht entschieden genug für die Sache der Pflanzer gegen die Schwarzen und also auch gegen die Regierung Partei zu nehmen. Mit Wahlen wourden alle anderen als rih-

tig und untadelhaft befunden, hinreihender Beweis, daß die Gewähl- ind, d. h. Vertheidiger des Fortbestehens

wurden unter verschiedenen Vorwän

Beweggrund zu Ausschließung di

Ausnahme der drei erwähnten

ten „gutgesinnte“/ Männer |

der Sklaverei. So erklärte si< deun der Kolonial Rath am 27. Mai als fonstituirt, und es wurden ihm sogleih mehrere Dekrete mitge= theilt, betreffend die Budgets für 1846 und 1847. Diese wurden an die Finanz-Kommission verwiesen, worauf am 3. Juni die Adresse Gouverneurs überreicht

niß von dem Groll, der Erbitterung der Pflanzer dur den gereizten, fast troßigen Ton, in es. abgefaßt is. Man erkennt darin zwar zuerst andes an, mit dessen Hülfe und durh dessen Opfer die Jnsel und besonders die Hauptstadt Pointe a Pitre aus den Ruinen wieder ersteht, in welche sie dur< s Erdbebens vom 8. Februar 1843 ge-= Gouverneur hatte in seiner Eröffnungs- herrschende Ruhe und Ordnung als gute Vorbedeutung für den allseitigen Vollzug des Gesebes vom 18. Juli 1845 erklärt. Der Kolonial-Rath sagt dagegen : „Aber dieser hat die Besorgnisse nicht gehoben, welche uns die Ergänzungen einflößten, die es erhalten soll. bis jeßt beshworen worden sind, wenn die Arbeit nicht gelitten hat, so muß man dies vor Allem dem guten Geiste der Pflanzer beimessen, dem heilsamen Einflusse, den sie noch auf ihre Sklaven ausüben, der Mitwirkung, die sie aufrihtig der Verwirk- lichung der Wünsche Frankreichs leihen.‘ Nun beginnt eine Reihe von Vorwürfen, welche der Kolonial - Rath gegen die Regierung shleudert. „Ausgeschlossen (sagt er) von der Vorbereitung der Ge= seße, die unsere gesellschaftliche Organisation berühren, übt der Ko- f\am und frei die ihm noch geblie- Die Budgets, dié er votirt,

t unterstellt und in ihrem Voll= zuge der Willkür der Verwaltung überlassen; niht geuug, der Mi= nister mischt si< durch direkte Mittheilungen in die Ausübung unse- rer legislativen Mission und macht sih aus der Drohung mit Ber- weigerung der Sanction ein Mittel, ein Maximum aufzulegen für Ausgaben, deren Regelung nach unseren Bedürfnissen und Mitteln uns das Geseß überließ.“ Am Schlusse heißt es dann: „Nach solcher fortwährenden Beeinträchtigung unserer Rechte, beleidigendem Mißtrauen ausgeseßt und noch dazu im Kampfe mit den materiellen Schwierigkeiten unserer Lage, müssen wir uns entmuthigt fühlen. Es wird uns eine große Anstrengung von Patriotismus fosten, um uns mit den vorgelegten Geseß - Entwürfen zu beschäftigen.““ So weit geht also der Troß, daß der Kolonial=-Rath selbst mit Verweigerung Der Gouverneur ent- gegnete niht ohne Festigkeit , die Ueberzeugung aussprechen®, Ergänzungen des Gesehes vom 18. Juli 1845 feine Störung in die Arbeit bringen, sondern, wie das Gese selbst, alle Juteressen {üzen würden. Eben so sicht :

als Antwort auf die Eröffnungs - Rede des wurde. Dieses Dokument giebt klares Zeug

welchen die wohlthätige Hand des Mutterl

die furchtbare Katastrophe de stürzt worden war. Auch der Rede darauf hingewiesen und die

Vollzug, unvollständig wie das Geseß selbst,

Wenn übrigens dié Gefahren

lonial-Rath nicht einmal mehr wir benen finanziellen Zuständigkeiten aus. werden der Sanction des Königs nich

der Berathung der Geseh - Entwürfe droht.

daß auch die noch kommenden

eute den zwischen den Niederlanden und Belgien unterhandelten zur Prüfung vorlegen zu können ; n können. Die Kammer weiß, erlande als Bevollmächtigte legenheiten, des Jnnern und der der Belgier seinerseits den Gene=- Nath langen und

ohliches für die Ruhe des Landes in de H r dem Kolonialrath au<, warum eine niglihen Sanction un n Grunt ret

er durchaus nihts Bedr Endlich erklärt e gets in den lebten werden fonnten, wovon fennt, obgleih er jeyt \i Unwissenheit darüber. Subvention aus dem Mutte hielt sogar einen Zusat=-Artikel, lonial-Regierung. tinique und Guadeloupe.

Großbritanien und Irland. | Gestern is Jhre Majestät die Ki ihrer Familie nah Osborn Vorgestern hielt die König <dem die bisherigen fen von Liverpool, Delaware, 9 d Oberst Damer ihre Aemt tenen wurden bestellt : j encer als Lord-Kammerhen Stallmeister, Lord Ed wart mmerherren ui

theilen und der Kammer lung wird heute nicht statthabe Majestät der König der Nied ¿ Minister der auswärtigen Ange i en Niederlands , der König 1d Herrn Mercier eruannt hatten. handlungen is der Vertrag im Ganzen Artikel vor hirt und folglih von der c:nen und der anderen Seite Bevollmächtigten der beiden Theile angenommen worden. de zu Ende der vorigen Woche paraphirt und níge der Nicderlande zur hohen Genehmigung Abwesenheit

en niht der der Kolonialrath selbst de l ausspricht, als sei er gänz ets überstiegen die Gränze und das Budget für 184 eine Verleßung des Prinzips de die Stimmung der Pflanzer auf

< darüber

al Willmar ul! ühsamen 1

S9 is jeht Dieser Vertrag wur

London, 10. Jrli. in Begleitung ihres Gemahls und auf der Jusel Wight abgegangen eine Geheimeraths - Sißung, Königlichen Hauses, di Roßlyn, Lord Bruce un An Stelle der Abgetre als Ober-Hofmarschall, Graf Sp Norfolk als Ober- Die beiden Ka dent des Geheimeraths - Comit: sodaun als Mitglieder des (

n Anfang dieser Woche i Regierung glaubt, König das Werk seiner Bevollmächtigten niht deéë- es giebt eine Thatsache, welche ih der Kammer d die geeignet ist, glauben zu machen, daß dec Kammer schnell wird vorgelegt werden können. Königs wird abgekürzt werden, und er wird diese Es geht daraus die Möglichkeit hervor, daß ung der Kammer er- wird, wenn die Kammer sih trennt, die Mittheilung des Vertrags erhalten, der Herr Präsident Mitglieder auf den Tag zusammenberufen können, wo die mitzutheilen; die Kammer „Die Kammer wird ß ih im General=-Comité den Herrn Minister des er den Zustand unserer Unterhandlungen mit Holland Der Herr Minister hat mir an jenem Tage geant- : < der Uebereinkunft der Unterhändler über einige unkte bedürfe, Seitdem hat der Herr Minister mir in einer Privat= agt, daß die Schwierigkeiten beseitigt seien. Gestern daß Herr Mercier heute mit dem Vertrage ankom= ß diese Versprechungen sich nicht verwirklicht aben. Jh glaube gern, daß der Herr Minister in dem, was er uns ge=- esen ist; denn wenn ein Fallstri> unter den vor= dann würde kein Tadel stark genug sür ein sol- ine große Pflicht liegt der Regierung ob, ich schränken, sie ihr ins Gedächtniß zu rufen; ih innte vicle Dinge hinzufügen, allein da ih nicht beschuldigt werden werde ih mi<h begnügen, die Regierung fliht, die sie erfüllcn muß, zu erinnern.“ cife uicht, welhen Grund das ehren= Aufrichtigkeit zu verdächtigen ; so würde sie

vouiren wird, und

lhwescnheit des ohe zurüfehren. r Vertrag uns zukomme, bevor die Tagesordn

Herzog von ist; allein in jedem Falle

ward als Vice - Kammerherr. Milner Gibson, der Präsi Handels - Angelegenheiten, wurden menraths in Eid genomme Lord Palmerston hiel und empfing zum erstenma die erste Kabinets-Versammlung des neuen wärtigen Amte stattfinden. Wie der Globe sagt,

den Vertra

egierung bereit sein wird, Herr Del

ird nur verta < erinnern, PMuswärtigen üb

t gestern im auswärtigen Amte ein wi

l das diplomatishe Corps. Ministeriums in

gt werden,“

hat Lord John Russell in folgender Weise zu erledigen.

as Produkt freier oder 9 Sh. 4 Pce. drei Jahre lang eing! eit danu eine fernere Herabsezung aj Ein großer Theil der westindischen Y ng gegeben haven.

Parlaments - Verl ant! legenheiten und untergi

Zu>er “rage L Wortet, daß es nur no Zuer, gleichviel ob er d cinem gleichen Zoll von werden, nah welcher Z Jahre cintret soll diesem P

Sfklavenarbeit ; nterhaltung ge}

at er uns angezeigt, en würde. en dürfe. Jch bedaure, da lan bereits jeine Zustimmu und vorgestrige beschränkten si<h auf Eisenbahn - Ange Gegenstände.

gt, aufrihtig gew legten Erklärungen läge, es Benehmen sein,

Partei hat vorgestern in erde mich darauf be

wclher ungefähr 40 Pain Lord Stanley hi Rede, welche sih über t - Partei verbreitete und seh Mitgliedern der Partei den Wit ttheil der Rede bildete ti leblihkeit der herrshenden Kirche 1 ten und jeder Neuerung, wele ahe treten könnte, si< aufs en

d- oder Protectionisten-

ammlung gehalten,

wih eine Vers , auses beiwoh

060 Mitglieder des Unterh von den Tory-Blättern schr fünftige Haltung der Tory den zu Pcel üb {luß in Aussicht stellte. flärung, daß man die Unver den Königreichen aufrehterhal Würde oder Wirksamkeit zu n denste widerseßen würde.

Die Daily News, des Hofes gegen Jbrahim Pasch erflärt dies heute damit, daß so tern und wirklich unabh Grunde noh nicht einma der türfishe Gesandte zu enthalts jede demselben vom fra als eine Höflichkeit gegen den Sultan,

ill, etwas zu gefährden, so die ganze Schwere der P derr De champs: erthe Mitglied haben fann, meine enn die Regierung der Kammer cinen Fallstri> legte, Was auch kommen möge, ih erneuere mei- ß der Präsident jedes der Mitglieder der Kammer werde, wenn wir uns trennen, bevor der Die Kammer wird, was auch eintreten möge,

„Jh begr

ergegangenen Den Haup h dieseu sclbst le en Vorschlag, da sanimenzuberufen haben dertrag votirt worden,

ammeln, entweder um den Vertrag zu votiren, oder, wenn um das Geseß zu disfutiren, Die Kam=-

welche die geringen Artigkeitsbezeuz a vor furzem hervorgehoben | lhe Artigkeiten nur gekrönten} würden, nf Daher hab

r Vertrag niht abgeschlossen is, orüber Herr d'Elhoungne einen Bericht erstattet hat.“ ängigen Negenten erwicsen Mer votirte hierauf mehrere Ergänzungs-Kredite und trennte sich bis 1 Mehmed Ali selbs sei. Paris während Jbrahim's dorti uzösishen Hofe erwiesene dessen Vasall jener s

p dem Tage, wo der Präsident sie zusammenberufen wird.

S <<weiz.

Der Vorort theilt den Ständen durch ein aft mit, in wel= Regierung den B girs der ehemaligen

f Kanton Zürich. VAreisschreiben eine Depesche der fpanishen Gesandt sch her die Anzeige enthalten is, daß die spanische {luß gefaßt habe, die Ruhegehalte der Milit _fopitulirten Regimenter, so wie die Gaben zu Gunsten ihrer len dur<h die spanishe Gesandtsh d auch die Rückstände in einer gew! emühungen des Vororts sind demnach von Erfolg gewesen.

lniederlande.

11, Juli, Der Minister der aué Contraventionen aufmerksam hne Pässe in mlichkeiten au niederländischen Res!

„„Professor V y

aft in der Schweiz ausbezahlt

Aus dem Haag, s]en Frist vergütet werden. Die

Angelegenheiten, bringt in Exinnerung, land reisen, dort nicht allei sind, sondern auch nicht auf Schutz der zählen dürfen.

Das Journ Direktor der Gem ist hier angekommen, um die unseres Landes aufmerksam zu b Haag, welche Orte dieser hat, beeilte man si, 1h der alten holländischen und Herr Waagen zeig d besonders von der treffliche! der Sammlungen, von denen er namen Königlichen Schlosses im Haag zu wiede verlautet, beschäftigt kannt i}, in diesem Auge: <lü}e zur Herausgabe ci hen Malerei in den früh genwart.“

durh hâäusige daß Einheimische, welche o n mancherlei Unanneh # Kanton Bern. Am 7. Juli war die Vorberathungs-Kom- sission versammelt, um über den Antrag der Verfassungs-Räthe aus ém Jura zur Sicherung der Juteressen ihres Landestheils, so wie e Protestation der vier Verfassungs-Räthe aus dem Oberland, zu rhandeln, Dabei wurde der $. 84 über die materiellen Fragen no< nmal in wesentlihen Punkten abgeändert. ì ag von Steiner, der sih auf das Gesez von 1834 stüßt, und hm das Loskauf-Geseß von 1845 zur Richtschnur an. Die Zehnt- / Loskguss-Be= siebenfachen Werth erniedrigt ward ; man den Loskauf-Betrag für den Bodenzins 1 etwas und sebte die Rü>erstattungen und Entschädigungen herab, daß die Staatskasse jim Ganzen uw ein Bedeutendes erleichtert ird, Jn Bezug auf das Armenwesen omit der Staat si< zu betheiligen hat, von 500,000 Fr. \ ) Endlich wurde die Hypothekarbank ausschließli< den ) Bezirken des Oberlandes zugesichert, und zwar auf 30 Jahre mit einem Kapital von 5 Millionen Fr. und zu dem Zinsfuß von 35 pCt, Jn Folge dieser Beschlüsse zogen die Männer des Jura ibren An- Mag zurü>, und wie man hört, wird Herr Michel, der den Verhand- ingen der Kommission beiwohnte, ins Oberland gehen, um auch die brigen Verfassungs-Räthe zurü>zurufen.

Kanton St. Gallen. Berichte des St. gallischen Straßen-

al de la Haye berichtet: älde-Gallerie des Königlichen Museums in ® verschiedenen Gemälde - San Jn Amsterdam 1 hnete fremde Kunstkenner \ Sammlungen von Meistt ändishen Schulen Zugang |! riedigt von dick! 1 Auswahl und dem R tlih die Gemälde-Gallt rholten Malen besudt: der au<h als Autor | i \bli> mit Einsammlung der nes Werkes über den Zustand der F eren Jahrhunderten und in

Man verließ den An-

m zu allen ] begünstigt, te sih schr bef ag auf die Hâälste oder V i

nahme un

sich Herr Waagen, reduzirte man das Maximum,

Belgien. Die Erklärungen des Ministe heiten in Betresf des hollän F Die Regierung hatt!

Brüssel, 10. Juli. auswärtigen Angelegen gischen Vertrages lauten: „Meine Herren:

d Stelle sih ver=

Archáologische Gesellschaft.

chen Gesellshaft vom 9, Juli lagen die neuesten lätter von Gerhard's Arhäologischer Zei- <stertags auszugebende vierzehnte Lieferung folgende Taf. XL. Medea und die Peliaden, Vasenbild des Taf. XLI. Griechishe Münzen aus der Samm- Taf. XLIl. Friesplatten , nah den vom Prof. Roß mitgetheilten aft früher mitgetheilter Aufsaß l untocit Smyrna

Jn der archäologis Stüdce und Abbildungs-BV tung vor, deren Abbildungen enthält: gregorianishen Museums. lung des Freiherrn von P vom Asklepios - Tempel in Kos

Zugleich is ein der Gesellsch psius über das Felsen - Relief von Karabé . stait der früher vorausgeseßten Hieroglyphen Kiepert's Ansicht (Archäolo g. Zeit. ), dieses von Herodot dem Sesostris bcigemessene Relief sei nicht äagoptish, sondern assgrish, vollkommen bestätigt hat. 4177 der Allg. Pr. Ztg. besvrochene, zu An S chaffhausen entde>te Fragment rômisher Konsularfasten ist in dem Heft enthalten.

Professor Z ahn legte farbigeAbdrücke aus seinem Werke : aller klassischen Kunst-Epochen“‘, vor. Außer einer vorzüglich shönen Wand aus der Casfa de’ Bronzi zu Pompeji (Taf. 62), enthält jenes Werk auf Taf. 60 die im Jahre 1837 ín einem Hause an der Gräberstraße zu Pomveji enide>te und mit farbiger ‘ÿlas-Mosaik überfleidete Backsteinsäule. Herr Z. wiederholte hicrbei mit dem Vorbehalt weiterer Begründung seine Ansicht, daß die Anwendung solcher (Bla3-Mosaik später falle, als die mu- sioische Verbindung farbiger Marmorstücke ; die Säule könne daher viellcicht erst nah dem Erdbeben vom Jahre 69 n. Chr. verfertigt fein, derselbe seine Oríginal- Zeithnung eines jet ni<ht mehr vorhandenen pom- pejanisden Gemäldes vor, welches in s<herzhafter Behandlung das Atelier eines Malers darstellt, der am Bildniß einer vor ihm sigenben Person arbeitet,

Herr Panoffka legte ein meriwürtiges, noh unerklártes Vasenbild ter Blacassischen Zammlung vor und deutete dasselbe auf Artemis Hiereia, Si F TAE ihr dargebotenen Opfers der Jphigenia bie stelloertretente Hirshkuh opsert,

: j

rofes<h-Osten zu Athen. Zeichnungen.

edrudt, in welchem Herr zilshrift vorfand und demna Dr.

j Auch das in Nr. tium von Frau Mertens-

„Ornamente

Auch legte

neuerdings hier angelangt sind, wurden

werk, andererseits mit der cingegrabenen Darstell!

erhalten hat.

Aus London hatte Herr Birch über die fortschreitende Aufstcllung der wachs des britishen Museums berichtet; zwei Goldplatten halbzirklicher Form, vermuthlich Brustschmuck, mit bildlicher Darstellung vom Tod des Hippolytus, den Neptun's Rosse ver- \hlingen, sind darunter besoiders bemerkenswerth. Auch über die shäh- bare Vasen - Sammlung des Herrn Blasds in Englefield Green Surrey, unweit Windsor, hatte Herr Birch si gleichzeitig oe1breitet, so wic über die Münzen von Kaulonia in einer kleinen Schrift, welche vorgelegt wurde und für den räthselhaften Topus jener Münzen die Besonderheit beslügelter Füße an der kleinen Knabenfizur über bem Arm des Apollo nachweist. Herr Birch hat dieselbe demnach a:f den Anaben Merkur und desscn Streit mit Apollo gedeutet, dagegen Herr Panoffka, selbst wenn jene Flügel als unzweifelhaft sich bestätigen, bei seiner früheren Bezichung auf Aulon, den Gründer von Aulonia, dem spêteren Kaulonia, um so entschiedener beharrt, je mehr diese Fusbeflügelung, den Winden und ker Jrís, so gut als dem Hermes zukommend, zur Bezeichnung des Begriffs «o wehen, der

lycishen Marmore und über den neuesten Zu

dem Worte Ao zum Grunde liegt, beizutragen vermag.

Von Professor Urlichs in Donn waren ablehnende Bemerkungen über Th. Mommsen's neue Anordnung des römischen Forums, von Herrn Roulez zu Gent seine Erläuterung der auf einem Sarkophag zu Arezzo abus zu Mailand ein nur in 15 Exemplaren abgezogener Aufsaß: TIntarno all’ oscurissîimo Dio Caute Pate, eingelaufen: leßterer durch einen brescianischen Marmor und einige andere veranlaßt, in denen ein Cautus Pater oder pates, vermuthlich ein dem Mithras gleichgeltender Gott, in der Formel: „Cauto pati”, ih

[

dargestellten Toiletten - Scene, von Herrn L

wiederholt,

1d Wasserbau - Jnspektorats, welches an Ort un gte, s{ildern den Umfang und die Folgen des Rhein - als alle bisherigen Berichte.

Länge und einer halben Stunde Breite steht Den alten Rhein durch-

n neuen Schristen noch vorgelegt : Belehrungen eines V ralische Aufführung der Ore!!! ishe Athena, Nachweisung eint 3) Verzeichniß dr Denkmäler des Königl. Museums (2° nder zweckmäßiger Leitfaden 1 Geschichte bercits gründlich ;

Auzbruches Ein Strich

Außerdem wurden vo mann: De re scenica in Aesch dur die in Aussicht gestellte theat 2) Wieseler: Die delph fachen Heiligihums dieser G mischen Stein - fessor Stälin herrühre dium der in seiner württembergischen gestellten römischen Jnschristen.

Zwei werthvolle antike Gegenstände, welche aus römischem Kunsthantel von Herrn Gerhard vorgezeigt : der Griff cines Plektrums von Plasrna di smeraldo, cinerscits mir Blâtter- ing vom Urtheil des Marsyas ges<müd>t, und cin Ringstein , dessen altgriehi\<es Doppel - Bildniß, vom Kopfe der Göttermutter übercagt, vielleicht dic Gesich!szüge des Pindar uns

li Orestia, Dei Vaduz viel größer, Sandes von 3 Stunden nter Wasser, und Gebäude sind bedroht. batet man überall, und es häuft sich das Flußbett mit S eschiebe, so daß die Zurückdrängung in Mit Juteres}e hat man aus dem he werfkthätige Hülfeleistung der in eventueller Kredit für eventue nspektorate zugestellt worden.

Sale

F Nom, 3. Juli. Vorgestern Aber tambruschini, Bernetti, Amat, Gizzi, M ersammelt, wo ihnen vom Papste folgende Fragen zur Beantwortung vor= elegt wurden: Wie und in welcher Form eine Amnestie zu geben sei; auf delher Art die Staatsschuld abgetragen werden könne; ob die frem- den Truppen zu entlassen oder beizubehalten seien; und ob es für die erwaltung besser wäre, einen oder zwei Staats - Secrekaire zu er-

öitin in Delphi. bergischen r

ein vom Pro s Bett große Mühe erfor=

Berichte die freundnachbar- Seveler und Buchser vernommen, lle Bedürfnisse ist dem Straßen-

Einladung. t Die 24ste Versammlung deutscher Natur fors< F wit. 1d waren die se<s Kardinäle

Jahres in Kiel stattfinde". attei und Macchi als Konsulta

wird vom 18. bis 24. September diescs ; inländischen ?

die unterzeibneten Geschäftsführer, ländischen Pfleger und Verehrer der Versammlung ergebenst einzuladen. sammlungen werden au vielmehr Alle, welche die Stadt Kiel bei chren möchten, diese öffentliche E iejenigen Gelehrten, welche in den ó träge zu halten wünschen, davon Anzeige machen zu wollen. Bequemlichkeit der Wohnungen si wünscht, wenn möglichst viele uns ihre

ie verehrlihen Redactionen von Zeitungen un höflichst ersucht, durch Ausnahme dieser Einladung in i breitung derselben beizutragen,

erlauben uns, alle Naturwissenschaften hierdur< ? Nach dem Vorgange der 1 spezielle Einladungen erlassen, lassung mit i? inladung als vollgültig a ffentliden Versammlu" glih ver dem 1, Um unseren geehrten Gästen eit. chern zu fönnen, wäre es uns ' Absicht, hierher zu kommt" F

< wir feine dieser Veran

lt man sich, daß die römischen Gelehrten dic= ß besuchen dürfen, und daß im näch- zusammenkommen dürfte. so wie dem Studienwesen eine daß die Censur, namentlich bei shiedene Milderung erfah=

Als Gerücht erzäh es Jahr den Valobe an «Konara en Jahre diese Versammlung hier iel ist gewiß, daß dem Unterrichts - änzliche Umgestaltung bevorsteht, und MOUIG en Gegenständen, eine ent

bitten wir, wo

d Journalen hre Blätter |

Auf die vereinte Anfrcige mehrerer hiesigen reichen Kaufleute, ob

839

Kirchenstaat entgegensehen dürfe, erfolgte von oben die bestimmteAntworkt, daß dieser wichtige Gegenstand baldmöglichst in Berathung gezogett wer=- den solle, und nah so eben erhaltener Kunde ist zunächst bereits der Beschluß der Anlage einer von Bologna nah Livorno gehenden Bahn gefaßt, an welche sich dann die Bahn von Bologna nach Ancona und von Ancona durch die Apenninen über Rom nach Civitavecchia an- schließen soll.

__ Gestern früh sah man den Papst zu Fuß, begleitet von nur zwei Prälaten und einigen Schweizern, vom Quirinal uach der Kirche der Salesianer-Nonnen all? Unità gehen, wo das Fest der Heimsuchung durch einen feierlihen Gottesdienst begangen wurde. Einen Pap zu Fuß in den Straßen Roms gesehen zu haben, erinnerten si{< nur wenige der no< Lebenden, deuu scit Papst Ganganelli, Cle mens XIV., sind die fünf der darauf folgeuden Päpste öffentlich nie anders a!s im Wagen erschienen; es machte daher einen desto wohl|-

men Mannes entgegennahm.

der Vorlassung von diesem zu erfahren.

Eisenbahnen.

lih sind die Züge aus Frankrei

,

Kiel, den 6. Juli 1846.

Professor @, A, Michaelis, \an einer Verfügung rücksichtlich des Baues von Eisenbahnen im

Professor H. F. Sch et“

thätigeren Eindru> auf die Menge, welche herbeiströmte und | fuieend um seinen Segen flehte. Nach dem Gottesdienst besuchte der Papst das Kloster selbst; die durch den unerwarteten Besuch | höchst überrashten Nonnen wurden zum Fuß= und Handkuß zugelas- | sen. Auf des Papstes Rückweg von der Kirche nah dem Quirinal brach ein förmliher Jubel aus, und das Evviva-Rufen wollte nicht enden, als Se. Heiligkeit eine Bittschrift aus den Händen eines ar=

Gestern Vormittag nah 10 Uhr ertheilte der Papst die erste öffentlihe Audienz, und diesclbe soll fortdauernd stets alle Donnerstage von 8 bis. 12 Uhr stattfinden, Jeder ohne Ausnahme wird mit Ge- suchen jeder Art zugelassen, und es if nur dabei erforderli, si< den Tag zuvor bei dem Maggiordomo zu meiden, der nöthigen Ordnung wegen seinen Namen aufzeihnen zu lassen und die bestimmte Zeit

Brüssel , 10. Juli, Auf der vor kurzem eröffneten Eisenbahn von Paris nah Brüssel hat vorgestern gegen 4 Udr Nachmittags unweit Arras bei der Fahrt, deren Zug am Morgen von Paris av- gegangen war, ein fürchterliher Unglücksfall stattgefunden, über den die heutigen belgishen Blätter bereits Nachrichten aus verschiedenen Quellen bringen. Die Jndependance berichtet: „Der Zug be- fand si bci Roecux auf einem Damme, als die erste Lo?omotive von den Sthienen ging; indem die zweite einen starken Stoß gab, zer- brach die Verbindungskette, und acht Wagen, worunter die Packwa- gen, stürzten von der Höhe des Dammes in ein Torfmoor von mehr als 20 Fuß Tiefe. Die ersten Wagen wurden in dem Torfe verschlungen und die anderen über ihnen zerschmettert. Ju dem Augenkli>, wo der Zug wie*er abfuhr, um nah Brüssel zu kommen, hatte man schon 20 Leichen hervorgezogen, und man zählte eine bedeutende Anzahl sehr shwer virwundeter Personen. Bekannt- < in zwei Theile gesondert, wovon der eine nah Lille, der andcre na< Valenciennes bestimmt is. Der nach Lille bestimmte Theil war es, der von dem Damme herabstürzte.““ Jm Commerce belge wird Ausführlicheres gemeldet: „Am Sten Abends“, sagt dieses Blatt, „hatten st|< mchrere Personen unserer Stadt nach der südlichen Station begeben, Freunde oder Verwandte mit dem Zuge, welcher die Reisenden von Paris na<h Brüssel bringen sollte, erwartend. Um 10, um 11, um 1 Uhr Nachts war dieser Zug noh nicht angekommen, Besorgniß herrschte son in Aller Herzen und ward von Minute zu Minute größer. Erst zwischen 3 und 4 Uhr Morgens exfuhr man die shre>lihe Wahr- heit. Ein großes Unglü>k hatte den Zug bei Arras betroffen. Fol- gende Thatsachen haben wir aus dem Munde cines Augenzeugen : Der um 7 Uhr Morgens von Paris abgegangene Zug ward durch zwei Lokomotiven geführt und bestand aus einer bedeutenden Anzahl Wagen aller Klassen und aus mehreren Equipagen. Gegen 1 Uhr war er über das Dorf Roeux hinaus und auf den Punkte, Arras zu erreihen. Die Bahn geht dort über einen inmitten einer großen sumpfigen bene aufgeworfeneu Damm. Die Höhe der Bahn über dem Niveau der Cbene wechselt von 2 bis 6 oder 7 Metres ab. Die beiden Lokomotiven fanden sich plötlich von den Wagen und Waggons, welche sie zogen, losgelöst. Die Ketten waren durch eine no< unbekannte Ursache zerbrochen; beide Lokomotiven blieben auf den Schienen, während die Wagen, gewalt-

greifen, wie klein die Zahl jener Unglü>lichen is, welche, in Wagen ange-

häuft, in ein fothiges und tiefes Wasser gestürzt unb ohne Zweifel \hon größtentheils in ihrem Sturze schwer verwundet, glüc>lih ge=

nug waren, die nöthige Kraft und Geistesgegenwart zu bewahren, um siegreih ohne Beistand gegen alle diese Todes-Ursacheu zu käm-= pfen. Man giebt die Zahl der Opfer auf ungefähr 50 an.“ Jn einem von der D üsseldorfer Zeitung mitgetheilten Privatshrei- ben wird diese Katastrophe folgendermaßen geschildert: „Der Bahn- zug, der am K8ten Abends zwischen $ und 9 Uhr von Paris hier (in Brüssel) eintreffen sellte, langte theilweise ers am 9ten früh gegen 4 Uhr an und brachte leider die Nachricht eines fürchterlihen Ün- glü>s mit. Ein Verwundeter, dessen körperlihe Verlezungeu noch

| ärztliche Hülfe erheishten, erzählte uns hierüber Folgendes : ! Wir fuhren Morgens 7 Uhr von Paris ab und gelangten glücklich

bis hinter Arras. Dicht bei der fieinen Station Fampoux, da wo die Bahn einen Moor- oder Torfgrund, der mit Wasser überde>t ist,

| durchläuft, wurden wir, die Reisenden der Wagen 2ter Klasse, plöß-

lich dur ein furchtbares Geschrei der Gefährten in den Waggons (Wagen Zter Klasse), die weit vor uns waren, aufgeshre>. Wir

| fühlten an der Unregelmäßigfeit des Fahrens, daß irgend ein Hin- derniß den Zug hemme. Einer von uns sprang aus dem Wagen,

vers<hwand aber vor unseren Augen. Endlich hielt der Zug still, und wir sahen oder hörten vielmehr zu unserem Sre>en, daß fünf bis se<s der ersten Wagen in den Sumpf hinabgestürzt seien. Ich versuhte au< aus dem Wagen zu springen, wurde aber durch einen fürchterlihen Gegenstoß wieder zurügeworfen, der mi<h an Stirn und Oberwange verleßzte und mih betäubte. Als ih erwachte, lag unser Wagen halb umgeworfen auf dem Geleise, während beide- Lo- fomotiven, die den langen Zug hinten und vorn bedienten, im Ge=- leise geblieben wareu und dampften und zishten. Meine Wunden am Kopfe und dies Geräush zweier Maschinen ließen mich anfangs nicht erkennen, wie groß unser Unglü> sei. Als ih aber den ganzen großen Vorderzug in Unordnung und zum Theil längs des Bahn- dammes heruntergestürzt sah, als ih das Wehklagen um mih her hörte, fam ih zu s{re>liher Besinnung. Etwa 19 Leichname wurden vor mir aus dem Moor gezogen; darunter unsere zwei Conducteure, deren einer Ehrenlegions- oder Juliritter. Eine Frau sah man mit ibrem Kinde gegen das Wasser anfämpfen, dann vershwinden. Eine andere Frau sah ihre beiden Töchter getödtet, ihrem Sohn den einen Schenkel abgerissen; plöglih wahnsinnig geworden, stürzte fie fort und konnte nicht mehr eingeholt werden. Zweien Leichnamen waren die Köpfe wie abgeschnitten; die Waggons ste>ten ganz im Wasser, eben so die Eil-, Pa>- und Equipagewagen, die der er- sten Lokomotive folgten Der Jammer und die Verwir- rung waren fürchterlih. Endlich jagte die vordere Lotomo- tive nah Hülfe, die au<h wirklich, es mochte 5 Uhr sein, aus Douai anlangte. Der Unfall ereignete sich furz na 25 Uhr Nachmittags. So viel ih in Douai erfuhr, litten General Oudinot, ein Herr Lagrenee (nicht der in China gewesene Gesandte), ein Eng- länder, dessen Namen mir unbekannt, und no< zwei andere Personen am meisten von allen Passagieren der Diligencen (Wagen erster Klasse). Außerdem is der Schaden an Waaren bedeutenb, da Alles durhnäßt wurde. Den Grund, warum der lange Zug sih aus dem Geleise hob und die vordere Lokomotive darin blieb, ob Achsen gebrochen, Ketten zerrissen oder sonstiges Unheil geschah, kann ih niht angeben. So viel \heint mir, daß die Wasserbauten dort mit zu großer Eil ge- baut wurden und si< das Terrain bedeutend senkte, Man muß diese neue Bahn einer genauen Prüfung unterwerfen. Von Brüssel reisten am folgenden Morgen zahlreiche Verwandte von Personen, die mit diesem Zuge erwartet wurden, aber nicht cintrafen, na< Douai. Große Besorgniß malte si< auf alen Gesichtern. Die Fürstin von Ligne und die Töchter Skzyne>i's befanden si< auf dem verunglüd>- ten Zuge. Der nächste Zug, welcher um 5 Uhr Paris verließ, passirte ohne Aufenthalt die Unglücksstätte, und die Reisenden sahen noch die Wagen im Wasser liegen.“ Jn der Aachener Zeitun g liest man: „Nach den Berichten anderer Reisenden, die aus Brüssel kom- men, herrshte dort die Meinung vor, daß der Grund des tragischen Eceignisses in dem mangelhaften Baue jenes Dammes zu suchen sei, und daß durch eine Bodensenkung die Lokomotive aus dem Geleise fam. Die Größe des Unglücks ließ si<h no<h nit ermessen, indem einer der in den Sumpf gestürzten Waggons noch niht aufgefunden werden fonnte. Nur dur< ein Wunder ist es zu erklären, daß einige Waggons in der Mitte des Zuges nicht auch herabgeshleudert wur-= den, Mehrere der geretteten Reisenden sollen mit aufopfernder Hin=

sam von den Sienen gerissen, dur einander in einen fothigen Sumpf, dessen Wasser mehrere Metres t'ef is, stürzten. Alle an der Spiße des Zuges befindlihen Wagen, deren Zahl wir nicht kennen, gingen unter und vers<hwanden. Die Wagen, welche das Ende des Zuges bildeten, erlitten eine Erschütterung, blieben aber in der Bahn. Wir müssen darauf verzichten, diese Scene zu beschreiben; eben so unmöglich is es uns, Alles zu berichten, was in der Tiefe und am Rande dieses Abgrundes vorging. Die Einen rangen mit dem Tode, die Anderen waren von Betäubung betroffen und suchten sih vergebens das Schauspiel zu eiklären, welches se vor Augen hatten. Andere flohen unter Geschrei und vermehrten die {on so große Verwirrung. Es war sehr \hwer, Hülfe zu erlangen, und doch sollte cin Verzug von nur wenigen Minuten über das Schi>sal, über das Leben einer großen Anzahl Unglüklicher entscheiden, Diese wenigen Minuten verliefen, Wir fönnen nicht sagen, wie viele Per- fonen dem Tode cutgingen, noh wie cs ihnen gelungen, aus diesem furhtbaren Schlunde zu entkommen ; die größte Zahl i in demsel- ben geblieben. Mehrere Stunden vergingen auf diese Weise. Die Kraftvollen erholten sih; Beistand kam an; die Verwundeten wurden gepflegt; man dachte an die Opfer; 11 wurden aus der Tiefe des Sumpfes hervorgezogen, und man seßte die Nach- suhungen fort. Die Beamten der Eisenbahn organisirten den Zug von neuem, um die unbeshädigt gebliebenen Passagiere nach ih- rem Bestimmungsorte zu bringen. Unter Legteren waren fünf bis \se<s na< Brüssel bestimmt, welhe am Morgen anfamen. Einer der-= selben hatte eine leichte Wunde erhalten; ein Anderer erzählte, daß Herr Lagrenee und der französische Deputirte Herr Lestiboudois, welche ih bei dem Zuge befanden, {wer verwundet worden, daß der Ad- jutant des Generals Oudinot umgekommen, der General selbst aber unversehrt geblieben sei. Die Verwundeten sind in die dem Orte des Unglücks nahe liegenden Häuser vertheilt worden und erbalten alle Pflege, welche ihr Zustand erfordert,“ Ein zweiter Bericht des | nämlichen Blattes lautet: „Um halb 11 Uhr bat der von Valen- ciennes kommende Zug s<on einige der Reisenden von Paris, welche sih bei dem unglü>lihen Zuge befunden batten, mitgebracht. Wir haben von einem derselben folgende bestimmte Detaus er- halten: Acht Wagen famen von den Scienen; nur fünf sind gänz- lih in den Sumpf gestürzt; die Wagen, welche am meisten gelitten, sind Waggons, worin sich unglü>licherweise viele Menschen befanden. Die Hülfe war langsam. Zwei Lokomotiven shleppten den Zugz die erste blieb auf den Sienenz die zweite fam von denselben, allein nicht von dem Damme. Sie arbeiteten sih nur tief in den Boden hinein. Die Wagen, welche diese Lokomotive zog, wurden in den Sumpf gestürzt, sobald die Kette, welche sie an den S(lepper be- festigte, zerbrochen war. Die Ursache des Ereignisses is noc nicht ermittelt. Man kennt auch noch nicht die Zabl der Opfer, leider jedoch muß man \a- gen, daß der Getödteten mehr als der Verwundeten sind. Man kann be-

gebung si< ins Wasser gestürzt und verschiedene Personen mit Ge-= fahr ihres Lebens gerettet haben.“ Die Kölner Zeitung fügt ihren Berichten am Sqluß hinzu, daß, einem ihr mitgetheilten Pri= vatschreiben zufolge, ein Reisender, der sih bei dem verunglückten Zuge befand, die Zahl der ums Leben gekommenen Personen auf

80 bis 90 angebe.

Paris, 10. Juli. Durch den Moniteur parisien erfuhr man gestern Abend, daß am 8. Juli um 3 Uhr Nathmittags auf der Nordbahn unfern Fampoux ein trauriger Unglü>sfall sich ereignet habe. Die Zahl der Personen, welche dabei umgekommen sind, wird im Moniteur parisien zwar nur auf 11 angegeben; die Privat - Aussagen erklären dieselbe aber für bei weitem größer. Die Fürstin von Ligne mit vier Kindern, dann Herr von Saldanha und Gemahlin famen mit dem Schre>en davon; sie befanden si in den bintersten Wagenz der ganze Zug bestand aus 24 Wagen, die von zwei Lokomotiven in Bewegung geseßt waren.

Handels- und Börsen - Nachrichten.

Berlin, 14. Juli. Anfangs der Börse wurden no< höoberc Course

als gestern bezahlt; 1m Laufe derselben trat cine Reaction cin und sämmi-

lie Actien lossen flau.

% Frankfurt a.-d. D., 12. Juli. Die mit dem Sluß der vo- rigen Wocbe für den Großhandel beendigte biesige Margarethen- Messe ift | fur viele Verkäufer nicht zur Zufriedenheit ausgefallen, wozu die gegenwär- tigen Handels - und Geld-Verhältnisse hauptsächlih Veranlassung sind. Bei

mebr als 88,000 Centner Waaren aller Art, welche si< auf dem Plage | befanden, war der Verkehr in Meitteltüchern und anderen Tuchwaaren nicht

unbeträcbtl:<. Weollenzeug - Waaren fanden auch ziemlich guten Absaz. | Für Baumwollen -, Seiden - und Halbseiden - Waaren war aver das Ge- schäft weniger zufriedenstellend. Gute Leinwand und andere Leinen - Waa- | ren fanden ziemliven Begehr. Bei Kunzen - Waaren war der Absatz nicht ganz genügend. Dasselbe war der Fall bei den Eiscn- und Stabl-Waaren, | den Mecssing-Waaren, den Glas-, Porzellan- und Holz-Waaren, so wie bei | den Leder-Waaren, | Robe Produkte waren in nit unbeträcbilichen Quantitäten vorhanden | und wurden mebr und minder zu guten Pieisen vertauft, Besonders wur- | den viel Kalbfelle zur Abfubr verladen. Wolle war gegen 7000 Ctr. auf dem Plaße: der Verkarf ging ziemlich ras, und die Preise erbielten sich auf der dhe der bisberigen. Die Vorräthe wurden fast gänzlich auf- | geräumt, ] N | Der mit der Messe verbundene Pferdemarkt war mit circa 1300 Stü> | Pserden besegt. Junge und starke Arbeitsvferde fanden die meifte Na- | frage. Nad Ober Scdlesien sind viel Pferde verkauft worden; einige aucÿ | na dem Königreich Sachsen,

- wre ree

T4 E P ARTOROE S D 6