1846 / 218 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

v az e ad É t n i l ia Ét R L E 26 Dis L ÉE t L E A aud Zoe s Lte hci ad P E E E E E N S B E E E E R Es E E E P S tes es: L 2A

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+ unter den Freunden des Herrn Marie und denen sei- | möglihster Schnelli feit eine Untersuchung darüber angestellt, und | mehr an gewisse Wablen gebunden zu sein, hat allgemeine Theil- fonservativen Mitbewerbers, Herrn Blanqui (Mitglied der |“wir fühlen uns glüdlih, hinzufügen zu können, daß der beauftragte | nahme erregt, da man es namentli< niht der hohen Stellung der fademie). läßt si< hier das Resultat der Depa- Arzt nah voller Untersuchung der angesührten Fâlle überzeugt is, | Kardinäle angemessen findet, daß der Governatore, der Tesoriere, rtenwahl no< niht voraussehen. Herrn Blanqui wird es aber | daß sih durchaus fein Beweis dafür findet, daß dieses Fälle der epi- | der Vorsteher des Kriegs-Departements und der Maggiordomo allein Faden thun, daß er zu gleicher Zeit in einem Wahl-Kollegium von demischen oder anste>enden Cholera seien. Wir hoffen, daß diese | dur die Posten dazu berufen wären. Der Papst nimmt bei dieser Bordeaux als Kandidat aufgetreten ist, was manche Wähler hier un- Versicherung genügen werde, um den grundlosen Befürchtungen, welhe | Bestimmung zugleih Rücksicht auf eine Bulle Papst Martin's V. issig mat, weil sie besorgen, wenn Herr Blanqui auch zu Bordeaux | jenes Gerücht natürlicherweise erregen mußte, Einhalt zu thun. Zu | (1417 auf dem fostnißer Konzilium gewählt), in welcher diese vier váhlt würde, so dürfte er für diese Stadt wählen, für den fünften | gleicher Zeit müssen wir jedo erklären, daß nah dem Charakter die- | Posten ausdrü>l< als nicht zur Kardinalswürde befugend angesehen

Bezirk hier also cine neue Wahl nöthig werden. Aber schon daß | ser Fälle auf den ersten Anschein allerdings Grund vorhanden war, werden und hebt mithin blos Etwas auf, was erst im vorigen Jahr- , Möglichkeit \ih herausstellt , einen fonservativen Kandidaten über diesen Gegeustand \{hweren Verdacht zu hegen, und daß der | hunderte seit Benedift’s XIV. Zeiten Gebrau wurde. Mariní is nunmehr definitiv seines Postens als Governa-

diesem fünften Bezirke von Paris gewählt zu sehen, wo | Zustand der öffentlichen Gesundheit gebicterisch die Annahme schneller Herr

¡t 1830 immer Radikale gewählt waren, is ein sehr bedeutsames | und fräftiger Maßregeln erfordert, um die Ausbreitung der herr= | tore enthoben, indem das lebhafte Jnteresse, daß er selbst seit dem deichen des Umschwungs, den die öffentliche Stimmung selbst da ge- henden Krankheit zu verhüten,“ Jnélebentreten des jeßigen Systems für die genuesishe Partei au umen hat. Jm se<sten Bezirk ist das Verhältniß fast dasselbe, Die Times meint, daß die Regierung aus der jeyt im Repeal=- | den Tag gelegt, sich nit füglich mit dieser Stellung vereinbaren läßt. je im fünften. Bei den Wahlen der Präsidenten und Stimmen- Vereine zwischen Alt- und Jung-Jrland, den Parteien O’Connell’s | Er sieht seiner Ernennung zum Bischof in partibus entgegen. Auch

hler in den drei Abtheilungen des Kollegiums zeigten sich die Freunde | und S, O'Brien's, ausgebrochenen Spaltung einen bedeutenden | der Maggiordomo Monsignore Pallavicini wird, da jedenfalls die von jeßigen Kandidaten Herrn Cottelle vom linken Centrum, der aber alle | Nußen sür Jrland selbst, wie für Englaud ziehen könne, wenn sie | ihm bisher bekleidete Stelle aufgehoben werden wird, anderweit seine

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Fympathicen des Ministeriums für sich hat, fast eben so mächtig, als die | dur< Klugheit und Máßigung, so wie dur aufrichtige Darlegung Verwendung finden.

bisherigen radifalen Deputirten Herrn Carnot, und wenn si die | des ernsten Entschlusses , den Jrländern so viel als nur irgend mög- Am 410. Zuli hat der Papst den Priester Don Pietro Gramiccia aten ernannt. Eben so sieht ein Anderer wegen

onservativen und die Männer der gemäßigten Opposition heute lich praftische Gerechtigkeit zu erw-isen, O'Connell und mít ihm die | zu seinem Hauspräl gemäßigte Majorität der Jrländer auf ihre Seite ziehe und auf diese | seiner gründlichen Gelehrsamkeit und liberalen Ansichten hochgeachteter

inftlih auf dem Kampsplate einfinden, so fällt Herr Carnot- durch.

darum begreift sih auch der Nothruf , welchen die radikalen Blätter Weise den Maßregeln, welche sie zur Verbesserung der irländischen | Mann, der Abbate und Professor der Theologie Graziosi , bei dem

eute ertönen lassen, indem sie über Jutriguen schreien, zu welchen | Zustände beabsichtige, willige Aufnahme und anerfennende Unter- | Se. Heiligkeit selbst theologische Kollegien gehört , einer bedeutenden

1s linke Centrum die Hand biete. Die Büreaus des \ iebenten | stüßung sichere. Thue sie dies uad vers<hmähe sie dabei jede par- | Beförderung entgegen.

Bezirks in den Zzwel Abtheilungen des Kollegiums fielen so aus, daß | teüsche Begünstigung, während sie zugleich nicht auf diese oder jene

¡e Wiedererwählung des bisherigen Deputirten (und Maires dessel- | Clique si verlasse, so könne die unter den Repealern ausgebrochene Palermo, 20. Juli, Während einerseits die Ermäßigung der

en Bezirks), Herrn Moreau, zum Deputirten heute unbezwecifelt ist. | Spaltung die heilsamsten Folgen haben und die schwierige Aufgabe, | Einsuhrzölle eine Annäherung zur Freigebung des Handels hoffen ließ,

kn diesem Bezirk hatte das linke Centrum stets die Oberhand, und | Jrland zu regieren, vielleicht zur befriedigenden Lösung führen. sehen wir denselben nun auf einmal wieder auf eine bisher niht ge-

¡e Wahl des Herrn Moreau, eines schr gemäßigten und geachteten Das sechste, jeyt zu Manchester stationirte Dragoner- und das | sehene Weise ein geschränkt, Es soll nämli< von nun an jeder Handschuh, jeder Strumpf, jedes Stü> Band oder Spiben, Taschen-

Mannes, wird au< vom Ministerium nicht bestritten, Anders ist es | vierte, zu Norwich stationirte, leihte Dragoner-Regiment, welche Be-= fehl erhalten hatten, sih in Liverpool auf Dawmpsschiffen nah Du- | ode: Halstuch bei Eintritt und Verzollung mit einem Blei versehen werden,

n a<hten Bezirk, Da war 1842 Herr Bethmont, der Oppositions-

qndidat, mit Mehrheit von 7 Stimmen bei 1085 Abstimmeudeu ge- blin einzuschiffen, gehen jeyt nicht hinüber nah Irland, da ein Ge- | damit eingeschmuggelte unter diesen Gegenständen sih leichter entde>en hlt worden, Die gestrige Bildung der Büreaus aber fiel so gün- | genbefehl ihre Einschiffung widerrufen hat, lassen mögen. Die Unkosten für dies e Bleie sind zwar niht ho, um \o q für die Konservativen aus, daß an der Wiederwahl des früheren Die Art Union sagt: „Wir vernehmen, daß in kurzem vor- | hinderlicher aber und zeitraubend is die lästige Formalität der neuen nservativen Deputirten, Herrn Beudin (Banquier und Oberst der | läufige Schritte geschehen werden, um eine Auéstellung industrieller | Erfindung.

egion der National-Garde desselben Bezirks), nicht mehr zu zweifeln | Kunst in der britischen Hauptstadt zu bewirken. Daß unser Land für ¿

2 Eben so günstig fiel die Bildung der Büreaus im neunten | einen solhen Schritt reif is, steht außer jedem Zweifel wohl aber Spanien.

Bezirk aus, Dort tritt gegen den bisherigen fonservativen Deputir- | n:uß zwischen der Ankündigung und der Vollführung eines solchen 5 Madrid, 28. Juli. Nachdem die Ansicht herrshend ge- 4 (und Maire desselben Bezirks), Herrn Locquet, der radikale Kan- | Unternehmens eine beträchtlihe Zeit versließen, Gewiß“ ist übrigens | worden war, daß die Regierung gesonnen wäre, vermittelst der an (dat, Herr Portalis, auf. Das Wahl - Kollegium besteht nur aus | k in vernünstiger Grund vorhanden, weshalb unsere französischen | der portugiesishen Gränze zusammengezogenen Truppen =- Corps das iner einzigen Abtheilung, die Zahl der eingeschriebenen Wähler be- | Nachbarn ohne Mitbewerbung von Zeit zu Zeit die Welt durch ihre | lissaboner Kabinet zur Auslieferung der dreihundert spanischen De- 565, die Zahl der Abstimmenden 428, und davon stimm= Judustrie - Ausstellung in Erstaunen seßen und eine gewinnreiche serteure zu nöthigen, weist sich plöblih aus, daß die diesseitigen Mi-

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großen Umfang der gewerblichen Thätigkeit jener Stadt und ihres daß kein Motiv eines persönlichen Jnteresse's sie veranlaßt habe, #o Diskussionen? Uebt nicht auch sie ihre unbeschränkte Souvera Weichbildes, deren st0 umfangreiche Schaf- und Baumwollen-Jndustrie | zu handeln, wie sie gethan, einen Stein des Pfandhauses sür einen aus? Was wollten wir 1830? Gleichheit vor dem Geseg, g den größten Theil über Wien nah den südlihen Gegenden der Mo- | Uecberro>, der verpfändet worden, um das Geld für das Diner | nenne uns ein Land in der Welt, wo die Justiz mit mehr narcie abseßt, und daß auch die umliegenden industriereihen Bezirke herbeizuschaffen, hervor. Sie wurden sodann auf die Polizei - Prä- | rechtigkeit , Mäßigung und Gleichheit vertheilt wird, als in F von Friedland, Gablonz und Liebenau dieselbe Verkehrörichtung haben, | feltur gebracht und zur Verfügung der Justiz-Beamten der Krone ge= | reich. Was wollten wir 18307 Um Alles mit einen g so ist die Wohlthat leicht zu erkennen , die schon den genannten Be-= stellt. Noch ein viertes Jndividuum, ebenfalls angeschuldigt, aufrüh= | auszudrü>en : Vcrreinigung der Ordnung mit der Fr

riedens, der Freiheit, des Glü>s solln

zirkeu aus der Verbindung mit der nördlichen Staats - Cisenbahn | reris<he Worte ausgestoßen zu haben, seines Standes ein Architekt | Und diesen Zustand des j ; und etwa 19 Jahre alt, wurde an demselben Abende verhastet.‘“’ | Wähler, so will es die Opposition, von neuem in Frage stellen,

erwachsen müßte, und daß diese schon wichtig genug ist, um das i . Unternehmen überhaupt zu unterstüßen, Eine höhere und allgemei- |} Die Pairshof-Kommission joll sich bereits auf das bestimmteste über- | diesem Augenbli> herrsht Ruhe im ganzen Lande. Jn zwei nere Wichtigkeit erlangt dieses Vorhaben aber dadur, daß die pro- } zeugt haben, daß Henry niht nah dem Könige zielte, sondern nur | würde, wenn die Wünsche der Opposition in Erfüllung gingen, 9 jekftirte Bahn von Reichenberg aus über Liebenau, Trautenau, Git- beide Arme mechanisch in die Höhe hob und die Terzerole losfeuerte, | ershüttert sein. Wir hätten dann vielleicht zwei Jahre voll 9, hin, Milletin, Josephstadt und von da die Elbe entlang über Kö- | um als Verüber eines Attentats gegen das Leben des Königs geseß- | zu durchlaufen, bevor sih ein Ministerium wiederfände, das niggräß ua<h Pardubiß geführt werden sol. Bei Vermeidung er- lih zu gelten und gerihtet zu werden. Alle Blätter stimmen darin | Konsistenz hätte, und cine Majorität, die im Stande wäre, j hebliher Terrain - Schwierigkeiten in technischer Hinsicht würde sie überein, daß Henry ein dur< Frauenzimmer und \{hle<te Erwerbs- | Willen geltend zu machen. Wir würden in den hinfälligen Zy dagegen die wichtigsten Judustrie- und Marktpläße des nördlichen Verhältuisse an Körper und Geist erkrankter Narr sei, der si selbs | gerathen , der für alle Juteressen tödtlich ist. Denn nicht mit 6 Böhmens berühren und gewissermaßen den ganzen diesseitigen Theil | no< im Luxembourg-Gefängnisse darüber wundere, daß man ihn mit | Opposition hätten wir zu thun, sondern mit vier Oppositionen, 7 des jeßt mehr als je zu berü>sihtigenden Riesengebirges an sih zie- | so viel Auszeichnung behandele. faure, Thiers, Barrot, Jeder von diesen hat scine eigene Oppo hen und so eine Mittelstraße zwischen der Schlesischen und Prag- | Der Mouiteur Algerien vom 25, Juli meldet, daß Abd el | dazu kommt noch die Opposition der Legitimisten und Radikalen, y Dresdener Bahn bilden. Auch in strategischer Hinsicht würde sie den | Kader si< am 13. Juli zu Ain-Guenfouda in Marokko befand; am | diesen vier foalisirten Oppositionen soll eine Majorität gegen daz die ihn umgaben, seine | nisterium gebildet werden, und keine der vier Oppositiouen hezi

Vortheil gewähren, die beiden Festungen Josephstadt und Königgräß 1áten dachte er mit den wenigen Leuten, im Südosten mit jener von Ollmüß und nordwestli< mit der | Wanderung zu seiner Deira fortzuseßen. Es fehlte an genauen An- | nur die Hoffnung oder den Anspruch, - für si< allein eine Mj

von Therxesienstadt zu verbinden. Die dur< dieses Bahn- | gaben darüber, ob die Deira dem Emir entgegenkommen werde, und } bilden zu können. Wähler! Welche Regierung würde aué i

Projekt dem Junern der Monarchie gewährten großen Vor- worauf überhaupt jeßt scine Pläne gerichtet scin dürften. Abd el | solchen Chaos hervorgehen? Und mit einer so in sich zerj und zerstü>ten Kammer könnte Fraukrei<h von den en

theile erhalten aber eine no< höhere Bedeutung durch die | Kader verbreitel im Lande fortwährend Schreiben, welche hier und da 1 weiteren Anknüpfungs =- Punkte nah außen. Die Verbindung | den Samen der Unzufriedenheit ausstreuen. Der Moniteur Alge- | Ereignissen überrascht werden. Das wäre dann die Stüße, der Elbe mit der Oder zwischen Dresden und Breslau über Bauten, | rien bemerkt indeß, General Cavaignac sei bereit, jeden Augenblick | die Juli-Monarchie an einem Tage der Krisis, an einem Tage

en mag, wie wj

Görliß und Bunzlau geht ras ihrer Vollendung entgegen und wird jede Unordnung zu unterdrücken, und die in Oran zusammengezogenen würde, den die Vorsehung noch lange entfern vorauszusehen unsinnig 1

dur die Zweigbahn von Löbau bis Zittau nur wenig Stunden von Reserven würden, wenn cs nothwendig werden sollte, ohne allen Ver- | voller Seele hoffen, den aber uicht L er Augenbli> zur Abstim

Reichenberg entfernt und mit diesem ohne besondere Schwierigkeiten | zug ausrü>en. Oberst Roche traf am 20sten mit den Truppen, die | Wähler! wir sagen nichts weiter. Der 2 [ irt hatten, in Oran wieder ein. | is gekommen. Wir vertrauen auf eure Weisheit, auf eure L

ebenfalls leiht zu verbinden scin. Eine Bahn zwischen Reichenberg | unter seinen Befehlen im Süden oper!

und Pardubib würde demna<h auch die kürzeste Verbindung der Drei Observations-Kolonnen standen zu Tiaret, Saida und Sidi bel landsliebe, auf euer Ehrgefühl. Thut für Frankreih, wad j Donau mit dem Oder=- und Elb-Gebiete und dadur auch die ge- | Abbes. Die Provinz Algier erfreut si der größten Ruhe. Jm | eueren eigenen Angelegenheiten thun würdet, im Juteresse radeste Linie zwischen Triest, Wien und Stettin bilden. So vielseitige | Titteri herrschte großer Getraidemangel, und ohne die Hülfsmittel, | Vermögens, eurer Familien. Würdet ihr wohl eine sere Y Vortheile, die hier nur in gedrängtester Kürze angedeutet werden } welche der Hafen von Algier darbietet, würden jene Distrikte einer fahrt, gewisse und schon erlangte Vortheile vertauschen gegan fonnten, lassen die Ausführung dieses vielverheißenden Projektes um | wahren Hungersnoth preisgegeben sein. Es kamen deshalb fortwäh- | Versprechungen, eine glü>lihe Gegenwart gegen eine unbh

so weniger bezweifeln, da es bei der großen Wichtigkeit, welche dicse rend zahlreihe Karawanen nach Algier, um sich hier die nöthigen Zukunft 2? ‘“ Bahn, von Reichenberg nah Zittau fortgeseßt, au<h für Sachsen und Getraidevorräthe zu verschaffen. Auf die Araber macht die Aushülfe, Die dem General Lamoricière von einzelnen Wählen namentli die Lausiy zunächst haben muß, gewiß nicht an Mitteln | die sie dort finden, einen sehr guten Eindru>. Jn Algier hatte man | stellten Fragen betrafen folgende Gegenstände: die Bi

fehlen wird, um dieselbe dur<h Privatkosten auszusühren. seit etwa zwölf Tagen eine fast unerträgliche Hiße. form, namentli< die Zulassung der Kapazitäten ; das f trauens-Votum;z dié Konversion der Rente; die Gutheißung da

Das Journal des Débats warnte gestern beim Beginn ter gestern, ; nisteriellen Politik ; die Dotation. Lamoricière ließ ih aj

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4495 A p L erin Ai

E S T E Ta A B E S t

Rußland und Polen. 5 hiesigen Wahlen, nochmals vor den Borspiegelungeu und Verleum= ; y L | St. Petersburg, 1. Aug. Se. Majestät der Kaiser hat | dungen der Opposition. „Verseßt euh““, sagt es zu den Wählern, | Zusagen nicht einz er äußerte kurz: „Jh habe meine A der Staatsdame des russischen Hofes, Frau von Baranoff, in Aner- | „ins Jahr 1830, in die Tage der Begeisterung und der Trunkenheit, entwi>elt ; man kann daraus schließen, in welchem Sinn ih 215 für die Ernennung des Herrn Locquet selbst zum | Aerndte einsammeln sollen. nister ihre auf diese Auslieferung gerihteten Reclamationen einge=- kennung des besonderen Eifers und der ausgezeichneten Sorgfalt, welche | und fragt eu< dann, ob die Regierung, die ihr' heute habt, diejenige werdez alles Uebrige ist Sache des Vertrauens zwischen den \yWPräsidenten des Büreau's, und auch alle ernannten Stimmenzähler j stellt haben. Der Gesandte in Lissabon, Herr Gonzalez Bravo, hatte tirten und seinen Vollmachtgebern.“ Als hicrauf ein Wähl Mud Konservative, Jm zehnten Bezirk, wo die Konservativen, Belgicn. allerdings, sobald das Schiff mit den flüchtigen rebellishen Soldaten venn sie zusammenhalten und entshlossen auftreten, die Mehrheit er- Brüssel, 3. Aug. Vorgestern hat Secretair Vanderstraeten | in den Tajo eingelaufen war, die Auslieferung verlangt und, als Nach dem, | diese verweigert wurde, um weitere Verhaltungs=-Vorschristen nahge- Ï

dieselbe bei der Erzichung der Großfürstinnen an den Tag gelegt hat, | is, die man eu< 1830 zusagte, die ihr glaubtet gegründet zu haben. die gräflihe Würde des russischen Reichs verliehen, welhe Würde | Freilich sind sehr verschiedenartige Begehren in a Tagen laut ge- | der Bemerkung einfiel: „Wir sind schon so ost angeführt m e ingen müßten , zeigte sich Mangel au Einheit gleih in dem Ausftre- | den holländisch - belgishen Vertrag hierher überbracht.

was man hört, weichen mehrere Bestimmungen desselben von dem | sucht. Da es sih nun bei dieser Frage um die Auslegung von Trak-

daß wir durchaus auf festen Zusageu bestehen müssen“, verseht

au auf ihre Nachkommenschaft übergeht. worden. Die Juli-Monarchie konnte sie nicht alle erfüllen, Mögen Y ; O Gtr j j ; ¿ , SFrankreceid Alle sie verwünschen, die utopische Chimären von ihr erwarteten, einen Genecal : „Wenn ih vorausseßen könnte, daß Sie wih en so vieler konservativen Kandidaten neben einander, während die , | l 1 vei dit l : J. Umguß der Gesellschast, eine Umarbeitung Europa's, Krieg, Erobe- hielten, Sie zu täuschen, würde ih niht vor Jhnen erschienen Dpposition ihre gesammte Kraft auf den einzigen Herrn von Jouvencel | ab, was man dieser Tage sagte. Er besteht aus 99 Artikeln und i} | taten handelte, so überwies die spanische Regierung den Gegenstand an wenn ih die Absicht hätte, Verbindlichkeiten den Ministern get uzentriren fonnte. Dieser Mangel an einheitlichem Zusammenwirken | auf aht Jahre abgeschlossen, indessen steht den beiden kontrahirenden | den Staats-Rath (consejo Real), und dieser gab die Erklärung ab, 51 zu kündigen, wo er denn | daß die portugiesishe Regierung in dem vorliegenden Falle nicht zur Die hier entscheidenden Artikel des

nter den konservativen Wählern erzeugte dann Lässigkeit, die gestern | Theilen frei, ihn vor dem 1, Januar 18 ) 1 y weit ging, daß nicht weniger als 434 derselben gar feine Stimmen | ein Jahr später {hon ablaufen würde. Erfolgt feine Kündigung, st0 Auslieferung verpflichtet wäre. | bgaben, während die Opposition vollständig auf dem Plaße erschien. | bleibt er bis Ende 54 in Kraft, und wird er nicht ein Jahr vor | zwischen Spanien und Portugal bestehenden Traktates vom 8. März 50 gelang es der Opposition für den Augenbli>, bei Bil- | diesem Zeitpunkte gekündigt, so bleibt er wieder ein Jahr in Krast. | 1823 lauten folgendermaßen: j ;

Alle Deserteure, Rekruten oder für den Militairdienst

dung der Büreaus in den drei Sectionen eine Mehrheit von | Die Stipulationen betre}ss der direkten Einfuhren in Java, die „Ar t. 1. l ) 9 Stimmen zu erhalten. Von dem Cifer der Konserva- | au 8000 Tonnen oder 4000 Lasten festgestellt sind , bezieyen | Spaniens oder Portugals ausgehobenen jungen Leute, die als folche

Paris, 2. Aug. Der Kanzler der Pairs-Kammer, Herzog } rungen, die Republik mit einem Scheinkönig, Denen, die soleher= Padamier, (f vorgestern früh nach seinem Landgute Collan abgereist | lei Dinge „Republik mit einem She nig er he ‘s un- | zu übernehmen, stände ich heute niGt vor ihnen. „Lem 9 und wird ers am 5, August nah Paris zurü>kehren, um den Vor= | zufrieden; sie haben Ursache, es zu sein. Wir würden unsere Mühe \<hen Mandat werde ih mich nie unterwerfen, um jedo den siß in der auf den 7ten anberaumten Audienz des Pairshofes zu | verlieren, wollten wir versuchen, getäushte Ehrsucht, gereizte Neben=- wurf der Zweideutigkeit abzuschneiden, erlläre ih, wenn ih die führen. Die Gazette des Tribunaux enthält nachstehenden Be- | buhlerei, schwache Kapazitäten, die sich einbilden, Genie zu haben, zur her befolgte Politik guthieße, würde ih als ministerieller Ku riht über die am Abende des 29. Juli im Garten der Tuilerieen | BVernunst zurüczubringen, Wir wenden uns an die unparteiische | und nicht als Kandidat der Opposition auftreten.“ Damit wu stattgehabten Verhaftungen: „Wir meldeten gestern die Verhaftung | Masse und fragen sie mit Vertrauen, ob die Juli - Regierung ihrer Verhör zu Ende. | f : ; : : ; : ; : dreier jungen Leute, die in dem Garten der Tuilerieen in Folge auf- | Erwartung nicht entsprohen und Alles verwüflicht hat, was die ver- Seit dem Unfalle auf der Nordbahn erleiden die Cinbbüiven und ihrer Eintracht wird es. heute abhängen , dessenun- | sich nicht blos auf Kassee, sondern auf die verschiedenartigsten durch ihre respektive Pia entweder direkt oder durch die Ober=- rühreriser Worte gegen den König erfolgte, welche sie, kurz bevor | ständigen Bürger 1830 an Freiheit, Fortschritt und Glück erwarten dieses Schienenweges fast allwöchentli<h eine weitere Verrinzosgeachtet die Wahl eines ihrer Kandidaten durchzuseßen gegen Herrn Produkte, mit Ausnahme gewisser Hölzer und Palmried. Diese Behörden der Gränz - Provinzen reflamirt werden, sollen auf dem Joseph Henry auf Se. «Majestät {oß, ausstießen. Ein Journal hat | konnten. Bedenkt doch nur, daß erst se<hzehn Jahre seit der Juli= während die der übrigen Linien im Gegentheil si< mehren, on Jouvencel, der 1842 mit 59 Stimmen Majorität unter 1176 Einfuhr soll nur mit belgischen Schiffen geschehen, die indessen einen | Wege der Gegenseitigkeit an die reflamirenden Behörden ausgeliefert irrthümlich mitgetheilt, daß dieselben nah einem furzen Verhöre wie- | Revolution verslossen sind. Verseßt eu< in die Tage oder, \bstimmenden zum Deputirten gewählt worden war. Gleiche Nach= | etwas höheren Ausgangszoll als die holländischen nach Holland ge- werden. : i / i der auf freien Fuß gescßt worden seien. Folgendes ist der wirk- | besser gesagt, in die Jahre, voll von Kämpfen und Kri= Paris, 2. Aug. Der für Frankreichs Zukunft \o wi ässigkeit ließen si< gestern die konservativen Wähler des elften | henden Schiffe zu zahlen haben. Die Einfuhr frisher Fische soll bei Ar t. 2, Auf gleiche Weise sollen von dem einen Theil an den lihe Verlauf der Sache. Jn kurzer Entfernung von dem Plabe, | sen, die auf die rasch entshwundenen Tage der Begeisterung Akt der Wahl einer neuen Deputirten - Kammer hat gestern #4 Bezirks zu Schulden kommen, Während die Opposition vollzählig | reduzirtem Zoll auf 2 Millionen Kilogr. Pfd. sich beshräuken, Nur | anderen alle in ihrem betreffenden Lande vor Gericht gestellten und wo Henry stand, gaben drei junge Leute lebhafte Zeichen von Un- | folgten. Berechnet alle Hindernisse, welhe die Regierung über- | Wahl-Kollegien des ganzen Landes begonnen, Hier selbst in schienen war, fehlten nicht weniger als 350 Konservative. Wenn | 5000 Tonnen Kabeljau sollen zu 10 Fr. Eingang finden, Spezielle verurtheilten Verbrecher ausgeliefert werden, und die Regierung, auf 6 geduld darüber fund, daß sich des Königs Erscheinen auf dem Balkon | winden mußte; bringt in Anschlag die Geduld, den Muth, die Mä- | mit Bildung der definitiven Büreaus zu Ende. Die Art, wi eunoh die Stimmen sih so ziemlich gleih vertheilten, so beweist | Schifffahrts - Vortheile sind deu holländischen Schiffen verwilligt , die | deren Gebiete sie Zuflucht gesucht haben, hat ihre Personen, bis die 4 und dadur das Beginnen des Konzerts verzögere. Sie scicnen et- | ßigung, deren sie bedurste, ihre Aufgabe zu erfüllen, und sagt dann, - verschiedenen Blätter das Resultat derselben darstellen, is an Fies um so mehr, wie leiht die Konservativen heute no< einen voll- für gewisse Kolonial- und nördliche Produkte, die Behandlung eines | Auslieferung erfolgt, in Sicherheit zu bringen, Was endlich die vor i was mehr Wein als gewöhnlich bei ihrem Diner getrunken zu haben, | ob es uiht cin Wunder ist, daß Frankreih nah 16 Jahren auf die | ungenau, daß es unumgänglich nöthig is, wenn dem Leser cin ändigen Sieg erringen können, Jm Jahre 1842 war Herr Vavin, | sremden aus Productions - Ländern kommenden Schiffes “genießen, Gericht gestellten, aber no< uicht verurtheilten Verbrecher betrift, und ihre Unterhaltung wurde bald äußerst beleidigend für den König | Stufe des Gedeihens, auf welcher wir es sehen, gekommen is, Hier | ges Urtheil möglih gemacht werden soll, die Dinge in ihrem wtr bisherige Oppositions-Deputirte, nur mit 13 Stimmen Mehrheit | Belgien sollen au günstige Bestimmungen für die Beschiffuzg der welhe von dem einen Lande nah dem anderen flüchten und durch und die Königliche Familie. Die Personen, welhe in ihrer Nähe | mag das Gewissen jedes Wählers sprechen: wir bes<hwören einen Lichte darzustellen. Der erste und zweite Bezirk von Paris 11 hei 1078 Abstimmenden erwählt worden. Jm zwölsten Maas und des Kanals von Herzogenbusch eingeräumt sein. Auf | ihre betreffende Regierung reklamirt werden, so sind sie in gehörigen Bezirke \hien ein fkonservativer Kandidat anfangs gar keine Jungvieh is der Zoll nur 50 pCt, ermäßigt. Außer den Wollen- | Gewahrsam zu nchmen, bis nach Beendigung und Entscheidung ihres

standen, zogen si< von ihnen zurü>, um Händel zu vermeiden welhe | Jeden, im Augenbli>, wo er seine Stimme abgiebt, in selb zu- | schon bisher immer der konservativer abne treu geblieben. " q s 9 1d, N 3 s 9 njervanvas: JO her Entschiedenhei Mlussihten zu haben. Die gestrigen Wahlen für die Büreaus haben | und Baumwollenstoffen sind auh deu Linuen, den gemischten Stof- | Prozesses si ausweist, ob sie ausgeliefert werden müssen oder nit.“ Die dreihundert in Frage stehenden spanischen Soldaten waren

zu suchen sie niht ungeneigt schienen. Später, als sih die | rükzugehen und sich die einfache Frage zu stellen: Kann eine Politik, | mal traten die konservativen Wähler mit sol T f ; j Naricht verbreitete, daß auf den König geschossen worden | die in so wenig Jahren so viele Wunden geheilt , so viele Leiden- daß auch nicht eine einzige A der Präsidenten und (pas Gegentheil bewiesen, und der fonservative Kandidat, Herr Hallays | fen u, \. w. Begünstigungen holländischerseits verwilligt. ¿ den st | ; sei, wurden die Personen, welhe die Worte der drei jun- | schaften besänftigt, die Ordnung ohne Gewaltsamkeit hergestellt, den menzähler in den neun Abtheilungen, aus denen diese Dabot, i nicht ohne Auesichten, gegen den bisherigen Oppositioné- Jm Luxemburgischen ward der Erdstoß auch stark empfunden; zu | als Aufrührer von dem befugten Gerichte in Spanien zur Abhaltung ; gen Leute gehört hatten, aufmerksam auf dieses ernste Zu- | Frieden ohne Verunehrung erhalten hat; kann eine Politik, die uns | Bezirke bestehen, auf einen Oppositionsmanun fiel. Ju diesen pitten, Herra Boissel, Mine: Wetdtugé O Fen Arlon fanden ziemlich starke Erschütterungen statt. ihrer Ter auf T El E a apt A j F i dandi enannte katholische Partei Alles auf, diesem deu Sieg zu ver|chassen. 4 ungeahtet der spanishe Staatlsra en so eben mitgetheilten Arti- s

Erneunung der konservativen Kandidaten W holische P f, dies g Dänemark. ungeachtet er Po ivendbar faud und die Regierung dieser Ansicht |

Der dreizehnte und der vierzehnte Bezirk des Seine=-Departe- ents bestchen aus den Gemeinden außerhalb Paris. Jm dreizehn- Kopenhagen, 1. en (Sceaux), wo übrigens gegen den bisherigen Deputirten, Herrn | der Stände - Versammlung Harnon (vom linken Centrum und Associé des Banquierhauses Gannc- | Antrag des landwirth\<aftli on und Comp.), kein fonservativer Kandidat auftritt, ist das er- | schaftlichen Landwirthschasts - Justituts b vählte Büreau zu gleichen Theilen aus Konservativen und Opposi- Königliche Kommissar empfahl die Annahme

sammentreffen, Sie fehrten nach der Stelle, wo fie sih von den | voa den Emeuten von 1831, von den Revolten von 1832, 1834 | Bezirken ist die

drei jungen Leuten zurückgezogen hatten, zurü> und trafen sie hier | und 1839, zu so ruhiger Sicherheit geführt hat, eine shle<te Poli- | Perrier (Sohn des verstorbenen Ministers) und Jacques Us no< an, noch immer \{mähende Reden gegen den König führend, | tik sein? Nochmals sei es gesagt, wir appelliren uur an die Ver-= (Banquier) gewiß. Jm dritten Bezirk, wo 1842 der Opposi do E, Ire nachher erklärten, unkundig dessen, Ld vorgefallen. | nunst, an das Gewissen der Wählerz wir verlangen von unseren Kandidat, Herr Laillandier, mit einer Mehrheit von 49 Stim Die jungen Leute wurden nun verhaftet; Einer, 19 Jahre alt, ist | Mitbürgern nichts, als daß sie si< frei halten mögen von | Folge einer unter den Konservativen damals bestandenen Sp# Sqreiber bei einem Krämer z der Zweite, von gleichem Alter, is | dem Einfluß der fremdartigen Leidenschaften, die man ihnen seit ei- obgesiegt hatte, is diesmal die Ernennung des konservativen Kandi Streiber in dem Büreau eines Anwalts und der Dritte, 20 Jahre | nem Monat eingepredigt hat. Sie sollen als gere<hte Richter das | Herrn Bertrand (Präsidenten des Handels-Tribunals), gewiß. Jm alt, ist in ähnlicher Weise beschäftigt. Als sie vor dem Polizei= Urtheil fällen, wel<ecs das Land von ihnen erwartet. Laßt uns zu- | ten Bezirk, wo fein ministerieller Kandidat austritt, erlaugten die F Commissair des Quartiers der Tuilerieen erschienen, versuchten sie sehen: was wollten wir 1830? Die constitutionelle Regierung. | des Herrn Ganneron (vom linken Centrum) in den beiden Abtht nit, die ihnen zur Last gelegten Aeußerungen in Abrede zu stellen, Haben wir sie? Was thun morgen die Wähler? Entscheiden sie | gen des Wahl=-Kollegiums für die Stellen der Präsidenten [N sie aber auf Rechnung allzu vielen Weines, den sie beim nicht in souverainer Weise zwishen dem Ministerium und den Par- | Sktimmenzähler die Mehrheit, Man versichert, die Freunde did Mittagsmahle zu sich genommen. _ Sie leugneten, irgend schlimme | teien? Wissen sie nicht, daß ihr Spruch, er mag ausfallen, wie er Radikalismus sich zuneigenden Herrn Edgar Quinet haben ga Absichten gegen den König oder dessen Familie zu hegen; und als sie | will, mit Achtung vernommen und als Geseß befolgt werden wird? | an der gestrigen Abstimmung für Bildung der Büreaus Theil g gefragt wurden, ob sie nicht von einer oder der anderen politischen | Was wollten wir 1830? Die Preßfreiheit. Was thut die Presse | men. Im fünften Bezirk, der bisher dur den radikalen 4 Partei vorgeschoben worden seien, zog einer von ihnen, um zu zeigen, | seit einem Monat? Giebt sie nicht das Schauspiel der lebhaftesten | ten Herrn Marie vertreten war, sind die Ernennung

Aug. Jn der achten Sihung der roesfil- | beipflihtete, so muß man gestehen, daß lehtere sehr nachgiebige Ge= am 25. Juli verlas Herr Maaloe den sinnungen an den Tag legte. M i

hen Vereins auf Errichtung eines wissen- Dagegen forderte sie das lissaboner Kabinet auf das dringendste ei der soróer Akademie. Der | auf, die spanischen politischen Flüchtlinge von der Gränze zu entfer- dieses Antrags, | nen, und fündigte endlich, da diesem Ansuchen nicht gewillfahrt wurde, iouêmänner zusammengeseßt. Jm vierzehnten (Saint-Denis) | weil ein ähnlicher shon in einer früheren Session (1842) bis zum | an, daß, falls die portugicsishe Regierung diese Flüchtlinge nicht von ilt der frühere konservative Vertreter, Herr Possoz, Maire von Passy, | Comité-Gutachten gediehen sei und weil gerade in diesem Augenbli> | der Gränze entfernen wolle oder könne, spanische Truppen diese über- ieder als Kandidat auf gegen den bisherigen Oppositions-Depu- | in Erwägung gezogen werde, wie die bedeutenden Mittel der soröer schreiten würden, um es zu thun, so wie die Pflicht der Selbsterhal- La ) | tung es erheishe. Man will die Anzahl der in Portugal umher=

iten, Herrn Ferdinand von Lasteyrie. Die gestrigen Wahlen der Bü- | Akademie zwe>mäßig zu verwenden seien, namentlih in der angegebe- j : j eaus lassen aber da no< gar keinen Schluß ziehen auf das Resultat | nen Richtung, zu welcher Erwägung daun die Bemerkungen der Ber shweifenden spanishen Ausgewanderten auf 4000 angeben, und die

von heute, Denn da die Entfernung sür viele Wähler von ihrem sammlung schr erwünscht kommen würden. Es wurde ohne weitere | Desertion greift unter den an der portugiesishen Gränze aufgestellten : i spauischen Truppen immer mehr um s<. Jn Galicien entliefen

Wohnorte zum Orte der Abstimmung ziemlich groß ist, so waren eine | Diskussion ein Comité niedergesebt. 0 : | In l

große Zahl gestern nicht Ela, von denen viele heute an der I S i während eines Monats 20 Mann von einem einzigen Regimente.

Wahl des Deputirten selbst Theil nehmen werden. <H<werliz. Sobald der Herzog von Palmella die Note erhielt, in wel Kanton Vern. (N. Z. Z-) Die Kanonenschüsse von allen | cer diese Drohung ausgesprohen wurde, ließ er die englische

e : E Großbritanien und Arland. Seiteu, dic Feucr auf allen Höhen verkündeten am 31. Juli die Au- | Regierung befragen, ob sie bereit wäre, ihre vertragömäßigen London, 1. Aug. Wie man glaubt, wird das Parlament | nahme der Verfassung im ganzen Kanton ; aus vielen Bezirken gin- | Verpflichtungen gegen Portugal zu erfüllen und dieses Land gegen Die Einstimmigkeit, die fast | einen Angriff zu \{hüßen. Die englische Regierung ertheilte eine be-

olutionsfriegen der Jahre 17% d die bekanntli damit ende 1806 an Bayern fiel.

vou Osten her im Hoch - Pusterthale si< slavishe Stämme verbreiteten. | kam die Reichsacht, welche über ihn bei Gelegenheit des Kostniyer Kon- | schiedenen Kämpfe, welche in den Rev

Schon damals zeigt si< der Kampf zwischen italienishem und deutschem | zils, wegen seiner Begünstigung der Flucht Pap| Johann's XXU1., aus- | 99 und 1805 das Land berührten, un oh vor dem 25sten d. vertagt werden. Die Zu>er -Bill wird | gen au die näheren Berichte ein. gliche Fru e i <. Ju mehreren Bezirken ist | jahende Antwort. Sobald der diesseitige Minister - Präsident, Herr

wahrscheinlih hon in der nähsten Woche alle ihre Stadien im | überall geherrs<ht hat, is außerordentli j i - Präs E G getal Verwerfender gewesen. Jn anderen Bezirken Isturiz, von ihr Kenntniß erhielt, berathshlagte er sih mit dem Bot-=

Elemente im Süden, bis endlich Karl der Große das „Land im Gebirge‘ | gesprochen wurde, unk die ihn zwang, sich dem Kaiser Siegmund auf Gnade | Tyrol durch den Frieden von reßbur M Provinz erhob und dadurch zuerst den Begriff der Ein- | oder Ungnade zu ergeben, Aber die Stände von Tvrol, besonders das So in dei Zügen vid Gange der Haupt - Ercignissc folgend, Unterhause durhgemaht haben. Gestern fand im auswärtigen | auch nicht eiù einziger Prom L bald erhoben h. aus den alien Gaugrasschasien d enh N den angestammten Fürstenuicht, und nach einem längeren sich der Verfasser bemüht, bei allen Begebnissen sein Hauptangenne Amt eine Kabinets - Versammlung statt. sagte nur Einer oder der Andere Nein. Auch in der Stadt Bern | shaster einer großen Macht und ließ darauf, man vermuthet, auf das grafschaften der treite mit der Adels-Partei , dessen Beugung besonders durh Ertheilung | das national - tyrolerishe Elemeat zu richtenz in demselbe Die Times schreibt über das Gerücht, als sei in London die | ward die überwiegende Mehrheit von 829 gegen 274, in den drei | Anrath n diescs Diplomaten, an die Truppen - Corps in Galicien, am Schlusse die Geschichte der großen 1 än Alt - Castilien und Andalusien den Befehl ergehen, si schleunigst an

Cholera ausgebrochen, Folgendes : „Es ist eine unbestreitbare That- | Gemeinden zusammengenommen erlangt. Jm Ganzen weiß man arbepehen, a8 N von ungefähr 26 27,000 Atnehmenden gegen 700 | der portugiesischen Gränze aufzustellen und auf den Kriegsfuß zu

ahe, daß in dem hiesigen Lande in den Monaten August und Sep- | heute Morgen , 1 R ; tember s Arartit E jeßt allgemein unter dem A die engli=- Griwérfeub: Aus dem Jura, einem Theile des Oberlandes, so wie | sehen. Der englische Gesandte, dem die offiziöóse Einmischung eines \he Cholera bekannt ist, immer erscheint. Es is eben so wahr, daß | hier und da von einzelnen Gemeinden, fehlen noch die Berichte. Nicht | dritten Diplomaten nicht entgangen war, ersuchte den Minister-Präsi= sle in einigen Jahren eine sehr milde Form annimmt, und daß in | angenommen wurde bis jeßt erst in der kleinen Gemeinde Ringgenberg | deuten um Aufklärungen, die jedoh nichts weniger als genügend aus=- anderen die Stärke ihrer Symptome so groß is , daß sie der asiati- | im Bezirke Jnterla>en. Am 31. Juli starb auf berner Boden im Glo>en- | gefallen sein sollen. Man behauptet vielmehr, daß Herr Jsturiz die Sprache hen Cholera fast ähnlich wird. Diese unbestreitbare Thatsache, daß | thal, eine Viertelstunde A Thun, der O L Heine. wn et Mags, gefähr und dem CinoE E ee Von einein heftigen ämlich iäbrli ; # wi i i 14 Tagen auf den Rath der Aerzte in diese | ge|<entt 9a. e r

< jährli< stets cine Krankheit wiederkehrt , welhe zuweilen | hatte si< vor etwa 1 g uf den Rath z \ Liber überfallen, an welhem er no < heute darniederliegt. Gestern

fränkischen Provinz erbliche reihsunmittelbare Dynasten: darunter als die | gleicherer Berechtigung des Bürger- und Bauernstandes mit dem der Rit- | bewegt si< dann auch Dea enes s Grafen von Andechs, Margeith, Eppan, Lurn terschaft auf den Stände-Versammlungen gelang, erscheint Tyrol nur noch baluing N 1809, Es wird zwar vorangestellt, „daß die Trell und vyrol. Unter ihnen, De mit der geistlichen Macht, die in den beiden | um so enger an sein Herrscherhaus gebunden. Denkwürdig tritt dann die | von einem Herrscherhause, an welches mehr als vierhundertjährige Hochstiften von Trient und Brixen ihre Stühpunkte findet, entspinnt sich ein | Regierung des Kaiser Maximilian auf, theils nah außen, iu dem ver- | der Gewohnheit fuüpftcn, dem an dem Althergebrachten ín patriarG heftiger Kampf ; bald gelangt das eine, bald das andere Haus zur größcren derblihen Engadiner Kricg, der ersten Verwi>elung Tyrols in die | Weise streng festhaltenden Tyroler shwer fallen mußte‘: aber der

Macht, bis endlich im dreizehnten Jahrhundert die Grafen von Görz allgemeineren politischen Jnteressen des Hauscs Oesterreich, theils nach in- | findet deu Grund des großen Kampfes mehr in dem eigen - national! als die mächtigsten Dynasten des Landes hervortreten. Durch Ausbreitung | nen, durch Ertheilung der drei wichtigsten Fundamental - Geseye des Lan- wußtscin , welches, dur< die plöplichen Umgestaitungen der religiöse seiner Macht über fast ganz Tyrol und durch die besondere Gunst Kaiser | des, der Malecfiz- und Landes-Ordnung und des sogenannten elf- | politischen Justitutionen hon in seinem Junersten verlegt, den vel Rudolph's von Habêëburg gelingt es Meinhardt 11, der zugleih mit dem | jährigen Landlibells (vom Jahre 1541), durch welche“ die Vertheidi- | alten Herrscherhause ausgehenden Jwpuls nur zur äußeren Verans

Herzogthum Kärnthen belehnt wird, si au in Tyrol als Landesherr gel- | gung des Landes geordnet ward des l î ödtli /

achen. D l i i , i ; : ; es losbrehenden Kampfes benußte. ; tödtlich i br Dasein dur<h Symptome äußert , die am Fuße der Alpen dur ihre erquidende

E R L L cte Bl, Touel, dart ‘Schentungs- | und seiner Wirkungen auf i Lma V eifand., O drs | zú8 A Sie losen Ueberblices La zu fdie idedeise rinen heditnbi U Pen Deigcnit stärfende ust Viliins A, v hier einen Landsi bezogen, Ès heißt, | früh überbrachte ihm ein Staatsbote die ersten Depeshen , weiche e Ein nähere! Mtrtegen, sollte allgemein bekannt sein. Es finden si< ärzt- | ein wiederholter Sclaganfall habe seinem Leben ein Ende gemacht, | Lord Palmerston seit seiner Ernennung zum Staats =- Secretair hier-

lihe Beri i s den Zeiten von 1699 des eidgenössischen Uebungslagers ist olgendermaßen | her richtet. ihte vor, von wenigstens aus den Ye! 0 Der Bestand des eidg isch ung T Es Me. iter dem Einflusse einer fremden Botschaft stehende Blatt

herunter bis jeßt, von hinlängliher Glaubwürdigfkeit, welche bewcisen, | festgeseßt: Generalstab mit Jnbegriff der Feld- i b H die en ht Cholera eie anderthalb Jahrhunderten, wenn nicht L andi 412, Ee (zwei Compagnieen) 192, Bs eon ae ub R E Se Femde Tie ae va on viel de des dd - i i 257, Scharfschü vier Compagnieen) 236, | gal einrü>en müßten , jevt au C , uba zu el länger, stets gegen das Ende des Sommers und den An- | (vier Compagnieen) 257, Scharfschüßzen (vier Lompag iets P. " Unsere Regierung muß handeln, wie Reht und Pflicht

sang des Herbstes in diesem Lande aufgetreten ist. Wir haben allen | Jufanterie (acht Bataillone) 3142, zusammen 3932 Mann. Grund, zu glauben, daß die englische Cholera ‘eßt in London auf eine | liefert Zürih 475, Bern 570, Luzern 410, Schwyz 274, Nidwalden | ihr vorschreiben““, sagt dieses Blatt, „und o, als ob England über i » tag. die cugtie 9 l | g iorus 410, Freiburg 64, Solothurn 409, St, Gallen 155, | diese Angelegenheit seine Meinung nicht geäußert hätte,“

\hredende Weise herrshend ist, und wir haben ferner Grund 5

zu ve7- | 59, Gla ; : c D muthen, d : i d : t 9 474, Wallis 59 64 Mann. Unsere Nachrichten aus Lissabon sind vom 22sten. Das revolu- , daß sie au in anderen Theilen des Landes gefunden werde. | Aargau 428, Waadt 474, is 59, Genf Mann E ma P evolucio de Setembre erklärt seine Zufrie-

Die Heftigkeit der Krankheit in eini äll t, wie wir :

das Gerüht herbeigeführt, daß eie Vatishe Cholera Le E Italien. E denheit mit den neuen Ministern. „Die bffentliche Erwartung“ \hienen sei. Es wurde daher von den Beamten des Geheimen Raths, Rom, 26. Zuli, (N. C.) Der Beschluß Sr. Heiligkeit, die | sagt es, -- ist befriedigt, Das Volk begnügt sich immer mit We- welchen alle Fragen über Quarantaine 2c, zuerst zugewiesen sind, mit Kardinals-Wahlen künftig vollkommen frei vornehmen zu wollen und nicht | mgem-

Urtunde vom Polykarpentage (26, Januar) 1363 au die Herzoge von | sächsische und männsfeldische Bergleute dorthin verpflanzt, fanden die luthe- | Orten eine tiefere Begründung vermißt werden sollte c eres, als Vettern A7 teren Besigerin, übergeht. Aber erst nah | rischen Lehren in den stillen Alpenthälern bei Adel und Landvolk au gchen hierauf N daber unr lo A idiger A als überhaupt le Hayeiges Fehde mit Bavoern, die der Friede zu Swhhärding 1369 endete, | Anklangz aber dur< äußere Einflüsse, namentlich durch Einführung der Je- | die allgemeinen Grundzüge der Darstellung angegeben werden sollte, onn x z s. Paus Oesterreich zum ungern Besipe des Landes gelangen. } suiten und Kapnuziner, wurden diese Elemente nah und nach veollständig | dies in dem Bisherigen hinsichtli<h des geographischen und geschid! L oe Zeitpunkt 98 verwebt sich die Geschichte! Tyrols mit der | wieder ersti>t, Mit dem Anfange des achtzehnten Jahrhunderts, nah einem | Jnhaltes geschehen, jo wird es jegt noh übrig bleiben, mit wenig 5 e va A erreich. er Verfasser beschränkt sich darauf, „nur dieje- Kampfe von 150 Jahren, war die gründliche Befestigung: in der orthodoxen au den dritten Abschnitt, welcher die politis - rcligiösen Vezhältnis Mgen POLY uge I Sr, welche entweder ein Entwickelungs-Stadium | Lehre der römisch-katholischen Kirche .so vollständig vollendet, daß das be- Gegenstande hat, zu besprechen. (Schluß folg" der Berfassung ilden, oder in denen der Volfsgeist als ein tyrolerischer be- | rühmte Toleranz-Edikt Joseph's 11, später gar nicht publizirt zu werden s sonders zur Erscheinung fommt,“ Als solches Moment tritt aber glcich | brauchtez „denn es gab Niemanden, der zu toleriren gewesen wäre,“ am Anfang BeE „Periode die Regierung Herzogs Friedrichs „mit Mit großer Ausführlichkeit behandelt der Verfasser die Episode des i ® ber E R asche ¿ N der nach * verschiedenen Erbtheilungen im | spanischen Successions-Krieges, in dessen denkwürdigen Kämpfen es sich zu- Zahre 1406 Tyrol ü ernahm, _ Eine bedenklihe Krisis entspinnt | ers deutlich zeigte, was der verleßte Patriotismus díeses Volkes in der i< unter ihm, „vdemokratisher Sinn von unten und Adels - Ueber- | Vertheivigung des Landes zu leisten vermochte, Hieran schließen si< ferner

muth von oben waren beide gleich gefährlih für seine Herrschaft,“ Dazu | die Darstellungen der Josephinischen Reformen und ihrer Erfolge, die ver- J