1846 / 312 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

leisteten großen Dienste behandelt würden. Ein ausgezeichneter Offi- zier befehlige die Besaßung des Schlosses Da Foz und gehorche pünktlih den von ihm (dem Grafen das Antas) ertheilten Jnstructio- nen, und die Leute der Besaßung selbst, Nationale wie Linie, seien unfähig, den Gefangenen das Geringste zu Leide zu thun. Er besive alle Mittel für Aufrechthaltung von Geseß, Ordnung und Disziplin. Jedenfalls ersicht man hieraus die Lage des Herzogs von Terceira.

N. S. Man kündet die bevorstehende Ankunst der englischen Glotte aus dem Mittelmeere im Tajo an.

Griechenland.

__ Athen, 25. Oft, Die Königin, welche vor einigen Tagen an einem periodischen Fieber erkrankt war, is glückliherweise vollfommeu wiederhergestellt.

Die Gesandten, welhe uns vor einigen Monaten verlassen hat=- ten, sind zum Theil wieder zurückgekehrt.

Aegppten.

Alexandrien, 19. Okt. (A, Z) Der Vice-König is ver- gangenen Freitag nach Kahira zurückgekehrt, wohin sich auch die Ge- neral-Konsuln von Preußen, Rußland und Frankrei begeben haben. Jm Handel herrscht reges Leben; die Einkäufe von Weizen und Hül- senfrüchten sind sehr bedeutend, und die Preise geheu immer höher;

es fehlt an verfügbaren Schiffen, weshalb hohe Frachten bezahlt wer= '

den müssen. Der Geldmangel wird immer allgemeiner und drücender. ' jen kaum zugestanden, dem Händler jede Aussicht auf Verdienst benehmen,

Haudels- und Börsen - Üachrichten. Berlin, 7. Nov.

die Course zu öfteren Malen einen Anlauf zur Besserung nahmen, so machte doch die Contremine so große und anhaltende Anstrengungen, daß die Course an jedem Tage shwankend \{lossen; selbst zahlreiche Kün- digungen und Kassa- Ankäufe, wodurch besonders in Köln-Minden und Frie- drih-Wilhelm-Nordbahn Actien ein fühlbarer Mangel an Stücken entstand, konnte feine andauernde Festigkeit in den Coursen hervorbringen, da sich die Blanco-Verkäufer solche, mitunter mit namhasten Vergütigungen, von den Besißern zu verschaffen wußten; es i} eine Erfahrung, die unsere gewichtigsten Börsenmänner bestätigen, daß dergleichen Zustände niewals von langer Dauer gewesen sind und sein können und darin der Keim zu einer plöblihen Steigerung liegt, und wird nur irgend das Vertrauen zu den Eiseabahn-Unternehmungen in etwas belebt, woran wir nicht zwei- feln, so kann diese auch nicht ausbleiben, denn es sind die nothwendigsten Er- fordernisse dazu vorhanden, nämlich ein großer Geldüberfluß und Mangel an Stücken.

Zurückffommend auf das Geschäft in der abgelaufenen Woche, so wa- ren besonders die Umsäße in Köln-Minden sehr bedeutend; man bezahlte in den ersten Tagen dafür bis 87%, dann wich deren Cours bis 86 %,

blich schwankend zwischen 86 und 867 % und nahm heute einen neuen An- ;

lauf bis 86% %, worauf er sih aber wieder nicht bebaupten konnte, sondern Qualität.

86% % loß. Nächstdem geschah Mehreres in Pesthern, obwohl zu weichenden Cour-

sen, am Montag 885 % bezahlt, gingen sie seitdem fast ohne Unterbrechung |

zurück und wurden heute von 865 bis 86% % verkauft.

Friedrih Wilhelms Nordbahn erlitten einen Rückgang bis 705 %, er- holten si jedoch wieder und blicben heute 71 % bezahlt und Geld.

Berlin - Anhalter Liu. B. erfuhren ebenfalls einige Schwankungen; lezthin 97%, wichen sie auf 96%, hoben \sih wieder auf 974 % und \chlossen heute 967 % G,, 2 % Br.

In volleingezahlten Actien war das Geschäft nur in Berlin - Anhalter Lit. A., Berlin-Hamburger, Berlin-Stettiner und Kiel-Altonaer von eini- ger Bedeutung ; erstere erfuhren in Folge einiger Beschlüsse auf der stattge- fundenen General-Versammlung einen merklihen Rückgang; mehrere Posten wurden am Donnerstag von 1105 bis 1095 % verkauft, seitdem aber wieder 110 und heute 1105 % bewilligt.

Für Berlin-Hamburger waren viele Verkaufs Ordres am Marlt, und ist deren Cours dadurch ca. 25% geworfen worden, da heute nicht über 93 % dafür zu machen war.

Jn Berlin-Stettiner ging Mehreres ven 106% bis 1057 % um, heute ,

wurde 106 % bezahlt, wozu Geld bleibt.

Kiel - Altonaer behaupteten ih ziemlih gut z einige Posten, welche an *

Markt famen, wurden a 1055 bis 105% genommen, und war zu leßterem Cours auch heute noch Mehreres anzubringen. Niederschl. - Märk. bei s{chwacchem Ges

Ueber das Geschäft an unserer Börse läßt sich | , E / z l Öf noch immer nichts Erfreuliches berichten; wenngleich die Umsäge in der ab- | hiesige Königl, Porviant Amt einen Posten von fast 800 Wispiln zu unbe-

in eini ien- C ! gelaufenen Woche in einigen Actien-Gattungen belangreicher waren und | im freien Verkehr manches Bedürfniß {on gestill!! ruht bei | Verhältnissen auch der größere Verkehr in Roggen am Plabe und s{wim-

, mend. Zu notiren loco 64—68 Rihlr. Die Lieserungs- Verbindlichkeiten,

cháft preishaltend; a 86% a % ' war immer zu bedingen, a 87 konnte man anfommen, Von Potsdam-

: Allge met

1322

Magdeburg tvurde Mehreres a 84 gemacht, von Magdeburg - Halberst, a 1045 und 104.

Der Verkehr in Wechseln war ziemlich belebt und für alle Devisen fanden sich Nehmer, die Notirungen erlitten jedoh einige Veränderungen ; Amsterdam in beiden Sichten und pr. London stellte sich niedriger, während pr. Hamburg in beiden Sichten zu erhöhter Notiz begehrt bleibt, auch Paris zog etwas an und für St, Petersburg fehlen Abgeber,

Berlin, 7. Nov. Jm Laufe dieser Woche gingen auf hier durch den Finow - Kanal: 210 Wispel Weizen, 495 Wispel Roggen, 18 Wispel Gerste, 247 Wisvel Hafer, 48 Wispel Oelsaat; durch den Friedrich - Wil- heims-Kanal : 4 Wispel Weizen, 18 Wispel Roggen, 40 Wispel Oelsaat, c. 700 Centner Mehl; die Havel shwimmen herauf: 40 Wispel Weizen, 120 Wispel Roggen (fürs Magazin), 62 Wispel Hafer, und hinunter nah Magdeburg: 40 Wispel Noggen, Die Zufuhren wasserwärts sind demnach im Abnehmen ; dagegen sind dieselben zu Lande und pr, Eisenbahn fortdauernd im Zunehmen. Das Geschäft beschränkte sih fast uur auf die Befriedigung des örtlihen Vedarfs im Kleinhandel wobei die Preise ihren vorwöchent- lihen Stand wahrscheinlich nicht behauptet hätten, wenn die Furcht vor baldigem Schluß der Schifffah:t, begründet in dem seit mehreren Tagen

! schon andauernden Frostwetter, dieselben nicht gestüßt. Unter gleihem Ein-

fluß, verstärkt durch anregende Berichte von England, Holland und vom Rhein, gewannen auch die hon nahgebenden Preise für Particen in loco, schwimmend wie auf Lieferung, die gehabte Festigkeit wieder, Heute is die Temperatur milder, der Wind neigt nah Süden, und es fällt naß, wonach

" wir hoffen dürfen, daß ernstlich der Winter so bald noch nicht eintrete.

Umsäye in Weizen bei namhasten Quantitäten sind wiederum nicht ge- macht worden Juhaber bestehen auf Preise, welhe, von den Konsumen-

da sie nah auswäris au nicht rendiren, Den nominellen Werth bezeih- nen wir für weißen 87 /89pfd. poln. 83—85 Rthlr.,, für bunten 86/88pfd.

j} poln. 78—80 R'hlr., für 85 /87pfd. gelben Saal, 76—80 Rthlr., für

86 /88pfd. gelben märk. 75 —78 Rtblr. Nachdem die säcsishen Hülfs-Vereine nichts mehr beziehen und das

fannt gebliebenem Preise aus dem Markt genommen ein Quantum, a leichen

pr, November von Hause aus ohne Umfang, scheinen meist gedeckt; Detail- leurs beachten diesen Termin, um sich für später zu versorgen; heute 645 a% Rthlr. Br, Jm Handel pr. Frühjahr k, J. is wenig Negsamkeit, weil Ordres für und contra spärlich eingehen und unsere Plaß-Spekulanten hin- reichend engagirt sein mögen; heute 58 Nthlr. bez, und Br., so ferner zu haben ; Kauflust fehlt.

Gerste wird selbst zu Lande sehr kärglih zugeführt, weil aus den Provinzen fast Alles nah Stettin und Hamburg abgezogen wird, daher anscheinlih starker Begehr und 50 a 51 Rthlr. zu bedingen.

Hafer zur Stelle, in den besseren Sorten, von 48—52pfd., findet bei unseren Verbrauchern zu 34—35 Rthlr. guten Absay., Die leichteren Güter, von 46 48pfd., gehen zu 33 —234 R!hlr. ans Königl. Proviant- Amt; \shwimmd. Waare et Connoissement zu empfangen und zu bezahlen

sind schwer verkäuflich ; 45—46pfd, is zu 33 Nihlr., 48pfd, zu 3357 Rihlr.

und 50—52pfd. pomm, u. elber zu 34—347 Rthlr. willig zu haben; 48pfd, p. Frühjahr zu 33 Rthlr, verkauft, 337 Rthlr, Br, Erbsen kommen nur am Landmarst vor zu 68 80 Rihlr. nach

Oelsaaten bleiben gut gefragt, aber Anstellungen selten und hoch gehalten: für Rapps, 71 —70 Rihlr. verlangt, bedingt 69 a 70 Rthlr, nah Qualität. Für Rüb sen 70—69 Rthlr. Forderung, 67 a 68 Riblr. zu machen, Sommersaat weder angeboten, noch gesucht, 54 a 58 Nthlr. nah Güte werth.

Mit Beginn des schon erwähnten Frostwetters wurde Rüböl von un- seren Naffineurs williger genommen; die Speculation blieb aber ruhig, weshalb ein Aufschlag der Preise um so weniger hervorzubringen war, als gleichzeitig starke Anmeldungen erfolgten; es {ließt heute loco und No- vember /Dezember 9% Rihlr. bez. u, Br., 9% :Rthlr, G.; Dezember / Januar 10—9% Rihlr. ; Januar, /Februar 107—%44 Rthlr.; Februar /März 105—2 Rthlr. ; März / April 107,—# Nthlr. z April /Mai 105—72 Rihlr. -

Leinöl bei sehr kleinem Vorrath und spärlicher Zufuhr loco 125 Rthlr. Br., 12 Rihlr. bez. u. G.z pr. Frühjahr 11 Rihlr, Br., 117 Rihlr, G.

Alle anderen Fettwaaren wie zuleßt notüut,

Spiritus loco bis 305 Rthlr. bez., \c{ließt- heute 30 a 29% Rthlr. Das Geschäft auf Lieferung pr. Frühjahr is ruhiger geworden, heute 275 Rthlr. bez. u. Br,, 27% Rihlr. G. pr. 10,800.%,

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 4. Nov. Niederl. wirkl. Sch. 583. ‘5% 8pan. 215. 3% do. 37%. Pass. —. Zinsl, —. Preuss. Pr. Sch. —. Poln. —-. 4% Russ. Hope 885.

Antwerpen, 3. Nov. Zins]. —. Neue Aol. 213.

Frankfurt a. M., 5. Nov. 5% Met. 1084. 5.

Ausg. —.

Bank-Actien p. ult

ner Anzeiger.

1862. 60. Bayr. Bank-Actien 655 Br. Hope 875 6. Stiegl. 86% G.

Int. 5g! Polo. 300 Fl. 972. 97. do. 500 Fl. 795 G. "t 58,

Hamburg, 6. Nov. Bank-Actien 1570 Br. Engl. Russ. 1064 6 E

Lo n'd on; 3. Nov. Cons. 3% 947. L. Belg. 98. 97. Neue Aal. 261 Passive 5%. 4. Ausg. Sch. 175. 17. 23% Holl. 597. 59. 4% do. 92 q Port. —. Engl. Russ. 111. 110. Bras. 854. 844. Chili 98. 96. Mex, 22! Peru 37. 39. 1

Paris, 4. Nov. 5% Rente fin cour. 117. 90. 3% do. fin cour, 82 Neapl. —. Spau. —. Pass. —. 1

Wien, 5. Nov. 5% Met. 1085. 4% do. 994. 3% do. 707. Actien 1560. Aul. de 1834 156%. de 1839 127. Mail. 1057. Livorn. 94%. Pest. 855. Budw. —-.

veranstaltet au in diesem Jahre eine Ausstellung von Handarbeiten anderen Gegenständen zum Verkauf. Wenn wir bisher schon in de

Der Verein zur Verpflegung armer Wöchuerinng M 3 l I ]

sonderen Noth hülföbedürstiger Wöchnerinnen und verwaister Säuqf

Grund genug hatten, unsere Mitbürgerinnen dringend um Mitwirkun, F unserem Unternehmen aufzufordern , so liegt in der täglich steigenden U meinen Noth dieses Winte:s eine noch weit dringendere Veraulassuy F der Bitte, uns freundlich mit Gaben aller Art beizustehen. Dieselbe

wagen wir an die geehrten Kaufherren und Meister unsercr Stadt zuy j ten, die uns schon in den früheren Jahren ihre Theilnahme an uni, Pslegebefohlenen durch reiblihe Beiträge bewiesen haben.

Der Verkauf beginut am 7, Dezember. Die dazu bestimmten Gu

7

werden mit dem innigsten Dank bei jeder Frau Bezirks - Vorsteherin (f

Vereins in Empfang Gamen werden, namentlich bei Frau M. Tiede, Nohrenstraße 23. » Prediger Jungk, Bischofssir. 5. » Geheime Räthin Karsten, Friedrichsstr. 219, » W. Reimer, Wilhelmsstr. 73. » H. Kauffmann, Neue Grünstr, 17. Berlin, den 7. November 1846.

Der Vorstand des Vercins zur Verpflegung armer Wöchnerinnen,

Meteorologische Beobachtungen.

Abends 10 Ubr

1846. 7. Nov.

Luftdruck Luftwärme . « .. Thaupunkt Dunstsättigang- Wetter

Nach einmalyf i Beobachtuy, N 340,96’ Par.341 02!" Par./341,41'’ Par.|Quellwärme 7,8°1 2 R. | —-- 42 R +# 2,0° R. |Flusswärme 0,g° _— 2,59 R. | 16° R. + 0,7° R. [Bodenwärme 0,9 88 pCt. 80 pCct, 86 pCt. |Ausdünstung 0,00; trüb. trüb. trüb. |Niederschlag 0,011" S880. S0. 80. Wüärmewechse! +j Wolkenzug - -- S0. | 01° Tagesmittel: 341,13’ Par... +1,7R... —0,2° R... 85 pCt.

Nachts etwas SchVee,

Zönigliche Schauspiele.

Montag, 9. Nov. Jm Schauspielhause. Mit ausfgeholy Abonnement : Struensee, Trauerspiel in 5 Abth., von Michael $ Die Ouvertüre, die Musik zu den sämmtlichen Zwischenakten un zur Handlung gehörige Musik ist von G. Meyerbeer. (Herr À Oberst Köller.) J

Zu dieser Vorstellung bleiben die bereits gekausten, mit 2 nerstag bezeihneten Schauspielhaus - Billets gültig, auch werden zu Struensee noch zu verkaufenden Billets ebenfalls mit Donne bezeichnet sein.

Dienstag, 10. Nov. Jm Opernhause. 4128ste Abonnem Vorstellung: Die zwei Prinzen, Oper in 3 Abth., Musik von Esser. - Anfang halb 7 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Op hauspreisen verkauft.

Im Schauspielhause, 3te Abonnements=Vorstellung: Fris vaudeville en 1 acte, par MM. Labuche et Lefranc. Geneyvid vaudeville en 1 acte, par Scribe. Le rive du mari, comd en 1 acte, par Ándrieux.

Mittwoch, 11. Nov. Jm Opernhause. 4187se Schauspielb#f Abonnements-Vorstellung. Zu Schiller's Geburtsfeier : Wilhelm Schauspiel in 5 Abth., von Schiller. Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Of haus - Preisen verkauft. d

n id aa Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen, Jm Selbstverlage der Expedition. ; Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober - Hofbuchdruerei,

A S E E E SE Dg I

Nachmittags 2 Ube.

Morgens 6 Ubr.

ep M Ente d P EeE Et Än pw Ebene w eiern" d W-r-L0e-M d-e ente

5

Nordb. 163. Gloggu, 1

[n

A Abonnement?beträgk: M. Klhlr. für x Jahr.

4 Üthlr. - 5 Jahr.

Æ g Rthlr. - 1 Jahr. ; llen Theilen der Monarchie ohne preis - Erhöhung. ertions-Gebühr für den

einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Alle Poft - Anstalten des In- und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Allg. Preuß. Zeitung: Friedrichs straf e Ür, 72.

Berlin, Dienstag den 10e November

1846.

Inhalt. t'icher Theil.

tshe Bundesstaaten, Königreich Hannover, Versügung Betreff des neuen Magistrats zu Lüncburg. Kurfürstenthum R c\\en. Belanntmachung in Betreff der Schießbaumwolle. Groß- MWerzogthum Hessen und bei Rhein. Srterreichische Monarchie. Wien. alatin.

Befinden des Erzherzogs

S nkreich, Paris, Ankunst des Herzogs und der Herzogin von

ontpensier, Die neueste englische Note. Die portugi: sisch n Wir- n, Truppenbewegungen in Algier Der Frehandels - Verein, ermischtes, Schreiben aus Paris, (Französishes Geschwader zu ourbonz Verhandlung über die von Napoleon bewohnten. Lokalitäten Tauf St. Helena ; Geschäststräger von Uruguay.) : i Poßbritanien und Irland. London, Hosfnachriht, Agita- pn wegen Freigebung der Getraide - Einfuhr. Lord John Rusßsell's ¡fiärung darüber. Sinken der Preise. Tie Times und Globe her die spanishe Frage. Dr. Leichardt. Vermischtes. Igien. Brüssel. Hofnachriht. Vermischtes, Schreiben aus rüssel, (Näheres über die Spaltungen in der liberalen Partei und e Theilung der „Alliance““.) emark, Kopenhagen. Epidemie, Schleswig. Verwahrung r Stände gegen die Zurückweisung der Adresse. Wiborger tánde- Versammlung. Gewerbe-Ordnung. Jütisches Eisen- n-Projcft. 0G Kanton Luzern, Regierungs-Schreiben an die eidgenössi- hen Stände, Kanton Genf. Verhandlungen des Großen Raths ber die Verfassung. Kanton Schwyz. Verhaftung wegen Preß- jergehens. Kanton Wallis, Zurückhaltung Dienstpflichtiger,

WKRauton Tessin,

alien. Bologna, Noch weitere Ausdehnung der Amnestie, putenegro, Cattaro. Die Neise des Vladifa.

enbahnen. Nom, Die Crbauung einer Eisenbahn nach Albano willigt. ;

dels- und Börsen- Nachrichten. Berlin, Börse, Ueber e Gelraide-Preise in Baden,

s-Ausstellung in der Königl, Akademie der Künste, (Neunter Artikel.)

Amtlicher Theil. Potsdam, den 8. November 1846.

Seine Majestät der König sind zur Jagd nah Leßlingen d Quedlinburg gereist.

e, Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Den Destillateur und Rittergutsbesißer Baarth zu Posen zum wissons-Rathe zu. ernennen. h

Se, Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist nah Leß- gen abgereist.

Bei der heute fortgeseßten Ziehung der Aten Klasse Mster niglicher Klassen - Lotterie fiel ein Gewinn von 5000 Rthlr. auf . 67,267 nah Köln bei Reimbold; 2 Gewinne zu 2000 Rthlr. len auf Nr. 12,918 und 21,204 in Berlin bei Borchardt und nah umburg bei Vogelz 37 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 4066. 45, 7574, 8589, 10,407. 11,662. 23,559. 24,196. 26,062. 066. 30,485. 31,156. 32,013. 33,038. 34,514. 42,049, 45,690. 316, 50,771, 51,537. 52,231. 52,868. 55,248, 55,286. 55,610. 282, 64,029, 64,535. 67,342. 68,738. 71,230. 71,997. 74,061. 895, 76,454. 82,495 und 84,161 in Berlin bei Alevin, bei Burg, al bei Moser und 3mal bei Seeger, nah Brandenburg bei Laza=-

bei Wolfers, Posen bei Bielefeld, Potsdam 2mal bei Hiller, Prenz- lau bei Herz, Stettin bei Rolin, Waldenburg bei Schüßen - hofer und nah Wesel bei Westermann; 44 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 1203, 3336. 4585. 5644, 8509. 9528. 9955. 10,175, 10,381. 11,610. 14,188. 14,285. 21,197. 22,492. 22,749. 24,970. 25,316. 26,410. 27,194. 27,323. 28,904. 31,185. 32,010, 32,700, 35,350, 39,154. 39,671. 40,709, 40,722, 45,995. 52,181. 99,225. 62,767. 63,452. 63,713, 65,777. 65,940. 66,321. 67,257. 68,728. 80,041. 83,010. 83,899 und 84,847 in Berlin bei Alevin, bei Aron jun., 2mal bei Baller, bei Grack, bei Moser und 2mal bei Seeger, nah Bielefeld bei Honrich, Bleicherode 2mal bei Frühberg, Brandenburg bei Lazarus, Breslau bei Gerstenberg, bei Holschau und 3mal bei Schreiber, Cöln bei Krauß, Amal bei Reimbold und bei Weidtmann, Düsseldorf Zmal bei Spatz, Grünberg bei Hellwig, Hal- berstadt bei Sußmann, Halle 2mal bei Lehmann, Jüterbogk 2mal bei Apponius, Magdcburg bei Roh, Minden bei Wolfers, Nordhausen bei Schlihteweg, Potsdam bei Hiller, Reichenbah bei Scharff, Sagan 2mal bei Wieseuthal, Schönebeck bei Flitner, Siegen bei Hees, Stargard bei Hammerfeld, Thorn bei Krupinsfky und nach Weißenfels bei Hommel; 54 Gewinne zu 200 Rtblr. auf Nr. 2306. 4020, 4803. 4916. 6102. 6645. 6830. 7921. 8422. 14,471. 14,767. 15,376. 18,674. 22,465. 24,255. 30,840. 31,962. 32,419, 32,610, 34,736, 37,941. 37,720, 39,374. 39,579. 39,714. 39,986. 41,414. 43,927. 44,325. 48,539. 48,554. 51,860. 51,999. 53,056. 53,621. 56,352. 57,050, 58,175. 58,452, 59,018. 59,301. 60,099, 60,757. 61,935. 62,829. 64,043. 68,133. 71,126. 73,471. 75,079. 79,081. 80,154. 80,703 und 81,069. Berlin, den 9, November 1846. i Königliche General-Lotterie-Direction.

Angekommen: Se. Durchlaucht der Prinz Friedrich zu O von Ham- urg. / "G. Excellenz der General - Licutenannt und Commandeur der 13ten Division, von Tießen und Hennig, von Kottbus. _ Abgereist: Se. Excellenz der General-Licutenant und Gou- verneur von Danzig, von Rüchel-Kleist, nah Danzig.

Uichtamtlicher Theil.

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Hannover. Die. Haunoversche Zeitung enthält Folgendes: „Mit der am 2. November erfolgten Einführung der von des Königs Majestät der Stadt Lüneburg verliehenen Ver- fassungs - Urkunde vom 10. Oktober 1846 sind folgende bisherige Mitglieder und Zugehörige des Magistrats daselbst in den Ruhestand getreten: 1) Der Bürgermeister Degen, 2) der Bürgermeister Kraut, 3) der Protosgyndikus Küster, 4) der Senator und Camerarius Albers und 5) der provisorishe Kämmerei - Secretair Christiani, und haben des Königs Majestät kraft des von Seiten der Stadl der Kö- niglihen Regierung eingeräumten einmaligen aus den gegenwärtig angestellten Magistrats - Mitgliedern und Secretairen im neuen Magistrate anzustellen geruht: 1) Den bisherigen Syndikus Lindemann a!s Ober - Bürgermeister der Stadt Lüneburg; 2) den bisherigen Prätor von Dassel als Justiz= Bürgermeister z 3) den bisherigen Senator Meyer als Stadt-Syndi- fus; 4) den bisherigen Prätor Langrehr als Senator und ersten Stadtrichter und 5) den bisherigen Senator Warnecke als Senator.

Ernennungsrechts .

Knrfürsteuthum Hessen. Zofolge einer Bekanntmachung der Kurfürstlichen Residenz-Polizei-Direction vom 28. Oktober, sind in Bezichung auf Schießbaumwolle und ähnliche Surrogate des Stchieß- pulvers für die Residenzstadt und deren Gemarklung vorläufig folgende Bestimmungen getroffen: 1) die Bereitung derselben ohne dazu ein- geholte polizeilihe Gestattung wird untersagt; 2) in einem Hause in der Stadt oder deren Vorstädten darf davon nicht mehr als 1 Pfd., und zwar nur unter dem Dache des Hauses in einem wohloer- wahrten Behältnisse und an eine von Feuer und Licht entfernt blei= benden Orte, aufbewahrt werden; 3) die Aufbewahrung größerer Quantitäten darf nur außerhalb der Stadt und nach erwirkter poli- zeiliher Erlaubniß stattfinden; 4) wird der Verkauf bei Licht ver- boten; 5) dürfen Kinder unter vierzehn Jahren damit niht umgehen. Zuwiderhandlungen werden im Einverständnisse mit Kurfürstl. Residenz- Polizei-Kommission mit Strafe bis zu 5 Rtkhlrn. belegt.

Großherzogthum Hessen und bei Nhein. Von den zum ersten Präsidenten der zweiten Kammer der Stände vorge- \hlagenen drei Kandidaten ist der Großherzogl. Ober - Appellations= und Cassationsgerichts- Rath. Hesse von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge ernannt worden.

Oesterreichische Monarchie.

Bien, 1. Nov. (A. Z.) Die Freude über die Wiedergene- sung Sr. Kaiserl. Hoheit des Erzherzogs Palatin von Ungarn i} bekanntlih durch die Nachricht von einem Wiedererkranken desselben getrübt worden. So eben is jedo eine Stafette mit der beruhigen=- den Meldung eingetroffen, der Zustand des hohen Kranken habe si so gebessert, daß kein Anlaß mehr zur Besorgniß vorhanden sei,

Frankreich.

Paris, 5. Nov. Gestern Mittag sind der Herzog und die Herzogin von Montpensier mit einem Extrazuge der Eisenbahn von Orleans hier eingetroffen, Die Königlichen Equipagen warteten ihrer auf dem Bahnhofe, um sie und ihr Gefolge nah St. Cloud zu brin- gen, wo sie um 2 Uhr anlangten. Die Prinzen und Prinzessinnen der Königlichen Familie, die ihrer jungen Schwägerin gern ein Ge- schenk überreichen wollten, wählten dazu ein Album mit Arbeiten von der Hand der ausgezeichnetsten französishen Künstler des Tages. Es besteht aus 43 Blättern, größtentheils vollendete Kunstwerke. Nah dem Titelblatt, von der Hand des Architekten Duban, folgen Werke von Aligny, Charlet , Flers, Alaux, Huet, Couder , Ph. Rousseau, Gudin, Bellangé, Amaury Duval, Hoguet, Barye, H. Flandrin, Cabat, Papety, De Dreux, Tony Johannot, J. Dupré, E. Delacroix, - Robert Fleury, Th. Rousseau, E. Lami, Marilhat, P. Delaroche, H. Vernet, Meissonnier, Decamps, Vidal, Bonington, St. Jean, P. Flandrin, Henry Scheffer, Droz, Chasseriau, Lepoittevin, Jadin, Roqueplan, Dauzats, E. Jsa- bey, Leleux, Ary Scheffer , Granet und Jngres. Als der schönste Schmuck des Albums wird vor allen ein Aquarellgemälde des Lebtgenannten, „Jesus, als Kind im Tempel vor den Schristgelebrten predigend “‘, hervorgehoben. Das Journal des Débats fügt der Nachricht von der Ankunft des neuvermählten Paares in St. Cloud hinzu: „Als Jhre Königlichen Hoheiten über Bordeaux hinaus waren, mußten, wegen der leßten Unglüdsfälle, natürlich die Festlichkeiten aufhören. Zu Angouleme war die Stadt zu Ehren des fsürstlihen Paares nur illuminirt. Weiter diesseits fonnte demselben nur die dem Königthum gebührende ernste Ehrerbietung bewiesen werden. Von allen Vorzügen, welche dem jungen Paare seine Geburt und Stellung verleihen, wünschte es nur einen auszuüben, den, das Unglück zu lindern So ließen Jhre Königlichen Hoheiten zu Blois und Orleans hochherzige Zeichen

belegene und im Hypothekenbuche von den Umgebungen þ die gegenwärtige siebente Rate von 40 % nur Thlr. 19. | [965] Statistische Uebersicht von ihrer Durchreise zurück. Mit rührender Theilnahme erkundigten

Bekanntmachungen.

[966] Obrigkeitliche Bekanntmachung.

Der am 31. Oktober cr. hinter den Kammergerichts- Ausfultator Philipp Jagor von dem Königlichen Kammergerichte erlassene Steckbrief ist dur dessen Selbst- gestellung zur Hast erledigt.

Berlin, den 7. November 1846. ; Der Untersuchungsrichter des Königlichen Kammergerichts, Jnquisitoriats-Direktor Leonhardt.

[818] P «d eibe La: 7

Johann Goitfricd Sicbraud, geboren den 21, März 4785 und ein Sohn des hierselbst verstorbenen Bür- germeisters gleichen Namens, hat ih im Jahre 1809 nah Rußland begeben, bis 1824 in Riga aufgehalten und dann ins Jnnere von Rußland verfügt, ohne wei- tere Nachricht von \sih zu geben. Auf den Antrag sci- ner Geschwister wird dersclbe oder die etwa von ihm zurüfgelassenen unbefannten Erben und Erbnehmer auf- gefordert , sich schristlich oder persönlich spätestens ian termino 29. Juni f., Vormittags 140 Uhr, an o1- dentlicher Gerichtsstelle zu melden und weitere Anwei- sung zu erwarten, widrigenfalls er str todt erklärt und das Vermögen den Geschwistern, als seinen nächsten befannten Erben, herausgegeben werden.

Dirschau, den 11. September 1846,

König!. Land- und Stadtgericht.

[599] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 22, Juni 1846,

Das in der Köpnikerstraße Nr. 128 belegene und im Hypothekenbuche der Louiscnstadt Vol. 14 No. 930 ver- zeichnete Ließmannshe Grundstück, gerichtlich abgeschägt zu 14687 Thlr, 6 Pf., soll :

am 3. Februar 1847, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothefenshein sind in der Negistratur einzusehen,

[862] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 14. September 1846. Das dem Zimmermeister Philipp gehörige, hier in

der Köthenerstraße Nr, 48 unv Ee der Hirschelstraße

Berlins Vol. 28. No. 1817 eingetragene Grundstück nebst Zubehör, taxirt zu 17,360 Thlr. 5 Sgr., soll am 29, April 1847, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- pothelenschein sind in der Registratur einzusehen.

[962]

Die bevorstchende Theilung der Erbschaft des zu Garz verstorbenen Altsißers Samuel Dierke wird den Gläu- bigern desselben hiermit bekannt gemacht,

Perleberg, den 5. November 1846.

Gericht zu Hoppenrade und Garz,

Rheinische Eisenbalhnu- Gesellschaft. Die Jnhaber von Priori-

«M täts-Stamm-Aclien use- rer Gesellschast wcrden hierdurch aufge-

Sjordert, vie siebente Einzah-

lung von 10 % oder 25 Thaler per Actie läng- stens

s “E ; bis zum 15. Dezember d. J, von welchem Tage die neuen Partial -Quiitungen lau- ten werden, entweder bei uns selbst oder bei den Herren

J D I : E

. Oppenheim jun, 50, 2 f G G&aaffbanfen: in Köln, der Co, eder 0.,

N, Werg ifof Fé, L / ín Aachen,

endelsjohn « Co. :

A. H. Heymann &- Co, | ín Berlin, zu leisten, Es \ind darauf jedo die bis zum 15, De- zember c. fälligen ratirlihen Zinsen à 4 % von den geleisteten sechs ersten Einzahlungen mit Thlr. 5. 6 Sgr. 3 Pf, pro Actie ín Anrechnung zu bringen, so daß auf

23 Sgr. 9 Pf. per Actie einzuzahlen sind.

Die Partial - Quíttungen üver die sehste Einzahlung sind mit einzuliefern, da die neuen Quittungen über 70 % lauten werden.

Die vorgenannten Bankhäuser werden über die em- pfangenen Zahlungen Juterims - Quittungen ertheilen, welche demnächst gegen die von uns vollzogenen förm- lihen Actien-Quittungen umgetauscht werden.

Köln, den 3. November 1846.

Die Direction der Rheinischen Eisenbahn - Gesellschaft* Hirte, Spez.-Dir.-Subst.

Literarische Anzeigen.

Fn der Meyerschen Hofbuchhandlung in Lemgo und Detmold ist so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen :

[860b] Die Erb-Ansprüqe

des Königl. Preußischen Hauses

an die Herzogthümer Schleswig-Holstein,

Ein historisch-staatsrechtlicher Versuch von Dr. Ernst Helwing, Professor an. der Königl. Universität zu Berlin,

Beigefügt sind belegende Urkunden und eine ge- nealogishe Tabelle mit Erläuterungen, r. 8. geh. 1 Thlr. 15 Sgr.

Díe obenstehende Untersuchung hat es sich zur Auf- gabe gemacht, die fast allgemein verbreiteten Jrrthümer über die Natur und das Gewicht der brandenburgischen Erbrechte hinsichtlich Schleswig-Holsteins zu widerlegen und einen neuen Gesichtspunkt aufzustellen, der sih wohl bald allgemeiner geltend machen dürste !

Von dem Geh. Ober- Regierungsrathe und D irek- tor des statistishen Büreaus hierselbst, Professor Dr. Díeteríci, erschienen bei Unterzeichnetem sol- gende statistische Schriften : :

der wichtigsten Gegenstände des

Verkehrs und Verbrauch!

im deutschen Zollverein, Aus amtlichen Quellen.

Zeitraum von 1831 bis 1836, Thlr. 2, 20 Sgr. Desselben erste Fortseßung. Zeitraum von 1837 bis 1839, Thlr. 2. 20 Sgr. Desselben zweite Fortseßung. Zeitraum von 1840 bis 1842,

Thlr. 4. Ferner:

Der Volkswohlstand

im Preußischen Staate Jn Vergleihungen

aus den Jahren vor 1806 und von 1828 bis |\W

so wie aus der O Zeit, na statistis hen Ermittelungen und dem Gange der 0 gebung aus amtlichen Quellen. Thlr. 2. E. S. Stechbahn 3,

[920] j Eine Conchvlien- und eine M ineral! Sammlung, zu dem Nachlaß des hierselbst v benen Hofrath Dr. Hausleutner gehörig, von leßtere namentlich, über 7000 Stüdcke enthaltend, durch große Vollständigkeit, Reichthum an Suitel Manniwfaltigkeit der drdten, so wie dur - zahlreihe und höne Krystallisationen und Pra auszeichnet, sollen aus freier Hand verkauft wv Kauflustige wollen sich in frankirten Briefen a! Unterzeichneten wenden, bei welchem auch der Ka einzuseden, so wie die Sammlungen selbst in A!

\chein genommen werden können. Hirschberg iín Schlesien, den 22, Of: -" -- 1846, Dr. Hausleutn!

E M A N E f i lia: Q Ec. B S ROEEZ A Q Bit: R G N E I T E t E s G

Mittlel

), Breôlgu bei Hoischau und 3mal bei Schreiber, Cöln bei Reim- d, Danzig 2mal bei Roboll, Düsseldorf 3mal bei Spay, Frankfurt Baswiß, Hagen bei Rösener, Halberstadt bei Sußmaun, Königs-

g in Pr, bei Friedmann und bei Samter, Liegniß 2mal bei Leit= |

bel, Magdeburg 2mal bei Brauns und 2mal bei Roh, Minden

A

mt e ———————— ä

Kunst-Aussfstellung in der Königlichen Akademie der Künste.

Vergl, Allg. Pr. Z. Nr. 261, 272, 276, 281, 289, 296, 299, 309.) Neunter Artikel,

#cht- und Blumenmalerei: F. W. Völker Ad. Blauken-

tg Völker sen. Adelheid Dietrich Minna Gemmel

Preyer Hoppe Erdm. Schulÿ Ad. Senff Emil

chartmann A. Weiß H. Looschen J. Schoppe Karl

etschmar u. A, Philipp Arons. Thiermalerei: Eugen

rboeckhoven Fr. Simmler C. Stecsfeck K, Fr. Schulz Aug. von Renztzell.

Das Frutht- oder Blumenstück if gewissermaßen die in das Zimmer ragene und der häuslichen Einrichtung angepaßte Landschaft. Aber nicht der Weise, daß diese in ihrer Ganzheit verkleinert zu uns einträte, wie d bei den wirtlichen Landschaftêmalereien der Fall if, sondern wir haben vielmehc in Lebensgröße vor uns. Das kann natürlich nur bei einem endlih fleinen Stü derselben stattfinden. Ein Korb mit Blumen oder e Schale voll Früchte gleichen darin einer Gegend voll Wälder, Wasser, lge und Wohnungen der Menschen. Und so kommt es nur darauf an, sich Jemand gewöhnt hat, auch dem Kleinen und an sich Unbedeuten- eine licbevolle Aufmerksamkeit zu schenken, um hier so gut wie dort nstlerishen Genuß zu haben. Der Duft, der über einer Morgen - Land- aft rubt, liegt hier auf den Trauben, und der blaue Himmel spiegelt si dem Weinglase. Ein Blatt mit seinen verschiedenen Farbenstufen, welche 1bstliche Berührung ihm etwa gegeben, repräsentirt eine Wald-Landschaft t bunifarbigem Laube, der Herbsthimmel kann nicht in so glänzenden en glühen, als diese Blumen in ihrer blühenden Farbenpracht, Die krnen Schalen mit Krystall sind dann etwa die Architekturen , sie mögen "n în geshmavoller Eleganz dastehen, wie ein stolzes Schloß, oder als ‘herben, wie Ruinen, oder ais Korbgeflechte, das an ländliche Hütten er- Ene Es fehlt auch die Staffage nicht, diese harmlosen, stillen Gegenden

eleben, Schmetterlinge, Käfer, Bienen und Fliegen, ein Vogel zuwei-

n oder ¿XKVvein Mäuschen bilven dieselbe auf die anmuthigste Weise. “ennoh aber müssen wir zugeben, daß diejenize Wirkung, welche die Na-

* hergerichtet ist, in der dann der Sitte

Auch ist dein bisherigen interimistishen Stadt -Secretair Blumenthal

die Stelle des Stadt =-Secretairs beim Magistrat zu Lüneburg und

dem bisherigen Kämmerei-Kassirer Burghard die dasige Stadt-Käm- merer-Stelle mit dem Titel Camerarius verlichen worden. Der neue Magistrat ist am 2. November eingeführt worden.“

tur als Totalität hervorzubringen im Stande is , sich unmöglich bei diesen Einzelnheiten finden kann, wenn man sie als solche betrachtet, und somit würde das eigentlich fünstlerishe Element dabei vorzüglich in der Anord- nung zu suchen sein. ; Weit mehr und öster, als es auf anderen Gebieten der Malerei der Fall is, schen wir hier die Künstler in bloße Natur-Nachahmung verfallen und lediglich in ihr den Werth ihrer Bilder suchen, so wie auch die g1oße Menge der Beschauenden ‘nur dies daran zu bewundern weis. Das giebt oft geschmadcklose Compositionen oder übelgewählte Arrangements. So schen wir von dem sonst so tüchtigen F. W. Völker zwei Festons abgemalt, cines von Früchten (Nr. 960), das andere von Blumen, Denkt man sich ein solhes Gewinde in einer Straße, welche etwa zu einem Einzuge festlich gemäß Bluwen und Teppiche aus den Fenstern und Balkons herausquellen, gleichsam als wollte das ganze Jnnere des Hauses sich hervordrängen, so sind sie als Theil im Ganzen von Bedeutung, helfen cine recht hübsche Jdee repräsentiren und fönnen somit auch malerish ersheincnz aber sie so für sich mit etwas steif gemal- ten Bändern an einen Altan befestigt darzustellen, möchte man geshmacklos nennen. Die Blumen und Früchte au si sind gut. ] - Dasselbe läßt sich von dem „befränzten Madonnenbilde an einem Baumstamm““ (Nr. 85) von Adolph Blankenburg sagen, obwohl wir uns auch bier mit den Blumen des Künstlers sehr zufrieden crklären müssen. Ec malt besonders s{öne Moosrosen, wie dics scine Bilder überhaupt, insbesondere aber das „Blumenstüf‘“ (Nr. 86), beweisen. Doch sind in die- sem Bilde auch die übrigen Blumen, Goldlack und Ranunkel, von großer Naturwahrheit und guter Wirkung. ; Anders macht fd die Sache bci dem „Blumengemälde von verschie- denen Rosen und Blumen“ von J. W. Völker sen. en jardinet gemalt (Nr. 957). Die hervorspringende Ecke cines Blumenbeectes, ein blühender Rosenstock, neben welchem Si noh andere Blumenschwestern cingefunden haben, fann durch anmuthige Gruppirung und vortheilhaste Umgebung zu einem so anziehenden Pläßchen im Garten werden, daß seine Schönheit în die Augen springt und daher künstlerische Nachbildung nahe legt. Dann aber soll man eben den Fleck geben und den Charakter dessen, was ihn so reizend macht, wobei den Blumen ihr Recht nicht genommen zu werden braucht. Hier auf diesem Stüe aber Ds wir eine Menge Blumen her- beigeholt und zusammengepslanzt, damit der Maler alle malen könnez da

sie sih bei den Orts - Behörden nah dem Umfang und der Größe des Unglüds, welches diese Gegenden getrossen. Sie werden dem Könige die auf diese Weise cingezogenen werthvollen Nachrichten über- bringen, und Se. Majestät wird in den unershöpflihen Eingebungen

sieht denn das Gemachte gleich heraus , und wir sind wieder blos auf die naturgetreue Auffassung und Darstellung des Einzelnen verwiesen, dem hier freilih ein anerfennendes Lob nicht versagt werden kann. Aurikeln, Tiger- Lilien, namentlih Levkojen, das Alles ist recht duftig und brav gemacht. Aber, wird man einwenden, wie is es denn nun mit den abgepflückten Blumen, dic doch auch zusammengehäuft und künstlich geordnet sind? Trift man diese an, so soll man uns Blumensträuße, Blumenkörbe u. s. w. malen, shöngeordnetz; aber wir wollen nicht, daß sie zum Zweck des Ab- bildens ret verschiedenartig zusammengesucht sind. Das is so, als wenn man es einem Portrait ansieht, das Original habe sich, mit allem möglichen Schmuck bchangen, feierlich zum Malen hingeseßt. Freilich darf man die Blumcn mit bestem Geschmae ordnen, aber doch nur so, wie man einen Strauß ordnen würde, der unser Zimmer zieren soll. Es soll sih keine Absichtlichkeit darin erkennen lassen. Ein in dieser Beziehung gutes Bild ist das schon obenérwähnte von Blankenburg. Ungesucht und natürlich haben diese wenigen Blumen sich éfatimbngesaden: Entbehren konnten wir dabei den nicht gut gerathenen Siegelring und den wie aufgeklebt er- scheinenden Schmetterling, der wohl besser die Blumen umflattert hätte, wenn wir auch dafür nit die ganze Pracht der oberen Flügeljeiten zu se- hen bekommen hätten. : | Aber man merke auch noch so wenig das Zusammenordnen für den Zweck des Malens, denno verlangen wir, daß dasselbe geschinackvoll ge- sche. Es wundert uns fast, daß Dlle. Adelhcid Dietrich in dem Arrangement ihrer köstlichen Blumen nicht überall Geshmack beweist, So zeigt das „Glas mit ciner Nose, auf einem Fruhtteller stehend“ (Nr. 1715), die lieblihsten Blumen in ein Schnapsglas gestellt. Jm gewöhnlichen Le- ben kommt das freilich vor; niemals aber is es schöón zu nennen, wenn man cs so dem Gefäße ansicht, daß scine eigentlihe Bestimmung eine an- dere is, als das Blumentragen. Auch die Frühlingsfrüchte auf dem Teller, obwohl äußerst gut gemacht, liegen recht prosaish da. Es kommt eben bei der Darstellung dieser Kleinigkeiten, die keinen Anspruch weiter machen, als den, sich selbst| zu zeigen, darauf an, daß man die Gabe entfalte, das Ge- ringste, das man berührt, das man thut, mit dem innewohnenden Schönheitssinne anzuhauchen. Vortheilhaft zeichnet sich aus ein „Körbchen mit Blumen“ (Nr. 1716). Hier sehen wir eine hübsche natür- liche Anordnung mit der überall in den Werken der Künstlerin hervortreten- den Geschidlichkeit gepaart, Dasselbe Lob verdienen die beiden „Fruchtstücke““,