1846 / 315 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

L z « f * F

ANE E Bt vi T

s Do e o amd Rib P D

TELDC R ELAG 6 t

d Et K H E M5

S R G Ra S D E tar adeloc wr ition B

i

E O T A E

S t £ L & ?E 2

Me R A A 2A A B

L v5

N

N r E

T us

268

Ser

F RK SgSE E 1E A A

Zugleich werden die Gläubiger der Erbmasse aufge- Verzeichniß fordert, in dem bestiämten Termine ihre Forderungen D | anzumelden und vaczuweisen, widrigenfalls sie sich abwesenden Militairpflichtigen nicht ferner an den Nac:laß - Kurator haiten könncn, a) aus dem Geburtsjahre 1823, sondern ihre Besriedigung von demjenigen suchen müs- E . f sen, welchem eventua!iter der Nachlaß zugesprochen und Le Grie Aurne E E d ausgeantwortet werden toird. riedri ilhelm Baumeyer , Den auswärtigen Zu!eressenten werden die hiesigen | Carl Ludwig Claußner aus Einsiedel, Justiz-Kommissar:en, Justizrath Hülsen und Ober-Lan- | Carl Zulius Dorniß aus Chemuis, desgerichts - Nath Martins 1. als Sachwalter in Vor- | Ernst Zulius E>hardt aus Grünhainichen, schlag gebrach. : Friedri<h August Evans aus Mittweida, Berlin, den 10, September 1846, Magnus gs P aus dame, Könioliches Vreusisches Kammergericht. Friedri) Anton Hahn avs Chemniß, tis E [G A Christian Friedrih Krevssig aus Chemniy, 69 E L, Ca:l Woldemar Kummer aus Chemniß, l D : Ma A tandes L Ds be. | Carl Robert Vo!fmar Lehmann aus Chenniy, a in der « rilittgrifraße um dem L Edua:d Rudolph Múller aus Zs\chopau, legene, Vol. I. No. 69:. fol, 018. im Hypothekenbuche Carl August Anton Morgenstern aus Chemniy verzeichnete, dem Carl Friedrich Kulisch gehörige Woh1- e E n ; : E e e E E Gottlob Friedzi®s Pfau aus Niclasgasse, haus E O S OP: Fri 6028 Thlr. 26 Sgr. | (arl Nobert Reinia:dt aus Chemniy, S Pf, o Jf Den, D in der Regi- |} Carl Adolph Niemann aus Chemniy, stratur cinzuschenden Tare, fo Franz Eduard R nnuer aus Chemni, am 10. März 1847, Vorm, 10 Uhr, E E Sil F hcmui rdentliher Gerichtsstelle subhasti Carl Friedrih Schneider aus Chemuiß, o! én (eer DeriGibnene BEINEE een. Anton Herrmaan Schre>euberger aus Chemniy, Gran n E D 2. D E S t Carl August Sthubert aus Chemniy, Königl. Land- und Stadtgericht. Carl Henrich Schneider aus Nößchen, Carl Friedrid Sturm aus Mittweida, 868 Nothwendiger Verkauf. Sus s j i s Miadigeridi zu Seri, Uk 5. a M 1846. nee pn U Das hiersclb# in Del Köpui>erstraße Nr. 10 bele- Ca:l Oito Erdmann Wagner aus Chemniy, Gee, Hppothetenbuche von der Lonisenstadt Vol. 14. Johann Gustav Jungmann ans Eibensto>, No. 896, VerzeiQUuele, U Chemifer Anton Franz Eduard Louis Seifert aus Scneeberg, Ton T A Grundstück, gerihilih abgeshägt zu |} Christian Got!lieb Riegel aus Cunnersdorf, V4) O e : Carl Ernst Eichhorn aus Plauen, am 11, Mai 1847, Bormittags 11 Uhr, Friedrih Augutt Freyer aus Plauen, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy- | Zohann Gotileb Herold aus Stangendorf. pothekenschein sind in der Negistratur cinzusehen. s ; Z Auch werden all: unbefaunten Real - Prätendenten þ) aus dem Geburtsjahre 1824, aufgcfordert, sich bei Vermeidung der Präklusion svätestens Carl Wilhelm Bartosch aus Chemniß, ; in diesem Termine zu melden, Johann Friedrih Benjamin Höfer aus Chemnig, 1024) E G C, B L MA 2! * Aa. e MUR U A N A f D, JC I Cal Herrmann Kuntßsch AREOY 3 D 9 a Carl Ludwig Schmidt aus Weisba Nachgenannie, in den Jahren (098 Anb 1824 im Albrecht Würth p Frankenberg, E Königreiche Sachscu geborene und hierländisch militair- Ca1l Friedrih Frißsce aus Hartmannsdorf, pflichtige Jndividuen hab: sih weder bei der in den Herrmann Leopold Hille aus Zwickau, Monaten Dezember der Jahre 1843 und 1844 stattge- Johann Gottlieb Lange aus Schweinsburg, fundenen Nekrutirung, woh auch später geftellt und Michael Müller aus Göbsau, werden, da ihr Kufenthaii nicht zu ermitteln gewesen | Carl Wilhelm Riemann aus Zwickau, is, in Gemäßheit $. 81. des Gejeßes über Erfüllung | August Friedrich Stab aus Schwarzenberg, der Militairpflichi vom 1, Ängust 1816 hiermit vorge- Eduard Schmidt aus Wezdau, - laden, binnen einer doppelien sächsishen Frist und | Christian Friedrih Herrmann Weigel aus Rittersgrün, längstens i Christian Friedrich Heinrich Flemming aus Annaberg, E Ap L Tes u O A h L aus L Vortgteit des dei einem Je - | Friedr ugust Bergauer aus Oelsni gegebencn Gebu:tserle= persönlich z:1 stellen und Be- Sbbani Christoph Soran aus Freiberg, hufs der Erfüliunz ihrer Militairpflicht anzumelden, Friedri Wilhelm Jahr aus Falfénstein, uniter der Verwarnung, daß sie außerdem nah Ablauf | Carl August Zöbisch aus Neukirchen, diescr Frist als Ausgetretene werden betrachtet und hin- | Julius Eduard Frenzel aus Meerane, sichtlich ihres Vernögens den Deserteurs werden gleih- | Carl Fri-drih Nagel aus Oberlungwiy, ge ict werden, U Carl Friedrich Ferdinand Vogel aus Mülsen St, Jacob, wickau, am 15, Vtioder . Ä Königlich Sächsische Krcis-Direction, C, C. Frhr. von Künßberg.

(90h) Niederschlesisch - Märkische Eisenbahn. Mit Bez1g auf den unterm 26, August d, J, veröffentlichten Fahrplan wird hierdurch bekannt gemacht, daß

am 415ten d. M. auch die Bahnstre>e zwischen Kohlfart und Görliy bis zu dem interimistischen Bahnhofe bei Hennersdorf dem Betriebe übergeben werden soll, süc jeyt jedo<h nur zur Beförderung von: Personen in der L,

Ï À 11, und 111. Wageuflasse, so wie von Cilfracht, Equipagen und Hunden, Es werden demgemäß VOM 1Iten

d. M. ab bis zuin f. April l, Fi auf der gedach!en Bahnst:e>e täglich folgende Fahrten aitfindeu : E 1, zum Anschluß an den 2ien nah Berlin und 1sten nah Breslau gehenden Zug: a) vou Görliy nah Kohlfurt, Abfahrt Morgens 7 Uhr 30 Minuten, Ankunst » 8 » M7 » þ) ven Kohlfurt nah Görliß, Abfahrt » 7 » Ankunst » 9 » 58 » 2, zum Anschluß an den leuten nach Berlin und an den zweiten nach Breslau gehenden Zug: a) von Görliy na< Kohlfurt, Abfahrt Vormittags 10 Uhr 42 Minuten,

Ankunst » 29 » b) von Kehlfurt nah Görliß, Abfahrt Nachmittags 12 » 39 » Ankuyst » 4 » 30 »

3, zum Anschluß au den nach Frankfurt und an den leßten nah Breslau gehenden Zug: a) von Görliy nah Kohlfurt, Abfahrt Nachmiitags- 2 Uhc 15 Minuten,

: Ankunst » S3» 2 » þ) von Kohlfurt na< Görliß, Abfahrt » 4 v 4 » Anküunft v 4 » 90 »

Alle 6 Züge balten auf der Haltestelle P-nzig. 3 Minuten an, um Personen und Eilgut auszunehmen. Zugleich machea wir hierdurch, in Ansehung des Transports von Gegenständen ordinairer Fracht und von Vieh auf der übrigen Babu, bekannt, daß vom 15ten d. M. ab die Beförderung von Frahtgütern aller Art und von Vich auf d¿r Balnstree zwischen Frankfurt und Bunzlau beginnen soil, Es werden hierzu die fol- genden Güterzüge benußt! 1, in der Richtung von Berlin nah Breslau: : Abfahrt von Berlin Mittags 1 Uhr 30 M., Ankunst ia Sorau Abends 8 Uhr 25 M. » » Soran Morgens 10 » 16 » » » Vreelau Nachm. 4 » 38 » 2. in der Nichtung von Breslau nad Berlin: Absahri von Breslau Abends 5 Uhr 30 M,, Ankunft in Bunzlau, Abends 9 Uhr 11 M, » » Bunzlau Morgens7 » 45 » » » Berlin - Nahm. 4 » 45 » Verlin, den 10, November 1846. Die Direction der Niederschlesish - Märkischen Eisenbahn - Gesellschaft,

Sev O: ien-Raths Heymann und Genossen ergangen is, zu Magveb! z-LWittenbergesche i Anzeige verpflichtet, daß wir für diej nigen Actio- E { y nairs, welche die zweite Einzahlung bis zum 20sten d. Zt envayn. Mis. bei anferer hiesigen Gesellichasts-Kasse oder bei Zur Widerlegung der | Herrn S. Herz in Beclin, Dorotheenstraße Nr. 1, noch über das Resultat der | leisten, den Eilaß der verwirkten Conventionalstraje beim oon uns unterm 25, Au- | Gesell-chasts-Ausdshusse besürworten werden und nicht

[854 b] (F

f: gus c. ausgeschriebenen | daran ¿weiseln, daß dieser stattfinden werde, : É zweiten Einzahlung auf Mazdeburg, ten 2. November 1846.

e

U A S Bl , 5

Sa A AZEM burg - Wittenbergeschen esellschaft, - g g Fraud>e, Vorsigender.

r S 7 tr a Eisenbahn - Gesellschaft LLESE (2/5 A) verbreiteten unwahren

hiermit amtlich bekannt, daß bis zum 3lsten v, Mks,

auf die ausgeschriebene ziveite Naten:ablung die Summe 1866 b] Kundmaci;ung

von 265,280 Thlr, zur Gesellschasts- Kasse baar einge- gangen, mithin auf beinahe "> der gesammten Actien die Zahlung geleistet ift. S , , Gewähren urs die in den leßten Tagen bei uns viel- fach eingegangenen schriftlichen Versicherungen der even-

tuellen Bereitwilligkeit zur Zahlung tie Ueberzeugung, | == daß viele der zeitigen Restanten nur durch jene Gerüchte | lich

nanz - Ministers auf die Eingabe des Herrn Kommer-

L H ; A Sis, G Ri

1334 | der Gesellshaft gestrichen, «1s null und nichtig erkflärt und die auf sel-

die Acticn der Magde- Direftoriam der Magdeburg-Wittenbergeschen Eisenbahn-

R A4 veror ; . ; Gerüchte maden wir | Yyggrische Central-Eisenbahn.

Jn Folge des $. 5. der Allerhöchst sanctionirten Gesellschafts - Statuten der » Ungar, Central-Eisenbahn werden nach- N oerzei<nete Fünfhundert neunzig drei ¡22 T4 Stück Jnterims-Partialscheine, auf welche e P =— ungeachtet der in den öffent- en Blättern dreimal erlassenen Auffor- und die in Folgr der Opyosition eines Theils der Ber- | derungen d. d. 28. April und 13. August l, J. liner Quitinngsbogen-Jnhaber doit cntstandenen Wir- | die am 1. Juli 1846 fällig gewesene fünfte ren sih bisher von der Cinzahlung haben abhalten las- | 10percentige Einzahlung bis zum 23, Sep- sen, so halten wir uns, umsomehr als unterm 29sten | tember d. J., als dem bestimmten Präflusiv-Termin,

M E e bie Civi Ae v eres R nicht geleistet worden ist, in den Büchern

ben bereits haftende Einzahlung von 40 % ohne Weiteres als Eigenthum der Gesell-

\<haft unter Vorbehalt der ihr zustehenden

Rechte eingezogen.

Nr. 12 bis 43, 321. 2681. 9381 bis 9387. 9402, 9403. 9516. 9517, 9829 bis 9846. 9940. 9941. 10227. 11379. 11500. 11501. 11897. 12917. 13044. 15042 bis 15044, 15046 bis 15059. 15061 bis 15065. 15106. 15107. 15216. 15340 bis 15343. 15548. 15551. 15552. 15555. 16147 bis 16149, 16971 bis 16974. 17408. 17626 bis 17645. 19437, 19439, 19443. 23854. 24902 bis 24907. 24991 bis 24997. 25229 bis 25232. 26084 bis 26088, 27263 bis 27265. 27967 bis 27980. 28221 bis 28230. 28242, 28245. 28365. 28459 bis 28467. 28724. 28725. 9928 bis 29211. 33712. 33714. 34330 bis 34326. 34763. 224764. 34766 34927 bis 34930. 35002 bis 350916. 25101 bis 35106. 35425, 35990, 35981. 36010. 26011. 26030. 36931. 36449. 37949 bis 37955. 38558. 38577. 38582. 38620. 38631. 38636 bis 38640, 41882 bis 41931. 42249 bis 42251. 42396 bis 42401. 43845. 42934. 43935. 44669 bis 44664. 44905 bis 4499, 46195 bis 46214. 46511 bis 46519, 47830 bis 47839. 48072 bis 48079. 49385 bis 49394. 49445. 50022. 50023, 59048. 50049. 50065 biz 50074, 50185 bis 50189, 50541 bis 50550. 51175. 57311 bis 57314. 57335 bis 57344. 59095 bis 59099, 6022 bis 60241. 60851 bis 63879. 60890. 64423 bis 61429, 64432, 64433, 64667 bis 64672. 64737 bis 64741. 64782 bis 64796. 65110 bis 65114. 65187 fis 65190, 65202 bis 65311, 65980 bis 65989. 67672. 67678. 67688 bis 67691. 67802 bis 67871. 68014. 68015. 68162. 68908, 69065 bis 69071, 69865 bis 69868. 69873 bis 69877, 70133 bis 70138, 71775 bis 71780,

Für diese 593 Nummern werden neue Jnterims-Par- tialscheine ausgefertigt, über welche die nähste ordnungs- mäßige General-Versammlung zu verfügen baben wird.

Preßburg, den 1. November 1846.

Von der Direction der Ungar. Central-

Eisenbahn,

[968] Befkfanntmachung.

Diíe Chausseestreke vou der Preußisch-Me>lenburgi- {hen Gränze bei Meienburg über Plau u:d Krakow nah Güstrow is nunmehr vollentet und für alles Fuhr- werk cröffnet, so daß jezt insbesondere alles Frachtfuhr- werk, wel<hes von Magdeburg nah den Me>lenbargi- hen Seehäfen Rosto> und Wismar bestimmt iït, diese direlste Chaussee über Neu - Schrep>ow, Priywalc?, Meienburg, Plau, Kra>ow und Güstrow benuyen kann.

Güstrow, den 7. November 1846.

Das Direktorium der Güstrow-Kra>ow-Plauer Chaussee,

Eilfte Verloosung

van

854 b 503 Stück Certifikaten der Russischen Anleihe Zter Serie bei Hope & Co.

In Folge der in St. Petersburg stattgehabten Ver- loosung von 5% Russischen Inscriptionen der

3ten Serie hat das Adimnintistratious-Büreau der Here Hope & Co., Kettwich & Voombergh wu V“ VW

Borsk1 in Amsterdam eine Verloosung von

503 Sick. Certifikaten dieser Anleihe veranstaltet, bei welcher folgende Nummern gezogen wordeu sind, welche zur Ablösung kommen, als: No.49, 1792| 4440| 6471| 9325/11381 13402 72| 1833| 4538| 6488| 9328/11391 13462 104| 1840 4545| 6522| 9351/11517 13564 177| 1854 4585| 6669| 9418/11584 13673 197 | 1861| 4689| 6733| 9425/11598 13756 244 | 1975 4729| 6802| 9427 |11604 13874 265| 2146 4775| 6840| 9464/11619 13908 267| 2184 4845| 6905| 9475 |11681 13983 321 | 2317| 4906| 6986| 9477 |11693 14077 376| 2358| 4910| 7003| 9491/11710 14132 383| 2369| 4972| 7127| 9515/11769 14196 419| 2439 5002| 7180| 9525/11786 14199 426| 2534| 5081| 7211| 9540/11878 14211 436| 2341| 5084| 7220| 9672/11905 14222 442| 2588| 5102| 7536| 9722/11917 14243 463| 2651| 5116| 7543| 9769/11925 14282 470| 2673| 5118| 7554| 9921/11930 14335 479| 2933| 5148| 7560| 9923/11957 14374 482| 2936| 5212| 7589| 9939/11979 14489 623| 2943| 5230| 7749| 9950/12001 14496 648 | 2974| 5248| 7744| 9951 12005 14562 771| 2977 5330| 7789/10001 | 12101/14675 819| 3167 5401| 7814/10116/12151 14837 860| 3183| 5468| 7868|10126 12258 14851 875| 3184 5510| 7889/10171 12330 14857 975| 3188| 5545| 8076/10208 12402 15003 980| 3265| 5555| 8130/10247 |12449 15014 987 | 3339| 5613| 8181/10258| 12452 15031 4061| 3374| 5637| 8218|10270/12486 15036 4081| 3401| 5645| 8300/10277 [12504 15099 4086| 2461| 5676| 8406/10342 /|12545 15103 4088| 3579| 5755| 8448/10387 |12589 15136 4151| 3661| 5824| 8603/10405|12674 15161 1158| 3677| 5867| 8646| 10426/12735 15195 4481| 3721| 5903| 8654/10572/12763 15219 1283| 3725| 5905| 8689/10658 |12816 15272 4310| 3812| 6004| 8818/|10679|12821 15346 1320| 3865| 6029| 8887/10694 |12872 15388 1408| 2939| 6074| 8922|10859|12928 15462 1468| 3943| 6115| 8969/10867 |12969| 15475 4487| 3961| 6194| 8980|10903/|13093| 15497 1491| 4009| 6251| 8995/10913/13121 15511 1501| 4180| 6274| 9028/11005 /13168|15530 1537| 4198| 6317| 9043/11054 13169 15579 1622| 4217| 6336| 9059/11178/13264 15615 1654| 4227| 6346| 91853|11335/13283|15617 4712| 4332| 6352| 9240/11360/13377|15650 1718| 4361| 6470| 9286|11378113396 115658

vai al Se E d: ic R 7e O E Sti E $

I VVA E 1s

18508 119344120395 18527 19352/20503 18585/19427 | 20613 18697 1944920726 18734 19481/20778 18741 19576 18745 19594 18769 19658 18774 19721/20963 18779 19736 21074 19848 21122 19896/21189 19999 21230 20037/21249 20075/21345 20083/21433 2»; 20144/21477 29: 20156/21499‘ 20169/21513 d 20187/21519 2; E 20246/21597 26 20255121634 298 20.97/21680 230 20331/21879]

22466 d ¿ E 16154 17214 R

16341 | 17491

18402 19147 16366 17560

18410/19178 18432/19193, 18444/19234

16457 1 7638 18499 19250

16492/17657 16516 17683

Die Zahlung erfolgt seiner Zeit uni E 4 es a 3 i v O o A

Verhältnis

wie bei den früheren Verloosungen f

Eingang der Rimessen von St. Petersburg, und

den die Inhaber dieser verloosten Certifikate

fordert, dieselbe mit allen noch nicht verfal

Zins-Coupons (ausgenommen des pr. 1/13. Du

ber d. J., welcher auf die gewöhnliche Weis

zablt werden wird), s0 wie mit dem Beweg 5

denselben

ad - . A Erhebung neuer Coupons versehen, bis S »al

j ( ] p i

Stens 4a 28. November, Nachniuittags 2 Uhr, bei dem obengenanm Administrations-Büreau in Amst

oder, lalls die Zalilung hier In lin verlangt wird, bis spatesta den 22. November c. v

Diejenigen lnl

Unterzeichneten einzureichen. ausgelooster Ceriisikate, welche die zeitige rung deshalb in Amsterdam oder hier vers sollten, werden es sich selbst zuzuschreiben lf dals ihnen das Kapital erst bei der zuni 6monatlichen wird ausgezahlt werden können und zwarß® Verlust des Zinsengenusses, welcher dem bevorsteheuden 1./13. Dezember die gezogenen Nummern gänzlich auski Es bleibt übrigens jedem Inhaber von verlos Certifikaten vorbehalten, von den im Artikel 10 Berichtes über die Errichtung der Administnt enthaltenen Bestimmungen Gebrauch zu machen

Berlin, den 3. November 1846. Anhalt und VV agene

Brüderstrasse No. 5,

folgenden Zinsenz all

R

Diejenigeao Inhaber Von RUusSSi8 W Hopeschen Ceruifikaten

S eric, welche den Betrag der am 1./13. De

vera. verfallenden Coupo

erheben wünschen, V hiermit aufgefordert, die betrefsenden Coupon!

bis zum 28stlen d. Mi

bei den Unterzeichneten zur Anmeldung un stempelung zu präsentiren. Der Zahlungs-T der angemeldeten Coupons wird sodann zu Zeit bekannt gemacht werden.

Berlin, am 3. November 1846.

Anhalt und Wa

Brüderstrasse No, 9.

in Berlin

Literarische Anzeigen. |

Neu erscheint so eben und if in der meld {en Sort. - Buchhandlung (N. Gaertner), Brit

tr. 14, vorräthig : Baltishe Briefe.

Zwei Theile.

Gr. 12. Geh. 2 Thlr, 20 Sgr. Reiscbemerkungen und geistreiche Schild Dame, na englischen Oiiginalen bearbei denen, weiche s& für russisches Leben und® ders für die Zustände der Ostsec-Provinzf

teressiren, eine willkommene Gabe jein tocrdiE

Leipzig, im Oftober 1846. F. A. Bro {ha

In allen Buchhandlungen ist zu haben,

4 6 in der OChIESINZET«chen Buch- »| sikhandlung, 34 Linden:

Die Feuer-Lösch-Anstalten in Par!

Mailand im Vergleiche mit de Ein Wort zur Beherzigung für B und Bürgerschaft. Vom Königl. Preuss.

mann Meyer, Mit 2 Steindrücken.

| Villersche!

G L e 0

51 M as Abonnement beträgk:

# 2 tithlr. für 4 Jahr.

Anzeigers

ag M,

Inhalt. tliher Theil. i E Z nland. Berliy. Beerdigung der Opfer des jüngsten Brandes. eutsche Bundesstaaten. Freie Stadt Frankfurt, Berichti-

dsterreichische Monarchie. Venedig. Ankunft des Erzherzogs riedri, Schlechtes Wetter. Professor Politi +.

ankreich. Paris, Hofnachricht. Ordensverleihung. Graf Pontois. Der englische Koniul zu Bayonne. Die Veziehungen zu Fngland und Spanien. Wissenschaftlihes Gutachten über Studien- ragen. Beichluß des Stadtraths von Piacenza. Vermischtes. chreiben aus Paris. (Das Geschwader bei der Jnsel Bourbon und die Störungen 1m Verkehr mit Madagaskar.)

Großbritanien und Irland. London. Die Times über Lord

“Wo)almerston's Politik. Bevorstehendes Militair-Avancement. Das

unge Jrland. Störung der Ordnung in Jrland. Obtec-Eisenbahn- Wommission. Theezölle und Wallfishfang. Veim schtes. Brüssel. Ankunft des Grafen Briey. Vermischtes.

. Kopenhagen. Verbot der Neuen Hamburger Zei- ung. Schleswig. Cirkular der Regierung wegen Bildung von Vereinen zur Abhülfe des Nothstandes.

weiz, Kantone Genf und Basel. Großraths-Verhandlungen, ie Revolution in Genf.

alien. Nom. Unordnungen wege.1! der Getraide - Ausfuhr, Rück- chr des Kardinals Gizzi. Aerbau-Gesellschaft, Lambruschini. uhestörung in Ccsena, Vermischtes,

Zriechenland. Athen. Aufschwung der Marine,

irkfei. Uiruhen in Bosnien.

seubahnen. Brüssel. Aufhaltender Unfall auf der Nordbahn. audels- und Börsen-Nachrichten. Berlin. Böse. Schreiben us Amsterdam, (Bö:sen- und Maiktbericht.)

nigl, Opernhaus. (Zu Sciller's Geburtstagsfeier: „Wilhelm Tell‘‘.) M önigsstädtisches Theater. (Jtalirnishe Opern - Vorstellung.) Zur eutschen Gescbicbtsforshung. Friedrih August Elsasser, Scbieß- baumw olle, Nom. Neue Zeitschriften.

Amtlicher Theil.

Se, Majestät der König haben Allergnädigst geruht :

| Dem Feldwebel Ber gschmidt bei dem. Kadettenhause zu Pots= dm und dem Salinen - Wächter Johann Lehmann zu Kolberg Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen ;

Den bisherigen Geheimen Ober=-Revisions-Rath , Professor Dr. tver, zum außerordentlichen Mitgliede des Geheimen Ober- N E dem Charakter eines Geheimen Ober - Tribunals= nth; un

# Den Ober - Prokurator Leue zu Koblenz zum Appellagtionsge- {{¿-Rathe in Köln zu ernennen. :

u

Se, Königl. Hoheit der Prinz Gustav von Schweden ist, n Leßlingen fommend, nach Stockholm hier durchgereist.

Bei der heute fortgeseßten Ziehung der ten Klasse 94ster Ronigliher Klassen - Lotterie fiel 1 Haupt - Gewinn von 20,000 Mhlr. auf Nr. 54,384 nah Ratibor bei Samoje; 1 Haupt-Gewinn n 10,000 Rthlr. auf Nr. 62,943 nah Jserlohn bei Hellmann; Vewinn von 5000 Rthlr. auf Nr. 46,700 nah Danzig bei Roßoll ; Gewinne zu 2000 Rthlr., fielen auf Nr. 1370. 17,812 und 42 nah Breôlau bei Sqreiber, Cöln bei Reimbold nah Königsberg t. Pr. bei Heygsterz 35 Gewinne zu V) Rthlr. auf Nr. 541. 2546. 5375. 6657. 9671. 10,745.

V 7 2A E S Ct 1712, 11,895. 15,982. 17,640. 23,341. 33,775. 34,292. 44,610.

H 799, 46,305, 47,760. 47,807. 47,811. 49,098. 57,021. 59,419. (32. 67,575. 67,6024. 70,949, 74,653. 75,990, 76,066. 78,470. 82,098. 82/792, 83,488 und 84,713 in Berlin 2mal bei Imal bei Faure, bei Grad>, bei Maßdorff und 9mal bei See=

_— s

Königliches Opernhaus. Zu Stghille1?'s Geburtstagsfeier: Wilhelm Tell. (Den 11. November.)

Nur dem lebenden Dichter kann ein Unrecht geschehen; sein Tod t alle unberufenen St.mmen zum Schweigen, Wer denkt jegt noch l, daß die romantische Schule Schiller's Größe zu verkleinern wagte ? e Flotte ist zerstoben, indeß der Angegriffene sicher auf dem unersticge- Zelsen jeines Ruhmes steht, So vollständig hat kein Dichter von der der Nation B. siy ergriffen: die Jugend hängt begeistert an seinen ‘alen, und das Alter wird besciedigt von sciner Weisheit, Weun es „usterblichfeit auf Erden giebt, ihm ist sie zu Theil geworden: sein lait idealisirte sich von Jahr zu Jahr, und als ihm die Nation end- a, Denkmal segte, crflärte sie damit, daß sie sih an seine Mängel e ee uicht mehr erinnere, sondern in ihai einen fle>enlosen Mann E doch wenn er in diese Zeit zurückehrte, er würde als ein ing in ihr dastehen. Während er, den Blik nach oben , das Reich M mächtigem Pathos hecabbeshwor, sucht daz heutige Geschlecht a Belt selvitthätig ihrem Jdeal anzanähern, As diesem Streben 4 [0t seine Kraft, aber au scine Armuth. Es isst nicht anders: das „ein in der wirklihen, gegebenen Welt scbließt das dichterishe Pathos E Uns darum i} unsere Hippokrene ein wenig ausgetro>net, indeß an- Quellen desto reichlicher fließen, Schiller selbst wäre mit dieser Wen-

y der Dinge nicht unzusrieden gewesen, die er ja he: beiführen half. Er b i daß es eine Theilung der Arbeit an die verschiedenen Epochen h V aß, wenn das poetische Pensum bis zur Ermüdung absolvirt ist, h (aus und Willenskraft ihre Beschäftigung fordern z und klagte nicht, igs Untersuchungsgeist der Einbildungskrast eine Provinz nach der n S die Gränzen der Kunst sich verengten, je mehr die Wis- Nee ire Schranken erweiterte. Er sprach es selber aus, daß die deut-

n bia um ihr politisches Prohlem zu lösen, durh das ästhetische den chmen müsse, und war selbst der Pförtner am Morgenthor der Schön-

f das zur Wahrheit führt.

Also darüber fann fein Mißoerständniß walten, wenn wir mit dem

1 Pathos, wie es namentli< in seinen Dramen herrscht, ein

Berlin,

Allgemeine

Freitag den

ger, nah Barmen bei Holzshuher, Brandenburg bei Lazarus, Bres- lau bei Holschau, Cöln bei Krauß, Düsseldorf bei Spay, Ehrenbreit- stein bei Goldschmidt, Elberfeld bei Heymer, Glogau bei Bamberger, Halberstadt bei Sußmann, Halle bei Lehmann, Königsberg in Pr. bei Friedmann, Landsberg bei Bora: dt, Langensalze bei Belz, Magdeburg bei Roch, Na i Wiesenthal, Stettin bei Wilsuah, Tilsit bei Löwenberg und nah Thorn bei Krupinsky ; 41 Gewinne zu 5090 Rthlr. auf __ 1926. 2473. 2547. 3122. 3426. 3771. 10,908, 11,395. 11,504. 12,554. 19,310. 23,308. 27,056. 29,808, 30,953. 31,075. 31,850. 32,677. 35,490. 36,262, 42,381. 42,476. 42,567. 43,342.

umburg bei Vogel, Sagan bei

43,572. 44,317. 44,045. 55,458, 56,280, 59,000, 60,023, 61,918.

2. 65,172. 66,142. 69,310. 71,368. 78,659. 78,835. 79,189 und 83,164 in Berlin 2mal bei Alevin, 2mal bei Borchardt, 2mal bei Burg, bei Marcuse, 2mal bei Maßdorff und 4mal bei Seeger, nah Brandenburg bei Lazarus, Breélau bei Bethke, 2mal bei Hol- shau und 5mal bei Schreiber, Cöln bei Krauß und bei Reimbold, Danzig 2mal bei Meyer, Driesen bei Abraham, Glaß bei Braun, Hagen bei Rösener, Königsberg in Pr. 2mal bei Borchardt und bei Friedmann, Liegniß 2mal bei Leitgebel, Magdeburg bei Brauns, Memel bei Kauffmann, Minden bei Wolfers, Posen bei Bielefeld, Sagan 2mal bei Wiesenthal und nah Stettin bei Rolin; 49 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 894. 1524, 2050. 2586. 3604. 4626. 9319, 14,280 14,466. 15,210. 16,379, 22,503. 26,839, 27,294. 29,747. 29,776. 2 52. 34,851. 37,091, 38,051. 38,750, 39,425, 40,966. 43,492. 45,075. 47,5939. 49,640. 50,825, 55,758. 56,764. 57,735. 60,728. 60,808. 62,301. 65,733. 66,176. 68,528. 68,933. 71,844. 72,531. 75,274. 77,388. 78,001, 78,127, 79,202, 80,784, 82,060. 83,551 und 83,957. | |

Berlin, den 12. November 1846.

Königliche General-Lotterie-Direction.

Das 3ó6ste Stück der Gese Ll Sammlun “ales bude audaes geben wird, enthält : unter Se Res. aas Auage

Nr. 2763. Die Verordnung wegen Einführung von Gesindedieust-

Büchern. Vom 29, September d. J.; und

2764. Die Allerhöchste Kabinets - Ordre von demselben Tage,

betreffend das Verfahren bei öffentlihen Bekanntmachun= gen aus Veranlassung eines Auflaufs oder Tumults, bei welchem die bewassnete Macht eingeschritten oder in Anspruch genommen is.

Berlin, den 13. November 1846.

Geseß-Sammlungs-Debits-Comtoir.

Dem Färber E. Riepe zu Limburg a. d. Lenne i 7, November 1846 ein Patent 9 enne ist unter dem

auf eine in ihrer Zusammenseßung für neu und ei genthümlih erkannte Aeß-Reservage zur Erzeugung weißer Muster auf dunkelblauem Judigogrund, ohne Jemand in der Anwendung des einen oder des anderen Bestandtheils jener Aeh-Reservage zu behindern,

auf fünf Jahre, von jenem Tage an gerehnet, und sür den Umfang des preußishen Staats ertheilt worden.

Abgereist: Der Fürst von >ler, nah Kottbus.

Uichtamtlicher Theil.

San d

Berlin, 12. Nov. Heute Morgen gegen 8 Uhr fand die Beerdigung der unglü>lihen Opser des Brandes in der Nacht vom Sonnabend auf den Sonntag statt. Die verstümmelten Reste der auf so entseplihe Weise mit einem Male zu Grunde gegangenen Fa- des Schneiders Beste, bestehend aus Mann, Frau und

o pee

E E S E E E D D A S t

wenig gespannt stehen. Der Mann entfernt sih von den Träumen seiner Jugend, aber er spottet ihrer nicht; er gönnt sie Jedem, der jung is, wie er es einst war,

Aber außer dem idealishen Streben bergen des Dichters Werke einen Schah fester Erkenntniß. Wunderbar, daß man si< an seinen Phantasie- Blumen nicht satt sehen kann und von den Früchten seiner Erkenntniß nur so shüchtern ißt. Diese Früchte hat er in den prosaishen Schriften a:1s- gelegt, die so wenig gelesen weiden. Die ästhetischen Briefe lehren nicht blos Aesthetik, sondern Vieles, was der heutige Tag thun oder lassen muß. Sie zeigen nicht blos die glänz nde Scheibe der Schönheit, sondern auch die dunkle der Wahrheit, von der Schiller wußte, daß sie bald erleuchtet werden würde.

Bei dieser Lage der Dinge hat eine Bühne durch die Beseßung dar- auf zu achten, daß dem Publikum die Dramen Schiller's nicht allzu sehr entsremdet werden. Dies gilt vorzugêweise vom Wallenstein. Schon Scydelmann dachte daran, ihn des Dichters würdig darzustellen. „Himmel, rief er aus, über welchen allgemeinen Leisten spannt man auch diesen Wal- Gestre>t, gere>, von Kopf zu Fuß beledert, das A tomatenmaul voll s{öner Worte, im Paradeschritt herausgestoßen, ohne Blat und ohne So stelzt er sh durch einzige Decenuien innerhalb der Leinwands- wände beldenmäßig ab.“ Bei uns müßte ihn Herr Hoppé geben, wenn seine Schultern auch nicht sehr breit sind.

Zur Feier des Geburtstages wurde bei uns der Tell in der bekannten Beseßung ausgeführt, nachdem Dlle, Viere> einen Prolog gesprochen

40.

Königsstädtisches Theater.

Jtalienishe Opern-Vorstellung. L'’Elisic d’amore, von Donizetti. Sgr. Vincenzo Galli: Dulcamara, als

Antrittsrolle. (Den 11. November.)

Ueber die im Spiel und Gesang gteich_ ausgezeichnete Leistung der Sgra. Garcia als Adina in vorbenaunter Oper haben wir uns bereits mit unbedingter Anerkennung ausgesprochen. Die geniale Frau führt die

]Zien November

d : N F 4 Kthlr. - #5 Jahr. / Alle Post - Anslalten des In- 200i E s Kthlr. - 1 Jahr. , ? und Auslandes nehmen Sestellung D allen Theilen der Monarchie 4 4 auf dieses Blatt an, sür Serlin E ohne Preis - Erhóhung. N die Expedition der Allg. Preuß. 9. nscrtions-Gebühr für den . i Zeitung: [22211 Maum einer Zetic des Allg; Friedrihsfsiraß e r. 72. 2 Sgr. s V +*

1846.

drei Kindern, und des bei demselben wohnenden Gesellen, wa- ren gleih na<hdem man sie aufgefunden hatte, von der Brandstätte nah dem Obductionshause der Charité gebracht worden, von wo aus fih heute der Leihenzug in Bewegung seßte. Drei Leichenwageu bargen die Gebeine der Verunglü>ten. Vor ihnen her ritten einige Gendarmen, ein Musikcher und ein Sängerverein folgten, und den nächsten Leidtragenden hatte si<h das ganze Swneider - Gewerk, von Marschällen geführt, in unabsehbaren Reihen angeschlossen. Unter der lebhaftesten Theilnahme zahlloser Zuschauer dieses wahr- haft ergreifenden Aktes der Pietät ging der Trauerzug durch die Friedrihsstraße langsam nah dem Werdershen Friedhofe vor dem Halle- schen Thor, wo einige Trauergesänge und die Einsegnung der auf so traurige Weise Dahingegangenen die ernste Feier auf würdige Weise beschlossen.

Von den übrigen bei jenem Brand Verunglü>ten is leider auch die Ehefrau des Jnstrumentenshleisers Füller, welhe si< bei dem Sprunge aus dem Fenster am bedeutendsten verleßt hatte, in Folge einer Rü>kenmaiks-Erschütterung, bereits mit Tode abgegangen. Die übrigen Mitglieder dieser hart betroffenen Familie, welche, mit Ausnahme des einen Sohnes, sämmtlich an \{<wereren oder leichteren Verwundungen daniederliegen, sind auf dem Wege der Besserung, und man darf si der Hoffnung hingeben, daß kein weiteres Opfer jenes von so traurigen Umständen begleitet gewesenen Brandunglücks zu beklagen sein wird. i

Deutsche Bundesstaaten.

Freie Stadt Frankfurt. Das Journal de Franc- fort \chreib{ aus Frankfurt unterm 8, November: „Wir lesen in Nr. 260 des Altonaer Merkur, daß der dänishe Gesandte, Herr Baren von Pechlin, am 26. Oktober in Kopenhagen angekom- men sei. Diese Nachricht ist iu verschiedene deutsche Zeitungen über= gegangen, allein wir fönnen dieselbe als gänzli< ungegründet wider- legen, da Herr von Pechlin sih hier auf seinem Posten befindet und unsere Stadt nicht verlassen hat,“

Oesterreichische Monarchie.

Venedig, 1. Nov. Der Vice- Admiral, Erzherzog Friedrich, ist heute Morgen im besten Wohlsein von Neapel an Bord des Kriegs-Dampsschiffs „Vulcan‘/ zurückgekehrt.

Seit vielen Jahren erinnert man sih keines so anhaltend {le><- ten Wetters, als dies gegenwärtig der Fall ist. Ununterbrochener Regen und heftige Südost- und Südwinde stürmen seit neunzehn Tagen auf die Dogenstadt und ihre Umgebung herab und haben be- reits zahlreihe Uebers<wemmungen in der Terra Firma verursacht.

Die Akademie der s{<önen Künste erlitt in den leßten Tagen des verflossenen Monats einen unerseblihen Verlust dur das Hin- scheiden des Prof. Politi, eines Nestors der Kunst und eines der vorzüglichsten Lehrer im Maler=- und Bildhauerstudium.

L A Leid

Ÿ e S das diplomatische Corps dem erzog und der Herzogin von Montpensier vorgestellt. D i Botschafter war nicht Gabel a ges P

Mittelst Königlicher Verordnung vom 3. November is Paraita der Regent von Otaheiti, zum Ritter der Ehren-Legion ernannt worden.

Die Presse deutet an, daß Graf Pontois, ohne seine Ent- lassung verlangt zu haben, von seinem Gesandtschaftsposten in der Schweiz abberufen und in den Ruhestand verseßt worden ist,

Der Messager erklärt jeßt die Nachricht, daß der englische Konsul zu Bayonne si bei der Ankunft des Herzogs und der Herzo= gin von Montpensier gewcigert habe, sein Flagge aufzupflanzen, für grundlos.

Die Presse und die Epoque sind der Meinung, daß, wenn Lord Palmerston bei seinem Verlangen beharre, der Herzog von Montpensier und seine Gemahlin für si< und ißre Nachkommen auf den spanischen Thron verzichten sollten, keine andere Lösung der Dif- ferenz vorhanden sei, als Lord Palmerston zu beseitigen. Die eng-

Partie, welche sie heute vor ihrem Abgange von dieser Bühne zum leßten- male sang, so meisterhaft durch, daß, selbst| wenn wir nur die musikalische Scite derjelben speziell beleuchten wollten, die Besprechung den uns zu- gemessenen Raum in diesen Blättern weit überschreiten würde, Wir begnü- gen uns daher, auf unseren früheren das Charafteristische der Leistung im Allgemeinen herausstellendin Bericht verweisend, diesmal nur an ein Musiktük, an die unübertrefflihe Ausführung ihres ersten Duetts mit „Nemorino““ zu erinnern, in welhem die Sängerin, z. B. in der eingelegten, töchst frappant modulireuden, eben so ge\s{madvoll und funstreih e:fundenen, als musterhaft ausgeführten Kadenz, die herrlichsten Probocn cinec in seltenem Grade vollendeten Gesangsfunst ablegt und durch die Art und Weise, wie sie leziere oft in unscheinbaren Zügen stets zu ebt dramatishen Zwecken zu verwenden weiß (z. B. hier, indem sie stakfirte Läufe benuyt, das Lachen musikalis< auszudrü>en), ihre dur- dringende Auffassungsgabe und hohe künstlerische Einsicht aufs glänzendste bethätigt. Doch niht Sgra. Garcia was, welche uns heute die Feder in die Hand gab; wenden wir uns also zu dem eigentlichen Hauptpunkt unserer B-:sprehung, zu den üb:igen Mitwirkenden!

Sgr. Ciaffei unterstüßte die Meisterin nach Kräften und befriedigte nicht nur in dem vorhin bezeichneten Duetie, sondern überhaupt bei Durch- führung der Nolle des Nemorino jedenfalls mehr als neulich in der Par- tie des Pollione in Norma, wo er den Charakter verfehlte und sich bei leidenschaftlichen Ergießungen häufig zu übermäßigen Anstrengungen des Organs verleiten licß. Leßteres entialtet übrigens wenig Schmelz und ent- behrt der Frische des Klanges so gänzlich, daß sein in mancher Beziehung recht lobenswerther Gesangs - Vortrag diese Mängel nicht vergessen läßt, Dennoch verschafften dem Sänger manche erwärmende Momente der Lei- stung auch hinsichtlih der Darstellung Beifall.

Den Doktor Dulcamara gab ein neu engagirtes Mitglied, Sgr. Vincenzo Gallíi, als Antrittsrolle. Sgr. Galli is mit einer stark ausgebenden und klangvollen Baßstimme begabt, deren Jutensität fast die bei einem Komiker erforderliche Leichtigkeit des Gesangsvortrages zu behin- dern vermöchte. Dennoch entwidelte der Sänger cine bedeutende Zungen- und Kehlfertigkeit, indem er nicht nur den musikalischen Theil der Partie lebendig und wirksam durcführte, sondern si< überhaupt au< in der Dar- stellung als gewandter Buffo bewährte. Seiner Komik wäre indessen etwas mehr Feinheit zu wünschen, und, so natürlich seine Auffassung des verschmigz-

Zis é e? er s 00

F E I I R T CSCAE T D E AD

G Berner U

p H. 0 T I

Pie 4 h} R A5 C A A «A S M 2 Tf T O E R R E 2 A I D T URSAS d I T T E E

E N T T E S A R G F R ri T art 2