1942 / 42 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 19 Feb 1942 18:00:00 GMT) scan diff

E

egen Frau Fohanna Kleinebreil geb. orst, unbekannten Aufenthalts 235. R: 676. 41 —; 19. Walter Daniel Louis xFsraël Schneider, Berlin, Düssel- dorfer Str. 48, * Fogep avi matigter: Konsulent Alfred Fsrael Kurzweg, Ber- lin-Wilmersdorf, Prinzregentenjtr. 3, gegen Freida genannt Frieda Schnei- er geb. Niß, früher in Riga (Lett- land), Marienstr. 19, Wohnung 1 295. R. 747, 41 —; 20. Zimmermann Alfred Sommer, Berlin, Petersburgex Straße 56, z. Zt. Kalish (Warthegau), Hindenburg-Kaserne, Genesenden-Komp. «Fnf.-Ers.-Btl, 230, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Dr. Zimmermann, Berlin, gegen Frau Wilma Sommer eb. Schröder, früher Berlin, Peters- tas Stx. 56 265. R. 721. 41 21. Frau Erna Mohamed geb. Geisler, Berlin, Schwarzkopfstr. 16, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Wil- helm Hoppe, Berlin, Frankfurter Allee Nr. 79, gegen den Artisten Hussein Mohamed, früher Berlin 241. R. 590, 41 —; 22. Fräulcin Frma Sara Löwenstamm, Berlin - Schlachtensee, Schönererzeile 17 bei Frau Opiy, Pro- eßbevollmächtigier: Rechtsanwalt Dr. Ruge, Berlin, Unter den Linden 10, egen Frau Klara Sara Prager geb. Löwenscaitn: früher in Berlin 258. R: 360. 41 —; 23, die minderjährige Melitia Herz, vertreten dur< ihren gerichtlih bestellten Pfleger, Rechts- anwalt Paul Hennig, Berlin-Char- lottenburg, Bismar>str. 106, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Paul Hennig, Berlin-Charlottenburg, Bis- mar>str. 106, gegen den am 283, 2. 1901 in Krefeld geborenen Kaufmann I fried Fsrael Herz, unbekannten Ausf- enthalts 224. R. 740. A 24. Fräulein Ruth Beate Horwiß, Ber- lin-Charlottenburg, Droysenstr. 17, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Georg Roeßler, Berlin, Geisberg- Prae 34, gegen den früheren Bank- irektor Alsred Horwitß, früher in Berlin 241. R. 54. 42 —; 25. die Firma H. W. Schlichte, Steinhagen i, W., Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Dr. Nünninghoff, Berlin, Pots- damer Str. 59, gegen den Kaufmann Oskar Alexander Wiesengrund, früher in Frankfurt a. M.,- zuleßt in New York 216. 0. 302. 40. —; 26. Kauf- mann Robert Wefeld, Berlin, Ret- ni>endorfer Str. 122, Prozeßbevoll- mächtigte: Rechtsanwälte Féaux de Lacroix, Bush und Diegner, Berlin, Unter den Linden 71, gegen den Kauf- mann Salomon (Sam) Garfinkel, früher New York, jeßt unbekannten Aufenthalts 208. 0. 7, 422 —; 27. Firma Ernst Bergemann, Kohlen- großhandlung, Berlin, Landshuter Straße 832, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Baey, Berlin, Pots- damer Str. 177, gegen Frau Gertrud Sara Weißmann geb, Rosenkranz in London, früher Charlottenburg, Kaiser- damm 89 273. 0. 190. 41 —; 28. die Badstraße 35/36 Grundstücksgesellschaft mit besrhränkter Haftung, Berlin, Bad- Lrabe 395/36, Geschäftsführerin Frau era Ermolieff, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte FFéaux de Lacroix, Busch und Diegner, Berlin, Unter den Lin- den 71, gegen Witwe Cipa Drayszpiel, früher Berlin, Kurfürstendamm 93 207, O. 80, 41 —; mit den Anträgen: zu 1 bis 21 auf Ehescheidung, zu 22 fest- zustellen, daß die Klägerin aus dem vorehelichen Verkehr der Beklagten mit einem deutshblütigen Manne stammt, su 23 festzustellen, daß die Klägerin pt: das Kind des Beklagten ist, zu 24 au Cel ns daß die Klägerin nicht von dem Beklagten abstammt, zu 25 auf Verurteilung, in die Löshung der folgenden beim Reihspateutamt für ihn eingetragenen Warenzeichen zu willigen: 411 571 Kola Fngwer, 411 572 Bild- zeihen Fngwer, 411575 Fngwerale; 411 574 Kola-Fngwerade, zu 26 in die Löschung der für ihn in Abt. I[IT Nr. 17 im Grundbuch des Amtsgerichts Wed- ding von Berlin (Wedding) Band 34 Blatt Nr. 775 eingetragenen Teilpost von 10 000 F&ŒA jowie auch der für ihn im gleihen Grundbu<h unter r. 20 eingetragenen Grundschuld von 3750 GA zu willigen, zu 27 darin ein- es daß aus dem von dem e<tsanwalt und Notar Dr. Felix Bed>er, Berlin, Wilhelmstr. 38, bei der P ntertegungsltele des Amtsgerichts Berlin-Tempelhof unter 13. U, L. 308, 40 hinterlegten Betrage von 14 472 A ein Betrag von 4370,75 KA nebst anteiligen Hinterlegungszinsen an die Klägerin ausgezahlt wird, zu 28 die Beklagte zu verurteilen, 1. in die Löschung der für sie im Grundbuche des Amtsgerihts Wedding von Berlin (Wedding) Band 77 Blatt Num- mer 1857 in Abteilung II1l unter Nummer 12 eingetragenen persönlichen Dienstbarkeit zu willigen, 2. in die Löschung der für sie in den Grund- büchern von Berlin (Wedding) Band 77 Bl. Nr. 1857 und Bd. 200 Bl, 5105 (früher Bd. 108 Bl. 2509) eingetra- genen Gesamtsicherungshypothek von 5 000 G mindestens 15000 ÆA zu willigen. Die Kläger laden die Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgericht Berlin, Grunerstraße, und zwar: zu 1 auf den 18, 5, 1942, 10 Uhr, Zim- mer 245, zu 2 auf den 30. 4. 1942, 10 Uhr, Zimmer 245, zu 3 auf den 30. 4. 1942, 10 Uhr, Zimmer 245, zu- 4- auf den 7. 5. 1942, 10 Uhr,

S

Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 41 vôm 18. Februar 1942. &. 4

Zimmer 245, zu 5 auf .den 18. 4. 1942, 10 Uhr, Zimmer 245, zu 6 auf den 13. 5. 1942, 10 Uhr, Zim- mer 245, zu 7 auf den 27. 4. 1942, 10 Uhr, Feier B 365, zu 8 auf den 17. 4, 1942, 10 Uhr, Zimmer B 365, zu 9 auf den 26. 6. 1942, 10 Uhr, Zimmer 247, zu 10- auf den 15. 4. 1942,10 Uhr, Zimmer 245, zu 11 auf den 9. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 215, zu 12 auf den '12, 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 211, zu 13 auf den 18. 5, 1942, 10 Uhr, Zim- mer 245, zu 14 auf den 5. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer ‘244, zu 15 auf den 11. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer A 107, zu 16 auf den 7. 5. 1942 10 Uhr, Zimmer 245, zu 17 auf den 6. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 242, zu 18 auf den 12 5. 1942, 10 Uhr, Cer 211, zu 19 auf den 28, 4. 942, 10 Uhr, Zimmer A 107, zu 20 auf den 9, 4. 1942, 11 Uhr, Zim- mer 235, zu 21 auf den 7. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 245, zu 22 auf den 30. 4. 1942, 10 Ühr, Zimmer B 365, zu 23 auf den 26. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 377, zu 24 auf den 7. 5. 1942, 10 Uhr, Zimmer 245, zu 25 auf den 24, 7, 1942, 10 Uhr, Sutter 214, zu 26 auf den 21. 4. 942, 10 Uhr, Zimmer A 212, zu 27 auf den 20. 4, 1942, 10 Uhr, Zim- mer A 333, zu 28 auf den 24, 4. 1942, 10 uhr, Zimmer A 212, mit der Auffovderung, sih dur einen bei diesem Gericht zugelassenen zu 1—12, 22, 23, 25 Konsulent, zu 13—21, 24, 26—28 Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächtigten vertreten zu lassen. Berlin, den 14. Februar 1942. Die Geschäftsstelle des Landgerichts.

[45831] Ladung.

R, 1/42. Frau Leni Pfeffer, geb. Löh- lein, in Aalen, Bahnhof itr, 14, klagt gegen Max Fsrael Pfeffer, Schneider- meister und Kaufmann. in Rio de Janeiro (Brasilien), Poste restante Poste centrale, zuleßt in Aalen, auf Ehescheidung aus $ 49 des Eheges. hilfs- iveise auf Aufhebung der Ehe aus 8 37 des Ehegesetes. Verhandlungstermin: Dienstag, den 19, Mai 1942, 9 Uhr, vor der Zivilkammer des Land- geri<hts Ellwangen CJagíft).

Geschäftsstelle des Landgerichts, [45641] Oeffentliche Zustellung.

15b R. 10/41. Die Ehefrau Elisa- beth Uppleger, ges<. Mohr, geb. Opper- mann, tw Hamburg - Altona, Gr. Brunnenstr. 64 IV, Prozeßbevollmäch- tigter: Rehtsanwalt Dr. W. Jacobs,

? | Hamburg - Altona, klagt gegen ihren

Ehemann, den Matrojen Paul Karl Friedrih Richard Uppleger, früher in Hamburg-Altona, Gr. Brunnenstraße Nr. 64 IV, jeßt P. O. W. Camp Great Britain, mit dem Antrage auf Schei- dung der Ehe aus $ 53 Eheges. Die Klägerin “ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die Zivilkammer 15 b, Land- geriht Hartttburg, Dienststelle Altona, Allee 125, auf den 22. April 1942, 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei. diesem Gerichte zuge- lassenen Rechtsanwalt als Prozeß- bevollmächtigten vertreten zu lassen. Hamburg-Altona, 3. Febr. 1942. Die Geschäftsstelle des Landgerichts.

[45832] Ladung.

2 R 1835/41" Frau Anna Motowelez (Motovelet) geb. Silzer in Kalisch, Ge- meinschaftslager 3, klagt gegen ihren Ebemann, den Krämer Jlie Moto- welet (Motovelet), uleßt wohnhaft in Stro>niß, jeßt unbekannten Aufent- halts, wegen Ehescheidung. “Termin zur mündlihen Verhandlung am 4. ai 1942, 9 Uhr, vor dem Lundgericht in Kalisch, Hermann-Göring-Straße 13, Gimmer 111. Die Klägerin ladet den Beklagten hierzu mit der Aufforderung, sih von einem bei diesem Gericht zuge- lassenen Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

Kalisch, den 12. Februar 1942.

Die Geschäftsstelle des Landgerichts.

[45833] Oeffentliche Zustellung.

2. R. 25/42. Die Ehefrau Jlse Wald- bach geb. Budde in St. Dionys bei Lüne- burg, Prozeßbevollmätigte: Rechtsan- wválte Dr. von Mangoldt und Harms in Lüneburg, klagt gegen ihren Ehe- mann, den Kaufmann Bruno Gotthold Waldbach, zuleßt in Rio de Janeiro (Brasilien), auf hescheidung aus $8 55, 49 des Ehegeseßes und Schuldigerklä-

rung des Beklagten gemäß $8 60, 61|;

des Ehegeseßes. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 2. Bivils kammer des Landgerichts in Lünebur auf den 17. April 1942, 91/s Uhr, mit derx Aufforderung, u dur einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechts- anwalt als Prozeßbevollmächtigten ver- treten zu lassen.

Lüneburg, den 13. Februar 1942.

Die Geschäftsstelle des Landgerichts.

[45834] Oeffentliche Zustellung.

3, R. 126/40, Der Arbeiter osef Guzy ‘in Chwallowiß, Alte Kolonie, Kreis Rybnik, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Heidrih in Ratibor, klagt gegen seine Ehefrau Rosalie Guzy geb; Dumarey, früher in Frankreih, auf Ehescheidung aus $ 49 Eheges. und Schuldigerklärung der Beklagten gemäß

Beklagten

S 60 a. a. O. Der Kläger ladet die Be- klagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 3. Zivilkammer des Landgerichts in Ratibox auf den 23: April 1942, vormittags 12% Uhr, mit der Aufforderung, si<h dur einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt a!s Prozeßbevollmächtig- ten vertreten zu lassen. Natibor, den 11. Februar 1942.

Die Geschäftsstelle 4 des Landgerichts.

[45835] Oeffentliche Zustellung. :

Die Gärtne:sehefrau Mathilde Roe- mer, geb. Pfaff, in Schweinfurt, Dittel- brunner Straße 84, vertreten durch die

- | Rehtsanwälte Lang und Dr. Seufert

in Schweinfurt, klagt gegen ihrer. Ehe- mann Fulius Noemer, Gärtner in Mantry par Sellieres, wegen Eheschei- dung mit dem Antrag, zu erkennen: 1. die Ehe der Streitsteile wird ge- schieden, 2. der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Landgeriht Schweinfurt zu dem auf Montag, den 1, Juni 1942, vor- mittags 9 Uhr, Zivilsißungssaal N. 151/IT, anberaumten Verhandlungs- termin mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechts- anwalt als Vertreter zu bestellen. Zum

Zwe>e der bewilligten öffentlihen Zu-

stellung an den Beklagten wird dieser Auszug aus der Klage vom 15. Fe- bruar 1941 bzw. aus dem Ladungs- hriftsay vom 5. Fanuar 1942 bekannt- gemacht. L Schweinfurt, den 13. Februar 1942. Der geschäftsleitende ÜUrkundsbeamte des Landgerichts.

[45643] Veräußerungsauftrag. Gemäß $ 6 der VO. über den Einsatz des jüdishen Vermögens vom 3. 12. 1938 (RGVl. 1, S. 1709) trage ich den Juden Dr. Erih Loewe und Adolf Loewe, derzeit unbekännten Aufent- haltes, auf, den in ihrem Eigentum stehenden Grundbesiy „Schuhleisten- fabrif Landsfkron““, vorkommend in GEZ. 167, Kg. Gratshah, Amtsgerichts- bezirk Villach, zu veräußern und mir binnen drei Wochen einen Kaufver- trag zur Genehmigung vorzulegen. Sollte innerhalb der angegebenen Frist die Vorlage des Kaufvertrages nicht erfolgen, würde ih einen Treuhänder bestellen und ihn mit der Durhführung des Verkaufes beauftragen. Klagenfurt, den 6. Februar 1942. Der RNeichsfstattha!lter in Kärnten. J. A.: Dr. Petrits\<.

[45829] Oeffentliche Zustellung. -

27. C. 966. 41. Zwangsvertwwalter Franz Fröschke, Berlin-Neukölln, Fulda- straße 1, Prozeßbevollmächtigter: Dr. Wevner Jbert, Berlin, Mauerstr. 68, klagt gegen Kaufmann Ernst Fsrael Mühsam, früher Berlin, Woyrsch- (raße 12, wegen -Mietforderung mit em Antrage auf Zahlung von 300 k. 4 nebst 4 % Zinsen von je 150 lî.Æ seit 4. 9. und 4. 10. 1941. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Amtsgericht Schöneberg, Grunewaldstraße 66—b7,

immer 32, auf den 30. 5, 1942,

Uhr, geladen.

Berlin-Schöneberg, 3. Febr. 1942, Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts.

[45637] Oeffentliche Zustellung.

Die Witwe Karoline Ronne, Berlin- Reini>endorf, Bürgerstr. 8, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: Recht8anwalt as Frost, Berlin NW 7, Untex den Linden 14, klagt gegen den Töpfer Max Richter, Beklagten, früher in Berlin- Reini>kendorf, Buürgerstr. 4/6, jeßt unbekannten Aujenthalts, wegen Aa ung mit dem Antrage, den

Med und vorläufig

L zur Zahlung von 135 K nebst 4 v. H. Binsen seit Klagezu- stellung zu verurteilen. Zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Betlagte vor das Amts eriht Wedding in Berlin auf den 17. März 1942, 9% Uhr, Zimmer 56, geladen. 5 C 27. 4. -

Verlin N 20. Brunnenplay, den 13. Februar 1942,

| Die Geschäftsstelle

des Amtsgerihts Wedding.

[45640] Oeffentliche Zustellung. -

13 C 69/42. Der Heinrih Müller, Buchprüfer und Hoser in Steuersachen, in Frankfurt a. “Main, G AEA Nr. 14, Kläger, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Friedri<h Lünen- bürger, Frankfurt a. Main, Goethe-

q bra e 35, klagt gegen die Eheleute Otto

rael und Friedel Sara Fuld, früher in Frankfurt a. Main; z. ‘Zt. unbekann- ten Aufenthalts, Beklagte, wegen eines Anspruchs aus Wiederinstandseßung der Wohnung Telemannstraße 12, Frank- furt a. Main, mit dem Antrage auf: 1. kostenfällige, vorläufig vollstre>bare, esamtshuldnerishe Verurteilung ur Sahlung von 107,75 NA nebst 4 2% seit 1. November 1941; 2. Verurteilung des Ehemannes zur Duldung der age vollstre>kung in das eingebra<hte Gut seiner Ehefrau. Zur mündlichen Ver- s des Rechtsstreits werden die eklagten vor das Amtsgeriht in Frankfurt a, Main auf Dienstag, den 14. April 1942, vormittags 9 Uhr,

Zimmer Nr. 109, Neubau, I. Sto&>, geladen. Frankfurt a. Main, den 10. Fe- bruar 1942. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts Abt. 13.

Deutsche Rentenbank-Kreditauistalt (Landwirtschaftliche Zentralbank). Am 12: Februar 1942 wurde von dem von der Reichsregierung bei der Deut- hen Rentenbank-Kreditanstalt bestellten Haupttreuhänder die 6. Auslosuug von 44 % Landeskultur-Schuldver- schreibungen (Landeskulturkredit- briefe) Reihe 1 vorgenommen. Ausgelost wurden die Schuldverschrei- Ungen mit folgenden Endziffern: 030 111 157 237 291 355 365 S801 851 863 873. Die Einlösung der ausgelosten Schuldverschreibungen erfolgt ab 1, April 1942 zum Nennwert bei der [E Deutschen Rentenbank - Kredit- austalt {Landwirtschaftliche Zens tralbank), Berlin W 8, Wilhelm- straße 67,

Deutschen Girozentrale Deutsche Komnmunalbank —, Berlin,

Nassauischen Landosbank, Landes- bankstelle Frankfurt a. M., Frankfurt/Main,

Nheinischen Girozentrale und Pro-

vinzialbank, Düsseldorf,

Hamburgischen Landesbank

Girozentrale —, Hamburg, gegen Einreichung der Stücke und der azugehörigen, noch nit fälligen Zins- scheine mît einem doppelten Num- mernverzeihnis, in dem die Stücke na< Buchstaben und Nummern ge- ordnet aufzuführen sind. *

Für fehlende, no< nit fällige Zins- scheine wird der Gegenwert in Abzug gebracht.

Der Zinsschein per 1. 4. 1942 wird geeig mit der Kapitalrückzahlung eingelöst.

Die ausgelosten Stü>ke werden ab 1. April 1942 nicht mehr verzinst.

Von den bisher ausgelosten 414 % Landeskultur - Schuldverschreibungen Reihe 1 sind nachstehende Stücke no< nicht zur Einlösung vorgelegt worden:

Restaiten aus Auslosung per 1. 10, 1940:

Buchstabe C zu N 1000,— Nr. 5069. Ï

Die Verzinsung dieses Stückes endete mit dem 30. 9. 1940.

Restanten aus Auslosung per 1. 4. 1941:

Buchstabe C zu KA 1000,— Nr. 3530 3534.

Buchftabe D zu N. 500,— Nr. 176 1562, : Die Verzinsung dieser Stücke endete mit dem 31. 3. 1941. i

Restanten aus Auslofüng per 1. 10. 1941:

Buchstabe C zu KA 1000,— Nr. 4146.

Die Verzinsung dieses Stü>es endete mit dem 30. 9, 1941.

Berlin, den 12. Februar 1942. Deutsche Rentenbank-Kreditanstalt (Landwirtschaftliche Zentralbank).

Der Vorstand.

7. Aktien- gesellschaften

[45827] Vekanntmachung.

Die Aktionäre der „„Motorenfabrik Darmstadt Aktiengesellschaft, Darm- ftadt‘“’ wevden hiermit zu der am Montag, dem 16. März 1942, vorm. 11 Uhr, in unserem Verwal- tungsgebäude in Darmstadt, Landwehr- straße 75, stattfindenden aufierordent- lichen Hauptversammlung eingeladen.

Tagesordnung: i 1. lus luno über die Umwand- lung dex Gesellshaft dur< Ueber- tragung des ermögens nebst Schulden na<h dem Stande der Umwandlungsbilanzg per 30, No- vember 1941 ohne. Liquidation auf den Hauptgesellshafter, die Firma „Kämper otoren Alktiengesell- [ha Berlin-Marcienfelde“, durch rheitsbeshluß, JOA Geseß vom 5. 7. 1934 nebst Durchfüh- rungs- und Ausführungsbestim- Beschlußfass über die der U i: sung über die der Um- was ugrunde liegende Um- NUURIUA ilang per 30. November 1941. . Entlastung: a) des. Vorstandes und b) des Aufsichtsrates.

4. Verschiedenes.

Die der Umwandlung zugrunde gelegte Bilanz und das Abfin ungs- angebot werden fristmäßig gesondert im Deutschen / Reichsanzeiger allen Aktionären bekanntgemacht.

Diejenigen Aktionäre, die in der Hauptversammlung ihr Stimmrecht

auszuüben Jearit tigen, haben ihre

Aktien spätestens bis zum 13, März 1942

bei der Gesellschaftskasse, Darm- stadt, Landwehrstr. 75, oder

bei einem deutschen Notar oder

bei einer zur Entgegennahme der Aktien fugten Wertpapier- fammelbank oder

«i A4 e i xe ien A A A t F E 2 A T A dhe Res ial A4 vb uz Ns P A

bei folgenden Bankinstktuten:

Deutsche Bank, Filiale Darms stadt,

Darmstädter & Nationalbank, Darmstadt, Filiale dec Dresd: ner Bank, Darmstadt,

Commerzbank Aktiengesellschaft,

_ Frankfurt a. M.,

zu hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort zu be-

| lassen. m Falle der Hinterlegung

bei einem deutschen Notar oder bei einer Wertpapiersammelbauk ist die von diesen auszustellende Vescheini- gung spätestens am Tage nah Ab- lauf der Hinterlegungsfrist bei der Gesellschaftskasse einzureichen. Der Hinterlegung bei einer Hinter- legungsstelle wird dadur lieg t, daß die Aktien mit Zustimmung der Hlnter- legungsstelle für sie bei einem dits institut bis zur Beendigung der Haupt- anemleug gesperrt werden. armsfstadt, den 13. Februar 1942. Motorenfabrik Darmstadt Aktiengesellschaft. Der Vorstand.

“Teppich Fudustrie Aktiengesell eppi<h-Fudustrie engesell= schaft, Chemnig.

Vilanz zum 31. Dezember 1941. p

Aktiva. RA 3 Anlagevermögen: Maschinen: Wert 1. Jan. I 100 Abschreibung . 4 260,— Werkzeuge, Betrizvs- und Geschäft8ausstattung: Wert 1. 1. 1941 5 303,— Zugang . . . 1221,40

6 524,40 Abschreibung . 1 578,40 Kraftwagen: Wect i. Fan. 104 C e B Abschreibung . | 271,— Kurzlebige Wirtschastsgüter : Zugang 1941. 311,75 Abschreibuna . 8311,75 Umlaufsvermögen : Roh-, Hilfss- und Betriebs- stoffe . . . 25 980,29 Halbfertige Er- zeugnisse. . 5 367,60 Fertige Erzeug- nisse . . . . 62130,22 | 93478 Wertpapiere 24 718 Forderungen auf Grund von Warenlieferungen u. ; Leistungen 31 044 Kassenbestand, Reichsbank- und Postsche>guthaben . 14 874 Andere Bankguthaben . . 40 671

210 574

Passiva. Grundkapital 70 000 Rücklagen:

Geseßl. Rü>l. 7 000,— Freie Rückl. 80 000,— 87 000 Wertberichtig. zu Posten R des Umlaufsvermögens 2 485 Rückstellungen 4 339 Verbindlichkeiten: Verbindlichk. auf Grund von Warenbezügen u. Leistungen 7 309 Sonstige Verbindlichk. . 3 02€ Posten der Rechnungs3ab- 7 grenzung 4 257 Reingewinn: Vortr. a. 1940 17 834,74 Gew. in 1941 14 319,23 32 152

210 67415

Gewinn- und Verlustre<hnung zum 31. Dezember 1941. Aufwendungen. Löhne und Gehälter . . . Soziale Abgaben . ... Abschr. auf Anlagen . . - Besißsteuern Beiträge an Berufs8vertre- tungen Reingewinn: Gewinnvortrag aus 1940 . . 17 834,74 Gew. i. 1941 14 319,23 97

187 942/23

Erträge. Gewinnvortrag aus is s 17 834|74 Ausweispflichtiger -

überschuß 154 883/66 Zinsen 1 043/37 Außerordentliche Erträge . 14 180/46

187 942123

Nah dem abschließenden Ergebnis meiner pflihtmäßigen Prüfung auf Grund- der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand er- teilten Aufklärungen und Nachweise ent- sprehen die Buchführung, der Jahres- abshluß und der Geschäftsbericht, soweit er den A En erläutert, den ge- eylihen Vorschriften.

i Cbemni , den 3. Februar 1942. Dr. Hermann Esenwein, Wirtschaftsprüfer.

aunnttià

twortlih für den Amtlichen und Nichtamto ligen, Teil a redaktionellen Teil, den An-

geigenteil. und für den Verlag:

i, V: Rude! Lay y\< in Berltn-Charlottenburg.

i Verlags- und Drucd>eret Get Ma P E Berlin, ° Vier Beilagen

(eins<l. Börsenbeilage und zwei Zentral- handelsregisterbeilagen).

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“Deutscher Reithsanzeiger

2,30 A einschließli 0,18 eitung8gebühr, abholer bei der Unzeigenstelle e K R Vestellungen an, in Berlin für Selbstabholer die A ftraße 32. Einzelne Nummern dieser Ausgabe ko

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Inhalt des amtlichen Teiles Deutsches Reich

Anordnung über den Absaß von Geschirr- und Ziergegenständen aus feranishen Massen. Vom 17. Februar 1942, Bekanntmachung über die 4/z °/ ige Anleihe des Deutschen

Reichs von 1940.

Bekanntmachungen der Geheimen Staatspolizei Reichenberg und des Regierungspräfidenten in Düsseldorf über die Einziehung

von Vermögenswerten für das Reich.

Anordnung ‘der Hauptreuhandstelle Ost über die Liquidation der |

Posener Landschaft.

. Einlösungsancebot der Landschaft für das Wartheland, Posen,

über. Pfandbriefe der Pojen:cr Landschaft, Posen.

nordnung zur Regelung der Preise im Kürschnerhandwerk.

Vom 17. Februar 1942.

Bekanntmachung Nr. 5 der NReichsstelle für te<hnishe Erzeugnisse aur Anordnung Nr. 7 in der Fassung vom 8. Mai 1941. Bekanntmachung über die Ausgabe des Reichsgesegblatts,

Teil L Nr. 14.

Preußischer Staatsanzeiger

Erscheint an jedem Wochentag abends. B s) dur di R “r er ohne Beni

rudreif einzusenden, insbesondere welhe Worte etwa durh< Fettdtu> (einmal unter-

dur E Det Bem am Ea hervorgehoben nzeigen müssen e vor dem Ei

termin [p der Anzeigenstelle éiriódcanten sein. E

Verlin, Donnerstag, den 19. Februar, abends

Diese Anordnung tritt mit dem Tage ihrer Verkündung

in Kraft. Berlin, den 17. Februar 1942. Der Reichswirtschaftsminister. J. V.: Dr. Land fried.

41/,9/ ige Anleihe des Deutschen Reichs von 1940.

Bei der heute öffentlich vorgenommenen Auslosung der am 1. Juni 1942 zum Nennwert einzulösenden Schuldver- schreibungen und Schuldbuchforderungen der 41/2%oigen An- leihe des Deutschen Reichs von 1940 ist die

i Gruppe 23 gezogen worden.

Die Inhaber der zu dieser Gruppe gehörenden Schuld- verschreibungen werden aufgefordert, die am 1. Juni 1942 fälligen Einlösungsbeträge gegen Aushändigung der Schuld- verschreibungen und der noch nicht fälligen Zinsscheine Reihe I Nr. 6 bis 20 nebst Erneuerungsschein bei der Reichs- schuldenkasse in Berlin SW 68, Oranienstr. 10€6—109, zu er- Diese Kasse ist werktäglich von 9 bis 13 Uhr, an den Sonnabenden von 9 bis 12 Uhr, für den Kassenverkehr

Amtliches Deutsches Reich

Anordnung

über den Absaß von Geschirr- und Ziergegenständen aus

keramischen Massen Vom 17. Februar 1942

Auf Grund des Gesetzes über die Errichtung von wangsfartellen vom 15. Zuli 1933 (Reichsgesebbl, I

. 488) ordne ih an: 81

Die Hersteller von Geschirr- und Ziergegenständen aus keramischen Massen mit Ausnahme von ie bo Steingut 1 ie der Wirtschafts-

gruppe Keramische Fndustrie angehören oder in die Hand- werksrolle eingetragen sind, zu der nachstehenden Markt- regelung zusammengeschlossen, auf die die Saßung des Rei sverbandes der - deutschen Tonwarenfabrikanten Kunsttöpfereien e. V., Berlin, Anwendung findet, soweit in

und graublauem Steinzeug sind, sofern

dieser Anordnung nichts anderes bestimmt ist. 82

__ (1) Die Hersteller der in $ 1 genannten Erzeugnisse be- dürfen zu Rechtsgeschäften, welche die Lieferung dieser Er- zeugnisse betreffen und, soweit E sto vor Jnkraft-

t i : geschlossen wor- den sind, zur Lieferung dieser Erzeugnisse der Einwilli des Reichsverbandes der deutschen Tonwarenfabrikanten un Kunsttöpfereien e. V., Berlin. Der genannte Verband kann bestimmte Gruppen von Rechts eschäften von der Einwilli-

treten der Bestimmungen dieses Absaßbes a

gung ganz oder zum Teil freistellen.

(2) Die Einwilligung kann mit Bedingungen oder Auf-

lagen versehen werden. \

Q Den Zeitpunkt des Jnkrafttretens der Bestimmungen des saves 1 seßt der Reichsverband der deutshen Ton- warenfabrikanten und Kunsttöpfereien e. V., Berlin, Er ist den zur Marktregelung zusammengeschlossenen Unter-

nehmen durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

83

Als Biergegenstände im Sinne dieser Anordnung gelten ‘alle figürlihen Er M sowie alle Erzeugnisse, die als ) tände für Wohnung und Haus dienen. Alle anderen Haushaltsgegenstände gelten als Ge-

Hier- . und Schmud>gegen

\cirr. 84

Die in $ 2 dieser Anordnun enen Ents\chei- eichsverbandes der deutschen Tonwarenfabrikanten und Kunsttöpfereien e. V.

dungen trifft die Geschäftsführung des

Berlin.

85

(1) Zur Beratung der MesGtoslhung des Reichsver- | | anten und Kunsttöpfe- reten e. V. in allen ega Rinen dieser Marktregelung ] itglieder des Beirates wer-

den aus den Kreisen der kerami hen Jndustrie, des Hand- werks und des Handels durch die 0 Dot Rel Kera- ; l chen Handwerks

und die Reichsgruppe Handel berufen, die je drei. Mitglieder

bandes der deutschen Tontwwarenfabri wird ein Beirat gebildet. Die

mische Fndustrie, den Reichs\stand des Deut

benennen können.

(2) Der Beirat tritt nah Bedarf oder auf Verlangen von drei oder mehr. Mitgliedern zusammen. Seine tsführung des Reichsverbandes

der deutschen Tonwarenfabrikanten un Kunsttöpfereien e. V.,

der nd obliegt der Ges

Berlin. 86

Wer den Vorschriften dieser Anordnung oder Auflagen (3 2 Abs. 2) zuwiderhandelt, kann vom Reichsverwaltungs- geriht mit einer Ordnungsstrafe in Geld, deren Höhe un- beschränkt ist, bestraft werden. Die Bestrafung seßt einen An-

trag des Reichswirtschaftsministers voraus.

Die Einlösung geschieht auch durch Vermittlung aller Reichsbankanstalten mit Ausnahme der Deutschen Reichs- bank in Berlin. Die Wertpapiere können schon vom 2. Mai 1942 an diesen Stellen eingereicht werden, die sie der Reichs- schuldenkasse zur Prüfung vorzulegen und nach deren An- weisung die Auszahlung vom 1. Juni 1942 an zu bewirken Der Einlösungsbetrag kann bei den Stellen außer- halb Berlins nur dann mit Sicherheit an diesem Tag erhoben werden, wenn die Schuldverschreibungen bei ihnen wenigstens zwei Wochen vorher eingereicht werden.

Die Schuldverschreibungen sind den Einlösestellen mit einem Verzeichnis einzureichen, zu dem Vordrucke von diesen Stellen unentgeltlich abgegeben werden.

Mit dem Ablauf des 31, Mai 1942 hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf. Der Betrag der etwa fehlenden Zinsscheine wird von dem Kapitalbetrag ab-

Die Einlösungsbeträge der gezogenen im Reichsschuld- buch eingetragenen Forderungen werden den Gläubigern ohne ihr Zutun überwiesen, s0 d dieserhalb nichts zu veranlassen ha

Aus der zum 1. Juni 1 - einzelne Schuldverschreibu vorgelegt worden.

Berlin, den 16. Februar 1942,

Reiehsschuldenverwaltung.

Schuldbuchgläubiger

941 ausgelosten Gruppe 36 sind ngen noch nieht zur Einlösung

Bekanntmachung

Auf Grund der $88 1, 3 und 4 der VO. über die und staatsfeindlihen Vermögens in den Gebieten vom 12. Mai

segbl. I S. 911) in Verbindung mit den eichsministers des JFnnern vom 12. Juli 1594/39/3810 und des Réi vom 29. August 1939 Ill samte beweglihe und unbe eb, am 4. erta, geb.

iehung vollks- etendeutschen 1939 (Reichs- Erlassen des 1939 Ia <sstatthalters im Sudetengau Wi/Jd. 7126/39 wird das ge- he Vermögen des Friedrih zu Mittelgrund, und seiner ietel, geb. am 1. Augu zuleßt wohnhaft. gewesen in t zugunsten des Deutschen Reiches e Reichenberg, den 16. Februar 19492.

Geheime Staatspolize1.

st 1897 zu sen, Bez. ingezogen.

Niedergrund, Tetschen, hiermi

polizeileitstelle Reichenberg. J. V.: Möller, Reg.-Rat.

Verfügung seßes über die Einziehung kommunisti- 26. Mai 1933 (Reichsges

Auf Grund des Ge \chen* Vermögens vom in Verbindung mit dem Ge staatsfeindlihen Vermögen geseßbl. I S. 479), d vom 31. Mai 1933 des. Führers und Rei (Reichsgesebbl. I S. 303) wird -das- bewegliche Vermögen

a). des Juden Dr. Alfred Jsrael Hiller;

. 28. 4. 1895 in Mußbach, bisher wohn Krefeld-Uerdingen, ‘jeßiger

v Fe YERe Jfrael ‘W es „Juden Georg Jsrae o 1897 in Schönau,

ebbl. I S. 293) seß über die Einziehung volks- und 8 vom 14. Juli 1933 (Reichs- ührungsverordnung samml. S. 207) und dem Erlasse sfanzlers vom 29.

er Preußischen Durch

f gewesen in erkeley, Kali-

eb. am 13. 5. isher wohnhaft

Kreis Leobs üg, sowie das

wesen in Essen, jeßt in USA,, rundbu<h von Leobschüß Stadt Blatt 29 tragene Grundstü>, Wassertorstraße 18,

c) des Juden Heinrih Zsrael Sonnenberg, geb. am 18, 8. 1895 in Selters/Montabaur, bisher in Düsseldorf, jeßt angeblih in Kanada, sowie das im Grundbuch. von Koblenz Band 65 Blatt 2573 einge- tragene Grundftü>, Rizzastr. 22,

d) des Juden Karl Heymann, geb. am 22. 12. 1887 in Gelsenkirchen, zuleßt wohnhaft gewesen in

i ortugal, ‘und seiner Ehefrau

ohr, geb. am 1. 7. 1903 in. Hamborn,

sowie der Kinder Hedwig Hortense, geb. am 4. 2.

sseldorf, und Rosemarie, geb. am 6. 9.

sowie die im Grundbuch von

Derendorf Blatt 4698, Ober-

Düsseldorf, Gertrud geb.

1922 in 1924 in Düsseldorf, Flingern Blatt 5519,

Poftscheckkonto: Berlin 41821 [942

bilkf Blatt 6115 und Duisburg Band 27 Blatt 1166 eingetragenen Grundstü>ke Düsseldorf, Gerresheimer Straße 124, 126, 128, 130, 131, 133; Krahe- straße 2—19, 19 a, 19 b, 20—23, 25, 27, 29, 31, 07, 57 a; Mettmannuer Straße 7, 9, 11, 12, 14, 15; D uibu L R 20, Karl-Rudolf-Str. 178; Duisburg-Hamborn, arl-Morian-Straße 21, Duis-

burger Straße 26, Holtenex Straße 3, mit der Maßgabe zugunsten des Deutschen Reichs, vertreten durh den Reichsminister der Finanzen, eingezogen, daß mit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Versügung im Deut- en „Reichsanzei er und Preußischer. Staatsanzeiger diese ermogenswerte Eigentum des Deut’chen Reiches werden. Gegen diese Verfügung ist ein Rec)tsmittel nicht gegeben.

Düsseldorf, den 13. Februar 1942, Der Regierungspräsident. F, A:: Pfeffer.

Anordnung

der Haupttreuhandstelle Ost über die Liquidation der Posener Landschaft (Poznanski Ziemstwo Kredytowe), Posen

81

(1) Die Posener Landschaft wird aufgelöst.

(2) Auf Grund $ 24 und 25 der Schuldenabwi>lungs- verordnung vom 15, August 1941 (Reichsgesebbl. 1 S. 516) bestimme ih:

Die Befriedigung der Ansprüche deutscher und ihnen gleih zu behandelnder Gläubiger aus Pfandbriefen, Certi- ifaten und bis 1. Fanuar 1942 L Zinss cheinen mit Auss{hluß der auf polnische Mark lautenden

fandbriefe und Certifikate sowie der Papiermark- Zins- scheine erfolgt zum Nennwert unter Umrechnung zu den in F 3 genannten Kursen, und zwar: a) hinsichtlih der Pfandbriefe gemäß $ 14 der Schul- denabwi>lungsverordnung durch Zuweisung von deutshen 4% landschaftlichen Pfandbriefen zum Kurje. von 102!/2%, soweit die verwertbaren De>kungshypotheken dies zulassen, b) im übrigen und hinsichtlih der Certifikate und Zinsscheine in bar aus Zuschüssen des Deutschen Reiches (Haupttreuhandstelle Ost). Die näheren Bestimmungen werden in einem Ein- lösungsangebot festgeseßt, das im Deutschen Reichsanzeiger und in der Tagespresse veröffentlicht wird.

(3) Die Regelung der übrigen nah der Schuldenabwi>- lungsverordnung bestehenbleibenden Verpflichtungen bleibt vorbehalten.

82

find (1) Deutsche und ihnen gleih zu behandelnde Gläubiger ind:

a) Denische Staatsangehörige,

b) Deutsche Volkszugehörige, die in die deutsche Volks- liste Abt. 3 eingetragen werden,

c) Angehörige des Protektorats Böhmen und Mähren,

d) Juristische Personen des öffentlichen Rechts mit dem Siy im Deutshen Reih oder im Protektorat Böhmen und Mähren, soweit ihre Forderungen nicht auf Grund der Schuldenabwi>lungsverordnung er- loschen sind,

e) Juristishe Personen des Privatrechtes, Gesell- chaften und andere Personenvereinigungen, wenn ie Mehrheit- der Anteile oder Beteiligungen am 1. September 1939 Personen zu a—d gehörte und die saßungsmäßige erwaltung aus solhen Per- sonen besteht.

(2) Der Berechtigte hat nachzuweisen, daß er am 1. Sep-

tember 1939 Eigentümer (Altbesiver) des Pfandbriefes, Certi-

ikates oder Zinsscheines war oder daß er das einzulösende pier von einem gleichfalls berehtigten Altbesißer erworben

hat. Jm Falle des Erwerbs dur Einzelrechtsnachfolge kann der Berechtigte seine Ansprüche nur gemeinsam mit dem Alt- besißer geltend niahen. Es kann verlangt werden, daß der Altbesiß dur< Urkunden ‘nachgewiesen wird.

(3) Etwaige Zweifel darüber, ob die Vorausseßungen

der Absäße 1 und 2 vorliegen, entscheidet die Haupttreuhand- stelle Ost in Berlin. s

83 Die Nennwerte der nah Absaß 2 zu befriedigenden

Pfandbriefansprüche- sind folgendermaßen umzuvechnen:

1 Zloty 50 Reichspfennige

1 Golddollar 9 Zloty

1 Dollar = 5,4 Bloty

1 Mark = 6 Reichspfennige. 8 4

Die Haupttreuhandstelle Ost behält sih vor, die Geltend-

= -

machung der Pfandbriefansprüche in dem in $ 1 Abs. 2 ge- nannten a nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zuzulassen.

vorher im Deutschen

er db ris wird mindestens ‘einen Monat eih8anzeiger bekanntgemacht.

) 85 Mit Pfandbriefen der Posener Landschaft können Ver-

pflichtungen gegenüber der Posener «Landschaft ni<ht mehr guriidgegahlit werden (vgl. 8 - 6- der Las übex die 3 e

ährungsumstellung von Schuldverhältnissen in den in das