1942 / 53 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 04 Mar 1942 18:00:00 GMT) scan diff

-—

Eins

ODrauieuburger Chemische Fabrik [47001]. Aktiongese Uh s

Vilanz zum 30. September 1941. [ —— m

Aktiva. Anlagevermögen: Maschinen und maschinelle

Anlagen Betriebs- und Geschäfts- inventar . .

Zugang

.-1 152/61 T 153,61 Abschreibung . 1 152,61

Du urzleb. Wirtschaftsgütec: Zugang . . . 255,75 Abschreibung . 255,75 Beteiligungen 90 837, Zugang . . 82 000,— 172:887,—

Abschreibung 22 835,—

Umlaufvermögen:

Roh-, Hilfs- und Betriebs-

stoffe . 186 981,58 Fertige Erzeug-

nisse, Waren 195 220,83 Wertpapiere . 96 947,50 Eigene Aktien

nom. 88 000,—

Erwerbspreis 79 200,— Hypotheken und

Grundschuld. Von der Gefsell-

chaft gel. An-

zahlungen . 281 406,95 Forderungen a.

Grund von

Warenliefe-

rungen und

Leistungen . 993 426,24 Wechselbestand 429 395,97 Wechsel zum Jn-

Tao 2 680,10 Kassenbestand

einschließli<

Reichsbank- u.

Postsche>gut-

haben . s Andere Bank-

guthaben . 340 331,52 Sonstige Forde-

rungen . . 62 839,52

B

41 633,80

Pasfiva. Grundkapital . Rüdlagen: (

Geseßliche Rü- lage . . . 170 000,— Andere Rü- lagen . 150 000,— Wertberichtigungsposten: des Anlagever- mögens . 50 000,— des Umlauf- - vermögens 240 103,56 Rückstellungen für unge- wisse Schulden . « « « Verbindlichkeiten: Verbindlichk. auf Grund von Warenlieferungen u. Leist. . 517 414,08 Sonstige Ver- bindli<hk. . Nicht erhobene Dividende 830 030,— Posten, die der Rechnungs- abgrenzung dienen Gewinn: Gewinnvortrag aus 1939/40 . 16 695,79 Gewinn aus 1940/41 . 74 371,29

Bürgschaft R. 243 802,21

79 645,47

2 810 075

2 810 075

RA [5

2 660 069

900 000

290 103

578 032

627 0895:

3 782

91 067

Gewinn- und Verlustre<hnung

zum 30. September 1941.

e

Aufwand. Löhne und Gehälter Soziale Abgaben . . Abschreibungen und Wert» berichtigungen: auf das Anlagever- mögen 24 243,36 auf das Um- laufver- mögen 51 545,95 Steuern vom Einkomnmten, vom Ertrag und vom Vermögen Beiträge an Berufsvertre- tungen f ; i Außerordentliche Aufwen- dungen Reingewinnú zum 30. Sep- tember 1941 74 371,29 Gewinnvortrag / aus 1939/40 16 695,79

Ertrag. Ertrag nach Abzug der Auf- wendungen gemäß $ 132 A.-G «

Erträge aus Beteiligungen Zinsenertrag

Außerordentliche Erträge . Gewinnvortrag a. 1939/40

929 585/97

929 585197

RAM 422 539 12 807/91

T5 789

306 387: 6 995 14 000

y 91 067

860 340/02 6/80 35 45218 17 091/18 16 695/79

Nach dem abshließenden Ergebnis

meiner

pflichtmäßigen Prüfung

auf

Grund der Bücher und Schriften der Gesellschast sowie der vom Vorstand er- teilten Aufklärungen und Nachweise ent- sprechen die Buchführung, der Jahres- abschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den ge-

seblichen Vorschriften.

Berlin, im Dezember 1941. A. Gottfr. Vogt, Wirtschaftsprüfer. Jn der Hauptversantmkung vom 24. Fe-

Erfte Beilage zum Neichs- und Staatsanzeiger Nr. 53 vom 4. März 1942, S. 4

bruar 1942 wurde der Abschluß zum 30. September 1941 genehmigt und die sofort zahlbare Dividende für das Geschäftsjahr 1940/41 auf 6% festgeseßt. Die Auszahlung erfolgt gegen Einlieferung des Dividendenscheins Nr. 13 in Verlin : bei der Dresdner Bank und bei der Reichs - Kredit - Gejell-"| <haft A.-G.

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehören an< Justizrat Dr. Rudolf Dix, Berlin, Vorsißer; Dr. G. A. Bruhn, Hamburg, stellv. Vorsißer; Otto Berger, Völklingen; Max Thiele, Hamburg.

Der Vorstand. Georg Hippe. Ernst Unverzagt.

S Mechanische Weberei Niederorschel Aktien gesellschaf}t, Hannover. Bilanz per 30. Funi 1941.

RA

[47007]. Aktiva. Anlagevermögen: Bebaute Grundstü>ke mit

Geschäfts- und Wohnge- bäuden . . „15 880,— | Abschreibung 300,— Bebaute Grundstüce mit Fabrikgeb. . 107 000,— Abschreibung 2 700,— Unbebaute Grundstüdte Maschinen und maschinelle Anlagen . . 155 800,— Zugang .. 6727,55 é 162 92/,99 Abgang .. T 162 452,55 Abschreibung 14 102,55 Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstt. 4 600,— Zugang . . . 3 394,95 Abschreibung . 2 564,95 Umlaufvermögen: Warenvorräte: Roh-, Hilfs- und Be- triebsstoffe 122 074,41 Halbfertige Erzeugnisse 93 787,80 Fertige “Er- zeugnisse . 76 262,02 Forderungen auf Grund v. Warenlieferungen u. Lei- stungen

148 350

292 125

1 170 1 182 . 3 252 Sonstige Forderungen . . 5 410 Posten, die ver Rechnüngs3-

abgrenzung dienen , 7516

592 836 Passiva. E Grundkapital...» Geseßtliche Rücklage « » Rückstellung .. Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten gegen- über Konzernunter- nehmen 342 195,22 Verbindlich- keiten gegenüber. , Banken . Sonstige Ver- bindlihk. . 83 019,98 Posten, die: der Rechnungs- abgrenzung dienen .

. 200 000 20 000 10 000|—

649,57 345 864|77

16 972/21 592 836/98 Gewinun- und Verlustre<hnung.

m S Gz ——

RAMA 5

- 273 004/58 32 155/53

19 667/50

10 920/84

1 535/58

141 627/23

478 911/26

Aufwendungen. Löhne und Gehälter Soziale Abgaben . Abschreibungen î H 4 Besißsteuern . . Gewinn 1940/41

Erträge. Rohertrag nach Abzug der auf der Seite der Auf- wendungen nicht beson- ders ausgew. Posten . .

478 911/26

478 911126

Berlin, den 4. Februar 1942.

Der Vorstand. : Baumann. Bö>er.

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner pflichtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschast sowie der erteilten Auf- klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung und der Jahresabschluß den geseßlichen Vorschriften.

Berlin, den 6. Februar 1942,

Dr. F. E. Ger>e, Wirtschaftsprüfer.

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Mitglieder an: Dr. Franz Reuter, Vor- sier; Dr. Otto Meynen, stellv. Vorsißer;

Sonstige ver-

Dr. Alfred Keichel.

Kölner Kassen-Verein A.-G.

‘Vilanz per 31. Dezember 1941.

E

[47010]. Aktiva. Barreserve: . Kassenbestand 4 Guthaben auf Reichsbank- giro- u. Post- \che>konto Eigene Wertpapiere:

17,13

. 47 505,97

nleihen und verzinsliche

Schazzanweisungen

Reichs und der Länder 566 951,67

zinsliche

Wertpapiere 145 004,50

des

Sämtliche Werte darf die Reichsbank beleihen.

Kurzfällige

Forderungen

unzweifelhaster Bonität

und Kreditinstitute

Liquidität gegen

Davon sind N. 386578,07

täglich fällig. Schuldner RAM —,— geded>t

durch

börsengäng. Wertvapiere

RAM —,— geded>t

durch

sonstige Sicherheiten. ' Betriebs- und Geschästs-

ausstattung

Nicht eingezahltes Grund-

atl. ¿e 5 M

Posten, die der Rechnungs-

abgrenzung dienen Verlust

Passiva. Gläubiger a) Guthaben

deutscher

* Kreditinstitute, täglich fällig R.A 709 534,59,

b) Sontftige R.A 2924,60. Von der Summe a

b) entfallen A 712 4

auf jedeezeit fällige Gelder. Grundkapital. . ..

Gesebliche Rücklage Sonderrüd>lage

Gläubiger

) und 59,19

Posten, die der Re<hnungs- abgrenzung dienen . .

71 81

Gewinnvortrag Verlust 1941

39,02 47,44

1 520 426'69

1 520 426l6

Ba [9

711 956

386 578

480

Tis

4

371 250|—

1. 229/93 1 008/42

712 45919

500 000 50 000 250 000

7 967

Jn den Passiven sind enthalten:

] Gesamtverpflichtungen nah $ 11 Abs. 1

des Reichsgeseßes über das Kreditwesen

RAM 712 459,19

Gesamtes haftendes Eigenkapital nah $11, Abs. 2 des Reichsgeseßes über das Kreditwesen KM 178 750,—

Gewinn- und Verlustre<hnung

; per 31. Dezember 1941.

Handlungsunkosten: Gehälter und Löhne Geseblihe Soziale

gaben :

Ab-

Sonstige Aufwendungen Steuern N

Beiträge der Kontoinhaber Gewinn auf Effekten . .

Gebühren Zinsen

Außerordentliche Erträge

4 Gewinnvoctrag . .

Verlust

Der Vorstaud,

Müller.

166 145

RM D 113 026/33

3830

36 237|79 |

13 050

84 567/60 5 982/10 14 78171 47 488/72 5 177/59 7 139/02 1 008/42

166 145116 | Köln, den 31. Dezember 1941.

Langenberg.

Nach dem abschließenden Ergebuis un- serer pflihtgemäßen Prüfung auf Grund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Auf- flärungen und Nachweise entsprechen die- Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahres- abschluß erläutert, den geseßli<hen Be-

stimmungen.

Köln, den 5. Februar 1942.

Rheinish-Westfälisthe Treuhand A.-

Dr. Simon,

aus den Herren: Jean Baptist Rath, Vor- ] sißer; Dr. Arnold Frese, 1. stellv.

Revision“

G.

} ppa. Prinz,- Wirtschaftsprüfer. Der Aufsichtsrat seßt sich zusammen

or-

siber; Max Zentner, 2. stellv. Vörsiger; Wilhelm Groß, Hubert Haug, Paul Hegel, Dr. Friy Heitkamp, Dr. Leopold Valentin

Kaufmann, dinand Rothe,

Dr. Leo Menne, Johann Heinrich von

Dr. Fer-

Stein, Dr. Wilhelm Alfred Wolff. Der Vorstand besteht aus den Herren: Otto Ferdinand Müller, Köln; Friedrich

Langenberg, Köln.

Hessische Lichtspieltheater Aktiengesellschast

[470121].

Bilanx auf 31. Dezember 1940.

ren

Aktiva. I, Anlagevermögen:

1. Betriebs3- und Geschäftsausstattung 2. Theaterbetriebe (aktivierte Baukosten):

Stand am 1.1.1940 „, .., Abschreibung“. .

IT. Umlaufvermögen:

..

1, Der Gesellschaft gehörige eigene Aktien - nom.

2. Forderungen an Konzernunternehmen

3. Bankguthaben ITT, Verlust: Verlust 1940

in Darmstadt.

; l 15 000,— T5 000,—

1,—

127 096,24 . 14 049,50-

20 111,13

hiervon ab Gewinnvortrag aus 1939 . , 13 622,16

Ñ

141 146

6 4886|“

f. 8, Kassenbestand und Postsparkassenguthaben

: Berlin, stellvertretender Vorsißer; Dr.-Fng.

me V A Passiva. i E E II. Gesegliche. Rücklage 4 ITI. Rüstellungen für ungewisse Schulden IV. Verbindlichkeiten: - 1. Verbindlichkeiten auf Grund von Leistungen . . 2, Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen 3. Darlehen T S

L

135 000 - 13 500 35 546

28 387,—

9 213,— 38 590|-

222 636 1940,

RAM 2160 15 000 1 997 45 935 2TT8 24 75 000 5 682

148 577

4 pi

Gewinn- und Versustre<hnuna für das Geschäftsjahr

|

Aufwendungen. Löhne und Gehälter Abschreibungen auf das Anlagevermögen Zinsen, soweit sie die Ertragszinsen übersteigen Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und vom Vermögen Alle übrigen Steuern s Geseßliche Beiträge an Berufsvertretungen Außerordentliche Aufwendungen Alle übrigen Aufwendungen. .

S0 A I Uh: LO:DO. Le

13 622 127 096

1 370

. Gewinnvortrag aus 1939

. Reinertragsanteil an Palast Lichtspiele A.-G., Stuttgart . . ..

. Außerordentliche Erträge einschließli<h der Beiträge, die durch die

. - Auflösung von Rü>stellungen gewonnen sind

. Verlust: Verlust 1940 20 111,13 hiervon ab Gewiunvortrag aus 1939. , , . 13 622,16

Darmstadt, den 22. Dezember 1941, Dex Vorstand. Zix.

Nach dem abjschließenden Ergebnis meiner pflihtmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Auf- klärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den geseßlihen Vorschriften.

Darmstadt, den. ]2. Januar 1942. :

i “Dr. Jünger, Wirtschaftsprüfer.

A Aufsihtsratsmitglieder sind: Direktor Erwin Schmid in Stuttgart ( ”or- siber); Dr. Hans Stiry in- Darmstadt (stellv. Vorsiger); Prokurist Rolf Theile in Frankfurt a. Main-«

VorstanD ist: Walter Zix in Darmstadt.

s Uriadne Draßht- und Kabelwerke Aktiengesellschaft, Wien XI. x Bilanz zum 30. September 1941.

Aktiva. RM I. Anlagevermögen: 1. Bebaute Grundstücke mit: a) Wohngebäuden: Stand am-1, Ok- tober 1940 Abschreibung b) Fabrikgebäuden: Stand am 1. Ok- tober 1940 i: Abschreibung 2. Unbebaute Grundstücke: Stand am 1. Oktober 1940 134 816,02 Zugang 4 586,37 3, Maschinen und maschinelle Anlagen: Stand: am. 1, Oktober 1940 . . . . 534 000,— Zugang . - - . o e . . 247 451,53 781 451,53 .- . . . . 6. o . | 067,50 : 780 384,03 Abschreibung . . . « « . « . 508 384,03 4, Werkzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung: Stand am 1, Oktober 1940 . .

o 0 m2 .

D D bai bi f

6 488/97 148 57738

‘4

L

2 RA

Abgang 8

56 634,— 06 635,— Abschreibung 5, Beteiligungen H. Umlaufvermögen:

1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe . Halbsertige Erzeugnisse ._. . . Fertigfabrikate. . . . . Wertpapiere . Anzahlungen . Forderungen aus Warenlieferungen u. Leistungen

7, Sonstige Forderungen

1 126 140

1 019 525,92 | 307 522,87 119 281,56

2 437 910 939

3 564 989

.TTL. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen

Passiva. I, Grundfapital

‘IL. Rü>lagen: 1. Geseßliche Rü>lagen . . 160 000 —| 2. Andere Rücklagen . Ô . 296 000¡— ITI. Rüekstellungen i 5

IV, Verbindlichkeiten:- N 1. Hypotheken i 833/33

2, Verbindlichkeiten auf Grund von Warenliefe- | rungen und Leistungen 282 645/39 3, Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschasten 333 120/42

4. Verbindlichkeiten ge enüber Banken 658 320/09/

5, Sonstige Verbindlichkeiten 76 612 [79] 1 3651 532;

: 1 383 3 564 989/29

. V. Posten, die der Rechnungsabgrenzung dienen Gewinn- und Veriustre<hnung zum 30. September 1941. n T g E D n

Aufwendungen. 8

1 600 000

456 000 156 073

_RAMA | O 75 907/08 597 048 03 35 273101 127 841 96 “11 406'52

| 1/880 801 17

1. Löhne und Gehälter 2. Soziale Abgaben

3. Abschreibungen auf Anlagen

4. Zinsen

5, Steuern vom Einkommen, Ertrag und Vermöge 6, Beiträge an Berufsvertretungen

Erträge. L, -Ausweispflichtiger Rohübershuß . ......

) L 848 151 67 2. Außerordentliche Erträge

32 649 50 * / ‘1 880 801 17 “Ariadne Draht- und Kabelwerke- Aktiengesellschaft. : Cremer. Hampe. Koch. i __ Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfung au; Grund der Bücher und Schriften der Ariadne Draht- und Kabelwerke-Aktiengesellschaft, Wien, sowie der vom Vorstand erteilten, Aufklärungen und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahres- abs<luß etläutert, den geseßlichen Vorschriften. Wien, im Januar 1942, _, Treuhand-Attiengesellshast Wirtshafstsprüfungsgesell{chaft. ___ Sonntag, Wirtschastsprüfer. ppa. Scholz, Wirtschastsprüfer. Aufsichtsrat : Christian Bußmann, Berlin, Vorsizer; Dr. Joseph Schilklir. -,

222 636

Hunna, Wien; Dr. Theodor Langer, Wien. j Vorstand : Carl Cremer, Berlin; Ulrich Hampe, Berlin; Erwin Koch, Wiea.

[#181 1 S811 2

* portgut, insbesondere bei dem Streit der Seehäfen um die Herän-'

Victor Brünig, Berlin+ Dr. Emerich..

Peichs- und Staatsanzeiger Nr. 53 vom 4. März 1942. S. 3

: 8 22 widerhandlungen gegen diese Anordnung werden nah den $8 10, 12 bis 15 der Verordnung über den Warenver-

kehr bestraft. g 23

Diese ‘Anordnung tritt mit Wirkung vom 1. März 1942 in Kraft. Sie gilt auch für die eingegliederten Ostgebiete und die Gebiete vou Eupen, Malmedy und Moresnet.

Berlin, 3. März 1942.

Der Reichsbeauftragte für Metalle.

J. V.: Helbing. Wieprecht.

Bekanntmachung

Die am 2. März 1942 ausgegebene Nummer 18 des Reichsgesebßblatts, Teil L, enthält:

Verordnung zur Ergänzung der Verordnung" über Neuord-

nungsmaßnahmen gur Beseitigung von Kriegsfolgen. Vom

23. Februar 1942.

Zwölfte Durchführungsverordnung. zum Luftshußtgeseh (Tarnverordnung). Vom 26, Februar 1942.

Umfang: % Bogen. Verkaufspreis: 0,15 N.Æ. Postbeförde- rungsgebühren: 0,03 lL.A für ein Stü> bei Voreinsendung auf unser Postshe>kkonto: Berlin 96200.

Berlin NW 40, den 3. März 1942.

Reichsverlagsamt. Dr. Hubric.

Preußen Die Preußische Akademie der Wissenschaften hat deu

ordentlihen Professor dec Sinologie an der Universität

Berlin, Dr. Erich Haenis<, zum ordentlichen Mitlied ihrer philosophish-historishen Klasse gewählt. Der Herr

eihsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat diese Wahl stätigt. d ctn

Die Preußische Akademie der Wissenschaften hat den Ges: eimen Regierungsrat Professor Dr. David Hilbéêrt aus öttingen zu ihrem Ehrenmitglied gewählt. Der E Ie

minister E Wissenschaft, Erziehung und Volksbilduug diese Wahl bestätigt. e

44 (vorm. 6) %ige Preußische Staatsanleihe vou 1928

Die Auslosung der am 1. August 1942- ele en Schuldverschreibungen der 4 (vorm. 6) Ligen Preußischen Staatsanleihe von 1928 findet Montag, den 13. April 1942, 10 Uhr, öffentli<h in unserem Dienstgebäude, Oranien- straße 106/109, statt.

Berlin, den 2. März 1942.

Preußische Staatsschuldenverwaltung.

Bekanntmachung Die heute ausgegebene Nummer 2 der Preußischen Geseß-

sammlung enthält unter

Nr. 14 561. Anordnung über die Regelung der baupolizei- O een in den Gemeinden Mellneraggen (ein- ießli< Försterei), Bachmann: und Althof (Landkreis Memel).

31. Dezember 1941. of

Umfang: % Bogen. Verkaufspreis: 0,20 Versandgebühr von. 3: Rpf. Zu beziehen durch: Verlag (G. SchenÆ), Berlin W 15, Lietzenburgerstraße 31, und. dur<h den Buchhandel.

Berlin, den 4. März 1942. i E

Geschäftsstelle der Preußishen Geseysammlung

RA, Fuaüglidh einer

Nichtamtliches Verkehrswesen

Enropäis<he Verkehrsfragen Ein Vortrag von Staats- sekretär i. W. Koenigs

Jn der Vortragsreihe des Vereins Berliner Kaufleute und dustrieller und der Wirtschafts-Ho<schule Berlin „Europäis es ri arde E spra<h am 83. O ekretär i. W. Gustav Koenigs über „Europäishe Verkehrsfragen“. Wie die deutshe Wirtschaft dur< ihre Lieferaufträge mittelbar das Produktionsprogramm der europäishen Wirtshaften bestimme und dadur< vom Eismeer bis zu den Alpen und vom Atlantik bis in das Frnere Rußlands einen einheitlichen Wirtschafts- Berteb geshaffen habe, so werde Deutshland auf dem Gebiete des Verkehrs den europäischen Staaten Anforderungen stellen, welche diese dahin bringen, ihre Verkehrsanlager und Verkehrsmittel dem egenen Güteraustaush anzupassen.

an müsse, wie bisher, auf dem Gebiet des Verkehrs] Deutschland müsse im zwischenstaatlihen

Wah ette end sein. Wechselverkehr und im Transitverkehr die tehnis<he Abwi>lung* des Verkehrs über die Argent hinweg reibungslo8 sicher» feellèn, - Deutschland müsse endli dafür sorgen, daß Ve auten, welche für diè europäishe Wirtschaft lebenswichtig seien, von den territorial beteiligten Staaten aber aus te<hnisher oder el Leistungs\{wäche nicht hergestellt werden könnten, im ahmen einex europäischen Gemeinschaft8anspannung aus8geführt würden. Der Vortragende erläuterte diese These für die Eiseù-- bahn, die Wasserstraßen und die Ae OUAMNIEe, die Landstraßen den Krastverkehr, die Seeschiffahrt und die Luftfahrt. Wett- .

bewerb und Leistungskampf werde es au<h in der europäischen. f

Verkehrsgemeinschaft geben. Bei allem Ringen um das Trans8- iehung von Verkehren, müßten sih die Beteiligten aber der Zu- gremengepbrigteit innerhalb des europäischen Kontinents bewußt.

ann

Aus der Verwaltung

Keine Steuer vom Erbe Gefallener

Der Reichsfinanzminister i si damit einverstanden erklärt, ß die Finanzämter Erbschaststeueransprüche in Erbfällen von hrmachtangehörigen, die im gegenwärtigen An gefallen

nicht geltend Weben Bereits gezahlte Steuer träge sind

u erstatten. Den Wehrmacht3angehörigen werden die üblichen ersonengruppen des Kriegseinsaßes - auch partei gleihgestellt,

esondere die im Rahmen der Wehrmacht eingeseßten Ange- rigen des Reichsarbeitsdienstes. Die erglnstigua mmt au rsonen in Betracht, deren Tod une e eines Angriffs au

eihsgebiet oder eines besonderen insayes der bewaffneten

acht eingetreten ist. Gefallen im Sinne des Erlasses ist au<

wer an den Folgen einer während des gegenwärtigen Krieges

littenen WehrdienstbesGädigung oder einer dieser gleichzu-

ellenden Beschädigung gestorben oder wer verschollen ist.

v. Deder's f

ehr8- ]'

Die Gründung des Jnstituts für <emis<he ‘Technologie synthetisher Fasern in Breslau Gründungsrede Reichsministers Rust

Jn- der Hindenburg-Aula der Technischen Pee: in Bres- lau wurde am- Dienstag vormittag. in einem feierlichen akademi- hen Festakt die Gründung des Jujtituts für <emishe Techúologie

uthetisher Fasern vollzogen. Jn dem ersten wissenschaftlichen

nstitut diesex Art in Deutschland, das aus den in Schlesien wirkjamen Kräften der Zellwolleindustrie selbst entstand, wird die Stelluug Séhlesiens als führendes Textilland in Deutschland erneut weithin sihtbar unterstrihen. Der Wert der neuen wissen- schaftlichen Forjschungsstätte, als. einem Baustein in dem großarti- gen Gebäude der wissenschaftlichen Einrichtungen der alten Kultur- und Hochshulstadt Breslau, wuxde bei der Gründungsfeiex ein- dru>svoll sihtbar dur die Teilnahme zahlreicher E Männer der Partei, der Wehrmacht, des wissenschaftlichen Lebens und der Wirtjchaft Breslaus und Schlesiens und erhielt darüber hinaus besondere Bedeutung dur< die Tatsache, daß der Reichsminister für Wilen! aft, Erziehung und Volksbildung, Rust, persönlich in einer grundsäßlihen Rede die Gründung des JFnstituts vollzo und dabei die Stellung von Universität zu. Te<nisher Horhschule bzw. beide zusamnien der Wirtschaft gegenüber umriß.

Die von Brahms als Dank für die Verleihung der Bres- lauer Doktorwürde geshaffene Akademische Festouvèrtüre war der

S Auftakt der Feierstunde, die für den erkrankten

Rektor der Technishen Hohshule von dem Prorektor, O Beger, mit der Begrüßung der Gäste, insbesondere des Ministers und des Gauleiters und Oberpräsidenten Hauke, und einem Hinweis auf die Bedeutung des neuen Fnstituts für die

‘deutsche Fasêércforshung eingeleitet wurde.

Dann nahm Reichsminister R u st , der bei seiner Ankunft

“die Front dex vor der Hochschule angetretenen Studentenkompanien ¡abge ritten war, das Wort. Ec ging in seinen grundlegenden s über Wissenschaft, Kultur und Technik davon aus, daß die Hauptstadt Breslau und ihre Universität in ihrer reichen {Ge <hihte zu aller Zeit Ausgangspuukt einer kämpferischen

„nationalen Geisteshaltung gewesen sind. Die Hochschulstadt ‘Breslau kann für si<h in Anspruch nehmen, eine alte und die

größte Stadt und Zentrale der deutshen Ostkolonisation und

«Handelsmetropole an einer urdeutschen europäischen Handelsstraße

u sein, die immer für Lo Cte mit dem Gesicht na< dem Osten ämpfte, die um 1500 herum bereits größer war als die aamalige ei<S8haupt tadt Wien, und die den Grundftein zu îhrem Dom bereits 50 Jahre vor dem des Kölner Doms gelegt hat. Buacs der Große erwarb Schlesien als eine xeihe Provinz, eren besonderes Schicfsal es war, daß sie ihren Wohlstand der Größe Preußens und damit dem Werden des Großdeutschen Reichs ‘opferte. Die Universität Breslau und ihre Hohs<hullehrer haben in ihrem besonders s<weren Existenzkampf mit zähem Willen durchgehalten und damit dem größeren Reich ein. Zeugnis dafür erbra<ht, daß es sih lohnt, dem Geistesleben dieser Stadt für die Hukunft besonders zu helfen und ihren Trägern größere Aufgaben anzuvertrauen. Jn Zukunft, so betonte der Minister, glaube er die Wirkungsmöglichkeit derjenigen Hochschulstädte am besten sicher- s die in ihren Mauern Universität und Technische Ho<hschule

einander haben. |

Die Technik hat \ih heute mehr denn je aus En Bes dürfnissen heraus ihr eigenes Dasein geshasfen und sih eben- bürtig neben alle übrigen Wissenschaften gestellt. Daß das neue

n titut in Breslau eine geeignete Leon at, beweist die atsache, daß diese Universität eine hoh leistungssähige landwirt-

ha tliche Fakultät, die Technishe Hohschule ihrerjeits eine ebenjo

d Mags ige Ma <hinenbau- und elektrotehuishe Abteilung besißen. Die im Spätherbst 1940 vollzogene Gründung eines ‘Kai U OLEEIS für landwirt \caftliche Arbeitswissen-

it Gal in Breslau konnte auf dieser Grundlage eine Eiurichtun

affen, die in der Ausrihtung auf den östlihen Raum wesentli azu beitragen wird, die Methoden landwirtshaftlicher Erzeugun dur< Einschaltung modernster T be Apparate umfangs- un qualitätsmäßig zu steigern. Eine solhe umfassende wissensGaftlihe

Arbeitsstätte 1st aber nur an einem Ort mögli, wo korrespon- dierende Disziplinen und der Wille geiietlames Bearbeitung solcher Probleme vorhanden sind.

Die Gründung des Me für <hemishe Technologie uthetisher Fasern an der Technischen Hohshule zu Breslau t ein Beispiel dafür, daß hier Kräfte p f A aus dem Lande <- anmeldeten, um dem Schiksal nachzuhelfen; um mit ihrem nsaÿ der Staatsführung den Beweis gzu geben, daß hier in

Breslau arbeit8- und opferbereite Kräfte der Wirtschast an der Arbeit sind, - um ihrerseits ihre eigenen Forshungsauliegen utt denen der Nation zu verbinden, damit aber zu gleiher Beit ein

¿eitgemäßes Zeichen dafür geben, baß die deutsche Wirtschaft, hier ein besonderer Zweig der deutshen Jndustrie, die Forderung

der Zeit erkannt hat. Reichsminister Rust spra seinen und den besonderen Dank der Reichsregierung dem weitsihtigern: Stifter des Jnstituts, Generaldirektor Dörr, Hirschberg, aus, dessen

Junitiative das Werk zu danken sei, das er in dieser Stunde be- gründen dürfe, und das bei den günstigen Vorbedingungen, ge-

fest dur eînen Gauleiter, der erfüllt ist von seiner Mission, einem Gau einé hohwertige Hochschulstadt zu erhalten, reihe

Erfolge bringen werde.

s Sen hielt Generaldirektor Dörr den Festvortrag über das Thema „Die Technologie der synthetishen Textilfaser gern und heute“. Er wies auf die Tatsache hin, daß unsere extilversorgung ohne die vielen hundert Millionen Kilogramm ¿r hemischer Fasern in Frage gestellt wäre, die wir heute in Deutsch- land erzeugen. Voraussezung für die gewaltigen technischen Fortschritte der lehten Fahre war die Erkenntnis, daß die Faser- eigenshaften stark von der Qualität des Helistof[8 bestimmt werden und daß Zellstoff und Zellwolle ein untrennbares Ganzes bilden. Die notwendige Verbreiterung der Rohstoffbasis ist mit der Einschaltung des Kiefernholzes und von Pflanzen mit ein- jührigem Wachstum (Stroh) weitgehend erreiht worden. Dabei wurde sogar die Zellstoffqualität in wihtigen Punkten verbessert. Als bedeutsamste te<hnishe Neuerungen bei der eno fgewinnung wurden die saure Vorhydrolyse und der direkte Uebergang des Bellsto E von der ie der Bellstoff-¿Fabrik in te falisierungseinri<htung der Zellwolle-Fabrik eingeführt. Bei der Zellwolle wiederum ist die Rentabilität des Vers, dur< Ses des fast restlos kontinuierlihen Praduktions- Bie bedeutend verbessert worden. Die 8fkose-Faser läßt sih heute, je nah Wahl der Methode, genau auf den En Verwendungszwe> abstimmen. Sowohl hinsiht- D S Let ace au der Preisgestaltung steht e ose-Faser gegenwär vor einem weiteren erhebli »Entwielun r 7 L Dn ur< die erwähnte Vorhydrolyse gelang es, den werxtvollen Róöhstoff Holz weit stärker als ener auSzunuben, Nunmehr _leisten die bisher als Ballast mitgel eppten Hemizellulosen B willkommene Beiträge zu unserer Ernährungswirtschaft, und hon beim gegenwärtigen Umfang unserer Zellwolleerzeugung könnten auf diesem Wege orts über 100 000 t Eiweiß gewonnen werden. Auch andere Stoffe, wie Harzsäuren, Fettsäuren, Pektin. Vanilin und Wachs, können bei der Zellwolle-Zellstoff-Herstellung mit- erzeugt werden. Eine wichtige Aufgabe entsteht der Forschung und der Technik ferner dur< die Notwendigkeit zu rationeller Ausnuzung der Beni: Angesichts der aan hier benötigten Mengen bedeutet es nicht zuleht die Lösung eines Transport-

b

problems, wenn die Hilfsstoffe zum größten Teil aus dem Ver-

nun auch die der volljynthetischen Faser

ahrens

erstellung der

| Wiüiriscaftsteil

fahren zurü>gewonnen werden. Dazn tritt der Gesichtspunkt, die Gewässer von s<hädlihen Ahfallstoffen freizuhalten, ein Problem, dessen Lösung man mit der Umwandlung der Abfall- stoffe in Wertstoffe bereits bedeutend näher gekommen ift.

Zu der Erzeugung der Zellulosefaser i} seit einiger Zeit ekommen, und damit hat das Gebiet der chemischen Fee eine Ausweitung erfahren, diè eine Jntensivierung der wi en En Forschung und ihre Konzentration an einex Stelle unerläßlih macht. Die Stiftung eines besonderen Forschungsinstituts für die Technologie der uet en Faser an der Technishen Hochshule in Breslau ur die Phrix-Werke AG erhält im Hinbli> aus die bedeutende, in der beteiligten Jndustrie investierten Beträge eine besondere Note. Jn der Hauptsache soll das Institut die Kenntnisse auf dein Zellulosegébiet und über den Ein|ay neuer Rohstoffe und Aufshlußversahren vertiefen. - Ferner sind neue Ausgangsstoffe zusammen mit der Jndustrie auszuwerten, die wissenschastlichen Grundlagen für die Erhöhung der Gebrauchstüchtigkeit der hemis hen Fajer zu schaffen, die EULCa R N zu erweitern und das Herstellungsverfahren vollsynthetisher Faser zu ratio- nalisieren. C wird die Heranbildung und Schulung des

Nahwuchses eine bedeutsame Aufgabe dilden, insbesondere soll

S i

E

den aus dem Kriege heimkehrenden Studierenden sofort eine .

Einsaumöglichkeit zur Verfügung stehen.

Nach dem Festmarsh von ( ¡tr Hanke mit dem Dank an den Reichsminister und an General- direktor Döxr die Versicherung, daß Universität und Technische Hochschule bei dem ihm vom Führer übertragenen Plan der Neus- gestaltung Breslaus einen Raum zugeteilt erhalten werden, derx

ichard Strauß verband Gauleitee -

ihrer Bedeutung in der kommenden Entwi>lung entsprechen wird.

Keine Abschreibung vom Veschästswert bei Einschränkung odex |

Stillegung des Betriebs während des Krieges

Viele Betriebe mußten während des Krieges aus kriegswirt- chaftlihen Gründen eingeshränkt oder stillgelegt werden. Viele O he von Betrieben dieser Art haben beim Erwerb ihres Betriebs Aufwendungen für einen Geschäftswert gemacht. Sie

aben deshalb den zu diesem Zwe> ausgewendeten Betrag als }

\häftswert afktiviert. Es ist die Frage entstanden, ob der Teilwert eines solhen Geshäftswerts infolge der kriegsbedingteæ Einschränkung oder Stillegung des Betriebs unter den Buchwert ogt ist und deshalb Abschreibungen vom Geschäftswert möge

ih sind, obwohl dex Betrieb nah dem Krieg voraussihtli<h

wieder im früheren Umfang betrieben werden wird. Die Frage

ist, wie die Deutshe Steuer-Zeitung \{hreibt, zu verneinen. Die |

Einschränkung oder Stillegung der Betriebe ist niht_ endgültig, nderu auf hie Dauer der kriegswirtschaftlichen Verhältnisse bes

Ò ani Die meisten jet eingeschränkten oder stillgelegten Be» ;

triebe werden na< dem Krieg wieder mindestens in denselben Umfang tätig sein wie vor dem Krieg. Es wird sih dabei hers ausstellen, daß der Gesamtwert des Unternehmens dur<h dis Eini ränkung oder Stillegung während des Krieges ni

niedriger geworden ist. Es ist deshalb jeyt in der Regel ni

ulässig, Abschreibungen vom Geschäftswert vorzunehmen. Die nternehmer wenden oft ein, ein Käufer eines während des

Krieges eingeshränkten oder stillgelegten Betriebs würde für deu.

Geschäftswert di aufwenden. Daraus ergäbe sih, daß derx Teilwert des vgs äft8werts unter seinem Buchwert liege. wird übersehen, daß bei Betrieben, die während des Krieges ein- geshränkt oder stillgelegt worden sind, ein Kauf zu einem normalen Kaufpreis kaum zustande kommen kann. 8 6 Ziffer k Satz 3 EStG unterstellt aber, s der Teilwert dem wirklichen Wert des Wirtschaftsguts entspriht. Dabei ist dieser zwar a

den Käufer abgestellt. Es ist aber zu beachten, daß der Begri

des Teilwerts aus dem Begriff des gemeinen Werts entw1i>

worden ist. Bei dem gemeinen Wert kommt es darauf an, welchen Betrag der Nee unter gemeingewöhnlichen Ver» hältnissen erzielen würde. x Jnhaber eines jeßt eingeshränkten oder stillgelegten Betriebs würde aber in der Regel sein Unter» nehmen ni<t unter dem Bilanzwert veräußern, solange er bei \sachliher Würdigung der Verhältnisse nah dem Krieg wieder mit einer Beschäftigung im früheren Umfang re<hnen kann. Es ergibt sih au daraus, daß die Teilwerte der Geschäftswerte in den bezeihneten Fällen in der Regel nicht unter den Buchwerten

liegen. Abschreibungen vom Geschäftswert. find deshalb bei Be.

trieben, die während des Krieges eingeschränkt oder s\tillgelegt worden sind, in der Regel zurzeit nicht zulässig. Der Reichs- finanzhof hat das in einem Urteil vom 7. Januar 1942 aus» tee Das Urteil wird demnächst im Reichsstenerblatt ver-

offentliht werden.

Wirtschaft des Auslandbes

Erfolg eiuer ‘shweizerishen Konverfionsanleihe Bern, 3. März. Die vom Bundesrat ausgegebene 3% % eid-

genössis Anleihe hatte einen vollen Erfolg. e JFnhaber von bligationen bzw. Schuldbu<hforderungen der zum 1. 3. 1942 ge» fündigten 4% %igen eidgenössishen Anleihe von 1939 und der um 5. 4, 1942 fällig werdenden 414 Ligen eidgenössishen Ans eihe von 1927 haben von ihrem Konversionsrecht starken Gebrau R so daß die Barzeihnungen stark vermindert werden mußten. |

Ueber 1 Milliarde Kr Goldvorräte der Schwedif@<hen Reichsbank Sto>holm, 3. März. Der Ausweis dexr Schwedischen Nei bank zum Ultimo Februar weist große Veränderungen des Go bestandes und der Valutareserven auf. Wie „Svenska Dag- bladet“ dazu ausführt, ist der dur< die Goldkäufe entstandene Rüdcgang der Valutareserven nit so groß, da dur den Verkauf eines s{hwedis<hen Dampfers ausländische aluten S: Jn der legten Woche sind die Goldvorräte um 107,42 Mill. Kr auf insgesamt 1054 Mill. Kr estiegen. Damit haben die Gold- ritte der Schwedischen Reichs ank die Milliardengrenze über- ritten.

Warenabkommen zwishen Dänemark und der Slowakei verlängert

Kopenhagen, 3. März. Die Gültigkeit des am 29. Zuli 1941 tee fenen Warenaustaushabkommens8 zwrsGen Dänemark und er Slowakei ist bis zum 1. Mai untex gleichzeitiger Erhöhung der Kontingente um 250 000 Kronen verlängert worden.

E Ly J

Notierungen der Kommission des Berliner Metallbörsenvorstandes

vom 4, März 1942 (Die Preise verstehen sich ab Lager in Deutschland für prompte Lieferung „und Bezahlung): 2 —aeiinae: ras 127 RA für 100 in KRoymaj}jein *) desgl., in Walz-, Draht- S Z 132 ü

reßbarren, Zehnteiler « « Feinsilber : 35,50—38/50 * * T * fein

Reinnickel, 98—99% «- « « Antimon-Regulus O es

*) Die Preise für Aluminium verstehen entsprechend den Bedingungen der Aluminium-Verkaufsgesellshast m. b. H., Berlin,

abel |