1880 / 294 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[30994] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 22 260. Der Bierbrauer Philirp Zahn zu Karlêrube, vertreten durh Rechtsanwalt Dr. Rosen- feld in Mannheim, klagt gegen den Wirth Peter Großhars von Hodenheim, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, aus Bierkauf mit den Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 804 M nebst 5% Zinsen vom Klagzustellungstage an und ladet den Beklagten zur mündlicben Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 111. Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mannheim. auf

Dienstag, véu 15, Februar 1881,

: Vormittags 9 Uhr, mit dcr Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

S. Hei, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[$1003] A

Oeffeutlihe Aufforderung.

TII. 5557, - Ja der beim Königlichen Landgerichte zu Coblenz auf Betreiben des Jakob Schuster, Kaufmann zu Boppard, vertreten dur Re<ts- anwalt Justiz-Rath Adams, gegen den Anton Schroeder, Wirth, früher zu Obergondershausen wohnend, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufent- haltsort anhängigen Kollokationssache, bat der mit der Leitung des Verfahrens beauftragte Riter, Herr Landgerichts - Rath Schaumburg, unterm 11. Inni d. J. den provisorischen Vertheilungêplan angefertigt.

Der 2x. Schroeder wird hiermit aufgefordert innerhalb eines Monats von diesem Status Ein- sicht zu nehmen und seine elwaigen Einwendungen zu Protokoll zu geben. : i

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Aufforderung bekannt gemacht.

Coblenz, den 6. Dezember 1880.

: Stroh, / Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[30990] Auszug.

Die zum Armenre<{te belassene, zu Breininger- berg wohnevde gewerblose Maria Magdalena, geb. Hoube, Ehefrau des daselbst wohnenden Wirthen Peter Krumm, hat gegen ihren vorgenannten Ehe- mann Klage auf Gütertrennung zum Kgl. Land- gerite zu Aachen mit folgendem Antrage erboben :

Kgl. Landgertcht wolle die zwischen Parteien be- stehende Gütergemeinschaft für aufgelöst er- tflâren, Gütertrennung aus8spre<en, Parteien behufs Auseinandersezung ihrer Vermögens- rechte vor Notar- verweisen und die Kosten dem Verklagten zur Last legen.

Zur mündlichen Verbandlung is Termin auf den 14, Februar 1881, Vormittags 9 Uhx, beim Kal. Landgericht, 1. Civilkammer, zu Aachen an- beraumt.

Der Anwalt der Kläzerin: Thissen.

Veröffentliht gemäß 8. 11 des Ausführungs- geseßes vom 24. März 1879.

Aachen, den 13. Dezember 1880.

Der Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts : Rosbach.

[3106 Anus\luß-Urtheil. Nachdem bis zum Aufgebotstermine der aufge- rufene Balthasar Joseph Trainer von Hünfeld sich dahier ni<t gemeldet und seine Erben ihre An- sprüche an seinen Nachlaß nit geltend gemacht haben, so wird Balthafar Joseph Trainer von hier für todt erklä:t und dabei angeordnet, daß sein Ver- mögen an die Perfonen, die sich als nächste Erben legitimiren, ausgeantwortet werden wird. Hünfeld, am 6. Dezember 1880. Königliches Amtsgericht. gez. Fudcel. Wird veröffentlicht. Gerichtsschreiber Königl. Amtsgerichts Hünfeld: Drinnenberg i. B.

Gag d CaCHEN) Bekanutmachung,

Die durch Rechtsanwalt Dr. Sondag vertretene, zum Armenrechte zugelassene, Emilie, geb. Bruc- haus, zu Elberfeld, Ehefrau des Dre<slers Wil- helm Werneburg daselbst, hat gegen diesen beim Königlichen Landgerichte zu Elberfeld Klage er- hoben mit dem Antrage: Die zwischen ihr und ibrem genannten Chemanne bestehende eheliche Gütergemeinschaft mit Wirkung seit dem Tage der Klagezustellung für aufgelöst zu erklären.

Zur mündliwen Verhandlung ift Termin auf den 19, Januar 1881, Vormittags 9 Uhr, im Sißungssaale der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Elberfeld anberaumt.

Der Landgerichts-Sekretär, Jansen.

[30917] Bekauntmachung.

Auf Antrag der Frau Baumeister Marie JIalkisch, geb. Wallißzek zu Beuthen O. S. ist das Hypo- thekeninstrument

über 450 Thaler Darlehn nebst 5% Zinsen

aus der Schuldurkunde vom E i 1824, ; i

für das Aerar des Hospitals ad St. Alexium zu Oppeln avf der Hausbesißung Nr. 21 Stadt Oppeln in Abtheilung 111. Nr. 2 zufolge Ver- fügung vom 8. April 1824 eingetragen und an die verwiitwete Frau Rittergutsbesißer Marie Wallißck, geb. Jad>ish, zu Oppeln, abgetreten am 8, Juli 1865,

dur< Aus\clußerkenntniß von heut für kraftlos er-

klärt und alle Diejentgen, welche an das Dokument

Ansprüche zu machen gehabt hätten, mit denselben

ausges<{lossen worden.

Oppelu, den 3. Dezember 1880.

Königliches Amtsgericht. Ubtheilung IIL.

anda & 190984) Bekanntmachung.

Die Wittwe Caroline Treptow, geb. Dummer, zu Floetenstein hat das Arfgebot ihres angeblich) ver- schollenen Sohnes, des Müllcrgesellen Hermann Albert Theodor Treptow zu Floetenstein zum Zwecke

Treptow, sowie seine etwaigen Re<tsnacfolger

m daher >ufgefordert, sich sp#teftens in dem auf den \

20. Zuni 1881, Vormittags 10 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten

Termine zu melden, widrigenfalls der Müllergeselle

Hermann Albert Theodor Tréptow für tobt erklärt

und das Vermögen demjenigen, dem es naä gesetz- licher Erbfolge gebührt, zufallen wird. D 25. November 1880. önigliches Amtsgericht.

[30918] Auszug. Durch Klageschrift vom 4. November d. J. hat die zum Armenre{bt belassene gewerblose Anna

Maria Jakobine Meyers, Ebefrau des Wirthen Carl Brand zu Wilsberg bei Kohlscheid, dur< ibren unterzeichneten Anwalt gegen ihren genannten Ehe- mann Carl Brand die Gütertrennungsklage beim Kgl. Landgerichte ¡u Aachen erboben mit dem Antrag:

„Sin Kgl. Landgeriht wolle verfügen, daß fortan zwischen Parteien Gütertrennung be- stehen soll, dieselben zur Feststelung ihrer gegenseitigen Vermögensrehte vor Notar Hei- degger in Aachen verweisen und dem Verklagten die Kosten zur Last legen.“

Zur mündlichen Verhandlung ist die Sitzung vom 31. Januar 1881, Vormittags 9 Uhr, bestimmt.

Aathen, den 9. Dezember 1880.

Welter, Rechtsanwalt.

Veröffentlit gemäß S8. 11 des Qua haiuige Gesetzes zur deutschen Civilprozeßordnung vom 24 März 1879.

Aathen, dea 11. Dezember 1880.

Nosbach, Geri<tss{<reiber des Königl. Landgerichts.

[30968] Gütertrennung.

Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 2. No- vember 1880 ist die zwischen den Eheleuten Julius Klein, Gastwirth, und Gertrud, geb. Kleimann, ohne Geschäft zu Berkum bestehende eheliche Güter- gemeinschaft für aufgelöt erklärt.

Teusch, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[3099) Gütertrennuagsflage.

Die Ehefrau Hermann Lähn, Sybilla, geb. Bra, ohne Gewerbe, zu Bonn, vertreten dur< Rechts- anwalt Justiz-Rath Bennerscheidt, klagt gegen ihren Chemann, Hermann Lähn, Zimmermeister zu Bonn, mit dem Antrage auf Auflösung der zwischen den Parteien bestehenden ehelichen Gütergemeinschaft. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor der T Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn ist Termin auf deu 24. Januar 1881, Vormittags 10 Uhr, bestimmt.

Teusch, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

(3097) Gütertreanungsflage.

Die Ehefrau Abolf Bahn, Anna Maria, geb. Kannengieser, zu Seeligenthal, vertreten dur< Rechtsanwalt Wrede in Bonn, klagt gegen ihren Ehemann Adolf Bahu, Schmied zu Seeligenthal, mit dem Antrage auf Auflösang der zwischen den Parteien bestehenden ehelihen Gütergemeinschaft.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der I. Civilkammer des Königlichen Landge- ri<hts zu Bonn ift Termin auf den 24, Januar 1881, Vormittags 10 Uhr, bestimmt.

Teusch, Gerichts\<reiber des Königlichen Landgerichts.

(30943] Erb-Vorladung.

Karl Müllez, Installateur, und Louise Müller, verehelichte Chervon, sind zur Erbschaft ihres Vaters Ludwig Müller, S<{lo\fsermeister in Riet- heim, mitberufen. Dieselben werden zur Vermögens- aufnahme und zu den Erbtheilungsverhandlungen mit dem Bedeuten vorgeladen, daß, wenn sie __ binnen drei Monaten nicht erscheinen, die Erbschaft denen werde zugetheilt werden, welchen sie zukäme, wenn die Vorgeladenen zur Zeit des Erbanfalls ni<t mehr am Leben ge- wesen wären. Karlsruhe, den 7. Dezember 1880.

Großh. Notar :

Steinel,

[30935] Urtheilsauszug. In Sachen x. hat das Königliche Amtsgericht zu Ortelsburg erkannt : daß die zur Post Beutnerdorff Nr. 32 Ab- theilung IlI, Nr. 23 des hiesigen Grundbuches für den Zimmermeister Federmann zu Ortels- burg über 10 Thaler 9 Sgr. mit dem Mans- date vom 24. November 1863 und. dem Hypo- thekenbriefe vom 29, März 1864 gebildete Ur- kunde und die zur Post Beutaerdorff Nr. 32 Abth. TI1. Nr. 27 des hiesigen Grundbuches über 29 Thaler 27 Sgr. 6 Pf. für den Kauf- mann J. Mannheim zu Ortelsburg mit dem Mandate vom 28. Oktober 1863 und dem Hy- pothekenbrief vom 22. Juni 1864 gebildete Ür- kunde für kraftlos zu erklären, und dem An- tragsteller die O

Ortelsburg, den 16, November 1880. Königliches Amtsgericht.

gez. Krapp, Amtsrichter.

[30940]

„In Sachen des Maurermeisters Heinrih Vollmer hierselbst, Klägers, wider den Scblofssermeister und Sparherdfabrikanten Carl Bode allhier, Beklagten, wegen 2437 M 50 wird, na<hdem auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen, an dem Exerzierplaße und der Spiel- mann®twete hierselbst belegenen, auf dem Situations- plane mit den Bucbftaben f. gg. hh.' ü, ffÆ. bezeich» netea Grundftü>s zu 12 a 10 qm sammt darauf

verfügt, au die Eintragung dieser: Verfügung ins Grundbvd um. 2. d. Mts. exfolgt ist, Termin zum öffentlih meiftbieter. den Verkaufe dieses Grund-

ffüds auf den 14, März 1881, Morgens 10 Uhr, Zimmer Nr. 15, angeseßt.

Braunschweig, den 3. Dezember 1880. Herzogliches Amtsgericht. VIII. v. Praun. [30947]

. Detmold. Auf Antrag eines ingrossicten Gläu- ogs sol das zu 2987 4 abgesbäßte Colonat Oberlag! Nr. 55 in Heiligenkirchen am

Donnerstag, den 20. Januar 1881, Morgens 11 Uhr,

im Wege der Zwangsvollstre>kung öffentli verstei- gert werden.

In demselben Termine sind Eigenthum oder ding- lihe Rehte am Kaufobjekte, sowie Ansprüche auf Befriedigung aus dem Erlöse bei Meidung deren Verlustes anzumelden.

Detmold, 9. Dezember 1880.

Fürstlihes Amtsgericht. Abtheilung II. A. Busse. [30949]

Die Chefrau des ohne Geschäft zu Düsseldorf wohnenden Peter Hoenscbeidt, Elisabeth, geborne Jasper, ohne Geschäft daselbst wohnend, hat gegen ibren genannten GChemann, den ges{<äftslosen Peter Hoenscheidt zu Düsseldorf, die Klage auf Güter- trennung erhoben vnd ist zur mündlichen Verhand- lung dicser Sache die Sißung der I. Civilkammer des Königl. Landaerichts zu Düsseldorf vom 14. Fe- bruar 1881, Vormittags 9 Uhr, bestimmt worden.

___ Steinhäuser, Gerichtsschreiber des Königl. Landgerichts.

Verkündet am 10. Dezember 1880. Bree, Gerichtsschreiber. [30944] Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Dieastknehts Heinrich Vesper- mann in Hannover, erkennt das Königliche Amts- geri<t zu Hannover, Abtheilung 17, dur< den unter- zeibneten Richter

für Recht :

Das Sparkassenbuh der Stadt Hannover Nr. 22,150 Litt. C. über 388 A 2 9 lautend, wird für kraftlos erklärt. gez. Foellner. ANusgefertigt : Bree, Gerichté\c{reiber.

[30959]

In der Subhastationssahe des Grundstü>s Blatt 95 Sorowski find alle Diejenigen, welchen Ansprüche an die mit der Abfindung der Franziska Piontek gebildete Kaufgelderspezialmase von 160 M 82 S zustehen dur< Urtheil vom 30. November 1880 mit denselben ausges{<losseu.

Königliches Amtsgericht zu Lubliniy.

[30966]

Dur< Erkenntniß vom 23. November 1880 sind alle Ansprüche an die Band 1 Blatt 6 Grundbu Liesen aus der Obligation vom 10. Juni 1837, für die Minorennen Schnorbusch zu Liesen eingetragenen 20 Thaler vräkludirt.

Medebach, den 24. November 1880.

Königliches Amtsgericht. Schulz.

[30950] 3m Namen des Königs!

Auf den Antrag des Kaufmanns Adolf Hammann und Kaufmanns Eduard Kramme hierselb\t erkennt das Königliche Amts8gericht zu Bielefeld dur den Amtsgerichtsrath Hillenkampy für Recht :

daß alle Diejenigen, welche auf die im Grund- buche * von Heepen, Band 4 Blatt 32 unter Abthl. TII. Nr. 6 und 7 für das Handlungs- haus Kobus<h Sohn & Comp. zu Bielefeld eingetragenen Posten ol 500 Thlr. und 200 Thlr. Ansprüche und Rechte zu haben ver- meinen, mit diesen Rebten auszus<hließen, und die gedachten beiden Posten im Grundbucbe zu löschen, Von Rethts wegen. Bielefeld, den 24. November 1880. Königliches Amtsgericht.

[30980] Bekauntmachung.

Nr. 9219, Nachdem der Rechtsanwalt Joseph Gräfle in Schopfheim am 5. d. Mts. gestorben, wurde die Eintragung desselben in der Liste der bei dem diesseitigen Landgerichte zugelassenen Rechts- anwälte heute gelöscht.

Freiburg, den 6. Dezember 1880.

Großherzoal. Landgericht. v. Hillern.

+ at B06 T M a M R ra TEER T M ABERR. m

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[30962] Bekanutmachung.

Die Lieferung nachstehender Betriebshedürfnisse für die diesseitize Anstalt bis ult, September k. 8 und zwar : ca. 350 kg baumwollenes Garn, 8er Mule,

2390 dto. dto. ber Wat r, 10 dto. DID, Ger - dio; 750 gebleihtes Mascbinenwerggarn Nr. 18, 10 dto. MascinenflahsgarnNr.18, 100 dto. dto. Nr.25, 200 rob dto. Nr.25, soll im Wege der Submission verdungen werden. Zu diesem Zwecke wird ein Termin auf Montag, den 20. d. Mts,, Vörmittags 10 Uhr, im Dí- rektions-Büreau der Anstalt anberaumt, bis zu welcher Zeit versiegelte Offerten mit der Aufschrift: „Submissions-Offerte auf Betrievsbedürf- nisse für die Königliche Strafanstalt zu Sonnenburg“ entgegen genommen werden. In denselben muß die Bezeichnung der offerirten

erbauten Wohnhäusern und übrigem Zubehör zum !

der Todeserklärung beantragt. Der Miüllergeselle . Hermann Albert Theodor

Zwecke der Zwangsversteigerung: unterm 29, v, Mts, !

Garne unter genauer Angabe der Preise pro Kilo-

lide Vermerk des Submittentez enthalten sein, daß ibm die Lieferungsbedingungen bekannt sind, die Lieferung na< denselben ausgeführt werden woird und daß dicse seine Erklärung ebenso verbindlich fei, als wenn er die Bedingurgen mit Namens- unterschrift versehen hätte. Die Bedingungen Föône nen im Sekretariat der Anstalt in den üblichen Dienststunden eiageseben, oder auch gegen Kopialien abschriftlih mitgetheilt werden. Sonnenburg, den 10. Dezember 1880. Königliche Direktion der Strafanstalt.

30961] . Bekanntmachung.

Im Wege der Submissiou soklen die für die hie- fige Straf-Anfstalt flir das Re<nungsjahr 1881/82 erforderlichen Verpflegungs- und Wirthschaftsbedürf- nisse angeliefert werden, und zwar:

x, Naturalien.

1) Roggenkörner 60750 kg

2) Weizenmehl 7000 3) Erbsen 6895 4) Bohnen 3600 5) Linsen 3650 6) Nierenfett 1150 7) Rindfleisch 3300 8) S<weinefleis<h 475 9) Butter 1400 10) ordinäre Graupen 1525 11) Perlgraupen 50 12) Hafergrüße 2460 13) Reis 2030 14) Fadennudeln 55 15) Bier 1200 16) Kaffee 375 17) Elainseife (00 18) Soda 390 19) Milch 4920 20) Salz 4500 kg 21) Essig 1030 1 22) Bergerthran 50 kg 23) rohes Rüböl 60 24) Buchenscheitholz 98 rm 25) Lagerstrobh 12000 kg 26) Kehrbesen 1320 Stü>k 27) Zwieba> 27 kg 28) Semmel 390

Lx, Materialien.

1) Sohlleder 200 kg 2) Brandsfohleder 160° 3) Rindsoberleder 1206 4) Soblnägel 70000 Stúü> 5) Absaßnägel 30000 , 6) Schhuhdrahtgarn Nr. 8 4 kg 7) graumelirtes wollenes Strumpf-

garn 200 8) weißer Zwirn Nr. 40 C 9) gewöhnl. grauer Zwirn Nr. 40 10) blauer Zwirn

L... 0D 0 Q

20000 Stü

11) weißleinene Schnur 12) arauleinene Sc{bnur 13) Drahtnägel 262 14) i 39,3 15) ü 02,0 16) v 64 LE 17) f 78,5 18) 7 91,6 19) 5 104,6 20) große Hornknöpfe 21) mittlere Hornknöpfe 22) kleinere Hornknöpfe 23) Rundeisen 24) Flacheisen 2D) Batibeilen 26) Quadrateisen 27) ordinärer Stahl 5 28) Eisenblec<, Holzkohlen N. 17 u. 12 400 29) Weißblech 30 30) Zinkble< 120 31) geglühter Eisendraht 5 32) weißbuchene Kloben 33) Eichenbohlen, 0,0262 m stark, 34) 2 O90 S 35) französische Bretter, 3,767 m lang,

0,0262 m ftarf, 100 Stück, 36) französise Bretter, 2,825 m lang,

0,0262 m stark, 100. 37) 4lattige Frankfurter Bretter, Ia, Sorte 4 38) ordinäre R as 40. è ; OTSO 39) Cichenträf, 6,1046 stark, 0,1046 Eu A 0,1808 * 41) Latten, 4,708 m lang, 42) Bruchsteine 43) Ziegelsteine 900 Stüd 44) Kalk 60 kg 45) Pech 3 46) Holzspeilen 47) gelbes Bestechgarn 48) eiserne Absatzstifte Nr. I. 4) 5 6 Nr. 11: 4 O) Ey ¿ Nr. Ill, a 51) Tischlerleim 12 kg Es bleibt jedem unbenommen, Offerten auf Liefes rung eines oder mehrerer der vorbezei{hneten Artikel abzugeben. Die Preisanforderungen sind per 50 oder 100 Kilo, Meter 2c. der betreffenden Liefe- rungéartikel zu stellen und zwar in der Weise, daß ih per Einzel-Kilo, Meter 2c. ein möglich} abs gerundeter Saß crgiebt. Hierauf Reflektirende haben ihre Offerten \{riftli< und versiegelt mit der Aufschrift: Submission wegen Lieferung an Verpflegungs- und Wirthschaftsbedürfnissen für die Königliche Straf-Anstalt pro 1881/82 portofrei bis spätestens den 17. Januar 1881 an den unterzeichneten Öber-Inspektor einzureichen, oder afer sol<e in dem auf deu 18. Jaunar 1881, Vormittags 9 Uhr, in hiesiger Straf: Anstalt anberaumten Termin ab- zugeben, wo selbige in Geaenwart der etwa er- s{ienenen Submittenten eröffnet werden sollen. Jeder Sut mittent hat einen annehmbaren Solidar- bürgen, welcher in der Offerte namhaft zu machen ist, zu stellen. Die Lieferungsbedingungen liegen im diesseitigen Geschäftsbureau zu Jedermanns Einsicht aus und können Abschriften gegen Entrichtung: von Kopialien an den Unterzeichneten vor dem Termine ertheilt werden. Trier, den 10. Dezember 1880.

Der Ober-ZJnspektor.

1 chm

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1 cbm

gramm in Mark und Pfennigen und der ausdrü>-

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Mi 294.

Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

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Prenßiscen Staats-Anzeigers : Berlin SW., Wilhelm - Straße Ne. 82. J

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| nserate für dex Deutschen Reichs- nund Köutal.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels-

register nimmt an: die Königliche Exvedition des Deuts<hen Reichs-Anzeigers uud föniglich

. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. . BSubhastationen, Anfgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkänfe, V erpachtungen, Submisgsicnen etc.

| 4. Verloesung , Amortisation, Zinszahlung 2 u. 6. W. von öffentlichen Papieren.

B r, o Uai S T m wRwi n, emGE “e-n T Em L" R —— s

Ste>tbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Stectbrief. Gegen den unten beschriebenen Schiächtergesellen Angust Franz Sandmaun, geboren zu Zerbst am 6. März 1849, welcher fi verborgen hält, soll eine dur< vollstre>bares Urtheil des früheren Königlichen Stadtaerichts zu Berlin vom 14. Februar 1879 in actis V. 144. 79. erfannte Gefängnißstrafe von einer Woche vollstre>t werden. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Gefängniß des Ergreifung8orts abzuliefern. Berlin, den 4. Dezember 1880, Königliche Staat8anwalt- schaft am Landgericht L, Beschreibung : Alter 31 Jahre, Statur mittel, Haare blond, Bart blon- der Schnurrkart, Augen blau, Nase gewsöhnlich, Mund gewöhnlich.

Stecllbrief. Gegen den Handlungskommis resp. Kunsthändlec Albert Hermann Felix Vogel, geboren am 28. Februar 1860 in Leipzig,

zulent hier Friedrichstr. Nr. 124 wohnhaft, ist in den |

Akten U. R.11. No, 920 de 1880 die Untersuchung8- haft wegen wiederholter qualifizirter Urkunden- fäls<ung verhängt. Es wirö ersucht, den 2c. Vogel, welcher nicht zu ermiiteln ift, im Betretungsfalle zu verhaften und an die Königliche Stadtvoigtei- Direktion hierselb abzuliefern. Berlin, den 8. De- zember 1880. Der Untersuchungsrichtier bei dem Königlichen Landgerichte T. Johl.

Stectbriess-Erledigung. Der hinter dem Schub- macher und Dachdeder Gusiav Ve3per aus Steubendorf, Kreis Leobshür, am 29, November 1880 wegen zweier im November 1880 zu Schweid- niß begangener s{werer Diebstähle erlaffene Ste>- brief ist ecledigt. Schweidnitz, den 10. Dezember 1889. Königliches Landgertcht. Der Untersuchungs- richter.

Der Wehrmann, Maurer und Pionier Wilhelm Albert Friedri<h Wogazki, am 29. November 1850 in 28ütow geboren und zuleßt daselbst wohn- haft gewesen, wird besbuldigt, als Wehrmann der Landrochr ohne Erlaubniß autgewandert zu sein, Vebertretung gegen $. 360 Nr. 3 des Strafgesetz- bus. Derselbe wiro auf Anordnung des Kösnig- lichen Amtsgerichts hierselbst auf den 21. Fe- bruar 1881, Vormittags 10 Uhr, vor das König- liche Schöffengeriht zu Bütow zur Hauptverhand- lung geladen. Bei unentschuldigtem Ausdvbleiben wird derselbe auf Grund der nach $. 472 der Straf- prozeßordnung von dem Königlihen Landwehr- Bezirks Kommando zu Sclawe ausgestellten Er- klärung verurtheilt werden. Bütow, den 2. De- zember 1880. Der Gerichtsschreiber des König- lichen Amtsgerichts.

Der Untersuchungêgefangene eand. pril, Feodor Boehmer aus Düsseldorf, 27 Jahre alt, int am 10, Dezember 1880 aus dem hiesigen Ge- fängnisse entwihen. Es wird ersucht, auf ihn zu achten, ihn tim Betretungsfalle festzunehmen und uns zuzuführen. Nakel, den 11, Dezember 1880. Königliches Amtsgericht.

O Ladung,

Der Knecht Johaun Kaminski aus Gr.-Jautb, dessen Aufenthalt unbekanut ist und welchem zur Last gelegt wird, zum Zweclke seines besseren Fort- Tommens von einem gefälscten Legitimations\c{ein wifjentli<h Gebrau<hß gemacht zu haben, Uebertre- tung gegen $. 383 St.-G.-B., wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf

den 26, Zannar 1881, Vormittags 9 Uhr, vor das Königlihe Schöffengeriht in Rofenberg i./Pr. zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unents{uldigtem Ausbleiben wird zur Haupt- verhandlung geschritten werden.

Roseuberg i./Pr., den 29, November 1880,

Locsdatn, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [1].

Wubbaftationen, Tnsgebwoie, Bor- ladungen u. vergl.

[30924] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Fleisher Louise Neugebauer, geborene Hübner, zu Bunzlau, vertreten dur den Justiz-Rath Minsberg

flagt

gegen deren Ebemann, Fleischer August Neugekauer, von dort, dessen gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist wegen Ehebruchs, Versagung des Unterhalts und unüberwindliher Abneigung mit dem Antrage, die zwischen den Partheien bestehende Ebe zu trennen, den Beklagten für den allein {huldigen Theil zu erflären und demgemäß zu verurtheilen, der Klägerin den vierten Theil seines Vermögens herauszugeben, oder na< deren Wahl der Klägerin standesmäßigen, der Höhe na< im besonderen Verfahren zu ermit- telnden Unterhalt zu gewähren, dem Verklagten au< die Kosten des Prozesses zur Last zu legen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verband- lung des Rechtsstreits vor die 3. Civilkammer des Königlichen Landgecichts zu Liegnitz auf den 29, Närz 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten G:- richte zugela)senen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwelke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Liegnitz, den 6. Dezember 1880.

Negelein, Gerichtss<hreiber des Königlichen Landzerichts,

130946) Oeffentliche Zustelluu. |

Der Kaufmann JIfon Epstein zu Quedlinburg, vertreten dur< den Rechtsanwalt Schellwien eben- daselbst, klagt aegen den Gärtner Anton Koch und dessen GChefrau Christiane Koch, früher zu Quedlin- burg. jeßt in unbekannter Abwesenheit, wegen einer Wewselforderung von 300 4 nebst Zinsen mit dem Antrage: die Beklagten in solidum im Wechselprozesse zur Zahlung von 300 M nebst 6/4 Verzugs- zinsen seit dem 12. Juzi 1880 zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand- iung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- geri<t zu Queblinburg auf den 2. März 1881, Veorniittags 11 Uhr. Zum Zwette der öffentlichen Ladung wird dieser Auszug aus der Klage bekannt gemacht. Quedlinburg, den 10, Dezember 1880, Gerichts s{<reiberei des Königlicen Amtsgerichts. Fri>e, Kanzleirath.

30997 a : S, 19027] Oeffentliche Zustellung in einer anhängigen Sache.

Der Schuhmacher Gottlieb Ruopp zu S<{b>in- cen, Oberamts Leonberg, vertreten dur< den Recbts- anwalt Isidor Jordan in Stuttaart, hat, nabdem er gegen seine Ehefrau Marie Ruopp, geb. Maier von Möglingen O.-A. Ludwigsburg, deren Aufent- balt8ort neuerdings unbekannt ist, unterm 13./14. Juli d. J. Klage auf Herstellung des ehelichen j Lebens erhoben, nunmchr in einem Nattrag zur Klage in crster Linie den Antrag gestellt :

Die am 12. März 1878 zu Möglingen O.-A. Lud- wigsburg geschlossene Ebe der Parteien wegen Ehe- bru<s auf Seiten der Beklagten zu \<{eiden, even- tuell die leßtere zu Herstellung des ehelichen Lebens mit dem Kläger zu verurtheilen und der Beklagten

in beiden Fällen die Prozeßkosten aufzuerlegen.

Er ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand- lung des Nech1sstreits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Stuttaart

auf Samstag, ven 12. März 1881, Bozrmittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen. :

Zum Zwecke der öffeutlihen Zustellung wird dieser Auszug des Klagenawtrags bekannt gemacht.

Stuttgart, den 6, Dezember 1850.

Stieglitz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[30941] Oeffentliche Zustellung.

Der Töpfergeselle Johann Aurel Wucher zu Ham- burg, Weidenallen 36 B,, vertreten dur< den Recbts- anwalt Dr. Hermann, klagt gegen seine Ehefrau Metha Wucher, geb. Göttscbe, Aufenthalt unbe- kannt, wegen bötliher Verlaffung mit dem Antrage auf Berpflihtung der Beklagten, binnen gerichts- seitig zu bestimmender Frist zu dem Kläger zwe>s Fortseßung der Che zurüclzukehren unter dem Prâä- judize, daß dieselbe andernfalls für eine bösliche Verlafserin werde erklärt und die Che der Parteien werde vom Bande geschieden werden, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die dritte Civilkammer des Landgerichts zu Hambura auf

den 4. März 1881. Vormittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ricbte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hamburg, den 11. Dezember 1880.

A, W. Wegener,

Gerichtsschreiber des Landgerichts zu Hamburg,

Civilkammer III,

(30955) Oeffentliche Zustellung.

Das Fräulein Emilie Schulz ¡zu Johannisburg flagt gegen die Wirth Adam und Julie Christow- czil'hen G beleute, teren Wohnort unbekannt ift, mit dem Antrage auf Zahlung von 63 M4 rü>stän- diger A unter Auferlegung der Prozeßkosten, und ladet die Beklagten zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsge- ri<t zu Johannisburg auf

den 15. Februar 1881, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Strädtmann,

Gerichtsschreiber des Köntglichen AmtsgeriHts.

[30911] he Zust

Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau Friederite Maria Ritter, geb. Hye, in Ottensen, vertreten dur< den Rechtsanwalt Wr. J. ©. Burchard zu Hamburg, hat gegen das sie mit ihrer wider ibren Ehemann, den S<hif}f- mann Robert Emil Matthias Nitter, bisher wohnhaft zu Hamburg, Wandsbecker Chaussee 175, jeyt unbekannten Aufenthalts, auf Ghescheidung gerichteten Klage abrweisende Uitheil der Civil- kammer IIL, des Landgerihts Hamburg vom 4, Oktober 1880 Bervfung eingelegt, mit dem Antragz: das erste Urtheil aufzubeben und nah dem Klageantraze den Beklagten zu verurtheilen, die Klägerin mit ihrem d5jährigen Kinde innerhalb 14 Tagen wieder bei si< aufzunehmen, nachdem derselbe nachgewiesen haben wird, daß er derselben

Berlin, Dienstag, den 14. Dezember

entliBer

ASSO,

9. Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel,

6, Verschiedene Bekanntmachungen,

7. Literarische Anzeigen.

In der Börsen-

v M nz eid ÉL. Inserate nehmen an: die Annoncen-Erxpeditionen des

„Fnvalidendank“, Nudolf Mosse, Saasecunstein & Boglker, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

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G. L. Daube & Co, E. Séhlotte,

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8. Theater-Anzeigen, |

9, Familien-Nachrichten. beilage, M

bieten vermöge, unter dem Präjudiz, daß andern- falls Beklagter füc ciaea bötliher Verlasser seiner Ehefrau erklärt und die zwischen den Parteien be- stehende Ehe vom Bande getrennt werden solle. Klägerin ladet den Beklagten und Berufungs- beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- treits vor ten II. Civilsenat des Hanseatischen Oberlanbe3gerichts zu Hamburg auf

den 22. Februar 1881, Mittags 12 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Änwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Pn wird dieser Auszug der Berufungskiage bekaunt gemacht. Hamburg, den 10. Dezember 1880.

C. G. Schumacher, Gerichtsschreiber des Hanseatischen Oberlandeszerichts, Civilsenat IL,

209797 E T (30972) Oeffentliche Zustellung.

Die verehelichte Handarbeiter Siebenbühner, Pau- line, geborene Engler zu Eisleben, vertreten durch den Justizrath Wippermann, klagt gegen deren Ehe- mann, den Handarbeiter Hermann Stebenhühner, in unbekannter Abwesenheit, wegen böslicher Ver- lassung mit dem Antraze auf Ehetreinung und ladet den Beklagten zur wmündlihea Verhandlung des Rechté streits vor die IV. Civilkammer des König- liden Landaerichts zu Halle a./S., Zimmer 20,

auf den 10. März 1881, Vormittags 9 Uhe, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekanyt gemacht.

Halle a./S., den 9. Dezember 1880.

Wagner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[20388] Aufgebot.

Der am 19. Mat 1848 zu Hale a./S. geborene Wilhelm Jacobs Max König, Sohn des Schnitt- waarenhänblers Carl Friedrich Louis König und dessen Ehefrau Henriette Charlotte Vorothee, geb. Callet daselbft, ist im Alter von 18 Jahren nah Amerika ausgewandert, hat zuleßt am 21. Dezember 1867 von Rio de Jaueiro aus an seine Verwandten geschrieben, seit dieser Zeit aber keine weitere Nach- rit von si gegeben.

Auf Antrag des Rentier Wilkelm König zu Halle, eines Vater - Bruders des 2c. König, wird hierdurÞ der Wilhelm Jacob Max Köaig aufge- fordert, sich spätestens in dem auf

den 15. Juni 1881, Vormittags 11 Uhx, an hiesiger Gerichtëstelle, Zimmer Nr. 31, anbe- raumten Termin zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt werden wird.

Halle a./S., den 5. August 1880.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung VII.

i ste Aufgebot. Auf dem Grundstü>k Elbing I. 321, dem Lehrer August Silberbah gehörig, stehen Abtheilung 1II, Nr. 3 für Frau Amalie Saro, geborene Roßmann, 3600 56, dreitausendse<s8hundert Mark, verzinelih zu 5 9/9 eingetragen. Das darüber gebildete Doku- ment, bestehend aus dem Kaufkontrakt vom 27. März 1872, Hypothekenauêzug+ vom 30. September 1872, ist verloren gegangen, die Forderung aber angeblich bezahlt, und werden auf Antrag des Schuldners alle Inhaber dieses Dokuments resp. deren Nechts- nachfolger aufgefordert, f in dém Termine : den 15. Februar 1581, V. M. 12 Uhr, im Zimmer Nr. 7 zu melden und die Urkunde vor- zulegen, widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen aus- geiGtaheu und die Urkunde für kraftlos erklärt wird. Elbing, den 4. November 1880. Königliches Amtsgericht.

100

[30916] Verkaufs-Bekauutmachung

und Aufgebot. In Sachen

des Lehrers Guftav Siepel in Nienburg, Gläubigers,

gegen den P Sianr Diedr. Voigts in Buch- horst, Schuldner, wird auf Antrag des Gläubigers Termin zum öffent- lih meistbietenden Verkauf des dem Schuldner ge- hörigen unbeweglihen Vermögens: 1) der R Regte Nr. 7 in Buhhhorft, 2) der folgenden Grundftüce: a. Artikel Nr. 7 der Grundsteuermutterrolle von Buchhorst, Kartenblott 2, Parzellen Nr. 1, 2,-0.:41,45, 05, 066, 190, 124.125. 167, 197, und Kartenblatt 3, Parzellen Nr. 103 und 104, zusammen 5 ka 88 2 46 qm groß, . Artikel Nr. 128 der Grundsteuer-Mutterrolle von Drakenburg, Kartenblatt 3, Parzellen Nr. 80 und 81, : zusammen 53 a 93 qm groß,

Montag, den 14. Februar 1881, Morgens 10 Uhr, damit vor hiesigem Amtsgericht anberaumt.

auf

rische, Pfand- und andere dingliche Rechte, ins besondere au< Servituten und Realbere<htigungen zu haben vermeinen, werden zu deren Anmeldung in dem obigen Termine bei Meidung des Aus- [Euuses dem neuen Erwerber gegenüber damit ge- aden. Nienburg, ben 4. Dezember 1889.

Köntgliches Amtsgericht.

E Aufgebot.

Am 28. September cr. ist bierselb ein Brief, adressirt an J. Baron jun. zu Berlin, Neue Sc{böôn- hauserstraße l1a., enthaltend einen Wesel über 619,40 4, mit dem Datum 23. September 1880, acceptirt von G. F. Kurze, zahlbar am 10. No- vember cr., angeblich zur Post gebracht und verloren gegangen. Der gegenwärtige Inhaber des oben bezeichneten Wechsels wird aufgefordert, sxätestens im Aufge- botstermin am 15, Februar 1881, Vorm. 10 Uhr, seine Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Strausberg, den 5. Oktober 1880.

Köntglihes Amtsgericht.

9 at Aufgebot.

Auf Antrag der Geschwister und des Pflegers des vershollenen Büdnersoßns Carl Heinri Machert, welcer zu Bullenwinkel am 8. November 1848 in der Che des Büdners Carl Heinri Machert mit Caroline Marie Sophie, geb. Gaulkz, geboren und im Mai 1868 nach Amerika ausgewandert ist, er- gebt die Aufforderung an den Büdnersohn Carl Heinrich Machert, sich spätestens im Termine

am 3. Augnst 1881, Bormittags 11 Uhr, im Terminszimmer des Amtsgerichts Ik. ¿u melden, widrigenfalls auf Antrag der Verschollene für todt erklärt werden wird.

Colberg, den 23. Oktober 1880.

Königliches Amtsgericht. IL.

951 577 [2157] Bekanutmachung.

Der Eigenthümer Christian Mielke in Maskow hat das Aufgebot des auf seinen Namen ausgefer- tigten Guthabenbu<hes der Sparkasse der Stadt Cöslin Nr. 43 549 über 100 M 66 » beantragt.

Der Inhaber dieser Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 4. Viai 1881, Vorm. 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 29, anberaumten Aufgebotstermire seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Cöslin, den 7. Oktober 1880.

Königliches Amtsgericht. IIT.

goM én Auszug. Philcmene Re>, Ehefrau von Mathias Spec- tenhausen; Unternehmer und Wirth, in Bensdorf wohnhaft, Klägerin im Armenrechte, hat gegen ihren genannten Ehemann unterm 1. Dezember cr. auf Gütertrennunz geklagt und wird Beklagter in die fixirte Sitzung Kaiserlien Landgerichts zu Saar- gemlind vom 7. Februar 1881, des Vormittags 9 Uhr, dur<h Recht8anwalt vertreten zu erscheinen vor- geladen mit dem Antrage: Es wolle dem Kais. Landgeribte gefallen, die Gütertrennung hinsichtlih des Vermögens der beiden Klags8parteien auézusprechen, dieselben behufs Liquidation und Belieferung vor den Kaiserlihen Notar He>mann in Großtänchen zu verweisen und dem Beklagten die Kesten des Verfahrens zur Last zu legen.

Engelhornu, Rechtsanwalt. E

Vorstehender Auszug wird dem Gesetze gemäß be-

kannt gemadbt.

Saargemünd, den 9. Dezember 1880.

Der Ober-Sekretär : Erren.

[30934] Auszug.

Durch Klageschrift vom 2d. November d, J. hat die zum Armenreht belassene gewerblose Clara Broeders, Ehefrau des Barbiers und Friseurs Jacob Sieger jr. in Düren dur< ihren unterzeibneten Anwalt gegen ihren genannten Ehemann Jacob Sieger jr. die Gütertrennungsklage beim Königl. Landgerichte zu Aachen erboben mit dem Antrage:

„Ein Königl. Landgericht wolle verfügen, daß fortan zwischen Parteien die Gütertrennung be- stehen soll, dieselben zur Feststellung ihrer ge- genseitigen Vermögensre<hte vor Notar Funk in Düren verweisen und dem Verklagten die Kosten zur Laft legen.“ A :

Zur mündlichen Verhandlung ist die Sitzung vom 28, Jaunax 1881, Vormittags 9 Uhr, bestimmt. i

Aachen, den 9. Dezember 1880,

Welter, Rechtsanwalt. :

Veröffentliht ia Gemäßheit $8. 11 des Gesetes vom 24, März 1879.

Aachen, den 10. Dezember 1880,

Der Gerichtsschreiber : Bewer.

| ein anftändiges, dev Verbältnissen der Klägerin entsprechendes Logis und anständigen Unterhalt zu

Alle Diejenigen, welche an den Verkauféobjekten Eigenthums-, Näher-, lehnre{tliche, fideikommifsa-