1881 / 2 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

die Engländer groß, sie geben für Ausstattung ihrer Preis- ; kurante viel Geld aus, aber ohne Zweifel ernten sie auch den Vortheil.

Ueber

__Gar zu häufig bekommt man aus Deutschland Offerten | nennen. auf ganz ordinärem Papier gedruckt, welhes kaum das Gegenstände in einer Kiste Falzen und den Transport aushält, dann wieder in den | die gelernt sein will

meisten Fällen ohne Angabe des Preises.

Will man denselben erfahren, ist nian gezwungen darum j schreiben, kommt es zu einer Geschästsverbindung nit, so ann man sicher sein, in gewissen Zwischenräumen Reduzirungen der Preise von demselben Fabrikanten zu erhalten, in der

sie das Packen verstehen. zeugen, daß man gute Packer meiner Erfahrung geschieht,

| Verpackung der Waare kann weniger geklagt wer- den wie früher, dieselbe hat sih entschieden gebessert und man kann die Verpackung einzelner Fabriken \o

gar eine vorzügliche Das gute und zweckmäßige Verpacken verschiedener ist übrigens und der Fabrikant sollte das Verpacken nur solhen Leuten anvertrauen, welche er selbst bei ihrer Hantirung so lange beaufsichtigte, bis er weiß, daß Dieses Ueberwachen und sich über- hat, welches in England nah geschieht in Deutschland wohl

eine Kunst,

Es ist sehr erfreulich, daß si die Organe der Deutschen Regierung im Auslande mit solchem Interesse des Handels annehmen und können wir Kaufleute denselben nur dankbar dafür sein. Derartige Besprehungen werden sicher ihre Früchte tragen und dem vaterländischen Handel nügen.

gez. Ernst Müller.

Bei den Postanstalten in Berlin sind am verflossenen Sylvester- und Neujahrstage 1 209600 Stück Stadt,

Meinung, er müsse das Geschäft unter allen Umständen | selten. briefsendungen (aus Berlin nach Berlin) eingeliefert wor- machen. Das Beste wäre, der deutsche Exporteur sagte glei Nicht mustergerecte Lieferungen kommen auqh hier häufig l d iele Q ns Ser als im Vorjahre. Es hätte von vornherein seine genauesten Preise nebst Konditionen, | vor und führen oft zu ernstlihen Zerwürfnissen. Es ist mir | h inwohner Verlins mindestens einen Neujahrs-

e ausgedrückt, aber nachher müßte er auch strikt darauf alten.

Sobald die deutschen Exporteure 2c. unter Verwerfung der gar zu oft zu Tage tretenden Kleinigkeitskrämereien, si die ihnen gemachten Ausstellungen zu Herzen nehmen und ; eine Besserung eintreten lassen, so wird ohne Zweifel ihre Mühe nicht unbelohnt bleiben.

gez. Will. Wagner.

Odessa, den 11./23. November 1880.

Jm Sommer dieses Jahres kaufte ih in Berlin durh Vermittelung meines Kommissionärs eine größere Partie Möbel, theils glatte, einfache, als auch feine Möbel, so auch |

durchaus unbrauchbare Waare bei so rashem Verkaufe der

natürlich nicht allein

werden versprach. Durch

O Die glatten Babn’ gee die Spiegel, bestehend aus e O A pontens Kisten gingen per Bahn bis Hamkurg und von dort Per O 7 s Gf, i Schiff über Hull hierher. Recht ansehnliche Kataloge würden

des deutschen Handels Großes züglih Amerika, ist groß Katalogen. der Jndustrie dort angefertigt.

Beim Auspacken der Kisten zeigte es sih, daß die Ver- packung eine jsolch’ \{lechte und natlässige war, daß die Möbel zerbrochen, verschunden und zerkraßt waren, die einzel- nen Stücke waren nicht einmal in Papier gewidckelt, geschweige denn ordentlich in die Kiste gelegt, kurz der Zustand dieser Möbel ist cin nicht zu beschreibender und waren zwei Tischler mehrere Wochen mit der Jnstandsctung beschäftigt, jedoch lassen sich niht mehr überall die Spuren dex erlittenen Beschädi-

hast luxuriós. Kataloge von

noch vor Kurzem vorgekomnmez Séndung sehr gut efffektuirte und bei rascher Nachbestellung sandte, wohl annehmend, daß rsten Sendung jede von ihm Die Folge war Annahme-Verweigerung der Waare und sondern auch Verlust des

,

e gelieferte Waare ausgezeichnet v

großer Verlust an dieser Senduns3, ganzen späteren Geschäfts, welches

ein

leisten.

ertäuflih sei.

daß ein Fabrikant die erste

sehr erfolgreiches zu

Kleinigkeiten wird au uns hier viele Mühe und Arbeit verursacht, gerade diese treibt die Käufer in die Arme der englishen und französischen Konkurrenz. Man fürchtet in der die deutschen Kauf-

_in vielen Zweigen England, aber vor-

und splendide im Anfertigen von Wahre Kunstwerke werden für manche Zweige

Nicht allein sind die Zeih-

nungen der Artikel vollkommen dêm Original gleichend, son- dern auch Papier und Ausstattung dieser Kataloge sind wahr-

Read & Baston in New-York

(filberplatirte Waaren) sind so ausgestattet,

daß sie jedem

E R S Salontische als Zierde dienen können. Die Amerikaner

A verwischen. Ein Spiegel hat ebenso ziemlich stark machen oft für einen Artikel, der einige Cent fostet,

Zch hoffte nun, daß die zweite Partie der feinen Möbel, S E N sich Saa Zethnungen , „welcher groß-

j E E A i: ; a D ) dieser gut bezahlen muß, geht daraus

bestehend aus 24 Kisten, die direkt per Vahn über Woloczysk hervor, weil bei jedem neuen Artikel sofort derselbe

hierher gingen, folglich cinen viel kürzeren und einfacheren | Luxus aufgewandt wird. Dieser übertriebene Luxus Weg machten, in wesentlih besserem Zustande sein müßten, z ;

sah aber zu meiner großen Enttäuschung, daß diese Möbel in noch elendezem Zustande sind und der Fabrikant keine Jdee von Verpackung hat. Een, Kanten, Flächen waren einge- drückt, wie wenn Jemand mit der stumpfen Seite des Beiles darauf gehauen, die Holzkornissen lagen in den Kisten abge- brochen, und das Großartigste ist, daß die Möbeltheile ver- mittelst langer Nägel innen in den Kisten angenagelt waren.

Abgesehen davon war eine Speisezimmereinrihtung in alt Eichen gebeizt, sih heraus, daß Büffet,

zum Kaufen reizen. E Ein großer Fehler ist es, kanten eines Artikels nicht zu

und stellte es f aufschwingen können resp. si

Tisch, Stühle 2c. nicht in einer, sondern in drei verschiedenen Nuancen, bald heller, bald dunkler gebeizt sind, was durch ein | cinfaches Zusammenstellen der Möbel vor dem Einpacken hätte

vermieden werden können. Der Vorwurf , den ih also zu machen habe, is, daß von Seiten der Fabrikanten der Aus- | fül,rung der Aufträge nicht die nöthige Sorgfalt und Pünkt- lichkeit gewidmet wird und die Verpackung eine primitiv jäm-

für den Export sehr wichtig.

der Preis festgeseßt und

ist für Deutschland nicht nöthig, stens dem Artikel entsprehende K land wird aber darin gar nichts und da einmal einen {wachen Versuch sieht, so sind stattung und Zeichnung so ärmlich,

aber man sollte doch wenig- ataloge haben. geleistet und wenn man bier

In Deutsch- Aus-

daß sie durhaus nicht

daß sich die deutschen Fabri-

einer gemeinsamen Preisliste

t niht den {on lange bestehen- den Preiscourants anderer Länder anschließen.

Es ift dies

Für den Artikel Schrauben

3. B. giebt es eine französische allgemeine Preisliste, welche von Belgien und sogar England adoptirt ist. dieses bei derartigen Preiscourant3 500 verschiedenen Größen Schrauber

Es i}, wie

geschieht, für jede der ca. 1, welche fabrizirt werden, zwar im gleichen Verhältniß so hoch,

: Ne D 2 2 i daß die Waare nie diesen hohen Preis erreichen kann. Der ä S 4 T 5 3 5 D , ? , adi ,

a sranzöltschen gegenüber gestellt, eine elende zu | wirkliche Preis, zu dem der Fabrikant verkaufen will,

a N Y : i Zewähre ines zattes staesett. à

Davei ist noch zu berücksichtigen, daß bei der Emballage | e s L andt ‘ia in De vos Ce keineswegs gespart wurde, es wurden für Kisten und Em- | zu sagen, daß man ibm Schrauben“ z. B. zu Proz

ballage zusammen 54 Colis die erklecklihe Summe von 756 , É : G

in Rechnung gebracht.

Bei den Möbeln, die ich aus Paris empfange, ist die Verpackung nicht theurer, dagegen \o gewissenhaft, daß beinahe | jedes Stück sofort dem Verkaufe übergeben werden kann und Fälle von Bruch oder sonstiger Beschädigung höchst selten sind.

Ein weiterer Vortheil und Erleichterung für die hiesigen Zollformalit¿ten sind noch, daß bei den sranzösishen Waaren die Deklarationen meistens eingehender und den Änforderungen entsprehender sind, als bei den deutschen, bezüglih der Lampeninzustrie, die in Berlin eine sehr ausgcbreitete ist, erlaube ich mir, noch zu erwähnen, daß bei vielen dort existirenden Firmen die gleihen Mängel betresss der Aus-

rant 70 Proz. Rabatt hat.

denn dieses

srüheren Geschäften her kennt.

kaufen.

das Gußeisen, das in Stücken hier ankommt. Diese oft vor-

anbietet und er weiß, daß er auf den bekannten PBreis-Cou- Legt man ihm dagegen einen, nux für eine deutshe Fabrik berechneten Preiscourant vor, #0 wird er sich niht auf Berehnen und Vergleichen einlassen, ! ist eine zu langwierige und unsru{tbare Mühe |

und cs kommt noch hinzu, daß er später diese besonders be- |! | rechnete Waare auch besonders kalkuliren muß, während er | seine Kaltulation auf den bekannten Preiscourant |

{hon von

Ec wird aus diesen Gründen

stt.ts vorziehen, nah allgemein bekanntem Preiëcourant zu

J habe eine bedeutende Fal.rik in Deuts&land auf die- ! jes ausmertsam gemacht, sie ist bereitwillig auf Adoption des bekannten Preiscourants eingegangen und ih habe bedeutende

Das über Schrauben Gesagte bezieht sich auch auf alle B. Feilen, Nägel, Röhren 2. Die Engländer haben für das ganze Eisen-Kurzwaaren-

sührung der Aufträge wie auch der Verpackdung zu | Posten ihrer vorzüglihen Waare nach hier importirt. Tage treten, indem ih bei jedesmaligem Empfange |

A Cy , N A l ay A : . 4 P F 9

dieses Artikels „stets große Verluste erleide; nicht | Massenartikel, wie z.

allein, daß die Glastheile zerbrohen sind, es ist au |

kommenden Fälle von Unachtsamkeit und Schlendrian bedingen, daß wir Jmportcure dadur Verluste erleiden und zweitens du:.ch eine unangenehme Korrespondenz gelangweilt werden und unseren Bedarf dort decken, wo unsere Aufträge mit ge- wissenhafter Pünktlichkeit in jeder Beziehung ausgeführt werden. Dem französischen und Wiener Kommissionär wird die Waare in das Haus geliefert, er sieht darnach, daß die Ausführung genau der Ordre entspriht und besorgt durch seine geshulten Leute die Verpackung, was in Berlin durch- aus nit der Fall ift.

Wäre dies zum Beispiel geshehen und dieser Brauch dortcn eingeführt, so hätte es niht passiren können, daß die Garnitur Speisezimmer-Möbel in verschiedenen Farbentönen | gebeizt eingepadt worden wäre.

gez. Louis Wedde | in Firma Jules Wedde & Cie. |

Für unser deutsches Sheffield : lohn 2c würde ein werihvoll sein.

Odessa, 15./27. November 1880. |

Exportartikel aus Deutschland bilden |! doch leidet der Bezug derselben aus Deutsch- land, weil sie immer sehr unaccurat gearbeitet sind. Nur aus-

j

Einen nahmswei)e wird ein Brenner richtig angemacht sein, sie sind | j

|

großen

diese persönlih kennen lernen, Petroleumlampen,

Die einmal gemachte Reise des

fast alle schief und krumm.

Die Verpackung der deutshen Waaren und die absolut |

für den russisden Zoll nöthige Deklaration derselben läßt viel

zu wünschen übrig und steht im grellen Gegensaß zu der fran- zösischen Verpackung und Deklaration. gez. Kajander.

| l Odessa, den 18./30, November 1880, | Die in dem Berichte der Sachverständigen-Kommission für | No c c “:

s E E, rkauf groß geworden sind. gewerblide Angelegenheiten*) gegebenen Kritik des deutschen | ls gros geworden |i Exporthandels zeugt von einer gründlichen Beobachtung der | Kommissionshäuser

of Ann tenden SZamädo G ; s , 0 : diesem Handel anhastenden Shwächen und Mängel. | welche jeden Vergleich mit *) Bericht der Sacverständigen-Fommission der Berliner Kauf- | mannschaft sür gewerbliche Angelegen bciten vom 6. Dlfktober 1880 über | die Frage: Was können und Deutschlands Gewerbe- und

müssen D Handeltreibende zur Förderung des überseciichen Exporthandels tun ?

direkt zu arbeiten, | reuen müssen.

geschäft einen großen gemeinsamen Preiscourant, die: „Shef- | field Standard List“, ein großes Buch mit feinem Papier und schr schönen Zeihnungen ausgestattet. händler dieses Buch braucht, so wird es in Massen gedruckt und ist der Preis desselben nur cering. Jeder Fabrikant kann ih für einige Schilling per Ries Artikel separat binden und mit seinem

Da nun jeder Eisen-

Zeichnungen eigener

Namen versehen lassen.

Nemscheid, Solingen, Fser-

solcher allgemeiner Katalog unendlich

Reisende kommen genug nach hier und es werden dur diese die Preise der Waaren häufig zu sehr gedrüdt, weil ein Geschäft gemacht werden soll, um die Reisespesen zu decken. | Jmmerhin ist noch besser, Reisende zu senden, jeden Augenblick neu auftauchende: | Englische Häuser ziehen vor, | stellung von Agenten Vertrauens fönnen sich am Plate selbst n

Diese

ah den Agenten erkundigen, ihre Fachkenntniß prüfen 2c. Chefs oder Vertrauen8manns

{hüßt vor Verlusten dur die Agenten selbst. Das System der englischen Jndustrie, den Export den Kommissionshäusern zu überlassen, besseres, weil dadurch dem Fabrikanten erspart wird, Exporteur zu sein und er seine ganze Kraft seiner Fabrikation widmen kann. Es bezieht sich dieses aber wohl nur auf Fabrikation kleiner Artikel, welche die Spesen sür Reisen 2c. nit tragen können. | Nheinländer Tuchfabrikanten, sächsishe Stofffabrikanten und | viele Andere würden wohl kaum auf Alleinverkauf an Kom- missionshäuser eingehen, weil viele von ihnen durch direkten

ist auf jeden Fall ein

Der Exporthandel der west-

| wel( englischen

| derselben Branche aushalten können. i

| Wenn es dennoch kleine Fabrikanten von dort vorziehen, Ö

Eisenwaarenfabrikation ist in Händen bedeutender z. B. in Fserlohn, Lennep und Solingen, Kommissionshäusern

so werden sie es wohl häufig genug be-

als sich den, |

Agenten anzuvertrauen. nur zum Zweck der An- männer auszu}enden.

brief erhalten. Von der Einrichtung, wonach Neujahrss\tadt- briefe von einem Absender für verschiedene Empfänger zur Vermeidung der zahlreichen Einzelsendungen {on einige Tage vorher unter Briefumschlag zusammen an das hiesige Stadt- Postamt eingesandt werden konnten, ist diesmal in 38 792 exâllen Gebrauch gemaht worden, was wesentlich zur Erleich- terung des Betriebes gedient hat.

Die Aufführungen des Schwankes „Operationen“ Alliance- Theater finden vorläufig mit Freitag Absch&luß, da Frl. Ernestine 2 Gastspiel in Dresden erwartet ronge’s „Wohlthätige Frauen“

im Bellze- Abend ihr.n egner {on am Sonnabend zu einem

wird. Am Sonnabend gehen L'Ar- zum ersten Male in Scçz.e.

Literarishe Neuigleiten und periodisce Schriften. Die Preußische Finanzreform dur Regulirun e : L L g der Bes meindefteuern von Rudolf Gneift. Berlin Ve ai Iuli Springer as f , Verlag von Jalius Jahrebsberibt über die Beobactungser if Zahresbet e ) ISergebnisse der im Königreich Preußer und in den Reichslanden eingerichteten forstlib-meteorologischen Stationen. Herausgegeb n von Dr, A. M üttric, Professor an der Königlichen Forstakademie zu Eberêwalde und Dirigent der meteorologishen Abtbeilung des for sts lichen Versubswesens in Preus: Fünfter Jahrgang. Das

e Preußen, Jahr 1879. Berlin 1881. Verlag von Julius Springer.

Die Reihs-Unfall-Versicherung. Eine kritische Beleuch- tung des Bochumer Entwurfes von Ferd. Knauer, Berlin, 1881, Puttkammer u. Mühlbrecht. Buchhandlung für Staats- und Rechts- wissenschaft. /

j Ueber die Höhe der Beiträge sür die Arbeiterversihes-

rung. Von F. Gerkrath, Gereral-Direktor der Lebens-Versiche- rungé- Aktiengesellschaft „Nordstern“. Xen, 1881. Veilag von | Gustav Hempel. (Bernstein u. Frank.) | Verhandlungen des Vereins zur Beförderung des

Gewerb ileißes 1880, 10. Heft. Inhalt: Abhandlungen, Die deutsche Eisenindustrie im Jahre 1880. Von Dr, H. Wedding, Geh P i _„_ Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen. Zualei Organ für forstlihes Versuhêwescn. Herausgegeben in Ba D (368 Lehrern der Forstakademie zu Eberswalde, sowie na amtlihen Mits ¡heilungen von Dr Jur, B, Danckelmann, Kal. preuß. Ober-Forstmeister und Direktor der Forstakademie zu Eberéwalde. 13, Jahrg. 1881. L Qt _Sanuar: Berlin. Verlag von Jul. Springer. Inhalt: Abhandlungen; Kiefern-Unterbaubetrich. Vom Oberforfsts meister Dr. Danckelmann. Einige allgemeine Betrachtungen über die Wiikungen des Winters 1879/80 auf einheimische u: d auslän- disbe Holzarten, Von John Booth in Klein-Flottbeck. Der Ascengehalt erfrorener Baumblätter. Von E. Ramann, Chemiker bei der Forstakademie zu Eberswalde. Auffallende Geweihbildungen beim Rothbirsch. Vom Prof. Lltum zu Eberswalde. (Mit 2 Aks bildungen.) Mittheilungen! Uebergang der alten Gehöferschaft zur neuen Waldgenossenschaft, Von Knebel, Landrath zu Beckingen a. d. Saar und Mitglied des preuß. Abgeordnetenhauses. Die Frage der Waldreferven in Frankreih. Lom Prof. Dr. H. Stöyer. Eine Kaiserjagd auf der Schorfhaid-. Vom Forstmeister Bando. ¡ (Mit Abbildung.) Statistik ; Ergebniß der Holzsamenernte von den ; wichtigsten Holzarten in Preußen im Jahre 1880. Vom Oberförster

Wise. Lit-ratur. Notizen.

Horstwissenschaftliches Centralblatt (früher Monats- {rift für Forst- und Jagdwesen). Unter Mitwirkung sämmtlicher Professoren der Forstwissenschaft an dex, Universität München und | ¿ahlreider anderer Fachleute aus Wissenschaft und Praxis heraus- | gegeben von Dr. Franz Baur, o. s. Professor der Forstwissenschaft j an der Universität München, Berlin, Verlag von Wiegandt, | Hempel u. Parey. IIL. Jahrgang (der ganzen Reihe XXV, Jabr- | gang) Heft 1, 1881. Inhalt: Nus dem Münchener Exkurfionsgebiete.

Bon Prof. Dr. Gaver, II. Untersuchungen über den Erfolg und | Koftenauswand bei Stocksprengungen mit Pulver. Von Prof. Dr,

R. Hez in Gießen. Geyers neuer Meßtishappzrat. Von Ober- | geometer Bernhard Geyer in München. (Mit Abbildung.) Ueber die Bodenentblößung und Auflockerung auf arnem Sandboden. Mittheilungen: Lande8oberforstmeister Otto vo Hagen f. Die IX, Versammlung deutshcr Forstmänner in Wildbad. Referent : Dr, Shwappac, Assistent am Regierungsforstbureau in Würzburg. Die s{wedische Forstverwaltung im Jahre 1877. Von Prof. Dr, Albert. Der Frostshaden des leßten Winters an den Obsft-

bäumen in den Regierunzstezirken Cassel und Wiesbaden. Lite- | rarishe Berichte. Notizen. Anzeigen. Deutsche Landwirthschastlihe Presse. Ny. 1, =

Inhalt :

: Wie Champion-Kartoffl. Von Rittergutsktesitzer A. Busch. Die Victoria -

Schwingmangel. (Mit Abbildung.) Ein

| neuer Ackerrflug. (Mit Abbildung.) Buller für Mil(- | fühe. Von Benno Martiny. Dampfmaschinen für _Brennerei- | betrieb. Von Professor Wüst. Befestigung von Gräben. Von

Baurath Engel. Abfuhr von Schlamm und Dünger von einem Wege. Von Assessor von Oesfeld.

Das Swiff, Wochenschrift für die gefammten Jateressen der Binnenschiffahrt. Dresten. (Vicrtelj. 2 A) Nr. 39. Inhalt: An die Leser. Alktenstücke. Der Oder - Spree - Kanal. Die Rbeinregulirung im Rheingau. Die Hafenfrage am Rhein. Moselkanal. Die Lioadia und die Oderschiffahrt. Weichsel- Regulirung. Vom Eisernen Thor der Elbe. Dampfscbiffahrt

/ auf dem Ceresio. Die Einwirkung der Zuflüsse auf die Wasser-

| verhältnisse unserer Ströme. Wasserbau. Kanalprojekte. ——-

| Regulirungen. Häfen, Heizung von Swiffsdampfmaschinen mit

| Petroleum. Schiffbau. Personalien. Notizen. Unfälle.

| Güterschiffahrt. Entscheidung. Verkehrs-Statistik. Vers urtbeilung. Rechtsfall. Diebstähle. Vom Fcactenmarfkt,

Verkehréhemmungen. Bcücken. Vacante Stcllen. Gescäftss

| beribte, Sport. Wasserstand. Course. Anfragen.

| Literatur. Berichtigung. Inserate.

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| Redacteur: Riedel,

| Berlin:

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Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

| Vier Beilagen (eins{li¿ ßlichd Börsen-Beilage).

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eilage A : zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Breußishen Staats-Anzeiger.

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S 5 « s L 23222) aut. 23, Verkäufe, Verps DgeB, B rade drs Anunoueci-Bnreans 6. F, Wilheli-Straße Nr. 82 4. Verloceung, Auortisatien, Zinezahlung us Æ B, 8, w. von öffentlichen Papieren, E E ; E Q - H ( j und desgleichen der Sparkasse Buxtehude Nr. - S s i i FQA ck T, “7 E A Stebriefe und Untersuungs - Sachen. [151] Oeffentliche Ladung. Mül! i Aa 29S ptember 1879 ift zu Nawitsch der | éntbalten bin 1823 vom Amte Harsefeld deponirten , L L F c tio Dea Tits Nj 1er (Mulds î [14 «d. DePLembr Vi l 5 „MES N *ck F EU 16 ¡V V 1523 VoN 44 E a H aGis Elen bries Segen die N Ag ore | „aden die ae Um- | Musketier und Grundkesiger Jakob Benna aus | Erbantheil der abwe‘enden a. Martin Blendert, b, chelihte Bertha Rohde, angebli aus Hünerêdor! | ner) Georgs Sohn, Mar Eintragung des auf den | Rohow, Kreis Ratibor, unehelider Sohn der am Sophte Elisateth Sarnow, vercheli®t mit dem e e hme Mag Bi an | N E E fell E | 23, September 1862 zu Rohow verstorbenen Aus- Mosiklehrer Georg Wilhelm Reichenbac, c. Maler C e S ¿ ; n ( H: S Lein M 0” E I S Î E er 2 Sa „T4 G 1E 2 bält, ift die Untersuhungshaft ee 4D Es Namen von 1) E E | ¿üglertoWter Anna Benna, gestorben. Iohann Friedrich Sarrow an dem teftamentarischer Verdachts des {weren Diebstah!s verhängt. as E A Den von Lichtenau be- | Derselbe hat außer folgenden Personen: ¡ Nawlafie des 1821 verstorbenen Pastors Krat in wird ersucht, dieselbe zu verhaften und in das | kaiastrirten, in der Gemarkung von Lid tenau Le 1) Veronika, verehclihten Auszügler Schwan, ge- | Ahlerstedt Hausvoigteigefängniß zu Berlin, Hau8voigteiplaß F | legenen Grunde genu, als: Bl. R E O s e e ite 5 fönesenven Knd ttof ; Y 2e z 7 fi j = C0 S U enit} e S L E L. F L E E JodA de e ta abzuliefern. Berlin, den 29. Dezember 12899. | Eatenpfühl Wiese Ne Un L D. 1322 = | 2) Victoria, verehelihten Gärtner Skrzybuy, ge- | öffentlicher Aufforderungen de 1823 und 1835 nicht Der Untersuchunaërichter bei dem Königlichen Lande! } alt a. P. 137a. = 2% Ack. und b. P. E |

erihte I. Beschreibung: Alter ca. 27 Jahre, | 1 S iatne mittlere, : Haare duvnkelblonde, Augen j 6 {hwarze, stehende, Gesichtsfarbe fris, Kleidung grau und grün gedrudter Rod, s{warze Blousfe, graues Umschlagetuch, weißblaues gehäteltes Kops- tuh mit weißen Bommeln, Lederpantoffeln. Be- sondere Kennzeichen: stottert.

tetbrief. Gegen den unten beschriebenen 2ashinenfa brifanten Friedrih Gustav ranz Séjulze. am 1. Januar 1847 zu Berlin gevoren, welcher flüchtig ist oder si verborgen hält, ift die Untersuchungs8haft wegen \{werer Urkundenfälsbung und falscher Anschuldigung verhäzgt. Es wird ter- sucht, denselben zu verhaften und in das nâcbite Gericht8gefängniß abzuliefern, aub uns ungefäumt Nachricht zugehen zu lassen, Berlin, den 28. De- zember 1880. Königlies Landgericht T., Siraf- fammer 111. Beschreibung: Alter: 33 Jahre, Größe: 1,78 m, Haare: dunfelblond, Stirn : frei, Bart: dunkeln Schnurr- und Backenbart, Augen- brauen : dunkel, Augen : blau, Naîe: etwas gebogen, Mund : gewöhnlich, Zähne: vollständig, Kinn: oval, Gesicht: längliw, Gesichtsfarbe: blaß, Sprache: deuts. Besondere Kennzeichen: geh! vornUder- gebeugt, mit dem Kepfe wiegend. Stebriefs-Erledigung. Der hinter den Lauf- | maun Zulius Rotheuberg wegen M EDar arten Betruges in den Akten V. R, 11, No, 723 de 1880 unter dem 21. September d. Is. erlassene Steckbrief wird hierdurch zurückgenommen. Berlin, den 29. Dezember 1880. Königliches Landgericht I. Der Untersuchungsrichter. Po hammer.

Stecibrief. Gegen die sfeparirte Krumbke, Marie, geb. Naesh aus Berlin, am 6b. November 1839 zu Memel geboren, evangelischer Religion, welche stich verborgen hält, ist die Untersubungéhaft wegen einfahen Diebstahls und Betruges gus §8, 242, 263, 74 Strafgeseßbuches verhängt. Es wird ersucht, dieselbe zu verhaften und in das Land- gerihtegefängniß zu Potödam abzuliefern. Pots- dam, den 29, Dezember 1880, Königliches Land- gericht, Strafkammer.

——___—

Subhaftationen, Aufgebote, Vor: ladungen u. dergl.

Oeffeutliche Zustellung. In Sathen i des Bâckers H. Glöckner in Neustadt i./H , Klägers, wider T den Schachtmeister Viered, früher in Lenfabn, Beklagten, wegen Forderung von 74 M 50 „) Brod, ist Termin zur mündlichen Verhandlung vor dem Königlichen Amtsgericht Oldenburg i./H. auf Tounuerstag, den 17. Februar 1881, Vormittags 11 Uhr, anberaumt, zu welchem Kiäger den Beklagten ladet. Da ter Aufenthaltsort des Beklagten unbekannt ist, wird zum Zwecle der öffentliczen Zuftellung diese Ladung bekannt gemacht. Oldenburg i./H., den 23. Dezember 1880. 2idckbold, i Gerichtéschreiber Königlihen Amtsgerichts.

[152]

für geliefertes

Heilbronn, (49) Oeffentliche Zustellung. Die Witiwe Johanne Boger in Lauffen, vertreten durch Rechtsanwalt Sch{loß in Heilbronn, klagt

gegen den ledigen Küfer und Bierbrauer Carl Schüßler von Neunkir&en, Greßh. Bad. Amts

Eberbach, wel{cher mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend ist, wegen Kaufschillingéforderung, mit dem Antrage, es wolle crkannt werden, daß der Beklagte \{uldig sei, der Klägerin die Summe von 1477 M. 20 „Z sammt Zinsen zu 5 °/6 vom 6. Juni 1879 aa zu bezahlen, ihr ferner das Wohnhaus Nr. 58 l a 52 qm in der obern Vorstadt an der Heil- brionner Straße zu Lauffen, zum Zweck ihrer Be- friedigung im Wege des Zwangêverkaufs zu über- lassen, und endli alle Kosten des Rechtéstreits auf sich zu leiden und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsöftreits vor die Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Heilbronn auf den 26. April 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen. N Zum Zwecke der öfentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht, Die Einlassungsfrist wurde von dem Herrn Vor- sißenden auf sech8 Wocben festgeseßt. Den 21. Dezember 1880, Dippr

besitßes in das Grundbuch von Lichtenau beantragt hat l ) Rewte an jenem Erundvermögen zu haben vermei- nen, aufgefordert, solche spätestens bis zum Termin

bei Æ ‘anzumelde1 widrigenfalls die Antragstellerin als Eigenthümeria in dem Grundbu eingetragen werden wird und E die ihm obliegende Azmeldung unterlassende Be- rehtigte Dritten, ; Nichtigkei l Grundvermögen erwirbt, nit mehr geltend ma@en kann, sondern auc ein Vorzugéret gegenüber Den- jenigen, deren Nechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Anmeldung eingeiragen find, verliert.

[139]

! macher

4+ Ack. 30 Rth., unter glaubhafter Nachweisung ines zehnjährigen ununterbrochenen Eigenihums- wel{e

so werden alle diejenigen Personen,

17. Februar 1881, Mittags 12 Uÿr, der unterzicihne!len Behörde anzumelden,

Äniprücbe gegen jeden Glauben an die das obenerwäßÿnte

O nus tene welcher im redlicen des Grundbuchs

Lichtenau (Hessen), am 14. Dezember 1890, Königliches Amtsgericht. von Sprecher,

Oeffentliche Zustellung. Der S@ub- uud Stiefel - Fabrikant W. Schu- zu Demmin klagt geaen deu Gecomete M. Ossig zu Berlin, Zionskir@ä straße 14 III wohn- haft gewesen, seit 20. Oktober er. nach Rußland abs gemeldet, wegen Zablung für gelieferte Sbußmacher- arbeiten mit dem Antrage auf Zahlung von 54 40 S nebst 6 %% Zinsen seit dem 1. Dîtober 1879 und ladet den Beklagten zur mündlicben Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht. T zu Berlin, Jüdenstr. 60, Zimmer Nr. 59 auf den 8. April 1881, Vormitiags 10 he. Zum Zweke der öffenilichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt*gemact. Berliu, den 23. Dezember 1880,

Meier, e Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T. zu Berlin, Abiheilung 25.

[112499] OeffeutliGze Bekanntmachung. Der Swictmeister-Assistent Paul Hayu zu ber-Waldenburg hat das Aufgebot des verschollenen

Zteigers Wilhelm Hayn, seines Vaters, geb, am

Mai 1827, zum Zwede der Todeterklärung be-

antragt. Letzterer wird aufgefordert, sich späteitens

i au

Ves 18, Webracs 1881, Vormittags 11 Uhr,

vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Ter-

mine \{riftlich oder persönli zu melden, widrigen- falls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Neurode, den 7. Mai 1380,

Königliches Amtégericot. Altwasser.

O

4 S 4 s J) o [114] Oeffentliche Zustellung. Die Bauunternehmer Mungild © 1 f und Jean Geiger, Beide ¿zu Mülßbausen wohn» hast, vertreten durch Rechtéanwalt Dre. Reinacd, flagen gegen den Bautechniker Eduard T |wiffer- lin, früher in Mülhausen, später zu enen (Schweiz), zur Zeit ohne bekannten Wohnort, wegen N T If f ck 4 tkntor Ut t - p Liquidation der Baugesellshaft Scwceighofer, Seiger & Tschifferlin mit tein Antrage: j . Es gefáll dem Kaiserlichen Landgerichte, v gesaue J G LE, Kammer für Handelssachen, auszusprechen, dak

keine bekannten Erben hinterlassen. unbekannten Erben beantrazt.

unbekannten Erben aufgefordert, ih dem vor dem unterzeichneten Umisgeribt

S cchweighofer j

borenen Benna, j der Magd Iosepha Benna, der Magd Petronella Benna, 5) der Catharina Benna, dis Ioseph Benna,

fämmilih zu Robow, und i der Catharina, rerehelicten Serkbermeister Kollar, geborenen Benna, zu Kranowit,

7)

Der Nawhlafßpfleger hat det halb das Aufgebot der Es werden nun alle sih |\pâtestens in

E E DAE: B A 1E 2.

den 24. Oftober 1881, Vormittag: 11 Ußex,

Königliches Amtsgericht. Abtheilung V. j

Aufgevot.

[28936]

ottwiß, zu Grasse hat das Aufgebot Ds ‘Pfandbriefes der Dentschen Grundcredit- bank über 3000 #4 Litt, D. übth. III, Serie 222 Nr. 443 mit Talon und Coupons Nr. bis 20, î bank über 300 4 Litt, A. Abih. 111. N 14 Nr. C0268 ( Len 17 Pfandbrit fen der Deutschen Grund- j creditbank à 300 Litt. A. Abth. 1I…a, Serie 222 Nr. 19237 kis 19240, Serie 963 Nr. 19250, | Serie 1131 Nr. 22604 bis 22615, l beatitragt. Die e der Urkunden werden auf- gefordert, svätestens in dem auf “ves 21. ebrnar 1881, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts8zerichte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden und. die j Urkunden im Originale vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. Gotha, den 17. November 1880. : Das Herzogliche Amtsgericht. I, A. Oschmaun.

ame aan

(21740) Aufgebot. i 6 211 Rotns Die Erbea des am 24. Oktober 1866 zu Rein stedt verstorbenen ODeconomen Gottlieb Mühken- | berg haben das Aufgebot zweier ihnen angeblich j

a, rem 4, August 1837 über 200 Thaler i zwei Hundert Thaler Gold Forderung an ;

\icdt, jeßt deren Erben, S b vom 20. März 1850 über ebenfalls 200 Thaler ¡wei Hundert Thaler Gold

Einecke und dessen Ebefrau, Christiane, geb. Bauermeister, in Reinftedt,

dem unterzeiwneten Amtsgerichte beantragt.

bet

sters in dem auf den 7. April 1881, Vormittags 10 Uhr, : or dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 11,

durch Hinterlegung der vo:1 dem ernannten Liquidator, dem Arcitekten Herrn August Böhm in Müißhaufen, am 25. Oktoker 1880 aufgestellten Liquidationérehnung dem Urtheile des Kaiserlichen Handelégerits zu Mülkbaufen vom 15. November 1878 Genüge geschehen ift, diese Liquidationsrenung zu bestätigen, den Beklagten Tscbifferlin auf Grund diefer Nech- nung zu verurtheilen, den Klägern den Betrag von zweihundert und | fünf 1 se{8zig Pfennigen, mit Ziasen zu fünf Pro- zent seit dem neunten November 1845 zu be- zahlen, den Liquidator zu ermächtigen, die in scinem Besige befindlihen Beträge nach Abzug der Liquidationékosten an die Kläger je zur Hälfte zu vertheilen, dem Beklagten die Kojten aufzuerlegen, eintretenden Falis die Kosten auf ie Masse zu legen, /

und nt N Dellogten zur mündlichen VBerhand- des Rechtsstreits vor die

ausen E E auf Freitag, den 11. Februar 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen.

r Auszug der Klage bekannt gemact. N Mülhausen i./E., den 30. Dezember 1880. Herzo

r, Y Gerichtss{reiber des Königlichen Landgerichts,

L Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

fünfzig Mark fünf und j

lun Kammer für Hane | delosatben des Kaiserlihen Landgerichts zu Mül- |

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird die-

bestimmicn Aufgebotstermine ihre Ansprüche und Nechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls auf Antrag die Kraftloserklärung der | obizen Urkunden erfolgen wird. Balleusicdt, den 30. August 1880.

Herzogliches Amtsgericht.

a S Flamaut.

Aufgebot.

böbere Veranlassung werden die uacstehen-

-

[132]

Auf

daran Berechtigten entstanden find, zum öffentlichen

| Aufgebot gebracht: 4 E, 1) Quittungsbuh der Sparkasse Harsefeld Nr.

| 301 über 106 M,

und desgleichen der Sparkasse Buxtehude Nr. 5358 über 317 K34 S j entbaltend die in dem Konkurse des ¿ Hdôfners Jo-

F : p q , Q hann Tomhafe in Wangersen Net, ALCCOtR, L j wig Bünger aus Wangersen bei dessen Verheirathung

i ten | zi zin zi esten der Gesammlt- einen bei dem gedachten | zukommende und bis dabin zum Besten ësc

| masse 1836 vom Amte Harsefeld deponirte Ab-

dung. S f Bünger foll nach Amerika au8gewandert | sein und sind Nachrichten über ihn und dessea etwaige | Verbeirathung nit zu erlangen gewesen. A 2) Quittungebuh der Sparkasse Harsefeld Nr. 302 | über 173 M 28 ch,

Forderung an den Leinewebermeister Heinrich ;

Die derzeitigen Inhaber diescr Schuld- und Pfand- j vershreikungen werden hiermit aufgefordert, |pätke- }

{uad die d i Beträge zur Staatskaße

S

Die Frau Alexandrine von Klißing, geb. von ; se list : Givilka | Landgerichts zu Mez vom 16, Februar 18 7 Morgens 9 Uÿr,. bestimmt.

eincs Pfandbriefes der Deatsben Grundcredit- i mat.

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Alfred Hermann Siegfciced Eichhorn

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Backer wegen gänzlichen B i erfalle j ben mit dem Antrag: die Parteien in Gütern ge- { trennt zu erklären und dieselben zur Au8cinander-

zu erlangen gewefen. : Termin zur Anmcldung und 9 Ansprüche an diefe Deposita

Nachweisung etæxaiger

| wird auf

Mittwoch, den 20. April 1881, Morgens 10 Uhr,

vor biesigem Gerichte angesetzt und geht der Rechts- nactheil dahia, daß die sich nitt meldenden Be- rechtigten mit ihren Ansprüchen daran au8ges(blossen

der Kosten übrig bleibenden vereinnahmt werden sollen. 22. Dezember 1880.

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na® Abzug

Buxtehude, den : Königliches Amtsgericht.

v, Düriug. von Weyßze.

angeseßten Termin zu meiden und idre Erbrechte | [197] Auszng. 5 achôrig nachzuweisen, widrigenfalls die Erbschaft der Die zum Armenrechte zugelassene und. durch berechtigien Erben resp. dem Fiskus ¡ugesproben | Rechtsanwalt Burger veriretene Reine Baroche, und auëgeantæortet werden wird. | Chefrau des früheren Handelémannes Isidor Bader,

Ratibor, den 21. Dezember 1880. ¡ Beide in Metz, rue de Lalonucette Nr. 26 wohn-

haft, klagt gegen ihren genannten Eh:mann Isidor

BVermögens8verfalles desel-

Kung vor einen Notar zu verweisen. : S Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits die Sizung der 1. Civilklammer d:8 L,

Gemäß §. 4 Ausf.-G. v. 8,/7. 79 bekannt ge-

den 30 Duember 1950, Der Landgerichts-Sekretär : Mezger.

Mey,

134] Bekanntmachung.

Durch cinen vor Notar Holter zu Aldenhoven am 5, Dezember 1880 zwischen dem Kaufmann Julius i in U, zu Kirchberg, und der Helera Bergerboff,

rüher L S ¡u besagtem Jülich wohn-

hne besonderen Stand,

haft, abgeschlossenen Etevertrag, wovon ein begklau- bigter Auszug an der Gerichttafel angeheftet wor den, ist zwishen den genannten Brautleuten Fol-

gendes festgeseßt:

Zwischen dea zukünftigen Eheleuten soll niht die gesezlide Gütergemeinschaft, sondern nur eine Gemeinschaft der Errungenschaft bestehen, nach Maßgabe der Artikel 1498 und 1499 des bürgerliwen Gesetzbuches.

Jülich, den 30, Dezember 1880,

Baecker,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

abhanden gekeinmenen Schuld- und Pfandverschrei- | [141] _Befanntmacung. bungen ihres Erblassers: ¡ Dur Versäumnißurtheil der Civilkammer des

hiesigen Kais. Landgerichts vom 15, Dezember 1880

wurde zwishen den Ebeleuten Nugust en Einwohner Christian Kelterer und dessen î Wirth und Barbara. den S {nvL )T 2 e M s é l Bl T, Le Ehefrau, Wilhelmine, geb. Zange, in Rein- | Gütertrennung ausgesprochen.

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| K, Laundzerichte Fürth zugelassen worden war,

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9 Muéculus T a1 n MaTToTnhotm dio geb, Reisz, in Waßselnheim die

Zabern, den 31, Dezember 1880. Hörkens, art 4 Lt ny EL wh Car.

Landgerihts-Sekr

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[119] S E ai Durch Auss{lußerkenntniß des hiesigen Amts- | gerichts vom 14. dieses Monats sind für kraftlos

erklärt die Hypothckenurkunden über die im Grund-

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a von Berghausen BandII, Blatt 96 Abth. Il.

Nr. 2 für die Geschwister Maria Clisabeth und Theodor Voß zu Kückelhcim eingetragenen 192 Thlr. 3 Pf. Darlehn nebft Zinsen aus der uldurkunde vom 5. März 1845, sowie Abth. 11[, Nr. 3 für die Mino- rennen Schmidt, gt. Föhrs, zu Berghausen eingetragenen 45 Thlr. Darlchn nebst Zizsen aus der Schuldurkunde vom 15. April 1837,

b, von Bödefeld Band I. Blatt 7 Abth. 1], Nr. 3 füc die Josephine Mause daselbst cin- getragenen 23 Thlr. 21 Sgr. 4 Pf. Darlehn nebst Zinsen us der Schuldurkunde vom

. April 183

e, dis Sdop: Band I. Blatt 36 Abth. 11.

Nr. 9 für die Vicarie zu Oberkirchen

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10 Wr. 1.

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G of ; :, ! eingetrage 190 Tklr. Darlehn nebst Zinsen aus c - G R oito or die | eingetragenen T den hiesigen Deposita, da Ungewißheiten über die j geirag

der Schuldurkunde vom 18. Augu t 1845, Fredeburg, den 24. Dezember 1880. Königliches Amtsgericht.

Le Bekanntmachung, |

Es wird hiermit bekannt gegeben, daß der Ein- trag vom 30. September 1879, nad welchem der Rechtsanwalt Julius Fürst zu Wintsheim Men eute elöscht worden ift. _ Y Set, den 30 Dezember 1880,

Königl. bayr. Landgericht. V

er Königl, Landge: icb18-Präsident. Fertsch,