1881 / 10 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

tödtet, 33 verleßt; von Post-, Steuer- 2c. Beamten 1 verleßt, von fremden Personen (eins<hließli<h der ni<t im Dienst be- findlihen Bahnbeamten und Arbeiter) 14 getödtet und 11 ver- leßt, sowie bei Selbstmordversuhen 10 Personen getödtet und 1 verleßt.

Von den sämmtlichen Verunglü>kungen mit Aus\{luß der Selbstmorde entfallen auf :

A. Staatsbahnen und unter Staatsverwal- tung stehende Bahnen (bei zusammen 21 813 km Be- triebslänge und 541 725 088 geförderten Achskilometern) 124 Fälle, darunter die größte Anzahl auf die Bezirke der König- lihen Direktion der Rheinishen Bahn (21), der Bergisch- Märkischen Bahn (16) und der Königlichen Eisenbahndirektion Magdeburg (14); verhältnißmäßig, d. h. unter Berük- sihtigung der geförderten Achskilometer und der im Betriebe gewesenen Längen sind jedoh auf der Rheinischen, der Bergisch- Märkischen und der Cöln-Mindener Eisenbahn die meisten Verunglü>ungen vorgekommen.

B. Größere Privatbahnen mit je über 150 km Betriebslänge (bei zusammen 5863 km Betriebslänge und 99 660 001 geförderten Achskilometern) 19 Fälle, darunter die größte Anzabl auf die Breslau-Schweidniß-Freiburger Bahn (5), die Hessische Ludwigsbahn (4) und die Berlin- Görlißer Bahn (3); verhältnißmäßig sind jedo<h auf der Berlin-Görlißer, der Breslau-Schweidniß-Freiburger und der Rechte Oder-Ufer-Bahn die meisten Verunglü>kungen vor- gekommen. Auf den kleineren Privatbahnen mit je unter 150 km Betriebslänge (bei zusammen 1048 km Betriebslänge und 7 031 472 geförderten Achskilometern) sind Unfälle nicht zu verzeichnen gewesen.

Die unterlassene Mittheilung einer Abschrist' der Zu - stellungsurkunde an die Person, welcher das zuzustellende gerichtliche Schriststü> übergeben wird, kann nah einem Be- chluß des Reichsgerichts, 11. Strafs., vom 23. November v. J.,, unter Umständen den Fristenlauf hemmen, also dahin führen, daß eine Schrist, welhe innerhalb einer bestimmten Frist nah der Zustellung eingereiht werden muß, als recht- zeitig eingegangen zu behandeln ist, au<h wenn thatsächlich die Frist nah der Zustellung bereits verflossen ist.

Bayern. München, 11. Januar. (Allg. Ztg.) Der erbliche Reichsrath Maximilian Graf von Preysing- Lichtenegg-Moos, Königlicher Kämmerer, Major à la suite U. f. w.,, ist nah längerer Krankheit heute im 71. Lebens- jahre hier gestorben. Er war Mitglied der Kammer der Reichsräthe seit 1837. Die Reichsrathswürde geht an seinen crstgebornen Sohn, den Königlichen Kämmerer Grafen Konrad von Preysing, über. Da nah dem bayerischen Landtagswahlgescß für je 31 500 Einwohner ein Abgeordneter zu wählen ist, so werden, da nach der leßten Volkszählung Bayern 5 271 516 Einwohner zählt, bei der nächsten Land- tagswahl 167 Abgeordnete zu wählen sein, d. i. um 11 mehr a!s bei dex leßten Wahl.

Die Kammern werden während des bevorstehenden Landtags ein ziemlih umfangreiches Material zu erledigen haben, venn außer den vier Steuergeseßentwürfen und den noch zu erwartenden weiteren Regierungsvorlagen haben als Restanten aus der leßten Sißungsperiode noh zu berathen: die Kammer der Reichsräthe zunächst die von der anderen Kammer bereits angenommenen Geseßentwürfe in Betreff eines Disziplinargeseßes für richterlihe Beamte, dann bezüg- lich der Aufhebung der unter dem Namen Neujahrsgelder 2c. bestehenden Abgaben der Fzsraeliten; die Kammer der Abgeord- neten : die Rehnungsnahweisungen aus dem Fahre 1878, betr. die Staatseisenbahnen, Postverwaltung, Telegraphenanstalt, die Fonds für die Staatsschuldentilgungsanstalt, die Grund- rentenablösungskasse, die Rehnungsnachweisungen zum Etat des Staats-Ministeriums des Jnnern, sowie die Rehnungs- nahweisungen des Kriegs-M nisteriums für die Fahre 1877/78 und 1878/79, Ferner sind noch aus der leßten Session zu erledigen mehrere Anträge, namentlih jener des Abg. X. Frhrn. von Hasfenbrädl und einige Beschwerden ; unter leßteren jene der Genossenschaftsdru>erei in Nürnberg wegen Verleßung verfassungsmäßiger Rechte. Die bevorstehende Landtagsperiode ist die achte des bereits am 2. Juli 1877 er- öffneten 28. Landtags, da seitdem die Kammern siebenmal vertagt wurden. —- Die Vornahme der Neuwahl, welcher si< der Abg. Rußwurm in Folge seiner Ernennung zum Domkapitular zu unterziehen hat, ist von der Kreisregierung auf Montag, den 24. d., in Amberg anberaumt.

Sachsen - Coburg -: Gotha. Gotha, 11. Fanuar. (Lpz. Ztg.) Der Fürst Reuß j. L. ist am Herzoglichen Hofe auf einige Tage zum Besuch eingetroffen.

Schwarzburg - Nudolstadt. Rudolstadt, 10. Fa- nuar. (Lpz. Ztg.) Am 6. d. M. starb hierselbst der Fürst- lih Wirkliche Geheime Rath und Minister z. D. von Röder im 83. Lebensjahre. Der Verstorbene führte die Leitung des Ministeriums vom Jahre 1848 bis 1851.

Geseßvorlage gemacht, welche die Anlage eines neuen Kanals

der Hauptstadt mit dem Rhein betrifft. Die Arbeiten sollen etwa 4 Jahre dauern und 12 Mill. Gulden kosten.

Belgien. Brel, 13. Januar. (W. D. B.) Die Repräsentantenkammer- hat den Antrag, den Zinsfuß für die Obligationen und Bankbillets, deren Emittirung be- antragt ist, auf 3 pCt. festzuseßen, angenommen.

Großbritannien und Jrland. London, 11. Fanuar. (Allg. Corr.) Jm Kommissionszimmer des Hauses der Ge- meinen traten gestern Nachmittag etwa 40 englische und irie Abgeordnete der liberalen Pavtlet zu einer Sißung zusammen, um zu berathen, ob es wünschenswe1th sei, der Regierung vorzustellen, wie wihtig es sei, eine gründ- lihe und durchgreifende Bodenreformvorlage für Jr- [land einzubringen. Die Home Rule-Mitglieder waren zur Betheiligung an der Konferenz nicht eingeladen worden. Die Debatte unter dèm Vorsiß des Hrn. Stansfeld dauerte bei- nahe eine Stunde und wurde \<ließli< vertagt, um unter Betheiligung sämmtlicher irishen Abgeord: eten fortgeseßt wer- den zu können.

_ Angesichts des Einschreitens der Regierung gegen die Filialen der Landliga werden die nöthigen Vorbereitungen zur Gründung einer Frauen-Landliga in ganz Jrland getroffen. Eine derartige Bewegung is bereits in Amerika organisirt, wo an der Spitze die Schwester und ein Bruder Parnells stehen. Jn Frland werden si< die Frauen-Land- ligen der Sammlung von Geldern widmen.

Am vorigen Sonnabend Abend wurde im Londoner Zollamt ein Feuer entde>t, das, wie allgemein angenom- men wird, das Werk eines Brandstifters gewesen zu sein scheint. Ein mit Makulatur gefüllter Korb war in unmittel: bare Nähe der untersten Fächer eines Zimmers, das nur zur Aufbewahrung von Aktenstücken diente, gerückt und sodann angezündet worden. Ein dienstthuender Beamter entde>te das Feuer, ehe es eine allzugroße Ausdehnung angenommen hatte, und löschte es im Verein mit einem Feuerwehrmann.

Der Statthalter von Natal telegraphirte an den Kriegs-Minister aus Pietermarißburg unterm 10. ds.: „Die Flottenbrigade und zwei Geshüße marschirten geln von hier ab. J< begebe mih heute nah New- CANTLe

Das hiesige Konsulat des Orange- Freistaats hat vom Präsidenten des Freistaates folgendes Telegramm, datirt Bloem on tar 7 ganuar, erbalten:

„Senken Sie den boshaften Erdichtunaen über die Holländer É iren Glauben. Der Staat wünscht nur Fricden und Wohlfahrt für ganz Südaftika und hofft inbrürstia, es werde jede Anstrengung gemacht werden, um ohne den : mindesten Verzug weiteres VBlut- vergießer. zu vermeiden.“

V E „Daily News“ meldet aus der Kapstadt, von #DS

„Die Boers beseßten Zeer v f, im Westen vcn Tranévaal. Es" verlaut:t, daß fie in das Bawalongland eingedrungen, aber von dm Häuptling zurückgeschlagen worden wärer. Geseßlosigkeiten und Nus- \creitungen werden an der westliben Grenze verübt.“

__ Die Boer- Armee besteht aus drei Divisionen, die wie folgt vertheilt sind: Ein Beobachtungscorps isst auf dem Punkte aufgestellt, der auf Jepps Karte als Merk an der Eingeborenengrenze figurirt. Das zweite Corps steht am Flusse Water; "ll mit dem Hauptquartier in Heidelberg. Die dritte Division befindet si<h in Potchefstroom. Während ver Operationen in Lebtgenannter Stadt am 17., 18. und 19. De- zember wurden die Boers verständig geführt und litten nur wenig dur das Geschüßfeuer. : Die ersten, für die gegen die Boers im Felde stehen- den britishen Streitkräfte bestimmten Verstärkungen chif- ten sih gestern in Woolwich an Bord der Transport- dampfer „Queen“, „Ararat“ und „Hankow“ ein. Unter den eingeschifften Truppen befinden si<h das 547 Mann starke 6. Dragoner-Regiment, 225 Manu vom 97. Regiment, 128 Mann berittene Fnfanterie und 130 Mann Artillerie. Die Dampfer werden heute die Segel lichten.

12. Januar. (W. T. B.) Jm Unterhause wurde heute der Antrag der Regierung, die Adreßdebatte fort- zuseßen, von den irishen Mitgliedern bekämpft, aber nah 31/\tündiger Diskussion mit 230 gegen 33 Stimmen an- genommen. Die Adreßdebatte wurde hierauf fortgeseßt und die Weiterberathung \{ließli< auf morgen vertagt.

_Die gegenwärtig bei den Falklands-Fnseln stationirte Geshwader-Abtheilung hat den Befehl erhalten, nah dem Kap abzugehen. Eine amtliche Depesche des Ober-Kommandanten von Natal meldet seine Ankunft in Newcastle und bestätigt den Rückzug der Boers über Buffalo hinaus. Ein {wacher Angriff auf Wakkerstroom wurde ohne Schwierigkeiten abgewiesen.

13. Januar. (W. T. B.) Der Staatssekretär der Kolonien, Earl of Kimberley, empfing gestern eine aus Mitgliedern der Friedensgesellschaft bestehende Deputation, welhe um die Wiederherstellung der Unab:

Oesterreich-Ungarn. Wien, 11. Januar. Wie das | Amtsblatt in Serajewo, die „Bos. Herz. Nov.“, meldet, | hat der Kaiser an Stelle des bisherigen, nunmehr pensio- | nirten Metropoliten Anthymos von Serajewo den dortigen | Archimandriten Sawa Kosanovics zum Bischof und Metro- | politen ernannt. Kofanovics, der im besten Mannesalter | steht, ist ein geborner Herzegowiner und gilt als der gebildetste | und populärste gr.-or. Geistlihe in Bosnien. Wie die „Pr.“ | ersährt, wird die Weihe des Archimandriten Sawa in Sera- | jewo mit großer Feierlichkeit vorgenommen werden. An der- | jelben werden die beiden Bischöfe in Zwornik und Mostar, | wie gr.-or. Bischöfe aus Oesterreih-Ungarn Theil nehmen.

Prag, 11, Januar. Das Volkszählungs-Ergeb- | niß macht Aufsehen, da Prag seit 1870 nur einen Zuwachs | von 1789 Personen aufweist. Die Zählungskommissionen | haben, der „Pr.“ zufolge, nur 159 502 Personen heraus- | gebracht. |

Pest, 11. Januar. Jn Sachen der Valuta-Frage | gedenken wie „Ellenör“ erfährt der ungarische und | österreichishe Finanz-Minister demnächst eine gemeinsame | Enquête einzuberufen. Die Regierung beabsichtigt wie | die „Bud. Korr.“ erfährt im Abgeordnetenhause nah Er- ledigung des Konkursgeseßentwurfes den Beschlußantrag, be- treffend die Entsendung einer Regnikolar-Deputation verhandeln zu lassen.

Niederlande. Haag, 11, Januar, (Cöln. Ztg.) Der | Minister des Waterstaat hat der Zweiten Kammer eine

| der an ihn gchaltenen Ansprache erklärte der Staatssekretär | unter dem Hinweis auf die Schwierigkeit der gegenwärtigen

| Truppen aufgeben wollten, so würde irgend ein Arrangement

putation zufrieden gestellt haben.

hängigkeit des Transvaallandes bat. Fn Beantwortung

Lage, daß er keine Zusage mochen könne. Wenn aber die Boers selbst jeßt dcn ferneren Widerstand gegen die englischen

möglich sein. Die Regierung sei nicht darauf begierig , die Boers zu bekriegen und würde sich glü>lih s{häßen, einen Weg zur Versöhnung zu finden.

Gladstone empfing gestern eine Deputation von der Regierung wohlgesinnten Frländern, welche auf eine durch- greifende Reform der Agrarverhältnisse Jrlands drang. Wie verlautet, soll die Antwort Gladjtone's die De- Der Premier hat ih eine leihte Erkältung zugezogen und ist gezwungen, das Zim- mer zu hüten.

Nach einer Meldung der „Times“ aus Durban, vom 12. d., haben die Boers Christiania beseßt.

von Amsterdam na<h Gorinchem zur besseren Verbindung |

: und unterhielt si< längere Zeit mit denselben. Die Groß-

fürsten statteten hierauf dem Kardinal-Staatssekretär Jacobini

einen Besuch ab.

Girgenii, 12, Zannar. (W. T. B) Dee König und die Königin von Ftalien sind hierselbst ein- getroffen und auf das Enthusiastishste empfangen worden. Auf der Reise von Palermo hierher wurden denselben überall von der Bevölkerung Ovationen dargebracht.

"13, Januar. (W. T. B) Dex König und die Königin haben unter enthusiastishen Kundgebungen der ror daa ihre Reise von hier nah Caltanisetta fort- gesctt.

__ Griechenland. Athen, 12. Januar. (W. T. B.) Die hiesigen Blätter betraten das Schiedsgericht als von dex

griehishen Regierung abgelehnt und billigen die Verwerfung desselben.

Türkei. Konstantinopel. Reuters Bureau meldet von hier unter dem 10. d. M: Jn Folge einer Unterredung zwischen dem Sultan, Said Pascha und Mr. Foster, dem Direktor der „Ottomanischen Bank“, sind von dem leßz- teren Jnstitut Vorkehrungen betreffs gewisser Vorschüsse an die Pforte, deren Zahlung suspendirt wurde, getroffen worden. Die Pforte hat von den Galataer Bankiers einen Vorschuß von 200 000 türkishen Pfunden erhalten. Reouf Pascha, der Gouverneur von Adrianopel, ist hier in Verfolg einer Einladung der Regierung angekommen. Am leßten Montag versprah Assym Pascha, der Minister für Auswärtige Angelegenheiten, den fremden Bot- schaftern, daß er deren Kollektivvorschlag: die Pforte solle die Mächte ersuchen, als Schiedsrichter in dem Grenzstreit mit Griechenland zu fungiren, dem Ministerrath vorlegen würde. Seitdem haben tägli<h Kabinets berathungen ohne ein augenscheinlihes Resultat stattgefunden. Man glaubl indeß, die Pforte werde in ihrer Erwiderung entweder eine neue Konferenz vorschlagen oder einen Appell an die Mächte richten, die Entwaffnung Griechenlands herbeizuführen. D Pol Co aUfotge Vech M DaS neten signalisirte Jrade, betresfend die Verbindung des öster- reichish-ungarischen Eisenbahnneßzes mit dem tür- kischen Eisenbahnneze, auf die im Berliner Vertrage in Aussicht genommene conférence à quatre und enthält die formelle Zustimmung der Türkei zur Beschi>kung derselben.

Serbien. Aus Belgrad wird dem Reutershen Bureau unterm 10. ds. gemeldet: „Es ist hier die Meldung einge- gangen, daß Ali Pascha aus Gussinje mit 700 Mann in Sfkoptia angekommen is und zum Fürsten von Albanien ausgerufen wurde. Eine Gruppe russischer Kapita- listen hat Unterhandlungen mit der Regierung behufs Er- langung der Eisenbahnkonzession eröffnet. Es heißt, daß der Plan zur Herstellung einer großen Dstbahn von Pest über Belgrad nach Konstantinopel unter inter- nationalen Auspizien der österreichishen und der serbischen Regierung sowie einer großen Londoner Finanzfirma unter-

breitet worden.“

Belgrad, 11. Januar Wol: Cor). Die: STUP)()z

tina ist heute zu hrer sten SituUng zusammen- getreten, in welcher sie die Wahl eines Alterspräsidenten und des Ausschusses für die Wahlverifikationen vornahm. Die feierlihe Eröffnung dur< eine Thronrede findet Sonntag statt. Jn den Kreisen der Skupschtina-Mitglieder herrscht namentli<h in Folge des Umstandes, daß von mehreren Seiten Offerten für das serbische Eisenbahnanlehen und die Gründung einer serbishen Nationalbank vorliegen, eine sehr gehobene Stimmung. Der aus Wien gestern in Belgrad eingetroffene serbishe Delegirte Hr. Ne si ertheilte mehreren Skupschtina- Mitgliedern die Verficherung, daß der bisherige Verlauf der Verhandlungen zwischen Desterreih-Ungarn und Serbien alle Aussiht auf das Zustandekommen des Han- delsvertrages gewähre. Der W. Pr. meldet man von Nachmittags begaben \si<h sämmtliche Abgeordnete zum Fürsten, um denselben ihrer Treue zu versichern und ihren Dank wegen des Wechsels des RNegierungssystems auszusprehen. Der Fürst betonte das größte Vertrauen in das Kabinet und seinen besten Willen, freiheitliche konstitutio- nelle Reformen durchzuführen.

Nußland und Polen. St. Petersburg, 12. Januar. (W. T. B.) Zn der heutigen Plenarsißung des Reichs- rathes seßte der Finanzminister Abaza seia Pro- gramm auseinander. Der Minister verhehlte nicht, daß das Budget für das Jahr 1881 mit einem Defizit abschließe, wies aber andererseits auf die in Aussicht genommenen Reformen hin; diese Reformen müßten niht sowohl in der Verminderung der Ausgaben als in der vollständigen Abschaffung der nicht in das Budget eingestellten Kredite bestehen, sowie in der progressiven Rückzahlung der Schuld von 417 Millionen an die Reichsbank, Der gesammte Reichsrath billigte das Pro- gramm des Finanz: Ministers als das korrekte Mittel zur Herstellung des Gleichgewichts des Budgets. Der Kaiser- lihe, Ukas betreffend die progressive Rü>zahlung der 417 Millionen Kreditbillets, soll morgen veröffentlicht

w.rdcn.

19, Januar. (W. D. D) Der „Megierundss bote“ veröffentliht einen Allerhöchsten Ukas, nah welhem 400 Millionen Rubel von der Reichsrentei der Reichsbank zu zahlen sind. Hiermit erfolgt die Tilgung der zur Be- streitung der Ausgaben des Reichs gemachten Bankschulden. Die übrigbleibende Schuldsunme ist mit 50 Millionen jährlich zu tilgen. Die in den Kassen befindlichen Kreditbillets sind dementsprehend zu vernihten. Der „Regierungsbote“ ver- öffentliht ferner das Reichsbudget pro 1881; dasselbe balancirt in den Ausgaben und Einnahmen mit 717 461 609

hier: Gestern

Rubel.

Dänemark. Kopenhagen, 10. Fanuar. (Hamb. C.)

Kalkutta, 12. Januar. (W. T. B.) Die Naghricht |

der „Bombay Gazette“, vom 9. d., über eine Vershwö- | H

rung unter den Hindus und den Muselmännern in | Kolapoor, welche die Niedermeßzelung der Europäer be-

zwet habe, bestätigt sih niht. Jn Jeypore und Vi- | zigapatam herrscht in Folge der Verhaftung einiger Häupt- | linge große Erregung. Es sind Truppen dorthin gesandt und | erforderliche Vorfi |

<tsmaßregeln getroffen worden. | _ Atalien. Rom, 12. Januar. (W. T. B.) Der | Papst empfing heute die Großfürsten Sergius und | Paul von Rußland mit den ihnen gebührenden Ehren

| wiesen.

Heute Vormittag um 101/z Uhr traf der Kronprinz von Schweden, von Amsterdam kommend, hier ein und stieg im Zotel d'Angleterre ab. Der Prinz, welcher unter dem Nameu eines Grafen von Tulgarn reist, stattete später der König- lihen Familie auf Fredensborg einen Besu<}h ab und wird morgen seine Reise über Helsingör und Helsingborg fortseßen.

Am Sonnabend stand im Folkething das militärische Strafgeseh zur ersten Berathung und wurde nah kurzer De- batte an eine aus 11 Mitgliedern bestehende Kommission ver- n der heutigen Sißung stand die Regierungs- vorlage, betreffend die Da:zpffährverbindung über den großen Belt, zur ersten Lesung. Berg bezweifelte, daß die beabsich-

tigte Beschaffung von zwei Dampffähren genügen werde, welchen

„Gut ai t O E ui L u Nei AUE E DEANEN:

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Amerika.

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Ï Generals stellt.

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- k, 10. Januar. (Allg. Corr.) Einem Washing- Nee I l iolas gesteht der mit

Telegramm der „Tribune“ China bezüglih der Einwanderungsfra NRertrag den Vereinigten Staaten das Recht seße in Kraft zu seßen, die entweder die Zahl Einwanderer

¿t Amerika besie das Recht, zu jeder Zeit das Domizil i: d | E Arbeiter M Amerika zu bestimmen. Chinesen i A S mi fönnten nicht als amerikanische Bürger naturalisirt werden, | Rindern: 1 und alle bisher bewirkten Naturalisationen wären null und

nithtig.

mit China gesd lossenen Vertrages eine Klausel, welhe Ameri-

fanern den Handel mit Opium untersagt.

Si dámecrifa. (Allg. Corr.) Aus Washington wird unterm 10. d. M. gemeldet,

keinerlei Bestätigung des am

sandte der Einnahme

Umlauf geseßten Gerüchts von die Chilenen erhalten habe.

Buenos-Ayres, 12. Januar. ekten hier eingegangenen N Armee bei Ch die <ilenis<he Armee Lima bei Lurin.

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elben Lpnamit-Minen gelegt worden.

Afrika. Egypten.

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ihrem diplomatischen Agenten, Kro npr inz Anfang Februar Egypten besuchen.

Minister des Jnnern mit dem Bemerken theilte, beabsichtigt werde, ein Postdampfschiff den Dampffähren der Verkehr solches erheische.

i Washington, 10. Januar. (Allg. Corr.) Î am Senat wurde heute eine Bill eingebraht, welhe den

v die Liste der pensionsberechtigten des Heeres mit dem vollen Range und Gehalte eines

beschränken oder deren Zulaß gänzlich verhindern. r. Swist, einer der Kommissäre der Union, welche die Verträge mit China unterhandeltien, und der in San Francisco eingetroffen,

Dem Vernehmen nah ist der Hauptpunkt des anderen

daß der dortige chilenishe Ge-

Depeschen zufolge lagert die p e- orillos in der Nähe von Lima; steht gleichfalls in der Nähe von Die Stadt Lima steht unter dem Schuße der Polizei und der fremden Kolonie; zur Vertheidigung der- ist außerl,albd der Stadt eine große

Das „Reutershe Burean“

ir 0: „Die österreichische Regierung notifizirte 11. meldet aus Kairo: , f E

verwaltung der Stc 1876“ entnehmen wir über ef en folgende Mittheilungen :

13 637 Kindern, | für Rechnung der Kommune un

und 13 936 Swülern. In den folgenden Jahren ftellten sich diese Zahlen | also: 1862 23 Gemeindeshulen mit 227 Klassen und 15 050 Kindern | bez. 38 Privat-Elementarshulen mit 235 Klassen und 12210 Kin- 26 Femeindeschulen mit E E r T S | ez, de ivatshulen mit 21 assen un ) Kindern; pi La, 27 NNLE 309 Klafsen und 19095 Kindern bez. t 218 Klassen und 11004 Kindern; 1865 33 Gemeindeshulen mit 341 Klassen und 20 344 Kindern 185 Klafsen und t 423 Klassen und 24562 Kin- mit 179 Klassen und 9967 Kin- { 479 Klassen und 27 601 164 Klassen und 8865 1868 49 Gemeindeshulen mit 522 Klassen und 29 707 Kindern bez. 20 Privatschulin Un S s L S

) i en mit assen un n 4 15 DASATEAE I 1 fen und 9726 Kindern; 1870 53 Ge- d 37663 Kindern bez. 20 Privat- Kindern; 1871 62 Gemeinde- 764 Klassen und 43 209 Kindern bez. 18 Privatschulen 6 Kindern; d 45250 Kindern bez.

und 9190 Kindern; d 48096 Kinder bez. 14 Privat-

ge geschlossene | dern; 1863 der HuesisGen 1864 31 Gemeindeschulen mit

bez. 26 Privatshulen mit

dern kez. 24 Privatschulen

19 Privats{ulen mit 170 Kla

schulen mit 179 Klassen und

schulen mit

Sonnabend in Limas dur

D B)

vats<ulen mit

Den mit 55 Klassen 1152 Klassen

46 Klassen und 2812 1265 Klassen und

den Zahlen geht Gemeindeschulen die

Anzahl von | hervor,

vom

im Jahre 1876 in so hohem

Um zu ermitteln, wie

Nr. 2 des Armee-Verordnungs-Blatt anbalt: Wegfall der Panzerkette am Hauvtgestell Signalrahmen ¿um Markiren des Feuers der Truppenübungen im Jahre 1881. Uebungen standes für das Etctsjahr 1881/82. Abände:

riften-Ctat8. De A für Beamte der Militärverwaltung.

den ausrangirten Pierde vor der Militäranwärter bei

äti 94, Schule. Als Bedingung E i bei i Anstellung unrer ü enr die deuts<e Armee und Marine. | bei ihrer o g un aa E A e N Marées, Major. Bd. i e a a werden soll. N e 81). Berlin. F. Schneider T0. ‘1 i l E E & 1 keimt) E )nbalt; F M Borussoruna | angenommen, daß die Lehreri

dex MDCCLXXXI. Die französi (1798—1801) von Spiridion GopCevie. vention von Tauroggen.

Artillerie. Größere

nos des 0A Frg des Schemas zu Ordens- 2c. Bors Sr itità A S s 2 Reglements für das preußische Heer Q 00 2 DeS Geldverpflegungs Reg C | ieden. egung der zur Abgabe an d? A E * Einstellung bei demselben. den Privat - Eisenbahngesellscbaften.

Die französi\he Expedition nah Egypten ié, (Fortsezung). Die Kon- Bon Gbeling, Oberst z.

zählt, welhe vom 1. 8 hat folgenden ( t der Kavalerie. | waren: evangelisch 55 96; dentis%: 109. Aus der 12 Schulinspektionen katholishen Schulkinder ziem

des Beurlaubten-

Stadtgegenden zusammenhiel weiblicher Lehrkräfte trifft, so wurde damit im ersten, vom Königlichen datiren vom 1. Oktober

zu

n Train gelangen- Arstellung

D. Eindrücke sorat werden sollten,

w - Zakbl der Gemeindeshulen 22 mit 205 die Zahl der Privat-E

31 Privat-Elementarschulen mi

1866 42 Gemeindeshulen mi

meindeschulen mit 615 Klassen un

mit 165 Klassen und 1030 \{ulen mit 853 Klassen un 5 F Gemeindeschu!en mit 950 Kiasjen un \{ulen mit 128 Klassen und 8031 Kiadern ; 1 \{ulen mit 1068 Klassen und 56 311 Kindern bez. d Privatschulen und 3456 Kindern, 1875 88 Gemeindeschule mit und 62019 Kindern bez. Kindern; 67902 S mit 40 Klassen und 2221 Kindern.

Kinder die Zahl der in die Sabre 1861 no< um rund 300 überst

5 Privat-Elementarschulen, der Hedwigs| \hen Gemeindescbulen cinges<ult waren.

der 8 li gleihmäßig über das ganze Stadt- d die jüdischen sich mehr in bestimmtez Was die Betheiligung den Gemeindeshulen be-

gebiet zerstreut waren, währen

mittleren Klassen zur Verwen viel Mädcenklassen durch Lehrer,

Am Ende des Jahres 1861 betrug die Klassen und einer Frequenz roa

Statistische Nachrichten.

ei te des „Berichtes über die Gemeinde- Da O Dr di Berlin in den Jahren 1861 bis f das st ädtif<he Elementar-

Schul- |

; Weidmann. Die Wuthkcrankheit des Hundeges<hle{bts und der übrt- | gen Hausthiere. Zwei lehrreihe Episoden aus meinem Jäaerleben. Cine interessante Bärenjaad. Jagdküche. Jagd- Schut-Verein im Kronland Salzburg, u. f.

und Fischerei- w.

Nr. 16 Das Hunde-Proletariat. Erinnerung?n aus Schwe-

den (Schluß). Die Habsbur-er als Jäger (Fortseßung). De Wutbkrankheit des Hundegescble<ts

und der übrigen Hausthiere.

lementars{culen, in denen Kinder | Fagd-Plaudereien. Ein Invalide, Ein seltsamer Shuß. terrichtet werden: 43 mit 254 Klassen | Jagd- Korrespondenzen. Jagd-Justizpflege. JIagd-Berordnung.

mit

11 979

1876 Kindern

daß die

9991 zu der Zahl dieser 67 902 : ih die

Stadt

ten. an

1863

eirathet sein, l Das Gehalt wurde Anfangs

\tarke : früher a Dein von Privat- r\culen mehr und mehr ein]<rantke. 1

Os A Schulen auf Kosten der Kommune unterricteten Gemeindesculen aufgenommenen im ieg, hatte sich das Verhältniß Maße umgekehrt, daß die Zahl jener A verhält wie 1: 31, Angehörigen E O 1 en Ü as Stadtgebiet vertheilen, wurden die Kinder ge- O s S 1874 in den 82 Gemeindeschulen, <ule und den beiden jüdi- Von den 60487 Kindern fatholish: 3212; jüdis<: 1170; dissi- Vertheilung der

Fahre 1863 der Anfang gemacht. Schulkollegium bestätigten und betreffen i ( wurde anzenommen, daß die Lehrerin etwaiger Verhei- | Pflicktstundenzahl auf 26 festgeseßt. nnen vorzugsweise in den unteren und dung gelangen würden. | wie viel dur< Lehrerinnen ver- wurde Anfangs keine Bestimmung getroffen.

94 Gemeinde\sculen

10831 Kindern ;

18702 71 Gemeinde- 10 De f 18 (C

1874 82 Gemeinde-

4 Privatshulen mit mit | bez, 3 NPrivatschulen Aus den vorstehen- Vermehrung der

Denn während die

die die

über daß

Kinder si,

ergab

Die

Aus den Kennels. Fischen und Angeln 2c.

London, 11. Januar. (Allg. Corr.) Die britishe Regierung

beabsichtigt eine Expedition den Niger hinauf zu entsenden. Dr. Golbsbury, der zum Chef dieser Expedition crnannt worden,

hat si bereits von Liverpool nah Westafrika begeben.

1881, herausgegeben von I. Neumann. Berlin, E. S.

Gewerbe und Handei.

Fahrbubd für das deutsche Versicherungswesen,- Mittler u.

Sohn. Das Jahrbuch verfolgt au< in seinem vorliegenden Fahr-

gange scine bisherigen Zwee, Einrichtung derjenigen der früheren Ausgaben. 1 Uebersicht“ veranscbaulicht die Geschäftsergebnisse und den Vermögent-

Anstellungen Lehrerinnen

bei Es wurde

Darüber, wie

festgesezt, daß auf je 24 Mädchenklassen

im Jahre 1875 wurde ; Heschi ea Ingenicurcorps. Von L. Sander, | Erst im Jahre wur B E Gesicbte des Pren lies Erörterungen. Von Reichert, | 18 Selree und 12 e aA Saupiminn. _— Die Gestellung der Pferde und Maulthiere für die 1879/81 ist dics Be ge 4

anzösisce Armee bei einer Mobilmachung. ra a ciscbem áInterefsse. Zusammengestellt Hauptmann a. D. Aus ausländischen militär Ums<(hau in. der Militär-Literatur: ie fanterie in Bataillon und Brigade und die Apol Taktik der Infanterie von 1880" von v. Kessel,

fanterie. Paris et ses fortifications

Ténot. 1) Unteroffizier-Brevier. H y

Mai. L E 2) Notiz-Kalender für Unteroffiziere aller Waffen für 1881, Zusammengestellt von W, v, O.

Verzeichni

Militär-Notizbuch. Militär-Notizbu Zeilsétiften

Aufsätze aus anderen militärischen Ze 15. A Verzeichniß der bei der neu erschienenen Bücher u. |. w. (15, November

Nr. 1 des Mus Sen L für Handel und Gewerbe, herau®sgegeven E enthält; Gesetzgebung: Deutsches Reich

3) Allgemeines

die Konsulargerichtöbarkeit in Bosnien und in der Herzegowina.

Verordnung, betr. die Konsularzerichtébarkeit Ermäßigung der Taravergütung auf und -Stengel. Verfügung,

gesührten inländischen Branntwein betreffend.

»etrefffen ¡e Feststellung des Nettogewitts v f betreffend die Feststel'ung de 1 betreffend das amilie

artea bei deren Auéfuhr. Beftimmung,

E : n ders Errichtung “ag t Mil

B ) bei BereWnung der Rübenzu>ersteuer. Srric lten, daß die Anstren E - Transitlagec in Straßburg im Elsaß. I eia sei. Gleibwobl hate Rußland: Aufhebung der Salzacci]e. Veränderte Feststellung des durd eine zu große Stundenza

Zolls vom ausländishen Salz und die verschiedenen Importwaaren, der Kronszollspeichern gelagerte ausländisde patentabgaben. Zeitweilige

Waaren

tai i i _— ien : änge Ves E T Nt s Mais und Maismehl in Finland. Italien: Verlängerung fi allmähli© gestiegen. gescbliden Umlaufs der Noten der Emissionsbanken. Jtalien,

Belgien, Großbritannien und Schweiz:

wishen Italien und den drei letztern Ländern. Frankrei un

i 1 Verlängerung der Scwiffahrtskonvention zwischen beiden die Befähigung für den Staaten. Venezuela: Erlaubniß zur Durfuhr fremder !

Waaren na< Cclumbien. Verzollung von Decken, Taburets Ic,

die gemeinsam mit Pianos eingehen. Dekret, betreffend den Ver-

f cingefüh u<ter Möbel. Einfuhrzoll auf nacgeahmte kauf cingeführter gebrau Entrichtung der Hafenabgabe bei f Berichte : Deutschen Auefuhrhandels. Sroî Volkêwirthsbaft der Kolonie Victoria

spanische Weine. Wiederholte E Operationen in verschiedenen Häfen. Reih: Zur Hekung des britannien: Handel und 2 im Jahre 1879. Bericht aus \{ifuncen von Wolle im Jahre 1879/80. über die Z | % Uebersicht über die Quantitäten der im ersten Kaiserlichen Hauptzolamt in Moskau ¿zum

aus Sydney

wichtigsten Imporiwaaren im Vergieih mit der entsprechenden

riode tes Vorjabre®.

führten und von Rußland na< Deutschland Spanicn: Handelsbericht aus Valencia Philippinen im Igahre 1879. ) Patras für 1879, —- China: Handelsberiht aus

Erfindungen u. \. w. Die Aufgabe unserer JIn- 1870—1880 par Eugène

Herausgegeben von J. Seibert,

Redaktion eingegangenen

Ar<ivs, Wochenschrift im

unbearbeitete Tabafsblätter die Steuerrü>kvergütung für

Erhöhungen des a1 Niederlage-Getühren für in

Ermäßigung des Einfuhrzolls auf

Verlängerung der Verträge

Bericht aus Sydney

: ¡ie Victoria. Konkuréstatistik der Kolonie Halbjahr 1889 béim

Statistiswer Naweis über die im Jahre 1880 auf dem Weichselstrom von Deuticbland na< Rußland einge-

Griecbenland:

von Fr. Hentsch, im Jahre 1863

ischen Zeitschriften.

ogie hierzu : „Zur General der Jun-

stellt. Von diesen schicden

Premier-Lieut. ß der bedeutenderen

(15. November bis

Lehrerinnen war dur{schnittliche

bis 15. Dezember). 30 Jahre herabgeseßt. Der streiten lassen, sionsbedürftig werde, als

Reich8amt des

: Verordung, betr.

in Egypten. Pensionsanspru<h durch

aut} |} nannten 53 Lehrerinnen zus

Bestimmung, erschiedener Zuer-

Zolles auf gefhrt,

und der Handels- Privatstunden in Frage

iht im Deutschen,

n M. V.

Deutsches selbst erscheint die , Groß- fiber die Der wie die nachfolgende Uaterhaltenden viel.

versehenen Zeitung

Rußland: ingang abgefertigen

Pe- (mit Illustration).

pürschen-Beobachtung-

Shanghai für 1879, Br. 15.

Reviere Württembergs. Zur Becassinenfehde. Ein verwilderter Hund.

Nämlich 5, weil sie in besse 53 wegen Verheirathung, 6 Gründen; 6 wurden pensionirt und die angie E M

er betru ahre; gest n E Jahre alt, das Dur{schnittsalter Jabren für die Anstellung wurde Normaletat für 1879/81 auf

war die jüngste 27, die älteste 39 war 33. Eine Altersgrenze von 35 erst 1870 angenommen, jedo im

daß eine gewisse

sei. Liege hierin ein finanzieller li ausgeglichen durch die große Verheirathung sche. É ammen rot. 205 Dienstjahre. i der Todetfälle in dem Alter zwischen 27 und 39 Jahr-:n tält der Bericht für nicht arößer, als bei einer fonen in auderen Lebensstellungen. D

die Zabl der wöchentli rerinnen dur<s{<nittli< auf 22 anz regel werde leider oft dur< die gestellt.

können, mehr no< mit gutem Erfol

raan des Prüfungsflubs für 2 Die Zeitung wird wöchentlich einmal ( kostet im Abonnement vierteljährlich 2,90 Jnhaltsangabe beweist, y Die Ausstattung der au< mit Es enthalten: Gemswild in der Marmaros Erinnerungen aus Shweden. Steinbod- Die Habsburger als Jäger (Fortsegung).

ist elegant. Nr. 14. Zur Jagd-Justizpflege.

Offizielles des hunde in Berlin. Nuyen des

sollten.

Im Normaletat für

Die Zahl der Lehrerinnen-

J)

1867 20, 1868 19, 1869 20, 1870 22 1811 360, 1874 47, 1875 0, 1876 53, 1877 24, 1878 Jn dem Zeitraum vom 1. Oktober 1863 bis 1. 16 Verwaltungsjahre umfaßt,

ihmäßig ¿uz t sind tellen hat deny au sehr ungleimäßig zugenommen. Angestell | s 10 Lehrerinnen, 1864 6

1865 5, 1872 31,

1866 22, 1873 25,

April 1879, welcher

wurden also 478 Lehrerinnen einge-

während derselben Zeit 87 wieder aus.

re städtishe Stellen befördert wucden, Krankheitshalber, 8 aus verschiedenen | 9 starben. Von den pensionirten die älteste 51 Jahre alt, das

von den gestorbenen

Bericht bemerkt, es werde sich nit be-

dies

gung des die

Die

- Cin seltsames Scbußzeichen. r audgeiburtes MTEEEE, zu Pleß. Von unseren lieben se 1049, =— Par s “a Ein Pürschgang bei Schnee. Handelebericht au Offener Sprechsaal. Jagdtasche.

pa Jagd eltern. Jagd und Sport in Uur aue ey Ph var Zagd auf Wisent im Thiergarten Lanzs{näbeln. Pester Fuchsjagd.

Anzahl von Lehrerinnen früher pen- bei Lehrern dur{s<nittli< der Fall Nachtheil, so werde derselbe reich- Anzahl der Dienstjahre, deren erlôsche.

So hatten die ge- Die Zahl

gleihea Zahl weiblicher Per- ie kônne nicht als Beweis da- ' Ber1fes im Allgemeinen über- Bemerkung, daß jüngere Lehrerinnen hl bald an Frische verlôren, ben Unterricbtsstunden für die Leh- usezen; der Erfolg dieser Maß- Neigung zur Uebernahme voa Verwendbarkeit der Lehrerinnen Mane bätten Gesangunterricht übernehmen ge Zeichenunterricht. in der Geschichte und Religion

dahin

Der Unter-

könne vielen

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

De>kers Verlag, Marquardt und Schenk hier- Neue deutsche Jagdzeitung“, offizielles Dach#- und ¡um Sonnabend) ausgegeben,

50 M und bietet den Lesern,

Hühnerbhunde in Berlin.

des Belehrenden und Illustrationen

Montenegro.

Hofjagd. Fischen und Angeln.

Prüfungsklubs für Dachs- und Hühner- Waldes. Die

fiskalischen Jagd-

Erinnerungen aus Schweden (Fortsetzung).

It das Vom rothen

Rebbhubn ein Strichvogel ?

Räuber. Waidmann und

der |

58, Ostern 1879 49, |

|

und demgemäß entspricht auch die Eine „Generelle

stand der Lebens-Versicherungs-Gesellschaften im Deutschen Reicbe für die lezten Jahre und zeigt hiermit ziffernmäßig die immer weie ter fortshreitende Entwickelung und Erstarkung der Lebenstverfiche- rung im Haushalte unserer Nation, Im Ans{luß daran behandelt der erste Theil die Geschäftsbewegung innerhalb jeder einzelnen der 39 in Wirksämkeit stehenden Deutschen Lebens-, sowie der namhasteren Deutschen Unfall versicherungs- Anstalten unter DarsteUung ihrer Vermögenslage, Jedem sofort einen raschen und sicheren Einbli> in die Verhältr.isse eines jeden JInstituts an und für sich und im “‘erglei<h mit den gleichartigen Instituten eröffnend. Auch die zusammengebrocenen Unternehmvn- gen sind wiederum aufgerommen, jedoŸÿ nur soweit behan- delt, als der fortschreitende Auflêsungsprozeß dies erfor- derte. Den in Wirksamkeit stehenden Instituten ist neu hinzugetreten die „Nordstern, Arbeiter - Versicherungs - Aktien- Geselischaft in Berlin“, welhe mit dem Schluß des Jahres 1880 den Geschäftsbetrieb aufnahm. Dagegen hat die „Cölnische Unfall- BVersicherungs-Aktien-Gefellschast in Cöln“ roc nicht mit aufgenommen werden können, weil dieselbe erst bei Abschluß des Dru>es, am 91. Dezember 1880, die Konzession erlangte, und weil das Statut derselben no< nit vorliegt. Die beiden Anstalten gehören zu den Projekten des Jahres 1880. Der zweite Theil des „Jahrbuchs enthält wie im Vorjahre: die „Rewnungsgrundlagen der Lebens-Ber- siberungs-Gesellshaften des Deutschen Reichzs*", die „Vergleichenden Tabellen der Prämien Deutscher Lebens-Versicherungt- Gesellschaften für die wichtigsten und am meisten benußtea Versicherungs-Formen und eine Arbeit über die „Versicherung mit Gewinn-Antheil bei den Lebent-Versicherungs-Gesellshafien des Deutschen Reiches“, sämmts- li nach den neuesten Einrichtungen der Anstalten ergänzt und be- richligt, Das „Jahrbuch“ wird au< in seiner vorliegeaden “Ausgabe dem Versicherungswesen und seinen Freunden nüßlich und förderlich werden. | Fn der gestrigen außerordentlichen Generalversammlung der S({loßbrauerei Oranienburg wurde der Antrag des A ufe i<htôraihs auf Ausgabe von Prioritäts-Dbligationen behufs Ablösung von Hypotheken genehnigt und dem Autfsichtérath in Bezug auf die Modalitäten der Ausgabe Vollmacht ertheilt. Auf den Immobilien der Gesellschaft lasten überhaupt 255 000 Hypotheken, einshließ- lid einer Amortisation8-Hypothek von 180 000 #4, von welcher 15000 Æ amortisirt sind. . : In der Generalversammlung der NAktien-Bierbrauereî

| in Hamburg wurde über das verflossene G.schäftejahe Bericht er-

Die beantragte Vertheilung einer N n ut wurde genehmigt. Dea Abschluß entnehmen wir, daß der vorjährige Absaßy der bisher größte war. Ec belief sib 1880 auf 1 562 382 A. gegen 1 540 700 A im:Iahre 1879 und 1 420 0009 6 im Jahre 1878. Die bisherigen Abschreibungen betrugen bei einem A tienfapital von 1 500 000 M 1074556 A. und der Reservefond 340 764 (6. Die gesammten Betriebseinnahmen beliefen sih auf 1624441 M, die esammtunkosten auf 1133 713 A. : M E Fanuar. (W. T. B.) Die Bank von England hat heute den Diskont von 3 aus 34 9% erhöht.

Verkehrs-Anstalten-

Riga, 13. Januar. (W. T. B.) Die Passage bei Do- mesnees ist nunmehr vollständig gesperrt; offenes Wasser ilt nirzends mehr sichtbar.

stattet.

Berlin, 13. Januar 1881.

Am gestrigen Tage is bei der im Telegraphengebäude, Französische Straße 33 c., eingerichteten Fernspreh-Cen- tralstelle der Betrieb eröffnet worden, so daß die- jenigen Theilnehmer an der allgemeinen Fernsprecheinrichtung, welche an diese Centralstelle bis jeßt angeshloen werden konnten, sih zu jeder Zeit beliebig mit einander unterhalten, au< von ihrer Wohnung aus der Centralstelle Telegramme zur Weiterbeförderung diktiren können. Nachdem Versuche an den vorhergegangenen Tagen die Zwe>mäßigkeit der getroffe- nen Einrichtungen genügend erwiesen hatten, arbeitet dieselbe vom Augenbli>e der JInbetriebseßung an zur großen Befriedigung aller anges<hlossenen Theilnehmer. Die weiteren Anschlüsse sind in der Herstellung begriffen ; sle werden rüstig ihrer Boll- endung entgegengeführt, und mit jedem neuen Anschluß mehrt ih der Nuten und die Bedeutung der allgemeinen Fernspreh- anstalt au für jeden einzelnen Theilnehmer. Jn Folge des günstigen Ergebnisses bei der Eröffnung des Betriebes On 1h sogleih mehrere Personen und Geschäftshäujer veran gesehen, sih auch als Theilnehmer in die betreffenden Listen der Reichs-Telegraphen-Verwaltung eintragen zu lajjen.

Lehrerinnen au auf den Oberstufen anvertraut werden, seltener sei Rechenunterricht. j

Amtliche er e i s den Königlichen Kunstsammlungen. | (Aus dem Jahrbuch der Köviglicb Preußischen Kunstsammlungen, 11. Jahrgang, 1. Heft. Meidmann\ce Buchhandlung Berlin.) (Fortseßung.)

F. Egyptishe Abtheilung. I

Die egyptis(hen Sammlungen sind im Halbjahre von April bis September d. I. um einige Nummern vermehrt worden. Durch Hrn. Moharb LTodrus in Luxor erwarben wir eine kleine Papyrus- rolle, die ursprüngli das Fragment einer griewis<hen Urkunde ift, auf ihrer Rückseite aber cinen fünerären Text in demotishec Schrift nebst einer bildliben Darstellung zeigt. Dieser Papyrus scheint V einem Funde herzurühren, der mehrere demotische Papyre der ae, {en Zeit ergeben e. i E derselben sind in Theben unläng

Jr, ok angekauft worden.

Ra “R ge, Vermittelung des Dragomans deim deutshen General- Konsulat in Alexandrien, Hrn. Dr. von Niemeyer, erwarben E einen Naos aus Kalkstein mit zwei vortrefflich gearbeiteten Uraeus\{< uns und cine granitene Opfertafel ohne Jnschriften. Dem u u dieser beiden Stücke sehen wir noch entgegen ; wegen des j nkauf eines anderen werthvollen Denkmals sind wir in Unterhandlung ge-

E ein ebenso interessantes werthvolles Gescheuk überwies der

Direktor Hr. Geh. Regierungs-NRath Lepsius seinec Abtheilung das