1881 / 14 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

von Sprißenverbänden éntsceiden solle.

ligten zu vereinboxendes Statut erfolgen. Der

weit dies nothwendig ist“. der Anirag von Rauchhaupt angenommen.

8. 127 lautet nach der Regierungsvorlage:

Die durch das Reichsgeseß über die eingeschriebenen Hülfs kassen vom 7, April 1876 (Reichsgeseßblatt S. 125) der böberen und Obliegenheiten werden von d- m Negieru:g8-Präsidenten wahrgenommen.

Derselbe beschließt über Anträge auf Zulassung einge\Hriebener

Verwaltungebehörde beigelegten Befugnisse

Hülfékafsen (8. 4 a. a. D).

Gegen den die Zulaffung versagenden Beschluß findet innerhalb zwei Wochen die Klage bei dem Bezirk3verwaltung8gerichte statt.

Gegen die Endurlheile des Bezirkêverwaltungtgeri%tes ift nur das Rechtsmittel der Revision nah Maßgabe des Titels FIIL. des

Gesezes vorn 3. Juli 1875 zulässig.

Die Abgg. Zelle und Hobrecht beantragten, für die Stadt Berlin dem Ober-Präsidenten die Befugnisse und Obliegen- heiten zu übertragen und an die Stelle des Bezirksverwal- tung8gerichts das Ober-Verwaltungsgericht zu seßen.

Der Abg. Hobrecht empfahl im Jnteresse der Förderung der eingeschriebenen Hülfskassen sein Amendement. die Gereiztheit und Verbitterung beklagen, die sih aus den heutigen Debatten besonders grell gezeigt habe zwischen den staatlichen und städtishen Verwaltungsbehörden in Bol

er bitte, den Antrag Zelle anzunehmen.

Dagegen wurde von dem Abg. von Heppe sowie von dem Negierungskommissar auf die praktischen Ünzuträglichkeiten des Antrags Zelle, insbesondere auf die Ueberlastung des Ober- Verwaltungsgerihts mit thatsählihem Material hingewiesen. Das Ober-Verwaltungsgericht sei Revisionsinstanz; mache man dasselbe für die Stadt Berlin zur materiell entscheidenden Be-

örde, so beraube man die Betheiligten des Rechtsmittels der

tevision.

Der Minisier Graf zu Eulenburg erklärte sich gegen den Antrag Zelle. Er könne durcschlagende Gründe für den An- Gelegenheit zu Reibungen könne der Gegenstand der Hülfskassen unmöglich herbeiführen. Dagegen würde im Falle der Klage das Ober-Verwaltungsgericht allzu sehr überlastet werden. Außerdem beraube der Antrag Zelle

trag nicht ancxkennen.

die Betheiligten einer Jnstanz.

Mit 151 gegen 141 Stimmen wurde das Amendement Zelle verworfen, und der §. 127 nah der Vorlage angenom-

Die Festseßung über die Vertheilung dex Kosten solle dur ein unter den Bethei-

Abg. von Bitter hielt die Ausstellung eines solchen Statuts für überflüssig und empfahl deshalb den Zusatz: „so- Mit dieser Modifikation wurde

men ; ebenso ohne Diskussion die §8. 128—-137,

8. 138 lautet nah der Regierungsvorlage : Soweit nach den für Entcignungen im Interesse der Lantes-

T

kultur im 8. erhaltenen Gesetzen, Organisation der:

Berbandébbezirken.

Soweit nach den kultur im S8. 54, Nr.

ter Bezirkêrath.

Dék Till

angehörigkeit. Nach

vinzialrath und dem Mini

seßen „Bezirksrath“. Er müsse

nehmigt.

Civilbevölkerung. Die Kommission

{lossen :

Bevölkerung.

burg, das Wort: Meine Herren !

Worten die Annaktme

S. 54, Nr. 1 des Geseges vom 11. Juni 1874 aufrecht in Verbindung mit dem Gesetze über die aligemeinen Landesverwaltung der Regierungt- Präsident über die Enteignung Entscheidung zu treffen haben würde, entscheidet der Bezirkérath, jedod mit Auênahme der Eateignungen für die Zwecke von Deichen, welche einem Deichverbande oder Deichbande angehören und für die Zwette ter Sielarftaltcn in den

Die Kommission hatte folgende Fassung beschlossen :

für Enteignungen im Interesse der Landes- 1 des Gesehes vom 11, Juni 1874 aufrecht erhaltenen Gesetzen, in Verbindung mit dem Gesetze über die Orga- sation der allgemeinen Landesverwaltung der Regierungs-Präfident übcr die Enteignung Entscheidung zu treffen haben würde, beschließt

Auf den Antrag des Abg. Marcard, den auch der Ne- gierungskommissar Geheime Ober-Neg.-Nath Fastenau wortete, wurde die Negierungsvorlage wiederhergestellt. AXI, handelt von Personen{tand und Staats- l 8. 140 soll in höherer Jnstanz die Auf- sicht über die Amtsführung der Standesbeamten dem Pro-

' fter des Fnnern zugewiesen werden. Der Abg. Dirichlet beantragte statt „Provinzialrath“ zu

__ Der Minister des Jnnern Graf zu Eulenburg erklärte

sih mit diesem Antrage einverstanden,

selben fast einstimmig annahm. Die 88. 141—147 wurden ohn

S. 148 lautet nach der Regierungsvorlage: _ Maßgektend für die Berehnung der Einwchnerzahl einer Statt ist in Betreff der Bestimmungen dieses Gesches die dur die jede8malige leßte Volkszählung ermittelte Zakl der ort8anwesenden

hatte folgende Fassung des §8. 148 be-

Maßgebend für die Berechnung der Einwohnerzahl einer Stadt ist in Betreff der Bestimmungen dieses Gesetzes die durch die jedesmalige leßte Voltszählung ermittelte Zahl der ortêanw: senden

Der Abg. von Liebermann beantragte, die Fassung der Regierungsvorlage wiederherzustellen. Hierauf ergriff der Minister des Jnnern, Graf zu Eulen-

Erlauben Sie mir, Ihnen noch mit wenigen des Antrags mann zu empfehlen. Ich darf zunächst vorauzscicken, daß natürliberweise niht varauf ankommen kann, ob eine oder ¿wei oder einige Städte mitgerebnet werden in die Grenze über oder unter | 11 25 000 Cinwebnern und über oder unter 10 000 Einwohnern, die bei-

e Debatte unverändert ge-

den Grenzen, welWe für die bier Verhältnisse maßgebend sind. Ich zeitig, daß die Zahl der Städte, deres Se Abg. von Liebermann erwähnt hat als solche, die hier in Betracht kom- men, sich nach dem vorläufigen Resultat der letzten Volkszählung noch erbeblih vercingert. Es handelt sib bei der Zablengrenrze von 10 009 überhaupt nur um 2 Städte, welhe unter Cinrechnung der Militärbevölkerung über 10 000 und ohne Eincecnung der Militär- bevölkferung unter 19 000 Einwohner haben. Es if daraus zu er- sehen, daß das Resultat, welches aus dicser Abstimmung hervorgehen wird, praktisch ein sehr geringes it, mag fie nun nach der einen oder nach der anderen Seite aus fallen. Jh habe aber Ursache, meine Herrea, aus prinzipiellen Sründen erhebliches Gewicht darauf zu legen, daß von dieser Stelle die Nezierungsvorlage wieder hergestellt wird. Es ist nit wohls- gethan, von Prinzipien in der Geseßgebung, die in etner Reihe von Gefeßen ihren Ausdruck gefunden haben, an einem speziellen Punkte ohne sehr triftige Gründe wieder abzugehen, und i erlaube mir, Sie daran zu erinnern, daß in allen denjenigen Fällen, wo es sich um dergleihen Rechtsverhältnisse handelt, wie hier, bisher stets die Civilbevölkerung allcin maßzebend gewesen und das Militär nicht mitgerechnet ist. Es beruht dies zunächst auf der Unffassung unserer Kommunalgeseße, welche davon ausgehen, daß die aktivea Militärpersonen in den Gemeinden nit wirkliche Einwohner, sondern nur solche sind, welche einen gewissermaßen vorübergehenden Aufenthalt dort haben. Diese Auffassung ist bereits begründet in unserer Städteordnung vom Jahre 1808 und seitdem aufrecht erhalten worden in allen Kommunalgeseßtzen sowohl für die Gemeinden höherer, wie für die Gemeinden niedrigerer Ordnung. Dieser selbe Grundsaß, meine Herren, hat ferner ausdrücklich Bestätigung gefun- den in einér „ganzen Reihe vou Geseßen. Ich erinnere Ste daran daß er sich ergiebt aus den Bestimmungen der Kreitordnung und de * Provinzialordnung und in den beiden Dotationsgeseßen von 187 und 1875 ausdrücklich ausgesprochen ist unter Zusti mmung beider Häufer des Landtages; auch in dem Zuständigkeitsgeseß, welches heute

in Frage kommenden

bemerke dabei glei{-

befür-

worauf das Haus den-

gebend set soll, die ortsanwesende Zivilbevölkerung. Nun, meine Herren, sollte t meinen, daß es doch in der Konsequenz liegen muß, an dieser Berechnung festzuhalten und daß es nicht wohlgethan sein würde, aus Konvenienz gegea die eine oder die andere Stadt davon eine Ausnahme zu machen, zumal die Bemerkung doch sehr zutreffend ift, daß in der That die Garnison etwas bewegliches und wechfelndes ist. Ich bitte Sie deshalb dringend, den Antrag von Liebermann anzus nehmen und die Regierungsvorlage wteder herzustellen,

_Das Amendement Liebermann wurde mit 135 gegen 130 Stimmen angenommen.

Die beiden leßten Paragraphen des Gesetzes wurden ohne Debatte unverändert genehmigt. Damit war die zweite Lesung des Geseßentwurfs über die Zuständigkeit der Verwaltungs-

des Abg, behörden und der Verwaltungsgerichte beendet.

von Lieber- es ja

S

Preußischen Staats-Anzeigers:

Berlin 8W., Wilhelm-Sreafße Ne. 32. ckf

| Inserate für den Dentschen Reich2- und Königl. |

Preuß. Staats - Anzeiger und das Central-Handels-

regiiter nimmt an: die Königliche Expevition des Dentschen Reichs-Anzeigers und Königlich

1, Steckbriefe und Untereuchungs-Sachen. 2. Subhastationen, Anfgebote, Vorladungen u, dergl.

tan e rzu ues 3 Deffentlich €L Anz eiger. D nebmen an: die Annoncen-Expeditionen Wo

z

9,

6, 3. Verkäufe, Verpachtangen, Submissionen etc.| 7. 8

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung 2 u. 6. W. von ößentlichen Papieren.

Steckbriefe nud Untersuchungs - Sachen,

Stecbritf, Gegen den unten beschriebenen Mau- rer Johann Fischer aus Triesendorf in Böhmen, Kreis Budweis, welcher sich verborgen hält,, ift die Untersuchungshaft wegen Verdachts eines verübten s{weren Dicbstahls verhängt. Derselbe treibt si angeblich unter falschen Namen und Papieren, zuleßt als Fr. Vzisheck aus Scblesien umher. Es wird ersucht, denfelben zu verhaften und in das Amts- gerih!s-Gefängniß zu Artern abzuliefern. Artern, Ven 10 Sur IB8L Bescircibung: Alter: 29 Jahre. Größe: Statur : mittelstark. Haare: \{chwarz. Augenbrauen : braun. Augen: braun. Nase und Mund: propor- tionint, Zähue: vollkommen. Kinn: spizig. Ge- sicht: rund. Gesichtsfarbe: gesund. Sprache; deutsck- böhmis.

Der gegen den Maurer Conrad Fahn und dessen Ebefrau Elisabeth, geb. Weiß, von Romsthal unter

dem 28. Oklober 1876 erlassene Steckbrief wird ?

wiederholt erneuert. Hauau, den 6. Januar 1881. Der Erste Staatsanwalt,

Der unter dem 4, Oktober 1880 binter dem Dienstknecht Heinrih Klemschke aus Alt - Madlit, v: reis Lebus, erlassene Steckbrief ist erledigt. Glogau, den 11. Januar 1881, D.r Königliche Erste Staatsanwalt.

[1413]

Der MReseroist Schlosser Emil Theodor de Sombre aus Ueckermünde, geboren den 7. Januar 1849, zulcßt aufhaltsam zu Wulsdorf, wird beschul- digt, als Leurlaubter Reservist obne Erlaubniß ausgewandert zu sein, Uebertretung gegen 8. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf Freitag, deu 20. Mai 1881, Vorm. 10 Uhr, ror das Königliche Schöffengeriht zu Geeflemünde zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der na S. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirke-Kommando zu Bre- men auêgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Geesiemünde, den 12. Januar 1881,

Kroll, Gerichttschreibergehülfe des Königlichen Amtsgerichts.

[1415] Ladung. 1) Der Schäfersohn Julius Herrmann Nast, geboren am 12. April 1852 zu Putig, Kreis Czarnikau, zuleßt in Shloß Samter aufhaltsam gewesen, 2) der Itig Isaak Rausch, geboren am 2. Junt 1855 zu Czarnikau, zuleßt in Rogasen auf- haltfam gewesen, werden bes{uldigt, als Wehrpflich- tige in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet ver- lassen oder nach erreichtem militärpflibtigen Alter sid außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten zu baben, Vergeben gegen §. 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.- G-V. Dieselben werden auf den 16. Mai 1881, Mittags 12 Uhr, vor die Erste Straf- fammer des Königlichen Landgerichts zu Posen zur Hauptoerhandlung geladen. Bei unents{huldigtem Auébleiben werden dieselben auf Grund der nah

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Königliches Amtsgericht. ! vom

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è zur Hauptverhandlung geladen.

. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen j getragenen Darlehnspost von 116 Thlr. nebst 5°/ | thums-, Näher-, lehnrechtliche, andrath als Civilvorsigenten d-r Ersaßkommifsion ¡ Zinsen gebildeten Hypothekendokumente vom 24. No- vember 1846 und vom 24. Juni 1854, es ist end- li von der Elisabeth Pappert zu Wiemeringhausen

zu Czarnikau über die der Unklage zu Grunde liegenden Thatsahen ausgestellten Erklärung ver- urtheilt werden, Posen, den 13. Januar 1881. Königliche Staatsanwaltschaft,

[1412] Vorladuug.

Der Joseph Hahn, Sandformer aus Bonn, dessen Wohn- und Aufenthaltsort unbekannt ift, und welchem zur Last gelegt wird: „Ju der Nacht 22. zum 23, August 1880, gegen 1 Uhr in der

fehlt. | Kaule zu Bonn ungebührlicher Weise rubestörenden

Lärm erregt und groben Unfug vecübt zu haben“, Uebertretung gegen §,1360 Nr. 11 Str, Ges. B. wird auf Anorbnung des Königli “en Amts erichts hierselbst auf Sauistag, den 19, März 1881, Vormittags 9 Uhr, vor tas Königlice Schöffengericht ¿u Bonn Auch bei unents- \{uldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung aescritten werden. Bonn, deu 12. Januar 1881. Der GeriWts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen und dergl.

0 Oeffentliche Zustellung.

Der Gôêrtner Johann Bisfup zu Klein-Darko- wiß kiagt gegen den Bergmann Jacob «Zanosch und dessen Ehefrau Aranzidta, früher zu Aitstaden bei Oberhausen in Westphalen, sodann angeblich nah Amerika ausgewandert, deren gegenwärtiger Aufentbalt unbekannt ist, wegen Ertheilung einer lô\hungsfähigen Quittung mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Quittungsleistung über die auf Grund des geri{tlichen Vertrages vom 23, März 1880 an sie gezahlten Kaufgelder per 270 _ und zur Ertheilung der Löshungsbewil- ligung rüdcksichtlih dieser auf Blatt 88 Klein-Dar- kowit in Pbtheilung IlI, Nr. 7 eingetragenen Post und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhband- lung des Rectsstreits vor das Königliche Amts- gericht, Abtheilung 1, zu Hultschin auf

den 26, März 1881, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. i LBiedeck, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[1443] Aufgebot,

Der Handelsmann Franz Körner zu Bruns- kappel hat das Aufgebot der im Grundbuche VóL IL Fol, 43 in Abth. IÎI, sub 2 und Vol. Y, Fol. 29 in Abth. 111. sub 3 für den Schultheifen Friedri Deimel zu Assinghausen ex oblig. 16. Juni 1815 über 50 Thir. früh. Währung nebst 50%/, Zinsen und Kosten eingetragenen Poft nebst Hypothekendokument beantragt, weil diese Post gezahlt sei. Es ift ferner von dem Freiherrn v. Papen zu Haus Lohe und dem Bernhard Scwulte zu Antfeld das Aufgebot der über die im Grundbuche von Antfeld Vol, 1Y., Fol. 27 in Abth, 111. sub 2 und 3 und von da auf ein an- deres Folinm mitübernommen zu Gunsten der Frei- frau v. Papen zu Antfeld eingetragene Kaution für ein dem Adam Aust in Antfeld von der Freifrau v. Papen dargeliehenes Kapital von 400 Thlr. nebst 9% Zinsen und Kosten und der für dieselbe cin-

9,

das

Brunskappel Abth. 111, sub 2 für den Wegebau- fis?us eingetragene Post von 5 Thlr. 5 Sgr. 6 Vf.

und

antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor-

al

„Zubalidendank“, Nudolf Mosse, Haasenstein & Bogler, G, L, Daube & Cs,, E, Säileotte, 3 a Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren Literarische Anzeigen. RRCRCceRs- 7 Theater-Ánzeigen, Fp der Börsen- ABRSN L S Mans Familien-Nachrichten, beilage. %

Indnustrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel. Verschiedene Bekanntmachungen.

echtl fideifommifsarische, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesouadere auch Servituten und Realberechtigungen zu haben vermeinen, aufgefordert, solhe Rechte bis zu dem Aufgebot der über die Vol. I. Fol, 54 von | auf

Dienstag, 15, März 1881,

Morgens 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsftelle anberaumten Termine an- zumelden, widrigenfalls sie derselben im Verhält-

3 Sgr. 2 Pf. lautende Hypothekenurkunde be-

dert, spätestens in dem den 10, März 1881, Vor- | nisse zu der Käuferin für verlustig erkannt werden.

mittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte

anbé¿raumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu-

melden und die Uikunden vorzulegen,

die Kcaftloserklärung der Urkundcn erfolgen wird. Bigge, den 31. Dezember 1880.

[1463] Das auf dem subhastirten Grundbstück des Tho-

mas Nr.

siewsfi mit 346,5 4 und Zinsen ist zur Pebung gelangt und wegen mangelnder Legitimation zu einer Spezialmasse geaomtnen worden.

‘Alle, welhe an dieser Masse Ansprüche geltend machen wollen, haben sich in dem vor dem hiesigen Amtsgericht

anstehenden Termine zu melden, Kempen, den 10. Januar 1881,

[1448]

Nach einem am 8, d. Mts. geri{tli% verlaut- barten Kaufkontrakt, hat die Königliche direktion zu Haanover,

und

zu Bad Rebburg käuflih erworben :

1)

Auf Antrag der Käuferin werden alle, welche an

den

Stolzenau, 9. Januar 1881. Königliches Amtsgericht. I. gez. Meluers. Beglaubigt : : E, Wienecke, Sekretär, Gerichtéschreiber Königl. Amtsgerichis Stolzenau.

widrigenfalls

Königliches Amtsgerickt.

Aufgebot. [14] Vekauntmachung.

Auf Antrag des Kaufmanns Moritz Riegel in Niemegk, als Pfleger des Nachlasses des am 1. Mai 1880 in Niemegk verstorbenen Bätckermcisters Fer- dinand Billep, werden alle Diejenigen, welche als Nachlaßgläubiger oder Vermächtnißnehmer irgend welche Ansprüche an den erwähnten Nachlaß er- heben, hiermit aufgefordert, ihre Ansprüche unter Angabe des Gegenstandes und Grundes derselben und unter Beifügung der urkundlihen Beweisstücke oder ciner Abschrift derselben spätestens in dem auf

den 27, April 1881, Vormittags 10 Uhr, an hiesiger Gerichte stelle, Zimmer Nr. 18, anbe- raumten Termine anzumelden, widrigenfalls sie gegen die Benefizialerben ihre Ansprüche nur noch insos- weit geltend machen können, als der Nachlaß mit Aus\{luß aller seit dem Tode des Erblassers aufs gekommenen Nußungen durch Befriedigung der an- gemeldeten Ansprüche niht ers{chöpft wird.

Bitterfeld, den 11. Januar 1881.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung Il,

Gajewskfi Scildberg 32, Abtheilung 111. 5 eingetragene Muttererbtheil des Peter Siga-

am 5, April 1881, Mittags 12 Uhr,

Königliches Amisgericht. Fröhlich.

Aufgebot,

Finanz- Abtheilung für Domänen Forsten, von dem Tischler Heinrich Homeyer

die unter Nr. 59 dec Gebäudesteuerrolle für

die Gemeiäde Bad Rehburg veranlagten Ge-

bäude:

a. das im Jahre 1874 massiv aus Backsteinea in Rohbau erbaute Wohnhaus, worin auch ( Stallräume befindli, und welches 17,90 m Dien Gwizdzin Bd. I. lang und 11,10 m breit ist, N

das mit dem Wohnhause zuglei erbaute und

mit demselben zum Theil zusammenhängende

Nebengebäude, welches 14 m lang und 83,95

bezw. 3,65 m breit ift;

b, die unter Artikel 41 der Grundsteuermutter- rolle von Bad Rehburg beschriebenen Flächen Karte 2, Parzelle 36 und 37:

1) die Hof- und Baustelle von 0,0677 ha Größe,

2) den Garten bei dem Hause von 0,0821 ba Größe mit sämmtlichen darin befindlichen Obstbäumen, auch den an den Gebäuden vorhandenen Weinpflanzungen,

c. den aus Ringsteinen und Bruchsteinen ge- mauerten Brunnen und E

d, die Schluchterbefriedigung an der Westseite des Gartens mit allen etwa damit verbun- denen Rechten und Gerebtigkeiten,

[1400] Bekanntmachung.

In Saten, betreffend das Aufgebot der über die Bl. 34 Abtheilung 111. r. 1 und 2 gebildeten Hypothekendokuments ehufs Löschung derselben, hat das Königliche Amts ericht zu Neumark unter dem 18. Dezember 1880 ahin erkvnnt: Alle unbekannten Interessenten werden mit ihren Rechter auf die im Grundbuche von Gwizdzyo I, Bl, 34 Abtheilung 111, eine getragene. yoosten von:

a, Nr. 1 26 Thlr. 8 Sgr. 9 Mutter- erbtheil der Maria Karczewska, verehe- lihte Wondkowska,

b. Nr. 2 76 Thlr. 8 Sgr. 9 § Mutter- erbtheil des Mathias Karczewski,

auêges{lossen und das über die beiden Posten gemeinshaftlih gebildete Dokument wird für kraftlos erklärt. Die Kosten werden dem Einsassen Matthias Karczewski in Gw'zdzin auserlegt. Neumark, den 3, Januar 1881. Königliches Amtsgericht.

vorstehend beschriebenen Immobilien Eigen-

in Wirksamkeit steht, ist cbenso ausgesprochen, daß für dieBerechnung maß-

ad vertagte sih das Haus um 41/2 Uhr auf Dienstag. t

[1411] Arfgebet.

Auf Antrag des Nawlaßpflegers Ignaß Chmie- lewéfi von bier werden die unbekannten Erben der am 31. Oktober cr. in der Gonsawka bei Schubin ertrurfenen unverehelihten Marie Zachert, zuleßt heim Rittergutsbesißer Kauthak zu Smarzykowo in Dienst gewesen, bierdurch aufgefordert, ihre Rechte an dem Nachiaß der 2c. Zachert spätestens in dem Termine, den

29. Oftoter 1831, Vormitiags 10 Uhr, hei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, widri- genfalls sie mit denselben werden ausgeschlofsen erden. veSnbtn, den 24, Dezember 1880.

Königliches Amtsgericht.

E auf Mittwoch, den 2. Februar d. J,,

iitag8 11 Uhr, vor dem unterzeichneten S eriooliden Amtsgerichte, Sie M16 (Schöffengerichts\aal) des Amtsgericbtsgebäudes, an- stehende Termin zum Ueberbot rücckfihtlih des zum

Zwecke der Zwang®rersteigerung keschlacnabmten Wohnhauses Nr. 1240 G, an der Herrmannftraße hieselbst, wird biedurch mit dem Bemerken in Er- innerung gebracht, daß im erften Verkaufstermine 1000 Æ geboten find. Sciwerin, den 12. Januar 1881, Großberzoglihes Amtsgericht. Zur Beglaubigung : Der Gerichts\chreiber : Aktuar F. Meyer.

[1420] Cütertrenuung.

Dur rechtskräftiges Urtheil der II. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 16. De- zember 1880 ist die zwishen den Eheleuten :

Adlerer Wilhelm Lemmer und Gertrud, geb. Scwoelgen, zu Krebsauel, ine chelihe Gütergemeinschaft für aufgelöst erTlärt.

; Donner, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

5 : [1465] In der Strafsache gegen :

Beïkauntmachung.

1) Leonhard Friedri, geboren am 23. Dezember 1859 zu M utterhausen, zuleßt zu Bärenthal

wohnhaft,

2) Birkensiock Christian, geboren am 23. September 1859 zu Bitsch, zuleßt zu Bitsch wohnkbaft, 3) Kahu Johann Martin, geborea am 25. Januar 1859 zu Bit ch, zuleßt zu Bitsch wohnhaft, 4) Kremer Pet-r Nikolaus, geboren am 30. April 1859 zu Bit, zuleßt zu Bitsch wohnhaft,

5) Echmitt Jakob, geboren am 8. Juni 1859 zu Gößenbrück, zuleßt zu Gößenbrück wohnhaft,

6) Wagner Martin, geboren am 2. Zanuar 1859 zu Gößenbrück,

zuleßt zu Gößenbrück wohnhaft,

7) Oberhausex Joseph, geboren am 2s. Juli 1859 zu Lemberg, zuleßt zu Lemberg wobnhaft,

8) Seiler Jaïob, geboren am 10. Februar 1859 ¿u

9) Davron Johann Adam, / wohnhaft,

Lemberg, zuleßt zu Lemberg wohnhaft,

geboren am 27. Juni 1859 zu Lengelsheim, zuleßt zu Lengeléheim

Mathy Jakob, geboren am 3. Juli 1859 zu Lieder\cheidt, zuleßt zu Liederscheidt wohnhaft, ih Betidoli Johann, geboren am 31. August 1859 zu Lußzweiler, zuleßt zu Lußweiler wohnhaft,

Seyer Joseph, geboren am 22. Januar 1859 zu Münzthal, zuleßt zu 18) Arenth Heinri, geboren am 17, August 1859 zu Mutterhausen,

wohnhaft,

Münjthal wohnhaft, zuleßt zu Mutterhaufen

14) Schuster Philipp, geboren am 3. November 1859 zu Bärenthal, zuleßt zu Mutterhausen wohnhaft,

15) Beit

Iohann, geboren am 27. Februar 1859 zu Rolbingen, zuleßt zu Rolbingen wohnhaft,

16) Stofflet Nikolaus, geboren am 9. August 1859 zu Roppweiler, zuleßt zu Roppweiler wohnhaft,

17) Weiß Michael, geboren am 1. Januar 1859

¿zu Noppweiler, zuleßt zu Roppweiler wohnhaft,

18) Hartmuth Jakob Ludwig, geboren am s. April 1859 zu Großredercingen, zuleßt zu Schor-

bach wohnhaft 19) Klein Nikolaus, geboren am 3. März 1859

¿zu Wolmünster, zuleßt zu Wolmünstec wohnhaft,

20) Maurer Peter, geboren am 3, September 1859 zu Ormersweiler, zuleßt zu Wolmünster

wohnhaft

21) Meyer Peter Martin, geboren am 27, Juni 1859

wohnhaft,

zu Wolmünster, zuleßt zy Wolmünster

22) Everhardt Franz, geboren am 22. März 1859 zu Saareinfmingen, zuletzt zu Aen wohnhaft,

23) Beck Nikolaus, geboren am 30. Januar 1859 zu Biningen, zuleßt zu

BViningen wohnhaft,

24) Greiner Christoph, geboren am 21. März 1859 zu Biningen, zuleßt zu Biningen wohnhaft,

25) Hiegel Kaspar, geboren am 19. Februar 1859 zu Biningen, 26) S renes Moa, geboren am 26. November 1859 zu Biningen,

zuleßt zu Biningen wohnhaft, zuleßt zu Biningen wohnhaft,

27) Rohr Peter, geboren am 13, März 1859 zu Enchen berg, zuleßt zu En@Senberg wohnhaft, 28) Schneider Peter, geboren am 18. Juni 1859 zu Eppingen, zuleßt zu Eppingen wohnhaft, 29) Thowas Nikolaus, geboren am 27. Dezember 1859 zu Eppingen, zuleßt zu Eppingen wohnhaft,

30) Scheyer Iohann Moritz, geboren am 24. September 1859

wohnhaft,

zu Erchingen, zuleßt zu Erchingen

31) Jung Nikolaus, geboren am 21. Dezember 1859 zu Ettingen, zuleßt zu Ettingen wobnhaft, 32) Schmitt Jakob, geboren am 14, Dezember 1859 zu Großrederchingen, zuleßt zu Groß-

rederchingen wohnhaft,

33) Dier Christian, geboren am 1. Dezember 1859 zu Kahlhause n, zuletzt zu Kabibausen wohnhaft, 34) Schäffer Peter, geboren am 27. Juni 1859 zu Kleinrederchingen, zuleßt zu Kleinrederchingen

wohnhaft,

35) Zahm Iohann Peter, geboren am 21. November 1859 zu Kle inreder ch ingen, zuletzt zu Klein»

rederhingen wohnhaft,

36) Dersch Karl, geboren am 16. Dezember 1859 zu Lambac, zuleßt zu Lambab wohnhaft,

37) Dietrich Peter Euge», geboren am 19. März 1859 zu Raßhlingen, zuleßt zu Rahlingen wobnhaft, 38) Hiegel Johann Peter, geboren am 27. Februar 1859 zu Rahlingen, zuleßt zu Rahlingen wohnhaft, 39) Kremer Nikolaus, geboren am 16. August 1859 zu Nahlingen, zuleßt zu Rahlingen wohnhaft,

40) Bath Nikolaus, geboren am 22. Februar 1859 zu Rahlingen,

zuleßt zu Nahlingen wohnhaft,

41) Eisner Vincent, geboren am 2. Janvar 1859 zu Rimlingen, zuleßt zu Rimlingen wohnhaft, 42) Engel Sebastian, geboren am 12. März 1859 zu Nußweiler, tuept zu Rohrbach wohnh ft,

43) Dintinger Johann, geboren am 30. Dezember

Schmittweiler,

1859 zu Scchmittweiler, zuleßt zu

44) Dimnet Johann Nikolaus, geboren am 29, April 1859 zu Sucht, zuleßt zu Such{t wohnhaft, 45) Kirshring Franz, geboren am 14. April 1859 zu Sucht, zuleßt zu Sucht wohnbaft,

46) Reiser Johann Nikolaus, geboren am 23. November 1859 zu 47) Schwan Iobann, geboren am 22. Februar 1859

blitterédorf wohnhaft,

Sucbt, zuleßt zu Sucht wohnhaft, zu Großblittersdorf, zuleßt zu Große

48) Bock Peter, geboren am 15. August 1859 zu Ipplingen, zuleßt zu Ipplingen wohnhnft,

49) Peiffer Andreas, geboren am 26. Dezember 1859 zu Neun

wohnhaft,

iren, zuleßt zu Neunkirchen

90) Tarral Georg, geboren am 23. Dezember 1859 zu Neunkirchen, zuleßt zu Neunkirchen wohnhaft,

91) Klöckfner Andreas Anton , geborcn am 14, Seplemker 1859 zu

Neuscheuern, 52) Hoffmann Iohann Baptist, | Nemelfingen wohnhaft,

Neuscheuern, zuleßt zu

geboren am 7. August 1859 zu Saareinsmingen, zuleßt zu

53) Ritter Nikolaus, geboren am 14, Mai 1859 zu Remelfingeu, zuleßt zu Remelfingen wohnhaft,

54) Meyer Simon, wohnhaft

55) Bise Eduard Joseph, geboren am 17, Dezember 1859 zu

wohnhast,

%) Courte Ludwig, geboren am 25. August 1859 zu Saargemünd,

wohnhaft,

geboren am 5. Mai 1859 zu Saareinêmingen, zuleßt zu Saareinêmingen

Saargemünd, zuleßt zu Helliwer

zuleßt zu Saargemünd

97) Derr Johann Ludwig, geboren am 8, Juli 1859 zu Saargemünd, zuleßt zu Saargemünd

wohnhaft,

58) Kurt Franz, geboren am 28. Februar 1859 zu Lambach, zulet zu Saargemünd wohnhaft,

59) Kuhn Georg, geborcn am 60) Lik Johann Peter, 61) Schouver Adam, ge

9, Januar 1859 zu Wiesweiler, r eboren am 26. August 1859 zu Wiesweiler, zuleßt zu Wiesweiler wohnhaft, oren am 17. Dezember 1859 zu Wiesweiler, zuleßt zu Wiesweiler wohnhaft,

zuleßt zu Wieéweiler wohnhaft,

62) Wolff Johann Nikolaus, geboren am 31. Januar 1859 zu Wittringen, zuleßt zu Wittringen

wohnhaft,

63) Müller Joseph, geboren am 4. Juli 1859 zu Wustweiler, zuleßt zu Wustweiler wobnbaft,

64) Christmann, Franz, geboren am 29. September 1858

wohnhaft,

¡u Breidenbach, zuleyt zu Breidenkach

65) Maschino Bernhard, geboren am 7. Oktober 1858 zu Lieder\chGeidt, zuleßt zu Liederscheidt wobnbaft,

| 66) Lataille Johann Nikolaus, geboren am 19. April 1858 zu

weiler wohnhaft,

Reyersweiler, zuleßt zu Reyers-

67) Guider Peter, geboren am 29. September 1858 zu Saareinsberg, zuleßt zu Saareinsberg wohnhaff, 68) Scherter Balthasar, geboren am 17. Auguft 1858 zu Walsc{bronn, zuleßt zu Walschbronn

wohnhaft, ; 69) List Wilbelm, geboren am 14, Mai 1858 zu Kahlhausen, zuleßt zu Kablhausen wohnhaft, 713 Franciscns Sriedrih, geboren am 5. Mai 1858 zu Lambach, zuleßt zu Lambah wohnhaft,

lmos Karl, geboren am 30. Oktober 1858 72) Hector Jakob,

zu Rohrbach, zuleßt zu Robrbah wohnhaft, geboren am 24. November 1858 zu Biningen, zuleßt zu Rohrbach wohnhaft,

73) Gey Jakob, geboren am 21. Juli 1858 zu Siersthal, zuleßt zu Siersthal wohnhaft,

4) Sadler Anton, geboren am 23. September 1858

75) Selig Peter, geboren am 12, Juni 1858 zu ‘gen Entziehung der

zuGebenhausen, zuleßt zu Gebenhausen wohnhaft, Wölferdingen, zuleßt zu Militärpflicht, wird, da die Angeschuldigten des hens t, 1 Neihs-Straf-Gesetz-Buches beschuldiat sind, auf Grund der 88. 480, 325, 326

Wölferdingen wohnhaft, ergehens gegen §. 140 Abs. 1 traf-Prozeß-Ord-

10g zur Deckung der die Angeschuldigten möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten des

eetsabrens, lag belegt. Saargemünd, den 27. Dezember 1880.

das im Deutschen eihe besfiudlihe Vermögen der Angeschuldigten mit Be-

Kaiserliches Landgericht, Strafkammer.

Gez. Krieger.

Saargemünd, ten 10, Januar 1881.

tenglein. Michel, Vorstehende Vermögensbes{blagnahme wird dem

eseße gemäß bekannt gemacht.

Der Landgerichtssekretär, Bernhard,

[1464] „In der Sirafsache gegen : 1) Céfar Joscf, 2) Koh Miel, 3) Stein Nikolaus,

Bekanntmachung.

24 Jahre alt, aus Kriecingen, zuleßt zu Kriehingen, 24 Jahre alt, aus Lubeln, zuleßt zu Lubelu, 24 Jahre alt, aus Kleinthal, zuleßt zu Kleintßal,

4) Steininger Peter, 24 Jahre alt, aus Lubeln zuleßt zu Lubeln, 9) Dieth Felix, 24 Jahre alt, aus Oberfillen, zuleßt zu Oberfillen,

6) Becker Georg, 24

Jahre alt, aus Steinbiedersdorf, zuletzt zu Steinsiedersdorf, 7) Vangin Cyprian Nikolaus, 24 Jahre alt,

aus Thonville, zuleßt ¿u Thonville,

8) Meunier Paul Heinrich, 23 Jahre alt, aus Elwingen, zuleßt zu Elwingen,

9) Houin Vincenz Nikolaus, 23 Jahre alt,

10) Becker Miel,

aus Falkenberg, zuleßt zu Falkenberg,

23 Jahre alt, aus Lubeln, zuleit zu Lubeln,

11) Müller Nikolaus, 23 Jahre alt, aus Lubeln, zuleßt zu Lubeln,

12) Wolff Johann, 23 Jahre alt,

aus Lubeln, zuleßt zu Lubelu,

13) Türck Johann Peter, 23 Jahre alt, aus Steinbiedec®dorf, zuletzt zu Steinbiedersdorf,

14) Bourtard

16) Eversviller Johann, 17) Brun Louis Alfons, 18) Petitjzan Jean, 24 Jahre alt, aus 19) Odenal Peter, 22 Fahre alt, au3 wegen Entziehung der Nr. 1 des Strafgeseßtucch3 Verfahrens das im Dentschen schlag beleat, Saargemünd, den 27. Dezember 1880.

Nikolaus, 23 Iahre alt, aus Vahlen, 15) Chriftophe Nikolaus Leo, 22 Jahre alt, aus Armédorf, zuletzt zu

zuleßt zu Vahfen, Armsdorf,

22 Jahre alt, aus Trittelingen, zuletzt ¿u Trittelingen, 25 Jahre alt, aus Heming,

zuleßt zu Heming,

Lubeln, zuleßt zu Lubeln, Falfeaberg, zuleßt zu Falfenberg, Militärpflicht, wird, da die Angesculdiaten des Vergebens§ gegen beschuldigt sind, auf Grund der 8 zur Deckunzg der die Angescbuldigten möglicherweise treffenden besten Geldstrafe

en §. 140 Absaß 1 Strafprozeßordnung und der Kosten des

S8. 430, 325, 326 dez

Reiche befindlihe Vermögen * der Angeschuldigten mit Be-

Kaiserliches Landgericht, Strafkammer.

Gez. Krieger.

Stenglein. Michel,

Vorstehende Vermögensbeschlagnahme wird dem Gesetze gemäß bckannt gemacht.

Saargemünd, dea 10. Januar 1881.

Der Landgericts\ekretär, Bernhard.

1140) Aufgebotsverfahren. Ne 11094. i

0 Das Großh. Amtéêgericht Lahr bat beute verfügt:

Katharina Blum, Ehefrau des Wilhelm Kaiser, Adlerwirth in Meissenbeim, befißt nach Bescheini- gung des Gemeinderat,s Schutterzell auf leßterer Gemarkung folgendes Grundstück:

Lagerbuch Nr. 584, 12 Ar 2 Meter Wiesen im Waldbodenholz, neben Joßann Wohlschlegel und Theobald Wilhelm von dort, bezüglich dessen ein Grundbuchs eintrag nicht besteht.

Auf Antrag werden nun alle Diejenigen, welche an der bezeihneten Liegenschaft in den Grund- und Pfandbüchern nicht eingetragene, aub sonst nit bekannte dinglice, auf einem Stammguts- oder Familicngutsreiband beruhtnde Rechte haken, oder zu haben glauben, aufg: fordert, solche spätcstens in dem auf

Donnexstag, den 3. März d. J,, Bormititags 10 Ur, angeordneten Aufgcbotstermin dahier anzumelden, widrigenfalls dieselben der Antragstellerin gegenüber für erloschen erklärt würden. Lahr, den 7. Januar 1881. Der G:richtöschreiber des Großh. Amtsgerichts. Eggler.

[1402]

Il;

Nr. 108. Das Eroßh. Amtsgericht Lahr hat heute verfügt:

Louise Schaible, Wittwe in Lahr, besißt nah Be- scheinigung des Gemeinderaths Kuhbah folgende aus dem Nawlaß ihres Bruders, des Maurer- meisters Adolf Demuth von Lahr, ersteigerte Liegen- schaften auf Gemarkung Kuhbach, Gewann Giefeneck:

Lagerbucch Nr. 280, 1) 16,56 Ar Steinbruch, 2) 4743 , Wald, 9) 90 „Weg; bezüglich deren ein Grundbuchseintrag nicht besteht.

Auf Antrag werden nun alie Diejenigen, welche an den bezeichneten Licgenschasten in den Pfand- und Grundbüchern nicht eingetragene, auc scnft nicht bekannte dingliche, auf einem Stammguts- oder Familiengutsverbande berubende Rechte haben oder zu haben glauben hiermit aufgefordert, solche spätestens in dem auf

E den 28. Februar, 10 Uhr, anberaumten Termin anzumelden, ansfonfst dieselben der Antragsiellerin gegenüber für erloschen erklärt würden.

Lahr, den 4, Januar 1881.

Der Gerichtsschreiber d:s Großh. Amtsgerichts.

Eggler.

[14560] Zwangsversteigerung

und

Aufgebot.

In der Zwangsvollstreckungssahe des Louis Hühe zu Alfeld, Klägers, wider den Wilhelm Schlösser und dessen Ehefrau, geb. Hartung, zu Andreasberg, Beklagte, wegen Forderung, sollen folgende dem Mitverklagten Wiihelm Schlösser gehörige Grundstücke der Gemarkung Andreatberg:

Blatt 1, Parzelle 30, Wiese auf der Kuppe

zu 14,57 a,

120 j Vlatt 1, Parzelle 111 Wiese daselbft zu 12,36 a,

Blatt 9, Parzelle 125, Wiese am Mathias\{chmied zu 15,63 a, Blatt 16, Parzelle 185, Wiese auf der Engel- kupve zu 64,06 a, Blatt 17, Parzelle 154, Acker am Galgensberg zu 9,63 a, Blatt 23, Parzelle 150, Acker in den Teichwiesen zu 3,20 a, Blatt 27, Parzelle 109, Hofcaum in der Stadt zu 1,83 a, mit dem darauf stehenden Wohnhause Nr. 307 an der Brauhauststtaße zu Andreat- bera, sammt Zubehör, Blatt 27, Parzelle 110, Hausgarten in der Stadt zu 1,38 a, im Termine am 23. April 1881, Vormittags 11 Uhr, E im Gerichtslofale zu Andreasberg öffentlich versteigert werden, wozu Kauflustige erscheinen wollen. Alle, welche hinsicbtlih der bezeibneten Grund- stüde ECigenthums-, Näber-, lebnrech{tliche, fideikom- missarishe, und andere dingliche Rechte, Servituten und RNealberech{tigungen zu haben glauben, werden bei Vermeidung des Verlustes derselben dem neuen Grwerber gezenüker aufgefordert, solche in dem obi-

Das demnächstige Ausf&lußurtheil durch Anschlag veröffentlicht werden. Die Versteigerungébedingungen liegen zur Einsicht in der Gerichte schreiberei bereit. Objekt 3609 Zellerfeld, den 8. Januar 1881, Königliches Amtsgericht. T, von Harlefssem. | Beglaubigt und veröffentlicht : Der Gerichts\chreiber: Köhler, Sekretär.

foll nur

S

Aufgebot. Die Geshwister Auguste Wilhel- mine Caroline und Johanne Anugustine Wilhel- mine Jaeger aus Shwessow haben das Aufgebot des ihnen gehörigen, angebli verloren gegangenen Sparkassenbuchs der städtischen Sparkasse zu Greis fenberg i./P. Nr. 2980 über 162 4 42 4 Z beans- tragt. Der Inhaber dec Urkunde wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf den 12. Mat 1841, Vormittags 11} Uhr, vor dem unterzeicbneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- falls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird. Greifenberg i./Vomnm., den 8. Januar 1881, Königliches Amtsgericht. I. 29

In der Strafsacbe gegen 1. den Scäfersohn Julius Herrmann Nast, 28 Jahre alt, in Patzig, Kreis Czarnikau geboren, 2) den Itig Ifaack Rausch, 26 Jahre alt, in Czarnikau geboren, wegen Ver- leßung der Wehrpflicht, wird, da die Angeschuldig- ten des Vergebens gegen §8. 149 Absaß 1 Nr. 1 des Strafgesepbuch8 beschuldigt sind, auf Grund der S8. 480, 325, 326 der Strafprozefordnung zur Deckung der die Angeschuldigten mögliccrweise treffenden höchsten Geldfirafe und der Kosten des Verfahrens, das im Deutschen Neiche befindlide Vormögen der Angeschuldigten mit Beschlag

belegt. Posen, den s. Januar 1881. Königliches i Landgericht Strafkammer I.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

Nuzho!z-Verkauf. Am Dounerstag, ven 27, gauuar cr., sollen von Vormittags 10 Uhr ab im Rentamte hierselbst aus der Oberförsterei Neu- zelle : I. Belauf Steiné6dorf bei Guben: 218 Stück Birken-Nutenden und 78 Stück Kiefern-Nut:enden ; II. Belauf Göhlen: 300 Stück Kiefern-Bau- und Schneideholz, 93 Stück Kicfern-Derbstangen, 2 rm Kiefern-Böttcherholz; 111. Belauf Heuzenuderf: 8 1m Cicben-Kloben, 218 Stück Kiefern-Bauholz ; IV. Belauf Treppeln : ca. 70 Stück Birken-Nuß- enden und ca. 300 Stück Kiefern-Bauholz öffentlich an den Bestbietenden versteigert werden. Neuzelle bei Frankfurt a. O.,, am 16. Januar 1881. Der Oberförster Leisterer.

[ e Bekanntmachung. S Höherer Anordnung zufolge soll das hterselbst, Schiffbauerdamm Nr. 6 belegene Steuer- Etablissement durch das unterzeichnete Haupts Steuer-Amt öffentliÞh an den Meistbietenden ver- kauft werden, Z : Für die Lizitation haben wir einen Termin auf Freitag, den 11, Februar d. Z., Vormittags 10 Uhr, : in unsercim Dienjitaebäude, am Neuen Packhof Nr. 5 F,, anberaumt, zu welchem Kauflustige mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Ver- faufsbedingungen in unserer Negistratur während der Dienststunden zur Einsicht ausliegen und daß das Gebäude selbs an den Wochentagen von Na hmit- tags 4 Uhr ab in Gegenwart des auf dem Grund- stücke wohnenden Kanzleidieier Neumann besichtigt werden kann. Berlin, ten 12. Januar 1881. E Königliches Hanpt-Steuer-Amt für inl, Ggsid.

1262 5 Sbcrdag, den 1, Februar er., Vormittags 10 Uhr, sollen im Wege dis öffentliden Sub- missions-Verfahrens 909 fieferne halbe Nippenstücke à 0,9 m lang, 8 cm ho, 16 ecm breit, 1950 fieferne ganze Rippenstüce à 9,9 m lang, 16 em [] stark, bes{affflt werden. L L Unternehmer haben ihre Offerten bis zu diesem Zeitpunkte im Bureau Breitestraße 68 mit der Aufschrift „Submission auf Nippenftücke“ post- mäßig verschlossen einzureißen Die Bedingungen sind im dicsseltizen Bureau einzusehen oder gegen Copialien zu beztehen. Spandau, den 14, Januar 1881.

gen Termine anzumelden,

Artilleric-Depot,