1881 / 15 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[1556] Bekanutmachung. j sit, ch dem Eintritte in den Dienft des stehenden

j 2 F : _J 8 und de otte zu entzi i

In Zwangtvolfirnunzbfacben des Paubwirtbs Seil | Bette dir Forte gn ergeben, obne Erlaubniß in Nau R n gutonaiaie litieyslibtigen Alter sich außerhalb des Bundes-

1 o, T In l ; gebietes aufachalten zu haben resp. noch aufhalten ;

wig L Baer Holz n Delisen, E, ein nach $. 140 Strafgeseßbucbes ftrafbares und E min zum öffentli „meist ietenden Ver aufe zur Kompetenz des Landgerichts gehöriges Macgclien Be fien dd genommenen Abbauerftelle Nr. 9 zu In Erwägung, die beantragte Vermögensbeschlag- L Monutaa, deu 7. e nabme auf Grund der Bestimmungen der 88. 140 E T Ns, St. G. B. und 325, 326 und 480 St. P. D. zu-

an Ort und Stelle in Bolkfien (sfig, die Besblagnabme einzelner zum Vermögen bestimmt, wozu Kauflustige damit geladen werden. er Avgesuldigten gebörigen Gegenstände nicht aue-

Das Verkaufs-Objekt besteht aus den unter Ar- fübrbar ist, bes{lossen

tikel Nr. 11 der &rundsteuer-Muttcrrolle von Volk- 1 en di

fien, Kartenbl. 1, Parzelle Nr. 89/51, 90/52, Karten- | dicie a T LO geaen bis M blatt 2, Parzelie Nr. 66/6, 67/7, 70/8 der Steuer- erwähnten Vergebens geaen 8. 140 St. G. B gemarkunçskarte verzeihnetcn Grundgütern in der zu eröffnen und die Sacbe zur Verbandlung

[1574] | { den 30. Juni 1881 resp den 31. Dezember 18 Alle Diejenigen, welde für Lieferungen und ! bierdurch gekündigt und erfolgt die M. Leistungen aus dem Jahre 1880 Forderungen an Kapitalbeträge je nab der Wabl der Interessenten das Königliche Theater zu machen haben „, wollen | entweder a. durch die Rentenbank- Fasse hierselbst in ihre betreffenden Rechnungen sofort , spätestens | den Vormittagéstunder: von 9 bis 12 Ubr sofort gegen aber innerhalb 14 Tagen im Königlichen Theater- | Zurüdcklieferung der ausgeloosten S-vuldoerschreibun- Büreau einreichen. : gen im coursfähigen Zustande oder b dur die König- Berlin, den 18. Januar 1881. S lide Steuerkasse I. zu Paderborn binuen 10 Taue General-Zutendantur der Königlichen j nah der an dieselbe im cour€fêhiacn Zustande be- Schauspiele. { wirkten Uebergabe der Schuldverschreibungen gegen L Rückgabe der von der Steuerkasse darüber CRER E E Se lde mpfangébescbeinigung. Mit

er Baluta der Schuldverschreibungen we

Neubau Erfurt - Grimmentha1-Ritschenhausen. gleichzeitig, da der letzte Éiugtarban Serie aud Es soll die Lieferung von 150 000 Stück klinker- | Nr. 4 wit dem 31. Dezember 1880 fällig wird und hart gebrannten Zicgelsteinen und von 30 000 Stück | eine weitere Verabreihung von Coupons ni6t statts gewöhnlicben, gut gebrannten Ziegelsteinen, Normal- | findet, die Zinsen für die Zeit, und zwar: 1) von

j | “Dritte Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

F E | | Berlin, Mittwoch, deu 19. Januar 151.

Der Inhalt diejer Beiiage, tn welcher au die im &. 6 des Seiches über ber MiarkeniiE e No 1374, sowie bie in dim Gcits, Kae es R M 4 s 2 P: E ® Fe ¿ E s P p V 18 f L « d d Wsdellen 0m 11. Januar 1878, und dic im BPateutgeses vom 25. Mai 1817 vorgehriebeneu E E Ee 197% Toms, bie in ‘ham Tes, O 29s Urhebertecss an Mustern nud

ge S *erdffenili@t torrben, erielut aub in tincia besonderer: Blatt unter dem Litei Central-Handels-Register für das Deutsche Reich. x: 6.4) ch5 Gentcai-Sandels-Regifster für des Deutsche Reit ?ann durch alle D at

Post-Anftalten, füx | Vas Gentral-Haabels-Regifier für das Dentshe Reih :rscheint in der Rege! táali$ Dai

Eisenbahn - Direïtions - Bezirk Magdeburg.

Größe von 2 ba 53 a 23 Qu.-M. nebf E i formats, für die Bauwerke innerhalb der Strecke | den zum 30. Juni 1881 S Berlin au »nxch die Königlihe Expedition des Deutschen Reibs- ad Köntali Prenßtshen Stagte- | Ab9nunem:2! beträgt : # 50 r das Vterteltake. Nummer often 26 Mt E ) Qu.-M nei darauf P Siena vor die Strafkammer des Dillftädt e &rtimmenthal im Wege des öffentlichen j schreibungen E I: S C Aue Tr Anzetgers : s BWilbelmfttrafe 32, bezogen werden. : E N t E | Fn fs rtiouSbr a S A t E daa E R Wohnhause von Fachwerk aiserlichen Landgerichts Mülhausen zu ver- Ausgebots vergeben werden. Die Bedingungen der i und 2) von den l Bi E R : L A See MTRNd B S.

e Strohdacb, 17,21 Meter lang, 10,85 Meter reit.

Zuglei werden alle Diejenigen, welche an den Verkaufsobjekten Gigenthums-, Nähber-, lehnrechtliche, fideikommissarisce Pfand- und andere dinglice Rechte, insbesondere auch Serxituten und Real- berechtigungen zu haben ve:mciner , zur Anmeldung solcher Ansprücte zu dem obigen Termine unter dcr Verwarnung hiermit geladen, daß für den Nicht- anmeldenden das Retht im Verhältnisse zum neuen Erwerber ter fraglichen Stelle verloren geht.

Dannenberg, den 15. Januar 1881.

Königliches Amtsgericht 1, gez. Sander. Beglaubigt: / Brehm, A.-G.-Sekretär, Gerichtssc{reiber Königl. Amtsgerichts.

[OT2) In Sacen des Häuslings Knoop in Gr. Hehlen, a!s Knoop’schen Vormundes, Klägers, wider den

Albauer Hans Hr. Otte daselbst, jeßt Diensiknecht in Mahlerten, Bekiagten, wird auf Grund der Pfändung vom 23. v. M. die Subhastation

der 819 Nr, 40 in Gr. Hehlen belegenen Akb-

bauetstelle mit Zubehör, namertlich Grund-

besi von 75 Ar 82 Qu. M. erkannt und Termin dazu auf :

Mittwock, den 2. März d. J., 11 Uhr,

angeseßt, in welhem Kauflustige sich einfinden wollen.

Zuglei © find alle Eigenthums-, Näher-, lehnre(t- lie, fideikemmissarisce, Pfand- und andere ding- licve Rechte, inébesondere auch Servituten und Real- berc{tigungen anzumelden, widrigenfalls solche im Verhältniß zum neuen Erwerber für verloren erkanut werden sollen.

Celle, den 14. Januar 1281,

Königliches An:it8gert;ht. W. Siemens,

Ab1h. IIL,

[1766]

Aux den Artraz der Ebefrau des Fabrikarbeiters Krusekopp, Henriette, ¡cborenen Meyer, und der Wittwe des Kaufmanns E, A, Stolte, Doris, ge- borenen Borchers, sind: det.

Y ver Kaurbrie] vont 1, Suni 1878 Subalis dessen dec Fuhrmann Martin Meyer gegen Verpfändung tes svb Nr. 1088 an der Becken- werperstroße gelegenen Hauses und Hofes sammt Zubehör 10 500 sckuldet, auch seinen Eltern eine Wohnung im Grundstücke gewährt,

2) die Obligation vom 17. März 1864, Inhalts welcer d,.r Kaufmann Ernst Albert Stolte der Wiltre des Partikuliers Johann Georg Philipp Borchers, Johanne Henriette Caroline, giborene Schneider, 2000 Thlr. gegen Ver- pfäândung des an d¿xr Neuenstraße Nr. 2648 gelegen Hauses und Hofes sammt Zubehör 1culdet,

in der Sitzung am 13, d. Mts. für kraftlos erklärt. Braunschweig, ten 14. Januar 1881. Herzogliches Amtégeuicht 1X, Dp. Habert,

[1476] Bekauntmacung.

Durch rechté kräftiges Urtheil der I. Civilkammer dis hiesigen Königlichen Landgerichts vom 14, De- zember 1880 ift die zwischen den zu Kreuznach wohnenden Eßhelecten Hermann Meinhard, Kauf- mann, und Emma, geb. Otten, biéher bestandene

ehelide Gütergemeinschaft für aufgelöst erklärt worden.

Cobleuz, den 14, Januar 1881.

i : Heinuicke,

Gerichtés{hreiber des Königlichen Landgerichts, [1472] In ter Strafsache

geaen 1) Strehle Friedri Wi!helm, aeboren am 13.

Mai 1858 zu Ballersdorf,

Schmitt Joseph, geboren am 29.

1859 zu Aépach,

3) Mkillcr Albert, gel zu Heidrre ler,

4) Schill Icfevh Anton, geboren am 23, Dezember 1859 zu (Carspacb,

5) Albifser Emil, geboren am 8, April 1860 zu Hir; bach,

6) Halm Iohann, Grenzingen,

7) Ruets@z Alfons, ¡Zu Buchéwciler,

Dezember

Ì

orca am 31. Dezernber 1859

¿boren am 3. Juni 1860 zu

geboren am 19. August 1860 vleßzi im Landgerichtebezirke

Mülbau}!cn wohnhaft gewesen, hat die Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts Mülhausen in ihrer Situng vom 24. Dezember 1880, an welcher Theil genommen haben die Herren

Ly

e”

andgericlé-Lircktor Wolf als Versiteender, tasdaeridts-Nath Dr. Hoppé, tandgerichts- Rath Marheinede,

Nach (Finsicht des Staatétanwaltscha

L 4

è

Antrages der Kaiserlichen r rom 17, November 1880,

Na Anhörung bcs Herrn Landgerichts - Rath STY t, t LOTDeIncde,

In Erwägung, die Formalitäten des $8, 472 Sirasprozei ordnung erfüllt find, auch nacgewiesen ist, da ie Avgeschuldiaten ihren leuten Wohpsit im Landgerichtebczirke Mülhausen gehabt haken, daß diese h nreih¿nd verdächtig ersceinen :

«A418 Lehrpflicbtige, ad 1, der Alteróklasse 1858, ad 11,—IV, inclusfive dcr Ulteréflasse 1859, ad V, y i Ailtertflasse 1860 in der Ab-

weisen sei;

2) Die Beschlagnahme des

die einmalige Bekanntmachung in dem Kreis- blatt füc den Kreis Altkirch verordnet.

gez. Wolf. Hoppe. Markheinecke. Zur Beglaubigung: Der Landgerichts-Sekretär.

S) gez Giel8dorf.

Werkäufe, BVerpachtungea. Submissionen 2c.

Holzlicitation ter Oberförsterei Birn- baum (Reg.-Bez. Posen) am Donnerstag, den 27. Zannar, Vormittags 10 Uhr, im Hecke’ schen Saale in Birnbaum. Verkauf von ca. 1600 Stücken Kiefern Nußholz aus den Sclägen der S cbutbezirke Sclangenlug, Radusch, Steinhübel und Eulenberg. Die Hölzer lagern auf 7—12 km Entfernung von der Warthe, unweit der Birnbaum-Driesener Chaussee. Die Aufmaaßregister des Bauholzes können einige Tage vor dem Verkauf in der hiesigen Registratur eingesehen werden und die betreffenden Sorstschußz- beamten find angewiesen, die zum Verkauf gestellten Hölzer auf Verlangen an Ort und Stelle vorzu- zetgen. Der Königliche Oberförster.

[1553]

Bekauntmatung, Die Arbeitskraft der in den biesigen Gericht?gefängnissen detinirten Strafgefan- genen beiderlei Ges{lech{ts soll zu regelmäßiger, in den Gefängnißräumen ausführbarer und der Ge- sundheit unshädliwver Bescläftigung an gescbäftliche Untervehmer verdungen werden, und ersuche ich, darauf bezügliche Angebote mir baldigst zugehen zu lassen. Die bedingenden Grundlagen find Übrigens im diesseitigen Necnungébureau, fowie in der Ge- fängrißinspektion zu erfahr:n, woselbst auch etwaige Offerten entgegengenommen werden, Pats3dam, den 13. Januar 1881, Der Erste Staatsanwalt beim Königlicen Landgericht.

{1551] Bekanntmachung, Zu den beverslehenden Neubeshafungen in ferti- gen Bekleituncsftücken, als Schirmmüten für Unter- offiziere, Halsbinden und lederne Handschu je, sowie in allen zur Bekleidung erforderli&en Material en, als graue und blaue Futterleinewand, Futter-, Hem- den-, Unterhosen-Callicot, Drillih zu Jacken uud Hosen, Treisen, goldene Cantiller, Nummerscknüx, Kroners{chnur, Tambourborten, Futterboy, Hafkez, Desen, Waffenroks- 2c. Knöpfe, Hosenschnalleu, Müyenkokarden, Wacbsdrillic, Steifleinwand, Fahl- leder, Sohlleder, Bran dsohlleder, Absatzeisen mit Nägel, Sohlnägel, Hanfgarn, Messingdrabt und Bestebgarn, sowie ferner über sämmtlide Aus- rüstungéstüdcke wollen hierauf r: flektirende Lieferan- ten ihre Preisofferten der unterzeichneten Kommis- sion spätestens bis zum 20. Februar cr. ein- senden. Proben werden erforderli® enfalls erbeten werten. Stettin, den 15. Januar 1881. Die Bekleidungs-FKomu:ission des Grenadier- Regiments Körig Friedrich Wilhelm 1V. (1, Pomm.) Nr. 2.

«

[1552]

Die auf Bahnhof Bromberg angesammelten alten Scbienen und Metallabgänge sollen am Montag, den 31. d. M'/s8., Vormittags 11 Uhr, in unse- rem Bureau, Elijabetl markt Nr. 1, kauft werden.

Die Kaufbedingungen nebst Nachweisung der zum Berkauf gestellten Materialien liegen auf den Eisen- bahn-Stationen Brombera, Graudenz, Dirschau, Danzig und Thorn zur Einsicht aus auf portofreïe Requisition von vorsteher Ohme hierselbst werden,

Bromberg, den 15. Januar 1881,

Königliches Eiscnbatn-Betricbsamt,

unserm Bureau-

unfrankirt

leinwand, rohem FuttercalUicot, blauem Futtercallicot, Jackendrillich, Posendrillih, Gummidrell, leinwand, Seg-lUleinwand zu Brotbeuteln, weißem Futterboy, Unterhosen von Köper-Callicot, Hals- binden, Hemder von blaugestreiftem Callicot na dem Schnitt neuester Ministerialprobe mit je 9 beinernen Durcfteckröpfen, Lederhandscuben, Kaffeemühlen,

im Ganzen oder Einzelnen dem Mindestfordernden zur Lieferung übertragen wecden.

Bersiegelte Lieferun-s-Offerten und Probesendungen mit der Aufschrift: „Materialien - Lieferung“ nimmt das Regiment bié zum 26. Jauuar d, J., Vormittags 10 Uhr, franco entaecen.

Offerten ohne Prcbesendungen bleiben unberück-

l n

sichtigt.

Nacbgebote werden nicht ançerommen. Zube missionsfosten trägt Unternelbmer.

Submissions Lieferungs-Bedingungen werden gegen

5 Copialten überlassen. Giogau, den 15, Januar 1881, 4, Posensches Jufanterie-Negiment Nr. 59,

im DeutsÆ%hen Reiche befindlichen Vermögens eines jeden der Angeschuldigten bis zum Betrage der ihn möglicherweise treffenden höchsten Geldstrafe und der Kosten im Gesammtbetrage von 3200 M verfügt, und außer der geseßlich vorgeschriebenen Betanntmachung im Deutschen Reichs-Anzeiger

öffentlich ver-

und werden ?

übersandt

[1397] _ Submission, Ler Bedarf pro 1881/82 an: grauer Futter-

Steif-

Kaffe soll im Submissionswege zur Be- \haffung kommen und nah Maßgabe der Proben

zum 31. Dezember 1881 s loosten Swbuldverscreibungen vom 1. Se E 01. Dezember 1881, baar ausgezahlt, daber die Lalons Serie XI. mit den Schuldverschreibungen zurückgegeben werden müssen. Ueber den Kapital- betrag der Schuldverschreibungen und über die Zin- fen ist von den Präsentarten der Schuldverschrei- bungen nach einem bei den genannten Kassen in Empfang zu nehmenden Formulare Quittung zu leisten. Swließlih wird bemerkt, daß nunmehr { sämmtlide Schuldverschreibungen der Paderborner Der Abtheilungs- | Tilgung®kasse ausgeloost worden sind. Münster

den 19. November 188", Königliche Direïtiou der Rentenbank für die Provinz Weslfalen, N TOUnS und die Provinz Hessen-

afsau.

Lieferung sind wätrend der Dienststunden im Ge- \{äftslofal der Bau-Abtheilurg III. (Gewehr- fabrik von J. P. Sauer & Sobn) einzusehen, auch von dort gegen portofreie Einsendung von 75 zu beziehen. Zur Eröffnung der eingehenden Ange- bote in Gegaenwa t eiwa erschienener Bieter ist Ter- min auf Sonnabend, den 29. Januar 1881, Vormittags 10 Uhr, im Geschäftslokal der Bau- Abtheilung 111. anberaumt und können später eingehende Angebote nit berücksihtigt werden. Suhl, den 8. Janvar 1881, Baumeister. Bode.

r

Für die unterzcibrete Werft sollen 364 Farbe- quäste, Hora-, 1000 Siielpinsel, holländische diverse, und 400 do., Lyoner dioerse, beshafft werden. Re- fleftanten wollen ihre Offerten versiegelt mit der

Duisburger Act.-Gesell schaft für

ufshrift: „Submission auf „Blefering von 31 Gießerei zu Duisburg. 1881, Mittags 12 Uhr, im Bureau ver | „2D sestriger außerordentlicher Generalversamm- unterzeichneten Behörde anberaumten Termine | [19g wurde die Auflösun und Liquidation der

einreicben. Die näheren Bedingungen liegen in der | Gesellschaft Heslossen. 5 z ersdeinenden „AUgemeinen Sudbmissions- Anzeigers“, i bei der Gesellschaft eld E Îubiger auf, fich sowie in der Negistratur der Berwaltungs-Abtheilung | Duiabuee 15 I e 1881

zur Einsicht aus und kön: en auf portofreien Antrag ! Duisbur g, N u : ;:

gegen Einsendung von M 0,50 Kosten von der | ger Actien-Gesellschaft für Gießerei Registratur der Kaiserl*{en Werft bezoaen werden. i 28 Duisburg,

Riel, den 13. Januar 1881, Kaiserliche Werft. | Der Vorfiand, Verwaliun;s-Abtheilung, |

E L E E 0:

WBersGiecene ot AntmaGungen.

1 Thüringische Eisenbahn. Einnahme bis ultlmo Dezember 1880. im Personen- im Güter- in

———

__ Verloofung, Nmortisation, Zinszallunrg u. #, tw. von öffentlichen Papieren.

j j kehr: Verkehr: S Ausloecsung von Sdhu!dverschreibungen ter | A erkehr: Summa : E A Tilgungsktasse. i A, O « Ín dem am heutigen Tage zur Ausloosung von! g..r, 109 Se 2A 8 Sculdverschreibi ngen der mit der hiesigen Renten- i Dezbr. 188 0 G47 (56809 1078664 bank vereinigten Paderborner Tilgungékaf}e für die i 5 C (15 477 V7 424 Halbjahre vom 1. Januar bis 30. Juni und vom e E S S La

1. Juli bis 31, Dezember 1881 hierselbst abgehalte- { bis ult. Dez. 1880 5191 787 9 060 630 14 252 467 Len Ale Va Ee S gezogen worden: | - » e 1009 4982387 8831 134 13 763 521 « um 30, Juui 188). 1) Lüte, A. à 1500 M î daher mehr 259400 9239 546 38 946 (509 Thlr.) Nr. 819 3378 3454 3509 3977 4303 ! B, Goib@-Leieletnee E 8

8092 8934 9107. 2) Litt. B. à 1200 A: Dezbr. 188 5: 9: 31 79 (40! Thlr.) Nr. 699 3357 3552 3748 6301 6890 !| M 1879 12108 is 029 60458 9115. 3) Lite. €. à 900 e (300 Thlr.) Nr. Lab fe 75 i —S | 1562 2465 2954 3568 4677 6315 8631. 4) Lite. | er eor s 910 1 660 D. à 600 & (200 Thir.) Nr. 601 2435 3208 ! bis ult, Dez. 1880 272201 544534 816735 4646 7846 8402 8468 8302, &) Litt, E.| « « «1879 2783637 517278 790915 [S 300 K (100 Thlr.) Nr. 716 92396 | daher weniger 1436 = { 2717 2797 2861 3043 4478 5182 6330 7163 7173. mehr 272566 95820 7. zum 31, Dezember 1881, 1) Llit, A. à 0. Gera-Cichic;ter Zweigbahn, 1600 Æ (500 Thlr.) Nr. 8 96 197 201 247 387 | Dejbr, 1880. 21222 43668 864830 407 409 442 575 647 650 756 777 752 804 820 «S 1395 40 844 58 239 940 974 1112 1144 1190 1308 1687 2835 2945 j daher mehr 3 827 JS14 6e 3112 3114 3171 3261 3487 3737 4000 4288 6083 * big ult D7 T0 370 T 557 6363 7600 8035 8036 8882 8886 9096 9114, | T O L He 2) Litt. B, à 1200 M (400 Thlr.) Nr. $B1 * D LOCT 200445 609933 880 378 371 587 863 963 102+ 1029 1537 1865 2105 2179 ! daber mehr 9405 101292 113697 | 2332 2454 2751 8124 3179 3387 3388 3443 3539 | vorbehaltlih späterer Feststellung. f 3949 4587 4590 4874 6093 6385 6809 6824 7031 j Erfurt, den 15. Januar 1881, 8037 8038 8153 8890 8941, 8) Lite. C. à Die Direktion.

900 Æ (300 Thlr.) Nr. 222 223 419 422 1568 1734 1987 2350 2674 2930 3051 3306 3342 3389 R 4378 4594 4880 6627 7070 7072 7564 8040 8168 !

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j ; | 8796 9048 9058 9059 9060. 4) Litt. D. à j berechtigt, als in der Schule Die schwache 4 600 Æ (200 Zhlr.) Nr. 269 302 373 548 612 | W Hand des Kindes muss noth weudigerweise y 020 6502 953 2128 2246 2368 2434 2933 2956 ! K durch den Gebrauch einer schleclhten Schreib- | 2969 3147 3360 3426 3445 3615 3634 3728 3822 | W feder leiden. {774] f 4092 4762 4778 4887 5536 6415 6861 7039 7863 ! Um den Schulen eine in Qualität und Kon- 1 7869 7870 8911 89€0 9065 9136. 5) Tit. E. | struktion vorzügliche und danerbafte Feder

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j

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1

I Don Molo doofalkon 5 P e. FEEA SOA i M p 7 “t j den Besitzern terselben zu den angegebenen Terminen i, Soennecken?s Verlag, Boun & Leipzig. Í

| [1550] Stadtbauraths-Stelle.

2 g 4 ist vie Stelle cincs besoldeten Stadt:

vom 1, April 1881 ab zu beseyen, Die Wah! erfoigt af 12 Zaÿre. Das | pensionsberecch;tigte Gehalt ist auf 5000 Mark festgeseßt. Ein mit Emolumente-:: verbundenes, öffentliches „oder privates Nebenamt und die Ausführung vou Privatbauten darf der Gewählte nicht ohne Genehmigung der beiden städtischen Behörden übernehmen. Bewerber, welche das Staatsexamen als Königliche Baumeister bestanden haben, wollen sich sofort und spätestens bis zum 15, Februar d. J. untcc Eiurcichung ihrer Zeugu!sse bi unsercm Vor- fißenden, Kaufnaun F. Heinsius, melden. Franfkfurt a./Oder, den 15. Januar 1881, Die Stadtverordneten-Versammlung,

j Beim bauraths

hiesigen WMagistrats-Collegio

Bon allen existirenden Vervielfäl-i 1 ngs-Apparaten ist die

Autographische Presse der einzige, mit dem man von cinem Original, Schrift oder Zeich-

nung, eine beliebige Anzahl con Abdrüctken ohne bcsondere Bor- lenntuisse selbst anfertigen kann, wethalb die\- Presse, die in 4 vere schiedenen Größen geßaut wird, überall \2nell Ei gang gefunden hat. iHectograph, Chromograph ete. licfecn Copien in

nur geringer Zahl; außerdem wervcn Lehtere öurh Aniltu- __ farben hergestellt, welche, deu Licht ausgescht, iu ïurzcr Zeit und übrigens dem Bricfporto unterworfen sind, wä!reud die mittelst

aünzlic; verschwinden

autographischer Presse erzeugten Abbvrücke die Portovergünstigung von 3 Vf, bis zu 50 & genicßen , Mit erläuternden Prospekten, denen die chrendsten Zeuzvifse höchster B hörden, sowie erster induitrieler Firmen des Deutschen Reiches beigedrucktt sind, stehe gern zu Dienften.

Mrugo Koch, Maschinenfabrik, Leipzig, MNaßl;nannstraße 7—8,

Nur die unterlassene, nicht aber eine mangel- hafte Bitanzziebung mat, nach einem Urtheil des Reichsgerichts, 111. Strafsenat, vom 17.

November v. I., einen Kaufwrann, der seine Zah- ;

lungen eingestellt hat, wegen Bankerutts aus $. 283

wirklihen V.:rmögensstandes gewährt, Falle aber 1\t der iufolvente Kaufmann aus $. 283 Nr. 2 wegn unordentliher Buchführung zu be- strafen.

Am 9. è, M. wurde Kaffee Langewitsch, Berlin, der dritte bandes Brandenburg abgehalten.

0 U | : ordnungs-Kommissi-n des Reich8tages über das

(Handwerkertag) für die Provinz Derselbe beschäftigte

assung an:

Sah A welche gleiche oder verwandte Gewerbe selbständig betreiten, können zu einer Innung zusammentreten. Auf besonderen Artrag können fih in kleineren Orten die gesammten

vereinigen. Zwang zum Eintritt in die Innung findet nichi tatt. / : 2) Der Zweck ter Innung besteht in der För- derung der gemeinsamen gewerblichen Interessen, insbesondere sol dur geeignete Einrichtungen der

Gemeingeist unter den Innungsmitgliedern gewahrt : und das Bewußtsein der Standesehre, der Rechte . ¡ dustrie, Handel und Gewerbe* im Jahre

und Pflichten selbständiger Meister gegenüber den Gesellen und Lehrlingen, den Mitmeistern und dem Publikum lebendig erhalten werten.

3) Vom Eintritt in die Innung sind diejenigen

ausgeschlossen, welche sih niht im Besite der bür- gerlihen Chrenrehte befinden oder welche in Folge * gerichtlicher Anordnung in der Verfügung über ihr ;

Vermögen beschränkt sind. Innungêmitglieder, welce fich in einem dieser Verhältnifse befinden, verlieren für die Dauer dejjelten die Ausübug des

Stimmrechts und der Ehrenrechte innerhalb der *

Innung z; sie kônner. durch Innungsbeschluß aus der Innung ausgesclossen werden.

4) Die Theilnahme an der Innung kann von statutarish festzustelenden Vorausseßungen abhängig gemacht, es kann insbesondere die Zurücklegung einer bestimmten Lehrlings- und Gesellenzeit, sowie die Ablegung von Gesellen- und Meisterprüfungen, fowie die Zahlung eines Eintritt!#geldes gefordert werden. Eine Prüfung kann von denjenigen Auf- nahmesuchenden, welche eine solche bereits in einer anderen Innung abgelegt haben, nicht verlaugt wer- den. Wo Meisterprüfungeu gefordert » erden, dürfen sich dieselben nur auf den Nachweis der Befäbigung zur selbständigen Ausführung der gewöhnlicven Ur- beiten des Gewerbes beziehen. Die selbständigen Mitglieder dr Innung sind berechtigt, den Namen Meister zu führen.

5. Nach Maßgabe des Statuts kann fih die Thätigkeit dec Innung erstrecken auf : a. die Leitung und Aufsicht über ihre Fachschulen, b. den Abschluß von Lehrverträgen, welche der Innung zur Geneh- migung vorzulegen sind, c. die Abnahme von Ge- sellen- und Meisterprüfungen und Auéstellung der desfallsigen Zeugnisse, d, die Aufsicht über die Lehrlinge der Innungsmeister, ins- besondere die Guntscheidung über die Aufhe- bung oder Dauer des Lehrverhältnisses, e. die Auf- sicht über die Gesellen der Inuuugêmeister, ins- besondere üter die von den Gesellen zu führenden Legitimationen, f. die Verwaltung der Kranken-, Hülfs-, Spar- und Invalidenkassen der Innung, g. die Fürsorge für die invaliden Gesellen, sowie für die Wittwen und Waisen der Innungsmitglieder, h. die Vermittelung zwischen Innungésgenossen bei gewerblichen Streitigkeiten. Durch die höhere Ver- waltungsbehörde kann nach Anhörung der Gemeinde- behörde Innungen die Aufsicht über das gesammte Gesellen- und Lehrling8wesen ihres Gewerbes über- tragen werden.

) Die exekutivishe Beitreibung der Innungs- keiträge und der von den Innungsgenofsen wegen Nerleßung ftatutarisher Vorschriften verwirkten Geldstrafen im Verwaltungswege kann durch Ver- ordnung der Landesbehörden festgestellt werden.

7) Durch die höhere Verwaltungsbehörde kann nah Anhörung der Gemeindebehörde angeordnet werden, daß für diejenigen Gewerbe, für welche Jnuungen gemäß Nr. 4 und 5 bestehen, nur-Mit- glieder der Innung Lebrlinge zur Aubbildung an- nehmen.

8) Innungen, welche sih nach Maßgabe der Nr. 4 und 5 konstituirt haben, gelten als legitime Ver- tretung des betreffeuden Gewerbes. Ihnen steht die Wahl für die Schiedsgerichte und etwaige höhere gewerbliche Vertretungskörper, sowie die Mitwirkung bei der Leitung öffentliher Fachschulen zu.

9) In wie weit die Gesellen an der Verwaltung der sie angehenden Innungseinrihtung Theil zu nehmen berech{tigt sind, wird dur das Statut fest-

estellt ; bei den Gesellenprüfungen, sowie bei Ver-

andlungen über die Verhältnisse der Gesellen sind Delegirte der letzteren beizuziehen. E .

10) Die Landes8behörden erlassen die Normativ- bestimmungen für die Bildung neuer odec die Um- wandlung schon beftehender Innungen; durch die- selben ist festzuseßen, welches die absolute oder rela- tive Minimalzabl der zu einer Innung im Sinne der Nr. 4 bis 8 erforderlichen Mitglieder ift, in welchem Umfange bei der Neubildung einer Innung

essen betrifft, bequem und sicher ermöglicht.

: oder au gegenüber neu anziehenden Gewerbetrei- ; benden, in deren bisherigem Wohnsitze eine Innung

nit bestand, von den statutarischen Bedingungen diépensirt werden kann, sowie unter welchen Vor-

i | : i : au8eßungen die Uebertragung der besonderen unter Nr. 3 St.. G0. strafbar. Die falsche Bilanzziehung : 9 kann fi unter Umständen als eine so unordentliche : Buchführung darstellen, daß sie keine E, A ;

n diesem :

ir, 5, 6 und 7 aufgeführten Befugnisse einzu- treten hat.

Aus den jüngst verflossenen Reickstagssessionen ift

, eine Reihe tief in das Geschäftsleben eingreifender

Gesehe: Zolltarif, Statistik des Waarenverkebrs,

: Wewselstempel steuer, Nahrungkmittelgesez, Novelle j zur Gewerbeordnung 2c. 2c. hervorgegangen. Auch : die neuen Justizgeseße, welhe niht nur den seit- Gewerbetag des Gewerbever- : Deutschen Mel \ [ Wesel : Veulscben Neich2geseßen: Handelsgesezbuh, Wechsel- mit den Vorschlägen der Gewerbe- |' E Y L ut mit sid führen, haben durch Publizirung des Ge- Innungbwesen und nahm dieselben in folgender

herigen Prozefigang gänzlih umgestalten, sondern Abänderungen an den wichtigsten

orderung, Genossenshaftsgeseß, Strafgesezbuch 2c. 2.

rich!slostengeseßes, der Gebührenordnungen für Ge- richtsvollzieber, für Zeugen 1nd Sachverständige und für Rechtsanwälte ihren Abschluß erhalten. Ferner wurde eine neue Postordnunz ausgegeben, sowie wei-

tere Bestimmungen für den Telegraphenverkehr er- : lassen und der neue Weltpostverein ins Leben gerufen. Handwerker des ganzen Ortes zu einer Innung |

Diese Reihe wichtiger Neuerungen auf dem Ge- biete der¡Reichsgeseßgebung haben die Verlagshandlung von Bruer u. Co. hierselbst (8. Elisabeth-Ufer 12) ein veranlaßt, diese Aenderungen berücksichtigendes3, \pe- ziel für die Geschäftswelt berechnetes Geseßbuch, das fi durch praktishe Anlage als Nabschlagebuch bewährt, herauszugeben. Dieses Nachsbhlagebuch ift unter dem Titel „Reih38-Geseyzbuch für In-

1679 erschienen. Dasselbe umfaßt ca. 80 die Ge-

| \châfts- und Verkebrsverhältnisse berührende Reichs-

geseze, welche in übersitliher Anordnung gruppen- weise zusammengestellt sind. Durch das beigegebene, sorgfältig auszearbeitete, 90 Seiten starke alpha- betishe Sachregister wird das schnelle Auffinden jeder geseßlichen Bestimmung, die geschäftliche Ui Innen besonderen Werth erhält das Werk noch dadurch, daß demselben als Anhang die bei dem neuen Pro- ;eßverfahren am häufigsten vorkommenden Formulare

: beigesügt sind und dadurch eine Anleitung gegeben

ist, die im Verfahren vor den Amtisgerichten anzufertigenden Klageschriften 2c. selbst zu maden. Die praktishe Brauchbarkeit des Werks ift in- zwischen dadurch erwiesen, daß dafielbe bereits in dritter Auflage erschienen is. Der Preis ¡ellt sich inkl. des dauerhaften Einbands auf 12 M

Das Reichs-Gesezbuch für Industrie, Handel und Gewerbe hat folgenden Inhalt:

Reichéverfassung Wahlgeseß. Paßwesen Greizügigkeit. Beurkundung des Personenstantes und die Eheschließung. Großzjährigkeit 2c 2c.

Gewerbeordnung. Polizeilihe Bestimmungen über Anlegung von Dambvffkesseln. Hülfskassen. Patent- geseß Markenshuyß. Urheberre{t an Mustern und Modellen 2e. 2c.

Handelsgesezbuch. Konsularwesen mit Tarif. Münzgeseß Mafß- und Gewichtsordnung. Eich- ordnung und Eichgebührentare. Genofsenschaftügeseß. Bankgesetz 2c. 2c.

Weltpoitvercin Postordnun: und Posttaxwesen. Telegraphenordnung nebst Gebührentarif. Eisenbahn- Betriebe- und Bahypolizei-Reglement 2c. 2c.

Wechselordnung. Wechsel stempel steuer 2c. 2c.

Vereinszollgesez und Zolltarif. Statistik des Waarenverkehrs. Beseitigung der Doppelbesteue- rung 2c. 2c.

Strafgeseßbuh. Aufhebung der Schuldhaft, Be- \{lagnahme des Arbeits- oder Dienstlohnes. Haft- pflichtgesetz 2c. 2c.

Gerichtsverfafsung, Civilprozeßordnung, Straf- prozeßordnung, Konkursordnung, mit den dazu ge- hörenden Einführungs8gesetzen,

Gerichtskoftengesez. Gebührenordnung für Ge- ritóvollzieher. Gebührenordaung für Zeugen und Satbverständige, Gebührenordnung flir Rechts- anwälte 2c. 2c.

Verfälscbuyg der Nahrungsmittel 2c. 2c.

Wir kommen bei dieser Gelegenheit noch cin- mal auf die in demselben Verlage erscheinende Handels- und Gewerbe- Zeitung jurück, welcbe sih die Aufgabe gestellt hat, den Handels- stand in allen ibn interessirenden rechtlichen und ge- \cäftlihen Angelegenheiten durch belehrende Auf- sätze, dur Mittheilungen von amtlichen Grlassen, wie gerichtliden Entscheidungen in Handels8-, Eisen- bahn-, Post-, Telegraphen-, Zoll- und Steuersachen u, \. w, im Laufenden zu erhalten. Besonders ver- dient hervorgehoben zu werden, daß die Herau?geber den Versuch wicder aufgenommen haben, die neu- eingetragenen Firmen unter Angabe der Ge- \{chäftsbranchen uud der Lage der Geschäfts- lokale zu publiziren. Das Blatt bringt in jeder Nummer eine Zusammenstellung solcher Firmen, die in Anbetraht der Mühe und Kosten, welche die Beschaffung des Materials verursacht, recht be- friedigend ist. E38 wäre sehr zu wünschen, daß der Handelsstand den Herautgebern recht weit entgegen- kommt, damit ibm endli ein Organ gesichert werde, welches dem allseitig anerkannten dringenden Be- dürfniß, die Geschäftt branchen der ueu eingetragenen Firmen befannt zu machen, Abhülfe gewährt. Außerdem veröffentlicht die „Handels- und Gewerbe- zeitung“ regelmäßig Uebersichten über Konkurse Patente und Submissionen.

Das Blatt erscheint jeden Sonnabend und kann zum Preise von 3 Æ vierteljährlih durch die Post und alle Buchhandlungen bezogen werden.

ich‘ werden heut die Nrn. 15 4. uúd 15 B. ausgegeben.

Die am 15. d. M. ausgegebene Nr. 3 der „Han- delt- und Gewerbe- Zeitung“ (Verlag von Bruer & Co., Berlin 8,, bat felgeiden Jahalt: Ueber geringen Unternebmungtgeist if Deutschland. S Steuerwesen (Veränderung-n des russischen

olltarifs) Aus dem Geschäftsleben (zur Eintra- gung cines Firmazusaßes. Annahmeverweigerung unbestellter Waare. Rechtsverbindlihkeit eines Zahluvgsversprehens bei einem Akforde. Ueber den Umfang einer allgemein ertheilten Handelsvollmacht. Nichtstrafbarkeit eines zum Nachtheil der übrigen Släubiger begünstigten Gläubigers bei Zahlungs- einstellung des Sculdners. Gemeinschaftliche Tra- gung der Prozeßkosten wegen Zuvielforderung Sei- tens des Klägers. Polizeiliche Anordnungen für das Wohl der in einem Fabrikwesen beschäftigten Personen. Deklarirung zollpflich:iger Waaren, welche als Passagiergepäck eizgeführt werd:n). Beachtens- werthe Notizen (Ausstellung in Frankfurt a. M. 1881, Deu:sclands handelépolitische Beziehungen zum Auélande. Die Grundsäße des Urfallver-

sicherungêgeseßcs). Spre{bsaal. Briefkasten. Neu eingetragene Firmen mit Angabe der Gesc{äfte-

branhe und des Geschäftslofals. Konkurseröf- nungen. Patentanmeldungen. Submissionen.

Der neuesten von der Deputation für Hand-i und Schiffahrt zu Hamburg veröffentlichten jährlichen Zusammenstellung des Verkehrs an den Quai- Anlagen 1880 entnehmen wir die folgenden An- gaben. Die Gesammtzahl der angekommenen Schiffe, welche die obigen Anlagen benußten, be- trug im Jahre

1880 2051 Swife mit 1 383 245 Tons 109 20 « 1298 360 178 10 16S I 18S S 1876 1532 874 604

Unter den im verflofsenen Jahre angekommenea Schiffen befanden sich der Flagge nach:

Deutsche Dampfschiffe 548 Shiffe Segelschiffe 7 T Englische Dampfschiffe 1187 5 b” Segelschiffe 2 é Französishe Dampfschiffe 67 : Norwegi]che 5 38 S Belgische ¿ 1 7 S{wediscbe ¿ 35 E Holländische Dampfschiffe 136 Z 7 Segelschiffe 1 7 Spanische Dampfschiffe 34

Total 2051 Schiffe.

Häfen 169 Schiffe mit 296 255 Tons, gegen 139 Schiffe mit 239 637 Tons im Jahre zuvor.

Don dem Jahresberiht der Handel » und Gewerbekammer zu Plauen auf das Jahr 1879 ist die I. Abtheilung (Plauen in Kom- mifsion bei A. Hohmann) erschienen. Derselbe ent- bält zahlreiche und eingehend motivirte Gutachten, Ansichten und Wünsche über Einrichtungen für Handel und Gewerbe, Verkehrsanstalten und öffent- lie Lasten und Abgaben.

(N, A. Z.) In der leßten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß Fabrikanten und Kaufleute Waaren aus Deutschland nach Auftralien ohne vorherige sachgemäße Information über den Bedarf und die Preisverhältnisse versandt haben. Auch sind derartige Waorensendungen mehrfach da- durch unnöthig vertheuert worden, daß sie selbft da, wo dies zweckmäßiger per Segelschiff geschehen sein würde, per Dampfer erfolgten. Außerdem enthielten die bei Zahlung des Eingangtzolles stets vorzuzei- genden Fakturen in einigen Fällen sogar {hon den faufmännishen Gewinn, wodurch natürlich eine entsprechende Erhöhung des gesetzlichen Zolles beroirkt wurde.

Dieses unüberlegte Verfahren mußte naturgemäß für die Absender der Waaren {were Berluste nah sich ziehen. Es würde aber sehr bedauerlih sein, wenn die hierdurch im Einzelnen verursachten Ent- täushungen und die dadurh hervorgerufenen Klagen den Einfluß haben sollten, eine an sih leiftungsfähige und entwickelte heimische În- dustrie von ferneren Versuchen abzuschrecken , ihre Artikel auf den australishen Märkten einzuführen. Es kommt eben nur darauf an, in nüchterner, ge- \{chäftsmäßiger Weise vorzugehen und niht mit Ver- leßung der gewöhnlihsten kaufmännischen Klug- heitsregeln ein überseeishes Geschäft anzufangen. Es entspricht ferner gewiß niht dem kaufmänni- {en Brauch, wie dies mehrfah geschehen, Konossa- mente über Waarensendungen, statt an bestimmte Kommissionshäuser, an Kaiserliche Konsulate mit Blankogiro zu senden und diesen das Weitere zu überlassen. Bei aller Bereitwilligkeit, sich dem deutschen Industriellen nüßlich zu erweisen und ihm in gewissen, durch die amtlihe Stellung gebotenen Grenzen auch über bestimmte Kommissionshäuser Auskunft zu ertheilen, kann den Kousuln eine Ver- antwortung für etwaige Versehen in der Auswahl eines solchen Hauses oder für die Transaktionen mit den fremden Zollhäusern u. \. w., als außer- halb ihrer Aufgabe und Funktionen liegend, nicht zugemuthet werden.

Fs befanden sich darunter von transatlantischen !

Handels - Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreih Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Vienftags,

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig, resp. Stuttgart und Darmstadt

veröffentliht, die beiden ersteren wöchertlih, die leßteren monatlich.

Bernburg. Sandelsridterlihe Befannt- machung, Nawbfstehende Firma: Fol, 605: „Lorenz BVodenbender“ in Bernburg, Inhaber:

Givil-Ingenieur und Fabrikbesißer Lorenz Boden- bendzr in Bernburg ist laut Verfügung vom heutigen Tage in das hie- sige Handelsregister eingetragen worden. Bernburg, den 14. Januar 1881, Herzoglich Anhaltisdes Amtsgericht. Haenisch.

Berlin, Handeisregister 08 Kümialieren imtgeridits T. zu Berlin, Zufolge Vecfügung vom 18. Januar 1881 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt : In unser Gesellschaftsregister, woselbst unter Nr. 7418 die hiesige Handelsgejell\chaft in Firma: Jos. Alb. Eder & Co. vermerkt steht, ift eingetragen : Der Kaufmann Ludwig Kohn ist aus der Han- delsgesellshaft ausgeschieden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 10.730 die Firma: David Cohn vermerkt steht, ist eingetragen : Der Kaufmann Wilhelm Eichel zu Frankfurt a/M. ist in das Handelsgeschäft des Kauf- manns David Cohn zu Berlin als Handels- gesellshafter cingetreten, und es ist die hier- bur entstandene Handelsgesellschaft, welche die

Firma: Cohn & Eichel angenommen hat, unter Nr. 7658 des Ge- sellshaftsregisters eintragen worden. Demnächst ist in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 7658 die Handelsgesellschaft in Firma: Cohn & Eichel

mit dem Sigze zu Berlin und es sind als deren Gesellschafter die beiden Vorgenannten eingetragen. Die Gesellschaft hat am 1. Januar 1881 begonnen.

Die Gesellschafter der hierselbft unter der Firma: Berliner Lackfarben-Fabrik Dr, Briacfebusch & Co, am 1. November 1880 begründeten Handelsgesellschaft (Geschäftslokal : Wilhelmstraße 118) sind: 1) der Dr. phil. Hermann Adolf Hans Brae-

busch,

2) der Kaufmann Mori Meyer,

3) der Chemiker August Heinrich Mar Rhens, sämmtlih za Berlin.

Zur Vertretung der Gesellschaft sind je zwei Ge- sellshafter, unter denen sih stets der Kaufmann Moriß Meyer befinden muß, befugt.

Dies ift in unser Gesellschaftsregister Nr. 7657 cingetragen worden.

unter

Die Gesellschafter der hierselb unter der Firma: Fuß und Cohén

am 1. Januar 1881 begründeten Handel8gesellschaft

(Geschäftslokal Kronenstraße 3) sind die Kaufleute

Max Emil Fuß und Philipp Cohén, Beide zu

Berlin.

Zur Vertretung der Gesellschaft ist nuc der Kauf- mann Philivp Cohón berechtigt. Dies ist in unser Gesellschaftéregister unter Nr. 7659 eingetragen worden.

Die Sesellschafter der hierselbst unter der Firma:

Meiners & Zinger y am 1, Januar 1881 begründeten Handels8gesells{haft (Geshäftälokal Mohrenstraße 36) sind die Kauf- leute Theodor Leopold Johannes Zinger und Georg Christian Andreas Carl Meiners, Beide zu Berlin. Dies ift in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 7660 eingetragen worden.

Die Gesellschafter der hierselb unter der Firma : Hnfnagel & Co. am 1, Dezember 1880 begründeten offenen Handels- gesellshaft (Geschäftslokal Große Frankfurter- straße 89) sind: 1) Frau Rosa Hufnagel, geb. Balde, zu Berlin, 2) Fräulein Auguste Balde zu Berlin. Dies ift in unser Gesellschaftsregister unter Nr. 7661 eingetragen worden. Dem Georg Heinrich Glemens Hufnagel zu Berlin ist für vorgenannte Handelsgesellschaft Prokura er- theilt und ift dieselbe unter Nr. 4840 unseres Prokurenregisters eingetragen worden.

In unser Firmenregister, woselbst unter Nr. 11,741 die Firma:

G. L. Insti & Herrmann

vermerkt fteht, ist eingetragen :

In Leipzig besteht eine Zweigniederlassung.

In unser Firmenregister sind je mit dem Sitze zu

Berlin