1924 / 247 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

fragen unsererseits, hat Preußen zugestimmt, daß Bayern ein sclches Reservatreht gegeben ift, was wir von unserem Standpunkte aus nur bedauern könnten. Wir folgern gern aber niht weiter, daß ein solches bayerischhes Reservat nun aus ein pra "8 jer Folge haken nuß. Hat man aus politishen Gründen Bayern Entgegen- kommen gezeigt, so hoffen wir, daß auch ein bayerishes Reservatreht auf diesem Gebiete im Laufe der Zeit ebenso verschwinden wird, wte die besonderen württembergishen und bayerishen Postmarken ver- shwunden sind. Nun lauten aber die vom Reich abgegebenen Er- Flärungen au nur dahin, daß der besondere preußishe Direktor vom Meiche im Einvernehmen mit Preußen bestellt werden soll. Zum Einvernehmen gehören zwei, Preußen aber hat die vom Reich vor- geschlagenen Herren abgelehnt. Dasselbe Recht steht unseres Er- achtens dem Reiche gegenüber den von Men genannten Kandidaten zu. Es ift eine ungeheuerlihe Forderung, die in der Interpellation erboben wird, daß der Vorstand der Neichébahngesellschaft nicht cher gebildet werden sollte, als zwishen dem Reih und Preußen über den einen Direktor der preußishen Bahnen eine Einigung herbeigeführt wäre. Von der Bestellung des Vorstandes der Neichöbahngesellschaft hing es ab, ob die MNeparationékommission den Dawes-Bericht auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens für erfüllt erklären konnte *oder iht. Davon hing es weiter ab, ob die Anleihe. zugunsten Deutsch- lands auf den internationalen Märkten aufzulegen ei. Es ist eine unerhörte Zumutung an das deutsche Wirtschaftsleben, darauf zu warten, bis sich Preußen mit dem Reich über die Person von Schulße oder Müller gaeeiniat hatte. Es ist ber auch etwas anderes, ob man eine besondere Gruppe Bayern oder eine Gruppe Preußen im Neichs- eisentahnwesen zuläßt. Bayern umfaßt einen kleinen Bezirk von 8000 km innerhalb eines Gesamtgebietes von 50000 km. Auf die preußishe Gruppe würden zwei Drittel dieser Bahnlängen entfällen. s ift nun gedacht, daß der preußisbe Direktor alle Berichte der 18 preußishen Direktionen bei sich Kaumenlanfen läßt, die Ver- Tehrs-, Finanz- und Baufragen prüft, KNückverhandlungen darüber mit den Direktionen anstellt und s{licßlich, nad;dem das alles zum Ab- {luß actommen ist, an den Generaldirektor der Reichsbahn weiter- gibt. Würde dieser die Vorlagen einfah zu genehmigen haben, so bedeutete das cine vollständige Aushöhlung seiner Tätigkeit zumal ja natürlich avch Württemberg, Sachsen und Baden dMeselben An- sprüche erheben würden, oder aber der Generaldirektor gibt die Vor- Tagen zur nochmaligen Prüfung an seinen eigenen Apparat weiter, und dann würde ein ungeheurer Leerlauf entstehen. Wir halten es deshalb für viel richtiger, daß einer der Direktoren, welcher das Verkehrswesen, die Tariffragen usw. zu prüfen hat, auch die preußischen «Fnteresscn wahrnimmt und in ständiger Fühlung mit der preußischen Regierung und dem preuß \{en Landtage bleibt, wie es vom General- direktor der Neichsbahnen vorgeschlagen ist, Pm Blu hat man uns gegenüber cingewandt, daß sich seit dem Erlaß der Weimarer Ver- Fassung die Verhältnisse im Reiche in einer Nückbildung befinden. Wir wehren uns gegen eine solhe Rücbildung. Wir preuß:shen ‘Demokraten vergessen auch im Landtage niemals, daß wir in erster Linie Deutsche smd. (Beifall bei den Demokraten.)

Abg. Dr. Shwering (Z.): Der Kollege Mde weiß doch so gut wie ih, daß die Meru. von 1871 Preußen einen ganz außerordentlichen Einfluß auf das Neih auch im Eisen- bahnwesen verlieh. Wir stehen allerdings in einer hohpolitischen Debatte um den unitarishen Gedanken. Wir sind und bleiben auf diesem Gebiet Föderalisten, An der „Rüdckbildung“, die seit 1919 eingetreten ist. ist nicht Preußen, sondern Bayern {huld. Wir treten gerade vom Standpunkt der Weimarer Verfassung für die verleßten Mechte Preußens ein. Jst der Staatêvertrag zwishen Preußen und dem Neich gültig oder niht? Darum dreht sich die ganze Frage. Ist er gültig, so muß er ausgeführt werden, Herr Oeser ist doch mehr als eigentümlih petsanren: er hat bewußt einen Staatsvertrag verleßt. Die Demokraten sollten sih doch die Herren genauer an- sehen, die in das Kollegium berufen sind. Herr Oeser soll, wie ih mir habe sagen lassen, 240 000 4 Gehalt beziehen. (Große Be- wegung.) Wir haben hier die Junteressen Preußens und des Reichs zu wahren. (Beifall im Zentrum.)

_ Abg. Mepßenthin (D. Vp.): Nur darin kann ih Herrn Fischbeck beistimmen, daß man bei einem „Einvernehmen“ den anderen Teil nicht zwingen kann. Wenn ein Land in Deutschland so zurüd- gedrängt ist, wie Preußen, muß es um so eifersüchtiger seine Nechte gu wahren bemüht fein. Es is doch auch nit gleichgültig. ob

roße Aufträge nah Süddeutshland oder nach Preußen gehen; Preußen ist sehr stark an der Gestaltung des Fahrplans interessiect usw. Die preußishen Interessen werden mit Erfolg nur vertreten durch einen Preußen verantwortlihen Mann im Direktorium. Wir wollen für Preußen keine Sonderwurst gebraten haben, wir wollen aber auch nicht zurüdstehen Hinter anderen Ländern. Wir ver- langen für Preußen nur, was wir verlangen können und verlangen müssen. (Beifall bei der Deutschen Volkspartei.) j

Abg. Dahlem (Komm.): Gegenüber dem Reichsbahngeseß Bat Preußen keine Rechte mehr. Die Eisenbahnen sind heute ein

usbeutungsobjekt der fremden Staaten. Jhnen ist die Kontrolle über die deutsche Wirtschaft gegeben. Alles, was hierzu heute von den einzelnen Parteien geäußert worden ist, ist daher zwecklos. Die Angelegenheit der deutshen Reichéeisenbahn ist ein ungeheurer Korruptionsskandal, der nur beseitigt werden kann, wenn die Arbeiter- schaft die Macht ergreift.

Abg. Fries (Soz.) stellt fest, daß er bezüglich der Rechtslage fd; nicht ¿f JIrrtum dde Bie baesloflenen Verträge seien echtéverbindlih. In dem Streit um die Zusammenseßung des Vor- stands der Reichsbahngesellshaf wolle die Sozialdemokratie sih nicht einmishen. Die preußischen Interessen müßten aber voll ge- wahrt werden.

Abg. Fischbeck (Dem.): Wir sind der Meinung, daß Bayern nit sowohl aus wirtschaftlichen Gründen, als vielmehr in erster Linie aus politischen, partikularistishen Gesi bspunkten sein eigenes Bahnsystem haben will. Da wir nicht auf diesem Standpunkt stehen, haben wir keinen Grund, für Preußen denselben Gesichtspunkt zu vertreten. Dinge, an die wir beim Staatêvertrag nie gedaht haben, werden heute fo hingestellt, als ständen sie im Staatsvertrag. Es Haben Erörterungen statigcfunden ob auf Grund des $ 43 eine Ver- xinbarung zu treffen sei. s ist aber abgelehnt worden. Was Herr Deser in kiner Erklärung zugesagt hat, das will ex halten. Die praußishe Regierung kann aber nit verlangen, daß sie einen Ver- ‘treter bestellt, und daß der andere Teil sih einfa zu fügen hat. Pevc Minister Oeser hat sich nicht 240 000 Mark Gehalt beinigen Tassen, das ist ein aufgelegter windel, (Hört! hört!) Minister Oeser und die Direktoren beziehen keinen Pfennig mehr, als sie vor-

r als Minister bzw. Ministerialdirektoren oder Staatssekretäre bezogen haben, Ueber die Normierung der Gehälter hat überhaupt mne feine endgültige Sees stattgefunden. Die Bemerkungen des Abgeordneten Schwering haben die Verhandlungen hier auf ein Hedauerlih niedriges Niveau herabgedrückt. (Sehr richtig! bei den Demokraten, Unruhe im Zentrum.) Sie zeigen, daß lere Auf- fassung darüber eine wesentlich andere ist, was wir für woh anständig und dem Verhalten einer disziplinierten Persönlichkeit entsprehend ansehen.

Aba. Sh werin g (Zent.) erwidert, es habe ihm fern gelegen, Herrn Oeser eine Unkorrektheit vorzuwerfen. Während der Debatte seien aber von demokratisher Seite beleidigende Zwischenrufe gemacht worden, so von Abg. Riedel der Zuruf: „Jesuitische Auffassung! Daher würden seine Worte der Abwehr wohl verständlich sein.

Damit ist die Besprechung der großen Anfrage erledigt. Der (Gegenstand wurde dem Verkehrsausshuß überwiesen.

Es folgt die Weiterberatung des Haushalts für Volks- wohlfahrt.

Abg. Dr. Quaet-Faslem (D. Nan nee auf die Poien der Annahme des Dawes-Gutachtens hin. ir v en unmens{liche Leistungen für die Entente eren Um so mehr bedarf es der Pflege der Volksgesundheit. Die Prophylaxe, Sub vor Unterernährung unh Volksseuchen, sei das Hauptproblem. Die Unterernährung werde Ps erst in 25 Jahren gang auswirken, Die Zunahme der Sterblich-

eit beträgt gegenüber 1913 nit weniger als 13 %. Die Ernährung muß gehoben, die Schulspeisung möglichst ausgedehnt werden, Die

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Anträge der Demokraten über die Bekämpfung der Tuberkulose werden wir unterstüßen. Der sanitäre Grenzshuß im Osten ist zu verstärken. Gegen den Alkoholismus, gegen Geschlehtskrankheiten ist äußerste Energie in der Abwehr geboten. Notwendig is ein anfkstatten-

gese ,„ bei dem die Bedürfnisfrage streng geprüft, das Verbot des Au

chanks an Personen unter 16 Jahren ausnahmslos durchgeführt wird. Der Nedner tritt ferner ein für Bekämpfung von Shmuß und Schund in Wort und Bild, für Förderung der Leibesübungen für die Jugend, R der Hochschule für Leibesübungen, und weist die Angriffe des jozialdemokratishen Abgeordneten Dr. Weyl gegen die Aerzte zurück. Zuweit gehende Zwangsversicherungen würden zu einer Derftiscung des Selbsterhaltungêwillens im Volke führen. Unerhört sei es, daß in Berlin rufisGen Aerzten Wohnungen zugewiesen worden seien, während utiGe Aerzte keine Wohnung hätten. (Hört, ie Bedauerlich sei ‘die Grmäßigung der Mindesthonorarsäße in der Krankenkassenbehandlung. Wir unterstüßen den sozialdemokratischen Antrag auf Einbringung eines Irrengeseßes und haben selber einen dahingehenden Antrag eingebraht. Auch an den staatlichen höheren Schulen müssen Schulärzte angestellt werden. Der Wunsch, den R zu heben, is} verständlih, aber den Wunsch näch Dentistenkammern kann ih nicht unterstüßen. Der Zahnärztestand ist ein Stand, der sich eine höhere akademishe Bildung errungen hat. Ich halte es nicht für zweckmäßig, daneben os einen niht so ho entwickelten zweiten Stand weiterbestehen zu lassen bezw. geseßli festzulegen. Natürlich sollen die Dentisten mt auf die Straße geseßt werden. Meine Fraktion hält diese Frage aber nicht für spruchrelf. Der Redner bedauert, daß der alte beamtete Apothekerstand, zumal auf dem Lande, im Absterben ist, er hält daher die zugunsten der Kleinstadt- und der Landapotheker vorgeschlagene Entléließunag für zweckmäßig. Zu fordern sei vor allem die Einführung der Sonntags- ruhe, eventuell erhöhte Gebühren, shärfere Beaufsichtigung des Arzneimittelhandels, besonders im Hausierhandel, ferner Verbilligung

des zur Herstellung von Arzneimitteln erforderlihen Cz, In der Krankenpflege, fährt der Redner fort, sollte nur ceiritus ausgebildetes Personal Verwendung finden. Der Stand der Kranker? pflegerinnen muß gegen das Eindringen demoralisierender Element» geshüßt werden. Heute läuft alles mögliche in Schwesterntrgg; herum. Im Ausschuß habe ih nit gesagt, das Volkswohlfahri, ministerium müsse aboebaut werden, ih habe gesagt, ich halte i; Schaffung eines Neichéwohlfahrtsministeriums für nötig. Der Nodner fordert größere Fretheit für die Entfaltung der Wisseuschgfe die aber durch eine Sozialisierung verhïndert werde 2

Abg. Heidenreich (D. Vp.): Wir müssen leider is Náhmen der uns zur Verfügung stebenden Mittel bleiben und ver, sucken, damit das Beste für die Volksgesundheit herauszuholen. Daz Instrument der Presse, der öffentlicken Meinung, muß vom Vosfs, wohlfahrtsministeriuum viel mehr zur Aufklärung üker die gesund, heitlidhen Gefahren benußt werden. Die Zahlen der Denkschrift über den Gesundheitszustand sind ershütternd. Die Zahl der erwerbz unfähigen Kranken ist nah den Krankenkassenausweisen ganz erhebsig gestiegen, zum Teil auf das Doppelte und Dreifache Der Gesund. heitsgzustand hat sich also acaen 1923 nmickt gebessert. Man hört aus den ärztlichen Berichten, daß 30 % aller deutscken Kinder \krophulßsz sind. Die Belastung der ieg be a ist infolge ‘dieses gesund. heitlihen Niedergangs so stark, daß manche Kassen sckon an d-r Grenze ihrer Leistungéfähigkeit stehen. Mit aller Schärfe treten wir den Bestrebungen des Dr. Weyl, soweit sie sich gegen die freie Neritewahl richten, entgegen. Die Frage der Dentistenkammer ist noch nicht \pruchreif.

Darauf wurde die Wéiterberatung auf Sonnabend 11 Uh

vertagt. Schluß 5/, Uhr.

Uebersicht .

der Einnahmen des Reichs an Steuern, Zöllen und Abgaben für die Zeit vom 1. April 1924 bis 30. September 1924,

e

A Bezeichnung der Einnahmen Nr.

2

Im Entwur} @

Neichshaushalte, E E o dies plans ist die

vom 1. April 1924 Pn me für dad

bis Ende le Inuvgdahr

September 1924 veraniclagt auf Goldmark |] Pf. Goldmark |_ Pf. Goldmark

Ä if 4 5

Aufgekommen sind

im Monat September 1924

A. Besiz- und Verkehrssteuern.

a) Fortdauernde Steuern.

Einkommensteuer: a) aus Lohnabzügen b) Steuerabzug vom Kapitalertrage . O) OUDEE f) 6 Körper)chaftssteuecr j Kapitalertragsteuer . ._ Vermögensteuer nebst Zuschlag Vermögenzuwachssteuer . « « « Erbschafts\teuer Umsaßsteuer :

N allgemeine A b) erhöhte. « L Grunderwerbsteuer . . « « «. « Kapitalverkehrsteuer : a) Gesellschaftsteuer . « « b) Wertpapiersteuer . « «

ee ooo eo S Q... E. S 0 oooooo ck d S S D ck Q-S e eee ees

I C O! i D

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c) Börsenumsaysteuer . N Aufsichtsratsteuer « Börsen|teuer :

s NBörsenbesuchsteuer . . Þ) Börsenzulafsungssteuer Kraftfahrzeugsteuer . . Aa Versicherungésteuer . Nennwett- und Lotteriesteuer: a) Totalijatorsteuer . « « b) andere NRennwettsteuer c) Lotteriesteuer . « « « MWechselsteuer 4 Beförderungsfsteuer :

a) Personenbeförderung « L

Nicht zerlegte Einnahmen . . L Summe a

b) Einmalige Steuern. NRhein-Nuhr-Abgabe:

a) von Einkommensteuerpflihtigen « « « « - Í

b) von Körper)chaftssteuerpflichtigen « « «

c) von Kraftfahrzeugsteueryflichtigen , « Betriebsabgabe :

b) Landabgabe E Steuer zum Geldentwertungsauêsg a) bei Schuldverschreibungen (Obligationensteuer) . .

Summe hb. Summe À

n. Zöôlle und Verbrauchssteuern.

E00 #40 R E

* o -

Zölle Fabaksteuer : a) Tabakstleuer b) Tabakersaßzstoffabgabe « Biersteuer Weinsteuer | Aus dem Brannlweinmonopol , Essálaurtellét. o s Zuekersteuer . « . « » alzsteuer v Zündwarensteuer . , %

Leuchtmittelsteuer

Spielkartensteuer É Statistisle Gebühr , Aus dem Süßstoffmonopol .

D @ e S E d S S G0 D. Sm S S d S D O0 O D S * T 60 Q 0. Pp eo a. m. 6 4.0 0.0: S -0..E S S D d 0.0 0D S S: D ck S S Dr Q. #00... «A 0 D. S 0.0.5000 Î o e ooooooo S ® S. Q. 6. @-S S. 0 E. 0D S 6. A G

-

€. Sonstige Abgaben,

Brotyersorgungsabgabe

D. Vermischte Einnahmen.

Im ganzen . Zwangsanleihe

1) Darunter Erlss aus dem Markenverkaufe:

4) Angeschriebener Grundzoll: 23 181 822,25 Goldmark. Berlin, den 14, Oktober 1924.

b) Güterbeförderung « « Es

B t ae

Summe B. ..

Ausfuhrabgaben des Neichswirtschaftsministeriuums . « Summe C, .

Aus nicht besonders genannten Steuern „e F. Nicht zerlegte Einnahmen. . . ., «

C4 S

592 449 728 5 006 109 404 752 229 143 978 183 27781

178 232 154 50

8 961 686

862 998 786 51 556 576 12 071 814

13 189 608 1 628 697 60 601 916 5 096 306

1534 602 491 467 31 865 923 15 459 128

12 248 582 7 570 750 6 928 138

29 937 576

86 498 693 84 590 334 2 000

2 617 238 788

1) 113 465 798 496 199

55 481 049 2b 369 564 8 623

28 310 524

72957 484

144 965 781 8 766 392 2) - 1931 179

2273 136 275 331 a) 12 895 092 747 846

3 041

93 587

4 435 618 1 680 234

2 275 586 1183 525 1376 185 D 534 728

32 183 602 34 384 245

1 344 000 000 144 000 000 376 000 000

30 000 000

1 260 000 000 180 000 000 150 000 000

34 000 000 6 000 000 150 000 000 8 000 000

4 000 000

50 000 000 32 000 000

40 000 000 5 000 000 65 000 000

110 000 000 120 000 000

480 394 358 4 108 000 000

21 556 703 10 141 124 224 682

4 005 046 18 714 741 13 513 825 30 726 640 9 647 965 428

2 334 716 1580 330 5 472

394 364

41677404 1518 168

4 195 647

484 950 005

———

36 000 000, 36 000 000 _ 4 144 000 000

136 612 148 160 000 000 231 125 478 ars 11 614 18 868 999 101 403 390 6 921 777 38 815 548 11 318 678 36 528 625 289 063 861 490 19 204 956 90 974 073 499 979 2 201 462 1210 955 3 755 693 12 600 000

561 974 1 720 577 i: 8 000 000

67 963 372 356 ) 900 000

144 434 713 826 3 1 000 000 105 926 534 733 1 700 000,

124 181 150 645 531 021 1 099 700000

4) 23 705 408

360 000 000

126 000 000 48 000 000 140 000 000 1 400 000 931 000000 9 100 (00

25 153 4708 4942216 | 1! -

4 967 369 470%

471 879 471 879

4 794 729 312 i 81 609 207 831 3 299 193 213

5 243 747 0% M 1 569 A

4 362 688,68 Goldmark. 2?) Hierin ist die von Landesbehörden erhobene Grunderwerbsteuer nicht enthalten. 9) Darunter für Anschaffungétgeschätte über Waren : 1927,06 Goldmark.

Neichsfinanzministerium.

Parlamentarische Nachrichten,

Der Hauptausschuß des Preußischen Landtags enebmigte geftern laut Bericht des „Nachrichter büros des Vere ‘us deutscher Zeitungsverleger die Verordnung über die Auêëdehnung der gauszinssteuer auf Neubauten, die mit Zusdbüssen aus ¡fentliden Mitteln gebaut sind. LVefreiung ist zugelassen, wenn 40% des Goldwerts der Zuichüsse* bis zum 31. März 1925 zurück- gezahlt werden. Der Auéschuß beschäftigte sich sodaun wit Aenderungé- anträgen zur Gewerbesteuer. Der |jozialdemokrati\be Antrag auf Be'reiung der Genossenschaften, insbesondere der Konsumvereine, wurde als sahlich unberechtigt angeseben, da der gleiche Antrag bereits m Sommer abgelehnt sei. Es wurde beschlossen, die Ansicht des Nerfassungéaut\chusses einzuholen Abgelehnt wurden die weiteren Anträge, das Simplum der Lohnsummenfteuer aut 10 v. Tausend zu erhöhen, ebenso der sozialdemokratishe Antrag, den Gemeinden den (rlaß jelbständiger Gewerbesteuerordnungen zu gestatten.

E

Gesundbheitëwefen, Tierkraukheiten und Absperrungs- maßregeln.

Dem Veicbsgesundheitêamt ist der Ausbruch der Mgaul- ind Klauenseuche vom Schlachtviehhof in Nürn berg am (5, Oftober 1924 gemeldet worden.

wr

Nr. 40 des „Neichsministerialblatts" vom 17, Ol tober 1924 hat folgenden Inhalt: 1. Maß- und Gewichtswesen: Be- jannsmahung über die geseylihe Temperaturskale und die Prüfung hon Thermometern, Zulassung eines Elektrizitätszählers zur Be- glaubinung. 2. Finanzwesen : Uebersicht der Einnahmen des Neichs an Steuern. Zöllen und Abgaben für die Zeit vom 1. April 1924 bis 30, September 1924. 3. Allgemeine Verwaltungssachen : Bekannt- machung über die Gebühren für die Untersubung bewurzelter Gewächse hei der Einfuhr. 4 Konsulatwesen: Er\cheinen eines Sonderdrucks „Deutsche Gesandtschaften, Konsulate und Paßsiellen“. Ernennung. Wh f Steuer- und Zollwesen : Zwei Zu1assungen von Eigenveredelungs- verkehr.

Handel und Gewerbe, Berlin, den 18. Oktober 1924.

Vochenübersiht der Deutschen Golddiskontbank vom 1b, Oktober 1924,

] 15. 10. 24 7. 10. 24 Aktiva D h A D K d

1, Goldbestand . . .. 9000 9000 2, Noten ausländischer Banken . ¿ 5086 7 523 19

L Ó 3, Täglich fällige Forde- rungen im Ausland . 715294 7 690786 1 1 4, Wechjel und Scheckls 6 422 049 6564742 19 1 davon kurzfristig L 1361 627. 2, d, Noch nicht eingezahltes Aktienkapital .

6, Sonstige Aktiva .

3 352 800 52114

10 551 842

3 352 800 n2 155 10 570 007

Passiva

1, Grundfapital . . . 10000 000 10 000 000 2. Neservefonds . . « l

3. Banknotenumlauf __ 4, Täglich fällige Ver- bindlichkeiten . 49901. 7-8 57 276 d, Sonstige Passiva . 501941 8 1 512 731 10591842 195 9 10570 007 Giroverbindlichkeiten : £ 5 385793. 5, 11.

Wie „W. T. B.“ aus Essen meldet, wurden im Monat Eeptember auf den Ze.chen des gesamten Nuhrgebiets 8817458 t Kohle gefördert und 1720385 t Koks erzeugt gegen 7 981 761 & Kohle und 1 954 151 t Kots im September 1992 ind 9 414 870 Kohle und 1 899 523 t Koks im September 1913, Die Brikettherstellung belief \sich im Berichtémonat auf 259 292 t (412 375 bezw. 416 030 t). Arbeitétäglih stellte sich im Seyp- lember 1924 die Kohlentörderung auf 339 133 6 (306991 t im Eeptember 1922 und 362110 &{ im September 1913). Die liglide Kokserzeugung (in den Kokereien wird au Sonn- gs gearbeitet) betrug 67346 t (64838 bezw. 63317 t). An Briketts wurden arbeitêtäglih 9973 t (15861 b bezw. 16 001 t) dergestellt. Die Gesamtzahl der Belegschastsmitglieder betru Ente September 1924 453 595 (Ende September 1922 53097 ind September 1913 8397 662), Die Förderungszahlen lassen deutlich den Einfluß der im September 1923 um eine Stunde ver- lingerten Arbeitszeit (von 7 auf 8 Stunden ein\chließlich Ein- und Ausfahrt) aut die Kohblenförderung erkennen. Im Vergleich zum Eeptember 1922 ist die arbeitetäglihe Förderung um mehr als 2000 t gestiegen bei einer um rund 77 000 Mann verringerten Belegschaft. Im Vergleich zum September 1913 (8F stündige Abeitézeit) ist noch eine Minderförderung von 23 000 t arbeitstäglich ju verzeihnen, wobei zu berücksichtigen ist, daß im Berichtémonat (ha 96 000 Mann mehr beschäftigt waren. Bei allen Zahlen sind le von der Negie betriebenen 3 Zèchen und 10 Kokereien unberü- nt geblieben, Die Brikettbetriebe sind von der Negie nicht

gnahmt.

Ver Nach dem Bericht über die Verwaltung der Rheinisch- ge fälishenTextil, Berufsgenossen saft, München- ladbach, betreffend das Jahr 1923, waren im Jahre 1923 2120 (022: 2294) Betriebe mit einer durchschnittlichen Arbeiterzahl von négesamt 123 625 (149 534) versichert. An Arbeitslöhnen wurden 127 den einzelnen Genossen|chastemitgliedern für 1923 insgesamt | 794 434 Bill. Mark (18 956 026 823 4) nachgewiesen. Auf die n Frühjahr 1923 bewirkte Umlage für das Rechnungéjahr 1922 in êhe bon 568 894 733 M gingen inégesamt 568 494310 4 ein. Fen, nachträgliher Berichtigung der Lohnnachwei)e bezw. imäßigung von Beiträgen und wegen Uneinziehbarkeit bezw. tringtügigkeit einzelner Beiträge wurden 401 008 6 in Ab- ung geslellt, während sich anderseits infolge Aufrundung bei gablung der Beiträge eine Mehreinnahme von $86 4 ergab. die Zahl der wirklichen Betriebsunfälle betrug 1923 921 (1609). lervon ereigneten \sich 368 (752) im mascinellen Betrieb und 653 1) aufer Zusammenhang mit dem ma\chinellen Betriebe. Unter pfl: witlihen Betriebéuntällen waren 155 (259) ent\cädigungs- hVtig. Den Tod hatten 11 (12) Unfälle zur Folge. Im Jahre ¿3 wurden entschädigt: Unfälle erstmalig im Jahre 1923 180 (261), illammen 3559 (3839). An Unfallentschädigungen (Nenten, Nenten- julagen, Kosten des Heilverjahrens u)w.) wurden im Jahre 1923 „négelamt rund 61925 Bill. Maik gezahlt, gegen 9 960 805 Mark in Vorjahre. : ‘via Ver Verbraucherpreis für guten gerösteten Kaffee ide laut Meldung des „W. T. B.“ vom Verein der Kaffee- {rßröster und -händler, Siß Hamburg, am 17. d. M. offiziell mit (0 bis 65,00 4 für ein Pfund je nah Herkunft notiert.

New York, 17. Oktober. (W. T B.) (Dur Funksyr

| i: er. T B, ruch. Die Nachirage na der deutschenu Anleihe dauerte E, fort. Mealisationen verursachten einen Rückgang der Kurénotiz auf 933. Au! dieser Höhe hielten sich die Bonds dann, während andere auêwärtige Emissionen Neigung zur Schwäche zeigten. Höchster Kurs 948, niedrigster Kurs 934, Schlußkurs 937. Der heutige Umsaß betrug 2 346 000 Dollar. :

Amsterdam, 17. Oktober. (W. T. B T iederberstellungüanleihe a0 Markt kam, zeigte sich wenig Interesse. Die Kurse lagen infolge- dessen niedriger als am Vortage. Sie wurden bei Beginn der Börse mit 89 bis 89} gehandelt, um dann mit 89 zu s{liefen. ;

London, 16. Oktober. (W. T. B.) Wodcbenauêweis der Bank von England vow 16. Oktober (in Klammern Zu- und Abnahme im Vergleich zu dem Stande am 9. Oktober) in Pfund Sterling: Ge- samtreserve 24 784 000 (Zun. 1 037 000), Notenumlau! 123 450 000 (Abn. 1 034 000), Barvorrat 128 484 000 (Zun. 3000), Wechselbestand 78 971 000 (Zun. 4 659 000), Guthaben der Privaten 115 878 000 (Zun. 1 996 000), Guthaben des Staats 12 056 000 (Zun. 1189 000), Jotenreserve _22 999 000 (Zun. 1 039 000), Negierungésicherbeiten 40 233 000 (Zun. 2500 000). Verhältnis der Neserven zu den Passiven 19,37 gegen 19,03 vH. Clearinghouseumsay 753 Millionen, gegen die entspredende Woche des Vorjahres 81 Millionen mebr.

Paris, 16. Oktober. (W.T.B,) Wodchenausweis der Bank von Frankreich vom 16. Oktober (in Klammern Zu- und Abnahme im Tae zu dem Stande am 9. Oktober) in Franken : Gold in den Kassen

679 967 000 (Zun. 04 000) Fr., Gold im Ausland 1 864 321 000 (unverändert) Sr, Barvorrat in Silber 302 097 000 (Zun. 381 000) Fr. Guthaben im Ausland 570 912 000 (Abn. 1 861 000) L. vom Moratorium nicht betroffene Wechsel 4 871 754 000 (Abn. 125 208 000) Fr., gestundete Wechsel 8 288 000 (Abn. 5000) Fr., Vor- ine auf Wertpapiere 2 784 050 000 (Abn. 58 937 000) Fr., Vor- schüsse an den Staat 22 800 000 000 (Abn. 100 000 000) Fr.,, Vor- \hüsse an Verbündete 4 812 000 000 (Zun. 4 000 000) Fr., Noten- umlauf 40569 979 000 (Abn. 78525 000) Gr, Schatzguthaben

12 666 000 (Abn. 2 809 000) Fr., Pri 9 9E 103 597 000) Fr. ) Fr., Privatguthaben 1 772 953 000 (Abn.

Stodckholm, 15. Oktober. (W. T. B.) Wocwhenausweis der |chwedi en Reichsbank vom 11. Oktober 1924 (in Klammern der Stand am 6. Oftober 1924) in Kronen: Metallvorrat 245 202 177 (245 885 365), Ergänzungsnotendeckdung 471 124 037 (745 417 579), davon Wechsel auf Inland 32 406 324 (351 381 657), davon Ne R ets aa L ¿Fotenuimlau! 514 957 401

09), Notenreserve 46 994 (69 761 741), s Waben 145 940 737 (138 628 072). ( \ BANAN

: Jür deutsche die heute offiziell an den

ate - n ter Ln

Die Elektrolytkupfernotierung der Vereini a dente Ba captupfernotis stellte sich laut Berliner Melbun es „W. T. B.“ am 17. ober auf 125,50 Æ 6, 1 auf 125,25 Æ) für 100 kg. P O

Berlin, 17. Oktober, (W. L. B.) Preisnotierungen für Na hrungsmittel, (Durhshnittseinkaufspreise des Lebensmittelcinzelhandels für je 50 kg frei Haus Berlin.) In Goldmark: Gerstengraupen, lose 18,50 bis 24,50 M, Gerstengrüße, lose 17,50 bis 18,00 Æ, Haferflocken, lose 21,00 bis 22,90 M, Hafergrüge, lose 20,50 bis 22,50 4, Roggenmehl 0/1 20,00 bis 21,50 M, EIOIO 21,50 bis 24,25 .4, Hartgrieß 25,00 bis 26,75 M, 70 9/6 Weizenmehl 19,25 bis 21,00 4, Weizenauszug- mehl 21,25 bis 28,00 A, Speiseerbjen, Viktoria 18,00 bis 24,50 M, Speiseerbsen, kleine 16,00 bis 18,60 A, Bohnen, weiße, Perl 22,00 bis 24,75 Æ, Langbohnen, handverlesen 28,00 bis 32,00 Á, Linsen, kleine 18,50 bis 29,50 .Æ, Linsen, mittel 31,00 bis 37,50 M, Linsen, grobe 37,90 bis 51,00 , Kartoffelmehl 17,75 bis 19,50 .4, Makkaroni,

rießware 43,00 bis 46,00 4, Makkaroni, Mehblware 38,00 bis 39,00 Schnittnudeln, Mehlware 26,00 bis 28,00 4, Bruchreis 17,50 bis 18,00 „#, Mangoon Neis 19,00 bis 20,00 .4, glasierter Tafel- reis 24,25 bis 32,00 Æ# Tafelreis, Java 32,75 bis 39,00 M, MNingäpkel, amerikan, 89,00 bis 90,00 M, getr. Pflaumen 90/100 40,00 bis 43,00 A, entsteinte Pflaumen 90/100 54,00 bis 61,50 M, Kal. Pflaumen 40/50 60,00 bis 65,00 #4, Nosinen Candia 60,00 bis 70,00 Æ, Sultaninen Caraburnu 75,00 bis 90,00 M, Korinthen coice 70,00 bis 78,00 Æ, Mandeln, süße Bari 175,00 bis 185,00 #4, Mandeln, bittere Bari 175,00 bis 185,00 4, Zimt (Kassia) 106,00 bis 115,00 4, Kümmel, holl. 55,00 bis 65,00 Æ, s{warzer Pfeffer Singapore 108,00 bis 115,00 .4, weißer Pfeffer Singapore 150,00 bis 155,00 4, Nohfaffee Brasil 195,00 bis 220,00 4, Nohkaffee Zentralamerika 238,00 bis 295,00 A, Nöstfkaffce Brasil 240,00 bis 290,00 4 NMöslkaffee Zentral- amerika 310,00 bis 375,00 4, Nöstgetreide, lose 20,00 bis 21,00 #, Kakao, fettarm 75,00 bis 96,00 4, Kakao, leicht entölt 100,00 bis 120,00 Æ, Tee, Souhon, - gepackt 320,00 bis 400,00 M, Tee, indisd), gepackt 400,00 bis 470,00 4, JInlandszuder Melis 34,00 bis 37,00 Æ, JInlandszucker Natfinade —,— bis —,— #, ucker Würfel 42,00 bis 45,00 .4, Kunsthonig 39,00 bis 42,00 4. udersirup, hell, in Eimern 40,00 bis 45,00 4, Speisesiruy, dunkel, in Eimern 27,00 bis 31,00 .4, Marmelade, Erdbeer, Einfrucht 90,00 bis 95,00 4, Marmelade, Vierfruht 40,00 bis —,— #, Pflaumen- mus in Eimern 43,00 bis —,— M, Steinsalz in Säcken 3,10 bis 3,60 , Steinsalz in Packungen 8,70 bis 4,20 4, Siedejalz in Säcken 4,40 bis 5,00 .4, Siedesalz in Packungen 5,20 bis 5,80 M, Bratenschmalz in Tierces 95,50 bis 96,50 4, Bratenschmalz in Kübeln 96,00 bis 97,50 4, Purelard in Tierces —,— bis —,— M, Purelard in Kisten 93,00 bis 94,50 4, Speisetalg, gepackt 65,00 bis 66,00 Æ Speisetalg in Kübeln —,— bis / Mb, Meargarine, Handelémarke 1 66,00 Æ II 60,00 bis 63,00 M, Margarine, Spezialmarke 1 80,00 bis 84,00 M, 11 69,00 bis 71,00 Æ, Meolkereibutter Ta in Fässern 220,00 bis 223,00 A, Molkereibutter Ta in Packungen 227,00 bis 230,00 Æ Molkerei- butter Ila in Fässern 185,00 bis 19200 A, Molkereibutter 11a in Packungen 190,00 bis 204 00 .4, Auélandébutter in Fässern 235,00 bis 242,00 Æ, Auélandöbutter in Packungen —,— bis —,— d, Corned beef 12/6 1bs. per Kiste 37,00 bis 42,00 4, ausl. Spe, geräuchert, 8/10—12/14 103,00 bis 108,00 .Æ, Quadratkäte 50,00 bis 60,00 M, Tilsiter Käse, volltett 118,00 bis 130,00 4, bayr. Emmen- thaler 160,00 bis 170,00 Æ, echter Emmenthaler 175,00 bis 185,00 M4, ausl. ungez. Kondensmilch 48/16 20,50 bis 23,25 M, inl. ungez. Kondenêëmilch 48/12 16,50 bis 19,25 M, inl. ges Kondensmilch s E O M Umrechnungszahl: 1000 Milliarden = Holdmark.

Berichlke von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten,.

Devisen,

Danzig, 17. Oktober. (W. T. B.) Devisenkurse. (Ules in Danziger Gulden.) Noten : Amerikanishe 5,56,85 G, 5,59,65 B,, Polnische 100 Zloty-Lok.-Noten 107,36 G., 107,89 B., 100 Billionen Reichsmark —,— G, —,— B., 100 Nentenmark 113,166 G,, 133,834 B. Schecks: Warschau 100 Zloty 106,73 G., 107 27 B,., Auszahlungen: Berlin 100 Billionen 132,680 G., 133,282 B., A g A B Din L Wee Trcerivbiite La B,.,

aris 29,30 G. Ñ u ew Vork telegraphische Auszahlun 5,57,10 G., 5,59,90 B. E , g

Wien, 17. Oktober. (W. T. B.) Notierungen dex Devisen- zentrale: Amsterdam 27 750,00 G., Berlin 16 800*) G. Budapest 0,91,854) G., Kopenhagen 12 080,00 G.,, London 318 300,00 G., Paris 3730,00 G.,, Zürich 13 620,00 G., Marknoten 16 640 *) G., Lirenoten

3070,00 G., Jugoslawische Noten 997,00 G., Tschecho - Slowakische

Noten 2100,00 G, Poln. Noten 13 480,00**) G,, Dollar 70 460,00 G., rg Noten 0,89,60{) G., Schwedische Noten 18 559,00 G. *) für cine Billion, **) für Zloty, +) jür 100 Ung. Kronen.

Prag, 17. Oktober. (W. T. B.) Notierungen derx Devisen- zentrale (Durchschnittskurse): Amsterdam 1335 00, "Berlin 8,054*), Christiania 480,00, Kopenhagen 589,00, Stockholm 907,50, Züri 692,00, London 153.00, New York 34,10, Wien 4,81, Madrid 459,75, Marknoten 8,113*), Polnische Noten 6,534, Paris 179,00, Jtalien 148,90. *) für eine Billion.

London, 17. Oktober. (W.T. B.) Devifenkurje. New York 4,48,75, Deutschland 18,850 Billionen, Spanien 33,42}, Holland 11,482, Wien 319 000.

Paris, 17. Oktober.

Paris 85,922, 890 Belgien 93,522, Italien 102,87, Schweiz 23,392,

h (W. T. B.) Devisenkurse. —,—, Bufarest 10,90, Prag 56,80, Wien 27,00, Amerika 19 13, Sagen Ae R Da 749,90, Italien 83,70,

welz 307,00, Spanien 257,29, Warschau 367,50, ) 330,50, Stocktholm 611,00, Christiania 270.00. A

i Amsterdam , 17. Oktober. (W. T. B.) Devisenkurse. (Offizielle Notierungen.) London 11,458, Berlin 0,607 Fl. für eine Billion, Paris 13,373, Brüssel 12,274, Schweiz 49,10, Wien 0,00,364, Kopen- hagen 44,25, Stockholm 68,10, Christiania 36,50. (Jnoffizielle Notierungen.) New York 2557/4, Madrid 34,30, Italien 11,174, Prag 7,625, Helsingfors 6,45, Budapest 0,0033, Bukarest 1,35, Warichau 0,51.

Zürich, 17. Oktober. (W. T. B.) Devisenkurse. New Vork 9,214, London 23,40, Paris 27,35, Brüssel 25,20, Mailand 22,79; Madrid 69,90, Holland 203,25, Stockholm 138,75, Christiania 73,75, Kopenhagen 89,90, Prag 15,474 Berlin 1,234 Frank für eine Billion, Wien 0,00,732, Budapest 0,00,674, Belgrad 7,35, Sofia 3,75. Bukarest 2,773, Warschau 101,25, Helsingtors 13/4, Konstantinopel 2,77, Athen 9/3, Buenos Aires 193,00, Jtalien —,—.

Kopenhagen, 17. Oktober. (W. T. B.) Devisenkurse. London 26,05, New York 9,814, Hamburg —,—, Paris 30,70, Antwerpen 28,209, Zürich 111,75, Nom 25,60, Amsterdam 229,00, Stockholm 155,60, Christiania 82,55, Helsingfors 14,86, Prag 17,95.

Stodckholm, 17. Oktober. (W. T. B.) Devisenkurse. London

16,89, Berlin 0,89,75 für eine Billion, Paris 19,90, Brüssel 18,30, Schweiz. Plätze 72,20, Amsterdam 147,10, Kopenhagen 65,10, Christiania 93,90, Washington 3,754, Helsingfors 9,45, Prag 11,30. „Christiania, 17. Oktober. (W.T. B.) Devisenkurse. London 31,75, Hamburg —,—, Paris 37,15, New York 7,07, Amsterdam 277,29, Zürich 136,00, Helsingtors 17,75, Antwerpen 34,2%, Sto- holm 188,25, Kopenhagen 122,50, Prag 21,10.

E i

London, 17. Okiober. (W. T. B.) Silber 35/g, Lieferung 35%),

Deutschland

Silber auf

Wertpapiere.

Köln, 17. Oktober. (W. T. B.) (In Billionen.) Basalt A.-G. 121/4, Bonner Bergwerk 36.25, Dahlbusch Bergwerk 28,5, Eschweiler Bergwerk 84,5, Gelsenkirhen Bergwerk 547/g, Harvener Bergbau 81,5, Humboldt Maschinen 22,23, Kalker Maschinen 36,0, Köln - Neuessener Bergwerk 43,1, Phönix Bergbau 38,5, Rheinische Braunkohlen 27,75, Bielefelder mechanishe Weberei 32,0, Hammersen Baumwollspinnerei 20%, Schoeller Eitor)er Kamm- garn 70,0, Viersenez Spinnerei 18,0, Adler - Brauerei Köln 23,0, Continental Isola 29/4, Dynamit Nobel 9,2, Felten u. Guilleaume 22!/g, Gasmotoren Deuy 21,25, Köln - Nottweiler 8.5, Nheinische A. -V. für Zuer - Fabrikation 25/z, Nheinisch - Westf. Spreng- stoff 5,75, Kölner Hagel-Vers. 75,0. i

Frankfurt a. M,, 17. Oktober. (W.T.B.) (In Billionen.} Desterreichishe Kreditanstalt 0,3274, Adlerwerke 2,1, Äschaffenburger ellstoff 19,0, Badische Anilinfabrik 19,0, Lothringer Zement —,—, hemische Griesheim 17,0, Deutsche Gold- und Silber-Sceideanst. 137/z Frankfurter Maschinen (Pokorny u. Wittekind) 3,6, Hilpert Maschinen 23A Daster gorrare 10 T T nano n Jolzverkohlungs-Jndustrie 6,25, ayß u. Freitag 2,95, Zuckertabri Bo Waghäusel 2,55. E :

Hamburg, 17. Oktober. (W. T. B.) (Schlußkurse.) (Zun Villionen.) Brasilbank 40,0 Commerz - u. Privatbank 4,5, Vereinsbank 4,75, Lübeck-Büchen 94,5, Schantungbahn 1,5, Deutsch- Austral. 25,0, Hamburg-Amerika-Paketf. 25,5, Hamburg-Südamerika 38,9, Nordd. Lloyd 4,7, Vereinigte Elbschiffahrt 2,3, Calmon Asbest 0,95, Harburg - Wiener Gummi 1,7, Ottensen Eisen 2,25, Alsen Zement 43,0, Anglo Guano 9,75, Merck Guano 9,75, Dynamit Nobel —,—, Holstenbrauerei 32 B.,, Neu Guinea —,—, Otavi Minen 225. Freiverkehr. Kaoko —,—, Sloman Salpeter —,—.

Wien, 17. Oktober. (W. T. B.) (In Tausenden.) Türkische Lose —,—, Mairente 1,850, Februarrente 1,9, Oesterreihhische Golds rente 22,9, Desterreichishe Kronenrente 1,85, Ungari)che Goldrente —,—, Ungarische Kronenrente 9,5, Anglo-österreihishe Bank 162,0, Wiener Bankverein 107,0, Oesterreichische Kreditanstalt 143,5, Ungar. allgemeine Kreditbank 402,1, Länderbauk, junge 248,0, Niederösterr. Esfomptebank 280,0, Unionbank 126,0, Ferdinand Nordbahn 111,6, Oesterreihishe Staatsbahn 405,0, Südbahn 50,5, Südbahn- prioritäten 434,0, Siemens-Schuckertwerk 90,0, Alpine Montangef. 327,0, Poldihütte 575,0, Prager Eisenindustrie —,—, Rimamurany 113,9, Desterreihishe Waffenfabrik - Ges. 31,0, Brüxer Kohlenberg- bau 1410,0, Salgo-Tergauer Steinkohlen 410,0, Daimler Motoren 10,075, Skodawerke 1359,0, Leykam-Josefsthal A.-G. 141,0, Galizia Naphta „Galicia“ 1150,0, Oesterr.-steyer. Magnesit - Aft. 35,0.

Amsterdam, 17. Oktober. (W. T. B.) 6% Niederländische Staatsanleihe 1922 A u. B 100,00, 44% Niederländishe Staats» anleihe von 1917 zu 1090 Fl. 85/2, 3 9% Niederländishe Staats- anleihe von 1896/1905 67,00, 7 9/0 Niederl.-Jnd.-Staatsanleihe zu 1000 FI. 1017/9, Deutsche Neichsbank-Anteile 54?/z (Guldenwährung in Prozenten), Nederl. Handel Maatschappij-Aft. 126,590. Jürgens Margarine 71,50, Philips Glocilampen —,—, Gecon)ol. Holl. MOTNEn 153,00, Koninkl. Nederl. Petroleum 318,25, Amsterdam

ubber 157,25, Holland-Amerika-Dampfsch. 86,00, Nederl. Scheep- part-Unie 127,90, Cultuur Mpij. der Vorstenlanden 166,50, Handels- vereeniging Amsterdam 436,50, Deli Maatschappij 363,25,

Verichte von auswärtigen Warenmärkten,

Manchester, 17. Oktober. (W. T. B.) Die Haltung am Garn- und Gewebemarkte war heute fest, Die Nachfrage für Iegtere war niht lebhaft, in Garnen machte sich Knappheit geltend. Die Preise ftellten {ch für Water Twist Bundles auf a L ns das Pfund, während Gewebe einen Preis von 46 h. 9 d. erforderten.

‘Nr. 42 des „Zentralblatts der Bauverwaltung“ vom 15. Oktober 1924 hat folgenden Inhalt: Wettbewerb für I Ausgestaltung des Burgplaßes in Essen. Von Geschichte und Wirken der deut\chen Kunstwissenshaft. Eine Eisenbetonbrücke als Ersaß der friegézeistörten Straßenbrücke über die Alle bei Wehlau. Vermi|chtes, Bücher)chau. Patente. .— Amtliche Mitteilungen.

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