1848 / 118 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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E ; d Edlen ruht. sönlichkeit der Keim zu jedem Guten as Ane: E E LOE

Trennung der Kirhe vom Staate

die Aufhebung der Konkordate folgen. M Zusage B M E ans und ewi ensfreiheit“, welches bereits in Verfassungen steht, if nichts gegeben, wenn nicht die Bekennt- edner is im Ganzen mit de! lathner einverstanden, verlangt aber, | dem ersten ‘Sahe Ne blos negativ bestimmt werde, däß Niemand gezwungen werden könne, sich M de E Berent et: , ili , sondern auch, echt i niß ausdrü>lih zu bekennen, st ern annar Su reis Ueber- iner bestimmten Religionsgesellshaft ange=- zeugung ¿u haben, an s odt Bug mm für Alecferwnng der Glau- bensfreiheit. von Flottwell erklärt sic< für den Fall, daß über haupt über die Minderheitserahten und Verbesserungsvorschläge abge- stimmt werde, für das zweite Minoritätserachten. (Die bestehenden und die neu st< bildenden Religionsgesellschaften sind als solhe unabhängig von der Staatsgewalt; sie orduen und verwalten ihre inneren Angele- genheiten selbstständig.) Schwet \<ke von Halle vertheidigt $. 11 des Entwurfs. Freudentheil von Stade verlangt, daß zu $, 11 der Zusaß „Bekenntnißfreiheit““ gemaht werde. Es wird nunmehr die Debatte über $. 11 geschlossen. Die Abstimmung soll nah Schluß der Verhandlung über sämmtliche Paragraphen des Art. TIIl, er- folgen. Es wird sodann zur Diskussion über F. 12 des Entwurfs geschritten. (Jeder Deutsche i unbeschränkt in E S, erbrechen un Vergehen, Gee e ar a R: pee wos Aas, E ah dem Gesebe estrafen. i erger von Trier für amts Verbesserungsvorschlag vieler Mitglieder: Die Freiheit jeder Gottesverehrung und ihrer öffentlihen Ausübung is verbürgt. Ver= bre<hen und Vergehen, welche bei Ausübung dieser Freiheiten be- gangen werden, unterliegen den allgemeinen Strafgeseßen. Es scheint geeignet, jedem Deutschen das Recht der freien Gottes - Verehrung zu verbürgen. Eben so ist es an sen, ausdrü>li<h auszusprehen, daß hinsichtli<h der Stra gebung keine Ausnahmegeseße gemacht werden dürfen. von Bonn vertheidigt einen Zusa - Antrag. nah welchem der Verkehr erl L cM nogeselswast mit een r Oberen frei egeben werden soll. von Linde erklärt si< nah einer längeren L Mbichtlichen Deduction, aus welcher hervorgehen soll, daß der Grund- ad der Glaubens- und Gewissensfreiheit (eine kurze Zeit im vierten Jahrhundert abgerechnet) bisher no<h nicht in dem Sinne des Ent- wurfes ers ¡E vos L a S meutonens aner- kannt worden sei, für leßteres. asser aus Tyrol hat si gegen $. 12 des Entwurfs einschreiben lassen, doch er er das Prin- zip der Kultus-Freiheit, die nothwendige Konsequenz der Gewisseus- und Glaubensfreiheit bestreiten wollte. „Wenn ih beantrage, daß bei der Ausführung der desfallsigen Bestimmungen in Tyrol den dortigen eigenthümlihen Verhältnissen Rehnung getragen werde, so habe ih hierzu besondere Gründe, deren erster in den bisherigen religiösen Verhältnissen Tyrols besteht. Tyrol war kein paritätisches Land z ein und dasselbe Bekenntniß herrschte in Stadt und Land. Ein Land, welches bis jeßt nit einmal den religiösen Zweifel kannte, kaun nit sofort alle Konfessionen aufnehmen. Tyrol hält an den ihm bewilligten Freiheiten, Zu dem Begriff der ihm hochstehenden guten alten Zeit gehört auch die Glaubenseinheit. Bis si Tyrol in das Neue findet, bedarf es längerer Zeit, und ih beantrage, daß das hier beschlossene Geseß mit Schonung zur Ausführung kommt. Tyrol ist für die deutsche Einheit wie irgend ein anderes Land; es is bereit, Opfer zu brin- gen, und hat sie bereits gebracht in der Vertheidigung der deutschen Gränze. Es hat bereits auf dem Landtage zu Junsbru> beschlo}sen, die Glaubenseinheit festzuhalten, so weit cs mit dem Gesetze ver- träglich is. Wir wollen blos die protokollarische Erklärung niederlegen, daß den eigenthümlichen Verhältnissen Tyrols \<o- nende Rückscht zu Theil werden möge. Kot\c<y

niß freiheit zugeseßt wird. Der Amendemen

nes Jeden positiv ausgesprochen

hören zu müssen,

häuslichen und öffentlichen Uebung seiner Religion,

schen hebt in seiner Rede für Gewissensfreiheit

es auh in Tyrol Protestanten gebe, die bei dem Lampenschein ihre Herzen öffnen; do<h, wenn sie es laut aussprachen , fand sich ein Erdmannsdorf; dann mußten sie fort aus dem Zillerthal. a Prato von Roveredo erklärt für sich Landestheil, daß nicht auch sie die verlangte Schonung in Anspruch nehmen. Sie: werden uns nicht ershre>en , wenn Sie Gewissens- und Glaubensfreiheit aussprehen. ( Beifall.) Arndts erklärt si für den von Reichensperger vertheidigten Zusab-Antrag. von Jnnsbru> nimmt in einer sein Land, also fast ihn persönlich be- treffenden Angelegenheit das Wort. Er hat stets die Austreibung der Protestanten aus dem Zillerthal beklagt. Es muß aber bedacht ) he Maßregel war. einfachen Landleute bedauern jeßt noh jenen Aft. Wir wollen feine Ausnahmegeseße für uns; doch tragen Sie dem Volksbewußtsein Rech- nung, zwingen Sie nicht etwas auf, was im tiessten Gemiüthe ver= legt. Alle Einsichtigen werden dahin trahten, den Ueber \honend wie möglich zu vermitteln ; do< denken Sie daran, jener Austreibung erst zehn Jahre verflossen sind, und sorgen Sie, daß uns jene Aufgabe nicht ershwert werde. Schluß

werden, daß es au eine damalige politi

2% Uhr. ———

Oesterreich. Wien, 27. Aug. (Wien, Ztg.) Sr. Majestät

Minister des Junern ist nachstehendes Handschreiben des Kaisers zugekommen : R E

„Leber Freiherr von Doblhof}f! Mit Vergnügen habe Jch bei Gelc- genie der am 1Iten d, M. stattgehabten Ausrückung u E Na- Lens -Garde von Wien und Umgebung die Mir dargebrachte Ergebenheits- Sedeugung pfangen und zugleih wahrgenommen, welche bedeutende

tufe von Ausbildung als affenmacht dieses nügliche Institut bereits erreiht hat. Jch beau trage Sie, Meine volle Zufriedenheit und Anerken- nung hierüber allen Theilen der Nalional-Garde bekannt zu geben hege Jch die zuversichtlihe Erwariung, daß die Garde, ihre hohe Bestim- mung erkennend, stets beitragen wird, die Geseye der constitutionellen Mo- narchie mit jener Kraft und Ausdauer zu \chirmen, welche das wahre Wohl unseres geliebten Vaterlandes erheischt, und wovon ihre Wirksamkeit in den légtverflossenen Tagen bereits entsprechende Beweise gegeben hat.

<önbrunn, den 25. August 1848, Ferdinand,

Wessenberg.“ Der Feldmarschall Graf Radebky hat dem Kriegs - Ministerium : dem Feinde abzenom- ndet, wovon eine den Crociati, Sie übrigen pie montesischen Truppen augehört hatten. Diese Siegestrophäen wer=- den nebst den bereits früher hierhergelangten Sclüsseln der Stadt Mailand in das hiesige Kaiserliche Armatur - Zeu haus übergehen und dort neben den Kriegstrophäen früherer Zeit ausbéwabrt werden.

Triest, 24. Aug. (Oestr. Lloyd.) Um dem allgemeinen Dankgefühle für die Verdienste, welche der Feldmarschall - Lieutenant Graf Gyulai st{< um unsere Stadt erworben hat, einen Ausdru> zu verleihen, haben die hiesigen Bürger den Wunsch geäußert, denselben zum Ehrenbürger zu ernennen. Das betreffende Diplom am 14ten l. M. mít folgendem Begleitschreiben überreicht:

riest, welches inmitten der trauri der leyten Zeit dem hohen österreichischen Kaiserhause seine Treue unbefle>t

zehn von unserem siegreihen Heere in Jtalien mene Fahnen überse

„„Dochgeehtter Herr!

übergehen wolle, womit die politishe Diskussion geschlossen sein würde, indem man zugleich davon ausgehe, daß jener Bericht keinen auf das Autorisations -= Gesu<h des General =

bewahrte und die Ehre der National-Flagge unverleßt sah, Triest konnte es sich E so schwierigen. Verhältnissen als ein besonderes Glück anrechnen, <verehrter Herr, einen trefflichen und tapferen Leiter bli>en, welcher mit weisem Rathe für Beispiele der Tapferkeit den Muth der Vater Angriff des feindlihen Gastes mit dem t hauptsächlich -Zhrer Hand bei- dem>Anfalle, allgemein der Wunsch, in die Zah n Vertheidiger aufzunehmen und die Liste derselben mit Jhrem eztert zu sehèn, ‘Nachdem Sie mit dem Jhuen eigenen Seelen- m Wunsche begegneten, gereicht es den unterzeichneten Vertretern des Munizipiums zur Ehre, Jhnen das Diplom Triest a!s einen Beweis jener Dankbarkei Herzen unauslöschli< bleiben wird, und derer An rer Geschichte bewahren werden. Genehmigen Sie das Anerbieten, vereint mit dem Ausdru der tiefen Hochachtung, zeichnen u. \. w. Triest, 24, Juli 1848. / . | (gez.) M. G, Tomma sini, Gubernial-Rath, Präsident. Dr. A. Lorenzutti, Munizipal - Rath. H.

des Ucbelwollens, Sie suspendirten kein einziges Journal, Sie verbündeten als Regierung Achtung für die gehciligten Grundsäge, welche Sie früher Auf was begründet man die Anklagen gegen mich 7 Es ist also geradezu cin Tendenz- Was die Beschuldigungen betrifst, welhe man wegen des Gedan- 3 Arbeits- und Fortschritts-Ministeriums erhebt, so habe ih nur mit Widerstreben den Vorstellungen des Herrn Arago nach- egeben, das Amt im Luxembourg anzunehmeu, Man ma; ungen angreifen, aber die Grundsäße, auf welche sie sich stüßen, werde ich stets vertheidigen ,

Lande an den Verhandlun

en der geseßgebenden Versammlung in allen niht aus\ließli< die

e Stadt betreffenden An wodurch dieser Gegenstand erledigt ist.

Zustimmung der ständischen Bürger-Repräsentation vorgelegter 9, die Decorationen des städtishen Theaters um die Summe 30,000*Fl. aus den Erübrigungen der Vorjahre anzukaufen und 10 Jahre zur unentgeltlichen Be- wurde zur Begutachtung an eine Kommission ver- ziehung auf das neu zu erbauende Gallusthor lag der Se- hierfür genehmigten 52,400 Fl, wegen edarfs für die Ausfüllung des Stadtgrabens Fl. zu bewilligen. Diesem Antrag wurde ohne Dis- n der Versammlung beigestimmt. Jn Folge der vom L. eingetretenen Abschaffung des Quartiergeldes hatte der Senat eine jährliche Entschädigung von 400 tiervorstände in Antrag gebracht. gesebte Kommission der geseßge diesem Antrage beigestininit außer der eincr künftige Entscheidung über die Bewaffnung, über deren übrige Verri zu wollen, Die Versammlung eignete sich nah kurzer Debatte das Auch gegen die ‘beantragte Nachbewilli=

legenheiten ge- in vom Senate vertheidigt hatten.

heidigung sorgte, mit dem Auf die von mir gchaltenen Redeu!

landsvertheidiger belebte, glänzendsten Erfolg abzuwchren. lungsweise beizumessen ist, der sie bedrohte, unverlebt. geblieben is, so l der eigenen Bürger

Nun kam das Autorisationëg-\uh Der Justiz-M inister beantragie, daß dic Driuglichkeits= frage gestellt würde, Als man darliber zur Abstimmung schritt, war {hon die Morgendämmerung herangekommen. si< mit 493 gegen

Majorität angenommen. Da es mit Rech kens der Errichtung cines Arbeits Majorität angenomm

unsere Stadt regte sih hier einen solchen V

ben der"Theater-Direction auf nußung zu überlässen, wiesen. Jn Be nats-Autrag

Man mag meine Hand tg ) ' Vie Versammlung crklärte |

also mit einer Majorität von ua TEUE,

ajorité 201 Stim- (Sénjsation.) und Caussidière Autorisation

Sozialismus Luxembourg

| : vor, zu den bereits eines sih ergebenden Mehrb nachträgli< no< 5000 kussion und Umfrage vo 1. Juli an

Moniteur Weun dies mit der von der Kommission angeführten wie mit den andcren, so lag der Grund darin, daß dieselbe bei einer Gelegenheit gehalten wurde, die mit den Ver- sammlungen im Luxembourg nichts gemein hatte. j nen Nath, hinsichtli<h der Wahlen begehrt, da bielt ih jene Rede, in welcher mir bei der Wärme ter Jinprovisation viclleicbt einige übertriebene Ausdrücke entschlüpft sind, die ih gewiß, wie cs täglich mit den auf dieser Tribüne gehaltenen und im Moniteur wiedergegcbenen Reden geschieht, ausgestrichen haben würde, wenn cs meine Absicht gewesen wäre, sie in dem offi- ziellen Blatte der Nepublik publizirt zu’ schen,“ Herr Loui s Blan c vertheidigte und entschuldigte daun jene Ausdrücke seiner Ne lung, ihm einige Augenbli>ke Ruhe zu göunen, da er schr angegriffen sei. Die Versammlung bewilligte dies und nahm ihre Sizung ers Herr Lo uis Blanc bestieg von neuem die Tribüne, um sich gegen die Anschuldigungen zu vertheidigen, welche gegen ihn in den zu dem Untersuchungsbericht gehörigen Aktenstücken enthalten sind. fall vom 17, März betrifft‘“, sagte er, „so benachrichtigte ih mcine Kollegen davon, daß das Volk die Wahlen hinausschieben wolle. meine Entlassung an, sie wurde aber nicht angenomnen, ich mich zu den Arbeitern und-bot all’ meinen Einfluß auf, um sie zur Er- haltung der Ordnung zu bewegen: Die Folge war, daß, obglcich 200,000 Arbeiter cinen Zug durch die Straßen hielten, doc kein Laut des Hasses er- Ja, die Haltung des Volkes war so Regierung ihm am nächsten Tage in ciner Proclamation für sci men dankte, Was den 16, April betrifft, so war die damalige Manifesta- veges gegen die Negierung gerichtet, sondern gerade So wie die Ansichten des Herrn vou Lamartine scheint, dazu geeignet waren, gewisse Parteien sli so waren die meiuigen dazu angethan, die arbeitenden Klassen in Oirdnung zu halten, Jch habe diese Meinung zuweilen mit den Worten ausgespro- chen: Sie sind die Gewähr des Fortschritts, ich der Ordnung, (Lauter Wider- spruch,) Zur Errichtung derNational-Werkstätten l1abe ich in keinerWeise beigetra gen, sie wurden nicht durch, sondern gegen mi über eine dieser Anstalten gesczt und keinen Einfluß anf die in denselben Ueber mein Verhalten bci den Ereignissen dersammlung Rechens.

eines Ehrenbürgers von welche in unserem 1 Andenken die Annalen unse-

Die foigenden Abstimmungen gerichtliche

veröffentlicht worden.

t anzubieten l 9 : E : ! Rede nicht eben so geschehen ift,

Verfolgung T aujjidiere’s ie Ae ballen, Per in Bezug auf die Ereignisse des 15. Mai cine j (477 gegeu 268) Stimmen. wurde di aung geaen Leßteren au< wegen des Junt = Aufs gen 370, also mit einer Majorität vou 88 Sigung latte niht weniger als 18 Stunden,

Fl. für jeden der Quar=- diesen Zwe>k nieder- benden Versammlung begutachtete, daß und zuglei<h der Senat ersucht werde, n Reorganisation der Stadtwehr vorbehaltenen Stellung der Quartier-Vorstände zur Bürger- <tungen baldige Vorlage machen

womit wir die Ehre haben zu :

Igegeni wurde di rOtiide NVerfol

G. Conti, Magistrats - Assessor. Kempter, Munizipal-Rath,““ i

Der Graf Guylai erwiederte vorstehendes Schreiben mit fol- genden Worten :

„An Herrn M, G, Tommasini, Magistrats - Präsidenten von Triest. Mein Herr! Jndem ih für die mir in Jhrem verehrten Schreiben vom 24. Juli angekündigte Aufnahme als Ehrenbürger von Triest verbindlichen Dank abstatte, kann ih nicht verhehlen, daß diese außerordentliche Ehren- bezeugung mir zur besonderen Befriedigung gereicht. harter Probéfi hat Triest den Titel der getreuesten unan für die Kaiserliche Familie unverlegt und die Vereinigung mit dem Kaiser- Die Liebe zur Ordnung und bürger-

und bai darauf die Versamm- t E E Paris, 26, Augujk. Folge der Autorisation tionalversammlung sind heute die beiden Vitglieder derse ¡inc uid Caussibière, in Haft gebracht worden. B nur in Bezug auf die Erciguijse vom gerihtli<hen Verfelgung ertheut 19t, richte gestellt werden. Die fri eingetreten sein, wenn auch erfolgt wäre.

In der leßten Sißung Bericht für Herstellung Der Bericht {lägt die Wiedereinführung d N-gieruag abgescafften Einkommen rzevrenden P ein Vortheil da

Kommissions-Gutachten an. gegen 8 Uhr wie-

gung von 3000 Fl. für den Bedarf des Forstamtes, alds<uß, wurde keine Beanstandung erhoben.

Nusland.

National - Versammluug. ) Ledru Rollin sagte zu seiner gung in Bezug auf den Bauchartshen Bericht im Wesent-

und zwar für Ds C UAutortitation zl

die Rubrik W

D) s 3A . „Was den Vor-

In diesen Zeiten getastet, die Treue

eittite Drezcdur

wegen des (u

Jch bot sogar j ? arauf begab reiche aufrecht zu erhalten gewußt, ( lichen Freiheit erleichterte daher auch die Fernhaltung des Feindes, mir, sondern vielmehr der bewunderungswerthen Haltung der Stadt is es beizumessen, daß so schwierige Zeiten mit solch? glü>lichem Erfolge ohne cine Wenn nun Triest dessenungeachtet mein Wirken auf eine so zarte und feierliche Weise anerkennen wollte, so kann ih nur versichern, daß ih mich von ganzem Herzen höchst geehrt fühle, mich so tvürdigen Bürgern zugezählt zu wissen, und mein aufrichtiges Ver- gnügen hierüber gleicht meiner Dankbarkeit. rungen meinen Mitbürgern mitzutheilen und den Ausdru> meiner besonde- ren Hochachtung zu genehmigen.“

In Bezug auf die am 20. August hier stattgehabten Ruhestö- rungen hat der Graf Gyulai Nachstehendes veröffentlicht :

„Das Militair-Kommando beeilt sich, zur öffentlichen Kenntniß zu brin- gen, daß laut der bisher gepflogenen Voruntersuchung der öffentlichen Ruhe- stórung vom legtverflossenen Sonntag, den 20sten d, M,, Meinungen und Absichten zu Grunde gelegen haben, weitere Verfahren gegen die Beschuldigten der kompetent ugleich diese Gelegenheit, meine Mitbürger o glücklich bestandene Eintracht aller Natio- gionsbekenntnisses als ein wahres Heiligthum des sichersten Bürgen für den zunehmenden Flor und das Glü> dieser Stadt zu bewahren und Alles zu vermeiden, was diese Halten wir mit all’ unserer Empfindung Herrscherhause und an dem constitutionellen Ge- Dies kann nur zum Glü> dieser Stadt und

P as T) F R do der parijer Munizipal - Komm

«Frankreich. Schluß der der Eingangsz

Sibung vom und 26. August.

rirefflih, daß die provisorische von der proviforischen

bedauerliche Spur verflossen sind. Aufhebung der Wie, Délktie, Epoche in der Geschichte machen, cs an der Aufregung erkennen, welche innerhalb und außerhalb dieses Saa- Jch will auch nicht dazu beitragen, ondern vielmehr in meine Worte alle die Mäßigung legen, welche meine Stellung mir zur Pflicht macht, (Sehr gut.) Nach den Tagen des 5, und 6. Oktober 1789 wurde au< Es war eine gewaltige Untersuchung. da wurde dies ganze zerbrechliche

welche jeßt eröffnet wird, ist cine von denen,

Dies fühlt man allgemein z

tion der Arbeiter keines!

um und beso;

raus erwag)

werde, ohne daß dem tigen Klassen irgend ; eben fo theuer geblieben sei, wie z1

se, indem das Fleisch

rit Debvt auch) noch

Jch ersuche Sie, diese Aeuße ie Nepublifk zu gewinnen,

les herrscht. dicse Aufregung zu ver- l hervor, daß bei der jeßigen Finanzlage der Statt Paris obne Her-

E O stellung dieses Zelies «alljährlich ein Rückzahlung :fiärte s< für Wiedereinfill | ci der Regierung der desfallsige Antrag geste

ohne Beispiel. eine Untersuchung anbefohlen. aber der Tag der Diskussion erschien, Gebäude von dem Genius der Revolution, von Mirabeau, in Staub zetr- trümmert, und die Versammlung schritt einfach zur Tages-Ordnung. (Be- wegung.) Sie besiegelte den Akt der Wiederversöhnung, und die Versamm- lung hatte sich dazu Glü>f zu wünschen, denn sie konnte nun 18 Monate lang großen und glänzeuden Arbeiten mit Ruhe sih hingeben. (Beifall.) Später fanden neue Untersuchungen statt, die aber die Personen nicht mehr Daraus entstanden Proscriptionen, die zuleßt mit dem Sturze der Republik endigten, welche dann 50 Jahre lang begraben blieb. Welchen von diesen beiden Wegen wird die National - Versammlung jht einschlagen Ich will Jhnen nun Bericht erstatten über das,

Kommission

e Kommission

errichtet; ich babeniemals den Fuß

7 er t“) =

beschäftigten Arbeiter ausgeübt. vom 15. Mai habe ih schon früher vor der Ich erkläre nochmals, daß i<h jene Manifestation tief bedaure, Ganz unbegreiflich i es mir, wodur< Baibèes si<h bewogen fand, seinen Entschluß so zu ändern, nachdem er mir deu T seinen Klub von der Theilnahme an tem Vorgang fern zu halten. war am 15, Mai mt auf dem Stadthaue, wenn au< mein Herz dort weilte, weil ih um meine beiden Freunde, Tie ich dort wußte, in Sorgen

nachzuweisen,

keinerlei politische und daß sonach das en Civil-Behörte zu-

Großbritanien und Irland. Minisier begaben si< heute anf der Eisenbadn na Poi sbornehoufe, Jusel Wight, ciuzuschiffen,

gewiesen wird. Jch ergreife vo die Kö: dringend zu bitten, die bisher V nalitäten und jeden Reli

Friedens und als den

sich dort nach | i ugin heute eine Geheimeraths-Sißung hält.

Morgen findet in Geburtstages

ag vorher versprochen hatte,

983es ¿vel Zur Feier des

breht statt.

G2, S l E LELT Lord Zobut Nujsel

Eintracht jemals stören könnte. fest an dem angestammten sammtstaate von Oesterreich! zum Heil der Handelswirksamkeit derselben gereichen, auch künftighin den Jubel, der unsere Herzen so oft ersüllt, mit Demon- welche als Nachahmung fremder Gehässigkeit des

l ret biè It geht uicht d zu beausfsichtizen, dessen Umsicht, vou deu Síhre>nissen der Azarchie und dem Blutbade der aucht keinen Beis!

(Bewegung. ) Juni - Aufstand

Versammlung, fügt tas Blatt Notizen zu ciner Antwort auf eine Ncde des Herrn von ; mitgebracht hatte, so weit war icl Aufstandes zu denken,

Montalembert 1 eutfernt, an Organislung eines Ich halte cinen Jeden, der seine Mitbürger zum Bürgerkriege auffordern kann, sür einen Niederträchtigen, Meine Recbtfer- tigung ist übrigens nur für die bestimmt, die mich nicht persönlich kennen, Wem ich bekannt bin, für den ist sie nicht nöthig.“ (Beifall zur Linken.) Herr Trelat wies mit Entrüstung die Insinuation zurü, daß in seiner Aussage, wie Louis Blanc behauptet hatte, eine Unwahrheit enthalten sei. Einer von Beiden, entweder Herr Trelat oder Herr Emil (Aeußerung des Unwillens.) Herr Caussidière die Nednerbühne mit eincr großen No verlas eine schriftliche Vertheidiguna. Er über aus, daß die großen Dienste, wel geleistet habe, von der Versammlung nicht aber sei do<h wohl seine W

Unterlassen wir aber 2 E O N Warum denn, wenn man :xd Clarendon

Bänken der Jury eingenistet, ( Bewegung.) i , keinem politischen Grolle gehorchte, bis über den 15. Mai zurückgehen und die Handlungen der provisorischen Negierung in Untersuchung ziehen ? freilich , die provisorische Regierung hatte ja tie Februar - Revolution ge- Aber lassen Sie uns doch die großen Vor-

Erstens ist es nicht wahr,

/ elbstvertrauen strationen zu vermenzgen, i biederen Sinnes der Triestiner durchaus unwürdi Triest, am 28, August 1848, Gyulai, Feldmarschall-Lieutenant.“/ Lloyd meldet in seinem heutigen <lusse dieses Blattes

lion gerettet haben, und Rathgeber. Seine cigene EinsiZt hatte ihm die Mittel eingegeben, feine eigene Unerschre>enheit den Folgen getroßt, eine Revolution zu unterdtiken, welche Cagland bs in sein Junerstes erschüttert und die Unordnung Aber Lord John Russell geh stand jener zerrütteten Jnsel zu beobachten, ihre wirklichen Leiden zu seben, deren Ursachen zu prüfen und über die H Naths zu pflegen.“ i

Dee gestrige Parlaments - Verhandlung bot kein erhebliches Jn- Im Unterhause veranlaßte plomatisher Verbindurgen mit Ront, werden sollte, cine längere Diskussion. geaenstehendes Amendement ] N. Juglis gestellt hatte, mit 73 gegen 28 Stimmen, als auch ein ähnlicher Vez werfungsantrag von der fatbholi)<en radi- filen Fraction des Herrn Anstey mit 111 gegen 34 Stimmen ver worfen und die Bill im Comité berathen.

Jm Oberhause beschwerte sich Lord M von der Regierung beabsichtigte Schenkung de an die Hudfsonsbai-Compaguie, da diese Gesellschaft für die Coloni= rd Grey, der Kolontialminister, er= klärte, daß dies der einzige Weg sei, die Jnsel England zu erhalten, on amerikanischen Squatters, L angehörigen, beseelt eweiten Mal verlesen. Baron Neumann, früßer bevoll in Toscana, traf vorgestern in einer außerordentlichen Cterreichischen Regierung an das englische Kabinet in i oerief die Reformleague cine große Versamm lung von 4000 Peifonen- zusammen, in welcher eine Petition an die Königin beschlossen wurde, das Parlament nicht zu protogiren, bevor Maßregeln zur Verhütung oder Linderung der drohenden Handels- frisis actroffen.

Der Schatzfanzler

(Lärm zur Rechten, ) würfe betrachten, die man gegen uns erhebt. ns i daß unsere Kommissare, wie man behauptct hat, unbeschränkte Vollmachten gehabt hätten. Das is falsch, es hält die Prüfung nicht aus, meine Rund- Í Man hat gesagt, einer dieser Kommissare Dieser angebliche

Das Journ. d. De ster, Blatte Nachstehendes: erfahren wir, daß Feldmarschall Graf Radeuky so eben mittelst Courier ein offenes Schreiben von dem sardinischen Mini und der Marine an den Admiral Albini übersandte, Befehl bringt, die Blokade sofort aufzuheben, nedig mit der Flotte zu verlassen und die dort no< Sardinien in Marsch zu seten. Feldmarschall = Lieutenant Graf Gyulai hat soglei den Fregatten - Licutenant Baron Willers- ,, Vulcano‘‘ mit dieser Sendung

nmittelbar S i Unmittelbar vor dem S Louis Blanc:

cs Reichs verewigt hätte. hat gelogen. ¿

schreiben enthalten nichts davon. habe einen Theil seines Lebens im Bagno zugebracht. ; li Regierungs-Kommissar war aber nichts iveiter, als ein Polizei - Kommissar, welchen einer unserer ehrenwerthesten Kollegen, Herr Buchez, empfohlen hatte, Z< komme nun guf die auswärtigen Angelegenheiten - auf die Expedition Nein, die Regierung hat ihre Neutralität nicht daß die belgische Regierung keine Insurgenten telegraphishe De- feine Bewaffneten auf Ohne daß Sie es sich bewußt sind,

Hierauf bestieg le von Papieren und spr cht darin sein Erstaunen dar- e er dem Lande als

sterium des Krieges welches ihm den die Gewässer von Ve- sardinischen Truppen von

Polizei-Präfekt anerkannt würden. ahl zum Nepräsentanten durch 150,000 Stim- men der pariser Bürger cin Beweis, wie das Publikum über ibn denke. (Widerspruch.) Jn den schwierigsten Nevolutionszeiten “habe er die Ord- Wenn cr si< in seiner Adresse an die Polizei-

Bill über Änkuüpfung welche im Comité berathen Jndeß wurde sowohl cin ent- von Seiten

Nisquionstout.

Neclamation fert wurden, so is dies nicht unsere pesche bezeugt, daß wir den Befehl belgisches Gebiet eindringen zu lassen. denke ich, is Jhre Untersuchung ein Aft des politischen Grolles gegen die Ich bin stets ein Republikaner gewesen, habe stets treu an republikanischen Grundsäßen festgehalten, während am 24, Februar der Chef der Oppositions-Partei erklärte, daß ohne eine Regentschaft nur Un- ordnung und Anarchie entstelen würde. ] i Rec sich wendend) mehr als _ ich dazu beigetragen, die Revolution herbeizufüh- Auch jegt fahren Sie fort, zu thun, was Sie in den leßten 18 Jah- ren gethan, Sic hängen sih an die Räder des Wagens, Í 18 Jahre lang folgten Sie der Regierung, die Sie begründet hatten, ohne selbst einen Gedanken, irgend einen Grund- Sie nun unter der Juli - Regierung,

dorf an Bord des Dampfschiffes abgeordnet.“

Schleswig-Holstein. Gestern besuchte der General von hen Bundes =- Armee. frankfurter Kontingent posten bci Alnoer,

uung in Paris erhalten.

shehen, um Alles zu bescitigen, was Zwietracht unter den verschiedenen Klassen der Bevölkerung hätte erregen können. chr er bemüht sen, alles Verleßende zu vermeiden, tavon zeuge wohl seine löfliche Sprache in seiner Antwort an dic Kutscher des Miethfuhrwerks. Es sci eine lügenhafte Behaupiung, daß er die Absicht gehab in Brand ste>en zu lassen, vielmehr habe er stets die Errichtung einex neuen (Compagnie von Feuerleuten verlangt. Jn Bezug auf den 15, Mai wieder- holte der Redner seine schon früher vor der Versammlung gegebenen Erklä FJuni-Aufstande sei er in keiner Weise betheiligt gewesen. Er bemühte sich, in dieser Beziehung cin Alibi nachzuwcisen und eine Z2eu- gen - Aussage dadurch zu enikräftigen, daß er den Zeugen als einen Men- hen von sc<le<tem Charakter darstellte, | | befinde sich im Jrrthum, wenn er an scine Betheiligung an den Mai- und Betheuerungen sciner Ergebenheit Herr Trouve-Chauvel erklärte, islussion vorgekommen, ihn nicht zux

Flensburg, LVrangel die Vorposten der deut-

Die aus dem nassauischen, weimarschen und gebildete Brigade Alefeld hat jeßt die Vor= L Gravenstein und Abböll und isst dem 10ten Armee- Corps unter dem General Halkett zugetheilt. legenen Plaße bei Rinkenis, den Sundewitt, die flensb schiffe bei Holnis übersieht, Bataillon in Parade aufgestellt, als dem in seinem Hauptquartier angestellten Prinze alkett und einer großen Suite angesprengt kam. Musterung und dem Vorbeimarsh \pra< der General von Wrangel seine Zufriedenheit über das Acußere der Truppen aus, be- sichtigte im Einzelnen Waffen, Munition und Lebensmittel und ließ sich daun die aus den Kolonnen um ihn herum gerufenen Offiziere Nun richtete er sich ho< auf im Sattel und sprach lebhaft, klar und cindringlih zu den versammelten Truppen im We- sentlichen Folgendes: „Jch freue mih, Euch willkommenzu heißen aufdem Kriegsschauplabße, im Kreise der anderen deutshen Bundes - Truppen, Seid wie sie brav und gehorsam! Unter dem Befehle des komman- , unter den i< Euch gestellt habe, is das leicht. Ihr kommt von Nassau, Jhr von Frankfurt und mi sendete der Darauf kommt es hier aber gar niht an. Wir Alle sind Deutsche. Deutschland ruft uns in den Krieg. lebe unser großes Deutschland! Es lebe der Reichsverweser! Hoch!“ Einer der neuen Commandeurc wollte nun mit der Truppe dem Ge- neral vou Wrangel ein Hoch bringen, do ließ er dieses nicht zu: ¡Halt! balt! Jept nicht, meine Herren !. Wir müssen uns erst näher kennen lernen! Wenn Jhr Leute erst die Bluttaufe bekommen habt, nach dem nächsten, siegreichen Treffen unter meinem Bef-hl, und wenn es hier zu \pät sein sollte, so auf cinem anderen Kriegsschauplate, da könnt Jhx mich hoch leben lassen, da werde i< es mit Dank an- nehmen! Versteht Jhr mich?“

Eine Stunde später war bei Agböll ein anderes nassauisches Bataillon, der Rest des Bataillons Weimar, welches die Vorposten hatte, und eine Batterie aufgestellt, Unter Donner, Bliß und Ge- witterregen wieder eine {bne Parade g und ähnliche Anreden, fehtsfelde der nübeler Mühle

und seinen Wie schr er bemüht gewe-

g (Lautes Gelächter.) hätte, Paris N nis Sal Viellcicht haben Sie (an die Rechte O Auf einem trefflich ge- von dessen Höhe man mit einem Blicke urger Bucht und die dänischen Blokade- ssauishes und das frankfurter der General von Wrangel mit n Friedri<h von Ba-

sation nicht tauglich fei. um seine Bewe- i namentli den der Nor

da sie sonf ieutli ZahlbesteWungsbill wui de

war ein na gung zu hemmen. Der Repräsentant Trouve-Chauvel -Creigniss r loß i)tigter Minister JIunt-Ereignissen glaube, Er {loß mit 1g |

für die Republik, (l zur daß Alles, was im Laufe dieser l Aenderung seiner Meinung bestimmen könne.

den, dem General H zu thun vermochien, das werden Sie wohl schwerlich. für die republikanische Regierung zu thun im Stande sein, die Sie nicht begründet haben, Wenn Sie gute Bürger sind, so müssen Sie der Regierung folgen und uicht sie leiten wollen, denn Sie haben keine Jdeen und keine Grundsätze. (Bewe- Es herrscht allerdings allgemeine Noth im Lande, aber nicht die Republik is es, welche das Uebel verschuldet hat. Häuser, welche Bankerott gemacht haben, wer schon vor der Februar-Revo- Mit dem Popanz der rothen Republik wollen Sie das Land einschüchtern; das ist ein leeres Phantom, die rothe Republik existirt gar nicht, Durch eine Verfassung denken Sie die Uebel, iwvelche Sie wahrnehmen, zu beseitigen ? Sozialé Justitutirnen aber sind es, w thut, Jch und meine Freunde wir wünschen Familienb fann man aber von Familienbanden sprechen, wenn man jeden Augenbli> cin Kind an der Thür des Findelhauses sieht? Wenn man das junge Weib sicht, welches, nicht im Stande, durch ehrliche Arbeit sich zu erhalten, in ein Leben der Schande eintreten muß , um si ein Stück Man beschuldigt uns, daß wir das Eigenthum äch- teten, während wir Alle schr wohl wissen, daß es die Grundlage der Frei- i Wir lieben es vielleicht mehr als Sie. Juteresse des Eigenthums die Begründung von Pfandbanken vorgeschlagen als das einzige Mittel, dasselbe aus den eisernen Krallen des

Papiergeld machen. Papier- eit, die man von der Bank

Mission der

(Beifall zur Liukcn.) Aus Manche|tei

Der Präsident verlas hierauf ein ihm so eben zugegangenes Requisitorium des General-Prokurators am paiijer Appellatio! worin um die Autorisation zur gerichtlich Repräsentanten Louis Blanc und Cass den Attentatcn vom 15. Mai und 2 der gerichtlichen Justruction und gegen sie vorgekomméner Anschuldigungen, nahgesucht wird. Vertagung auf morgen,

Die große Mehrheit der

der Sibung einzeln vorstellen,

Verfolgung der beiden re, als Mitschuldige an uni, auf Orund never, nach rlanentariscen Untersuchung

lution dem Ruin nahe.

dieser Tage im Unterhause eine Uebersicht von dem gestiegenen Ertrage der Armensteuer in ersten se<s Moucten des Jahres 217,319, 1847 auf 839/675 und 1848 auf 867,637 Y land allen giebt jährli 5. Mill. Pf. St. Armensteuer.) um Gesammtwerthe des Grundeigenthums in Jriand is no< nicht sehr drückend, indem im Durchsch: itt 2 Sh. 9 P. Arm?nsteuer auf 1 Pf. St. Grundrente kommen z desto s{<we- rer lastet sie aber auf cinzelnen Lokalitäten.

menpflegebezirke von Clifden in der Grafsch Grundbesilz

belief er sh auf

ande und Rechte im Ae 2 s, Gt, (Cg

direnden Generals un vollsten Maße; was aber mit großer Geneial Cavaignac erklärt nach stür- ¡enden politischen

Linke verlangte je Majorität verworfen wurde. mischen Debatten über die Unterbrehung der vo Disfussion durch jenen gerichtli<en Antrag, daß die gerichtliche Unter= suchung neben der politischen stets ibren Gang fortgegangen sci und daß der eben cingebrachte Antrag keinesweges das Resultat der politischen, fondern der gerihtli<en Untersuchung sei. \) gierung wünsche eine baldige Beendigung dieser Diskusion, nicht die Herbeiführung einer neuen dur jenen Autrag auf Autorisation zu gerichtliher Verfolgung. mit diesem Antrag hervorgetreteu, damit die wäre, in einer einzigen Debatte die Sache zu entscheiden, Theater - Coup (wie ein Mitglied es genannt) könne keiue Rede scin, die Regierung thue nur ihre Pflicht, an der sie in diesem Fall kein Louis Blanc selbst verlangte auch, daß {en nicht getrennt, sondern daß ent’‘<hicden würden.

König von Preußen. L / Ï hältniß der Armensteuer Brod zu verschaffen. : o famen in dem Ar-

Galway auf cinen

September ÄUrmeusteuer,

heit is, Eigenthum! ich nicht im

(Sensatign ) É L 2 Als Ô (Sensation.) Zahresertrag

Wucherers zu befreien? Man schrie, ich wolle geld! Ei! Was sind denn die 150 Million di, 1 geliehen hat? Wir sind die wahren Freunde des Eigenthums, denn wir wünschen cs Jedem zugänglich zu machen. e Staaten is ihrem Untergange nahe, weil das Eigenthum dort zu sehr in cinigen Händen ko-»zentrirt is, (Murren. Widerspruh.) Jh wollte nur sagen, daß Amerika sich in sozialer Gefahr befindet, weil der Staat zu viel Land in seinen Händen behält, Der Ruf der Agitation lautet dort : Land ist Freiheit !“ O | L Redner {loß mit einer Aufforderung zur Einigkeit, die man aber nicht blos in Worten äußern, sondern von Herzen fühlen müsse, (Bravo von der Linken.) | Die Reihe kam nun an Herrn Loui begann derselbe, „den falschesten und s<hmä ih nur mit Mühe die Ruhe behaup Ein Umstand besonders tritt mir in daß die Männer, o ren und stets die Republik Gegentheil diejenigen sind, sie gelitten, funfzigmal wurden von den vorig gegeben, man br aber, als Sie zur für politische Berge

Sie sei erst m< der politischen Debatte

E Our)schnitt mmlung 11 Stande

Pce:z in Bällina 12Sh. 45 Pee; o 11 Sh. 9 Pce. auf das Pfund Grundrente, Würde die Armenstener na< den Wahldistrikten verthcilt , so fiele cine noch vi l shwerere La kämen alêtaun 44 Sh. 2 Sh. 85 Peo. „in Clare 18 Sh., steuer auf das Pfund Grundrente. Armenpflegebezirke auf

Grafschaft Mago, in Glenties, Doncgal 14 Sh, ( in Castlebar , Mayo

Die Republik der Vereinigten

Ju Doncgal in Gaslway 23 mon'15 Sh. Armen- Im Ganzen sind in Jrland 22 er Stand gesett, ihre Armen zu erhalten, und das Parlament hat ihnen setzt 132,000 Pfd. St. votirt, nachdem sie seit dem vorigen Herbste durch den Unterstüßungs - 230,487 Pfd. in Lebensmitteln uud Kleidern erbalten haben. der Unleive von 10 Mill. Pfd. sind bis Ende Juli 9,135,000 Pfd, für Jrland verwendet worden.

Brüssel,

Cd S Vergnügen finden könne. Vans i A E die gerihtlihe Sache vou der politis c E beide in einer und derselben Debatte nn nun aber neue Anschuldiguugen vorliegen. Louis enschen in diesem Lande, der

über Truppen von e<t solda- wie oben. Dann ging es nach und längs den Vorposten nach derselben Weise die früher im Süden Schleswigs ppen vou der Brigade Ranzow zu besichtigen : ataillone und zwei hanseatishe Schwadronen , de- sogar dem Vorbeimarsche si< anschließen mußte ; en von fast luxuriöser Ausrüstung, von denen burger Schwadron und das lübe>-bremer Batail- aft zeigten.

tischer Haltun Stimme: We Blanc: Es g mich in seinem Her Gelächter.)

iebt keinen re<tli<en M zen nicht für unschuldig halten wird. gen will man in mir treffen, sondern Herr Dupin dagegen sprach entschieden olitishen und der gerichtl:<en Frage. e die Versammluna <ts zu thung

s Blanc. „Seit eini hlichsten Ankla welche die S dieser Debatte entg erklärte Anhänger der M während wir, welche für die Repub Leben für sie gewagt haben. en Regierungen der öffentlicl kte sie als Männeë der Blut Macht gelangten, proklamirten die hen, Sie sprachen nicht ein einziges

postirt gewesenen zwei hanseatishe B ren Gepä> - Train hübsche junge Trupp namentli< die ham lon si vortheilh

Frankfurt. Frankfurt a, M., 26. Aug. (Frkf. geseßgebenden Versammlung wurde heute die Nü>äuß ts auf deren Beschluß wegen Vertretung der Lant theilt, wona der Senat die Theilnahme der Abgeord

elbstachtung gebietet. der nämlich, : onardchie' wg- die Angeklagten, im Blut vergossen, für

Die Republitaner zen Verwünschung preis- gier und des Schaffots. Sie Abschaffung der Todesstrafe Wort des Hasses, der Rache,

Nicht einen Schuldi einen politis<hen Feind.“ für Trennung der p leßteren hab einfach die Frage vor, o zweier ihrer Mitglieder ertheilen habe sie dabei auf gar fèin Ur stellte darauf die Frage, Untersuhüngsberiht einf

die uns anklagel, gar nichts zu thun; migung zur gerichtlichen Verfolgung wolle; über deren Schuld oder Unschuld Der Präsident ammlung über den vorliegenden und ohne Weiteres zur Tagesorduung

mml ihr liege ganz b sie die Geneh Die Eisenbahn - Ciunahme

Delgien. Der Monat

wird in diesem Jahre einen starken Ausfall ergeben. Juli hat 394,000 Frs. weniger eingebraht, als im vorigen Jahre. )me der ersten sieben Monate zeigt hon einen

theil si ein ob dic Vers Die Gesammt - Einna

Minder-Ertrag von 1,349,000 Frs.

gen Ercignisse

—— Ä

Schweiz. Thurgau. Der neue eidgenössische Geschäfts- träger in Wien, Dr. Kern, ist am 20. August von Frauenfeld dahin abgegangen. h

Appenzell J. Rb. (Eidg. Z.) Der am 17. Aug. abgehaltene Greße Rath hat in sciner großen Mehrheit deu neuen Bundes-Ent- wurf verworfen. Es soll dersclbe der Landsgemeinde am 27. August einfah zur Abstimmung vorgelegt werden, Die Minderheit hat in würdiger, fräftiger Sprache opponirt und darauf angetragen, daß der Bundes-Entwurf der Landsgemeinde in empfehlendem Sinne vorgelegt werden möchte, was nicht beliebt hat. Die Diskussion wurde am Ende sebr bitter geführt.

GOraufiadten. (Frkf. O. P. A. Z.) Einer Privat - Kor- rêspondenz a: 5 Graubündten cntuehmen wir, daß der Durchzug fliüh- tiger italieniicber Soldaten no<h immer anbält und solhe den Ge- genden, welche sie dur<ziehen, sehr zur Last fallen, da die Soldaten aller Hülfsmittel entblößt sind, so daß sie die Gastfreundschaft der Einwohner in Anspruh nehmen müssen, Ein Theil der Flüchtlinge wird über Stalla (Bivio) und Avers, andere über Sturvis und Mut- ten und dann über den St. Beruhardin nah dem Kanton Tessin instradirt, die meisten dur< decn Schynpaß nah Thusis oder über die Lenzerhaide na< Chur und von da auf der großen Handelsstraße na< Tessin und Piemont. Bis jeßt hat man si<, wenige Ausnah- men abgere<net, über die Aufführung der Flüchtlinge, deren Zustand wahilih Mitleid einflößt, niht zu beklagen. Am 23, August sollen circa 1090 Mann in Thusis und eben so viele in Chur anlangen, die übrigen am 24. Am 21. ist der General Griffini mit seinem ungefähr 2509 Manu starken Corps in Poschiavo cingerüd>t und dort sogleih entwaffnet worden; derselbe führte circa 200 Pferde und 20 Kanonen, vier Zwölfpfünder, mit si<h. Diese Abtheilung wurde zur Hälfte durh den Schyn und zur Hälfte über die Lenzer Haide instradirt. Wenn die eingegangenen Berichte richtig sind, so wären dann die meisten Flüchtlinge durhpassirt. Der Gc- neral Griffizi hatte die höchste Zeit, no< auf Bündnerboden zu ge- langen, d die Oesterreicher ihm uf der Ferse waren und entweder anm 20, Abends oder am 21. früh ihre Vorposten bis an die bünd- nerisce Gränze vorpoussirt hatten. Der Kommandant d'Apice wurde mit scinem zahlreihen Stabe am 22. Abends in Chur erwartet. Daß “ein vedeutendes Corps im Veltlin Posto gefaßt habe und sih da den Vesterreichezn entgegenstellen wolle, wie einige Blätter meldeten, is anrihtig, Bei Sordrio hatte sich na< der Aussage von waatdt- länder und neuenburger Schüßen, welche an< in ziemliher Anzahl in Chur eingetroffcn sind, ein ziemlihes Corps gesammelt; als sie aber von weitem cinige Schüsse hörten, habe si< Alles in wilder Flucht davon gemaht. Jn Chiaverna sind bis zur Stunde noch fene ésterreichische Truppen eingerückt, Vou1 der Mannszucht, wéël@he d'eselben in den bis jezt beseßten Ortschaften beobachten, hört man nur Nüähmliches.

Türkei. Konstantinopel, 16. Aug. (Wien. Ztg.) Was seit mehreren Wochen in wohlunterrihteten Kreisen vorausgesehen wurde, is nin wirklich eingetreten. Reschid Pascha is} ‘als Groß- wesix wieder an die Spiße der Geschäfte gestellt worden. Der Sul- tan hat das Eintreten des Fastenmouats Ramasan, in wel<em gewöhn- lich Personal - Veränderungen in der Staats - Verwaltung stattfinden, benußt, um Reschid Pascha wieder in obgedate Würde einzusehen. Diese Ernennung hat bei allen Gutgesinnten die größte Freude erregt. A M “Zuglei<h wurde Ali Pascha wieder zum Minister der auswärti- gen Angelegenheiten und Rifaat Pascha zum Präsidenten des Justiz- Rathes ernannt. Vedenkt man überdies, daß Riza Pascha si an der Spihe des Kriegswescns befindet, so läßt sich nicht in - Abrede stellen, daß die Verwaltung nuninedr den tauglichsten Händen anver} traut ist, was in den jeßigen so s{<wierigen Zeitverhältnissen als ein Ereigniß der erfreulihsten Axt begrüßt werden muß. :

‘Der frühere Großwesir, Sanim Pascha, is für den Augenbli> [1 den Ruhestand versetßt. 4 4 L vor er Wiedereinsebung Reschid Pascha's hatte der Sultan desseu Sohn zu seinem Kabinets-Sccretairx ernonnt, was zum Beweise dient, wie wohlwollend der Monarch stets für Reschid Pascha gesinnt blieb. -

Hamik Pascha, Mitglied des Kriegs-Raths, is au Scodrali Mustapha?’s Stelle zum Statthalter von Syrien ernannt worden, wo- gegen Leßterem das Paschalik von Adana verliehen wurde,

Von gestern bis heute Mittag sind an der asiatishen Cholera a!s erkrankt angemeldet: 23. Berlin, den 29. August 1848. Königliches Polizei-Präsidium.

Meteorologische Beobachtungen. N

1848. | Morgens Nachmittags Abends | Nach einmaliger

23. Aug. | G Vie q 2 Ubr. | 10 Ubr. | Beobachtung. Luftdruck ..... 337,57'''Par.|337,83'"'Par.|337,77'"'Par. |Quellwürme 7,9° R. [uftwärme ....- t ! La R.) +7 22,4° R. + 16,8" R. |Flusswärme 14,4? B. Thanpunkt ...- -| -+ 12,2? R.| -+ 13,6° R. +- I 19° R, |Bodenzrärnie Dunsf(sültigung .| 85 pct. | 951. pci. | 68 pCt, [Ausdünstung Wet a 64 bezogen, | bezogen | heiter Niederschlag Wid SW. | Sw. | SW. |Würmewecbeel4+22,8° Wolicenzug. .. _—— | SW., | t 12,4°

Togesmittel : 337,78" Par... + 17,8 R... +12,6° R... 68 pet. SsW. Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 30, Aug. Jm Schauspielhause. 142se Abonnements- Vorstellung : Dorf und Stadt, Schausptel in 2 Abth. und 5 Akten, mit freier Benußung der Auerba<schen Erzählung: „Die Frau Pro- fessorin“, von Ch. Birh-Pfeiffer.

Donuerstag, 1. Scpt. Jm Opernhause. 93ste Abonnementô- Vorstellung: Geistige Licbe, Lustspiel in 3 Abth., von Dr. Fr. Le- derer, Hierauf: Ésmeralda, großes Ballet in 2 Abth. und in 5 Bildern, von J. Perrot. Anfang halb 7 Uhr.

Zu diefer Vorstellung werden Billets zu folgenden Preisen ver- {gust :

"Ein Billet im Parquet, zur Tribüne und in den Logen des zweiten Nanges 20 Sgr. z ein Billet in den Logen des ersten Ran- gos und im ersten Balkon daselbst 1 Rthlr,; ein Billet im Parterre, in den Logen und im Balkon des dritten Ranges 15 Sgr, z ein Billet im Amphitheater 7$ Sgr.

Konigsstädtisches Theater. |

Zur Wiedereröffnung der Bühne nah zweimonatlihen Ferien t

Donnerstag, 31. Aug. Zum erstenmale: Er muß aufs Land, Lustspiel in 3 Akten, frei nah dem Französishen des Bayard “und de Vailly, von W.-Friediich. z:

(Heir Hegel, vom Stadttheater zu Breslau: Ferdinand. Herr Neuber: Cäsar, als Debüt=Rollen.) T

Hierauf zum erstenmale: Du sollt nit borgen. Bauwit- Posse in 1 Akt, von A. Brendel. Musik arrangirt vom Rape

E E 1. Sept. Zum erstenmale wiederholt: Er muß

aufs Land, und: Du sollst uicht borgen.