1848 / 137 p. 3 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

ekommen, das heute Nacht loëbrechhen fürstlichen Lieutenance soll und ermordet werden. hemaligejGroß-Bojaren, hat nämlich der Pforte ß zu machen gesucht,

[t, sondern demselben g te Meuchelmord, das „der i den trahte.““

auf die Spur g Mitglieder der ten überfallen stehen mehrere abgefartet; man men Wegen Volke gewä der projektir Schultern laden, Preis los zu wer

dungenen Bandi- An der Spihe der Bojaren und ihr Plan war garnicht übel sowohl als Rußlaúud auf gehei=- die Lieutenance sei niht vom waltsam aufgedrungen. Gelang llte man ihn dem Volke auf die hm aufgedrungenen Regierung um jeden

ten von ge

an der asiatis<en Cholera als erkranft tern bis heute Mittag genesen 167, in

Bis gestern Mittag sind angemeldet 1301 P 43. Zusammen 13414. D ärztliher Behandlung 376.

Berlin, den 17. Septembe

Königliches Polizei-Präsidium.

ersonen, Zugang von geste avon sind gestorben 801, Zusammen 1344 Personen.

Königliche Schauspiele. Im Schauspielhause.

Montag, 18, Sept. 152stte Abonne=-

726 ments-Vorstellung: Göß von Berlichingen mit der eisernen Hand, Stauspiel iîn 5 Abth., von Göthe. Anfang 6 Uhr.

Dienstag, 19. Sept. Jm Opernhause. 102ste Abonnementê- Vorstellung. Zum erstenmale: Das Diamantkreuz, Oper in 3 Auf- zügen, von T. Overskou. Musik von Siegfried Saloman. Tanz von Hoguet.

y Sa dieser Vorstellung werden Billets zu folgenden Preisen ver- auft :

Ein Billet im Parquet, zur Tribüne und in den Logen des zweiten Ranges 20 Sgr. ; ein Billet in den Logen des ersten Ran ges und im ersten Balkon daselbst 1 Rthlr.; ein Billet im Parterre in den Logen und im Balkon des dritten Ranges 15 Sgr. ; ci Billet im Amphitheater 74 Sgr.

Ä

gönigsftädtisches Theater.

Montag , 18. Sepk. i (Italienische Opern-Vorstellung.) Zum erstenmale wiederbolt in dieser Saison: Lucrezia Borgia. Oper in 3 Akten. Musik von Donizetti.

(Sar. Rinaldini: Don Alfonso.)

Zu dieser Vorstellung sind die mit ,, Sonnabend ‘‘ bezeichneten

Billets gültig.

Preise der Pläße: Ein Plaß in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rihlr. u. st. w.

Anfang halb 7 Uhr. y

Dienstag, 19. Sept. Der Taliêman. Posse mit Gesang in 3 Akten, von J. Nestroy.

Meteorologische Beobachtungen.

1848. Morgens Nachmittags | Abends Nach einmaliger 16 Sept. 6 Ubr. 2 Ubr. | 10 Ubr. | Beobachtung.

Luftdruck 340,58'"’Par-|340,79’’’Par.|241,02’’’Par. [Quellwärme 7,9° R.

Luftwärme | +5,1° R.| + 11,6° R.) -+ 6,6° R. |Flusswäörme 11,0” R.

Thaupunkt | —i- 4,9° R.) -- 5,6° R. + 5.7? R. |Bodeuwärme

Dunstsättigung - 98 C6: 60 pCci. | 94 pCct, Ansdünstung

Wetter Nebel | beiter | heiter. Niederschlag

Wis Ca 1 Me: P 114M NW. |Wüärmewechsel+11,7°

Wolkenzug. - - | NW., | 45

1 Tagesmittel: 340,80” Par... + T E 4 R ¿94 pC6 M.

C IS S N A A N E A P p ep

Während unsere Börse dur die fort- nnueren Verhältnisse am Schluß der vo- besserte sich die Tendenz plößlich beim äfts durch die bestimmte Nachricht alienish - österreihis<en

Berlin , 17. Sept. dauernde Unsicherheit unserer i rigen Woche sehr flau blieb, Beginn des dieswöchenilichen Gesch von der Annahme der Jnterventíon in den it und die Notirungen stellten sih um ca. at indeß wieder starke Verl ist dies also der zweite Fall in diesem öllig mißlungen ist, da bald dar- Auftritte im Auslande wie in Es fehlt der Börse, in Besonnenheit, sonst dürfte ber die einzelnen Ruhestö- überall übertrieben waren die Gemüther aufs f alle Verhältnisse einzuwirken, sind und man sich olitishe Bedeutung hatten, wenn wieder besserte so bleibt doch die Entscheidung atification des Waffen- allsige Beschluß für ein

Angelegenheiten, Dieser neue Aufschwung h Haussiers herbeigeführt ; es Monat, dessen sanguine Ausbeute v auf durh die mancherlei unruhigen unseren Provinzen ein rascher der jeßt allerdings sehx bewegten Zeit die man es den eingegangenen Nachrichten üs rungen wohl angemerkt haben, daß solche und nur dazu benußt werden sollten, en und unmiitelbar störend au Wenn nun auh die Unruhen überzeugte, daß solch auch in Folge dessen die Course

Rüfall eintrat.

überall gedämpft e keine tiefere p l die allgemeine Stimmung sich Stand bekamen ,

einen besseren Spannung vorherrschend , M. Abstimmung über die R ark erwartet und der desf tisches Ereigniß gehalten twi>eln scheint, w und gedrängt, < neue Namen, Tagen wenig ms gesprochen wi

der Frankfurt a. stillstandes in wichtiges poli welche sih {wer zu en gelegenheit in den Hintergr zwar fort, man nannte tägli gestalt ers<höpft, daß seit menstellung des Ministe trägt diese Krisis auch v unter allen diesen Einwir

Unsere Kabinets-Krisis, ird dur die frankfurter An- die Combinationen dauern hat sih aber endlich der- von der neuen Zusam- Nichtsdestoweniger jel zur Stagnation im Geschäfte bei, und fungen blieben die Umsäße die ganze Woche

Auswärtige Börsen.

Holl, und Kaiserl. Dukaten 967 Bi.

Breslau, 16. Sept. Poln. Papiergeld

Friedrihôd’or 113% Br, 4 * bez. und Br. Staats - Schuldscheine 74 Br. Scheine a 50 Rthlr. 87% Br. do. Lit. B, 4 proz. 925 bez. n. Pfandbriefe alte 4 proz. 4 proz. 90% u. % bez., Ende 91 Gld., do. a 500 Fl. 67 Gld., . - Poln, - Schaÿ « Obligationen a 4%

88% Gld., do, Litt. B, Nieders: l,- Märk,

Sächs. - Schles. Krakau - Oberschl,

Louisd’or 1125 Old, Oesterreichishe Banknoten 95% u. 3 Scehandlungs - Prämien- Schle‘. Pfandbr. 35 proz. 905 Gld, do. 3{proz. 81% Br. 90x u. $% bez., Ende 91 Gld. do. Partial - Loose a 300 Fl. 93 Gld., do. Bank - Certifik. a 200 Fl. 12% Gld. Russ,

rs{les. Litt. A, 89 Br., 83; Gld. Breslau-Schw.-Freib. 865 Br. 94 Br., do. Ser, IlI. 89 Br. Neisse - Brieg 39 Br. Nordbahn 425 bez. Wechsel-Course.

Amsterdam 2 M. 1425 Gld. Hamburg a vista 1515 Br.

do. 2 M. 1504 Gld. London 1 L. St. 3 M. 6.235 Gld. Berlin a vista 100% Br.

do. 2 M. 99% Gld. Vien 2 M. 935 Gld.

Wien, 15. Sept. 3proz. 48 50.

Actien. Obe

684 Gld., do. Prior. (Dresd.-Görliß) 75 Br. Friedrich - Wilhelms -

Met. 5 proz. 80—80%. 4 proz. 64%—69. r Anl. 34: 128 130, 39: 88—90, 105% 106. Gloggn. 95 96 964. Mail. 72 73-—74. Li- 66. B. A. 1085—1090, 1095.

d B., 150 G. Augsb. 107 Br., 106 E E 107%—106%. Hamburg 1584—158. London 10 . 45 is 10.441.

vorno 65%, %, 664. Pesth 65— Wechsel: Amsterdam 152

Paris 128.

16. Sept. L, Dr, . Oblig. 97 Br. L Dr: “C U 92 Br, Südhs, Bayer Chemn. - Riesa 25 Br.

B. A, 148 Schles. 74 Br. Magd. - Leipz. 164 Br.

Sächs. Bayer. 74 Br. Löbau - Zittau 24 Br. Berl. Anh, A. 87 Br., do. B, 84 Br.

Altona - Kiel 885 B. Deß. B. A. 924 Br. Preuß, B. A. 85 Br.

Frankfurt a. M., 15. Sept. Oesterr. Fonts gingen au Börse auf den niedrigen Stad beccalben Ly Sen n >, Der Umsay darin war jedo<h von ziemlicher Bedeu- , Spanier hielten si< wegen ihres Steigens vou Die Course aller übrigen Fonds und Eisenbahn- bei beshränktem Geschäft keine Veränderung.

Met. 72%. 724. Bank - Actien 1205. 1195, Darmst. 50 Fl L. 624. 613., do. 25 Fl. 20 G. B : Kurhess. 254. 25. Span. 184. 184. Poln, 300 Fl. 9254. 92, Köln - Minden 76 Br. Bexbach 674. 67%

an heutiger Cours zurü tung. 3proz. inländ Madrid gefrag Actien erlitten

aden 50 Fl. 45%. 45., do. 35 Sardin. 243. 245. Z3proz do. 500 Fl. 674. 663%, Fr. W. Nordbahn 42.

Fl. 254. 25.

A4 V: cum) E t D P E Mm R R L R ia

Zerliner fÖOrsSe.

über eben so unerheblih bei dem rapiden Fall der Course als bei der dann erfolgten Besserung derselben. Wir lassen zur genaueren Uebersicht die dieswöchentlihen Schwankungen unserer Eisenbahn-Effekten folgen : Berlin-Anh. Piti. A, S6 4 E S6 DEL do. ite B. 83 a 843 833 bez. u. G. Berlin-Stettin 6. a 875 882 bez. u. G. Potsdam- Magdeburg 50 4 083 08 Pia, V, E Halberstädter 101 a 1025 4102 bez. u Br. Rheinische Siz à 54; SIN bez. V, Halle-Thüringer 1,00 N O. Niedèrs{l.-Märk. 67; a 69 ‘66% u. 69 bez, u. O. Köln=Minden 745 a 70 70% Dea, U, S. E S S7 L 88 o Stargard- Posen 65x a 063 66 V S Fried. Wilh. Nordbabn 403 a 425 413 u. 425 bez. u. O.

Jn allen übrigen Actien-Gattungen wurde fast nichts gemacht und deren Course blieben daher nominell.

Eisenbahn-Prioritäts- Actien folgten der weichenden Ten- denz und s{hwankteu cbeufalls, doh lange nicht so beträchtlih, als Stamm-Actienz am meisten sind Berlin-Hamburg. von 914 bis 89 und Köln-Minden von 91 a 895 % gewichen. :

Unsere preuß. Staatsschuldsheine haben si<h von dem leßten Rückgang bis 714 % wieder erholt und bleiben heute a-73% % begehrt; kleinere Apoints als 1000 Rihlr. sind 14 a 2 % über No=- tiz bezahlt. Bauk-Antheile von 83 bis 85% %, dann wieder a 83 und“ heute a 85 % bezahlt.

Jn fremdén Fonds hat durhschnitili< eine Besserung stattge- funden ; so sind Sticgliß von 81 bis 82% %, 5% engl. russ. von 99 a 1005 %, Poln. Schaß von 644 bis 66% a 67 %, Litt. A. von 74! a 77 %, Poln. 500 Fl. von 65 bis 67 %, 300 Fl. Loose von 92 a 94 %, Poln, Pfandbr. von 903 bis 91% a 5 % bezahlt.

*

Hamburg, 15. Sept. Paris 1895. Petersburg 33% London 13. 63. Amsterdam 35. 75. Frankfurt 89%. Wien M Breslau 153. Louisd'or 11. 34. 34proz. p. -C. 76% Br, E Ns 95% G. Dän. 674 Br., 66; Gld. Ard. 75 Br. 3proz. 175 B. 17 G. Hamburg - Berlin 65 Br. Bergedorf 65 Gld. Altona-Kiel 86% Br., 864 Gld. Gl, Elmsh. 25 Br. R, Neum. 88 Br. Med>lenburg 335 Gld.

Jn Fonds und Actien geringer Umsaß.

Paris, 14. Sept. Die deutschen Verwickelungen, die Gäh- rung wegen der Wahlen und der Geldmangel drü>en auf unseren Geldmarkt; allein er zeigte si<h doch heute etwas besser. 3proz. 45%, 5proz. Anleihe 724, 5proz. alte 705, Bank 1645, Nordb: hn 380.

London, 13. Sept. 3pyroz. Cons. p. C. 86, a. Z- 86%. 32 proz. 865. Ard. 114. Pass. 25. 3proz. 22%. Bras. 758. Chili 86.

Bei geringen Geschäften blieben englishe Fonds sehr flau. Ei- senbahn-Actien sehr flau und vernachlässigt.

Amsterdau, 14. Sept. Ju Holl. Fonds war weder Handel no< Veränderung bemerkenswerth. Syan, ebenfalls unverändert. Port. etwas weniger fest. Russ. zu etwas niedrigeren Preisen an- geboten. Bras. fortdauernd sehr gesuht. 755, 3, Russ. Alte 981, Aproz. 77%, 4. Stiegl. 76%. 17. Oesterr. Met. 5 proz., 694, 25 proz. 365, 4. Péetu 165.

Holl. Junt. 445, %, # 3proz. neue 52%, 2%, X, 4 proz. ostind. 694, 35 Synd. 683. Span. Ard. gr. Piecen 8 Coupons 65. Port. neue 21, %. 4 proz. 2 N

Wechsel. Paris 56 G. Wien 325 G. Frankfurt 983. London 2 M. 11. 87+. k. S. 11. 95. Hamburg 35. Peterôburg 182 Gld.

Antwerpen, 13. Sept, Bei geringem Geschäft war die

Börse preishaltend. Belg. 5proz. 775, % 44proz. L 2tproz. 39. Span. Ard. 84 B.

Madrid, 9, Sept. 3pro?. 19%, #, 5 baar. (Nach der Börse 192, 7 Gld.) óproz. 10% Papier. (Nach der Börse 9% Gld.) Pas- sive 35 Pap. (Nach der Börse 35 Gld.) Ferdinands-Bank 59 Pap. Pariser Wechsel 5 Papier.

Markt: Berichte.

Königsberg, 14. Sept. Zufuhr war mittelmäßig. Wei= zen 60 bis 70 Sgr. pr. Schffl, Roggen 30 bis 36 Sgr., gr. Gerste 28 bis 32 Sgr., kl. Gerste 20 bis 29 Sgr., Hafer 15 bis 20 Sgr., graue Erbsen 35 bis 47 Sgr., weiße Erbsen 35 bis 45 Sgr., Kartoffeln 13% Sgr. , der Ctr. Heu218 Sgr., das Stho> Stroh 85 Sgr.

Mit dem seit länger als vierzehn Tagen, so wie hier, au in England eingetretenrn {<önen Wetter, haben si< die Aussichten für die Getraide-Aerndte daselbst ansehnlich günstiger gestaltet ; und die=- ser Umstand hat einen vortheilhaften Einfluß auf fast sämmtliche Wehsel-Course geübt, namentlich aber auf den londoner Cours, wel= her am 14ten d. sich wieder auf 6 Rthlr. 235 Sgr. gehoben hat, wozu heute lange Sichten beliebt geblieben. Lieferungs-Geschäfte sind jedo niht abgeschlossen worden , weil die Käufer natürli<h unter dem Kassenpreise kaufen wollen , und es an Abgebern oder vielmehr an Spckulanten à la baisse fehlt. Amsterdam in kurzer Sicht hat si eine Fraction gehoben, Langes so wie Hamburg in beiden Sichten ohne Veränderung bei nur mäßigem Umsaß. Dahingegen hat die wiener Valuta im Laufe dieser Woche wiederum eine bedeutende Rolle gespielt. Am 1äten d. von 93 auf 937 % gestiegen, mußte der Cours heute bei lebhafter Frage um 2%, also auf 955% erhöht werden, und selbs hierzu konnte die Frage niht ganz befriedigt werden, so daß sich ein ferneres Steigen mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit vor- aussehen läßt. Auch der Cours auf Petersburg hat seit unserem Züngsten 1 pCt. angezogen, und stellte si< heute auf 106 pCt., ver» mutblih, weil vorausgeseßt wird, daß unter allen Umständen Korn=- Abladungen von Rußland nah England stattfinden werden und da=- dur vortheilhafte Arbitragen in Aussicht gestellt sind. Ur Paris hat sich heute einige Frage gefunden. Augsburg und Leipzig bleiben beliebt. Auf Frankfurt a. M. geht seit einigen Posttagen wenig um, und wenn auch lange Sichten zu 56 Rthlr. 22 Sgr. zu lassen waren, #0 blieben doh kurze angetragen. E

Das Geld erhält si< an unserer Börse überaus reichli<, und Diskonto-Briefe sind zu 35 % nicht zu beschaffen, weshalb wohl an- \ehnlihe Summen zu_Darlehnen auf Fonds und Actien verwendet werden müssen.

Stettin, 16. Sept. Getraide. Weizen seit gestern ge- handelt : ganz s<were Waare in loco zu 68 Rthlr., 16 Wjpl. weißer \{les. 88pfd. ebenfalls loco zu 63 Rihlr. und 40 Wspl. weiß. poln, 90pfd. \<wimmend und, vorausgeseßt, daß der Schiffer noch nit Küstrin nah Berlin passirt, zu 64 Rth!r. Roggen, bei sehr wenig Umsaß, eher no< flauer als gestern ; leco nah Qualität 30 a 31 Rthlr., p. Sept. /Okt. für shweren 30 Rthlr. bez., p. Frühjahr für 82pfd. 34 Rthlr. noh zu machen,

Heutiger Landmarkt :

E U Weizen Roggen Gerste Hafer Erbsen 18 3 : -

24 i 12 Prei Pes 7 Weizen Roggen Gerste Hafer Erbsen ¿0 2 68 98 4 30 ‘96 a/28 18 a 17 46 a 50 Rihir, Spiritus aus erster Hand zur Stelle und us zweiter Hand ohne Faß 204 %, mit Fässern ist etwas zu 214 % gehandelt. Rüböl loco und pr. Sept. /Oktbr. 10% Rthlr.

Breslau, 16. Sept. Weizen, weißer 61, 65 bis 69 Sgr., gelber 57, 62 bis 66 Sgr.

Roggen 30, 334 bis 375 Sgr.

Gerste 264, 28 bis 295 Sgr.

Hafer 17, 18 bis 19 Sgr. E i

Rapps 70, 74 bis 76 Sgr. 20 Wspl. franco Kahn a 665 Rthlr. und 950 Schfl. ab Boden a 76 Sgr. begeben.

Spiritus 84; Rthlr. Brf. und Kleinigkeiten dazu bezahlt.

Rüböl unverändert.

Zink nominell.

Der Begehr für alle Getraide - Arten war heute gut, Roggen und Gerste wurden sozar um etwas besser bezahlt. a

Hamburg, 15. Sept. Weizen war gut gefragt und joo hl ti wieder A ca. 10 a 12 Rtólr. Crt.; 129 /133pfd Waare bedang zuleßt 145 a 152 Rthlr. Crt. pr. List. Ab ausrârts kein Geschäft. Roggen war still, loco 123 /128pfd. von 70--/2 Rthlr. Crt. zu notiren ab Pommern 123 /125pfd. auf 5Z4 9 Rthlr. Bco. Oerste fand zu steigenden Preisen Abnehme 3 loco neue Saale- bedang zuleßt 106/107pf>. 88 a 9 Rthlr., ate 105/106psd. \{hwinmmend und loco 82 a 85 Rthlr. Crt. Ab auswärts wurde fein Geschäft bekannt, Hafer still und unveräwett. Bohnen und Wien ohne Geschäft. Erbsen bedanga loco 100 a 105 Rtblr. Crt. pr. Last bei Kleinigkeiten. NÑppsamen ward loco für England zu 110 Rthlr. Bco. pr. Last außefaust. Ab Westküste

Holsteins ward zu diesem Preise angeboten.

Mit der heutigen Nummer dd Staats-Anzei- gers wird Bogen 172 der Verh-ndlungen zur Verein- barung der Preuß. Verfassung Petitionen enthaltend, ausgegeben. j A

Oru> und Verlag der De>erschen eheimen Ober-Hofbuchdruerei, Beilage

dd

IÙUY at h Be Mle.

] Darmstadt. Kammer-Verhandlungen.

Nusland.

Amtliche Publicationen.

Sessen und bei Rhein.

Frankreich. Paris. Großbritanien und bindung mit Rom,

Vermischtes. diplomatische

Qguiag 9 Ï : : Louis Blanc und die Times, Das deutsche

Tagsayung. Beschwerden Radetky's Berichte aus Genua und Neapel, Vermischtes. Ber n. Bedin

der österrcichishen Vermittelungs - Annahme. + Dedingung neuen Bundes -Entwurss. {chen Gesandtschaft.

P. Annahme des Bekanntmachung der französi- Uhren - Fabrication,

Neuenburg. Proclamation des Großherzogs. Eiseubahn - Verkehr.

up S S A 22A A B E: 2 A M 27 s

llihtami

299 â 2 A Denutfscl

Hessen und bei Nhein. (Darmst. Z.) Die beute erschienene Nummer tes euthält das Geseiz, tel! Rechte der wegen politischer Vergehen Vi

„XU dia 1UL. ¿c

L 91 2 TET STOE MRPOCA L A O A E 1A Or I I “E E E O I-T

licher Theil.

Zur Vervollständigung de1 Vergehen Verifiheilten bereits dur<h Unser Edikt vom thätigten Milde haben Wir 1 1 ul i verodnet und verordnen, wie folgt: Art 49, März 1848 wegen eine

. Ulle diejenigen, n ens oder Vergehens zu beeintrachtigt

3 Staatsbürgerrechts lle geseßlichen Folgen der gegen Dasselbe gilt von rgchens bis zum Tage 1 | der Jnstanz absolvirt worden sind. lich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmdl\tadt, atn 24, Juni 1848. ; h

worden sind, sollen wiederum eingeseßt sein, so wie überhauy sie erkannten Strafen hiermi

denen, welche wegen eine des obengedachten Edikts vo1

ejeittat werde

1 4 1 MN 5 kro 4 4 , olitischen Verbrechens oder

Ludwig.

(Kass. Ztg.) Jn der gestri= de - Versammlung eröffnete der Präsident der er von dem gewesenen Kriegsminister, General einem Schreiben. ersu<ht worden sei, derselben den , erwiesene Vertrauen abzustatten ; der Oeneral füge hinzu, daß zwar allerdings der Wirkungskreis des gewissen Bestimmungen der Verf.-Urkunde eine übrigen Ministerien sinde, ohne deshalb do weniger Verantwortlichkeit zu haben z jedo<h bemerke er zur Berichtigung falscher Gerüchte, daß er nur in Folge seiner ange- griffenen Gesundheit zurü>getreten sei, Der Präsident nahm hieraus Veranlassung, zu zeigen, wie wünschenswerth eine Abänderung oder autheutishe Interpretation des betreffenden $. 107 der Verfassungs- selbst darauf antragen, wenn ihn Ç derer übernahm es,

gen Sizung der Versammlung, da v. Bardeleben, in aufrihtigsten 2

Kriegsminijte:s in größere Beschcänkung,

Urfunde sei, und seine Stellung nicht dar einen entsprehenden Antrag in einer der nächsten Sihungen einzu- Man \<ritt hierauf zur Berathung des Berichts über den Namen der Regierung nahm

moe gern

an verhinderte,

Rekrutirungs - Gesecß- Entwurf. Hr. Regierungs-Assessor v. Winzingerode an der Berathung Theil. der Ausnahme

standesherilihen befämpfste diefen Antrag, 1 Henkel, Knobel, Pfeiffer dafür Bergk, Thon uud v. Schenk 15 Stimmen verworfen wurde, des $. 29 (Stellvertretung). iber, wobei namentli hervorgehoben Verfassungs-Urkunde eingeführte fen fönne, wurde ein Antrag Borlage eines Gesehes zu er=- m $. 40 der Verfassungs- 3 Stimmen angenommen. auf in eine vertrauliche über,

ber Prinzen des Hauses und der Kriegsdienste, Der Regierungs-Kommissar welcher, nachdem die Herre1 Herren v. Waib, gesprochen hatten, gegen lach beantragte die einer sehr lehhaften Debatte hieri wurde, daß man die 15 Stellvertretung nicht des Herrn Ziegter : die suchen, wodur die bet: effende Be Urkunde aufgehoben werde, mif « Die öffentlihe Sißung ging hier

I. dagegen Herr Gund=

fo beiläufig aba

P 4114/4 4 JLegnterung um

Der heutige Moniteur 1) Dekret, welches dem National-Versammlung nicht nes Spezial - Dekrets noch jen Gesehe votirt habe. Departement®ê=

Fraukreich, Paris, 13. Sept. enthalt folgende aniliche Publicationen : französischen Volke anzeigt, daß si die N früher auflöse, als bis sie die mittelst eie bezeihnenden sogenaunten organm]d>

3 zusammentretenden te 1- Versammlung vom 9. Septem= ster - und Patent= fal - Ausgaben Arbeiter zu erhöhen. (Orne-Departement) Gewerbe und Ma=- reiben des Justiz= Republik, um sie zu Heshworenengerichte August hat die Na- [hem es unter vorzulegenden die ihnen nicht belieh= [t selbst bis auf die der zu den lebhaftesten Re- ublik will, daß die richter=- tiven Einfluß frei bleibe.“ welches lautet: haft. Jm Namen des französischen mmen und der Chef olgenden Jn- Arbeiters in Manufaktu- ag nicht überschrei- tlihen Behörden werden die auf die Natur des Judustie- nöthig werden dürften. Ar= f den Gebräuchen und Abkünf= . März 1848 septen, keine Aenderung der diesem Dekret und

2) Defïfret, welches den nächsten Conseils laut Beschluß der National ber gestattet, die Grund - Steuern durch Zusaß - Centimen zur für Volksunterriht und Beschäftigung brodloser 3) Dekret, welches in der Stadt L die Gründung einer berathenden Kammer für nufaktur - Angelegenheiten genehmigt. Ministers Marie an sämmtliche Präfekten der belehren, wie sie bei Zusammenseßung der neuen C zu verfahren haben. 7 tional - Versammlung das Recht äuf gehoben, der Monarchie den Präfekten zustand, Kandidatenlisten diejenigen Bürger zu streichen, Dies hieß den Einfluß Justizpflege ausdehnen, clamationen Veranlassung gab.

lihe Würde von allem administra fret rüsihtli< der Arbeitsstunden, Republik : Freiheit, Gleichheit, Brüders Die National-Versammlung hat angeno der Vollzichungsgewalt promulgi Die Arbeitsdauer des ölf Stunde auf den T

, Personal -, Thür -, Fen Dedung ihrer

a Ferté-Maré

Es heißt darin : aus den ihnen

der Staatsgewa ein Mißbrauch,

„„ Französische

rt hiermit ein Dekret f

ren und Fabriken darf zw ten, Artikel 2. Reglements der öffen Ausnáhmen- bestimiäen, die in Rücksicht aweiges oder unvorhergesehener Gründe tifel 3. Durch gegenwärtiges Dekret da ten, die für gewisse Judustriezweige \ weniger als zwölf Stunden Arbeitszeit fest widerfahren. Urtifel 4. Jeder Fabrikherr, dem laut Artikel 2 damit zu verbindenden Reglement

<on vor dem

T27 en

E

handel, ist mit 5 bis 100 Franken zu bestrafen, Diese Strafe tritt ür jeden Arbeitsmann einzeln gere<hnet ein, d. h. so viel Arbeiter, so vielmalige Strafenz do< darf die Gesammtsumme der Strafen tausend Franken niht übersteigen. Dieser Artikel findet natürlich auf obige Ausnahmen örtlicher Gebräuche und Abkünfte keine Anwendung. Artikel 5. Der Artikel 463 des Strafgeseßbuchs kann stets angewandt werden. Artikel 6. Das Dekret vom 2. März, insoweit es die Fest- stellung der Arbeitsstunden betrifft, is abgeschafft, So berathen zu Paris, am 9. September 1848.“ 6) Defret, welhes 41 Städten neue Maire’s und Adjunkten giebt. 7) Bekanntmachung für den Groß- handel, wonach die Handelssperre längs des östlichen Gestades des La Plata-Stromes, das General Oribe beseßt hält, noch fortdauert. Nur in den übrigen Gegenden diejes Flusses sei die Sperre ge- hoben. $8) Anzeige des Ministers des öffentliben Unterrichts, daß die bisher ziemlich geheim gehaltene Louvrebibliothek dem Publi- fum vom 15ten d. M. von Morgens 10 bis Nachmittags 4 Uhr mit Ausnahme der Sonn - und Feiertage geöffnet ist, Diese Bibliothek wurde 1796 im Luxembourg für das Direktorium eingerihtet, Napo leon verlegte sie in die Tuilerieen, von wo 11e 1814 nah dem Louvre übertragen wurde, Sie zählt etwa 80,000 Bände, 311 werthvolle Handschriften, vortreffliche Studien für Militairs und eine Menge sonstiger Denkwürdigkeiten aus der ersten Revolution. Man findet einen genauen Nachweis über den Znhalt dieser Bibliothek in einem

| Kataloge, der nicht wentger als 39 starke Bände zählt.

Das Journal des Débats protestirt gegen einen Zustand,

| in welchem die Presse nur no< dur ihre eigene Zurückhaltung und | die Mäßigung der ausübenden Gewalt geshüßt sei. Dasselbe Blatt

rü>t den Wunsch aus, man möchte in Zukunft uicht mehr gegen die *eptembergeseße deflamiren Der Constitutionnel protestirt

falls und sagt unter Anderem: ¿Zür uns Publizisten sind die hle 1 Gesetze besser als gar feine. Das Bien public be- erft, indem es seinerseits die Regterung tadelt: Freiheit sei blos

für die Zaghaften gefährlich z sie sei wie Dampf und strebe nach

Ausdehnung ; sie sei die bewegende Kraft der Gesittung, und explo- dire nur unter zu starkem Dru>e, Die Regierung müsse Kraft ha- ben, um gegen die Anarchie zu fämpfen, allein diese Kraft dürfe feine andere als die des Gesehes sein. Emil von Girardin er-= flärt seine leßten Jllusionen für vershwunden; er sehe nun ein, daß er vergebens auf die National - Versammlung geho}, und ziehe sih jeßt von der Presse zurü. Die Zeit aber, welche er außerhalb des Blattes zubringe, würde demselben später nüßzen und frommen, Er glaube übrigens nicht an eine lange Dauer des Bela- gerungszustandes. Die R eforme schildert die Volisvertreter als Be- trüger, welche ihre früheren Eiflärungen an die Wähler Lügen straf= ten und ihren Eid brächen, der Republik treu zu sein. Die De- mocratie pacifique sagt, es habe der National-Versammlung an Muth gefehlt, den Vorschlag des Herrn Crespel - Latouche anzu- nehmen, welcher die Ausübung des gewöhnlichen Geseges während des Belagerungszustandes zurückgeführt hätte. Auh Galignani's Messenger mißbilligt es, daß die National-Versammlung ‘das Loos der Zeitungen der Willkür der vollziehenden Gewalt überlasse. Der National meint dagegen, den Beschluß vertheidigend, der Belage- rungszustand müsse doch bald aufhören, und es werde dann auch jene Maßregel zurü>genommen werden, da im Allgemeinen Ruhe herrsche und das Vertrauen zurüctkehre; mit dem Nebel müsse au<h das Heil- mittel verschwinden,

Grof:britanien und Jrland. London, 12. Sept. Die Parlameuts - Akte, welche die Königin in den Stand sebt, diplomatische Beziehungen mit dem Papste anzuknüpfen und aufrecht zu halten, hat am ten die Königliche Zustimmung empfangen. Sie enthält nur drei furze Klauseln; die eine derselben enthält die oben angedeutete Ermächtigung; die zweite bestimmt, daß kein Geistlicher den Posten eines päpstlichen Gesandten in London bekleiden soll, und die dritte verfügt, daß nichts in dieser Arte irgend einem der jeßt zur Aufrehthaltung der Suprematie der Krone in Kraft befindlichen Gesetze zu nahe treten soll.

L, Blanc hat an die Times ein langes Schreiben gerichtet, worin er Aeußerungen derselben über sein System, üher die Natioial- Werkstätten 2c, erläuternd zu berichtigen sucht.

Die Herren C. J. John's Söhne machen in der Hamburger Börsenhalle folgenden Rechenschafts - Bericht über den sür das deutsche Hospital in London abgehaltenen Bazar unter gleichzeitiger Danksagung an alle Unterstüßer des Unternehmens bekannt :

„Uns is vom Comité des deutschen Hospitals in London der angenehme Auftrag geworden, allen gütigen Beförderern des zu Gunsten jenes Hospitals abgehaltenen Bazars, der sowohl durch überaus funstvoll verfertigte Arbeiten, als dur andere Gaben, für einen der {önsten und anziehendsten Englands erklärt worden, - den innigsten und wärmsten Dank abzustatten, und halten dieselben, in- dem sie die ihnen übertragene angenehme Pflicht hierdur< erfüllen, es für angemessen, im Nachstehenden einen Auszug des betreffenden, oon Herrn Pastor Walbaum in London, Ehrensecretair des gedachten Comité's, ihnen gewordenen Schreibens folgen zu lassen.

Daß wir diesen Dank nicht {on früher dargebracht haben, hat ledigli darin seinen Grund gehabt, daß wir denen, die eine so leb- hafte und thätige Theilnahme an dem Unternehmen bewiesen haben, auch einen möglihs genauen Bericht über das Resultat desselben \huldig zu sein glaubten, den wir aus vielen Gründen nicht eher zu liefern im Stande gewesen sind. Der eigentlihe Bazar faud am 30. und 34. Mai und 1. Juni statt, und zwar in dem Reithause der Königl. Kaserne in Hyde-Park, ein Ort, wel<her von den hohen Damen, die den Bazar patronisirten, als der günstigste für solhen Verkauf ausersehen, durch die gütige Vermittelung Sr. Königl. Hoheit des Herzogs von Cambridge, Präsidenten der Anstalt, von Jhrer Majestät der Königin für den Zwe> hergegeben war. Das Reit- haus selbs war auf das geshmad>vollste ausgeschmü>t, mit den Wappen Englands und deutscher Staaten und Städte verziert und die Ausstellung der zum Verkauf dargebotenen Gegenstände mit geringer Ausnahme Erzeugnisse deutscher Kunst übertraf durch ihre Mannigfaltigkeit uud Pracht Alles, was in solcher Art in Lon- don veranstaltet worden, so daß wir zu der Hoffnung des allergün- stigsten Erfolgs uns berechtigt halten durften. Wenn nun das Re- sultat denno nicht völlig solhen Erwartungen entsprochen hat, so lag der Grund davon siher niht in einem Mangel an Thätigkeit weder von Seiten der Damen, welhe zu einem Comité zusammen- getreten waren, um die erforderlihen Vorbereitungen zu machen, noh von Seiten der Damen des höchsten Adels, wel<he si< in Verbin- dung mit jenen der niht geringen Mühe des Verkaufs mit der auf- opferndsten Freundlichkeit unterzogen; sondern die Ursache davon ist lediglih in Umständen zu suchen, deren Aenderung durchaus nicht in menshli<er Hand lag, nämlich theils in dem Dru>e der Zeiten über= haupt, theils in dem ungünstigen Wetter jener Tage und ganz be- sonders in dem Umstande, daß durch den zwei Tage vor Abhaltung des Bazars erfolgten Tod der Prinzessin Sophia die das Unterneh-

verhindert wurde, den Bazar, wie ein um so größerer Verlust er- iele der vornehmen und reichen Der Erlös aus dem Verkaufe der f etwas über 1800 Psd. St.z; bedeutende Anzahl zum Theil sehr werti- so wurde nah einigen Wo-

men begünstigende Königl. Familie versprochen, zu besuchen, woraus uns wuchs, als dadur zuglei seh Welt demselben entzogen wurden. angegebenen drei Tage b da indessen eine ni<ht un voller Sachen unverkauft geblieben war, hen ein zweiter Bazar im Garten des Hospitals gehalten, und von dem, was daselbst übrig blieb, ist ein Theil seitdem unter der Hand verfauft, für das Uebrige sind Verloosunge äußerungen eingeleitet worden, so daß das 2400 Pfd. St, belaufen wird, von welher Summe jedo< ein Kosteno betrag von reihli< 700 Pfd. St. abzuziehen ist, denn leider is un= ser viermaliges Gesuch um Erlassung der Eingangssteuer, die gegen 130 Pfd. St. beträgt, obgleih durch die allerhöchsten Personen die- ses Landes unterstüßt, ohne Erfolg geblieben. Bazar, wie der unsrige, nah dem Urtheile weniger ungünstigen Umständen eine Einnahme St. geliefert haben müßte und würde, so haben wir do< unter den obwaltenden Verhältnissen allen Grund, mit dem genannten Resultate sehr zufrieden zu sein, da es uns in den Stand geseht hat, den größe ten Theil der no< von der Gründung her auf der Anstalt lastenden Schuld abzutragen, und freuen wir uns von ganzer Herzen, den Vie- len in unserem lieben Vaterlande und besonders auch in Jhrer Stadt, welhe den Bazar mit so reihen und funstvollen Gaben ausgestattet haben, mit unserem innigsten Danke die Versicherung geben zu fönnen, daß durch ihre Hülfe das Bestehen und Gedeihen einer Anstalt fester gegründet is, die sih als ein e<ter Freund in der Noth bereits an vielen Tausenden unserer armen und kranken Brüder und Schwestern bewährt bat, deren dankbare Herzen Gottes besten Segen auf ihre fernen Wohlthäter herabflehen. :

Wir bitten die verehrten Besörderinnen und Beförderer des ge- dachten Bazars, diese herzlich gemeinten Dankesäußerungen freundli<h entgegeu nehmen zu wollen. ““

elief si< au

n und anderweitige Ver=- Ganze si< auf 2300 bis

Obwohl nun ein von Sachkennern, unter von 3 bis 4000 Pfd.

Sihung vom 9, Sept. 0 Stimmen im ersten Skru- Die Wahl des Archi Ein Schreiben dcs berichtet von on Tessin aber ‘’ Note des Feldmars früheren unbe- Namentlich rügt er es, genommenen Dampf- Hinderniß wieder=

Schweiz. Tagsaßung. Oberst Buchwalder wird mit 2 tinium zum Oberst - Quartiermeister gewählt. vars wird den neuen Bundesbehörden überlassen. eidgenössishen Commissairs Kathri im Kanton Tessin einer vom 1, September datirten, dem Staatsrath v erst am Aten zur Kenntniß gelangten „groben welche nur cine Wiederholung der ) rfe und Beschwerden sei. daß nah siheren Berichten die von Garibaldi weg \chiffe mit Beute aus österreichischen Orten ohne 1 Gestaden des Lago maggiore landen und aué» aribaldi gefangene österreichishe Solda- uno daß in jenem Kanton stets laut dem Nouv. Vaud. den gen Nachrichten aus anfung ihrer Dienste

shalls Radebky, gründeten Vorwü

holt an tessinische1i schiffen, daß etwa 20 von G ten in Tessin zurückgehalten werden, Der Vorort hat

daß er in Folge der günsti Tessin die eidgenössischen Commissaire unter Verd zurückberufen habe.

Sihung vom 9. September. send und erklärt seine leßten Sihungen. daselbst in Folge der blifaner stattgefundenen Unruhen, Eine Zuschrift de Abgang eincr Exp General Filangieri, Man zweifle gar nicht von einem geringen Wider pen sollen bei Reggio gelan in den Händen der Neapolitaner sein. des Generals Dufour über ben Sonderbunds- Feldzug wird verdankt und die darin enthaltenen Andeutungen über die Uebelstände im \<weizerischen Heerwesen sie au<h den neuen

fouspirirt werde, Ständen angezeigt,

Glarus is wieder anwe=- Zustimmung zu den Beschlüssen der beiden <weizerishe Konsul in Genua meld erhaftung der exaltirten Repu Zerstörung der Polizeigebäude 2c. August zeigt nun den

ungeseßlihen V

s Konsuls in Neapel vom 31. edition nah Sicilien von etwa 12,000 Maun unter worunter au das 3te und Ate Sdhweizer-Regi- am guten Erfolg derselben und set Die Trup=-

stand der Sicilianer überzeugt. det uud das Fort von Messina also no<

(S. Paris.) Der Bericht

eidgenössischen Kriegsrathe î übermitteln soll. Dem Kriegsrath ein nachträgliher Kredit von 1000 Fr. Kriegs - Raketen fünftiges Jahr Den Schluß der Sigung füllt no< die Berathung über die Note des Feldmarschalls Radeyky an die Regierung vo aus, worguf die Regierung von Tes wortete und die Unbegründetheit seiner Beschwerden wiederholt nah= wies. Tessin seßt die Falschheit der an Radebky gemachten Rap- porte näher aus einander, rechtfertigt das rung, welher auch der soloturnisch zinger ein günstiges Zeugniß erthei wie Baselland, Freiburg, besonders Genf, tas Oesterreichs sehr {arf beleuchtet, w Zürich die Sache dem Vororte zu qutfindender, der Würde der Schweiz angemessener Erledigung überlassen. Montags mbardischen Flüchtlingsangelegenheit, Dienstags Erklä- sverfassung, Einführungsdekret derselben 2c. g in Fraubrunnen zur Feier der Annahme.

y abgetragen werden joll.

sin unterm 5. September ant-

j Benehmen seiner Regie» e eidgenössis<he Commissair Muis [t. Nachdem noch mehrere Stände,

ird endlih auf den Antrag von

Behandlung der lo rung der Annahme der Bunde und Mittagessen der Tagsaßun

Bern, 11. Sept. dem eidgenössischen Konsul unterm 4. September die men hat, unter dem Vor gen Unterhandlungen vorschlagen zu können. (Frkf. J.) Bundesentwurf als angenommen erklärt, 12 Uhr) verkünden unsere Z nachbarten Staaten. den benachbarten Kantonen erschüttert. birge dur<h Freudenfeuer die Schweiz nun ein enger der Himmel, daß die Hoffaungen, werden, si realisiren, denn Einigung un außen und innen thut noth mehr als je.

Der Kleine Rath hat auf die erhaltene Anzeige, <ung der französis

(3. Z.) So eben trifft die Nachricht von ate in Mailand hier ein , - daß Oesterreich französish-englishe Vermittelung angenom behalte, selbst die Grundlagen der diesfälli«

Heute Vormittag is der neue und bereits jeßt (Mittags wölspfünder diese Nachricht auch den bee brochen wird die Luft dur<h Salven aus Heute Abend sollen die Ge- alles zum Zeichen, daß verbundenes, ein einiges Land sei. Gebe die auf dieses Ereigniß gebaut d somit au Kräftigung nah

beleuchtet werden,

ft vom. 1.

en Gesandtscha Yao e französische

Legalisation 6 Vorort gewendet und de hohen Sporteln nachgesucht. Die Uhren - Fab Die meisten und

daß laut Bekanntma September an ein Paßvisum 3 Franken kosten soll, si< an den wendung zur Ermäßigung dieser

Neuenburg. hier und in der Umge ter, welhe die Reiseko können, bereiten si< zur dahin abgereist. brikanten si< da

rication gebt besten Arbei= < bestreiten viele sind {on l viele Fas

(Bern. Ztg.) end sehr flau. en für si< und Abrcise nah A st vorauszusehen, siedelt haben,

merika vorz wenn einma ; selbst ange e Geschäfte dahin von