1848 / 194 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

n folgende Antwort : ekannten An-=

weren Zeit necisden Na-

der Deputatio Ausdru> der Mir längst b Person und der au in dieser triotishen Gesinnungen der ru

haltenen Wünsche werde Jh und so viel

Se. Majestät ertheilte

„Es freut Múd, hänglichkeit an Meine abermals bewährten pa R der Adresse ent ] Ministerium deren s{leunige <ende Erledigung auftragen.““ (Bresl. Ztg.) Der russishe Botschafter Die meisten anderen ebenfalls in Kürze er- inister Kraus, Dr. Fürst Schwarzenberg , mit

und Meinem als möglich

den Wünschen ent}pre Olmüß, 10. Nov. em is bereits hier angefommen. des diplomatishen Corps werden estern Nachmittag sind die Mayer , Dr. Helfert , so wie Train na< Wien gereist.

Graf Med

Bach, Dr. einem Extra-

Sachsen. tigen Tage ationen des das Ministerium

1) Hat das Reichs - Ministerium i Reichstags - Abgeordneten Biedermann machten Interpellation an die Königl. \ des unterm 28. August 1848 an die Stände ergangenen, 3 werk betressenden Dekrets eine Mittheilung ergehen lassen ? Fall, 2) welcher is der Juhalt und welche ist die Form ial-Mittheilung ? 3) Wie hat die Königl. sächs. Regierung -— 11. Interpellation der Ministerien des Aeußeren, der Finanzen und des Kriegs darüber: 1) Wie stark ist das Truppencorps, w sähs,Staatsregierung ausErsucben de und thüringischen Lande eingelegt hat? lide Gesamumtaufwand an Offiziersgagen, an esem Truppen-Corps 2c, ?

Auf der heu- anden si< folgende zwei Derselbe intcrpellirt I.

Dresden, 10. Nov. (D. A. Z.) gordnung der zweiten Kammer bef Abgeordneten Wehner. des Aeußeren darüber :

n Folge einer vor kurzem von dem in der National - Versammlung ge- ächsische Staats - Regierung wegen

deutshe Verfassungs Und, wenn dies der dieser Reichsminister sich darauf zurü>geäußert ?

s Neichsministeriums in die alienbur 2) Wie hoch beläuft sich der täg- Löhnung, an Zulagen, Ver- er verlegt und wer über- nd? 4) Waun wird die Staatsregierung dieses Truppen-

wegen dessen Zurückberu- velaufen sich die Kosten des 6) Werden diese Kosten von den Bundesmatrikel von 1842 odcr 7) Wie hoch beläuft \si< der Antheil, welchen

pflegung 2c. bei di trägt diesen Aufwa Corps zurü>rufen und hat die Staatsregierun fung bereits Schritte gethan ? deutschen Reichsfriegs mit Dänemark? einzelnen deutschen Bunde wie sons aufgebracht? Sachsen beizutragen hat? Zur Begründung der Es wáre nicht so übel, wenn Minister einen Siß Der dasige Reichsminister Mohl her habe die Reichsjustiz die An- gelernt und der sächsischen Regierung ge- in Frankfurt halte er um so bedenk- Dresdner Journal gesagt hätte, arnen, er habe den Anstoß zur Be- Abgeordneter Wehner, seine An- ur National-Versammlung arteirollen über-

5) Wie hoch

sftaatcn nach der

ersteren Interpellation sagt der Abgeordnete : in der Kammer hätten, das beweise Frankfurt. Klub des Augsburger Hofes, von dort elegenheit in Sachsen kenuen Auch jene Interpellation licher, da der Jnterpyellant im ein Recht, die sächsische Regierung zu w wegung in Sachsen gegeben, sicht über die Stellung der einzelnen Staaten z habe, so komme das daher, weil sich die P Diejenigen, welche früher von der Einheit führten sie jeßt immer im Munde. es so aufrichtig mit der deutschen Cinheit hätte man gar nichts dafür gethan, das bot der Geldausfuhr, die Huldigung der Soldaten, die neue- re Umstände, Wer sich berufen fühle, für die deutsche i Oesterreich und Preußen anfangen, Wie man die ónne man eben so von einer ellation durch

ganz geändert haupt geändert hätten. lands nichts hätten wissen wollen, könne aber nicht glauben, vaß man. meinte, denn in den zeigten wohl das Ver ren wiener Ereignisse und ande Einheit zu wirken, der möge b olitik eine Winkelpolitik genannt, k Seifenblasen-Politifk sprechen. Aeußerungen des Ministers von den P

großen Staaten

Eigentlich könne er seine Juterp fordteu als erledigt betrach- n dieser Kammer no d. Pfordten entgegnet hier- was er gestern in derz ersten Kammer Zustiz sei eine Abschrift des Pro- Verhandlung der zweiten Kammêx verlangt die stenographischen

die g:strigen ten, allein es schade nichts, wenn diese auch i mal zur Sprache kommen. auf, daß er nur wiederholen könne, Vom Neichs- tokolls von der betreffenden | worden, er habe nun darauf, um völlig zu genügen, über jene Verhandlung hingeschi>t und später as ex sagen könne.

Staats-Minister v.

gesagt habe, Minister der

Mittheilungen Protokoll nachgesendct, das sei Alles, w Tzschirner das Wort: Da ex vernommen, schriften dem Reichs-Ministerium mitgetheilt worden scien, so über seine damaligen Aeußerungen eine Eiklär die früher darauf gedrungen, daß der Negierung unbedingt

Hierauf crhäit daß die stenographi- schen Nieder \ sehe er sih veraulaßt, Er hätte zu denen gehört, die Beschlüsse der National-Versaminlung von anerkannt würden. Er hätte diesis Prinzip aufgestellt, weil Volks - Souverainetät \ nicht mehr rcin ‘gelten, 1 ihren Zwecken,

sondern die Rechte sühre sie Mit dieser könne er nicht streiten und ewand umnehmen, denn er würde schr komisch darin aus- lle er auf den Bänken sißen, von denen Unterstaats -Secre- Gerade Biedermaun hätte dagegen gesprochen, daß die zu einem Staatsante Beförderten einer neuen Wahl unterworfen wür- den, tas sei keine Anerkennung der Volkssouverainetät. Für die Freiheit habe man nichts gethan , es scheine fast, bei seiner Partei verantwortlich gewünscht, eine Polizeigewalt zu haben,

nur im Munde möge nicht ihr sehen z no< wo taire geholt würten,

als ob die Centralgewalt, die er nux geschaffen worden sei, um Wie wüde es denn nun stechen, es wä:e dies möglih, wenn au<h nah Sachsen Einmarsch sremder Truppen ver- ordnet würde? Das könne er nicht wünschen. Staats-Minister v. d. Pfordten: davon gewesen, daß ein deutsher Soldat, der niht Sachse si, nach Er sei überzeugt, daß das nie geschehen werde, Es wäre bei uns nicht nöthig, die Ordnung mit der Spiße der Bajonuette aufrecht zu erhalten. Sollten in Sachsen Bestrebungen gegen das Geseh vorkommen, so würde diejenige Gewalt, die innerhalb unserer Gränzen stehe, ausreichend sein, um dagegen zu schüzen, habe die Regierung ihre Ansicht ausgesprochen, würden entweder vom Standpunkte der Einheit oder Freiheit lLeurtheilt. Dieser \chroffe Gegensaß aber werde sih bald auzgleichen, denn auf die Dauer sei weder wahre Einheit ohne Freiheit, no< wahre Freiheit ohne Einheit möglich. Ein einzelnes, in der Mitte von Deutschland gelegenes Land, wie Sachsen, das A ta btentig den polliishen Zustand des übri- j ebrigens könne nicht behauptet werden, daß die Centra!gewalt die Absicht habe, die Freiheit zu rve Abg. S ch Boy Er wäre seiner früheren Ansicht treu geblieben, Er hätte nicht für die Ein- heit ges<wärmt und schwärme auch jeyt nicht dafür, weil er einsche, da rei zu nich!s führe, Er freue sich aber, daß Abg. Wehner und seine Genossen jeßt seiner Meinung seien, Abg, Meßler spricht si< warm für die Einheit aus. und bemerkt, wenn man guch mit manchen Beschlüssen der National- Versammlung nicht ret zufrieden sein tönne / deutsche Einheit verwerfen. die deutsche Verfassang sein, wenn sie au<h mangelh <hirner: Die Majorität der Nationalversamml aus, Deutschland staik nach inneu zu habe schlüsse nicht, ja, denen aller fanischen ur C land Republik wäre, j Abgeordn. Wehner er sein als die deuts: ine Beschränkung x für die öffentlihe Ordnung die jene enthielten. n den Abgeordneten Me ten. Znterpellation übergeht. n Buttlar die Zahl jener -Kommissar Siegmann vor dec Hand noh nicht genau angegeben werden Rechnungen noch nich Staats-Minister von Buttlar: s-Ministeriums vom t 4 Staats-Minister von der Pfordtenz:

Es sei bisher niemals die Nede

Sachsen kommen solle.

Hinsichilich der Centralgewalt Die Mafregeln derselben

gen Deutschlands theilen,

, so dürfe man doch nicht die arts dazu würde immer aft gusfalle. eniger darauf eine Gewalt

Und ein Schrit

en zu machen, sondern mehr, Abgeordn, Mehler: So sehr \{le{t seien die Be- die Grundrechte des deutschen Volkes tönnten ic sie seien sogar besser als die englischen, 1d besonders die der französischen Republik. Auch wenn Deutsch- würde es nicht bessere haben. j meint, die englischen Grundrechte würden doch den, ja selbst die sächsischen seien vorzüglicher, (Versammlungen unter freiem Himmel können und Sícherheit ver- Es entspinnt sich no< eine ler und Helbig, worauf man auf Punkt 1 giebt Staats- ruppen auf 5981 Mann an. Punkt dahin beantwortet, daß

Länder messen,

da ihnen e bei dringender Gefah boten werden) fehle, Debatte zwische

2 wird vom Regierungs

ie Unterhaltun be N g sendet- seien. Auf Punkt 3 Kosten würden nach einer deutschen Reiche getragen wer-

Mittheilung des Reic ns : Die Regie-

1044

rung hätte die Truppen-Corps nicht fort befehligt, könnte sie also auch niht zurü> befehligen. Der Befehl zum Ausmarsche hätte in der Kompetenz der Centralgewalt gelegen, und die Truppensendungen wären wohl im Interesse jener Staaten geschehen , diese hätten daher eigentlih nur um ein Zurücßzichen derselben einzukommen. Auf Punkt 5—7 antwortet Staats- Minister Geor gi: Darüber wäre der Negierung gar nichts bekannt, sie wisse nur so viel, daß im Budget der Central - Gewalt auf die Monate Sep- tember bis Dezember die Kosten des schleswigschen Krieges nicht mit dabei berüsichtigt seien. Abgeordneter Wehner : Die leyte Auskznft freue ibn, es wäre vielleicht möglich, daß die sächsische Kasse dabei gar nicht in Anspruch genommen werde. Ueber Punkt 2 hätte er doch geglaubt, daß man eine nähere Auskunft erhalten sollte. Bei Punkt 4 hâtte er die Frage ganz allgemein gestellt, Wenn die Truppensendungen im Interesse jener Staaten geschehen, so könnten dieselben au die Truppen bezahlen, Und die sächsische Regierung könnte do<h aufmerksam darauf machen. Durch Gewalt richte man nichts gegen die republikanischen Gesinnungen aus, gegen diese sei das beste Mittel, daß die Regierung sparsam und gut re- giere, Negierungs-Kommissar Siegmann entgegnet nochmals über Punkt 2 feine Auskunft geben zu können , bemerkt aber, daß der Aufwand derselbe sein werde, wenn sie im Vaterlande wären. Staatsminister von der Pfordten äußert noch, daß die Regierung der Centralgewalt hätte Folge leisten müssen, ein Grund zum Widerspruch sei nicht da gewesen, und nur der Nationalversamm- lung stände die Kontrolle über die Maßregeln der Centralgewalt zu, Uebrigens seien ja dic Motive nichi bekaunt, es könnten sehr gute sein, Man möge an den ein- zelnen Schritten nicht zu viel mäteln, sonderndas große Ziel der Einigung im Auge behalten. Die Einigung Deutschlands müsse von Europa anerkannt weiden, das würde man verhindern, wenn man immer im Junern die Centralgewalt zu shwächen suchte, Auf die Dauer wäre es gar nicht möglich, tie deut- he Freiheit zu unterdrü>en. Durch die Einheit werde die Erreichung der Freiheit erleihtert werden, Abgeordneter Wehner spricht noch den Wunsch aus, daß es der Centralgewalt ans Herz gelegt werde , die Freiheit zu be- wahren. Man hätte wohl Grund zu Mißtrauen, nachdem man 30 Jahre getäuscht worden sei. Abgeordneter Tzschizner spricht sich gegen die Beseßung mit Truppen in jenen Landestheilen aus, wogegen Abgeordneter Meyler die Centralgewalt in Schuy nimmt, Hierauf Schluß der Debatte, Do0- tann die Berathung eines auderweiten Berichts über die Auswanderungs- fráge, wobei die Kammer den Beschlüssen der 1, Kammer beitritt. Ferner hat in der heutigen Sizung Abgeordneter Tzschirner eine Juterpellation über folgente Punkte angekündigt: 1) Was die Negierung in Betreff Robert Blum's in Wien gethan? 2) Ob das neue provisorische Strafversahren auch den Soltaten zu Gute kommen solle? 3) Ob der Justiz-Amimann in Voigtsberg alle politischen Vergehen im Voigtlande zu untersuchen habe, so daß die Beschuldigten ihrem eigentlichen Richter entzogen werden f

Ansland.

Hesterreih. Semlin, N O D Lo)

Am 24. Oktober griffen die Viagyaren Sirig und Temerin an, wo sie ih1e früheren Positionen einzunehmen und sich e:nzulagern ver- suchten, wurd: n aber von den Se: ben zweimal mit bedeutendem Ver- luste zurü>ges{lagen. Der Festungs-Kommandant, General Jorich, bat in die Festung Essek die Magyaren ungehindert einmarschiren lassen. Der mit seinem Bataillon vor Dalja gelagert gewesene Major Esori< hat seinen Posten verlassen uud si< hierher begeben, Graf Elz, Grundherr von Jllok, is wegen Verdächtigung der Ausê- spähung ermordet worden, Die Serben strömen in Menge gegen Dalja und Verbasz, în welhem leßteren Orie Kossuth mit einer großen Truppenmacht angekommen ist, um sowohl gegen Dalja, als gegen St. Thomas, mit Energie zu operiren. Allem Auscheine nad werden die Serben Sieger bleiben, um so mehr, da die Kroaten aus den oberen Gegenden ihnen zu Hülfe eilen, Am 95, Oktober i} der Oberst Mayerhoffer ua<h dm Banat abgegan- gen, um das Rumuno - Caransebescher Regiment gegen Werscheß in Bewegung zu s:hen, in der sicheren Hoffnung, diese Stadt zu offku- piren , was um so leichter von statten gehen dürfte , als der temeê- warer Festungs - Kommandant, F-:ldmarschall - Licutenant Nukavina, diese serbish-wallahishen Truppen mit Kriegs - Munition unterstüßen wird.

h

Die Cholera greift hier fur<tbar um fi<, so daß binnen 24 Stunden 15— 20 Menschen an tieser Krankzeit ihren Tod finden, größtentheils Frauenzimmer , welches im Verb ältuisse zu dem hier- ortigen Seelenstande vor großer Bedeutung ist,

Mailand, 1. Novbr. (Wien, Ztg.) Die Gazz, di Mi- lano enthält einen ausführlihen Bericht über Unruhen und Aufwie- gelungen , die von den lombardischen Ausgewanderten und anderen Abenteurern in vLerschiedenen Städten der Lombardei angestistet wur- den. Mazzini stellte si<h neuerdings au die Spiße diescr Rebellen, die, wie es s{cint, nur auf Ze: ssttörung und Ptiinderung ausgingen, und deswegen allenthalben mit Schre>en empsaugen wurden. _ Die wohlgrsinnteu Einwohner der Städte und Dörf:r ergrifen die Flut vor diesen wüthenden Notten. Jun Chiavenna wurde sogar die Re- publif proflamirt. Am 28. Oktober versammelten si<h zu Colico 10 Compagniren Kaiserlicher Truppen mit einer halbez Raketen - Bat- teiie, die am selben Morgen die Rebellen angrissen und in die Flucht schlugen. Bei einbre{<cnder Nacht kampirten die Trup- A L cinige Hauszdur@suhungen vornah- men und viele Kisten mit Kriegs-Munition dort vorfanden, Ju ti- nem Hause wurde 14 Centner Schicßpulver entde>t, das in dem Kawpfe * gegen die Rebellen si< entzündete, wodur< auch einige andere Häuser ein Raub der Flamnen wurden. Am 29, Dftovber rüdten die Kaiserlichen Truppen, an deren Spihe sich der Feltmar- schall-Lieutenant Baron Haynau befand, nachdem ex kurz zuvor in Novate eine Deputation jener Statt empfangen hatte, die ihr Be- dauern über die vorgefallenen Ereignisse ausdrückte und alle Einwoh- ner seiner Huld und Gnade emvyfaÿl, ohue irgend einen Widerstand zu sinden, in Chiavenna ein, Nachdem der F:ldzarschall-Lientenant in Chiaveuna eingerü>t wir, erließ er nachstehende Pi: oclamation :

„Troy dem, daß Se, Majestät der Kaiser erklärt hatte, auch die ita- lienischen Provinzen, so wie alle anderen der Monarchie, mit einer freisin- nigen Constitution begünstigen zu wollen, troß dem, daß er iu seiner Milde jenen rebellishen Provinzen durch eine allgemeine Amnestie eine guädige Verzeihung angedeihen ließ, hat die Stadt Chiav.nna dennoch zum zwei- tenmale si erdreistet , innerhalb ihrer Mauern nicht allein die Fahne des Aufruhrs aufzupflauzen , sondern auch durch cinen ihrer angesehensten Ein- wohner, Franzesko Dolgino, das Volk in der Umgegend aufgewirgelt und zur Waffenplünderung aufgefordert. Meine Truppen haben in offenem Felde die Aufrührer bekämpft und in die Flucht geschlagen und jene, welche sich vexste>t hielten, niedergemacht, Cs bleibt nun nichts weiter übrig, als die Stadt der wohlverdienten Züchtigung zu unterwerfen; doch da die an mich nah Novate abgesandte Deputation mir ihre Reue und voll- kommene Unterwerfung zu erkennen gegeben hat, so habe ich mih für dieses Mal entschlossen, die Züchtigung nux auf eine Contribution von 20,000 österreichischen Liren zu beschränken, so wie darauf, daß auh meinen Soldaten während der ganzen Dauer der Expedition, außer den vorgeschriebenen Bedürfnissen no<h 20 Kreuzer pr, Kopf täglich ausgezahlt werden müssen und für die Herren Offiziere, mit Ausnahme

meiner eigenen Person, Diätgelder nah Maßgabe ihres Ranges. Auch muß die Stadt in kürzester Frist die Poststraße von hier nah Adda und die Brücke dort wieder berstellen, so wie auch die Militairstraße von jedem Pteroila, befreien, Nur durch die feste Zusicherung: daß die Kommune iese edingungen pünktlich erfüllen und die Stadtorduung nicht wieder Bin Uen A werde ih mi entschließen, die Truppen, die hierher

im Anmarsche sind, Halt machen zu lassen. Die Verminderung der P Sri Garnison wird von den künftigen Lokalitätsumständen ab- hängen. Chiavenna, den 29, Oktober 1848,

Der Kommandant des 3, Armee - Corps, Hay nau, Feldmarschall-Lieutenant,“

Sibung vom

National - Versammlung. Die Bâuïe

Präsident Marrast. tamens-Aufruf schreiten läßt. Etwa der bevorsteßenden Präsidentenwahl in die Nach Verlesung der Namen wird di ! L St. Brieuc und Montauban (zwei Städte) und die Departements Finistère, Seine, Tarn und Garonne erhalten die Genehmigung, si< außerordentlich bes<äftigen. aufnehmen. ; Ar O 2 i Departements =- meindeverhältnisse, ersudt die Versammlung , doch erst die Kreditforderungen für jene Verhältnisse im Betrage von 146 Millio=- seien von den General- Die Summe vo ersamnilung kehrt zum

Frankreich. 10. November. sind so leer, daß Marrast zum I 200 Deputirte sind wege Departements geeilt. sammlung bes{hlußfähig (554).

Proletariat Budget = Debatte Ausschusses

: Berichtigung, Z. 27, statt: „kann“, zu lesen: fönne.

Großbritanien und Jrlanud. unter Lord Ashleg's Patronat gebildete Gesellschast zur Beförde- ut j 1 na<h Port Natal hat beschlossen, Förderung ihrer Zwe>e ein Actien-Kapital von 6000 Pfd, St. zu- 1mmenzubri Es sind bereits 640 Auswanderer angekündigt, die in Zwischenräumen dahin abgeschi>t werden sollen. ) | eignet si< besouders zum Anbau von Baumwolle.

Es liegt im Plane, den Südsee-Wallfischfang wieder zu fördern,

und die dafür si bildende Gesellschaft hat im Plane, von den Au>land- Inseln aus den Wallfishfang zu betreibeu. hatte sih zur Zeit dafür ausgesproczen, daß im ganzen Südumeere sich kein Punkt befinde, der als feste Fischfangstation sih besser eigene, | vonder Regierung weggewiesen. Vou Seiten des an der Gränze als diese Jusel; viele Gründe sprehen dafür. Zunächst verspricht | 1 den O a ; S Gt ast E die hohe Südbreitegegend einen sel gesund und nicht zu warm, während Vaudiemensland oder Neuseeland warm jem wurden. __ Aus Jamaika ezfährt man, daß die dortigen Pflanzer, sie cinsehen, daß der Anbau xo. Zu>er, selbst bei dem vom Parla- ment festgesegten Unterscheit ungszolle, nur unter den günstigsten Um- ständen die Konkurrenz des von Sklaven gebauten Zud>ers aushalten ann, si{< großentheils auf Erzeugung anderer in Europa verkäusfli= zwar ivsbesondere des Kakao, Auch haben sie {ou mit Erfolg mehrere Versuche gemacht, Zuker direkt aus dem Rohrsaft zu raffiniren. i

Der Times wird aus Neapel von einer neuen Note des nea- politanishen Kabinets au Fraukreih und England gem. ldet, worin es Verftellungen j ( 5

lung will die 41041, Sy. 1 Berichterstatter : / degenten London, 9, Nov. Diese Kredite Stadibehörden längst g: piüft. Millionen wird genebmigt, und die (Kapitel: Ministerium des öffentlihen Unterrichts.) Kredit vou 353,009 Franks für die Unterhaltungékosten der Univer- sität will der Finanzaussc>:uß um 18,000 Franken vermindern, Pay es be- fämpsft einen so bedeuteaben Abzug : Das Ersparungésystem desAusschusses rüdiihtli< des Ministerialbudgets für den öffentlichen Unterricht fand lebhaften Widerspruch. Lehrergehalten Summe von 30,000 E. abzuziehen. bemerlt mit Bedauern, daß sich di in ein universitätsfreunblicics und in ein universitätsfeindliches. Die= ser Zwiespalt müsse seit dem 24, Februar aufbören. f Die Debatte über ncue Anträge auf Gehaltsab-= züge der akademischen Lehrergehalte ruft einen Professor sütlihen Frankreich, Ga tien Arnaud, auf die Rednerbühne, selbe beginnt die Vorlesung eines Versammlung verl'ezt indessen die Gedu!d und verschiebt di Hälfte diescs Vortrags auf morgen. Uhr aufgehoben.

nen Franken

Conseils und Auswanderung

sammenzubringen. Das Klima

e c E tats ŒAE . vorges<lagen , Schon Capitain Roß

gerufenen Normalschulen die Freslon, Unterrihtsminister,

ersammlung ager spalte,

r reihen Fang. as Klima if

Der Abzug wird verwoifen.

volumir.ösen Manuskripts,

Die Sißung 1 E e <en Ärtikel, verlegen wollen.

Paris, 10, Nov. Ledru Rolii schienen. Dagegen liest man in Manifeste der äußersten Linken, das au< von Lebdra=J ben, hervor, daß diese Volksvertreter Da nun aber Staatéëg: walts der Präsidentenwahl durch allgemeines Volk die Versicherung ertheilt, daß der L Präsidentschaft

Nanifest is no< ni<t er-= unn unter|<rte=- | sicilian‘\scen 1 Die Note gebe übrigens zu verstehen, daß der König nicht heil seiner Autorität auf Sicilien auf 3 r( Aenderung in der Erbfolge - Ordnung zu gestatten, Nach Allem scheine aber eine Ausgleichung auf die von Lord Miuto gestellten Bedingungen hin zu gewärtigen zu sein.

Herr Guizot und der belgische Gesandte, Herr Vandeweyer, waren mehrere Tage auf Besuch in Cambridge bei tem Direktor des dor= tigen Dreifaltigkeits - Kollegiums, Professor Whewel, soll na einem größeren pelitiscz-historis<hen Werke arbeiten,

/ Gestern fuhr die „Britannia“ mit vielen englischen, irländischen, französischen und deutshen Auswanderein nach Australien ab, ganze Flotisle liegt zur Abfahrt nah jener Kolonie bereit.

Ï Bel Nas ist das Gehalt der diplomatisheu Agenten erster Klasse r. herabg: seßt, mit Ausnahme des bevollmächtigten Ministers in London, der 40,000 Fr. beziehen soll. ; sollen 5000 Fr. erhalten, Paris 8000 Fr.

- Einheit mit dem Grundsat

ÚE : B1üens fei, uin uzäiverträaglid, jo

zugeben, oder irgend eine

irgend einen

hat man uns Kandidatur

zurü>zuführen.

Bedingun L /

DeLoIgung G R unterstützen.“ Herr Guizot tas Manifest dex äußersten Luken : terschriebenen, obglei sich jelbjt Piontaguares ne die Hoffnung aussprechen, daß in Zukunft Das wäre ein wal

freuen us, ] inend, denuoch darin

rer Fortschritt; möchte si derselbe Damit er si< erfülle, muß man aber vor Allem aufhören, as Volk rut jenen lügenhaften Versprechungen zu wiegen, die Univers äußert sich)

fein werden, 5 Belgien. In dem Budget für 1849 auf 25,000 nicht halten kann,“ Die Legations - Secretaire 10,000 und der

| Bei den Gesandtschaften in Wien und Koustanti- nopel sollen keine Secretzire mehr angestellt werden; die Gesandt= haften in Griechenland, den Hansestädten, Sardinieu und Schweden werden aufgehobenz in den Vereinigten Staaten und in Brasilien

proportionelle progressive Eigenthum \ Rechtstheorie unangetastet , dessen Ertrag die größte Willkür, Schließlich

bemerft das Univers, die Form des Mauifestes sei zwar sehr geshi>t und mild, die Absicht | Ó a) /

1045

Gestern wurden in der Conciergerie diejenigen, die bei der Fe- | Dr, Grifslet und Advokat Rion. Neuenburg: Jeanrenaud - Besson bruar-Revolution das Königliche Schloß von Neuilly und die dorti= ] / gen Weinkeller geplündert und ein Zimmer in Brand geste>t hatten, } Der Vorort hat bereits die Note der deutschen Centralgewalt zur Abführung nah dem Bagno eingescmiedet. s / An die seit deni Juni entwaffneten Arrondissements werden seit einigen Tagen wieder Waffen ausgeliefert.

Zweihundert spanishe Flüchtlinge sind, dem Mémorial des Pyréunées zufolge, lber die französishe Gränze gegangen,

Im gestrigen Blatte ift

und Petitpierre. Genf: James Fazy und Carteret.

beantwortet.

S<wyz, (E. Z.) Wahlen in den National-Rath. Jm ersten Wahlkreise is Kantons-Rath Karl Schuler von Shwyz und im zwei-

| j | | Ä E wr e c c Ä

ten Regierunge-Rath S tetnegger von Altendorf gewählt,

Aargau. (E. Z,) Als neuntes Mitglied in den National-

Rath is Alt - Bezirks - Amtmann Jsler so gut als gewählt; er hat bereits 18,479 Stiminen,.

Lugano, 4. Nov. (N. Z. Z-.) Auf die Forderung der eid- genössis<cn Repräsentanten hat der Staatsraih bes<lossen, die an den jüngsten Aufständen an der lombardishen Gränze betheiligten italienishen Flüchtlinge fortzuweisenz dagegen ivurde der weiteren Forderung ter Repräsentauten, daß alle Fiüchilinge aus dem Kanten entfernt werden, no< nicht entspro<hen. S9 viel man hört, haben die Repräsentanten der Regierung eiten Termin angeseßt, nah dessen Ablauf sie weitere Truppen in den Kanton Tessin einrü>en lassen zud der leßten Forderung Vollziehung geben werden. Mazzini, welche1 als das Haupt aller dieser Bewegungen angesehen w rden muß, wurde

fommandirenden Generals Wohlgemuth „ift mit Rücksicht auf die jüng-= sten Einfälle der Flüchtlinge ein Sihreiben an die Nepräsentanten eingetroffen, in welhem die Entfernung der Flühtlinge verlangt und

bedeutet wird, doß man, im Falle nicht entsprochen würde, österreichiz

scherseits genöthigt wäre, die früheren Maßregeln wieder eintreten zu lasen.

j J j | l |

: Jtalieu, Neapel, 28, Okt. (N. K.) Die Staatszeitung meidet den gestern stattgehabten Empsang des auß-roidentlizen Ge- saudten des deutschen Reihsverwesers, Herrn He>scher, vom Könige.

Tur in, 29, Okt. Das Minifieriuum bat eine Modification er- (iten. An die Stelle des Kriegs - Ministers Dabormida is -Ober- General d:lla Marwora getreten; zum Minister der öffentlichen Ar- beiten wurde Herr Torelli ernannt. Herr della Marmora if der Bruder des ausgezeihneten Artillerie - Obersten, dem tas Corps der Bersaglieri seine vo: trefflihe von der österreihishen Armee rühmend aneriannte jeßige Organisation uud eine neu erfundene, sehr zwe> mäßige Scharfshüßtzenflinte verdankt. Hecr Torelli is Lombarde. Beide Wahlen werden von allen Einsichtövollen durchaus gebilligt.

Der Armeechef Bava hat einen Tagesbefehl erlassen, in dem einer in Aussicht stehenden Erneuerang des Krieges keine Erwähnung

geschieht.

Spanien, Madrid, 5. Nov. Der Heraldo enthält beute Folgendes: „Der Marquis von Valdegamas (Hr. Donoso Cortes) ist zum bevollmächtigten Minister in Berlin und der Herzog von Gor zum Gesandten in Wien ernaunt worden. Beide Herren sind Männer, welche an jedwedem Hofe Europas einen vortheilhaften Begriff von unserer Civilisation und Bildung geben köunen.

Hiesige Blätter behaupten, daß der General Zarco del Vallo, der sih nah Petersburg begeben hatte, um als diesseitiger Gesandter am dortigen Hofe aufzutreten, seinen Zwe> nicht erreihen founte, und, ohne empfangen worden zu sein, {h zur Rü>reise anschi>te.

__ Unsere Regierung hat erfahren, daß unser Gesandter in China, D, Sinibaldo de Mas, in Canton auf! Schwierigkeiten stiej, und der dortige faisenihe Kommissär sich weigerte, ihm den herkömmlichen ersten Besuch zu machen. Wir hoffen, daß unser Befehlshaber der

soll Belgien nur no< Generäl- Konsulate haben. beträchtliche ) Nicht - Aktivität Entwaffnung Departement 914 Stellen vou Unteroffizieren, Gemeinen Jm Ministerium des Janern sollen dur Aufhebung vou Aemtern in der Central-Verwaltung 10,000 Fr, dur< Herabsetung der Zl der Pi ovinzial-Deputationen Mitglieder von 6 auf 4 im Ganzen 54,000 Fr., dur< andere Klassisizirung der Bezirks-Kommissariate und Verschmelzung einiger derselben 24,750 Fr., dur< Aenderungen im Personal und Platerial der Thierarzneis<ule Eben \o sind in den anderen Ministe- rien dur Vereinfachung der verschiedenen Dienstzweige und Vermin- derung der Stellen verhältnißmäßige Ersparnisse bewerkst-lligt

jedo niht weniger gefährl <. Es bezeichnet den Abbé nas als Verfasser des Mauifestes. 3 Manifest eine breitgetretene Definition über Freiheit, Brüder schoft, die gar nihts Neues enthält; sie anerkennt die Familie fordert das Recht auf Arbeit. D ; gramm is s{<ü<htern sozialistish und nur offenherzig bergparteiisd. Bei parter e i dieses Namens Vorgänger

_Im Kriegs 63 Offizier = beamten - Stellen

Dienstleuten gestrichen.

und das Eigenthum u

versprechen fortzuwan= Sonderbarer Widerspru@ , Bergyartel unterschrieben. Die in dem Manifest aufgestekiten Forderungen der Gewalt; Verschiedenheit der Functionen z Freiheit der Gedaufen ; Freiheit der Vereinigung und der Association; unentgeltliche Erziehung 3 Nilitairdienfi ; sofortige Abschaffung der Steuern, welche die dringendsten Lebens-Bedürfnisse treffen, wie Sal-, Getränke 2c.z Reform der Grundsteuer, der Octro1?s und der Einführung einer verhäl:nißmäßigen und Aukauf der Eisenbahnen, Ka

25,000 Fr. erspart werden.

Rev!sion der Gesehe über den Schweiz. Bern, 8. Nov. (Frkf. J) ie zwei bedeutend= sten Männer des Kantous Vern, Ochsenbein und Neuhaus, von deue1 freilih der Leßtere seit dem Sturz der vorigen Regierung vom ösfent- lichen Schauplaß ganz zurü>gzeircten war, b National-Rath den Gegenstand eines langen Kampses. si< um die Wahl des Präsidenten, uud macht werden, bis endlih Ochsenbein eine Mehrheit auf si<h ver- Er hatte 50 Stimmen, während Neuhaus nur 42 erhielt, Zum Vice-Präsidenten der Versammlung wurde Pr, A Escher von Zürich au im Aten Sfrutinium gewählt, troß seines wieder gesprochenen Wunsches, sür diese Stelle einen Deputirten aus der französishen Schweiz zu bezeichnen. freisinniger Bezirk, Urseren, der au<h an allen Lants8gemeinden eine fräftige Opposition bildet, Bon diesem wurde nun gestern eine Gegenpro- testation gegen die] Ve.wahrung der Landsgeme.nden eing. reid darin unter freudiger Bestimmung des National - Raths der offeue, un 1 neuen Bund ausgesprochen, ersten Sihung wurde eine Kommission niedergeseßt, um Anträge we- gen der angefochteuen Wahlen zu bringen. ODhue nun diese für jeßt zu stellen, beantragte sie gestern, man möchte den bitresfenden Mitglie- bern, bis über ihre Sache entschieden sei, Siß uud Stimme in Versammlung geben, was auch einstimmig genehmigt wurde. Stäuderath war gestern keine Sißung. A

Patentsteuer ; fortschreiten= den Steuer auf das reine Einfonmen z Grubenwerfe 2c. -durd) und strafrehtli<e Reform ; unentgeltliche Justiz darc der Formen und Herabseßung der Kosteu z Association; endlich friedlich. und slufenweise alle Fol ösifhen Repubiik, Freiheit, Gleichh

eten in dem gestrigen eri! Es handelte 11113 ( ereinfaQuig zier Wahlgänge mußten ge= Réecht auf Arbeit, Kredit, gen der drei gro- ßen Grundsäße der fan derlifeit, nämlich die Regierung Aller durci) eine und untheilbare, demokratishe und soziale Republik, D. werden die sämmtlichen ahl geschlossen und öffentlih angeschlagen.

Der neue Urterrichts=- und Kultus-Minister Freslon k liche Bischöfe ein Rundschreiben erlassen, worin er fie ersucht, aiüse Feierlichkeiten behufs der Verfassuungs= Kirchsyrengeln zu verorbnen. sich die Kap-lle, fassung einsegnen Vollendung. wird großer fem Tage 20 j tional-Versammlun an die Armen in Paris und den Departemen festes 600,009 Fr. bewilligt batte, wie es heißt, wird Moniteur National - Garde Der Minist:r des Jnnern nal-Garden der Departements zu dem Verfassungsfeste reiche Antworten erhalten. | ter aus ten eutserntesten Theilen des Landes, sind

Co L és | | e : ua cijten sur d1e Ju Kanton Uri is nur ein Präsidenten:

j d, at an samm?

Auf dem Konfkordiaplaße zu Par!s unter welcher der Erzbischof Sibour anstimmen wird, bermorgen findet diese Verfassungswrihe statt. Ball im Stadthause sein. tatt 12 Centimen zugitheilt bekommen. g mittelst Geseßes vom 6. November zur S E Deli

unumnwundene Anschluß an

das Tedeum bercits ibrer Die Armen werden an dies Da die Na-=

Stänuderatk

des Verfassungs Bürgermei=

itermorgen vollständig.

und Regierungs - Rath geler, Vice-Präsident des Großen Rathes, und Ober - Richter Luzern; Großrath Pl. Meyer und Staatktsschreiber Nager J. Muheim und F. Christen. S und Fiürspre<h Krieg Unterwalden n. d. W.: Ad. Keiser und Dr. Ferd. Keiser. Appellationsrichter Trümpi. Appellationsrichter Amts\chreiber Burki, Land: Dr, Gußwiller. und Gysel, J. Rh. : Statthalter Heim. Staatsschreiber Steiger.

Bundes - Präsident Ganzont,

Waldfrevel nee Nüttimann. hat auf scine Einladungen an die Natio-= schon zahl= und darun=

t Ult-Landammain Schorno Paris un=

¡terwalden o, d. W.: Lan Fmfe Unterw Aden L d, L N Landammanun Junfeld, Rathsherr Bünter.

Eine Menge Deputationen, u Landammanun Präsident Blumer und Freiburg: Regierungs-Rath Kastella und Landammann Viunzinger Rathsherr Stählin, Schaffhausen: Regierungs-Räthe Ehrmann Appenzell A, Rh, : Landammaun Pr, Oertli, St. Gallen: Landammann Näf und Landammann Brofi ) | Aargau: Statthalter Siegfried und Seminar-Direktor Keller. Thurgau: Ober-Richter Streng und Ober= geriht3-Schreiber Kappeler. Tessin : Professor Josef Curti und Großrath j Waadt: Staatsrath Briatte und Präsident Wenger. Wallis; Dr, Henry Ducrey und Charles de Bons, i

Ribeiro überreichte gestern die ihn als Vertreter des <en Republik beglaubigen,

die französischen Bischbfe, nach Würzburg, hier in Paris eine Natio=

anishe Gesandte Araujo -

Der brafili ollmachten ,

dem General Cavaignac die V Kaisers von Brasilien

Das Univers meldet, da dem Beispiele der deutschen in nal-Synode abhalte

Nach dem neuesten in den Portefeuilles timen betrug, bis zum 57 Centimen Bak um na

bei der franzósis

Bank = Bericht i die Verkehrs-= Summe, die 2, November no<h 172,3 9, November Morgens abermals auf 168,037,182 gefallen, dagegen das baare Geld in den Kel= he an 2 Miltonen in Paris und den Sukkur= gen. Der Betrag der rücständigen Papiere is derselbe

8 Fr. 42 Cen= Graubünden :

salen gestie B. Gagliardi,

Suppleanten :

philippinishen Jnseln den Auftrag erhalten werde, die Ehre unserer Nation gegen die niederträchtigen Beleidigungen der hinterlistigen und weibischen Chinesen sicher zu stellen. (España.) i |

Der Herzog von Montpensier wird si< mit seiner Gemahlin

on Sevilla na Cadix begeben, na<hdem er vou bier aus augewte- | en wurde, die beabsichtigte Neise hierher einzustellen, E

Es scheint gewiß zu sein, daß die Regierung die Cortes auf | den 15, Dezember einberufen, und von ihnen cine Verlängerung der | Suspension der persönlihen Garauticen, so wie die Ermächtigung zur Erhebung der Steuern verlangen wird. L

Gestern ging von hier abermals eine Anzahl politischer Gefange- ner nach Cadix ab.

Der General Cordova bat -am 30, Barcelona verlassen, um den Felbzug gegen die Karlisten persönlih zu leiten. Es begleiteten ihn die Generale Larsundi und Mata, 43 Stabsoffiziere, 2 Jägerbatail- lone uud eine Kavallerie-Esforte,

| | | | |

Î Die lezten Dktober-Sreignisse- in Wien.

Unter dieser Aufschrift theilt die Presse mit nachstehender ein- leitenter Bemerkung über die Oktober - Ereignisse in Wien folgende genaue Darstellung mit : i

Ueber die Ereiguisse der leßten Tage liegen uns eine Anzahl Berichte von Augenzeugen vor. Da die Havptmomente derselben dem Publikum ohnedies aus der offiziellen Veröffentlichung bekannt sind, so wählen wix aus den vorliezendea Schilderungen diejenigen, welche uns geeignet scheinen, cin lebenbiges Bild der iu den Straßen Wiens vorgefallenen Kämpfe zu liefern, wobei wir bemerken , daß diese Aufsäße theilweise aus einer dur< ähnliche Darstellungen berühmten Feder fließen, und daher auch von diesem Stand- punkte ihre felbstitändige Würdigung sinden mögen.

Die Fortseßung der Berichte, welche die wiener Blätter über die wiener Tagcsbegebenheiten lieferten, wurde seit dem 27. OftoLer dur< Ercignisse der erschütterndsten Art unterbrochen, Unsere un- glüctlihe Hauptstadt ward durch eine blutige und sür@terlihe Ka- tastrophe heimgesucht, wie ihre Vergangeuhrit keine zweite nachweist. Die wahren Urheber derselben, welche über unsere Bevölkerung cine Kalamität , deren traurige Folgen no< lange Zeit fühlbar sein wer- den, mit unglaublichem Leichtsinn heraufbeshwören , mögen sich des- halb vor ihrêm Gewissen, vor der Mit= und Nachwelt veraüt- worten.

Wir haben für heute keine andere Ausgabe, a!s den Faden un-

theile und Betrachtungen über dic jüngste Vergangenheit, an deren Wunden wir no< Alle bluten.

Die Frist, wel<he Fürst W!ndischgräß der Stadt zur Uebergabe gestellt, war am 26sten Abends abgelaufen. Das Artillerie - Gefecht, wel<:s an diesem Tage stattfand , war nicht die Folge eines An- grifffs, sondern wurde dur die ungestüme Kampflust der Artilleristen der Stadt an der Linie herbeigeführt. Erst als das Feuer von Seiten der wiener Vorposten begonnen, antworteten die Belagerer. Am hibigsten war das Feuer an der Nord - und Ostseite der Vorstadt Landstraße. Die Angreifer hatten einen Theil ihrer Feld - Artillerie auf der Wiese des unteren Praters, der Sophien-Brücke gegenüber, aufgefahren und bestrihen von dort aus die dem re<hten Donau-Ufer zunächst gelegenen Straßen. Eine andere Batterie beschoß von dem Friedhofe herab die Mabßleindorfer Linie. Eben so wurden zwischen den Batterieen der St, Marxer Linie und

ewe ecit. gegen 6 Uhr Abends das Feuer auf dieser Scite gere Me begann 7 Uhr heftiger zwischen den Vorposten am Nordbahn= den Eingang vom Prater=Stern zur 72 Uhr Abends wurde auf dieser Einige Artilleristen fielen, von feindlicen Kar= ta n Dadurch kam ein panisher Schre>en unter die bewaffneten Proletarier, und ‘die beiden Barrikaden in der Jäger= ze.le wurden in wilder Slu<ht verlassen. E wahrte man, daß der Feind feinen ernstliden Angriff beabsichtigt, ben einer fo wichtigen ZUPtion Heu aGt Vabe | ärfungen der National= Harde nach der Leopoldstadt, welche die verlassenen Barrikaden wie= Zesiß nabmen.

E 27, Oktober verging ziemli<h ruhig. Mesjenbauser hatte endli< den Befehl gegeb:-n, die Munition zu und das völlig unnüße Plänkelu an den Vorposten zu utitér- St. Stephansthurmes beobachtete ) elagerungsheeres in vstliher Atmosphäre cine genaue Fernsiht glaubten die Beobachter- a 11 welche di? Stadt um= _ Man vermuthete bereits die Annäherung der ingarishen Heeres und glaubte keinesweges, d allgemeiner Angriff auf die Vorstädte \o nahe bevorstehe. :

, Oftober um 107 Uhr | n Richtungen einzelne Kanonenf wurde das ¿Feuer der Felobatterieen gegen die und das Heulen der S

daß die entscheidende

dasselbe um hof und der Jägerzeile vertheidigte. Seite stark fanonirt,

tätshen niedergestre>t.

arrifade, roele

Erst eiue Stunde später ge=

in blinder Schre>en

rinsa<ht habe. Es rü>ten Vers

Der Kommandant

Vom Observatorium des man an diesem Tage Bewegungen

mittelt der Teleskope niht gestattete , in-erung der Truppenmassen, gaben, wahrzun Avantgardedes

ormittaës hörte

Vorstädte allge- Stephansthurme wirkflih getommen sei, Ge- sämmiliche Li-

verkündete, gen 115 Uhr ‘phanswarte ! ulverdamps umge welt ? Blige aus den Racheu der Geschüße unaufhörlih zu>ten, Nur an der Nordostseite der Leopoldstadt, der verwundbarsten Stelle aller Vertheidigunagaslinien Stürmenden,

Richtungen

Schuß gehört. Aufmerksamkeit

Es schien ín

sich an den offenen Stellen des Praters zahlreihe Bataillone, welche sich in der Richtung des Augartens bewegten. der Kanoneutonner gegen die Linien von St. Marx und Mariaghilf. Um 125 Uhr wurden bercits Feuersbrünste in der Franzensbrüd>en- gasse am Ausgang der Jägerzeile, beim Gasometer und in der Nähe _gloggnißer Bahnhofes signalisirt. dieser Stunde bis zur einbre<enden Nacht auf eine ers<hre>ende Weise zu. _ Die Sturm = Kolonnen bewegten si<h um 12% Uhr gegen die Erdberger und St, Maxxer Linie vor. an noch aim verbarrifadirten beträchtli<en 2 gewehr = Feuei

Um heftigsten war

Brände nahmen von

: Sie fanden weder am Wall, bor ernsten Widerstand und drangen ohne ie Vorstadt Landstraße ein. verkündete deu Anfang des heil der stürmenten Bataillone die Barrifaden am Froute angriff,

Das Klein= arrikaden - Kampfes.

Hauptstraße Unton - Gasse

Sopbien - Brü>e «Mil In der Landsiraße war die 2 ( diderstandslust bescelt, ais in den übri sem Umstande wird das Aufgeben der vordersten Barrikade zuge= Die leßte Barrifade, welhe ain Eingang der Haltergasse die Hauptstraße sperrte, wurde einige Vitiuten lang vert : aber gleichfalls im Stiche gelassen. die Stürmeuden geschossen, was zur Folge hatte, daß die Kroaten, welche auf dieser Seite großentheils zum Angriff verwendet wurden, in die eindrangen, Jn der Stadt und in den Vorstädten s{<wtiegen seit 11 Uhr die r ÄAllarmtrommeln feine Minute. Jn allen Vorstäd- en sah man die Vertheidiger zu ten Barrikaden eilen. unden Truppen bhaiten den Vortheil, ibe Streitkräfte an einen be- iebigen Punkt konzentriren zu könen, ohne zugleich ernste Ausfälle x Belagerten fürchten zu dürfen, denn dazu reichten die Streitkräfte der Wiener, welche doppelte Linien von einigen deutschen Meilen im imfange beseßt halten mußten, nit aus, Gegen 2 Uhr war bereits der größte Theil der Landstraße von den Truppen genommen.

Um diejelbe Stunde begann der Kampf in ‘der Leopoldstadt. sogenannte Sternbarrifade, welhe aus ciner doppelten steinernen rüstang bestand, von welchen die vorderste in der Form eines Halh- des Pratersterns in die Jägerzeil n den Bertheidigern ohne Kampf Somitï nüßte diese wichtige Barrifade nur den Belagerêrn, wel? ihre Geschüße hinter dem Steinwalle vortheilhaft aufpflanzen und ihre Artilleristen de>en konnten.

attonalgarde vou W?=

orstädten, und die-

Aus einigen Häusern wurde auf

vorgefallen

Sturmglo>en un N! / Die angrei=

den Zugang vom Plat | vertheidigte, war um 115 Uhr eraumt worden,

Wäre an dieser die Truppen ihren

verderblichen großen Barrikade ,

der Sternbarrikade, ren, haíten wir für den größten Fehler, wel<hen die Vertheidiger an diesem entscheidenden Tage begangen. i sih die Bärenmütßzen der Grenuadiere vorwärts und swhienen jeßt wit Verwunderung zu bemerken, daß die starke doppelte Steinmauer ver- Eine Batterie an, die Kanoniere stellten i

Preisgeben

Uhr bewegten

im Galopp die Barrikade ire Stücke hinter den Schießlöchern auf und eröffneten ein heftiges Feuer, welches zwei volle Stunden ohne

Es3 wurde hier meist mit Granaten und Das Feuer war gegen die große Barrikade gerichtet, weiche auf dieser Seite den Angreifern das legte Hinder- entgegeustellte. |

lassen war,

Unterbrehuag fortdauerte, Kartätschen geschossen.

Der hartnä>igen Tapferkeit, die hier die Ver= theidiger zeigten, zollen alle Augenzeugen die gerechte Anerkennung. gegen hundert Mann, gemis{<t aus In den Häu-

Hinter der | Neberläufern, National - Gardisten und Proletariern. S «gy ; E L | fern der Jägerzeile war ein großer Theil des Freicorps postirt, welche serer Erzählung wieder aufzunehmen, und unterlassen möglichst Ur- | von Zeit zu Zeit aus den Fenstern {ossen. hier von den Vertheidigern ziemlih gespart bis zum Augenbli>, wo die Stürmenden an der re<ten Seite der Straße dur die Biegung der Häuserlinie einigermaßen ges{hüßt vorz Versuche, die Barrikade in der Fronte anzu den Nebenstraßen wüthete inzwischen der Kamp Die Barrikaden an den Eingängen der Stadtgutgasse wurden gleichfalls naten und Kartätschen bestrichen.

Die Munition wurde

urüd>en versuchten. 5 greifen, mißlangen: F! f mit größter Heftig- Fuhrmanus- und

z : Seite der von der Seite de vin folgt.)