1848 / 215 p. 3 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

habe ih erfahren, daß dort Einzelne si< bemühen, eine Adresse zu rufen für das E, und dieses Kunstprodukt Tante Voß wohl bringen wird ; ih seße voraus, daß die Zahl, welche dies unterstüßen wird, nur klein sei. Sollten die vier ersten Adres sen-Berichte welhe in den stattgefundenen Sipungen son ver- lesen worden sind und in den Zeitungen mitgetheilt worden, diese Zeitungen jedo< die Versendung in alle Provinzen auf irgend eine Weise nit gestattet no< gedru>t erscheinen, dann werde ih nicht unterlassen, dieselben zu senden.

Selbst das so schr reactionair verschrieene Adresse an die National-Versammlung eingesandt, Berichte hon erwähnt wurde. Jnsofern hege ih Schivelbeins Bewohner nicht zurü>steben werden, an dieser so wih= tigen Sache sich zu betheiligen. Den Stadtverordneten bitte ih gleichfalls dieses und die Anlagen mitzutheilen.

; (gez.) C. Dehnel.

Es ist uns angenehm, dur<h Jhr Schreiben vom 19ten d. M. an uns, in welhem Sie den Wunsch zu erkennen geben, uns über das bisherige Verhalten der 'hohen National - Versammlung billigend auszusprehen, veranlaßt worden zu sein, Jhnen unsere Meinung, die wir nicht nur für unsere Person, sondern auch als Vertreter der Stadt und in Uebereinstimmung mit dem allergrößten Theile der Bürgerschaft über die hohe National- Versammlung haben, offen und freimüthig auszusprechen.

Zuvörderst müssen wir Sie auf eine Bekanntmachung des Magistrats zu Berlin vom 21sten d. M,, in der Vossishen Zeitung No. 273 aufgenoumen, aufmerksam machen. Das, was der Magistrat in Berlin darin ausgesprochen hat, ist \o übereinstimmend mit unserer Ansicht, daß wir dieser Erklärung in jeder Beziehung beitreten. Eine solche freisinnige Auslassung von dem Gemeinde-Vorstaude in Berlin wind gewiß im ganzen Lande gute Früchte bringen.

Sodann müssen wir Jhnen bemerken, daß wir aus den Beilagen Ihres Schreibens, wie Sie vermeinen, nicht ein ungeseßlihes Ver- fahren der Regierung, sondern gerade der Hohen National-Versamm- lung e:fennen. Diese war nach der Vertagung und ohne Vertretung der Krone gar niht mehr befugt, Beschlüsse zu fassen. Solche Be- s{lüsse werden im Lande auch nicht beachtet werden, und was nament= lich die Steuer verweigerung betrifft, so wird so wenig bier als sonst irgendwo darauf Rückficht genommen werden.

Ein Theil der hchen National-Versammlung, welhem auh Sie sih angeschlossen haben, hat von Anfang an ganz außer Acht ge- lassen, wozu Sie eigentlih berufen worden sind. Das Land sehnt si< nah einer Verfassung, statt diese aber ins Leben zu rufen, wird die Thätigkeit auf Sachen verwendet, die zu betreiben nur den be-

theil ins Leben

Belgard hat eine welche im dritten die Hoffnung, daß

Berliner f

Hr echsel- Course.

250 F. 250 F1. 300 mk.

. .. 300 L. 1 Lst. 300 Fr.

Wien 1B 20 xe... 15G Fl.

Augsburg --...-- C2... 0e. oéu cs 0 L):

Breslau ce ooo o S CC o... 100 Thlr.

Leipzig in Courant im 14 Thir. Fuss.. L160 Thir,

Fraukfurt s. M. alidd. W. ao) 100 x1. D burg «oran ebn 100 SRbI. } 3 Wochen | 2055 | 1052

Inländische Fonds j Pfandtbrief-, Kommunal - Papiere und Geld- Course.

Amsterdau ««...- S A d... de.

Hamburg do.

o... 0.00.

Petersburg

|Zf.| Brief.

Geld, 99x

Gem,

Pomm. Pfdbr, Kur- u.Nm. de.

Zf. Geid. | Gem.

j Brief. 3;

Preuss.Freiw Anl 5 | | 91 St. Sebuld-Seh. G4! | 32 Seeh. Präm. Scb.|—| 921 | Sechles18che do. [34 K.u.Nm. Schuldv, 35| i do. Lt. B, &ar. do: Zt Berl. Stadt-Obl. ¡341 | Pr. Bk-Anth.-Sch Westpr. Pfandbr. 35 _— Gros3h.Posen do.| 4 96% Friodrichad'or.

do, do. 35! 79% And.Goldm.à Bth.|-——/ Vstpr. Pfandbr. [35 _— 1 Disconto, » Fonds.

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1 Ausländische

Russ Hamb. Cert.| 5 do.beiHopes. 4.8.| 5

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do. E Hamb. Feuer-Cas, 37

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do. Stiegl. 2. Al 4 838 | 8:

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1242

stehenden Bebörden obliegt. Die hohe National = Versammlung is nun {hon 6 Monate zusammen, hat dem Staate vielleicht hon über eine viertel Million gekostet und dafür haben wir eigentli<h no< gar nichts, als daß si< die Aufregung im Lande no< immer mehr ver- breitet und dur die nöthig gewordenen außerordentlichen Moßregeln no< immer mehre Kosten entstehen. : Wir und das ganze Land wünschen sehnlichst, daß Rube und Orduung wieder zurü>fehren mögen, wir wünschen Freiheit, aber keine andere, als eine geseßzlihe, und vertrauen unserem Könige und darauf, daß uns derselbe Alles gewähren wird, was Er versprochen und wvvon Er bis jegt noch nichts zurli>genommen hat. Wir halten die Maßregeln, welhe die Krone jeßt getroffen, für ganz ge- re<t und nöthig. Der größte Theil im Lande wird dem bei- stimmen, und Sie befinden si< gewiß im Jrrthum , wenn Sie an- nehmen, daß L des Landes für die National - Versammlung sind. Unsere Bürgerschaft ist unbediugt Königlich gesinnt, sie will das Kö- nigthum aufreht erbalten wissen, und wir stellen uns Alle wie Ein Mann um unseren König , in welhem Sinne wir auch bereits eine Adresse an das Staats-Ministerium unterschrieben und haben abgehen lassen. Auch Jhr Verhalten in der hohen National - Versammlung ist, besonders in der leßteren Zeit , sehr gemißbilligt ; es sind bereits mehrere Adressen in den einzelnen Gemeinden auf dem Lande voll- zogen und resp. no< in Crculatioón und werden Jhnen vielleicht nächstens zugesandt werden. Sie siand zwar geseßlich nicht verpflich- tet, sih daran zu binden, aber wir sollten doch vermeinen, daß Sie es wünshen müssen, niht nah Jhren eigenen Ansichten , sondern nach der Meinung derjenigen Jhre Handlungen einzurichten, die Jh= nen ihre Vollmacht gegeben haben, Giauben Sie nicht, daß wir uns verdummen lassen, wie Sie vermeinen, dur<h Pfaffen ; wir wis- sen sehr wohl, was zu unserem Frieden dient, und dem \treben wir nah. Wir wollen Freiheit, aber eine geseßlihe und keine zügellose,

| werden, ohne

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f / do. do. 1. Anl. 4|

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! do. do. 6. A. 4 | E

do.Staats-Fr, Aul.|— do. v. Rthseh.Lst.| 5 103! Holl. 25 % Int. 23 -- | do.Polu. SchatzO.!' 4 | 68% | Kurh. Pry. O. 40 th.|— | j | do. do. Cert. L.A.| 5 | 80% | 80 Sardin. do. 36 Fr. |—| | | [ do.do.L.B.200FI.'—| 13% | E | |

| I Bad. do. 35 Fl. |—| «- pol a. Pfdbr.a.C.1 41 92 |

917 Die Börse bekundete aufs neue

bedeutend gestiegen und neue 5Proz

bis zum Schluss der Börse anhielt.

Auswärtige Vörsen. AVien,, 1, Dez. M Mi A 2iproz. 41—414, Anl, 34: 136—137, 39; 83 L4 1015 a 1005 10083, Gloggn. 94 95, Mail. 631 Livorno 63L—64. Pesth 62 63, B. A, 41095 1100 u. holl. Gold 115— 1414: i: Wechsel: Amst. 156 B, 41411%—110%. 4314--1304. Wenig Verkehr in Fonds und Actien  „FDEN E p ' zu unveränderten Coursen Devisen in kurzer Sicht Bri S: M as g h 3 h efe, in langer Sicht gut zu lassen, Paris

Frankfurt a. M., 2. Dez. Bei de a Serien-Ziehung der Königl. sardinischen 36 Granes-Lonl adedabten stehende 25 Serien gezogen worden, als: Nr. 7,98, 118, 148 E 174, 210, 334, 349, 384, 393, 428, 456, 457 471" 678 710 752, 756, 833, 860, 941, 949, 965, 985, Bon Fonds waer j 19% nur allein die pol’ Loose und 3 proz. span., so wie Friedrich - Wil- pn - Or Iayn - elen, zu besseren Preisen gesuchter. Oesterr

ctien und Jntegrale etwas flauer, Alle übrigen Gattungen preis= haltend. Der Umsaß war sedo< im Ganzen unbedeutend.

. proz, Met. 697, 69. Bank - Actien 1165. 1160. Baden 90 Fl. L. 454. 445, do. 35 Fl. L. 25%. 254. Darmst, 50 Fl. L, 594, 594, do. 25 Fl. L. 207 G. Span. 3proz. 18. 184. Poln. 300 F. L. 952, do. 500 Fl. L. 704. 693. F. W. Nordbabn 402, 405. Berbach 644. 64. Köln-Minden 774, 762,

48 483, Nordb. ‘641,

F, A

Frankf, Paris

Augsb, 111 B. 110 Hamb. 163—162%. Lond. 11. 10 ls,

Hamburg , 2, Dez. 3Fproz. 775 B, u, G. E, R. 99 B,,

und wünschen, daß jedem Stande, so viel als möglich ist, Vortheile daß Jemandem etwas genommen wird, was er recht- lich besißt.

Dies ist unsere aufrichtige Meinung, die wir Jhnen frei und ofen zu erkennen gegeben haben; wir werden bei derselben stets ver- bleiben, und müssen Jhrem Gewissen überlassen, wie Sie Jhre Handlungen danach einrichten wollen und solhe zu vertreten ge- denken. :

Schivelbein, den 23. November 1848.

; Der Magistrat. gez, Zunker, Fischer, Bernhardt, Beggerow, Brewing, Strey. Die Stadtverordneten gez. E. Klatt, Krohn, Trapp, Kakeldey, Blo>, Brumm, Renne>e,

Harnad, Pfannenbe>er, Dumzlaff, Schulz, Bast, Priebe, LARPas, Kreitlow, Buchterkirh, Lüdeke. n

den Abgeordneten der preußischen National - Versammlung, Herrn Dehnel Wohlgeboren, zu Berlin.

Königliche Schauspiele.

Dienstag, 5. Dez. Jm Opernhause. 139ste Abonnements Vorstellung : Paul und Virginie, pantomimisches Ballet in 1 Att nah Gardel, von Hoguet. Vorher: Vor hundert Jahren, Sit. tengemälde in 4 Abtheil., von E. Raupach. Anfang 6 Uhr.

Donnerstag, 7. Dez. Jm Opernhause. nehmigung Sr. Majestät des Königs, in Veranlassung funfzigjähriger Wirksamkeit bei der hiesigen Bühne, als Benefiz-Vorstellung des niglichen Schauspielers Rüthling: Der Degen, Schwank in 1 Auf= zug, von E, Raupach. Hierauf: Solotanz, ausgeführt von deu Kö- niglichen Solotänzerinnen Frau Brue, Frl. Marie Taglioni, Frl, Galster, den Königlichen Solotänzern Herrn Hoguet - Vestris und Herrn Gaóöperini. Und, neu einstudirt: Kritik und Antikritik, Lnst- spiel in 4 Aften, von E. Raupach. ; fauf Zu dieser Vorstellung werden Billets zu folgenden Preisen verz auft :

Ein Billet im Parquet, zur Tribüne und in den Logen des zweiten Ranges 1 Rthlr.; ein Billet in den Logen des ersten Ranges, im ersten Balkon daselbst und Proscenium 1 Rthlr. 10 Sgr. 2c.

Der Billet-Verkauf findet von Dienstag, den 5. Dezember an, im Kassenflur des Opernhauses statt.

Die Ubonnements und freien Entreen sind ohne Ausnahme nicht gültig, doh bleiben die abonnirten und reservirten Billets bis Dienstag, den 5. Dezember, Mittags 1 Uhr, zur Verfügung, nach welcher Zeit dieselben anderweitig verkauft werden.

Die bei Herrn Rüthling bereits eingegangenen Meldungen sind berü>si<tigt und wird ersucht, diese bestellten Billets bei demsclben, Kochstraße 58, bis Montag Abend abholen zu lassen.

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Königsftädtisches Theater.

Dienstag, 5. Dez. Die Töchter Lucifer's,

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Örse rom 4. Dezember.

Eisenbahn =- Actien.

Rein-Ertrag.

Der Reinertrag wird nach erfolceter Bekanntma. io der dazu bestimmten Rubrik ausgefüllt. Die mit 3} pCt, bez. Actien sind v. Staat gar.

Berl. Anhalt Lit. A B. | 3,500,000 | do. Hamburg E, 8,000,003 do. Stettin -Starg.. | 4,824,000 do. Potsd.-Magd... 4,000,000

Magd.-Halberstadt .… | 1,700,000

do. Leipziger .…... | 2,300,000

Halle-Thüringer L

Cöln - Minden 12,967,500 0 O 4,500,000

Bonn - Cöln 4 1,051,200

Düsseld. Elberfeld .. 1,400,000

Steele - Vohwinkel... 1,300,000

Niederschl. Märkisch. 9,950,000

do. Zweigbahn | 1,500,000

OVeFSCHT Tit A 2 2208:100

do. B. 2400000

Cosel - Oderberg 1,200,000

Breslau - Freiburg .…. | 1,700,000

Krakau - Oberschl.... 1,500,000

Berg. -Märk, .……..... | 4,000,000

Stargard - Posen 5,000,000

Brieg - Neisse …. 1,100,000

Tages - Ceurs.

1847,

——

Börsén-Zins- Rechnung.

847 bz.

64 G6

895 B

564 a 574 br. 112 a 113 bz.

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D D: 78 a 79 bz.

L 25 G

1112

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Quittungs - Bogen. Berl, Anhalt, Lit, B: | Magdeb.-Wittenb.... Aac 1en-Mastricht .…. Thür. Verbind.-Bahn

Ausl. Quiltungsbog. Poster, ..... O01 Friedr. Wilhk.-Nordb. |

2,500,000 | 4 4,500,000 | 4 2,750,000 | 4 5,600,000 | 4

18,000,000 | 4

F ba, u G,

Schluss - Course von Cöln - Minden TS5 6

die Rückkehr des Vertrauens durch fortvee äuf’ : La p j N s G : gesetzte Ankäufe unserer Privaten und auswärtiger Kapitalisten. Anleihe ist à 100 pCt. gesucht geblieben, c en und ausWwä ]

nachdem nur Einiges s0 cehandelt worden.

984. Dän. 662: Br, 66 G. Ard. 8: Br,,

B, 74 G. Hamburg-Berl, 645 Br. u. G. Bergedorf 64 Br. Altona - Kiel 78% Br., 77% G. Medlenburg 354 Br., 35: G.

__ Bei ziemlich lebhaftem Umsaß waren fast alle Course höher, und blieb es angenehm.

O R A

Paris, 1. Dez. Die Preise gingen in die Hbhe. 3proz. 43.15. Sproz, 66.30, Anleibe 66.5. Bank 1395, Belgische 784. Span. 3% 25. Römishe 59.

Nordbahn 3433. Orleaus 600, Basel 77%. Straßburg Lyon 3571, |

London, 1, Dez,

90-51 Dal e

874. Port.

M id N O C E a2 34 proz. 864, 3proz. Span. 243, 4. Jnt. 48, 4proz. 73. 4 proz, 244, Mex. 21, 3.

Engl. Fonds blieben fest und stiegen { %, fremde Fonds blieben unverändert, Eisenbahn-Actien ebenfalls nur wenig verändert.

Nmsterdam , 1. Dez. Jn holl. Fonds war heute be! mattem Geschäft feine meldenswerthe Veränderung. J fremden Effekten war der Umsaß ebenfalls unbedeutend, nur Peru war neuer- dings etwas angenehmer, iz Fo, Integr. 461:, Iproz. neue 555. 4proz. ostind. 72, dis S Ard, N. gr. Piecen 9k, 4. Coup. 647, &. Port. 661 "at Aproz. 245. Russ. Stiegl. 77k. Oest. Met, 5 proz.

‘2 2 proz. 35, Peru 21k, 2, 22

ntwerpen, 30. Nov. Weni ä 5 78 G al» 0, D enig Geschäft, Belg. 5proz. 7 r ¿Eh (2 B. 24proz. 392, Span. 5proz. dh S Z3proz-

Mo 3-

——— ——

Prioriläts - Actien. | Kapital. j

—E T Sämmtliche Prioritäts-Actien werden durch | f | jährliche Verloosung a 100 pCt. amortis. |

tres - Vours-

87 bs

93 bz

8! bz. u. 897 bez. 1007 bz, 85% a 89 bs. 92% G.

1,414,800| 4 5,000,000 | 42 2,367,200 | 4 3,132,800| 5 800,000) 5 1,788,000! 4

Ber!.-Anhalt 4,000,000] 42

do. dó. Potsd Mágd... do. do. i do. Stettiner Magdeb.-Leipziger .. Halle - Thüringer... Cöln - Minden Rhein. v. Staat gar.. do. 4. Priorität... .a do. Stamm - Prior... Düsseldorf-Elberfeld. Niederschl. Märkisch. |4,175,000| 4 do. do. [3,500,000 do. 111. Serie. |2,300,000 do. Zweigbahn | 252,000 do. do. | 248,000 Oberschlesische 1,276,600! Cosel - Oderberg... | 250,000| Steele - Vohwinkel... 325,000| Breslau - Freiburg. . | 400,006/

l

3,674,500 | 47 1,217,000) 35 2,487,250| 4 1,250,000| 4 1,000,000! 4

Reinert. [ | 1847.

Ausl. Stamm-Áct. |2Z)

6,000,000! 1,500,000) 8,525,000 6,000,000 2,050,000 6,500,000 1,300,000 t l

Dresden-Görlitz .. Leipzig-Dresden [udw.-Bexbach 24FI]. Sächsisch-Bayerische Kiel - Altona... Sp. Amsterd.-Rotterd. Fl. Mecklenburger Thlr.

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von Preussischen Bank -Antheilen S0! a £1 her

In Folge dessen sind preuss. Staats - Schuldscheine

Nicht minder beträchtlich war die Steigerung aller Eisenbahn - Actien, di

Markt : Verichte. Berliner Getraideberiht vom 4. Dezember. Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt : Weizen nah Qualität 48—52 Rthlr. Roggen loco 25—27 Rthlr.

a) » p, Dez. 245 Rthlr. bez. » p, Frühjahr 82pfd. 28! Rthlr. Br., 284 G. Gerste, große, loco 23—25 Réthlr, » fleine 18—20 Rtÿlr. Hafer loco na< Qualität 15—416 Rthlr,. » p, Frühjahr 48 pfd. 15 Rthlr. bez. u. Br. Rüböl loco 12 Rthlir. Br. u. bez.,, 444 G. v: Dea LI 12 Nihlr: Dr: U U Zan. /Febr. dito. Febr. /März dito. März /April 12 Rthlr. Br., 145 G. April /Mai 1145 Rtblr. Br., 114 G. Spiritus loco ohne Faß 144 #& Rthlr. bez., mit Faß 147 bez. » p. Dez. 144 Rtblr. bez. Jan. /Febr. 15 Br., 145 G, » p. Frühjabr 167 Rtblr. bez. u. Br.

Mir der heutigen Nummer desStaats-Anzei- gers wird Bogen 315 der Verhandlungen zur Ber- einbarung der Preuß. Verfassung ausgegeben.

Dru> und Verlag der De>erschen Geheimen Ober-Hofbucbdruderei. Erste Beilage

Mit Allerböchster Ge |

M7 215.

E Lian A De LIRPE M D L E 1 O L ils i Vats 1A 02 ta R E IEELC A ORRL E T I B d A E e L E

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D c) Os é iDrenen,.

Preußen, Berlin,

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C DIOLFE Ga 5e

Berlin, Es sind uns ferner folgeude Adressen

Preußen,

zugegangen: Hohes Staats - Minifterium! :

Wir Endesunterzeichnete erfeunen in den getroffenen Maßregeln eines bohen Staats-Ministeriums eizen Alt der Nothwendigkeit, um dem in leßterer Zeit immer mehr und mehr überhand genommenen wühlerishen Treiben und republikanischen Bestrebungen ein Ende zu machen , und hegen au< das volle Vertrauen, daß die uns von Sr. Majestät dem Könige gemachten Verheißungen dadurch nicht verküm- mert werden,

(57 Unterschriften.)

} mber 1848,

Berlin, den 29, Nov

llerdur<hlauchtigster, Groß! Allergnädigster König und Herr! / Die Landbewohner der Grafschaft Ruppin sühlen si< durch die Zeitercignisse, ganz besonders aber durch die Allerhöchste Pioclama- tion vom 11ten d. , gedrungen, vor Ew. Königlichen Majestät die Gesinnungen des Daukes und der Treue auszusprechen, Wi gestehen, daß wir bei der steigenden Anarchie in der Hauptstadt mit der größesten Besorgniß füx unser theures Vaterland e:füllt waren ; desto inniger und freudiger is unser Dank für die kräftigen Maß regeln, die dem Unwesen steuern werden, das jeden treuen Preußen mit Schaam und Entrüsiung erfüllen mußte. Geruhen Ew, Majestät heilige Versicherung anzu= ne9men, daß es unser Stolz ist, zu den „treuen Märkern““ zu gehü- Darch- die Huld des hochseligen Königs Majestät, ter es nicht

N L 4 „6 4

von uns die

ren, vers&mähte, si< einen Grafen von Ruppin zu veuneu, balten wir uns nnserem erhabenen Köbnigehause no< besonders verbunden, Es soll darum den Feinden, welche Ew. Majestät landesväterlih?e Ah-= sichten hintertreiben wollen, ni<t gelingen, uns von unserer Bahn abzufübßren; Anschläge und verpilihten uns feierli< auss neue Treue, Wir löfen unser Wort, wenu Cw. Majestät seine Getreuen ruft. Ev, Königlichen Majestätt treu gehorsamste, (Folgen mehrere Tausend Unterschriften.)

verabscheuen ihre

ati n

zur

¿lllerdurchlauchtigster, Gioßmächtigster ! Allergnädigster König und Herr!

Es treibt uns unser Herz, zu unserem Könige zu sprehen, Wir

wissen, daß wir unserem Könige und Herrn vou gonzer Seele trauen

Erste Leilage

dürfen, und unser König darf auch uns vertrauen, das müssen wir auésprechen in dieser ernsten, unruhigen Zeit; wir müssen laut be= fennen vor aller Welt, daß wir empört sind über das Verhalten von dem Theil der National-Ve:sammlung, der gegen den Willen des Königs und gegen alles Geseß in Berlin noch verhandeln will, als ob er der König wäre, Wir danken Gott und unjerem Herr|<her, daß die Versammlung nah Brandenburg berufen wird, und hosfen, sie werde dort ungestörter und pflichttreuer mit einem Könige von Gottes Guaden und seinen Ministern, denen wir unser ganzes Ver-= trauen schenken, des Landes Wohl berathen. :

Ew. Majestät aber bitten wir, Jhrem Volke zu vertrauen, wie wir unserem Könige vertrauen und Jhm treu bleiben in Noth und Tod,

Jn tiefster Ehrfurcht ersterben wir als

Ew, Majestät treu gehorsamste Unterthanen, Werben in der Altmaif, den 20, November 1848, (100 Untersriften,

Allerdur&lauchtigßer, Großmächtigster König! UAllergnädigster Köni Derr! - Durchdrungen von dim Gefüh! unershütterliher Treue unè Cir- surht für den von Gottes Gnade uns gegebenen theuren Köug und Herrn und beseelt“ von wahrer Vaterlandöliebe, fühltcn au< wir uns berufen, einer am 27sten dieses Mouats in dem ruppiner Kreises augescßten Volssversammlung, sinnten eingeladen waren, beizuwohnen, nachdem Urwählern des L mit Vollmacht verseheu worden, Erklärungen im Sivne Aller abgeben zu können, Von dem in dieser Versammlung gehaltenen Vortrage haben wir zu den Punkten 1, 2, 4, 5, 6 unsere Zust mmung gegeben, dagegen aber bei Punkt 3 uns uicht allein der Abstimmung enthalten, soudern öffentlih ausgesprochen: wie wir nicht gemeint seien nah dem Woit- laut des Punft 3, Ew. Königliche Majestät zu bitten, das zeitige Ministerium unter dem Vo:siß des Herrn Grafen von Brandenburg

zu entlassen und ein volksihümlicheres zu ernennen Anu den Stufen des Throns Ew. Königlichen Majestät wagen wir hiermit vielmehr in tiefster Ehrfurcht die.Gefühle unseres unaus- sprehlihen Dankes dafür niederzulegen : Í „Daß Allerhöchsisiie verantwortlide Minister berufen ha- ben, deren weise Maßnahmen nicht allein der bereits einge- brohenen Anarchie gesteuert und dem Bürgerkriege bisher vorgebeugt haben, soudern denen es auch heiliger Ernst sein wird, diejenige Bahn zu verfolgen, wodur< die Verheißun- gen Ew. Königlichen Majesiät vom 18, März zum Heile

Allerh öchstihrer Unterthanen verwirkliht werden,“

Ev, Kéeniglihen Majestät gauz unterthänigste. Die Wahlmänner vou Hohenosen, Bierhütten und Hirzeislust in ihrem und ihrer Urwähler Namen.

Hohenofen bei Neustadt a, d, Dosse, den 28, November 1848,

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vorfe Wildberg des u der «alle Gutge- wir zuvor von den um etwaige

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Allerdurhlauchtigster #* Großmächtigster König ! Allerguädigster König und Herr! i I Wenngleih die Gesinnung der Unterzeichneten keine andere seiu kann, als treue Liebe zu ihrem Könige und Herrn, so will es doch das Verhalten der hiesigen Stadt der National-Versammlung gegen- über, daß sie aussprehe, was ihre Herzen bewegt, damit man nicht wähne, ganz Muskau sei angeste> von dem Gift der Zeit, nicht

1243

zum Preu

Ew. Königliche Majestät begrüßen wir Unterzeichneten demnach freudig die ergriffenen Maßregeln zum Schuß des Landes ; wir hoff- ten schon lange auf den Nuf unseres Königs , und er erschien. Fest wollen wir halten an König und Thron, und mag es auch fecrer stürmen um uns, wie es wolle, wir geben den Glauben nicht auf, daß der König rufen wird, wenn es Noth thut. So wie jetzt, fammelu si< dann Millionen um seinen Thron, dessen Glanz zwar cine vorübergehende Wolke verdunkeln, aber niht verfinstern kann, Mit dem Worte Ew. Majestät haben si die Treugesinnten er- hoben, die Undankbaren si< in Schaam gehüllt, Jede Langmuth hat ihre Gränze, jede Milde ihr Ziel. _ | Möze der große Gott Ew. Majestät Sorgen erleichtern, erlcih= Jhnen jede Freude, fernen von Jhnen jeden Schmerz,

Er segne den Köng,. Muskau, den 26, November 1848

(Folgen die Unterschriften.)

Loh.s Stagats-Minist: rium! : Schon längst entrüstet über das s{amlose Treiben einer Partei des Umsturzes und über die fortwährenden Uebergriffe der Mehrheit der zur Vereinbarung der Verfassung berufenen National- Versamm- lung, haben wir unterzeihnete Urwähler mit großer Befriedigung die neuerdings ergriffenen fräftigen Maßregeln der Krone zur Herstel- lung der Ordnung vernommen, Wir schenken ihnen unseren unge theilten Beifall und wünschen nichts mehr, als daß die Krone auf dem betretenen Wege mit Festigkeit fortshreiten möge, indem wir unter allen Umständen zu Sr, Majestät, unserem theuren Könige volles Vertrauen hegen; wir verabsheuen dagegen das Verfahren des in unseligen Widerstreit mit der Krone getretenen Theils der Na= tional-Versammlung. Verchesar und Manzahn bei Brandcnburg a, H

den 22, November 1848.

(53 Unterschriften.)

tern

Ew, Königlihe Majestät

wollen huldreichs| geruhen, nadstehende Worte, die die Gesinnungen Jhrer treuen Pommern, und zwar der Einwohner des Randower Krei!eê, ausdrüd>en, zu vernehmen.

Gnädigster König! Mit tiefer Wehmuth sehen wir, daß eine verbleudete Parlei darauf ausgeht, das Wohl des theueren Vater= landes zu untergraben, den Glanz einer Krone zu verdunkeln, die seit Jahrhunderten hell und leuchtend strahlte; sehen wir, daß die von uns erwählten und von Ew. Königlichen Majestät berufenen Volka- vertreter die hnen gestellte Aufgabe gänzlich verkennen, sehen wir, daß diese Bertreter cine von Ew, Majestät befohlene Maßregel, näm

li na< der Stadt Brandenburg si< zu übersiedeln, troßend entge- geutreten, sehen endiich, daß diefe Vertreter, ihrer bisberigen Hand- ¡iungeweise die Kroue aufseßend, eine Steuer-Veriwcigerung ausspre

hen, und leider wir beflagen es tief und innig ist die Wei-= gerung dex National-Versammlung, Ew. Majestät Haupt - und Resi= denzsiadt zu verlassen, selbst vou einer, wenn an nur kleinen Fraction gebilligt, und au<h der Magistrat der sonst so besonienen und treuen Stadt Stettin billigte aber schon in diesem Augenbli> möchte seine Ansicht eine andere sein jene Weigerung. Nicht so wir, die unterzeihneten Bewohner des platten Landes ünd der fklcinen Städte des Randower Kreises! Wir sind nicht allein der Ansicht, daß Ew.

ßishen Staats-Anzeiger.

Dieustag deu 5. Dezbr.

unter allen Unständen ihre Rathgeber aus der Majorität der Natiozal-Versammlung wählen, is eben so anmaßend, als widersinnig und gefährlich ;

4) das Prädikat der Könige: „von Gottes Gnaden“ ist die höchste Bürgschaft der Rechte und Freiheiten der Völker, Der ehrfurhtsvell unterzeichnete Verein bes<hwört Ew, Königliche Majestät, sh dieses Wort um Gottes und Volkes willen niht raute-n zu lassen, denn in und

mit seinem Könige von Gottes Gnaden fann es nur ein

gesegnet Volk sein, Darauf wollen wir halten, das wollen wir uuter Gottes Bei- stand vertreten und verthcidigen mit Wort und That, Gut und Blut, Leib und Lel

tes

Leven, Ew, Königlichen Majestät allerunterthänigst der patriotische Verein für König mit 275 Mitgliedern aller Pasewalk, deu 28, November 1848,

und Vaterland,

Stände,

Ullerdurhlauchtigster, Großmächtigster König ! Ullergnädigster König und Herr!

Es sind die Gefühle des festen Vertrauens, welche uns zu Ew. Königlichen Majestät führen. Wir glauben, ja wir wissen, daß Ew. Majestät das Königliche Wort strenge und unverbrüchlih halten wer- den, welhes uns constitutionelle Freiheit zufihert. Wir glauben und vertrauen aber au< auf Ew. Majestät festen Willen, daß Ordnung und Achtung vor dem Ges. b aufreht erhalten, daß alle anarchischen Bestrebungen beseitigt, daß unseren Vertretern die Freiheit der Be- rathung, tie Sicherheit der Personen geshüßzt werden. Wir danken Ew, Majestät für die in der Preclamation vom 11. November c, angedeuteten gesebmäßigen Maßregeln, welhe auch wir als nothwen= dig zur Erreichung dieses Zieles anerkennen, ja welhe wir mit der überwiegenden Mehrheit der Bewohner dieser Provinz längst ge- wünscht haben. Wir hoffen vertrauungsvo!ll, unter der constitutio- nellen Regierung Ew. Majestät noh glülihe Tage zu erleben; wir halten es für Pflicht, in dieser Hoffnung die Wirren der Zeit mit Muth uud Geduld zu ertragen.

Die wir in Ehrfurcht ei sterben

Ew. Königlichen Majestät treugeborsamste (Folgen 35 Unterschriften.) Kolonie Zallenselde, den 26, November 1848. Kreis Preuß. Holland, Regierungsbezirk Königsberg in Preußen.

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König ! UAllergnädigster König und Herr!

Es sind die Gesühle des festen Vertrauens, welhe uns zu Ero, Königlichen Majestät ühren. Wir glauben, ja, wir wissen, daß Ew. Majestät das Königliche Wort streng und unverbrüchlich halten wer= den, welhes uns constitutionclle Freiheit zusichert. Wir glauben und vertrauen aber au auf Ew. Majestät festen Willen, daß Ordnung und Achtu2g vor dem Geseß ausrehterhalten, daß alle anar- chishen Bestrebungen beseitigt, daß unseren Vertretern die Freiheit der Berathung, die Sicherheit der Personen ges{hüßt werden, Wir danken Ew. Majestät für die in der Proclamation

Majestät im vollsten Rechte waren, wie Nllerhöchstsie die Ueber= siedlung na< Brandenburg befohlen, sondern wir halten diese Maß= regel aus den von Ew, Majestät angegebenen Gründen für eine dringend nothwendige, für eine unerläßlihe, die mit dem wärmsten Danke hätte entzegengeuommmen werden müssen, und ersuhen Ew. Köuiglihe Majestät unterthänigst und dringend, in Jhrem guten Rechte zu verharren und eine Maßregel durchzuführen, die der bes< sere Theil Jhres Volfes als eine nothwendige und unerläßliche an- erfenunt, Sollte was Gott gnädig abwenden wolle dur Ausfüh= rung dieser Maßregel die Flamme des Aufruhrs no< mehr angefacht werden, sollte sie drohen, zum vollen Ausbruch zu kommen, dann ge= bieten Ew. Majestät über unser Vermögen, über unser Leben; wir lassen, welche Wechselfälle das Schicksal auch über uns heraufführen mag, nimmer von unserem angestammten Herrscher , unter dessen er- habenen Scepter wir über cin Jahrhundert ruhig und glü>lih lebten, wir lassen für Jhn, den theueren, den geliebten König, wenn die Vorsehung es nicht anders will, mit Freuden unser Blut fließen,

Nehmen Ew. Majestät diese einfachen, diese {mud>losen Worte, die aus treuem Herzen biederer pommerscher Land-Bewohner jeglichen Standes kommen, wohlwollend guf.

Stcttin, den 25. November 1848,

Der veiwaltende Kreis-Deputirte, Landschaftêrath von Ramin, (Jm Aujtrage von ahthundert Einwohnern des Randower Krei- ses, jeglichen Ranges und Standes, deren Namens-Verzeichniß Sr. Excellenz dem Herrn Minister von Manteuffel übergeben ist.)

Allerdur{<lauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr! . Während Ew. Majestät getreues Volk auf Jhren Ruf vom llten d, M. sich um Allerhöchstihren Thron schaart, um sih in an= gestammter Liebe und Treue zu seinem Könige von Gottes Gnaden in der Zeit der Noth und Gefahr neu zu bekennen, fühlt auch der unterzeihnete patriotis<he Verein für König und Vaterland das tiefe Herzens- und Grwissensbedürfniß, Ew. Majestät mit seinem Bekennt- nisse und Treugelübde sich ehrfurhtövoll zu nahen, Der patriotische Vereiu erklärt aber vor Ew. Königlichen Majestät erhabenem Thron : 1) daß Allerhöchdieselben das gute Recht haben, aus guten Gründen die National-Versammlung zu vertagen uud aufzulösen, und im vorliegenden Fall deu weisesten Gebrauch von diesem Rechte gemacht haben ; : 2) daß diejenigen Abgeordneten, welhe ungeachtet Ew. Königlichen Majestät Befehls fortgetagt haben und durch ihren Bes{luß der Steuerverweigerung bis zum Hochver- rath fortgeschritten sind, ferrer unfähig sind, Vertreter eines Volks zu sein, welches, wie seine Freiheit und Wohlfahrt, so auh seine Treue gegen sein angestammtes Königshaus durch seine Abgeordneten vertreten wissen will ; W 3) daß das Ministerium Brandenburg durch seine patriotishe Treue und Weisheit, dur seine Energie und seinen aufopfernden Muth, in starken Thaten bewiesen, das Bertrauen des Volks in hohem Grade verdient hat und bereits in weiten Kreisen genießt, weshalb wir allerunter- thänigst bitten, Ew. Königliche Majestät wolle des Rathes dieser Ehrenmänner zum Wohl und Schuß des Volks so lange si< bedienen, bis die Rehtsórdnung im Lande wieder hergestellt und dergestalt befestigt is, daß in ihr die von Ew. Majestät Allergnädigst gewährleistete Volksfreiheit eine

wähne, es sei Niemand hier, der seinem Könige eben so zujauchze, vie früher, wenn ey herfam,

Wahrheit werden kann, Das Verlangen, die Krone solle

vom 11, November c. angedeuteten geseßmäßigen Maßregeln, welche auch wir als uothwendig zur Erreichung dieses Zieles anerkennen, ja, welhe wir mit der überwiegenden Mehrheit der Bewohner dieser Provinz läugst gewünscht haben, Wir hoffen vertrauensvoll, unter der constitutionellen Regierung Ew. Majestät no<h glü>iiche Tage zu erleben; wir halten es für Pflicht, in dieser Hoffnung die Wirren der Zeit mit Muth und Geduld zuy ertragen, Die wir in Ehrfurcht ersterben Ew, Königl, Majestät ireu gehorsamste.! Stadt Mühlhausen in Ostpreußen, den 24. November 1848, (122 Unterschriften.)

Ällerdurhlauhtigster, Großmächtigster König !

Allergnädigster König und Herr!

Die politischen Ereiguisse in der jüngstvergangenen Zeit und ins=- besondere der in Ew. Königlichen Majestät Haupt- und Residenzstadt Berlin herr\s{ende grescbßlose Zustand, haben unter der Bevölkerung der hiesigen Gegend große Besorgnisse hervorgerufen und den Wunsch erregt, daß dem ungesehßlihen Treiben endlih ein Ziel - geseßt werde.

Ew, Königl. Majestät Weisheit und landesväterlihe Huld ließ uns ohne Zweifel boffen, daß Allerhöchstdieselben zur Zeit Mittel treffen würden, die Uebelstände zu beseitigen.

Durch die Allerhöchst eilassene Proclamation vom 11, d. M. haben wir die Freude gehabt, unsere Hoffnungen erfüllt und getrof- fene Anordnungen zu ersehen, wel<he die zum Wohle des Landes er= forderlihe Ruhe und Ordnung wiederherstellen und die National= Versammlung durch ihre Verlegung nach Brandenburg in den Stand seßen werden, ohne äußere bedrohende Einflüsse berathen zu können.

Ew. Königlichen Majestät erlauben wir uns für die Allerhö}

getroffenen Auordnungen unseren tiefgefühlten Dank ehrfurchtsvoll darzubringen; die gesewidrige Opposition der Mehrzahl der Volks- vertreter gegen ibre Verlegung erfüllt uns mit der größten Mißbilli- gung und Verachtung. i Ew. Majestät Königliches Wort i uns ein zu sicherer Bürge für die Erhaltung der uns in den Märztagen verhcißenen Freiheiten, daher wir von dem Glauben, „dieselben könnten uns in irgend einer Art geschmälert werden“, weit entfernt sind.

Als wahre Preußen sind wir mit dem alten Vertrauen und der alten Treue Ew, Königlichen Majestät bis zum Tode ergeben, und wollen Allerhöchstdieselben geruhen, diese mit ungekünstelten Worten ausgesprochene Versicherung Allergnädigst entgegenzunehmen,

Jn tiefster Ehrfurcht

Ew. Königlichen Y

tajestät allerunterthänigste. Sommerort, den 23, November 1848. : Im Namen der Bewohner des Marienburger kleinen Werders, deren Vertreter. [

Könuig von Gottes Gnaden! Theurer, geliebter Landesvater! di A Di 3 ; Du hast Di Du hot zu Deinem ganzen Volk gesprochen; Du h s an Deine treuen Preußen Alle mit Deinem ganzen g trauen gewendet, sere Herzen, in - pi j drungen, er hat unjer / Dein Ruf is auch zu uns gedruttg f nícht wankend geworden

denen die alte bewährte Preußentreue n0o e is, frisch und freudig erregt, und es wäre Verrath an unserer Preußen