1848 / 216 p. 10 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

ir in den von der Krone getroffenen Anordnungen O die Absicht erfennen, die Vertreter des Volkes gegen

äuß nar<ische Bestrebungen zu sichern und die National- Les ia den Stand zu seßen, die von dem Bolle so sehnlich erwünschfe Verfassung frei und ungestört zu ve-

2 zu beendigen. S /

So anen 2s die bierdur entstandenen Zerwürfgiise, die dadur< im Volke herbeigeführte Aufregung bedauern und eine bal- dige Beseitigung derselben zum Segen des theuren Pater gas, wün= hen, so haben wir do< auch zu Ew. Majestät bekannter Gereh-= sen, : Hochherzigkeit das vollkommene Vertrauen, daß und deren constitutionelles Ministerium diese Maß- die freie Be-

tigkeitsliebe ae 9 ¿dstdieselben un Viimnilt D Tie o ft ausdehnen wird, als es nöthig ist, rathung der National!-Versammluug zu ermöglichen. . Kir könuen daher auch die von der National-Versammlung nah ¡hrer Vertagung gethanen Stritte, insbesondere die von derselben ausgesprochene Steuerverweigerung, durchaus nicht billigen, müssen solche vielmehr für ungeseßlihe Maßregeln erflären. * ir sind unserem constitntionellen König in unwandelbarer Liebe und verharren als

und Treue ergeben Ew. Majestät

| gehorsamste

der Magistrat, An », Majestät den Könmg zu Berlin.

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König und Herr! Ew. Königliche Majestät haben uns in der Proclamation vom 11. November c. die unverbrüchlihe Versicherung gegeben , daß es Ew. Majestät heiligstes Bestreben sein wird, Jhrem treuen Volke ein guter constitationeller König zu sein. Indem wir nun die feste Zuversicht hegen, daß Ew, Majestät die dem Volke gegebene Verheißung vollständig erfüllen werden, füh- len wir uns in gegenwärtiger Zeit, in der es die heiligste Pflicht jedes treuen Preußen is, seine Liebe und Anhänglichkeit an seinen König offen zu bekunden, zu der Erklärung gedrungen: Daß wir zu denen gehören, die noch feststehen in dem al- ten guten Vertrauen zu Ew. Majestät und dem Hause Ho= henzollern, und daß wir au ferner daran festhalten wer= den in guten wie in bösen Tagen. Be>ern, Kreis Ohlau, den 29. November 1848, (31 Unterschriften.)

Ällerdurhlauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr! Ew. Majestät haben in der Proclamation vom 11. November d. J. dem preußishen Volke früher schon gegebene Versicherungen erneuert, an deren Aufrichtigkeit zu zweifeln wir au< vor dem EÉrs- scheinen der Allerhöchsten Proclamation feinen re<htlihen Grund fin-=

Gott berufeneu König. der National-Versammlung, die si< wünschen, Ew.}Majestät möge mit Kraft gen unt:rdrücten.

Verhandlungen der zur Vereinbarung

den fonnten. Ob wir nun gleich nur s{hli<hte Landleute, Bewohner eines kleinen Dorfes sind, so glauben wir nicht weniger ein Recht zu haben, dem geliebten Könige mit der Versicherung allerunterthänigst zu nahen, daß wir uns sür die getroffenen kräftigen Maßregeln zum Schuße der National-Versammlung zum innigsten Danke verpflichtet

fühlen, und daß wir den eigenmächtigen Eingrissen einer Fraction der Voiksvertceter in die denselben nicht zustehenden Verwaltungs-Maß- regeln und dem frechen, wühlerishen Treiben einer auf Umsturz aus- gehenden revolutionirenden Partei im Volke, gegenüber unserem con- \titutionellen angestammtenzKönige von Gottes Gnaden, mit Gut und Blut in treuer Liebe lebenslang ergeben sind. i L Gott segne Ew. Majestät nebst dem ganzen Königlihen Hause, und dur Sie das theure Vaterland! Jn tiefster Ehrfurcht ersterben wir als Ew. Majestät getreuste Unterthanen. Mecheln bei A>en a. E., Reg.-Bez. Magdeburg, i den 1, Dezember 1848, (35 Unterschriften.)

Königliche Majestät ! haben mittelst Proclamation vom 11ten d. M. zum Volke gesprochen. Auch wir, ein Theil desselben, halten uns bei der kritishen Lage des Vaterlandes verpflichtet, unserem Könige und Herrn ehrfurhtevoll zu antworten. Wir thun dies, indem wir hierdurch feierli erflären : daß wir nicht blos der Ew, Majestät geshworenen Eide stets eingedenk sind und sie als deutshe Männer treu und unverbrüchlih halten, sondern auch keinesweges in dem alten Vertrauen und in der treuen Liebe zu Ew. Majestät wanken, niht wanken in dem Vertrauen, daß Ew, Majestät Jhr Volk mit wahrhaft freien Justitutionen beglücken und Jhre gemachten Verheißungen getreu erfüllen wollen.

Wir stehen und halten daher zu Ew. Majestät und Jhrem ruhmgefrönten, seit Jahrhunderten um die Völker hochverdienten Für= stenhause, und soll uns hierin nichts beirren. Demzufolge werden wir auh stets gern und bereitwillig die Pfliht der Steuerzahlung erfül-

len, \o lange dies in der shweren, nahrungslosen Zeit nur irgend in unseren Kräften steht, um das größte Unglück für das theure Vater= land die Anarchie abzuwenden! Dies unsere wahrhaften Gesinnungen und Entschlüsse. Gott erhalte, Gott {hüße Ew. Majestät! Jn tiefster Ehrfurcht Ew, Majestät treu gehorsamste und unterthänigste. Der Magistrat. - e Die Stadtverordneten, Ziegenhals, Kreis Neisse, den 26. Nov. 1848.

Allerdurhlauchtiaster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr!

Vir Endesunterzeihneten }ühlen uns, als treue Unterthanen Ew. Majestät und als aufrichtige Freunde einer wahren Volfsfreiheit, gedrungen, auf Ew. Majestät Proclamation vom 11ten d. M. Nach- stehendes in tiefster Ehrerbietung zu erwiedern,

Wir verabscheuen das ganze Verhalten, welches tie Partei der sogenannten Linken in der preußishen National - Versammlung Ew, Majestät Regierung gegenüber bisher beobachtet hat, indem wir in den Bestrebungen dieser Partei das größte Hinderniß der Entwie- lung einer wahren Volksfreiheit erbli>en. Wir erachten darum die von Ew. Majestät gewählten Maßregeln, um die zur Berathung der Verfassung entsendeten Volksvertreter dem Einflusse der durch aller- hand shändlihe Machinationen in beständiger Aufregung erhaltenen berliner Pöbelmasse zu entziehen, als heilsam und dringend nothwen- dig, und bekennen, daß dadur unseren sehnlihsten Wünschen ent- sprohen worden. i

Wir bedauern es tief, daß so viele unserer Abgeordneten si einer so franfhaften Auffassung ihrer Mission hingegeben haben, daß sie niht nur die Rechte, sondern auch die landesväterlihen Absichten

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des Vaterlandes verderblichen Widerstande gegen die Krone haben | verleiten lassen.

Wir wünschen, baß diese Abgeordneten wegen der in ihren un-

geseßlichen Versammlungen gehaltenen aufreizenden, die Würde der Krone verleßenden Reden, und namentli< wegen des aufs Steuer= verweigerung gerihteten Antrages zur strengsten Verantwortung gê- zogen werden möchten.

Mit der Versicherung der unwandelbarften Treue gegen Ew.

Majestät unterzeihnen wir uns in tiefster Ehrerbietung.

Benkheim, im Kreise Angerburg, den 25. November 1848.

(275 Unterschriften.)

Königliche Majestät! i Durch die Proclamation Ew. Majestät von neuem _ angeregk,

$

fühlen sich die unterzeihneten Einwodner ia<hbenannten Ortschaften im breslauer Kreise gedrungen, in und Gesinnuugen gegen Ew. Königliche zusprechen.

dieser ernsten Zeit ihre Gesühle Majestät ehrfur<htêvoll aus-

Wir werden festhalten in unwandeibarer Treue an unfscrem von Wir bedauern die Verirrung des Tbeiles uflehnt gegen alles Recht. Bir die azarchischen Bestrebun

Jm Vertrauen auf geseßliche Freiheit und Gewährung der ver-

heißenen Versprehungen ersterben für

Ew. Königliche Majestät a‘lerunterthantg}te.

(153 Unterschriften),

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König - Allergnädigster König und Herr! Mit Besorgniß und ) igen folgten wir schon lange den Verfassung nah Berlia

berufenen Versammlung; denn wir jaßen, ein großer Theil der selben den Zweck ihrer Bernfung ( dem Auge verlor, dage= gen den Wühlereien einer Umsturz-Partei immer mehr Raum ver \haffte] und das Land einem anarchischen Zustande entgegenführte.

Mit Freude und Dank begrüßten wir daher Ew. Königlichen Majestät Proclamation vom 11. d. und hoffen im Hinbii>k auf sie und die bereits von Ew, Königlichen Majeztät gethanen Schritte, daß Geseblichkeit und Ordnung nicht allein wiederhergestellt, sondern dem Lande endlich eine segenbringende Verfassung gegeben werde.

Möge Ew. Königliche Majestät auf dem betretenen Wege [1 verharren und von uns die Versicherung gnädigst hinneÿmen, daß wir bereit sind, mit Gut und Blut Ew. Königlichen Majestät Krone zu \<üten.

Wir ersterben als

Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigst treugehorsamste Rittergutébesißzer, köllmishe und bäuerliche Befiger des Eichholzschen Kirch)pieis, (38 Unterschriften.)

Adl. Eichholz, Kreis Heiligenbeil, Regierungsbezirk Königsbera,

den 26, November 1848,

Geliebter König! Ew, Majestät Proclamation vom 411ten dieses Monats haben wix unterzeichneten Bauern der Grafschaft Ravenoberg mit freudigster Zustimmung ge= lesen, und finden wir uns deshalo auf Ew. Majestät Aussorderung veranlaßt, hierdur< zu erkiären, daß wir die zur Heistéllung geseß- liher Ordnung und gesiherter Freiheit der Berathung unserer Ab- geordneten ergriffenen Maßregeln nicht nur für gerechtfertigt, sondern auch für dringend nothwendig halten. Feste männliche Entschlof senheit. thut Noth. Auf uns kann unser geliebter König stets re<h- nen; denn die alte Liebe und Treue lebt noch unges{<wä<ht in uns, wie Ew. Majestat sie im vorigen Jahre in unserer Mitte aus un- seren Augen haben lesen können. Unser Wahlspruch ist und blcibt : „Borwärts mit Gott für König und Vaterland !“ 10 Gemeinden des Amtes Bergholzhausen in der Grafschaft Ravensberg. 18, Nov?:mber 1848. (Folgen 358 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allerguädigster König und Herr!

Ew. Majestät wagen wir Unterzeichnete, unsere unve: brüchliche Liebe und Treue auszusprechen, so wie, daß wir im festen Vertrauen auf die Erfüllung der landesväterlichen BVerheißungen die Vertagung und Verlegung der Nat onal-Versammlung mit Freuden begrüßt ha- ben, die Beshlüsse der si< no< versammelnden Abgeordneten der Nation als gültig nicht anerkennen.

Genehmigen Ew, Königliche Maje

ät von Gottes Gnaden diese unterthänigst erklärte Gesinnung, in Wi )

f [cher verharren treu gehoisamste. Ober-Glogau, den 22. November 1848. (69 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster König ! _ Großmächtigster König und Herr! - Ew. Majestät haben mittelst Königlicher Botschaft vom 8, No-

fen von Brandenburg ernannt und den Siß der zur Vereinbarung der Staats-Verfassung berufenen Versammlung von Berlin nach Bran= denburg zu verlegen geruht.

Auf Grund dieser von Ew, Majestät getroffenen Maßregeln hat sih ein Theil unserer Voltsvertreter, der weder von ter Wahl eines Ministeriums Brandeuburg, noch vou Verlegung oder Verta= gung der National-Ve: sammlung etwas ¡ivissen will, zu offenbarer Widerseblichkeit gegen die Krone himeißen lassen,

Wir sind Landleute, \{<li<t, aber gere<{t, und können nicht begreifen, warum Ew. Majestät die Befugniß bestritten wird, Aller- höchstihre Minister, als Vertreter der Krone, een \so frei zu ernen- nen, als wir unsere Volksvertzeter frei gewählt haben, wir ver- mögen ferner eben so wenig abzuscheu, weshalb unser Allergnädigster König und Herr, welcher die National - Versammlung aus cigener Machtvollkommenheit nah Berlin berufen hat, nicht das gute Recht haben sollte, dicse be aus gleicher Macht nah einem anderen Orte zu verlegen am allerwenigsten aber fönnen wir ergründeu, weshaib über die Wohlfahrt des Landes nicht eben o gut in Brandenburg als in Berlin berathen werden könne, und aus welcem Grunde ein Theil unserer Vertreter gezen die dur<h Ew, Majestät anbefohlene Verle-

gung selbs mit Mitteln ankämpft, die zum offenbaren Aufruhr führen.

Wir fühlen uns deshalb gedrungen, aus dem innersten Grunde des Herzens uns dahin auszuspre<hen, daß wir übe:zeugt sind, Ew. Majestät werden die Eingangs gedachten Maßregeln nur im wohler- wogenen Interesse des Landes, nicht aber zur Schmälerung der aus Eigener freier Entschließung uns zugesicherten constitutionellen Ver- fassung genommen habeù, Wir vertrauen fest und unabänderlich,

unseres theueren Königs verkennen, und sich zu einem für das Wohl

daß unser Allergnädigster König und Herr die in der Proclamation

vember c. ein Staat-Ministerium unter dem Vorsiß des Herrn Gras- /

vom 11. November c. wiederholt ausgesprohenen Verheißungen auf das gewissenhafteste zur Erfüllung bringen werde, und ivollea nie an dem Versprehen eines Königs zweifeln, der einst die denkwürdigen, s{öunen Worte sprach:

„Jch nnd Mein Haus, Wir wollen dem Herrn dienen!“

Mit freudiger Zuversicht bauen wir auf die Verwüiklichang der in dem Cirkulare des Ministers des Junern vom 15. November c. enthaltenen Zusagen, kraft deren Ew. Majestät Regierung die Wohl= thaten, welche die bereits vorgelegien und vorbereiteten Geseße uns Landleuten zu Theil werden lassen sollen, unges<mälert zu erhalten und der ländlichen Bevölkerung jede irgend zulässige Erleichterung zU gewähren verspricht.

Wir werden den gleisnerishen Verlo>ungen ciner gewiss tei, die si prahlend die voifsfreundlich« begegnen wissen, die in dem Umsturz des Staates nur verderblihen Pläne zu erreichen streben ; nit den C unwandeibarsten Treue und Ergebenheit ei fes angejtamniten Köuigshause steben, fün jeßt und inmmerdar! den unjerem Könige von Gottes Guaden treu bleiben und Tod!

Ew. Majestät bitten wir deshalb, uns, als Ihren getreuen Land leuten, vertrauen zu wollen und die Versicherung huldreihs zu ge nehmigen, daß der preußishe Wahlspruch, der einst Mehrere unter uns ozer unsere Väter zum Kampf für Freiheit und Recht be geisterte :

nennt, gebühr

Noth

Mit Gott für Kön1tg und Vaterland au< für uns seine Bedeutung mt verloren | anädigster König und Herr uns rufen sollte.

: Jn tiesster Ehrfurcht ersterbea wi Ew. Majestät treu gehorsamste Uni Der Vorstand der Gemeinde vLe : im Namen derselben und der 1500 Einwohner

1 4 V OL

Tövpliwoda, Kreis Münsterberg, am 25. November

1848,

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König! Bllergnädigster König und Herr ! n Befehl, dis

(13 Ew. Majestät haben durch de lung bis zum 27sten d. M. zu vertagen uid zu versammeln, aufs neue Jhre väterliche

treuen Volke erwiesen. Ew. Majestät haven

14ten d. M. in landesväterlicher Gesinnung

auf den rechtlihen Sinn Jdrer getreuen Unterthanen. tem dankbaren Herzen eifennen wir diese große Furjorg mit den Gefühlen der innigsten Dankbarkeit erkennen 1 geseztes Vertrauen und geloben wir aufs neue, die serem uns von Gottes Gnaden auserwählten

dem ganzen Königlichen Hause zu bewahren.

Gott erhalte uns zu unserem He1.e unjeren das ganze Königliche Haus Hohenzollern noch lange In dieser Gesinuung leben und sterbeu wir

König mit Freudén. In tiefster Eh furcht

y

Ew. Majestät der mann L Wabl -= Kommi}ßjartus

sämmtliche Urin

Pohren bei Quilitten, den 39. Allerdurhlauchtigster König! Allergnädigster König und Herr: Die dur Ew. Königliche Majestät Allerhöchf legung der zur Vereinbarung der Verfassung zusammenberufenen Ber- sammlung na< Braudenburg liefert uns den neuen Beweis, daþ Ew. Kön:gliche Majestät, Allerhöchstihrem Königlichen Worte Verfassung auf der Grundlage der dem Volfe verliehene nellen Freiheiten fördern werden. Judem wir Ew. Königliche Majestät als für vollkommen berechtigt halten, den Weg der legung der National-Versammlung zu heschreite

ihnen wir dafür unseren tiefgesühltejien fest überzeugt, daß nur dur diee 4 in unsereia theuren Vaterlande V Ew. Königlichen Majestät gallerunterthänigste, tren Die Bürgerwehr. Goschüß in Sihlesien, den 27 November 1848 Allerdur@lauchtigster, Großmächtigster König ! ällerguädigster König und Herr! Auch wir, die alleruntertbänigst Unterzonchnett Königlichen Majestät uicht nu unsere unverb: ül wir Allerhöchstdenenjselben bis 11 unferen Tod sondern auch unsere aufrichtige Zustimmung zu til Königlichen Majicstät und Allerhöchstdero dermaligen verantworti Ministern zum Glück unseres theuren Vaterlandes getroffenen Naß regeln zu versichein.

Auch wir mußten hier den {änd Dru einer dur Txrciben der wühleris<hen Partei herbeigeruse:en Pöbelherrichaft dulden, wovon uns aber, Gott und Ew. Königlichen Dank, die treuen und biederen Wehrmännuer der vten S a 26sten Landwehr-Regiments durch Mithülfe der Kön (chen Negterung zu Merseburg durch Verhaftung der Häupter diejer Net len glückli) befreit haben.

Jn t'efster Ehrfurcht verharren .

Ew. Königlichen Majzestat der Magistrat, die Stadtverordneten und 61 Einwohner.

Hohenmölsen, den 27. November 1848. An : Seine Majestät den Kong

von Preußen Friedrich Wilhelm 1V. in

1CDen

Plaje]tat

LINPAagnIe

Potsdam. Allerdurhlauctigster, Großmächkigiker König ! Allergnädigster König und Het, i :

Die Unterzeichneten, die Segnungen 18 dantbarer Erinnerung tragend, welche unser Vaterland vem ruymvonen Wirken unjeres Re= gentenhauses schuldet, ‘erlauben fich, ihre Freude und ihren Dank für das unerschro>ene Auftreten unterthänig|t auszusprec en, womit Ew. Majestät seit dem 9ten d. M. das begonnene W erk unserer consti tutionellen Verfassung gefördert haben. Wir erkennen die Verlegung der National-Versammlung nicht nur für ein Recht, sondern sür eine

heilige Pflicht der Krone, um die Vertreter des Volks gegen freche

Angriffe, gegen Verleßungen ihrer Würde und. Einschüchterungen, wodur< der Freiheit der Berathungen Hindernisse entgegengestelt werden, zu hüßen. Wir billigen die von Ew. Majestät mit Kon- sequenz verfolgten Maßregeln gegen die Mitglieder der Volfsver=- tretung, welche seit dem Beginn ihres Zusammentritts die ihnen ge- seßten Gränzen überschritten, den Schweiß des Landes nublos ver-= zehrt, die vielfahen Mahnungen, des Zwecks ihrer Einberufung ein- grdent zu sein, unbeachtet gelassen und, nah dem an sie ergangenen Befehle der Verlegung, dur den unbefugten Beschluß der Steuer- verweigerung und der Entbindung des Militairs vom Eide der Treue gegen die Krone, die Bevölkerung zur Empörung aufzuwiegeln sich nicht entblödet haben. Wäre Liebe zum Volke in den Herzen dieser Männer, sie würden diese verrätherischen Schritte nimmer gethan, sie vürden, statt die Fa>el des Bürgerkrieges in das Land zu \<l-u- dern, den Weg friedlicher Ausgleichung mit Ew. Majestät betreten haben. Noch kann wahre Freiheit, Ordnung und Friede hergestellt werden.

Gott schenke Ew. Majestät, wie früher deu Geist ausharrender Geduld, jeßt den Geist des Muths und der Kraft. Noch is treue Anhänglichkeit an unserem Könige und Herrn in unserem, wie in den Herzen vieler Tausenden biederer Preußen, nicht erloschen, und fel senfest steht unser Vertrauen auf die Wahrheit der von Cw. Maje- stät aufs neue ausgesprochenen Zusicherungen, daß die uns verheiße nen constitutionellen Freiheiten uns niht verkümmert werden sollen,

Aus dem Bütowschen Kreise, den 24. November 1848.

Unterthänigste.

Allerdur<lauchtigster, Großmächtigster König! ällergnädigster Köuig und Herr!

Unterzeichnete Éingesessene der Gemeinde Ende haben mit Freuden ie Allerhöchste Proclamation vom 11. November c. begrüßt, welcht Verfahren der National-Versammlung als ungeseßlich und pflicht g bezeihnet, und erllären hiermit ausdrüd>lih, daß sie den un lichen Widerstand eines Theils der Volksvertreter gcgen du nd die Verlegung der National-Versammlung entschieden miß

Sie fühlen si< daher Ew. Königlihen Majestät zum Danke ver , erustlihe Maßregeln gegen die das ganze Land bediohende ergriffen zu haben, und wünschen nur, Ew. Köumguche N len, damit Ruhe, Ordnung und Sicherzeit wieder ciutrct?en, mit aller Kraft auf dem betretenen Wege fortschreiten, eingedenk des Wortes: Spr. 20, 26, 28. Ein weiser König zerstreuet di: Gottlo sen und bringet das Rad über fie, Fromin und wahrhaftig fein, vchüten den König, und fein Thron besteet dur Frömmigkeit. Ew. Königlichen Majestät getreue Unterthanen, (Folgen 101 Unterschriften.) i Herde>e im Kreise Hagen, den 24. November 1848,

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Allerdurchlauchtigster König, {llergnädigster Köuig und Herr!

Mit vielen Freuden und den innigsten Gefühlen haben tie um terzeichneten Bewohner der Stadt Kle>ow Ew. Majestät Proclama- f

f ( i in Hot S M f seit M.

ion vom 1lten d. M. aufgenommen, womit dem seit Monaten n

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i Herzen treuer Preußen so fühlbar gewordenen Wunsche entspro- hen und den shamlosen Bestrebungen der uah Anarchie und Ge= sevlosigkeit wühlenden Partei ein Ziel gescßt worden E Wir unterthänigst Unterzeichneten legen Ew. Majestät für diese Maßregel eÿrfurchtsvoll den tiefsten Dank ab mit dem heiße- Ew. Majestät mögen den gethanen unerläßlichen

(

Wunsche ,

Schritt zum Heil des Volkes und mit krästiger Hand die väterlichen |

Absichten durchführen. A O Entschlusse zur Verlegung der National - Versammlung, Ooltes Segen und Krast über Cw. Majestät zu dem großen Zweck. Wir stehen zu Ew. Majestät, bereit, für Ew. Majestät zu ster- bei, und verharren in tiefster Ehrfurcht Ew, Majestät untertbänige uzd treue Unterthanen. (Folgen 50 Unterschriften.) Kle>ow in der Provinz Posen, den 26. November 1848. Allerdurchlauchigster ! Großmächtigster König und Herr!

Wie uns durch die Zeitungen und durch so viele fannt geworden ijt, sollen Ew. Königliche Majestät und Vaterland Preußen in Gefahr sein und dur anarchische Bestrebuu- gen einer gewissen böswilligen Partei, die wir ihrer Verructdeil wegen gar nicht ueunen wollen einea Umsturz erleiden, der Ew. V iestät um die-Krone und uns um ursere von Ew. Kömglichen Via jestät versprochene Freiheit bringen soll.

So schlimm steht es jedo< no< uicht bei dem Preußen-Volke, besonders bei den Oberschlesiern, die 1hrim angeborenen Konge mit uno brütchliher Treue und wahrer Ergebenheit anhäangen und 11 Gut und Leben für das Haus Hohenzollern zu jeder Zeit zu opfern bereit jind.

Unser Hochselige große König und Vater ward im Jahre 1813 dur< einen einzigen Aufruf von seinem treuen Volke umgeden, das Höchstdemselben und sich die theuere Freibeit von fremden Joche erfämpfen verstand, und es bedarf au gegenwärtig nur eines Wo von Ew. Majestät, und wir stehen Alle da, wie 1813,

Daß durch die wühlerishea Umtriebe der anarchischen Paitei manches s<hwache, jedo redlihe preußis<he Herz unserer Landeleute dur<h Verblendung abgewendet woidrn ist, liegt in den wühlerischen

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Bestrebungen, und wir hegen das unbegränzte Ve:trauen, daß Ew, töntalichen Majestät die uns verlichenen Verheißungen gern erfüllen rden und geben uns der Hoffnung hin, daß den Verbileudeten Vei ihung, dear Preußen Lande cin dauernder Friede gegeben und nur böswilligsten Wühler die gere<hten Strafen treffen wird, In dem zuversichtlihsten Vertrau-n crsterben wir als Ew. Königlichen Majestät ganz unterthänigste, treu geborsamste Unterthan. n. Kamin 1m Toft =-= Gleiwiger Kreise in Oberschlesien den 26, November 1848 i (Folgen 30 Unterschristen der Einwohner und Deputirten von 7 Gemeinden.) Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster Köuig ! Allergnädigster König und Herr! :

Mit der größten Entrüstung und dem tiefsten Kummer haben wir \eit Monaten das Treiben einer anarchischen, allen Gescßen Hohn sprehrudeu Partei beobachtet, und mit tiefster Betrübniß sehen wir die von Ew. Majestät dem preußishen Volke zugesiherte Freiheit dur< eine in Berlin entstandene Umsturz - Partei iu eine Pöbelknech- tung verwandelt.

Die Berathungen unserer Abgeordneten unter dén Drohungen einer rohen künstlih aufgeregten Masse haben das Vertrauen zu der- selben im Lande ges{wächt, und in Folge dessen is Handel und Ge- werbe gelähmt, Mit Sehnsucht harrea wir der Zeit, wo diesem Treiben ein Ende gemacht werde. i Wir finden uns daher zu dem tiefsten Danke verpflichtet, daß Ew. Majestät dieser Umsturz =- Partei mächtig entgegen zu treten ge-

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1275

ruht haben. Wir halten die Verlegung der fonstituirenden Versamm- lung na<h Braudenburg aus Gründen des Rechts und der Nothwen- digkeit für gerechtfertigt. :

So wie wir in Ew. Majestät das feste Vertrauen seßen, daß die dem preußischen Volke zugesagte Freibeit in Nichts verkürzt werde, ebcn so vertrauen au<h Ew. Majestät dero getreuen Unter- thanen, welche bereit sind, mit Gut und Vlut für wadre Freiheit mit ihrem angestammten Könige zu stehen.

Wir ersterben als

Ew. Majestät getreu (Folgen 47 Einwohner unt

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i848,

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November erdur<lauchtigster, Großnä

Allergnädigster König und Ew. Königl. Majestät Proclamation vom

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ihtigster

err!

)

<end, erflären die Unterzeichneten hiermit daß Ew. Köuigl. Majestät Regierung

sondern in B

auch für

nal-Versammlung von Berlin

zu verlegen.

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Berebrung und Ew. Köuiglichen treugebo (Fo Jen 1848,

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mißhanudelt und eine bedzohlichen Einfluß auf dersammiung geübt, daß sle i s r, Ss 1 daher schon lange unser heißester Wuns v, Königl. Majestät nah Allerb öchstihrem Rechte die Versamulung nah einem anderen Orte verlegen möchten, wo derselben die nötbige Garantie gegen die empörendften Mißhandlungen

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gegen die Entschüchterung, geboten ware.

Ep. Königl. Majestät haben vor kurzem unse: < erfillt, Theil der National-Ve: sammlung hat sh in aänzlicher V fennung seiner Pslicht gegen Krone und Laud l Berieaung aufzclehnt. Wir sind dcrüber auf das tiefste empört. Wir werden f Königl. Viajestät in guten wie in böjen Tagen alter Liebe und Tieue, und flehen inbrünstig zu Got er die Stürme, die jett unfer ó Vaterland dabhinzießen, baldigst stillen und Ew. Königl. Majestät 1mmer it und Krast {henken wolle, um uns in langem Leven ein guter constitutioneller Mond U Jen, : i

Jn tiefster Ehrfurcht verbleiben

Ew. Königlichen Majestät treugehorsamste Unterthanen.

12 Unterschriften.) indgemeinden der Bürgermv-istere! Kirhberg, Ober - Costenz, Schwarzeu, Cludenbah, Todenroth und Kappel auf acm Hunderück.n im Kreise Simmern,

den 23, November

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Nur mit dem liefen Schmerze und der höchsten

hatten wir gesehen, wie die v De N | Ytajestät \o

lange walten ließ, gemißdeutet | {nü

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i : Majestät geubt, mußte Ei li) gaufboren, und zur in

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Gottes Gnaden über

Entcüstung

0 d rubmgetrönte Preußenland herrscht, ausforderten. Doch das Maß der Verblendeten war voll; das Land okt oa 116 . Pi Dn O, v a t G Y l

sieht eo 1eBî n tiaren ugt, IVaAS (9 V Del meisten Jener big

herigen Ver zu ciwarten hade, die, Nr Ore cinene . GSeloN

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sucht zu befriedigen such-.nd, des Laades Wohl, anstatt es zu fördern, gesährden und Preußens Ruin herbeisühren, Daher

auch jeßt Millionen Stimmen gegen diese Männer, die Aller Ei waitungen jo bitter täushten ; daher schlagen jeßt Millionen Herzen in höherer Liebe und Treue für ihren theuren König. Auch wir Unterzeichneten {ließen uus freudig diesen wahrhaften Chrenmän- nern an, und lezen an den Stufen unseres Königêthrones die Ver- sicherung unserer aufrichtigsteun, uie wankenden Treue nieder, die jedes mögliche Opfer darzubringen verspricht. Zugleich drü>en wir unsere tiefgesühlteste Freude uud unseren tnnigsten Dank aus über die ener- gischen Schritte, weiche Ew. Majestät und Höchstdero getreuen Räthe gethan, um die Hyder der Anarchie, der Ungeseblichkeit und des Ter rorismus zu erstiden und Ruhe und Ordnung dem \<on tief ge- beugten Lande wiederzuschenken. : i

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erheben sich

Gott segne Ew. Majestät zu diesem guten Werke, dies is das heiße Gebet Ew. Majestät allergetreustén. Rosen bei Konstadt in Sülesfien, den 28, November 1848,

(Folgen die Unterschriften.)

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König uad Herr ! / Test überzeugt, daß Ew. Majestät die jüngst mit landesvâterlt- <er Huld wirderhoiten Verheißungen, uns ein guter constituticneller Könia zu sein, erfüllen werde, halten au<h wir es für eine Gewis= \cnspflicht, nit nur unsere ungctheilte Zustimmung mit Ew. Maje- stät Verfahren, sondern auch unsere unverbrüchlihe Treue hierdur< öffentlich darzulegen. Ew, Majestät ganz gehorsamste. (Folgen 61 Unterschriften.) H zusdorf, Kreis Neumarkt, den 29, November 1848.

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König! Ällergnädigster König und Herr! Königliche Majestät !

Mit tiefster Entrüstung haben wir unterzeichnete AKreis-Eingeses= fene in der jüngsten Zeit in unserer Kreisstadt Johannisburg oerneh- ren müssen, wie einzelne, zum Theil ganz urtheilsunfähige Ucbelge- unte si angemaßt haben, gegenüber der mit vollem Herzen und ganzer Hingcbung von uns aufgenommenen Königlichen „Proclama- tion“ vom 11ten d. M. zum Treubruche gegen Ew. Königlichen Ma=- jestät unter Vorhaltung des anscheinend legalen, unserer entschieden- sten Ueberzeugung nah unheilvollen, alles geseplichen Grundes er=-

Beschlusses der Deputirten- Fraction vom 15ten d. M. ¡einer Steuerv-:rweigerung anzumahnen, und die Shmah | n Mitschuld uns anzusinnen. Jndem wir, bezüglich je- unbeilvollen, illegalen Beschlusses, hiermit feierlichst und ehrerbie- igt aussprechen, daß l) die Krone zur Verlegung der von ihr berufenen Versammlung eben so berchtigt, als unter den vorwaltenden Umständen ver= pflichtet war, und die von der Fraction der vertagten Versammlung gefaßten Be- schlüsse unhalibar und nichtig sind, erfläxen wir es für eine heilige Pfliht, Ew. Königlichen Majestät mit dem unershütterlichsten Vertrauen ergeben zu sein und die bis- L

Steuêr nach wie vor unweigerlih zu entrichten.

er entrichtete Jn tiefster Eprfurcht ersterben Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigste, treugehorsamste Johannisburger Kreis-Eingesesscne im Kirchspiele Ecferêberg am Spirding. (Folgen 294 Unterschriften. Efecoberg, 27. November 1848.

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Kirche

Alle: durhlauchtigster, Großwmächtigster König!

Allergnädigster König und Herr! An dem heutigen, Einem hohen £ önigshause freudig denfwür=- digen Tage, erhcben auch wir unsere Stimme zu heißen, reinen Se- (i ferner ur gestörte Wohl des theuren Königli=

aenswita{hen sür das <en Hauses, und eifennen mit \o vielen Tausend getreuen Untertha= nen tanfend segnend die von Ew. Majestät unterm 8ten d. M. ge= troffenen Maßregeln gegen das wühlerishe Treiben eines großen T hzeiles der Voltsvertreter an. Wir gehören zu denen, die das heilige Schriftwort ( Marci 12, 14— 47. Römer 13, 1—/. 1. Petri 2, 1/1, Shuwe 24, 21), welches die zeitige National-Versammlung, in welcher sogar mehrere Geistliche Plaß haben, uns entreißen und verkümmern will, fest be- wahren, und immer, au in den Stürmen der Zeit und in s{<weren Tagen, treu befolgen werden. Nie soll die Liebe und Achtung gegen unser angestammtes Herrscherhaus in uns erkalten; wir, feind der uns von neuem unter die {üßende freudig getrost dem Königlichen

4s U ANA R Maa erie pol Reaction und Anarch1e, ergeben

Hand Sr. Makcstät, vertrauen

ihts verfümmert werden soll an unseren- consti- rethetten, fter Ehrfurcht als Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigste, treugehorsamste. (Folgen 45 Unterschriften.) Lüben, in Schlesien, 1848,

haben dur einen Theil ihrer

vom 18ten v. M. bereits die

Versicherung Treue uid Anhänglichkeit an Ew. Maje=

tät guegeiprohen. Jndem dieselben jene Versiherung hiermit wie=

ih gedrängt, in diesen entsheidenden Tagen noh

zu erklären, wie sie jeden Augenbli>, so es erforderlich

‘eit sind, cine 2 bis Z3monatlihe Steuer zu entrih=

dur Steuerverweigerung entstehende Ausfälle da-

uwd z und daß sie in den Maaßnahmen, welhe Ew. Maje=

tät R gierung zur Wiederherstellung und Befestigung der lange ge-

törten Ordnung und Geseblichkeit nur die nothwendige Beförderung

¿6 Wobls des gesammten Vaterlandes erkennen und dazu ihre volle Zustimmung geben.

In tiesster Ehrfurcht

derjolen, besonders werden jollte, bere um etwaige, den, u

1,

Ew. Majestät allerunterthänigste Stände des wohlauer Kreises.

2, Dezember 1848.

Durchlauchtigster König!

Großmächtigster König und Herr! Ein Haufen Rebellen hat Fluch und Unsegen über das Preußen- rland gebracht. Das Ministerium Brandenburg is das erste, welhes mit Kraft Energie diesem Unwesen Halt gebietet! Wix Unterzeichnete bitten Ew. Majestät, mit aller Jhrer Herr- schei macht, mit dem Beistande aller Redlichgesinnten dieses Ministe- rium stüßen zu wollen,

Erfasscn Ew. Majestät das Heft mit starker Hand, und is so Recht und Ordnung wieder hergestellt, daun Ew. Majestät, aber nur dann erft, beglü>en Sie unser Vaterland dur cine constitu- tionelle Verfassung, zum Segen und zum Heil dér Mit - und Nachwelt !

Gr. Leipe, den 25. November 1548.

(Folgen die Unterschriften.)

Allerdurchlauhtigster, Großmächtigster König !

Allergnädigster König und Herr! 2 Ew. Majestät huldreiche väterliche Ansprache ‘an Mary ear getreues Preußenvolk vom 11ten d. M. hat auch in den Herzen der