1848 / 218 p. 4 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

ry! Miß= - rmit ebrfurchtsvoll, unsere entschiedene E ae es O faellosesten Willkür andguspreA billigung gegen e Majestät geruhen, die Versicherung von un Se Möchten 2 «bmen, daß wir diese Handlungsweise ein E voll entgegen zu ‘biestgen Einwohner, welche leider in cinen enen geringen rge der L srüdende Militair ausgeartet ist, tief verc Widerstand ges

en das ausrUC | d die Garuison gel behalten. heu iese <merzlihe Gefühl muß uns um | Der der Stadt Rathenow sich die O gesinnte Anhänger

Ew. Majestät erwiesen jeßt sind.

In tiefster Ehrfurcht 1 Proclamation vom 5 lten d. unserer vollsten Zustimmung

so mehr ergreifen, als bisher stets als treu haben, was wir noch

ind mit unbedingtem Vertrauen auf die M. zeichuen wir nns, unter Kundgebung zu derselben, als

Ew. Majestät E treuergebene, unterthänigjte (Folgen 123 Unterschriften.)

n 9 Y a e &A 8. Rathenow, den 91, November 184

Allerdurchlauchtigster, Großmähtigster König! 4AM As Fit L 4 Allergnädigster König und Herr - 4. b. M, baben Ew.

Majestät ehrfurhtsvoll zu nahen und auf Grund der Richtschnur unseres Lebens, die da lehrt: E N, was des Kaisers is, und Gotte, was Gottes ist“, und: „Jederman1 sei Unterthan der Obrigkeit, die Gewalt Uber ! m. ist keine Obrigkeit, ohne von Gott, wo aber Obrigkeit 1 Gott verordnet. strebet Gottes

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der heiligen Schrift, „Gebet dem Kaijer,

Deun es st, die is von brigkeit seßet, der wider= werden über si< ein

hat,

über ihn

Wer si< nun wider die O Ordnung ; bie dee widerstreben,

thei n zu erflaren: : ed E angéstammten Könige, als D Om E Gottes Gnaden“, mit unverbrüchlicher Treue in Qquien E bösen Tagen anzuhangen und Cw. Majestät mit Gut un Blut beizustehen und hinsichtlich des jüngjten Konjlikfts zwi- {hen der Krone und der National-Versammlung guf die Seite der Krone zu treten“, A ¡n dem festen Vertrauen, daß Ew. Majestät sein Boll eien e Gerechtigkeit und Milde regieren, daß Allerhöchstdieselben alle O vou Jhrer Huld zugesiherten Rechte und greiheiten ZEREIEN ul es aus den Wirren der Gegenwart herausführen werden. _ enen Ew, Majestät haben in diejen Lagen em schönes Fami is gefeiert. Mögen diese Worte treuer Gesinnung e d Königlichen Herzen zu erfreuen, und ihnen Trost bei deu harten Pri fungen gewähren! Gott erhalte

und segne unser Königspaar !

haft Mark fest halten an unserem heißgeliebten König von Gottes Gnaden, daß wir stehen und fallen mit dem Hauje Hohenzollern, und daß wir willig und mit Freuden unser leßtes Herzblut für un= seren theuren König und das liebe Vaterlaud hergeben! Möge der Allmächtige Ew. Majestät die Kraft verleihen, troß aller Klippen und Unticfen das Staatsschiff mit sicherer Hand durch die wogenden Brandungen in den Hafen der Ruhe zu steuern, Möge der Allgütige die drohenden gewittershwangeren Wolfen am politi- {hen Horizonte vernichten, auf daß Preußens glorreiche Sonne in neuem Glanze bald über das liebe Vaterland aufgehe! : Eines aber thut in diesen unheilvollen Zeiten vor Allem noth, daß Ew. Majestät festhalten am Königlichen Worte und niht wan fen und weichen an der jeßt einmal betretenen Bahn’ Geruhen Ew. Majestät, diese uusere ehrfurhtsvolle Bitte zu erfüllen und dann über uns und uusere Kräfte zu verfügen, :

Wir Alle, und Tausende unserer Brüder, wollen willig ausÿai ren und leben und sterben mit unscrem heißgeliebten theuren von Gottes Gnaden. Unser Wahlspruch is und bleibt für

Zeit :

E „Vorwärts mit Gott für König und Vaterland !“/

Gott segne Cw, Majestät ! :

Fn diefen Gesinnungen ersterben wir als

i Cw, Majestät

den bisherigen Leistungen der National-Versammlung sein mußten, desto entschiedener billigen wir alle seit dem 8, November c. getrof-

0 Maßregeln. fenen More Ew. Majestät allerunterthänigste, Kirchen-Kollegium, Gemeinde-Repräsentanten und Einwohner. 22, November 1848. (Folgen 44 Unterschriften.)

Neurode, den

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König und Herr!

Die Proclamation vom 11. November haben wir am 20sten Wir billigen die Maßregel Sr. Majestät, Geseh

d, M. ewpfangen. und Ordnung herzustellen, ganz und gar und geben uns vertrauens

voll der Hoffnung hin, daß uns die in den Märztagen verheißene

und in der Proclamation nochmals gegebene Versicherung von con- titutionellen Freißeiten uit verkümmert werden wird. Es soll daher JHIEUIONENLE v j f Mde Lande „E unser heiligstes Bestreben sein, mit Gottes Hülfe Sr. Majestät treue und gehorsamste Unterthanen zu sein und zu bleiben.

Gegeben von der Dorfschaft Fürstenau, Kreis Preußish-Holland, Regierungs-Bezirk Königsberg, den 28. November 1848.

(Folgen die Unterschriften.)

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fraftvoll entgegentritt, die es sogar wagten, das Zeichen der unheil- vollen Republik zu entfalten ; wir sollten uns für den Theil der Na- tional-Versammlung erklären , in dessen Mitte si die befinden , die stets die Anarchie unterstüßten, und deren beklagenswerthe Hand- lungsweise unser theures Vaterland in sihtbares Verderben zu stür- zen droht?! Nein, Ew. Majestät haben den 11ten d. M. dem Va terlande das Wort gegeben , die verheißenen Freiheiten unverkürzt gewähren zu wollen ; diesem Königlichen Worte vertrauen wir fest und verharren ehrfur<tsvoll

Ew, Königlihen Majestät

treugehorsamste Gemeinde Gulben bei Cottbus, den 24, November 1848. (Folgen die Unterschriften.)

Allerdurhlau<htigster König! Allergnädigster König und Herr !

Ew, Majestät haben aus den Antworten auf Allerhöchstihr lan desväterlihes Wort die Ueberzeugung gewonnen, daß Preußen noch Preußen ist, in Liebe und unverbrüchlicher Treue zu seinem Könige, in ehrenhafter Nationalität. :

Leider is die an Ew. Majestät vom elbinger Kreise gerichtete Dankadresse, während ih als Wahlmann für Berlin anderweitig be ansprucht war, ohne von mir unterzeihnet zu sein, vorübergegangen,

Gott wird mit uns sein. Oppeln, den 23. November 1848. Beschluß beim heutigen Appell des Veteranen-Vereins. (168 Mitglieder.)

Allerdur<lauchtigster, Großmächtigster König!

__ Allergnädigster König und Herr!

Majestät ! Aus allen Provinzen der Reiches, aus vielen Kreisen und Städten von nah und fern, empfangen Allerhöchstdieselben Adressen des Dankes, Rücksichts der Maßregeln, wel<he Allerhöchst- Sie zur Beruhigung des Landes und zur Beseitigung der Zerwürf- msse, welhe si< leider überall kund gegeben, und ile von Uebel- gesinnten gepflegt wurden, ergriffen haben, Auch in unseren Herzen wohnt noh die alte gute Treue und ähte pommersche Redlichkeit, au wir zählen uns zu denen, die si< verwahrt haben vor böswli- ligen Einflüsterungen, die niht Raum gegeben dem Gedanken des Verraths und der Untreuez nehmen daher Ew. Majestät au unseren tiefgefühlten Dank gnädigst entgegen, und gestatten Allerhöchst-Sie uns die Versicherung der fortdauernden und unwandelbaren Liebe, verbunden mit den treuesten, herzlihsten und innigsten Wünschen für Allerhöchst-Sie und Allerhöchstdero Gemahlin, die Königin Majestät, bei Gelegenheit der heute vorseienden silbernen Hohzeitsfeier.

Wir sind und bleiben e<hte Pommern; wir verlassen unseren

, ver Allerböchsten Proclamation vom d. M. k, A es dg erv pa ref tóni Jihe Majestät zu dem Volke gesprochen. Das Lars M e In tiessier TJrfar G! e, Königlichen Majestät Stimme seines Königs vernommen und geantwortet. Es Mo lan M G x Se F n auta e *tetem e 4 M D ute u! anen. : Bewohner eines fleinen Dorfes, durfen 11 diesem g ; Geistlichkeit, Oridgericht unt dgr A f Nr 4weiagen. U L vor Gemeinde Selfersdor], 1m Nis mente nit arti Versammlung zur Vereinbarung der preupt- der emeind E eis g Pg T Brandenburg und die Anwendung ; chen Verfassung von Berlin nah Brandenburg und iden Ordnung | I E ur Wiederherstellung der geießu<hen ing j militairisher Gewalt zur Ll | A A A Ee , f C; al ot unsere ganze F i ng. E 1 V der Hauptstadt haben un} E O i Königliche Majestät diese Anordmingen trafen, haven od tis nicht nur von einem Königlichen Geora e t, leistet; quch einer heiligen Reageutenpfliht gegen das Land Venuge ge au eigen Neg e (

treugehorsamste Unterthanei (Folgen die Unterschristen. Bochum, in derx Grafschaft Mark, den 23, November 1547

und bitte Ew. Majestät allerunterthänigst, vergeben zu wollen, wenn ih Einzelner, der wenig in Betraht kommt, dem Bedürfnisse des Her- zens zu genügen, in völliger Uebereinstimmung mit den zehn Dorf- schaften meiner Gemeinde, hiermit den tiesgefühltesten Dank für Ew. Majestät zum Wohle des Vaterlandes getroffenen Maßregeln und ein in Liebe und Treue begründetes Vertrauen zu Ew, Majestät nach träglih und besonders auszusprechen mir erlaube.

Ew. Majestät sind hier niht der König, die Krone; Ew, Ma jestät sind unser König, unser Stolz und unsere Hoffnung. Was | p in trüber Zeit als s{üßender Engel vor Umsturz bewahrte, is der | -, “n

dur die Gnadenhand des Herrn, unseres Gottes, gestiftete und er- | 2 Aönig!, hohes Staaté-Ministerium

Rog nie und werden mit diesen gewiß treuen Gesinnungen verhar- ren allezeit im Sturm und Streit bis an's Ende. Ew. Königl, Majestät S / | treue Unterthanen. ie sämmtlichen Mitglieder des Magistrats und dessen Beamten, die Orts=-Geistlichkeit und die Lehrer der Stadtschule, (Folgen 21 Unterschriften.) Ult Damn», den 29, November 1848,

Allerdurhlauchtigster König und Herr ! Auf die unterm 11ten d, M. von Ew. Majestät erlassene Pro- clamation fühlen wir Unterzeichnete uns zu der Erklärung gedrungen : daß wir an unserem theuren Könige, der es stets gut mit uns gemeint, und der uns alle verheißenen constitutionellen Freiheiten mit Seinem Königlihen Worte verbürgt hat, treulih halten und Jhm mit Gut und Blut in guten wie in bösen Tagen beistehen wollen gegen alle diejenigen, welche 1 frevlerishem Ungehorsam sich von Jhm abwenden und Jhn i# seinen landesväterlichen Absichten behindern möchten,

Ew. Majestät

Allerdur<lauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König und Herr! Ew. Königlihcn Viajestät srete_ Verheißung der langer Constitution, in den Märztagen diejes Zayres, begrüßte das der Preußen mit juvelnder Begeisterung. E : ‘Da traten Wühler fremder Zungen zwischen das treu Preußens und die hellstrahlende Krone Hohenzollernës, : i als sei alles raud=, band= und bodenlos

Dezember 1848.

11 Unterschriften.)

Seiferödorf, den 1. (Folgen

- f é ebou E

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigstel Kouig. M, Die Nealrritna Siv. Mafestät hat krästig- die Zügel ergri sen,

d Mee

fi R e selben, welcher hon lange mit Entrüstung Len R PYE Tei N ani Lrt Mine: ffa zusah, hatte dem unwürdigen Treiben der Fett F ( i ° , , Nolttmmmtlyoit wartet. Me D S iderstanb ries Theils der Das gegen diese Anordnungen, welcher sich Dis au vem eilen D der Steuerverweigerung ge|teigert hat, mißbilligen M ha den, und halten dafür, daß alle bei N eule S C Ua geordneten sich der Ebre, an dem Versa)jungswertt V | nebmen, unwürdig gemacht haben. E Obwohl erst seit 14 Jahren dem preuß = fühlen wir uns doch durch das Band i fra E Königlichen Majestät auf's innigste verounoe E, «Es Königlichen Majestät. Wir vertrauen de1 Bersicheru g, day Ew. inigli )gjestät uns Gottes Hilfe ein guter constitutioneller Königliche Majestät uns mit Gottes B Pa ‘Maio, König sein werden, und zweifeln niht daran, dah ( : tät Königliche Fürsorge dem Lande

alle diejenigen Verbesserungen T ly oi »vDo wild M a mo

und Erleichterungen werden zu Theil werden, welche sich als zwe>

mäßig und möglich werden heraus

Staate einverleibt, Treue mit Em.

gestellt haben. Gott segne den König! Ew. Königlichen Majestät cetreue Unterthanen.

Kreis St. Wendel, den

Dörrenba<h, Regierungsbezirk Trier , 27, November 1848, i f (24 Unterschriften.)

Aut uf .

Alle diejenigen preußischen Staatsbürger, E eie gründung einer constitutionellen Monarche ern A S wnig vie Riickkehr zu den vorigen Zuständen (d1e 2 R e ag e {o Errichtun einer preußischen odex deutschen Repu it wun Je e ind l y [che dem Könige und dem Hauje Hohenzollern anf r d ind j A Alle, welche die Ueberzeugung haben, daß li Trt ac eni V 4 41e s 2 h L 4 ) König Friedri Wilhelm 1V. sein Wort noch nie S e auch künftig halteu werdez - Alle, a e der das jebige S E s ci A a N aan O Gc: e "Alle, welche in ihxer Unzufriedenheit mit ein- Sin Masvegeli der Staats Regierung no feinen “r arau sich gegen solche Maßregeln oder E E S Alle, welche Sinn und Liebe haben sür Geseblih eit un bürgerlich Ordnung und Unterordnunç 3 Ulle endlich, welche nur E Bedingungen wahre Freiheit E Wahrung der jiagts »iirgerlichen te für möglich halten : - er E lben Standes sie auch sein O a E durch aufgefordert, sich zu vereinigen und PRIOIEN n s s Ordnung, sür Freiheit und Frieden. ZU dem Cnde e e M E seinen Namen und Stand b-i einem der hier unten G e V einem gleihlautenden Éxemplare gegenwärtigen Aufcuss und er M gesügten Adresse cigenhändig unterzeichnen, Beide sollen dann an O Königs Majestät unmittelbar befördert werden. Der E N fahren, daß er no< auf Treue zu renen babe. Das DVaterigud 1] 14 Gefghrz Gott lenke die Herzen - 14 Gefahr; Gott lenke die Herz L Sohaih 6s inie)

An des Königs Majestät.

Ew. Königliche Majestät haben sowohl im ganzen Lande , M au in der Stadt Merseburg der getreuen Unterthanen weil r als Mancher gemeint hat, welcher nur auf die Worte bare f é, welhe am lautesten sprachen. Aber selbst die Besten im Volïe )a- ben eine Schuld guf si geladen , welche sie nicht von sich abwälzen iönnen, vie Schuld, nicht ofen und entschieden genug hervorgetreten zu sein mit ihrer Gesinnung, sih nicht früher vereinigt zu haben für Geseb und Ordnung in Pflicht und Liebe, Wäre dies geschehen, so würde nicht haben erfolgen fönnen, was jeßt von jedem Freunde des Vaterlandes nur beflagt werden fann. Doch der Wendepunkt des verhängnißvllo- sten Jahres scheint herbeigekommen zu sein. Schon lassen sih die Stimmen der Pflicht und der Liebe, der Anhänglichkeit an Thron und Vaterland, häufiger und deutlicher vernehmen; der Muth erwacht wieder, und das Wort : „mit Gott sür König und Vaterland“ wird von neuem zur Wahrheit. N

Dies vor Ew, Königlichen Majestät auszusprechen , is unseren Herzen Bedürfniß, und wir sind gewiß, daß Cw. Majestät diesen Ausdru unserer Gesinnung gern vernehmen werden. Judem wir hier no< einen von den Unterzeihnern dieser Adresse eigenhändig vollzogenen Aufiuf beifügen und uns ehrerbietigst die Erlaubniß er-

_ 4% » wf q 4 ovtvoto uh F um der Anarchie in der Hauptstadt den Kopf zu Zertreten und der Nolkävortretuna die Freiheit, auf welche sie ein heiliges Anurec<t hat, Volksvertretung die Freiheit, eld arte rem ain Gar die Freiheit, zu reden nah der Stimme des Gewissens und 11 Go irhor Wohlfahrt, wiederzugeben. Demgemäß ist die Geiste vaterländisher W091 / ( De M 1 t È Versammlung nah Brandenburg ausg: Veriegung det National - Berjammlung na} E E \prochen “und damit die Hauptstadt sich wiedersinde und sich um dit Fabue constitutioucller Freiheit wieder sammle, der Belagerungszu iti n(6 U att) dd 00 E S e UE ît 1d über dieselbe versügt. Wir erklären diesen Maßregeln gegen ia freudigen Herzers daß wir entschiedeu auf Seiten Cw. Majestät ¡über freudigen L n E L Sal anden baben und fte Reben wie wir immer auf dieser Seite gestanden haben und stehen L V Ô h i | y ; : | i ias weil wir no< nie wankend geworden sind in dem eris f ç ; ivo Frotheit und Wohle

zu Ew. Majestät, daß Sie unjeres Volkes wahre Freiheit und Woh fahrt auf dauernden Grundlagen auszubauen und nah allen Mea und zu wahren set entshlossen sind und bleiben

hin zu pslegen werden.

So reden Stadt, die mit dem glorreichen bleiben will.

Wir ersterben

wir zu Ew. Majestät 1m Geiste unserer getreuen uralten Banden der Liebe und des Vertrauens mit Hause Ew, Köntzlichen Majestät verbunden t und

Ew. Königlichen Majestät allertreueste und gehorsamste Unterthanen. 95, November 1848.

Aen, den i L / (Folgen 64 Unterschriften.)

Allergnädigster König und Herr! : i Auch die ta er Me Gemeinde zu Prester era<tet es als E heilige Pfliht, Ew. Königlichen Majestät auf die unterm 7e S an das preußische Volk gerichtete Proclamation dahin in a ler nter thänigkeit zu antworten: dah sie niht wänken werde in 0 Vertrauen zu ihrem angestammten Könige, vielmehr in der Zuversih, Allerh&c<hstderselbe werde gewiß alle und wiederholt E Gret- heiten in Erfüllung gehen lassen, in der unw andelbarsten Lreue Zu ihm halten wolle. : Jn tiefster Verehrung ersterbeu : Ew. Königlichen Majesigt r E allerunterthänigst Namens der ganzen Gemeinde der Orts-Vorstand, Prester bei Magdeburg, den 25, November 1848.

Majestät! E Die A Gemeinde Moyland im Kreise Mleye, ettenu? E gegenüber den mancherlei betrübenden Demonstrationen L A als eine heilige Pflicht, Ew. Majestät den tiefgefühltesten Dank aus zudrücden für die große Wohlthat, die (Cw. Majestät Jun On erwiesen haben dur<h Berusung eines Ministeriums, welches mit Mu 9 und Aufopferung der zuchtlosen Anarchie in E E gegengetreten ist, Wir beklagen es tief, daß das Aussprechen M Dankesgefühle, die sih ganz von selbst verstehen sollten, L F sen in entgegengeseßtem Sinne, wie ite leider auch dem N ore uicht fremd geblieben sino, nöthig geworden ist, reudig A er Me hen wir es bei dieser Gelegenheit Cw. Majestät aus, daß in A Zeit \>@werer Heimsuchung mehr denn jemals unseren Herzen Gebe und Fürbitte für Ew, Majestät entströmt. E Der Herr unser Gott segne und erhalte uns Cw. Maje] N stärke durch seinen heiligen Geist in uns und dem ganze es Ma hingebeude, treue, todesmuthige Liebe zu unjerem Könige von Ovt- tes Gnaden! L, E V Gemeinde zu Moyland. Das Presbyterium und die sämmtlichen selbstständigen Gemeiude-Mitglieder, (Tolgen 73 Unterschuisten.) Moyland, den 23. November 1848.

Allerdurchlauchtigster, i A O Alleranädigster König und Her. :

Mit tiessier Elialtiuna îind wir unterzeichnete Mitglieder des constitutionellen Vereins des Amtes Bochum, in der Grafschaft Mark, dem verabscheuungswürdigen Treiben eines Theils der National-Ber- sammlung, welche eine durh die verwerflichsten Mittel erreichte, gleichsam usurpirte Mehrheit bildete, gefolgt, E wir 2 Majorität, wie sie derzeit in dieser Versammlung sih gebi det, nicht als zu Recht bestehend anerkennen, noch weniger aber den CEntschei-

bitten, weitere Unterschriften na<zusenden, haben wir feinen anderen Zwe>, als den, daß Cw. Majestät einige Namen derer erbli>en mö- gen, welche entschlossen sind, mit Ew, Majestät zu stehen bis zum Tode. Gott segne Sie und Jhr Haus ! Gott segne durh Sie

dungen solher Abstimmungen die heiligsten Jnteressen des Volks und der Krone anvertrauen.

i j 2 ; Ew. Majestät Groß und herzlih war daher unsere Freude, als Ew. Maj endlich as die Botschast vom S8ten d. M. dem Treiben dieser durch

Es schien, , Alle Treuen im Lande lauschten auf Volk,

einen Ruf des Kon1gs Ew. Majestät haben diesen unterm 14ten d. V. erla]jen wie ein Blizesschlag hat er die Herzen entzundel, und 1

eit der heiligen Begeisterung des Fretheitsirieges 1813 N idi Z L Gala Gon m Vatide der no< lebendige Zeugen wie starke Eichen 1m Lands

1 dem damaligen

F > en es auch jet von Mund zu Munde, wie 11 ; | Der König ruft, wir U, Ane Also schaaren auch wir uns um den 2hron Cw. für Allerhöchstsie, die Krone und die von Cw, Majestät zu vereinbarende Constitution sür das Volf in guten Wi 2 6 (G2 M S É Bei

Tagen mit Gut und Blut wie E11 Mann einzustehen i Pie Guade Gottes sei fernhin Shuß und Schirm Cw, Maje}! Jn tiefster Ehrfurht L

Ew, Königlichen Majejigk E treuunterthaug}te.

Sonnenburg, den 14. November 1548. S

(Folgen 1718 Unterschriften von Einwohnern aus 19 Gemeinden.)

Majestät ! E E

Die Maßregeln, wel<he Ew. Majestät Regierung zur Sicher- stellung der Freiheit der Berathungen ‘der P eh taa: Blr Verfassung berufenen preußischen National - a oen hat, rief einen Beschluß eines Theils Dn N g M abet dur welchen die Brandfatel ver Anarchie in das Land ge|<leudert werden sollte. : i Doch dieselbe wird nicht zunden - A Wie die Unterzeichneten, so wird es jeder Preuge mit seiner Ehre unvereinbar finden, Beschlüssen Folge zu geben, _ welche au! dit Untergrabung der staatlichen Ordnung „Mglelen, Solches Tre weisen wir zurü, die wahre Freiheit uicht in der Herrschaft geseb- loser Willkür, sondern in der geseblichen Dronnng ébtennens, ut diese werden wir mit Gut und Blut einstehen , wie es R Au wird, der ein preußisches Herz trägt, dem das Wohl des Vaterlan- bes nit ala |

Schließlich erwarten wir mit sestem Vertrauen l wort, daß die von Ew. Königlichen Majestät aus freiem ertheilten Zusicherungen

ben T 5) -

auf ein Kön

mit Hülfe eines volksthümlichen Pêinthie riums unverkürzt in Erfüllung gehen werden N,

St. Goar, Regierungsbezirk Koblenz, den November

Bürgermeister, Gemeinderäthe und Einwohner von St. F : U r E Ela, (Folgen 11 Unterschriften.) C ( Ua Qliita l

Allerdurchlguchtigster, Großmächttghter Koömg - 4 SEREZE - Z 1 , - S Allergnädigster König und Herr - |

Die Verlegung der National-Versammiung 1g l und d!e dadurch bedingte Vertagung dLerjeiven, insofern ihr die Ab siht unterliegt, dieselbe dem Einflusse einer zuügelojen Y artei zu ziehen und vor deren Einshüchterungen zu hüten, müssen ai als einen durch s , : 1E A lg indem wir diese Maßregel ais

na) VDranten

ein heiliges Reht der Krone aner

dieses Rechts allein die Ruhe, Ordn u gesichert und vertrauen in ehrsurchtsvoller Königlihen Worten, daß Sie Wege sicher fortschreiten und die unyerkürzt erhalten werden.

Entrüstet über die anarchischen Bestrebungen tei, bitten wir, als die Vertreter des es A Theiles der hiesigen Einwobnerschast, Ew. Kömgihen Ausdru dieser unserer hänglichkeit an nehmigen zu wollen,

Zuversicht Ew. PVîa

und verharren in tiefster Ehrfurcht Cw. Königlichen Majestät allergehorsamste.

Der Magistrat und die Stadtverordneten, das Land-

Stadtgericht, die cvangelishe und fatholische

: die Steuer-Verwaltung,

Freystadt in Nieder-Shlesten, den 25. November 1818, Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr -

v ho Y lichen, als unpolitischen Partci, welche unter dem L genannten National - Versammlung y Steuer-Verweigerung auffordert, erf Kollegium, Repräsentanten und

Neurode :

die Nothwendigkeit gebotenen Ait bezeichnen, unt

fennen und den unbedachten, gefährlichen Schritt des einen Theiles der National-Versammlung tief beilagen, sehen wir in dem Festhalten Ordnung und den Frieden des Landes ; jestät auf dem betretenen constitutionellen dein Volke verheißenen Freiheiten

einer kleinen Par- d wohlgesi uten Majestät, den unwandelbaren Gesinnungen un» kreuen An=- bas erhabene Haus der Hohenzollern zuldreichjt ge-

uno

Geistlichfeit,

Gegenüber den verwerflichen Bestrebungen inf L fos auh hier ofen zu Ausruhr und ären wir Unterzeichweteu, Kirchen - Mitglieder der evangelis<hen Gemeinde

treu gehorsamste, Laurahütte in Ober-Slesien, den 22. November 1848, (Folgen 178 Unterschristen.)

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster Köuig und Herr! Nur im Drange der Verhältnisse unseres gefahrbedrohten Vater indes fönnen fich die unterzeihneten Gemeinden bewogen sinden, vor dem Throne Ew, Königlichen Majestät ehrfurhtsvoll die Erklärung

wir, fern von der Verirrung, den ungeseblichen Schrit- ten des widerspeustigen Theiles der National-Versammlung und der dadurch bewirkten unglücklihen Ausregung unseren Beifall zu zollen, au<h unter den Versuchungen der Gegen- vart niht aufgehört haben, Ew. Königlichen Majestät mit en Gesinnungen zuversichtlihen Vertrauens und unwandel- barer Treue ergeben zu sein, und demgemäß die aus gebie- terisher Nothwendigkeit hervorgegangenen Schritte zu Wie- deiherstellung und Befestigung der ershütterten Ordnung >có Landes mit Beifall und Hoffnung begrüßen. Jn dem [esten Vertrauen auf die wiederholt ertheilten Versicherun- gen Ew. Königlichen Majestät, von der Bahn des Rechts keinen Schritt abweichen und die dem Volke zugestandenen Jreiheiten s{hüßen und gewähren zu wollen, bitten wir den König aller Könige, daß er in dieser prüfungsvollen Zeit Ew, Königlichen Majestät theures Haupt mit seiner Gnade frönen und Allerhöchstdero Herz mit dem Muthe und der Beharrlichkeit ausrüsten wolle, welche unter den bedrohlichen Berhältnissen der Gegenwart unerläßlich nothwendig sind. Jun ehrfurchtsvoller Treue Ew. Königlichen Majestät geborsame und treue Unterthanen,

Die Gemeinden Ober- und

Unter-Kriegstädt, Burgstaden,

Schadendorf, Kleingräfendorf

und Crafkau, (Folgen 110 Unterschriften. Ferner die Gemeinden Raschwiß, Reinsdorf, Wünschendorf, Ober Klobikau, Nieder-Klobikau und Raschwiß. (Folgen die Unterschristen der Ortsrichter und Vorsteher.)

Allerdur<lauchtigster, Großmächtigster, Aller gnädigster König und Herr! 6 in dem dermaligen Konslifkt für Ew. Königliche Majestät

oder sür denjenigen Theil unserer National-Versammlung, welcher der Kroue feindlich entgegengetreten is, wir uns erklären sollen, das kann feinen Augenbli zweifelhaft sein, Seinem hohen Regentenhause überhaupt und Ew, Königlichen Majestät insbesondere verdankt Preu- gen Macht, Ruhm und Wohlstand. Allerhöchstdieselben wollen zu diesen Segnungen noch die Geschenke einer freieren Entwickelung aller Kräfte fürs Gemeinwohl, einer vollstäudigeren Gleichheit vor dem Gesfebe, kurz aller derjenigen Justitutionen hinzufügen, welche die fortgeshuitteue Bildung unserer Zeit erheis<t.

Welche Segnungen hat dagegen dem Vaterlande derjenige Theil der National =- Vertretung gebracht, welcher Ew. Königlichen Maje=- stät Anorduungen jeßt Troß zu bieten wagt? Der Wohlstand des während ihrer Wirksamkeit zerrüttet, die Geseblichkeit, die Ortuung, die Treue sind în demselben untergraben worden. Der Rulm, die Macht, die Blüthe Preußens sind in Gefahr, durch solche Hä.de zu Grunde zu gehen, So urtheilt die verständige öffentliche Meinung über unsere National-Versammlung nicht blos bei uns, son- dern in ganz Deutschland, in ganz Europa.

Wenn daher Ew. Königlihe Majestät in den verflossenen Tagen Schritte gethan, um das Vaterland vor dem Abgrunde der Anarchie und somit von einem völligen Untergange zu retten, so können nur verblendete Leidenschaften Allerhöchstdero Schritte tadeln. Aus voller Neberzeugung erklären die unterzeihneten Behörden und Einwohner Raudtens ihre völlige Zustimmung zu den beregten Maßregeln.

Möge es Ew, Köuiglichen Majestät gelingen, dur fortgesebte energishe Maßregeln das Vaterland vor der Regierung der anarhi- hen Klubs zu bewahren und demselben den früheren Frieden und Wohlstand wiederzugeben!

Raudten in Niederschlesien, am 25, November 1848.

Eichler, Königl, Superintendent, Der Magistrat und die Stadtverordneten-Versammlung,

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, Allergnädigster König und Herr! Erklärten s\{< au< Tausende in unserem Vaterlande, besonders in deu Städten, einverstanden mit dem Verhalten eines Theiles der

CanSog A M L A N

Einseitigkeit si< vergebens abmüht, den Ausdru> für die ihr unbe- kannte Größe zu finden, steht sie, die „Vereinbarung“, in ihrem We sen lebendig da mit ihrem heiligen Prinzipe, fest auf der unverwüst lihen Grundlage göttliher, ewiger Wahrheit und bindet unseren König und sein Volk.

Ew, Majestät haben's erfahren, und in Preußens Geschichte wird die dur< Ew, Majestät vertrauensvolles Wort aus dem Volks bewußtsein hervorgerufene Thatsache als glorreicher Akt der \{<önsten Vereinbarung zwishen König und Volk, ein Glanzpunkt, strahlen und mit himmlishem Lichte durchdringen den Bau der Verfassung.

Mögen Ew, Majestät unter göttlihem Schuße und Segen fort- fahren, in Gemeinschaft mit den wahrhaften Vertretern Aller= höchstihres treuen Volkes auf dem im gegenseitigen Vertrauen liegen- den Fundamente an dem Werke der Verfassung zu bauen und nach Allerhöchstihrer aus Gott stammenden Weisheit zur segensreichen Vollendung uyd Bewahrung des theuren Geschenkes, wie zur Erhal- lung der Geseßlihkeit und des Friedens, sol<he Veranstaltungen zu treffen, die, alle verrätherishen Bestrebungen vernihtend, nur dazu dienen können, das Band zwischen König und Volk immer fester und fester zu knüpfen, zu \{hüßen den König und sein Volk,

Cw. Majestät! Das Preußenvolk betet für seinen König. Jn guten wie in bösen Tagen verläßt der Preuße seinen König nit, und bleibt ihm treu = dienstbar bis zum leßten Athemzuge mit Gut und Blut. i

Cw, Majestät kennen mich, oder vielleiht nur no< meinen Na- men, und werden nicht zweifeln, daß i<h von Grund der Seele in

tiefster Unterwerfung mich hingebe Ew. Majestät allerunterthänigster Diener Riíiebes, evangel. Pfarrer. Preußish-=Mark bei Elbing, den 14. Dezember 1848,

Allerdur<hlautigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr!

Noch flammt es in unserer Fahne, wie in unseren Herzen : „Mit Gott, für König und Vaterland!‘ Noch hat kein äußerer Feind die feste Burg der Gesebßlichkeit und Ordnung bei uns verleßen können! Noch stehen wir unerschütterlih in der alten bewährten Preußen Treue!

Darum vertrauen wir auch unverbrüchlih Ew. Königl. Majestät, als unserem theuersten König von Gottes Gnaden, und Allerhöchst Fhre Worte vom 11ten d. M. sind uns ein neues sicheres Unter pfand Jhrer väterlichen und edlen Gesinnung, Jhrer treuen und lang bewährten Liebe für Volk und Land! Darum drängt cs uns in un=- Herzen, Ew. Königl. Majestät diesen {hlihten, aber treuen Ausdru> unserer aufrihtigsten und dankbarsten Liebe, unserer innigsten und un vergänglihen Anhänglichkeit an Allerhöchstdieselben und an das ganze erhabene Haus der Hohenzollern in tiefster Chrfurht darzubringen.

Darum fühlen wir uns glücklih, heute, am 29. November, als an einem hohwihtigen Gedenktage, im umfassendsten Jnbegriffe un- serer patriotishen Gefühle und treuesten Gesinnungen aus vollen Herzen rufen zu dürfen :

„Gott segne unseren theuersten König und Herrn! Gott segne unsere vielgeliebte Königin und erhabene Lan- desmutter! Gott segne das ganze Königliche Haus ! Jn solher Gesinnung sind und bleiben wir Ew, Königlichen Majestät getreue Unterthanen. (Folgen 124 Unterschriften. Unruhstadt (Karge) in Deutsh-Posen, den 29, November 1848 Ew. Majestät haben in der Proclamatiou vom 11, November d. J. Sich mit Ver- trauen an das preußische Volk gewendet. Wir haben dieselbe mit Freude begrüßt und finden uns durh deren Jnhalt als treue Unter- thanen erstarft.

Ew. Majestät Schritte, bezüglih der Berufung des gegenwärti- gen Ministeriums und der Verlegung der zur Vereinbarung der preußischen Staatsverfassung berufenen Versammlung von Berlin nach Brandenburg, sind dur den Terrorismus in Berlin vollkommen ge- rechtfertigt. Unter Androhungen, wie sie den Mitgliedern der Rech- ten der National-Versammlung gemacht worden , is keine freie Be- rathung möglih. Der von Mitgliedern der linken Seite in der Na- tional-Versammlung gefaßte Beschluß, die Steuern zu verweci- gern, legt die Absichten derselben klar vor Augen und würde zur voll- ständigen Anarchie führen.

haltene Herzensbund zwischen König und Volk, und während gottlose | in

Berlin.

Im gegenwärtigen beklagenswerthen Konflikte zwischen der Krone und einem Theile der Vertreter des Volks halten au< wir Unter- zeichnete aus der Stadt Werben a, d. Elbe uns verpflichtet, offen zu erklären :

l) Der zurü>gebliebene Theil der National - Versammlung hat sich entschieden auf revolutionairen Boden gestellt und ist in Folge dessen

2) dur<haus nicht befugt, irgendwie Beschlüsse zu fassen, und endlich

3) durchaus nicht mehr befugt, weder in Berlin noh< in Bran- denburg zu tagen.

Werben a. d. Elbe, den 4. Dezember 1848,

Der patriotis<e Verein mit zur Zeit 128 Mitgliedern.

Hohes Staats-Ministerium !

Das Vaterland war in Gefahr in Gefahr, von einer ver- einzelten kleinen Schaar mit Hülfe von aufgebotenem Pöbel terrori= sirt werden.

Wir erwarten cine Verfassung, welche frei berathen worden, nicht aber dur< Bedrohung mit Beil und Stri> erpreßt,

Daß solches unter dem Schuße einer berliner Bürgerwehr un= mögli, war längst leider offenkundig; deshalb begrüßen wir die Verlegung der National - Versammlung na< Brandenburg mit der frohen Hoffnung, eine Verfassung von dorther zu erhalten, welche der ungezwungene Ausdru> der Ueberzeugung is.

So sehr wir auch die Nothwendigkeit der Verlegung der National=

| Versammlung na< Brandenburg beklagen, so halten wir do< dafür,

daß namentli< na< dem Vorfalle vom 31. Oktober der Krone nichts Anderes übrig blieb, und daß sfe zu diesem Schritte vollkommen be- rechtigt war.

Wir vertrauen unserem Könige und der von ihm verheißenen volksthümlichen Constitution und snd stolz darauf, Markaner zu sein deren Wahlspruch heißt: L

„Mit Gott für König und Vaterland!“ (84 Unterschriften.) Mark, Kreis Hamm, den 20, November 1848,

Hohes Staats-Ministerium !

Der hiestge patriotishe Verein hat die Verlegung der National= Bersammlung na< Brandenburg und die von einer Fraction der Leh= teren beschlossene Steuer-=Verweigerung zum Gegenstande seiner Ver= handlungen gemacht und dabei st< einmüthig dahin ausgesprochen :

1) Die Verlegung der National-Versammlung war ein eben \o sehr in dem Rechte der Krone begründetes, als durch die Verhältnisse gebotenes Mittel, die Berathungen derselben von dem terroristishen Einflusse der berliner Straßen-Par= lamente zu erlösen und eine freie Berathung herbeizu- führen ; der von einer Fraction der National-Versammlung, welche, zuwider der ergangenen und sie verpflihtenden Königlichen Botschaft, in Berlin fortzutagen si< angemaßt, gefaßte Be- {luß der Steuer-Verweigerung ist ho<h- und landes- verrätheri}\<.

Die Mitglieder des Vereins sind bereit , auf Verlangen die Staats=Steuern pro 1849 sofort vorzulegen.

Gegenwärtige Mittheilung beehren wir uns, Einem hohen Staats Ministerium hiermit ganz gehorsamst zu machen.

Gladbach, den 1, Dezember 1848.

Der patriotishe Verein. Namens desselben : Der Vorstand.

Hohes Staats-Ministerium! Der unterzeichnete Verein hält es für seine unerläßlihe Pflicht, Einem Königlichen hohen Staats - Ministerium den ehrfurtsvollsten

G

Dank für die Maßnahmen zu sagen, welche die Hoffnung geben, daß

unter dieser energischen Leitung endlih eine Verfassung vereinbart wird, wodur< die geseßliche Freiheit nur allein gesihert werden fann,

Mit diesem Dank sprechen wir aber zuglei die Bitte aus, si durch keine Mißtrauens =- Vota gewisser Fractionen beirren zu lassen, da wir, und mit uns gewiß der größte Theil der Bewohner Schle- siens, gerade in dem Ministerium Brandenburg die wahre Volks- thümlihkeit und die Verwirklihung der versprochenen Freiheiten ehen, | Krummlinde in Schlesien, den 3. Dezember 1848.

Der krummlinder Preußen-Verein für constitutionelles Königthum.

An

das berliner Straßen-Parlament und dessen terroristishen Wühlereien beherrschten ero ind ein Ziel seßten. Wir haben diese Königliche Botschaft mit herzlichem Danke begrüßt und eraten zu E E ir e ain A Ma L igtet nicht allein iv ‘after, Großmächtigster König! vollfommen berechtigt, sondern sogar gesebßlih verp 5 ; Me ia aa Set g N __ Mögen die von allen Seiten eingehenden Erklärungen des preu-

Durch die gegenwärtige traurige und verhängnißvolle Lage ßischen Bolkes in ihrer Mehrheit auch lite A bed M unseres theuren Vaterlandes veranlaßt, wagen auch wix, uns Ew, | wollen, so steht doch für ewige Zeit fest, daß wir Söhne der Br

j T E î Jhr Volk und dessen Zukunft ! 4 qudhstedt, den 27, November 1848. E (100 Unterschriften.)

Daß wir unserem Königlichen Patrone, der erst vor er it großmiüthiger Munifice fer Kirchen= vier Jahren mi großmüthiger Munificenz unjer Kirch system ins Leben gerufen hat, unser volles Vertrauen be= wahren und durchaus uicht daran zweifeln , Ew. Majestät werden die dem preußischen Volke gemachten feierlichen Zu- sagen erfüllen.“ E : Je unzusriedener wir sowohl mit dem Gebahren, als auch mit

National - Versammlung, so soll uns das do nicht wankend machen Wir wollen keinen Konvent, keine Republik , sondern ein kräfti- in der Treue und Liebe gegen Ew. Königliche Majestät, Tief im es constitutionelles Königthum gegen innere und auswärtige Herzen bewahren wir Wenden den hohen Ruhm, welchen unsere Seinde, : A i Väter in den stegreihen Schlachten des siebenjährigen Krieges durch Für dieses Königthum uns so wie in den Jahren 1813, 1814 ihre Tapferkeit vor Friedrih dem Großen errungen haben. Und jeßt | und 41815 mit unseren Söhnen zusammenzuschaaren, is unser sollten wir Kindeskinder uns von unserem geliebten Könige wegwen- | ernster Wille, sobald der Ruf erfolgen wird und den wir gegen Ew. den, der zu unserer großen Freude dem- s<machvollen Treiben derer | Majestät hierdur< haben aussprechen wollen,

Cin Königliches hohes Ministerium zu Berlin. : i Ein hohes Ministerium hat in dem gefahrvollen Momente, e die hereinbre<henden Stürme der Anarchie das edle A tes drohten, mit festem Muthe das Steuer des Staats{chiffes L: e viel genommen, und in entschiedener Ruhe den nächsten Klippen

wendet.