1848 / 221 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

j erfehrs beschränkt, suêpendirt oder aufgeho- Ea Die orte A Le Maßregeln“, welche der Verfassungsausshuß in die modisizirte assung dieses Poragrapyen eingeführt hat, erhielten mit 338 gegen 67 Stimmen g N der Versammlung. Dagegen hatte der Ausshuß den es g e

Wortes „suspendirt“ beantragt, die Versammlung entschied sich jedo mit 263 gegen 181 Stimmen bei E für die Beibehal- tung dieser Bestimmung, Ueber diesen Punkt spra< s\< die Kom- mission folgendermaßen aus: Nur an Ausschließung vorbeugender Maßregeln wird überad bei der Preßfreiheit gedacht: es war daher der Ausdru> beizufügen, wogegen die Wörter „weder durch und die entspre<enden unbeschadet des Sinnes ausfallen können, Ob und ine wieweit eine Freiheit suspendirt werden könne in außerordentlichen Tällen, ist eine Frage, die si< nicht auf die Preßfreib eit allein, soudern auch auf andere garantirte Freiheiten bezicht, und tie ihre Beantwortung im Zusammenhang mit der ganzen Verfassung an der Stelle finden muß, wo von der Gewähr der deutschen Verfassung zu bandeln

sein wird. Die Möglichkeit, selbst Nothwendigkeit solher außer- ordentlihen Maßregein bei außerordentlihen Zuständen des Reichs oder der Staaten anzuerkennen, darf nit deêwegen Bedenken get: a- gen werden, weil Mißbrauch eintreten kann und neueste Erfahrungen dazu Belege bieten mögen. Und bei solcher Anerkennung im Allge- meinen licgt kein Grund vor, die Preßfreiheit allein auszunehmen, Wir beantragen daher, daß das Wort „suspendirt“ gestrichen werde, Weitere Beschlüsse zu $. 13 sind: „Ueber Preßvergehen, welche von Amts wegen versolgt werden, wird dur<h Schwurgerichte geurtheilt. Ein Preßgeseß wird vom Reiche erlassea werden.“ Art. E. 8. 44 lautet zufolge Beshlußnahme: „Jeder Deutsche hat volle Glaubens- und Gewissensfreiheit. Niemand ist verpflichtet, seine religiöse Ueber- zeugung zu offenbaren.“ Der zweite Absay dieses Paragraphen, de/- sen Wegfall vom Ausschusse verlangt worden, blieb mit 226 gegen 210 Stimmen agaufre<t erhalten, Die vom Ausschusse beantragte Auslassung der bei der ersten Lesung angenommenen Bestimmung: „Niemand is verpflichtet, si< irgend einer religiösen Genossen- haft anzuschließen“, wurde mit 227 gegen 198 Stimmen geneh- migt. Ueber diese beiden in der ersten Lesung festgeseßten Bestim- mungen bemerft der Ausschuß: Der zweite Absatz dieses Paragraphen

hat vielfah Anstoß gegeben. Da das, was er ausspricht, in dem ersten Absaßze, so wie im $. 15 (18), chon eingeschlossen is, aljo

kein Bedürfniß vorliegt, den in Rede stehenden Saß noch befonders auszusprechen, fo hat er als eine Art Proklamirung des Judiffcren- tièômus das religiöse Gefühl vieler Deutschen verleßt, die sih in vie- len Eingaben darüber geäußert. Um auch diesem Gefühle Rehuung zu tragen, ohne daß icgeadwie das Prinzip der Freiheit verlegt wird, hat der Ausschuß beantragen zu sollen geglaubt, den Saß zu strei- hen. Mehrere auf die Abstimmung über vorstehende Paragraphen bezüglihe Erflärungen werden dem Protokoll eingereiht. Vogt u. e. A. erklärten, daß es ihnen unmöglich gewesen, bei der Fassung des Ausschusses zu stimmen, Wesendon> stellt am Schlusse der Sihung folgenden dringlihen Antrag: „Jn Erwägung, daß die preußische Regierung unterm 5ten d. M. die konjtitui= rende Landes-Versammlung zu Berlin aufgelöst und dem preußischeu Volke eine Verfassung octroyirt hat; in Erwägung, daß diese Hand- lung ein neuer Gewaltfsreih is, wodur< das Patent vom 8. April d. J., die Vereinbarung der Verfassung mit der Landes-Vertretung betreffend, gröblich verleßt wird ; in Erwägung, daß die Reihs-Ver-= sammlung durch ihren Beschluß vom 20. November die Rechte des preußischen Volfes zu garautiren beschlossen und eine Maßregel der preußishea Landes-Versammlung für null und nichtig erkiärt hat;

in Erwägung, daß die Reichs - Versammlung nicht anstehen kann, cine gleiche Erklärung gegen eine von der preußischen Krone octro- virte Verfassung zu rihten: erklärt die National-Versammlung die von der preußischen Regierung am Iten d, M. erlassene Auf- lösung der preußis<hen National - Versammlung und die von der preußishen Krone odctrogyirte Verfassung für null und nichtig.“ Wesendon> verlangt, daß sein Antrag dem Ausschusse für die Verhältnisse der Einzelstaaten zur Central zewalt zugewiesen werde, mit dem Auftrage, kommenden Sonnabend über diesen Gegen- stand Bericht zu erstatten. Der Vorsißende bemerkt, der Ausschuß werde zu einer s{leunigen Berichterstattung wohl felbst si< aufgefor-

dert fühlen. Die Sißzung wird um 35 Uhr Nachmittags geschlossen. Nächste Sißung, Sonnabend, 9. Dez. Tagesordnung: Vornahme meß- rerer Ergänzungswahleu in die verschiedenen Ausshüssez Beratbung über die einige preußishe Abgeordnete betreffende Legitimationsfra- gen und über den Rühlschen Antrag, die Vornahme neuer Reichs= tagöwahlen betreffend.

Desterreich. Wien, 8. Dez. (Wien. Ztg.) Der Ge- meinderath und Magistrat der Hauptstadt haben vorgestern gemein- shaftli< eine Deputation mit einer Adresse an Se. Majestät den Kaiser Franz Joseph na< Olmüß gesandt; die Adresse lautct:

„Ew, Majestät! Tief ergriffen von den welthistorischen Ereignissen der lezten Tage, treten wir im Namen der Bevölkerung Wiens vor die Stufen Jhres Thrones, um Ew, Majestät den Glückwunsch Jhrer Haupt- stadt mit dem Ausdrucke der tiefsten Verchrung, der innigsten und aufrich- tigsten Ergebenheit, darzubringen. Jn freudiger Hoffnung blicken die Völker Oesterreichs auf Ew. Majestät, von der lebhaftesten Ueberzeugung durch- drungen, Ew. Majestät werden das von Jhrem erhabenen Oheime so glor- reich begonnene Werk der Umgestaltung unseres Vaterlandes, vereint mit den Vertretern des Volkes, in nächster Zukunft zu vollenden wissen, auf daß der Wohlstand wieder unter nus erblühe und die Saat der wahren geseßlichen Freiheit zur segensreihen Frucht gedeihe, auf daß ein freies, ciniges, starkes Oesterrei mit verjüngter Kraft aus den Stürmen der Jeßttzeit hervorgehe, die Gewähr seines unges{mälerten Be- standes für eine neue Reihe von Jahrhunderten in sich tragend, Groß ist die Aufgabe, herrlich der Ruhm, der ihre Lösung krönen wird, unauslösch- 24A D den die beglückten Völker ihrem Wohlthäter zujubeln werden, li îte Pflicht v Arkise zu diesem erhabenen Zwe>e mitzuwirken, is die hei-

gste F! einer jeden Gemeinde im Staate, Diese Pflicht gewissenhaft zu M S e wiry Unser unabläßliches Bestreben sein. Bli>ken Ew, Majestät mit Huld und Milde auf ihre \chwergeprüfte Hauptstadt und seien Sie über- zeugt, daß Sie in treuer Ergebenheit an ihrem angestammten Herrscher fest-

halten wird, Gott {üge und erhalte Ew ¿e ; Gedeihen unseres theuren Vaterlandes, E E UEN G TIOII Ub JMR

C ; i i | (Vom Gemeinderathe und Magistrate der Siadt Wien, am 5, Dezember 1848,

Das Ministerium für Landes - Kuliur und sämmtliche landwirthschaftlihe Vereine nawstehen lassen :

„Die Jnteressen der Landwirthschaft, worunter alle Arbei q benuzung verstanden werden, sind in jedem geordneten Gn e Ma aufgabe der Fürsorge für die Negterung. Selbst in Staaten, deren e dustrie und Handel auf der höchsten Stufe steht, bildct die Landwirthschaft den wichtigsten Theil des Gesammt=Eiukommens, sind die agrarischen Zu- stände die Hauptgruudlage des staatlihen Gedeihens. Jn Staaten aber welche vorwaltend Landbau treibende sind und darunter gehört Oéster- rxeih giebt es feinen Zweig, der einer sorgsamen Pflege würdiger ist, als die Landwirthschaft, Der Betrieb derselben ist in Oesterreich im Allgemei- nen noch lange nicht so ausgebildet, als in anderen Ländern, und die plözliche und tiefgreifende Veränderung hat, so wohlthätig ihre weiteren Folgen sein werden, eine wesentlide Störung in die früheren Betriebs - Verhältuisse gebracht, welche den National - und Privatwohlstand in der Gegenwart mit empfindlichen

Berawesen hat an de Aufforderung er-

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Bahn eingelenkt wird. Einseitig kann weder die Staatsverwaltung, noch ein Verein von Landwirihen, mit ganzem Erfolge darauf einwirken, Es müssen jolche Cinleîtungen und Maßregeln ins Leben gerufen werden, welche vom Einzelnen bis zur obersten Gesammtheit ein tüchtiges und in einander greifendes Bestreben zu begründen im Stande sind. Es muß dem Landwirthe Gelegenheit verschafft werden, si in jedem Zweige seiner Wirthschaft genügend unterrichten zu können, Es müssen da, wo noch feine oder nur wenige, auf zu große Räume ausgedehnte Vereine von Landwirthen bestehen, solhe in einer Stufenfolge ausgebildet werden, um nicht blos durh Schriften, sondern vorzügli dur lebendigen münd- lichen Verkéhr der Mitglieder und dur< nahe Beispiele bewährte Er- fahrungen schnell zu verbreiten, und zu besserer Bewirthschaftung wirksam aufzumuntern. Es müssen endli alle Organe des Staates, die verwalten- den wie die gesezgebenden, welche sich mit landwirthschafilihen Juteressen zu befassen haben, unter sich selbst und mit den laudwirthschafilichen Ver- einen in eine organiswe Gliederung gebraht werden. Von der Landge- meinde bis zum Ministerium, bei administrativen Verfügungen wie bei (Ge seg-Entwürfen, sollen die die Landwirtbschaft betreffenden Beschlüsse und An- träge mit den Laudwirthen selbst berathen und vorbereitet werden. Tie Landwirtbschafts - Gesellschaften in Sicvermark und Nieder - Oesterreich ha- ben bereits, jene durch Filiale, diese dur Delegationen, diesen Weg ange-

bahnt, Ihre Wirksamkeit konnte si aber nicht allseitig geltend machen, weil die volitishen Beziehungen, welche #0 vielfältig in Anschlag ¿ommen müssen, von ihren Verhandlungen ausgeschlossen waren, die Siaats - Verwaltung auf die vorgelegten Gutachten zu wenig

Gewicht legte und es als Eingriff in ihren Wirkungskreis ansah, wenn die Vereine unaufgefordert aus dem engen Kreise der strenggewerblichen Verhandlungen heraustraten. Die Regierung faßt jeßt ihre Stellung in anderem Geiste auf; sie ist sich klar bewußt, daß sie in der Mitwirfung der Betheiligten die kräftigste Hülfe und Beförderung der Staatsöinteres- sen finden werde, Das Ministerium für Landeskultur und Berg- wesen hält es für seine erste Aufgabe, die freie Thätigkeit der landwirth- schaftlichen Vereine zu ermuntern und mit denselben zu berathen, durch welche organische Einrichtungen die Regierungsorgane mit den landivirth- schaftlihen Vereinen in regelmäßige Verbindung zu seyen seien, damit auf furzem und einfachem Wege eine Verständigung erzielt werde, welche vordem troy langwierigen Schriftenwechsels nicht zu Stande kam. B.i einigem Zusammenwirken werden die administrativen Maßregeln der Reg'erung zwecfentsprechend fein und richtig vollzogen werden. Der gese

die wahren Juteressen der Landwirthschaft fördern, cerfolgreih vorgelegt werden. Das Ministerinm sür Landeskultur und Bergwesen lebt der Ueber- zeugung, Taß der patriotische Eifcr der Landwirthschafts-GeseUschaft:n freudig mithelfen werde an den in diesem Augenbli>ke doppelt wichtigen und \c<we- ren Aufgaben der Regierun», und ersucht, Anträge und Beschlüsse 1) über die weitere Verzweigung dex landwirthschaftlichen Vereine und 2) über die Verbindung derselben mit den Behörden baldigst an das Ministerium ge- langen zu lassen,“

Das J. des Oest. Lloyd enthält nachstehende Zusammenstel- lung der Reichstags-Mitglieder ua< Stand und Charakter: „Jm Reichstage sizen 123 Grundeigenthümer, 66 Beamte, darunter 41 Staatsbeamte, 43 Doktoren der Rechte und Juristen, 32 Judustrielle und Gewerbtreibende, 26 Doktoren der Medizin, 20 Geistlihe, dar- unter 2 Bischöfe, 1 Pastor und 1 Rabbiner, 12 Lehrer und Profes- soren, 9 Schriftsteller, 8 Bürger, $8 Grafen, 6 Privatiers, 3 Frei- berren, 3 von dem scßigen Ministerium (Stadion, Bach und Thienfeld), 3 von dem früheren Ministerium (Pillersdorf, Doblhoff und Schwar zer), 2 pensionirte Militairs, 1 Fürst.“

Sachsen. Dresden, 9. Dez, (D. A. Z.) Das Dresdner Journal enthält folgende Ansprache der Staatsminister :

„An unsere sächsischen Mitbürger! Jn dem gegenwärtigen Augenblicke, wo das Volk zu den Wahlen seiner Vertreier zu schreiten sich anuschi>t, vor diesem für die Zukunft unseres Vaterlandes \o folgenshweren Ereig- nisse, halten die Unterzeichnet n, zumal auch die Meisten von ihnen in der verschiedenseitigen Wahlbewegung unter den Vorgeschlagenen zum Landtage mit-genannt sind, ein offenes Wort an ihre Mitbürger zu ric- ten, für zeit- und sachgemäß. Welche politische Richtung die Minister verfolgen, kann na< ihrem Programme vom 16. Mänz d. J. und nach den Schritten, die auf dem leßten außerordentlichen Landiage zu Vertwirk- lichung dieses Programms ihrerseits gethan worden sind, kaum zweifelhasi sein. Sie wollen eine volksthümliche, constitutionelle Verfassung innerhalb der Gränzen einer lebensfähigen Monarchie, sie wollen daher die Fort - und Ausbildung unserer Verfassungsurkunde auf verfassungsmäßigem Wege mittelst Vereinbarung zwischen Regierung und den Kammern, sie wollen die noth- wendigen Rechte des Volks mit den nothwendig:n Rechten der Krone, Wie ohne jene es keine wahre Repräsentativ-Verfassung giebt, so wäre ohne dieje die Monarchie nur ein Schatten ohne Wesenheit, so würde ein solches Ver-

Wie demnach die Minister sich gegen die erklären müssen, welche die Be- dingungen der wahrhaften Nepräsentativ-Verfassung nicht zugestehen und ihre nothwendigen Folgen nicht gelten lassen oder verkümmern wollen, so sind sie auf der anderen Seite mit denen nicht einverstanden, welche nothwen- dige Rechte der Krone aufzuheben beabsichtigen, mit denen, welche nah ihrem Wahlprogramm das der Krone unbedingt zustehende Ein- sprucb8re<t (Veto) in ein blos aufschiebendes zu verwandeln beabsichtigen. Die Unterzeichneten halten das unbedingte freie Wahlrecht unter der Vor- aussezung des Bestehens von nur ecincrx Kammer den Erfahrungen de! Geschichie gegenüber für nicht haltbar, die Abschaffung des stehenden Hee- res, unbeschadet seiner bereits begonnenen volksthümlichen Gestaltung, ge- genwärtig nicht für zeitgemäß , zwar die Vefreiung des Grund und Vo- dens von allen drückenden Lasten sür nöthig, die Forderung aber der un- entgéltlihen Aufhebung wohlerworbener Vermögensrechte, so weit sie nicht durch die Grundrechte des deutschen Volfs bedingt if, für unstatthaft; sie erkennen das Bedürfniß größerer Selbstständigkeit ver Gemeinden, der Kir- chen- wie der politischen Gemeinden, in der Verwaltung ihrer Angelegen heiten, nicht aber die Uebertragung wesentlicher Regierungsrechte an die- selben; sie erkennen die Nothwendigkeit möglichster , dur<h Vereinfachung der Verwaltung zu erzielender Ersparnisse im Staatshaushalte, müssen aber die einseitige Schmälerung solcher Ausgaben, die durch Verträge fest- gescut sind oder solcher, die zur Führung der Regierungsgeschäfte erforder- lich sind, zurüweisen. Die Untezzeichneten wollen erreichbare, aus billiger Verständigung und auf dem Boden der Gerechtigkeit erwachsene und dahec dauernde Verbesserungen. Ob das sächsishe Volk in diesen Ansichten und Grundsäzen mit der gegenwärtigen Regierung einverstanden is, werden die Wahlen seiner Vertreter lehren. Wie aber auch die Wahlen ausfallen mögen, die Unterzeichneten werden treu an diesen Grundsägen halten, sie mögen über lang oder kurz ihr beschwerliches Amt in trie Hände ihres Königs zurückgeben. Dresden, den 8. Dezember 1848, Die Staatsömi- nister: Dre, Braun. Dr. v. d, Pfordien. Georgi. Oberländer.

v. Buitlax,“

Hessen. Kassel, 5. Dez. (Kass. Ztg.) Jn der heu- tigen Sihung der Stände-Versammlung is folgende Antwort auf die Eröffnungsrede vom 1, Dezember d. F, mit Stimmencinhelligkeit be- \<!ossen worden :

„Königliche Hoheit! Durch die Wahlen des kurhcssishen Volkes be- rufen, der Regierung Ew, Königl. Hoheit in bedeutunzsvoller Zeit unter- stüßend zur Seite zu stehen, preisen wir uns vor Allem glücklich, daß es, während anderwärts das gegenseitige Mißtrauen der Parteieen die politi- schen Zustände immer unheilvoller verwirrt, Ew. Königl. Hoheit gelungen ist, nah dem Wunsche des Volkes eine Negierung zu bilden, welche ih durch Einsicht, Wohlwollen und Anfrichtigkeit das Vertrauen des ganzen Landes und damit die uncrseylihe Bedingung jeglihen Gedeihens gesichert hat, Díe Grundlagen gesetzlicher Freiheit sind in Kurhessen gelegt und entwickeln sich mehr und mehr. Ew. Königl, Hoheit erthcilen uns die Veicherung, daß auf dieser Bahn eifrig fortgeschritten werden soll, und wir vertrauen gern, daß der Umschwung in den staatsrechtlichen Zdeen und die Veränderung aller politischen Verhältuisse, die seit diesem Frühjahre eingetreten is, an keiner

Stelle außer Acht bleiben werden. Nehmen Ew. Königl. Hoheit unsere feierliche Zusage entgegen, vaß wir zur verfassungsmäßigen Fortbildung un-

Verlusten bedroht, wenn nicht rasch, zwe>mäßig und krästig in die neue

serer Zustände, zur Beförderung der öffentlihen Wohlfahrt, und, wo es

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gebenden Gewalt können auf diesem Wege Anträge über Geseße, welche |

hältniß die Quelle dauernder Kämpfe se:n und den Keim für die völlig® “) Zerstörung der Rechte des eincn oder des anderen Theils in sich tragen, |

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nöthig sein sollte, zum Schuß der geseßlichen Ordnung Jhre Regierung mit allen uns zustehenden Mitteln zu unterstützen fest entshlossen sind, Wir sind stolz auf das unerschütterlihe Funtament unseres vaterländischen Glü>es, auf unsere Verfassung, welche für jede Thätigkeit dieser Art die Wege eröffnet, Das uns vorgelegte Wahlgesez werden wir mit der Sorg- falt und Genauigkeit in Erwägung ziehen , welche die Wichtigkeit des Ge- genstandes etfordert, Bei den angekündigten Vorschlägen zur Rcg-lung des Finanzhaushaltes wird uns die Rücksicht sowohl auf die öffentlichen Be- dürfnisse, als auch auf- die Lage der pflichtigen Staatsbürger ununterbrochen begleiten, Je größer jene voraussichtlich sein werden , desto stärker fühlen wir uns gedrungen , “ehrfurhtêvoll darauf hinzuweisen, wie zuträglich unter solhen Umständen ein hochherziger Entschluß Ew. Königli- chen Hoheit, dur< Herabsczung der Hofdotation die Lasten des Landes zu erleichtern, dem Juteresse des Staatshauzh lies und der morar- ischen Verfassung sein würde, Wir theiten mit Ew. Königlichen Hoheit Regierung die heiße Sehnsucht nach der Vollendung des deutschen Verfgs- sungswerkes und freuen uns der erklärten Bereitwilligkeit, jede von dort zu erwartende Bestimmung sofort in Vollzug _zu seßen. Indem wir mit der At, wie Ew, Königlichen Hoheit Regierung ihre Stellung begreift, unsere volle Uebereinstimmung an den Tag legen, können wir nur no< den Wunsch hinzufügen, daß die gleiche Pflicht in allen deutschen Staaten freudige 11d

rückhaltlose Anerkennung finden möge. Wir verharren in tiefster (Ep, Furt 26, M Hessen und bei Nhein. Darmstadt, 6. Dez. (O, P. A. Z)

hat heute den Kammern etne neue Ge- shäfte-Ordnung vorgelegt. Sie is im Wesentlichen jener der deut- hen National-Versammlung nachgebildet. Die wichtigste Ainderung für unjcre Kammern besteht darin, daß seither Präfident und V c2= Präsident der zweiten Kammer aus se<s vorgesh'agenen Kandidat von dem Großherzoge ernannt wurden, der ersten Kammer aber di Präsident unbeschränkt auf diese Art bezeichnet wird. Jebt sollen die Kimmern frei wäblen.

Anhalt-Bernburg. Bernburg, 9. Dez. (Magd. Ztg.) Unser Landtag hat folgende Ansprache au das Volk gerichtet : „Mitbürger! Auch bei uns sind die öffentlichen Zustände auf eine Stufe gekommen, daß die Feinde der Freiheit von ciner nahe bevorstehen den Auflösung des Landtages ganz offen sprechen. Wir glauben noch uicht daranz doch is vonleugbar, daß unsere innige Liebe sür deu Herzog weit über 3 Monate lang nichts von Bedeutung erlangen konnte zur Abhülfe langjähriger Uebelstände, welche niemals zu threr gegenwärtigen Höhe hät ten wachsen dürfen. Mit Euch vereint, haben wir daher auf eine Negent- schaft angetragen, und je stienger wir uns dabei an die bestehenden Gesetze gehalten, desto weniger kann man sie anders als unrechimäßig verweigern, Wird dieselbe in der erbetenen Art regulirt, so is die Erfüllung de1 März - Versprehungen nahe: Jhr werdet, wie Eure Brüder in Deßau, und Cöthen, den Segen einer freicn Verfassung, einer gewissenhaften Ver- waltung genießen. Es werden sih nicht ferner unheilbringend Fremde zwi chen den Herzog und uns Alle drängen, und während Jhr den Herzog Regenten dankbar verehrt für wiederkehrendes Recht, wird unser guter Herzog leichteren Gemüthes in unserer Mitie leþen, und wir Alle werden ihm mit der alten Einigkeit anhängen, ohue daß die Schuld Anderer unser Liebe zu ihm wieder irüben könnte, Bis dahin haben wir es aber in Interesse von Anhalt nothwentig erachtet, den solgenven Protest an dit Ministerialvertreter zu übergeben: nach so langer Arbeit, so manchem Opfey darf man uns rechtlich nicht auflösen, bevor die Zukunft des Landes ge sichert ist. Bernburg, den 7. Dezember 1848. Die Abgeordnetèn dcs

Der Staats-Minister Jaup

Landtags,“ Der Protest lautet:

„Vorgestern is die preußische National - Versammlung in Braudenburg aufgelöst und von Sr. Majestät eine Verfassung octrovirt worden, sich nun kleinere Staaten in politischer Hinsicht nach dem nächstgelegenen größeren zu richten pflegen und die zwischen dem Landtage und den Mi- nistern hon lange stattgehabten Zerwürfnisse bis zu fünfwöchentliher Vor- enthaltung der Sanction unserer Verfassung sich gesteigert haben, fo liegt der Gedanke nahe, daß auch hier eine ähnliche Maßregel ergrissfen werden fönnte, Sollte man Se. Hoheit den Herzog wirklich zu einem solchen Schritte bewegen, \o legen wir, die Vertreter des Volkes, hiemit feierliche Verwah rung dagegen ein. Diese Verwahrung is völl:g re<tsbegründet! 1) Schon 1833 hat der verstorbene Herzog dur< Bestellung des Geheimen Kon- ferenzrathes einen offiziellen Zweifel an der Regierungsfähigleit un- seres Herzogs bekundet, aber die alte Anhänglichkeit an das angestammi Fürstenhaus vermied es, 14 Jahre lang über diesen Gegenstand öffentlich zu reden, Man is aus Rücksicht über vieles Nügenswerthe hinweggegan- gen ohne Beispiel ist jedoch die Flucht nach Quedlinburg. Und hierin mag der Grund liegen, daß der Herr Reichs-Kommissar von Ammon diesen unglücklichen Umstand an die Spize seiner Unterhaltung mit uns ftellie, sich auch gegen Privatpersonen so bestimmt darüber erklärt hat, daß zunächst das Volk, am 29. November auch der Landtag, auf die Zdee einer Regent schaft einging, um unsere wachsend schlechten Zustände in ein besseres Geleise einzulenten, Einmal zur Sprache gebracht, läßt sich diese Frage nicht mchi beseitigenz und da die Einsetzung einer Negentschafi nur unt Zuziehung drs Landtages geschehen kann, so is jet die Auflosung des lehteren unmöglih. 2) Außerdem hat der Herzog durch den Crlaß vom 14, Oktober die Permanenz des Landiages bis zur Sanction der Ver- fassung anerfaunt und auch

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aus diesem Grunde kann die Auflösung des Landtages vor Ertheilung dieser Sanction nicht verfügt werden.

Etwaige Octroyirung is keine Sanction, weil eine Bereinbarung feterlich zugesagt wurde. 3) Ferner macht der Rechisboden dieser Vereinvarung dic Auflösung ciner konstituirenden Versammlung vor erfolgter Eluigung un möglihz obendrein is aber bei uns nicht einmal der Vorwand vorhanden, daß keine Verfassung vorliege: dicse ist, ungeachtet aller Behinderungen, vom Ministerium seit dem 1. November vollendet. 4) Endlich ist dem Land- tage von Hause aus der Finanz - Etat durch das Ministerium zur Neg!1- lirung vorgelegt worden, und vermöge der Herzogl, Kompetenz - Crliarung desselben dur jenen Erlaß vom 14, Oktober können wreder die in dic- sem Etat aufgenommenen Ausgaben gemacht, no<h dürfen ferner Steuern crhoben werden ohne Zustimmung des Landtages, Auch dieserhalo kann mithin derselbe gegenwärtig nicht aufgelöst wercen. Aus- alleu diesen Grün den müssen wir die etwaige Auflösung des Landtages für eine durch uichts zu entschuldigende Rechtsverlegung erklären und im Namen des ganzen Volkes dagegen feierlich protestiren. Bernburg, den 7, Dezember 1848.

Heimbürger, Amelang. Gloß, Ludewig. Wirth. Zeising. Neupsch. Tölpe. Möller. Große. Schiele. Berendt. Meißner, Jakobi. Jordan. von Mey. Günther, Pfannschmidt. Piper.“

i - L Auislanas.

Frankreich. National -Ve1 sammlung. Sibung vom 7, Dezember. Vice-Präsident Bixio cröffnet die Sißung um 2 Uhr. Während einer der Secretaire das Protokoll vorliest, füllen sich alle Bänke. Man erwartet interessante Aufschlüsse über die Liste derje- nigen 60:0 Jndividuen, welche bisher Staats Pensionen a!s Natio- nal - Belohuunge! erhielten und worunter man die Vaitressen Fieshi's und Alibaud’s, an der Se:te ber Perten Miarrajt und Felix Pyat, erbli>t, Kaum hat der Sccretair dic Verlesung des Proto- folls vollendet, so verlangt Senard das Wort. Se uad, unter tie= fer Stille: „Jch darf keinen Augenbli> stillschweigen zu den That- sachen, von denen gestern diese Tribüne und heute die Presse wieder- hallt. Jh war gestern nicht, anwesend, als der Minister des Ju- nern einen Beschluß vorlegte, der ein Dekret zurüctzieht, das si< über die National = Belohnungen ausspricht und von mir, als damaligem Minister des Junern, bewükt wurde, Jh babe die herbe Erklärung des Herrn Larochejacquelin - gelesen und wünsche, daß die Debatte hierüber fortgesest werde, Zunächst er- fläre ih, daß i< durhaus feine Kenntniß von dem Juhait der Lisicu hatte, auf welche sih das Dekret vom 19, September bezog. Hütte i< den Juhalt der Papiere. gekannt, wel<e den Anirag auf Natio- nalbelohnung begleiteten, so würde ih jenes Defret nicht erwirkt

haben. Meuchelmördern gebühren keine Nationalbeloßnungenz eben so wenig entlassenen Sträflingen. Unsere Absicht war eine gute. Zu jeder Zeit seßte man Belchnungen für diejenigen aus, die sih für eine po!icishe Partei, deren Sieg sie erringen halfen, aufosfer- ten. Die alten Bourbonen thaten dasselbe bei ihrer Rü>fehr nah dem Sturz Napoleon's, indem ste dem emigrirten Adel eine Milliarde auezahlteu, Das Dekret vom 19. September beruhte übrigens auf einer Verordnung der provisorischen Regierung. Dieci Kommissionen waren chngeseßt, die si<h mit Prüfung der Papiere zu beschäftigen hatten. An der Sp!be diejer Kommissionen standen Albert, Guinard und Andere. Alle drei Komm'!ssionen operirten einzeln. Sie wurden ° Jbre Arbeit b; findet si< beute in den Blät-

1 ogs, he Fly 9 Ke F L cie Jul 4

V der Eingeschitrbenen erstaunten niht w-n'g, sih au der > ei Nina Lassav2 (Maitresse Ficschi's) und ter Schwester Lecomte's zu erblicen! Sie haben wedec Belohnuugen verlangt, noch

(Zweifel zur Recvten.) Die Gesammtzahl der ursprünglich

E wrlebenen betrug 7504, sie wurde auf ungefähr 4500 ermäßigt ; die Unterstüßungen Geldsummen, welche bisher gezahlt wurden, en nur provisoris<. Etwa $50,000 Fr. mochten noch in Kasse

j als mi die Präsidenten der Aucschüsse im Ministerium besu- ten und mix ihre Dosfiers überreihten. Diese Deossiers waren in Ab- theilungen gespaltin, welche die Ueberschrifsten trugen: 1) Februar- Kainpser, 2) Fcbruar-Verwundcte, 3) politisce Verurtheilte, 4) poli- ti} Besauge Jm Ganzeu mochten es ungesähr 4— 600 Heîte sei Jh durchflog sie uur oberflächlih und berichtete darüber im inister - Rathe. Es wurde beschlossen, im Sinzue der previsori‘chen gierung das September-Vekret auszuwirken. Dies ist geschehen, und

i t iseste Ürge oabei dachte, geht aus meinen Antrage or, è itlichen Uftenstücke der National - Versammlung mit-

it M I L N ijjion ernenne, die jede Pension prüfe

d ouite L ntliche, Wie greß war daßer mein

be! näherer Kenitniß einsah, daß i< sür Räuber,

leerenstiaven und Kebsweiber von Köbuigsmördern jenes

ntémals daran, für die Ange! ü

4 ache J VUMIEe

i ba ¿51e sti Lccomte Penfíonen zu beaut: agen. Dei (ie Vit it jenes t vernichiet; er hat wohl darau ge an. (N ing folgt Guiguard vertheidigt den in Di Aibert etwa die Republik kein Ret,

Anyangei teritüßen die Monarchie nit viel ß6- penitonen an die Verdets, die Mörder tes Marschall Brune ? (( zur Rechten) „Sie, Herr Thiers, untex dessen Mat I l sang geworfen wurde, löuuea uns mehr erzählen! M: waren niht mein Gefangener, sondern der Gefan- gee be ses, Muignard: „Gleichviel! Jun der Hauptsache [Uge h no< bet, daß die Liste nech unvoilendet war, und es is befremdend, daß fle in joihen Zujtande der National- Versamin{ung und der CT1geêprejse mitgetheilt worden. Dufaure, Minister des Ja- nern, | t ¡ile Listen die Unterschzift der Ausshußpräsiden- ! D t igen, BV1ignerte fragt, wer die Listen den Irn n ite CaL(igtac bestejgt die Triblme. t, dicje Thatsazea von der Presse früher als von der Re g jeivjt ausgetiärt zu seben und läßt den Verdacht auf die qs: njjon fallen, Diese scheine die ihm s><merzlihen engen gomact zu haben, Baro che, Mitzlied jener Kom- mien, verwäadrt sh schr feierlih gegen diesen Verdacht; die Kom- mou velchastige sih erst sett drei Tagen mit diesem Gegenstande. ; 11gngac erläutert feine Aeußerungen und drückt wiederholt den O)merz aus, den thm, um der Republik willen, diese Enthülluna en verarsachten, (Vier bricht der Bericht über diese Sißung ab) : 19, 4 U Je nnber der Sonntag rut, deo llober steigt die ollgemeine Gährung. Die gestern von Dufaure angekün= i lufebung 3 Dekrets über National-Belohnungen hat die j noch g gert, Die legitimistischen, philippistishen und tittische! ter, namentli Unton, Constrtutronel u) resse, bemüben! sich, je von ihrem Standpunkt aus, auf die G ber zuwifen. Der National, der für Cavaiguäc's Kan ditatur wirbt, enthält heute folgende Bemerkungen : „Den bonapar tistisen Ubendoblättern nah zu urtheilen, können wir uns ‘heute auf ( | Pits<h gefaßt mawen, Das Swlagwort is bereits ( Ui Cet O n moe dur zu gen n Juteresse des Herrn Bonaparte die M ßstim- mung ausbeuten, wel<he der Nüchzug des ODelrets über ktie ational-Belohnungen hervorgerufen, Aber mögen diejenigen, die if einen re{nen, der ihren Umtrieben nüßlich sein fönnte, (ti zrer Hut sein. Der Boden brennt untér ihren Füßen. Kennen sie nicht in idren Reißen einen Mann, der heute um die bödhste Na= follizitirt, welche das Laud zu vertbeilen im Stande? N C en haben sellteu, so rufen wir thnen ins Gedächt-= ) ; Bonaparte „hr Kandidat zur Prâäsideunt=- n Boulogne im Jalre 1840 în geringer Entfernung ein gevea elen sranzösishen Dfsizier abschoß, und daß, obgleich i Offizier uicht traf, die Kugel deuno< ihr Zul nicht ganz ver= f indéèm ein Soldat | zweiten Oliedes, von i,r getroffen, nledcritürzte. em Ungiüctflichen hatte der faiserlihe Prätendent den ganzet i Den die Oefte Wm Cla 20 bier wohn-:1de Elsasser haben si<h in einer Versammlung ein g für Louus Bonaparte?'s Kandidatur erklärt. General Jerone Bonaparte, Napoleon Bonaparte und Napoleon Pierre Bo- 1j rilären L Journalen, doß, da keiner von ihnen Kan= e Prasidentschaft fet, ale Wahizettel, wilhe den Namen it n würden, emzig ibrem Neffen Lou's Napoleon Bo= ; e del fünuni Mad, Dudevant (Georges Sand) h Di ) gegen die Kandidatur Louis Bonaparte?s, er, dev a yjtem und Ueberzeugung ein Feind der republifa= nhen Megterungsform jet, gar kein Recht habe, als Kandidat für ie Piâlidentschaft aufzutreten. Er möge den Freimuth haben, si als ‘Prätendent hinzufesleun, danu werde Frankreich darüber jsi<h aus= P i, V zum Besten ter Familie Bonaparte die Monarchie | ! it hat sich offentlih für die Kandida- tur Lous Donaparte's erflârt. Herr Grinaud, Präsident des soge- nannt. 1 Coniral- Comite?s zu Lyon, erfiärt im Peuple, daß Raspail, nicht aber Ledru-Rollit, ein anderes vorgebliches Central-(Lomité behaupte , der K lyoner Sozialisten sei. Die Stimmen im Rhone =- Depar on nah seiner Ansicht si in folgender

N eise vertheilen : L Raspail, 25,000 für Louis Bona parte, 15,000 für Cavaignac und 8000 für Ledru- Rollin.

Der Moniteur enthalt heute folgende Erflärange „Die un= grgrünetiten Nachrichten zirfulirten an der Börse und scheinen auf deu Cours der Fonds bösen Einfluß geübt zu haben. Erstens hieß cs, der Papst habe die ihm von der französishen Regierung ange= botene GOastireunds<aft geradezu verweigert. Nichts aber in allen Depeschen, wel he die Regierung bisher empftug und die sie der Na-

alversaminlung genau mittheilte, berehtigt zu einer sol<hen Vor= ausjeßung, Ferner ist fein wahres Wort an der angeblihea Demis= siou oder Abseßung des Ober - Commandeurs der pariser National= garde, no<h an ten Gründen, welche man einer Versammlung des General Chaugaruier und vieler Obersten beim Minister des Junern unter= \diebl, JmGegensabe zu obiger Widerlegung veröffentlicht der Constitu- tionnel einen Brief aus Gaeta vom 27, November vom Bord des

Til A

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„„¡Tenare‘’, worin es heißt, daß Kardinal Antonelli sofort auf dem französischen Schiffe erschienen sei und, nahdem man ihm angezeigt, daß man auf höheren Befehl käme, um si< zur Versügung des Papstes zu stellen und ihn na< Frankrei überzuschiffen, sicht- bar erstaunt nah einigem Besinnen geantwoitet habe, der Papst habe nienia!s die Absicht an den Tag gelegt, sih nah Frankrei zu bege- fen, und sellte er Jtalien verlassen, so würde er sicher

uiht einem Lande zueilen, das in voller Revolution sei und wo der Sohn eines der Männer, die für den Tod Lud-

wig’s XVI. gestimmt, an der Spiße d-r Exekutivgewalt stehe.“ Der Papst soll au< Gaeta bereits verlassen und si< na< Caserta oder Portici bei Neapel begeben haben. Der Marseiller Cour- rier vom 4. Dezember sagt, das italienische Geschwader (Brigade Motière) habe si< allerdings eingesci}t und sei abgesahren. Allein sie habe si auf der Höhe von Eadoume (vor der marsciller Rhede) aufgestellt und scheine dort no< Befehle abzuwarten. Seit gestern (3. Dez.) bemerkten die Fahrzeuge der Umgegend, daß die Fregatten unaufhörlió mit einander Signale wechselten, Ju einer Nachschri t fügt ties Blait hinzu: „Ein Bataillon des 33ten Reg ments wid so eben wieder ans Land geschisst. Man zeibriht si den Kopf über diese unvermuthete Landung. Die abenteuerlihsten Gerüchte sind dar= üver in der Stadt in Umlauf.“ Die Mittheilungen, welche Cavaignac in ter vorgestrigeu Sißung der Naticnal - Versammlung matte, lau- teten übzigens ah dem Moniteur vollständig folgendermaßeu : „Bürger Repräsentanten! . Wir haben son die Ehre gehabt, Sie zu becahuichtigen, daß wir eine telegrophishe Depesche erh lten hat- ten, nah welcher der Papst in der Nacht von 24ßen zum 25sten Rom verlassen und sih na< Gaeta gewendet, Diese Depesche mel ret auch, daß der „Tenare“/, mit un‘erem Botschafter in Rom an Bord, von C'vitavecchia abg-gaungên war, um fich ebenfalis nah Gaeta zu begeben. Lie Depesche, wie Sie aus derselben ersehen konnten, deutete auch díe Aksicht von Seiten des Papstes an, sich nah Franfrei< zu begeven. Jh will nun die Versammlung vollstän- dig von dem Gang der Dinge in Kenn‘niß seßcn, indem 1h ihr die weiteren Nachzichten mittheile, welche Ungen, Jh erin- nere die Versawwlung, um ihr die Reihenfolge der Thatsachen ge- börig zu vergegenwärtigen, duga, daß am 26îen die Vefeble zur Zusammenziehung der militairiswen Streitkräfte von Toulon nach Vi arsrille dur<h den Telegraphen ertheilt waren, Diese Befehle langten ersi am 29ften Nachmittags zu Toulon und Marseille anz am 27sten reiste Herr vou Corcelles von Paris na< Mar- ele a0: r ar q OONEN Pont en und banaduiWifiate uns dur cine Depesche vom 1, Vezember von sciner Ankunft. Am l. Vezemb.r ging zu Marseille cine Depesche des Botschafters in Neapel ein, wele uns die wirkli Ankunst des Papstes zu Gacta Diejelbe Depesche benahri<tigte uns, daß urser Botschaf=

uus zuzeg

ter in Rom, der auf dem „„Tenare““ abgefahren, dort mit ihm zu- sammentraf, und daß auch cer König von Neapel am 1. Dezembcr zu Gaeta aulangle. Auf diese Nachricht hin ist Herr von Corcelles, ca er nun hinreiwende Gewißheit haite, daß der Papst die römischen Staiten verlassen und si zu Gaeta befand, seinerseirs auf einem der Schiffe, welche die Korrespondenz na< der Levante bringen, ab

gereist, um si< na< Gaeta zun Papst zu begeben, Am L2ten Abends war Herr von Co:celles s<on abgegangen, und die eingeshiff- ten Truppen lagen no< im Hafen von Pomègue, auf der Rhede von Marseille; vor Anker. Sobald die Regierung die Nachricht erhielt (was vorgestern, den Zten Abeuds, ge=- (Ma) ), daß der Papst E Mehr veriguli bodrobta, len begriff sie, daß der Abgang der Truppen unnüß geworden. Uebri gens war bei Empfang dieser NachriŸt und um jedem Mißverständ= m8 zu begegnen, Herr von Corcelles durch eine am 4. Dezember nah Toulon an ihn bestimmte Depesche bercits instruirt, daß die no< un= si@eren Nachrichten ihm do< son ein neues Verbalten vorzei<neten, wie er denn auch scibjst vollfommen begriffen hat. Diese Depesche, dur< welhe wir den Befehl ertheilten, niht abzugeben, was nun, uach dem Borgeoangenen, vellfommen unnüß, hat erst heute früh ab-

gefertigt werdeu können. Wir habeu Grund, zu glauben, daß sie die Truppen no<h im Hafen finden wird. Jh mache der Versammlung bemeiflid, daß die niht soglei verständlihen Verzögerungen für die- jenigen fehr begreiflich werden, wel<he die Jahreezeit in Anschlag bringen, Die meisten Depeschen wurden drei Tage aufzchalten, eine große Zahl derjelbea mußte sogar unterweges übertragen und daun durch die Post weiter ‘gefördert weden; einige mußten ihren Weg über Bayonne nehmen, Der Papst, der in der Nacht vom Asten zum 25sten von Rom abgereist war, is am folgenden Tage in Gaeta angekommen, wo der König von Neapel ihn besuchte, Wir wissen auch, daß Herr

von Harcourt vcn Rom abgereist war, um si in Civitavecchia auf dem „Tenare“' einzaschiffen, den Papst in Gaeta einzuholen und ihn in Gemäßheit (wie wir glauben müssen) der Alsihten, welche der Papi kundgegeben batte, nah Franfreih zu geleiten, und daß er Se. Heiligkeit in Gaeta angetroffen hat. Wir wissen ferner, daß Herr

von Corcilles sich nah Garta zum Papste begeben hat und, da er am Lten abreiste, wzhrscheinli<h am ten dort angelangt ist. Weitere Nachrichten haben wir niht. Sobald die Regierung deren crhält, wird sie sich beeilen, sle der Versammlung zukommen zu lassen.“

Strohwaaréen, namenllih Hüte, Körbe und so: stige Strohflech- tercien, die das Auzland nach Frankreich zu \hi>en pflegt, um hier geformt uud velleudet und dann 11s Ausland zuückgesührt zu wer= den, nud die dennohÿ einen ni<t unbedeutenden Einganaszoll in Frankrei zahlen müssen, sind, laut cines Erlasses im Vioniteur, oon jeßt an frei berein und wieder heraus zu lassen, Dics ist den Gränz-Behörden angezeigt worden,

Die Journale veröffentlichen heute lange Listen derjenigen Per- onen, welche Nationagl- Belohnungen erhaiten sollten. Ds Jour- nal desDébats und die Union weisen mit EntrüLung darauf hin, daß sih auf diesen Lten die Freunde, Wittwen und Waisen aller Königsmöcder und Veischwb: er seit 1829 befinden.

Großbritanien nnd Jrlaud. London, 7, Dez. Die Regierung soll nicht beabsihtizen, die Parlaments-Session vor der gewöhnlichen Zeit, näæwl< vor Ende Janugr oder Anfangs Feöruar, zu eröffnen, Das parlamentarische Comité Für Eisenbahn-Angelegeu- heiten hat die Prüfung der Konzessionsgesuche begonuen, welche in nächster Session zum Autrage kommen werden. Dieselben betreffen 9 neue Bahalinien, 11 Zweigbahnen, 7 Weiterführungenz auß-rdem wird man über mehr als 20 Vereinigungspläne zu entscheiden haben, Zu Londonderry langte am 3ten d, das gleihnamige Danpf- {i}, welches zwischen Sligo und Liverpool fährt, mit 123 todten Passagieren an. Es war am 1sten Abends von Sligo mit 146 Pas= sagieren abgefahren, deren Mehrzahl sich zu Liverpool na<h Amerika eiasciffen wollte, Der Abend wurde aber so stürmisch, daß außer der Mannschaft Niemand auf dem Verde>e bleiben durfte und die Passagiere demgemäß in den unteren Raum gewiesen wurden. Man <loß darauf die Luken, es fehlte unten aber an hinlänglicher frischer Lust, und 123 Personen ersti>ten, bevor die Manuschaft, durch einen aufs Verde gedrungenen Passagier aufmerksam gemacht, die Lufen öffnete und die Uebrigen rettete. Bei der Ankunft des Schiffes zu London- derry schritt man sogleich zur Untersuhung, und der Capitain ward nebst der Mannschaft verhaftet. Zu Dublin und Liverpool batte sich das Gerücht verbreitet, die ärmeren Auswanderer seien während ei-

nes Sturmes über die wohlhabenderen hergefallen, hätten sie geplün- dert und ermordet, Dée zuerst gegebene Version scheint aberFdie rih- tige zu sein.

Das Post - Dampfschiff „, Amerika‘ hat aus New-York Nah- rihten bis zum 22. Nov. überbraht, wel<he în politisher Beziehung durchaus geringsügig find, Die Journale sind meistens mit weiteren Waßhlberichten angefüllt , die, da das Ergebniß der Präsizentenwahl {on bekannt is, für das Ausland ohne Jnteresse sind. Die Han- dels-Nachrichten lauten günstiger, als seit einiger Zeit der Fall warz; jeder neue Bericht aus England scheint größeres Vertrauen und eine bessere Stimmung zu erweden. Die mit der „, Acadia angelangte Kunde aus England hatte ein bedeutendes Steigen der amerifa- nischen Fond: bewirkt. Der Geldmarkt war leihter und Geld im Ueberfluß zu 6 pCt. darlelensweise zu haben. Man besgrgte in- dessen, daß ein Theil der sehr beträchtlihen Einfuhren , welche für den Frübsabrêhantel aus England erwartet werden, baar bezahlt werden müssen, da die seitherigen Bestellungen amerikanischer Erzeug- nisse für den englishen Markt hinter der Erwartung zurückgeblieben sind. Der Preis der Brodstoffe hielt si fest, weil man cinen früh= zeitigen Schluß der Kanal - Schifffahrt erwartete; Mehl war schon in einigen Fällen etwas höher bezahlt worden; für England wurde wenig Korn und Mehl gekauft. Die Baumwollen-Preise waren etwas höher gegangen; der E:trag der Baumwollen = Aerndte wird auf 2,400,000 bis 2,500,000 Balien veranschlagt.

Anus Brasilien ersährt man, taß si< nördlich von Buenos- Ayres Truppen sammelten, welhe nah Entrerios und von da nach der Banda-Oriental ziehen sollten.

Ans Caraccas wird berichtet, daß bei Marakaibo ein Kampf zwischen den unweit der Stadt befindlihen Geshwadern der Gene- rale Monagas und Paez erwartet wurde. Man glaubte, daß der Hunzer die in der Stadt befindliÞen Truppen des Ersteren zur Uebergabe zwingen werde.

Die römischen Ereignisse veranlassen die Times zu folgenden Bemerkungen: „Die Verticibung des Papstes Pius IX. aus Rom ist das erste große Ergebniß der M-chinationen jener Partei, welche lange sich insgeheim abmühte, aus jener Herrscherstadt das Centrum der italienishen Einheit und einer unbegränzten nationalen Demokra= tie zu mahen. Jm Jahre 1845 sagte Joseph Mazzini: Es hat ein Rom der Cäfaren gegeben, es hat ein Rom der Päpste gegeben, indessen muß das Rom des italienischen Volkes no< geboren werden. ““ Das Rom des italienischen Volkes i in der That hervor gebrochen. Möge die Welt dieses Rom des italienishen Volkes anshauen! Wir hegen weder Zweifel, no< B-sorgniß über das Resultat, welches Be= dauern . wir auch empfinden mögen für die Unschuldigen, die durch ein solcheë Experiment leiden. Die Hauptgefahr, die zu befürchten, ift, daß, da ein unverzüglicher Krieg mit Desterrei<h Hauptbediugung im Programme der römischen und toskanishen Demagogen ist und Maz= zini vor langer Zeit sich rühmte, daß die wiener Berträge den 1ta=- lienischen Sol7aten auf ihrem Marsche nah Wien als Watte dienen sollten, daß ti.fe Volksgouoernements cine Kollision mit der österrei- chis<en Streiiunacht verarlassen werden, welche die heilsame Ersaß rung ihrer abs<eulihen Herrschaft abkfürzen wird.“

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Niederlande. Aus dem Haag, Hage.) Se. Majestät der König hat den General-Licutenant Her= zog Bernhard von Sachsen-Weimar zum Ober=Besehlèhaber der Ko- lenial- Armee im niederländiswen Jndien ernannt.

Italien. Rom, 28. Nov, (A. Z.) Nachdem Ministerinm Deputirtenkammer, Pairsïammer und Munizipalität zur Ruhe unt Ordnung aufgefordeit haben, is nun au< Pater Ventura aus sei- ner politis<en Zurü>gezogenhe:t wicder hervorgetreten und hat ge= stern eine Predigt“ gehalten, in wel<her er die Volks - Souverainetät begeisterungövoll preist. Die Manifeste des Gemeinderaths, und zum Theil auch die Aeußerungen des Ministeriums, lassen die Furcht vo! der unbemittelten Klasse, die si< aus Mangel seden Erwerbs täglich mehrt, deutlich durhbli>en und stellen daher Beschäftigung in Aus= sicht. Es is aufs neue von der Jnangrisfnahme ter Eijenbal:nen die Rede, ob im Scherz oder im Ernft, ist \{<wer zu unterscheiden. Auch hat die Deputirtenkammer gestern die Anfertigung von neuen 600,000 Scudi = Tresorscheinen, welhe auf Kameralgüter hypothezirt werden sollen, beschlossen. Unterdessen hat man die alten aufgefrisht und für 16,000 Scudi davon in Umlauf geseßt.

Der Ci colo popolare is ernst gestimmt, nnd diejenigen, welche font Canino's eifrigste Anhänger waren, sollen, als er vorigen Sonn= abend aufrührerishe Reden hielt, zu ihren Hüten gegriffen und sich in aller Stille entfernt haben. Der russishe Gesandte hat ht auch seinen Reisewagen pack:n lassen und wird wahrscheinlich bei chester Gelegenbeit die Stadt verlassen.

Ueber die Richtung, welche der Papst geominen, weiß Niemand etwas [nur einigermaßen Verbürgtes. Man hört daher unter vielen auderen Klagen auch die, daß man außer Stand sei, ihm eine De- putation nahzufenden,

Der Gemeinderath hat die Pifferari abgeschafft; jene maleris< gekleideten Hirten, welche alljährlih zur Adventzeit aus dem Gebirge zu uns hecrniederstiegen und vor Madounenbildern ihre naive Dudel=- \a>musiken erschallen ließ:n, dürfen dieses ihr unshuldiges Handwerk niht mehr treiben,

(D. Z.) Der Contemporaneo enthält einen Artikel, worin es heißt, man glaube, der Papst sei mit dem festen Weillen--abgereist, abzudaufkfen, wofern sih die Kardinäle nicht widerseßten. Man füge hinzu, derselbe have ein Breve unterzeichnet, worin den dahier zurüd= geblicbenen Kardinälen die Macht ertheilt werde, einen neuen Papst zu wählen, wenn sle auch nur in geringer Anzahl vercinigt wären.

Der hohe Rath hielt heute eine Sißung, welcher 18 Mitglieder, so wie der Minister-Präsident Muzzarelli und Mamiani, beiwohnten. Es wurde cine Adresse an das Voik beschlossen und erlassen, welche, wie die anderen, ermahnt, die öffentlihe Ruhe nicht zu stören. Zu-= gleih wurde dem Beschlusse zugestimmt, vermöge dessen sich die De putirten-Kammer in Permanenz erklärt und in drei Sectionen getheilt hat, welchen obliegt, für die dringendsten Angelegenheiten zu sorgen. Odescalchi, Präsident des Rathes, zeigte an, der Papst habe ihm {8 Stundea vor seiner Abreise dringend anempfohlen, alle Termine abzufürzen, um sih mit den wichtigsten Geseßen zu beschäftigen. Ein Mitglied, Professor Folchi, trug darauf an, da das Haupt der Exo futivgewalt dur die Abreise Sr. Heiligkeit fehle, so möchte man ein anderes ernennen. Der Antrag wurde einmüthig verworfen und für sehr sonderbar (stranissima) erflärt. E | Die wenigen hier gebliebenen Kardinäle baben fi< in Anerken= nung des dadur< dem römischen Volke erwiejenen Vertrauens von Volk und Senat aller Artigkeiten zu erfreuen, die Stadt ijt übrigens, nah der Versicherung des Contemporaneo, volkommen S alle Geschäfte gehen ihren Gang. Diesen Abend werden die Thealel wieder geöffnet werden.

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Moldau und Wallachei. Bucharest, 14. Nov. (Wfl? Zt g.) Folgeude Adresse is dem die Kaiserlich russischen g R nen Wallachei befehligenden General-Lieutenant pr E L Bojaren des Distrikts Rimnik-Wultsh überrei<t wort E ebel

f D Distrikts Rimnik-Wultsch neh sid

„Excellenz! Die Einwohner des Distrifls Sn Kaiserlichen Truppen

die Freiheit, Ew, Exeellenz an der Spiße der tapfern Kater