1848 / 226 p. 3 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Diese Sibung begann um Mitternacht. _Naóh die sih bis zum Morgen hinzog, wurde beshlos- null und nichtig zu betrachten.

Sibung einberief.

eingetr Verhandlung, | p E

sen, das Reskript ed H afen A E cle “waren,

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Ls dieses Schriftstüd> von feinem verantwortlichen Minister unter-

e P <t wissen könne, ob der heilige Vater auf

E: Wle freier Herr seines Willens sei. Die Bersanmoans n

i RIA erdem, cs solle eine aus Mitgliedern beider Kammern be-

bo Deputation an Se. Heiligkeit abgeshi> werden, um den

E Li nége na< Rom zurückkehren, wo ihm die tiefste

en würde.

n, Madrid, 6. Dez, Die Gaceta veröffentlicht t, kraft dessen „in Betracht des Zustandes Europas“ außerordentlihe Aushebung von 25,000 Mann ver=

Die Regierung behält sih vor, den Cortes nach deren 1 Rechenschaft von dieser unerwarteten Maßregel ab-

esigen Blättern werden nunmehr die Ex-Minister Sa- und Escosura, die Generale Jriarte, Ametller, Moreno und ¡ndere nah dem Auslande geflühtete Personen dur einen Richter erster Justanz vorgeladen, vor ihm zu erscheinen

1 P [e Rede zu stehen, den er gegen sie eingeleitet weil er sie für die Urheber und Hauptanstifter des Ausstan- der revolutionairen Umtriebe halte, wel<e in Frankreich statt

[L

03eite

Bon

abrera hatte erboten, den gefangenen Brigadier Man-

no gegen einen Karlisten von Rang auszuliefern. Dieses Aner-

eten wurde angenommen und Manzano nach dem zur Auslieferung

Orte geführt. Dort aber legte der Brigadier Paredes

zen Truppen in Hinterhalt, befreite den gefangenen Man=

rte dessen Bedeckung mit si< fort. Cabrera soll sehr

ber diese Handlung sein, Gegenwärtig befestigt er zwei

1 Gebirge, um seine Gefangenen zu bewahren. Jn Olot

Bershwörung entde>t, welche die Uebergabe dieser wih=

an Cabrera bezwe>te. Vier an diesem Komplott bethei= ere wurden in Ketten nah Gerona abgeführt.

zustand von Catalonien sagt das ministerielle

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Blatt

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Geld. 1437 1423 1505 1595 257,6 255 Q mNHA. 81, 8055 915 | 905 101% 99% 99% 99% S

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200 Fl.

143% 1502.

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und

P fandbrief-, Kommunal - Papiere

Geld - Course. Geid,. | Gem | 907 930 90:

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Preuss.Freiw, Anl 5 100 99 j Pomm, Pîdbr. | d é Kur- u.Nm. do. [3 |

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| do. Part. 560 Fl. 4 | 3009 FL|—) 3 [35]

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Hamb, Feuer-Cas. ! do.Staats-FPr. Aul, | F Or G G1 i Holl, Br 3% Int. (25) | Kurb.Pr.O. 40 tb. |—| ¿ Sardin. do. 36 Fr. |—|

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1 | f | ; E E / M, Bad, do. 35 Fi, |— | i | Die Course haben sich heute wenig geändert Verhältnisse bleibt. Unter diesem Einfluss c x D z - Ri 2 er s 21S artige Z5OrsNn, 14, Dez. Holl. und Kaiserl. Dukaten 96; Bi. 5 Gld, Louisd'or 1125 bez. Poln. Papiergeld : Banknoten 91 bez. u. Br. Staats-Scßzul-2- chandlungs=Prämien-Schcine a 50 Rth!r. 933 e Ar V0 DY. do, Oepros, els bez.

, 91 Br., do. Lit. B, 4proz. 925 bez.,

und

d] 1 TIOICenden

urn e edr aRMA

e As, O1 O, do, nete 4ros do. Partial-Loose a 309 Fl. 64 Gld., do. }.-poln. Schaß - Obligationen a 4 pCt. 69

99 O, Do, Lit, B93 Old, Niederschl, - Märk. 71; Gld., , do, Ser, I[T 917 Br, Oft - Rheiu. (Köln- . u. Gld, Neisse - Brieg 39 bez. u. Gld. Krakau- Biedrich-Wilhelms-Nordbahn 414 a % bez. j __ „Wewsel-Course, Amsterdam 2 M. 142% Gl. Hamburg a vista 1505 Bx, do, M, L092 Br. Sonbon 1L. St. 3M. 6. Berlin a vista 99% Gld, do. 2 M. 99% Gld. ZVien, 13. Dez, Met, 5 proz. 785—%, 2x yroz. 41—413, Anl .34:! 440 441: 394822 83, - Nordb, 41012 4042, Gloggu, 94—96. Mail, 64—65, Livorno 655—&, Pest Abd B, A. 1095— 1100.

“Actien, Oberschles. Litt. A. : zu = Dch\veidn, - Freib, 88 Br. DO, Mind,) 8 Oberschl.

Drin, pr

253

Br.

Augsburg 112,

( Frankfurt 1113, Paris 133,

Wechsel: Amsterdam 157. Fra K; Mi Gold 146.

Hamburg 1655. London 141. 20. Holl. Gold 1463.

Fonds fast ohne Veränderung. Brief als Geld,

Leivzig, 14, Dez. L. Tr, Part. Oblig, 974 G. Leipz. B, A. 141 O, Leipz. Dr, E, A, 99; G. Sächs, Bayer, 795

Fremde Pläße im Ganzen mehr

1352

la España Folgendes: „Es ist Thatsache, daß die leßthin von den Karlisten errungenen Vortheile ihre Dreistigkeit gar sehr vermehrt haben, daß ihre Anzahl zunimmt, daß die Anmaßungen Cabrera?'s an das Lächerliche gränzen, daß der General Cordova nihts ausgerih- tet hat, und daß es dringend nothwendig is, dem Aufstande bald ein Ende zu machen, damit er niht andere Provinzen erreiche.““

Am 2#8sten ging der Prinz von Capua auf einem Dampfschiffe von Malaga nah Gibraltar ab.

5 mr: E

Berlin, 13, Dez. In der diesjährigen Jabressibung der Königlichen Societät der Wissenschaften in Göttingen am 9ten d., wurde in Betreff der im Jahre 1846 zur Beantwortung ausgeschrie- benen Preisfrage über das frampfhafte Asth ma der Erwachsenen, einer von dem biesigen Arzte Dr. J. Bergson eingesandten Ab- handlung der Preis (funfzig Dukaten) einstimmig zuerkanut. Die gekrönte Preisschrift , Eigenthum des Verfassers, wird von ihm, mit

Nachträgen und Beobachtungen bereichert, nächstens hier dur den Dru> veröffentlicht. L A Ai D A A E I S E E REA E R I 2E R B fi fo B A6 i I B E R L I L

Die irrthümlih verbreitete Nachricht, daß neuerdings eine grö- ßere Anzabl von Schußmännern angestellt werden solle, hat ungemeii zahlreiche Anmeldungen hierzu hervorgerufen. Das Polizei-Präsidium sieht fih deshalb veranlaßt, bekannt zu maten; dap zu der jest vor- zunehmenden geringen Komplettirung der Schußmannschaft bereits eine, das Bedürfniß bei weitem übersteigende Anzahl von Kandidaten vorhanden is und daß neue Anstellungsgesuche gar nit mehr ange- nommen werden können, vielmehr ohne weitere Versügung an die Absender zurü>gegeben werden sollen. Berlin, den 13. Dezember 1848 Königliches Polizei-Präsidium. von Hinkeldey.

r. . i n l A4 Ines Oie Li L (Ou Pil Ee: S

Sonnabend, 16, Dez. Im Schauspiel(ause. 205te Abonue=- ments - Vorstellung: Eine Familie, Original - Schauspiel in 5 Ahb- theil, und einem Nachspiele, von Ch. Birch-Pfeiffer.

N A E o > N F 22 Cr 6 QNSPE V

Sonntag, 17. Dez.

Vorstellung. Schmieder.

Royalisten, Der Verstorbene,

Montag, 18. Dez.

Im Opernhause. 4144\te Abonnements.

Der Wasserträger, Singspiel in 3 Abth., vom Dr. Musik von Cherubint. Im Schauspielhause. Schauspiel in 4 Abtheil., von E. Raupach.

Hierauf: Solotanz. 206te Abonnements = Vorstellung: Die IOierauf ; Posse in 1 Aft, von Tenelli. Im Schauspielhause.

207te Abonne=

ments - Vorstellung: König Johann, Trauerspiel in 5 Abtheil., von Shakesspeare, überseßt von Schlegel,

Sonnabend,

Giovanni.

ersten Ranges 1

Sonntag, 17. Dez. iel

stishes Zaubersp

Oper in 2 Akten. Preise der Pläße: Ein Plat in dezn

Königsstädtisches Theater.

16. Dez. (JFtalienishe Opern-Vorstellung.) Musik von Mozart. n Logen und im Balkon des

Don

Mir, U. \. W. 2, Die Töchter Lucifer?s. Großes phanta- mit Gesang in 5 Abtheil, (12 Tableaux), von

W. Friedrih., Musik komponirt und arrangirt von Ed. Stiegmann.

(Decorationen

Montag, 18. Dez. T

und Theatermeister Herrn Brandt.)

Kostüme neu. Die Moaschinerieen sind vom

7A + L A f8, 0D Die Töchter Lucifer's.

Meteorologische Bcobachtungen.

S mae

1848. 14 Dez.

Luftdruck Luftwärme .....

Thaupunkt _—

Dunstsättigung . Wetter

Wolkenzug... .|

Tagesmittel ;

om i59. DezemÖòer.

Morgens 6 Ubr.

V O J, +4 3,6° R. <0 B 84 pCt.

halbheiter

9aQ = a , 338,72 P ave s F

Nacb einmaliger

Abends 10 Ube,

Nachmittags 2 Uhr Hcobachtung,

Quellwärme

Flusswärme

O5 B. P O R

- g I 52° R.

Zis id 2 2 590 r 01 51'’’Par.i3:38,72'’’ Par. 037,74'’’Par. [1 "E {- lenwärme

2 2,6° R, |Be 89 pCt. neblig SSW,

|Ausdünstang

S0 pt. trüb [Niederschlag U

Wüärmewechsel + 6,6 V4

wm. 05 pr S8W

SSW, SSW, Wi

2,5

Zîüsenbahnhnn- Actien

‘apital.

en-Zins- Rechnung.

Der Reinertrag wird n in der dazu bestim»7 Die mit 3$ pCt. bez. Act!

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intm, | e (S ar. | bli Berl. Anhalt Lit. A B. | 3,600,000 | , do. Hamburg ‘3,000,000 | ¿ do. Stettin -Starg.. | 4,824,000 | do. Potsd.-Magd.… | 4,000,000 | Magd.-Halberstadt .. | 1,700,060 | do. Leipziger | 2,300,000 | 4 | Halle-Thüringer | 9,000,060 4 | COmM NUndeN, 4 12,967,500 do. Aachen... 4,500,000 Bonn - Cöln 1,051,200 Düsseld. Elberfeld .. | 1,400,000 Steele - Vohwinkel... 1,360,006 Niederschl. Märkisch. | 9,950,000 do. Zweigbahn | 1,500,000 Obersochl; Lit A. 7. 2,253,100 do. Lit. B... |- 2,400:000 Cosel - Oderberg 1,200,000 Bres!au - Freiburg .…. | 1,700,009 Krakau - Oberschl.... | 1,509,000 Bee Ma 4,000,000 Stargard -Posen . 5,000,000 Brieg-Neisse.…....... | 1,109,000

Quittungs - Bogen. Berl. Anhalt. Lit. B. Magdeh.-Wittenb.... | Aachen-Mastricht ... | Thür. Verbind.-Bahn

2,500,000 | 4,500,900 | | 2,750,600 | 5,600,000 | Ausl. Quittungsbog. | | Pesther........ 26FI. 18,600,000 | Friedr. Wilh.-Nordb. | 8,000,000 | j

41 bz Schluss - Course von Cöln -Minden $0 &

Br. , do. Shles. 764 Br. Chcnmnis =- Riesa 265 G. Whau =- Zittau 20 Br. Nagd.-Leipzig 176 Br. Berl. Unb, A, S568 Br, 85% O. do, B, 007 Vr., 805 O. Altona-Kiel 91 Br. Dep. B. A, 97 G. Preuß Bi 94 Br.

Frankfurt a. M.,- 13, Dez, Die Börse war heute flau, Jn medreren Fonds, namentlich in allen österreichischen und in meh reren Gattungen der Partial-Loose, 4{proz. württemb. und Zproz. bad. Oblig,, so wie F. W. Nordbahn u. bexbaher Actien, fanden verschiedene Verkäufe zu rückgängigen Preisen statt. Alle übrigen Fonds bei stillem Geschäft beinahe ohne Bewegung. Nah der Börse etwas flauer.

Oro Met 4/07, Banf - Actien 1220, 1215, Baden 50 Fl. L 451, 451, dv, 35 Fl. L. 26. 253. Hessen 255. 25%, Sard. 242 Bie Darmst. 50 Fl. L. 617. 602, do. 25 dl. L. 214 Br. Span. 3proz: 18% 185. Poln. 800 Fl. L, 977 G., do, 500 Fl. L, 71, 705. F. W. Nordbabn 41, 405. Bexbach 664. 655. Köln - Minden 805, 79%.

Samburg , 13, Dez.

Oer V O M L O C. N O. Gin O0 Mroono S D Oos 1/7 Br., 17% O, Hamburg - Berl. 66 Br. Bergedorf 687 Br, Al- tona - Kiel 90 Br., 895 G, Me>klenburg 36 Br.

Fonds und Actien bei geringem Geschäft fast unverändert,

Paris, 12. Dez. 3proz. 44.50, 5proz. 73]. 10. Anleihe (2,90, Dant 1540, Svanshe 205. Dunere 492, 7 # baar. Nord, 365.

Loudou, 12. Dez. 3 proz. Cons. p. C. 884, a. Z. 885. 34 proz. 874. Span. 3 proz. 255.

Jnt. 47%. Port. 4 proz. 245. C: N. 4102. Brasc 7/44: Mex: 224. Peri 397.

Engl. blieben sehr fes. Von fremden Fonds waren Mex. fest. In Eisenbahn - Actien wenig Geschäft.

__ Amsterdam , 12. Dez. Der holl. Fonds-Markt zeigte heute bei ziemlih lebhaftem Geschäft in Jnt. etwas mehr Festigkeit, Jn er ia war feine meldentêwerthe Veränderung. Mex. 192,

ru 44,

Holl, Jntegr. 47%, %, 3proz, neue 56. 4proz. ostind. 724, 4.

Tages - Cours. i

li AVDait..

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Gai M E M E O A C D R A A EDUDE T PERET "I D A 2 A OME E En T

Prioritäis - Actien.

Simmtliche Drioritäts-Actiea werden jährliche Verloosvng a 100 pCt

Q Ham burg Potsd.-Magd...

STELTINET «e le | Magdeb.-Leipziger .. ! Halle - Thüringer .….. [4,000,900 Cöln - Minden. Rhein. v. Staat gar.. |1 4 PrIOHIIAU, A Stamm - Düsseldorf-Elberfeld. | Niederschl. Märkisch.

. Serie. Zweigbahn | 248/000| ¿

# Oberschlesische | Cosel - Oderberg | Steele - Vohwinkel... | Breslau - Freiburg .

Ausl. Stamm-Áct.

Dresden-Görlitz .. eipzig-Dresd« ¿1d ) udw.-Bexbach 24 FI. [8,526,000 | Sächsisch-Bayerische

Kiel - Altona... ] Amsterd.-Rotterd. Fl. [6,500,090 Mecklenburger ThIr. |

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3,674,500| 217,000) 487,250 | 250,000)

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von Preussischen Bank - Antheilen 92! €,

Span. Ard. 95

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Madrid,

Atpruz. 72%.

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Berline

die Stimmung war ungeachtet der hohen Pariser Rente flau, weil man sehr gespannt auf die der Wahl des Präsidenten in Frankreich nach- war das Geschäft auch nur unbedeutend.

: gr. Piecen 9, Couy. 6. Port. 4proz. 24. 4D (0 Cheal T0 Deo Met S9roz, 08,

Ne O Do Vel, (82. L

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Markt - Berichte.

r Getraideberi<ht vom 15. Dezember.

Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt : Weizen na< Qualität 49—53 Rtÿlr. Roggen loco 26—28 Rthlr.

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p. Frühjahr 82 pfd. 28% Rihlr, bez., 284 Br.

Gerîte, große, loco 22—24 Rthlr.

» Hafer »

Nüböl

Leinöl

fleine 418—20 Rthlr.

loco nah Qualität 15—46 Rthlr.

p. Frühjahr 48 pfd. 157 Rtblr. G.

I0C0 125 U D, 2%, De

v. Dielen Monat Do»

v, Dez /Jan, 125. Nibly, Bre u dez.

Jan. /Febr. 125 Nihlr. Br., 125 bez.

Febr. /März 12% Rthlr. Br., 12% bez, Márz /April 125 Rthlr. Br., 12 bez.

April /Mai 1145 Rthlr. Br., 11% bez, leco 95 Rthlr., Lieferung 95.

Spiritus loco ohne Faß 147 % Rthlr. verk.

»

»

»

p. Dez. 15 Rthlr. Br. Jan. /Febr. 154 Rthlr, Br., 15 G. p. Frühjahr 165 Rihlr. bez., Br, u, G,

Dru> und Verlag der De>kerschen Geheimen Ober-Hofbuchvru>erei,

Erste Beilage

1353

Erste Beilage zum Preußischen Staats-Anzeiger. Sonnabend den 16. Dezbr.

DEGt\GPliand.

Preußen, Berlin, Adressen,

llichtamtlicher Theil. Deutschland.

Preußen. Berlin, Es sind uns ferner folgende Adressen

dugegingei!:

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr !

Ew. Königliche Majestät haben dur< die Allerhöchste Verord- nung vom 5ten d. M. die Auflösung der zur Vereinbarung der Ver- fassung berufen gewesenen Versammlung auszusprechen geruht. Aus vollster erkennen mit Millionen au< wir au, daß das große Werk, zu wrichom die aufgelöste Versammlung berufen war, mit der- selben, obne Verleßung der Würde der Krone und ohne Becinträch- tigung des davon unzertrenulihen Wohles des Lantdes, nicht länger fortgeführt werden fonnte, Gestatten Ew. Majestät uns daher huld= reist, Allerhöcbstdenselben den ungeheucheltsten Dauk für die er- grisffene weise Maßregel hiermit darzubringen. Sollten die Männer, welche durch ihr verabsheuungswürdiges, verbrecherisches Gebahren die traurige Nothwendigkeit jener Maßregel hcrvorriefen, dem Straf- gejeß wirkli n'<t verfallen sein, dic öffentlihe Meinung hat über sle gerichtet !

Aber zu neuem, tiefinnigsten Dauke fühlen wir uns gedrungen für die gleichzeitige Allerhöchste Verkündung einer vrovifortfben Ver- fassungs-Urkunde, und das aus dem zwicfahen Grunde, weil dadurch ein fester Rechtêzustand und das beinahe gänzlich ges<hwundene Ver= trauen wieder he?gestellt sind, so wie weil das aus Allerhöchsteigener Entschlicßung Bewilligte in Wahrheit ein Bau auf den breitesten Grundlagen ift.

Gott fegne lie Haus!

Jn tiefster Ehrfurcht behairen wir Ew. Königlichen Majejtät

_ allerunterthänigst treugehorsamster.

Der Vürger=Verein für geseßliche Freiheit, Ordnung und Wohlfahrt. : HVezember 1848,

4 >oplo SOLric

Ew. Königlichen Majestät und das ganze König-

Tg, ben 7,

AAlerdinchlautigster, Großmächtigster König !

__ Allergnädigster König und Herr! ]

Ew. Königliche Majestät haben durch die allerhuldreihs verlie= hene Verfassung, die freieste Verfassung, die je ein monarischer Staat besessen hat, die Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche aller wohlgesinnten Unterthanen nicht nur erfüllt, sondern bedeutend üiber= troffen, und auch unsere Herzen strömen an diesem herrlichsten Be- weise landeoväteriiher Huld und Gnade über, so daß wir uns ge- drungen fühlen,

vor Ew, Königlichen Majestät Thron die innigsten und herzli<hsten Dankgefühle hierdur< allergehorsamst niederzu= legen,

Möüge T allmächtige und allgütige Lenker unserer Geschi>ke Ew. Königliche Majestät und Allerböchstdero allverehrte Gemahlin, die Königin Majestät, iu seinen gnädigen Schuß nchmen und noch lange, lange Jahre in aller Fülle der Krafr und Gesundheit erhalten, da- mit wir unter Allerhöchsidero fernerer landesväterlicher Leitung der Segnungen der Verfassung uns erst re<t erfreuen köunen.

_Mödten aber auch alle Unterthanen Ew. Königlichen Majestät ohne Unterschied die Gnade Gottes, wel<he uns in dieser s{hweren und bedrängten Zeit einen solhen Landesvater geschenkt hat, mit dem innigsten Daukgefühle anerkennen und Ew. Königlichen Majestät so gefühlvolles Herz nicht ferner dur& Wühlereien verbrecherischer, über= spannter und versührter Landesfinder betrübt und heimgesucht werden.

Dies unser henzinuiges Gebet in dieser unruhvollen Zeit.

Gebieten Ew, Königliche Majestät über Gut und Blut Jhrer getreuen Unterizanen, und sle werden niht fehlen.

Gestatten Allerhöchstdieselben, daß wir uns zeichnen dürfen

Fw, Königlichen Majestät allergetreueste Unterthanen. (94 Unterschriften.)

Rephen, det 9, Ditember 1848. Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr!

Ew, -Königlihe Majestät haben in Jhrer hohen Weisheit die dringende Not»wendigfe.t erkannt, die National - Versammlung am 5tcui d. Mts, aufzulösen und gleichzeitig dem Lande die ihm ver- heißene Verfassung auf fo freisinnige Weise verliehen, daß selbst die fühasten Erwartuugen eines braven Preußen niht nur befriedigt, soudern meistens übertroffen sind. Für beide Schritte hoher Weis= heit 1nd Königlicher Kraft, wodur< die Ruhe des Landes zurüdcge- kehrt und als gesichert zu betrachten ist, fählen wir uns gedrungen, unscren tief empfundenen Dank an den Stufen des Thrones nie- derzu‘egen.

Blibe uns indeß no< cin Wunsch auszudrü>ken erlaubt, so wäre es der, daß es Ew. Königlichen Majestät gefallen möchte, dem ver= antwortlichen Ministerium Brandenburg aufzugeben, die früheren Volksvertreter, welhe dur< den Beschluß der Stceuerverweigerung die Brandfa>kel des Bürgerkrieges und der Empörung ins ganze Land geschleudert haben, in den Anklagestand als Hochverräther zu verseßen und so dem Lande wenigstens für die allgemein gefühlte Verachtung Genugthuung zu verschaffen.

Jn tiefster Ehrfurcht

Ew, Königlichen Majestät treu gchorsame Unterthanen. Der Vorstand des patriotishen Vereins zu Hammerstein im Namen sämmtlicher Mitglieder. Hammerstein in Westpreußen, den 10, Dezember 1848,

Majestät!

Was wir so lange vergeblih ersehnt, das hat uns, als fast alle Hoffaungen darniederlagen, die Weisheit und roohlwollende Fürsorge unseres milden Herrschers freiwillig targeboten. Der Gundstein un- serer künftigen Wohlfahrt, die im tiefjten Jnnern erschüttert, ja fast vernih- tet war, is durch die uns verliehene freisinnige Verfassung nunmehr ge- legt, und den künftigen wahren Vertretern unserer Ansichten wird es

vorbehalten sein, allen Wünschen des Volkes im vollen Umfange zu genügen, so weit es mit seinem wahren Wohle vereinbar ist. Greudig begrüßen wir das landesväterliche Geschenk und heißen den damit wiedergekchrten, so lange vermißten Frieden willkomwen in N Gauen! f Boll L er innigste Dank seines treuen Volkes wird dem Herzen unibees thcuren Königs der s{hönste Lohn sein, M Wir werden die Berufung Ew. Majestät an den Volkswillen zu begreifen und zu würdigen wissen! Sanct Goar, im Regierungs-Bezirke Koblenz, am 9. Dezem- ber 1848, Der Bürgermeister. Der städtische Gemeinde-Rath und die Bürgerschaft. (87 Unterschriften.)

Majestät!

Schwer und drüd>end lag der durch einen großen Theil der Na- tional-Versammlung hervorgerufenc Konflikt auf dem Lande, erfüllte die Herzen aller wahren Patrioten ‘mit tiefem Schmerze und eröffnete eine trübe Aussicht in die nächste Zukunft. :

Da erschien Ew. Majestät Königliches Wort vom Zten d. M. E des Vaterlandes und wurde mit großem Jubel be- grüßt. 7

Die unterzeicbneten Bürger der Stadt Lennep fühlen si< ver= pflichtet, Ew. Majestät ihren tiefgefühlten Dank dafür auszusprechen unb ihre Freude zu erkennen zu geben über die verliehene Verfassung, wie au darüber, daß Ew. Majestät solche der nächsten National- Versammlung zur Revision vorlegen wollen, wodur< die jeßt nicht erzielte Vereinbarung bethätigt wird; sie verkennen darin das ei»zige Mittel, die unseligen Wirren zu lösen und dem tzeuren Vaterlande den verloruen Frieden wieder zu geben.

Möge derselbe bald wiederkehren zum Wohl des Landes und zur Freude Ew. Majestät!

Wir verharren in aller Unterthänigfkeit

Ew. Majestät getreue Büiger der E Stadt Lennep. Lennep, den 8, Dezember 1848. (211 Unterschriften.)

Allerdurlauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr! |

Mit der innigsten Freude nahen wir dem Throne Ew. Königli- <en Majestät, um Jhnen den tiefgefühlten Dank für die verkündete Verfassung des preußischen Staates darzubringen,

Wohl. manches Herbe und Unangenehme mußte Ew. Majestät getreues Herz erfahren, bis Sie in dem mannesstarken Ministerium des Herrn Grafen Brandenburg die thatkräftige Unterstüßung fan- den, zur Rettung und zum Wohle des Vaterlandes den anarchischen Bestrebungen einer bekannten Partei männiglih zu steuern, und zur Ehre und Würde Jhrer Krone und det davon unzertrennlihen Würde des preußischen Volkes eine innerlich zerrüttete National-Versammlung von Rechts wegen aufzulösen. Aber Ew. Majestät haben gleichzei- tig durch Verkündigung der freisinnigsten Verfassung die Wohlfahrt des Landes dauernd befestigt und Preußens, ja Deut chlands, große Zu- funft gesichert. Nicht ein geschriebenes Blatt hat sich zwischen unse- ren König und Sein Volk gedrängt; denn Ew. Majestät Kö- niglihes Wort hat in seiner vollsten Verwirklichung seine Stätte in

dem befriedigten Herzen freier Unterthanen gefunden, die, nun aufs neue ín Liebe und Treuc für ihren König von Gottes Gnaden ent-

E unverbrüchli<h zu Jhm halten in guten wie in bösen Tagen,

Und so geben wir denn an unserem Theile Ew, Majestät mit dem Ausdrucke des freudigsten Dankes und unwandelbarcn Ver- trauens die geborsamste Versicherung, daß es uns ein heiliger Ernst sein soll wie mit der Freiheit, so mit ihren Forderungen, damit die Freiheit zur That werde und das Vaterland zu seinem Heile und ¿um Ruhme der Hohenzollern unter den Segnungen gesetzlicher Frei- heit und unter Ew, Majestät fräftigem und gere<tem Scepter zu ei- ner solhen Vlüthe gelange, wie Allerhöchstihr landesväterliches Herz es ersehnt.

Gott segne und beshüße Ew. Majestät für und für! Lange lebe unser König!

Jn tiefster Ehrfurcht

Ew. Königlichen Majestät getreueste- Unterthanen. (26 Unterschriften, ) Romberg, Kreis Breslau, 10, Dezember 1848,

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergunädigster König und Herr!

Ein tiefer Schmerz durchschnitt bisher das Herz eines jeden wahren Vaterlandsöfreundes, die National Versammlung gänzlich vergessend ihreu hohwichtigen Beruf stellte das traurigste Bild gehässigen Parteigetriebes dar, vergebens ließ sie auf die Verfassung warten, während sie die kostbare Zeit mit unwichtigen Nebendingen vergeudete; ja, ein Theil derselben erfre<te si< sogar, gegen Ew, Majestät si< ofen zu widerseßen und die Brandfa>el des Aufruhrs ín das Land zu werfen, Die Bande des Gesetzes und der Ordnung waren gelöst, die Anarhhie erhob schon an mehreren Orten ke> das Haupt, und immer näher ging das Vaterland dem Rande des Ab- grundes entgegen. Nur no< auf Ew. Majestät richteten si< die Augen des Volkes, hoffte auf Rettung von dem drohenden Unter- gange, und es hat si< ni<ht getäuscht.

Ew. Majestät haben die National-Versammlung aufgelöst und uns wir gestehen es mit Freuden eine alle Erwartungen über- treffende Verfassung geschenkt.

Uns —- die heute hier versammelten resp. Vorsteher der Ge- meinden des Domainen-Amtes Stettin drängt es, für uns und im Namen unserer Gemeinden unseren tiefgefühltesten Dank für diese Gaben auszusprechen ; zwar wissen wir sehr wohl, daß Allerhöchst- dieselben den besten Lohn in Allerhöchstihrem Herzen finden werden, aber wir hoffen, Ew. Majestät werden au< unseren Dank nicht ver- shmähen; er kommt aus der freudig erregten Brust treugesinnter pommerscher Landleute. E :

Gott schirme und hügze Ew. Majestät, er führe das Vaterland einer glü>lihen Zukunft entgegen.

Ew. Königlichen Majestät allerunterthänigste. Die Shhulzen und resp. Gerichtsleute des Königl. Domainen-Amts Stettin für si< und im Namen der 17,000 Einsassen. : (Folgen 32 Unterschriften.) Amt Köslin, bei Stettin, . den 11, Dezember 1848,

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König e DLaR f . Dureh die Verleihung einer freien Verfassung haben Ew. Ma- jestät Jhr Königliches Wort in vollstem Maße erfüllt.

Wir haben in treuer Liebe zu unserem angestammten Könige nie an der Erfüllung dicses Wortes gezweifelt, wohl aber hat die Ver- zogerung der endlichen Feststellung der Verfassung uns mit tie- fem Schmerze e: füllt, weil wir sehen, wie in ibn B cit der Erwar- tung das Vaterland tägli< mehr dur< Parteiungen zerrissen wird und alle Bande der Zucht und Sitte gelo>ert wurden.

Mit inniger Freude und Dankbarkeit begrüßen wir in dieser Gabe Ew. Majestät das Ende dieses Zustandes.

Möge diese Verfassung den inneren Frieden unseres Vaterlandes sichern und das Band zwishen Krone und Volk, die beste Bürgschaft dieses Friedens, immer enger \hlingen!

Magdeburg, den 11. Dezember 1848.

Der Vorstand des Vereins für Vaterlandsfreunde.

Allerdur<hlauchtigster, Großmähtigster , Allergnädigster König und Herr!

Es is uns Bedürfniß, Ew. Königlichen Majestät unseren aller- unterthänigsten, herzinnigsten Dank darzubringen für die fattis< von Allerhöchstihnen ausgesprochene Auflösung der \<on vorher moralis{ in si< aufgelösten 9 ational - Versammlung , so wie für das theurc Gnadengescheuk der Verfassung, welches wir gleichzeitig aus Jhren Händen empfingen. Ï

Wir erkennen, daß nur durch diesen hochherzigen Aft Königlicher Machtvollkommenheit der gordische S D lösen war, bri - at blendete Leidenschaft und maßlose Willkür unter dem Scheine von Recht und Freiheit inmitten der National - Versammlung geschürzt hatten; und lassen uns durch keine spißfindigen Wortklaubercien irre leiten, als sei dur< die von Ew. Majestät ergriffenen Maßregeln der Rechtsboden irgendwie verlassen. Unser s{liter, cinfältiger Ver- stand sagt uns, daß, so lange die von Ew. Majestät in freier Ent- schließung beabsichtigte Vereinbarung zwishen Krone und Volk, durch welhe Allerhöchstdieselben Sih Selbst zu beschränken entschlossen sind, dur< den Eigensinn der Volksvertreter nicht wirklih zu Stande fam, Ew. Königliche Majestät im unbeschränkten Besiß der früheren Königlichen Machtvollkommenheit verbleiben; und daß aus einem ge- sehenen himmelschreienden Unrechte, wie die März-Revolution war, ein entgegengeseßtes Recht des Volkes, gegenüber den Rechten der Krone, nun und nimmermehr abzuleiten it.

„Glü zu! dem Könige!“ rust's in dankerfüllter, treuer Brust der alten Krieger (1. Samuelis 10, 24).

In tiefster Ehrfurcht ersterben wir

Ew. Königl. Majestät unterthänigste Diener. Der Krieger-Verein zu Hornhausen.

Hornhausen bei Gr. Oschersleben, den 11. Dezember 1848.

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr !

Ew. Königlichen Majestät bringen wir allerunterthänigs für die huldreih verliehene Verfassung unseren freudigen Dank aus voller Seele dar und sehen dadur Allerhöchstderselben Königliches Wort auf eine Art gelöst, wie sie zum Wohle des Landes mit Nothwen- digkeit erheisht wird, und zugleich mit einer Freisinnigkeit, welche au das freibeitöbegierigste Herz mehr als befriedigen muß.

_ Wér erkeunen vollkommen, daß die Vereinbarung der Verfassung auf dem eingeshlagenen Wege troß der großen Langmuth Ew. Ma- jestät dur< das revolutionaire und hoverrätherishe Treiben der Majorität unserer Vertreter unmöglih gemacht worden i} und sehen in dem Königlichen Akt vom 5, Dezember die sicherste Gewähr un- serer Freiheit. Möge an den Wahltageu der nächsten Monate das Volk si< seines treuen Königs und der wahren Freiheit würdig zei- gen. Möge der allmächtige Gott Ew. Majestät no< lange zum Segen des preußischen Vo!kes und des ge‘ammten deutschen Vater- landes erhalten.

Mit n°ou belebter Hoffnung und alter Treue verharren wir

in tiefster Ehrfurcht wo. Königl. Majestät allerunterthänigste Mitglieder des Vereins für König und Vaterland. Frankfurt a. O., den 10, Dezember 1848.

Allerdurlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr!

Ew. Majestät \egensreiher Entshluß, die in Berlin tagende National-Versammlung zu verlegen und das in Wahrheit volksthüm- liche Ministerium Brandenburg zu ernennen, ist in dem unerschütter- lichen Vertrauen auf Ew. Majestät Verheißungen von uns freudig begrüßt worden; Ew. Majestät haben ciese feste Zuversicht durch die gewährte Verfassung, die alle Hoffuungen und Wünsche Allerhöchst= ihres getreuen Volkes erfüllt, auf das glänzendste gere<tfertigt ; aus vollem Herzen spre<hen Ew. Königlichen Majestät wir unseren innig- sten, tiefgefühltesten Dank und die Versicherung unserer in guten und bösen Tagen unwandelbaren Liebe und Treue aus.

Gott segne Ew. Majestät, unseren hochverehrten König von Gottes Gnaden!

Mit diesem wahrhaft aufrihtigen Wunsche verharren wir für jeßt und immerdar in tiefster Ehrfurcht als

Ew. Majestät allerunterthänigste, treugehorsamste. (10 Unterschriften.)

Tannhausen und Charlottenbrunn bei Waldenburg, den 10, De-

zember 1848.

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr!

Geruhen Ew. Majestät in folgenden Worten dic feste, wohl- erwogene Erklärung getreuer Unterthanen aus der Ufermark huld- rei<st entgegen zu nehmen. :

Ew. Köuigliche Majestät haben auf Antrag des Staats - Mini- steriums vom Zten d, Mts. die zur Vereinbarung der Verfassung berufene Versammlung an demselben Tage nah Königlicher Matt- vollkommenheit aufgelöst, obs<hon mit tiefem Schmerze, aber in der Ueberzeugung , daß das große Werk, zu dem dieselbe berufen, obne Verleßung der Würde der Königlichen Krone und ohne Beeinträch- tigung des davon fuerrenuilen Wohles des Landes ni<t länger ortgeführt werden konnte. : j : fs Majestät danken wir ehrfurhtsvoll für sies. Swe. des die unumgänglihe Nothwendigkeit herbeigeführte Königliche L /

Ew. Majestät haben in Folge derselben sofort mit weisem Her