1848 / 232 p. 3 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

chinesisi örben ín Canton in einer am 6. Oktober L rpabéen Bn iedlich ausgeglihen worden ist. a

Vom Cap wird unterm 20. ber gemeldet: „Sir Harry Smith is von der Gränze nah Capstadt zurü>gekehrt und auf sei- ner Reise überall, sowohl von den englishen wie den holländischen

worden. : Ansiedlern, sehr ge 4) T spricht sih über das neue Kabinet

Ein New-Y pri 4 Mi

ral Taylor bei seinem Amisantritt am 4. Marz S eldes. GeS tenden aus Kentu>y würde Premier-Minister, d E Staats-Secretair werden, wenn er niht zu arm dafür wäre, er werde aber General-Anwalt und Clayton von Delaware werde Staats-Secretair werden, Schaß-Secretair Lawrence aus Maessa- chussetts, Kriegs-Secretair Peyton aus Louisiana. Webster soll Ge- sandter in England werden, Rives Gesandter zu Paris. Man is übrigens der Ansicht, daß das neue Whig-Gouvernement sih nicht fortreißen lassen werde zu hohem Zoll-Tarif- und neuem National- Bank-System, indem sonst das Land wieder in die Hände der extre- men Demokraten bei den nächsten Wahlen fallen würde, Man hofft, daß General Taylor mit Mäßigung auftreten werde,

Schweiz. Bern. (Eidg. Z.) Der Bundesrath zeigt an, daß er auf die erhaltene sihere Kunde vom Aufenthalte dreier beim lezten Aufstande im Großherzogthum Baden betheiligten Flüchtlinge im Amte Dorne> die Regierung von Solothurn angegangen habe, dieselben sofort auszuweisen,

Bern. (Eidg. Ztg.) Der Regierungsrath hat bezüglich auf die Leistungen für den Bundessip an den Einwohner-Gemeinderath von Bern ein Sthreiben erlassen, worin er denselben auffordert, die Einwohner-Gemeinde längstens bis Montag, den 18. Dezember, zu versammeln, um si< mit einfahem „Ja“ oder „Nein“ zu erklären, ob sie die dur< Beschluß der Bundes-Versammlung dem Orte des Bundessißes auferlegten Leistungen übernehmen wolle. Gleichzeitig theilt er dem Einwohner-Gemeinderathe mit, daß er bei dem Großen Rathe den Autrag stellen werde, der Staat solle an diesen Leistungen freiwillig folgendermaßen si betheiligen: 1) Einräumung der Münz- stätte im Münzgebäude; 2) au<h der dazu gehörigen Silberstre>e mit Wasserwerkenz provisorish sodann, bis neue Gebäude da sein werden: 3) der nöthigen Räumlichkeiten îm Postgebäude für die Büreaus der Central-Postverwaltung; 4) des Versammlungssaales

f FOUO

tänderath im äußer Blaudegrazbarns 5) des Ver- e Le für den Nationalrath im Gro Qo, sofern die Stadt den Kasinosaal zur Disposition des Großen Rathes des ne hme dee eirzenbsilien Archive gebient haben; 7) endlih,

j r<ive ; y wenn ‘die T eGi auf Staatsboden zu stehen kommen E Eo Elnolumang E R L

theili eidgen Ï y

Gräfe, as E E Renione haben si< auf folgende Weise

emacht: R 568,000 Fr, 987,740 » 531,100 » 360,760 » 356,900 » 270,000 » 96,600 » 80,850 » 29,400 » 18,650 »

3,300,000 Fr.

Zürich, 14. Dez. (Z. Z.) Der wegen der Flüchtlings-Ange- legenheiten nah den Kantonen Aargau, Basel, Schaffhausen, Thur- au und Zürich vom Bundesrath abgeordnete eidgenössische Kommis- fär, R. Steiger, hat mit Zürich gestern scine Rundreise geschlossen. Das Resultat derselben is ein sür die shweizerische Eidgenossenschaft sehr erfreulihes. Die Schweiz hat ihre Ehre behauptet und die Pflichten des Völkerrechts erfüllt.

Freiburg. Der hiesige Eidgenosse vom 12, Dezember schreibt: „Jn seiner Sigßung vom Sten d. hat der Staatsrath die Freilassung des Herrn Marilley beschlossen; dieser Prälat befindet F< zur Stunde wahrscheinli in Frankreich.“ Die Revue de Ge- neve bestätigt die Freilassung des Bischofs Marilley. Die Regie- rung von Waadt war beauftragt, ihn bis an die Gränze führen zu lassen und ihm dort noch zu bedeuten, daß er ja nie mehr in seine Dibzese zurü>kehre.

Verschiedene Kantons-Regierungen Vom Kanton Bern . . Von Baselstadt .

» üri «e éèec e020)

» E ase

» Genf . oco.

» Neis. ree éa ri St. Gallen Solothurn Aargau

aaen

Das Kloster Einsiedeln hat auf

S Y L Eid T t <wyz. (Eidg. Ztg.) Eidgenossenschaft dem

sehr loyale Weise die Hälfte der von der

Kanton Schwyz auferlegten Kriegsshuld, nämli< 227,000 Fr., über=- nommen,

Meteorologische Beobachtungen.

1848. Morgens | Nachmittags | Abends Nach emmaliger 20. Dez. 6 Ubr. 2 Ubr. 10 Ube. Beobachtung.

Lufidruek .…..-/342,44'""Par.|343,54""'Par.|345,01"'Par. |Quellwärme' 7,7° B. Luftwärme „....| 6,8° R.| —3,2° R.| 5,8" R. |Flusswärme 0,0° R, Thaupunkt …...| 8,6° R.| —7,8° R. $,3° R. |Bodenwärme Dunstsättigung .| 84 pCt. 64 pCi. 79 pCct. [Ausdünstung

heiter beiter Niederschlag 0

0, | 0, Würmewechsel 3,0

O0. l tis j Sine 9,1° Tagesmittel: 343,65" Par... —5,8° R... —8,2° R... 75 pct. 0. Ein sebr bober Barometerztand, der in der folgenden Nacht noch runimmt.

Königliche Schauspiele.

Freitag, 22. Dez. Jm Opernhause. 146\e Abonnements Vorstellung: Zum erstenmale: Der Rothmantel, komisch-romantische Oper in 3 Abth., von R. Würst. Hierauf: Thea, oder : Die Blu= menfee, Ballet in 3 Bildern, von Paul Taglioni. Musik von Pugnyg. Anfang halb 7 Uhr. i

Sonnabend, 23. Dez. Jm Schauspielhause. 2410te Abonne- ments - Vorstellung: Wallenstein's Tod, Trauerspiel in 5 Adtheil,, von Fr. von Schiller. Anfang 6 Uhr.

Sonntag, 24. Dez. Keine Vorstellung.

Königsstädtisches Theater. Freitag, 22. Dez. Die Töchter Lucifer’'s. Großes phanta- stishes Zauberspiel mit Gesang in 5 Abtheil, (12 Tableaux), von W. Friedrich, Musik komponirt und arrangirt von Ed. Stiegmann, Sonnabend, 23. Dez. (Jtalienishe Opern-Vorstellung.) Zum erstenmale wiederholt : Cristoforo Colombo. Große Oper in 4 Akten, von Felice Romani. Jns Deutsche überseßt von Emilie Seidel. Musik vom Kapellmeister der italienischen Oper , Sgr. Carlo Emanuele de Barbieri. Die neuen Decorationen des ersten, dritten und vierten Akts sind vom Decorationsmaler Herrn Schwedler. Sonntag, 24. Dez. Kein Schauspiel.

A E A

Wechsel - Course. |

Kurz

2 Mi.

3 Zit.

2 Mit.

2 Mi.

2M. |

100 Thb. | 2M | “G

s 8 Tage | 99%

Leipzig in Courant Im 14 Thie. Fuss. . 100 Thlr. (2 m | Zie

aüdd. W + Bit. 56 26 100 SRb1. | 3 Woecken | 1054 |

Pfandbrief-, Kommunal - Papiere und Geld - Course.

6 254

London

Wien 1m 20 r 99% 995 99%

56 22

Breslau

Frankfurt a. 3L. Petersburg

Inländische Fonds,

Geld. 80%

|z. Brief. Gom.

35

Geld. 995 797 gar

|ze.] Brief. Gem.

Preuss.Freiw. Anl, 5 /34/ 79%

Pomm. Pfdbr.

S4, Scbuld-Sech. Kour- a.Fim. de. Seeb, Präm. Seh. |—| Schles1s6be do. {3 K.u.Nm. Schuläv, 37 { do. Lt. B. gar. do.35 Berl. Stadt-Obl. (35 p Pz. Bb-Anth.-Sch. Westpr. Pfandbr. 35 83% | ¡ Gros3h.Posen do.| 4 | 97 96% Pnedrichsd’or. do. do.|35| S1 And. Goldm.à Stk. |— Ostpr. Pfandbr. ¡35! 91% | 907 Disconto. ndische Fonds.

Poln, neue Pfdbr. do. Part. 500 FI. doe. do. 300 FI. Wamb. Feuer-Cas. do.Staats-Pr. Anl. Holl, 25 % Int,

Kurh.Pr.O. 40 thb. Sardin. do. 36 Fr. M. Bad. do, 35 FI.

Russ. Hamb. Cert. | 5

do. beiHope3. 4.8.| 5

do. do. 1. Anl./ 4

do. Stiegl. 2. 4.A.|4| 847 | do. do. 5. A. 4|

do. v. Ritbsob.Lst,| 5 103

do: oln SokainO,) 4 | 697

do. do. Cert. L.A.| 5 |

B41 FEF2S

Zserliner #Æörse vom 21. Dezemöüer.

Eisenbahn-Aectien-.

Kapital. è g

Stamm - Actien.

Tages - Cours.

Der Reinertrag wird mach erfolgter Bekanntm. in der dazu bestimmten Rubrik ausgefüllt. Die mit 3$ pCt. bez. Actien sind v. Staat gar.

Börsen-Zins- Rechnung Rein-Ertrag. 1 827.

Prioriläts - Actien. | Kapital.

Tages - Cours.

Sümmiliche Prioritäts-Actien werden durch jáhrliche Verloosung a 100 pCt. amortis,

84 B. 83{ 6, 645 bs. n, G. 897 bsz, u. G 61; be. 115 G.

Berl. Anhalt Lit. A B. do. Hamburg …….... do. Stettin -Starg.. do. Potsd.-Magd...

Magd.-Halherstadt ..

do. Leipziger

Halle-Thüringer ...--

Cöln - Minden. .….…..- do. Aachen......--

Bonn - Cöln Düsseid. Elberfeld .. Steele - Vohwinkel... Niederschl. Märkisch. do. Zweigbahn OberschIl. Lit. À. ... do. Li Bii. Cosel - Oderberg

Breslau - Freiburg .…..

Krakau - Oberschl....

Berg. -Märk.

Stargard-Posen ..-- Brieg - Neisse Quittungs - Bogen. Berì. Anhalt. Lit. B. Magdeb.-Wittenb....

Aachen-Mastricht ... Thür. Verbind.-Bahn

Aust!. Quittungsbog. Pesther 26 Fl. Friedr. Wilh.-Nordb.

pi =—] s C S I n

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50% B. 50 6. 80 4 bz. u G. 54 B.

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Schluss - Course von Cöln - Minden 80; 6

An der heutigen Börse war die Stimmung günstiger als gestern, besonders gesucht waren preufss. Staats - Schuldscheine und neue Anleihe, wofür es aber an Abgebern fehlte,

helms - Nordbahn - Actien und Potsdam - Magdeburger, s0 wie Bank - Actien, sind am meisten gegen gestern gestiegen.

NÁuswärtige Börsen.

Breslau, 20, Dez. Holl. und Kaiserl. Dukaten 964 Br. Friedrihsd’or 1135 Gld. Louisd?or 1125 Br, Poln. Papiergeld 935 Br. Oesterreichishe Banknoten 912—} bez. u. Br. Staats- Schuldscheine 78 Gld. Seehandlungs-Prämien-Scheine a 50 Rthlx, 93% Gld. Posener Pfandbricfe 4proz. 9645 Br., do. 3zproz. 81% Old. , Schles. Pfandbriefe 35proz. 90¿Br., do. Lit. B,4proz. 92x bez. u. Glb,, do. 3z¿proz. 82 bez. u. Br. Preuß. Bankanth.- Seine 92 Gld,

Polnische Pfandbriefe alte 4 proz. 90; Gld., do. neue 4proz, 90% Gld, do. Partial - Loose a 300 Fl, 964 Gld., do. a 509 Fl, 71 Gld, Russ.-poln. Schaß - Obligationen a 4 pCt. 68 Gld.

Actien, Oberschles. Litt. A. 933 Gld,, do. Litt, B. 933 Gld, Breslau - Shweidn. - Freib, 88 Br. Niederschl. - Märk. 705 Gld., do, Prior, 95% Gld. , do. Ser. I, 91% Br. Ost - Rhein. (Köln- Mind.) 80 Gld. Neisse-Brieg 384 Br. Krakau-Oberschl. 403; bez, Griedrih - Wilhelms - Nordbahn 415, a 5 bez. u, Br.

Leipzig, 20. Dez. L, Or. Part. Oblig, 974 G. Leipz- B. A. 141% Br. Leipz, Dr. E, A. 987 Br. 98 G. Sächs. Bayer, 4 Br, , do, Schles, 765 Br, Chemnig - Riesa 25% G. Löbau- pan Q n Magd, «Leipzig 42 Br. Berl. Anb. A. 855 Br.

+ D, 005 Dr, Ultona-Ki . . . . 98 . . B: A. 942 Br. 952 G e r. Deß, B. A, 98 G. Preuß

„_Fraufkfurt a. M., 19. Dez. Von Fonds waren an heutiger Börse Z3proz. Spanier, 5- und 24¿proz. Met., poln. und österr. 500 Fl. Loose, belg. Oblig. und Integrale, so wie Köln-Mindener und Bex- bacher Actien, mehr begehrt und gingen bei einigen Umsägen im Course höher. Oesterr, Actien flauer. Alle übrigen Gattungen bei nahe ohne Geschäft und Bewegung. -

Iproz. Met. 715. 71%, Bank - Actien 1210, 1200, Baden 90 Fl. L. 45%. 454, do. 35 Fl, L, 25%, 25%, Hessen 253. 251. Sard, 24 Br. Darmst, 50 Fl. L. 615. 614, do. 25 Fl. L, 21. 20%. Span, 3proz. 194. 194, Poln. 300 Fl. L. 973 G,, do, 500 Fl, L, 714,

7414. F. W. Nordbahn 404. 404. Bexbach 665. 665. Köln-

Minden 814. 80:

Samburg, 19, Dez. E. R. 98x Br. Dän. 66 Br. 184 Br., 18 G. Hamburg - Berl. 645 Br. Bergedorf 68 Br. Altona = Kiel 894 Br. , 883 G. Gl. Elmsh. 25 Br. R. Neum. 90 Br. Me>lenburg 354 Br., 35 G.

Paris 1885. Petersburg 33%. Amslerdam 35. 60. don 13.9, Frankfurt 885. Wien 168, Breslau 1524. d'or 11. 35,

Fonds und Actien im Anfang etwas höher, zuleßt matter,

Paris, 18, Dez. Weniger Fluctuationen als am Sonnabend, aber noch bessere Preise in Folge neuer starker Eskomptos.

3 proz. 48 . 10, 5proz. 79.75. Anleihe 78,80. Bank 1790. Span. Junnere 21 comptant. Nord. 395,

_ London, 18. Dez. 3proz. Cons. p. C. 89%, a, Z. 884. ex div. 34 proz. 88%, Ard. 13, 125. 3proz. 274. Pass. 34. Port. 254. Int. 49. Chili 86. Mex. 225, %. Peru 40.

Englische Fonds blieben steigend und waren heute J % höher. Fremder Fonds - Markt fest, Eisenbahn - Actien höher.

Amsterdam, 18. Dez, Für holl. Fonds zeigte st|< viel Kauflust; obgleich einige Verkäufe zu höheren Preisen darin stattfan- den, blieb der Markt doch sehr fes. Auch rus}. und österr. waren höher. Span. mehr gesuht. Südamerik. allgemein williger , beson- ders Peru, die £$% seit gestern gestiegen sind. Russ. alte 994. 4 pro). n Stiegl. 78%, Oest. Met, 5 proz. 695, 70. 2$proz.

16 1 1 2e

Holl. Jntegr. 48%, 3, 4, 3proz. neue 57%, %, 5%, 4 proz. ostind.

35 proz. p. C. 78 Br., 775 G- Ardoins 8% Br., 85 G., 3proz.

Lon- Louis-

44, X, %. Act. d. Hdl. 940. Span. Ardoins 9x, gr. Piecen 97, %, 4, Coupons 6%, %. Port. neue 245, Mex. 204. Peru

265, f, 27% Wechsel. Paris 564 G, Wien 31k G, Frankf. 98% G.

86 be. 925 n 83 hz, 91 bz 1005 be, u. 6,

857 bz. 92 6.

1,411,800 5,000,000 2,367,200

Beri.-Anhalt

do. Hambur

do. Potsd.-Magd...

do. do. fa

do. Stettiner

Magdeb.-Leipziger ..

Halle - Thüringer .….. |4

Cöln - Minden

Rhein. v. Staat gar..

do. 4. Priorität... do. Stamm-Prior...

Düsseldorf-Elberfeld.

Niederschl. Märkisch. do do.

III. Serie. do. Zweigbahn do. do.

Oberschlesische

Cosel - Oderberg

Steele - Vohwinkel...

Breslau - Freiburg . .

do.

R AAR Nin A

inert,

g Rein 191i (Se.

Ausl. Stamm-Act.

Dresden-Görlitz Leipzig-Dresden Ludw.-Bexbach 24 FI. Sächsisch-Bayerische Kiel - Altona Sp. Amsterd.-Rotterd. Fl. Mecklenburger Thlr.

Börsen- Zinsen

90% 36 B

16> 16> 1a 1a pla uf O | ep:

von Preussischen Bank - Antheilen 92K a 93 bs u. B. Friedrich -Wil-

London 2 M. 11. 975 G., kf. S. 12.25 G. Hamburg 34;

G. Petersb. 182 G. Antwerpen, 17. Dez.

Fonds sehr gefragt und wenig Verkäufer.

54, 2xproz. 435 G. Ard, 93, %.

Jn der Effekten-Sozietät waren Belg. 45 proz. 75%, 3pro;.

Markt - Berichte. Berliner Getraideberi<ht vom 21. Dezember.

Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt : Weizen nah Qualität 52—56 Rthlr. Roggen loco 2657—28 Rthlr. » p, Frühjahr 82pfd. 30 Rthlr. Br. Gerste, große, loco 22—23 Rtblr, » leine 18—20 Rthlr. Hafer loco nah Qualität 15—164 Rthlr. » p, Frühjahr 48 pfd. 15% Rthlr. Br. Rüböl loco 12% Rthlr. Br., 1257 a % G. » pþp. diesen Monat dito. » p. Dez. /Jan. 125 a 12% Rihlr. » Jan. /Febr. dito. » Febr. /März 124 a 125 Rihlr. ; » März /April 124 Rthlr. Br. u. bez., 12 G. » April /Mai 124 Rthlr. Br., 125 bez. Leinöl leco 95 Rthlr., Lieferung 95. Spiritus loco ohne Faß 14£5—# Rthlr. verk, » p. Dez. 15 Rthlr. » Jan. ebr, 154 Rthlr. Br., 15 G. p, Frühjahr 17 Rthlr. Br. u. bez., 16% G.

Dru> und Verlag der Dederschen Geheimen Ober-Hofbuchdruere: Bei

|

DSeilage

zum Preußisch

1409

Inha l: 4

Deutschland. Preußen. Berlin, Adressen. Desterreich, Wien, Unter-Staats-Secretair des Zustiz-Ministeriums, Berichtigende Erklärungen. Bayeru. München, Verordnung wegen Beseßung der Ober- u':.d Un-

teroffizier-Stellen bei der Landwehr. Sachsen-Altenburg. Altenburg. Verhandlungen der Landschaft.

A u S.la nd.

Frankreich. Paris. Bricfwechsel zwischen dem Papst und Cavaignac.

Erlaß in Betreff der Staats-Arbeiter, Verurtheilung und Frei- sprechung. Vermischtes.

Nußland und Polen. St, Petersburg. Milosch Obrenowitsch.

Italien. Rom. Die Deputation an den Papst von demselben zurü>- gewiesen. Vermischtes, j

m —————_-

e: M

llihiamtliher Theil.

“E a de . Deuts land. Preußen. Berlin. zugea?ngeii :

Es sind uns ferner folgende Adressen

Allerdurblauchtigster, Si oßmächtigster König und Herr!

__Ew. Königl. Majestät haben mit kräftiger Hznd den Knoten gert itten,_ drm s<wanfkenden Zustande ein Ende gemacht und dem Volke eine Verfassung gegeben, die der sreisinnigsten an tie Seite gestellt werden kann. Was wir von der National - Versanmlung steben Yèonate hindur vergebens gefc:de:t, das haben Ew. Maje- stat, als Sie si<h von der Nothroendigkeit der Auflösung übezeugt hatten, dem Volke gewäz-rt. ; / 5 Das Vo!k jauchz!, und wir \pre{<-n Ew. Majestät den tiefge- fühlten, innigsten Dark aus. Gott erhalte, Gott segne Ew, Königl. Majestät !

Bromberg, den 12. Dezember 1848. Der deutsche Bücger-Verein, Der patriotische Verein.

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König! __ Allergnädigster König und Herr! l reudig begrüßt das Land den Tag, an welhem Ew. Majestät Aller öcbstizrem Volke ino Verfassung verlichen baben, und glle Staude verciugen si< in Dank gegen Allerhöchstdieselven, Besou- ders aber baben die Leprer der Voiksschule Grund, sih in die Rei- hen Deter zu Träangen, wel<he Ew, Majestät ibren Dank und ihre Verehrung zollen; denn ibnen sind tur< Ew. Majestät höchst frei nige Verfassung reihlihe Garantieen geworden. j ; c Wis daher bié Glieder einer Familie den Segen Gottes theure Familienßaupt, für ihren Wohlthäter, berabflehen, so wollen auch wir Sinn und Heuz richten zu ihm, der uns dur< Ew. Maje- stat jo reihli< gesegnet hat, wollen fortan den Thron immer fester gründen heifen durh Erwe>ung der Lirbe derer, die unserer Pflege anvertraut sind, und uns mit ihnen in dem Grbete vereinigenz „„Gott segne Ew. Majestät! Gott erhalte Ew. Majestät no% lange zum Heile des Vaterlandes !‘/ Jn diesen il für Fw. FKönigl'<he Majestät

für das

aufriht'gen Wünschen ersterben wir esnifur<t8voll als Ew. Majestät allerunterthänigste Volksschullehrer im bromberger Kreise. Jm Auftrage : Dex Ausschuß des Veicins derselben. Bromberg, den 16. Dezember 1848. Konigliche Majestät !

Nit freudig bewegtem Herzen sprech:n wir, die ehrfurhtövoll unterzeichueten Mitglieder des constitutionellen Bürger - Vereins zu Saarbrücken, unsere Gefühle des Dankes und der vollen Zustimmung zu den Maßregeln und Vecrorduungen aué, wodur< Ew. Majestät dem Laude Ruhe und Ordnung und eine freisinnige Verfassung gegeben.

Wi: danken, daß Ew. Majestät im Momente der äußersten Ge- sah? mit so hoher Wisheit, Krast und Ausdauer eingeschritten sind terland gerettet hacen.

Lir danken, daß Ew. Majestät Jhre Verhe.ßungen treulihst erfüllt und dem Lande eine sol<he Verfassung gegeben, die den Wün- schen der gioßen Mehrheit des Volkes sicherlich entspricht,

: 2W:r daufea, daß Ew, Majestät die beabsichtigte, aber durch die Verhältnisse unmögli< gewordene Verciubarung der Verfassung durch die ang:ordnet? Revision derselben möglichst zu erseßen gesucht.

Bir danken, daß Ew. Majestät durch diese Revision zugleich die Anvassuaz unserer Veifassung an die des deutschen Reichs zu erstre- ben erflgrt und dadurch Jhre eht deutshe Gesinnung von neuem bei: Ätigt harten. N

n TUCTITET

Und das

Ebrfurht verharren Ew. Majestät ; treugehorsamste. oaarbrüc>ten, den 14. Dezember 1848. (Folgen 71 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster Köntg ! Allerguädigster König und Herr! ;

Der uäte1zeichnere Verein, zusammengetreten aus Exe. Majestät treuen Kriegern der Javre 1813 bis 1815 und aus ibuen gleihge- sinnten Männern, beFlagte tief die verabshenungsviirdige Änarchie so wie die große Unfähigkeit eines Theiles der frühecen Abgeordne- teu, wodurch eine Vereinbarung der Verfassung in Berlin unmög- lih wurde. / |

Mit imiger Freude und unbeirit durch feintselige Auf haben wir daher Cw, Mojestät Allerböchsten Cres dein g medung, ber c, der die Verlegung der berufenen Versammlung na< Bran- denburg aussprac, begrüßt und ciastimmig uns hierüber sofort am 11ten desselven Monats gegen das hode Staats-Ministerium ausge- sprochen. ¡las :

_Ew, Majestät Proclamation vou di. sem Tage wiederholte die ! Versicherung, Jhrem Voike ein guter coustitutioncller König zu sein. Nie haben wir nuscrerseits gegen das Woit unseres hoherzigen

Ew. Majestät Hoffnungen und aller wahreu j wurden vereitelt durch fun Tenilènte Fraction E Be selbstsüchti2, verblendet uad, zum De>mantel ihrer eigent’ichen Absicht die Frei: eit des Volk - vorshüßend, nur dessen unnennbares Un. tüd> beibeigeführt haben n ücden, wenn dem nih: Einhalt gescahe

Unte: so beflagenswerthen Umständen haben Ew. Majestät ain 5ten d. M. di- Versommlung der Abgeordneten auflösen müssen alet<zeiti aber Jhrem Volke cine Verfassung verliehen die wahr- bafr freisizníg i, die gegeb:nen Allerhöchsteu Verheißungen volltän- dig En ja e ho<herzig no< überbietet. u

eruven Ew. Königl Masjeñät, dafür unseren tiefzefüblt-5- unterthän'gsten Dank Ullerzunädiagst Movonear cum Pg t vie uns noch die dringende Bitte, Ev. Majestät wollen au< fernerhin stets mit Räthen si< umgeben, die, eben \o den unveräußer!i{en Rechten der Krone, wie der zeitgemäßen und Allerhö} verheißenen Freiheit des Volkes, zugetban, au den Willen und de;: Mut besitzen das Geseß mit starker Hand zur Geltung ;u bringen und E O ein Ziel zu sehen. M 2M ad

Dies find die Gesinnungen, mit denen wir in g!ter T Ehrlichkeit , so lange no< ein Hanch des Lebend f E Ev, Königlichen Majestät zugethan sein werden. P BT e

Stendal, den 16. Dezember 1848.

Der verbündete Kriezer - Verein.

Allerdurhlauhtigster, Großmächtigster König ! Allergnädigster König und Herr! /

Ew. Königliche Majestät haben in den leßten Tagen drr< die Verleivung einer Verfossang, die auch die kühnen Wünsche erfüllt ein Königliches Wort gelö| und eine Königl‘he That vollbracht. Staunen froher Ueberra¡hung erfüllt alle Herzen, die es mit dem theuren Vaterlande gut meinen; sie können faum Worte fi den, den Dank sür diese Gabe Königlicher Huld so auszusprechen, wie er d:e Gemüther bewegt. Die allerunterthänigst Unterzeichneten , gering an Zahl im Verhältniß zu den Millionen. die mit ibnen gleich empfin den, aber Keinem nachstehen wollend an treucr L -be zu dem tteuren Vatei lande und dem vrreh1ten Fürstenhause, können jihs n <t ver= sagen, Ew. Königlichen Majestät Weishei: zu preisen und den beiße- sten Dank an den Stufcn des Königlichen Thrones niederzulegen indem sie nun mit erstarfter Zuversicht auf die neue véelverbciß nde Zukunft des Vaterlandes bli>en. |

__ Gott erhalte Ew. Majestät auch fernerhin ein weises Herz Königliche Gedanken, einen tapferen Muth, stark-n Arm und getreue Räthe. 4

In unerschütterter Treue verharrend

Ew. Königl. Majestät allerunterthäniaste. : 05 Der Magistrat und Bürgerschaft. Kemberg bei Wittenberg, am 9. Dezember 1848, (Folgen 45 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster, __ Allerguädigster König und Herr!

Die Verhaudlungen in der zu Brandenburg wiedereröffneten Ver- sammlung zur Vereinbarung der Staatsverfassung baben uns über- zeugt, daß die Krone mit dieser Versammlung cine zum Wosle dcs Vaterlandes führende Verfassung nicht vereinbaren fonnte. Cben so wie die daraus folgende Nothwendizgfeit der Auflösung dieser Ver= sammlung müssen wir zugleih anerkennen , daß die Berufung einer neuen Vereinbarungsversammlung und die damit mindestens verkaüpfte Verzögerung des von der ganzen Nation Hheißersehnten Verfassungs-

¿Königs an uur den leisesten Zweifel gehegt, und mit unbedingte ( z T gehe edingtem Verteauen zu Ew. Majestät ? 5

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werkes die großen Uebelstände vermehrt haben würden, unter denen das Land seit vielen Monaten leidet.

Wir begrüßen deshalb die vou Ew. Maj-stät erlassene Verfas- sungsurkunde mit der freudigsten Anerkennung und fühlen uns ge- drungen, für dieses in alle Zeit dauernde Denkmal der Üebe und des

Vertrauens unseres hochherzigen Königs zu seinem treuen Volke den |

lebhaftesten aufrichtigsten Dank zu den Stufen des unerschütterlichen Thrones niederzulegen. / i Jn der Ueberzeuguna, daß durch die freie Verfassung die Bande der Liebe und Treue des preußischen Volkes zu Ew, Majestät und dem Hause Hohenzollern no< inniger geknüpft und die Grundlagen der Wohlfahrt des Vaterlandes für Jabrhunderte fest und dauerl'aft errihtet worden sind, ersterben wir in unverbrüch!icher Treuc Ew. Majestät treu gehorsanifte. Der Magistrat und die Stadtverordneten - Sr E Preußisch Stargardt, den 13, Dezember 1848. :

Allerdu: hlauchtigster König ! Großmächtigster König uud Herx!

__ N '<dem wir durch die grofe1 und einst-n Creignisse, welche ein Theil der vou Ew. Majestät zur Beglückung Jhrer Unterthanen vor etwa aht Monatea einberufenen National - Versammlung durch die großen Zwiespalte, wie überhaupt dur deren verahtungs- werthcs Benehmen, wozi1 wir die Absicht eines gänzlichen Zerrei- ens aller Bande und Verhältnisse leider nur zu “deutlich erbli>en fonnten, hervorgerufen hatte, oeraume Zeit in dem tiefsten S>me1 ze und der traurigsten Besorgniß verlebten, haben wir nurmehr durch deren Aufösung und dur die uns aus Ew. Majestät wohimeinen= dem landesväterlihen Herzen jeßt gnädigst verliehene Constitution die Liebe und den ernsten Willen nit verkannt, mit welhem Ew. Ma- jestät den Grundstein zum wahren Wohle und Glü>e Jzrer Unt-r= thanen zu legen geruhten. f

Ew. Königlichen Majestät sind wir dafür mit dem wärnisten Danke verpflichtet und bitten Gott, daß er Ew. Majestät, als un-

seren von ihm uns angeordneten König und Landesvater, dem wir !

mit treuer Liebe anhangen, n.o< lange beshüßen und in den schwe= ren Stürmen der Zeit sicher bewahren und erhalten, daß er das eben begonnene große Werk segnen wolle,

Majestät, dies ist der s{wache Abdru> unserer Gefüble, den wir an den véterlihen Thron niederzulegen uns nicht entwehren fkönuen ais in tiefster Ehrfurht verharrend i

Ew. Königlichen Majestät E Unterthanen. (¿Folgen 98 Unterschriften. Bahold, den 10. Dezember 1848. / tit

Allerdur<lauctiaster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr! }

Durchdrungen von den freudigsten Gefühlen, nahen wir uns dem | Throne Ew. Ma'estät, um Jhnen de! Ausdru> unseres tiefsten Dan- | \ | das Volk, dur< die Ereignisse de fass L hey Mais e Vereinbarung der Ver- ; assung mit den i ; Vo! s S : | : gaben au< wir uns der Hoffnung hin, | P: g ertretern des Volkes zu Ende zu führen; die Ehre | 4htlbaß die Vereinbarung der Ver assung noh gelingen werde. i

fes für die verkündete Verfassung darzubringen. Ew. Majestät war es nicht vergönut, die

reußens; die Wohlfahrt des Landes gestattete es nicht, auf diesem

- Wege länger zu wandeln,

en Staats-Anzeiger.

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Freitag den 22. Dezbr.

Durch Verleihung der Verfassung, der das ganze Land seine sremige ra, es Les Ew. Majestät biz wadéen Bete es preußis<hen Volkes befrietigt, di glänzenbst: erfülle frietigt, die gegebene Verheißung aufs Indem wir Ew. Majestät unseren tiefgesühlien Dank hierfür daibringen, sprehen wir die Versichcrung aué, daß es uns eine hei- lige Aufgabe sein soll, dem herrlihen Werfe, zu wel<:m Alle-höchstsie den Grund E haben, alle unsc;e Kräfte zu widmen, und leben wir der Hoffnung, daß das preußi <e Volk dem Vertrauen entspre- cen werde, welches Ew. Majestät dur Bewilligung dieser freiesten Verfassung demselben geschenkt haben. Jederzeit w-rten wir festhal- ten mit nnverbrüchlicher Treue an den constitutionellen Thron der E das Palladium der Größe und der Frcizeit Preu- Köslin, den 14. Dezember 1848. Der Vcrein für constitutionell.s Kön'gt“um. (Folgen 86 Unterschriften.)

Allerdurhlauchtigster, Großmächtigster König ! Allerguädigster König und Herr!

Ew. Königliche Majestät haben unserem hartgeprüften theuren Vaterlande eine freie Verfassung ve:liehen und dadur dasselbe von dem Untergange errettet, dem es dur eine Partei zugeführt zu wer- den schien. Wir danken Ew. Königlichen Majestät so evrfur<têvoll ais mnörunitig sür die getroffeucn Maßnahmen, welche vollkommen geeignet erscheinen, dem Geseye wieder Achtung zu verschaffen und dem Vaterlande Ruhe und Frieden zu bringen, und finden in densel ben die sicherste Bürasch1ft dafür, daß Ew. Königliche Majestät das wahre Wohl Jhres Volkes i1 eht Königlicher Weise zu fördern fe- stiglich entschlossen sind. Auch in unserer Stadt lebt eine große Mehrzahl getreuer Unterthanen, in deren Sinne wir dem Throne nahen und Ew. Königlichen Majestät aufs neue unwaudelbare Liebe, Treue und Ergebenheit in guten und bösen Tagen geloben.

Z1e wir in unverbrüchlicher Ehrfurcht verharren

Ew. Kö-iglichen Majestät __ unterthänigst treugehorsamste. Die sämmtli<hen Mitglieder des Vereins n L für confstitutione:!es Königthum. Eisieben, am 14. Dezember 1848.

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster ! Allergnädigster König und Herr! / Vie unterzeichneten BVerireter der Landgemeinden des Amtes Vlotho in Ew. Majestät getr-uer Grafschaft Ravensberg danken ibrem geliebten Könige für die Verleihung der Verfassung vom ten d. M. wahrhaft und berzlih und spreh:n die unershütterlide Uebezeugung aus, daß mit Gottes und des Königs Hülfe die anarbishen Bestre- bungen gewissenloser Wühler, die feinen Glauben an Gott besißen und das erhedende Gefühl eines preußischen Patrioten nicht kennen, für ewige Zeit-n gründlih zu Boden geschlagen werden. Gott erhalte Cw. Majestät und das theure Vaterland! Ew. Königl, Majestät treugeborsamste. Gemeinde-Vecrordnete der Bauerschasten Valdors, Bonnekerg, Steinbrünndorf, Wehrendorf, Hollwiesen, Epter und Sol-=- terwish, Amtes Vlotho, Namens und im Auftrage sämmtl'<her Eingesessenen.

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(Folgen die Unterschriften.)

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, Ehrsucht oder Habsucht, niht um fkleinlicher Juteressen !| dem Rufe zum Abgeordneten streben, wenn das Volk

| wir nicht unterlassen wollen.

Vlotho, den 16. Dezember 1848,

Allerdurhlauchtigster König und Herr!

Ew, Majrstät haben Jhrem Lande eine Verfassung Allergnädigst zu verleihen geruht, wel<h: ganz geeignet if, dem wühlerischen Trei- ben der leiter üver das ganze Laud verbreiteten Umsturz - Partei ein Ziel zu seßen und uns die jo sebulich gewünschte Ruhe wiederzuge- ben, worauf allein das Glück des Landes beruht. N

__ Wir fühlen uns gedrungen, Ew. Majestät unscreu heißen, tief gefühlten Dank für dieses Königliche Geschenk unterthän gst darzu- bringen. 5

Belzia, den 16 Dezcmber 1848.

Der Krieger - Verein zum militairischen Begräbniß ehemaliger

Rammieraden. (Folgen 32 Unterschriften.)

Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König! Allergnädigster König und Herr !

Ew. Majestät unseren tiefgefühltesten Dank sür die tem Lande verliehene Verfassung hiermit ehrfurhtevoll darzubringen, t aben au< Nur s{li<t sind des Kriegers Worte, aber waßrhafrt treu uud redlich gemeint. J auch die jugendliche Kö1perfraft von uns gewichen, so sind aber do die Gefühle wahrer und unwandelbarer Treue für König und Vatezland in unserem Her= zen nicht erloschen. Sie stehen fest, sind unauflöstar und werden, wie damals so auch jeßt, uns stets leiten.

Ew. Majestät treu alleruntei thénigste Krieger des Vereins zu Genthin. Genthin, den 17. Dezember 1848. (Folgen 86 Unterschristen,)

Allerdurchlauchtigster, Groß mächtigster König! Allergnädigster Köniz und Herr!

Cw. Königlihen Majestät nahen in tiesster ehrsurhtsvollster Dankbarkeit und Licbe sich auch die Kieger der Gemeindeu Schloß upd Stadt Wernizerode, Nöschenrode und Hasserode, welche, theils den siégreichen preußishen Fahnin in den denkwürdigen Jahren 1813 bis 1815 gefolgt, theis der Armee vor und nah jener Zeit ange- hörig, im Jahre 1845 sih verbunden habeu, cinmal, um verstorbe- nen Kameraden den leßten Freundesdienst zu erweisen, dann, um si< selbst zu erhalten, in jüngeren zugetretenen Kamcraden aber zu pfle= gen jenen Sinn der Treue gegen König und Vaterland, jene eh= renhafte Gisinnung, ohne welrhe feine Armee bestehen kann, welche

| stets Preußens Krieger auszeichnetcn, welche in dem verhängnißvollen

Jahre 1848, als die anarchisdea Bestr: bungen gottvergessener Män-

| ner aufs böchste gestiegen waren, dem Throne und allen Verhältnissen | eines auf Religiosität und Sittlichkeit gegründeten Staats- und Prt- vatlebens der Umsturz drohte, sih so s<óön bewährten.

Dankbar Ew. Königlichen Majestät sür die am 5. Dezember d. J. verlicheue Verfassung naheu wir uns, Von ihr halten wir mit allen wahren Vaterlandefreunden uns überzeugt, daß sie des Volkes und des Landes Woh! fest begründen kann und wird, wenn leßten Monate belehrt, zu den von Allerhöchstdenenselben berufen. neuen Kammern Männer wählt,

deren Leben, Gesinnung und Handeln verbürgt, daß sie nicht aus willen, nah

„„gesinnungs=-