1848 / 233 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

usammentreten zu lassen. Zu Mitgliedern dieser Kommission sind er- Fäciat und einberufen die Appellationsgerichts - Räthe Grimm und Broicher von Köln und der Professor Thöl von Rosto. n Se der Kommission vorzuleagende“ Arbeit soll zunächst die Grundla e « eine uuter Zuziehung no) anderer Rechtsgelehrten und sachverständi=- aer Kaufleute vorzunehmende umfassende Berathun

Ausarbei des- definitiven Entwurfes bilden. * j i D Menotni6 der in den verschiedenen Einzelstaaten

J B htiiden Verordnungew und: Ge= Deutschlands bestebenden bandelsre<tliden Verordnun; y bräuche ijt zur Eereidna des Zwedes unerläßlich, und wesentlich derad für denselben würde die Einsicht der das ganze Haudelss Aas einzelne Theile desselben betreffenden legislativen Vorarbei=

g zum Zwe> der

Mirïsterium der Justiz, von der Geneigthzeit der deutsheu Regierungen zur Förderung eines für das gesammte Deutsch- land so wichtigen Werkes überzeugt, ersucht daber 1 gez um gefällige Bezeihnung der Geseße uud Objervanzen, welche in Beziehung auf das Handelsret in deren Staaten bestehen, um Mit- ¡heilung derselben, so weit sie nit in len Sammlungen enthalte ) sind, und um Mèittvcilung der nicht in den BuGhhand legislativen Vorarbeiten, welche das desselben betreffen.

Das “Reichs =

die Einzelregierun=

allgemein zugänglichen offiziel- n oder dur den Buchhandel zu bes el gekommenen Handelsre<t oder einzelne Theile Las Wechselre<ht würde, so weit nicht in den einschlägigen Verordnungen zugleich andere handelsre<tli<he Materien berührt sind, als dur die allgemeine Wechsel-Orduung erledigt, aus- Vas Seerecht bleibt aus anderen Gründeu, we-

ges{lossen sein. ri von den Arbeiten der Kommission ausgè=

nigstens vor

Um n:öglihe. Beschleuu! standes wegen ersucht. Frauffurt, dèn 18, Dezember 1848. Das Reichs-Ministerjum der Justiz. R. Mohl,

gung toird der Dringlihkeit des Gegen

(Wiener. At.) von Croatien, Freiherrn von zum Civil- und Mils

Desterreic. den Banus Zellachih, zum Gouverneuer von Fiume taire Gouverneur vou Da'matien ernaunt. Jhre Majestäten, die Ferdinand und Franz Joseph folgende Schreiben { Grafen Radéebkg erlassen :

„Lieber Feldmarscall Graf Nadetky! Jch verlasse den Thron meiner V ß Jch nie mit Willen ctwa Meiner Völker hätte beitragen können gegenwärtiger wohl erwogener Entschluß griffe. stehe, ihn auszuführ dem 1h es cigenilid Meinem gelicbten Neffen und Nach wichtigen Diensten , die immer gleicher Treue und unermüdcter Thäti Zie den leßteren an der Spiße Meiner Tinbruche eines an Zahl wird Jhnen die Mong1 wo Ich die Z

psangen Sie 1

ezu Felèmarschal

âter mit dem berul-igenden Bewußt- s unterlassen habe, was zum Wohle auf dieses Gefübl is au< Mel: Während Z<h im Be- an den Mann richten, Monarchie in ihrex vollen Integrität folger übergeben zu können, Jahrhundert mit gkeit dem Staate leisteten, haben tapferen Armeë siegreih vor den Für dies: Thaten Ín dem Augenbli>e, träftigere Hände lege, em-

en, will Fch noch ein Wort Sie durh mehr als ein halbes

überlegenen Feindes befreit. chie ewig verbunden bleiben, gel der Regierung in jüngere, 10h meinen wiederholten tiefen Olmüt, 20, November 1848. Ferdinand,“ Teldmarscdall Graf Radetz aiser, Meinem erhabenen welches Jch ‘bisher nech in keiner W erprobten Kr

„Mein lieber 5 Majestät dem K Oheim, mit einem eise zu rechtfertigen äfte den'Rath und den er des Staates, und 1m dieser Ueberzeugung wende Jch r vit lauger Zeit unter Zhrer L baben Mir in Zhnen den geliebten geehrten als Muster aller deren Treue Sie Sie werden Mein Ersuchen um unterstüßen und ihnen die welhem Meine innige Zu- , Jch lade Sie als Ehrenmann cin, Mir Zch brauche Jhren

Vertrguen beehrt, vermochte, rufen Méine noch nit stand dex erfahrenen und wohlverdienten Männ sen zähle Jh Sie zu den Ersten, i von Mir vo gemachten Erfahrungen rer Meiner heroischen Armee gezeigt, einer Armee, der Sie ritterlihen Tugenden vorleu<ten, deren Geist Sie beleben, befestigen, deren Tapferkeit Sie erhöhen. die Anhänglichkeit Meiner tavyseren Werthschäßung ihres Verdienstes verbürgen, aus Mein lieber Graf,

neigung fließt. : | ‘Si freiem Wort beizustehen.

nit fester Gesinnung und

Nath und Jhre Thatkraft, Olmüz, 2, Dezember 1848,

g T C i

Franz Joseph.

Freiherr von ie Glä>wiinsche unsercs Hofes zur Thron=

na< Olmüß zu Er hat heute das

München, dazu bestimmt, d besteigung Sr. Maj. des Kaisers Franz Zeseph T, hin er übermorgen abgeben ‘tvird. in Staatsrath im außerordentlihen Die "wesenheit von Frauf{urt vertritt , der süngst den Charafter als Generalmajor erhalten Devollmächtigter Bayerns bei der Centralgewalt. Sv. Köuigl. Hobcit, Feldmarschall Prinz Karl vo seiner Reise nah Beriin wieder morgen die sämmtlichen

Auch hre Mojestät die Könutgin einahe einer Woche wieder bier.

überbriugen, 1 Defret jener Frnemti M 4 JIhrend seiner

u Bayer, wel= hierher zurüdge- hiesigen Garni= Therese befindet

0ratiteri 90 i

g. Ztg. enthält in dnutg, die einstweilioe Fort Ablauf der insteheuden

Le Ag, 4: Dez. ihrem heutigen Blatte nachstehende Veror erzebung der Steuern und Ubgaben nah Finanz= Periode botresfeud ;

„Friedri<h August, von Gottes Gnaden, Obschon Unscre eifrige Sor rischen Geseke von 1

König vou Sachsen 2c, et gewesen ist, die -dem proviso- gemäß zu veranstaltenden Wah- Beschleunigung zu den nâ<h Beendigung jener einzuberufenden Kammern t der auf das Jahr 1849 vorlegen zu lassen, so is toc<h mit vor Ablauf dec instehenden r nicht zu ermöglichen sein werde, gerung der regelmäßige G theilige Störung oder er Verfassungs-Urkunde, $. 1, Sämmtiliche dermalen be- 1, wie solche durch $8. 2und3des die vereins! dic stgestellt sind, wer «Ministerium wir Urkundlich haben

ge dahin gericht Iten vorigen Monats Landtags - Abgeordneten mit der zu bringen, Wir anch gemeint sud,

zu einem ordcutlichen Landtage Zusammentritte cin (Geseg wege! teuern und Abgaben )einlichfeit anzunehmen, Verabschiedung hicrübe eine deratige Verzö nd des Staatsl eide, exachten W

ablen aléêbald bei ih:em ersten

zu erhebenden S urößter Wah1sc Finanzveriode eine Damit vun durch Verwaltung u ÜUiterbrehung er zu nachfolgenden Bestimn stehende ordentli Finauzgesezes durch spätere

teres forterhob L dieser Berordnung beauf und, unter der Kon nister, mit Unserem Gegeben zu Dres

\aushaltes keine nach ir, auf Grund des $,88 d ungen Uns bewogen,

he Staats-Abgaben und Steuerr1 vom 20, Juni 1846 und, fo viel gescglihe Anordnungen fe Unser Finanz

dei bis auf Wei- ¡n Ausführung Wir dieselbe eig nhändig niglichen Siegel bedruden la den, am 18, Dezember 1848, Friedrich August, Herrmann Braun, Nobert Georgi. ust von Buttlar.“

Darmstadt, 20. Dez. ersten Kammer der Stände age:n den Antrag, die 4 Gebot stebendenMit= und do: Kudinäl;n ein einst-

“Dr, Alexander J Heinrich von der Pfor läuder, Aug

und bei Jn d:r S\8ung der am 15. Orzember s.llte Fre:ßerr von 8 erjaden, mit ailen ihr z

Martin Oberx-

(Darmst. Ztg.)

Staa!sdregterun; en, 1 | telu daßin zu wifeu, daß Pius [IX,

1414

weiliges Wut, eine verlängerte Residenz in Deutschland angeboten werde und die Einladung! in nativnalem Sinne von den geeigneten Behörden also an sie ergehe. Die wörtlihe Begründung des An- trags lautet:

Durch Zumuthungen und rangsale aller Art, die bis zum Mord in seinêr nächsten Um gingen, haben die Römer *den Papst, eínen der edelsten; wöhlw Fu, fr igsten Herren, die je die Tíare trugen, bewogen, sich hei ‘von R zu entferié#t und auf fremdêm Gebiet Sicherheit und SÓRE zu suchen. Es is augenscheinlih,-daß eine Restau- ration in der Fernèë egt, wenn es au<h ‘große Wahrscheinlichkeit für sich bat, daß diese Römer, nah Abfühlung politischer Leidenschaften, wieder zu sich selbst kommen werden, wie es so oft früher der Fall war. Der Auf- enthalt in der Ferue wird also voraussichtli< von Dauer sein, und es fragt sich im Juteresse der Religion des Christenthums , der Sittlich- keit, des europäischen Friedens und der Bequemlichkeit für das hohe Oberhaupt “der katholischen Kirhe und sein Kardinal - Kollegium, welche Ländschaft die geeignetste sein möge? Jch kann es nicht so ansehen, daß das gährende Jtalien Jtalien noch ohne irgend eine Lösung der schwebenden Fragen, das schi>liche, vielleicht das mögliche Land sei, Aber wel< ein audercs? Jch glaube Deutsch- land, aus starken Gründen , die i< hier andeuten werde. Vor- ‘erst ist es sehr glaublih ; daß die Politik - dahîn s<anen und eiser- süchtig dahin einwirken werde wegen der, troß veränderter Zeiten, noch immer so wésentlichen Konsequenzen, die sih daran knüpfen; und ih fann mich nicht entbrechen, an Jrland wesentlih zu denken. Daß aber nur katholisches Land dazu sc<i>ti< sei, fällt in die Augen. Und obgleich die Reformation großen esel ‘ind Mischung bei uns hevorgebracht, so sind doch noch geräumige Gebiete und Städte, wie Köln, Fulda, und besonders Würzburg und Bamberg mit ihren stattlihen Palästen essentiel, katholisch ge- blieben, Das Papstthum gehört -wesentlih zur katholischen Konfession, es ist sein starkes Bindungsmittel und seine Richtschnur, Als wir Deutsche im i6ten Jahrhundert gegen Mißbräuche und die Albernheiten des Ablaßkrams uns auflehnten, war etne Trennung keinesweges die Urabsicht Luther's und der ersten Neformatoren. Denn dieses Papstthum bleibt alles Widerspruchs ungeachtet eine der großen und höchst wohlthätigen Erscheinungen in der Weltgeschichte. Und spätere Auswüchse tadelnswerther Personen auf diesem Stuhle haben das nicht vernichte, Es war Hebel und Anker der Civilisation, deren wir in unserer ungewissen Zukunft gegenüber den Barrikaden vielfältig bedürfen werden. Bei dem Vortrag und der Dis- fussion in unserem gewöbßnlichen Weg werde ich noch tiefer in die staats- rechtliche Bewandtnif, eingehen. Hier will ih nux no< anführen, was mi persönlich bewegt, warum ic mich vor Anderen berufen glaube, dieses Wort zu nehmen. Vorerst ein tiefes ‘und sortgeseßtes Studium vaterläntischer Geschichte, wovon die Proben vorhanden sind und was mir so oft ähnliche Bewandtniß zeigte, Dann eben weil ih ein Protestant bin und unsere Ge- seße und Friedensshlüs}se uns auweisen, völlige Gleichheit und Religions- Frieden zu erstreben und zu bewahren. Endlich weil ich mich in neuerer Zeit zu einer eítfacen Ansprache an die deutsche Nation in religiöser Hinsicht bewogen gefühlt habe, um größere Eintracht und Annäherung zu erstreben, wovon ich“ das Gegenwärtige nur als Fortsezung betrachte, Uebrigens haben die ‘Stände dieses Landes seit ihrem Dasein mehr wie einmal in nüglichen Dingen den Ncihen angeführt. Und auf jeden Fall ist diesc Frage nicht aus der Luft gegriffen, sondern shwebend,“ 2:

Der Antrag wurde au den dritten Ausschuß zur Bericht-Erstat-= tung verwiesen,

Braunaschweig. Braunschweig, 19, Dez, (Hamb. C.) Gestern Ubénd sowohl als heute früh verfündete das Geläute aller Glo>en der Stadt die feierliche Eröffnung des Landtages. Die sämmtlichen Abgeordneten zogen gegen 10 Uhr in die Domwkirce, vor der sih die Volkswache aufgestellt hatte, und nahdem der Abt Müh= leuhof die Landtagspredigt gehalteu, von da dur ein von der Volfs- wache gedvildetes Spalier nah dem Slosse, w3 sie der Herzog em- pfing und folgende Tbronrede bielt :

„Meine Herren Abgeordneten! Bei dem Erwacben eines neuen Geistes für die Einigung Deutschlands habe Jch Mich demselben offen angeschlos- sen. Von den gemachten Verheißungen® sind einige der wichtigsten bereits erfüllt, Diese Versammlung selbst ‘ist eine neue Schöpfung jener Geseye. Ich erwarte, daß Jhre Be}|chlüsse wohlerworbene Rechte und verfassungs- mäßige oder geseßlich bestehende Vorschriften gewissenhaft achten werdem. Jch hofe, Sie werden die Zhnen gestellte Aufgabe würdig lösen, nicht der Um- sturz des Bestehenden, sondern dessen angemessene Umgestaltung is der cigent- lihe Beruf und das wahre Bedürfniß unserer Zeit, Sie werden Mich be- reit finden, in diesem Sinne an Mich gerichtete Anträge entgegenzunehmen. Eine geregelte, freie Entwi>elung und das fortscreit.nde Gedeihen der Wohlfahrt Aller is das stete Ziel Meiner Bestrebungen, Bei derselben rechne Jch auf Jhre kräftige Mitwirkung, zu welcher die nun beginnenden Verhandlungen Zhnen reiche Gelegenheit darbieten.“

Lübe>. Lübe>, 19, Dez. (H. C.) In der beute fo. tgeseß- ten Versammlung ter Bürgerschaft wurde, nachdem zuvor der vom Sinate zur Mitgenehmigung derselben vorgelegte Entwurf einer Bau- rdnung einer Kommissiou zur Ueberarbeitung und Einholung des Gutachtens einer auswärtigen follegialishen Ober - Baubehörde über- wiesen war , dos Budget für 1849, wie es vom Senate vorgelegt war, „genehmigt, Dasselbe weist in seiner jeßigen Gestalt eine Ein- nahme von 807,055 Mark na, während die muthmaßlichen Ausgg- ben auf 843,494 Mark gescäßt siud. Für die De>ung des demnach zu erwaiteuden Defiziis von 36,438 Mark i} das Finanz - Departe- neut zu Vorschlägen aufgefordert,

AMuslans.

Frankrei. National-Versa mmlung. Sihung vom 19, Dezember. “Präsident Marrait eröffnet die Sißung um 3 Uhr, aber die meisten Di putirten befinden si in der Abtheilung, wo die Auss-hüsse sür die organischen Geseße (Verantwortlibk-it des Prâäsi= denten u. \. w.) fouslituirt weden. Allmälig füllen h die Bänke. Lagrange nimmt oleih nad den: Protokoll das Wort, um die Ver- sammlung wiederholt mit deu Juni-Jufurgenten zu beschäftigen, Er sei gestern mißverstaut en worden; er habe uicht verlangt, daß man die Frage heute bebandle , sondern daß man sie überhaupt vor dem Antritt des neuen P-äsidenten erledige. Nit Herru Bonaparte, sonderu der Nationa! - Versammlung gezieme es, die Umnestie auszu- sprechen. Nicht jeuer, souderu die National-Versamulung habe diese Unglüdlichon auf die Pontons gewörfeu, ohne ivneu vorber ten Prozeß grmacht zu haben. Er sei au vou Louis Puilipp cingesperrt worden, aber er babe nit den vierten Theit der Leiden zu ertragen gehabt, wie die Juui- Gefangenen auf den Ponto.s und in den Forts von Paris, Die Republit dürfe nicht grausfamer als die Monarchie sein. Er empfange tägli< Briefe, die er der Versammlung vorlesen wolle, wen sie an den Martern der Verschifften zweisl*, (Nein, Nein! Zur Tagesorduung.) Champrans beaut:agt die vorläusig- Frage, damit den Beheiligungen der Versammlung durch Lagrange eins für allemal ein Ende gemacht werde. Larochejacquelin bemerkt, daß tie vorläufige Frage nur nah vorheriger Diskussion verlaugt werden fönne, Die Verjammlurg solle kurz und einfa Zur Tagesord- nuug schreiten, Dies: geschieht. Es folgt nun zunächst ein Antrag auf Erfällung gewisser Bedingungen bei Beainten- Beförderungen, Deslongrais beantragt nämlich, der Willkür dabei einen Damm aut seßen und bie Awtsbejörderungen gewissen Bedingungen zu unter=- werfen. Die Natur bieser Bedingungen führte er in einem Vor- schlage des Näheren aus. Da er Mitglied des Finanz - Ausshüsses ist, so- wünscht er seinen Vorschlag an diesen Ausschuß gewiesen, der auch. wirkli Miene machte, sich desselben zu bemächtigen. Vivien, der Minister der öffentlichen Arbeiteu, erklärte aber, daß sich der Fingnz=

Ausschuß in viele Dinge mische,

trüge vielmehr auf Ernennung eín welche den Deslongrais\{ sammlung stimmte dem Y eiter Kommission von Stoß von Bittschriften arrast erflärt {lie ag eintreffeu könnten.

die ihn gar nichts angi er Kommission dur ag 3n prüfen“ haben solle. i und wird in ihren üliedern schreiten.

hinzu, daß, wenn Herr ‘Lamartine \o tief gefallen is, dies deswegen geshah, weil er die Stimmen der Revolution und wir wünschen ihm dazu Glü>. Warum men der Gemäßigten, ßigten nit erhalten ? weil er Mitglied der Re

aire niht haben wollte, hat er aber die Stim- oder wenigstens einige Stimmen der Gemä- 24. Februar beigetragen hatte, gierung vom Februar gewesen war. neral Cavaignac? Warum hat er, troß seiner unbestreitbaren troß seiner persönlihen Tapferkeit uad troß seiner guten Gesinnungen, die Präsidentschaft nicht erhal- ten? Was fonnte man ihm vorwerfen ? E

reaus zu Eïnennung Hieräauf- wird aber Niemand Gehö hl-Protokolle nicht vor ird um 6 Uhr aufgehoben.

Weil er zu dem

troß seiner Mäßigung,

r hatte ja den 24. Februar

er hatte sogar den 23, Juni verhindert; er hatte

Paris, 19. Dez. hatte vielmehr Gutes gethan.

wie man glaubt, < fehlten nämlich heute Mittag

Die Profklamirun <on übermorgen stattfi noh die Protokolle von will die National-Vers seß berathen. hte von Gelüsteu nad t der Proklamirung Bonaparte?s, daß man dem neuen Präsidenten drei Mo m seine Pläne zu verwüiklicen. einshreiten wollte,

g des Präsidenten wird, aden tönen, funfzehn Departe= ammlung au vorher no< IÎn den Faubourgs erneu- Aufstands-Versuch Andererseits heißt nate Zeit zu lassen Es wie deun, daß l in welchem Fall die sihtige. Der National bes gen und uit zu gestatten, ?, ehe sie die organischen

niht gemat, also nihtê Böses gethan,

Grade mit der Partei der Gemäßigten verbunden; er war von Ei- eliebt und von Allen geachtet. denten erwählt worden ? l i öffentli leinung ihn doh als zu sehr mit dem 24. F-bruar ver- R E Sie hielt ihn für einen Guten unter den Schleh= ten, aber diese nur verhältnißmäßige Güte genügte nicht zu sciner Rechtfertigung vor dem Gerichte des Volkes. General Cavaignac war von den M nicht berufen seiner seibst wegen, ner Familie, wegen seiner Verbin Republikanern vor dem 24. Februar ihm bei der Masse des Voikes zun wegen berufen, _nid General Cavaignac hat si jedo, 1 persönliche Ansprüche auf die öffentliche A nicht huld an seinem Eintritt und aber er is dafür zu loben, daß er Leider fonnten jedo nit die füuf Mönate \<le<ter der GHewaltthat begonnen worde neral Cavaignac unterlag daher welches er beilen wollte,

jeß‘ge Abstimmung über die

Warum ist er

das Verantwortlichk Deôwegen, weil die

ern si< wieder Gerü bei Gelegenhei

nigen dieser Partei denn ui<t zum Prä

Willens sei, er etwa gegen! die Jtaliener pariser Demofratie sich sofort {wört heute alle Republikaner, sich zu ein daß man die National-Versamn: Gesebe volleudet babe, die werden von den Legitimisten in den De welcbe die Auflösung de Eine derselben lautet: Bürger Vertreter ! Euer Mandat is erfüllt. sichten gemäß erfülltet, Ihr meinen Stimmrecht“ zu unterwe: l-Versammlung verweilt, Eure Vollmacht und Wir laden Each daher ein, niederzulegen, ‘“ Vereinigung und der Rue Taitboutz Armand

Me: kwü: diges S bi- ännern des 24. Februar sondern wegrn der Vorgänge in sei- Und dies, was ihm bei den zum Verdienste gereihte, das gereichte 1 Vorwurf. Er war nicht seiner sel selöóst wegen zurüd>gewiesen, waltung führte,

zu erheben beab

lung aufs gar ni<t an partements zahlreihe Petitionen alional-Versammlung bean=- Volílsvertreter des betreffen- Wir ernannten Euch, um An uns is es

er ist ni{t seiner während er die Ver <tung erworben, niht {uld an seinem Ausèritt ; fünf Monate lang so regierte, wie < fünf Monate guter Verwaltung Verwaltung, welhe mit eiucm Tage ! waren, wicder gut machen, unter der Jmpopularität des Uebels, Wir haben damit angedeutet, was die Präsidentschaft im Betreff der Vergan-

veranstaltet,

den Departements.

eine Verfassunz zu m jeßt, zu prüfen, habt Euch von neuem dem all Jbr no< in der Nationa as erflären wir Euch hiermit

ob Jhr es unseren Ab er regierte.

tet Jhr d begeht eine Handlung der Usmpation, Bolksv9ertreter

bevorstehenden

mehrere Versuche eine Regierung der wurde von Hexrn

des Berges unterzeichnen. itgliedern des Cavaignacscen ünfstigeu Minister Louis Bonaparte?s be

so haben Personen, weiche in die Miz bemerft, es sche aus, als ob zwischen beiden rx Passy arbeite mit Herrn mit Herrn von Maleville , mit Her:n Drouyn de x auf das vertrauliste,

Seit dem 24. Februar Partei der Gemäßigt Der erste Versuch dazu provisorischen Regierung gemacht. daß er glaubte, die Macht Die Partei der artei des R-<is, aber ntcht die am seine Hartnäigfeit, mit dr exa‘s eine Harinä>igfkeit, w

so sauer es ihm werde, das Programm Bas das Verhältniß zwischen den Y Kabinets und den als die | zeichneten Männern betrifft, nisterien Zutritt haben, Parteien die beste H Trouvé = Chauvel, Vivien mit Herrn Lhuys und Louis Bonaparte foll Herrn B wärtigen Angelegenheiten, de ihn aber ausgeschlagen haben, d Präsidenten der Republik, Herren Lamartine, Bedeau das Gerücht, er beabsihtige Vaterland zu gestatten. ganz orgebenes Blatt, tritt bereits t inde sie mit der Ludwig Philipp's nicht einverstanden ist. bats äußert sich in einem längeren Louis Bonaparte’s Präsiden!\chaft : stimmung, welche eben für die Zukunft enthalten? heit. Wir kennen in der Geschichte keine dem Rubme erwiesen worden wäre funfzig Jahren, im Anfange des Einbildungekraft der Menschen Zeit schieuen die liber ren be‘aßen, und die der Gegenw

Gemäßigten zu bil von Lamartine uuter der Herr von Lamartine hatte befände si< nit auf der Gemäßigten war nah iÿm die Partei der Stäke. tirten Partei vereint zu bleiben Unglü> ausshlug, weil er d Goemäßigten verlor,

Schlechten in keiner an dem Bliß; das Land mißtraute Zuneigung zu dem Blige. des Herrn von Versuch nah dem

darin Unrecht, armonte herrs{ez; He Seite der Gem Herr Bastide

Herr Freslon mit Herrn Fallou; astide, dem jeßigen Minister der aus= s osten angetragen, dieser a er an èerc Brust leide. wolle der neue Präsident die und Bugeaud vorschlagen. den Bourbonen die bieher ein den Bonaparte?s adelird gegen Louis Bonap Wahl seiner Minister aus M

cl<he ihm zum Zuneizung der Partei der derholen, cr stehe mit den nr wieder B!itzableiter mit zuleßt do:þ dem Bligableiter und seiner eise scheiterte dur die Su.d u großem Nacbtheil der críte rtei der Gemäßigten und eine Der zweite solhe Versuch Er wurde noch welcher dur die , suchte seine Stütze publifaner vor dem nah dem 24, Fe-

Es hätte Zeit bedurft, um der wollte General Cavaignac Partei wäre Er beeilte dajer Aber er ersti>te diese Partei, als »aupt das Et aucgebrütet worden Aber, wie dem auch eine Partei der Gemäßigten und 1 bilden, zeigte no< flarer als der n suchen müsse, und den Weg, Er hat viel genüßt für den dritten Ver= So beurtheilen wir wenigstens die

adurh endlich die n Gesandtschafts Er mochte immerhin wie deren Verbindung, als Auf diese V amaitine und zu desse 24. Februar, eine Pa ierung der Gemäßigten zu bilden.

wurde unter dem General Cavai weiter gefüßrt als der erste, Juni-Tage von der exaltirten in einer Mittel-Partei 24. Februar und die bruar mit eir

Auch geht

Die Liberté,

ännern der Regierung Das Journal des Dés Ait kel folgendermaßen über as liegt in der großen Ab= für die Vergangenheit und zuerst auf die Verg größere Huldi , als dieses jeßige E jeßigen Jahrhunderts,

gnac unternommen, General Cavaignac, Partei getreunt war , welche die gemäßigten Re

jeßt beendet wirb, aufgetlärten Republikaner

iander verbinden sollte. eine solhe Partei zu bilden, sich diese Zeit nicht nehmen. schon gebildet, weil er den Kern d die Wahl für den Präsidenten. sie no< im Ei lag. sein? Es waren viele Verhältniss sein mag, dieser zweite. Versuch,

eine Regierung der Gemäßigten z1 welches man zu erreide

gung, welche rgebniß. Vor hallte in der Alleiu seit dieser seit dreißig Jah=- seu Namen von cbiet der Geschichte oder ubten, er lebe nur no<

Aber in dieser sie hat die Wahl 1, welcher ihn jeßt < für ibnz und die« ber seinem Namen kam aber Louis Unzufriedenheit, welche si seit aufgesammelt hatte, fanishe Partei is in Frauk= Vial, daß solches daß die Republ! Wir glauben dies vegen Holland's,

l ein Name wieder. alen Eimichtunge», welhe wir Gorm unjerer Verfassungen die

Würde über( „L e dagegen, art ausge\<lossen und in das G der Dichtfunst verwiesen zu haben, in der Erinnerung des Sage lag eine merkwürdige des jeßigen Präsidenten her trägt, war wenig bekannt; ser N1we an sih genügte.

Napoleon ferner zu Gute die in allen Gemüthern die republ:

Volkes wie erste das Ziel, welcher dahin führe. welcher jeßt beginnt. Präsidenschaft, daß sie Glü> habe. ein Versuch so wie die provisorische Regierung des Jakobinismus war, bungen des Herrn Ledru Roll:n nachgab; Fehren follten zu dem Jahre 1810, wie man uns zu dem Jahre 1793; wenu wir eine kaiÿerliche sollten, wie wir eine revolutionaire Ärchäologie wäre unser Widerwille gegen die Bonaparte gerechtfertigt. fen dies, eine Regierung erhalten werden, wie und unseren Sitten entspricht ; wenn die Präsidenten

eine Sage. Lebenekrast; denn beigeführt, Der Man der Name allein spra

Weun die Präsidentschaft Louis Napoleon?s werden sollte zu einer Restauration d:s Kais ein Versu einer Restauration )e Regierung den Cinge- wieder zuüd>< zurüc>füßren wollte Archäologie versuchen versucht haben; dann Kandidatur Wenn wir aber dagegen, und ie unserer Zeit er Bemäßigten ihre Stärke

zehn Monaten fann es jeßt mehr leugnen, reih gescheitert, Es is dies das zweite Wir sind sebr geneigt, zu glauben,

form is, welche ihre Vorzüge besitzt nua’s und Venedig's, der Vereinigten Staaten von Amerika; glauben wegen Frankreichs, immer der Republik geschadet. noch zumachen, undes ist offenb als mit den R: publikfanern vor dem 24 verstehen nur, die Sache zu verderben.

friedenheit inehr den Menschen als den Ve weil wir glauben, daß Frankrei größ ierung als etne s{<öne Constitution

schen viel dazu geth

als“ die provisori

F eine Verfassungs=- wegen Ge- wegen der Schweiz, wir können es nicht en die Republikaner also in unserem Lande eren Menschen machen .+ Fetruar, denn diese Wir schreiben diese Unzu= rfassungs- Einrichtungen zu, Werth darauf legt, eine zu haben. Seit zehn Mo= an, um Frankrei zu er- rsten fünf Monaten schien Mühe zu geben, sih verhaßt inên großen Feh- und das Ergebniß eines hungsazt nicht populair Art der Ausübung ihrer Ge= Aber weit entfernt davon, Sie führte die Ge-

Jn Frankrei hab Die Erfahrung ist ar, daß man sie mit and

glü>lichsten moralischen und materiellen Folgru gebr werden wir uns mit Freubin mit der welche wir immer vertheidi rwoir nah dem Maße unserer Einsicht und ner vertheidigen werden,“ Vice-Admiral Baudin,

Mittelmeer, is zum Großkre enthält der Moniteur noch me rine-Offiziere und füllt drei Spa gesammten Seewesen, diese Beförderungen tistisher Journale: nister-Raths eine Be er die Unterschrift des See -

gemäßigten und konser und elche

Partei verbinden, unsercr Vorsicht auc) fer-

naten haben aber die Me zürnen und zu verwunden. Vorzüglich in den e die Regicrung des 24. Februar #< ordentlich und unmöglich zu machen. Sie war das Werk einer Minoritä sie nun dur ihre Ente ätte sie si<h dur die

Befehlshaber der französt\chen Flotte im enlegion ernannt, hrere Ordens-Verleibßun Pe:sonal-Beförderungeu im heute in Bezug auf g von Eimeden bonapar- daß der Präsident des M;- <t vornahm, für welche erzwingen founte,

Diese Negierun uz der Ehr

gen an Ma= Handstreics. sein konnte, so h walt populair ma<hcn müssen, die Populorität in deur revolutionairen Geiste, sells<aft zur Zerstörung aller gesell“ Bürger= Feste. rufen wurde, über diese verderb;i ses unmoralis<he Gebahren ihr ihre Meinung

Dasselbe Bl folgende Beantwortun „Ss is sehr wahr, förderung in der Se Miuisters nit Erhebung des Schiffs - Ca Diese Beförde des Auêwärtigen ge Promotion stitutionnel) spricht, scheint , so wurde dieselbe e legt, der sih beeilte, Herrn Marine-Ministers

Die italienische geitern Abend hier ein. zusammenhängen,

Pierre Vinçird, der Vice- boarg, hat si< Krankheits halbe

Von Louis Blane liegt ein Revolution im Luxembourg

Großbritani Heute fand: im Ober des Parlaments bis

att bringt

haftlihen Ordnung, wie z Tage, wo die Gesellschaft be- hen Träumereien und über die= hat ste denn

ist dies die e Meinung zu sagen, mit Enutschiedenbe t Gruht der jeßigen Abstimmung über die eine Protestation gegen die Regierung der uur, wie das Land tieje zurüd>stößt, Herrn von Lamartine, Welcher Sturz Herrn von Lamartine aufrichtig; ab Uurect getroffen werde, tigkeit von Jedem nah dem Maße fordert Wem war mehr gegeben als Herrn von Macht, Butes zu thun? Die alte amartine hegen, wird ihn jedo< in immer gegen dcn Widerwillen und. gegen den

digen, welhen uns sein politisches

gengezeihnet werden müs Präsidentschaft. Minorität. üigen, welche den 24, Februar herbei e do< nur Herrn Ledru Rollin und ! Welche Sühne! Wir bekl er wir fiuden nicht, daß er mit daß die göttliche Gered- , wie ihm gegeben is. Lamartine? Wer hatte mehr g, welche wir füe

utiserem Herzen Schmerz verthei Verfahren eingeflößt hat. Denn Herr v%on tine sleht bei der Abstimmung über den Präsidenten Stimmen no< unter Herrn Ledru Rollin, Aber f

und welche i rst heute dem der schnellen und zu entsprechen,“ Bacchiochi , Ihre Reise Präsident der Delegirten des Luxem zurückziehen müssen.

e neue Broschüre “, im Buchhaudel aus.

m heutigen Moniteur er- eus- Präsidenten vorges freiwilligen Juitiative des

Couseils-P

geborne Bonaparte , traf

wenn es wahr ist, foll mit den Ereignissen in Rom

Bewunderun

Herrn von L Die Februar-

en vnd Zrlaud. hause die Förm!ihkeit der

an Zahl dex zum 1, Februar nähsten Jahres,

4 M A s Prorogiruy ügen wir nur glei girung

zu welchem

1415

Termin es für bie regelmäßige Erledigung der Gesthäfte in ordent- liher Session einberufen is, dur die Köntglichen Kommissarien Lords Campbell, Longdale und Lord-Kanzler statt,

Der heutige Globe bemerft, man werde gewiß mit dex Be- stimmung des Parlamentê-Mitgliedes Verrn Baínes zum Nawfolger des verstorbenen Charles Buller als Vorstand dés Arwmengesehy - Kol- legiums allgemein zufrieden sein, da derselbe alle Eigenschaften besize, die in zu jenem Amte vorzüglich befähigten, er habe cine unabhän= gige Stellung, habe feine aristofratis<en Familienverbintungen, sei ein ausgezeichneter Rechtsgelehrter und Sathwalter und Sein Mann von liberalen Gesinnungen.

Das Uebungs - Geschwader uuter Admiral Napier, welches seit einiger Zeit bei Portömouth lag, i wieder in See gegangen.

Die Times erinuert an die Broschüre über die Politif und die Verwaltung Napoleons, welche Louis Bonaparte vor der Expedition nah Boulogne herausgegeben. Er nenne dan die Napoleonische D9nastie die einzige, welwe im Herzen des französischen Volkes wur= zele, weil sie aus feiner Mitte hervorgegangen und ‘also eine wabr- h2ft demokratische seiz au< habe das Volk sh nie gegen sie aufge- lehnt, fendern sie sei von dem verbündeten Europa gestürzt wurden. Sie habe ihre Wurzeln ferner nit in einer cinzeluen Partei, wie tie Bourboueu, die sich auf die Ueberreste der alten Aristokratie, und die Or- leans, die sich auf die oberen und mittleren Klassen gefiüßt, sondern in der Masse des Volks, und zwar auf dem Lande no< mebr als in den Städten, was auch die gegenwärtige Wahl bewiesen habe. Die Times hofft, daß Louis Bonaparte noh dieselbe, dem Frieden günstige Ge- sinnung habe, wel<he er in diesem Buche darlege, und bezeichn t die Friedenspolitif als die einzige mit seiner neuen Stellung vet= träglie. Da er kriegerischen Thaten nichts verdanke und nicht eíu- inal Militair sei, sagt das englische Blatt, so wäre es ein ungeheu=- rer Jrrthum von igm, wenn. er das Land in Krieg stürzen wollte. Das Volf würde ba!d murren über Opfer, welche es mit seinem Gelde und seinem Blute bezahlen müsse; die Wiederherfellung eines gedeihlihen Zustaudes würde auf unbestimmte Zeit hinauagerüt, und der erste siegreihe Geuecal wäre ein Gefährliher N:benbuhler für einen Mann, dessen Amt uud dessen Unkenntniß mit mil:tairisen Dingen ihm nit gestätte, deu Oberbefehl über die friegführende Ar= mee zu übernehmen. Die Times hofft daher, daß Louis Bonaparte aus Neigung und aus Politik sich der Erhaltung der Ordnung und des Friedens widmen werde. E

Ein Blatt von Manchester fündigt für den 4. Januar: in der dortigen Freihandelshalle eine große Versammiung an, welcher Cob- den, Biught und Gibfon beiwohnen dürften und worin die wichtigsten GFrageu parlamentarisher und finanzieller Reform erörtert werden sollen, Mau will si< über eineu Operationéplan verständigen, der besonders die allgemeiue Registrirung der Wähler betref toll.

Vor den Asjisen zu Liverpool is gegen den Chartittea Radclif aus Aalaß der Ermordung des Konstabiers Biight das Tot gesprochen worden, obgleih die Iumy ihn, weil Bright 1 seine Hand gefallen sei, der Gnade empfohlen hatte.

In Dublin wurde am 135ten uud l6ten vor der betreffe Gerihts-Kommission der Staats - Prozeß gegeu Duff9 vert und zum Schusse gebracht, die Urtheilcsprehung jcto< guf

verschoben,

Dánemark. Kopenhagen, 10, Dez. (Alt. Merk.) Jn der heutigen Neichsversammlung legte der Gtnanzminister seine von dem Könige genehinigten neuen Vorschläge zur Ve>ung der Ausgaben vor, welche die Fortseßung des Krieges irn Jahre 1849 nothwendig machen wird. Diese Ausgaben werden na< seinem An- schlage ein Defizit von über 9 Millionea verursachen, wenn aber das leßte Drittel ver ausgestellten Kreditsheine im Dezember 1849, statt im Juni 1850 eingelöst wird, welches eine Mehrausgab: von 700,00 Rbthlr, veranlassen würde, so würde das Defizit über 10 Mill, oder in runder Summe 11 Miltiionen betragen. Zur De>ung dieses Defizits schlägt der Minister nun vor ; 1) Aufnayme ciner Staato- anleihe im Auslande vou 7 Millionen ; 2) Ausferiizung neuer Kre= ditscheine für den Belauf von 4 Millionen, welbe indessen erst beginnt, nahdem die jeßt zirkalirenden im Dezember 1849 oder spätestens im Januar 1550 eingelöst worden sind. Die Kredit- scheine sollen dur eine über drci Termine in 1850 und 1851 ver- theilte Kriegssteuer gede>t werden. Jn Betreff deeser KricoEfst uer soll dem ersten ordentlichen Reichêtage eine Verordnung vorgelegt werden. Der Premier-Minister erbob #5 h:erauf und be- merkte, daß die Schwierigkeiten, die ibn verbindert bâtten, au eine ausländische Anleihe zu denken, 1s er mit seinem Vorswlag aufge- treten sei, jeßt gehoben sbienen, und daß er daber diefen Vorschlag seinem eigenen vorziehe. Die Versammlung sien diese Meinung zu theilen. Der Antrag wurde mit großer Majorität an das bereits niedergeseßte Finanz-Comité v.rw:esen, und wrd also wahrscheinlich gleih nah Neujahr zur Verhandlung kommen. In der Sißung vom lten fragte H. P. Hausen die Regierung, w-lchen- Ei, fluß die Ereiguisse im Juni auf den westindischen Jnseln auf die dortigen Zu=- stände, und nramentli< auf den Werth des Eigenthums gevabt haben. Dex Finanz=Ministrer theite zur Beautwortunzg dieser Frage einen Königlichen offenen Brief vom 22. September d. J. mit, der dem nah Westindien abgesandten Regierungs-Kommissar m toegeben sei. Ju diesem ofeuen Bricfe bestätigt der König die Emancipation, giebt siine Unzufriedenheit mit deu vorgefallenen Unordnungen zu erfennen und ermächtigt den Etatsrath P. Hansen, die Verhältnisse dur< provisorische Bestimmungen zu ordnen. Der Mun ster fügte hinzu, daß jene Ereiguisse allerdings einen wesentlihen Einfluß auf den Wohlstand der Juseln haben würden, daß aber nach den weni- gen seitdem eingegangenen Nachrichten der Zustand auf denselben viel besser zu sein scheine, als man? glauben sollte. Die Production habe nicht aufgehört, und die Hoffnungen sür die Zukunft der Jus:ln seien in Eurcpa so wenig geschwächt, daß die Pflanzer daselbst kürzlich Geldvorschüsse hätten erbalten können. Wegen der vermebrten Nuc= gaben für das Militair könne man auf feine Einnahme’ von den Ju- seln im Jahre 1849 rechnen, sondern werde sich wadrscheinlih auf Zuschuß gefaßt machen müssen. Eine audere Jutezpellation galt der oft erwähnten Webrpflichts - Verhandlung vom 23. September d. J. J. R. Jacobsen (von Thorseng) fragte nämli, ob die= selbe cleihzeitig mit den dur {Cirkular vom Lten d. M. festgesctz- ten Sessionen in Kraft treten werde? Der Justiz-Minister aut= wortete, die Regïerung werde nicht die Verordnung vom 23, Sep- tember in Kraft seten, fo lange dieselbe mit dem neuen Wehi1pflichta- Gesetze der Versammlung zur Berathung vorliege, soba!d diese aber geschlossen sei, werde die angekündigte Ausschreibung in Uchbereinstim- mung mit den gefaßten Beschlüssen zur Ausführung kommen. Es ist zu bemerken, daß das: behufs Prüfung der Verordnung niedergeseßte Comité bereits ein Bedenken darüber abgegeben hat, und daß sich von 15 Mitgliedern derselben 7 für die Aufhebung der Verordnung erklärt haben,

Die bekannte shwedishe Schriftstellerin Friderike Bremer ist hier angekommen,

‘Schweiz. Basel, 17. Dez. (B. Z.) Seit gestern befin- den sih Herr Dr. Robe:t Steiger und Freiderr von Marscall, ba- disher Gesandter in der Swweiz, wieder hier, wie mau glaubt, zur Verhandlung über die Slüchtlingseangelegenheit,

17. Dez. (Freib. wenfels, Neff und T aarenzug betheiligt und in lete aus dem Gebiete der Erdgenos= daß in den lezten n Basel-Länd und ihre bisberigen Aufent-

Von der S Thatsache können die si als

senschaft a

<weizergränze, wir anfúhren, daß hrer beim zweiten Freis( fgehalten haben, sind; ferner vern

wcle si< in den Kautone fgehalten hatten,

Dornach au usgewiesen Tagen die Slüdtlinge, Aargau an der halteorte verlasse

Italien. proviscrische von Rom, de!

ebmen wir,

Gränze au

Rom, 11. De gierung ist profla enator von Bologna und apst is von’ seinem welili ng dieser Beschlüsse dur ielt der Minister Sterbi tie Beschlüsse vorl {hof der Kirche n

3- (National Savoisien.) De mirt. Sie besteht aus dem Senator dem Gonfaloniere von chen Throne als abgeseßt < den Anusshrß der Des i eine Rede an das Vot, as und erklärte, daß der ah Rom zurü Prälaten sci der Z sen Beschlüss Nufe: „Tod dem sche Republit ! ‘/

National Savoisien.) atenhaupt Gioberti

iofratis<e Ministeriu Conseils-Pr

putirteu-Kammer h in weer er ifin zwar als erster Bi ollen seinen Kardi: weigert, Das Volk jpzudz g dur< die Straßen mit dem Es lebe die italieni

d>f-hren türfe, aber ugang na< Îom vers fall zu und Papste! Tod dcn

en seinen Bei

Turin, 15. Dez. ( hat das vön dem Demokr Das neue den 1) Gioberti, Justiz; 3) Rata öffentliche Arbeiten au und Handel ; 7) Bixio (Bru gleihen Namens),

Karl Albert gebldete Ministerium n besteht aus folgen= e Portefevill-; Finanzen; 5) ocapa, A>:r= ariser M'nisicrs

den Personen: äsident , ohn Juneres; 4) Ricci, 6) Durini oder Pal- der des desiznirten p 8) La Marmora be

Mounteczimoio,

Parma, 9. Dez, niers sind im Begriff, üb brüde zu shlagen, aun erleichtern bis Ptanaro in Bewe

(Genucs. Zt er den Po m die den Eintritt cines soll, das si

g.) Zweihundert Ponto1:- unserer Näte cÂí österreichischen Coryps von gegen Boiogna oter selbst

ne Swifs=

Geifuüä, 11.. Dez der Befreiung Genua?s von während des Erbfolge cen Gepränges statt, Beriauf von 101 Jah im verflossenen Jahr, durbsivtiger Vorwand zu n Demonstrationen.

Gestern, als an dem 102ten der feindlich frieges, fand hier cine womit dieser Tag im ren zum erstenm so war auch

Jadhreétage österreihi'<en | Wiederholunz des festl’s vergangenen Ja al gefeiert worden, as Ganze nur ein ¿u euen Volfsversammlupy Während im vorigen Jahre und Geswle<ter ungemein zah meist nur Bürgergarden uno ujif und Gesang begleiteten den ¿ge von Fahnen war taum

ige und politischen Zheiluabme [lrei<h war, Proletarier der Proze Zug auch tieemal, und die zahls geringer ais damals, verschicden.

| veisbwunden , |oestera die von Viva l’Italia unita, Viva il Popolo Sovrano! etc. öffentlihe Anschlagszettel Nude und besonders zur E

Viva la Costituente Ttäliana! rgermeister dur der Oreuung und Sthreien ermahnt der Rüdcfehr des lichen Personer, bme des Marquis bereits zurü>gezogen hatten. Viva la giovine Repubblica il Principa.

Obgleich der zur Aufrechthaltung

uthatung von lautem ganz ausgelasscn wild e wenigen ovrigfkeit

Zuges in die Stadt, nachdem di nommen, si< mit Ausna

die an demselben Theil ge Genera!s der Bürgergarden, Viva la Costituente Italiana! di Roma! Abass0 l’Aristocrazia! gleiden mehr

Popóòlo Sox Morte al Ministero Pinell erswhallen dur alle Straßen. Menschen war sehr groß. Der Vorabend Gegen 8 Uyr Abends jedoch füllten sich die losen Massen von wilden Schreiern , nah dem Gouvernementshaguse erfullten die Lüfte, doch Abasso Pinne

Zulauf der zicmiih rubig, E Straßen mit zah! die sich u»ter wildem Get Alle nur deufb der Nefiain von flüssiger war, als gen feine Denissicn geführt hat, vernementê- Intendanten die Ehre dieses Be= zugleih aber q:

den eine Volkes

stets wiederfebre! welches um so über <on vor zehu T geschäfte nur interimist ernannt worden ift.

li! ein Geschrei, di:ser geahtete Staatemaun \ eingereidt und die Staats bis sein Nachfolger hause augelangt, rief die tobende Y heraus, weicher jedo si< wentg b sucbes anzunehmen. der General der Bürgergaiden, Deputation zur Stelle geschaft h crschien, erhob sich teudanten, welher “endli au einem fragte, wer da sei? Der Marquis P ih nicht“, ersholl es von obn. erwiederte Paretoz „eun?

Vor tem Gou ¿enge den Generai - ereit zeigte, Das ‘Militair eilte herbei; Marquis Pareto atte, Sobald dieser '\hrei nah dez ersbien und

wieder ein unbändiges Gi

offenen Fenster areto! war die Lntwort. „Der General der Bür ih no< wenige“, ersol der Jutendant ahr des Lebens aus sogleich cine Estaff daß das Velk von Genua den il“, shrie man nun dem

gergarî en‘“,

versammelten einander zu bcs eite nc< Turin

e die We'‘sung, sih auf Gef ir wollen, daß Jhr seudet und den König wissen Ministe: Pinelli nicht länger dulden w Wünsche des Volks stets Beachtung finden wi Urt, sie vorzutragen, nit gese mals ei fute, si

irden, daß jedo dicse ih sei, und indem er das V vom F:uster zurü>. Der 30g si< mit Noth ins jallone herab, f s{i>en nelle.

zu zerstreuen, zog er si umult wuhs mit jedem Aug: nbli>, Opernhaus zurü> und versprach vom soglei< cine Esta gab er den Befehl, Generalmarsch shiagen zu [l rief wüthend: Zu den Waffen! Etwa zwan auf den gedrängten Haufen ein und säbeltez mehrere Judividuen leit verwundet wildem Geheul und engsten Gassen. versammelt,

mit Haden,

tte nad Turin Zu gleider Zeit zig Carabiniere en rets und links, webci und einige arretirt wu rei floh das Volk iu die gergarden waren in wenigen J Männer und

Mord- und Zetergesh Gegen 2000 Bür

ssern bewo ffuet,

bald folgten alle Gon Truppen rü>ten p!üglich unter dem Volke. und BVürger- en so mebrere von 8000 Maun daß es am gerathze1sten hnungen zu bewe»

an, Sturm zu läuten ; Gegen achttausend Mann Verrath! Verrath! erscholl es

Barrifaden ! riefen tausende von Stimm garden standen bald ü Stunden lang, bis endli die moralische Gewalt die 2000 Bürgergarden überzeugt hatte, sei, das Volk zur ruhigen Heimkehr in gen, was au<h no< vor Mitternacht

ist die Stadt in gewöhnlicher Regsamk zwar die Wiederholung dieses Schausp:eles i säßen angesagt, do glauben Wenige daran, da es bekannt t, ein Kniffff dieser Straßentaktik darin besteht, dur cinen warteten großen Tumult das Militair zur Stelle zu ruf? so lange als möglih, und zwar \<einbar ganz unnüß roi schr beshwerlihen ärgerlihen Dienst auszuseße?, um

delle Vigne fing der Stadt,

einander gegenüber und blieb

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