1848 / 236 p. 5 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1448

| in welhem nur 214 Meilen im Betrieb waren, wurden befördert : 592,289 Personen und 498,379 Ctr. 98 Pfd. Güter, für eine Ein- nahme von 512,883 Fl. 54 Kr.

Die durhschnittlihen Verhältnisse pro Monat und Meile in den

ihen Dienste, ohne Gehalt unter Allergnädigster Anerkennung | oben angegebenen Zeiträumen der legten „vier Jahre gestalten si ordentlichen Dienste, oh folgendermaßen: im Jahre 1845 wurden bei 212 Meilen Bahnlänge

j j n Dienste zu ernennen.“

G Is gan D befördert: 4586 Personen und 3816 Ctr. 93 Pfd. Güter, die Ein- 5 nahme betrug 3974 Fl. 55 Kr.; im Jahre 1846, bei 303 Meilen i Bahnlänge, wurden befördert : 5589 Personen und 4682 Ctr. 2 Pfd. Ausland. Güter, die Einnahme betrug 4481 Fl. 4 Kr.; im Jahre 1847, bei derselben Bahnlänge von 30% Meilen, wurden befördert : 5497 Per- Nußland und Polen. St. Petersburg, 17. Dez. Jn | sonen und 7285 Ctr. 52 Pfd. Güter, die Einnahme betrug 5114 Fl. Veranlassung der Vakanz, welche für das Erzbisthum Warschau ein- | 12 Kr., und im Jahre 1848, bei einer Bahnlänge von 3- x Meilen, getreten ist, sind ernannt worden: der Erzbischof voa Podolien, Ar- wurden befördert 4916 Personen und 3917 Ctr, 81 Psd. Güter, di- seni, zum Erzbischof von Warschau und Nowogeorgiewsk und zum | eine Einnahme von 3677 Fl. 40 Kr. einbrahten. Der Zeitraum des Archimandriten des potschajew=-uspenskishen Klosters, indem ihm zu- Jahres 1846 zeigt sona den größten Personenverkehr, dagegen der gleich die Verwaltung der wolhynischen Eparchie übertragen ist; der | im Jahre 1847 den stärksten Güterverkehr und Einnabme. Hirschber An den großen Haufen der Dankenden reihen si< au die Be- Bischof von Charkoff, Jelpidifor, zum Bischof von Podolien und Die erste Stre>e der badishen Bahnen, von Mannheim nach Sea R wohner der Landgemeinde Mebkausen, und um so wärmer ist dieser Brazlaw; der Vikar der pskoffshen Eparchie, Bischof von Riga, Fi- | Karlsruhe, wurde am 12, April 1840 dem Verkehr eröffnet und von Gl s unser Dank, da wir von der Gnade Gottes erwarten, daß der ge- laret, zum E hof pa und S der mee ars der ent da ab bis ult. Dezember desselben Jahres befördert 63,283 Perso- Nei \chehene Shritt die ges{wunde!:e Ruhe und Ordnung ‘wiederherstelle

{hen Eparchie, Bischof von Kauen, Platon, zum Vikar der pskow=- 1d ¿ 1

hen Eparhie und Bischof von Riga.

1455 a M .Aê 237. Zweite Beilage zum Preußischen Staats-Anzeiger. Donnerstag d. 28. Dez.

2, Brandenburg e... 000. I L T3 18 E Sar A E n D a 2 i: B EZE s S ¿Z i E: A - Ld N E - - ——

S E eel N S glü>lichen Räthen der Krone, denen es vorbehalten scheint, Ordnung

L R A Q N Allerdurhlauhtigster, + Bnboberg d; d. W, e. .ies Großmäctigster König ! und Freiheit in unserem lieben Vaterlande zu vers<wistern. | i Höxter, den 12. Dezember 1848.

iere ira traiiran Allergnädigster König und Herr! mbe . j

Stralsund „................. Ew. Königliche Majestät haben dur< die Allerhöchste Verord- Der constitutionelle Bürger - Verein,

En L E nung vom S5ten d. M, die zur ce E berufene S u 105 Unterschriften. tolpe sammlung zu unserer größten Freude aufgelöst und zuglei<h dem É es 2 aben fer-

Breslau Lande unier demselben Datum eine sehr befriedigende Verfassung ge | Zte as. M Adresse h f

Grünberg geben. Der hoffnungslose Zustand der National - Versammlung, ihre in der Gemeinde Driburg... 1

E , innere Spaltung und das stete Widerstreben des größten Theiles der- Godeldrim . i

Liegniß selben bewogen Ew, Majestät zu diesem Schritte, und lauten Jubel Hembsen.

Görliß / erwedte derselbe. 5

ber Allergnädigst bewogen gefunden, den bisherigen Staats- Daten des een Freiherrn von Lerchenfeld, auf sein wiederhol- tes Ansuchen von diesem Amte, so wie von dem eines Staatsraths im ordentlichen Dienste zu entheben und zum Staatsrath im außer=-

2... 00000.

nung und Gesezlichkeit in Jhrer Stadt Lea egN In diesem Sinne, vo welchem , mit geringen Ausnahmen, die Bevölkerun der Monarchie beseelt ist, erfenne Jh die sicherste Bürgschaft für die constitntiouelle Freiheit, so toie für die baldige Wiederkehr der Ruhe und Ordnung in allen Theilen Meines Reiches.“ ¿ ;

Nach dieser Antwort richtete der Monar an die Deputation no< mehrere die gegenwärtigen Lokal-Verhältnisse ihrer Stadt und Umgegend betreffende Fragen, worauf sie entlassen wurde.

Der bisherige deutsche Reichs - Gesandte in London, Baron An- drian, hat in dem nahstehenden Shreiben an seine Wähler in Wiener- Neustadt sein politisches Glaubens - Bekenntniß hinsichtli< der bster- reichis<h-deutshen Frage niedergelegt :

Hochgeehrteste Herren! S

Jch glaube, daß es jezt, wo über das zukünftige Verhältniß Oefter- reichs zu Deutschland binnen wenig Wochen entschieden werden soll, an der Ovenhausen Zeit ist, Jhuen gegenüber meine Änsichten über dieses Verhältniß unum- Sicdéringen wunden auszusprechen _ i ;

Beller, Erkelen, Hinnen- __ Durch meine amtliche Stellung hier festgehalten, fonnte ih an den L E i Diskussionen feinen Antheil nehmen, welche über diese große Frage in der burg und Bellersen. …… « Zas: geführt worden sind und noch geführt werden, Diese Stellung Bökendorf oll mich ja do nicht hindern, gegen Sie, meine Herren, die Sie mich mit (Der Gemeinde-Rath, Namens der Zhrer Wahl beehrt haben, mih mit derselben Offenheit auszusprechen, mit Schnechtau u. Bödeken 52 der ih seit jeher meine Metnungen vor der Welt bekannt habe. Haarbrü> und Stable 58 Jh leugte nicht nus wg es nicht leugnen, daß ih als ade ‘a, Würagarf vor anem Anderen an dem Namen Oesterreich, an seinen tausendjährigen A Ee rgar}en Erinnerungen, an seiner glorreihen Geschichte hänge, und daß ich selbst Albaken und Drenke wenn ih es für möglich hielte, die Hand nicht vazu bieten könnte, diese Bent dR 4A Bande zu zerreißen und diesen ruhmvollen Namen zu verwischen, renkhausen und Rosse- Aber abgesehen von subjektiven Gefühlen, glaube ih, daß der falte born . Lee L EEL L NE d e s unbefangene Blick des Staatsmannes zu feinem anderen Resultate gelan- Uttbergen u. Amelunnen gen wird, Jch hege die feste Ueberzeugung, daß ein großes einiges Oester- Blaukenau u. Dalhausen reich im europäischen und besonders im deutschen Jnteresse unumgänglich Bru>hausen u. Wehrden nothwendig is und daß dieses Oesterreich nicht auf Einer voorherrschen- Tietelsen und Rothe. di Ne E auf der Gleichberehigung aller Nationalitäten Nes b ny vegründet sein müsse. De Netterg o. orn O theile aber auch nit, wenn ich ihn gleich begreifen tant, den Na- ins Löwendorf 48 tionalitäts\hwindel , welcher gegenwärtig durch die Welt geht; ich glaube, O A E P G daß auch dieses Prinzip einer feindseligen Marienmünster, Papen- ben wird,

r fein ( Exklusivität seine Zeit gehabt ha-

(C 1E d, uud daß man es einst einsehen wird, daß es noch höhere Bin- höfen und Vörden dungsmittel unter den Menschen giebt, als das einer gemeinsamen Sprache. Kollerbe>, Eilversen u. _Jn dem Theile von Europa, welcher Oesterreich heißt, wohnen die Aus- Brodenhorn läuser von sechs verschiedenen Nationalitäten [bunt dur einander, und nicht Altenbergen, Born und nur das Reich, soudern jede Provinz, ja beinahe jeden Kreis müßte man Oitenbau zerreißen, wenn man die einzelnen Nationalitäten sondern wollte. )ttenhausen L L e O E Bergheim, Oeynhausen Vie E des regenerirten Vesterreichs, die einzig natürliche, daher «I 1 S /L4 die eini «07 ed Nalitif Telhe 11! 1117 f 3 pi

t die einzig gere<hte Politif desselben, muß dahin gehen, bei vollkommener

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Fürstenau und Herstelle Beverungen

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erneue ! Mit tiefster Ehrfurcht verbleiben wir Ew. Majestät allerunterthänigste. (Folgen 200 Unterschristen.) Metkausen, im Kreise Düsseldorf, den 18. Dezember 1848,

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270 457 Person, Me E e R E SaRS O Leo ard S S und die hinwelkende Blüthe des Landes durch frishe Lebensfraft E P E ' 3 , +5 - ° fördert: 307,692 Personen, Gesammt-Einnahme 97,319 Fl. ; im Jahre Ratibor 1843 befördert 791,568 Personen, Gesammt-Einnahme 324,941 Fl. ; Magdeburg im Jahre 1844 befördert 1,450,257 Personen , Gesammt-Einnahme Stendal 888,164 Fl; im Jahre 1845 befördert 1,830,676 Personen, Ge- Halberstadt sammt-Einnahme 1,518,311 Fl.; im Jahre 1846 befördert 2,266,489 Nordhausen Personen, Gesammt - Einnahme 1,960,430 Fl.; im Jahre 1847 be- Mühlhausen fördert 2,363,555 Personen, Gesammt -= Einnahme 2,071,546 Fl, 18 Kr. Das Jahr 1847 übersteigt das Jahr 1846 an Perso- nen 97,066, an Gütern 479,635 Ctr. 81 Pfd. und an Gesammt- Einnahme 111,116 Fl. 48 Kr. Befördert wurden vom 12. April 1840 bis ult. 1847 Personen: 9,343,977, und die Gesammt - Ein- nahme betrug : 6,970,497 Fl. 48 Kr.z rechnet man hierzu die ersten aht Monate des Jahres 1848, so betragen die Personen 10,368,772 und die Gesammt - Einnahme 7,737,294 Fl. 45 Kr.

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Gemeinde)

Eisenbahn - Verkehr. Badische Staats-Eisenbahuen.

Die badischen Eisenbahnen , welche in den ersten se<8 Monaten des Jahres 1848 in einer Länge von 34% Meilen im Betrieb wa- ren, haben gegen denselben Zeitraum des vorhergehenden Jahres, in welhem nur 307 Meilen im Betrieb waren, einen bedeutenden Ausfall in ihren Einnahmen ergeben. Jn dem Jahre 1848 wurden in dem ersten Quartal befördert: 436,126 Personen und 402,400 Ctr. 18 Pfd, Güter; die Gesammt- Einnahmen betrugen 346,915 6l. 27 Kr.; in gleihem Zeitraum des Jahres 1847 wurden beför= dert: 387,443 Personen und 572,759 Ctr. 26 Pfd. Güter z die Gesammt-= Einnahme betrug : 372,949 Fl. 55 Kr. ; es wurden im Jahre 1848 gegen 1847 an Personen mehr befördert 48,683 Personen, dagegen weniger 170,359 Ctr. 8 Pfd. Güter, desgleichen weniger eingenommen 26,034 Fl. 28 Kr. Jn dem zweiten Quartal des Jahres 1848 wurden befördert 588,669 Personen und 415,122 Ctr. 66 Pfd. Güter, die Gesammteinnahme betrug 419,884 Fl. 30 Kr., in glei- hem Zeitraum des Jahres 1847 wurden dagegen befördert: 626,867 Personen und 771,420 Ctr. 78 Pfd. Güter, die Gesammteinnahme betrug 570,658 Fl. 55 Kr.; es hat sonach dieser Zeitraum des Jah- res 1848 gegen 1847 eine Minderfrequenz und Einnahme von

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Allerdurchlauctigster, Großmächtigster König! UAliergnädigster König und Herr!

Als Ew. Majestät vor drei Jahren unserem lieben Vaterlande, insbesondere Masuren, eine früher nie in folhem boben Maße er- zeigte Unterstüßung g?ädiast gewährten und auf Allerhöchstderoselben Hinreise in jene Landschaft dem evangelischen Geistlichen von hier huldvoll erlaubten, im Gate Laxdoyen desselben und der hiesigen aus mehr als dreitauseud Seelen bestehenden Kirchengemeinde ihre unge- heuchelte dankbaren Gesfnnungen für jene große Wohlthaten offen auszusprechen: da war aller Freude groß und unsere aufrichtigen Wünsche für das Wohl unferes milden Landesvaters erwärmten Aller Herzen.

Mit denselben Gesinnungen, mit Gesühlen der Ehrfurht und Liebe und mit dem größesten Danke begrüßten wir nun bie Nach- richt, die Ew. Königliche Majestät dem jeßt doppelt bedrängten und in unsäglicher Gefahr gestandeneu Vaterlande dur< die am sten d. Mis. verliehene Verfassung verkündigen zu lassen geruhten. Für Erreltung a: dieser Gefahr bringt Ew. Königlichen Majestät die

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Binden Paderborn Dortmund

Bit Elberfeld Düsseldorf Krefeld

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Markt: Berichte.

Preise der vier Haupt- Getraide - Arten in den für die preußishe Monarchie bedeutendsten Marfktstädten im Monat November 1848 nah einem monatlihen Durchschnitte in preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.

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Malmedy

. Trier Saarbrü

. Kreuznach

Simmern .,

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38,198 Personen und 351,198 Ctr. Güter und 190///7 Ol. 25 Nr. Die geringste Einnahme zeigt im Jahre 1848 der Monat Januar mit 89,048 Fl. 38 Kr, und die stärkste der Monat März mit 163,097 Fl, 49 Kr.z im Jahre 1847 zeigt die <wähste Einnahme ebenfalls der Monat Januar mit 96,847 Fl. 14 Kr. und die stärkste der Monat Mai mit 201,161 Fl. 47 Kr.; der Monat Mai im Jahrs 1848 brachte nur eine Einnahme von 148,521 Fl. 49 Kr. ein, was gegen denselben in dem Jahre 1847 weniger beträgt : 92,039 Fl. 58 Kr. Jn beiden Quartalen wurden zusammen beför=- dert, im Jahre 1848: 1,024,795 Personen und 817,522 Ctr. 84 Pfd, Güter mit einer Einnahme von 766,796 Fl. 57 Kr., und in dem Jahre 1847: 1,014,310 Personen, 1,344,180 Ctr, 4 Pfd. Gü- ter mit einer Einnahme von 943,608 Fl. 50 Kr.; es sind sonach pro 1848 mehr befördert: 10,485 Personen, dagegen weniger be= fördert : 526,657 Ctr. 20 Pfd. Güter, mit einer Minder-Einnahme von 176,811 Fl. 53 Kr. Jn dem ersten Semester des Jahres 1846, in welchem, gleih dem Jahre 1847, 307 Meilen im Betrieb waren, sind befördert: 1,031,306 Personen, 864,020 Ctr. Güter, für eine E.nnahme von 826,755 Fl.; in gleihem Zeitraume des Jahres 1845,

A4 47

Sekanntmachungen. [556] Subhastations-Patent.

Das dem Gutsbesißer von Zobeltiy gehörige, im Crossener Kreise der Neumark belegene Lehnguts-Vor- werk Grünewald, von der Neumärkischen Nitterschafts- Direction abgeschäßt auf 7026 Thlr, 14 Sgr. 5% Pf,, und mit Ausschluß der Mühlen-Nutzung auf 5178 Thlr, E 7 Sgr. 22 Pf., soll = M

am 20. März 1849, Vormittags 11 Uhr, 3) vor dem Deputirten, Ober-Landesgerichts-Aessor Thiem, im Jnstructionszimmer des Ober - Landesgerichts hier- selbs öffentlih verkauft werden,

Die Taxe und der neueste Hypothekenschein find in unserer Registratur einzusehen; die Kaufbedingungen werden im Termine bekannt gemacht werden, Zugleich werden alle etwanige unbekannte Agnaten und sonstige Real-Prätendenten hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche an das genannte Gut bei Vermeidung der Präklusion bis zu dem bezeichneten Termin bei uns anzumelden, Frankfurt a, d, O,, den 8, Juli 1848,

Erster Senat des Königl, Ober-Landesgerichts,

BUrMhar d,

[595 b]

A CBé Civure “u

lerscheine

\<häftsstunden bis. 4 Ubr in d

selben beizufügen,

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[626] Nothwendige Subhastation, (26H) Cöslin, den 31. August 1848.

Königl, Ober-Landesgericht, Erster Senat.

Das Rittergut Jezotv a., Lauenburgschen Kreises, aus den fombinirten Äntheilen a. bis 9d. bestehend, land- schaftlich abgeschäßt auf 20,798 Thlr, 19 Sgr. 10 Pf., soll im anberaumten Termine

am 20, April fut., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Kaufbedingungen sind ín unserem dritten Büreau einzusehen,

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[747] Vefanntmachung,

Eine zum Konkurse des Papier-Fabrikanten Johann Oechelhäuser bei Siegen gehörige Papier - Maschine welche bis jegt nit in Betrieb gewesen, und die völlig fertig ist, mit Stoff-Regulator, Knotenreiniger, Schneide Vorrichtung und Dampfkessel, steht zum Verkaufe. Die Walzenbreite beträgt 4 Fuß 6 Zoll, Der Construction nach steht die Maschine in der Mitte zwischen dem eng- lischen und deutschen Systeme, indem sie ein Paar Gautschwalzen, ein Paar Preßwalzen und 2 Troen- walzen von 3 Fuß Durchmesser hat, Kaufliebhaber A a p Pee Konkurs-Kurator wen- : en, der ihnen über die Kaufbedingungen - ri kunft geben wird, O, AROS N ia B

Siegen, den 13, Dezember 1848. Léa s ‘mom

Neukirch, Justiz-Kommissar,

Namen der Städte.

Weizen | Roggen | Gerste | Hafer

. Königsberg V, rur Tilsit een era, Rastenburg Neidenburg Danzig. . Elbing Konitz Graudenz Kulm

. Bromberg Fraustadt . Rawitsch 9. Kempen

Berlin-Potsdam-Magdeburger

Eisenbahn. Die Zinsenzahlüng auf

1) die 4proz. Berlin -Potsda-

mer Prioritäts-Actien,

z 2) unsere 4- und 5proz. Eisen-

bahn-Obligationen,

die gegen Magdeburg-Halberstädter Ei- senbahn-Actien ausgegebenen 25-Tha-

findet in unserer hiesigen Hauptkasse vom M Anla r G ab in den gewöhnlichen Ge-

jederzeit, so wie aufdemBer-

liner Bahnhofe in den Vormittagsstunden von 9

en Tagen vom 2, bis 15, Ja-

nuar l S att

Außerdem besorgt jede unserer Billet-Kassen die Ein- ziehung der Zinsen gegen Aushändigung der Coupons kostenfrei. Den cinzulösenden Coupons is einc mit der Unterschrift des Besißers zu versehende Designation der-

Dae Oiretioriui m

Dea mas

Berlin-Hamburger Eisenbahn.

Vom 1, Januar 1849 ab tvird

der Tarif auf unserer Bahn für solche

etraide- u. Oelsaamen-Trans-

Bap Orte, für welche keine bestimmte Lie- E EYferzeit in Anspruch genommen wird und ht elche wenigstens 5 Stationsstre>en nn- serer Bahn durchlaufen , rung vom Abgangs- bis zum Bestimmungsorte minde- stens dur 4 Stationspunkte passiren, um 1 Pfennig pro Centner und Meile erx- maßilgt werden, wobei wir noch die Säke übernehmen, Bei denjenigen Transporten, für welche eine bestimmte Lieferzeit gesordert wird oder welche kürzere Bahnstrecken durchlaufen, bleibt der gewöhnliche Tarif bestehen, Berlin und Hamburg, am 16, Dezember 1848,

d. h, während der Beförde-

frachtfreie Rücksendung der leeren

ée Virêctioón

Di der Berlin - Hamburger Eisenbahn - Gesellschaft,

Köln - Mindener

15291 (Fifenbahn. Bom 15, Oktober ab tägliche Ab-

fahrten der Personenzüge

von Minden nach Deu 7 Uhr 30 Min, - im Anschluß an den ' j ns S treffenden Zug,

um 7 Uhr von Hannover ein-

Bs 955 05 7 | 21 | 2915 16 Z 674 | 301 | 48 | 174 65 , E ¿5 BA 94-2-

12 pes

() 70 4

er In au F ia 657; : 9- I 11 60 ¿

62 11 6-5 62-2 SUR A1

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von Minden nah Deuß 12 Uhr 15 Min. Vorm.

im Anschluß an den um 11 Uhr 15 Min. von Ber- lin, Dresden, Leipzig, Braunschweig, Bremen, Uelzen, Hildesheim und Hannover eintreffenden Zug.

Düsseldorf - Elberfelder

[597 b] Eisenbahn.

Dem Beschlusse der General - Ver- sammlung vom 30, Juni d. J. zufolge,

2 soll die für das Jahr 1847 bestimmte #4 Dividende von 44 Prozent von den Pri- U mitiv- oder Stamm-Actien mit den be-

2 willigten Zinsen hierLon vom 4. Juli d. J, ab am 8, Januar 1849 bezahlt werden, Leßtere betragen bis zu diesem Termin à 5 pCt, = 34 Ggr, folglich sind pro Actie an Dividende und Zinsen 4 Thlr, 18 Sgr. 6 Pf. (vier Thaler achtzehn Silbergroschen und ses Pfennige) zu empfangen,

Die Herren Actionaire oder sonstigen Jnhaber der am 2, Januar 1848 erfallenen Coupons werden daher eingeladen, legtbesagten Betrag bei den Bankhäusern Wilh. Cleff hier, von der Hepypdt-Kersten & Söhne in Elberfeld und Mendelssohn & Comp. in Berlin gegen Aushändigung der gedachten Coupons an dem $8. Januar 1849 zu erheben.

Zugleich is eine Anzahl Exemplare des Jahres-Be- richts pro 1847 bei den Herren Banquiers der Gesell- schaft zur Aushändigung an die Herren Actionaire nie-

M 1 sfeldorf, den 22, Dezember 1848, Ote Direction,

Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft.

Zinsenzahlung von privileg. Obl igationen. as Die Jnhaber von privilegirten Obli- gationen unserer Gesellschaft werden hier- g. dur< benachrichtigt, daß die am 2, J a- aMnuar k, J. verfallenden halb- Wiährigen Zinsen mit 5 Thlr. pr. Coupon der 4% und mít 34 Thlr, pr, Coupon der 33 % vom Verfalltage an bei uns selbst oder bei den Herren . D. Herstatt S. Oppenheim jr. & Co. Schaaffhausen {her Bank-Verein J. H, Stein Oeder & Co. in Aachen, S, Bleichröder in Berlin gegen Aushändigung der fälligen Zins-Coupons erho- en werden können. Köln, den 9, Dezember 1848. Die Direction der Rheinischen Eisenbahn - Gesellschaft, Hirte, Spez,-Direktor,

Mul is Fur tr

[574 b]

in Köln,

Durchschnitts - Preise

412 Pee gen Städte

0 Poien Stadte... 9 Brandenburgischen und Pom-= merschen Städte Schlesischen Städte .

8 Sächsischen Städte _4 Westsälischen Städte

14 Rheinischen Städte...

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Rheinische Eisenbahn- Gesellschaft. Zinsenzahlung von Prior.-Stamm-Actien,

Die Jnhaber von Prioritäts-Stamm- Actien werden hierdurch benachrichtigt,

Day Der am 2. Januar k, J. fallige A Zins-Coupon pr, 1848 mit 10 Thlr. pr, zY Actie vom Verfalltage an bei uns selbs S oder bei den Herren J: D, Derstatt S. Oppenheim jr. & Co. ( Schaaffhausen scher Bank-Verein( I D: Stein Oeder & Co. in Aachen, S, Bleichröder in Berlin eingelöst werden wird, Köln, den 9, Dezember 1848, Die Direction der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft, Hirte, Spez.-Direktor,

Sáchsisch-Schlesische Eifeubahnu.

Bera maGin Einlösung der Dividendenscheine Nx, 2 betreffend,

in Koln,

Die Dividende auf die Actien der Sächs.-Schles. Eí- senbahn - Gefsell-« schaft für das halbe Jahr vom 1. Juli bis 31. Dezember Dv D, t auf

[f n. N

4. Dir. pr. Actie festgesetzt = worden, und wird der Dividenden-

K T O SENN

[ 1 ddr TE Tw T,

vom 2. Januar 1849 ab

bei hiesiger Haupt-Kasse (Bahnhof, Antonstraße), bei der Bank in Leipzig, und auf dem Comtoir des Herrn Sparkassen - Direktor Heydemann in Bauten (in leßterer Stadt bis 31, Januar) i erfolgen, welches hierdur<h in Gemäßheit des S. 30 der Gesellshafts-Statuten öffentlich bekannt gemacht wird, Dresden, den 19, Dezember 1848. Da. Dire Eiseatal “ies : ächsisch - Schlesischen Cisenbahn - Gesellschaft, der Ps Aan Freiherr von Gablenz.

beesla>er Kirchengemeinde mit demselben Vertrauen den ticfinuigste Dan” dar un“ das um so mehr, als sie keinen in ihrer Mitte hat, der n diesem Vertrauen je ges<wankt, und sih demnach gegenwärtig unbe,<reiblih olü>li< fühlt, ibre alte angeerbte Treue und Anhäng-= lihfeit zu Ew, Majestät und Höchstdero ganzen Königlichen Hause hiermit erneuern! zu fönnen, Ew, Majestät Vorfahren haben den preußischen Staat gegrün= det und Allerhöchstderselben großer Ahn hat Preußen im Junnern groß und nah Außen gefürchtet und geachtet gemaht. Ew. Maje- stät hochseliger Vater, unter Dem mancher von uns Unterschriebenen auf den Schlachtfeldern der Jahre 1813, 1814 und 1815 Lorbeeren errang, des Königs Friedrih Wilhelms 111, Majestät, der Gerechte und wahre Freund des Volfes, hat Preußen mit weisen Geseßen umgeben und die Wohlfahrt begründet, so daß A>kerbau, Künste und Wissenschaften wie jeglicher Wohlstand mehr denn je erblübten. Ew. Majestät haben das Vaterland durch die Urkunde vom 5. De- zember dieses Jahres gerettet und der Hyder, die das Vaterland zu zerfleishen drohte, näml’ der Anarchie, in der weitesten Ausdehnung mit starker Hand die Puise dur{s<huitten. Dafür dauken und preisen wir Ew. Majestät und rufen mit treu bewegtem Herzen : e Gott erhalte lange den König und die Königin, ewig sein Haus zur Ehre, dem Ruhme und dem Wohle des Preußen=- volfes !

Königlichen Majestät

allerunterthänigste, treugehorfamste : Der Pfarrer und Kirchen - Repräsentanten und Einwohner der evangelischen Gemeinde

zu Breolak. . Rg., den 8. Dezember 1848. (Folgen 473 Unterschriften.)

Ew,

A. 4 Beeclac?

Sämmtliche Ortsgericbte der unterzeichneten se<3 Gemeinden haben in det vom 3ten bis zum 9ten d. M. Gemeinde- Ver- fammlungen angestellt, deren Zweit war: die Einsfassen über ihre Gesinnungen zu prüfen und ihre Erklärungen an den Tag zu legen, „ob sie mit unserem Allergnädigsten Herrn und Landesvater und Sei= nem Jhm treu anbängigen Minister von Brandenburg halten oder niht2/ Jhre Erklärung lautete einstimmig so, daß auch fein einziges Jndividuum verweigernd oder verneinend hezvortrat, sondern Alle ausriefeu: „Sie }

Bn oe 4 Vit

„Sie seien nicht uur treu und ergeben in guten als auch in bösen Tagen na) uralter Sitte, wie es ihre Väter waren, Sr. Majestät und Deren Allerhöchsten Anordnungen, sondern auch entrüstet über di? fre<e Anmaßung derjenigen, die es si< angemaßt, deu Thron unseres hochverehrten Herrschers zu bedrohen und somit den Schuß für tieue und friedliebende Unterthanen zu eutrüden.“ Wir bitten : „diese patriotischen Gesinnungen hiesiger Einsassen hochge- neigtest mit allen Gutgesinnten Sr. Majestät in üblier Weise allerunterthänigst an den Tag legen zu wollen.“ Es sind demnach Treue und Patriotische hervorgetreten aus der Gemeinde Cziezowih Dyhrngrund ) J: diownik, der Orts-Pfarrer, Hein- rich Langer, Schullehrer, und 4) Krenmsendorf 9) Klein=-Thinze 6) ; 430 Köpfe, Bürge und Zeugen ter Erklärten sind die unterze.<ueten Orts- gerichte, t (Folgen die Unterschriften.)

Hohes Staats-Ministerium!

Unser staatlihes Schiff, das ruhmbede>te Preußenland, Deutsch- lands Schwert! es war nahe daran, unterzugehen in den No- vember-Stürmen der Anarchie! Aber der König warf den Net- tungsanfer aus; der König gab dem Lande die Verfassung ; zur Beruhigung des Preußen!andes , zum Wohle Deutschlands !'

D Gott erhalte den König!

„Der unterzeihnete Verein patriotisher Bür er, der jeßt Schiff auf sicherer Rede weiß und Angesidts dés Hafers. Ln Ai nun guch drei donnernde Hurrahs den braven Lootsen zu, den

Merloheim und Lügde. Langeland, Rea!sen und Pömbsen Herste, Erpentrup, Cor= vey uvd Allhausen. .. 91 Summa T1828 Ünterschi isten.

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(Fortseßung folgt.)

Inhalt,

Deutschland.

Desterreich. Wien, Adresse von Wiener - Neustadt an den Kaiser Franz Zoseph. Baron Andrian's Schreiben an seine Wähler über die österreichish-deutsche Frage. Olmüß. Deputation der Stadt Jnns- bru> an den Kaiser Franz Joseph,

Sachsen, Dresden. Verordnung, die Wahl von Geschworenen be- treffend,

Sachsen - Altenburg. Altenburg, Vertagung des Landtags, Verhandlungen desselben. Einführung freier Gerichtstage,

A usland.

Desterreich, Hcrmannstadt, Proclamation des kommandirenden Generals. Zara, Ansprache des Banus Jellachih an die Dalmatiner.

Fraukreich. Paris, Cindru> der Antrittsrede Louis Bonaparte's, Minister-Sißung. Urtheile über das neue Ministerium. Ernennun- gen, Das Dekret über Changarnier's militairische Stellung. Ou= dinot’s Abschied an die Alpen - Armee. Adresse an den Papst, Bankbericht,

Großbritanien und Jrland. London, Anzeige Palmerston's bin- sichtlich Kaliforniens, Frankreihs Stellung na außen. Vermischtes,

Vereinigte Staateu von Nord - Amerika, New -York. Die Botschaft des Präsidenten zur Eröffnung des Kongresses. Bericht des General-Postmeisters. Schaynoten-Einlösung und Markt-Verhältuisse.

Börsen- und Handels-Nachrichten.

Oesterrei. Wien, 22, Dez. (Wien, Ztg.). Eine gemischte Deputation des Magistrats und des Bürger - Ausschusses von Wiener-Neustadt hat am 12, Dezember dem Kaiser Franz Jo=- seph nachstehende Adresse überreicht ;

„Ew. K, K, Majestät!

„Jun einer tief bewegten Zeit, reich an Wirren und Gefahren, aber auch reich an Vaterlandsliebe und Anhänglichkeit, an Hingebung und Opfern, haben Cw, Majestät von dem ruhmvollen Throne Zhrer Väter Besiy ge- nommen. Wenn es Pflicht der Völker i, fest au ihrem Herrscher zu hal- ten und ihm unerschütterliche Treue zu geloben, so is dics ganz besonders jeßt eine heilige Pflicht der Völker des österreichischen Kaiserstaates, Jn Erfüllung dersclben erscheinen wir an den Stufen des Allerhöchsten Thrones Ew. Majestät als die Vertreter der K. K, Stadt Wiener-Neustadt , jener Stadt, die, einst der Sih der erlauchten Regenten Oesterreichs, stets ei Bollwerk gegen äußere und innere Feinde war und ihre \{hönste Zierdedurch den Beinamen „die Allezeit Getreue““ erhielt. Gestatten uns also Ew.Majestät, beimAntritteAller- höchst Jhrer Regierung die ehrfurchtsvollste Huldigung, den Ausdru> unbe- gränzten Vertrauens und die feierlichste Betheuerung unverbrüchlicher Treue als ersten Tribut unserer Verpflichtung als Staatsbürger darzubringen, Möge unter der Regierung Ew. Majestät dur das harmonische Zusam- menwirken aller Volksstämme und ihrer Vertreter das roße Verfassungs- werk, das huldvolle Geschenk Allerhöchstihres Vorfahren ind des Gü- tigen, glü>lih gedeiben ; mögen alle Störungen unter den verbrüderten Völkern unseres gemeinsamen Vaterlandes baldigst verschwinden , die gleich- mäßig das Herz Ew. Majestät wie aller wahrer Vaterlands freunde, betrü- ben, und möge es so der göttlichen Vorsehung gefallen , die österreichische Monarchie for:an ungeshmälert und den Glanz der Kaiserkrone ungetrübt zu erhalten und Ew. Majestät den dauerhaftesten Vollgenuß alles Erden- glüd>es zu gewähren !““

Hierauf erwiederte Se. Majestät :

„Zh empfange mit Befriedigung den Ausdru> der Anhänglichkeit und Ergebenheit, welche die Bewohner der jederzeit getreuen Wiener - Neustadt in guten und bösen Tagen Meinem Kaiserlichen Hause stets bewährt ha- ben, Auch in den leyten stürmischen Zeiten hat sih dex Sinn für Ord

provinzieller Selbstständigkeit und voller Gleichberechtigung aller Nationen Einen politischen Mittelpunkt für ganz Oesterreich zu gründen, daher den Dualismus aufhören zu machen, welcher vor dem März und noch weit mehr sritdem Ungarn und das übrige O-?sterreih auseinander hielt.

Nur auf diese Art kaun Oesterreich scine Größe und Macht behaupten, während zugleih durch die provinzielle Selbstständigkeit die Gleichstellung der Nationalitäten zur Wahrheit werden und verhindert werden kann, daß die Eine an Zahl und Civilisation überlegene, die anderen erdrüe.

Mit einem Worte: Wien muß der Mittelpunkt eines österreichischen Bundesstaates werden.

Mit dieser Politik verträgt es si< aber nicht, daß ein Theil tiefes Bundesstaates nebstbei no<h einem anderen Bundesstaate angehóre, am allerwenigsten aber einem so kompakten , so centralisirten , wie es derjenige sein wird , welcher gegenwärtig in Frankfurt gebaut wird, Jch hoffe un wünsche es im österreichischen Jnteresse selbs auf das schnlichste, daß dieser

| Ban groß und mächtig zu Stande komme, denn nur zwischen gleich bedeu-

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tenden Staaten fann ein daucrbhafter Bund geschlossen werden; ih sehe es aber eben so klar und unzweifelhaft ein, daß Oesterreich diesem Baue nicht beitreten kann. i

Z<h lege keinen hohen Werih auf die $. 2 und 3 der deutschen: Ver- fassung und auf das Votum der deutschen National - Versammlung vom 27. Ottober wenigstens keinen höheren als den, daß dadurch das bisher unklare Verhältniß Oesterreichs zu Deutschland ins Klgre gebracht werden wird, und freue mich in diesem Sinne darüber. Wäre auch der Ausdru Personal -Union in der Verfassung nicht vorhanden, so würde dieses Ver- hältniß nichtsdestoweniger existiren sobald Oesterreich dieser Verfassung beiträte, denn so viel is gewiß: i

daß durch eine einheitlihe diplomatische, daher aud handelspolitische Vertretung Deutschlands, mit Einschluß der deutsch-österreicbischen Provinzen die Einheit Oesterreihs nach außen, folglich Oesterreich als eine Großmacht aufhört, und Konflikte zwischen den deutschen und nichtdeutshen Theilen Oesterreichs im Bereiche einer nahen Möglichkeit liegen, Konflikte, welcbe ebensowohl politischer als materieller Natur sein können; /

daß die Unterordnnng der deutsch - österreichishen Heeresmacht unter die deutsche Reichs - Gewalt ein gleihes Resultat zur Folge haben würde, und die österreichische Armee, ín welcher das große Prinzip , welches in Zukunft Oesterreihs Staats - Maxime sein muß , das der Gleichbered tigung aller Nationalitäten, mit so großem Glücke durchgeführt is, aus einander reißen würde z;

daß die der deutschen National - Versammlung übertragene legislatorische Gewalt die Kluft zwischen den deutschen und nichtdeutschen Ländern Oester- reichs unabsehbar erweitern würde, und zwar in dem steigenden Maße, als die Bedeutung jener National-Versammlung zunehmen wird und mußz

daß demnach in allen deuts - österreichischen Provinzen fünftighin nur Provinzial-Landtage, dagegen für die übrigen Bestandtheile Oesterreichs Eine legislative National-Versammlung bestehen würde;

daß somit der Schwerpunkt der österreichischen Mönarcie verrü>t und na Osten (etwa nah Pesth) vorrücken würde, aus Oesterreich ein Ostreich und eben dadurch ein Slawenreich werden würde,

Jh glaube aber auch, daß die nichtdeutshen bisher zum deutschen Bunde gehörigen Länder Oesterreihs Bedenken tragen würden, sich dieser neuen engeren Gestaltung Dcutschlands anzuschließen, und daß eben Jene, welche den Standpunkt der Nationalität über jeden anderen stellen, die Gerechtigkeit dieses Bedenkens zugeben müssen,

Alle diese Erwägungen haben mich zu der lleberzeugung gebracht, daß Oesterreich dem neuen deutschen Bundesstaate, wie er gegenwärtig in Frank- furt beabsichtigt wird, und welcher, wie ih zuversichtlich hoffe, zur Wirklich- keit werden wird, nicht angehören kann, ohne einen politishen Selbstmord zu begehen, welcher eben so für Oesterreich, wie für Deutschland verderb- Itch wäre,

Die sechs oder höchstens aht Millionen unfreiwilliger deutscher Staats- bürger, welche Deutschland in dem einen Falle gewinnen würde, wiegen ei- nen Staatenbund mit den 38 Millionen des großen einigen Oesterreich nicht auf.

Jch will aber keinen blos völkerrechtlihen , sondern einen Staatenbund mit dem einigen Deutschland ih will, daß zwischen dicsen beiden gro- ßen, gleich mächtigen Bundesstaaten ein Staatenbund geschlossen werde, in welchem, statt wie bisher 38 ungleiche, so jeßt zwei ebenbürtige Kontrahen- ten einen unauflöslichen politischen und materiellen Bund eingehen, beiden zum Vortheile, zu Schuß und Trug, und mit möglichster und immer fort- \chreitender Hinwegräumung aller materiellen, geistigen und politischen Schran- fen zwischen beiden Reichen, -

Ich will, daß für diese gemeinsamen Zwecke des neuen Staatenbundes ein p.rmanentes Direktorium zu gleichen Theilen von beiden Seiten gebil- det werde, und daß die Jnteressen der Völker durch periodische Einberufung von Ausschüssen der deutschen wie der österreichischen National-Versamm- un ewahrt werden. z wo Birr fann i< nicht zugeben, ohne Oesterreich zut vernichten, ohne so- wohl Deutschland als Oesterr. ih in ihrer naturgemäßen S SEg Je hemmen. Lassen Sie uns als Brüder friedlich und freundschaftlih neben einander wohnen, ohne gewaltsam die Widerstrebenden zusammen zu zwingen,

London, Ende November 1848,