1925 / 4 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

L , Tas %

h K einiger Ansäße, die sfi seit der Aufstellung des ersten Entwurfs , nötig erwiesen haben. Außerdem find® in den Hausbaltéplan d jenigen Aenderungen eingearbeitet worden, die durch die Auétübruy des Londoner Abkommens mit Wirkung vom 1. September 1924 d notwendig geworden sind.

Der Haushaltsplan für das NRechnungsjah 1925 wird erst Ende der Woche vorgelegt werden. \

preußischen Bevölkerung zu leisten. (Beifall in der Mitte. Die Schlußworte werden von den Kommunisten wiederum mit stürmischen Protestkundgebungen begleitet.)

__ Hur Geschäftsordnung erhä]t das Wort der Abg. Winterich- Köln (Komm.): Wir Kommunisten können uns der eben gehörten Protesterklärung

des Alterspräsidenten niht an\chließen. (Große andauernde Unxuhe auf allen übrigen Seiten des Hauses.) Als Vertreter des beseßten Gebiets (erneute lärmende Unterbrehungen rechts und in der Mitte) erklären wir uns gegen diese patriotische Protestaktion. Die Londoner Vereinbarung wegen der Freilassung dex politisden Gefangenen ist

niht eingehalten worden, man hat nur die Separatisten freie ch : hi ias ; gelassen. Auf Grund des $ 7 des Londoner Abkommens Ueber die Lage des Arbeitsmarkts im November

perlangen wir, daß alle politischen Inhaftierten unverzüglich 1924 veröffentliht das „Reichsblatt“ nah den statistischen j j 7 | Erhebungen folgende Ge E A A Dre h sind, Bas est vie eri Korea h Das Bild der ArbeilEmnettlage bat fic im Laufe des Novembe wir gegenüber dieser Protesterklärung an dieses Parlament zu richten pan ‘dem Vormonat ‘nur- wenig verändert. Eine merkliche Vey, haben. Wir sind die einzige Partei, die den Kampt gegen die kapita- | |{lechterung trat vor allem ein in den mit Außenarbeiten verbundeney

95 Nordd. Lloyd 4,0, Vereinigte. Glbichiffahrt 3,05, Calmon tar 1,4 Harburg - Wiener Gummi 2,82 Ottenien Cijen--3 9% Alien Zement 142,25*), Anglo Guanc 13,79, Verd Guaño 13.7, Dynamit Nobel 12,9, Holstenbrauerei 52,37, Neu Guinea —,— ) Otavi Minen 28,79 Freiverkehr. Kaoko eyer: Sloman Salpeter —,—- “*) Gold v. A de id nt A

, 5. Januar. (W. L. D. n Tautenden-\ - Türfi Lose Nes init —,—, Februarrente 6,3, Oesterreichische Gold- rente 31,4, Oesterreichishe Kronenrente 5,8. Ungaritche. Goldrente 60,5, Ungarische Kronenrente 10.0, Anglo-ôsterrei ishe Bank 185.0, Wiener Bankverein 115,5, Oesterreichische Kreditanstalt 174.5, „Allg, ungarische Kreditbank 497,0, Länderbank, junge 242,0, Niederösterr. Esfomptebantk 280,0. Unionbank 144,5, Ferdinand Loe u Oesterreichishe Staatsbahn 461,0, Südbahn 97,48, üdbahn- vrioritäten —,—, Siemens-Schuckertwerk 113,8, Alpine Montangef. 376,0, Poldihütte 706,0, Prager Eisenindustrie 1800,0, Yimamurany

ichi s 98,5. Brüxer Kohlenberg- E MUnA Ee Wasen adeEe 547,0, Daimler Motoren

BeriGle von auswärtigen Devisen- und Wertpapiermärkten.

P L H Débtciteiis (ies (W. T. B.) evisenfkur}e. es in ) Noten : Amerikanisce 5,26,18 G.. 5,28,82 B,, lotv - Lok. - Noten 101.49 G. 102,01 B., Berlin 100 Reichsmark 125,934 G., 126.566 B., 100 Rentenmark —,— G,, —— B. Schecks: London „_—,— B., Warschau 100 Zloty —,— G., —,— B. Außszahlungen: Berlin 100 Neichs- marfî 125,386 G. 126,014 B., London 25,21,5 G. —.— B., Amsterdam N42 K 215,29 B., Warschau telegraphische Auszahlung 101,12 G., 10163 B. | : Wien, 5. Xanuar. (W. T. B.) Notierungen der Devilen- zentrale: Amsterdam 28 810,00 G., Berlin 16 859*) G, Budapest 0,97,85 4) G., Kopenhagen 12 480,00 G., London 338 800,00 G., Parié 3850 00 G,, Züri 13 840,00 G., Marknoten 16 660 *) G., Lirenoten ugoslawi\he Noten 1112,00 G., Tscheho-Slowakische

Abg. Ber (Komm.) beantragt, auf die Lage2ordnung der nächsten Sißzvng zu jeten die Freilassung der fünt verhafteten TFommunisti\hen Neichstagtabgeordueten Heckert, Ps-iffer, Urbahns, Notenbaum und Höllein. Der Nedner richtet heftige Angriffe gegen den Untersuchungsrichter Vogt, der sogar ein Schieiben Hölleins an den Neichstag unterschlagen habe. (Lrm bei den Komm.). Auch ein Screiben Hölleins an die kommunisti\@e Reichêétagsfraktion sei der Fraktion nicht zugestellt worden. Zahlreiche fommunisti\de Delegierte aus ganz Deutschland seien eingetroffen und verlangten stürmisch die Freilassung der kommunistisden Abgeordneten.

Abg. Dr. Sch{olz (D. Vp.) erklärt, daß diese und andere Anträge mit sac{licem Hintergrunde nur verhandelt werden könnten, wenn eine verhandlungsfähige Negierung bestände. (Lärm und Wider- spruch bei den Komm.) Es müsse doch ein verantwortliches Organ vorhanden sein, das auf diese Anträge antworte. Der Redner erklärt weiter, daß eine tahliche Verhandlung im Reichstage unmöglich sei, wenn eine verhandlungsfäbige Regierung nicht vorhanden hei. Er stellt den Antxag, die Verbandlung zu vertagen und dem Alters-

E am 23. Dezember abgehaltenen außerordentlichen Ge- T ilbón bir Dahme-Udckroer Eisenbahn wurde die Le elegte Goldmarferöffuungéebilanz vom 1. April 1924 genehmigt Is die Umstellung des Aktienkapitals von bieher 700 000 4 auf 560 000 G.-M dur Herabseßung des Nennwerts der bisher über je 1000 M lautenden Aftien Lit. ‘A und Lit. B auf je 800 G -M. be- (lossen. Be}tchlossen wunde ferner neben den die Umstellun e treffenden Sagungéänderungen die Gleichstellung der Aktien Lit. nd it. B 1owohl in bezug au! Det My Res twaiger Auflösung der Gele lh ies An Peuderung Le 5 und 19 des Gesellichaftsver-

de Aenderung der die ene Geschäftsjahr der Gesellschaft ist vom 1. Januar 1926

das Kalenderjahr (W. T. B.) An der heutigen Börse

: on, 5. Januar. id R He E Wiederherstellungsanleihe zu

einem Kurse vón 972 vH. gehandelt.

Dan Lig, H, Fanuar. Danziger Gulden

Polnische 100 - Z

aw a .

Statistik und Volkswirtschaft.

Tergauer Steinkohlen

————

Präsidenten das Necht zu geben, die nächste Sitzung einzuberuten, wenn eine verhandlungsfähige Degierung vorhanden sei. Dann könnte die Präsidentenwahl vorgenommen und in sahlide Beratungen einge- Treten werden.

Abg. Müller - Franken (Soz.) hält es für unmöglich, daß der

listishen Raubstaaten, die das deutihe Gebiet beseßt haben, führt und weiterführen wird, niht aus nationalistischen Gründen, sondern um der Interessen des Proletariats willen. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen bei den Komm., Gelächter rechts.)

Berufen Landwirtschaft, Industrie der Steine und Erden, Bay, gewerbe, Lohnarbeit wedselnder Art. Demgegenüber trat in vielen Gewerbezweigen unter „der Vorauswirkung des Weihnachtëgeschättz eine gewisse Belebung ein; so' 3. B.“ im Spinnstoff-, Holz- und

am 9. Ober

Wagengestellun Pannar 1925: Ru

e ——

ür Kohle, Koks und Briketts ¿ r ¿ vier: Gestellt 22893 Wagen.

chlesisches Nevier: Gestellt —,—.

toten 2122,00 | Üngariide Noten 0,95,40f) G, Schwedische oten 18 860,00 G. *)

Morgen Feiertag.

G.. Poln. Noten 13 540,00*®*) G., Dollar 70 460,00 G.,

ür eine Reichêmark, **) für Zloty, +) für 100 Ung. Kronen.

9,51, Sfodawerke 1304,0, Leykam-Jofetéthal A.-G. 169,0, Galizia Navhta Morgen Fetertag.

Staatsanleihe 1922 A u. B 102,90,

31,0.

„Galicia“ —,—, Desterr.-steyer. Magnesit - Aft.

(W. T. B.) 6 9/9 Niederländische

Amsterdam, 5. Januar. 44 9% Niederländisdie Staats-

Prag, 5. Ianuar. (W. T. B.) Notierungen der Deviten- ute IDur{s@nittsfurse): Amsterdam 1383, Berlin 8,09, ârid 664.00, Oslo 513,50, Kopenhagen 601,90, London 162 40, Miavrid 475,00 Mailand 145!/g, New York 34,05, Paris 184?/g Stockholm 9.172, Wien 4,78, Marknoten 8,084, Polnische Noten 6,524. —- Morgen Feiertag. London, 5. Januar. (W. T. B.) Devisenkur)e. Paris 88,622, New York 4,77,00. Deutschland 20,150 Neichsmark für 1 Pfund Sterling, Belgien 95,574 Spanien 34,024, Holland 11,758. Italien 113,10 Schweiz 24,455, Wien E E as , b. Januar. (W. T. B.) Devisenkturje. Veuti@tan A L dere A Prag 55,80, Wien 26,12, Amerika 18,63, Belgien . 92,65 England 88,60 Holland 754,00, Stalien 78,30, Sähweiz 360,25, Spanien 260,00, Warschau 355 00. Kopenhagen —, Oslo 283,50, Stockholm 500,50. S Eine ied msterdam, 5. Januar. (W. T. B.) Devisenlkur]e. zielle NaiSinen) London 11,743, Berlin 0,58,70 Fl. für eine Neichsmark, Paris 13,261, Brüssel 12,274, Schweiz 48,10 Wien 0,00,343. Kopen- bagen 43,60, Stockholm 66,45, Dslo 37,40. L (Ino fizielle Notierungen.) New York 246,50, Madrid 34,50, Italien 10,45, Prag 7,45, Helsingfors - 6,20, Budapest 0,00,334, Bukarest 1,29, War}|chau 0,47,80. Zürich, 9. Januar.

Alterspräsident Her ol d: Die Amnestierung ist eine Frage für fi, die mit dem auégesprochenen Protest nihts zu tun hat (Wider- \pruh und Nufe : Heuchelei ! b. d. Komme). Jch bedaure, daß die Fraktion des Vorredners sih dem Protest niht angeschlossen hat.

Das Verzeichnis der bereits eingegangenen Vorlagen wird verlesen.

Alterspräsident Her old: Damit ist unsere heutige Tagesordnung erledigt (stürmishe Nufe: Nein! b. d. Komm.). Es ist mir von einer größeren Partei der Wunsch ausgesprochen worden, die nächste S erst abzuhalten Donnerstag, den 8. Januar, Nachmittags 2 Uhr (Rufe b. d. Komm. : Schieber ! Schiebung !) Ich schlage dem- gemäß vor, die nächste Sißung am Donnerstag um 2 Uhr abzuhalten. Abg. Obuch (Komm.): Der Landtag darf heute niht aus- einandergehen, ohne ‘sofort in die Beratung der wichtigsten Frage einzutreten, die ihn in diesen Tagen zu beschäftigen hat. Wir ver- langen, daß noch heute unser Antrag über Amnestierung der politischen Gefangenen verhandelt wird. Ich lege diesen Antrag vor, den ih den Geschäftsleiter zu verlesen bitte (stürmi|che Heiterkeit im ganzen Hause). Eigentlih tollte man annehmen, daß der“ Landtag für angebraht halten müßte, diesem Antrag ohne Debatte zu- zustimmen, der die immer noch in den Gefängnissen Schmach- tenden (stürmishe Rufe: Pfui! Schande! b. d. Komm.) befreien will, Das Londoner Abkommen hat auch eine Vereinbarung über die Amnestierung in sich ges{lossen, aber diese Veteinbarung ist nicht gehalten worden, die Separatisten sind in Freiheit geseßt, aber die Arbeiter, die sich für Deutschland und Deut|hlands Freiheit eingeseßt haben, sind in den Gefängnissen ge- Lens N dee Fisa Laue een, N den un zu ören, der tausendfah aus den Gefängnissen an ihn ershallt? | unter 3,46 Mill. Mitgli 951 3 vH (i Während die Gefangenen in den id „getreten sind, reden | Vormonat S Aue) A0 peectN Ls ai Er, La A Sie hier von Verminderung der Parteigegensäße! Sie sind also Auch die Kurzarbeit hat im Berichtsmonat noh weiter einfa darauf aus, die deutshe Arbeiterschaft weiter zu knebeln. wesentlih abgenommen. 35 berihtende Verbände meldeten bei

Abg. Pieck (Komm.) legt Protest ein geaen das brutale Vor- | 2,96 Mill. Mitgliedern 222 377 oder 7,5 vH Arbeitszeitvertürzungen gehen der Staatsanwaltschaft gegenüber kommunistischen Funktionären | (im Vormonat 12,2 vH). Diese günstige Entwicklung erkläut ih und Abgeordneten, die in Massen verhaftet worden seien, während | varaus, daß die Berufe mit Außenarbeit, deren Lage sich zurzeit ver E und anderes Lee mee heute noch frei herum- | (lechtert, für Kurzarbeit im allgemeinen nit in Frage kommen, aufen. Auch hierzu habe die kommunistische Fraktion Anträge ein- | Bei einzelnen Verbänden ist die Anwendung von Arbeitszeitverkürzungen gebracht, die noh heute erledigt werden müßten. Die verhafteten | auf ein ganz geringes Maß heruntergegangen. Abgeordneten dürften auch nicht einen Tag länger feslgehalten werden L :

Schnitzstoff-, Leder-, Papier-, Vervielfältigungsgewerbe u. a.

Bie Zahl der Beschäftigten zeigt für den Berichts8mongt ein leichtes Austeigen. .-- E

Bei den 5226 berihtenden Krankenkassen, deren Mitglieder, bewegung als symptomatisch aufgefaßt werden darf für die Ent, widcklung aller in Beschäftigung stehenden Arbeitnehmer überhaupt, wurden für den 1. November 11845919, für den 1. Dezember 11 924 767 versiherungspflihtige Mitglieder gezählt. Im Lauke dez Monats is also eine Zunahme um 78818 oder 0,7 vH erfolgt, pr Fer zeigte. bei 5618 Kassen eine Zunahme um 134 715 oder 1, h,

Die Zabl der Arbeitsgesuche hat in etwa dem gleidßen Maße wie. im Vormonat weiter abaenommen; es wurden im No: vèêmber insgesamt 1,33 Mill. Arbeitsge)uche gezählt gegen 1,43 im Oktober, d. h rund 6 vH weniger. Das Stellenangebot ergab da, gegen eine wesentlihe Vershlechterung : Nückgang von 536 206 Stellen im Oktober auf 447213 im November, d. h. um 16,6 vH. Die Gesamtandrangsziffer \tellte sich auf 299 (gegen 266 im Vormonat), Die Zahl der. Vermittlungen ging entsprehend zurück; im ganzen wurden im November von den nichtgewerblichen, d. h. im wesent, lihen von den öffentlihen Arbeitênachweisen 383.613 Vermittlungen durchgeführt (gegen. 452789 im Vormonat also Nückgang um 15,3 O. Aut 100 Arbeitsuchende beiderlei Geschlechts kamen je rund Vermittlungen (im Vormonat 32), von je 100 offenen Stellen wurden rund 86 (im Vormonat 84) beseßt ___ Die Arbeitslosigkeit in den Fahverbänden hatte aug im November einen weiteren, gegen die Vormonate etwas verringeren Rückgang ergeben. Jedoch war die Entwicklung nicht mehr, bei allen Verbänden einheitlih. Bei den 40 berihtenden Verbänden wurden

i 1917 zu 1090 Fl. 88!/z, 3 9% Niederländishe Staatê- Mia vei 1896/1905 Ene T Niederl.-Ind.-Staatsanleibe zu 1000 FI. 19215/19, Deutsche Reichsbank- Anteile 65,75 (Guldenwährung Nederl. Handel Maatschappij - Aft. 123% Jürgens Philips Se Sen E e

etroleum 180,00, Koninkl. Nederl. Petroieum 8- | Artqui 174,25, Holland-Amerika-Dampfsh. 72,00. Nederl. Scheeps part-Unie 134 50. Cultuur Mpij. der Vorstenlanden 164,75, Handels» vereeniging Amsterdam 441,50, Deli Maatschappij 389,50.

Neichstag ießt auf- unbestimmte Zeit vertagt werde. Er stimmt dem Vorschlage des Alterspräsidenten zu, am Mittwoch die Präsidenten- wahl vorzunehmen. Der kommunistishe Antrag auf fre ttaltung der Abgeordneten sei eine Angelegenheit des Reichstags und müsse sobald wie möglih beraten werden. So sei auch in früheren Fällen ver- fahren worden. Es werde sich dann zeigen, wie sich die Mehrheit es Neichstags zu dem Antrage stelle. Die fozialdemokratische Anion habe ebenfalls die Absicht, einen Amnestieantrag einzu- bringen Es müsse daher ein Geseßentwurf eingereiht werden, der demnächst auf die Tagesordnung kommen solle. Auf die Tageêord- nung der nächsten Sitzung solle nur der Antrag, betr. die Freilassung der Abgeordneten, kommen.

__ Abg. Fehrenba ch (Ztr.) erhebt Einspruch gegen die Ark und Weise, wie der kommunistis®e Redner die Person des Neichspräsi- denien in die Debatte gezogen habe. (Lärm bei den Komm.) Die Frage der Freilassung der inhaîtierten Abgeordneten müsse nach parlamentarisdem Brauch zunächst im Geschäit8ordnung8auss{uß behandelt werden. Es seien nicht alle Fälle über einen Kamm zu scheren, fondern die einzelnen Gründe müssen geprüft werden. Was die Frage der Freilassung der anderen Gefangenen anlangte, so habe der NReichêtag zunähst Wichtigeres und Vordringliceres zu tun. (Widerspruch und Lärm bei den Komm.) Das Wichtigste sei zunächst die Bildung des Vüros. Er könne daher zu seinem lebhaften Be- dauern dem Autrage der Deutschen Volkspartei nicht zustimmen.

Abg. Koenen (Komm.) erklärt, der vorige Reichstaa habe das Verbrechen begangen, einen Teil der Volksvertreter im Gefängnis zu belassen. Der jezige scheine noch {Glimmer zu werden. Herr iFehren- bach hätte besser. getan, feinen Präsidenten Ebert nicht in Schuß zu nebmen. sondern ihn auf seine verdammte Pfliht und Schuldigkeit aufmerksam zu machen, endlich’ eine Amnestie herauszugeben. (Hände- Tlatshen bei den Kommunisten). Die Sozialdemokraten mit den Zentrumsristen wollten nur sobald möglich einmal über die Frage xeden, jeßt wichen sie der Frage aus, weil sie Angst vor den Massen hätten“ (Fin Prozent der Abgeordneten könne jeßt nicht hier sein, weil diese Abgeordneten sih in den Gefängnissen der Ebertrepublik befänden. Manche Abgeordnete fäßen {hon mehr als fünf Jahre

__ ohne jeden Beweis in den Gefängnissen.

Abg. Dittmann (Soz.) sagt, darüber könne das Haus ein-

Berlin, 5. Januar. (W. T. B.) Preisnotierungen für r T (DurGschnittseinkaufspreise des Lebensmitteleinzelhandels für je 50 kg frei Haus Berlin.) In Goldmark: Gerstengraupen, lose 18,50 bis 24,50 4, Gerstengrüße, lose 18,50 bis 18,75 #4, Haferflockten, lose 20,00 bis 91,50 M. Hafergrüge, lose 21,90 bis 22,50 4, Roggenmehl 0/1 17,00 bis 19,00 M, Welzengrieß 19,25 bis 22,50 4, Hartgrieß 24,90 bis 99,00 4, 70 9/9 Weizenmehl 17,25 bis 19,50 M, Weizenauszug- mehl 19,75 bis 26,75. „Æ, Speiseerbien, Viftoria 18,00 bis 23,29 M, Speiseerbsen, kleine 15,00 bis 16,00 4, Bohnen, weiße, Perl 22,00 bis 23,00 „Æ, Langbohnen, bandverlesen 28,00 bis 33,00 M, Linsen, Fleine 18,00 bis 25,90 M, Linsen, mittel 31,00 bis 42,00 .#, Linsen,

roße 44,00 bis 596,50 M, Kartoffelmehl 19,00 bis 22,00 #6,

affaroni, Hartgrießware 43,25 bis 55,00 M, Etiernudeln 47,00 bis 73,50 .Æ, Mehlnudeln 23,50 bis 26,79 ÁÆ, Bruchreis 15,50 bis 17,75 Æ, Nangoon Reis 19,00 bis 20,00 4, glasierter Tafel- reis 24,50 bis 32,00 M, Tafelreis, Java 32,75 bis 42,00 M, Rinaäptel amerikan. 86,00 bis 96,00 M, getr. Pflaumen 90/100 48,00 bis 50,00 4, ‘entsteinte Pflaumen 90/100 74,00 bis 85,00 M, Kal. Pflaumen * 40/50 66,00 ‘bis 68,00 .Æ#, Rosinen Candia 60,00 bis 73,50 S, Sultaninen Caraburnu 75,00 bis 95,00 M, Korinthen choice 58,00. bis 74,00 .#&, Mandeln, süße Bari 205,00 bis 210,00 #4, Mandeln, bittere Bari 200,00 bis 210,00 „4, Zimt (Kassia) 100,00 bis 120,00 4, Kümmel, holl. 53,50 bis 60,00 Æ, \{chwarzer Pfeffer Singapore 110,00 bis 120,00 6, weißer Pfeffer Singavore 155,00 bis . 173,00 „M, Nohkaffee Brasil 215,00 bis 235,00 #4, Rohtaffee Zéntralamerika 290,00 bis 310,00 Æ, Nöstkaffee Brasil 270,00 bis 310,00 Æ, Nöstkaffee Zentral- amerifa 330,00 - bis 400,00 „#4 Nöstgetreide, lose 20,00 bis 99,00 M, Kakao, fettarm 70,00 bis 96,00 Æ, Kakao, leicht entölt 100,00 bis 120,00 Æ Tee, Souchon, gepackt 320,00 bis 400,00 4, Tee, indisch, gepackt 400,00 bis 470,00 M4, Inlandézuder Melis 29,00 bis 31,00 4, Inlandszucker Raffinade 31,50 bis 35,50 MÆ, Zucder Würfel 36,50 bis 38,00 H, Kunsthonig 36,00 bis 37,00 Æ, Yuckersirup, bell, in Eimetn 40,00 bis —,— (4, Speisesirup, dunkel, în Eimern 27,00 bis 30,00 .4, Marmelade, Erdbeer, Einfrucht 90,00 bis 95,00 G, Marmelade, Vierfrucht 40,00 bis —,— 4, Pflaumen- mus in Eimern 45,00 bis 55,00 4, Steinsalz in Säcken 3,10 bis

in Prozenten), Margarine 75,90,

Berichte von au3wärtigen Warenmärkten.

radford, 5. Januar. (W. T. B.) Das Geschäft in K ¿s mzu ; s ist ruhig. Die Käuter vermeiden es, größere Aufträge zu geben Die Preise sind in Anbetracht der testen Verfassung auf dem NRobstoffmarkt behauptet. In Gärnen werden ‘nur wenig neue Geschäfte abgeschlossen. Die Preisgestaltung ist uuregelmäßig.

Nr. 1 des Reichsarbeitsblattes, herausgegeben von der Neich8arbeitêverwaltung, vom 1. Januar 1925 hat folgenden Inhalt : Der Arbeitêmarkt im November 1924 nach den statistischen Erhebungen. Gesamtübe:siht: a) Die Beschäftigung nah der Mitgliederstatistik der Krankenkassen. b). Die Inanspruchnahme der Arbeitänachweise. c) Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit in den Arbeiterfahverbänden. Verpflichtungen . der Gesellschaft auf dem Gebiete der Krisen, ins» besondere zur Verhütung der Arbeitslofigkeit. Von Ernest: Mahaim,

rotessor an der Universität Lüttich, Lüttich, Minister a: D. Die Cätiakeit der gewerbêmäßigen Stellenvermittler im 2. Viéertjahr 1924. Die Frage des Arbeitskampfes im Entwurf eines allgemeinen Arbeitsvertragsges2ßes und die höheren Angestellten. Vom Bund an- gestellter Chemiker und Ingenieure, Berlin. Die! berufs- viyhologishen Arbeiten der Landeëämter für Arbeitsvermittlung und der Berufsberatung bei den öffentlichen Arbeitsnachweisen. Von Regierungsrat Dr. Käthe Gaebel, Berlin. Sozialpolitishes aus Die Arbeitszeitbewegung im Auslande. Bücher-

(W. T. B.) Devisenkurse. New York 5,13, London 24,46, Paris 27,814, Brüssel 25,65, Mailand 21,714, Madrid 71,75, Holland 208,00, Stockholm 138,00, Oslo 77,75, Kopenhagen 90,50, Prag 15,44} Berlin 1,22,15, Wien 0,00,72,2, Buda- vest 0,00,703, Belgrad 7,974, Sofia 3,75, Bukarest 2,70, Warschau 99,00, Helsingfors 12,90, Konstantinopel 2,624, Athen 9,30 Buenos E o ain (W. T B.) Devisenkurse. London n en, 5. Januar. . T. B.) Devisenkurse.

27,08 N gge S Berlin 134,90, Paris 30,95, Antwerpen 98,55, Zürich 110,65, Hom 24,20, Amsterdam 230,25, Stockholm 152,70, Oslo 86,25, Helsingfors 14,27, s na A

o 1m, 5. Januar. (W. T. B.) evisenkurse. London 1 A 0,8840 für 1 Reichsmark, Paris 20,30, Brüssel 18,80, Schweiz. Plätze 72,45, Amsterdam 150,60, Kopenhagen 65,89, Oslo 56,50, Washington 3,71, Helsingfors 9,36, Prag 11,35. (W. T. B.) Devisenkurte.

London 31,30,

stimmig sein, daß es nah der Wabl des Präsidiums prüfen müsse, ob es die inhattierten Abgeordneten freila\sen wolle e nicht. e trâge wegen der Immunität gälten nah der Geschäftsordnung als s{leunige Anträge. Nachdem inzwischen klargestellt sei, daß die

- Kommunisten die Behandlung ihrer Anträge nicht hon vor der Wahl ‘des Präsidenten verlangten, würde auch Herr Fahrenbach mit der

fofortigen Erledigung nach der Wahl einverstanden sein. Die An- träge auf Freilassung der Abgeordneten müßten dem Geschästsordnungs- aués{chuß überwiesen werden.

Abg. Erkelenz (Dem.) bittet, dem Antrag Scholz nicht zu- zustimmen; erst müsse ein aftionsfähiger Neichstag hergestellt ¡ein. Anzwischen werde wohl auch eine aftionsfähige Regierung sein. Seine Partei wünsche die Wahl des Präfidiums am Mittwoch. Da- nah müßten am Mittwoh auch die Anträge auf Freilassung von Abgeordneten auf die Tagesordnung gesetzt werden, aber debattelos dem Geschäftsordnungsaus!chuß überwiesen werden. Zur Behandlung

der Amnestieanträge bestehe keine Veranlassung, so lange niht Gesep- entwürte vorlägen, über die abgestimmt werden könnte.

Der Antrag Scholz auf Verschiebung der Wahl des Präsidiums wird gegen die Stimmen der gesamten Nechten abgelehnt. Auf die Tagesordnung für Mitiwoch wird also die Wahl des Präsidiums gesezt. An zweiter Stelle wird der kommunistishe Antrag auf Freilassung der inhaftierten Abge- ordneten mit großer Mehrheit auf die Tagesordnung geseßt. Der kommunistische Antrag wegen Beratung der Amnestiefrage wird gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. (Pfui bei den Kommunisten.)

Nächsie Sitzung Mitlwoch 2 Uhr. Schluß gegen 5 Uhr.

Preußisher Landtag.

1. Sißung vom 5. Januar 1925, Nachmittags 3 Uhr. (Berit des Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungsverleger.)

Alterspräsident Herold (Zentr.) eröffnet die Sizuag 3 Uhr 35 Min. und stellt fest, daß er das älteste Mitglied des Landtags ist und daher bis zur Wahl des Landtagspräsidenten die Verhandlungen zu leiten hat. Er begrüßt, von an- dauerndem Lärm der Kommunisten unterbrochen, die Mitglieder des neuen Landtags, besonders die neueingetretenen, und gibt der Hoffnung Ausdruck, daß es der gemeinsamen Arbeit ge- lingen werde, zum Wohle des preußischen Volks im Landtage zu arbeiten. (Erregte Zurufe der Kommunisten: Es sißen noch so viele im Gefängnis! Heraus mit ihnen!) Sodann fährt er fort:

Der legte Landtag, der Ende Oktober seine S(hlußsißung ab- Hielt, hat seine Tätigkeit ohne Krisen ausgeübt und in ordnungs- mäßiger Weise die Geschäfte erledigt. An sich lag keinerlei Ver- anlaffung zu einer Auflösung vor. (Zuruf bei den Kommunisten : Sehr viele!) Die Auflösung ist aber dur den Landtag selbst be- schlofsen worden, um den Schwierigkeiten und Mühen einer zwei- maligen Wahl für Reichstag und Landtag zu entgehen. Der neue Landtag beginnt seine Arbeit unter s{chwierigen Verhältnissen. (Erneute ftürmihe Unterbrehungérufe der Kommunisten: Heraus mit den Ge- fangenen!) Nach der Genehmigung der Londoner Abmachungen waren wir der Ansicht, daß in Zufkuntt der Geist der Versöhnung und Verständigung von den alliierten Mächten Deutschland und Mrenben gegenüber walten würde. Nach den vorliegenden

tachrihten soll aber die Näumung der Kölner Zone niht zu dem estgelcßten Termin vorgenommen werden. (Gr. Unruhe im ganzen wause.) Deutschland ist vollständig entwaffnet. Wir sind gewillt, die Londoner Abmachungen nah besten Kräften zu erfüllen. Wir er- heben heute als erste Handlung des Landtags (Erneute Unterbrechungen 4 der Kommunisten : Amnestie! Amnestie! Heraus mit den Gefangenen !) Ein)pruch gegen die Nichtränmung. (Lebh. Zustimmung.) Wir wollen aber die Hoffnung nicht aufgeben, daß die Entwicklung zu einer Vers ständigung ührt. Jun übrigen \prehe ih noch einmal den Wun|ch aus, daß es dem neuen Landtag unter Ausschaltung von Partei-

und es solle keine Verhandlung des Landtags mögli sein, ohne daß alle seine Mitglieder si daran beteiligen könnten.

Abg. Grzesinski (Soz.): Wir sehen nit ein, warum der Landtag si, bevor noch das Präsidium gewählt ist, bis Donnerétag wieder vertagen soll, wir beantragen, die nächste Sißung am Mittwoch um 2 Uhr abzuhalten. Die kommunistishen Anträge können nicht beraten werden, che das Haus sich fkonstituiert hak. (Stürmischer Widerspruch bei den Kommunisten.) Auch die neue Fraktion der Kommunisten scheint die Geschäftsordnung nicht zu kennen. Um die verhafteten Abgeordneten möglichst früh frei zu bekommen, hätten sie ihre Anträge {hon längst s{hriftlich einreihèn können ‘und der Alters- präfident hätte fie sofort der - Geschättsordnungskommission | zur [leunigsten Berichterstattung überweisen können. D

Ein weiterer kommunistischer Redner stellt fest, daß der Antrag auf Freilassung den politischen Gefangenen seinerzeit dem Ständigen Ausschuß überreicht und heute wiederholt worden sei. Die Sozialdemokraten“ versteckten sih jeyt hinter die Ge\{äftsordnung. Vergeblich hätten die Kommunisten auch eine frühere Einberufung des neugewählten Landtags verlangt. Das Staatsministerium habe die Einberufung auf den allerlegten verfassungêmäßigen Termin ver- legt; es müsse in Anklagezustand verseßt werden, auch deéëwegen, weil es in unerhörter Weise mit dem Staatsgut umgegangen sei. Wenn der Landtag die Straffreiheit für alle politischen Gefangenen nicht sofort beschließe, dann sei klar, daß er sih ofen für die Unterstüßung der ktonterrevolutionären Bestrebungen ins Zeug legen wolle.

Gegen den Antrag auf sofortige Beratung der kom- munistishen Anträge wird Widerspruch- erhoben; | der Antrag ist damit erledigt. Der Antrag der Sozialdemokraten, die nächste Sißung anr Mittwoch abzuhalten, findet nur die Zu- stimmung der Antragsteller, Kommunisten und Demokraten. Angenommen wird der Vorschlag des Alterspräsidenten, am Donnerstag die nächste Sitzung abzuhalten. Dafür stimmen die Rechte und das Zentrum. (Zuruf: Die neue Re- gierung.) : | Donnerstag, 2 Uhr: Wahl des Landtagspräsidenten. Kommunistische Anträge. Festseßung der Zahl der Ausschuß- mitglieder.

Schluß nah 4 Uhr.

Parlamentarische Nachrichten.

Dem Neichstag ist gestern, dem „Nachrichtenbüro des Vereins Deutscher Zeitungbverleger“ zufolge, der erweiterte Nei s- haushaltsplan für 1924 zugegangen. Bekanntlich ist ein Haushaltéplan für 1924 s{hon von dem vorhergegangenen Reichstag in Arbeit genommen worden. Die Vorlage blieb aber dann im Hauptausschuß stecken, ohne erledigt zu werden. Es machten sich in- zwischen fo viele Ergänzungen notwendig, daß eine vollständige Neu- autstellung des Haushaltsplans für 1924 erforderlih wurde. Jm ordentlihen Haushalt werden an Einnahmen für die allgemeine Neichsverwaltung festgestellt 5 358 021 844 Neichsmark, an fortdauernden Ausgaben 5 101 333 169, an einmaligen Aus- gaben 256 688 675 Reichsmark. Die Einnahmen übersteigen also die fortdauernden Ausgaben. Dieser Betrag wird zur Deckung der ein- maligen Ausgaben verwendet. Im außerordentlichen Haus- halt werden festgestellt an Einnahm@w und Ausgaben 664 690 814 NReichêmark. Der Gesamthausfsalt für die allgemeine Reichs- verwaltung {ließt alîo in Einnahme und Ausgabe mit 6 022 712 658 Reichsmark. Der Etat für die Ausführung des Friedensvertrages gleicht fih mit 1 033 186 667 Reichsmark aus. Für die Herstellung des Gleichgewichts in diesem Haushalt bestand ein Zuschußbedarf von 348 071 227 Reichsmark, der auf dem Wege der Anleihe aut- gebracht werden foll. m Haushaltsgeleß ist u. a. fest- gelegt, daß von freien und nah Maßgabe des Neichshaushaltéplans oder der Perfonalabtauverordnung an sih besezbaren planmäßigen Stellen, solange der vorgesehene Perfonalabbau noch nicht er- reicht ist, nur jede zweite Stelle wieder besegt werden dark. Ob der vorgesehene Personalabbau erreicht ist, stellt der zuständige Neichs- minister im Einvernehmen mit dem Neichsfinanzminister fest. Neue Anstellungs- und Beförderungéstellen wurden im allgemeinen nicht aufgenommen. Der neue Haushaltsentwurf enthält im übrigen in

gegensägen gelingen möge, erfolgreiche Arbeit zum Besten der

(Papierpeso). -.

Danziger (Gulden) ;

Handel uud Gewerbe. Berlin, den 6. Januar 1925. Telegraphit\che Auszahlung.

n

5, Januar Geld Brief

1,686 1,69. 1615 1,619 2,299 2,305 20,017 20,067 4,195 4/205 0,491 ‘0,493 170,14 170,56 21,02 21,08 79,40 79,60 10,55 10,59 17,78 17.82 6,55. 6,57 74,26 74,44 19,43 19,47 63,52 63,68 22,75 22.81 12,639 12,675 81,81 82,01 3,055 3,065 58,78 58.92

113,01 113,29 5,805 9,825 9,90 5,92

6. Januar | Geld Brie!

1,681. 1,685 1,613 1,617 2,295. 2,305 19,985 20,035 4,195 4,205 0,479 0,481 170,19 170,61 20,90 20,96 79,29 79,45 . 10,55 10,59 17,67 17,71

74,36 74,54 19,43 19,47 63,62 63,78 22,56 22,62 12/64 12,68 81,74 81,94 3,065 3,075 58,68 58,82

113,01 113,29 0/79 581 5,902 5,922

Ausländische Geldsorten und Bänkuoien.

Buenos Airés

Japan Konstantinopel. . « « S a New York. . Nio de Janeiro . Amsterd. - Rotterdam Brüssel u. Antwerpen Danzig

elsingfors. . .…., talien

Sugoslawien . Kopenhagen .….... Lissabon und Oporto DolO ese

aris a rag dds « chweiz

uft, S Spanien . Stockholin Gothenburg . « « - Budapest... « W

Roe

.

. 2... .

.

und

O, Januar Geld Brief 20,61 20,71

6. Januar Geld Brief 20,56 20,66 16,24 - 16,32 4,25 4,97 4,172 4,192 4,17 4,19 1,667 1,687 0,475 0,495 19,96 20,06 19,92 20,02 20,86 20,96 3,03 3,05 74,06 74,44 79,10 79,50 10,49 . 10,55 22,54 22,66

169,82 170,68 17,67 17,75 6,53 6,57 63,46 63,78 2,142 2,162 2,12 2,14 112,78 113,34 81,67 82,07 58,45 58,75

12,605 12,665 12,59 12,65 5,902 5,922

Banknoten

Sovereigns. . . « 20 Fr.-Stülke. . . Gold-Dollars. . Amerik. 1000-5 Doll. L 2 u. 1 Doll. Argentinische . Brasilianische . Englische große .

ú 1Lu,. dar. Belgische

Bulgarishe . . Dänisle .

4,192 4,19 1,69 0,499 20,09 “- 20,09 21,05

74,44 79,65 10,98 22,81 170,73 17,84. 6,99 63,71 2,16

113,34 82/13 58/85

12,66

4,172 4,17 1,67 0,475 19,99 19,95 20,95

74,06 79,29 10,52 22,69 169,87 17,76 6,91 63,39 2,14

112,78 81/73 58.55

12,60 12,98 12,64 5,90 5,92 Ungarische . ¡ 5,77 5,79 Die Notiz „Telegraphisße Auszahlung" towie „Ausländische Banknoten“ versteht sih bei Pfund, Dollar, Peîo, Yen, Milreis für je 1 Einheit, bei Oesterr. und Ungar. Kronen für je 100000 Ein-

Finnisde . . ranzösische ¿ olländishe . .

Italienische über 10Lire

Jugoslawische .

Norwegishe . ..

Numänische 1000 Lei

„_ unter 500 Lei

Schwedisle . .

Schweizer . . .

Sypani\he . .

Tschecho-slor. 100Kr.

u. darüber

unter 100 Kr.

Oesterreichische

beschränktem Umfange einige neue Forderungen und eine Erhöhung

heiten, bei allen übrigen Auslandswerten für je 100 Einheiten.

_.

r

i i dck 3,70 bis 4,20 4, Siedesalz in 3,60 4, Steinsalz in Packungen N O T 050 A,

94,00 „6, Bratenschmalz in Purelard in Tierces 90,00 bis —— M

Säden 4,40 bis 5,00 #4, Siedesalz in Bratenshmalz in Tierces 92,90 bis Kübeln 93,50 bis 94,50 Æ. A in j

is ‘66,00 M, Speisetalg Margarine, Handelémarke 1 Margarine, Spezialmarke 1 8 71,00 Æ, Meolkereibutter La in Molkereibutter La in butter lla in Fässern

in Kübeln 66,00 M,

ackungen 175,00 bis 195,00 f, Auélandsbutter in Fässern 2 bo 299,00 Æ, Auslandsbutter in Pacunge N lbs. per Kiste 39,00 bis —,— «, ausl. Sped, „é, Quadratkäte 40,00 bis

Corned beef 12/6 geräuchert, 8/10—12/14 108,00 bis 115,00 50,00 Æ, Tilsiter Käse, voUfett 120,00 bis thaler 165,00 : bis 175,00 Æ echter Ed 125,00 „&, do. 20 %

milch 48/16 20,00 bis 22,90 _—,— bis —,— Æ, ausI. gez.

Kisten 90,00 bis 92,29 , E

100 e 1 G0) V 80,00 bis 84,00 , 9, i Fässern 200,00 bis 208,00 M, Packungen 214,00 bis 218,00 4, Molkerei- 17906 bis 185 00 M, Molkercibutter 1Ta* in

88,00 bis 90,00 Æ, ausl. unges. M, inl. ungez. Kondensmilch 48/12 Kondensmilch 25,25 bis —,— M. Umrenungszahl: 1000 Milliarden == 1 Goldmärk. |

gepackt 65,00 is M

——

,

16,00 bis —,—

130,00 4, echter Emmen- amer 40% 120,00 bis Kondéèns-

_——

L Del a enen. 2. Aufgebote, 4. Verlosung: 2c. .von. Wertpapieren.

H, Kommanditgesellschasten auf Aktien, und Deutsche Kolonialgesellschaften.

E” Befristete Anzeigen müssen dr

erlust- u. Fundsachen, Zustellungenu. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

Aktiengesellshaften

Oslk1o, 5. Januar. t Hamburg 157,50 für 100 Reichsmark, Paris 35.90, New York 6,59,

L Ti y ; 10 Amsterdam 267,75, Zürich 128,90, Helsingfors 16,65. Antwerpen 33,10, Stodholm 177,50. Kopenhagen 116,75, Prag 20,00.

mem eere Dm

London, 5. Januar. (W. T. B.) Silber 32/16, Silber auf

Veferung 32/16. i ; Wertpapiere.

rankfurt a. M. 5. Januar. (W. T. B.) (In Billionen. }

Oest Srelcbische Kreditanstalt 10,75, Adlerwerke 3,1, Aschaffenburger ellstof 34.0, Badische Anilintabrik 34,5, Lothringer Zement 6,0, hemishe Griesheim 27,9, Deutsche Gold- und Silber-Scheideanst. 26,0, Frankfurter Maschinen (Pokorny u. Wittekind) 8,75, Hilper! Maschinen —,—, Höchster Farbwerke 28,5, Phil. Holzmann 6,6, R S Cy E 11,5, Wayß u. Freytag 4,1, Zuckerfabrik

ad. Waghäusel 5,0. . &anuar. (W. T. B.) (S{hlußkurse.) (In Dam E E E daes s u. Privatbank 7,05,

¡ silbant —,—, ) : as 5 62 Lübeck-Büchen 109,0, Schantungbahn 2,9, Deutsch»

Austral. 30,25, Hamburg-Amerika-Paketf. 30,75, Hamburg-Südameriïa

E

Öff

entlicher ch

,=- Goldmark freibleibend.

Anzeiger.

Anzeigenpreis für den Raum einer 5 gespaltenen Einheitszeile 1

dem Auslande: anzeigen und Bücherbesprechungen.

1. 53 dex Veröffentlihungen des Reichsgefund- Leit mis vom 31. Dezember 1924 hat folgénden Inhalt: (Deutsches Reich.) Neuregelung der Bearbeitung der Medio zinal- und Veterinärstatistik. Gang der gemeingetährlihen Krankheiten. Zeitweilige Maßregeln gegen gemeingetähr- lihe Krankheiten. Gesetzgebung usw. (Preußen). Ansteckende Blüutarmut. -— (Tschechoslowakei.) Ein- und Durchfuhr tierifcher Nohstoffe. (Schweiz.) Schlachtvieheinfuhr. - Eintuhr von Haugsgeflügel. Lierseuhen im Auslande Desgleichen in den Nereinigten Staaten von Amerika. Zeitweilige Maßregeln gegen Tierseuchen. (Schweiz.) Einfuhr von Hunden. Vermifchtes (Deut)ces Neich.) Säuglingsfterblichkeit, 1923/24. (Preußen.) Merkblait über die Encephalitis Wochentabelle über die Geburts- und Sterblichfeits- verhältnisse in den 46 deutshen Großstädten mit 100 000 und mehr Einwohnern. Desgleichen in einigen größeren Städte des Aus- landes. —- Erkrankungen an übertragbaren Krankheiten n, deut)chen Ländern. Witterung.

_——-— _—-

Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. 0 Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. i Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.

6. 7. 8. | 9. Bankausweise. i

10. Verschiedene Bekanntmachungen. 11. Privatanzeigen.

ei Tage vor dem Einrückungstermin bei der Geschäftsstelle eingegangen fein. “S2

1. Untersuchungs- fachen.

93400] Steckbvriefserledigung» Sahr- 0 1923. Gutmann, Jjaak. Nr. 141057. Attonzeichent 4 J 315/21. Breslau, 30. 12. 1924. Der Oberstaatsanwalt.

D E E B E R S

Smd E E A E E E E A E E E T R E

9. Aufgebote, Ver- luît- und Fundsachen, Sustellungen u. dergl.

[94100] : : j Berichtigung, Bei den im Reichs- anzeiger 1 vom 2. 1. 25 gesperrten Phönix Bergbau- Akt. Nr. 44 833/4 u. 129 6952/3 handelt es fich um Stücke zu 1200 a Berlin, den 9. l. 259. (Wp. 5/25.) Der Polizeipräsident. Abt. IV. E.-D.

94101] Y Abvhauden gekommen: 5000 4 9/9 Pommersche Landschafts - Pfandbr. Ausgabe Stolp 22 Nr. 20 450 + 1. 7. 24.

Berlin, den 5. 1. 25. (Wp. 12/25.) Der Bolizeipräsident. Abt. IV. E.-D.

94098

/ a Von den im NReichs-

anzeiger 14 yom 17. 1. 24 gesperrten

Da ATNeN e Me Nrn. 30961, 48 162 telt.

und 89 713 ermitte (Wp. 47/24)

Berlin, den d. 1. 25.

N Erie Die im Reichsanzeiger 209 Frledigung., Vie Un Aelchs vom 28. 10. 24 gesperrten 4 3000 Sachsen-

(Wp. 458/24.) Der Polizeipräsident. Abt. IV. EG.-D,

werk-Akt. sind ermittelt. Berlin, den °. 1. 29.

[93044] kafsenverein, e. G. m.u-

mann Anton Brumberg das Aufgebot des

Band 10

zu Sundern abgetreten,

pätestens in 1925, Vorm.

Autgebotstermine und die Urkunde

wird.

[93403] Aufgebot.

Der Zimmermeister

briefs über

Der Polizeipräfident. Abt, TV. E.-D,

er Sunderner' Spar- und Darlehns- fe H., Und der Kauf- zu Sundern haben verloren gegangenen Hypothekenbriefs vom 28 September 1906 über die für den Mühlenbauer Anton Winterhoff zu Sundern auf den stücken des Kaufmanns Anton Brumberg zu Sundern im Grundbuche von Sundern Bl. 109 Abt. ITT Nr. 1 einge- tragenen 9000 Mark .rüständiges Kauk- geld, zu 49/6 verzinslich, laut Eintragung vom 28. August 1912 mit den Zinsen vom 17. Suli 1912 an den Sunderner Syar- und Darlehnskassenverein, e. G. m. u. H. beantragt. SFnhaber der Urkunde wird aufgetordert, dem auf den 28 ) 10 Uhr vor dem unterzeich- neten Gericht, Zimmer Nr. 7, anberaumten seine Nechte anzumelden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen

Arnsberg, den 24. Dezember 1924, N Das Amtsgericht.

A De A Ia in citorf hat das Aufgebot des Hypothelen- f e u Ce Mes Band [11 Blatt in der , eilun unter Nr. 10 für den Tischlermeister Wil- rozeßbe! helm Witt in Stubbendorf eingetrageuea, ¿walt Wiegleb in

an die Holstenbank in Neumünster ver- B pl durch Vorlage der Löschungs- bewilligung und Freigabeerkflärung auf den Antragsteller als Eigentümergrundschuld übergegangenen 9000 „4 beantragt Der Inhaber der Urkunde wird Ausgesorers, spätestens in dem auf den 4, Mai 1925, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Auf- gebotstermine seine Nechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Getiorf, den 22. Dezember 1924.

Das Amtsgericht.

Aufgebot. _ Schimpf XIIL., Groß Umstadt, hat das Aufgebot des Hypotheken- briefes zu der im Grundbuch für Heubach Blatt 418 Abteilung 1IL Nr. 8 einge- tragenen Hypothek zugunsten der Spar- & Darlehnskasse e. G. m u. H. in Heu- bah) über 2000 4 beantragt. Der In- haber der Urkunde wird aufgetordert, l | pätestens in dem auf Donnerstag, den 6. August 1925, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anbe- raumten Aukfgebotstermin feine Rechte an- zumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigensals die Kraftloserklärung der unde erfolgen wird. Bros Umstadt, den 31. Dezember 1924. Hess. Amtsgericht.

93407 Aufgebot. 5 b L Vie MWitwe Marie Sturm,geb Habne,

in’ Egeln und die Erben des verstorbenen Brauereibesiters Carl Wallbaum, nämlich Georg, Paul, Neinhard und Otto Wall- baum, Prozeßbevollmächtigter: Mechtsan- Egelu, 2. dis Firma

Müller und

beantragt: zu die

Grund- 900 Mark ;

[93402] über die im

_ Der Johannes

Dex

Apri

funden und

Wirth und Springorum in Quedlinburg, 3. Georg Freiherr von dem Bussche-Streit- horst in Thale, 1 Pa Or. Müller und Dr. Lüer i alberstadt, Mal Egbert Severin in Ditfurt, Prozeßbevollmächtigter : Rehtsanwalt Dr. Müller in Quedlinburg, haben das

im Grundbuche | Band 18 Blatt 416 in Abteilung 1[1 unter Nr. 6 für die Frau Marie Sturm, geb. Hahne, in Magdeburg und dem Brauereibesitzer C in Magdeburg verpfändete Hypothek von

Grundbuche von Quedlinburg Band 38 Blatt i Abteilung Ill unter Nr. 17 und 18 für den Kaufmann Ernst Springorum in Schwelm eingetragenen Hypotheken von 14 000 Mak und 12 000 Mark; des Hypothekenbriefs über die im Grund- bude von That1e über vormals eximierte Grundstüce Band 3 Blatt 5 in Abteilung111 unter Nr. 9 tür die Karolinen-Stiftung zu Parts eingetragene Hypothek von 5500 Talern; zu 4 der Miteigentümer des 1m Grundbuch von Ditfurt Band 37 Blatt 1034 eingetragenen Grundstücks Kartenblatt 9, Parzelle 648/242, nliche a)Clisabetb nämlich: a)Elisabe ) geb. Sthrôder, b) Friedrih Karl Schröder.

Die Inhaber der

nannten Grundstücks werden aufgefordert, spätestens in dem auf den Vormittaas 10 Uhr, neten Gerih, Zimmer 7, Aufgebotstermine ihre Rechie anzumelden

und die Urkunden zu t: vorzulegen,

widrigenfalls diese Ürfunden“ für frattlos

erklärt und die A A zu 4 mit ihren

Nechten ausge|chlossen werden.

Quedlinburg, den 15. Dezember 1924. Das Amtsgericht.

Aufgebot, - Frau Emma Petermann, ‘geb. Kaßnt, in Altenburg, Brauhauéstraße 24, hat be- antragt, ihren Mann, den Fleischermeister Hermann Nichar d Petermann, geb am 2. März 1864 in Meerane, défsen Wohnsiß Altenburg war und der sich zuleßt in Altenburg, Padiyer Str. 10,- aufhielt, für tot zu erflären, weil feit ‘10: Jabren feine Nachricht von seinem Leben. eingegangen ist. Hermann Richard Petermann wird hierdurch autgefordert, sich Pätestens in dem auf Montag, den 27... Juli 1925, Vormittags 10 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Burgstk:"H, Zimmer Nr. 14, anberaumten Au?gebotstermine zu melden, sons wird er tür tot erflärt. Wer über Leben und Tod des verschollenen Hermann Richard Petermann Nuskunft erteilen fann, wird aufgefordert, das dem Gericht )pätestens im Aufgebotstermin ans zuzeigen. :

G Altenburg, den 11. Dezember 1924.

Das Thür. Amtsgericht. Abt. 5.

(93418) E E

Der Kaufmann Max Cobn in Werden (Rubr), geboren am 24. Oktober 1878 in Düsseldorf, führt zufolge Ermächtigung des preußisben Herrn Justizminitters vonx 4 Suni 1924 lild 2151 R Stelle des bisberigen Familiennamens den Familiennamen Everet. Vie!e Acnderung des Familiennamens erstreckt ih auf die Ebeirau und diejenigen

Prozeßbevollmächtigte : 4. die Landwirte Friedrich

Aufgebot (93401]

1 des Hypothekenbriets über von Onedlinburg

eingetragene Carl Wallbaum

zu 2 der Hypothekenbriefe

15, jet Blatt 886, in

zu 3

Ader am Stadt- und Nr. 799b, von 6,10 a, Marie Henriette Gens,

zu 1—3 genannten Ur- die Eigentümer des zu É ge-

15. Mai 1925, dem unterzeich- anberaumten

vor