1849 / 140 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

je ten Gefangenen auch dann nicht mißhandelt werden, Beil ieses E ads E Art Krieg zu führen und ey Be nitätsgefühl widersteht; sollten Sie aber mit der äußersten er Gs Festung Ofen, au< noch die Zerstörung der Kettenbrü e, jenes herrlichen Kunstwerkes, nd das Bombardiren von Pesth, von wo Sie ju Folge Uebereinkunft durchaus“ feinen Angriff zu erwarten haben, verbin- deñ, welche That nur offenbar eine niederträhtige genannt werden kann Ae so gebe ih Jhnen mein Ehrenwort, daß nach geschehener Einnahme von Ofen, die ganze Besagung über die Klinge springt, und ih selbs für die Zukunft Jhrer Familie nicht gutstehen kaun. J „Sie sind Kommandant der sogenannten Festung Ofen, “aber Sie sind au< Vater und ein geborner Ungar, bedenken Sie, was Sie thun im Namen des Vaterlandes, im Namen der Humanität fordere ih Sie dazu auf, und erwarte Zhre Antwort bis längstens heute 3 Uhr Nach-

der sogenannten

Wewarnt durch das niederträchtige, ehrvergessene Svstem, nach wel- f erbrecher österreichischerseits festge- wähle ih zum Ueberbringer dieses Schrei- n österreichischen Offizier,

am 4, Mai 1849,

Görgei Arthur, Geueral,“ Majors und Festungs-Kommandan- eral der ungarischen Armee, Görgey. mmanèanten der sogenannten Festung binnen 3 Stunden zu kapituliren, die Fe- arnison als Kriegsge- Ich erwiedere Jhnen hierauf, daß die rem schuellen Abzuge am 3,, 4. und 5, Januar l, Je ie Flucht der ungarischen Armee en deban- scit der Zeit is aber Ofen zu einem wirk- der die Ehre haben wird, Jhnen

chem sogar unsere Parlamentaire als

halten und behandelt werden,

bens blos einen friegsgefangene Hauptquartier Ofen,

Antwort des Kaiserlichen General- ten in Ofen, von Henti, an den Gen Sie beliebten mih als Ko Ofen peremtorish aufzufordern, stung zu übergeben und auch \ fangene gnädigst abführen zu lassen.

ammt der tapferen G

wohl feine Festung w dade genüglih bewiesen hat, lich haltbaren Plaße umgeschaffer sten Widerstand entgegenzuse

„Jh fordere Sie dal Feuer auf die Wälle von genöthigt bin, nah einigen

den entschieden L Jhr ganz unwirksames da ich widrigenfalls ebenfalls mit Geschüß stcheu , daß der Ruin wozu ih jeßt hon gezwun- angegriffen bin,

ih kein Ungar, sondern ein daß ih keine Verpflichtung Ihrer Gewalt, und wenn me, darum is mein

her auf, Herr General, Ofen sogleich einzustellen, Lagen die Stadt P wozu mir so kolossale Mittel zu Gebote e unausbleibliche Folge sein muß, < von Pesth her mit Geschüy muß ih Jhnen erklären, daß Schweizer und naturalisirter Oesterreicher ‘bin, gegen Ungarn habe, daß meine- Familie nicht i dies nicht in die Wagschale

„Jh werde den Play nach Pflicht und i gen Sie es verantworten, geopfert worden.

Ofen, am 4. Mai 1849,

von Pesth di

gen werde, da i

sie es au< wäre, legtes Wort:

Chre bis auf den lezten Maun vertheidigen, daß hierbei die zwei schönen Schwesterstädte

General- Major und Gestungs - Kommandant.“

Mai. (N. K.) Das Künstler-Frei- s sind aufgelöst worden. Die Waf- sind \chon größtentheils abgegeben Comités für Rcorga=- gestern „wegen Versuch des gewaltsame Einführung der Die übrigen Mitglie= duréh die Flucht ent-

Vayern. München, 18, corps und das Studente 24 Stunden einzuliefern Zueccarini, Mi len =Freicorps, ist dur Beschlüsse auf plóßlih verhaftet wb

n=-Freicorp

nisation des Studen Staatsverraths Reichsverfassung der des Ausf zögen haben, Aus der Pfalz, 15, Mai. (D. ungs-Ausschuß, - der sich Pfalz gebärdet, hat wieder

denen ih Jhnen hier die H welche Pferde haben oder

einer berittenen Volkswehr

nern, welche es verlangen, für jene Tage, welche sie au Gemeine erhält tägli 6 zier 30 Kr., der Hauptmann 1 Gulden. Wohnorts beschäftigt, so erhalten sie

tigung (natürli<h v

usses sollen \si< der Verhaftung

ser Landesverthei= ige Regierung der lüssen erlassen, von

1) Alle Pfälzer, llen zur Bildung 2) Den Wehrmän- jedo<h nur

bereits als die allein eine Reihe von Besch auptpunkte mittheile. bekommen können, so zusammentreten. soll Lohn gezahlt werden,

sschließli<h im Dienste zubrin ffizier 9 Kr., der Offi- Sind sie außerhalb ihres außerdem no< freie Verpfle= 3) Alle zum sollen als Unteroffiziere, alle Unter= ihem Sold» in die pfälzer Volks=- 4) Außer dem Befehlshaber Fenner polnische Capitain Racquillert als Ober-= 5) Der Landes = Aus\{uß wird durch cin besonderes leunigst und zahlreihst zu er, welche früher Artilléri= es Artillerie = Corps unver- die großen Eisengicßereien in Guinant, gegenwärtig damit ion dafür anzufertigen. vollendet sein.

nigen Kanonen bewacht.) chuß die gehorsamsten Organe. irg und Cusel, welche die Eintrcibung , werden dafür als oh besonders ei Speyer, w “Ausschuß und sein Verfah <tet wird, von 6

Kr., der Untero

gung und Verkö Volke übergetretenen Soldaten offiziere als Of wehr eingetheilt werden,

von Fenneberg is ne< der tommandant angestéllt word fortan seine Beschlüsse, Blatt veröffentlichen , auf welch 6) Alle Volkswehrmänn _sih zur Bildung ein s sind nämlich die von Herrn und Munit spfündner sollen schon ird bereits. von ei germeistern findet der A Land = Kommissariate Homb1 der Geldbeiiräge verhindert in die Sache des Volkes n protestantischer Geistlicher b tag gegen den Landes herabgespröchen,.-ist, 1 lautern abgeführt. worden. den Städten sie nicht freiwillig f sich zum Theil auf aun sind bis an Dazu kommt e neuer, nit

fiziere mit tägl

Proclamationen 2c.

abonniren ‘ift. sten waren, sollen zügli<h mden. Westrich besonders beschäftigt, Kanonen Stück Séêch Auch Ludwigs-= An den Búür-

für einen Eingriff gezüchtigt werden. am vorigen Sonn= ren von der Kanzcl Mann nach Kaisers= er Reisende muß es si gefallen Die Geldbeiträge, ommen, mit Gewalt erpreßt wer- sehr beträchtlißhe Summen. Mau- 900 Fl. auferlegt. Keine Gemeinde das gänzliche Sto>en aller Ges nbedeutender Ausgaben. der Betheiligung zögern, werden agt oder erhalten E gabunden hat sich

Leute leichter zu Gru stehen dem Aus\<huß

lassen, - in : welche, - wein den, belaufen hem Privatm

t zu werden.

higeren Gemei Drohungen “in S Ein ganzes H gesammelt, die Land und theidigen werden.

<re>en gej

inquaxrtierung,. eer von Va / |

bereits in der Pfalz nde richten, als ver- in Allem zur Ver=

Kaiser 81 Landes =A der reisten über A machén, die ihm" gewor s{<lossen, daß

J.) In Folge einer vom sih gestern viele u u ein, L us\<husse mögli en, Es ibe Bes

ger der Pfa

dene Aufgabe dur<zuführ

1) die Gesammtsteuer als Ma “DBeiträge angenommen werde 2) daß diejenigen, welche zur. Entrichtung selcher 3) daß innerhalb drei Tag nöthig, weitere: 25

Dieser ‘Beschlu

stab der Erhebung freiwilliger

Gulden Steuer

Pro O EEE rozent, un Prozent erhobe1 fp

ß. rief,” uamentlid egenüber dem Güterb , eine große Mißstimm ert wurde, als na< geschlo Mitgliedern außer erwähnte freiwillige Beiträge gezeichnet wurden.

Sruhthalle unter dem Vorsibe de e von etwa 2000 Personen besucht

zahlen, nicht

äter, wenn bei der im Ver

ältni f s esiber sehr ho hältniß ihres Ein=

< besteuerten Kl der Gewe h besteuerteu Klasse

doch in etwas gemild den noch anwesenden tere namhafte

fand im Saale Kinkel aus Bonn ein

Prozent wei= Am Abend s Professor e Volksver=

850

ammlung statt, welche einstimmig den Beschluß faßte, an die mor=- gen zusammentretenden Birteetio der Pfalz die Bitte zu richten, e möge | 1) eine provisorische Regierung für die Pfalz einsegen, 2) die Pfalz für rei<sunmittelbar erklären. j

Diese Vertreter sind nun heute zusammen getreten, und die Debatte über die Frage, ob eine provisorische Regierung einzu- seben sei, was vom Gesammt = Landes =- Ausschusse als unumgänglich nöthig erachtet wird, hat bereits begoauen. Bis jeßt haben die meisten Redner für die Einseßung gesprochen, und nur Einige wün-= hen, manu möge noch einige Tage abwarten. / -

Zu Mitgliedern der provisorishen Regierung wurden heute gewählt : die Reichstags-Abgeordneten Reichardt, Culmann, Schüler und Kolb, so wie der Abgeordnete. zur bayerischen Volkskammer Dr. Hepp. (Culmann, Schüler und Kolb sind zugleich Abgeordnete zur bayerischen zweiten Kämmer.) Zu Ersaßleuten für die abwesenden Culmann, Schüler und Kolb wurden Dr. Greiner, bayeris<hes Kam-

mer-Mitglied, Nikol, Schmitt, Reichstags-Abgeordneter , und Fries j

aus Frankenthal gewählt.

Sachsen. Dresden, 19. Mai, (D. J.) Das Resultat der neue- sten Ermittelungen hinsichtlich der bei dem leßten Aufstande Gefallenen und Verwundeten unter den Aufständischen is folgendes : 70 bekannte und 108 unbekannte Todte, 178 in Summa. Von den Unbekaun- ten sind 32 auf dem Annenkirchhofe und 76 auf dem neuen wei= ten Kirchhofe beerdigt. Verwundete befinden si<h gegenwärtig: 92 im Krankenhause zu Friedrichstadt, 26 in dem der Altstadt, 3 in der Diakonissen - Anstalt und 1 in der Klinik, 122 in Summa.

Die Leipziger Zeitung vom 21, Mai enthält na<stehende Verordnung :

„In Betreff der in den Tagen vom 3, bis zum 9, Mai d. J. in Dresden vorgekommenen aufrührerischen und hohverrätherischen Unternehmungen und der deshalb zu führenden Kriminaluntersuchung wird hierdur< Folgendes zur öffentlihen Kenntniß gebracht:

1) Mit Führung dieser Kriminal - Untersuchung ist das Stadt= gericht zu Dresden beschäftigt und dazu, soweit nöthig, durch

-das Appellationsgericht zu Dresden mit Auftrag versehen. An

dieses Gericht haben daher die Behörden si< zu wenden,

„welche in den Fall kommen, mit der hiesigen Untersuchungs-

Behörde in Verbindung treten zu müssen.

) Da schon jebt zu übersehen is, daß die Vereinigung der Un= tersuchung gegen \ämmtliche Theilnehmer und Begünstiger der erwähnten verbrecherischen Unternehmungen mit der Untersu- <ung gegen die Haupt-Urheber bei einer einzigen Gerichtsstelle mit außerordentlihen Schwierigkeiten verbunden sein würde, so ist mit Rücksicht auf die in $. 6 der Verordnung, den Ge= rihtsstand in Kriminalsachen betreffend, vom 7. Februar 1820, für dergleihen Fälle enthaltene Bestimmung beschlossen wor= den, daß die Untersuchung gegen die außerhalb Dresden an einem Orte dcs Junlandes wohnhaften Theilnehmer und Be= günstiger, ausgenommen die Mitglieder der sogenannten pro= visorischen Negierung und diejenigen, welche ih bei der am 4. Mai erfolgten Einsebung derselben betheiligt haben, von Fe Apt glerichta - Behörde ihres Wohnorts geführt wer-

en soll. Es ist nicht die Absicht, bei den zuvor erwähnten Verbrechen das durch das Geseß vom 18. November 1848 angeordnete Verfahren, \oweit solches uicht nah $. 1 dieses Gesehes cin-= zutreten hat, in Anwendung bringen zu lasen, und bedarf es daher nit hierauf bezüglicher Anfragen, ‘zu denen die Ge= rihtsbehörden mit Rüd>sicht auf $. 67 des angeführten Gesebßes nah $. 41 der dazu ergangenen Ausführungsverorduung vom 23. November vorigen Sabres außerdem Anlaß gehabt haben würden.

Hiernach habeu alle Behörden, wclche es angeht, sich gebüh= rend zu achten.

Dresden, am 19. Mai 1849,

Ministerinm der Justiz, Dr. Bs insf 9.7

Zschopau, 17, Mai. (Leipz. Ztg.) Von hier ging ein Freischaarenzug nach Dresden, zu wel<hem von cinem Redner in öffentliher Versammlung die Jugend mit der Vorstellung angefeuert wurde, daß den Theilnehmern nichts geschehen, sondern ihnen Am- nestie zu Theil werden würde, Auf Grund der Agitation sind ven hier Pastor Würkert, Kantor Geißler, Barbier Reichel und Schuci= der Konrad unter nilitairi scher Bede>ung nah dem Amte Augustus-= burg abgeführt worden.

TVúrttemberg. Stuttgart, 17. Mai, 2 Uhr Mittags. (Schwäb, M.) Man crfährt, daß die auf württembergisches Ge= biet Üübergetretenen badischen Truppen (siehe unten den Artikel Heilbronn ) von badischen Freischaaren verfolgt und von den Heilbronnern in Schuß genommen wurden. Die Offiziere wurden auf der Eisenbahn nah udwigsburg befördert, während die Ka- nonen den badischen Freischaaren ausgeliefert wurden. Der badi- \he Kriegsminister, General Hoffmann, befindet si unter den Of= fizieren in Ludwigsburg. Eine Anzahl der Soldaten kehrte ins Badische zurü.

Baden. Karlsruhe, 19, Mai, (O. P. A. Z.) Seit gestern befindet si< der Großherzog mit, seiner Familie in Hagenau, wo er vor- erst einige Tage zu bleiben gedenkt. Die französischen Behörden behandeln den flüchtigen Regenten mit aller Rücksicht und der zar= testen Aufmerksamkeit. Von Straßburg sendete der dortige Militair= Befehlshaber cine Abtheilung Lanciers nach Lauterburg, um den Großherzog nah Hagenau zu geleiten, wo er bei dem dorligen Oberst wohnt. Ueberhaupt genicßen unscre Flüchtlinge, besonders die Offiziere, bei unseren elsässishen Nachbarn im Allgemeinen eine fast rührende Unterstüßung, während si< in allen Klassen der jen- seitigen Bevölkerung und am allermeisten no< bei dén Bauern ein großer Unwille über unsere diesseitigen Ereignisse ausspricht.

Vorgestern sind die Reichs - Kommissäre Christ und Zell ven hier na< Rastatt, und von da nach kurzem Aufenthalt nach Frei= burg abgegangen.

Vom Reichs = Kriegsministerium ist in diesen Tagen auch ein österreichischer Offizier aus Grankfurt nah Rastatt gesendet worden, um über das Festungsbauwesen, über die Verhältnisse und Stellungen der gegenwärtig die öffentlichen Angelegenheiten leitenden Militair= personen \i< zu unterrichten und über den Fortbau der Festungs= werke Anordnungen zu treffen. Jn lebterer Beziehung war jedoch

e mehr zu ändern, da die Festungsarbeiter bereits entlassen

In Kehl hat sich der Infanterie-Hauptmann von Fi>, und in |

| der Gegend von Pfor iller zheim der Artillerie-Hauptmann Großmann erz de ter Ersterer rar von einem Soldaten thätlih mißhandelt, | A Ls auf der Flucht mit Oberst Hinkeldey und cinigen mten sizieren gefangen genommen worden. Beide waren | am nd allgemein beliebte Offiziere, welche nun als Opfer “Vorge ern scngen Ereignisse gefallen sind. N | 4 ¿ end wurde hier eine Anzahl gefangener ‘badischer. Offiziere eingebracht, die nach kurzem Verhöre theils entlassen, an

in das Gefángni der Dragoner-Oberst von

Gestern früh wurden die Stadthause auf die Reichsverfa Die Eidesformel lautete: die Durchführung. der-Rei zu unterstüßen und den

hrt wurden; unter Legt h t Hinkeldey. i e A Ms

hier anwesend }sung und. die

Blind und Bornstedt sollen na< der Mann- eitung -ni<ht vom Militair freit wörden sein, na<hdem

x Beschlüssen dorthin gelangt war. Dragoner aus Rastatt

0 en. Struve, 4 n en hand - —+ bruchjaler Burge «B bie V von den voffenburge —— Nach einer anderen Version j béfreit und nah Rastatt gebracht wörden,“

Frankfurt a. M., 19. Mai. Folgendes: Aus Lauterburg ist uns n gekommen : i „An dás badische Volk! Eine Veikettung un keine geseßliche Freiheit | Zetstörung ünd des Bürgéetkrieges verfolge d i hérbeigeführt au< durch einen Theil Meincr tapferen Soldaten , die der Fahne untreu geworden , tvar Meine Residenz zu verlassen, Empörer , üben , versuhen es, M E Regi f ur ewaltjame Anordnungen ruye C Ee Frag b: Eure Söhne vom jugend-

in hinlängliher Kraft,

sondern vou

en Truppen vor dem onntag Nachts

gegenwärtige Regie= ichte! mi< auf ffung mit- al« nungen des-Lan- #0 wahr mir Gott

rung beeidigt. nd sie dur len meinen Kräften des - Ausschusses unweigerlich- Fol helfe und meine Ehre mir heilig -

gen, 17. Mai. richt ist gestern der Reichs , in Donaueschingen einge Donaueschingen, Villingen und Rottweil

Das Frankf. J. enthält achstehende Mittheilung zu-

irger Badens! nisse, herbeigeführt dur solche, denen hr den Weg des Umfurzes, der n, und, Jch sa

“zu leisten,

(Karlsr. Z.) Nach \o eben ein- general Miller, von Frej= es soll in der ein beträhtli- zusammengezogen

acht eingetro

hdsleute ! getroffener Na ra burg kommend Gegend von ces Truppencorps ( Württemberger und Bayern) heute ist dur eine in verflossener un Württemberger auf 2-Tage worauf Badener folgen sollen.

(Die Deutsche Ztg., welche die erkt dazu: „Die Leser werden die Form dieser Mittheilungen entschuldigen , die äßter und gewissenhafter ‘Hand zukommen und eit aller badischen -Na@rich- n Freiburg stéhen Freischaa- Umgegend anwachsen; In der N

Tüliher Er rüd>t ,. und e es mit tiefem onst treuen und Z<h gezwungen, die an dem Vaterlande Verrath

ür 1000 Ma erung zu erri<ten

fene Estafette f tier hier angesagt worden,

Aus Baden, 416, Mai. folgenden Nachrichten enthält, ben leicht erklärliche lese uns aus sehr ges{ bei der Sparsamkeit ten von doppeltem Gewichte sind.) ren, die täglich dur< neue Zuzüge a1 3000 Mann in der Stadt sei erlei Militair: auf der einen Seite General ttembergischen Truppen , Ulanen 1c. , auf. die auf der anderen die . treu a 400 Mann Dragoner) und uf der dritten das aufrührerische unter Hauptmann Dreéier , wel- n Offiziercn zum Kommandanten st ein ahtungswerther Charakter und ein sind heute no< der Meinung, von den Offizieren, ; Die Verhältnisse in Rastatt schiedene Pläne und Motive,

und welche die Handelnden im Au- Schritte selbst ni<t alle kannten, zu- Bis jeßt ist so viel gewiß, daß den ng gelungen ist, Anarchie und weitere Hinkéldey mit etwa 150 Dragonern atterieen reitender Artillerie ist zwischen den aufrühreri= n durchgezogen bis in die Nähe von Mannheim, von eg nah Sinsheim eingeschlagen und wird Abthcilung die württembergische Gránze reiburg fin-

, Und fangen glüdliche Land in

l D a ere —— lichsten Alter, no< n L bebelih für Euren Feldbau und Eure Gewerbe, um ihr Blut für eine treulose Sache zu versprige gegen Bürger, Deutsche gegen Deutsche im brudermör en, Nícht genugz bald wird au< Euer Eigenthum i und raubgieriger Menschen werden und unter dém mißbrauchten Namen des Rechts und der Freiheit werden Recht und verwahre feierli<h Meine und Meiner- verfassun so wie die Rechte und das Glü> Meines Vol Beginnen und erkläre für üull und nichtig, oder anderen ungeseßlichen Behörden versügt“wird, i r wißt, mit wel freudiger Bereitwilligkeit Jch stets ngswerk unterstüßte, wie

zum Theil unent- von Eurer Seite gerissen, Bald werden Bürger derischen Kämpfe fal-

und Unzuverlä Freiheit untergehen. Jch smäßigen Regierung Rechte, es, gegen dieses srevelhafte was von dem Landes-9

es mögen schon Stadt steht drei mit seinen wür vollkommenes Vertrauen setzen kann ; badische Reiterei etwas Fußvolk unter Gayling, a 2te badische Infanterie - Regiment chen si<h das Regiment aus seine

„Badener!

das dentsche Verfassn erklärte, welche die Größe, Macht, Einheit und terlandes erfordern mögen. Jhr wißt es, wie des deutschen Volkes ihr Werk beendigt hatten, anerkannte, und daß der Beisay in Meiner den Viele als einen Vorwand zu Angriffen be gestellten Sonderbundes bez g alsdann ohne allen Vorhe ß und die allge wie solche zum T der Umstände es Diejenigen , welche sih mi erheben, die auf solche Weise ‘d gen sih zugleich an den große Tag legen, daß sondern um andere ern der deutschen Einigu ih übrigens der Hoffnu Mein geliebtes Volk dur Bürge dafür i

< alle Opfer zu

Freiheit des deutsch J<h, als kaum die Vertreter dasselbe sogleich unbedingt Erklärung vom 11ten v. M,, nußten, nur die Abwendung we>ie, Jhr wißt, daß Jch die halt selbst durch das Regie- meine Beeidigung auf dieselbe heil, so weit nämlich die Kürze erláubten, au<h wükli< schon t bewaffneter Hand gegen eine ie deutsche Sache zu befördern n Interessen des deutschen Va- es ihnen nicht um die deutsche Dinge zu thun st, und indem ie #g Waffen in die Hände geben, ng hin, daß die unglü> Ereignisse gerathen is, nicht st| Mein gutes Recht eichsfrieden und die Aufrechthalt Bürge endlich der gesunde [ches die Herrschaft derje- trieben und sich selbst die < die exrungene Wiederkehr des Wohl- entreißen lassen wird,

hr- und gewinnsüchtiger wende Jch Mich z vertrauet auf das Recht, Vertrauen von Euch zu er- gung müßt Mir das Zeugniß ichte wird man es lesen, daß geliebt, daß Zch

tüchtiger Soldat. ihrem Fürsten treu zu sein, nur uicht gefielen , hätten sie sind râthselhaft; es scheinen da ver die einander sehr fern stehen, enbli> der verhängnißvollen ammengewirkt zu haben.

Wohlmeinenden in der Festu zurückzuhalten.

e Truppen einés in Aussicht

Reichs - Verfassun rungsblatt verkünden lie vornehmen lassen wollte, der Zeit und der Drang vollzogen wurde,

sih befreit.

terlandes, inde Reichs - Verfassung, « dadux<h den Gegn

m sie an den

schen Haufe dort aus hat er deu wahrscheinli<h mit seiner ) Au zu dem Gaylingschen Corps bei i n Tag einzelne Zersprengte und auch viele Verführte ein, welche ihren Schritt bereuen; dieses Wiederfinden ‘und wieder Anschließen soll einen wunderbar rührendèn Eindruk machen und soll eine Thräne, deren er sich wahr ren Schnurrbart darob bethaut ha In Heidelberg sind am 16ten etwa 500 Mann „zum Volk“ übergetretenes Fußvolk mit 2 Haubigen und 2 Kanonen einmar- schirt, gefolgt von einem wilden Haufen Freischärler, mit Beilen, Sensen, Mist- oder Heugabeln bewaffnet hien wenig erbaut von dieser Gesellshzft, die O gar nicht in die Höhe; Augenzeu in die Augen sehen können, \o tie gedrü>t gewesen. gemacht , es sollten die Bea nicht von ihren Stellen entfernt werden , Die Sache verhält si< aber so: giment ein Eid gefordert auf die Rei dur<h die Umstände nöthig werdenden Treue für den Landes = Aus\{huß; der Gr genannt, auch nicht die bestehende L gabe sagt die Deutsche den Artikel Karlsruhe im ge amter diesen doppelten Cid und dann heißt's im Volke: erkennen wollen.“ Soldaten verfangen werden ? der Großherzog hätte da bleiben sollen, nichts; zugleih aber ist der reitenden Art leitete, nahgeseßt worden, soll an den Großherz hr vorzuleg

Zustände, in die von langer Dauer sein werden.

die Reichsgewalt, welhe den R verfassungsmäßigen Ordnung zu Sinn der großen Mehrheit Meine fassungsmäßige Regierung ver e Gewalt angemaßt haben, nit dulden O “dis E allein s durch solche Anmaßungen nicht die Jhr dem lo>enden Tone e ‘Volksschmeichler zu viel Gehör geschenkt, Euren Großherzog, Jh habe warten, denn Jhr selbst bei ru lassen, und einst in der unparte in schlimmen wie in guten titwickelung seines Wohlstande nah Kräften gesucht habe,

t und Freiheit des gemeinsa1 verfassungsmäßigem Wege berhaupt stets bereitwilli Jch die Verfü wüd>zufehren.

elfes, die Jhr- Altes verfallen m zu verfolgen, haltet fest festhält, und an der gen Reichs- und Landes-Verfassung ! führt worden dur alle Mit- zum Versühren anwendet, und der Kehrt zurü> zur Ehre und Eures obersten Kriegsherrn, schehene vergessen und Euch daß Treue länger dauert als

T) sichern hatz den sich jede 3 Volkes, twe

igen, díe die ver

reiheit und geseyliche standes möglich ist, Auch an Euch,

manchem alten Soldaten lig nicht zu schämen hat,

meist Baueru das Militair fiziere bli>ten en versichern, sie hätten keinem sei der Tschako in die Stirn hat von Karlsruhe aus glei bekaunt mten unter der „,neuen-Re

sie möchten es wird vom neuen Re- s - Verfassung mit den odificationen ‘’ und auf oßherzog is nit dabei andes=-Constitution. (Leßtere An- scheint irrig. Man vergl. .Verweigert cin Be« , so wird er auf der Stelle entlassen, hat die Reichsverfassung nit an- en rabulistishe Künste auch - beim hat allerdings geäußert, gegen ihn hâbe man gar illerie, wel<he den Groß. um ihr die Kanonen abzujagen. og abgegangen sein, um ihm damit die Bedin-

Tagen Mein Volk s, seiner Bildun gesorgt und nur dem un und daß Jch mit

nen deutschen Vaterlandes, so an Mich gebrachten Wünschen es Gehör geschenkt habe. Jn rien, von ihrem Jrrthum Jhr aber, die Mehr- stets treu geblieben üßte, wenn es den und treu an Eurcm deutschen Centralgewalt,

vorangegängen

wie Jch den au Meines Volkes ü diesem Bewußtsein ermahne Besinnung und gesezlichen heit Mcines geliebten und biede seid und einsehet, in welches Elend Empörern gelänge, ihr Ziel Großherzog, wie er an Euch an der freisinni , 1 „Soldaten! Jch weiß, Jhr seid nur ver

tel und Kräfte, die eine böse Absicht Verrath is nit aus Eurer Seele geko Treue; sammelt Euch wieder um die Fahne und thut "Jhr es ohne Zögern, so sei das Ge volle Amnestie ertheilt,

Gegeben zu Berg in der Nheinpfalz, den 17, Mai 1849, Dusch, Bekk, Hoffmann,

Hessen. Kassel, 15. Mai. von den dahier versa "— den und Verei Nachmittags (in Ge Antwort des Ministeriums b Betracht, daß die Reichs-= Regierungen endgültig feststehe, d aller Regierungen zur stimmung keine Rede ist, alle Staatsbürger zu beei ammlung mit der Antwor ber den Becidigu mchr nur in der

_ welche das ganze Staats-Regierung unter das sten sei in den Beschlu g. unter das Reichs- r die Reichs-Verfass r nothwendig, der kur Versammlung gestellte

Zeitung strigen Blatte.)

Ob dergleich

Bedenkt aber,

ine Rúke

die Bitte um se orden sein,

gung verknüpft w gutheiße, und alles, was bis joll ihm auf Struve's Vo {< sivfrist von wenig Tagen zur Rüdke ß nur als Gerücht Regierung ist ungeachtet ihres keit sehr vorsichtig und lungen an das souveraine Volk. si<h no< ganz still im dächtige Witterung spürt. des Freischaaren= Landes=Auss\<uß au Christ werde eine hohe men, ist wenig glau Christ und Zell \ind

enz nur \o daß er den neuen Zustand der jebt geschehen ist, anerkenne. —- eine peremtor hr geseßt worden sein.

eben, denn unsere gegenw reisinns und ihres Sinnes für zurü>haltend mit ihren Mitthei= Herr von Jbstein hält er nv< ver- gerwehr und Wel>er?s ‘vom

von Stengel.“

(K. A, Z.) Die Erklärung, mmelt gewesenen Abgeordneten mehrerer G hessens in ihrer Versammlung vom 13ten eines zahlreihen Auditoriums) a1 eschlossen wurde, geht dahin : zustimmenden deutschen darin von einem Einvernehmen g einer verfassungsmäßigen Be- $. 193 der Reichs - Verfassung ; zu erklären, daß sich die Ver= en Gesammt-Staatsministeriums nverstanden erklären könne, viel= smäßigen Beeidigung, he Unterordnung der 2) die Becidigung des zu 1. mit einbegriffen; 3) die Ministerium und ein Zusammen-

anerkennenden Staaten er- essishe Staat vermöge aber orderung au< ohne Rüdsicht n Staaten für sich zu erfüllen Zwe>e zu unterstüßen, wie es zu erwarten sei; 4) die For= gresses sei dur< die Antwert digt; 5) hinsihtli<h der Forde- des gesandtschaftlichen Verkehrs heu, fo sei eine Vergrößerung zwischen den renitenten und- den <, und wre die Widersegßlichkeit denheit zurü>zuweisenz 6) in Be- ffnung sei man insofern mit dem iums des Jnnern vom 12ten d. M. iger von der allgemeinen reten Selbstbewegung des engetreten werden soll. erlangen sie hauptsähli< {<üß, leßteres nebst geübten Die meisten Deputirten

ische Präklu- kann ih inde Oeffentlich

Ban; das ist ein Zei Durcführun Zum Befehlshaber der Bür 9 Zuzuges zu Freiburg ist ein Sohn Wel eslissentli< verbreitete Gerücht, telle in der neuen ba blih. 17, Mai. Di gestern als Reichs-Kommissäre nach Die Kolonne Hineldey (\. oben) ist glüd>li< ber die württembergische Gränze gekommen und in oder bei Heilbroun. Die Freischaarenzüge sind stellt, wenn man sie kommen und gehen Eisenbahn im Lande herum, so daß bald in Mannheim, bald in Hei- und imponirt.

dischen Regie-

spunkt nicht ei e Parlaments=-

ofortigen rei t, die wirkli eich erblide;

rung anneh Mitglieder Karlsruhe gereist.

mit den Geschüßen ü steht im Augenblicke nicht so groß, als m Man führt sie derselbe Haufe bald in Karlsr delberg, bald in Freiburg auftritt Weise, wie diese Züge zu thümlich ; den Städten dro wenn sie sich nicht in Alle man, wenn sie nicht bewaffnet in die Stad litair und Volkswehr aus der Stadt kon jorem Dei gloria

wirken alle scheine zwa l die von der Die Art und auf das Ein ist gleichfalls eigen- i | arenzügen vom Lande, den Landbewohnern \a t kämen, so werde M imen und sie alle todt wm. Das Briefgeheimniß

welche Spuren von Sigel ist auch im ichten aus Karlsruhe ist in Karlsruhe einge- Baden geben von dem s unglüd>lichen Landes ein Bild wie ‘von

Schaaren von betrunkenen agen als in denselben sißbend, übe

Stande kommen, ht man mit Freischa

* von unserer Re m unterwerfen z

g_hinsihtl Gesammt-Staatsministeriums erle Betreff der Abbre<hung

siegelung des Telegrap stehenden Spaltung

ierung zuversichtlich < des berliner Kon

rungen in Alles in ma

der bereits be Übrigen Regierungen nich F der Gegner endli< mit Entschie er allgemeinen Volksbewa rfürstlihen Minister en, als dádurch kein ffnung ausgeschlossen und der genden Zeit nicht ents ltung der Volkskraft v ampfes, Waffen und Ge forbezn namentlí< die Städte, gereist,

sind Briefe angekommen , reischaarenführer

Ferner liest man unter den Nachr in der Deutsch. Ztg.: „Herr Sc<hlöfel Die Berichte der Reisenden aus augenbli>lic<hen Zustand de - den wüstesten Saturnalien. ' lern, mehr auf den W | Bahnzüge, die “si< n | fortbewegen. Entfällt Zug anhalten. den Wartes

einverstand Volkes in di U dieser Ent

find heute a

rsüllen die enbli> anhaltend o muß der ssen: Jn

ur langsam und jed einem -der Souverain Fortwährend wird aus den älen vergnügt man si< damit ,

Zügén ge Kugeln in die Dee zuy

851

Hesseu und bei Nhein. Darmstadt, 17. Mai, (Fr. J.) Worms ist von Freischärlern beseßt, während preußische Truppen in Oppenheim ogen und Reiterpikets die Verbindung zwischen diesem Uebergangspunkte und hier unterhalten.

9 Darmstadt, 18. Mai. Die Darmst. Ztg. meldet: „„Bür= erwehr von Mannheim, mit einem Extrazuge herbeigeführt , hat beute (18ten) Morgens die Eisenbahn zwischen Heppenheim und Weinheim demolirt, wodur< die Züge unterbrochen und wir bis zur Stunde ohne Briefe und Zeitungen aus dem Badischen sind.“

Mainz, 16. Mai. (Frankf. I.) Um 105 Uhr sind ein württembergischer, ein badischer und ein rheinbayerischer Turner von hier na< Bremen abgegangen, um ih von dort mit dem nä<hsten Dampfschiffe na< Nordamerika zu Friedrih He>er zu he- geben, dem sie Depeschen aus Baden zu überbringen haben.

Ein sv eben aus Mannheim eingegangener Brief Germain MU ie meldet, daß derselbe dort mit 3000 Mann einge- rüdt sei.

ie na< Rastatt beorderte Abtheilung österreichischer Artillerie ist dicsen Morgen von Würzburg hier eingetroffen.

Mainz, 17. Mai. (Darm. Ztg.) Diesen Morgen sind 2 Compagnieen Preußen nebst einer Abtheilung Dragoner über Kostheim ins Gerauer Land gerü>t, Es geschah dies auf Befehl des Reichskriegsministeriums, um von Seiten des Festungs-Kom- mando’s einen Beobachtungsposten auf dem rechten Rheinufer ge= gen etwaiges Uebergehen von Freischaaren zu haben.

Braunschweig. Braunschweig, 18. Mai. (H. C,) Ehe in der heutigen Sibung der Abgeordneten-Versammlung mit der Tagesordnung begonnen wurde, erhielt der Staatsminister von Schleiniy das Wort, um die Versammlung von den Schritten der Regierung in der deuischen Angelegenheit zu benachrichtigen. Derselbe erklärte das durch Zeitungen verbreitete Gerücht, unsere Regierung stände mit dem von der preußischen na< Berlin beru- fenen Kongreß in mittelbarer oder unmittelbarer erbindung für völlig grundlos. Jm Gegentheil handle sie im völligen Einverständ- niß mit denjenigen deutschen Regierungen, welche die Reichsverfas= sung anerkannt hâtten, und es wären dem diesseitigen Gesandten in Frankfurt Instructionen in diesem Sinne zugegangen. Aller= dings habe die Regierung von der preußischen die Auffor- derung erhalten, si< an dem Kongresse zu betheiligen , allein sie habe es weder mittelbar no< unmittelbar gethan, werde es auch nicht anders thun, als in Folge eines gemeinsamen Be- s{lusses der sämmtlichen obgenannten Regierungen; sie habe auch behufs der desfallfigen Verhandlungen no< einen besonderen Be= vollmächtigten, den Abgeordneten Amts-Assessor Schmid, nach Frank-= furt geshi>t. Daß die gedachten Staaten no< keinen gemeinschaft= lichen Beschluß gefaßt hätten, habe seinen Grund theils darin, daß mehrere Bevollmächtigte derselben no<h in Frankfurt fehlten, theils darin, daß durch die neuesten Ereignisse in Süddeutschland die Be= rathungen gestört waren. Schließlich erklärte der Staats-Minister, die hiesige Regierung würde nie Anstand nehmen, die Versammlung von allen ihren Schritten in dieser Angelegenheit in Kenntniß zu seßen. Diese Eröffnung wurde von der Abgeordneten-Versammlung mit lautem Beifall aufgenommen.

Frankfurt. Frankfurt a. M, 19. Mai. (D, Z.) Das hier konzentrirte mobile Truppencorps hat in der lebten Zeit abermals einige wesentliche Veränderungen bereits erfahren oder es stehen ihm solche für die nächste Zeit bevor. Das seit Monaten hier und in den umliegenden Ortschaften kantonnirende Bataillon vom preußischen 35sten Infanterie - Regiment ist na< Mainz abmarschirt und statt seiner ist gestern Nachmittag mit der ‘Eisenbahn das 2te Bataillon des Zten kurhessischen Jnfanterie= Regiments eingetroffen und sofort nah Bonames gelegt; das erste Bataillon desselben Regiments ist bekanntli<h seit 14 Tagen, zum Ersaß der abgegangenen Bayern, hier eingerü>t. Die Hälfte der zur hiesigen Garnison gehörenden hessen-darmstädtischen reitenden Batterie ist, nebst einer Schwadron der hessen=darmstädtischen Chevauxlegers, von welcher gegenwärtig no< 250 Pferde zurü>geblieben sind, an die badische Gränze be= fehligt und statt ihrer gestern, vom Hundsrü> fommend, eine halbe Battérie der preußischen 8ten Artillerie - Brigade ein- marschirt. Die beiden österreichis<hen Bataillone endlich, welche hier garnisoniren, werden demnächst dur< das dritte Bataillon ihres Regiments, zur Zeit noch in Mainz, verstärkt werden, und dagegen ist von Bregenz in Tyrol bereits ein ganzes österreichishes Regiment auf dem Marsche nah Mainz. Außerdem spricht man von der Zu= sammenziehung einer Macht von im Ganzen 60,000 Mann, deren Mittelpunkt Frankfurt bleiben würde, darunter 4000 Me>lenburger, 6000 Hannoveraner und 15,000 Preußen, leßtere zum Theil von den Truppen, welche in Dresden gefohten haben. Jn Hanau ist schon zu heute Abend Quartier für 4000 Mann Preußen, wie man hört, vom Kaiser Alexander-Regiment, angesagt; in Frankfurt selbst sind gestern 6000 Quartierzettel gedru>t worden. Von jenen 60,000 Mann würden zwei Corps, jedes in der St&rke von 15,000 Mann als mobile Kolonnen in Baden verwandt werden,

Hamburg. Hamburg, 20; Mai, (H. C,) Hier is fol- gende Bekanntmachung erschienen:

„„În ciner so ernsten Zeit, wie die unsrige, wo die Verschiedenheit der politishen Ansichten den Keim gefahrdrohender Zwietracht in sih trägt, scheint nichts geeigneter, das so nothwendige Vertrauen zwischen dst-n Regie- rungen und Völkern zu befestigen, als Offenheit abseiten der ersteren. Der Senat seinerseits hat über seine Stellung, wie in Bezug auf unsere inne- ren Verhältnisse, so auch in Bezug auf die Eutwielung der cinheitlichen Nevgestaltung des Gesammtoaterlandes zu feiner Zeit einem Zweifel Raum gean Er hat sih allen auf die bundesstaatliche Einheit unseres Ge- animtvaterlandes abzielenden Schritten angeschlossen , er hat die Reichs- Verfassung anerkannt und publizirt und sich bei weiteren Schritten zu einer Modification derselben nicht betheiligt, Somit liegt weder in Bezug auf die freie Entwi>kelung unserer inneren Verhältnisse, noch auch in Bezug auf unsere Verhältnisse zum Gesammt - Vaterlande ein Grund zur Aufregung oder zur Besorgniß vor. Um so mehr aber darf der Senat von seinen Mitbürgern erwarten, daß sie ihm ganz vertrauen , und daß sie nicht Maßregeln in Anregung bringen, welche, einseitig zu ergreifen die Gefahr der Zeit erhöhen und der allen wahrhaften Vaterlandsfreun- den wünschenswerthen friedlichen Lösung der deutschen Verfassungsfrage nur erschwerend in. den Weg treten würde, Dahin gehört namentlih die neuer- dings in Anregung gebrachte Beeidigung der bewaffneten Matt auf die Reichsverfassung, welche von der Exekutivgewalt des Reichs bisher nicht ver- fügt is, und welche, theilweise ausgeführt, nur dazu dienen könnte, die Fael der Zwietracht in die Reiben der Söhne cines und desselben Vaterlan- des zu werfen und die so nothwendige Thatkraft nach außen zu shwächéèn. Eine solche Verantwortlichkeit wird der hamburgische Se- nat nicht auf sih nehmen, und rechnet er zuversichtlich auf die Zustimmung und den Beistand seiner Mítbürger, wenn er mit der Beeidigung der- be- wwaffneten Macht nicht einseitig verfährt und allen Bestrebungen mit Ernst entgegentriit, welche, wenn sie selbst gut gemeint sein sollten, doch darauf abzielen, Maßregeln hervorzurufen, welche die Entwickelung der wahren Ein- heit und Freiheit unseres Vaterlandes nur efährden können. Mitbürger uns droht nur eine Gefahr, das isst die Ziolettatt in unserem Innern. Dieser Gefahr zu bege nen, laßt uns fest zusammenhalten,

Gegeben in Unserer aths-Versammlung. Hamburg, den 19. Mai 1849,

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Ausland.

rankrei<. National-Versammlung. i, Das bisherige Steuersystem lastete beson gleiche Besteuerung lange angekämpft en und deshalb am. meisten angefochten- Mauguin und Latrxade tra- Art der Steuereinziehung vom 1. Januar 1850 gründen ihren Antrag hauptsächli< dur er Dienstvorschriften, géstatten, den Bürger bei Tag und Nacht Die Versammlung ist in Anspru< genommen Marrast: sind so zerstreut.“ l h zur Abstimmung durch Zettel über den Von 552 Mitgliedern 59 Stimmen gegen die Abschaffung (Sensation.) Rechts: „Das ist ein „Nicht so todt, als Ihr glaubt !“/ sem Votum im Saale. Hauses auf die Zud>erfrage und bean= Sie sei eine Lebensfrage für die Kolonieen. Abschaffung der Jagd = Patente anz eben so Passy und Goudchaux an den Einnahmen zu der Finanzlage. Bei Artikel 14 des Budgets (Brief= gebrochen und die Sibung um 6 Uhr

Sißung vom ders auf der Consumtion, wurde, Einer der wichtig

sten Posten ist die Getränke gen darauf an, die an abzuschaffen.

deu gehässigen Charakter d

gegen dessen un

welche jedem Zoll= zu überfallen, falls aber durch die Wahlen sehr Aufmerksamkeit.

Man schreitet 1sten Artikel des Latrade sprechen si< 293 für und jener Dienstvorschriften aus. Votum der Todten !“/ Große Aufregung folgt die lenkt die Aufmerksamkeit des tragt deren Lösung.

Guichard trägt auf auf Aenderung des T beschwören die Kam

hen Entwurfs.

Schoelcher

aba>s - Verkaufs. mer, nicht allzu stark Sie entwerfen düstere Bilder von Anträge werden verworfen. V ERLeN wird die Debatte ab geschlossen.

Sibung vom 19. Mai. Tagesordnung ist sehr bunt, den Werthstempel bei Han batte darüber. bar in keiner Stimmung, den sg, untergeordneter Na Die Vertagung wird ausgesprochen. Tagesordnung ist das Geses über C Antrag des Ministeriums auf dreim ürgerwehrgeseßes vom 22, Mai 1831. ys betrachtet den Au

Anfang 145 Uhr. Präsident Marrast. Die Ju erster Reihe steht ein Geseßentwurf über Es entspinnt sih eine De= „Die Versammlung befindet sich offen= um fest ihre Aufmerksamkeit Gegenstän= Jch beantrage Verta=- Der zweite Gegen- hangarnier’s Stel= onatliche Verlänge=

delspapicren. Favreau:

tur zu schenken.

lung * oder rung der Suspension des B Lejeard de La Diria ernster Maßregel ebenfall Goudchaux bek

genbli> als zu so gnet und verlangt Vertagung. Marchal unterstüßt die- t wieder alle Leideuschaften we>en wollen. aften? Mar{al: Die gefährlichen Lei-- ringt auf sofortige Diskussion. L Es sei ja keine Dringlichkeit aus homas: Das Volk von Paris habe du jüngsten großen Periode genügend bewie hme-Anträge niht mehr bedürfe. (Br daß ein bedeutender Theil der Mini <keit der Changarniers, (Ah, ah! rechts. g von einem Minister-Zwiespalt.)

er, theilt das große Vertrauen des Vo eges. (Lärm.) Goudchau , Leßterer gegen so wird verlangt. Eingeben in die Di

s ni<t geei ämpft die Vertagun Man werde doch nich Slocon: Welche Leidensch denschaften! Laussedat d jaquelein: gesprochen. 1r< sein Benehmen sen, . daß es solcher avo’s.) Er glaube zu ster selbs si< von der hen Doppelstellung los= Aufregung über diese Be= von Tracy, Marine= rredners in der Ruhe x und Larabit sprechen forlige Debatte. Das Skfruti=- 294 gegen 254 Stimmen ver- slussion. Odilon Barrot, t Ihres so eben abgegebenen Vo- kussion Überhaupt möglich. (Ja, nden, Daß Ihnen die gehörige Zeit stens 20 Tage erfordere. eidenschaften hervorrufen ir uns trennen ?

weren Verantwortli sagen möchte.

aris keinesw noch, Ersterer für nium durch Zettel langen sofortiges Conseils-Präsident : „Jm Angesich tums frage i< au<, ob die Dis ja!) Sie selbst haben ja zugesta da eine dreimalige Deb Warum diese Debatte ,

wird, in einem Augenbli> nishes Gelächter

atte minde welche so viele L beginnen, wo w und - Tumult, ) Í ministeriellen Ver=

daß sie die zur Verei=

antwortli{keit lität betrifft, Centralisation telung der Plä

so sagt Jhnen hier itairischen K ne der Anar<< erhebt si< fürhterliher Tumul haben Jhr Vertraue rals Changarnier ist fstt jede motivirte Tagesor Verlängerung Gesebverleßung ist. Wollen Si Cremieux: Zweimal habe b Stellung Changarnie nisterium nit gehor lige Besorgniß dem Volke si\che Volk Ministerium, sonst Nieman auf das Gesetz Perrée räth der der legislativen Ver bekämpft jeden Auf Stellung befinde, \o die früheren Entsche dem Volk diese Lacrosse, terimistischer Minister de Changarnierschen Doppel Einer Hand sei das be (Heftige Unterbrechung eidigung für das Volk 1 gend etwas zu fürchten, so w Odilon Barrot weist solche A en General Cha stimmung! Verlängerung

7 Uhr geschlossen, , die Sißbungen i für die Zuf

n Saale vo

mit die Regierung,

räfte in Einer Hand e als no< nöthig betrach vom Verge.) Sie rufen: „Wir r! Also die Stellung des Gene= Der Minister be-

n nicht meh ertrauensfrage !‘/ Lionville: Suspension , e das Geseß no< ereits die

r's berathen; do< zw (Lärm rechts.)

gegenüber vor. sterhaft betragen d, habe Furcht! füglih dasselbe imlung, die Lös: berlassen. (Nein, Nein! Wenn si< das Mini sei es selbst daran Schuld. idungen nit erfüllt? Die Genugthuung

Minister der öffentliche s Innern, spricht für d stellung. Die Konzentrir , alle Emeute - Ge vom Berge.) Gr iht unerwiedert lass, ären es militairis<he Staat nklage mit Entrüstung von ngarnier zurü.

länger brechen ?“ Versammlung über die eimal habe ihr das Mi Heute {übe es aberma- Das gesammte

. (Bravo's.) N berufe si< zuerst befolgen. ser Frage

hat si< aber mu

es sollte also National-Versan sammlung zu ü sterium in s\chiefer Warum habe h Versammlung sei gegen Changarnier n Arbeiten und in= ie Verlängerung der aller Gewalt in lüste zu unter= evy: Er könne

dem ehrenwerth no< sprechen. Abstimmung.

Grandin will Schluß!) Man schreitet zur Changarnier’s Doppel= mmen verworfen nachdem ein Antrag des Ge= drei leßten Tagen der ammenkunft der neuen ge= rzunchmenden Einrich „Bedenken Sie““, Die Russen rüd>en i Thoren Straßburgs.

sische Tribüne gesclosse n? J sage, unser Posten is hier

Gestern Abend gegen 6 Uhr liefen die hlen des Seine-Departements ein, und tirten erfolgte unmittelbar darauf. Die Murat mit 134,825 Stimmen, Ledru Rollin 128,087, Unteroffizier Boichot 127,998,

reau 118,146,

die Sißung um neral Le breton nächsten Woche w sebgebenden Versa auszuseßen, ,-daß Europ

mmlung ir abgelehnt worden war. a in Flammen ist. ein, die Revolution is vor den ständen die franzs inen Urlaub nehme n Stunde !“ Paris, 419, Mai. leßten Stimmlisten der Wa Proklamirung der Depu wählten sind: Lucian Ch. Lagrange

Dufaure 119,376, Mo 117,136, Viktor Hugo

rief Flocon, n Oesterreich

Darf unter so ernsten Um n werden? Dürfen wir e bis zur leßte

Tor Ning inanz =--Minister ] Selix DaN 116,185, Vavin