1849 / 173 p. 4 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Diejenigen, welche den An=

Lorenzen auf. ( eigenen Aus=

verlaugten- die fung desselben. Tagesordnung.

get namentli< Dr.

trag unterstüßten, Erwählung eines

Die diametral Entgegenstehenden Mittlere Ansichten waren: die enannten politischen (zur Begutachtu alterschaft niedergeseßten) Aus\{huß, Beschlußnahme bis dahin, daß übe entschieden worden daß der politische Für die leßtere Ansicht wurde us\{<uß auch die F

wollten motivirte Verweisung an- den |o Declaration der Verschiebung der träge des politis wenigstens bis

<en Ausschusses

namentlich an= rage wegen der ste geprüs}t haben und die lieder darüber demnächst vorlegen Diskussion vorläufig geschlossen zur Abstimmung gebracht, ob die ahme über den gestellten Antrag daß über die von dem politischen fei. Die Frage jorität bejaht.

daß der politische f das sorgfältig seiner Mitg Präsident die

ersonal-Union au nden Ansichten werde. Nachdem der atte, wurde zuvörderst die Fra ernere Berathung und Beschlu erschoben werden solle, ge Beschluß gefaßt it unerheblicher Ma ellte der Abg. Wig gers aus Rends= Beziehung auf die Stellung des Namen die Friedens= Die Antwort wurde er Landes - Versammlung wurde ber die Vorlage wegen der Einkommen- handlung bot für diejenigen, welche sich eit finanzielle Gegen=

so z. B. in Betreff

bis dahin v ß zu stellenden Anträ wurde bei Namensaufruf m Zum Schluß der Sißung st g no<h eine Interpellation in Generals Prittwiß und darauf, in wessen Unterhandlungen gepflogen würden. ten, Jn der gestrigen blos die Vorberathung Ü steuer fortgeseßt. überhaupt für national - ökonomische, insonderh manches JInteressante dar , Einkommen einer Actien - Gesellschaft als solcher welches die einzelnen Actionaire zu unterziehen sei.

(Alt. Merk.)

stände interessiren, der Frage, ob das und außerdem das Einkommen, durch ihre Actien beziehen, der Steuer

Flensburg, 21. I Nassau hat das Komman Spitze stehende Brigade wie desselben ist in Stenderup , peler Höhen entfernt.

Vor Friedericia hat gottesdienst nebst Kommun Auf ciner Koppel 1 Den Gesang begleitete ein Musik - Corps. attericen am linken Flügel einen 84pfünder der

Der Herzog von do über die im Sundewittschen an der Das Hauptquartier etwa eine halbe Stunde von den düp-

der übernommen.

am Sonnabend voriger Woche ein Feld= ion für das 7te und 8te Bataillon statt- varen aus Rasen Altar und Kanzel aufgeführt. Am 15ten hat eine unserer B Dänen demontirt,

Von den Jüten hört man der Humanität und guten zucht unserer Truppen die lebhaftest Schleswig - Holsteiner haben durch und Handeln den fanatisirten Feind besser , Maßregeln geschehen kann, zu bekehren gewußt. wenn sie in die Häuser solche oft nicht überlassen , so wer in die Quartiere gebracht.

e Anerkennung zollen. menschenfreundlihes Benehmen als es dur< Gewalt- Wollte man ihnen odukte zu kaufen, den sie ihnen jeyt viel zum Kaufe

(Weim. Z.) 3 stand auf der Tagesord- läge des Ausschusses wegen tuelle Berathung Über einer Lan-= aßantrag zu

Sachseu- Weimar. Weimar, 20, Juni,

In der heutigen Sipung des Landtag nung: 1) Abstimmung über die Vorsch Zershlagung des Staatsgut den Antrag des Abgeordnete desfredit-Anstalt. 1) vom Abgeordneten Kliag. Auch heute beschwerte der A gang der Verhandlun Sizung am 7ten d. Gegenstand geschlossen word weun blos abgestimmt und der Abstimmung ganz ent Schwendler, wird eine no ben Abgeordnete, also nicht gung des Antragstellers erforderli wurde der Antrag des Abgeordneten Kling au Stimmen unter 35 unterstüßt. in allen Punkten ba einzelnen Fragen wur dem Landtage zur Abstimmun

1) Soll als Regel anerkannt werden, beibehalten werden?

9) Soll die Veräußerung einzelner den? a) wenn sie zu unbedeuten licher und technischer unverhältnißmäßigen erfordert? c) wenn si in eine stige größere Güter zusammenge schaftlich zu wünschende, richtige Be Gutswirthschaften und sogenannten

enn die Bevölkerung lse aúdere Mittel nicht geboten üter namen

es und 2) eventuel n Göypel, wegen Errichtun nten näher bezeihneter Zu

inderten Fort-

vgeorduete Kling den unbeh Schon ín der

traubenden Erklärungen. ou über den unter 1) genannten erklärte der Abgeordnete Kling, erden solle, werde er si des Vice-Präsidenten von langt? erhoben sich nur sie- dnung für die Berücksichti-

gen mit zei M. war die Diskussi en, Zept aber nicht mchr diskutirt w Auf die Frage hmalige Diskussion ver der nah der Geschäftsor 1 e vierte Theil der Anwesenden. f namentliche Abstimmung von 13 ber die namentliche Abstimmung doch wieder davon abstand. D Präsidenten in folgender Fassung

j Man fand a ld so lästig, daß man den von dem Vice- g vorgelegt : daß die Domainen als Staatsgut

Güter des Staates empfohlen wer- d sind, zur Betreibung landwirthschaft- b) wenn die Beibehaltung derselben Bauten u. st. w. iele Kammer- so daß das staatswirth- rhältniß zwischen größeren und mittleren walzenden Grundstücken gestört si< in einem Nothstande befindet,

Aufwand für Administration, r Gegend zu v drängt finden,

erscheint? d) w dessen Abhü oll die Veräußerung der Staats a) wenn der Pachterlóös von den trägt? b) wenn MWaldbesißungen Staat nit geeignet erschei finanziellen Rücksichten beson Alle diese Fragen wurden béja daß der Domanialbesiy des Staates and nicht die Zustimmu man zu. dem Antrag des te jedoch sür jeyt auf die

für Landesk [tur t die erforderlichen

tlih empfohlen werden? lben weniger als 1000 Thaler be- zur Bewirthschastung durch den wenn die Veräußerung sich aus ders vortheilhaft erweist ? ht, ein Antrag des Abgeordneten Ide blos an Gemeinden sollte des Landtags. öpel über, Der An- egründung desselben , und und für die Finanzen über- Unterlagen der Landeskredit- Der Abg, Siebert glaubt , den Ausschuß gelangen müßte , will Die wichtigsten unserer Fragen, Sie sind nicht iu dem Kopfe wir müssen die großen sozia- Massen werden von diesen sie auszuführen sind, Den Arbeiter in Bewegung, und land und jeyt zum dritten lismus. Einer der ersten Vermögen daxf nit verderberibrin- Arbcit in Anspruch, nimmt, daß auch das Kapital e uicht im Uebermaß tragen. Landeskredit - Anstalt halte ih Jch erwarte, andtags Vor- Ein Ministerium, Bewegungen daß die Arbeit

veräußert werden dürfen, f Hierauf ging tragsteller verzichte wolite ihn erst dem Ausschusse weisen lassen, weil er noch nich kasse von Kurhessen erhalten habe. nähere Ausführung des Antrags an denselben aber zuvor prinzipiell besprechen, ozialen und-die nationalen. deren Träumers entstanden, len Bedürfuisse zu erledigen suchen , Dofktrinen bewegt, ohne seyt das Wort: „der Arbeiter hat durh Waffengewalt, wie im südlichen Deutsch Mal in Frankreich, bekämpft man nicht Grundsäße des Sozialismus ist: das gend mit den Zinsen, die der Arbeiter für seine konkurriren. Wir streichen den Grundsaß seine Zinsen tragen muß, aber es darf si rade diesen Vorschlag m ei Mittel , die daß von der Staatsregierung no< w schläge gemacht werden, welche V Frage lösen.

zu shüpgen sucht, nicht geknecht

sagi er, sind die \ eines oder des an

zu fragen, wie ein Recht auf Arbeit“

ur Errichtung ciner oziale Frage zum Theil zu lösen. ährend dieses L

| sich gegen wird es sid zur Aufgabe machen müssen, ) Darum empfehle ih Jhnen diesen Antrag. erlich und Henß halten diesen Antrag für den Augenbli gstens für nit praktisch ; er wird an die Ausschüsse für Finanzen und Landésfultur abgegeben. 4

Hierauf kam der Zusayantrag des Abg. Kling zur Besprehung : daß der Landtag eine Kommission ernenne, welche, sobald ein Antrag auf V eincs Staatsgutes eingeht, sih auf das zum Verkauf beantra t, die Sachlage gehörig einsieht, und dann sein Gutachten ü ein abgiebt, dem Landtag aber die entscheidende Stimme für wenn hohe Staatsregierung mit der Meinung der Die Abg. Ratenbacher und Dolch

Gut begieb

oder Nein dann zusteht, l Kommisston_nicht einverstanden ‘ift.

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sind der Ansicht, daß in den Worten, die der Abg. Kling für seinen Antrag vorbringt, nicht die gehörige Begründung zu finden sei. Der Abg, He spricht sich gegen den Antrag aus, der Abg. ubert findet ihn keinesweges gan unzwe>mäßigz er wird an den betreffenden Ausschuß verwiesen. Zum S sub der Sipung kam der Abg. Lairiy zu ber Aeußerung, man müsse, um nur eine Sipung halten zu können, na< dem Stoff haschen, während durch die täglichen Sißungeu die Referenten abgehalten würden , mit voller Kraft in den Ausschüssen zu arbeiten. Der Abg, Trunk ermäßigte den Ausdru> „haschen“ dahin, daß es zwar angenehm wäre, wenn durhweg wichtigere und \hwerere Gegenstände vorlägen, dic leichteren hätten aber auch an ‘die Reihe kommen müssen.

Schwarzburg - Sondershausen. Sondershausen, 19. Juni. (Rei <s=Anz.) Seit den ersten Tagen d. M. i} der

verfassunggebende Landtag hier versammelt, und am 7ten wurde |

derselbe mit einer Rede vom Fürstlichen Kommissarius, dem Gehei=- men-Rath Chop, feierlih eröffnet. Es wird in dieser Rede sehr richtig bemerkt, daß kein früherer Landtag in einer so bedenklichen Zeit und unter so hwjerigen Aufgaben zusammengetreten sei, als der jebige. Deutschlagd, von den fhönsten Hoffnungen aus langem Schlase aufgerüttelt, e Gefahr, das Ziel seines Strebens, Ein- heit und Freiheit, zu verfehlen, und während so der Boden unter unseren Füßen wankt, solle si< unsere engere Heimat in ihren wesentlichen Grundlagen neu gestalten, Schon seien wilde Kämpfe der Partcien ausgebrochen und noch wildere drohen. Der Ungestüm der Bewegung ergreife große wie kleine Staaten, und wir alle würden einer trüben Zukunft entgegen gehen, würde die- selbe nicht auf den unerschütterlichen Pfeilern des Gesetzes und der Ordnung erbaut. Deswegen sei es jeßt doppelt nothwendig, daß die Vertreter des Volkes die Regierung, welche diesen geseblichen Standpunkt eingenommen, mit ihrer Vaterlandsliebe, mit ihrem Frei= muthe, mit ihrer Besonnenheit unterstüßen. Man müsse si< forg- fältig hüten vor jeder Uebereilung und vor Schritten, die den un- erläßlichen Rücksichten auf das Ausführbare keine Rechnung tragen. Nur wenn die Abgeordneten der ihnen mit Offenheit entgegenkom- menden Regierung vertrauen und mit ihr Hand in Hand gehen, dürften wir getrost und unverzagt den Stürmen entgegengehen, welche gar leicht au< unser Staatsschiffhen in den Strudel und Wogenshwall aus seinem bisherigen sicheren und glü>lichen Hafen der Ruhe hinaus\{leudern könnten u. #. w.

Iusland.

Oesterreich. Preßburg, 21. Juni. Aus dem Lager der Insurgenten theilt die Preßburger Zeitung Folgen- des mit: „Die Insurgenten erhalten die Resultate der vor= gefallenen Gefechte mit unglaublicher Schnelligkeit; von Station zu Station sind von der Schütt anu fiber Komorn bis Pesth und vou da bis Debreczin Csikose aufgestellt, welche einander durch Hörner Signale geben, Ein verlorenes Treffen. wird durch einen gedehnten Ton betanut gemacht; ein gewonnencs durch drei schnell aufeinanderfolgende schrille Tónez ein unentschiedenes dur zwet Tóne. Ein Adjutant giebt einem dem Treffen zunächst stehenden Csikos die Signale anz der Csikos selbs kennt die Bedeutung der- selben nicht; allein der Jnstinkt hat ihm bereits so_viel gezeigt, daß es gewöhnlich sehr viele Todte, Verwundete und’ Flüchtige gab, so oft er einen gedehnten ‘Ton hervorzubringen die Ordre hatte. Das Publikum selbst erhält nur Siegesnachrichten ; allein man traut dem Landfrieden denn doch nicht. So hat die Kunde von Perczel's Nie- derlage bei den Römerschanzen besonders auf die pesth - ofener Be- wohnerschaft einen Eindru> gemacht, wie ein Bliy aus heiterem Himmel; au< no< Komorn fam troß aller Vorsichtsmaßregeln die Kunde, und es soll ein Theil der Besaßung ciner {nellen Capi= tulation gar ni<t unhold sein, zumal dort das Gerücht stark ver= breitet ist, daß 40,000 Russen die Festung mit Sturm zu nehmen entschlossen sind. Auf die Offensive von ósterreichisch-russischer Seite sind die insurgirten Gemüther ängstlich gespannt; wie ein Alp drü>kt sie die, wie sie re<t gut wissen, wohlbere<hnete Zögerung unserer Feldherren, und Viele sagen si, daß eines {önen Morgens auf allen Enden und Eden A E und -Russen eindringen werden. Der Exkriegsminister Meßaros soll bedenklich frank scin. Beim Pu= blifum wird die Anficht zu verbreiten gesuht , daß die Russen blos dic Gränzen beseßt halten, da sie das ungarische Klima nicht ver= tragen können. Die Juden, wel<he wegen Angabe der Lieferanten bei der österreichischen Militär - Untersuchungskommission neulich erschossen wurden, hatten ihre eigenen Glaubensgenossen ausgeliefert, da die Insurgenten wußten, daß sie in Altofen verste>t waren, und das „ganze Nest ‘“ sofort anzuzünden drohten. Kossuths Familie i immer noch in Debreczin, wo si< im Augenbli>e nur Landsturm befinden soll. ' Die Banknotenpresse ist no< immer in Debreczin. Für bestimmt wurde uns versichert, daß an den Redacteur des Ungar die Weisung ergangen sei, gegenüber dem „Feinde“ mit Würde und Be=- sonnenheit aufzutreten z „elbst im Grimme müsse man dem Feinde Ach= tung abzugewinnen suchen.“ Kossuth besuchte glei nach seiner Ankunft in Pesth die Festung Ofen, deren Anblick ihn „gewaltig erschüttert“ ha- ben soll ; darauf ließ er sich das Grab Henbzi's zeigen, und als Einer aus seiner Begleitung mit den Worten auf den Grabeshügel wies: „Hier liegt der Mann!“ entgeguete Kussuth : „Hier liegt der Ehren- mann.“ Än die Honvéd, welche die Erstürmung Ofens bewerkstelligt, theilte er eigenhändig Kreuze aus und ließ der Besaßung eineu achttägigen Sold bezahlen. Geschleift soll die Festung vor der Hand noch nicht werden. Auch bei Pesth muß das Getraide herr- lich stehen, und die ofner Weingärtner erwarten heuer einen 1834ger Wein. Ueber die Donau bei Pesth is eine Nothbrücke ges{lagen. Die Stadt Komorn hat von der provisorischen Regierung cine vor= läufige Entschädigung von 200,000 Fl., halb in Papier, halb in Silber - und. Kupfermünze, erhalten. Jn der Stadt und in der Festung grassirt das Fieber sehr stark.“

Lemberg, 14, Juni, (Oest. Corr.) Nahe an. hundert ru- thenische Bauern sind bereits eingezogen und der Kriminal-Unter= \su<ung unterworfen worden. Sie haben si{< der Grundstü>e, welche ihnen früher entzogen worden sind, mit Gewalt bemächtigt, da ihnen, wie ste vorgeben, von den & tellen keine Abhülfe gewor= den sei. Die Sache ist sehr ernster Natur; mau muß im Interesse der Ordnung und des Gesebes wünschen, daß die Untersuchungen über Grundentziehungs - Klagen mit aller Umsicht aufgenom- men und mit Energie durchgeführt werden, iele Gutge= sinnte sehen in diesen jeßt häufiger, als vordem, auftau=- <enden Streitigkeiten Umtriebe, welche von der Umsturzpartei ver- anlaßt und zu ihren weiteren Zwe>en ausgebeutet werden. Von vielen Seiten hören wir, dap in Kurzem neue russische Truppen dur< unsere Stadt rü>en werden, worauf audh die n Vorräthe von Hafer und Heu, die alltäglich zugeführt werden, hinweisen. Seit Sountag wohnt hier wieder ein russisher General, Baron ODsten- Sa>en, angeblich Kommandant des Armeecorps, welches nähstens die galizishe Gränze überschreitet.

Frankreich. Paris, 21. Juni, General Changaënier hat über die Ereignisse vom 13. und über die Operationen der ihm anvertrauten Truppen gegen den Aufstand einen ausführlichen

isses. Thränen = und ertilgen oder auch nur zu von Individuen no< Regierungen leih beleidigend für nzige ge}ellshaftlihe Wunde, nv Heilung nicht möglih; wäre dem nicht also, in der Tiefe unseres Herzens jenes Gefühl spü- Heilmittel aufrichtig zu schen Staatseinrihtungen zu prüfen, welche erin die parlamentarische

der Staatsgesellschaft ein

heißt: „Die seit das zu v

der Minorität der die unaufhörlichen der anar(i-

dafi es in je Schmerzens-

O Ps r blos Leh iege. as sind ru<lose ren, f Nein, es giebt tetne ei

Bericht an den Kriegsminister erstattet, worin es einiger Zeit von den einflußreichen Mitgliedern National-Versammlung angenommene Haltung, und jeden Tag an Wuth steigenden Herau die Ankündigung. einer Mani den Elemente der Unordnung eingeladen waren, Alles hatte mi? seit dem 10. Juni die Gewißh bei einer Krisis angekommen seien, und da einmal in den Fakl kommen werde, für ihre Ret walt der Waffen zu so meine Bestrebungen dah einer jener Z

geben müsse,

sforderungen festation, zu der alle in die Menschheit. deren Linderung u würden wir dann

das uns mit Mitleid erfüllt? Diese

\{en Presse, Paris gähren eit gegeben, daß wir die Gesellschaft no< tung durch die G blie an waren alle narchisten das Gewicht

suchen und die dahin führen, Juitiative ergreife, stitutionellen Vereins Die gestrige Aeu einen so lauten Aufschrei der Ber ihm selbs zur Zu das Hauptthema lich, daß ein Eindringen als das Eindringen fremder Rev feiner Erläuterung zufolge, gelu gegen ein Eindringen - feine solche Gefahr vorhanden sei, gen des durch zahlreiche Flüchtlinge v stes dem Lande gefährlich welher mit seiner {arf ihre Anhänger fortfährt, wi lin?s nit zulassen ; sondern sie in Gemeinsam mit den M nen, welche gegen Frankreihs Jute Galignani'sMessenger erwieder Thema paßt trefflih zur Aufreizung, die Opposition dasselbe ausbeutet ; das len, ob irgend wirkliche Gefahr einer Invasion von au den is, rs müßte denn, wie Herr Estancelin vorauszu die Gefahr neuen Zuströmens fremder Revolutionaire sein ihren Ländern vertrieben, in Frankreich Zuflucht suchen. Ohne jeßt über die vorgebliche Besorgniß des National vor einer sremden Invasion irgend eine bestimmte Meinung aussprechen zu wollen, müssen wir do< bemerken, daß es eine Unzahl von Personen giebt, welche Gefahr darin erblicken, daß es fremden Flüchtlingen so leicht emacht wird, in Frankreich nicht nur ihre Pláne zu neuen R utionen in den Ländern, aus ‘denen sie kommen, zur Reife zu brin- gen , sondern auch die Revolution in dem Lande zu fördern , das thnen eine Zuflucht gewährt. Flüchtlinge bei unseren inneren Unruhen si< handelnd betheiligt ha= ben und thätige Agenten der revolutio kann somit die ausgesprochene Ansicht , strömen revolutionairer Ausl den, zumal wenn man beden bei dem Umsturze einer Regierung habe verainen des -Festlandes ‘keinen begrün

damit die Versammlung hi

en. ‘Von diesem A das ist der Zwe>, den sich die Mitglieder des con-

n gerichtet, auf die ure{tweisungen fallen zu ie bei den Bevölkerungen cin dauerhaftes und der durrh die Parteien ers{ütterten Re ! tel verleihen, si< wieder Zeit im Zaume zu halten. Vertheidigung von Paris bl Benachrichtigt

ßerung des Repräsentanten Estancelin , welche partei hervorrief und sodann ‘von ajorität erläutert wurde, ist heute ancelin sagte bekannt= fremder Armeen weniger zu fürchten sei, olutionaire in Frankrei<h. Er wollte, it blos sagen, daß Vorsichtsmaßre= fremder Heere nit nöthig wären , weil daß aber das weitere Eindrin- erbreiteten revolutionairen Gei- Der National aber, en Opposition gegen die Regierung und uslegung der Worte Estance- wirft ihm und seiner Partei vor , ächten des Festlandes auf Pläne sán- grität und Ehre gerichtet seien. tauf diese Anschuldigung : „Das und es ist ganz natürlich, daß Publikum aber wird urthei= en vorhau=- eßen scheint,

heilsames Andenken

interlassen 1 friedenheit der

einde auf lange der Journalbespre<ung. Est

die Streitkräfte, welche zur sition gestellt ne herab ge=- diese Streit- en Garnisonen n c Ses fährt ereinigten Jusurgenten Mitglieder si nur mit thatten. Unter ihnen befanden Rolle in Verlegenheit ge- und andere

zu befestigen Sie kennen eibend zu meiner Dispo dur< das von der Tribù bte ih den Augenbli> gekommen, Herbeiziehung der näch Hier folgen nun militairische Einz „Die um die Gewerbschule bildeten die Garde der neuen Regierung, Mühe über die ersten Ma sich furchtsame Persone: rathen waren, die jede mehr entsclossene, die v wollten: diese Lebteren d den vorläufigen gen, die in der That sofort militairischen Einzeluheiten ge Nationalgarde mehrere Am Schluß des endete dieser Tag, einen glänze erbitterter Kampf Beleidigungen der Anarchisten gerächt wissenhaften Treue geg tete die Gelegenheit,

worden sind. gebene Sign kräfte dur

der Bericht fort : werden könne. ßregeln verständig die hon über eine n Augenbli> gefah or den äußersten rangen dur< und nts durch Barrikaden

rvoller wurde, Mitteln nicht zurückweichen bewirkten den Entschluß, zu vertheidi- Aus den weiteren erie-Legion der

Siy des Konve errichtet wurden.“ ht hervor, daß die Artill ierungs-Truppen ge reral Changarnier:

ßen der Gesellschaft \haft hat , als ein mee für die

set Zweifel

Berichts sagt Ger der fast ohne alles Blutvergie ändigeren Sieg ver

Er hat die Ar , welche unausge

die Fahne aus|\treuten. von denen sie

Paris hat \< deren Muth ih der unversöhnlichen Feinde . Seit dem Tage ihres Zusammen- mmlung in ihrer Mitte eine heftige sie der Majorität das verfassungs- eben, ohne Unterlaß die in den Straßen rekrutirte Gewalt ap-

nderen und vollst gewähren konnte.

an ihrer ge Armee erwar beseelt ist, zu beweisen; di endlich beruhige

der Gesellsch tritts sah d Partei sich mäßige Recht abs deren Entscheidungen an

heute sind keine Depeschen aus Ro en, obgleich behauptet wi die Nachricht erhalten, daß Oudinot reshe geschossen und am 16. Juni den Befehl zum turm gegeben habe.

Aus Paris und Umgegend sind, der Gazette zu ebrochen, welche die Anf

die Gesinnungen, anze Bevölkerung von ls sie unsere Soldaten,

n können, a en Verfolgung

in der eifri aft begriffen ie legislative die, indem das Geseß zu g

st erwiesen, daß viele dieser

nairen Führer waren. daß in einem weiteren Zu- keinesweges befrem- ft, daß diesc Leute ein direktes Interesse n, welche, weil sie den Sou- | deten Vorwand geben will, Freiheit Frankreichs anzugreifen oder auc nur uthigt, der dur< Franzosen oder in ung aufrührerischen Geistes im wird. Eben so wenig Bcesremdendes liegt in wenig Gefahr einer Invasion dur Die Gemwährxleistungen dafür kann dem Glauben finden , ‘daß die Souveraine des Fe nüge daheim zu thun haben, auch nur zu denken, u von den ungeheuren H vasion, selbst den sehr u von den verbündeten Souverainen nah Bewä gegen welche sie jeßt unter den Waffen stehen, versuht werden

Die Voruntersuchung über die Vorfälle vom 13. Juni wird it ( i Die Untersuchungs - Kommission, die ihre ersten Sißungen in der Gewerbshule und im Palaste der geseggebenden Versammlung gehalten hatte, alaste zurü>gekehrt. Schlusse des Monats zu beendigen. Staatsgerichtshof zusammenberufen werden und gust seine Sipungen eröffnen.

wo die Lokalitäten zu be- Auch der Mai-

nder Gefahr liege,

m von der Regieru veröffentlicht word rd, sie habe g g den Telegraphen die republikanische zu bedrohen, jeden Versuch entm l Frankreich lebende Fremde zur Erreg olge, fünf

Auslande gemacht nge cines

Aeußerung , daß vorhanden sei.

< fremde Heere man erstens in landes zur Ge-= all in Frankreich

Regimenter an den Rhein au Observations-Cor

s bilden so An der Bör

e, im Konferenz Tribüne der geseßgebenden Versammlung spra ciner Ministerkrisis. Thiers und Changaruier Ledru Rollin's immer offener mit dem Plane hervorlreten, die. \o- enannten Progressisten Dufaure, anjuinais aus dem u revidiren. ) seßgebenden Versammlun wäre sehr albern, wenn si ständen der Gegenw <en und zweideuti Der Credit spricht sih tuirende Versammlung di drohte, hielten diese ihr als lebendiges Geseß entge der Präsident volllommen

niht mehr als ung kaun Alles. abinet von den progressisti ll es thun.

saale und auf der Journalisteu- man heute viel von

) ohne an einen Ein ollen seit dem Sturze

1 tens liegen sie in der Ueberzeugung ülfsquellen unseres Landes gegen eine I nwahrscheinlihen Fall vorausgeseßt, daß sie

Tocqueville, Passy, Lacrosse und [tigung der Aufstände,

tfernen und dann die Verfassung Courrier français sagt: „Die Majorität g, erlaube sie uns, ihr dies zu sagen, ter den ernstcn und s{wierigen Um- 1s Ministerium des Innern in den \<{<wa- en Händen ließ, in denen es si jeht befindet.“ < folgendermaßen aus: „So ost die konsti= Pläne der Rue de Poitiers zu vereiteln stets den Auserwählten des 10. Dezember gen, um sie zurü>zuschre>en, Man bedient sich seiner esepgebenden Ver= agt man, er solle n, sondern Gesellschaft

Kabinet zu en

mit großer Thätigkeit betrieben.

ist wieder na< dem Sie hofft, ihre Arbeiten spätestens Alsdann soll sofort Tagen vom 5. bis 10. Au iht in Bourges, n in Versailles versammeln. der si< während des Prozesses in Bourges er Gelegenheit vor Gericht gestellt werden. Die mtlih in der Concicrgerie. i Ledru Rollin halte sich seit dem bei einem Beamten des Muscums verstedt. 5 Uhr beseßten eine Compagnie Gendarmen und Stadt - Sergeanten alle Ausgänge des Pa- Haussuchung vor, jedo<h, wie es scheint,

vershwunden. Die Majorität der Nicht zum Präsidenten hen Elementen reinige iht der Präsident hat die dern Changarnier; niht dem Präsiden- wird darum

sich aber diesmal 1 \hránkt sind, sonder Angeklagte Huber , stellte, joll bei dies verhafteten Abgeordneten sigen säm hatte si<h das Gerücht 13, Juni im Vorgestern Abend mehrere Abtheilungen lastes und nahmen eine ohne Erfolg.

Oberst Frapolli, eines Journals in rathen hätte, in Folge der Nicde stand aufzugeben. Partei verbündet; es vertheidige seine Rehte, sein Eigenthum, und dies werde es auch ferner thun, was auch ge=- \hehen möge.

Die Mutter des römischen Triumvirs Saffi ist mit i milie hier angelangt; sie wurde unterweges überall von den fran- zösischen Behörden rüdcsihtsvoll behandelt.

Am 14ten langte ein österreichishes Schiff, welches 185 Kriegs- an Bord hatte, die na< New-York ge- zu Marseille an, indem die Ge- en war, den Capit ain und annschaft genöthigt hatten, ff} aber im Hafen

Dec>mantel.

die Majorität so am 13. Juni gerettet, sondern seine votum abgestattet ;

Untergenerale verbreitet,

niht der Präsident, sondern sein General Versammlung , ; Souverain zu enbli> {on gekommen, wo Bonaparte, der Ausdru> von se>s Millionen, als zu a Wären Thiers und sein hon entshlosseu, die Maske fallen zu las= zu ergreifen? Wir sind auf fonnten uns diesen Wink an welche sie überraschen dürste.“ Großes Manifest, welhes die Freunde Dufaure?s (Cen= des Débats, Siécle und in anderen Es heißt darin: „Jm Gegensaß zu dem langen na sofortiger Versassungs-Revision, kön- lieder des constitutionellen Vercins uicht zugeben, daß dwie geändert werdc, welche die Verfassung selbst vorschreibt, Jede Parteien ven Weg der Re- Viele Gegner der sozialistishen Propaganda mei= die offenbare Gewalt sei das einzige Socialismus besiegen könue. constitutionellen Vereins ropaganda rofe darf. Aber und besseres Mittel Mittel besteh

Wäre ver Aug ene Gesinuungs - ei Seite geworfe Lieutenant Chang sen und die

Agent der römischen Republik, stellt die Angabe Abrede, nah welcher er Mazzini \ristli<h ge- rlage des Berges ferneren Wider= das römische Volk sei mit keiner seinen Heerd und

n werden könnte ?

Zügel der Regierung diese Katastrophe gefaßt; a unsere Leser nicht v Aufsehen erregt ein trum) im Journal Journalen veröffffe ungeduldigen nen die Mitglie die Verfassung 1rgen Formen und &r unregelmäßige Ae

Er áußert,

ei deun na \ Ÿ gefangene, meistens Polen,

bracht werden jollten, gezwungen fangenen, als es kaum in See gegan die nur aus 8 Köpfen bestehende Y dorthin den Lauf zu richten. angelangt, als der Präfekt dasselbe dur ein Dampfschiff nach Tou- lon geleiten ließ, wo es so lange bleiken soll, bis die Regierung über die Bestimmung der Gefangenen entschieden haben wird.

Cabrera und Ametler, die im Fort Lamalgue sind in Folge aus Paris eingetroffener Befehle freigelassen worden und sollen si< na< England begeben wollen.

Der General Donnadieu, die Mutter des General Cava und der Pianist Kalkbrenner sind in den lebten Tagen an der

ster der öffentlichen Arbeiten hat die amten der Brü>en, Chausseen und Be hörden aufs kräftigste zu unterstüßen,

nderung würde allen

tittel, wo-

aufrichtig, nen aufrihlig Die Mitglieder des

dur< man d Kaum war das

Unterdrüd>ung , <t ohne eine ihr eutgegengeseßte Pro- sie glauben, daß es uo ein anderes über den Socialismus zu triumphiren. t in dem erustlichen und fortwährenden Stre- sellschaftlihen Wunden zu heilen. nnustz aber das gesellschaftlich as größte Verbrechen der Soc die leider uur zu wirklich óglih sind, und aus dieser Unm f die Unheilbarkeit von Uebeln zu lie linderu, wenn nicht zu heilen die den Socialismus zu bekämpfen , erishen Lusftgebil en und zu zeigen, ocialismus nur no<h vers{l Sympathieen vorhanden sind, Underung und ausgedehnte

unbarmherzi

zu Toulon saßen,

Der Socialismus ist e Elend ist kein Hirn- ialisten besteht vielleicht vorhanden, Mittel au- sglihkeit d welche die Gesell-

ben, die ge]e

in Hirngespi ein Hirngesp lera gestorben.

Der Mini mmtlichen Be- rgwerke angewiesen, falls in ihrer Nähe Unruhen Alle unter ihnen stehenden Leute thätigen Beistand zu leisten und die Beamien

Ruhe über das Verhalten jedes Einzelnen an

ausbrechen \ Sache der Ordnung nah Herstellung der den Minister zu berichten.

Der Kriegs-Minister macht bekannt, daß nur diejenigen Kolo= i ew welche von der Regierung zuvor die Exlaubniß erhalten, si{ 4 Mg anzusiedeln, auf die den dorthin abgeschi>ten Kolonisten e Unterstübung ‘Anspruch machen können. angarnier hat dem General S. Cavaignac,

esteht also darin, seineu bhlthuende Einrichtungen die grausamen Leiden, t, nicht blos wahve sondern au< wirkliche

Die Mitglieder der ßlih jene

den wirkliche wo daß für all?

Hülfsmittel. als - fals und scheu glauben zu. machen uh

ge Lehren vou ih, welche, Bruder des che-

1113 maligen Diktators, General E. Cavaignac, dur< Tagesbefehl einen

Verweis darüber ertheilt, daß er in den Journalen einen besonderen Bericht über sein “persönliches Verhalten am 13. Juni veröffent- lite, und ihn zuglei mit zweitägigem Arrest bestraft.

Die Reden bei dem Leichenbegängnisse des Marschalls Bugeaud wurden von Molé und General Bedeau gehalten. Sie machten einen sichtlihen Eindru> auf die Zuhörer, unter denen si<h auch fast sämmtliche Mitglieder des diplomatischen Corps befanden. Der Marschall hinterläßt seinen ‘drei Kindern, einem Sohn und zwei verheiratheten Töchtern, nur ein sehr mäßiges Vermögen. Es hat si< ein Comité zur Annahme von Beiträgen zur Errichtung eines Denkmals für Marschall Bugeaud ebildet. Dasselbe besteht aus dem Marschall Reille, General C angarnier, den Herren Molé, Thiers, Decazes, Berryer, den Divisions - Generalen Rapatel, Be= deau und de Bar, dem Brigade - General Husson, den Herren Vis= | gier, Baroche, J. Mallet, Saint Marc Girardin, Genty de Bussy, Duperrier und dem Requetenmeister Maique als Secretair.

General Gemeau, Befehlshaber der 6ten Militair - Division | (Lyon), hat unterm 17ten drei Verfügungen erlassen, wonach alle als Versammlungsörter unruhiger Köpfe bekannte Kaffeehäuser, Weinschenken und dergleichen geschlossen werden sollen, das Hausiren mit Journalen und Flugschriften untersagt ist und alle Klubs, #o wie sonstige politishe Versammlungen, im Berciche der Militair= Diviston verboten sind.

Am 17ten wurden zu Lyon die beim Aufstande der rothen Re- | publikaner getödteten Offiziere , Unteroffiziere und Soldaten des 17ten leiten Infanterie - Regiments feierlich beerdigt. Die Gene- rale und sämmtliche Offiziere folgten im Zuge. An der Grabstätte hielt General Magnan eine kurze Rede.

Zu Havre, Bordeaux, Abbeville werden Adressen an den Prá- sidenten der Republik unterzeichnet , worin der Regierung für ihre kräftigen Maßregeln zur Erhallung oder Herstellung der Ordnung gedankt wird. ¿

Am 48. Juni wurden 16 Personen, welche am 31. Mai cine rein erdihtete Botschaft des Präsidenten der Republik an die Na- tional - Versammlung in den Straßen von Paris verkauften und damit das neugierige Publikum betrogen, vom Zuchtpolizeigeriht zu Gefängniß- und Geldstrafen verurtheilt.

Zu Rheims hatte in Erwartung des Sieges der Aufständischen in Paris ein sogenanntes demokra isches Comité, aus 17 Personen bestehend, gewaltig bramarbasirt und in einer Adresse an die Ein-= wohner bereits die revolutionairsten Befehle erlassenz sobald aber die Kunde von dem Scheitern des Aufstandes eintraf, machten sich sämmtliche Comité - Mitglieder bis auf einen Kaffeewirth davon ; vier wurden später dur die Gendarmerie verhaftet.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 17. Juni. Der Reihsrath hat im Oekonomie - Departement und in der allge= meinen Versammlung, nah Durchsicht einer Vorstellung des Finanz- Ministers, die Einführung einer leichterern und für den Verkehr bequemeren Kupfermünze betressend, gefunden, daß die sich auf die= sen Gegenstand beziehenden Vorschläge des Finanz = Ministers dem beabsichtigten Zwe>e vollkommen entsprechen und demgemäß dafür gehalten, daß diese Vorschläge zu bestätigen seien. Nach denselben soll zu der gegenwärtig bestehenden Eintheilung der Kupfermünze in 3, 2 14, # und { Kopeken, zur größeren Bequemlichkeit für den kleinen Verkehr, no< ein Fünfkopekenstü> kommenz mit Rücksicht auf die gegenwärtige Einrichtung des Münzsystems und auf den Umstand, daß der Betrag der kleinen Silbermünze mit jedem Jahre vermehrt wird, fürs erste, nicht mehx äls für 3, Millionen Silber= . Rubel Kupfermünze in Umlauf geseht „und dabei béstimmt werden: daß die Menge der Viertelkopekenstü>e , die im Verkehre nur wenig gebrau<ht werden, 1 pCt. des Gesammt- betrages der in Circulation geseßten neucn Münze nicht übersteige, und daß, wenn ‘in ‘der Folge eine Vermehrung des Kupfergeldes überhaupt nothwendig werden sollte, es alsdann dem Finanzminister anhe¿mgestellt werde, in Betreff einer ferneren Ausgabe von Kupfer- münze für den Verkehr auf geseblichem Wege Vorstellung zu ma- <enz die neue Kupfcrmünze bis zu cinem Beträge von jährli 600,000 Silber-Rubel im Münzhofe zu Jekatherinenburg geprägt werden z die neue Kupfermünze nicht cher in Circulation treten, als bis davon eine hinreichende Menge ausgeprägt ist, nur allmälig aus-= gegeben und zu dem Ende die seither gebräuchliche Kupfermünze nur in dem Maße, als die neue an deren Stelle tritt, aus dem Ver= kehre gezogen werden. Se. Majestät der Kaiser hat dieses Gut- n ai und die Ausführung der Bestimmungen desselben verordnet.

Wissenschaft und Kunst. s

Schiller? s Briefwechsel mit Körner. Von 1784 bis zum Tode Séhiller?s. Dritter und vierter Theil. Berlin, Ber- lag von Veit und Comp. 1847,

Wix haben die beiden ersten Bände dieses Briefwechsels im vorigen Jahre besprochen. Die politischen Ereignisse rücten uns das literarische Thema gus deu Augen und wir vertagten die Fortseyung, wie so manches Andere, Jeht nehmen wir die Arbeit wieder auf und glauben nicht, daß man uns ein „zu spät“ zurufe. Nach dem bekannten Ausspruch Joh. von Müller's hat das Wahre immer seine Zeit, Was der große Dichter in der Zeit seiner Reife , in den Jahren 1793 bis 1805, wo ihn der Tod in der Fülle geistiger Kraft dahinriß, dachte , lebte, erstrebte und leistete, das hat für das deutsche Volk dauernde B:deutung; und was darauf Licht werfen kaun, wird für gebildete Leser stets vom größten Juteresse sein, Die vorliegenden Bände, die in das Denken und Thun Schiller's den lebendig- sten Einbli> gewähren, sind überdies in der konvulsivisch bewegten Zeit nicht so beachtet und gelesen worden , wie sie cs verdient hätten und wie cs zu auderer Zeit geschehen wäre. Wir sind daher doppelt berechtigt, wieder darauf zurü>zvkommen und die Aufmerksamkeit wieder auf die reihen Ma- terialien zu lenken, welche darin enthalten sind.

Nachdem Schiller im Jahre 1789 die Professur in Jena angetreten haite , hielt er zuerst historische , dann auch ästhetishe Vorlesungen. Er studierte zu gleicher Zeit die Philosophie Kan!'s uud suchte durch die erhal- tencn Lichter scine eigenen Gebiete aufzuhellen. Acußere und innere Gründe drängteu ihn zu jenen ästhetischen Untersuchungen , durch die er. so bedeu- tende Probleme gelöst hat und die ihm selber zur Staffel werden sollten zu höheren poetischen Productionen, Jm Jahre 1790 liest er „über den Theil der Acsthetik , der von der Tragödie handelt.“ Er zieht kein ästhetisches Buch zu Rathe, er macht diese Aesthetik selbst, aber darum , wic er meint, um uichts schlechter, „Mich vergnügt es gar sehr schreibt er dem Freunde, zu den mancherlei Erfahrungen, die ih über tiese Materie zu - machen Gelegenheit gehabt habe, allgemeine philosophische Regeln und vielleicht gar ein scientifishes Prinzip zu finden, Es legt sich mir Alles

bis g bewunderungswürdig \<ón auseinander, and manche lichtvolle

Idee stellt sich bei dieser Gelegenheit mir dar.“ Schiller fühlte sehr gut daß ‘die philosophischen Untersuchungen für ihn die Dordidiceuns a, zu \chönerer Entwickelung seiner poetischen Kraft, und er sah klar, wohin er noch gelangen mußte. „Ehe ich der griechischen Tragödie heißt es ín einem der folgenden Briefe durchaus mächtig bin und meine dunkeln Ahnungen von Regel und Kunst in klare Begriffe verwandelt habe , lasse i mich auf feine dramatische Ausarbeitung cin.“ Später schreibt er: „Zh sehe mich jept ershaffen und bilden, ih beobachte das Spiel der Begeiste- rung, und meine Einbildung bewegt sich mit minderer Freiheit , seitdem sie sh nicht mehr ohne Zeugen weiß, Bin ich aber ers o weit, daß mir die Kunstmäßigkeit zur Natur wird , wie einem wohlgesitteten Menschen die Erziehung, so erhält auch die Phantasie ihre vorige Freiheit zurü>, und

n.“ Dahin sollte er fommen! stinktmäßig thut, mit Bewußt- seiner Kunst werden! er nit blos M Uebel, durch;welches denz er betrieh sie cbe als die Dicht- her die Ohren in bis ih diese Materie durch- etwas geworden ist.“ Bald der sih eo ips0 auch und an welchem

ber die Schön-

anderen als freiwillige Schranke was das unentwi>elte Genie in und eben dadur ein Meister n waren für Schill ls ein nothwendiges

seßt sih feine Er. sollte das, sein thun lernen , Allein die ästhetischen Untersuchuuge zum Zwe>z er betrachtete sie nicht a t klassisher Dichtung lbstwillen uud mit ult g 2 schreibt er : „Jeßt st Jch werde nicht ruhen, er meinen Händen zu ftiven Begriff des Schönen, ven Grundsay des Geschmas qu efunden zu haben,

inem Gespräch : „Kallias, o

eringerer Lust und

um ihrer se uns ede ih bis ü

funst, Jm Jahre 179 Kants Ürtheilsfraft. drungen habe, und sie unt fann er sagen zu einem objekti Kant verzweifelt, glaube ich ien darüber orduen und in e heit“, auf die fommenden Ostern herausgeben.“ Der vorliegende dritte Band de Beweise dafür, daß Schiller auf dem ifer cines produftiven Denkers thätig war. ganze Abhandlungen: eine Vielfach unter Hälfte seiner Zeit seine Jdeen aufs Pap die mich äußerst 1 Oft wünsche

: „Den obje

iebt die spre<endsten mít dem freu- an den Freund e Zeit hindurch chen durch Krank- rauben, macht er ier, Im Januaë nteressirt, erhebt i, daß mir meine ser Kallias geendigt besten Kupfer von Raphael, fordert seinen Freund auf, tur und Musik zu nennen.

Genuß der Forshung+ Briefen über e Art Ganzes Sie bilden ‘den

s Briefwechsels Gebiete der Forshun

über scine Resultate | beinahe Lon nichts Anderem die Nede, heíts-Anfälle, die ihm nun beinahe die die Studien zu seiner Arbeit und wirft „Eine Beschäftigung, mich über alle körperliche Bedrückungen, Gesundheit au<h nur so lange bleiben möchte, Er sieht sich nah einer Sam | Correggio und anderen gr ihm die gründlichsten Wer Geist lebt und webt in der Wir wollen die Haupts diesen Gegenstand finden, hier so zusam ausmachen und si gegenseitig aufhelle wescntlihsten Jnhalt mehrerer sehr ausführlicher, dritten Bandes; \ie sprechen mit erster F Zeit ästhetish erkannte und lehren Wahrheiten , Beachtung wieder zu empfehlen sind. „Vebereinstimmung eines Beg Vernunftmäßigkeitz Analogie einer i Vernuunftähnlichkeitz Uebereinstimm reinen Willens is Sittlichkeit; Analo des reinen Willens oder der Freiheit is Sch Anderes, a

1793 schreibt er:

oßen Maler fe über Architekt Arbeit und in dem äge, die sich in den vorliegenden menstellen, daß i n und erläutern. demonstrirender 5 ríshe aus, was Schillcr zu jener ben gegenwärtig der orm der Erkenntniß is Form der Erkenntniß andlung mit der Form des

ster Bedeutung)-

ßeres Wort < der Inhalt selbs; so wie das in m Verstan- uns aus ge- wollen wir blos Ein Objekt stellt \i den reflektirenden Schön also heißt eißt aber hier, sich wir führen mit einem dieses Objekts durch eine st bestimmt cin, also lische Zweckmäßigkeit Schönhei! derselben rden und aus der hen den Anschein

Absicht seines it wäre. < lische Schönheit doch Jch kann keinen

ff}3 mit der F Auschauung m ung einer H gie einer Erscheinung önheit (in weite ls Freiheit i on einem Sterblichen kein grö s Kantische,

Schönheit ist also nichts \<heinung. Es is gewiß v prochen worden , als diese hie ist: Bestimme dich die Natur

noch ausge/ seiner Philosop der theoretischen Philosophie : Diese große Jdee der S 1 der Natur zurück, u

steht unter de elbstbestimmung strahlt nd diese nennen wir < beurtheilen, irh si selbst sci. wenn die Form desselben 1es Grundes nöthigt, sich selbst erklären , h

desgeseye, wissen Erscheinunger Sobald wir das

wissen, ob es das, was es ist, du in der Anschauung als frei dar, Verstand nicht zur Ausfsuchung eir eine Form, die sich selbst erklärtz ohne Hülfe eines Beg1iffs erkl eine moralische Absicht ans, Jdee der praktischen Ve Heteronomie erleiden.

eines Kunstwerks, so wenig beiträgt, Natur des Diuges völlig frei haben muß, wenn diese, die Ein Dichter würde sich also ver Werks entschuldigen, wenn sein

ur an der Erscheinung haftet, dem etwas in der Erfahrung 3 für die Wahrheit meiner S wenn ih zeige, daß selbst der un in solhen Fällen stattfindet, wo

schöne Objekt ästhetif

so wird die

rnunft, also nicht dur Daher kommt es, daß die mora Handlungsari , zur daß jene vielmehr sehr verborgen twe und zwanglos hervorzuge Schönheit, nicht darüber verlor ebens mit der moralischen edicht ohne Schönhe

oder auch einer

Schönheit n ein Begriff, besseren Betwei

forreipondirt, <önheitstheorie aufstellen, c Gebrauch dieses Worts nur sich Freiheit in ter Erschein

höne Handlung, wenn die e in der Erscheinung koinzidiren. Charaftervollfommenheit eines denn sie hitt nur alsdaun ein, wenn ihm Dasjenige Objektive an den Dingen, ist gerade auch

der Natur. Eine freie Handlung is eine Autonomie des Gemüths und die Autonomi Nus diesem Grunde is das Ma Menschen moralis<he Schönheit,

fliht zur Natur geworden ist, wodurch sie in den Stand ges dasjenige, welches ihnen, wenn e fehlt, ihre Schönheit vernichtet, der Schönheit. gegenübergestellt, ist Na eine Regel i z Natur in was durch seine cigene Regel ist. deutung? Das innere der Grund seiner Form betrachtetz Und was wäre Natur in der Kunst

bt werden, frei zu erscheinen, s da ist, Schönheit verleiht, und wenn es Freiheit in der Erscheinung is cins mit Schönheit ist Natur in der Kunstmäßigkeit. Der Technik tur, was durch sich selbs ist; Kunst ist, was durcl der Kunsimäßigkeit, was sich selber die Negel giebt Was wäre also Natur in dieser Be- Prinzip der Existenz an ‘einem Dinge, zugleich als die innere Nothwendigkeit der Form. máäßigkeit? Autonomie in der Technik ? usammenstimmung des innecen Wesens mit der Form Dinge selbst zugleich befolgt und gegeben ift. eincn Sahß auf, der von ungemeiner ke, erst aus meiner Theorie seine Er- , sagt er, is s{<öón, wenn sie aussieht, wie Da nun aber das das Naturschöne die Jdee so gesteht also Kant selbst ein, daß Schönheit Freiheit in der Kunstmäßigkeit d des Schönen, Technik is nur der Grund heit jeae also der unmittelbare Grund, Das Vollkommene kann

Die reine Z Regel, die von dem stellt in sciner Kritik der Ürtheilskraft Fruchtbarkeit isst, und der, wie i fiärung erhalten kann. Kunst; Kunst ist schön, wenn sie aussieht, wie Kunstschöne an sich schon di der Freiheit mit einschließt, nichts Andercs,

e Îdee der Technik ,

als Natur in der Technik, sei, Freiheit allein ist der Grun unserer Vorstellung von der Frei diese nux mittelbar d Autonomie haben , worden istz aber H Form durch das innere mit Freiheit, wird sogleich in das Schöne verw alles Mannigfaltige an ihm

ie Bedingung der Schönheit. insofern seine Form durch seinen Begriff rein bestimmt eautonomie hat nur das Schöne, weil uur in diesem die Wesen bestimmt ist, Das Vollkommene, dargestellt Vollkommen i} ein zur Einheit scines Begriffs wenn seine Vollfommenhcit als Natur erscheint, Vollkommenheit—Eigenschaften, in denen haben glaubte haben mit derselben Alle diese Eigenschaften machen blos vie Materie 1de abändern kann, Wir nennen eile dessclben nah dem Begriffe anzen richten, und seine Form durch seine Jdee Schón aber nenuen wir es, wenn wir diese hmen müssen, um die Form einzuschen, wenn sie d selbst hervorzuspringen und alle Theile Schön is ein Gefäß, wenn dersprehen, einem freien Spiele der Natur ßen Composition i cs nöthig, daß sich das um das Ganze zum Effekt kommen zu lassen. des Einzelnen zugleich eine Wirkung seiner Freiheit, so ist die Comxosition schön, Schön- schränkung aus Kraft. Weil sondern blos in der Behandlung be- vorstellt, technisch oder nicht-te<nis{, s, daß sih das Gebict Allem, was Sinn- nach der Freiheit fragen in Reich der Frei- wie die moralische lü>liher Bürge, der

Gegenstand, wenn übereinstimmt; {hön is er, Zweckmäßigkeit, Ordnung, Proportion, man die Schönheit so lange ge ganz und gar nichts des Schönen, welche sich bei jedem Gegensta1 ein Gebäude vollkommen, wenn sich alle Th und dem Zwecke des G rein bcstimmt worden i Jdee nicht zu Hülfe ne freiwillig und absichtslos aus i sich dur sich selbst zu beschränken scheinen. es, ohne scinem Begriff zu wi An jeder gro Einzelne einschränke, diese Finschränkung d. i, seßt es sich diese Gränzen selbst, heit is dur sich selbst geb Schönheit an keiner Materie haftet,

steht, alles aber, was si<h den Sinnen i oder nicht-frei erscheinen kann; so folgt darau des Schönen sehr weit erstre>e, lichkeit und Verst kann und muß.

heit die shöne Sinnen

äntigte Kraft, Bc

weil die Vernunft bei and ihr unmittelbar vorstellen, Darum is das Reich des Geschmacks e welt das glü>lihste Symbol, fein soll, und jedes s{<öne Naturwesen außer mir ein g mir zuruft+ Sei frei wie ih!“ Fassen wir das Wesentlichste Dex Dichter, bci seinem ästhetis unterstüßt, erkannte, daß das S diges seiz daß es in sich ruhez O. b. zu welchem außer ihm sei zu einem über ihm liege

men, so sehen wir: poetische Erfahrung ches und Selbststän- en fónne: wozu es nicht Staffel

dieser Säße zusam hen Denken durch twas Ursprüngli daß man bei ihm nicht fra >) dient es, da <t Mittel zum Zwe

nden Ziel, ni