1881 / 108 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

S -5 E E A 9 « ¿ 4 \ WUTLE, daß man ‘by diese Bedenken bei weiterer BVerbandhiüg dek ; Prinzips DOortage werd? cigoecgkommen fönnen. Id giaube, au die Herren } dann mit mir darüber sprèchen lassen, 7 senn : der. ; Ertra von Det . Dele i Ea is Dios E f r L Eo "S N ¿ “aas Y 3 g von Ler d ew Seite des Hauses, die diese Bedenken zum Theil in | denjenigen zugewendet wür®e, welche die Last haben, * det. wenn de è lebbafte E. I : d 4 425 ç . r) c I P S L a6 Sa Z

HAtere”, Weise sich zu eigen gemacht habe, ‘würden sehr wohl bei r. Abg. Loewe gesagt holt über das Prinzip würde sih \precen lassen weitere ¿Spr R A ct e 9 LOCIEE 9 JIVET 1 3 y en 1 Veiter® 4 Verhandlungen über den GesebentwurF mit der reten Seite des | wenndie Erträge zu Wehlthätigkeitszwecken verwendet würden, wie überall M «ftú

H 5e “S Ph xamltb damit beschäftigt hat, r.a&zuweisen, daß

Der tos moe beidtiehen: : ) Den Herrn Reichskanzler zu erfubßan. auf. Härtea, welche . dur . die Internationale K@nwen L " ai der gegen die Reblaus betreffend, vom 17. Septunbey 878 tür Le Pflanzenhandel geschaffen find, und zwar vorliufiäm Wege den Verwaltungs8vors{riften, Bedacht zu nehmen, untetde at May und insoweit die deutsber Seits gestellten Anträgi, (f Renten der Konvention, die Zustimmung der an der leßtedionst bethe ligten Staaten finden werden; C 2) auch zu solchen Zwecken in Voraus mit einederz der bezeichneten Konvention in dem Sinne sich einv erklären, daß von dem Erforderniß der Wurzelreinh Einfuhr bestimmten Pflanzen abgesehen und mit dem für Sendungen allgemein üblichen Verpackungszustañnde - fich werde, wenn außer den in der Konvention bereits vorges Ausweisen unverdächtigen Ursprungs eine behördliche Beschei des Inhalts beigebracht werde, daß in der Pflanzschule oder f gen Gartenanlagen, aus welcher die betreffende Sendung rührt, weder Reben enthalten find, noch Rebenbandel getrieben whk Der Abg. Ackermann machte zur Begründung sei Antrages geltend, daß viele Pflanzen ohne Erde gar ni versendet werden könnten, so daß die deutsche Handelsgärtn rei durch die Vorschriften der Reblauskonvention erhebli geshädigt werde. Eine Aenderung dieser Bestimmungen sej| sobald Deutschland seine Zustimmung gebe, mit Sicherheit zu R wit Wt A Os und neuerdings aug [14512] esterreih ihre Geneigtheit zu einer solhen Modifikation b: 912 E : A M reits kundgegeben hätten. Schon jeßt sei der deutsche Weinbau mit wit A ak O E Gene schwerer Konkurrenz von Franfreih und olland belastet, fizialerbin ihres am 9. März d. íF. hier verstorbenen Stimme der Reichstag seinem Antrage zu, so könne di: R: ;

unsere Bekanntmachung

sind bierzu in unserm Bureau, Michaelkirhplaß unsere Bekannkmacung

Nr. 17, woselbst au die Bedingungen zur Einsicht auëliegen, bis zum 16. Mai 1881, Vormittags 11 Uhr, franco einzuliefern. Berlin, den 7. Mai 1881.

Königliche Garnison-Verwaltung. Die Lieferung des Bedarfs an Lokomotivkohlen für die Zeit vom 1. Juli 1881 bis 30. Juni 1882 joll im Wege der Submission vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienst- stunden in unserem Materialienbureau, Fürstenwall- straße 10, hier aus, fönnen auch von demfelben gegen Einsendung von 1 46 und eventuell 20 A Porto bezogen werden. Reflektanten haben ihre Offerten mit der Bezeichnung „Offerte auf Lieferung von Lofomotivkohlen“ bis Freitag, den 20. Mai cr., Vormittags 9 Uhr, an unfer Materialienbureau hier einzureichen. Magdeburg , den 4. Mai 1881. Königliche Eisenbahn-Direktion.

[14728] Cöln-Müsener Bergwerks - Actien - Verein.

Wir bringen hierdurch zur Kenntniß unserer Actionaire, daß die Abstempelung unserer Actien auf A. 300. von heute an bei dem A. Schaasfhausen'schen Bankverciue in Cölu statt-

‘findet. L : Creuzthal, 7. Mai 1881. þ Die Direction.

Iochen-Auswecise der deutschen ! E hme _ S p etteibaukten. | vom Dezémber 1879, nach welcher in Aus [14739] E eeR {rung des S. 7 Vertrages vom 8. Zuli 189, der Städtischen Bank zu Breslau i betreffend den Uebergang des Hannover-Aitenbekene

am 7. Mai 1881. | Eifenbahn-Unteräebmens Activa. Metallbestand: 866

den Staat (Geseß-

916 A 99 „. | Sammlung pro 1879 pag. 658 flg.) den Aktionären Bestand an Reichskasseuscheinen: 3775 A. O an Noten anderer Banken: 405 300 M ehe

Bestand | der genannten Gesellschaft Abtretung ihrer

Wesel : | Rechte, d. h. gegen Einlieferun: Aftien nebst

4983 863 M 52 Lombard: 3629 300 A | zugehörigen Dividendensceinen und _Talons ein

Effekten : E Sonstize Aktiva: | Kaufpreis von 94 e. b eine Stammaitie à

32 312 46..07. 3: E 300 M und von 216 S. eine Stammprio- Passiva. Grundtfapital: 3000009 NRe- | ritätsaktie à 600 f Banknoten im Umlauf: 3

und vom 2. Ja- serve-Fonds : 600 009 M. nuar 1880 ab ist, seben wir „hiermit in 2 219 000 Æ Tägliche Verbindlichkeiten : Depositen- | Gemäßheit des F. 7 al. 2 Saß 2 des ztlirken ele Kapitalien, veuzinsl. 3422670 #Æ, unverzinsl. | 1rages den Beitpunkt, dis zu welchem die Einlösung 610 000 A An Kündigungsfrist gebundene Ver- þ der Aftien erfolgen

bindlichkeiten: Sonstige Passiva: vacat.

Eventuelle Verbindlichkeiten aus weiter begebenen

¡fann, auf den 10. April 1882 mit der Maßgabe fes !

im Inlande zahlbaren Wecbseln: 112623 s. 43 4.

[14727]

die Inhaber der bis zu diesem Zeitpunkte nich sentirten Aktien den An- \pruch auf Einlösung durch den Staat verlieren. Berlin, den 5. Avril

Kölnische Unfall-Versicherungé-Actien-Gefellschaft.

Die gemäß §&. 41" der Gesellschafts-Statuten be-

recbtigten Actionäre werden hiermit zu einer außer-

Dienstag, den

Der Minister der öffentlichen Arbeiten : Maybach. ordentlichen Generalversammlung am D h I. b, 4233. M. d. d. 94. diefes Monats, Vormittags 11 Uhr, in unjerem Ï F Geschäftslofale dahier, vor St. Martin Nr. 6, eîn- geladen, um über Erweiterung des Zweckes der Ge- iellschaît und entspreènde Abänderung des Statuts Besluß zu fassen. 1881. ba)

Unter Bezuanaßme auf 25

1D Wel

o -

[14522] Oeffentlicze Zustellung.

Das K. Amtsgericht München Ax. als Voll- streckungsgericht hat in Sachen Maier, Bernhard, Maschinenkonstrukteur in München, gegen Bauer,

ohanu, Bauer von Winning, nun unbekannten

ufenthaltes, mit Besbluß vom 27. April [. Ss. das dem Bauern Iohann Bauer gehörige, in der Steuscgemeinde Taufkirhen gelegene Grundftück Plan Nr. 756 Aer zu 6 Tagw.. 22 Dezimalen für Sas Guthaben des Bernhard Maier, nämlich 50 #. Hauptsache, 4 M. 9% &Z bisherige Kosten und die Kosten des weiteren Verfahrens zum Zwecke der Zwangsversteigerung mit Beschlag belegt, den K. Notar Winkler dahier zum Versteigerungsbeamten ernannt, und mit Beschluß vom 3. Mai l. Js. die öffentlihe Zustellung des Beschlagnahmebeschlusses an Iohann Bauer verfügt.

Beglaubigte Abschriften des Beschlagnahme- beschlusses, des Beschlagnahmegesuches und des leßt- erwähnten Gerichtsbeschlufses sind für Johann Bauer an der Gerichtstafel angeheftet.

München, den 3. Mai 1881. N ;

Der geschäftsleitende K. Gerichtsschreiber am K. Amtsgerichte München kXTkT. (L. 8.) Oppert.

der Besteuerung gésaât bat:-- ja, ich würde ra

auf darüber hinwegkommen können. Vor der zweiten Gegnerschast, | anders wobei ih glaube, diese Beziehung auf „überall anders“ ift nicht 1 : 3 der Gesetzent- | ganz zutreffend. -— da ist überall übersehen, daß es der Reichs-

*urf ên das System nicht pasie, wel die verbündeten Regierungen | Regierung wahrlih niht darauf ankommen kann, Ihnen hier neue jetzt in Bezug auf die Steuern vecfelgen von dieser Gegnerschaft | Bedürfnisse zu zeigen, neue Ausgaben zuzumuthen, sondern daß die möchte ich do zunächst autsHeiden die Berechtigung aller derer, die | Reicbsregierung mit Rücksicht auf {on anerkannte Bedürfnisse, \{on elbst Gegner dieses Systems sindz die haben doch in der That kein | beschlossene neue Ausgaben ihr Bemühen lediglich darauf zu richten

gehabt hat, für Deckungsmittel zu sorgen; auch daß es ein solches

Recht, ihn darauf zu prüfen, ob er in dieses System paßt, und ih bt hat, fu i L babe gern gehört, daß der erste Herr Redner, der heute gesprochen hat, | Bedürfniß, wie es der Herr Abg. Loewe angedeutet hat, bei uns Gott sci Dank in dem Umfange, um- neue Steuern dieserhalb

in dieser Beziehung doch die Konsequenzen erkanni bat und gesagt hat, daß er sib dem Gedanken der Vorlage darum nicht entgegenstelle. | vorzuschlagen, nicht giebt. So viel ic mi erinnere, ist Von dieser (reten) Seite des Hauses aber ist allerdings mit mehr | hauptsählih in den leßten korrespondirenden österreichischen Vor-

lagen die Verwendung des Erträgnisses geseßlih firirt zu Gunsten

55 der Invaliden, der Eingezogenen oder deren Familien. Für alle solche

Legitimation auch der Einwand erhoben worden, daß es sich um eine

direfte Steuer handle, daß man die Entwiklung direkter Steuern Punkte baben wir. bereits durch besondere Geseße gesorgt, und es ist mir nicht bekannt geworden, daß diese in auffälligem

nit wolle, daß man im Ganzen dazu übergegangen sei, durch die

Entwicklung des Systems der indirekten Steuern die direkten

Steuer zu beseitigen, daß also cin gewisser Widerspru darin | Maße als ungenügend und- der Veränderung bedürftig erschienen

zu erkennen fei. Aber daran ist die Hoffnung geknüpft wor- | wären. Wenn Siesich dagegen denZusammenhang vergegenwärtigen, meine

den, über dieses Bedenken hinwegzukommen und i „glaube, | Herren, in welchem diese Vorlage steht mit der militärischen Vorlage, die

diese Hoffnung würde um \o weniger getäuscht haben, wenn Sie | Sie im vorigen -Jahre beschäftigt hat, dann sollte ih meinen, müßte Keiner von Ihnen das Bedürfniß bestreiten und am allerwenigsten den verbündeten Regierungen einen Vorwurf daraus machen können,

erwägen, daß sid bier um cine Ausnahmesteuer handelt, die in der That neben der Pflege der indirekten Steuern vollständig

auf diesem Wege die Gewinnung neuer Geldmittel versucht zu haben.

Die Vorlage ist gleichzeitig entstanden mit der Vor-

geretfertigt erscheinen kann und - sih mit denselben wohl verträgt.

Die Denkschrift, die der leizte Herr Redner angezogen bat, lautet

auc in der That nicht so; die direkten Steuern sind alle unbrauchbar, | lage wegen Verstärkung unseres Heeres, und wenn ih Sie nur ganz kurz erinnern darf an ‘die Reden, die hier im Reichstage gehalten worden sind, als es si um die neue Zollgeseßz-

natürlich nur nicht die Webrsteuer, sondern fie führt sehr bestimmt gebung und die Verwendung ihrer Erträgnisse handelte, als der Herr

A.

S.

Der Finanz-Minister: Bitter. A

E 4868. F. M. Unter Bezugnahme auf die vorstehende Bekannt- machung fordern wir tie Inbaber der noch nicht eingelösten Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Stamm- aftien und Stammprioritätëaktieu auf, ihre Aftien innerbalb der gestellten Frist bei der Königlichen

E COLIIE L N i: L Söln. den 7. Mai aus, warum das nicht auf die Wehrsteuer sich bezicht. Gs handelt Köln, den l. Me D fh vom Standpunkt der verbündeten Regierungen um eine Ausgleichs-

À Die Direction.

Mannes Jacob Rothschild, werden die Nachlaß-

abgabe bestimmter Personen gegenüber anderen bestimmten Personen, die von ciner Last betroffen sind. Wie man das anders, als durch eine direkte Besteuerung machen könnte, wenn man es überhaupt machen will, das, glaube ich, wird {wer sein, anzugeben. Will man aber die Ausgleichungssteuer haben, so ist sie eine Ausnahme, welche die Regel bestätigt, aber niht dem System widerstreitet. Es ist deshalb auc fein Widerspruch, meine Herren, wenn diefe Ausgleichungésteuer fole Personen trifft, welche, wie Hr. von Schorlemer eben angç- deutet hat, durch die neueste Steuerreform in Preußen von einer Steuer befreit werden, denn es ist niht eine gewöhnliche direkte Steuer, die den Zensiten dauernd belastet, es muß im Auge behalten werden, daß es eine vorübergehende Steuer ist, die nur während eines Zeitraums von 12 Jahren von ihm erhoben wird, in einer Zeit, wo diejer Zensit am chesten im Stande ist, eine solche Steuer zu tragen.

Es sind dann noch Einwendungen erboben, dahingele1d, daß dieses Gesetz auch insofern einen Widerspru gegen die ganze Richtung, die sonst einges{lagen worden sei, enthalte, als es dazu übergebe, eine direkte Steuer für das Reih in Anspruch zu nehmen, während man doch arundsätlich die direkten Steuern den Einzelstaaten überlassen wolle. Hier gilt dasselbe, was ih bei dem vorhergehenden Punkte von der Nothwendigkeit ciner Ausnahme gesagt habe. Es ift natürlich, daß eine solche Steuer, wenn man sie will, nicht anders denn als Reichssteuer cingeführt werden und niht den Einzel- staaten überlassen werden kann. Daß es mancherlei Bedenken hat, eine folche direkte Steuer für das Reich einzuführen, ist im Bundes- rath am wenigsten verkannt worden; man hat dort sehr ernst die Frage erwogen, ob es mit den: Geseßen in den Einzelstaaten über- all in Einklang zn bringen sei, aber die verbündeten Regie- rungen baben nicht angestanden, in Anerkennung der Gründe, welche für diese Steuer sprechen, auch diese eSeite der Sache mit in Kauf zu nehmen. Endlich, meine Herren, ist eine Reihe von Gegnern aufgetreten, welche das Bedürfniß überhaupt bestritten haben, welche den fiskalischen Charakter der Vorlage bemängelt, und einen besonderen Accent darauf legen zu müssen geglaubt haben, daß eine solche Rich- tung in diefer Vorlage erkennbar sei. Meine Herren, als etwas anderes als eine fisfalishe Vorlage - haben die Régie- rungen viese Vorlage nun und. nimmermehr einführen wollen, uns is mnn und nimmermehr der Gedanke gekommen, blos um des Prinzips der ausgleihenden Gerechtigkeit willen Sie einzuladen, diese Steuer zu votiren, Wenn das Reich und die Staaten im Reich nicht Geld bedürften, würde Ihnen diese Vorlage nicht gemact sein, und ih glaube, es ist eine vollständige Verkennung der Absicht dieser ganzen Vorlage, wenn man ihr cinen Vorwurf daraus machen wollte, daß sie fisfalisch ist.

Wenn der Herr Abg. Reichenspérger l

VCI

aller Anerkennung des

Abg. Windthorst die Besorgniß aussprach, daß es vielleicht nit ge- lingen würde, diese Erträge von dem einen Ende der Leipziger Straße glücklich bis an das andere zu bringen, als die Stimmung damals wenigstens hier im Hause war, es komme alles darauf an, die Er- träge der Zollreform ungeschmälert, ohne Inanspruchnahme für das Reichsbudget an die einzelnen Staaten abzuführen; meine Herren, war es da nicht in dem Sinne Derer, die so gesprochen haben, anzuerkennen, daß die Regierung sich gleichzeitig bemühte, als sie Ihnen die größeren Ausgaben für die Militärverwaltung ansinnen mußte, au eine an sib nah ihrer Ueberzeugung gerechte, billige und durchaus nicht drückende Steuer Ihnen vorzuschlagen, die das, was damals im Reichstage gewollt war, im Stande war, zu leisten, die dahin wirken konnte, daß die Einnahmen aus den Zöllen nicht in der Reichs- verwaltung fteckecn blieben, sondern ganz an die Einzelstaaten gelangten. . Ih glaube, wer sich des Zusammenhangs cerin- nert, wird mir zugeben, daß die Vorwürfe, daß es sih hier um eine fisfalishe Steuervorlage handelt, nibt gerechtfertigt find. Es ist nur dadur, daß Schwierigkeiten in dieser Porlage zu überwinden waren, die Zeit erforderten, gekommen, daß Sie dieses Gese nicht in derselben Session beschäftigte, wie das Gesetz über die Vermehrung unjerer Armee. Jch glaube aber, daß, wenn es gelungen wäre, Ihnen 1m vorigen Jahre {on diese Borlage zu machen, ein großer Theil der Reden nicht gehört worden wäre, die gegen diese Vorlage gehalten worden sind ; es ist aber heute noch der- felbe innere Grund vorhanden, der den verbündeten Regierungen wünschanswerth und als Bedürfniß erscheinen lassen muß, neue Mittel auf diesem an sih gere{tfertigten Wege zu gewinnen, um die Aus- gaben, die im vorigen Jahre zu einer namhaften Vergrößerung des Reichsbudgets gefülßrt haben, folher Gestalt zu deen. Ich wollte dann zum Sch{luß nur noch gegenüber dem Herrn Redner, der heut zuerst gesprochen hat, sagen, daß die Ausftattung der Vor- lage mit den fremdländischen Gesetzgebungen über ähnliche Materien wohl im Ernst«nicht so verstanden werden kann, als ob die Reichs- regierung nur durch fremde Beispiele auf diesen Weg geführt worden sel. Ich kann ausdrücklich erklären, daß nur die so oft und wieder- bolt gebörten Klagen, wenn ein Gese hier vorgelegt und nicht übe alle möglichen außwärtigen Werbältnisse desselben Betreffs zu gleicher Zeit slatistische und sonstig&-vollständige Auskunft ertheilt wurde, daß ledigliÞ der Wünsch, solcheñ Klagen zu begegnen, dazu geführt hat, JIhnen das fremdländische Material mitvorzulegen, daß aber dieses fremdländische Material auf die Entschließung der Reichsregierung an ih von keinem Einfluß gewesen ist.

F. 1 wurde darauf abgelehnt; ebenso die übrigen Para- graphen des Geseßes ohne jede weitere Debatte.

Es folgte die Berathung über nachstehenden Antrag

gierung das Erforderliche sofort im Verwaltungswege ver: anlassen.

Der Abg. Dr. Lipke konstatirte, daß namentli aus dey Gärtnereien Thüringens laute Klagen über di- gegenwärtigen Beschränkungen des Pflanzenhandels laut würden; es hake sich in der That herausgestellt, daß die jeßigen Bestimmungen der Gärtnerei sehr shädlich seien; er bitte deéhalb, den Antrag anzunehmen.

Der Abg. Dr. Delbrück machte darauf aufmerksam, daß der Wortlaut des Antrages, in welchem das Haus \ich „in Voraus“ mit der Abänderung der Neblauskonvention einver standen erklären solle, leiht zu der Deutung Anlaß geben könnte, daß die abgeänderte Konvention später dem Reichstag: niht mehr zur Genehmigung vorgelegt zu werden brau. Da die Konvention den Charakter eines Geseßes trage, so könne die Regierung jedo von der Vorlegung derselben nitt entbunden werden.

Der Staats-Minister von Boetticher erkannte die Berpflichtung der Regierung, die abgeänderte Konvention dem Reichstage unter allen Umständen zur Genehmigung vorzulegen, an und erklärte, daß dieselbe bereits Schritte gethan habe, um ein Vereinbarung der Unterzeichner der Konvention zur Beseitigung der vorhandenen Uebelstände herbeizuführen.

Der Abg. von Behr (Schmoldow) begrüßte diese Zir siherung mit großer Genugthuung und bat, daß zu da bevorstehenden Verhandlungen auch einige Gärtner als Sat verständige zugezogen würden.

Nachdem der Abg. Ackermann, um den Bedenken des Abg. Delbrück zu genügen, die Worte „in Voraus“ in Ne. ? seincs Antrages géfriGen hatte, wurde der leßtere mit großer Majorität angenommen.

Eh: der Präsident die Tagesordnung für die nähst Sitzung féststellte, theilte derselbe dem Hause mit, daß dai zur Berathung im Plenum reife Material kaum ausreidt um zwei Plenarsißzungen auszufüllen; auch aus den Kommis: sionen sei kein Berathungsmaterial im Laufe dieser Woche j erwarten. Es empfehle sih daher, die nächste Woche mit den Plenarsißungen zu pausiren. Das Haus acceptirte diesen Vorschlag und wurde darauf die nächste Sißung auf Montag, den 16. Mai, 12 Uhr, festgescßt.

gläubiger und Vermächtnißnehmer desselben aufge» fordert, ihre Ansprüche und Rechte spätestens in dem auf den 8. Zuli 1881, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 9, anbe- raumten Termine anzumelden. Gegen die Nachlaß- gläubiger und Vermächtnißnehmer, welche ihre An- sprüche nicht anmelden, tritt der Rechtsnachtbeil ein, daß sie gegen die Benefizialerbin ihre Ansprüche nur in soweit geltend machen können, als der Nachlaß

[14430]

F

Köôlni)

he Rückver

Summarische Vilanz Activa.

sicherungs-Ge am 31. Dezember [88W®D.

»asSIVAa.

ad

|

eilschail.

mit Auss{luß aller seit dem Tode des Erblassers Jacob Rothschild aufgekommenen Nußungen durch

Nußungen 7,200,000 Befriedigung der angemeldeten Ansprüche nicht er- O O4 \{chöpft wird.

7 18 120,000 Hamm, den 27. April 1881. i | Königliches Amtsgericht. E f 958,500 |— t!

[S

14476 U En La Zwangsvollstreckungssache des Rechts- anwalts. Otto hierselbst, .als Güterpflegers 1m Schuldenwesen des Gastwirths Friedri Pape zu Cattenstedt, Imploranten, werden die Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen unter Angabe _des Betrages an Kapital, Zinsen, Kosten und Neben- forderungen binnen „zwei Wochen bei Vermeidung des Ausfsch{lu}ses hier anzumelden. S Zur Erklärung über den Vertheilungsplan, sowie zur Vertheilung der Kaufgelder wird Termin auf Freitag, den 10. Juni 1881, vor dem unterzeineten Amtsgerichte anberaumt, wozu die Betheiligten und der Ersteher hiermit vor- geladen werden. R Blaukenburg, den 2. Mai 1881. A not V Herzogliches Amtsgericht. - Nibbentxop.

2,447,293/65 39,381 05 332,411/59

601,280 22 46,510/54

Nr. -1989..- J. A. S. gegen Z Herrmann Hirsch von Altdorf - wegen Verleßung der Wehrpflicht. Die I. Sas laß folgenden Beschluß: s fünftige Vermögen des Angeschuldigten, die auf Ableben seines Vaters

C Das [14729] Abraham Hirscb, Handelsmann in Altdorf zu gewärtigende Erbschaft wird gemäß 88. 420, 326 der R. St. P. O. mit

Verbindlichkeits -

der Actionäre auf ihre Actien. Der Gesellschaft gehörige Im-

mobilien zu Cöln. Inventar i Hypotheken- und Restkaufschil-

linge. Vorräthige Werthpapiere. aar in Cassa. Guthaben

P

E

ctionäre [saft jen Wir C!

ark pro Actie gegen Einlieferung des Dividendensch Nr.

.

Casse hier

zahlbar is. Der Empfänger hat den Coupon resp. das beizufügende, nah Numuruern geordnete niß derselben zu quittiren

Köln, den 5. Mai 1881.

J 4

abgeschrieben.

bei

verschiede NVersicherungs-Gesellschaften.

Guthaben bei den Banguiers.

Guthaben auf Capital-Zinsen bis zum Jahres\chluse.

y i

Documente

ten

Actien-Capital in 6000 Stück Actien à 1500 M

Reserve für unvorhergeseh Dividenden-Eraänzungs-F Beamten-Gratificationë- und Fonds

Dividend

500 Thlr. Uebertrag für {webende Schäd winn- und Verlust-Conto Prämien-Uebertrag für die in 1881

en laut Ge-

ablaufen-

den Versicherungen und für Vorauszah- lungen für spätere Jahre frei von Provi-

fion und vom Antheile der Retrocessionâre Sonstige Passiva (Guthaben der Retrocessto- nâre und Saldi anderer Abrechbnungen) . Nit erhobene Dividende pro 1875, 1876, 1877, 1878 und 1879; Capital-Reserve

e an die

Ç

Ç 0

ne

a G

nd

C L

a

Fälle

ispositioné-

Baar-Einlage, oder 4 30 pro Actie

von heute ab an unserer

Friedrich-Wilhelms-Bleiche,

Der Borstand e

9

elbsi

Schaefs

Actien-Gesellschaft zu Bielefeld.

Unter Hinweisung auf §§. 15 und 16 unjeres Staluks b

ck60 vi

ren

wir uns die Herren

Actionâre 10 °/6 von der

unserer Gesellschaft benacrihtigen wir ergebenst, daß die oben bezeichnete Divl- j 4eins Nr. 1 cheins Nr.

l4

L

e Es 9,009,000

301,522 55

983,000 296,556 46 20,704 500,000 Sb 409,000 57,594 04 6,090

180,000

11,745,377 05

NVerzeich-

. .

r 3e.

UCcTIonarre

Handels-

Eisenbahn-Hauptkaßse bierfelbst einzureichen.

Bei der Einreichnng der Aktien ist ein arith- metish geordnetes Nummerverzeichniß derselben ge- trennt nach Stammaktien ‘und Stammyrioritäts- aktien nah einem Formulare, welches von der Ein- lósungskasse auf Erfordern unentgeltlich verabfolgt wird, mit einzureichen,

Magdeburg, den#7. April 1

Königliche Eisenbahn- irektion.

[14529] i Gladbacher Feuerversiherungs- Afktien-Gesellschafi.

r gestrigen Generalversammlung hat eine [ für die nach L. 22 und 33 des Gesell- tuts dem Turnus gemäß ausgeschiedenen ceftions-- und fünf Verwaltungsrathémitglie- , sowie eine Ersatzwahl für ein verstorbenes Ber- waltungêrath8mitglicd gemäß §. 35 des Statuts stattgefunden.

Es fungiren

als

nunmebr die nacbbenannten Herren Direktionsmitglieder :

Kommerzienrath Wil. Prinzen

Vorsitzender,

Kommerzienrath F. W. Koenigs in

tretender Vorsitzender,

Karl Ubr. Busch, Kaufmann in

Kommerzienratb F. L. Greef in Biersen,

Fricdr. Kreiy in M.-Gladbach,

S1 + MNayuai1to Dent, Vanquier

M.-Gladbach

r L in (D,

Cöln, stelix SL E

M „(STaSN d C DLaD j

Ha

Kanzleirath Wilh. Qua, Handeléfkammerprä in M.-Gladbach, General-Direktor Aug. Nieel in M.-Gladbach. Verwaltungsrathsmitglieder : Geheimer Kommerzienrath Alexander Heimendahl in Crefeld, Vorsikender, Nob. Croon, Kaufmann in M.-Gladbacb, stellv tretender Vorsitzender, Kommerzienrath Jakob Bücklers in Düren, Hermann Busch, Kaufmann in M,-Gladbacb, Notar Friedrich Leopold Cornely in Aachen, Joh. W. Furmans, Kaufmann in Viersen, Martin Goeters, Kaufmann in Nhevdt, Geheimer Kommerzienrath Hugo Haniel in Ruhrort, Vitus Krönlcin, Kaufmann in M.-Gladl

Tr:

Gh d a

der Abgg. Ackermann und Genossen ;

E S E E E A

a paar

Deffeutlicher Anzeiger. 7

Inserate nehmen an: die Annoncen-Erpeditionen des „Jnvalidendanï“, Rudolf Mosse, Haasenstcin & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren Annoncen-Burcaurx.

Hierauf vertagte sih das Haus um 3; Uhr.

M U

Beschlag belegt. unserer Gesellschaft zur ordentlichen Generalversammlung im Lokale der Freivurg, den 22. April 1881, Gt Freil kammer zu Biclefeld 95 Großherzogli Badisches Landgericht Fretdurg, e Tf 5, O Gerichtsschreiberei. E i Mittwoh, den e) Spiegelhalter. bierdurch einzuladen. 1) 2)

3)

W. H. Lamberts, Kaufmann in M. -Gladbac, Reinhard pes Nentner in Rbevdt, ì i 5 P Wilhelm Pferdmenges, Kaufmann in Rheydt Mai c., Nachmitiags 5 Uhr, Wi R el B A Adolph von Raudow, Banquier in Wilhelm Specken, Kaufmann in Gencral-Direktor: Aug. Ricckel in M.-Gladbacb. M.-Gladbah, den 6. Mai 1881, Die Direktion. Der Aufsichtsrath. e ans

2

„Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition 1, Steckbriefe und Untersnchungs-Sachen. | des Deutlshen Reihs-Anzeigers und Königlich 2, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen} und Grosshandel. Preußishen Staats-Anzeigers: „* u. dergl. n 6, Verschiedene Bekanntmachungen. Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32 3. Verkänufe,V erpachtungen,Snbmissionen etc. 7, Literarische Anzeigen. u Stras o V 4, Verloosung, Amortisation, Zinszahlung | 8, Theater-Anzeigen. | In der Börser- u. s. w. von öffentlichen Papieren. 9, Familien-Nachrichten. / beilage.

Gegenstunde der Tagesordnung:

Geschäftsbericht. : S A Fahres-Bilanz und Ertheilung der Decharge an den Auffichteral. Neuwahl von 3 Mitgliedern des Aufsichtsraths und Neuwahl für ein dur geschiedenes Mitglied.

Bielefeld, 9. Mai 18381,

5. Industrielle Etablissemeuts, Fabriken

Verkäufe, Verpachtungen, Subnrissionen 2c. Bekanutmadchung. A

Lieferung von 10 Stück neuen _ Silder-

häusern incl. Anstrich soll im Wege der Submis}ion

[14736] Die 2

e

Subhastat:onen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

Aufgebot.

[14513] des 3. Januar 1879 zu

Zu dem Nacblasse am 1 Herrhaufen verstorbenen Kleinköthers und Wittwers

|

|

| Anschlag an der Gerichtsstelle

Recbnungéablage noch Ersatz der gezogenen Nutun- gen zu fordern, sondern seine Ansprüche auf das zu bescbränken hat, was von der Erbschaft noch vor- handen ift.

Der demnächstige Auts{lußbescbeid wird nur dur : veröffentlicht werden. O

————————_—-

Rechte berleiten, werden

dem auf den 24, Scptember 1881, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine ihre Rechbte anzumelden und die Ur- vorzulegen, widrigenfalls

E x

————————————:

spätestens in

aufgefordert,

funde vom 15. März 1859

tuben, 9 Kammern, 4 Küchen, 1 Waschkü® 1 Boden. interhaus zu 3 enthält:

Stube, 4 Kammern, 1 Küche, Stallungz und cine Wagenremise.

Die Theile des Grundstücks zu 1, welche nicht d

Scesen, den

April 1881.

die Kraftloserklärung der Urkunde

erfolgen wird, | Grundflähen der Gebäude bilden, werden als V

an den Mindestfordernden vergeben werden. Offerten

[14482]

Otto Brune.

Recchnungs-Abs{chluß

Schweizerischen Lloyd, Trausport-Versicherungs-Gefellschaft in Winterthur pro 158%0Q.

[14527] E M

Gladbaher Nückversicherungs- Aktien-Gesellschaft.

estrigen Generalversammlung

I) Sg

schaftéstatuts Turnu emäß aut

l e Ì C01 S G O A8 pt zwei Borstands- und d lufihttrathsmitglic

hat ON L 4

qeschiede

j e F , - . p | Johann Heinri Nothdurft, welcher ein Testament |

un H cothdurst, j C Herzogliches Amtsgericht. oder sonstige leutwillige Berfügung nicht nachgelassen |

B i 1a nz.

V. von Alten. E 3,200, O) 11,586 60 630,455 68

au die bestellten ad 2 bezeihneten Hypotheken für vollständig erloschen erklärt werden follen. Hannover, den 29, April 1881, Königliches Amtsricht, 17. Koellner.

sowie cine Ersatwahl für ein ve1 ratbämitglied gemäß §. 31 des Statuts Es fungiren nunmebr dic Vorstandsmitglieder : Kommerzienrath Wilh. Prinzen in M.-Gladb( Vorsitzender, y Kommerzienrath F. Koeuigs in vertretender Vorfißender,

Karl Abr. Busch, Kaufmann in

und Garten benußt; auf dem Hofe befindet sid mit einer Pumpe versehener Brunnen.

Gleichzeitig werden Alle, welche stebend verzeichneten Liegenschaften Eigenthum Nâäber-, lehnrechtlibe, fideikommissarishe, Pfa und andere dingliche Rechte, insbesondere auch C vituten und Realberechtigungen zu haben vermeins aufgefordert, diese in dem nacbstehend auf

Mittwoch, den 10. August 1881, Morgens 10 Uhr, /

angesetzten Termine anzumelden unter Androhung d Rechtsnachtheiles, daß für den sih nicht Melden das Recht im Verhältniß zum neuen Erwert® verloren gehe.

Hildesheim, den 3, Mai 1881,

Königliches Amtsgericht. I. Bening.

hat, baben si als geseßliche Erben dessen Kinder: Bierbrauer Ludwig Nothdurft in St. Peteréburg, | Fabrifinspektor Carl Nothdurft in Vitenburg, 4 Lokomotivführer Theodor Nothdurft zu Braun- | [14521]

(Lts.

M: «\

Francs e! 4 000,000

5,00 ) 000

FPassiva. E. e020 é o Gewinn-Reservefonds pr. 31. Dezbr. ab: Verlust pr. 1880 . . 233,180. 10. __ Hvpotbek auf Liegenschaften im „Lind“ (Unsere 5) . Maieibe voli S1 De 1B «a o oe o i A e S a dd 9 „E208 ] nann in M.-6 Sipulvîge Nückversicherungé-Prämien. . . . « . „322,49: L 257,964 02 Kommerzienrath F. W. Grecf in Vierfe 56,671/82 Reserve für s{webende Schäden und laufende Risiken . | 3,000,000 2,880,009 | Kanz;lcirath Friedr. Kreiy in M.-Gladba 336,000/— | Wilh. naS Ee Präsident, 1,511,315 84 j in M.-Gladbach, : / : 27,077 81,002 20 General-Direktor Aug. Rieckel in M.-Gladdacb. ; 7493 | 9,513,499 94 Aufsichtsrathsmitglieder : E T Gebeimer Kommerzienrath Alexander HeimendaHhl E E Í in Crefeld, Vorfißender, Gewinn- und Verlust-Conto. qog!" Grefeld, Vorsipender, L Ó E D 0 vertretender Vorsitzender, . Kommerzienrath Jakob Bülers in Düren, Hermann Busch, Kaufmann in M.-(Sladvach, Notar Friedrich Leopold Cornely in Aacven, oh. W, Furmans, Kaufmann in Vierten, artin Gocters, Kaufmann in Rhevdt, (Bebeimer Kommerzienratb Hugo Haniel in Rubrort, Vitus Krönlein, Kaufmann in M.-Gladbach, 2B. H. Lamberts, Kaufmann in M.-Gladlach, Reinhard Lcenderhz, Rentner in Nbevdt, Wilhelm Pferdmcenges, Kaufmann in Rberdt, Joh. Wilh. ‘Qua, Vanquier in M.-Gladtcch, Adolf von Randow, Banquicr in Crefeld, Wilh. Spcckeu, Kaufmann in Dülken, Genecral-Tirektor: Aug. Rieckel in M.-Eladbacb. M.-Gladbach, den 6, Mai 1881,

Der Vorstand,

Francs Cts.

4,009,000 14,483 25 788,069 G

Activa. Obligationen der Actionâre . . . - Cassa-Beftand. - « + o o o ° ° MWecbsel-Bestand . . - Ausstände bei Agenten, rid id

und Gesellschaften . R, 3,745,807 Conto pro Diverse (Saldo der Debi- |

toren, abzüglich Saldo der Credi-

O s «es 28S Liegenschaften im „Lind (Unscre F) Feste Kapital-Anlagen . . « « + Stückzinsen auf Kapital-Anlagen .

nacbenann

an den r E Frâ. 775,000. —. i 433,455 92 320 000) 1,609,000

22,080

541,819 400,090 5 000,000 27,600

322,455

\{chweig, Wittwe des Tapezierers Braunschweiger, Sophie | Die Erben des Halbmeiers Johann Heinri Bruns geb. Notbdurft, zu Braunschweig, | Nr. 14 in Bothfeld, Wittwe Dorothee Bruns, geb. Zhefrau des Ackerbürgers Heinrich Probst, Fricde- | Biester, und Genossen daselbst, : rikfe, geb. Notbdurft, zu Scesen, | sowie der Brinksiter Wilbelm Nablfs daselbft, unter der Angabe gemeldet, daß außer ihnen noch | baben das Aufgebot 1) der von dem Tischler Hr. ein am 22. September 1848 geborener Sohn Hein- | Friedr. Robde und dessen Ebefrau Dorothee, geb. rid Wilhelm Nothdurft vorhanden gewesen, in eng- | Mever, in Bothfeld am 15. März 1850 zu Gunsten lischen Militärdienst getreten und am 1. Dezember | des Halbmeiers Bruns Nr. 14 in Bothfeld vor dem 1877 als Sergeant im 98. (Prince of Wales) Re- | Königlichen Amt Langenhagen errihteten Schuld- gimente auf Malta verstorben sei. und Bürgschaftsurkunde über 150 Tblr. Courant, in Für leßtern Umstand und die Thatsache, daß | welcher besceinigt ist, daß die von dem Schuldner Heinri Wilhelm Nothdurft ohue ehelice Kinder | Nobde und dessen Ebefrau bestellte Hyvotbek in das naczula}sen gestorben ist, fehlt es indeß an genügen- | Arntéshvpothekenbuch der Dorfschaft Bothfeld aub den Nachweifen, und werden deshalb auf Antrag der | fol. spee. 113 Nr. 1 fol. gen. 159 am 30. März „aufgetretenen Erben alle Diejenigen, welcbe an den | 1850 eingetragen ist, - Macblaß des Kleinköthers Johann Heinrich Noth- sowie 2) das Aufgebotéverfahren zum Zwecke der d ft ein glei nahes oder näheres Erbrecht als die | Lösung der von dem Vollmeier Hans Heinrich 4 genannten 5 Kinder zu haben glauben, inébe- | Rahlfs in Bothfeld und dessen Ebefrau Magdalene, e au der Heinrid Wilhelm Nothdurft und | geb. Halberstadt, daselbst, zu Gunsten des Cord *twaige eheliche Nachkommen biedurch aufge- | Heinrich Friedr. Goltermann in Kaltenweide wegen ¿e etwaigen Erbansprüche spätestens in der | cines Kapitals von 200 Tblr. Courant nebst Zinsen, Gerichtêésitzung à Schaden und Kosten laut Urkunde vom 1. Septem- um 14. Zuli d. Js., | ber 1848 bestellten, an demselben Tage zu Lasten der Morgens 10 Uhr, Vollmcierstelle Nr. 5 in Botbfeld und der Brink- bei unterzeinete,% Gerichte angunelden, widrigen- i Ußerstelle Nr. 43 daselbst in das Amtéhypothbeken- falls die oben genannten, als Erbezz aufgetretenen | “u der Dorfschaft Botbfeld zub fol. spee. 9 Nr. 7 Kinder für die cinzig „Yahren Erben er;lärt werden | unv to!. 87 Nr. 2 fol, gen. 159 Nr. 33 cingetrage- sollen und der sich nad dem Auésclusse Meldende | nen Hypotheken beantragt. Der Inhaber der snb 1 | Einsicht auêsgelegten Bedingungen verkauft werden. und Legitimirende alle bis dahin über den Naclaß | bezcibnetex Urkunde, sowie Alle, welche aus der | In tem Wohnhause zu 2 befinden sih außer getroffenen Verfügungert anzuerkennen, auch weder | snb 2 näber þezeichneten Hyvotbekbestellung noch i Keller- und Bodenräumen: i

L AJVY

Aufgebot. [14516] In Sachen, NNA des Magistrats der Stadt Hildesbeim, Gläubigers, wider

den Amtsdiener Lühr daselbst, Schuldner,

_ wegen Forderung,

soll im Wege der gerichtéseitig angeordneten Zwangs- vollstreckung, der dem Schuldner gehörige Grund- besit, bestehend aus :

1) dem in der Grundsteuermutterrolle des Ge- meindebezirks Hildeébeim unter Artikel Nr. 2204 als Parzelle 91/49 2c. des Kartenblatts 17 auf- geführten, danach zu 6 Ar und 37 Quadratme- ter vermessenen Grundstücke, dem auf diesem Grundstücte stehenden, mit der Hauserlisten-Nummner 25 bezeichneten (in der Gebaudesteuerrolle unter der Numiner 3190 auf- geführten Wohnhause. einem gleichfalls auf jenem Grundstücke stehen- den Hinterbause und den Nebengcbäuden der crwähntea Häuser, \o- wie den sonstigen Pertinenzen der gedachten Lie- __ genscbaften, öffentli meistbietend Gerichte auf

Mittwoch, den 10. August 1881, ; Morgens 10 Uhr, angesetzten Termine unter den darin bekannt zu | macbenden, vorber auf biefiger Gerichtéschreiberci zur

gn (Tälsn

L. Wis

29 9

4 682,259 M -(Glad «e Le ik 70,839

420,000

1,889,144

V 415 5 Ali

Cc

9,513,499 94

11,891,874

N Uit S T 44 Í M.-Gladbacb, ficll-

P

Ausgaben. Francs | Cts. M. (5 ; D P,

Bezablte Schäden, abzüglich Courtagen und Rückver e «e o e e o 6 oie O h NRüdckversicherungs-Prämien . . «e o ooo. : êe 7 j 44 4 C Mi # Agentur - Provisionen, abzüglich Ersaß von den NRüdl- versicberern . L

M a 1,992,009

Francs | Cts. 9 490,000:

Einnahmen.

Vortrag aus 1879. . « .- 2°. Erzielte Prämien, abzüglich Storni, Annullationen, Rabatte, Cour- tagen und Dubiose im Gefammt- bctrage von Fres. 1,172,666. 29. E E e e N Zinsen-Einnahme, Agio u. Courêgewinn Sämmtlicbe ac altungéfosten excl. Verlust, welcher von_ dem Ee Steuern im E T : Reservefonds abgeschrieben wurde, | | D « Auélande . 4 e E der dadurch von Frcs. 775,000 | Zins des Gebäudes resp. der Liegen]chasten ( Gnsere Y auf Frcs. 541,819. 90. - reducirt Reserve für schwebende Schäden und laufende Risiken, Ee x 2 #6 abzüglih Sauvetagen und Rükversicherungs-Luoten

[14461]

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung ? Bäcker Tietzschen Hauses in Grünow ift zur ® nahme der Rechnung des Sequesters, zur Erklär über den Theilungäplan, sowie zur Vornahme Vertheilung cin Termin auf

Donnerstag, den 2. Juni d. JZ., rag Morgens 10 Uhr, vor biesigem Gericht angeseßt.

Der Theilungéplan, in welchen die Nechnung ? Sequesters aufgenommen, liegt vom 24. d. M. # zur Einsicht der Interessenten in der Gerichtés{ berei aus.

Feldberg in Mecklenburg, den 3.

Großherzogl. Amnitégericht. Runge.

90

92

4 521,739 36 7,468,074 33

5,652,174 9,335,092 13,188,312 94

101,759132

81

85

obi font

L L

378,542 25

16,485,391! 18 142,805 48

fe: e 97 199! 15 Steuern . oe 127,199) 15 Ses 35 890. 65.

39,998. —.

4) . deten

60,654.92 öffentlichen

16,800‘—

G65

—_—

in dem vor unterzeichnetem 933,180 10 19,335,770| 43

Prämicen-Einnahme in Preußen? G E D Berlin, den 5. Mai 1881.

3,600,000 9 88N 000— 19,355,770. 13 [15,468,61634

37,599. 15

186,544 09) 15,468,616 34 72,804, 0L |

Mai 1881.

a E eee

Der Generalbevollmächtigte für Preußen: H. J. Dünnwald.

*