1881 / 124 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

A Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußisheu Staats-Anzeigers : Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32.

De Inserate nehmen an: die Annono en-Expeditionen des „Juvalideudauk“, Ruvolf M: osse, Haaseustein & Vogler, G. L. Daube & ( so., E. Schlotte, Büttuer & Winter, sowie alle i ibrigen größeren

Deffentlicher Anzeiger.

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen. |5 2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. | 6, 3. Verkäufe. Verpachtungen, Submissionen etec.| 7 8

Zweite Beilage m Gromana! zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Auzeiger.

Verschiedene Bekanntmachnngen. Literarische Anzeigen.

. Idmustrielle Etablissements, Fabriken

*

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung |

U. 8. wW, von öffentlichen Papieren.

Theater-Anzeigen. : In der Börsen- Familien-Nachrichten. beilage. Æ

Annoncen-Burea ur.

L

Ste>briefe und Untersuchungs - Sachen.

[18132] :

1) Der Spinnmeister Albert Hermann Klinkert, geboren am 4. Oktober 1848 zu Luckenwalde, 2) der Schuhmacher Heinrich Otto Schul L., ge- boren am 16. März 1854 zu Jüterbog, Beide zu- letzt wohnhaft in Lu>kenwalde, werden beschuldigt, als Wehrmänner der Landwehr aus dem JIn- lande ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein, Vebertretung gegen S. 360 Nr. 3 des Straf- geseßbuches. Dieselben werden auf Anordnung des Königlihen Amtsgerichts hierselbst auf den 14. September 1881, Vormittags 9 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht hier, zur Haupt- verhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Aus- bleiben werden dieselben auf Grund der nach K 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen

ezirks-Kommando zu Jüterbog ausgestellten Er- flärung verurtheilt werden. Ludcenwalde, den 9. Mai 1881, Schulz, Gerichts\chreiber des König- lichen Amtsgerichts.

[18199]

Der Wehrmann, Oekonom Gustav Möhlmann, geb. 19, Dezember 1854 zu Werleshäausen, Kreis Heiligenstadt, zuleßt zu Geestendorf wohnhaft, wird beschuldigt, als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubniß ausgewandert zu sein, ohne von der be- vorstehenden Auswanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben. Uebertretung gegen 8. 360 Nr. 3 des Sag u Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hier- felbst auf den 16. September 1881, Vormittags 95 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht Geestemünde zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird der- selbe auf Grund der nach $. 472 der Strafprozeß- ordnung von dem Königlichen Bezirkskommando zu Bremen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Geestemünde, den 25. Mai 1881.

èroll, als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

q A L Aufgebot. Nachstehende verschollene Personen:

1) der Balkenmeister Daniel Kitschke, Sohn der Wojcie< und Veronica Kitschkeschen Cheleute, geboren am 8. Oktober 1821 zu Wysogotowo (Hochdorf), Kreis Pleschen, von wo er im Jahre 1862 na< Skhupce in Polen verzog, mit cinem Auslandspasse, den er am 5. März 1869 nach Krogulec, Kreis Puttusk, Gouvernement Lömza in Polen erneuern ließ, der Schmiedemeister Michael Szcz0sny, welcher aus seinem letzten Aufenthaltsorte Kotlin, Kreis Pleschen, mit Abzugsattest vom 29. Juli 1869 na< Posen verzogen i}, ohne jedo daselbst eingetroffen zu sein, auch die Absicht damals ausgesprochen hat, nah Amerika zu wandern,

von deren Leben und Aufenthalt seit den angege- benen Zeitpunkten keine Nachricht mehr eingegangen ift, werden aufgefordert, sich spätestens in dem auf

den 4. März 1882, Vormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer des hiesigen Amtsgerichts ange- setzten Termine zu melden, widrigenfalls sie für todt erklärt werden follen.

Jarotschin, den 13. Mai 1881.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

S Aufgebot.

Auf den Antrag des Herrn Heinrih Jahnke hier, wird der Inhaber des angeblich verloren gegangenen 4140/4 Ostpreußischen Pfandbriefes Litt. E. Nr. 12166 über 300 M aufgefordert, seine Rehte auf den Pfandbrief spätestens im Aufgebotstermine

den 14. Februar 1883, Vormittags 10 Uhr,

bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr. 19) anzumelden, widrigenfalls die Kraftloserklärung des letzteren erfolgen wird.

Königsberg i. Pr., den 13, Mai 1881,

Kgl. Amtsgericht. VII.

Auf Antrag des Rechtsanwalts Dr. Friedrich Feldmann zu Bremen, Abwesenheits-Kurator, wird der Schiffer Hermann Heinri< (Hinrich) Wicke, Sohn des Agenten Iohann Theodor Wie, und der Anna Christine Elisabeth, geborenen Meyer, geboren zu Bremen am 24. September 1845, damit aufgefordert, spätestens in dem zum werteren Verfahren auf

Dienstag, den 10. Oktober 1882,

achmittags 4 Uhr,

in der Amtsgerichtssube unten im Stadthause Nr. 9 anberaumten Aufgebotstermine hier \fi< zu melden, widrigenfalls er für todt erklärt, sein Ver- mögen den im Falle seines Ablebens zur Erbfolge Berufenen ausgeantwortet und der etwa hinter- lassenen Ebefrau die Wiederverheirathung gestattet werden soll. / :

Mit dem Bemerken, daß angestellten Ermittelungen zufolge der Verschollene im Jahre 1863 mit einem Damvyfer des Norddeutschen Lloyd nah New-York, und dann im Jahre 1865 mit einem Vollschiffe na< New-Orleans gefahren is, und daß seit dieser geit alle Nacbrichten fehlen, werden um weitere

acribten über dessen Fortleben oder Tod Alle ersubt, welche solhe zu geben im Stande sind.

_ Die unbekannten Erben und Gläubiger des Ver-

{ollenen baben ihre Ansprüche bei Meidung des

Zerlustes spätestens in dem anberaumlen Termine geltend zu machen.

Bremen, den 27. Mai 1881.

Das Amtsgericht. aez. Blendermaun. Zur Beglaubigung :

Stede, Gericbts\cpreiber.

[18152] Aufgebot behuf Samvalis Dr, f

als

[18139 Bekanntmachung.

Durch Aus\<{lußurtel des unterzeichneten Gerichts vom heutigen Tage find die unbekannten Inhaber und alle sonstigen Prätendenten der auf dem Grund- stücke des Rittergutsbesißers Runge im Grundbuche von Güstow Band II. Seite 201 Nr. 24 in Ab- theilung 1II. Nr. 1 eingetragenen Hypothekenpost von 75 Thlr. mit ihren etwaigen Ansprüchen aus- geschlo}sen. .

Stettin, den 21. Mai 1881.

Königliches Amtsgericht. [18135]

Der auf Mittwoch, den 15. Juni d. J., Vor- mittags 115 Uhr, vor dem unterzeichneten Groß- herzoglichen Amtsgerichte im Zimmer Nr. 16 Schöffengerichts\aal des Amtsgerichtsgebäudes an- stehende Termin zum Ueberbot rü>fichtlih der zum

we>e der Zwangsversteigerung beschlagnahmten

rbpachthufe Nr. 10 zu Sülstorf wird hiedur< mit dem Bemerken in Erinnerung gebracht, daß im ersten Verkaufstermine 7550 A. geboten sind.

Schwerin, den 25. Mai 1881.

Großherzogliches Amtsgericht. Zur Beglaubigung : Der Gerichts\chreiber Aktuar F. Meyer.

[18154]

In der Liste der bei dem hiesigen Amtsgerichte zugelassenen Rechtsanwälte ist der Rechtsanwalt Seibert gelöscht. :

Treptow a. R., den 27. Mai 1881.

Königliches Amtsgericht.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2c.

[16674] Submission.

Am Donnerstag, deu 2. Juni 1881, Mittags 12 Uhr, soll beim unterzeichneten Artillerie - Depot die Ueferung von 50000 Visirkappen mod/71 an den Mindestfordernden vergeben werden. Offerten sind bis Tags zuvor geschlossen mit der Aufschrift :

„Submission auf die Lieferung von Visir- fappen mod/71“ verschen, an das unterzeichnete Artillerie-Depot einzusenden.

Bedingungen liegen zur Einsicht im diesseitigen Bureau Kruppstraße Nr. 1 aus und werden auch gegen Erstattung der Kopialien verabfolgt.

Berlin, den 18. Mai 1881.

Artillerie-Depot.

[17934] Oberschlesische Eisenbahn.

Die bei unseren Bahnen angesammelten alten, zu Eisenbahnzwecken niht mehr verwendbaren Schienen sollen im Wege der öffentlichen Submission ver- kauft werden.

Die Gebote sind mit der Aufschrift : „Offerte auf den Ankauf von Alt-Materialien“ bis zum Submissionstermine am Mittwoch, den 15, Juni d. Is., Vormittags 10 Uhr, versiegelt und portofrei an das diefseitige Materialien-Bureau hier einzureichen, wo dieselben in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten eröffnet werden. Später eingehende Offerten bleiben unberücksichtigt. Die Ablehnung \ämmtliher Offerten, sowie die freie Auswahl unter den Submittenten bleibt vorbehalten. Die Verkaufsbedingungen nebst Formularen für die Abgabe der Offerten liegen im vorgenannten Bureau zur Einsicht aus und können daselbst auch gegen Erstattung von 50 «4 Kopialen in Empfang genommen werden.

Breslau, den 24, Mai 1881.

Königliche Direktion.

[17935] BNARKHRFIKNG,

Im Auftrage der Königlihen Intendantur 8, Armee-Corps sollen die im hiesigen Garnison- Lazareth auszuführenden Zimmer- und Tischler- arbeiten, verans{lagt zu 2170,12 A im Submis- sionswege vergeben werden und ist hierzu Termin auf Mittwoch, den 8. Juni cr., Vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer des hiesigen Garnison- Lazareths, woselbst au<h die Bedingungen ausliegen, anberaumt.

Cöln, den 26. Mai 1881,

Königliches Garnison-Lazareth.

[17411] Bergish-Märkische Eisenbahn.

_Die Anfertigung, Lieferung und Aufstellung der für 3 Bauwerke der Sekundärbahnen Haufe-Alten- vöôrde und Menden-Hemer erforderlihen eisernen Ueberbauten (5 Oeffnungen von 6,54 bis 25,3 m A pte mit einem Gesammtgewicht von rtde. 73 Tonnen foll im Wege der Submission verdungen werden.

Fenungen und Bedingnißheft liegen in unserem biefigen Central-Verwaltungsgebäude, Zimmer Nr. 101, zur Einsichtnahme aus. Abdrüd>e derselben sind gegen Einzahlung von 8 Æ von dem Vorsteher unserer Central-Kanzlei, Eisenbahn-Sekretär Pelt hierselbst, zu beziehen. -

Offerten sind versiegelt unter der Aufschrift : Abtheilung 111. N. Offerte auf Lieferung „eiserner Ueberbauten für die Sekundärbahnen

: «Ne und Menden-Hemer“ bis zum 9, Juni cr., an welhem Tage, Vormittags 11 Uhr, die Eröffnung derselben erfolgen wird, fran- kfirt bei uns einzureicen.

Elberfeld, den 21. Mai 1881.

Königliche Eisenbahn-Direktion.

[18144] Stargard-Posener Eisenbahn.

Die Ausloosung der in diesem Jahre zu amor- tisirenden Prioritäts-Obligationen I., 11. und 11]. Emission der Stargard-Posener Eisenbahn, sowie die Vernichtung der in früheren und bis

/ U n Jahren ausgeloosten jetzt realifirten Prioritäts - Obligationen wird

am 16, Juni d. ZJ., Vormittags 9 Uhr, in unserem Verwaltungsgebäude Claafsenftraye

stattfinden.

Den Inbabern von vorgedachten Obligationen ift der Zutritt zur Ausloosung gestattet. Breskau, den 27. Mai 1881. Königliche Direktion.

Verschiedene Bekanntmachungen.

Oberlausitzer Eisenbahn-Gesellschaft

[18009] (Kohlfurt-Falkenberg).

Die Aktionäre der Oberlausitzer Cisenbahn-Gesell- {haft werden hierdurch zu der

Mittwoch, 29. Juni a. er., Vormittags Punkt 10 Uhr, ju Ruhland im dasigen Stationsgebäude abzu- altenden ordentlichen General - Versammkung eingeladen. / L p oronnng :

1) Bericht des Aufsichtsrathes und der Direktion über die Lage des Geschäftes.

2) Vorlage der Jahres-Abrehnung und Ertheilung der Decharge für Geschäfts- und Rechnungs- führung an den Aufsichtsrath und an die Direktion.

3) Beschlußfassung über etwa von Aktionären bis spätestens 8. Juni bei dem Aufsichtsrathe ange- meldete Anträge.

Die $. 14. des Statuts vorgesehene Deposition von Aktien kann außer bei einer Behörde auch bei unserer Hauptkasse zu Cottbus stattfinden.

Cottbus, den 27. Mai 1881.

Otto Freiherr von Wel, Vorsitzender des Aufsichtsrathes.

Union, gegenseitige Vieh-Versicherungs-Ge-

[18010] sellschaft in Berlin. Auf Grund der 88. 15 ff. des Gesellschaftsstatuts laden wir die Mitglieder der Gesellschaft zu der am Sounabend, den 25. Juni d. J., : Vormittags 10 Uhr,

im Büreau der Gesellschaft, Friedrichstr. 22. abzuhaltendrn ordentlichen Generalversamm- lung hiermit ein.

Gegenstände der Tagesordnung sind: 1) Geschäftsberiht, Bericht der NRevisions- Kommission und Entlastung der Verwaltung pro 1880. 2) N zweier Mitglieder des Verwaltungs- raths. 2 Wahl der Revisions-Kommission pro 1881. 4) Ausloosung von 20 Gründungsfonds-An- theilscheinen. Berlin, den 25. Mai 1881. Der Verwaltungsrath. Dr. jur. Wallmann, Vorsitzender.

[17761] Bekanntmath: e

Die Aktionäre der Hannove r-Altznbekener Eisen- bahn-Gefellschaft werden hierd: ur< r einer ordent- lichen General-Versammlung auf Mittwoch den 29. Juni d. J.,. Vorm ittags 10’ Uhr, im Conferenzsaale des Stationégebüudes anf dem Central-Bahnhofe zu Hannvver eingeladen.

e Si ieg der Verhandlung,. bezw. Be- \{lußfassung werden: sein :

a. Bericht über die Vermögenslage der Gesellfchaft am 31. Dezember 1880, sowie am. 31. März 1881 unter Vorlegung der Bilanzen; ferner Mittheilung über: die am 1. April 1881 einge- tretene Liquidation der Gesell\chaft uny Ne, stellung der unterzeichneten Behörde zum Y- Mittheil ber die erfol

. Mittheilung über die erfolgte Vérlegung des

Rechnungsjahres auf die Zeit vom: 1. pril bis 8 MA vom E R aß.

c. Neuwahl eines statutenmäßig ausscheidende Mitgliedes des Verwaltungsraths. 0 2

Nach $. 34 des Statuts, bezw. Artikèl IV. Litt. A. S. 9 des dritten Nachtrags müssen die Aktionäre be- hufs ihrer Legitimation zur General-Versammlung spätestens am dritten Kalendertage vor: der General- Versammlung ihre Aktien deponiren, was beîï den Cisenbahn-Hauptkassen zu Hannover und zu Magde- burg erfolgen kann.

Die Anmeldung bei den vorbezeihueten Stellen wird in den Vormittagsftunden von 8—12 Uhe ent- gegengenommen.

Die Rechte der wirklichen Deposition bei der Ge- sellschaft vertreten nur amtliche Bescheinigungen von Staats- und Kommunalbehörden über die bei ihnen erfolgte Deposition der Aktien.

Hannover, den 23. Mai 1881.

Königliche Eisenbahn - Direktion.

[15866]

St. Andreasberg

im Harz,

1800 Fuß ho<. Klimatisher Höhenkurort für Brustkranke, Skrophulöse, Bleichsüchtige, Nerven- {wache und Reconvalescenten. Herrliche Gebirgs- und Waldluft. Pueumatisäje Kammer (großer Luftcompresstonsapparat), Fichtennadelbäder, Fichten- nadelinhalationscabinet, Kaltwasserbäder, Douchen, Milchkuren. Prospect gratis franco. Postver- bindung mit den Bahnhöfen E R Mes berg und Harzburg. Auskunft ertheilt

Das Bade-Comité.

=—=

Nordhaufen-Erfurter Eisenbahn.

Die ordentliche Generalversammlung der Nordhausen- Erfurter Eisenbahn-Gesellschaft findet

S Sonnabend, den 25.

zu Nordhausen im Gasthause „zur Hoffnung“ zu derselben unter Pes auf die Bestimmungen in den $8. 33

statt. Die Herren Aktionäre werden i und 34 des Gesellschaftsstatuts mit dem Bemerken

Zuni a. cr., Vormittags 10/2 Uhr,

cingeladen, daß zur Theilnahme an der General-

versammlung Diejenigen bere<tigt find, welhe spätestens drei Tage vor derselben ihre Aktien bei der

Gesellschaftskasse, z. Z. Nordhäuser Bank, hier, deponiren.

Gejellschaft haben fol<he Bescheinigungen, na<stehend genannten Banfkstellen : 1) Disconto-Gesellschaft in Berlin, 2) Jacob Landau daselbst,

welche

Gleiche Wirkung als die Deposition bei der von Staats- und Kommunalbehörden oder- von den

9 Raiae der Thüringischen Bank in Liquidation daselbst, ) 2

d. Stürcke in Erfurt,

E 5) Schwarzburgische Landesbank in Sondershausen, über die bei ihnen erfolgte Deposition der Aktien ausgestellt find, vorausgeseßt, daß diese Bescheinigungen drei Tage vor der Generalversammlung bei der Gesellschafts-Direktion eingereicht sind.

Die Aktionäre Bahn freie Fahrt.

haben am Tage der

eneralversammlung auf der

Nordhausen - Erfurter

Gegenstände der Tagesordnung :

1) Bericht des Verwaltungsraths und der

Bilanz,

irektion über die Lage der Geschäfte und die

2) Prüfung der Jahresre<nung und Ertheilung der Decharge pro 1879 auf Grund des von

dem Verwaltungsrathe und den Revisoren zu erstattenden

eribts,

3) Wahl von drei Mitgliedern des Verwaltungsraths, I 4) Wahl der Revisoren und eines Stellvertreters zur Prüfung der Jahresre<uung und

der Bilanz. : Nordhausen, den 28. Mai 1881,

Der Vorsitzende des Verwaltungsrathes der Nordhausen-Erfurter Eisenbahn-Gesellschaft. Riemann.

[18007]

Altenburg-Zeitver-Eisenbahn.

Die ordentliche diesjährige Generalversammlung der Aktionäre der Alten-

burg-Zeitzer Eisenbahngesellschaft soll

Donnerstag, den 23.

im Saale des Gasthauses zum Gegenstände der Berathung und Be

uni d. thung n en Hofe in

J., Vormittags 11 Uhr,

eiz abgehalten werden. | g \{<lußfa Ung nd: ; ) Bericht des Vorstandes über die Lage der Gesellschaft und die Bilance;

2) Bericht der Revisoren über die P

rüfung und Decharge der Re<hnung und der Bilance

sowie über die Vorschläge zur Dividendenvertheilung; 3) Wahl zweier Vorstandsmitglieder und dreier Revisoren.

Zur Theilnahme an der Generalversammlung sind nur

zwei Tage vor der Generalversammlung ihre anwalt und Notar Lea R deponiren. Hierbei

j Aktien bei der Gesellschaftskasse, oder bei dem ahn in Meuselwitz, oder bei dem Bankhause I. F. A at jeder Aktionär ein von ihm zu unterschreibendes Verzeichniß seiner Aktien in

iejenigen bere<tigt, welhe spätestens errn Rechts- , Zürn in Zeib

zwei Exemplaren zu übergeben, von denen das eine zu den Akten der Gesellshaft geht, das andere, mit

dem

versehen, ihm zurü>gegeben wird. Dies Exemplar

Stempel der Gesellschaft unter dem Vormerk der erfolgten Robton sowie mit der Stimmenzahl

gilt als Einlaßkarte zur Versammlung und als

Legitimation zum Empfang ciner angemessenen Zahl von Stimmzetteln. Gegen Rückgabe dieses Duplikat-

verzeichnisses ersolgt die Rückgabe der betreffenden Aktien. Gesellschaftskasse vertreten nur amtliche Bescheinigungen von Staats- und Gemeindebehörden über bei

ihnen erfolgte Niederlegung der Aktien.

Die

telle der wirklihen Deposition bei der

er gedru>te Geschäftsbericht kann vom 16. Juni d. J. ab bei der Gesellschaftskassc (Bank- haus Otto Lingke bier) in BpIang genommen werden. u

Die die Generalversamm

ng besuenden Herren Aktionäre erhalten gegen Vorzeigung und Ab-

stempelung des in ihrer Hand befindlichen als Depositenschein geltenden Aktienverzeichnisses freie Hin- und

Rückfahrt auf der Bahn. : %#4 W Altenburg, den 28, Mai 1881.

D : S:

A. Große.

er Vorstand der Tie D

Eisenbahngesellschaft. Z. Krausc, 6

M 124.

R

<risilihe Museum der Universität zu Berlin, sein Zuwachs in den Fahren 1878—1881.

Die gegenwärtige Uebersicht {ließt si< den Berichten an über die Gründung dieses Museums und seine Entwi>elung in den ersten 7 Jahren, über den Zuwachs in den folgenden 7 sowie in den nächsten 2, 3, 2, 2, 3 und (vermöge der Verlegung des Etatsjahres) 2/4 Jahren, welhe zur Zeit (1867, 1864, 1866, 1869, 1871, 1873, 1876, 1878) veröffent- licht wurden, *) und von denen die ersteren in der Einleitung Zur monumentalen Theologie (S. 794) nachgewiesen sind. Sie wird demselben Zwe> dienen können, Rechenschaft zu

eben und weiter über das Vorhandene zu orientiren.

Ein neuer Abschnitt für das Museum ist im Jahre 1879 eingetreten dur eine Erweiterung des Lokals, welche an den theilweisen Umbau des Universitätsgebäudes si ans{loß: von 4 Zimmern, die es bis dahin inne hatte, ist es auf 7 gebracht; Überdies ist die in der zweiten Etage befindliche Hauptabtheilung mit den seit 1869 in dem oberen Geschoß angeordneten Räumen durh eine Wendeltreppe in Verbin- dung gebraht. Auch ist es mit Gasleitung versehen, so daß die Abendstunden des Wintersemesters verwendbar geworden

nd. Hiernach hat die Erwerbung größerer Abgüsse, die Fi längerer Zeit wegen Mangels an Raum eingeftellt wer- den mußte, wieder aufgenommen werden können. Zugleich hat eine Anzahl Kunstblätter, welche bisher deponirt waren, eingerahmt an den Wänden ordnungsmäßig ihre Stelle er- halten. Und Ls einen Theil der Bibliothek ist ein eigenes

immer eingerichtet. vi Jn dieselbe Zeit (1879) trifft der Ablauf von 30 Jahren seit Gründung des Museums, welcher Anlaß gegeben hat, daß dur< die Gnade Sr. Majesiät des Kaisers Sein photo- graphishes Portrait, mit Höchsteigenhändiger Namensunter- \hrist verschen, der Sammlung photographischer Portraits zu Theil geworden is. Dieser 1863 angelegten Sammlung von Bildnissen hervorragender Kunstforsher und Archäologen, welche von diesen selbst mit Unterschrift des Namens nebst

ahr und Datum der Geburt erlangt sind (von der noh Wltefli@ die Rede sein wird), geht voran das photographische Portrait Sr. Majestät Königs Friedrich Wilhelm 1V., als des ersten Beschüßzers dieses Museums, welches nah Seinem Tode dur Jhre Majestät die Königin-Wittwe dem Museum zu- geeignet ist mit der Unterschrist: „Das Andenken des Gerech- ten bleibt in Segen. Elisabeth.“ Diesem zur Seite zeigt das Album nun das Portrait unseres Kaisers. :

Hinsichtlich des Einkommens des Museums ist zu be- merken, daß mit Rü>sicht auf die Bedürfnisse, welche seit länger hervorgetreten, aber dur das etatêmäßige Einkom- men nit zu de>en waren, dur< Erlasse des Hrn. Ministers Puttkamer vom 29. November 1879 und 13. April 1880 außerordentlihe Zuschüsse gewährt sind, zusammen auf Höhe des Jahrescinkommens des Museums, Es sind daraus unter anderem bestritten die Kosten der Restauration des großen in Holz geschnißten Altarwerks von 1474 (600 6) sowie des Ankaufs einer Kopie des van Ey>schen Altarwerks in Ber- lin, Gént, Brüssel (e. 19 Psd. Strl.) und eines Exemplars der ersten größeren Ausgabe von Labarte, Hist, des arts in- dustriels, Demnach sind hinsihtli<h der Erwerbungen diese drei Jahre für vier zu rehnen. ; ;

Förderlih sür die Erwerbungen waren verschiedene Reisen des Unterzeichneten, auf denen das Jnteresse des Museums wahrgenommen werden konnte, namentlih, mit dem Besuch von Aachen und Brüssel, zu der Pariser Weltausstellung im September 1878. Außer Abdrü>ken von Fnschriften im christ- lihen Museum des Louvre und im Antikenkabinet der Natio- nalbibliothek, die ih selbst angefertigt, sind daselbst Abgüsse aus cben denselben erlangt und zahlreiche Erwerbungen in anti- quarishen und Verlagsbuchhandlungen gemacht; unter andern das große Werk über die Sammlung Basilewsky, welche in der historishen Abtheilung der Weltausstellung glänzte, und der Guide de l’art chrétien von Graf Grimouard de Saint- Laurent, 6 Bände, das leßte ungebundene Exemplar, das beim Verleger no< vorfindlih war. Beide Werke sind, so viel ih weiß, hier niht weiter vorhanden.

Andererseits hat in eben diesen Jahren der Nachlaß her- vorragender Vertreter der Kunst- und Alterthumswissenschaft zu zahlreihen und bedeutenden Erwerbungen Gelegenheit ge-

eben, namentlih der Professoren Heimsoeth in Bonn, Zumpt

n Berlin, Stark in Heidelberg, Hagen in Königsberg, deren Bet ERE in Antiquariaten zu Bonn, Berlin, Leipzig zum Verkauf kamen, außerdem die Auktion Trullet zu Ron im April 1880, auf der sämmiliche für das Museum in Austrag gegebene Werke ersteigert worden sind,

__ Einigen Einfluß auf diesseitige Erwerbungen hat auch die Anlegung eines christlichen Museums bei einer der theo- logischen Fakultäten in den Verein. Staaten von Nordamerika gea es für welches der Unterzeichnete die Auswahl und die

estelungen mit Anweisung auf eine dafür zur Verfügung gestellte Summe übernommen hatte, was im Jahre 1878/79 zur Ausführung gekommen ist: es war opportun die Abfor- mung einiger größeren Werke, deren Gipsabgüsse beiderseits, für das dortige und für das hiesige christliche Museum er- worben werden sollten, gleichzeitig zu veranlassen: das be- trifft namentlih die Grabsteine des Bischofs Bernward in der Michaeliskirhe zu Hildesheim und des Meisters Erwin von Steinbah im Münster zu Straßburg.

Jm Einzelnen mögen die Erwerbungen nah den verschiedenen Abtheilungen sih ordnen, worauf der Ge schenke gedacht werden soll.

l, Vor<hristlihe Alterthümer.

Die Ausbreitung der Sammlungen des <ristlihen Museums in dieser Richtung (die sonst als Ausschreitung ersheinen könnte), gründet \si< darauf, daß die formalen Disciplinen beiderseits, sonderlih Grammatik der Kunstformen, Hermeneutik, Kritik, wiewohl in der Anwendung unterschieden, wesentli identish sind, während hierin auf klassishem Gebiet o viel mehr vorgearbeitet ist, und daß sachli< der religions-

*) Der letztgenannte im D. Reichs- und K. Preuß. Staats- Anzeiger 1878 Nr. 166, 167 adi À

Das

e E

Berlin, Montag, den 30. Mai

geshichtlihe sowohl Zusammenhang als Gegensaß Berücksichti- gung fordert.

Jn dieser Abtheilung ist hinzugekommen aus dem Gebiet des prähistorishen Alterthums: Bertrand, Le renne de Thaïn- gen 1874 (das diesseitige Jnteresse an der Frage bezieht \si< auf die arhäologische Kritik, \. au< unter den Geschenken). Aus der griechishen und römishen Archäologie: Brunn, Die Kunst bei Homer und ihr Verhältniß zu den Anfängen der griehishen Kunstgeschichte 1868. Hermann, Epikritishe Be- trahtungen über die polygnot. Gemälde in der Lesche zu Delphi 1849, Gebhardt, Die Komposition derselben Gemälde 1872. Brunn, Die Komposition der äginetishen Giebel- gruppen 1868. Lange, Die Komposition derselben Gruppen, 1878. Michaelis, Die Komposition der Giebelgruppen am Parthenon 1870. Conze, Ueber griechishe Grabreliefs 1872. Oertel, Beitr. zur ältern Geschichte der statuarischen Genrebildnerei bei den Hellenen 1879. PDetlefsen, De arte Romanorum antiquissima 2 P, 1868. D. Jahn, Archäologische Beiträge 1847. Stark, Vorträge und Aussäße aus der Archäologie und Kunstgeschihte, herausg. von Kinkel 1880.

m Einzelnen: Braun, Die Marmorwerke von Xanthos in

ycien (Rbein, Museum f. Phil.) 1845. Curtius, Das Harpyienmonument von Xanthos (Archäol. Zt.) 1855. Kon- dakoff, Das Harpyienmonument und die Symbolik der grie. Kunst (russisch), Odessa, 1873. Bottazzi, Degli emblemi o sim- boli dell’ antich. sarcofago Tortonese 1824. Knight, The arch of Titus 1867. For<hhammer, Die Geburt ter Athene 1841. 0. Jahn, Promethée 1848. Stark, De Tellure dea 1848. Wiese- ler, Die Nymphe Echo, 1854. Derselbe, Phaeton 1856. Derselbe, Der Apollo Stroganoff und der Apollo von Belvedere 1861. Conze, De Psyches imaginibus quibusdam 1855 (Ge- schenkt). Kekulé, Rappresent, gemmarie della Psiche (Annali dell’ Inst. arch.) 1864. Collignon, Les monuments grees et rom, relatifs au mythe de Psyché (Bibl. des écoles d’Athénes ct de Rome) 1877. de Witte, Le génie des combats de coqs (Rev. arch.) 1868. Treu, De ossium humanorum larvarumgue ap. antiquos imaginibus 1874, Robert, Thanatos 1879. Overbe>, Die Bildw. zum thebishen und troischen Helden- freis 1857, Stephani, Der ausruhende Heraktles 1854. Urlihs, Ueber die Gruppe des Pasquino, Nestauration von v. d. Launigz 1867. Stephani, Nimbus u. Sirahblenkranz in den Werken der alten Kunst 1859. Wieseler, De scalae symbolo aq. Graecos aliosque populos vet. 1863. Heydemann, De scalae in vasorum picturis significatione 1869. Curtius, Die betenden Figrren der altgriechishen Kunst 1869, Lange, Das Motiv des ausgestüßten Fußes und dessen statuarische Verwendung dur< Lysippos 1879. Rossignol, De Plascia sculptée sur les tombeaux antiques 1850. Braun, Die Apotheose Homers3 in beloanoolaR er « Nachbildung 1848 {die Schrist mit der eigênartigen Nachbildung ist längst ver- griffen und au antiquarisch selten geworden, das vor- liegende Exemplar stammt aus dem Hcimsoethschen Nachlaß.) Kortegarn, De tabula Archelai 1862. Bernoulli, Die erhal- tenen Bildnisse berühmter Griehen 1877. Michaelis, Die Bildnisse des Thucydides 1877. : j

Zur Museographie: Curtius, Kunstmuseen, ihre Geschichte und ihre Bestimmung 1870. Michaelis, Entstehen und Ver- gehen einer antiken Sammlung (der Arundelschen) 1878. Schreiber, Beschreibung der antiken Vildwerke der Villa Lu- dovisi 1880 (worin naträglih, aufgefunden von V. Sculge, au< einige <hristlihe Bildwerke nachgewiesen werden). de Villefosse, Notice des monuments prov. de la Palestine et conservée au musée du Louvre (Salle judaique) 1876.

Zur Glyptik: Winckelmann, Deser. des pierres grav, du f. B. de Stosch 1760, Panoffa, Gemmen mit Jnschristen 1851. Gocttling, De morte fabulosa Aecschyli 1854 (erworben mit Rücsicht auf ein bekanntes Gemmenbild, wovon ein Ab- guß im <ristl. Museum). :

Zur Numismatik: Palconerii de nummo Apamensi Deuca- lionei diluvii typum exhibente 1667. Arneth, Ueber das Taubenorakel von Dodona zur Erklärung einer antiken Erz- münze 1840. Kluegmann, L'effigie di Roma nei tipi monetaril

| E antichi 1879, Das Werk von Cohen \. im folgenden

bschnitt.

Zur Kunsilehre und Kunstkritik : Tölken, Ueber das Bas- relief und den Unterschied der plastishen und der malerischen Komposition 1815. Schömann, Ueber die Schönheit in den

laslishen Kunstwerken der Griehen 1843, Susfemihl, Die Lehre des Aristoteles vom Wesen der {hönen Künste 1861. Milizia, Dell’ arte di vedere nelle belle arti, ed. 2. 1786. Steinthal, Vortrag über die Arten und Formen der Jnter- pretation 1877. Stark, Systematik und Geschichte der Archäo- logie der Kunst 1880. Morgenstern, Winckelmann 1805. Schöômann, Win>elmann und die Archäologie 1845. Stark, Win>elmann 1867. l 4

Anwendung im Unterricht: Hübner-Trams, Die bildende Kunst im Gymnasial-Unterriht (Osterprogr. des Gymn. zu Charlottenburg) 1880. Fischer, Bemerkungen über die Be- rüd>sihtigung der bildenden Kunst im Gymnasial-Unterricht (Osterprogr. des Gymn. zu Moers) 1881. (Geschenk)

Aus der Epigraphik. Weil, L’épitaphe des Athéniens morts a Chéronée (Rev. de philol,) 1877, Buecheler, Antho- logiae epigr. lat, Specim. primum (f. unter den Geschenken). Garrucci, Sylloge inscr. lat. Romanae reipubl, usque ad Jul. Caesarem 1877, Massmann, e Naglese 8. R ceratae (1841). Hirschfeld, Epigraph. Kachleje zum C. 1, Lat, vol, IIL Ls Derlin und Möhjien 1874 (2 Exempl.). Cavedoni, Annotaz. al, C. I. Gr. 1848 (feine Annotaz. zu Vol. IV, 2 von Spe waren {hon vorhanden). Mommsen,

ravbishe Analekten 1849—52 (s. unten). Renier, Melan- E 1852, Walch, Christianorum sub Diocletiano in Hisp. persequutio, quam ex antiq. inscript. percensuit 1751, ROEtE Gutachten über die auf den falshen Jnschriften von ennig angewandten Schriftformen 1868. Janssen, Bedenken über die in der Berliner Akad. d. W. gegen die Aechtheit der Nenniger Jnschriften vorgetragene paläogr. Kritik 1868, Placentinius, De siglis vet, Graecorum 1757, Manautius, De vet. notarum explanatione 1566, Ursatus, De notis Romanorum 1672, Nicolai, De siglis veterum 1703, Coletius, Notae et siglae ap. Romanos 1785, Grammatici lat, ed. Keil Vol, IV,

18S.

1864, worin Notarum laterculi ex recens. Mommseni. Leb as, Diss. sur Putilité qu’on peut retirer de l’épigraphie pour l’intelligence des auteurs anciens 1829,

Werke, die neben dem klassischen Alterthum auch das

Grisilihe berücsihtigen.

(Maffi) Galliae antiquit,- selectae 1733. Museum Schoepflini I. Lapidarium 1773, Guasco, Museï Capitolini antiquae ïinscriptiones 3 voll. 1775. Car- dinali, Iscriz. antiche Veliterne 1823. Janssen, Inscriptiones gr. et lat, Musei Lugdun. 1842, Froehner, Musée du Louvre, Inscr. grecq. interpretées 1865. Kaibel Epigr. graeca ex lapi- dibus collecta 1878. Fea, Frammenti di fasti consolari e trionfali 1820.

Cohen, Déscr. des monnaies imperiales et supplements 7 voll. 1859—1868.

Perrot, Guillaume et Delbet, Exploration archéologique de Galatie et de la Bithynie 2 voll, 1872. ;

IT. Christlihe Alterthümer: Erste Abtheilung, JInschristen.

Gipsabgüsse von altchristlißen Fuschriftsteinen im christ- lichen Museum des Louvre: einem griechishen aus Syrien und zwei lateinischen, der eine aus Catana mit der Grabschrift der Nila Florentina, von welcher ein von dem Unterzeichneten angefertigter Papierabdru>, in Rahmen unter Glas, seit 1857 in unserm Museum \sih befindet; fowie von einigen Gemmen im Antikenkabinet der Nationalbibliothek zu Paris. Desgleichen von der clematianishen Jnschrift in S. Ursula zu Cöln, welche gleihfalls in Papierabdru> seit 1873 vorhanden ist. Gipsabgüsse von mittelalterlichen FFnschriststeinen: dem Grabstein des Bernward in Hildesheim (vgl. unter den Ge- schenken), des Erwin von Steinbach in Straßburg. ;

Photographien, 25, von Jnschriftsteinen aus Rom. Die Photographien der christlichen Jnschriften des lateranischen "Museums in dem Triplici Omaggio, \. unter den Geschenten. 4 Photographien von Jnschriften aus Ravenna, \. bei den Kuust- denkmälern. 7 i :

Sammlungen altchrisiliher Jnschristen. Mai, Seript. vet. nova Collectio T. V. (ein zweites Exemplar). Mabillon, Vet. Analecta, worin die erste Ausgabe der Jnschristen des cod. Einsidl., ed, nov. 1723. Margarini, Inscr. antiquae basil, S, Pauli Ostiens. 1654 (ein zweites Exemplar). Remondini, Della No- lana eccles, storia 1757 3 voll, de Rossì, Inscr, christianae urbis Romae vol, I. 1861 (ein zweites Exemplar). Beer, Die Juschristen der römischen Coemeterien, Erkl. 30 aus- gew. Jnschriften 1878. Pourquelot, Inser. chrét, de Milan, im Hof von S. Celso 1864. HSanguineti, Iscriz. crist, della Liguria dai primi tempi fino al mille 1874. Judica, Antichità di Ácre 1819, worin außer Antiken althristlice Jnschriften. Carini, Venti iscriz. trov. nelle catacombe di Siracusa 1873. Cavedoni, Cenni sopra alc, ant. iscriz. cristiane scop. in Algeri 1838. de Rossì, De christ, titulis Carthag. 1858. Teza, Iscr. crist, d’Egitto 1878, Bayxet, De titulis Atticae christianis antiquissimis 1878. Gaidoz, Notice sur les inscr, lat. d’Irlande 1878. E

Einzelne Jnschristen mit Commentar. Paoli, Di San Felice secóndo papa e mart, 1790 (es ist die mißverstan- dene Grabschrist des Antimio, die Streitschriften dar- über }. im vorvorigen Bericht). Marini, Lettera s0pra un antica iscr. cristiana, bei Coppi Notizie 2c, 1815. \. bei den BViographien. Cancellieri, Diss. sopra due iscriz. delle s, martiri Simplicia ed Orse 1819, Settele, Di un antico mnarmo crist, trov, nel cem, di Ciriaca 1831. Santucci, Sulla lapide sepolecr. di S. Filomena 1837. Armellini, Scoperta d’un grasfito storico nel- cimitero del Pretestato 1874, Etude sur une inscr. grecque chrét, trouvée à Autun 1841. Pohl, Das O enun von Autun 1880, st. unter den Geschenken.

e Blant, Note sur une phiole a inscriptions 1878. Kessel, Er- klärung zweier altchrisil. Grabschristen zu Aachen _ (Rhein. Jahrb.) 1878, st. unter den Geschenken. Dethier, Facsimile der JFnschrift in der kleinen Hagia Sophia 1858 (ein zweites SUSRO, de Villefosse, Inscr. de Thala et de Haidrah (Tunisie) 1877. A : :

Erläuterungsschriften. Victorius, Diss, philolog. de non- nullis monim. sacrae vetustatis ex museo Victorio depromtis 1751 (cin zweites Exemplar). Galletti, Del primicero della s, sede apostolica 1776. Letronne, Raoul-Rochette, Lajard, Trois mém. sur la croix ansée 1846, 1847. Cavedoni, Dell origine e valore della scrittura compendiosa I. H. S. 1846. Vitet, Sur Le Blant Inscr, chrét. de la Gaule 1867. Touret, Étude épigr. sur un traité de S. Augustin 1878, Ritter, De titulis Graecis christ. comment, altera 1880 (f. unter den Ge- \chenken). Be>er, Die heidnishe Weiheformel D. M. auf alt- hrisilihen Grabsteinen 1881. ; E

Jnschristen des Mittelalters und der neuern Zeit. de Guil- hermy, Inser. de la France T, IIL 1877. Deville, Tombeaux de la cathédrale de Rouen ed. 2. 1857, Corblet, Sur une inscr. du XI. siècle de Corbie 1866. Remondini, Iscriz. medioevali della Liguria 1876. Sanguineti, Iscriz. greche della Liguria 1876. Fendt, Monumenta sepulcr. cum epigr. viro- rum illustr. 1574. Hildebrandt, Die Grabsteine adelicher Per- sonen in und bei den Kirchen der Altmark H. L

Zur Numismatik. Cavedoni, Intorno alle medagli di Costautino M. e de’ suoi figliuoli insign, di tipi crist, 1858. Dannenberg, Die E LIEN M der sächsishen und ränkischen Kaiserzeit 2 Bde. y L :

! E ea ide Texte und He ndschriftenkunde. Fac- similes of ancient mss. by Bond and Thompson, Namens der Palaeogr. Soc. P. VIII—X. 1878—80. Muralt, Catal. des mss. grecs de la bibl, a St. Petersbourg mit 9 Taf. 1864. Schannat, Vindemiaec literariae (worin Conspectus trium vetustissim, codi- cum etc.) 1723. Waihß, Ueber das Leben und die Schriften des úülfila 1840. Monmunsen, Zeißer Ostertafel 1863, Man-

eart, Catal, des mss. de la bibl, de Valenciennes 1860.

elisle, Rech. sur l'anc. biblioth. de Corbie 1860. Id,, Inven- taire des mss. de Saint-Germain des Prés conservés a la bibl. imp. 1868. Id., Note sur le ms, de Prudence 7084 du fonds lat, de la bibl. imp. und Notice sur le Psautier d’'Ingeburge 1867. Id., Notice sur un ms, Merovingien de la bibl, d'Epinal 1878,

(Oberlinus),

L