1881 / 134 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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Spezialkarte von Eberswalde und Umgegend, im Maß- stabe von 1 : 12500, nebst einem Kärtcen der Geaend von Biesenthal bis Eberswalde und Freienwalde, gezeichnet von O. Weise in Cbers- walde, in sauberem Farbendruck, fartoan. 75 4. Die übersichtlich und speziell gezeichnete Karte wird den zahlreichen Touristen, welche einen Ausflug in die umfangreichen Waldpartien Eberswaldes unter- nebmen, willkommen fein. Ferner ersien soeben in demselben Ver- lage în sccbster Auflage: KießlingsTouristenkarte von Pots- dam und Umgegend im Maßstabe von 1 : 22000, entworfen und gestohen von Th. Delius, in Farbendcuck, kartonn. 75 -Z. Alle Veränderungen, welche die Wege und Wasserläufe der Umgegend von Potsdam bis zur jüngsten Zeit erfuhren, find in der neuen Auflage der Karte berücksichtigt worden. Ein beigefügtes, Üübersichtliches Tourenverzeichniß führt alle beahtenswer!hen Punkte auf, wie sie der Reihe nach auf den angegebenen Touren zweckmäßig zu besuchen sind. Getverbe und Fandel. íIn Folge der wiederholten Hinausschiebung des Eröffnungs8termins T die SnDustrieausscelung In Buenos Utres) har Die italienisch{che Kolonie daselbst sich veranlaßt gesehen, aus eigenen Kräften eine S pezialausstellung zu veranstalten, welche am 20. März d. IÏ. eröffnet worden ist und 30 Tage gedauert hat. Diese Aus- stellung soll ein interessantes Bild von der Thätigkeit der italienischen Kolonie in Argentinien gegeben haben, welche in der gesammten Kleinindustrie, besonders in dem Kunsthandwerk, dort eine beachtens- werthe Stellung einnimmt. Da in Argentinien die Industrie fast aus\cchließlich in den Händen der Fremden is und unter diesen das italienische Element das bei Weitem überwiegende ist, so kann es fraglich erscheinen, ob die ursprünglich geplante Industrieaussiellung in Buenos Aires, welche zunächst bis zum Februar k. I. verschoben worden ist, schon fo bald zur Ausführung gelangen wird. Das betreffende Comité hat inzwischen übrigens beschlossen, diesem Ausftellungsunternehmen einen kontinentalen Charakter zu geben und demgemäß nur sudamerikanische Erzeugnisse zuzulassen. Ausnahmen in dieser Beziehung würden nach den dorliegenden Nach- richten nur zu Gunsten von Maschinen, Kunstgegenständen und Nace- thieren aller Länder gemacht werden. Die wohlbekannte Kunst- und Handelsgärtnerei von F C. Smidt, Hoflieferant Sr. Majestät des Königs von Preußen, in Erfurt lädt bei Beginn der Reisezeit alle Fremden, welche auf dem vielbefahrenen Wege nach Thüringen, dem Westcn und Südwesten Deutschlands die Stadt passiren, durch cine reich illustrirte Preis- liste zur Besichtigung ihrer auégedehnten großartigen (Etablissements, namentlich ihrer neu erbauten großen Verkaufshall e ein. Dieser 58 m lange, 8 m breite und 8,50 m hohe Prachtbau wurde im Jahre 1880 erbaut. Eine Abbildung desselben ist dem Kataloge vorgedruckt, Er enthält in reihges{bmutßzten Cichenholzschränken eine Musterauëstellung sämmtlicher Fabrikations- und Verkaufsartikel der Firma. „Werfen wir einen Blick in die Schränke, schreibt die „Deutsche Gärtner-Ztg. “, so sehen wir die vielgestaltigen Formen, zu denen in größter Farbenmannigfaltigkeit die getroÆneten und gefärbten Blumen und Gräser in dem Etablisse- ment verarbeitet werden: die Bouquets, Kränze, Amveln, Blumen- kiffen, bald aus einfachem Materiale und in zarten Farben zusammen- gcstellt, bald in brillanten, leuchtenden Farben, die die heutige Im- mortellenbearbeitung den Blumen und Gräfern zu geben versteht, und die größte Mannigfaltigkeit des Materials in sih vereinigend. Als weiteren Inhalt der Schränke und des freien Theiles der Halle finden wir Musterkollektionen jener Requisiten, die in Ver'vendung kommen, wenn es sich darum handelt, für die Ausschmückung der Wohnräume, der Tafel, der Gärten 2c, mit Blumen und Pflanzen die Behälter, Umrahmungen und Träger zu beschaffen. In den reizendsten und prächtigsten Formen s\tehen da die Vasen. Urnen, Blumentöpfe, Tafeldekorationsgegenscände, Hyazinthengläser 2c. aus Porzellan, Glas, Thon, Holz, die Blumentische, Blumenständer, in verschiedenen Stilarten gearbeitet, meistens reich geschnitzt und bemalt, die Träger für Hängepflanzen, die Ampeln, Körbchen 2c. aus dem ver- \chiedenartigsten Materiale kurz, was die im Dienste der Qekora- tionsgärtnerei stehende Industrie an s{chönen, originellen und zweck- mäßigen Formen produzirt hat, ift hier vereinigt. Auf den Tischen dieser Halle sind in ges{mackvollster Weise Musterarrangemeiits ge-

tische in verschiedenortigstem Material (mit zahlreichen Abbildungen). Am Swblu®e des Katalogs endlih, der mit einer Vogel- \chauansiht der großartigen Kunst- und Handelsgärtnerei aus- gestattet it, finden wir eine Auswahl von Pflanzen für die Zimmerdekoration und Palmen. Von lekteren sind 6 \{höóne Eremplare für Zimmerkultur in kräftigen Pflanzen mit charafkteristischen Blättern schon zu 18 X zu haben. Dann folgen Farne, dekorative Blattpflanzen, große Dekorationspflanzen für Trep- pen, Eingänge, Veranden, Nischen 2c, Ampelpflanzen, Pflanzen zu Fischgläsern und Aguarien, endlich Orchideen. Besonders empfohlen wird eine neue Cyclamenart: C. persicum compactum magnificam mit besonders großen Blüthen (weiß, weiß mit roth, lila und roth in allen Nüancen) und sehr hübsch gezeichneten Vlättern (Preis pro Stück 2 bis 6 Æ) Nicht vergessen sein mögen \{ließlich die Ver- zeichnisse von Lorbeerbäumen, Rofen, Fuchsien, Beerensträuchern, Obst- bäumen, Zierfträuchern, Champignonbrut und Gartenwerkzeugen. Die vorstehend besprochene Preisliste is troß dieser Man- nigfaltigkeit des Inhalts do nur ein Auszug aus folgenden Spezialkatalogen, welche die Schmidtsche Kunst- und Handelsgärtnerei auf Verlangen gratis und franco versendet: Illustrirter Samen- und Pflanzenkatalog mit Kalender für die Gemüsegaärtnerei (140 Seiten) ; illustrirter Blumen-Zwiebelkatalog mit Anleitung zur Kultur der hauptsählihsten Zwiebelgewächse; illustrirter Spezialkatalog über feine Blumenarbeiten ; illustrirter vollständiger Dekorationskatalog mit über 300 Abbildungen; Nachtrag dazu mit über 250 Abbildungen; illuftrirter Kotillonkatalog mit genauer Beschreibung der verschiedensten Touren; Engroskataloge für Wiederverkäufer in verschiedenen Sprachen und Spezialkatalog für Hotelbesitzer mit vielen Abbildungen. Cine von dem österreichischen Ministeriumn des Innern im Ein- verne)men mit dem Handels-Ministerium erlassene Verordnung vom 7. d. M. verbietet den Verkauf und die Verwendung des „japanis chen“ Sternanis (Skimmtfrüchte) zu arzneilichen Zwecken und zu Genuß- mitteln jeder Art. In der Motivirung heißt es: Seit einiger Zeit werden die dem echten Sternanis (chinesischer Sternanis, Badian) außerlich fehr ähnlichen, aber nachgewiesen giftigen Früchte von Illicium religiosnm Siebold unter der Bezeichnung „japanischer Sternanis“ Skimmifrüchte auf den europäischen Droguen- markt gebracht und zur Fälschung des echten Sternanis verwendet. In Folge folcher Fälschungen sind {hon in den Niederlanden und in Deutschland mehrere Vergiftungsfälle nach dem Genusse von Sternanis, der als Volfksheilmittel und Gewürz häufig verwendet wird, vorgekommen. (W. Ztg.) InLonginowka bei Sickierczyn, am Dniester ge- legen, ist in einem unter dem speziellen Namen „weiße Kreide“ be- fannten Schichtensystem der sogenannten „Lemberger Kreide“ cin 12 m mächtiges Lager von bläulichem festen Kalke aufgcdeckt worden, welches dicke Platten over Blöcke liefert und nach einer chemischen Analyse der K. K. technischen Hochschule in Wien in chernischer Be- ziehung dem berühmten Solenhofer lithographischen Steine vollkommen gleichgestellt wird. Die Schichten dieses Kalksteines, der von Lithographen in Lemberg bereits verwendet wird, sind horizontal und regelmäßig abgelagert, und es können bei gutem Abraume fehr große Blöcke get3onnen werden. (Allg. Corr.) Dem Handel3ausweise für Mai zufolge Pera oie G na O Ran e U S Ua 32 821 942 £, gegen 30 453 114 £ im Mai 1880 und 27 667 653 £ im Mai 1879. Für die 5 Monate des laufenden Jahres beziffert sich die Einfuhr auf 168 285 874 L, im Vergleich mit 173 323060 £ in demselben Zeitraum von 1880 und 144872 943 £ in 1879, Der Werth der Ausfuhr für den abgelaufenen Monat bezifferte sich auf 19 087 648 £ aegen 17277876 £ im Mai 1880 und 16 520 490 £ im Mai 1879. Der Gesammtwerth der Ausfuhr für die 5 Monate des Iahres tellt sh auf 90503 478 L, während er in 1880 89 170852 £ und îin 1879 74242953 £ betrug. Die Einfuhr anEdelmetallen während des Monats bezifferte sich auf 1 063 521 £ und während der 5 Monate auf 7846516 £ gegen 4859388 L in den ersten 5 Monaten von 1880 und 12 632 272 £ in 1879, Die Ausfuhr an Edelmetallen pro Mai betrug 1 275584 £ und für diz 5 Monate 9620341 L gegen 6 563 225 £ in demselben Zeitraun von 1880 und 9185 470 £ in 1879.

un3 nicht gegeben den Geist der Furt, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht“ (die Predigt erscbeint in den „Blättern aus dem Paul Gerhardt-Stift“, welhe auf Wunsch unentgeltlich versandt werden). Diesen Worten des Dankes, des Trostes und der Mahnung folgte die von P. Fliedner vollzogene Einsegnung, und nach dem altkirlichen Einsegnungsgebet sangen die Schwestern das: „O wie selig sind die Seelen“ als Willkommengruß an die neuen Glieder ihres Bundes, und die Gemeinde stimmte ein: „Herr, laß sie von den Fünfen sein, die sih auf deine Zukunft freun und helle Lampen tragen !“ Aus dem fkirhlich und festlich hergerichteten kleinen Bet- saal begab sich die Versammlung zwei Treppen hinauf in einige Zimmer, die von den Gegenständen ihres All- tag8gebrauchs geräumt und mit Bildern, Sprüchen und- duftigen Waldkränzen geschmückt, an gedeckten Tischen eine einfache Erfrischung boten. Gesang und kurze Rede wechselte und würzte das Mahl. Hofprediger Baur gedachte der durch Krankheit und Trauer verhin- derten Vorstandsglieder mit dem Liedesgruß: „So nimm denn meine Hände und führe mih!“ P. Diestelklamp berichtete von Noth und Hülfe in der Gemeinde-Diakonie. P. Nehmiz brachte Grüße der Berliner Mutterhäuser und ermunterte die Schwestern mit Wahlspruch und Wappen Bethaniens, wie Bienen um das Kreuz herum süße Speise zu sammeln und zu bereiten. P. Schwarz erläuterte an zwei Erzählungen den guten Rath, auch im Amt nicht immer amtlich, sondern „als Mensch zum Menschen“ zu reden, und Hof- prediger Baur beendete mit einer Abendandacht das reich gesegnete Fest um 9 Uhr. Möchte es dazu dienen, daß aufs Neue Herzen und Hände willig werden, der Noth und Arbeit des noch jungen und

\chwer belasteten, do schon in vielem Segen wirkenden Hauses mit Fürbitte und Handreichung kräftig beizustehen und zu helfen! Briefe und Gaben bittet man zu richten an P. Fliedner, Paul Ger- hardt-Stift, Berlin 8., Jakobikirchstr. 6.

(H. Corr.) Das Programm für die am 8. Iuli d. J. \tatt- findende hundertjährige Jubelfeier des Segeberger Seminars ist nunmehr folgendermaßen festgeseßt: Die Feier wird in der Aula des Seminars durch Gesang der Seminaristen eingeleitet; sodann er- folgt eine Ansprache des Konsistorial-Präsidenten Dr. Mommsen, dann die Festrede des Direttors Lange. Hierauf werden einige Lehrer reden, welche früher Zöglinge des Seminars waren, und zwar Hr. Wiencke-Bellingen als Vertreter derjenigen Lehrer, welche das" Seminar schon vor dem Jahre 1839, also noch in Kiel, besuchten, Hr. Saggau-Altona als Vertreter derjenigen Lebrer, die unter der Direktion des Professors Asmusseu das Seminar besuchten, und Hr. Stolley-Kiel als Vertreter ehemaliger Zöglinae des Seminars unter der Direktion des Professors Jensen. Den Scbluß des Festes bildet Fescmahl und gemüthliche Zusammenkunft tin „Wickels Hotel.“ Als Festschrift hat der jetzige Direktor des Seminacs, Hr. Lange, eine „(Geschichte des Kiel-Segeberger Seminars“ verfaßr, welche bereits im Druck erschienen ist und auch an die sämmtlichen Seminarien im preußischen Staat versandt wecden soll.

Teplitz, 7. Inni. (Prager Ztg.) König FriedrihWilhelm Ill. von Preußen hatte. sich in Teplitz während eines Vierteljahrhunderts alljährlich durch civige Wochen als Kurgast aufgehalten; er gründete hier im Jahre 18260 aus eigenen Mitteln das Königlich preußische Militär-Badeinstitut, in welchem jede Saison gegen hundert Militärs Aufnahme finden. Zu feinem Andenken s\tifteten hier im Jahre 1841 feine Söhne, die Prinzen Wilhelm, Karl und Albrecht, das Friedrich- MWilhelm-Hospital für arme Einheimische, Dienstboten und Gewerbs- gehülfen. In demselben Jahre errichteten die Tepliter Bürger auf dem Spittelberge, der seitdem „Königshoöhe“ genannt wird, auf dem Lieblingsplalze des Hohen Verewigten zur dankbaren Erinnerung an die Wohlthaten, welche durch ihn die Stadt genossen, ein \{chbönes Monument, welches des Köntgs Brustbild und darüber feine Wahl- sprüche „Cuique suum. sincere et constanter“ trägt. Bei diescm Denk- male fand heute früh 7 Uhr die Feier des Sterbetages des hochseligen Königs statt. Nach Absingung cines Chorals hielt der evangelische Pastor Landessuverintendent-Stellvertreter Lumnitzer eine weibhevolle Gedächtnißrede, auf welche der Choral „Jesus meine Zuversicht“ folgte, nach welchen der Hr. Pastor mit einem Segensspruche die

„Mi 134.

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Nichtamtliches.

Preußen. Berlin, 11. Juni. Fm w eiteren Ver- laufe der gestrigen (57.) Sizung jeßte der Reichstag. die zweite Berathung des Entwurxs eines Gefeßes fort, betreffend die Feststellung eines Nachtrags zum Reichshaus- haltsetat für das Etatsjahr 1881/82, auf Grund des münd- lichen Berichts der XX. Kommijsion über Kapitel 7 a. Titel 10a. der fortdauernden Ausgaben im Nachtragsetat sür das Neichs- amt dcs Jnnern (Deutscher Volkswirthschaftsrath). Nach dem Abg. von Bennigjen ergri]} der Bevollmächtigte zum Bundesrath, Staats-Minister von Boetticher, wie

Wort: i : 1OO ae S Fh habe aus den Auéführungen des Herrn Vor- redners zu meinem Bedauern entnommen, daß auch beîi U Ziel und Tendenz der Institution, uo welche gegenwärtig die Mittel von &Fhnen erbeten werden, nicht richtig aufgesaßt worden ist, Wenn es sich wirklich darum handelte, ein Nebenparlament zu scaffen,

einen Körper ins Leben zu rufen, welcher mit selbständigen Besug- nissen ausgerüstet, die Vorlagen der Negterung in einer auch für die späteren Stadien maßgebenden Weife seinen Berathungen zu S ziehen hätte, so würde ih die Schlußfolgerungen und die Argus mente des Herrn Vorredners theilen können, Vie Sache it aber nit so gedacht und ih glauble nah den Ausführungen, die ich bei der ersten Lesung gemacht habe, vor dem Mißverständniß geschüßt zu sein, als ob es nch bei der Institu.ion des VolfswirlysGa]törals N irgend etwas anders handele, als um cinen sachverständigen Beirath. L : E id will auf die politischen Betrachtungen, welcbe der Herr Vorredner gemacht hat, nicht eingehen, nur gegen den Vorwurf darf ih die verbündeten Regierungen in Schutz nehmen, und ih habe das auch schon bei i der früheren Berathung gethan, daß sie irgendwie gesonnen find, die litische Wirksamkeit dieses hohen Hauses zu beeinträchtigen. E “Der Hr. Vorredner hat im leßten Theil feiner Ausführungen mich daran erinnert, daß ih gemeint habe, die Zusammenseßung bes Nolkswirthschaftsraths, wie sie geplant ist, gebe keine ausreichende Ge- währ dafür, daß dic nöthige und ausreichende Sachkunde in ihm vertreten sei. Jch habe nicht in dem Sinne, wie der Or. Vorredner es behauptet hat, diese Ausführungen gemacht, sondern ich habe nur gejagt unt sagen wollen: es mag dahin gestellt bleiben, daß bei der Kompontion des Volkswirthschaftsraths, wie sie gegenwäctig getroffen ist, auc) „das für alle Zeiten Richtige getroffen ift. Ich habe dem Hrn. Abg. Loewe erwidert, i lasse mih gern in eine Diskusfion darüber cin, ob nicht eine zweckmäßigere Zusammensezung des Volkswirthfcchafts- raths herzustellen scin wird. Daß aber die Institution selbst für V Zwecke, die wir verfolgen, die richtige ist; davon sind in der Tha die Reichsregierung und die verbündeten Regterungen überzeugt ge- "e r Vei neine Herren, um noch einmal zu kennzeinen, welche Absicht wir bei dieser Institution gehabt haben, fann ih nichts besseres thun, als wie JZhnen einen Passus vorlesen aus „einem Schreiben, welches von dem Herrn Reichskanzler an die verbündeten Regierungen gerichtet worden ist und in welchem das Ziel und die Zwecke des Bolls- wirthschaftsraths sich flar zeigen. Jin diejem Schreiben heißt Co Die Aufgabe des Bolkswirthschaftêraths für Preußen ift in dem S. 1 der Verordnung vom 1. November angegeben : derselbe foll einen technishen Beirath Sr. Majestät des Köongs U den- jenigen die wirthschaftliden Interessen von Handel, Gewerbe, Land-

bewillige.

Regierung zu î

Wenn durch den man, daß in leßterem nur Fragen zur Erörterung ktomn Werth, daß die an Borlagen v9 j hätten. Für die Jnstitution spreche, daß sich der rheit für di?selbe erklärt habe. Zwar i im Allgemeinen eine ablehnende Haltung an- das sei indesen um so weniger von Bedeutung, Jndustriebezirke

des

beitrage.

Erste Beilage

Berlin, Sonnabend, den U. Juni

ist, wie gesagt, ich bin fest überzeugt, und denen der Gesetzgebung et werden.

Der Abg.

mali

in seiner Meÿ großen Stà genommen ; 1 j als es hier vornehmlich auf die Stellung der anfonme. Der Abg. Richter (Hagen) bemerkte, der Ab jorlemer habe gesagt, in der liberalen Aera sei so überaus viel Geld chwendet worden, daß die hier gefordert Er müsse indessen 3 die Fortschritts-

dte

T

verständlich) empfahl die behaupte,

Volkswirthschaftsrath / [ wirthschaftliche, feine ten sollten.

rher

verausgabt und ver] Worden, L 84 000 6 dagegen eine Kleinigkeit seien. darauf hinweisen, daß partei gegen übertrieben gestanden habe. nisation um

Gescßgebung bewege. tung sei, zeige die deutsche rathsausschüsfsen, j : Korrektiv gegen die Stimmvertheilung habe, Er Bundesraths, d i dessen Autorität zu shwächen, um jo w tution lebiglih zur Verstärkung des Ein Wenn man den Reichstag in

gehöre

In der

Rentsch (auf der Journalisteutribüne \{hwer Annahme des Kommissionsantrages. daß der Reichstag in seinen Rechten geschädigt werde, so übersehe ¿wegs politische Es sei von großem den Neichstag kommenden wirthschastlichen einer Kritik Sachverständiger unterlegen Handelstag ätten die

nisses zu Gunsten Preußens fi zwar, das komme nicht in Betrachi, | Volkswirthschastsraths sich in dem vorbereitend Daß dies aber keineswey Verfassung, welche in den Bundes- habe, ein

nicht zu habe aber

zwen1äßig sein. : “allen diesen Gründen kann ich Jhnen nur Sie der Regierung die Mittel für dieses zur In- t nicht; ih möchte au noch darauf ausf- merksam machen, daß es do wohl Beachtung verdient, daß, wenn die hrer eigenen Belehrung, zu 1hrer etgenen Information

Niemand häufiger al ‘it e Geldforderungen in der Oppoiition That handele es sich bei dieser Drga- ine Sektion eines Staatsraths, in der dem Bundesrath gegenüber eine Verstärkung de

G

cine solche Forderung stellt, die an fich ja saclih, d. lichen Zwecie nach auf keinen großen Widerstand \tößt, ibr doch nicht vorenthalten sollte.

í

geltend mache.

wo jeder Staat nur eine Stim be, e im Plenum geschaffen Verehrern PBeranlasjung, eniger, da die Jnsti- flusses des Kanzlers seiner gegenwärtigen

den | doch feine

weil die Thätigkeil des | en Stadium der s ohne Bedeu-

besonderen

ne

sei noch nit reif, man könne sih heute noch nicht darüber \{chlüsg machen, ob man die Mittel für einen solchen Nun, meine Herren, der Anfang ift allerdings in Preuf ( zwar in ungemessene Zeit fortzusetzen, die w \pezifis aus den Gebieten der anderen Bun j i Berechtigung wie die preußischen zur Geltung zu bringen 11nd, der Vertretung im Volkswirthschaftêrath auszuschließen, das nit rathsam und nicht Meine Herren, aus empfehlen, versagen _de formation bestimmte Institu

Volkswirthschaftêrath ein Anfang muß doch gemacht werden, zen gemacht ihn fortzuseßen und ihtigen Interessen, welche desstaaten mit derselben

h. dem

daß man die Meine Herren, was wir erstreben eine bessere Vorbereitung, geben Sie uns die Mittel, daß Sie damit den Interessen des Reichs inen wesentlichen Dienst geleistet haben

r Abg. von Schorlemer

s Stimmenverhält-

Man

wÜrde

forderten

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Vreußischen Slaals-Anzeiger.

von

sach-

sage

Reih, wie sie gegenwärtig vorgeschlagen sei, werde dem praktischen Bedürsnisse entsprehen und ihre Ausgestaltung in der Zukunft finden. Es würde falsch sein, wolite man dur eine geseßliche Grundlage etne solche Justitution fest- legen. Eine solche Jnstitution müsse sih im Laufe der Zeit bewähren und herausbilden und die Bewährung werde ab- hängen von der Umsicht und dem Verständniß, rit welhem die Regierung von der Jnstitution Gebrauch mache. Er glaube, das Haus sollte niht anstehen, die geringen Mittel, die dazu gefordert würden, in dem Vertrauen zu bewilligen, daß ein rihtiger Gebrauch davon gemacht werde. L

In namentlicher Abstimmung wurde darau} die Forderung von 84 000 á mit 153 gegen 102 Stimmen abgelehnt.

Es folgte die Fortsezung der zweiten Berathung des Entwurfs cines Gesehes, betreffend die Abänderung des Zoll=- tarifs in Verbindung mit der Berathung des dritten Be- rilts dex Kommission sür die Petitionen (Petitionen aus Meerane und E e, P die Höhe des Zolls auf unbedrudcckte Zeugwaaren). -

"D den Vorschlägen der Regierung sollen die Zollsäße für unbedruckte und bedruckte Tuch- und Zeugwaaren, die jeßt 135 resp. 150 /6 betragen, folgendermaßen modifizirt werden: Die Waaren werden eingetheilt in gröbere Waaren mehr als 200 g pro Quadrat-Meter {wer und feinere Waaren welche leichter als 200 g pro Quadrat-Meter sind z; die groben Waaren sollen auch in Zukunft den Zoll von 135 resp. 150 6 bezahlen; der Zoll für die feineren aber soll, sowohl für die bedruckten wie für die unbedruckten Waaren, 220 6 pro 100 kg betragen.

Hierzu hatte der Abg. Sonnemann folgenden Antrag ge- stellt : : O

Der Reichstag wolle beschließen : e

die &8, 1=-3 des Gesetzentwurfs in folgender Fassung anzunel)men Der Zolltarif zu dem Geseße, betreffend den Zolltarif des Deutschen Zollgebiets und den Ertrag der Zölle und der Tabak» steuer, vom 15. Juli 1879 (Reichs-Geseßblatt Seite 207) wird 1n

nachstehender Weise abgeändert: : L Ar Stelle der Positionen d, 5 und 6 der Nr. 41 treten fol-

gende BVestimm n O

S 5 E Tuch- und Zeugwaaren, soweit sie niht zu

Ziffer 7 oder 8 gehören, „im Gewicht von mehr als meter Gewebeflähe . « « E

für 100 kg, 3, im Gewichte 2 Quadratmeter Gewebeslähe . . für 100 kg. i E .. bedruckte Waaren, soweit sie nicht zu den Fußdecken ge- ören, im Gewichte von mehr als 209 g auf den Quadrat- meter Gewebefläche; ferner Posamentier- und Knopfmacher- waaren; Plüschez Gespinnste in Verbindung mil Metall- S

sür 100 kg. ae

bedruckte Waaren, soweit sie nicht zu den Fußdecken ge- ßóôren, im Gewichte von 2009 g oder weniger auf den Quadratmeter Gewebeflähe . . « + « « . 200 6.

200 g auf den Quadrat- : «_, LOO

von 200 e oder wentger auf den . . 180 b.

troffen, die veranschaulichen, mit welcher Wirkung sich diese ver- chiedenen Gegenstände präsentiren, wenn sie ihrer Bestimmung Übergeben, d. h. mit Blumen und Pflanzen gefüllt oder bestellt sind.“ Auch die Besichtigung der Gärtnerei und des Fabrik- Etablissements ist den Frzmden gern gestattet. Jn der ersteren lohnt sich ganz besonders der Besuch des (auf dem Umschlag der Preisliste abgebildeten) großen Palmenhauses, welches u. v. a. eine Kollektion von Cycas circinalis aufweist, die zu den s{chönfsten in Europa gehört. In der Fabrik ist das Sehenswertheste die Binderei für lebende und die für getrocknete Blumen, die Dampffärberci und Bleicherei, die Trockenapparate, die Werkstatt für Arbeiten aus Stroh, die Drahtflechterei und Verzinnerei und endlich die Kartonuagen- und die Kotillonartikel-Fabrik. Ein oberflächliher Durchgang durch das Stadtgeschäft erfordert eine Stunde, cine eingehende Be- sichtigung der Fabrik und der Gärtnerei cinen vollen Tag. Die rei illustrirte Preisliste giebt einen Begriff von dem Um- fang des Geschäfts. Da finven wir zunächst von speziell kunst- gärtneriscben Erzeugnissen verzeichnet: Brautbouguets- und -Kränze, Grab- und Trauerkränze, Palmenwedel mit Bouquets, welche eventuell mittels Schnell- und Kourier-Zügen und unter Schutz gegen Frost weithin versandt werden, Ball- Geburtstags-, Verlobungs-, Jy pense-, Tauf-, Reise-, Abscbieds-, Aufmerksamkeits-, Braut- sührerinnen-Bouguets, Blumenkissen, Ostereier, Kotillon-Bouguets und Tischsträußchen, Buchstaben als Kouvertdekoration, vollständige Ballkleidergarnituren, Fliedersträuße, Kreuze aus lebenden und Nroaneten YTlumen, Guirlanden, vollständige Sargdekl'orationen über Trauerrequisiten wird auf Wunsch ein Spezialfkatalog versandt). Eine Spezialitat der Firma sind die sogenonnten Makart-Bouguets, welche auf der Gartenbau-Auéstellung in Frankfurt a. M. die große silberne Preiêmedaille erbalten haben. Sie bestehen aus gebleichten Palmenwedeln vom Nilufer, wie sie in Rom am Palmsonntage als SEMRE per Altäâre, Nischen, Balkone dienen und gs | u}{Wigem Pampaëgras aus dem westlichen No rit it welbe : S ; S Mafart sein Atelier zu bmüFen iebt. e L e 2) dem Bayeri\hen Srauen-Berein ; E Ls Charafter dieser getrockneten Bougets bequemt \ich jeder Farbe vore- 9) den Baterländi\hen E E OO ar trefflich an und giebt dem Zimmer eine distinkte Vornehmheit. Die Ey a E Preise variiren zwischen 2 und 25 A (mit tylvoller Vase 15 K Memel S X mehr). Zum Schbmuck für Spiegel, Thürvorhänge und Schränke em- E E E 1 pfeblen sih ferner die vergoldeten und versilberten Palmenwedel, E «e E

Voit L, 0, Unt, (FUT, Zig) Unsere QUGsaCbteben 1nd jetzt vollauf beschäftigt; manche arbeiten sogar bis spät in die Nacht hinein. Die Ostermessen zu Frankfurt a. O. und Leipzig scheinen also den hiesigen Fabrikanten doch reichliche Aufträge eingebracht zu haben, Wie vertravensvoll der hiesige Pla der Zukunft entgegen- sieht, wie zuversichtlil) er eine andauernd günstige Gestaltung der Absatzverbhältnisse erwartet, dafür legen Zeugniß ab nicht nur die Er- weiterungen, welwe in diesem Frühjahr ältere Etablissemerts vor- nehmen zu müssen glaubten, sondern mehr noch verschicdenc Neubaute1 von Fabriken, die ihrer Vollendung entgegengehen.

DAnnover, (4 unt, (SWolv, ia) Yn der Porroleum- industrie ver Lüneburger Heide herrscht reges Leben. Die Bremer Boßbrgesellshaft hat fünf Bohrlöcher im Betriebe. In Peine wird eine Raffinerie gebaut, die in einigen Wochen fertig wer- den und dann ununterbrochen im Betriebe fein soll. Von den Bohr- löcbern vird cine Röhrenleitung in die Raffinerie gelegt. Eine eng- lisbe Gesellschaft, welche ein großes Stück Land erworben ha:, will in kurzer Zeit mit Bohrversuchen beginnen.

New -York, 10. Juni. (W. T. B.) In ciner aus Havanna hier cingegangenen Meldung wird die d esjöhrige Zuckerernte von Kuba auf 464000 Tons, demnach um £5 500 Tons niedriger als im Vorjahre geschätt.

und Forstwirtb schaft betreffenden Fragen bilden, welche der Regelung im Wege ver Gesetzgebung oder der Königlichen Berordnung unter- liegen, und es würde ein deutscher Vol!swirthschaftsrath in gleicher Weise informatorischen Zwecken für den Kaiser und das Reich zu dienen haben. Bei der Vorbereitung der Geseßzesvorlagen, welche das wirthschaftlicbe Leben der Nation berühren, hat es bisher an einer Stelle gefehlt, wo derartige Vorlagen einer geregelten Kritil dur Sachverständige aus den zunäcst betheiligten Kretlen unter- zogen werden konnten. Dhne Kennknißz von den Cindrücten, welche die beabsichtigten Anordnungen auf de Kreise machen, deren E sondere Verhältnisse dadurch berührt werden, konnte bisher Sr. Ma- jestät dem Könige bei der Unterbreitung von Geseßtzentwürfen zur Genehmigung für die Zweckmäßigkeit derselben nicht stets das un- bedingt erforderliche Maß von Sicherheit gewährt werden. E Nun, meine Herren, hieraus erschen Sie, day n der That jede politische Tendenz fern gelegen hat, M S e R S d. M. fat das exste dortige Fest mit Konzert, Beleudtung, Feuer: fa iee Bundesrath und Reichstag bemerkbar und fühlbar geworden d, V, lat das erste dortige Fest mit Konzert, Beleuchtung, Feuer- i ad T Go nal daran erinnert, daß der Umstand, daß A E Sing man zunächst mit der Schaffung des preußischen Volkswirth}cha]ts- raths

Zusammenseßung nicht zur Vertretung der realen nteressen für 100 kg. i

geeign't halte, so ändere man dieselbe. Einerseits säßen aller- L O

dings viel abhängige Beamte ier, andererseits jet abec die _Die Bestimmung im S. 6 des ZolltarisgelezeZ on L

ahl der im Leben stehenden reichen Leute, welche ein Mandat 1879 leidet auch dul E en unbedruckten und

annehmen könnten, in Deutschland nicht jehr groz; und dieje Tuch- und Zeugwaaren ? Ha 1D

geringe Zahl würde durch die neue Jnstitution noch vermindert Dieses Geset tritt mit dem 1. Oktober 1881 in Kraft.

werden. Die Klagen des Abg. von Schorlemer üver mangelhafte ee batten die Abgg, Loewe (Berlin), Sonnemann,

Vertretung der Jnteresien des P a | Dr. Delbrü und Dr. Witte (Mecklenburg) beantragt:

da im Neichstage allein, ausweisl:ch der Lilie, 148 L A Der Reichstag wolle beschließen:

seien. Was allerdings nux gering vertreten sei, das sei der 1) An Stelle des & 1 zu seen: S E

mittlere und fleine Grundbesiß. Diesem Mangel habe indesjen " “Der Zolltatif wird in nachstehender Weise abgeändert:

au) dexr Volkswirtihscheftsrath in Preußen nicht abgeholfen, An Stelle der Nr. 41 Litt. c. ad a, zu A

Wenn der Reichstag die geforderte Summe einmal bewi!ligt hartes Kammgarn, gesponnen aus G lanzwollen, Mohaire,

habe, dann sei man bezüglich der Ablehnungs}rage 1m nächsten Kamecl oder Rg Haaren, u gemds bean

Jahre in einer weit shwierigeren Lage ; es sei daher gerathener, aer Bn C a A

i von vornlzerein abwehrend zu verhalten. Das nteresse A ge (

an einer bejonderen Jnteressenvertretung ei Üdrigens 1n dem R N Lon Narbe T G Det, Vie dent

Bolte 18e den tan A A E C voleiia L La is wodiie Gewebe zu bewilligen, da : A B : lor ie löfammer 1: T es Zoues ! “ten,

bekannte Brief des Reichskanzlers an die Handelskammer 11 hbiung des Zolues ir E S bak nus au

Plauen ci keineswegs dur ein Veclangen der leßteren na alle znteressenten E A n often E einem Wirthschastsrath veranlaßt gewesen ; die Herren hätten diejem Ae E E e Ei antli@ sei es seine

| im Gegentheil nur den Wunsch ausgesprochen, daß die Geseß- zistritien abgeholfen M vate v Kin Antrag zu stellen

entwürfe fünstig früher bekannt würden. Der Han- ea: d ai abge analt “bax Vnniieie über die Woll:

V 9 ee 9 A T M0 1 » 40 1fafsend ( e V -z

ele G D elle Nachricht von der | die Negterung zu einer Un i 1

eléta ) N Die VINgEIe JLUWEU / ie eru ma} enden Ó Ls

E e Preußischen Justitution mit kühler | zöle aujzufordèrn, Cr habe aber geglaubt, hiervon Abstand

F j hie Inn- Zurüc@haltung aufgenommen, und die sächsischen Kon-

nemen zu müssen, um n-cht in manchen gy unerfüllbare

; es Ti ce A 4 90 G Ry . 5 A ierun an:-

jervativen hätten dieselbe sogar als eine napoleonische Einrich- Hoffnungen zu erregen. Rg e midt e mi

tung zurücgewiesen. Es sei darauf hingewiesen worden, daf, heim zu erwägen, ae Jn A N Rie gele 1

wenn die Mitalieder des Volkswicthshastsraths auch nit als sollte dieselbe ergeb it, s d E B E egung e E

Produzenten Sachverständige wären, sie es doch als E nicht den R „geha S E E m E “our era ç ; s c 5 cio a P Ad , 4 4 ay innere T0 j M l , D L 0

ite eien. Als solche seien sie aber nicht hineinberujen Jpinn [0 zu eni : E On. T Ls

worben a müße bie vielmehr erst cin besonderer Kon- | des Zolltari?s erwarte H E y Bien “jy N rvód Lab:

sumtionsrath geschaffen werden. Wie mangelhaft die Salh- | 1m „Interesse : es 2 M A I Baeabtudaes,

funde im Volkswirthschastsrath vertreten jei, habe si bei | zujegen. N Be Aa gv m I R ao dem Unfallversicherungegeseß gezeigt, bei dem es doch haupt- die der Abg. Vamberge ) l

sächlich auf das Urtheil solcher Männer angekommen fei, die

Feier \{loß. Derselben wohnten an der K. K. Regierungs-Rath Be- zirkshauptmann A. Merbeller, der Bürgermeister K. Uherr, eine zahl- reiche Deputation des bürgerlichen Schübtßencorps in Paradecuniform, die Mannschaften des Königlich preußishen Militär-Badeinstitut?s und des Königlich sächsishen Militär-Badehospitals, viele diitinguirte Kurgäste und Einheimishe. Gestern Abends 9 Uhr wurden im Stadtbadquellenschachte die Arbeiten gänzlich beendet, nachdem eine große Spalte erreicht worden ift, welche etne bedeutende kaum zu be- wältigende Menge Thermalwasser liefert ; denn troß Tag und Nacht unausçgeselzten Pumpens \teigt das Wasser im Schachte 22 m hoch bis au? 172 m Seehöhe. Der Fremdenandrang war in den lezten Tagen ein ungewöhnlich großer, fo daß wiederholt zwei Kurlisten täglich ausgegeben werden mußten, und die Anzahl der bis heute angemeldeten Badegäste in Teplitz sich auf 14009 Personen beziffert.

Die Gartenfeste der Kurdirektion zu Wiesbaden haken unter

vorgegangen ist, setne Entstehung der Betrachtung verdankt, | daß es unmöglich war, die beiden wichtigsten Geseke, die jeßt den Reichstag beschäftigen, noch cinem zu bildenden deut|cen Volkswirth\caftsratl) vor- zulegen. Meine Herren! Es war von vorn herein die Absicht, und es muß, nacbdem der preußische Volkswirthschaftsrath cinmal ins Leben gerufen worden ist, erst ret die Absicht jein, sur die Geseßzesvorlagen, die

Bundesrath und Reichëtag beschäftigen, dieselbe Institution nußbar zu macen. Es kann nicht genügen, und ih meine, es könnte auch ciner deuts{Wen Volksvertretung nicht genügen, daß allein für einen Partikularstaat eine Institution bestcht, die ganz ohne Mühe und mit derselben Leichtizkeit für das ganze Reich nußbar gemacht werden kann. Wenn der Herr Vorredner gemeint hat, daß mit der Herstellung

Im Victoria-Theater wohnte gestern Se. Hoheit der Fürst Milan von Serbien nit feinem ganzen Gefolge der Aufführung des „Oberon“ bei und betheiligte si lebhaft an den Beifalls\spenden des Publikums. In Krolls Theater hat am Mittwoch, dem leider vom Wetter nicht fonderlih begünstigt gewesenen Jubiläumstage des Hrn. Kommissions-Raths Engel, die Königlich fäcbsishe Kammersängerin Fr. Schuch-Proska als Rosine im „Barbier von Sevilla“ ein Gast- spiel begonnen und gestern als Violetta in der „Traviata“ mit gleihem Erfolge fortgesetzt. Jn Hrn. Kammersänger Feßler als Figaro resv. Ds Germont hattc die aale: ba! ug ads dia einen tüchtigen Partner. Hr. Dir.Engel führte an seinem Jubeltage zum ersten e Masfawirtl\chaftäraths resp. mi 2x Beowilligun Male nah langer Zeit wieder öffentlich den Dirigentenstab “und den des deutsd A R E E tel der Reidstag Violinenbogen und wurde bei seinem Erscheinen vor dem reich mit der geg a C e e tr dic Dauer der Bewilligung derselben Kränzen und Blumen ges{mücckten Vulte mit reiwen Ovationen L, Ore N T 16 ‘diese Auffassung nicht theilen. Das empfangen, Morgen, Sonntag, gelangt im Krollschen Theater Mittel einge 6, 19, a E ay eit uf dem Standpunkt stehen der ePonon, Lon Laa e A ayrnng, dem l A erna e rowirtoschastörath ‘cinc Institution ist, die sich bewähren Im National-Theater kam am Vonnerstag, dem hun- D as 5 T mordon in dioser Auffalsuna dur die Er- DEI e A »j e, dertjährigen Geburtstage des Erfinders der Lokomotive, ein Lebeasbild wird, und E ib E S T T E Die Sett geknüpst habe, daß man um 200 Jahr gur Sg d welche die Firma führt. Außerorccn{lich groß ist die Mannigfaltig- De e o 9 o a0 O in 3 Akten: „George Stephenson oder Arbeit und Vorurtheil“ zur sayrungen, Le ay RG died Fak E ali bestätigen und sollten wirklich : Versid 1268wesen vertraut seien: dennoch habe sich | u. \. w., wolle er nicht näher eingehen ; offenbar FaRE E Ge keit der Bougquets aus getroctneten heimischen Gräsern und künst- Spremberg. s L O Aufführung. Das Stück, nah dem Schwedischen des L. Dietrichson werden. z E Bere Norredner an die Institution des mit dem Ce O demselben befunden Das cinzige | nannte Abgeordnete diese allgemeinen Redensarten NUE ee lihen Blumen. Besonders ges{hmadckvoll sind die Augusta-Bouquets Rheinsberg Ee ORE von Emil Jonas bearbeitet und vom Direktor van Hell ges{ickt in die Soda dqu reu Le e Poft kat cintreten, so wücde é feinem kein jolhes, Vitglied in E N 1 E u e braud bare macht, um den Widerspru zu verdecken, in den derfelbe sich (Nebelgrasbouquets mit Ttünstlichen Feldblumen), ferner die wegen Buri E E Scene geseut, fand vielen Beifall. Ju dem neu eingeriteten pracht- nit pati e dpr Geut T wenn cs die Mittel absette, die es in taugliche Vittcl, für wirthschastliche O da G ß edi io dur seine Abstimmung über den Traubenzoll mit jeinem ihrer Dauerhastigkeit so dankbaren Federgrasbouguects, welche in jeder eROnrg, S T4 vollen Sommergarten findet vor, während und nah der Vorstellung Parlament ¿u SGAIRLT ba E 5 g Basis zu scha}sen, seten die Enqueten ; allerdings müßten ues Freil mdelöprinzip gesezt habe. Der Abg. Bamberger würde gewünschten Farbenzusammenstellung geliefert werden. Weiter finden Wahlhausen . . . s S R Konzert der Hauskapelle statt. Eine besondere Anzichung üben die M e! Ua i davon gesyrochen, daß die Form Be- selben nach englishem Muster unter Anwendung des Kreuz: | &F l " Se than haben statt dieser akademischen Betrach- fi in reister Fülle fatalogisirt : Blumenampeln aus Florentiner id Paan E 100 - charakteristisden Gesangêsvorträge der Tiroler Gesellschaft „Edelweiß“, Lu oe daf man aber der Sache selbst, also der Her- | verhörs vor sich gehen. 5 : U H viel veNner E J eliliveit : wenn Alles einen Zoll habe, so Stroh, mit getrockneten Blumen ges{mackvolU gefüllt, Fantasieblumen- LUO S LO L GILLIILE o emze Se | (Chemaligen Rainer-Gesellschaft), bei deren Schlußpiece: „Klänge aus E E \âccidenden und genügenden Information Der Abg. von Helldorff (Bedra) erklärte, der Vorredner | tungen einfa zu eTitat : ch die Winzer seines körben, JIardinièren für künstliche, trockdene oder frisbe Blumen, zusammen 182) H den Alpen“ die naturgetreuen Gebirgsdekorationen im Hintergrunde Peoung Regie N "nit ent zen sei Nun, mine Herren de die Thatsache nicht aus der Welt schaffen, daß von | sche derselbe nicht ein, weshalb nicht A E N Unkfeblbar- Fantasieartifel in Garben-, Füllhornform, Blumenstänter aus Auf Grund des §. 7 der Urkunde über die Stiftung „Frauen? | des Gartens in künstlibem Alpenglühen leuten. E e PgS E O . 4 B ae a bs lichen Interessen das der Landwirthschast und Wahlkreises einen Zoll bekommen [E galvanisirtem s\ilberglänzendem Drabt, eine reie Kollektion | Trost“ wird dies hiermit veröffentlicht. Im Belle-Alliance-Theater erfreut sh der Swank | ih E E O allen wirthschaftlichen „znkere} , R von Zimmerfontänen, Aquarien mit genauer Anweisurg ihrer

Berlin, 11. Juni 1881.

Mit Allerböcster Genehmigung Ihre: Majestät der Kaiserin ucd Königin sind aus der stiftungsmäßig in diesem Jahre zur Ver- ‘heilung gelangenden Zinsen der Stiftung ,Fraucn-Trost“ nachstehende Beihülfen gewährt worden : 1) tem Patriotischen Institut dec Frauen-Vereine für

das Großberzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach 240 M.

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E D. N T D D S E

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Das Paul Gerhardt-Stift hat am vergangenen Dienstag, den 7, Juni, als am Todestage Paulus Gerhardts, wiederum fein

Redacteur: Riedel. Berlin: _ - S

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner. Sechs Beilagen (einshließlich Börsen-Beilage).

Person nichts dagegen haben, e E : Northotht ihrer ; D 7 : A ‘70 i der Vertheidigung 1hrer d ¡ Ständi [chu} Fine # T ; f P f eun in de f 6 Nano 6 bisher »e n seine Ver- | keit, welche die Freihändler be RAufftel gens rif Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses „Eine junge Frau* allabendlih der freundlibsten Aufnahme und hat Seit E. cine Aenderung etwa dahin vorgenommen würde, besonders des Bauernstandes bisher am wenigjhien ? jm i Gens ustellung und Einrichtung (um das Waßer frisch zu erhalten i ; lerileut wird, C L s i U dorf it der Thatsache es auf aüe ine h Ff e 2 : ‘s S e aeto derte Uu e au Tad verständigen M ormailonen x a D E L L í s 4 Ii crî rud) mit der L) l e; fisaläi : N Hassel. und nach der Vorstellung find es dic s{wäbiscen und tiroler Sänger- daß man die geforderte Summe zu Neichêtage ernstlich Konkurrenz machen werde, glauve Es mt, LUBG s Universitäten feinen einzigen bedeutenden Do- Rig R E E E E Seselis@asten, wie ay eren mie dem nen engagirien Tenorien iwatilide Vorlage. Aber, meine Herren, das allerdings glaube ih | da doch die Kompetenzen beider völlig verschieden scien. Der | deutsche: uippjiacen aus einer neuerfundenen Porzellan- re}p. Slasmasse E E E E a ick, Br Dieser Um- T \ ç 1 [br raun 2c. theile. Viejer Um i FONNENe EBI e ns faden | 0 t Ms Fr (Nedner) | Abgg. Bamberger, Delbrüd, y fe Buf ins äti Y X f : T ) zien nach unserer gegenwärtigen Aussa)jung anderswo Juchen en der liberalen Gesetzgebung hervorgehoben. & er, ch e E r Standyu ‘en, der vor sür Tafeln, Buffets, Consolen, Kaminsimse, Luxustiscbe 2c. geeignet; | Jahresfest gefeiert. Die beschränkten Räume können nit viele Gäste n wabr bei “inem Rellegiión von Männern, das aus den ver- | eie aber den Eindruck, als ob dieselben niemals weniger stand beweise, daß der Sla idpunkt jener Herren, dazu ein ilustrirtes Verzeichniß täuschend naturgetreuer, fünstliber | fassen, und doch waren etwa 80 Feiernde in ungetcübter Freude bei E E E : 5 [X 4 sei. (Der Redner wollte noch weiter . 0 d 1 S is irths 5 ¿ P 10 j nte n el, C y ronzirt, 2 Frucbtf fträgern i di isten Trä i S i Rede und Gegenrede seine Meinungen austausht über die wirt! ' ntbrannt sei, sei eine | schastlih ükterwunde D ' / N . nigfaltigften emen, B i Tame von f renotia mi U ter- | auf T RE sten Träger der Arbeit des Stiftes in Berlin und schastlichen Vorlagen der Regierung, ; La a ition gegen vie cinseitige * Interessen- | auf die allgemeinen zollpolitishen Erörterungen eingehen, mannigjalftigsten Formen, Baumstämmen von Terracotta mit Unter- } außerhalb, Diafkonissen anderer Mutterbäuser und Anverwandte der n N r 4 He E 3 G d ° Ly s F f E S ag Sen von Bonniasen aeiaat worden, die Materie ' vertretung, Gr Porzellan, Chamott 9 Phlanztenständer in roßer Nuswaohl, Blumen» Abends G tr leitete Gesang, Gebet und Schriftlektion die Zustimmung aud deé & rin, von L ennig}en gchagt! worde , iC i C g Seler eit, und dann hielt Hofprediger D. Baur eine tief-

0 ¿0 “S Ag # Y t 4 Ck pa V opt) Dispositiv dieses Titels, der jeßt Ihrer Berathung t t e ähmen, stehe in schreien- Deuts F j è ; : : y -———- : V i zaftér e Theorie immer in Anspyruch nähmen, ) e : der Deutschen Frauen-Vereine unter dem Rothen Kreu?. somit cine längere Repertoiredauer vor si. Während der Pausen tretung gefunden habe. Daß der Volkswirthschaftsrath dem The wird eine geringe Zuthot von Salicvlsäure empfohlen) unt | E O i «dio Ke einunieben hat für die wirth- Î i für die Regierung bewilligt, die hie einzuziehen s p St L j N ohe Standpunkt der C x M1 «Ti »L t Y 6 2 9 ck ° - H j T , 1 » Ok ter- zenten mehr gebe, der den wirthschaftlichen V ane , Ignaz Conradi beim Publikum lebhaften Beifall finden. n nicht versprecen zu können, daß wir diese sachlichen In- | Abg. von Bennigsen habe mit Emphase die idealen {Fn i zur Aufnahme von frischen, getrockneten oder künstliben Blumen und Fhnen auch nicht versprechen zu können, da c \ g gf e rot 1 s ri . s : : ine Berechtigung gehabt habe, heute wissen- n ae E a g » ne Vereui( N » ionspf ç D e ; ck i : chiedenen Interessengruppe 6 Reichs zusammengesetzt ist, das dur | ¿ g d tten, als in der liberalen Aera | 30 Jahren wohl ei Dekorationépflanzen, geschmackvolle Tafelaufsäte aus orydirtem Sil- | einander; mit den Schwestern des Hauses die Glieder des Vorstandes, schiedenen Interessengruppen des Reid / ihre Vertretung gefunden El, l -—- ' j 4 zerha! : 4 derren! Es om Hrn. Abg. Reichensperger und unter nothwendige t i E L d er vom Präsidenten darauf aufmerksam gemacht, seßern, Fel)en und Grotten, Blumentöpfe aus Terracotta, Favence, | drei Schwestern, welhe ihre Einsegnung empfangen sollten. Meine Herren! Es ift vom Hrn. Abg. N | glaube , die Jnsiitution jür das * wurde aber P ergreifende Ansprache über die pfingstlihe Tagesloosung: „Gott hat

*) cfr, Reichs-Anzeiger Nr, 122 des 1881