1881 / 163 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

tember c., an die unterzeicrete reichen.

An Kaution ift beim Vertrag8ab\{luß der drei- fade Betrag des einmonatigen Arbeitslohnes zu binterlegen.

Die allgemeinen Bedingungen können in den Dienststunden bei uns eingesehen, auch in Abschrift, gegen Erstattung der. Kovialien, bezogen werden,

Cottbus, den 10. Juli 1881.

Königliche Jnspektion des Central - Gefängnisses.

Inspektion ein-

[25039] Bekauntmahnng.

Bebufs Verdingung des während der diesjährigen Herbstübungen der Truvpen der 4. Division erfor- derlichen Bedarfs an Vorsyann zur Beförderung der Berpflegungë- und Biwaksbedürfnisse von den Cantonnements-Magazinen Wissek, Sadtke, Lobsens, Krojanke und resp. Ratebuhr, Flatow und Jastrow nach den einzelnen Cantonnements bezw. Biwaks- vläßen, desgleichen des Bedarfs an Marschvorspann zur Fortschaffung der Truppenbagage 2c. ist auf den 23. dieses Monats, Vormittags 9 Uhr, in unserem Bureau, Gammstraße 16, hierselbst ein Submissions-Termin anberaumt.

Die näheren Bedingungen, aus welchen auch der ungefähre Umfang des Vorspanns ersichtlich ist, sind vorher bei uns einzusehen. Die in dem Termine abzugebenden Offerten müssen mit der Aufschrift: „Submission auf Vorsvannleistung für die Truppen der combinirten 4. Division während der Herbst- übungen im Jahre 1881“ versehen sein.

Bromberg, den 12. Juli 1881.

Königliche Juntendantur der 4. Division.

[23944] Bekanntmachung.

Der bei den Artillerie-Devots im Bereiche der Königlichen 2. Artillerie-I epot-Inspektion erforder- lid werdende Bedarf an nacbstehenden Materialien, Druckformularen und Etiguettes, soll in öffentlicher Submission auf unbestimmte Zeit vergeben werden. Hierzu sind folgende Termine in unserem Büreau, Junkerstraße Nr. 14, anberaumt:

1) für Schreibmaterialien (Papier, Federn, Bleis- stifte, Siegellack, Mundlack 2c.) :

Mittwoch, den 3. August cr., Vormittags 9 Uhr,

2) für Drillich, Zwirn, Nähseide, Paleinewand und Baumwollenzeug :

Mittwoch, den 3. August cr., Vormittags 11 Uhr, ,

3) für Drahtstifte, Nägel und Holzschrauben in versciedenen Längen, Leim, grüne und weiße Seife, Stärke, Wagenschmiere, Mennige, Sind bee ot: Scbellack, Elemiharz, Aeunatron resp. Aetzcali:

Donnerstag, den 4. August cr., Vormittags 9 Uhr, é

4) für diverse Druckformulare und für Etiquettes zu Pulver, Patronen 2c.:

Donnerstag, den 4. August cr., Vormittags 107 Uhr,

9) für Paraffin:

Freitag, den 5. August cr., Vormittags 9 Uhr, 6) für Flachswerg : Freitag, den 5. August cr., Vormittags 10 Uhr, 7) für Hammeltalg: Freitag, den 5. August cr., Vormittags 107 Uhr,

8) für Piafsawabesen :

Freitag, den 5. August cr., Vormittags 11 Uhr.

Zu _jedem dieser Termine sind besondere \chrift- liche Offerten an das unterzeichnete Artillerie-Depot einzureichen.

Die für jede einzelne Position aufgestellten Sub- missions-Bedingungen, in denen auch der ungefähre Bedarf jedes Gegenstandes angegeben ist, liegen in unsere:n Büreau zur Einsicht aus, können auch auf Verlangen und gegen Erstattung der Kopialien ab- schriftlich mitgetheilt werden.

Stettin, den 2. Juli 1881.

Artillerie-Depot.

Die Lieferung von Oberbau-Materialien : a. 5000 Tonnen Stahlschienen, b. 87400 Stück eiserne Querschwellen, e. 17 600 Paar Scienenlaschen, d. 425 000 Stü Scbraubenbolzen, e. 368 000 Stück Klemnmpletten, f. 425 000 Stück Federringe, soll in öffentlicher Submission verdungen werden. Die Lie- ferung hat, am 1. November d. Is. beginnend, in einzelnen Loosen bis 1. März 1883 zu erfolgen. Die Lieferungsbedingungen sind vom Gentralburcau der unterzeicneten Direktion, Fürstenstraße Nr. 1 bis 10, gegen Einsendung von 1 für jede der vorstehen- den 6 Positionen zu beziehen; dem genannten Bureau auch die versblofsenen Offerten mit der Aufschrift: „Offerte auf Lieferung von Oberbau-Mate- rialien“ versehen, bis zum Submissionstermin am Diecuftag, den 26. Juli, Vormittags 11 Uhr, einzusenden, zu welcber Zeit die Offerten in Gegen- wark der erschienenen Submittenten eröffnet werden. Magdeburg, den 5. Juli 1881, Königliche Eisen- bahn-Direktion,

[24877] Bekanntmachung,

Der Bedarf an Vorsyann zur Heranfuhr der Lebensmittel und Bivouaksbtedürfnisse aus den Ma- gazinen zu den Trupven für die diesjährigen Regi- ments-, BVrigade-, Detachements- und Divisions- Uebungen der Königlichen 17. Division soll im Wege des Bertrages sicher gestellt werden.

er Bedarf stellt fih ungefähr:

in Scwerin i. M. vom 10. bis 25. August cr. auf 16 zweispännige Wagen, E

Scbwarzenbeck vom 13. bis 28, August cr. auf 10 cinspännige und 50 zweispännige Wagen,

Wittenburg i. M. pro 28. und 29, August cr. auf 10 einspännige und 80 zweispännige Wagen,

Zarrentin i. M. vom 29. August bis 1. Seyp- tember cr. auf 19 einspännige und 50 zwei- spännige Wagen,

in Mölln i. Lbg. vom 28. August bis 2. Zeptem- ber cr. auf 25 einsvännige und 115 zwei- spännige Wagen,

Trittau vom 31. August bis 4. September cr. auf 30 einspännige und 80 zweispännige Wagen, -

{hrensburg (Holstein) vom 3. bis 5. September cr. auf 20 einspännige und 50 zweispännige

, Wagen. Hierzu wird cin Termin auf den 25. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, in unserem Dienstlokale,

Orlcansstraße Nr, 7, anberaumt, bis zu welchem

Zeitvunkt Unternehmer ihre Offerten versiegelt und mit der Aufschrift „Submissions-Offerte auf Vor- spann“ versehen portofrei an uns einsenden wollen.

Die Bedingungen, deren Kenntniß in den Offerten zu bescheinigen ist, sind bei der unterzeichneten Be- hörde zur Einsicht ausgelegt; auch können dieselben gegen Zahlung der Kopialien bezogen werden.

Schwerin, den 11. Juli 1881.

Königliche Jutendantur der 17. Division,

[23431] Submission.

Bei der hiesicen Männerstrafanstalt wird für circa 120 bis 150 langzeitige Gefangene Industrie- q gesubt, welhe auf Wuns sofort beginnen ann.

Unter der angegebenen Zahl von Gefangenen be- finden sich:

a. Siloffer, b. Schreiner, c. Schneider, d. Mat- tenarbeiter, e. Dütenarbeiter, f. Cartonage- arbeiter, g. Holzschneider, h. Handwerkzeug- Schreiner, wele {on jekt in diesen Gewerben arbeiten. Scbriftlibe Offerten mit der Aufschrift: „Sub- mission auf Industriearbeit“ wolle man versiegelt bis spätestens den 20. Juli cr., Vormittags 11 Uhr, an die unterzeichnete Direktion einsenden, zu welcber Stunde die Offerten in Gegenwart etwa anwesender Submittenten geöffnet werden. Die zu erlegende Kaution beträgt mindestens die Summe der dreimonatlicen Lohnzahlung für die zugewiesenen Arbeiter.

Die Kontraktsbedingungen sind beim Arbeits-In- spektor einzusehen, oder abscriftli gegen Erstattung von 1 4. zu erhalten.

Cöln, den 1. Juli 1881.

Königliche Strafanstalts-Direktion.

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

[21462] Prioritäts-Anleihe i: der Braunschweigischen Actien- Gesellschaft für Jute- und Flahs-

Fndustrie betreffend.

Die Direction der unterzeicneten Actien-Gesell- schaft hat mit Genehmigung des Aufsichtsraths be- \{lossen, die im Jahre 1574 emittirte fechsprozentige Prioritätsanleiße von ursprünglich 1 050 000 Mark

in eine füufprozentige unter Beibehaltung der son- stigen Bedingungen zu convertiren. Zur Ausführung dieses Beschlusses kündigt sie da- mit in Gemäßheit der Bestimmungen in §, 4 der Bedingungen die Anleihe zur Zurückzahlung auf den 2. Januar 1882, wird aber denjenigen Jnhabern der Partial-Obligationen gegenüber, welde sih einer Herabseßung des Zinsfußes von 6% auf 5 9% unter- werfen, von der Kündigung keinen Gebrauch machen. Sie fordert daber die Obligationsinhaber auf, die Obligationen in der Zeit vom 1. August bis 1. Sep- tember d. I. außer an ibrer eigenen Case bei den nachstehend bezeichneten Stellen: Braunschweig. Credit - Anstalt

weig, Deutsche Bank in Berlin, g. H. Bachmann in Bremen, Zuckshwerdt & Beuthel in Magdeburg, behuf Abstempelung und gleichzeitig die Coupons Nr. 16—20 zur Empfangnahme neuer auf 5 9% lau- tender Coupons einzureicen.

Den Prioritäts-Obligationsinhabern, welche von diesem Rechte Gebrauch machen, wird bei Wieder- aushändigung der Obligationen und Coupons der Betrag des am 2. Januar 1882 mit 3% fälligen halbjährlihen Coupons Nr. 16, sowie eine Conver- tirungéents{hädigung von 19/9 des Obligations- betrages baar ausgezahlt werden.

¿ah dem 1. September wird die Convertirung nit mehr bewilligt werden, vielmehr die Rückzah- lung des Obligationsbetrages zum 2, Januar 1882 erfolgen.

Die Obligationen und Coupons sind bei den vor- gedachten Stellen mit doppeltem Nummernverzeichniß zu überreichen, von denen das eine mit Empfangs- bescheinigung zurückgegeben wird und demnächst bei Rückempfang der Obligationen und neuen Coupons zurückzuliefern ist.

Formulare zu den Anmeldungen sind an der Caffe unserer Gesellschaft und bei den vorgedachten Stellen vom 20. Juli ab zu erhalten.

Braunschweig, den 20. Juni 1881, Braunschweigische Actien-Gesellschaft für Zute- und Flachs-Judustrie.

J. Spiegelberg. H. Lupprian.

[24710] Die Deutsch-Oesterreichische Handelsgesellschaft ist aufgelöst, die Gläubiger der Gesellschaft wer- den aufgefordert, ihre Ansprüche bei dem unterzeich- neten Liquidator anzumelden.

Louis Tegeder, Lüßow-Str. 89, Berlin.

Braun-

[10081]

4!/„proc. Schwedische

Comptoir hiermit die sämmtlichen zur geloosten Obligationen der sind, und wird daran erinnert,

Stockholm, den 16. März 1881.

Das Reichs-Schulden-Comptoir.

IcÜüindi der 4' proc, Schwedischen Staats-Anleihe

von 185, Auf Grund des Rechtes, welches das Reichs-Schulden-Comptoir sich für die Staats-Anleihe von 1858 1. März 1858 ausgestellten Obligationen, in Uebereinstimmung mit dem am 3. Februar 1858 geschlossenen Anleihe-Contracte , vorbehalten hat, kündigt das Reichs-Schulden- Zeit noch ausstehenden, bisher nicht aus- obéngenannten Staats-Anleihe 1. October 18SI an denjenigen Zahlstellen,

dass die Zinsen auf diese Obligationen nicht länger als bis zu dem bezeichneten Tage, den 1. October 1881, vergütet werden.

ä U NR s

in den dieselbe betreffenden am

zur Rückzahlung am welche in den Obligationen angegeben

[10962]

Auf Grund des Rechtes,

4'/„proc. Schwedische Staats-Anleihe von

1. Mai 1860 ausgestellten Obligationen, in Uebereinstimmung mit dem am 26. April und 4. Juli 1860 geschlossenen Anleihe-Contracte, vorbehalten hat , sämm

Reichs-Schulden-Comptoir biermit die

sind, und wird daran erinnert, dass

Stockholm, den 16. März 1881.

Pas KReichs-Schulden-Comptoir.

IdcÜndi / der 4',proc, Nelwedischen Staats-Anleihe

von 1860.

welches das Reichs-Schulden-Comptoir sich für die

tlichen zur Zeit noch ausstehenden, bisher nicht ausgeloosten Obligationen der obengenannten Staats-Anleihe zur Rückzahlung am 1. October 18SI an denjenigen Zahlstellen, welche in

die Zinsen auf diese Obligationen nicht länger als bis zu dem bezeichneten Tage, den 1. October 1881, vergütet werden.

U

1860 in den dieselbe betreffenden, am

kündigt das

den Obligationen angegeben

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[21115]

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[22677] Kündigung resp. Konvertirung der Stadt-Obligationen der Stadt

Hagen i. W. Nachdem durch Allerhöchsten Erlaß vom 1. Juni d. Is. genchmigt worden ift, daß der Zinsfuß der- jenigen Anleibe im Betrage von 1 500 000,00 Æ. zu deren Aufnahme die Stadt Hagen dur das Allerhöchste Privilegium vom 28. März 1877 er- mächtigt worden ift, vom 1. Januar 1882 gab von vier und ein halb auf vier Prozent herabgesetzt und vorbehaltlih aller sonstigen Bestimmungen des ge- dachten Privilegiums die nob nit getilgten Anleihe- scheine denjenigen Inhabern derselben, welche der Herabseßung des Zinsfußes nit zustimmen, noch vor dem 1. Oktober 1881 zum 1. Januar 1882 ge- kündigt werden, kündigen wir hiermit die auf Grund dieses leßtgedachten Privilegiums emit- tirten Obligationen, soweit dieselben nicht durch Ausloosung bereits amortisirt sind, zur Rückzahlung auf den 2. Januar 1882, , Gleicbzeitig stellen wir den Inhabern der gekün- digten Obligationen frei, die leßteren an Stelle der Baareinlösung in Obligationen konvertiren zu lassen welche vom 1. Januar 1882 ab mit 4 Prozent fürs Zahr verzinslih sind und deren Coupons und ver- loosten Stücke außer bei der städtishen Schulden- tilgungskasse zu Geh auch bei dem Bankhaufe Sal. Oppenheim jr. & Cie. in Cöln und der Direk- tion der Diskonto-Gesellschaft in Berlin zur Ein- lôfung gelangen werden. Behufs Anmeldung zur Konvertirung ist eine Präklusiv-Frist vom 1. Juli bis 1. August 1881 festgeseßt. Die zur Konvertirung eingereichten Stücke nebst den dazu gehörigen Talons und Cou- pons werden kostenfrei abgestempelt und mit dem Vermerke der Zinsreduktion versehen. Die bis zum 2, Januar 1882 eins{ließlich fälligen Coupons werden dem Inhaber der konvertirten Obligationen belassen, während die später fälligen Coupons bei der Konvertirung eingezogen und auf Grund weiterer Bekanntmachung gegen Aushändigung der abgestem- pelten Talons durch neue Coupons nebst Talons erseßt werden. Für jeden etwa fehlenden 43 %/igen Coupon ist dessen Werthbetrag von den Obligations- Inhabern baar zu erstatten. „Diejenigen Obligations-Inhaber, welche mit der Zinsherabseßung auf vier Prozent einverstanden sind, fordern wir hiermit auf, ihre Obligationen in der Zeit vom 1. Juli bis 1. August 1881 bei der städtishen Schuldentil ungsfasse in Hagen oder bei dem Bankhanse Sal. Oppenheim Jr. & Cie. in Cöln oder bei der Direktion der Diskonto-Gesellschaft in Berlin :

zur Anmeldung und Konvertirung zu bringen.

Mit dem 1. Januar 1882 gelangen die gekündig- ten 43 %igen Obligationen bei vorgenannten dret Stellen zur Einlösung, und hört mit diesem Tage die Verzinsung der nicht konvertirten oder nicht ein- gelösten Obligationen auf.

Hagen, den 27. Juni 1881.

Die städtische Schuldentilgungs-Kommission :

Prenyel. Ed. Elbers. Wilh. Elbers. Lehmkühler. Rich. Vollmaun.

[24453] Crefelder Eisenbahn-Gesellschaft. Ordentliche Generalversammlung.

Die Herren Aktionäre der Crefelder Eisenbabn- Gesellschaft werden hiermit zu der am Dienstag, den 26. Juli 1881, Nachmittags 1 Uhr, im Direktionslokale der Gesellschaft in Crefeld, Süd- straße Nr. 27, stattfindenden ordentlichen General[- versammlung eingeladen.

Gegenstände der Tagesordnung sind:

1) Bericht der Direktion über die Lage des Unter- nehmens und die Bilanz vom 31. März 1881,

Bericht des Aufsichtsraths über die Prüfung und Dechargirung obiger Bilanz,

Wahl der Mitglieder des Aufsichtsratbes (S. 29 Alinea 4 des Statuts);

4) Beschlußfassung über Vermehrung des Aktien- kapitals zum Zweck des Ausbaues der Strecke von Hüls nach Moers,

Diejenigen Herren Aktionäre, welchbe an dieser Ge- neralversammlung theilnehmen wollen, werden er- subt, gemäß §. 20 des Statuts, ihre Anmeldung spätestens zwei Stunden vor der Versammlung bei per Besellshaftskasse in Crefeld, Südstraße

Ir 2

oder rehtzeitig früher vei Herren von Erlanger u. Söhne in Frankfurt a. M., Roßmarkt Nr. 14 zu bewirken. Für den Fall der Vertretung dur Bevollmäcb- Ugte sind die Bestimmungen in S. 21 des Statuts zu beobachten. ( Crefeld, den 3. Juli 1881. Der Vorsitzende des Aufsichtsraths der Crefelder Eisenbahn - Gesellschaft : Baron Ludwig vou Erlanger.

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zum Deut M 163.

Zweite Beilage

Berlin, Freitag, den 15. Juli

hen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

580,

Der Inhalt dieser Beilage, welcer auch die im 8. 6 des Gesetzes über den Markeuschuß, vom 30. November 1874, Modellen vom 11. Januar 1876, und die im Patentgesey, vom 25. Mai 1877, vorgeschriebenen Be

Central-Handels-Register

Das Central - Handels - Register für das Deutshe Reich kann durch alle Pest-Anstalten, für

Berlin auch durch die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-

Anzeigers, SW., Wilhelmstraße 32, bezogen werden.

und Königlich Preußishen Staats-

anntmachungen veröfentliht w

sowie die in dem Geset, L ( erden, erscheint auch in einem besonderen Blatt unter tem Titel

für das Deutsche Meich. (a: 16:

betreffend das Urbeberre{t an Mustern und

Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reih erfcheint in der Regel tägli. Das Abonnement it 1 #4 500 S für das Vierteljahr. Einzelne Nummern kosten 20 S. Insertionspreis für den Raum einer Druckzeile 30 4.

Aus dem Jahresbericht der Aeltesten der Kauf- mannschaft von Berlin über Berlins Handel und Industrie 1880 (Fortseßung). _Im Holz- handel hat im Jahre 1880 das Zurückgehen der Preise aufgehört und es sind wenigstens in einigen Artikeln Preiserhöhungen „eingetreten. Auf dem Linzer See bei Oderberg i. M. trafen u. A. ein 284 697 fieferne Rundhölzer (1879 181 765), 5368 tannene dito., 192431 fieferne und tannene be- \{lagene und geschnittene Kanthölzer (1879 233914), 138 814 fieferne und 49 684 eichene Cisenbahnshwellen (1879 90 462 bezw. 34 668) u. st _w.; auf dem Brieskower See bei Frankfurt a. D. 32470 Hölzer; auf dem Spandauer See von der oberen Havel 2304 kieferne Rund- hölzer, Das Kohlengeschäft verlief günstig, die ZU- fuhr betrug 1249107 t (gegen 1 110 844 t in 1879), darunter 708 499 t oberslesishe Kohlen (gegen 651 845 t in 1879), 153975 t bößmische Braun- foblen (gegen 168 811 t in 1879) 136 183 t nieder- s{lesishe (91185 t), 82327 t _westfälische (70887 t), 14290 t sähsishe (8075 t) und 153 833 t Briguettes (120041 t). Die Durchfuhr belief sich auf 131 001 t (121 439 t). Der Eingang zu Wasser betrug 109 880 t, (17803 t mehr als im Vorjahr), der Verbrauh englis{er Kohlen mindestens 230 000 t, gegen 190 bis 195 000 t im Vorjahre. Der Handel mit Eisen, S O ander Mellen hae n ersten Quartal ungemein lebhaften Begehr zu befricdigen, dann trat stark fühlbare Abshwächung der Geschäfte und Preije ein, bis im Herbst sich letztere wieder einigermaßen befestigten. Der Nüböl- handel geht {on seit Jahren träge und hat 1880 keine lebhaftere Bewegungen gefunden. Preise wech- selten wenig. Die inländische Oelsaatenernte ist mangelhaft ausgefallen. Petroleum wurde 1880 nicht direkt, sondern von den Seepläßen, und zwar in der großen Quantität von 154 240 Barrels für Berlin und Umgebung bezogen. Preisstand in der ganzen ersten Hälfte des Jahres niedrig, hob sich erst im Juli, behauptete sich im Herbst und ging erst in den leßten Monaten des Jahres etwas zurück. In Leinöl, Hanföl und anderen Fettwaaren zeigte sich der regelmäßige Bedarf. Doch wurde die Geschäftslage für den Handel dadurcl) ziemli un- günstig, daß die meisten Artikel im Verlaufe des Jahres eine weichende Tendenz erkennen ließen, Der Droguenhandel hatte den gewöhnlichen Bedarf zu befriedigen. Erhebkiche Preisschwankungen in wich- tigen Artikeln gestalteten das Geschäft theilweise zu CUeN Le [Dien N

Der Farbewaarenhandel übershäßt den Bedarf seiner Artikel, cine theilweise Entwerthung jeiner Waaren und spätere Geschäftsstille war die Folge. Was den Leder- und Hâäutehandel und die Leder- fabrikation betrifft, so zeigte sich nur im leichteren Soßlleder und Brandfohlleder andauernd gute Stim- mung; für {were Sohlleder brachte nicht cinmal der gewöhnlih größere Herbstbedarf bessere Preise, da die ländliche Bevölkerung in Folge mangelhafter Ernte geringe Kaufkraft zeigte. In Kipsfahlleder war andauernd lebhaftes Geschäft. Berlin hat jetzt einen bedeutenden Umsatz in rohen Ochsen- und Kuhhäuten inländisher Sclachtung, seit Jahren hon bedeutenden Handel mit rohen „russischen Kalbfellen ; in Roßlederartikeln war regelmäßiger Ab- satz, Der Export von Handscuhen nach Amerika war bedeutend. Der Wollhandel war ziemli un- befricdigend. Anfang des Jahres bis Mitte April stiegen die Wollpreise bis um 15%, besonders in Folge großen nordamerifanisc{en Bedarfs; sobald diese Ursache nachließ, lahmte das Geschäft. Dem Berliner Wollmarkt (auf dem alten Viebhof) wur- den neu zugeführt nur etwa 25 000 Ctr., der ältere Lagerbestand betrug 18 551 Ctr., auf den Kom- missionélagern befanden si 43 143 Ctr. Bei einem somit verkäuflichßen Gesammtquantum von 86694 Ctr. wurden durscnittlih nur vorjährige Preise erzielt. Nach dem Wollmarkt trat cine längere Pause ein, bis im Herbsl die Kammgarn-Spinnereien dem Handel wieder einige Bewegung zuführten. Jm Dezember waren die Preise wieder auf den Stand des Vorjahres zurückgegangen. Man klagt, dem hiesigen Wollhandel fehle der regelmäßige Bedarf. Die direkten Bezüge von Koloutal- (und zwar Kap-)

ollen nach Berlin betrugen im vorigen Jahre

8357 Ballen, die in vier Auktionen verkauft wurden.

Der Aufs{wung, welchen die Konjunktur in der Cisenbranhe auch für die Gießereien und die Ma- \cinenfabriken zur Folge hatte, ist den Berliner Fabrifen nur zum geringen Theil zu Gute gekommen. Am ungünstigsten gestalteten si die Verhältnisse des einst fo blühenden Lokomotivbaucs, die betreffen- den 11 Fabriken, welche auf die Herstellung von jährlih 1100 Lokomotiven eingerichtet sind, hatten im Jahre 1880 nur 56 Lokomotiven für deutsche Bahnen zu bauen, auch vom Auslande hatte nur eine Fabrik umfangreichere Bestellungen erhalten. Indessen hat die Lieferung von Baukonstruktions- arbeiten den Berliner Fabriken ein neues weites

rbeitsgebiet eröffnet, namentlich für verzinktes und unverzinktes Wellblech. Die bedeutenden Arbei- len für die Stadtbahn, den Viehhof, für die mili- tärisben Bauten in Spandau, die Kriegsakademie, die Garnifonbäferei, das Kunstgewerbemuseum und viele andere öffentliche und Privatbauten haben die- len Industriezweig mäctig gefördert. Die Gieße- reien waren auch im Iahre 1880 für Röhren und andere Kanalisationsgegenstände lebhaft beschäftigt; die ausländishe Konkurrenz ist dur den Zoll- tarif beseitigt worden, aber die innere Konkur- renz s{mälerte den Verdienst. Die Bedürfnisse der gewerblichen Anlagen gaben den Maschinen- fabriken „umfangreichere Beschäftigung als in den

leßten Jahren, auch gingen für folhe Maschinen reihlih Aufträge aus dem Auslande ein. Das Ver- zinken des Eisens, ein für Berlin noch neuer In- dustriezweig, ist dur die Konkurrenz bereits fast unren- tabel geworden. Die Fabrikation von Buchdruck- und Steindrucksnellpressen nahm unter scharfer Konkurrenz der Chemnitzer Fabriken leidlichen Fort- gang; die Siglsche Fabrik beschäftigte 103 Ar- beiter und lieferte 44 Scnellpressen, zum Theil für das Ausland. Papiermaschinen wurden weniger gesucht. Eine Werkzeugfabrik, welche nur Qualitätsarbeit liefert, konnte durchbschnittlih 500 Arbeiter dauernd und lohnend beschäftigen und im Auslande die Konkurrenz bewährter englischer und nordamerikanischer Etablissements bestehen. Auch die Nähmaschinenfabrikation erweiterte ihr Terrain tro der übergroßen Konkurrenz; die bedeutendste hiesige Fabrik setzte 29 548 Maschinen ab, 1589 mehr als im Vorjahre und beschäftigte 412 Ar- beiter; die Preise der Maschinen sind jedo außer- ordentli gedrückt. Die Fabriken landwirth\chaft- liher Mascinen waren hauvtsächlich auf den Absatz nah dem Auslande angewiesen. Schiffsmaschinen wurden auss{ließlich für die Kaiserliche Marine geliefert. Der Wagenbau blieb in beschränk- tem Umfange. Eisenwaaren hatten in den ersten Monaten hohe Preise und lebhaften Umsatz; \{ließ- lib hat aber das Resultat des ganzen Jahres keinen größeren Verkehr als 1879 erkennen lassen. Handel und Fabrikation mit Haushaltungsgegenständen waren nicht unbelebt; auch wurden cinige neue zweckmäßige Artikel cingeführt, wie eine neue Bratpyfanne mit Asbesteinlage, Kochgeschirre aus nicelplattirtem Stahl- blech und eine verbesserte Fleishhackmascine. Selters Küchenwaagen und englische Drehrollen, die in großen Ouantitäten von England eingeführt wurden , find durch Berliner Fabrikate verdrängt worden. In ecmaillirten Kochgeschirren, in Geschirren von verzinntem Eisenblech und in eisernen Oefen gewinnt das Geschäft alljährlib an Bedeu- tung. Die hier bestehende Stahlfederfabrik, die einzige Deutschlands hat unter den günstigsten Ver- hältnissen fortgearbeitet und ihren Absatz noch ver- mehrt. Das Geschäft in den besseren Kunstschmiede- Arbeiten hat sich gehoben, da das Publikum auf ges{chmackvollen Styl und saubere Ausführung mehr Werth legt. Hier trat au eine Lohnsteigerung ein. Das Kunsthandwerk erfreut sich lohnender Aufträge, ste famen aus allen Theilen Deutschlands, auch aus Rußland, Dänemark und England. Aber an Bau- arbeiten war nichts zu verdienen. Die Fabrikation von Geldscbränken war ungleich lebhafter als in den leßten Jahren beschäftigt.

Die Kupfershmiede-Industrie, welche in den ersten Monaten durch die hocgetriebenen Rohbkupferpreise beeinträchtigt war, fand für Brennerei, Brauerei und Destillation nur wenig Beschäftigung; auch für Eisenbahnzwecke war der Absatz in Kupfermaterial geringer noch als im Jahre 1879; dagegen war der Bedarf an Apparaten für Zuckerfabriken größer als in den vorangegangenen Zeiten. Auch die Messing- fabrikate stiegen in der ersten Zeit mit den hoben Kuypfernotirungen im Preise, mußten dann aber wieder nachgeben. Der inländische Bedarf in diesen Fabrikaten war lebhaft und zwar für alle Branchen der Metall-Industrie, für die Lampenfabrikation, ferner für Militär-Cffekten, Rahmen, Etuis, Album- beschläge u. st w. Doch is in den meisten dieser Zweige ein mühsames Ringen sictbar, dur Herab- seßung der Arbeitskosten und der Materialpreise einen nothdürftigen Gewinn zu erzielen. Die bedeu- tendste der hiesigen Messingwaarenfabriken produ- zirte 1504 745 kg Fabrikate, gegen 1 352 734 kg im Vorjahre und seßte 1416 369 kg = 2 392 952 M. ab, gegen 1260 990 kg = 1975014 Æ im Bor- jahre. Der Konsum neusilberner Bleche und Drähte vergrößerte sih nicht. Von Alfenide- und Neusilber- waaren fanden nur Bestecke eine größere Nachfrage. Die Zinkblechindustrie war lebhaft beschäftigt. Für die Lampenfabrikation blieben die Verhältnisse ziemlid unverändert ; für Gasmesser und Gasapparate steigerte sih die Nachfrage. Der Gas- verbrauch bei den städtishen Gasanstalten betrug 61 852 000 cbm, 676 000 cbm oder 1,1 % mehr als im Vorjahre. Kunstbronze wurde stärker gesucht als früher, doch ift dem cuivre poli (Kupfer und Zink) in einer Imitation (Zinkguß auf galvanischem Wege) bereits ein Konkurrent erstanden, weler wegen seiner Billigkeit den Vorzug erhält. Die Verhältnisse der Fabriken für Gas- und Wasser- anlagen gestalteten sich günstiger als im Vorjahr.

Handels-Register.

Die Handelsregistereinträge aus dem Königreich

Sachsen, dem Königreich Württemberg und

dem Großherzogthum Hessen werden Dienstags,

bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik

Leipzig, resp. Stuttgart und Darmstadt

veröffentlicht, die beiden ersteren wöentlich, die leßteren monatli.

Achim. Bekanntmachung. [25134] Auf Blatt 15 des hiesigen Handelsregisters ist heute zu der Firma: H. Hartmann eingetragen : - E Die Firma ift erloscen. Achim, den 6. Juli 1881. Königliches Amtsgericht. I, Dieckmann. Achim. Bekanntmachung. s E Auf Blatt 87 des hiesigen Handelsregisters ist heute zu der Firma:

A. v. Büren eingetragen : „Die Firma ist erloschen.“

Achim, den 6. Juli 1881.

Königliches Amtsgericht. T. Dieckmann. [25121] Allenstein. In unserem Handelsregister sind folgende Eintragungen bewirkt:

I, Unter Nr. 134 des Firmenregisters :

Inhaber: Kaufmann Anton Wolff. Firma: Anton Wolff. Sitz: Wartenburg.

IT. Unter Nr. 25 des Registers über Eintragung der Aus\c{licßung oder Aufhebung der ebelicen Gütergemeinschaft:

Der Kaufmann Anton Wolf in Warten- burg hat für seine Ehe mit Therese, geb. Grubn, durch Vertrag vom 7. September 1874 die Gemeinschaft der Güter und des Erwerbes ausgesch{loîen. :

Cingetragen zufolge Verfügung vom 8. 1881,

Allenstein, den 8. Juli 1881.

Königliches Amtsgericht.

Iuli

[25122] Allenstein. unter Nr. 124 des Firmen- registers eingetragene Firma F. Kranich bierselbst ist gelöscht am 9. Juli 1881. / Königliches Amtsgericht Allenstein.

Alt-Landsberg. Bekanntmachung. [25123] In unser Firmenregister ist heute zufolge BVer- fügung vom 1. Juli 1881 die daselbst unter Nr. 115 eingetragene Firma : i „Friedri Oelschlaeger zu Guben“ gelöst worden. e Alt-Landsberg, den 4. Juli 1881. Königliches Amtsgericht.

At, Ie

[25077] Eallenstedt. Befguntmacung.

Auf Fol. 187 des hiesigen Genofssenschaftsregisters ist heute eingetragen, was folgt: ! 9. Juli 1881. In den Generalversammlungen vom 1. und resp. 15. Mai d. Js. sind: 1) der Markscheider H. Kutscher in Neudorf, als Vorsitzender, s 2) der Rechnungsführer C. Thiele daselbst, als Stellvertreter desselben, 3) der Haldensteiger C. Meyer daselbst, 4) der Haldensteiger C. Bollmann | als daselbst, Bei- 5) der Grubenaufseher Ad. Engelmann daselbst, zum Vorstande des Neudorf, und / der Bergmeister Schöne in Neudorf, der Steiger Chr. Keil daselbst, ¿er Maschinenwärter H. Gille daselbst, der Schüßer C. Engelhardt I. daselbst, zu Mitgliedern des Aufsichtsraths desselben wieder- resp. neuerwählt worden, L laut Anzeige vom 28. Juni 1881, Ballenstedt, den 9, Juli 1881, : Herzoglich Anhaltishes Amtsgericht, Der Handelsrichter: Heinemann.

sitzer,

Konsumvereins e. G. zu

Höhne.

[25136] Barmen. In das hiesige Handelsregister ift heute eingetragen worden: S : Unter Nr. 670 des Gesellschaftsregisters zu der Firma: „Gebrüder Hilger“ in Lennep folgender Vermerk: Ï A Der Gesellschafter Julius Hilger ist am 1. Ja- nuar 1881 aus der Handelsgesellschaft sub Firma: „Gebrüder Hilger“ ausgeschieden. Die Leßtere besteht zwischen den übrigen Gesell\chaf- tern unverändert weiter. Barmen, den 14. Juli 1881. : Königliches Amtsgericht. Abtbeilung I.

Berlin. Handelsregister [25154] des Königlichen Amtsgerichts L. zu Berlin, Zufolge Verfügung vom 13. Juli 1881 sind am 14, Juli 1881 folgende Eintragungen erfolgt : In unser Gesell chaftsregister woselbst unter Nr.

| 3228 die hiesige Aktiengesellschaft in Firma:

Berliner Actien-Gesellschaft für Central- Hcizungs-, Wasser- und Gas-Anlagen vermerkt steht, ist eingetragen: Die Firma der Gesellschaft ist in: ttiengesellschaft Schäffer & Walder geändert. L Dem Heinrich Wilhelm Bernhard Oelrihs zu Berlin if für vorgenannte Aktiengesellschaft derart Prokura ertheilt, daß derselbe in Gemeinschaft mit einem anderen Prokuristen die Firma der Gefell- schaft zu zeichnen befugt ist. Dies ist in unser Pro- kurenregifter unter Nr. 5061 cingetragen worden. Zufolge Verfügung vom 14, Juli 1881 sind am selbigen Tage folgende Eintragungen erfolgt: IÎn_ unser Firmenregister, woselb unter Nr. 11,127 die Firma: Gebrüder Fickert vcrmerkt steht, ist eingetragen: : Das Handelsgeschäft ist dur Vertrag auf den Kaufmann Friedrich Albert Mar Pash zu

Berlin übergegangen, welcher dasselbe unter 1un- veränderter Firma fortseßt. Vergleiche Nr. 13 131 des Firmenregisters.

Demnächst ist in unser Firmenregister unter Nr.

13,131 die Firma:

Gebrüder Fiert mit dem Site zu Berlin und es ist als deren In- baber der Kaufmann Friedri Albert Mar Pasch hier cingetragen worden.

Die dem Carl Gustav Eduard Fikert für erst- genannte Firma ertheilte Prokura ist erloschen und ist deren Löschung in unserm Prokurenregister unter Nr. 4561 erfolgt.

In unser Firmenregister, wofelbst unter Nr. 12268 die Firma:

C. T. Speyerer & Co. vermerkt steht, ist eingetragen : i

Der Ingenieur Eduard Scloifer zu Berlin ist in das Handelsgeschäft des Kaufmanns August Bleßmann zu Lichterfelde bei Berlin als Han- del8gesellschafter eingetreten, und es ist die hier- durch entstandene, die bisherige Firma fort- führende Handelsgefellshaft unter Nr. 701 des Gesellschaftsregisters eingetragen worden.

Demnächst ift in unser Gesellschaftsregister unter

Nr. 7901 die Handelsgesellschaft in Firma:

C. T. Speyerer & Co. mit dem Site zu Berlin und es 8 deren Gesellschafter die beiden Vorgenannten cingetragen. Die Gesellschaft hat am 1. Juli 1881 begonnen.

Berlin, den 14. Iuli 1881.

Königliches Amtsgericht T. Abtheilung 56. Bochum. Handelsregifter [25141] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. Die unter Nr, 253 des Firmenregisters eingetra-

gene Firma:

J. Hartmann E (Firmeninhaber: der Apotheker Josef Hartinann zu Bochum) ist gelös{t am 9. Juli 1881.

Bochum. Handelsregister [PO137] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. In unser Firmenregister ist unter Nr. 707 die

Firma: 5 :

F. W. Pasch,

und als deren Inhaber der Kaufmann Friedrich

Wilbelm Pasch zu Bochum am 9. Juli 1881 cin-

getragen.

RBochnm. Handelsregister [25138] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. In unser Firmenregister ist unter Nr. 708 die

Firma :

J+ Stern | - und als deren Inbaber der Kaufmann Israel Stern zu Bochum am 12. Juli 1881 eingetragen.

Bochum. Handelsregister [25139] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. In unser Firmenregister i unter Nr. 7901 die

Firma:

Wilh. Hackert und als deren Inhaber der Kaufmann Hackert zu Bochum am 12. Juli 1881

Wilhelm eingetragen.

Bochum. Handelsregister [25140] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. Die unter Nr. 537 des Firmenreaisters einge

tragene Firma:

Gustav Shmidt (Firmeninhaber: der Kaufmann Gustav Schmidt zu Langendreer) ift gelös{t am 12. Iuli 1881.

Bochum. Handelsregister [25142] des Königlichen Amtsgerichts zu Bochum. In unser Firmenregister i unter Nr. 710 die

Firma: i

H. L. Graefe E und als deren Inhaber der Kaufmann Heinrich

Ludwig Graefe zu Witten am 12, Iuli 1881 ein-

getragen.

[25143] Bremen. I 8 Handelsregister ist einge- den 13. Juli 1881 den 13. Ju : : Bernigroth, Ha ecdorn & Co., Bremen. Der Theilhaber Johann Gottfried Bernigr oth ist am 6. Januar d. J. gestorben und von die- sem Tage an dessen Wittwe und Rechtsnachfol- gerin Marie Adelheid, geb. Lemke, Theilhaberin der Handelsgesellshaft gewesen. Am 30. Juni d. J. ist dieselbe, ohne die Firma, die unver- ändert geblieben ist, gezeihnet zu haben, als Theilhaberin ausgetreten und sind seit 1. Juli d. J. Christian Lüder Hagedorn, Ernst (arl Friedrich Cranz und “Johann Carl Mever Inhaber des Geschäfts, dessen Firma unverän- dert geblieben ift. E Richl & Schulze, Bremen. Dic Handelsgesell- chaft ist am 12. Juli d. I. aufgelöst und be- teht die Firma seitdem nur noch in Ligquida- tion. Liquidatoren sind beide bisherigen Jn- haber und Albrecht Diedrich Wagner, welche inschaftlih zeichnen. s A G Sicdeubue , Bremen. An Carl Wil- helm Heinri Conrad König ist am 13, Juli d. J. Prokura ertheilt. : : Bremen, aus der Kanzlei der Kammer für Han- delssachen, den 13. Juli 1881. S s “C. H. Thulesius,; Dr.