1849 / 312 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

Nachsicht {lug derselbe vor, die $F$. 6, 80— 95 der vorgelegten oder bis zur Konstituirung der Hiergegen ersten

nun zunächst der Abg. Dr.

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8— 18, 21, 22, 41 59, neuen Geschäftsordnung auf a<t Tage Kammer provisoris< anzunchmen, erhob si< Wagner aus Séhneeberg mit dem in der Kammer verworfenen JIosephschen Gti ce daß man die während des leßten Landtags in Geltung gewesene Geschäftsord- nung annehmen GLge, Der Antrag wurde unterstüßt und es sprach Held dagegen. Er erinnerke, wie großen zten Landtage vorgelegte Entwurf gefunden, durchaus no< nicht als ein vereinbartes Gese bc D könnte und e den Autrag des Präsiden in formeller und materieller Beziehung, s<ließli< darauf hin- isend, daß man nicht den jeßt vorgelegten Regierungs-Entwurf, die angedeuteten Bestimmungen als solche annehmen

Auch Klin ! ha unkhänel sprechen Ragnerschen Ant will Lebterer, daß man die Bestimm ingen bis zu Konstituirung Der Kammer und auf acht Tag sich auch Hähnel verwen 14 v da ' ift, D cV Wag-=

] gegen 21 abgelehnt men angenommen,

adel gerade der dem let ubrigens

wolle.

in einer außeror dente n sächsische Gesandt sch

der auswärtigen ‘An gelegen

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Ber altungsrathes der durch den Be It

res verbündeten Regterungen vom 1: Königl. preußische Herr Bevollmächtigte im Regierung Vorschläge wegen verschiedener Mo Beorfassungs-Entwurfs eingebracht, üben aas die hre Ansichten zu äußern ebenfalls berufen ist. preußischerseits bei dieser Vorlage auf rungen von Sachsen und Hannover bet

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daß die Königlich preußische Regierung für diesen äußersten Fall billige Zugeständnisse nur um deshalb vorenthält, weil sie von dem Gesichtspunkt ausgeht, daß der den Beitritt verweigernde Süden Deutschlands späterhin no<h si< der Verfassung anschließen fann und im Hinbli> auf diese spätere Eventualität die Grund züge der Verfassung nicht alterirt, daher auch nicht eine Schmä lerung der Exefkutiy - Gewalt und eine Verstärkung der partifu- laren Elemente gewährt werden dürfe. Allein is diese Voraus- seßung gegründet, so ergclen si< daraus zugleich schr erhebliche Zweifel hinsihtli< der Haltbarkeit eben jenes Standpunktes , auf welchen \i< die Königlich preußische Regierung stellt , indem sie gegenwärtig durch Berufung eines Reichstages Das Verfassungs werk zum Abschluß bringen und gleichwohl den damit angestrebten Versuch ciner Einigung Deutschlands fortgeseßt wissen will. Denn die mit dem Reichstage zu verabschiedende Verfassung, berechnet auf ein einiges ganzes Deutschland, bleibt somit ein Provisoriunt, so lange das súdliche Deutsdland sie niht angenommen hat, und doch soll sie für die beigctretenen Staaten ein Definitioum sein, zu dessen Gunsten Staatcn wie Sachsen und Hannover si<h unwider bringlich ihrer Selbstständigkeit begeden, mag die Ausdehnung der Rerfassung über das ganze Deutschland erfolgen oder nicht, Die Unmöglichkeit, auf diejem Wege voranzuschreiten, ohne unab\chbare Wi uprüthe und Verwickelungen zu gerathen, er noch auße MeGduliG wenn man die Konsequenze n [lung ins ( : faßt, welche der halb definitiv, halb provi- rrichtende E ail ean im deutschen Sen einnehmen so lange dieser leßtere nit geradezu für aufgelöst ertlärt Î tniglich preußische Regierung will jedoch das Lebtere hat felbst den deutschen Bund, wie solher aus den rágen von 1815 hervorgegangen, wiederholt als fortbestehend anerfaunt, es ift dies namentlich in dem Bündniß-Statut vom 26. Mai dieses Jahres und neuerdings wieder in dem Vertrage wegen Errichtung de nte rims vom 30, September dieses Jahres ge Di dificationen selbst, welche nunmehr die Königlich zierung vo1 dláat, licfern aber den sprechendsten Be ausgesprochene Ansicht. modifizirten Y. bleibt die Festsezung des Verhält Z den demsclben nicht beiire _Borst( ändigung vorbehalten. follen die Vereinsstaaten S deutschen Bunde enigen Pflichten erfül

N unve siaalls als Einzel

Bis | dahin, daß jolche ls eine volitiscbe Gefam diejenigen lon, welche sämmilichen nen bishe zustanden man nun die Frage deutscer Zundes vorausg

Rechte ausuben

unerörtert lassen, ob, das Fort [ s escßt, die dem Bundes|staate nicht beitretenden sich es ohne Einspruch gefallen lassen müssen, daß die U n bis dahin nau stimmenden Mitglieder fortan eine einzige e Stimme, nach der eben

Stimme Preußens ist, so

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l 0 ein Vcrhc iltni ÿ Der sich hierüber nit täuschen, eines größcren Staates allei Uge eTgan parlamentarischen ( durfte ste sich Augenblick der gesammte Deutschland würde sie si< selb 9)

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DErUuNnt

gehört zu werden t aufgeben, wol ai in den engeren Beitritt der f

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‘fassung vom ¿04 lange der

r sind, welche der Verf issungs Entwurf 1 egierungen von Sachsen und Hanno Vorausseßung der Annahme dicses C südlichen Deutschlands vafür Ersaß geboten. ann gebracht für ein ganzes einiges Deutschland ; Preußen aus\schließli< übertragene CExekutive wurde, m Parlament, worin die preußischen Abgeordneten die eine wirklich deuts<he Ncichsgewalt, und im fanden Hannover und Sachsen für die Geltend-- n einen wesentlihen Stübßpunkt an deu süddeut alle diese Vorthc anan ren gehen, wenn Sach rinnerhalbder Gränzen, in denen ee Bündniß vom hat, in einen Staat auf Grund der 26, Mai cintreten, liegt am Tage und bedarf eben so : Ausführung, als daß die Stellung sämmilicher Bundesstaat, mit Ausnahme der preußi= N: welche ihren Fortbestand auf die Länge erhaupt Utderflüssiges erscheinen lassen müßte. Die Verfassung“, welche si<h Sachsen "und Hanno fonnte dahex nur zum Zweck haben, entweder süddeutschen Staaten und cine Vcrständigung zuu machen, oder in dem norddeutschen aller Versuche einer Einigung mit dem en un entschiedenen Nothwend igfeit werden sollte, den mit Pren ußen verbundenen Regierungen eine ihren gerechten An yruGen I Stellung zu sichern, was freilich eine we i Beschränkung der durch die Verfassung in die Hände der Rorsta an ndscaft gelegten Machtbefugniffe erforderlich machen würde.

Die gegenwärtig von Preußen vorgeschlagenen Modificationen gewähren aber diesen An forderungen nicht vie mindeste Besfricdi= gung im Gegentheil weisen dieselben den mit Preußen verbündeten

GStaaten und insbe fondere Sal hsen 1 und Hannover eine noch unvor theilhastere Stellung an, als zuvor. Jn dieser Beziehung genüat es, darauf hinzuweisen, daß die Vertretung bei anderen deutschen Regierungen, welche in dem ursprünglichen Entwurse den Einzeln staaten belassen wax, jeßt in Beziehung auf die dem Bündnisse nicht T getretenen deutschen Staaten ibnen entzogen und dem Vercins -=

Vorstande übertragen werden soll, und daß ferner eine Bertheilung der Stimmen im Fürsten Kollegium vid atn wird, wobei Sachsen und Hannover entschieden in Nachtheil gestellt sind. Daß in der Voraussebung eines engeren Bundesstaates, innerhalb der Gränzen eines norddeutschen Bundes Sachsen und Hannover eben- \owohl selbstständige S Stimmen beanspruchen könnten, wie dies rv im ursprünglichen Entwurfe zugedacht war, selbst dem ist eins Reths nung getragen jvorden.

Die Einwendung, welche den Ansprüchen der beiden König- reibe und anderer im Bündniß begriffenen Staaten auf eine ge ringere Beschränkung ihrer Selbstständigkeit innerhalb eines nord- peuts{<en Bundes eiitgegengehalten werden dürfte, läßt Le er rathen, Die diesseitige Regierung ist gern bereit, anzunehmen,

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cutwi>kelten Ag 6, nux ee ríta rfte i nfalls das mind f ¿3 hóc<sstt eigenthümliche Resultat, Y Hessen-Homburg und LUchtcn- 1 habcn

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Machtvollklommenheit und ohn

nen Krieg zu unternehmen,

in feiner Gesammtheit zustän

vereitelt. Denn der unter

e, aats fonstituirte S1 ndertheil dcs Bun für eigene Zwede und aus eigener fugniß si verwickelt, mindestens M mehr in móöglicherweije gleichzeitig ausbrechenden Vun ungetlzeilt zuzuwenDcn. Dieser Fall liegt Wahrscheinlichk ae 1 vielleicht

einen Krieca

Xa, R desfriege scine Kräfte nit fo sehr außer der möchte. Die neuesten Ereignisse geben in diefer Beziehung utsamen Fingerz( L ( cóstaat könnte einen Kricg mit Dänemark verwi>elt werden, und ( überstellen. csstaat nicht

alauben einen bede nocl cinmal in diefer Kricg 1hm meh )edacht nun, i

desrechten wejen | Zustim Bunt reits von dem Königlichen gerichteten Einwurf in der Sibung durch die Bemer

Verwaltungsrath ci hannöverischen Bevollmäch! igten des Berwaltungsra 6 V0 Ie O Were fung zu begegnen ge|uch! daß die wiener Verträge denjenigen deutschen Mächten, deren Staaten nicht auf Deutschland Gränzen beschränft, die zugleich europáische Mächte gewesen, das selbststän- dige Recht des Krieges und Friedens nicht genommen M, Daß Preußeu zu dicsen Staaten gehöre und sein gutes Recht in den Bundes=-Staat hinübernehmen wolle. Nun erscheint es aber meh1 als zweifelhaft, ob, das Fortbestehen Des deutschen Bundes immer vorausgesetzt, einzelne Ölieder desselben berechtigt VAD den bara botenen Antheil an di iesem Recht anzunehmen, und od den übrigen Gliedern gegen diese V ‘eo auns nicht ein in dem Bundes - Ver= rage begründeter Einspruch zustehe.

Daß den beiden größten t Staaten ausnahmsweise das selbstständige Recht des Krieges und Griedens zugestanden wurDe, war eine durch deren Stellung als europäische Großmächte hetingte Nothwendigkeit, ni i<htsdestoweniger aber eine den Bedürfnissen und Interessen des Bundes keinesweges zusagende Bestimmung deren | Entwielung und Ausdehnung auf noch mehrere Mitglieder Des | Bundes und insbesondere auf eine bedeutend Anzahl detzelven | einer Auflösung des Bundes selbst gleichkommen würde. Auf welche D daher die Ausübung des dem Bundes - Staate beigelegten \ Re hts des Kriegs und Friedens „mit Beobachtung der für den | Bun von 1815 gultigen vertragsmäßigen Normen““ stattfinden wrrDe, \

ist zwet abzusehen. , Daneben dürfen die Regierungen der dem Z Bundes-Staate bei

tretenden deutschen Länder si< nicht verhehlen, daß, in der Bor _aussepung dieses Bundes-Staats innerhalb der Gränzen des jebi \ gen Bündnisses, eine Miterwerbung des der Krone Preußen zustän-

- | digen Rechts des Kriegs unv Friedens ihnen die Aussiht auf noth- wendige Theilnahme an Kriegen eröffnet, welche“ der Bereinsvor-

Die itige L es gchammie1

stand, also die Krone Preußen, beschließt und Uber wel<e in leßter Instanz das Parlament, mithin eine ständige preußische Majorität entscheidet.

Der $. 14 spricht von Vereins Festungen. sich unabweisliche Fragen auf. ) Die Bundes-Festungen Mainz, $ gehören dem weiteren Bunde. Festungen alle innerhalb des

Auch hier Wo sind diese Vereins Festungen ? Luxemburg, Rastatt, Landau, Ulm Sollen nun- vielleicht unter Vereins= ( : Bundesstgats gelegenen Festun igen verstanden werden? Dies scheint nicht die- Absicht zu: f in, denn g. 18 spricht davon, Vereins - Festungen anzulegen und vorhandene Festungen gegen billige Ausgleihung zu Vereins - Festungen zu er tlären. Die praktische Ausführung dieser Bestimmung erscheint n auf die preußischen Festungen anwendbar, denn eine beispielsweise Beschlagnahme der Festung Königsteiu.-für-Vereinszwe>e E ius Operation gegen ein Mitglied des fortwährend als fortbestehend angejehenen Bundes voraussehen. ;

Somit kämen aber die mit

drängen

Preußen im engeren Bundes taate verbundenen Länder in die Lage, nächst den Matrifular= eiträgen für die Bundes - Festungen au< no<h Beiträge für di Erwerbung und Unterhaltung der Vereins - Festungen aufbringen zu müssen. Was aber in Beziehung auf die Beschlüsse über Krieg und Frieden gesagt worden, gilt au< hier. Es entscheidet der Vereins-Vorstand und cin Parlament, dessen Mehrzahl der preußi hen Monarchie angehört. Diese Sachlage kann unverholen dar gelegt werden, ohne daß darin ein Mangel an Vertrauen in die Absichten der Königl. preußischen Regierung oder ein Mißken

der derselben {huldigen Rücksichten gesunden werden darf. Sobal die Verfassung endgültig angenommen ist , liegt es nicht mel

dér Macht diescr Regierung, auch mit den wohlwollcndsten G nungen gegen die übrigen Staaten Die Konsequenzen dersclben ¿uhalten oder zu mildern.

Die Vertretung im Fursten bietet gegen diese Gefährdung jeder c Vorausfschung cines engeren norddeutschcn (inreihende Gewähr. Im Fürsten - Kollegium treten <en Stimme nur Kollektis-Stimmen zur Seite, dic in den meisten Fällen getheilt und daher im voraus gelähmt er cheinen. Jut Staatenhause sind zwar die Vertreter Prcußen der Minderheit, allein die Vertretung den übrigen Staaten maßen zersplittert, daß ein Zusammenhalten dersclben w ausgeseßt werden darf, als das in dem Naturgescb lebnen einzelner {wachen Glieder eines Bundes an das wiegend stärkste.

Hierbei is no< zu erwähnen, daß $

S>taatenhaus beschi>dend aufgeführt werden, weich

N extlärt haben, als: Holstein, Lauenburg

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Kollegium und im Staatenhaus« (bstständigen Geltung in De1 Bundes itaatcs leine Der preußyi schon in

mehrer

Jm ‘Volks hause aber würde sich das Zischen zu den preußischen Abgeordneten als ein Drittheil ZU A Dritittheilen.

Faßt man dieser Gestaltung den 6. 194 enthaltene Bestimmung hinsichtlich Verfassung, in Verbindung mil i ernstlichen Grund zu allmálig und in nich geführt werder fönne.

Die die Regierung vermag Da)

preußischen Herrn Bevollmächtigten ) Modificationen betzuslummce indem eine nomineclle Umgestaltung des Verfassun gs Entwurfs muß, welche gleichwohl, weit entfernt, den Aufschluß d( aetretcuen Theils von Deutschland zu erleichtern Absonderung noch mehr zur vollendeten Thatsad e zugleich die sehr ernste Beforgniß cincs Ausscheidens S lands aus dem Zollverein hervortreten läßt, welches Regierung 1m Jnteresse Sachsens nicht Deutschlands als das beklagenswertheste Cinhaitsbesh chungen betrachten müßte

Sie exkennt zugleich in jenen r\<lägen die Mao Zal ichkeit des beabsichtigten cngeren dem anerkannten Fortlestande des vertragsmäßigen des, und ste findet sich datur<h aoch mehr in L bestárft, daß eine Verständigung gcn über die eincm Reichstage zu desscn Einberufüu ng vorausgehen müsse.

So wie dicse ihre Ansichten mit denen der Könialicl verischen Regierung, wie jolche 1n deren Der Königlich preu!| Regierung übergebenen L enfschrift vom 1st

sind, begeguen, so lritt sie überhaupt

abgege benen Erklärungen hiermit bei, insbe})ondet dessen, was dabei in Bezug 0 r Erreid (aftlichen Zieles einer definitiven Gestaltung des as M erfes omn Zlandp unktte des Vertrage E thuenden Schritte jur nothwendig crachkel i uo. A die Verhältuisse gebotene Auffassung óniglich 1 zischen S vorgeschlagenen Y ird es Li ertl lärlich erscheinen lassen, wenn die L gierung bei einer etwanigcn dei mnáächstigen Berathung ub Annahme im Verwaltungsrathe sich zu betheiligen Anstand indem bei dem hervortretenden Abstande zwischen dem die} uhaltenden und Dem jenscits aufgestellten Gesichtspunkt seitige Bevollmächtigte sich in die Unern ünschte Stellung während Protestirenden verscht sehen w Urde.

Jn Berücksichtigung Dex ¡ugenblicklichen niglichen Bevollmächtigten im Verwallungsrathe (lihe Gesandtschaft hierdur< bea ustragt, Abschrift gegenwärtig Erlasses dem Königl. preußischen Ministerium mit dem Srsuch zu überreichen , denselben gencigtest zur Kenntniß des Herrn D sißenden des Verwaltungs-Rathes bringen zu wolle

Dresden, am 4. Novbe. 1849,

Der Staats-Minister fü!

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iuswärtigen Angelegenheiten (gez.) Beu st. An die Königliche S dtcaft zu Berlin. FSHannover Hannover, 40. Nov, (Hannov. Zkg.) Jn der heutigen Sißung Der zweiten Kammer wurde von dem Dr. Thiermann ver 4 ißm bereits auf dem früheren Landtage ge stellte Ur -U T „Stände ersuchen Königliche Negie rung, [ nd Preßvergehen Ve1 urtheilten ode1 in Unter mnestie zu ertheilen.“ Der Anirag wurDe unter f ein nächsten Tagcsordnunge1

acseht werDen.

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Mecklenburg-Schwerin. Schwerin, "v, ‘veröffentlicht

2) Hr Ui vet nachstehende Großherzogliche Erlaß

worDen : i

„Der festliche Empsang, welcher meiner Gemahlin, dex Groß- herzogin, in Grabow, Ludwigslust und Schwerin zu Theil wurde, hat fie auf das Innigste erfreut. Die vielen , unnd vielen Aeußerungen der herzlichen Theilnahme , welche ihr von jedem

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Stande und aus allen Gegenden des: Vaterlandes gewidmet wur Den, find die Dce des Vaterlandes 1) Allen,

ie mir keine größ : termählung von neuem gewonnene Ueberzeugung, daß meine gê-

Stimme meiner treuen, guten Med>lenburger , und Stimme redet zu einem Herzen, welches ganz für das Heil beseelt ist. Jm Namen der Großherzogin d aufe du-< Wort und That ihr solche Beweise der Liebe im eigenen Namen aber bekenne i< es gern, ere Freude werden konnte, als die bei meiner

we lche acht haben ;

Iracbr

bten Me>lenburger auch in der neuen Zeit ihrem Landesherrn alte Treue und Liebe bewahrt haben. >c<werin, am 8 November 1849.

Friedrich

S4: 3.

Meiningen. Meiningen, 5. Nov. D. A. Z.) unfer Landtag von dem neuen Minister- Präsidenten Auftrage des Herzogs eröffnet. Vorher fand ein feierlicher esDdienst statt, bei welchem der Ober=-Hofprediger A>kermann Die zredigt hielt und darin ganz besonders zu Gemüthe führte, Berbesserungs Bestrebungen Der Neuzeit nur dann zum H rühren würden, wenn sie auf dem Wege der Gerech Jestrebte Reformen , nicht aber ungeseblihe und sich übc1 “Rüblereien wären. Jun der Eröffnungs = Stßung des nabm zuerst Minister von Wehmar das Wort, \lwollende Gesinnung des Herzogs darzulegen und bezei <nen, auf welchem das neue Ministerium jeabsichtige. M 0 lautet ver S, wenn und Landtag Hand in Hand gingen, könne | i DATEr lud es EVAIEIT WeLDeN, Der t (6 des Innern theilte hierauf die landesherr Propositir ion in 2 tref des Anschlusses an das nassau-preußi\c< { ußische 2c. Bündniß mit und suchte noch darzulegen, gend n Tb o enDiA ein solcher Ans{<luß für unser Herzog Fn der hentigen Sißung schritt Wah welche wieder auf den Geheimen Jn die Kommission zur E oiins sind meistens die Mitglieder der Dppo | dem Schlusse der E widmete Abgeordn. ien Ministerium Worte dcr Anerkennung IGirfsamkeit Ms welches nie das scheut und das s{<wainkende Staats Ah Mh <en Klippen der

erhob sich

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atter der Kommission Lena nad ug! lichkeit, Der Justiz-Minister Minister des Innern, abwesend ist.

vers{oben. Herx von Mou die Eisenbahn von Marseille

Wahl für den 15ten Kommissär 1g über die Marine führt zu keinem ie nöthige Majorität erhält. Mehrere Net gegen die Ausbeutung de1 Eisenbahnen von i Kammer nimmt wenig Theil an der Unterhaltung ijt vorherrshend. Der erste Entwurfes wird . mit 384 Stimmen gegen Minister verlangt Kredit von 1

tairl)chen DVedursnisse den Trupk

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Ungellagtken r Und qut zu blen faktisch fein Wahl=-Comil« bercit jeden Augenblick hin ging, revolutionaire Propaganda i dex Presse in vielfachen unî T Bersammlungen übe

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Das Manife it an 1sgesagt, aber 07 riefen der nie Angeklagten

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Journals, Lon dem dort rung Versigny's, dasselbe zu unten Morgens durch mehrere Journal sieht tin allem diesem die konstitut1v6 „Die Schiffe waren verbrauntz Zen hineingestürzt hatten, konnten niht meh gung eine Viertelstunde lang unterbrochen Heneral-Advokat sein Requisitorium fort. Er behaup mung der Reitbahn Pellier habe die nahe Wahl der oten 1 bloß zum Vorwande genommen z ihr wahre: ved N gee die am 13ten stattgehabte Kundgebung vorzubereiten. Auch | abe sich die Wirksamkeit des sozialistischen Comité?s wieder det; Maillard, Mitglied der Einundzwanziger= -KRommission, habe : der Reitbal n gemiethet, und in der Versamml lung sei von der Oa! gar nich t die Rede gewesen, Wie am folgenden Tage in den Bü- reaus der L emocratie Fe que habe man si< blos mit der ¡tanipestation beschaftigt. Der General = Advokat \pri icht von der ildung und Dem Ga inge der Manifestation, so wie von der Weise, ivie die bewassnete Macht eingesGrilten sei und behauptet, aus den Debatten erhelle als bewiesen, daß die geseßlichen Aufforderungen den Vewegungen der Truppen, welche die Manifestgtion auseinander-

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2067 trieben, vorhergegangen seien. Er hebt sodann die auf die Zer=- Man behauptet, daß d Harcourt das Ministerium des Aus=- streuung der Manifestation folgenden Th atsachen hervor, die Rufe | wärtigen übernehmen werde, falls Rayneval palselyF ablehne, i zu den Waffen, die Errichtung von Barrifadeu, den Ma Shangarnie1 läßt in den halba amtlichen Blättern die von einem Artilleristen und Repräsentanten nach der Gewerbschule Zcugen zu Versailles ihm zugeschriebenc Aeußerung, daß er si<h um die Ereignisse, welche sih dort und in den Umagebunaen zutrugen. | die Berfassung „wenig fümmere und daß Die Pariser eines Kaisers Er rügt das Verhalten Guinard's, E ex Brie i | bedurft n, um sie im Z: i zu halten, für erdichtet erklären. Die aus Triebfedern des Edelmuths, sondern ais mann aebandelt | radifalen Blätter heben die Achtbarkeit des Zeugen, eines Capi-

- G i 4 Cy S 6 Pran - E Fn (G q Ä b s zu haben, bringt die Unthätigfkeit Des ) en Forestier mit de1 ains der Nationalgarde, Hervor, der auf [einen Eid hin ausge

Thatsachen des Attentats 1n ursachlichen : ing und endigt | sagt habe, | vit A mit einem Aufrufe an die Festigkeit worauf d { | Jn der National - Versammlung hieß es gestern, Molé werde geschlossen wird. Morgen wird der A satt, auf fein Gut zurü>zie hen, Berryer wolle si fonderen Anschuldigungen gegen eei on der Tribüne fern halten, jo daß demnach Thiers seßen, und übermorgen werden dit 3 1 10

t ( varlamentarisher Führer der Majorität übrig bleiben vokaten beginnen | wurDét ,

dem Ain-Departement wird berichtet, da über 100 fremde

Paris, 9, No s pinio 1blique alaubt mitt! | Sluchtli i Theil stahlen und raudten, ausgetrieben und

D 4 Has bal S E | 20 de n meisten Gravirten verhaftet worden jelen. Bie Grânz= Sa Gavsia E h 4r3 H 1 empfangen, damit sie den frem-

fowa’'s Borftiße 1 nut l) 01 ite, I I ( / ; s Ss ñ E A r ECE F i i T2. 9 L n Landstreichern fortan den Eintritt in Frankrei wirfjam ver=

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Hayti zufolge, hatte Kaiser wa 50 Herzoge, Marquis und igens Ab die Geschäfte ge-

Verfassung trat in Wirk rlässig Wt», 0s Herrn von rden solle

istishe Propa<« Geld zu noch mehr >c<riften ver=-

von Der tatt tfinden

Behaup- Elcment Der falls man dort 25,000 Natio=

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d entwafsnet 00,000 Mann

( daß Rayne=- annehmen werde z no<

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L 4 UNnD VLE lizei, die Post L, ifen wu rd « fur dieses A. 4 nenen Poltzet naus

Y H H í on ot Persigny, bezeichnet.

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ic) erft ‘cht befich- 1aj\Mtne, welche

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lacht E Sai E ge- nahinch, zu zie- bewohnt ist. Auch npfe vorbereitet. Für den durch den lächtereien vom dort empf fangen Dienstag sand in ‘Orangij ten statt,

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der Sch

paria

welche am 1. j offentliche Louis Blanc dur einen im Exami

agen lassen, t veranlaßt, einen Brief igung M bschafung der Studienzeugnisse, welche bisher für das | bet's in das genannte Blatt einru>den zu lassin. Im Auszuge hat i int M N | i : selben icht auch der Times eingesandt. Die x einiger Zeit die ikfarishe Unternehmung betreffenden Aufsatze Cabet als einen {wer zu sagen, ob er mehr Schwindler f Freundes Cabel führt daß Cabet sich

N \ E C E 4 zur YBertheid

eine die Balkkalaureats ; i fatholischen Partei geforderten Unterrichts frei it, während beleuchtete vo andere die Aufhebung der Unabsetbarkeit d Flementarlehrer, den | und bezeichnete in dem Klagen der konjervativen Parte! iber die sozialistischen Umtriebe di Menschen, von dem es | / ser einflußreichen Klasse von Angestellten Genugthuung geben joll. Phantast sei, Zur Rechtfertigung jeines

Nach dem Dix D( cheint man auch im Elysee die | Louis Blanc Folgendes an: „1) Es 1k nicht ay 2 ¿L E von der konstituirenden Versammlung beschlossene Unentgeltlichkeit | in Frankreich befindet; er verweilt in Amerika. rf E

Unterrichts in der polytechnischen Schule und in der Offizier= | wahr, daß er in Paris blieb, während er srine lg Colonisation \{<ule von St. Cyr, im Widerspruche mit dem | Amerika ‘aussandte und sie allein den Gefahren

(ZXAmen +7

antidemokratischen )flicht an j | | l N / 2: o : - h es al cine Pfli , Vorschlage von Baraguay d'Hilliers, aufreht halten zu wollen, in einem fernen Lande aussepte, Er [A ELENE |