1849 / 337 p. 1 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

in Modena die Viehzucht mit Vorliebe betrieben, und sie sebt es in die Lage, jährli ziemli<h viel Horn- und Borsteuvich den Nachbarstaaten Toscana und Lucca abzugeben. Der Ertrag des Seidenbaues wird auf ungefähr 8000 Centner jährlich geschäßt. Jn Betreff der Montan - Industrie yerpsenen nur die ÉEisenminen im Garfagnathale einige Erwähnung. Sie werden aber nur lässig ausgcbeutet und ihr Ertrag wird mit jedem Jahre ge ringer. Desto wichtiger sind die Marmorgruben, welche fortwäh- rend ungefähr 1200 Menschen beschäftigen und dem Lande, wie wir aus den oben erwähnten Zahlen ersehen, eine ziemli<h reihe Ein

nahmequelle gewähren. Ein wichtiges Produkt is auh das olio Steinöl), welches in ansehnlicher Menge E ird) dubusttie ist auch in Modena noch in der Kindheit. inige

en fúr naire Wollwaaren und cinige Seiden ete zei

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dtcn Modena und Reggio sind fast Alles, was von af er Fabrication Zeugniß giebt. Es i} daher vorz (sehen, daß sich in Folge des neu zu grundenden Z

ollvereins cin neuer einträgliher Markt für unsere Industrie, wie ubcrbhauvt ein ortheilhaftcr wehselseitiger Verkehr, eröffnen werde.“ Hannover, Hannover, 1. Dez. (H. Z.) Die erste Kamm«c fuhr veute, na< Beendigung einer vertraulichen Sibßung, in der Berathung des Geseß-Eniwurfs über die Gerichtsverfassung fo1 Der 8. 22 Den Amtsgerichten is zugewiesen) die freiw illige Gerichtsbarfeit ü iselben Umfange, wie solhe bisher von den + y

(Berichten ausa( trde, einschließlich der Ano ‘dnung und Leitung der Vormund|c< Kuratelen und fonstigen gerichtlichen Verwal ungen, 0 wt \potheken und Depositenwesens, Demnächst llen die! Jen durch besondere Gesetze geordnet ver en q einer löngeren Diskussion über die Frage Veran issung, ob die freiwillige Gerichtsbarkeit nicht au 18 ließli ch den

Notarien zu uberweifen scl. von Wehren hielt dies für wün- schenswerth, besonders weil die Amtsrichter sonst häufig über die rechtliche Bedeutung und Wirksamkeit der von ihnen selbft vorg: nommenen Akte entscheiden müßten, weil ferner die Notarien regel näßig gewissenhafter bei der Abfassung der Kontrakte 2c. zu Werke gingen, und weil endlich die Parteien neben dem Vortheile der freien Wahl des Notars au<h den Gewinn haben würden, der Notar fur ihre Anliegen zu jeder Zeit zugängli<h zu finden. Außerdem werde etner großen Anzahl Udvoktaten , welche ur< die neue Gerichtsverfassung in ihrem Erwerbe bçe- durch fol<he Einrichtung des Notariatswescns wcrden können. W )ef

n Gerichtsbarkeit G, )

vereinbar mit denen des Rot. Wt a2 A, 44 da. S Den A N E T lc

ers und bedauerte, daß der Entwurf, igen ex namentlich fi daß g durchgeführt scien, in diesem Punkte

erm ittelungs veg eingeschlagen habe. Dieser Punkt sei z1 wichtig und maßgeben®, als daß er vorläufig hinausgeshoben wer könne und niht glei{ bei der neuen Organisation der Ge ichtsverfassung seine Regelung fiuden müsse. Vezin, welcher gleichfalls die freiwillige und veiithe ‘Gericht8barkeit grundsäßzlich

‘einvar hielt, ertannte jedoch an, daß jeu cnnung beider, welche eine Acnderung man usfebe, 1Qwerlich durchgefuhrt werden könne,

[chaften sei den Amtsgerichten zu be E 4 1€doch 3 |

cn Gescizacbung,

lassen ; das gc nach dem Y

Dri inge! 1dr fentlih bald c1

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í waltung mit den i der Weitln { a N r í V F T 1 thunlich 5 dieselbe amtêgerichten bleiben,

selbstredend nicht einem Beamten anvertrau werden N machte auf die Besonderheit der in Ostfriesland bestehenden 3 zischen Hypotheken-Geselgebung aufmerksam, und war der Ansicht, daß die Amtsführung der Hypothekenbewahrer den -Akluaren nicht anvertraut werden fönne; ein Abgeordneter aus dem Lande Hadeln empfahl die Schonung der dort bestebenden Einrichtungen, welche nament- lich für die freiwillige Gerichtsbarkeit sich segensrei< erwiesen hätten,

Regierungs - Kommissa cmeister bemerkte, daß die Be stimmungen des $. 22 über die Stellung der freiwilligen zur strei tigen Gerichtsbarkeit bei E Beurtheilern Bedenken erregt hät ten, und legte in cinem ausführliheren Vortrage dic Motive dar, von- welchen die Negierung dabei E tei, Daß die V ( beider Gerichtsbarfciten im Prinzipe durchaus unzulässig sei, lasst sih nicht apodiktish behaupten. Allerdings könne dieselbe manche Uebelstände ri As diese seien aber bci dem in dem Gesel Entwurfe vorliegenden künftigen Verfahren zum größten Theile vermieden, Cs sci festzuhalten, daß die Kollegialgerihte (Ober gerichte) von R Theilnahme an der freiwilligen Gerid lad feit streng ausg: T6 ssen seien und daß die Kompetenz der Amtsgerichte

auf Sachen bis, (5 Rthlr. Werth si< beschränke. MKontrafkte uber geringere Werthobjekte werden sellen gerichtlich) aufgenom

1 men, cs werde daher wenig vorkommen, daß der Amtsrichter

über pu von ihm selbst im Wege der freiwilligen Gerichisba1 keit aufgenommenen Akt demnächst als Richter zu cnt{cheiden habe; endlich fei mit Rüdksicht darauf dic Appellations\umme sehr niedrig (10 Rthlr.) geseßt, so daß vor Einseitigkeit des Urtheils

hinreichender Schuß gegeben sei. Unter diesen Umständen fei es vielleicht gar ni<t unwünschenswerth, daß der Nichter, welcher einen Kontrakt 2c. aufgenommen, in erster Instanz über dessen Bi deutung urtheile. Daß die Notare in der freiwilligen Gerichtsbarkeit besser arbeiten, als die Richtcr, sei an si< ni<ht anzunehmen ; übrigens stehe ja auch gegenwärtig dem Publikum die Wahl frei, ob cs sich an einen Notar oder an das Gericht wenden wolle: in dieser Be- ztequng liege gar kein Grund vor, für die Notare ein Monopol zu \chassen, Die Rücksicht, die Lage der Advokaten zu verbcssern, erlenne er an, zweifle aber, ob auf jenem Wege die gehofsten Resultate zu erreichen seien. Dex Notar dürfe dann unzwei

Nebenbeschäftigung,

namentli nicht LiEE Heroen

Stände Präjudizirliches, da es si< nur um ein Pro- die Regierung wegen der man müsse dieserhalb einen unerseßlichen Schaden durch Nichtbewilligung der Regierung demnächst direkt zu Leibe gehen und il federn recht ernfthaft prüfen. Die panien Rechte

Re>hten der ifori tadelt übrigens späten Bag nioh der Stände i ohne dem Lande

R cinen Distrikt mehrere, Seelen drei angestellt werden. das Notariat allein, faum ein nothdürf- s Depositenwesen anlange, so cinem Eiczeinen ohne Kontrolle anzu vertrauen ; ubrigens bleibe cine t e dieses Im Allgemeinen werd f dargelegten Ein iris Bo1 vibihaltäwesen 7A lcndet werden können. späteren Erwägung, welche zu umfassen habe, f ei

Abonnement LEPES: Rthlr. für L:

reußíischer

etwa für cinen Gon ir von 7000 Unter diesen Umständen werde das Publikum 6" Auskanumen gewähren, sei es niht die Absicht,

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vermag keine Ge des Antrages

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Post-Anstalten des JYn- und landes nehmen Bestellung auf

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in der E ile den Umständen nah am meisten noch O e Der Regier zwar würde eine Prüfung des zeinen und ordentliche Bewilligung weit erwünschter ‘gewesen ei ? Bewilligungen

x MMönaïcbie

Instituts noch

Zen, Augenbli noch proviforische der Bogen mit die Verwaltung yar

Stände durch ARA

vorbehalten, im Entw! urfe das Hypotheken=-,

B erspbitira fóunen s unmöglich fich E etr des Zudgets s Pflicht den Ständen vorgezeich Lad den Antrag «A ständischen Rechte und Y gesichert erscheinen, lege i 3 Nets zu bewahren, | 3 nichts nüben, Ständen n unmöglich vor rgelegtwerden k den Antrag vorgebrachten

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e Umgestaltung msse - Verf assu: g

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Gerichtdbarkeit vorbe ehalt ten (leiden.

ihm das be ste Mitt

(0, 000 Rtblr.] e ite B

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aufmerks\a m, E ESE 0E f M E A E An lufzeihnung der : I S rant sei man Bewecisführungen drängt habe ;

Notariatswesens Berpflicht ung S

Mar A2 4 März A neue Budget d

fundigen L

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Dokumentenbeweis esem s

Verweigerung de1 verknüpften unwiederbringlichen Nachthe

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folchen bereits Abwendung zur Last zu legenden Unheilcs 1850) verstehen.

hervorgehobene Unmöglic

Budgets sich

schuldig gemacht

tewilligung bis von Lindemann bereits Januar gründlich zu prüfen, noc nihts Gefährliches

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B udget bis zum 1. seiner Ansicht hat der Antrag auch

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L A P A LZ A A R T T O E N D M evi A A O I T2 R E I N SI E R R 7 A EIRT R, Ä E

e 1 Katarzyna Z Dutki« po Lemanie Klimaszew

; | Strafe heute an der Auguste Goerth auf dem hie- Bekanntmach Ungen. sigen Richtplaze vollsiret A (0ve 84.

[56 “R Warnungs-Anzeige. | Graudenz, va S d ie verehelichte Wirth Goerth, Auguste geb, PRIRE 1846, Mi aus Nieder - Gruppe hat am 26, Januar | H Jacobu gegen 4 Uhr, den Handel sjuden S i- | [502] E 5 us aus C A gi L ita Wohnung ein Maia )ruppe, welchem sie in ihrer | Der Rittergutsbesißer von

mittelst einer Axt ermordet.

wicz, verwittwete Le Maiahi Klimaszewska, It! 113 E da verstorben, ohne daß gesetzliche Erben ihres Nachlasses

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Kreisgericht,

solche sich zu legitimiren E der :

ger gewährt hatte, im Schlafe | bersdorf hat wider den früheren Gutsbesiger von Wi!- Zahlung eincr angeblih von

Cn do podania S

: P e A CELD E L rben hierdarch zur A lumesd: ing ihrer des O ¿Friedrich 235tlbelm,

agr riedri ch TYVilhelm.

Geständniß und Beweia t E Sie is dieser That durch | lamowicz eine Klage auf

zufolge dur das bestätigte Erkenntniß Aster Instanz des Kriminal-Senats des s vormaligen Königlichen O Ober- Landesgerichts zu Marienwerdey

; Z ) ) Ei eit- erführt cracztet und dem- | dem Lepteren im Auftrage des vorgedachten g -

| chen Kreisgericht in Culm | und nicht abgeführten Summe

Ersteren beim Königli-

chaft 2 dei vier genommenen sd A u Dem hic

in Empfang R M: aja 18: 50 0

»rzed potud, pracd 1 A Schnudt asses

Vormittags 11 Uhr, Ober E tgee tô- Ae}: or

1846 und durch das gleichlautende Wtet- Oi Dezember | Ls Zinsen scit dem Tage der Mag ddebdibidima an- des Königlichen Tribunals des Königreidhs: Znstanz | gestreugt, Da der Aufenthalt des 2c. von Willamowicz

Preußen unbekannt ift,

vom 3, Februar d, J, Alo verübten Mo

í )j I 14 G, »>M anberaumten Aus ußzusag: der Berwarnung A Í

Falle des Nichterscheinens der Nachlaß

niestî Ávienia so wid derselbe hierdur<h unter Andro-

è . . » . (F \ j Tf 4 N nebrarDa s der Erblasserin 15 R jako pana nmemajaca fiskuso wi kro ijen ahn nach Königéberg, nehrgedachten ausz zufertigenden

rd 1 A Ç Todesstrafe des Nades von oben herab verurtheilt A, | Ea Sens R Hn Ses Se. Majestät haben mittelst Allerhöchster Bestäti- zur Klagedeantwortung

| den 45, gungs - Ordre vom 13, Oktober 1849 die widec die | gn videntlihèt Gerichtostelle biersel

Marienwerder, den 29, Königliches Kreisgeri

Auguste Goerth erkannte Strafe des Rades in die | Steafe des Beils zu mildern geruht, und is diese

ständen und Bcdürfniß auch auf höhere Beträ âge Art. 4 dasel bst i in d beraumte L An le! yensthe il auf Die

l S tahtges Mini îer gegenwärtigen Geseges beaufiragt,

einschließlich der dur die Eisenbahn Regul irungen

als ein herrenloses Gut bem landesherrlihen Fiskus zugesprochen werden wird und die ctwanigen Erben als e ausgeschlossen werden müssen,

Bromber den R Mak 1849, i i c Erste Abtheilung.

T ei ÑÁ z q wykluczen1i zostana. L iche und

Maja 1349r.

Sad Powiatowy,

: Jahren 1850 111 diesen beiden i von dem Kreuzunge punkte der L stbahn Sta ‘gard - - - Posener Eisenbahn ab,

Hesterreich, L Ungarn werden Konflikte Tiefer in das inuecre Wes

st vorgeladen.

R a1 N 1185 E 1849, <AUutrn UnT darmen berich-