1881 / 189 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

129159) Oeffentlihe Zustellung.

Auf Anstehen von Friedrih Kaul, S(loffer- meister, zu Zweibrücken wohnhaft, wird den der- malen, unbekannt wo, abwesenden Jakob Glahn, Schreiner, und dessen gewerbloser Ebefrau Maria Katharina Geßner, beide früher beisammen zu Dell- feld wohnhaft, nachstehende Ausfertigung einer Schuld- und Pfandver]chreibung, lautend:

Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern!

Shuld- und Pfandverschreibung.

Vor Karl Guttenberger, Königlichem bayerischen Bezirksnotar, wohnhaft in Zweibrü>en, und in Gegenwart der am Ende genannten Zeugen, sind er- schienen:

Jakob Glahn, Schreiner, und \ecine von ihm biezu gehörig ermächtigte Ehefrau Maria Katharina Geßner, ohne Gewerbe, beide wohnhaft in Dellfeld, welche Cheleute hiermit erklärten und bekennen, re<tmäßiger und solidarischer Weise schuldig

eworden zu sein und wirkli< zu \{<ulden, an Friedrich Kaul, Sc{lofsermeister, wohnhaft in Zwei-

üen, die Kapitalsumme von siebenhundert Mark für Darlehen einer gleichen Summe, welche ibnen derselbe zur Bezablung anderer Schulden vor- geschossen hat, und welche sie bekennen, richtig empfangen zu haben, worüber sie andur< in bester Form Rechtens quittiren.

Die obgenannten s{uldneris<hen Eheleute Jakob Glahn und Maria Katharina Geßner versprechen und verbinden fsi<h hiermit solidaris<, eins ùr das andere, und jedes von ihnen

eiden fürs Ganze unter Entsagung auf alle den Mitschuldnern zustehenden Rechtéwohl- thaten, die oben bemeldete ihnen vorges<ossene Kapi- talsumme von siebenhundert Mark nach einer vorher gegangenen, jedem Theile freistehenden, vierteljäh- rigen Aufkündigung wieder an den Darleiher oder dessen Rechtsinhaber in gutem kafsenmäßigen Gelde zurüczubezahlen, bis dahin aber davon alljährlich, von heute an gerechnet, die vereinbarten Zinsen zu je<8 Prozent zu entrichten und von den verfallenen Binsen wieder Zinsen zu bezahlen im Sinne des Artikel 1154 des Civilgeseßbuches,

Zur größeren Sicherheit und Garantie für die Rückzahlung der oben bemeldeten Kapitalsumme von fiebenhundert Mark, der davon abfallenden Zinsen und allenfalls entstehenden Kosten versetzen und ver- pfänden hiermit die obgenannten s{<uldneris<hen Ehe- leute Jakob Glahn und Maria Katharina Geßner unter der nämlichen solidarisben Verbindlichkeit zu einem speziellen Unterpfande nabeschriebene, ihnen zugehörige Immobilien, Dellfelder Bannes, als:

1) Ein in der Gemeinde Dellfeld stehendes Wohn- haus mit Keller, Stall, Hofraum, Garten und allen anderen Zubehörungen, fünfundeinzehntel Dezimalen oder eine Ar dreiundsiebenzig Quadratmeter Fläche enthaltend, neben Jakob Benoit und Friedrihß Buch- mann, Plannummern 2588 und 2589.

2) Plan-Nummero 3048, se<8 Aren einundactzig Quadratmeter A>er im Richfeld, vierte Ahnung, neben Adam Huber.

3) Plan-Nummero 35493, einundzwanzig Aren fiebenundvierzig Quadratmeter Ad>er, linkerhand d: ierau: Thal, neben Jakob Sto>k und Knerren

rben,

4) Plan-Nummero 30483, sieben Aren \c{8zehn Quadratmeter A>ker am Richfeld, neben Ghristian Drarel,

damit die vorbes{ricbenen Immobilien also zu obigem Zwe>e verpfändet bleiben und man si daran erfordcrliben Falls für Kapital, Zinsen und Kosten erholen könne.

Zu seiner no< größeren Sicherheit wird der Dar- [eiher bis zum Belaufe seiner aus gegenwärtigem Akte entspringenden Forderung sammt Accessorien von der genannten s{uldneris{ben Ebefrau Maria Katha- rina Geßner in die Legalhvpotheke subrogirt, welche ihr gegen ihren Ehemann und auf dessen Immobi- liarvermögen zustehet.

Die Kosten dieses Aktes und der Hvypotkbekar- inskription haben die Sculdner zu tragen, dieselben unterwerfen sich auch bezüglich obigen Darlehens der Zwangsvollstre>ung.

Alles Obige hat der mit anwesende obgenannte Gläubiger Friedri Kaul andurch acceptirt.

Hierüber Akt. Geschehen zu Zweibrü>en auf der Amtéstube des Notärs am dreiundzwanzigsten De- zember achtzehnhundertneunundsiebenzig, in Gegen- wart von: Jakob Wangler und Jakob Weber, beide Schuhmacher und in Zweibrü>en wohnhaft, biezu erbetene Zeugen, welche mit dem Komvarenten und Kn Notâr na geschehener Vorlesung unterschrieben aben.

Unterschrieben sind: Jakob Glahn, Geßner, Fr. Kaul, J. Weber, I. Guttenberger, kgl. Notar.

Für erste vollziehbare Ausfertigung, ertheilt dem Gläubiger Friedrich Kaul für dessen obige Forderung.

Bweibrüden, den siebenundzwanzigsren Dezember

ahtzehnhundert neunundsiebenzig.

i gez. Guttenberger, kgl. Notar. mit amtsgericbtlider Bewilligung nad Maßgabe des Artikel 17 des Geseßes zur Ausführung der Meichs-Civil-Prozeß-Ordnung und Konkuré-Ordnung vom 23. Februar 1879 und in Vollziehung des ‘Artikel 27 Absay 1 Ziffer 2 der Subbastations- Ocduung für das Königrei<h Bayern andur< öffentlich zugestellt.

Zweibrücken, den 8. August 1881. Herichtsschreiberei des kgl. Amtsgericts. Weicht, kgl. Amtsgerichts\{reiber.

(2815) Oeffentlihe Zustellung.

Die Margarctha Goettmanu und ihr (be- mann Johann Denis, Sclosser, Beide in Brai- nert-Minx in Nordamerika wohnend, vertreten dur< Recbtsanwalt Prinz, klagen gegen: 1) Niko- las Fersiug, obne bekanntes Gewerbe, 2) Nikolas Walter, als Vormund des in zweiter Ebe mit Katharina Gocttmann erzeugten, nod minderjährigen Kindes Namens Katharina Walter, 3) Lonis Walter, obne bekanntes Geschäft, sämmtli früber in JZvplingen wohnend, jetzt ohne bekannten Wobn- und Aufenthaltsort, und Kons, mit dem Antrage:

Kaif. Landgericht wolle die Tbeilung der zwischen Iobann Goettmann und Anna Krause in der Weise verordnen, baß eine Hälfte dem Nacb- lasse des Johann Goettmann, die andere Hälfte tem Nachlasse der Anna Krause zugetbeilt werde, den Na<blaß der Anna Krause in der 1

Katharina Wangler und

Weise theilen, daß eine Hälfte der Klägerin und die andere Hälfte dem Nachlasse des Peter Goettmann zugetheilt werde, die Theilung des Nachlasses von Peter Goettmann in der Weise verordnen, daß 1/4 hiervon dem Natlafsse des Johann Goettmann und 2% der Klägerin zuge- theilt werde.

Die Kläger laden die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Saargemünd

auf deu 21. November 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saargemünd, den 9. August 1881.

Der Ober-Sekretär : Erren.

(29) Oeffentlihe Zustellung.

Die Hastedter Krankenkasse „die Eintracht" zu Hastedt, vertreten dur< den Borsitzer des Vorstan- des derselben Friß Otto zu Hastedt, Prozeßbevoll- mächtigter Dr. Bernhard Noltenius zu Bremen, flagt gegen den Cigarrenmacber Johann Friedri Bade, früher zu Hastedt wohnhaft , jeßiger Auf- enthaltsort unbekannt, aus einer vom Beklagten am 26. Mai 1879 zu Gunsten der Klägerin ausgestellten Schuld- und Pfandverschreibung “über ein dem Be- klagten gegen 4/9 jährliher Zinsen darlehnsweise belafsencs Kapital von 350 #, wegen der am 9. April 1881 verfallenen halbjährlihen Zinsen ad 7 é. mit dem Antrage, den Beklagten zur Zahlung von 7 H. zu verurtheilen und das Urtheil für vor- läufig vollstre>bar zu erklären und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Amtsgericht zu Bremen (Stadthaus, unten Zimmer Nr. 5) auf

Donuerstag, den 3. November 1881, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Bremen, den 12. August 1881.

Der Gerichts\creiber des Amtsgerichts.

Florent.

[29151] Ocffentlihe Zustellung.

Der Schweinehändler Carl Jung zu Herzsprung, vertreten dur< den Justiz-Rath Toobe in Memel, flagt gegen den Fuhrhalter Scheht, welcher zuleßt in Memel si< aufgehalten, und von dort na< Ruß- land begeben hat, dessen jeßiger Aufenthaltsort aber unbekannt ist, aus einem Kaufgescäfte, mit dem Antrage, unter Abänderung des Urtheils des König- liben Amtsgeribts zu Memel vom 22. Juni 1881 den Beklagten kostenpflihtig zu verurtheilen, dem Kläger 31,50 A zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor 2 I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu

ilfit auf den 31. Oktober 1881, Vormittags 10: Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. d

Nippa, I B.

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[29153] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Maschinenschlossers Karl Hage- dorn, Johanna, geb. Pape, zu Höchst a. Main, ver- treten dur< Recbtsanwalt Dr. Stamm hier, klagt gegen ihren genannten, mit unbekanntem Aufent- haltsorte abwesenden Chemann wegen böslicer Ver- lassung, mit dem Antrage: die zwiscen den streiten- den Theilen bestebende Ebe, unter Verurtheilung des Beklagten in die Prozeßkosten zu \ceiden, und ladet den Beklagten zur mündliben Verbandlung des Recbtéstreits vor die I. Civilkammer des Könizlichen Landgerichts zu Wiesbaden auf

den 5. Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr,' mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwed>ke der öffentliben Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Wiesbaden, den 6, August 1881,

Wurm, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[29139] Oeffentliche Ladung.

Nacbdem die Erben des verstorbenen Wagners einrid Knobelo und dessen verstorb. 2. Ebefrau lifabetb, geb. Metschan, zu Steinau die Eintragung des in der Gemarkung von Steinau belegenen Grund- eigenthums, als: « Be, 5 28, —- 31. 29 62, 59, 72.

13,

ie Uerzeller Wiesen, 56 Wiese daselbst, 83 Wiese dafelbît, 70 Wiese im Birklos, 21 Wiese daselbst, 29 Garten am Krautsgarten, 15 Ader am Heuweg, 67 Ader daselbst, 91 Garten im Hintersteines, Wiese an der Papiermüble, Ader, die Rötbe, Garten im Unterzwinger, Garten, die Thorgärten, Garten daselbst, Garten daf?elbît, Garten bint. d. Sennelsba{, A>er in der Galgenau, Ader daselbst, Wiese daselbst, Ader auf der Trumvel, Ader dafelbît, L i, Ader dafelbît, E. 70 Ader daselbst, 22. 64. 33 , Ader daselbît, unter glaubhafter Nacbweisung eines zehnjäbrigen ununterbrocenen Eigenthumébesites in das Grund- bu von Steinau beantragt baben, so werden alle diejenigen Personen, welde Recbte an jenem Grund- vermögen zu baben vermeinen, aufgefordert, solche bis zum Termine

s: am 18, Oktober 1881 bei der untérzeibneten Behörde anzumelden, widrigen- falls na Ablauf dieser Frist dr bisherige Best er als Eigentbümer in dem Grundbudy eingetragen werden

41 qm Wiese,

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wird und der die ibm oblicgende Anmeldung unter-

lasfsende Berechtigte nit nur seine Ansprüe gegen jeden Dritten, welher im redlihen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das obenerwäbhnte Grund- vermögen erwirbt, nit mehr geltend machen fann, sondern au< ein Vorzugsre(t gegenüber Denzenigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Anmeldung eingetragen sind, verliert. Steinau, am 9. August 1881. Königliches Amtsgericht. v. Hagen.

[29140] Ocffentlihe Ladung.

Nachdem die Wittwe des Adam Mülhause, Mar- garetha, geb. Schmidt, zu Castell, die Eintragung des auf ihren Namen katastrirten, in der Gemarkung von Hobenzell belegenen Grundeigenthums, als:

Nr. 19a. 41 a 76 qm, Wiese im Ratroth unter glaubhafter Nachweisung eines zehnjährigen ununterbroenen Eigenthumsbesitßzes in das Grund- bub von Hohenzell beantragt hat, so werden alle diejenigen Personen, welde Rechte an jenem Grundvermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche bis zum Termin

am 18, Oftober 1881,

bei der unterzeihneten Behörde anzumelden, widri- genfalls na< Ablauf dieser Frist der bisherige Besißer als Eigenthümer in dem Grundbu einge- tragen werden wird und der die ihm obliegende An- meldung unterlassende Berechtigte nit nur seine Ansprüche gegen jeden Nritten, welcber im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das obenerwähnte Grundvermögen erwirbt, nit mehr geltend machen kann, fondern au ein Vorzugsrecht gegenüber Denjenigen, deren Recbte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Anmel- dung eingetragen sind, verliert.

Steinau, am 9. August 1881.

Königliches Amtsgericht. v. Hagen.

ibt Aufgebot.

Der Käsehändler Andreas Angerstein von bier hat sih am 13, Februar 1879 hecimli< aus hiesiger Stadt entfernt und ist über dessen Verbleib seither Nichts wieder bekannt geworden.

Da der Verschollene, geboren am 17. Juni 1811, inzwischen das 70. Lebensjahr vollendet haben würde, so hat der über das zurü>gelassene Vermögen be- stellte Kurator, Schneidermeister Carl Kna>stedt all- hier, die Einleitung des geseßlichen Aufgebotsverfah- rens behufs einer zu erwirkenden Todeserklärung, \o- wie der demnäcbstigen Erbregulirung beantragt und neben Glaubhaftmachung der zur Begründung seines Antrags erforderlicben Thatsachen zur eidlihen Ver- sicherung der Wahrheit seiner Angaben si erboten.

Demnach wird zum geda<ten Zwette auf

Freitag, den 18. November d. Js., Morgens 11 Uhr, vor unterzeichnetem Herzoglichen Amts8geri{t Termin anberaumt, zu welbem der Verschollene, Andreas Angerstein, unter dem Recbtsnacbtheile, daß bei seinem Ausbleiben die Todeserklärung erfolgen und sein Vermögen als Erbschaft be- handelt werde, geladen wird, etwaige Erbbere®tigte aber \i< unter der Androhung einzufinden haben, daß der Nacblaß, wenn si kcin Erbe findet, für erbloses Gut erklärt, bei erfolgender An- meldung aber den si Legitimirenden ausgeant- wortet werde, und daß der nach dem Aus\{&lusse sih Meldende und Legitimirende alle bis dabin über den Nacblaß getroffenen Verfügungen an- zuerkennen \{uldig, au< weder Rebnungsablage no< Erfaßz der erhobenen Nußungen zu fordern, sondern scine Ansprüche auf datjenige zu be- \<hränken habe, was von der Erbschaft noch vor- handen ist. Wolfenbüttel, den 3. August 1881. Herzogliches Amtsgericht. gez. Rhamm. Zar Beglaubigung: W. Gropp, Gerichtéscbreiber. [29149] Aufgebot.

Das Sparkassenbu<h Nr. 30239 der Sparkasse der Stadt Münster über 442,36 Æ, lautend auf den Namen des August Weber von bier, ist Leßterem angebli verloren gegangen.

Es ergeht daber an den Inbaber des genannten Buches die Aufforderung, solces in dem auf den

1. Dezember 1881, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtéstelle, Zimmer 39, anberaumten Termine vorzulegen und seine bezügliben Recbte an- zumelden, widrigenfalls das Buch für kraftlos erklärt werden wird.

Münster , den 8. August 1881.

Königlicdes Amtsgericht, Abtb. IV.

[29142] Zwangsversteigerung. Aufgebot.

In Sachen, betreffend die Zwangsversteigerung der den minderjährigen Kindern des weiland Gast- wirths Wilhelm Rabe in Bassum gebörigen, unter Hs8.-Nr. 22 daselbst belegenen Bürgerstelle soll am

Donnerstag, den 22. September ds. Js.,

Morgens 10 Uhr,

bier die den minderjährigen Kindern des weiland Gastwirths Wilhelm Rabe in Bassum gebörige, unter Hs.-Nr. 22 daselbst belegene Bürgerstelle, ì stebend aus dem Wohnhause Nr. 22 in Bassum, enthaltend 4 Stuben, 6 Kammern, Küche, Keller und Vorplat, nebst dem Speicher Nr. 22 a., östlich beim Hause, der Scheune Nr. 22b. daselbst, dem Erbbegräbnißplate auf dem Kirbhofe zu Bassum

und den nacstehenden Grundstü>en in der Feld- mark von Bassum

1) der A>er auf der Karrenbrubsbeide, Karten-

blatts Nr. 1, Parjzellen-Nr. 79, 68 Ar 42 Qu.-M. groß, mit der Weide Parzellen- Nr. 80, 22 Ar 90 Qu.-M. groß, die Weide daselbst, Kartenblatts Nr. 1, Par- zellen-Nr. 125, 9 Ar 1 Qu.-M. groß, der Ader „auf der langen Wand“, Kartenblatts Nr. 2, Parzellen-Nr. 69, in wei Stü>en zu bezw. 46 Ar 79 Qu.-M. und 70 Ar 19 Qu.-M. Größe, 4) der Garten daselbst, Kartenblatts-Nr. 2 PaerSev-Ar. 84, 3 Ar 82 Qu.-M. grofß, 9) Das Adccrgrundstü> „auf dem Sceunenbrink* ;

und

Kartenblatis Nr. 2 und Parzellen-Nr. 118, 21 Ar 21 Qu.-M. groß,

das A>ergrundstü> „hinter den Gärten“, Nr. 2 des Kartenblatts und Parzellen-Nr. 164, 22 Ar 1 Qu.-M. groß,

der Hausgarten mit 25 Obstbäumen und Kegel- bahn und der Hofraum im Orte belegen, Nr. 3 des Kartenblatts und Parzellen-Nr. E Zee: bezw. 6 Ar 16 Qu-M. und 7 Ar 24 Qu.-M. groß,

das Aergrundstü> „auf dem kurzen Lande*, Nr. 4 des KartenblattsZ und Parzellen-Nr. 22 29 Ar 40 Qu.-M. groß,

das Aergrundftü> daselbst, Nr. 4 des Karten- atis und Parzellen-Nr. 31, 14 Ar 75 Qu.-M. groß,

die Wiese „im Wyk“, Nr. 4 des Kartenblatt3 und 38 der Parzelle, 12 Ar 19 Ou.-M. groß, die Wrese daselbst, Nr. 4 des Kartenblatts, Parzellen-Nr. 79, 18 Ar 16 Qu.-M. groß,

das Aergrundstü> daselbst, Nr. 4 des Karten- blatts und Parzellen-Nr. 112, 1 Hektar 1 Ar 48 Qu.-M. groß,

das A>ergrundstü> daselbst, Nr. 4 des Karten- blatts und 114 der Parzelle, 21 Ar 97 Qu.-M. groß,

das Adergrund\tü> daselbst, Nr. 4 des Karten- blatts und 116 der Parzelle, 28 Ar 99 Qu.-M.

groß, das Aergrundstü> daselbst, Nr. 4 des Karten- blatts und Parzellen-Nr. 118, 17 Ar 16 Qu.-M. groß, das Atergrundstü> daselbst, Nr. 4 des Karten- blatts und 122 der Parzelle, 56 Ar 93 Qu.-M. groß, die Wiese „im Bru“, Nr. 4 des Kartenblatts- und 216 der Parzelle, 16 Ar 86 Qu.-M. groß, die Wiese „in den Pflanzgärten“, Nr. 4 des Kartenblatts und Parzellen -Nr. 239, 17 Ar 96 Du.-M. groß, der Garten dajelbst, Nr. 4 des Kartenblatts und 240 der Parzelle, in zwei Stü>en zu bezw. 10 Ar 1 Qu.-M. und 10 Ar, das Holz „in den kleinen Fubrentheilen“, Nr. 5 des Kartenblatts und 106 „der Parzelle, 23 Ar 91 Qu.-M. groß: das Holz daselbft, Ir. 5 des Kartenblatts und Parzellen-Nr. 125, 16 Ar 90 Qu.-M. groß, die Weide „in der Bassumer Haide“, Nr. 5 des Kartenblatts, Parzellen-Nr. 153, 81 Ar Qu.-M. groß, die Wiese daselbst, Nr. 5 des Kartenblatts und Parzellen-Nr. 160 in zwei Stü>en zu bezw. 31 Ar 16 Qu.-M. und 31 Ar 15 Qu.-M. Größe, die Wiese „auf dem Wittenberge“, Nr. 5 des Kartenblatts und Parzellen-Nr. 232, 17 Ar 70 Qu.-M. groß, in der Feldmark von Loge:

das Holz „in den Bassum-Döhrener -Fuhren- theilen“, Nr. 4 des Kartenblatts und 240/204 der Parzelle, 11 Ar 79 Qu.-M. groß,

im Wege der Zwangsversteigerung meistbietend ver-

kauft werden.

Die Kaufbedingungen können auf der Gericts- {reiberei cingesehen werden.

Zuglei< werden Alle, welbe bezügli dieser Bürgerstelle mit Zubebör Eigenthums-, Näber-, lebnre(tlichte, fideikommißfarisbe, Pfand- und an- dere dingliche Rechte, insbesondere aub Servitutens und Realbere{tigungen zu haben vermeinen, aufge- fordert, solde im Termine anzumelden, widrigen- falls das Re<t im Verhältnisse zum neuen Er- werber verloren geht.

Auch werden die Gläubiger hiermit geladen, in dem Termine ihre Ansprüche bezw. Widersprüche mündli zu verhandeln, widrigenfalls dieselben im Vertheilungsverfahren unberü>sichtigt bleiben werden.

Baf}um, den 5. August 1881.

Königliches Amtsgericht. IT. v. Harling.

[29154] Urtheils-Auszug.

In Saten der zum Armenrecte belasscnen, zut Aachen wohnenden gewerblosen Catharina Nievel- stein, Ebefrau von Wilbelm van Vorst, Klägerin, vertreten durÞ Rechtsanwalt Maas

gegen

1) ibren genannten in Konkurs befindliben Ebe-

mann,

2) den Verwalter dessen Konkur8masse, Recht8-

anwalt Kur zu Aachen, hat das Königlidbe Landgericht I. Civilkammer zu Aachen dur rebtékräftiges Urtheil vom 4. Juli c. für Recbt erkannt : „Es wird die zwiscben der Klägerin und ihrem verklagten Ebemanne bestehende ehelibe Güter- gemeinschaft mit allen gesetliden Folgen für aufgelöst erklärt und vollständige Gütertrennung auêgesproden; es werden dieselben bebufs Aus- einandersezung vor den Königlichen Notar Giesen bierselb verwiesen und der Konkurs- masse des Beklagten ad 1 die Kosten zur Last gelegt.

Aachen, den 12. August 1881,

Der Gerichtéscbreiber des Königl. Landgerichts :

Thomas, Assistent. [29147]

Auf den Antrag des Stellenbesitzers Heinrich Ditt- ri aus Hartau, als Vormundes der minderjährigen Geschwister Agnes und August Wagner aus Hartau, werden die Nacblaßagläubiger und Vermäcbtnißnehmer der am 30. März 1881 verstorbenen Feldgärtner- wittwe Franziska Wagner, geb. Schmidt aus Hartau, biermit aufgeboten.

Dieselben werden aufgefordert, ibre Ansprücbe und Rebte spätestens in dem im S<öffcnsaale des Gerichts

am 9. Januar 1882, Vormittags 10 Uhr, anstehenden Aufgebotétermine anzumelden, widrigen- falls sie ihre Ansprüche gegen die Benefizialerben der Wittwe Franziska Wagner nur no< insoweit werden geltend machen können, als der Nacblaß mit Aus\{luß aller seit dem Tode der Erblasserin auf- gekommenen Nußungen dur Befriedigung der ange- meldeten Ansprüche nit ers<öpft roird.

Reinerz, den 4, August 1881.

Königliches Amtsgericht. gez. Goede. Beglaubigt:

Fus, Geridtés<hreiber.

12873?) Oeffentlihe Ladung.

Re<hts-Ansprücbe an dem auf den Namen des Wagners Jakob Born zu Ernsthausen katastrirten, in der Gemarkung von Ernstbaujen belegenen Grund- eigenthum, als: 5

H. 591 Ader das Leisersfeld 8 ar 19 qm

C. 326 im Jammerthal 15 ,„, 43 , Find im Termin, den 2. November 1881, Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeibneten Behörde anzumelden, widri- genfalls na< Ablauf dieser Frist die bisherige Be- fißerin Anna Barbara Born, Tochter des Wagners Jakob Born zu Ernsthausen als Eigenthümerin in dem Grundbu eingetragen werden wird und der die ihm obliegende Anmeldung unterlafsende Berechtigte niht nur seine Ansprüche gegen jeden Dritten, wel- <er im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundvermögen er- wirbt, ni<ht mehr geltend mawen fann, fondern au ein Vorzugsre<bt gegenüber Denzenigen, deren Rechte in Folge der innerhalb der oben geseßten Frist erfolgten Anmeldung eingetragen sind, ver- Liert.

Frankenberg, am 19. Juli 1881.

Königliches Amtsgericht. T 5

Due,

[8344] Aufgebot.

Folgende Personen:

1) Knabuer, Heinri Beatus, Fleis<ergesele,

geb. 1831 zu Hohenofen, Sohn tes teil. Por- zellanmalers und Geschirrhalters Jacob Knabner dortf. und dessen Ehefrau Friederi>e, geb. Hof- maun, Meixnuer, Friedri$ Wilbelm Matthäus, Satt- lergesclle, geb. 1825 zu Gräfenthal, Sohn des weil. Webers Georg Andreas Meixner dort- selbft und dessen Ehefrau Magdalene Barbara, geb. Fischer,

3) Müller, Adolf, geboren 1830 zu Reibmanns8- dorf, Sobn des weil. Hufschmieds Cbristian Heinrich Müller dortselbst und dessen Ehefrau Juliane, geb. Müller, und

4) Nippold, Albert, geboren 1836 zu Graefentbal, Sohn des Kaufmanns Ernft Nippold dortselbft E eue Ebefrau Wilhelmine, geb. Gern- hardt,

Find vor länger als 20 Jabren na< Amerika aus8-

gewandert und haben seitdem keine Nachricht von

fi gegeben. 7 Das kuratelmäßig verwaltete Vermögen der Abs

wesenden beläuft si< auf ad 1. 1809 M, ad 2.

80 M, ad 3, 565 und ad 4, 4200 A Auf Aatrag nachstehender B.theiligter :

ad 1. des Hermann Knabner in Haselba<, als Bruder,

ad 2. der Johanne Christiane Margarethe Hesse, geb. Meixrner, in Graefenthal, als Schwester, : E

ad 3. des Karl Müller in Rzichmannésdorf, als Bruder, und

ad 4, des Justizamtmanns Edmund Ritter in Gotha, als Gläubiger des Vaters des Ver- schollenen, :

ergibt Hhierdurd an die Eingang®2genannten und

deren ibrer Existenz na unbekannte Erben die Auf-

forderung, fi spätestens in dem auf Mittwoch, den 19. April 1882, Vormittags 11 Uhr,

angesezten Aufgebotstermine dahier zu melden,

widrigenfalls Erstere für todt erklärt und ihr

Vermögen für vererbt angesehen und behandelt,

Letztere mit ihren Erbansprüchen auëges{lofsen wer-

den würden.

Zuglei wird Termia zur Verkündung des Aus-

\chlußurtbeils auf

Mittwoch, den 26. April 1882, Vormittags 11 Uhr, anberaumt.

Graecfeuthal, den 1, März 1881. Herzogl. S. Mein, Amtsgericht, Abtb. I. Jahu.

urrd Aufgebot.

Der Bürger Kaufmann, Nr. 92 zu Barntrup, bat das Aufgebot einer am 30. Juli 1825 zu Gunsten seines Vaters, des weiland Iohann Heinri Kauf- mann zu Sonneborn, 4. Orts auf die Bürgerstätte Hammann Nr. 146 zu Barntrup ingrossirten Obli- gation über 100 Thaler beantragt.

Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf

Dienstag, den 21. Februar 1882, Vormittags 10 Uhr,

vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf-

zebotstermine seine Ne<bte anzumelden und die Ur-

unde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Alverdissen, den 1. August 1881.

Fürstlih Lippisches Amtsgericht. Sprott.

U) Aufgebot.

Die Erben des verstortenen Herrn Re<btsanwalt Friedrih Christian Beuchel, in Sandau, und der Kaufmann Herr Hermann Gerhard, in Leip- Mig, baben das Aufgebot zum Zwe>e der Kraftlos- erklärung der drei abhanden gekommenen Aktien der Allgemeinen Renten-, Kapital- und Lebensversiche- rungébank „Teutonia* in Leipzig, je auf 3000 4 lautend und die Nummern 139, 189, 190 tragend, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf

den 7. Februar 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf-

aebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser-

HTärung der Urkunden erfolgen wird. Leipzig, den 26. März 1881. Königliches Amtsgeriht. Abth-ilung 11. Steinberger.

Aufgebot.

[29160]

Adolf Be>, geboren zu E>erêmühblen im Jahre 1839, im Jahre 1846 na< Nordamerika ausgewandert, Heinrih Be>, geboren zu E>tersmüblen im Jahre

dert, und August Be>, geboren zu Dorfkemnatken im Jahre 1839 und im Jahre 1856 na< Nord- amerika ausgewandert, Söhne des im Jahre 1865 zu Evsälden verstorbenen protestantishen Pfarrers Karl Bed>, alle drei Genannte seit mebr als zehn Jahren verschollen, werden auf Antrag des für sie aufgestellten Kurators, des K. Ober-Landesgerichts- Rathes Heinri Stramer zu Nürnberg aufgefordert, spätestens in dem auf

Montag, den 6. März 1882, : Vormittags 9 Uhr, 2 angeseßten Aufgebotstermine persönli oder \<{rift- li bei dem K. Amtsgerichte Hilpoltstein si anzu- melden, widrigenfalls sie für todt erklärt würden. Die Erbbetheiligten haben ihre Interessen im Auf- gebotsverfahren, insbesondere bei obigem Termine wahrzunehmen, und ergeht zuglei< an alle: Die- jenigen, wel<e über das Leben der Verschollenen Kunde geben können, die Aufforderung, Mittbei- lung hierüber bei Gerit zu maden. Hilpoltstein, den 9. August 1881.

Königliches Amtsgericht. (L. S.) gez. Flurl,

N &Sür den Glei(laut: Der k. Gericbts\c{reiber. HSierholzer.

[28769] Ausschlußurtheil.

Alle Diejenigen, welche auf die Urkunde, die über die im Grundbue von Wernburg Yol, I. Fol. 59 Abth. T1. Nr. 1 für die ledige Hölzer eingetragene Forderung von 48 Thlr. 14 Sgr. 6 Pf. und 13 Sgr. Grefutionsfosten und Kosten der Eintragung gebildet worden ist, oder auf die oben erwähnte Post Rehts- ansprücbe zu macen haben, werden biermit präflu- dirt und wird ihnen deshalb ein ewiges Stills<hwei- gen auferlegt; die Urkunde selbst aber wird dur Erkenntniß für kraftlos erklärt.

Die Kosten des Aufgebotsverfabren3 werden der Antragstellerin, Caroline Poblmann, zur Last gelegt. Ranis, den 23. Juni 1881.

Königliches Amtsgericht. (gez.) Herold,

[22548] Der Maurermeister Heinr. Homann zu Köonigs8- [utter hat das Aufgebot der geritlidben Obligation vom 28. Februar und Cession vom 22, August 1878, Inhalts welcber der Schactmeister Heinr. Wiethake bierselbst gegen Verpfändung des an der Friedri Wilbelmestraße hierselbst gelegenen, von dem auf dem JIohannishofe Nr. 253/58 gelegenen Grund- stüd>sfomvler und dem frühern Bauvorrathshofe ab- getrennten, auf dem Situationsplane mit 27 a. be- zeiwneten Theilungsgrundstü>s zu 2 ar 42 qm sammt Zubehör dem Ziegeleibesizer Franz Eduard Meyer, jeßt dem Antragsteller 800 M nebst 5 Proz. Zinsen \huldet, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, \pä- testens in dem auf den 18. Januar 1882, Morgens 11 Uhr, vor Herzoglichem Amtsgerihte Zimmer 27 angesetzten Aufgebotstermine \cine Recbte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Brauuschweig, den 22. Juni 1881.

Herzoglibes Amtsgericht. IXY.

L. Rabert.

[29141] In Sacben des Knowbenhauermeisters Ernst Kohfahl hierselbst, Klägers, wider die Ehefrau Osterlob, geb. Stöter, hierselbst, Beklagte, wegen 633 M 75 -&, wird, na<dem auf Antrag des Klä- gers die Besblagnahme des der Beklagten gebörigen, an der Weberstraße Nr. 1006 belegenen Hauses und Hofes sammt Zubehör zum Zwecke der Zwangsver- steigerung durÞh Bes{bluß vom 7. August 1881 ver- fügt, aub die Eintragung dieses Beschlusses im Grundbuche am 6. August 1881 erfolgt ist, Termin zur Zwangsversteigerung auf Mittwoch, den 16. November 1881, Morgens 11 Uhr, vor Herzoglidem Amtsgerichte, Zimmer Nr. 42, angeseßt, in welbem die Hypothekgläubiger die Hypothekenbriefe zu überreichen haben. Braunschweig, den 9, August 1881. Herzogliches Amtsgericht. V. Pini.

(29137) Befanntmachung.

Nr. 4781. Ferienkammer. Dur< Erlaß des Großb. Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts vom 16. Juli 1881 Nr. 10 544 ist Recbts- anwalt Adolf Hirsch mit dem Wohnsitze in Walds- hut bei Großh. Landgericht daselbst zugelassen und wurde demgemäß in die biesige Anwaltsliste einae- tragen, was biemit öffentli> bekannt gemacht wird.

Waldshut, den 9. August 1881.

Großh. Bad. Landgericht. Junghanns.

Verschiedene Bekanntmachungen.

Pferde-Verkauf. Am Donnerstag, den 18 d. M., Mittags 1 Uhr, sollen im hiesigen Reit- hause nabfolgende, für Königliche Landgestütszwe>e nit mehr ganz geeignete, anderweit no< außer- ordentli<h braubbare Hengste öffentli<h meistbietend gegen Baarzablung verkauft werden: 1) Satan, Fuchs m. Stern u. Schnipf, geb. 1866, v. Saun- terer, Zernebog, Y. Herodot, Malcolm (172 ew); 2) Seeräuber, bllbr., {m. Bläfse, re<ter Htrfß. u. link. Htrkrone weiß, geb. 1870, v. Seaborse u. Taurus'sohn - Stute, deren M. engl. Jagdstute (170 em); 3) Römer, Fuchs, Stern, geb. 1872, v. S{lütter, Tücbtig, Norfolk, Pauloff - Deowalo (178 ecm); 4) Nordecap, Lebmfuchs, Stern, rechter Patriß, wenig weiß, geb. 1874, v. Nord-Sambo 175 cm); 5) Bob, braun, Stern, geb. 1875, v. Bauer, Mentor, Y. Premier (173 cm); 6) Nob,

ellfuhs m. \{m. Blässe, lkr. Vrdr.- und b eide

trfüße weiß, geb. 1876, v. Nabob, Ritter, Atleth, antern (167 cm); 7) Jacob, Hellfu<hs, Stern, beide Htrfüße gefle>t weiß, geb. 1877, v. Jason, Y, Tartuffe (Privatbeschäler) (1784 ecm). Alle der Landgestütsverwaltung bekannten Fehler werden an- gegeben und die Verkaufébedingungen im Auktions- termine bekannt gemacht. lle, den 9, August 1881, Der Landstallmeister,

(29146) Bekanntmachung.

Zur öffentlich meistbietenden Verpacbtung der in der Provinz Hannover, Landdrosteibezirk Lüneburg, belegenen fisfalishen Domänen-Vorwerke

Burgwedel Lohne,

. A. Burgwedel: An Hof- und Baustelien . E, N Wiesen Hütung Wasserflächen

enthaltend 1,0903 ha,

1,2920 32,0928 22 2612 21,6800 0,3000 zusammen 78,7163 ha. 7 B. Lohne: Hof- und Baustellen . 2,4562 ha, Gärten E, 1,7030 Le S S898 G BCOH Holzungen 2,4803 Wa/ferstreten : O.5050_ - zusammen 212,8305 ha, im Gesammtflähengehalte also von 291,5468 ha, mit der Jagd auf den Grundstücken des Vorwerks Lobne auf den Zeitraum vom 1. Mai 1882 bis Johannis 1900, wird anderweiter Termin auf Donnerstag, den 15. September d. Z,, Morgens 11 Uhr, in unserm Geschäftslokale bierselbst, Arcivstraße Nr. 2, vor dem Herrn Regierungs-Rath Dr. jur. Wolf damit anberaumt. Das Pacbtgelder-Minimum beträat 8000 M und ist zur Annahme der Pachtung, einscließli< der zu derselben gehörenden Brauerei ein Vermögen von 95 000 M erforderli. Ueber den eigenthümlichen Besiß des erforderlicben Vermögens, sowie über ihre landwirthschaftlibe Qualifikation haben Pachtbewerber vor dem Lizi- tations-Termine bei uns oder bei unserm genannten Kommissar sich auszuweisen. Die Verpachtungsbedingungen können mit dem Verzeichnisse und den Karten der Grundstücte an den Wocbentagen während der Dienststunden in unserer Registratur, außerdem aub, jedo ohne Karten, bei dem jeßigen Päcbter, Herrn Böttcher, in Burgwedel eingesehen werden; au werden Abscriften des Vertrags-Entwurfs und die allgemeinen Vervach- tungsbedingungen auf Antrag gegen Erstattung der Kopialien bezw. Drukosten abgegeben werden. Hannover, den 12. August 1881. Königliche Finanz - Direktion, Abtheilung fur Domänen. Srüh.

[27594] Submission E

auf Lieferung und Aufstellung der cisernen Ucber- bauten zur Herstellung der Ueberführung der Wehr- stedter Chaussee auf Bahnhof Halberstadt im Ge-

wihte von E 60968 kg Schweißeisen, 2213 kg Flußeisen, 12936 kg Budelvlatten, 5018 kg Wellblech. Die Offerten sind, versiegelt und mit entsprecen- der Aufschrift versehen, portofrei bis zum Eröffnungs- termine, 4 Sonnabend, den 27. Angust cr., Vormittags 11 Uhr,

und Gewibt2berebnung werden gegen Erstattun der Selbstkosten verabfolgt. Die Zeichnungen liegen in unserm tebniscen Bureau zur Einsiht aus und können Kopieen auf Wunsch gegen Entrichtung der Anfertigungskosten bezogen werden. Halberstadt, den 27. Juli 1881,

Königliches Eisenbahu-Betriebs-Amt.

Eisenbahn-Direktionsbezirk Bromberg. Die Bahnhofsrestauration zu Oliva soll zum 1. Of- tober 1881 anderweit verpachtet werden. Inter- essenten erhalten den Vertragsentwurf gegen porto- freie Einsendung von 75 „F pro Eremvlar an den diefleitigen Kanzleivorsteher frei zuges<i>t. Bewerber , baben das Vertragseremplar nat Ausfüllung des Pachtgebots auf Seite 1 und nab eigenbändicer Vollziehung (Vor- und Zuname) am Sblusse bis zum 31. August 1881, Vormittags 12 Uhr, portofrei und versiegelt mit der Aufschrift „Oferte auf Pachtung der Bahnhofsrestauration Oliva“ an die unterzeidbnete Behörde einzureiben. Qualififz- tions- und Führungêatteste, sowie eine kurze Lebens- beschreibung sind Peizufügen. Vertrag wird perfekt dur< Vollziehung der Vertragsofferte Scitens des unterzeichneten Betriebsamtes, Die Bewerber sind an ihre Offerte bis zum 15. September 1881 einsbließli< gebunden. Von der Entscheidung auf ihre Offerte erhalten aud die nit berüdsihtiaten Bewerber auf Verlangen Nachricht, Stettin, den 6. August 1881.

Königliches Eisecubahn-Betriebsamt.

Der

[28170] Bekanntmachung.

Der bis zum 1. August 1882 einzuliefernde Bedarf an Wäscbegegenständen für die Garnison-Anstalten und Lazarethe des VI, Armee-Corps pro 1882 8D, und zwar: i

1023 wollene De>en, 239 feine De>enbezüge, 224 Kissenbezüge,

Bettlaken,

», Handtücher, ordinare buntbaumwollene De>kenbezüge,

A f Kissenbezüge z Bettlaken, S

s Handtücber, Leibstrohsäde, Kovfpolstersäe, Leibmatraßzenbülsen, gewöhnlice,

00 Paar baumwollene gestrickte Soen, 670 baumwollene Halstücher, 409 Unterhosen, und 50 Scbürzen für Lazareth-Gehülfen foll im Wege der Submission verdungen werdcn, zu welcbem Bebufe ein Termin auf den 20. August cr., Vormittags 11 Uhr, in unserem Geschäftélokale anberaumt worden T,

Die Lieferungs: Bedingungen sind in unserer Me- gistratur, die Normalproben dagegen bei der König- liben Garnison-Verwaltung bierselbst einzusehen.

Lieferungslustige wollen bis zu dem gedachten Ter- mine ihre Offerten versiegelt und mit der Auf- chrift:

„Submission auf Wäschelieferung“ an uns einsenden und in denselben angeben, daß sie von den Bedingungen Kenntniß genommen haben.

Offerten, welche mit Bezug auf besondere, von den Lieferungs-Unternehmern vorgelegte Proben abgege- ben werden, bleiben unberü>sitigt. ;

Breslau, den 1. August 1881,

s O 00 S

O 05 00 =1 D > D C0 3 V R D S

V M] O

duk

[Sj

4

an unsere Registratur einzureiben. Bedingungen

Königliche Jntendantur VI. Armec-Corps,

[28487]

stände zum öffentlihen meistbietenden Verkaufe und

ca. 5600 Zollctr. guter gebraubter B

ca, 240 Zollctr. neuer ungebraucter verpa>ungê-Materialien, wagen, 1 Leîterwagen, 1

ca.

364 Stü>k Schützenbacbsche Kasten

1 neue sc{miedeeiserne Brücke, 16 Stü>k neuc Feder-Manometer ;

Neue Reservetheile

und Eifenble<.

3 do. gebrauchte gers,

Soda, Farbewaaren, Ultramarin, ca, 2000 Zollctr. Witberit, Chamotte-

Halle a. S,., den 6. August 1881,

Neue Aktien-

A, Jahn.

Bekanntmachung.

In Folge der Liguidation unserer Gesellschaft stellen wir biermit nachstehend verzei<hnete Gegen-

zwar:

am 25. August d. F., Vormittags 10 Uhr, im Comtoir unserer Gesellschaft :

etriebs-Knochenkoble,

ca. 750 Zollctr. belgisher Knochenkoble,

Patent-Knocenkohle, div. Zuckerpapiere, sowie Zud>er- 3 Arbeitspferde nebst fompletten Geschirren, 2 Noll- offene Lowry und 2 Latrinenwagen ;

am 26. August d. F. und event. an den folgenden Tagen, Vormittags 10 Uhr:

ca. Zollctr. gufßeiserner Locplatten für Bastardbettstellen, 5 Zollctr. gußciferner Füße zu den Bettstellen,

ca. 200 Zollctr. gußeiserner Knochenkohlenglührohre und Deplatten, ca. Zollctr. gußeiserner Belegplatten,

ca. 118 diverser gußeiserner Flanshen- und Muffen-Rokre,

ca. 53 Zollctr. gußeiserner Nutscbhrohre,

16 kg),

1 kompleter neuer gußeiserner Wasserpumpcyvlinder, 1 kompletes neues Knochenkohle-Cylindersicb,

zu Centrifügen, als :

Spurlager, Feinkornspindeln, 6 große, 5 gewöhnlihe Centrifügentrommeln, Centrifügen- vorgelege, Ober- und Unter-Siebe, Gummipuffer;

Diverse alte Transmissionstheile, als:

Hängelager, Konsole, Wandkasten, Zahnräder, Riemsceiben, gedrehte Wellen, Kuvpvlungen. Reservetheile zu Knochenkohlenwäschen :

50 Stü> \{miedeeiserne Elevatorbccber,

1 do. 12kammerige Kammerfilterpressen,

1 s{miedeciserner Fahrstuhl mit Wagen. :

Diverse Rohre (neue und alte) von Kupfer-, Eisen- und Weißble<, diverses Kuvfer-, Zink-

Neue und gebrauchte Ventile von Eiscn und Metall, diversc

Reservetheile zu Dampfmaschinen und Pumpen von NRothguß und Eisen.

Diverse Flaschenzüge, Dezimalwaagen, 2c. ;

7 Stü> gebraudte Wasserstands-Apparate,

größere Posten Werkzeuge für Sc{losser und Schmiede,

ca. 1300 Stü> neue, diverse Mutterschrauben, diverse Blekasten, eiserne Thüren und Fenster, brauhbares Schmiedeeisen, Gußeisen und Rotbguß ;

Diverse Betricbsmaterialien, als :

und Form-Steine, sowie diverse andere, zum Betricbe

zu benutzende Gegenstände. S E Sämmtliche Gegenstände können auf der Raffinerie in den Geschäftsstunden besibtigt werden; aud werden wir gegen Einsendung von 3 M Copialien ein Verzeichniß der zum Verkauf gelangenden Gegenstände, sowie au die näheren Verkaufsbedingungen (Letztere kostenfrei) auf Verlangen zufertigen.

u>er-Naffineric

in Liquidation.

Ph, Hagen.

1831, im Jahre 1847 nah Nordamerika ausgewan-