1881 / 221 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Zu einer bestimmten Zeit jedo, deren Dauer si gewöhnlich über mebrere Jahre erstre>t, bleibt der Markt nur gewissen speziellen Qualitäten zugänglich.

Genau diese an den Markt zu bringen, ift die erste Bedingung zu einem gewinnreihen Geschäft; geringere Qualitäten als die couranten find gewöhnli nur mit bedeutendem Verlust zu realifiren, aber auch für bessere steht ein eventueller ‘MMehrerlö8s in keinem Ver- hältnisse zu den Mebrkosten.

Aber auch binsichtlich der inneren und äußeren Verpackung bedingt der hiesige Markt eine peinliche Gleihmäßigkeit in Beibehaltung der usancegemäßen Form, namentlih einer solchen, welcbe das Auge angenehm berührt, der Waare die Frisbe und äußere Gefälligkeit sicbert und Vertrauen in die Pünktlichkeit und Sorgfältigkeit des Verkäufers einflößt.

Durch Mängel in diefer Beziebung wird den Waaren tkatäcbli ein Theil ihres Werthes benommen. Es existiren hierin gewisse Grenzen, welce streng eingehalten werden müsen.

Ein anderer Umschlag als der gewohnte, ein anderes Band, eine abweichende Verfassung der Kiste genügen, um bei dem Käufer Miß- trauen zu erregen. Wenn auch die innere Verpackung makellos ift, fo kann dur< s{le<te Außenkisten wieder Alles verdorben werden, da sie während des Transportes nab Japan viel aushalten müsen wegen der häufigen Umladungen, und wenn sie nicht durchaus folid sind, ihr Inhalt unmöglich den Bestimmungéort in gutem Zustande erreichen kann. Dies ift hierzulande, wo die japanischen Käufer die Waaren im Vertrauen auf die Ehrlichkeit ‘1nd Zuverlässigkeit des Verkäufers abnehmen, obne den Inhalt der Kiste näber geprüft zu haben, ein Gegenstand, der besonders beobachtet werden muß.

Die Importgeschäfte werden hierzulande hauptsächlid auf doÞ- peltem Wege zu Stande gebracht. Es sind entweder Geschäfte, welcbe die hier etablirten Imvporteure «auf eigene Nechnung unter- nehmen, oder solche, welche auf Rechnurg der heimiscen Kaufleute und Fabrikanten gehen und für welche die hiesigen Firmen nur die Vermittler abgeben. Die ersteren bedürfen hier keine weiteren Er- örterungen, dagegen wird über die leßteren einige Auskunft nüt- lich fein. I

In die letztere Klasse aechört zunächst das Konsignationsgesc(äft, welches darin besteht, die Waaren auf eigene Faust na< dem frem- den Lande zu s{i>en und dort verkaufen zu lassen. Dieses Geschäft, welches gewöhnlich durch steigende Konjunkturen oder durcl gedrückte heimiscbe Absatzverhältnisse veranlaßt wird, hat bei der vorbin ae- scilderten ECigenthümlichkeit des japanischen Imvortmarktes große Bedenken gegen sich, da es nur zu leicht vorkommen kann, daß die fonfig- nirten Waaren für den hiesigen Bedarf nicht vasiea, oder einen überfüllten Markt vorfinden und zu spät ankommen, nachdem die etwaige Konjunktur von Anderen ausgebentet ist. Sie können daher sehr leicht unverkäuflih werden oder zu Spottpreisen abgesett werden müssen. Derartige Spekulationen baben seit Anfana der siebziger Jahre vielen europäischen Industriellen bittere Enttäuschungen und \<were Verluste bereitet. Besonders mißlic sind sie für kleine Fabrikanten, deren finanzielle Stellung, Kenntnisse und Verbindungen folcben Unternebmungen durchaus nicht gewachsen sind. Haben diese gleih Anfangs Verluste, so sind sie bei ibren bescheidenen Mitteln außer Stande, das gewagte Geschäft weiter zu verfolgen, selbst wenn unter Beseitigung etwaiger Mängel, welche der ersten Sendung an- hafteten, bessere Aussichten auf Nuten und Verdienst vorbanden wären. Bleibt aber Gewinn, so fallen gewöhnli weitere Aus- senoungen unglü>lih aus, theils weil dann gewöhnlich die günstige Konjunktur vorüber und der Markt überfüllt ift, tbeils weil si der Fabrifant in der Meinung, den guten Erfolg ausbeuten zu können, zu s{<le<teren Nachsendungen verleiten läßt, die ihm dann den Morkt für immer verderben.

Insbesondere ist bei Waaren, bei dener Muster und Sortiu:ente eine Rolle spielen oder die irgendwie der Mode unterworfen sind, das Konsignationsgeschäst na Japan ävßerst gewagt, und es kann ein stehendes Konsignationslager nah dec Ansicht erfabrener Kauf- leute für den japanischen Markt nur als vollkommen aus\ichtslos be- zeichnet werden. Etwas günstiger würden die Verhältnisse für soce- nannte Stapelartikel, die keiner Mode unterworfen sind, liegen. Gut fundirte Fabriken von unzweifelhafter Konkurren:fäbigkeit, die natu gemäß auf eine große Produktion angewiesen sind, und dercn Fabri- kate dur< Lagern nicht leiden, können vielleicht bei umsichtiaer unk maßvoller Handhabung des Geschäfts ihre Rechnung finden, voraus gesetzt, daß s{neller Absatz und prompte Beachtung telegrovhiscber Berichte und Winke die Richtsbnur abgeben. Weit solider sind die Kontrakte oder Lieferungsgeschäfte, durch welche der javanisbe Kaukf- mann sih zur festen Abnabme einer bestimmten Quantität dieser oder jener Waare binnen ciner gewissen Frist und zum vereinbarten Preise verpflichtet. enthalten weiter kein Risiko venn nur die Lieferung vertragëmäßig, insbesondere genau nab Muster L d j

> A „45 n orhk alk d 15 la % 019 01 und Bestellung und jerhalb der auébedungenen

44 17t ,

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Eine andere Art von Geschäft Händler eine feste Offerte f Bcdingungen macbt und de

) er er selbft c iles stellt. Dieses cheint, obwohl es dir nten geht, für dic der Ablehnung gänz

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_— In wel erfreulier Weise, schreibt die „Scbles. Zta.*, ih die Verhältnisse seit der Geltung des neuen Zolltarifs für das Deutsche Reich, vom 12. Iuli 1879, betreffs witiger Industriezweige, befonders au in Bezug auf die Montan- und Hüttenindustrie Dberscblesiens, gebessert baben, geht aus nadstebenden Ziffern hervor:

Während z. B. beim Steinkohlengruben-Betrieb in Oberschlesien E. U Seeiter beschâftigt waren, ist die Zahl derselben pro 1879

S und pro 1880 auf SO5LT Z gestiegen.

Der Jahresbetrag sämmtlicher bei den obershlesishen Stein- koblen-Bergwerken gezahlten Arbeitslöhne betrug:

pro 1878 13 708 920 M. O. 15 371 608

: ¿ 1880 17 082 651 während die Steinfohlenprodufktion

pro 1878 einen Werth von 32 150 882 M O S O S L e STITONEL

repräsentirt.

Die Arbeiterzahl, allein bei dieser Industriebranche, ist somit gegen das Jahr 1878 um 2406 = 8 9/6 gestiegen, wobei der Iahres- betrag der gezahlten Arbeitslöhne um 5,4 Millionen Mark = 24,6 % zugenommen hat, eine Lohnerhöhung, welche im Wesent- lichen auf die größeren Durcbschnittsleistungen des Einzelnen zurü- zuführen ift.

Der Antheil der Arbeitslöhne am Produktionswertbe der Stein- kohlen beträgt im Jahre 1880 netto 459/49. Es ergiebt sich also auch nab diefer Richtung hin eine thatsächliche Lohnverbesserung, und zwar hatte ein Arbeiter durbschnittlih pro Jahr verdient:

in 1878 einen Arbeitslohn von 455 M O i O Lo i O 2O

Aehnliche Verhältnisse treffen beim Betrieb der erzgruben zu und sind dieselben an dieser Stelle hungen bereits früher erörtert worden. Es bleibt dem hier no< bin- zuzusUgen, daß bei den obersclesishen Zink- und Bleierzgruben der Werth der Gesammtförderung gegen 1879 um etwa 1,8 Millionen Mark gestiegen ist, was pro To. Produktion einer Aufbesserung von [aît 2,4 M. entspricht. Vom Produktionêwerth nahmen im Iahre 1880 die Arbeitslöhne rund 43,7%, also fast ebenfoviel wie bei den Steinkohlengruben, in Anspruch.

__ Die Zahl der Arbeiter bei den Eisenerzgruben hat \i\< ebenfalls gesteigert. Denn es waren dabei beschäftigt: pro 1878 2394 Personen, 1879 2300 EISSO P

Auch in anderen Industriebranchen, wie z. B. beim Hochofen- und Eisengießereibetrieb, begegnet man ähnlichen Fortschritten. Nach- dem im Jahre 1878 nur 26 und im Jahre 1879 nur 29 Hochöfen im Betriebe waren, stieg die Zahl derselben pro 1880 auf 32. Da dle Konsumtion der betreffenden Produkte eine nicht unwesentlicbe Zunahme erfuhr, so .nachte sich zuglei im Allgemeinen eine erhöhte Thätigkeit beim Hochofenbetrieb und eine ausgedehntere Verwendung von Arbeitskräften geltend. Es waren bei den Hochöfen beschäftigt :

im Iahre 1878 2500 Personen, 1879 2791 ü / 1880 3222 während die Produktion (an zung) betrug : im Jahre 1878 L D2T2468 Gl, 2 U OTOULEO i O) 6 696 200 ihr Geldwerth entsprach: pro 1878 « TBC9

" " Zink- und Blei- in einzelnen Bezie-

" "e

“a bei vd u

Roheisen und Gußwaaren erster Scbinels-

14 715 802 M, 16 392 498

1880) 20 144 609 Der Eisengießereibetrieb im obersclesishen Berg- und Hütten- revier zeigt ni<ht minder erfreuliche Resultate. Die vorhavdenen Eisengießereien waren pro 1880 durchweg in Thâtigkeit; aber trotz- dem drei Flammöfen weniger wie im ahre 1879 in Betricb \tan- den, war die Produktion im verwichenen Jahre cine größere als 1879, und der Verbrauch an Schmelzmaterial (Roheisen und Stabl) betrug:

pro 1878 425 492 Zoll-Ctr.,

381 983

"

R. Á R L J a.

1879

I SSO

Betrieb der Eisen- und hlwalzwerke ift eine wesent-

bei der Produktion, der er dabei beschäftigten

Geldwerths der 1880 aufzuwozisen. cuaL:

"”

1 005 585 l E 4 374 960 er Arbeiter, welbe im Fabre 1879 9255 Personer 1h im Jahre 1880 auf 10 259 Personen. h der Halb- und Fertigfabrikate betrug pro 187! )

31 005 743 M, er vermehrte i also geaen

tahlfabrifationébrancbe ist <t minder vortkleil- 1 Berhaltnisse zu verze:chnen. è Betriebs

» 9 4 ' welche 1c mit

4 151A y vVampma!Mu l(Ct 1! ICA( Ï

rIiclben

A obeilen u. S S800 920

im Jahre 1879 2oll-Gentner.

>78 700

Verkehrs-Anstalten.

New-York, 20. September. (W. T. B.) Der Dampfer Norddeutschen Lloyd „Rhein ift hier eingetroffen.

Berlin, 21. September 1881.

Heute Vormittag 10 Uhr fand im Sterbehause die Trauerfeier und na< Beendigung derselben die Ueberführung der Leiche des

zu Alt-Moabit von dort aus verewigten Generals der Infanterie und kommandirenden Generals des I1I. Armce-Corps von Groß gen. von Sbwarzhoff na< dem Kirchhofe des hiesigen In- validenhauses in der Scharnhorststraße statt. An der Leicbenfeier be- theiligten sih sämmtliche nicht dienstlih behinderten Offiziere der Garnison und Deputationen aller Truppentheile des 111. Armee- Corps, fowie eine Deputation des 4. Ostpreußischen Grenadier-Regi- ments Nr. 5, dessen Chef der Verewigte war, unter Führung des Commandeurs des Regiments, Obersten von Lehmann. Zum Tragen des Sarges waren vom Leib-Grenadier-Regiment (1. Brandenbur- gisches) Nr. 8, vom 3. Brandenburgischen Infanterie-Regiment Nr. 20 und vom 4. Ostpreußischen Grenadier-Regiment Nr. 5 je 8 Unter- offiziere fommandirt. Die Dekorationen des Verewigten wurden von Offizieren des General-Kommandos I1II. Armee-Corps getragen. Die Leichenparade kommandirte der General-Major von Ol8zewsfi, Commandeur der 4 Garde-Infanterie-Brigade, und es bestand dieselbe aus je einem Bataillon des 2. Garde-Regiments z. F. und des Garde- Fusilier-Regiments mit Fahnen und Spiellcuten resp. der Regiments- Musik des 2. Garde-Negiments z. F., unter Kommando des &ührers des Garde-Füsilier-Regiments, Obersten und Flügel-Adjutanten Sr. Majestät des Kaisers und Königs von Stülpnagel, 3 Escadrons des 2, Garde-Ulanen-Regiments mit Standarte und Trompeter-C5rps unter Kommando des Regiments-Commandeurs Oberst-Lieutenants von Scholten und aus 9 Geschützen mit einem Trompeter-Corps der Ar- tillerie. Der Leichenzug nahm den Weg durch die Invaliden- und Scharn- horststraße, Ein Kommando des Kaiser Alerander-Garde-Grenadier- Regiments Nr. 1 und des Kaiser FranzeGarde-Grenadier-Negiments Nr. 2 bildeten unter Führung eines Stabs-Offiziers vom ersteren Regiment eine ambulante Chaine.

Die Ie

: Stenographische Gesellschaft nah Stolze sammelt sich morgen, Abends 83 Uhr, Kommandantenstraße 20

Tiflis, 20, September (W. T. B.) Der ar<äologis<Ge Kongreß ift heute Mittag dur< den Fürsten Melikof eröffnet worden, Zum Präsdenten wurde General Kamaroff erwählt. Dec Kongreß ist von 50 Delegirten besucht; unter ihnen befinden sich Pro- fessor Virchow, Kostomaroff und Chwolson. Heute Abend findet die erste Sißung statt. Gleichzeitig ist heute auch das sehr reichhaltige Sammlungen enthaltende kaufkasishe Museum erdfffnet worden.

Paris, 20. September. (W. T. B.) Nah hier eingegangener Meldung hat gestern Abend auf dem Bahnhofe zu Dole ein Zus sammenstoß von zwei Personenzügen stattgefunden, wobei 29 Personen verleßt wurden.

Im Schauspielhause hat Mode-Dramatikers Hugo Bürger einen lärmend beifälligen Erfolg gehabt, dem auch die obligaten mehrmaligen Hervorrufe na den beiden letzten Aktschlüssen natürlich nicht fehlten: so hat der Referent zu berichten. - Der Kritiker aber kann nit anders als den Kovyf c<ütteln über diese im Ucbermaß einem Werke gespendeten Ehren, bas höheren Anforderungen do<h nur sehc wenig genügt. Das Hremièren - Publikum der MReichshauptstadt hat ih freilich langst um den Ruf gebracht, ausschlaggebend für die Beurtheilung dos Werths oder Unwerths 5on Novitäten zu sein, aber es sollte sich d beschämenden, weil richtigen

gestern das neueste Opus des

di: nicht wieder seinen Geschmack fo lirtheilen aussezen, wie es nachträgli<h z. B. die „Brautfahrt“ bei der Aufführung in Dresden erfahren hat. Was der so schnell beliebt gewordene Autor in set neuesten „Schauspiel“ : „Gold und Eisen“ bietet, stellt in einer Weise die alte gesellschaftlibe Ordnung auf den Kopf, wie wir sich dies bei dem \tetig wachsenden Ein- dräigen sremdartiger Elemente leider au<z4 in Wirklichkeit und mehr vollziehen sehen, wie wir es aber nit als schlossene Thatsache schon wieder einmal auf der Bühne cgeboten sehen möchten. H Lubliner. mag es für selbst- t halten, daß die Tochter des Fürsten Korsakoff bei dem Kommerzien-Rath) Goltermann, einem noch dazu, trotz erbrachter hriftlider Beweise, sehr zweifelhaftem Ehrenmann, sid als Gesell- \chafterin verdingt, und der Frhr. von Bergk für seinen Adel sich die Tochte- erheirathet, um sich später von der alten Kommerzien-Nätbin empörcnd narren lassen zu müssen; nicht Jeden aber vermögen solche Prä- missen angenehm zu berühren. Läcberlich geradezu ist jedo die Zu- muthung, daß wir auf der anderen Seite den Sobn des Börsenmannes für einen derartigen selbstverleugnerishen Ausbund von Ritterlichkeit halten follen, welcher {heu gewordenen Pferden mit eigener Le r sich entgegenstellt, um eine Dame zu retten, und Baters (!) für dessen Ehre s<lägt. Vie e»rliche Arbeit kommt in der Person des Helden, eines Poly ¡ccbnilers (beilüufig gesagl cin dramatis{er Modetvpus der neuesten Zeit, an Stelle der banal gewordenen Maler), aud nit eben febr denn dieser muß sih von dem Geldprotzen eine Behandlung asten, die kein Mann von Intelligenz und Charakter, wie GntdeTer eines neuen Verfahrens der Entvhosphorifirunga ein Ou, 1 durfte; dazu müßte man aber freilich m deim Muth und Stolz der Entsaaung in sich füblen. ic diejer Hauptheld- noch dazu von der Koketierie seiner teten mitspielen läßt, hat so wenig mit mannhaf zu thun, daß er erst ret jämmerlich ers{beint. Was Allem die Krone auffett, n< diefer zuerst brlihen Arbeiters auftr Wunderheld ft8mann entpuppt, der mit dem iath aufnimmt. Und auf das \châft lauft denn a1 elem Patho ngeleitete Geschichte binaus, derer 11) id ni lohnt, weil eben die ganz vec- Interesse erregen vermögen. dlose Atmosphäre geistlosen Genusses , in die sie uns verseye: vie ein (man<hmal jedoch u 1 * Leere hin und wicd« war fie in jede det. tut Gefübléwärme , der Darstellung thi |

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Drei Beilagen

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Sve Beilage zeiger und Königlich Preußischen Slaats-Anzeiger.

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| Inserate De

für den Deutschen Reichs3-

des Deutsden Reiczs-Anzcigers und üiöniglizt J 2 Preußis<en “inats-Anzeigers: Berlin 3/., Wilkelm-Straße Nr. 32,

+7 a

und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition

effeutli

Steckbriefe umd Untersuchungs-Sachen.

Subhasïationen, Auígebote, Vorladungen

u. dergl,

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung

Ste>Xbriefe und Untersuchungs - Sachen.

Sted>brief. Gegen den unten beschriebenen Steuererheber Carl Nocholl ist in den Akten U. R. T. No. 958 de 1881 die Untersubungshaft wegen Unterschlagung amtlich emvpfangener Gelder verhängt. Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Untersuchungsgefängniß zu Alt-Moabit abzuliefern. Berlin, den 16. September 1881. Der Unter- suhungsrichter bei dem Königlichen Landgerichte I. Johl. Beschreioung: Alter 37 Jahre, geboren 25. Januar 1844, Geburtsort Soest, Größe 1 m 74 em, Statur breitshultrig, Haare dunkelschwarze Locken, Stirn hoh, Bart röthliher Schnurrbart, Augenbrauen braun, Augen braun, Nase gewöhnlich, Mund gewöhnlich, Zähne gut, Kinn gewöbnlich, Ge- ficht länglich, Gesichtsfarbe gesund, Kleidung grauer Anzug, Nock, Hose und Weste, s{warzer Filzhut. Besondere Kennzeichen: am Halse an der linken Seite eine Narbe.

Steekbriefserledigung. unterm 22, November 1880 binter den Schmievegesellen Karl Heinrich Bläsche aus Wittkichenau erlassene Steckbrief wird zurückgenommen. Hoyerswerda, den 16. Sevtember 1881. Königliches Amtsgericht.

[33368]

Der

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen 2. dergl,

6 Deffentlie Zustellung.

Die verehelihte Maler und Cigarrenmacher Paschke, Emilie, geb. Georgi, zu Sonnenburg, ver- treten dur den Rechtsanwalt Schindler hier, klagt gegen ihren Ehemann, den Maler und Cigarren- macher Albert Paschke, unbekannten Aufenthalts, wegen (Thescheidung mit dem Antrage: die zwischen den Parteien bestehende Ehe zu trennen und den be- tlagten Ehemann, Maler und Cigarrenmacher Albert Paschke, für den allein s{uldigen Theil zu erklären, und ladet deu Beklagten zur mündlichen Nerband- lung des Nechtsftreits vor die Il. Civilkaminer des Königlichen Laydgerichts zu Frankfurt a./O. auf den 17. Dezember 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelasscnen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frantfsvrrt a./D., den 15. September

Richter,

Gerichtsscreiber des Königlichen Landgerichts,

11, Civilkanmer.

1881.

[33358] Ocfsentliche Zusteïlung.

Der TZobarnes Schüler I, zu Stärklos, vertreten durch de.i Vectéanwalt Dr. Rocholl zu Cassel, klagt gegen seinen Sohn JIohannes Schüler von Stärklos, jeßt wahrscheinli in Nordamerika, aus Darlehn, mit dem Antrage: der Beklagten kostensällig zu verurtbeilen 1) »ein Kläger 3050 M. zu zahlen,

2) zu bewilligen, daß diese Forderung auf die im Amtsgericbtsbezirke Nicderaula belegenen, auf seinen Namen stehenden Grundstücke ein- ceiragen werde, atet den Bellagten zur mündliwen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor die zweite Civillammer

des Kön'glichen Landgerichts zu Cassel auf Mittwoch, den 21, Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr,

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemackt.

Cassel, am 1%. September 18831.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

zÞweite Civilkammer. Preising.

1% Oeffentliche Zusiellung.

Die Sophie Marie, verebel. Schmidt, geb. Scbu- main zu Trebsen bei Grimma, vertreten dur den Rechtsanwalt Freytag in Leipzig, klagt geger. ibren Ebemann, den Eleischer ziehländler Gustav Adolp) Schmidt, zur Zeit unbekannten Aufentbalts, wegen Aufhebung tes ebemännliden Verwaltungs- rets, mit dem Antrage, zu erkennen, daß ibr die Verwaltung des ihrem Ebemanne eingebraten Ver-

zustehe und der Lektere \{uldig sei, dieses mögen ihr berauszugeben, und ladet den Beklag- zur mündlichen Verhandlung des Necbtt streits vor die fünfte Civillammer des Königlichen Land- gerichis zu Leipzig auf den 14, Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedadten Ge- ritte zugelassenen Anwalt u bestellen.

Zum Zwele der öffentlicben Zustellung wir!

fer Auszug der Klag int gema

beïía aht. Leipzig, am 19,

4 ( 1) <JaCOD

und

9 nt und X r 1

dié-

S Vteinber 1881. Wachs, id Königlichen Landgerichts.

U t Ai i vot 4 WcriMtle COVTCLIVCTC ü

U. 8. W. von öfZentlichen Papieren.

Her Anzeiger. 7 | 5.

| 6, 3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen etc | 7.

Berlin, Mittwoch, den 21. September

8Sf,

Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel,

Verschiedene Bekanntmachungen.

Literarische Anzeigen.

8. Theater-Anzeizen. | In der Börsen -

M

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Guvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Bogler, G. L. Dauve & Co., E. S{hlotte, Vüttuer & Winter, sowie alle übrigen größereu

Annonceu-Bureaux. 2

9. Familien-Nachrichten. j beilage. #8

zahlung der Summe von 80 At.

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtestreits vor das Königliche Amtes gericht zu Vaihingen auf den 16. November 1881, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Vaihingen, den 19, September 1881.

Steinle. Gerichtssreiler des Königlichen Amtsgerichts.

Antrage auf Verurtheilung des 2c. Rapp zur Be- | Freitag,

[6] Oeffentlihe Zustellung.

Der Bureau-Vorsleher Majewski zu Thorn klagt

Colonie A., jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen | 293,05 „6 mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 293,05 A und das Urtheil für vor- läufig vollstre>bar zu erklären und ladet den Be- Élagten zur mündlichen Verhandlung des MRechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Bromberg, Abtheilung V., auf den 14. November 1881, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Brozuberg, den 16, September 1881. Wolnucezki,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. V.

9996 d i! / (33201 Oeffenilihe Zusiellung Die Besißer Jacob und Franziska Malinowski- schen Eheleute in Braunswalde, vertreten durch den MNecbtLanwalt Rosenow zu Stuhm, klagen gegen den Handlungsdiener Victor Kniebel, dessen Aufenthalts- ort unbekannt ist, wegen Löschungsbewilligung mit dem Antrage auf Verurtheilung Beklagten, darin zu willigen, daß die Eintragung Abtheilung I. Nr. 5, nämlich das für den Handlungsdiener Victor Knicbel aus Finkenstein zufolge notariellen Kontrakts vom 6, Oktober 1856 cingetragene Pacht- und Ent- scbädigungsrecht im Grundbuche Braunswalde Nr. 81 gelöscht wird und vorläufige Vollstrebarkeitserfklä rung des Urtheils, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Stuhm auf ven 17, November 1881, Vormittags 10? Uhr.

des

Auszug der Klage beïannt gemacht. O CSOTCnSTE S Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. T,

A0 9An Ï A (3332) Oeffentlize Zustellung. r Kaufmann Nobert Walter zu Frankfurt a./Vder, Große Scarrnstraße Nr. 20, klagt gegen den Kommissionär Theodor Klaucke, früber in Briesen i./Mark, jetzt unbekannten Aufenthalts, aus einem am 1. April 1881 gegebenen Darlehn, mit dem Antrage auf Verurtheilung desselben zur Zah lung von 50 Æ nebst se<s Prozent Zinsen seit dera Tage der crfolgten Zustellung und vorläufige Voll- streckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladct den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Frankfurt a./Oder, Logenstraße 6, Zimmer 25, auf den 20, Dezember 1881, Vormittaçc,s 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieter Auszug der Klage bekannt gemacbt.

Frankfurt a./Oder, den 17. September 1881.

Eiling,

Königlichen Amisgerichts.

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Gerichtesc{reiber des

Oeffentliche Zustellur.g.

Ver Kaufmann Paul Klostermann zu Lüding- hausen, vertreten dur Rechtsanwalt Laumann, klagt gegen den Cigarrenmacher Adam Müller, früher zu Lüdinghausen, wegen Darlehns- und Waarenforderung im Gesammtbetrage von 60 K mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, dem Kläger C0 4. und 5 % Zinsen feit dem 23. Januar 1881 zu zahlen und die Kosten des Arrest- verfahrens zu erstatten und das Urtheil für vorläufig vollstre>tbar zu erklären, und ladet den Bcklagten zur mündliden Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königlicbe Amtsgericht zu Lüdinghausen auf

den 31, Oktober 1881, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Grönec, Gerichtsschreiber des Königlicwen Amtsgerichts,

L90000) Ausgebot

zum Zwe>e der Löschung ciner Hypothek,

In dem alten Hypothekenbuche für die Ortschaft Ust findet si< cine von dem Hcinrich Heine in List zu Gunsten des Lederfabrikanten August Bohnhoff in Hannover wegen cines Darlchnskapitals ron 400 Thlr. Courant nebst 5 9/6 Zinsen bestellte Hv: 0- thek eingetragen.

Die Eintragung ist am 12. Mai 1855 erfolat. Gegenstand der Hvpothek ist die snb Nr. 28 in List belegene Anbauerstelle mit allem Zubehör und ein von Kokemüller angekauftes im Dorfe List belegenes

[33356] D

Oeffentliche 2ustellung. Gemeinderath Jakob Gäßler tegen den nah j V M N oft aa Ww

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Amcrika entwicbenen Händler

Stüd> A>kerlant. Die Darlehnsforderung ift angeb- | lid getilgt, die mit der Eintragungsbescheinigung verschene Sc{uldurkunde aber abhanden gekommen Auf Antrag des jetigen Inhabers der verpfändeten Immbvobilien werden Alle, welcbe aus der obenbezcidh- neten Hvpothbekbestellung uo Recbte berleiten, auf- gefordert, fold dem vor dem unterzeicncten

Gerichte

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| den soll.

g?gen den Rentner Friedrih VBlenkle, früher Canal | folí

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dicier |

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i 23. Dezember d. J., Mittags 12 Uhr, anstehenden Termin anzumelden, widrigenfalls die

Hypothek für vollständig erloschen erklärt wer-

Hannover, den 12. September 1881. Königl. Amtsgericht, Abth. XVII. Se E

go e e (33% Verkaufsanzeige nebft Aufgebot.

In Sacben des Ingenieurs G. E. Kattentidt in Hameln, Gläubigers, gegen den Maurermeister C. Breyer daselbst, Schuldner, —- K. 2/31 das dem Schuldner gehörende, an hiesiger Kaiserstraße unter Nr. 14 belegene

Wohnhaus nebst ZubehLr (Hofraum: art. 1010 der Grundsteuermutter- rolle) zwangKweise in dem dazu auf Donnerstag, den 10. November d. J., Morgens 10 Uhr, allhier anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, ivelche daran Eigenthums-, Näher-, lehn- rechtlice, fideifommifsarische, Pfand- und sonstige dingliche Nechte, insbesondere Servituten und Neals- bere<tigungen zu haben vermeinen, werden aufge- fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundftücks verloren gebe.

Hameln, den 15. September 1.881.

Königliches Amtsgericht. Abth. T. Kern.

999-0 5 133376] Bekanntmachung. Auf den Antrag des Grundbesitzers Bauingart zu Dt. Fordon erkennt das Königliche Amtsgericht, Abth. VI,, zu Bromberg dur< den Amtsgerichts-Rath Meng für Recht,

¿Friedrich

af I. das Hypotheken-Dokument über die auf dem Gr:ndstü>k Dt. Fordon Nr. 1 Abtheilung III. Nr. 6 eingetragene Post von 66 Thlr. 20 Sar. für kraftlos zu erklären, . die Kosten des aufzuerlegen. Von

A +4990 S V 4 y A 4 Berfahrens dem Antragsteller

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ggr] . l Befannimahung. Auf den Antrag der verebeli&ten Wilbelmine Dc mke, geb. Meister, zu Borken bei Blotte, erkennt das Amtsgericht, Abth. VI., zu Brom- berg dur< den Amtsgerichts-Rath Men für Recht : |

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I, das über die auf den Grundstü>ken Gondes Nr. 6 und Kolonie Huttendorf Nr. 17, Ah- theilung 111. Nr. 2, bezw. Nr. 2 für die ver- ehelibte Domke, Wilhelmine, geb. Meister, in Borken cingetragene Post von 500 Thlrn. Muttererbtheil gebildete Hypothekendokument für kraftlos zu erflären,

IT, die Kosten des Aufgebots der aufzuerlegen.

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Antragstellcrin

Necbts IVegen.

[33354] Lage. „An

Nacbstebender Auszug:

Fürstliches Amtsgerit Lage KTrage von Seiten des Kaufmanns F. W. Remmert in Detmold, Klägers, gegen den Königlichen Feldmesser H, Scheidt zu Lage, Beklagten, wegen Anerkennung einer Cessions- urkunde zu 300 A Ich lade den Beklagten zur Anerkennung der von ibm ausgestellten Cessionéuckunde vom 4. April 1881 vor das Fürstlie Amtsgericht T W445 4

L, wird mit dem Bemerken, daß T:rmin zum Erscheci- nen für den Beklagten auf Douncrstag, 27, Oktober 1881, Morgens 10 Uhr, angesett ist, dem Königlichen Feldmesser H. Scheidt, dessen Aufenthalt unbekannt ist, hiermit öffentlich zugestellt. Lage, den 10, September 1881, A. Burre, Gerichtsschreiber des Fürstlichen Amtsgerichts.

[33349] Auszug.

Die zu Göln wohnende geschäftsälose Rosalie Levy, Ehefrau des Kaufmanns Salomoa Kaufmann da- telbiît,

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„Kgl. Landgericht wolle die zwischen der Klägerir

und ihrem genannten Ehemanne bestandene Güter- gemeinschaft für aufgelöft erklären, ftatt deren völlige (Gütertrennung ausspre<en, die Partheien behufs Liquidation G Cöln verweisen und dem Beklagten die Kosten zur Last legen.“

vor den Königl. Notar Cramer zu

Termin zur mündlichen Verbandlung steht an auf

Mittwoch, den 26. Oftober cr., Vormittags 9 s in der II, Civilfammer des Kgl. Landgerichis zu Cöln.

Cöln, den 20. September 1881. &ürc gleilautenden Auszug: Schuaas, MNechtsanwalt. Veröffentlicht : Breuer, Gerichtsschreiber des Kgl. Landgerichts.

[33355]

Der Dr. med. Unger in Nordhausen, vertreten

durch den Rechtsanwalt Keller daselbst klagt

gegen Restaurateur Heinrich Scefeld, früher hier, jeßt n unbekannter Abwesenheit, wegen 118 M Forderung

für in der Zeit vom Monat September 1879 bis

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ver 1880 dem Beklagten und seiner Familie geleistete ärztlibe Hilfeïmit dem Antrage,

um Dezember

den Beklagten zur Zahlung von 118 Mark nebft

5 9% stellung zu verurtheilen und das läufig

seit dem Tage der Klagezu- Urtheil für vor-

ind Gde De

Verzugszinsen

vollstre>bar zu erklären

Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht hier zu dem auf

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den 83. November 1881, Vormittags 9 Uhr, Zimmer Nr. 1 anberaumten Termine. Borstehender Klageauszug wird zum Zwe> der

ffentlichen Zustellung bekannt gemacht.

Langensalza, den 14, September 1881. Sa : des Königlichen Amtsgerichts.

I [33352]

Im Wege der Zwangsvollstrekung und na< am 26. v. Mts, vorausgegangener Pfändung wird auf Antrag der Spar- und Lethkasse des Amts Celle die Subhastation

der sub Nr. 64 in Westercelle belegenen Ab- bauerstelle des weil. Zimmermanns Hr. Christoph Bitte daselbst, mit Zubehör, namentlich Grund- besi von 28 Ar 27 Qu.-M.

erkannt und Termin dazu auf:

| niß zuin neuen Erwerber für

hat unter Bestellung des Unterzeichneten zum Pro zesibevollmächtigten gegen E ibren genannten EŒkemann Kaufw a Klage zum Kgl. Landgericelte in Côln erboebep u

ans E Salomon

dem Antrage;

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Mittwoch, den 2. November, 11 Uhr, angesetzt, in welbem Kauflustige sich einfinden wollen.

Auch find alle Eigenthums-, Nähber-, lebnre{ht- liche, fidcikommissarishe, Pfand- und andere ding- iden Ansprüche, auch Servituten und Realbere<)- tigungen, anzumelden, widrigenfalls sie im Verbält- verloren erkannt wer=- den follen.

Celle, am 15, September 1881.

Königliches Amtsgericbt. Abtheilung III. Siemens. [33369]

In Salben tes Fabrikbesiters und Amtmanns August Pott bieselbst, Klägers, wider den Kaufmann Friedri Hclzberç allhier, Beklagten, wegen For- derung, wird, nachde1ia auf Antrag des Klägers die Beschlagnahme der tem Beklagten gehörigen Grund-

i stücke, als:

1) der vor dem Petritbore unter der Goslar'’scen Straße am Königsstiege Nr. 25 der Karte be- legene, 1 Morgen 20 Ruthen 80 Fuß baltende, fruber der Olfen - Holtheuerscben Familien- Stipendium-Sti?tung zugehörige Garten sammt: Zuöchör, und der daselbft an der Goslar’s{en Heerstraße unter Nr. 23 Risses belegene, na dem Berkaufe von È Morgen no< etwa 46 Ruthen 70 Fuß haltende, früher Volklandsce Garten sammt Zubehör, nach der neuen Kartirung: das YAltpetrithor Feldmark Sekt. T. Nr. 47 an der (Goslar’scben Straße belegene Grundstü zu ;1 Ar 60,Qu.-M,, -

zum Zwecke der Zwangsversteigerung durd Beschluß vom v, September c. verfügt, auc dic Eintragung dieses Beschlusses im Grundbube am 9. Septeims ber c. erfolgt ijt, Termin zur Zwangsversteigerung auf den 29, Dezember 1881, Morgens 11 Uhr, Zimmer Nr. 42

des

vor Herzogliem Amtsgeribte rmer angesetzt, in wel@dem die Hypothekgläubiger di Hvvothekenbriefe zu überreicben haben. Braunschweig, den 14. September 1881. Herzoglies Amtégeriht. V. v. Münchhausen.

Jm Namen des Königs! Verkündet am 16. September 188L. Krügcrx, Gerichtsichreiber.

Auf den Antrag des Musßikus Carl Equiz aus Heinrichêeruh erkennt das Königlide Amtsgerit wu Pa!ewalk durch den Gerichts-Afsesjor Voß für Necbt :

das für den Musifkfus Carl Equitz ausgestellte und über 469 #4 20 «K an Kapital uyd Zinsen lautende Kontebu< Nr. 3779 der Sparkasse zu Paseroalk wird für fkraftios erklärt; “die Kesten des Verfahrens bat der Autragz- Musisus (F uit ° 44

e H A V zu Tagen,

[33378]

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