1881 / 223 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[336 Oeffentliche Zustellung.

Der Clement Lacroir, Kaufmann in Mey, fklagt gezen die Katharina Müller, Chefrau von Leo Bana, Maler, früher zu Insweiler, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, mit dem An- trage auf Verurtheilung der Beklagten, dem Kläger, aus erhaltenen Waaren, die geschuldete Summe von zweihundert sieben und dreißig Mark 75 Pfennigen, nebst Zins seit dem 25. Juli 1881, zu bezahlen, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtéstreits vor das Kaiserliche Amtsgerichts zu Albesdorf auf den 10. November 1881, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die!er Auszug der Klage bekannt gemacht. E Berghausecu, Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[33637] Oeffentliche Zustellung. _

Die Frau Nigilski, Maria Christiane, geb. Fremde, hier, vertreten dur den Rechtsanwalt Koffka hier, klaat gegen ihren Ehemann, den Haus- diener Adolf Nigilski, früher gleihfaUs hier, jeßt dem Aufenthalte nah unbekannt, wegen Ehebruchs mit dem Antrage auf Ehescheidung:

das zwischen den Parteien bestchende Band der

Ghe zu trennen, den Beklagten auch kostenlästig

für den allein |chuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkamumer des König- lichen Landgerichts I. zu Berlin auf den 24. Januar 1882, Nathmittags 1 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 17. September 1881.

Bas Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts I., Civilkammer 13.

[33674] Oeffentliche Zustellung.

Die Katharina, geb. Breidbah, Ghefrau des Bäckers Otto Tuchscherer zu Coblenz, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrath Seligmann, klagt gegen ihren genannten Chemann, früher zu Coblenz, jeßt obne befannten Aufenthaltsort mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden che- lichen Gütergemeinschaft uad ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkfammer des Königlichen Landgerichts zu Coblenz auf

den 7. Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen .

Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird diefer YA:8zug der Klage bekannt gemacht.

Coblenz, den 20. September 1881.

Heinnie,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[33670] Zustellung und Vorladung.

Joseph Weinshüß, Schreinergeselle in Landau, hat gegen Adam Schwall, Ackerer von Leinéweiler, z. 2. obne befanntcn Aufenthaltsort abwesend, Klage zum kgl. Amtsgeribte dahier erhoben in dessen Sißung vom 17. lfd. Mts. mit dem Antrage, den Beklagten zu verurtheilen, an ihn, Kläger, als Schadentersatz in Folge einer ihm durch Beklagten am 1. März 1881 zugefügten Mißhandlung den Betrag von 250 4. nebst Zins zu 5 °v/9 vom Klage- tage an und die Prozeßkosten incl. der Kosten eines vollzogenen Arrestes zu bezahlen, au das ergehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. In besagter Siyung wurde, nachdem sich ergeben, daß die früher erfolgten öffentlichen Zustellungen nit in nüßlicher Frist erfolgt sind, die Verhand- lung zur Sißung vom 5. November l. J., Morgens 82 Uhr, vertagt und angeordnet, daß Beklagter hierzu neuerlich mittelst öffentliher Zustellung ge- laden werde. _ Demgemäß wird genannter S{wall zur eben be- sagten Sitzung vom 5. November l. J., Mor- gens 81 Uhr, vor besagtes Gericht in dessen Sitzungssaal hiermit vorgeladen, um über obigen Antrag zu verhandeln.

Landau (Pfalz), den 20. September 1881,

Der fal. Amtsgerichtsschreiber :

Rettig.

13355] Oeffentliche Zustellung.

Der Beramann und Brunnens{höpfer Franz Ticbêcke zu Salzbrunn, vertreten durch den Justiz- Rath von Chappuis zu Waldenburg, klagt gegen die Glefrau Caroline Tscöôcke, geb. Jentsc, jelzt dem Aufenthalt nab unbekannt, wegen Ehebruchs und böslidber Verlassung, mit dem Antrag auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und Ver- urtbeilung der Beklagten als allein {huldigen Theil zu den gesetßlihen Ehescheidungésstrafen und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die I. Civilkammer des Königlichen Land- gericots zu Schweidnitz auf den 29. November 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

_Zum Zweck der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Wengler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[33652] Oeffentliche Zustellung.

Die ledige Magd Dorothea Will von Küps und die Kuratel über deren Kind Katharina, vertreten durd den Vormund Korbmacher Konrad Beh von Küps, erheben gegen den ledigen Bauernsohn Konrad Rauh von Burkersdorf, nun unbekannten Aufent- baltes, Klage wegen Anerkennung der Vaterschaft und Alimentation und beantragen, daß Beklagter für \{uldig erkannt werde, die Vaterschaft zu dem von der Klägerin am 5. Januar 1881 gebornen Kinde Katharina anzuerkennen, demselben das ge- setlich beschränkte Erbreht einzuräumen, einen jähr- liven Alimentationsbeitrag von 32 K von der Ge- burt des Kindes an bis zu dessen zurückgelegten 14. Lebentjahre, das seinerzeitige Schulgeld, die Kur- und Beertigungskosten, falls das Kind während der Alimentationéperiode erkranken oder sterben follte, eine Tauf- und Kindbettentshädigung von 25 K und 100 K Entschädigung für Defloration zu be-

den Beklagten in die zur münblihen Verhandlung über die Klage auf Samstag, den 29. Oktober 1881, früh 9 Uhr, anberaumten Sibung des K. Amtsgerichts MWeismain, wovon Konrad Rauh, da die öffentliche Zustellung gerichtlich bewilligt worden ist, hiermit in Kenntniß gesetzt wird. LIeismain, den 5. September 1881. Die Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts: Kulm.

[33628] Oeffeutliche Zustellung.

Der Rechtéanwalt Dahmen hierselbst, weler aïs Prozeßbevollmächtigter des Müllers und Handels- mannes Hermann Lucas zu Dorffer Mühle, Gemeinde Unterdüssel, bei dem hiesigen Königlichen Land- gerichte das Kollokations-Verfahren über den 1700 4. betragenden Kaufpreis der auf Anstehen des 2c. Lucas gegen den Tagelöhner Peter Cremer zu Hahnerfurth, Gemeinde Schöller, am 26. Juni 1880 bei dem Königlichen Amtsgerichte in Mettmann licitirten Smmobilien betreibt, sordert den Sattler Gustav Cremer, früher in Radevormwald, jeßt ohne be- fannten Wohn- und Aufenthaltsort, auf, die ihm gegen seinen Vater, den Tagelöhner August Cremer zu Höfen, Gemeinde Hahnerfurth, auf Grund seiner stillshweigenden, resp. geseßlichen vormund- schaftlichen Hypothek eiwa zustehenden Ansprüche in dem erwähnten, gegen Peter Cremer als Rechts- nachfolger von August Cremer bezüglich der von jener vormundschaftlihen Hypothek betroffenen Int- mobilien cingeleiteten Kollokations-Verfahren in der Frist von einem Monate auf der Gerichts\chreiberei des biesigen Königlichen Landgerichts zum Protokolle des ernannten MRichter-Kommissars, Landrichters Baumeister, durch einen zu bestellenden Anwalt anzumelden, widrigenfalls das Kollokations-Verfahren ohne Rüksicht auf etwaige Ansprüche des Gustav Cremer seinen Fortgang nehmen und die Löschung seiner vormundschaftlihen Hypothek verordnet wer- den wird.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung Gegenwärtiges bekannt gemacht. Elberfeld, den 20. September 1881. Der Erste Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : Ober-Sekretär Hoelper.

[33638] Oeffentliche Zustellung.

Der K. Rechtsanwalt Fleischmann hier klagt Namens der Produktenhandlung en gros von Franz Höbensteiger in München

gegen

1) a R Joh. Bapt., Butterhändler in Würz- Ur,

9) Uehlein, Magdalena, dessen Ebefrau,

3) Uehlein, Johann Michael, led. Butterhändler in Würzburg,

4) Scheller, Rosa, led. Ladnerin, von Würzburg, leßtere Bcide unbekannten Aufenthalts, unter Zugrundelegung eines von Joh. Mich. Uehlein unterm 4. Jan. 1878 ausgestellten, von den übrigen Beklagten als Bürgen und Selbstschuldner mit- unterzeichneten Schuldscheins auf Bezahlung einer Restschuld von 679 A 57 -Z nebst Zinsen und den Kosten eines Mahnbriefes mit dem Antrage, die vier Beklagten unter solidarisher Haftung zu ver- urtheilen, die eingeklagten 679 M 57 -Z Hauptsache nebst gesctl. Verzugszinsen zu 6/9 hieraus seit 1. August l. I. 117 M 71 S ältere Verzugszinsen, 3 M 46 „4 Mahnbriefkoslen an die klagende Firma zu bezahlen und alle Prozeßkosten allein zu tragen

bezw. der leßteren zu er}eßen.

Zur mündlichen Verhandlung ladet derselbe die

vier Beklagten vor das Kgl. Landgeriht Würzburg,

Kammer für Handelésachen auf

Donnerstag, den 1. Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr,

und fordert sie auf, einen bei diesem Gerichte zuge-

lassenen Rechtsanwalt für \sih aufzustellen.

Zum Zwecke der öffentl. Zustellung an die beiden

Beklagten J. M. Uechlein und Rosa Scheller wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Würzburg, 19. September 1881,

Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

wird

V, 1 Lockemann, K. Sekr. [33629] Ocffentliche Zustellung. Der Rec{tsanwalt Dahmen in Elberfeld, als Prozeßbevollmächtigter des Bauunternehmers Wil- belm Fuchs daselbst, zeigt dem Zimmermeister Heins- rich Bödeker, früher in Elberfeld, jeyt ohne be- kannten Wobn- und Aufenthaltsort, an, daß in dem wider ibn betriebenen Collokationsverfahren, der Ricbhter-Kommissar, Landrichter Reichensperger, - den vorläufigen Vertheilungsplan am 7. Juli cr. auf- gestellt und auf der Gerichtsschreiberei des König- lichen Landgerichts hierselbst binterlegt hat. Gleich- zeitig fordert derselbe den Bödecker auf, von diesem Plane Einsicht zu nehmen und etwaige Einreden gegen denselben innerhalb Monatsfrist zum Pro- tokolle des genannten Richter-Kommissars auf der erwähnten Gerichts\{reiberei anzumelden. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird Ge- genwärtiges bekannt gemacht. Elberfeld, den 20. September 1881, Der Erste Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. Ober-Sekretär:

Hoelvper. [33654] Oeffentliche Zustellung. Die Ebefrau des Lehrers Carl Dehnhardt, Johan- nete, geb. Engel zu Wiesenfeld, klagt gegen die Kin- der und Erben des Jean Henri Beaupaîin, 1) Eli- sabcth, 2) Guillaume, 3) Marie Elisabeth, 4) Johannes, 5) Ican Jacques, 6) Jacob, 7) Jean Etienne Beaupain von Wicsenfeld ad 1, 3—6 in Philadelphia in Amerika wegen eines dem bekkag- tischen Erblasser gezebenen Darlehns, mit dem An- trage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 108 M nebst 5/4 Zinsen seit dem 1. Juli 1880 und ladet tie Beklagten ad 1, 3—6 zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericbt zu Frankenberg auf den 9. November 1881, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwedlee der öffentlichen Zustellung wird die- ser Auszug der Klage bekannt gemacht. Frankenberg, 19. September 1881,

Weber,

¿ablen und die Streitskosten zu tragen, und laden

[33655] Oecffentlihe Zusteliung.

Die verebelihte Händlerin Bertha Dorothea Koppe, geborene Stein zu Crone a./Br., vertreten dur den Rechtsanwalt Thiel daselbft, klagt gegen ihren Ebemann, den Händler Sally Lewin Koppe, früher zu Crone a./Br., jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen böslihen Verlafsens mit dem Antrage, das Band der Che zwischen den Parteien zu trennen, den Be- klagten für den allein {huldigen Theil zu eracbten und ihn zu verurtheilen, den vierten Theil seines Ver- mögens als Ehescheidungsstrafe zu zahlen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor die I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts auf den 19, Dezembver 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwedcke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemat.

Die Gerichts\chreiberei, Abtheilung I. des Königlichen Landgerichts.

[33653] Oeffentliche Zustellung.

Der Zimmerwerkmeister Chr. Pfeiffer in Stuttgart, vertreten dur Rechtéanwalt Levi daselbst, klagt gegen den zur Zeit mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesenden Shutzmann Friedrih Brommer von da, wegen Forderung aus Miethe, mit dem Antrage:

„denselben zur Bezahlung von 90 nebst 5"/a Berzugszinsen hieraus vom 95. Juli 1881 an fkostenfällig zu verurtheilen, auch das er- gehende Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären“, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor das Könialiche Amtsgericht Stuttgart, Stadt, zu dem auf Mitt- woch, den 9. November d. J, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Termin.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stuttgart, den 20. September 1881.

N Bub, ; Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgerichts, Stadt.

[33659] Ocffentliche Zustellung.

Die verehelicte Maurermeister Kappel, Emma, geb. Schulz, in Linderode (Kreis Sorau), vertreten dur den Justiz-Rath Unverricbht zu Sorau, klagt gegen ihren Ehemann Heinrich Kappel, dessen Auf- enthalt z. Z. unbekannt ist, wegen böslicher Ver- [assung mit dem Antrage, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Che zu trennen und den Be- klagten für den allein \{chuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsstreits vor die Erste Cioilkammer des Königlichen Landgerichts zu Guken auf

den 19. Dezember 1881, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.

Guben, den 19. September 1881,

/ Wesenfecld,

Gerichtéscreiber des Königlichen Landgerichts.

33669) Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung J. Rinkel zu Landeshut i. Schl. flagt gegen den Weber Ferdinand Krause, zuleßt zu Ober-Schreibendorf, jeßt unbekannten Aufenthalts- ortes, aus Lieferungen von Garnen vom 14. Februar und $. März 1881 mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurtheilen: zur Lieferung von 14 Stück Garnen Nr. 20 roh tow, 144 Stück Garn Nr. 22 roh tow, Rest auf ein gekauftes Geschirr oder Leferung von 2 Stück 86 cm breiten, 98 gängigen und 60 m langen rohe Waare oder Zablung von 35,23 F und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Landeshut i. Schl. auf den 12. November 1881, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Landeshut, den 13. September 1881.

- Zung,

Gerichtss{hreiber des Königlichen Amtsgerichts. [33671] Das Kgl. Amtsgericht München L.,

Abtheilun A. für Civilsachen, bat am 15. September 1881 folgendes 2 Aufgebot erlassen:

Ueber das Leben des Polizeifunktionärs-Sohnes Emil Dichtl von München, geboren am 6, Februar 1840, ift seit dem Jahre 1864, in welchem er nah Amerika auswanderte, keine Nachricht mehr ein- getroffen. 7

Ueber sein Vermögen is} dahier eine Pflegschaft anhängig.

Auf Antrag seines Halb-Bruders, des Recbnungs3- führers Julius Dichtl in München, ergeht daher die öffentliche Aufforderung :

1) an den Verschollenen Emil Dichtl, spätestens

im Aufgebotstermine,

6. Juli 1882, Morgens 10 Uhr, persönli oder \{riftlih bei dem K. Amits- gerichte Münben I., Abtbeilung A. für Civil- sacben, Geschäftszimmer Nr. 19/1. , sih anzu- melden, widrigenfalls er für todt erklärt wird,

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im

Aufgebotêverfahren wahrzunehmen, 3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mit- theilungen bierüber bei Gerit zu machen. München, den 17. September 1881. Der gescäftêäleitende K. Gerichtsschreiber : Hagenauecr.

Es Aufgebot.

Auf den Antrag der unverehelihten Mathilde Perkuhn hierselbst wird deren Bruder, der Zimnier- mann und Holzhändler Carl August Perkuhn, welcher scit etwa 20 Jahren unbekannt von hier ab- B ist, aufgefordert, sich spätestens im Aufgebots- ermin, y

den 13, Zuli 1882, B.-M. 10 Uhr,

bei dem unterzeichneten Gerichte (Theatervlat 3/4, Eingang B., Zimmer 19) zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.

Königsberg, den 14. September 1881.

Gerichts\{reiber des Königlichen Aitsgerichts.

[33645] Aufgebot.

Die Wittwe des Kaufmanns Heinrich Ko, Lina, geborne Müller, zu Schleusingen, hat das Aufgebot der von der Lebensversicherungs - Aktiengesellfchaft „Germania“ zu Stettin, unter dem 24. Mai 1878 ausgestellten Police Nr. 267 748, dur welche die gedachte Gesellschaft dem Kaufmann Heinrich Koch zu S(leusingen die Summe von 6000 Æ, zahlbar nah dem Tode des 2c. Koch, versichert hat, bean- tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf

den 20. April 1882, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 45, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Stettin, den 15. September 1881.

Königliches Amtsgericht.

Po N Aufgebot.

Die verwittwete Frau Gerichtsvollzieher Marie v. Bulinska, geborene v. Gruchalla zu Berent in West- preußen, hat das Aufgebot der von der Lebensver- \icherungsbank auf Gegenseitigkeit „Vesta“ zu Posen am 1. Juni 1877 für den Dolmetscher Johann Ne- pomucen v. Bulinski ausgestellten Lebensversicherung$- police Nr. 5628 über 2000 M. beantragt. Der In- haber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 12. Dezembcr 1881, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte im Geschäftszimmer Nr. 5 des Amtsgerichtsgebäudes am Sapichaplaße anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumel- den und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Poseu, den 18. Mai 1881.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IV. Dr. Traumaunn.

[33636] Erbvorladung.

Fricdrich Rettich, Kaufmann von Friecdrich8- hafen, Osfar Auer, Kaufmann von Ueberlingen und Jda Eggler, ledig und volljährig, von Con- stanz, sind an dem Nawlaß des am 6. Juli 1881 in Karlsruhe ledig verstorbenen Chemikers Theodor Vanotti kraft Geseßes mit erbberechtigt.

Da deren Aufenthaltsort gänzlich unbekannt ift, so werden dieselben hiermit zu der Vermögensauf- nahme und zugleich zu den Erbtheilungsverhandlungen mit Frist von

drei Monaten mit dem Bedeuten öffentli vorgeladen, daß wenn sie nicht erscheinen, die Erbschaft denen werde zu- getheilt werden, welcen sie zukäme, wenn die Vor- geladenen zur Zeit des Erbanfalls nicht mehr am Leben gewesen wären.

Karlsruhe, den 12. September 1881. Der Grop a 0d: Notar :

[33646] Amt3geriht Hamburg.

Auf Antrag von Dr. Béartin Albert Wolffson

als curator perpetuns von Frau Louise Saling,

geb. Költe, wird ein Aufgebot dahin erlassen: daß Alle, welche an die durch Beschluß des Amtsgerichts Hamburg vom: - 2ö. Juli 1881 unter die Cura des Antragstellers gestellte Frau Louise, geb. Költe, des Gustav Saling Wittwe aus der Zeit vor dem 25. Juli 1881 Ansprüche zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert wer- den, solche Ansprüche svätestens in dem auf

Dienstag, den 8. November 1881,

10 Uhr Vormittags, anberaumten Aufgebotstermin im unterzeichneten Amtsgericht anzumelden, und zwar Aus- wärtige unter Bestellung eines biesigen Zu- stellungsbevollmächtigten bei Strafe des Aus- \chlußses.

Hamburg, den 20. September 1881. Das Amtsgericht Hamburg. Civil-Abthcilung VE.

Zur Beglaubigung:

Romberg, Dr.

Gerichts-Sekretär. [33648] Ediftalladung. Nachdem die Erben des weiland Hofväcbter3 Georg Heinrich Wilhelm Thebach zu Altendorf den Nawlaß des Letzteren unter der Rehtswohlthat des Inventars angetreten haben, werden auf deren An- trag alle Diejenigen, welbe Ansprüche auf Befrie- digung an die Verlassensbaft zu haben vermeinen, hierdur{ch aufgefordert, ihre Ansprüche in dem auf Dicnstag, den 8. November d. J., E Morgens 10 Uhr, an hiesiger Gerictéstelle angeseßten Termine anzu- melden, widrigenfalls die nit angemeldeten An- \sprücbe dèn Erben gegenüber nur auf denjenigen Theil der Erbscaftsmasse si beschränken sollen, welGer nach Berichtigung der angemeldeten Erb- \{afts\{ulden und Lasten auf den Erben überkom- men 1. Osten, ten 20. September 1881.

Königliches Amt®gericht. T1. Schnuurre.

(33624)

Die Ehefrau des Schneiders und Wirthes Hein- rid Hamacher, Rosina, geb. Pfeiffer, ohne Geschäft zu Neuenhaus bei Burscheid, bat gegen ihren ge- nannten, dasclbst wohnenden Ehemann bei der Il. Civilkammer des Königl. Landgerichts zu Düssel- dorf Klage auf Gütertrennung erhoben und ist bierzu Verhandlungstermin am 16, Dezember d. J-, Morgens 9 Uhr.

Düsseldorf, den 21, September 1881.

Holz, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [33625 Die Ebefrau des Kaufmannes Heinri Leonhard Krienen, Julie, geb. Siebeck zu M.-Gladbah hat se en ihren genannten, daselbst wohnenden Ehemann ei der 2, Civilkammer des K. Landgerichts zu Düsseldorf Klage auf Gütertrennung erboben und ist hierzu Verhandlungstermin am 9. December 1881, Morgens 9 Uhr. Düsseldorf, den 21. September 1881,

Königlicbes Amtsgericht. VII.

olz, Gerichtsf&reiber des Königlichen Landgerichts,

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[33702] Oeffentlihe Zustellung.

Der Freistellen-Besiter Wilhelm Kuhnert zu Gaffron, Kreis Polni Wartenberg, klagt gegen folgende Erben der Johann und Hedwig Kuhnert- schen Eheleute und zwar:

1) den Arbeiter Heinrih Kuhnert, dessen Aufent- halteort unbekannt ist,

2) die verehelichte Arbeiter Buhl, Rosina, geb. Wolf, im Beistande ihres Chemannes, deren Aufenthaltsort gleichfalls unbekannt ist,

3) den Arbeiter Johann Grabißgki zu Breslau, Uferstraße Nr. 20e, E

4) den Arbeiter Heinrich Grabißki, dessen Aufent- haltsort unbefannt ift,

5) die Wittwe Grabitzki, Helena, geb. Peter, als Gegenvormünderin der dret minderjährigen Geschwister Friedrich, August und Pauline Gra- bigki und für sich selbst,

6) ten Arbeiter Karl Grabißki zu Zossen,

7) den Hofeknecht Ecnst Grabibki zu Zesiel, Krets

els, i s 8) die unverehelichte Rosina Grabigfi zu Zofsen, 9) den Arbeiter Martin Grabigki, dessen Aufent- haltsort unbekannt ist, S S 10) die minderjährigen dret Geschwister Friedri,

August und Pauline Grabigtki, vertreten dur

ihren Vormund, Bauer Karl Peter zu Rippin

Ellguth, und ihre Gegenvormünderin, die

Wittwe Grabißki, Helena, geb. Peter, zu Kraschen,

11) den Aktuar Meyer, desjen Aufenthalt83ort un- bekannt ist; mit dem Antrage:

1. die Beklagten ad 1, 2 und 4 als Erben resp. Erbeserben der Johann und Hedwig Kuhnert- hen Cheleute zu verurtheilen, in_ die Löschung folgender auf dem Grundstücke Nr. 12, Gaffron, Abtheilung 111, haftenden Beträge :

der unter Nr. 2 eingetragenen 130 Thlr. rückständiger zu 5 °/o verzinslicher Kaufgelder, der unter Nr. 3 für den Actuar Meyer zu Polnisch Wartenberg eingetragenen 10 Thlr. 90 Sar. nebst Zinsen, des AÄntheilsbetrages von 50 Thlr. nebst Zinsen von den unter Nr. 4 für den Rittergutsbesißer Ferdinand von Lekow eingetragenen rückständigen zu 5 °/o verzinslichen Kaufgeldern von 279 Thlr. zu willigen, : die Beklagten ad 4 und 9 zu verurtheilen, sich als Erbeserben der unverehelihten Jo- hanna Grabißki zu legitimiren und Erb- bescheinigungen nach dieser und dem ver- storbenen Häusler Martin Grabitzki zu den Grundakten Nr. 12, Gaffron, zu beschaffen, . den Beklagten ad 11 zu verurtheilen, in die schung der auf dem Grundstücke Nr. 12, Gaffron, Abtheilung 111. Nr. 3 für ihn eingetragenen 10 Thlr. 20 Sgr. nebst Zinsen zu willigen, und ladet die Beklagten ad 1, 2, 4, 9 und 11 zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor das Königliche Amtsgericht zu Medzibor den 28. Oktober 1881, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht. Medzibor, den 14. September 18831. Reichert, : Gerichtsschreiber: des Königlichen Amtsgerichts.

Oeffentliche Zustellung mit Ladung.

Namens des Georg Jos. Seufert jg. von Eben- hausen und des gräflich von Condenhov'scen Renten- verwalters Georg Karl von Elfershausen hat der kgl. Rechtsanwalt Herr Breitung hier bei dem hiesigen k. Landgericht gegen die Müllerseheleute Franz und Margaretha Hosmann von Aura, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, eine Klage wegen Löschung eingereiht, in welcher Kläger beantragt, die Be- klagten unter Verurtheilung in die Kosten für \chul- dig zu erkennen: Ä

die Löschung der im Hypothekenbuche für Eben- bausen Band 111. S. 339, 548—549, 795— 796 auf Pl. Nr. 1128, 1137, 2968, 3072, 256 und 257 eingetragenen Kaution für das in der Verlassenschaft des k. Pfarrers Dittmann von Burgbausen für die Kinder des Bauern Iosef Seufert von Ebenhausen unterm 20. September 1859 sub 1/1. eingetragene Erbvermögen von 1193 Fl. 172 Xr. zu bewilligen, widrigenfalls diese Löschung auf Antrag der Kläger und auf Kosten der Beklagten erfolgen würde. E Zur mündlichen Verhandlung dieser Klage ist Termin auf Samstag, den 3. Dezember l. Js., früh 8! Uhr, 11. ivilkammer, anberaumt, zu welhem Termin die Beklagten unter der Aufforderung geladen sind, einen bei dem hiesi- gen k. Landgerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Vorstehender Klagsauszug wird den Beklagten an- dur öffentlich zugestellt.

Schweinfurt, den 20. September 1881,

Voigt, k. Amtsgerichtsschreiber.

[33697] Oeffentlihe Ladung.

Der k. Rechtsanwalt Kaiser von Kronach hat Namens des Scieferdeckers Andreas Bauer von da egen den ledigen und großjährigen Steinhauer Jo- bann Röder von Vogtendorf bei dem k. Amtsgerichte Krona Klage erhoben und beantragt, den Beklagten ur Zahlung von 70 M 5 °/6 igen Zinsen aus einem Darlehenskapitale zu 1400 M auf die Zeit vom 91, Juli 1880 bis dahin 1881, 1 M 50 S Auslage für cinen Mahnbrief sowie zur Kostentragung zu verurtheilen und das zu erlassende Urtheil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Bei nunmehr unbekanntem Aufenthalte des Jo- hann Röder hat das k. Amtsgericht Kronach auf flägerishen Antrag durch Beschluß vom 16. l. Mts. die öffentliche Ladung bewilligt und Termin zur mündlichen Verhandlung der Sae auf Freitag, den 4. November l. Zs., Vormittags 9 Uhr, im diesgerichtlichen Sitzungésaale anberaumt. Nöder wird zu diesem Termine unter dem Be- merken vorgeladen, daß die betreffenden Schriftstücke auf der Gerichtsschreiberei des f. Amtégerichts da- hier binterlegt sind. Kronach, den 20. September 188L

[33684]

Durch Aus\{lußurtheil vom Heutigen sind: 1) die Pfandurfunde des ehemaligen Patrimonial- gerichts zu Lichtenhain vom 10. Dezember 18309 über 200 Thlr. Darlehnsforderung des Kan- tcrs Johann Gottfried Seifarth zu Lichten- hain an Johann Gottfried Herold und Frau daselbst, die Pfandurkunde desselben Patrimonialgeribts vom 11. Februar 1839 über 75 Thlr. Darlehns- forderung desselben Seifarth an dieselben Herold- ichen Cheleute, der im Jahre 1858 oder 1859 ausgestellte, von dem damaligen Scbultheißen August Herzer in Lichtenhain beglaubigte handschriftliche Schuld- iein, inhaltlih dessen Heinri Wohlfeld in Licbtenhain als Vormund der Johann Gott- fried Geiling'shen Kinder daselbst bekennt, 900 Thlr. Darlehn von den Schwestern Louise und Emilie Seifarth oder bloß von der Erste- ren vorgestreckt erhalten zu haben, für fraftlos erflärt worden. Camburg a./Saale, den 17. September 1881, Herzogliches S. Amtsgericht, Abth. T. ä Abesser.

[33711] .

Der Gastwirth Ernst Willmeroth auf Grube N b. Wißen klagt gegen Bergmann Jacob Fapello aus Lieferung von Waaren, Speisen und Getränken. Es is Verhandlungstermin auf Frei- tag, den 23. Dezember huj., Vormittags 9 Uhr, anberaumt, wozu der mit unbekanntem Aufenthalt abwesende Beklagte hierdurch geladen

wird. Wissen, 19. September 1881. Thonet, | i Gericßtéschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [336789] Jm Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern i erläßt das Königl. Amtsgericht Stadtamhof in dem Aufgebotéverfahren, betreffend die Amortisirung eines Bankscheines der ledigen Dienstinagd Anna Maria stl in Sinzing in dem heutigen Aufgebotstermine

folgendes Ausschluß-Urtheil :

1. Der am 12. Dezember 1889 in Sinzing der Dienstmagd Anna Maria Listl daselbst zu Verlust gegangene Schuldschein der Kgl. Bank in Nürnberg, ausgestellt am 9. August 1880 unter Nr. 18279/1679 über 300 s, dreiprozentig und vierteljährig Tünd- bar, wird für kraftlos erflärt. 5 : 11. Gegenwärtiges Urtheil ergeht gebührenfrei._. Stadtamhof, den siebzehnten September Ein- tausendahthundertundeinundactzig.

8) Dra, Königlicher Amtsrichter.

Zur Beglaubigung: A Swheßtoß, Kgl. geschästsleitender Gerichtsschreiber.

[33679] m Namen des Königs! Auf den Antrag der Hausbesizerin Wittwe Ma- rianna S:rfter, geb. Weycan, zu Stenschewo erkennt das Königl. Amtsgericht zu Posen durch den Amtsrichter Dr. Traumann für Recht: Die Hypothekenurkunde über die nachstehende, in dem Grundbuche des in der Stadt Stenscewo unter Nr. 16 belegenen und der Wittwe Marianna Szvster, geb. Weycban, gehörigen Grundstücks in Abtheilung 111. Nr. 11 eingetragene Post, „die zur Vermeidung einer Konventionalstrafe von 100 Thlr. eingegangene Vervflichtung der Johann und Su- fanna Wasowiczschen Eheleute, die auf dem Grund- stückde Stenshewo Nr. 75 Rubr. 11. Nr. 5 cingetra- gene Rentenpflichtigkeit, sowie sämmtliche in der dritten Hauptrubrik eingetragenen Schulden auf eigene Kosten zur Löschung zu bringen, ist für den andelsmann Bär Kuttner zu Stenschewo auf M notariellen Kaufvertrages vom 26. November 1868, dur Verfügung vom 20. April 1869 ein- getragen worden“ S wird für kraftlos erklärt. Posen, den 20. Sevtember 1881. Dr, Traumann.

[33680] Jm Namen des Königs! Auf den Antrag des Hoteliers Moriz Victor zu Rogasen, als Abwesenbeitspflegers des verschollenen Herrmann Krause aus Rogasen : j erkennt das Königlide Amtsgericht zu Posen dur den Amtsrichter Dr. Traumann für Recht : Der von der Reichsbankhauptstelle zu Posen am 10. Februar 1879 ausgestellte Pfandschein Nr. 884 über Hingabe cines Darlehns von 1500 M gegen Verpfändung von Spiritus und Wolle, welcher Pfandscbein nah Befriedigung der Reichébankbaupt- stelle mit ibrer Forderung noch über 4 Ballen Wolle, enthaltend 331 kg netto lautet, wird für

kraftlos erklärt. Posen, den 20. September 1881, Dr. Traumann.

[33683] Jm Namen des Königs! _ Auf den Antrag des Eigenthümers Jacob Zinther u Neumühle erkennt das Königliche Amtégericht zu Nakel dur den ) rárudas Sch{midt am 18. Sep- mber 1881 für Recht: . Y Der Hypothekenbrief d. d. Lobsens, den 7, Mai 1878 (mit welchem die Ausfertigung der nota- riellen Verhandlung d. d. Lobsens, den 26. Juni 1872 verbunden ist) über die im Grundbuche von Neumühle Nr. 10 Abtbeilung I1I, Nr. 3 für den Kaufmann Simon Jsaak zu Landsberg a./W. auf Grund der Schuldurkunde vom 26. Juni 1881 cingetragene, zu 5 °/o verzinsliche Kauf- gelderforderung von 450 K, über welche bereits quittict ist, wird für kraftlos erklärt; die Kosten des Verfahrens werden dem An- tragsteller auferlegt. Nakel, den 18. September 1881. Königliches Amtsgericht.

[33682] Jm Namen des Königs!

In der Friedri Bonin'schen Aufgebotssache er- kennt das Königliche Amtsgericht zu Nafkel dur den Amtsrichter Schmidt am 17. September 1881 für Ret:

Der k. Gerichtsschreiber des k. Amtsgerichts: E, Zink.

[16851]

verebelichte Kraufe, einget £0 Thlrn. Muttererbe ne seit dem 4. Juli 1850 ei Eigenthümer, Cessionarizi

tragsteller auferlegt.

Nakel, den 17. Sevtember

ausgestellten

mit aufgefordert, späteftens i zeihneten Gerichte auf den 83. Dezember 1881,

Glogau, den 17.

andere Ansprücbe zu haben vermeinen, roerden

mit ibren Ansprüchen ausgeschlossen und die

Post für erloschen erklärt. Die Kosten des Verfahrens

Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Der Schuhmacher Johann Heinrih Denkert in Grams{üß hat das Aufgebot des ihm von der hie- figen städtisben Spartasse am 1. Sparkassentuches 79,64 M lautend, unter der Angabe beantragt, daß er das Sparkassenbuch verloren habe.

Die Inhaber dieses Sparkassenbuches werden hier-

anberaumten Termine ihre Rechte anzumelden, bez. das Sparkassenbub vorzulegen, widrigenfalls dasselbe für fraftlos erflärt werden wird.

Mai 1881.

Königliches Amtsgericht. IIL.

Nr. 2 Band I. Blatt Nr. 14B. des Grunts- | bus von Groß-Tonin für Rosa Lüneberger,

ragenen Theilpyost von bst 5 Prozent Zinsen ngetragenen Post als 1; Pfandgläubiger oder

werden dem An-

1881.

Dezember 1869

Nr. 16752 über

n dem vor dem unter-

Mittags 12 Uhr,

[33643]

Der Recbtsanwalt Heinrich

heute eingetragen. Johannisburg, T Kömgliches Am

Bekannimachung.

Wohnsite in Johannisburg in die Liste der bei dem unterzeichneten Gericht zugelassenen Neechtsanwälte

den 16. September 1881.

Sfrodzki ist mit dem

tsgericht.

Verkäufe, Verp Submission [33504]

vergeben werden. und versiegelte Offerten bis

Berlin, den 20. Septembe Königliche

[32726]

Bekauntma Ein hier diéponibles Quant

\chienen, 124 mm bob, soll

lichen siegelt, portofrei und verschen ift auf 5

Mittwoch, den 5. Oktober

anberaumt worden.

von demselben abschriftlich Cottbus, den 13. Septem

helmshaven sollen: mit Stahlklemmring beschafft werden. ftanti versiegelt mit der Aufschrif Lieferung vou Mündung am 3. Oktober Bureau der unterzeichneten

für

gers“, sowie in der Abtheilung zur Einsicht aus selben auf portofreien An von M 1,00 Kosten von der lien Werft bezogen werden. ber 1881.

Abtheilung.

32617]

worunter 372,880 la A 93,820 ha Wiesen und 9d, Grundsteuer cingesbäßzt mit 8360 M, soll von Johannis anderweit verpachtet werden.

Hierzu haben wir Termin den 3. November d. J-- in unserem Sitzungszimmer dazu Pacbtliebhaber mit daß der Entwurf zum gistratur sowie auf der Don geschen werden können.

Das zur Uebernahme der

Besitz cbenso

Rath, Regierungs-Rath von

Abthcilung für direkte

Di

s tung 1881/82 soll im Wege öffe geben werden.

Offerten sind versiegelt, f {rift : „Offerte auf Lieferun

Alle Diejenigen, welche an der auf dem Grund- \üdck Groß-Tonin Nr. 14B. Abtkcilung Ul.

Beleuchtung dcr

Bekanntmachung. Der Bedarf an hölzernen Kasernen-Utensilien pro 1831/82 soll im Wege der öffentlichen Submission Die Bedingungen sind in unserem Geschäftslokale, Michaelkircbplaß Nr. 17, einzusehen Vorm. 11 Uhr, daselbst einzureichen.

Garnison-Verwaltung.

Cottbus3-Großenhainer Eisenbahn. größten Theils 6,6 m langer alter eiserner Vianol-

Submission verkauft werden. _ Termin hierzu, bis zu welcbem Preisofferten, ver-

„Preis-Offerte auf Ankauf von Altschienen“ an die unterzeichnete Direktion eingereicht sein muhjen, in unserem Verwaltungs-Gebäude hiersclbst,

Die maßgebenden Submissionsbedingungen können in unserem Sekretariat hier

Kovialien mit 0,50 46 Þro Gremplar bezogen werden. Die Dircktion.

Für die Kaiserlichen Werften zu Kiel und Wil-

je 1001 Stück Mündungédeckel

Reflektanten wollen ihre Offerten

1881, Mittags 12 Uhr, im Termine eincichen. Die näheren - gun; in der Erpcdition des viermal wöchentlich in Stutt-

gart erscheinenden „Allgemeinen Submissions-Anzei- Registratur der Verwaltungs-

Kaiserliche Werft,

Bekanntmachung. Die Königlibe Domaine dem Vorwerk Roseiarsow De mit einem Gesammt-Flächeninhalt von 480,580 ba

58,470 ha Hütung zur

dem Bemerken eingeladen, Pachtvertrage în unjerer MRe-

Vermögen beträgt 93 000 A, dessen eigenthümlicher wie die landwirthschaftlidbe Quali- fikation der Bewerber dem Domainen-Departements- dem Termin glaubhaft nachzuweisen ist.

Stettin, den 3. September 1881. Königliche Regierung,

und Forsten. Fla

Ciscnbahndirektiousbezirk

an Mineralöl zur Beleuch-

wagen für die

achtungen, en 2c.

zum 3. Oktober cr.,

r 1881.

ung. um von rot. 491 000 kg

im Wege der öffent-

mit der Aufscbrift :

er., Vorm. 12 Uhr,

elbst eingesehen, auch gegen Erstattung der

ber 1881,

Jägerbüchsen M./71

t: „Submission auf sdeckeln“ bis zu dem

Behörde anberaumten Bedingungen liegen

und kann Abschrift der- trag gegen Einsendung Registratur der Kaiser-

Kiel, den 17. Septem- Verwaltungs-

Mühlenhagen mit im Kreise Demmin, cker, 0,850 ha Gârten,

einem Reinertrage von 1882 ab auf 18 Jahre

auf Vormittags 10 Uhr, anberaumt und werden

1aine Mühlenhagen ein-

Pachtung erforderliche

Podewils rechtzeitig vor

Steuern, Domainen

(rechtsrheinischer). e Lieferung des Bedarfs der Eisenbahn-Perjonen- Winterperiode ntlicher Submission ver- rankirt und mit der Auf- von Mineralöl zur

verseßen, bis zum 29. d. Mis. Abends an ta5 Materialicn-BVüreau der unterzeicneten Direktion einzureichen und werden in dessen Geschäftslokal, Domhof 48 hi-rselbst, am 39. d. Mts., Vormittags 11 Ubr, in Gegzenwart der etwa erschienenen Sub- mittenten eröffnet werden. Die maßgebenden Bedingungen können in gedah- tem Büreau eingesehen, aub gegen frankirte Ein- fendung von M 0,59 von demfelben bezogen werden. Köln, den 17. September 1881. Königliche Eiscnbahn-Direktion (rcchtsrheinische).

Verloosung, Amortisation, Zinszahlung u. \. w. von öffentlichen Papieren.

E [33747] Bekauntmahung. Im Einverständniß mit der Stadtverordneten» Nersammlung haben wir besclossen, die mit 45 pCt. verzinslichen Berliner Stadt-ODbligationen und An-=- leihescheine und zwar: 1) die auf Grund des Königlichen Privilegiums vom 1. Juni 1866 ausgefertigten, d. d. Berlin, den 11. Juni 1866, 2) die auf Grund des Königlichen Privilegiums vom 28. Oktober 1868 ausgefertigten, d. d. Berlin, den 2. Januar 1869, / 3) die auf Grund des Königlichen Privilegiums vom 30. August 1869 ausgefertigten, d. d. Berlin, den 2. Januar 1870, 4) die auf Grund des Königlicben Privilegiums vom 2. Oktober 1874 ausgefertigten, d. d. Berlin, den 15. Januar 157d, und zwar: a. die Obligationen : Litt. A. 1441 bis 1514 à 1000 Thlr. B 18 Vis 450000 300 S 7546 bis 20000 à 200 . 13001 bis 35000 à 100 TISOOL Bis E000 A 50 . 27001 bis 47000 à 29 b. die Anleihescheine: Litt. T. 1 bis 200 à 5000 M. E S O00 A 200 î 1 bis 8000 à 1000 , ï U S 230000 900: & N S 5000 & 200 S SOCOO A O0 À soweit solche nicht Behufs der regelmäßigen Scbukck dentilgung früher {on und zum 1. April künftigen Jahres gekündigt worden sind, vom 1. Januar 1882 ab auf 4 Pro- zent Zinsen herabzusezen. Nachdem Fierzu durchFKöniglicben Erlaß, d. d. Hannover, den 3. September 1881 , die lande8=- berrlibe Genehmigung ertheilt worden ift, for- dern wir alle Inhaber der vorbezeichneten Ber=- liner Stadt-Obligationen und Anleihescheine hiermit auf, die in ihrem Besitz befindlichen Obligationen und Anleihescheine durch uns auf 4 Prozent jährliche Zinsen convertiven zu lassen und werden denjenigen Snhabern, welche auf die Ermäßigung des Zinsfußes auf 4 Prozent eingehen, den am 1. April künftigen Jahres fälligen Zinscoupon à 47 Prozent ohne Herabsetzung des Betrages belassen. G Zu gleicher Zeit kündigen wir biermit alle oben bezeichneten Obligationen und Anleibhéscheine, welche nidt im Laufe des Monats Oktober d. I. zur Gon- vertirung auf 4 Prozent eingereiht werden, zuur 1. Januar 1882 der Art, daß an diesem Tage der Kavpitalsbetrag, über welchen diese Obligationen und Anleihescheine lauten, nebst Zinsen für die Zeit vom 1. Oktober dieses Jahres bis 31. Dezember diefes Jahres gegen Rückgabe der Effekten und des _noch nit fälligen Zinsscheins Nr. 8 und der Anweisung ausgezahlt wird. _ Die Verzinsung dieser gekündigten Obligationen und Anleihescheine hört mit dem 31. Dezember diejes Jahres auf. : : Die näheren Bestimmungen über die Convertirung und Rücfzahlung der Obligationen und Anleibe- cheine werden in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Berlin, den 21. September 1881, Magistrat hiesiger Königl. Haupt- und Residenzstadt. gez. Dun der.

[33681] Bekanntmachung.

Ausloosung Hallescher Stadt-Obtigationen. Bei der heute stattgefundenen Ausloojung der zur

vlanmäßigen Tilgung pro 1882 bestimmten Obli- gationen der städtischen Anleiden von 1818 und 1848 sind nachstehende Nummern gezogen worden: A. Von der 31'/% Aulcihe von 1818. Litt. A. Nr. 143. 664. 767. 895. 893. 961, 1381. 1384. à 300 S Litt. B. Nr. 1422/2. 1424/1. à 150 M Látt. C. Nr. 1587/1. 1598/2. 1601/4. 1617/2. 1622/1. 1628/3. à 75 A Litt. D. Nr. 1661/8, 1757/10. à 30 M 1. Bon der 4/9 Auleiße von 1848 Ik A Ne 4 6 96. 66, 119. 130, 1äc. 139. 169 à 300 M Litt. B. Nr. 506. 510. 313. 531, Wir kündigen hiermit diese Obligationen und fordern die Inhaber derjelben auf, dew Kayitals betrag

1333.

1472/9. 1489/1. 1577/3. 1592/3. 1600/1. 1614/1. 1619/4. 1625/1. 1634/3.

1577/4. 1597 3. 1600/3. 1616/3, 1620/3, 1625/4. 1637/3.

1581/L. 1598/1. 1600/4. 1617/1. 1620/4. 1628/1. 1637/4.

1577/1

5587/2, 1598/4. 1604/1. 1619/2. 1622/4. 1630/2. 1718/1.

1704/7. 1746/10.

ad A. vom 2. ad B. vom 1. April 1882 ab unter Einreichung der Obligationen ; und der noG nit fälligen Coupons în unserer. Kämmereikas)e zu erheben. S Mit den gedachten Tagen hört die fernere. Ver- zinsung auf und wird der Werth der nicht mit ab- gelieferten no nicht fälligen (zoupons vom Kapi» talsbetrage gefürzt. : 1 Hierbei erinnern wir zur Vermeidung ferneren Zinsverlustes wiederholt an die Einlösung bercits früher verlooster Obligatioaen und yvar: 1) Anleihe de 1818 à 319/90. Litt. A.

anuar 1882, ab,

ersoncnwagen"

Nr. 731. 1245. à 300 M Litt. C. Nr. 1597/4, à 75 M