1851 / 144 p. 2 (Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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mandanten, Grafen von Rödern, die fortzichenden Truppen eine halbe Stunde weit zum holländischen Thore hinaus. Die Musik= chóre des Kurfürstlich hessischen Garde-Regiments, so wie des Kai- serlich Königlich österreihishen Jäger - Bataillons, gaben an der Spite des Zuges den Scheidenden das Geleite.

Hanau, 21. Mai. (O. P. A. Z.) Heute Morgen wurde in der hiesigen katholischen Kirche ein von den Königlich bayerischen Truppen veranstalteter feierlicher Trauer-Gottcsdienst für die ver- storbene Herzogin von Leuchtenberg gehalten, zu welhem Zweck ch ein Königlich bayerscher Feldgeistlicher eingefunden hatte.

zu deren Verhütung vorzuschlagen oder zu ergreifen, Weder in der Heherei, noch in der Presse ist die Wurzel des Sozialismus und Kommunismus zu finden, dieselbe liegt vielmehr im gegenwärtigen Stande der europäischen Bevölkerung, die durch ihr Anwachsen den Panperismus furchtbar gesteigert hat. In den Zuständen der Gesellschaft liegt das Uebel ; bessern Sie diese, entfernen Sie den Hunger, diesen \{chlimmsten aller Wühler, und Sie werden Fus Leute finden, die sich zum Kommuniêmus heven lassen. Nicht Heberei, sondern wahrer Konservatismus ist es zu nennen, wenn man das Seinige thut, um die Lösung der foztalen Frage zu beför= dern. Over ist es etwa konservativ, als Schildwache ruhig La einem Schutthaufen hinzustehen? Nein, meine Perren, FON er ist es, das brauchbare Material aus dem Schutte hervorzu!esen S einen soliden Neubau aufzuführen. Der Redner knups! hieran allgemeine politische Betrachtungen - und Ee gegenuber Der Ansicht des Herrn von _LerchenfelL feine Ueberzeugung dahin aus, daß es zum Fluche Deutschlands ausgeschlagen sein würde, wenn es unter einem Haynau die Waffen mit gegen Un- garn getragen und zu defjsen Knechtung beigetragen hatte. Römich erklärt, daß er in keiner Weise die Bedenken theile fónne, welchen der Antrag Kolb's seine Entstehung verdanke. Denn “ll

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Frankreich. Geseßgebende Versammlung. Sihung vom 21, Mai. Den Vorsiß führt Dupin. Zum gestrigen Proto- folle beantragt Noël Parfait, daß die geseßwidrigen Pettionen von Gemeinderäthen nicht berücksihtigt, sondern an den Minister i E des Innern zur geseßlichen Bestrafung verwiesen werden sollten. nirgends sei eine Tendenz der Regierung zur Auflösung des Der Prásident und Leon Faucher entgegnen, ste hätten bereits vereins vorhanden, im Gegentheil werde in der bayerishen Denk Maßregeln ergriffen, um dem Geseßbe Achtung zu verschaffen. rift dem Fortbestehen desselben das Wort geredet und die Schwie- | (Vieillard, ver Lehrer: des: Présidenten? der Republik, is in ei- rigkeiten der Verbindung mit Oesterreich feinesweges verkannt. Der frigem Gespräche mit Lamartine begriffen.) General de Bar legt Redner bezieht sich auf die günstige Aufnahme, welche die bayeri- | Petitionen um Verfassungs Revision im Sinne der Prásident \che Denkschrift in den rheinischen Industriebezirken gefunden, und | (afts - Verlängerung nieder. | Präsident Du S O {ließt mit der Bemerkung, daß nur die Förderung der matericl- | Versammlung wird entscheiden, ob eine Revision stattfin- len Interessen einen Staat stark und unüberwindlich mache. Dr. | den soll. Dies ift die Hauptsache.“ (Sensation). vei Bayer will das Wort, dasselbe wird ihm jedoch durh heftigen Geseße von lofkalem Interesse werden angenommen. Godell e Schlußruf abgeschnitten, worauf der Antragsteller Kolb seine beantragt, es sollen die Anträge über die formelle Behandlung Schlußbemerkungen in längerer Rede ausführt. Kolb be=- | der Revi ons-Vorschläge für morgen auf die Tagesordnung gesetzt kämpft die gegen seinen Antrag „erhobenen Einwendungen | werden. General Cavaignac bekämpft den Antrag, da die Ver und bezeihnet unter Anderem die Jdee drs Pr, Heine über sammlung erst im dritten Sitßungsjahre sih mit Revision beschäfti- ein einiges Reich, das aus dem Anschlusse der vielen verschiedenen jen könne, daher Go P O V N n Varblidun

L i; A e Pa ( on 1 ( L D 40, J/LOI eme damit 1! XYerbinduna Racen Oesterreichs an Deutschland erwachsen solle, als eine Unge- | stehende Frage zur Verhandlung kommen könne. Charles Dain reimtheit. Hierauf s{ildert er wiederholt die Nachtheile des An bemerkt, man könne niht über Formalitäten diskutiren bei Anträ shlusses, die alle vorgebrahten Bortheile weit überwögen. Man gen, die vielleicht nicht eingebraht würden. Leo de Laborde: spreche O „Des Kluf zwischen OED und Süd; die Klust | Jch werde einen solchen Antrag einbringen.“ Die Vertagung der aber, „welche bezüglih der kommerziellen Berhaltnisse zwischen Ds | Debatte auf Montag wird verworfen, dagegen, die Anträge auf und West bestehe, sei noch weit größer, ihre Beseitigung vicl drin die nächste Tagesord Uu setzen, 1 392 qegecn 212 Stimme Mae 5 R E e Tagesordnung zu jeßzen, mit 323 gegen 212 Stimmen gender. Auf alle Befürchtungen und so auch wieder auf die beschlossen Es folgt die Fortsebung der zwciten V rathung des Besorgniß der möglichen Trennung vom Zollverein entgegne | Zucker Ind Kaffee-Tarifs. Man crfahet: daß Cb pa i 98, Mai man immer mit der Hinweisung auf die positiven Bersicherun- | cinen Autrag auf Wiederherstellung der erblichen Monarchie ein gen, die aufs bündigste von den Ministern gemacht worden ; briden di i : er (Redner) glaube niht erst| erinnern zu müssen, wie S i weit man solchen Versicherungen trauen dürfe. Vergleiche man | damit die Beispiele und die Erfahrung, \o sprächen dieselben | nicht zu Gunsten des Ministeriums. „Denken Sie nur daran, wie | bestimmt das Ministerium versicherte, man denke nie an die Wie- | dereinführung des Bundestages, und sehen Sie nun hin, meine | Herren, nach Franksurt, dort sißt er in voller Thätigkeit.“ Nachdem | der Redner noch die Versicherung gegeben, daß er bei Stellung sei= nes Antrags nicht das Miaisterium, sondern ledigli das Wohl des Landes im Auge gehabt, knüpft er an eine Aeußerung des Freiherrn von Lerchenfeld die Bemerkung, daß man stets die Män- ner, welche für den Fortschritt gekämpft, Wühler und Heher ge nannt und verfolgt habe; er erinnere an Sokrates, der um der Wahrheit willen den Biftbecher trinken mußte, und an die Verfol- gungen des Stifters der christlichen Religion und ihrer ersten Beken ner. Ministerial-Kommissär von Kleinshrvod giebt wiederholt be ruhigende Erklärungen rücksihtlih der Getraideeinfuhr aus Oesterreich und des Tabackmonopols. Jn lebterer Beziehung erinnert er daran, daß Preußens hohe Branntweinsteuer ungeachtet seines Beitritts Zwei Compaguicen der Nationalgarde von Marseille sint zum Zollverein unges{hmälert fortbestand, ohne daß sie darum von | gisoris{ suspendirt worden. Ihre Auflösung stebt bevor. den übrigen Zollvereinsstaaten gleichfalls eingeführt worden wäre. | Der frühere Maire von Grenoble erklärt in einem Sch1 | an die pariser Journale dic Angaben des Ministers Faucher bci 1

(Schluß folgt.) s

der neulihen Interpellation wegen seiner Abschung für falscch «inanz - Minister Fould is nach Tarbes wieder zurück\ömnuit. der bekaunte Arzt, ist von

Paris, 21. Mai. Morgen hált der Präsident auf dem Mars- felde eine Revüe über die neu angekommenen Truppen, vier Regi menter Jufanterie und cin Kavallerie-Regiment.

Die gestern gewählte Kommission für den Regierungs-Entwurf über die neue Polizei-Organisation ist demselben günstig. Die Koms- mission für Verlängerung des Taback-Monopols ist ebenfalls für den Regierungs-Autrag.

Im Jahre 1846 zählte die pariser Bevölkerung Scelen; nach den bis jeht bekannten Daten dürfte die diesjährige Volkszählung nur an 900,000 Seelen ergeben, was eine Vermin derung um 150,000 herausstellt. Die Bevölkerung am rechten Ufer der Seine hat sich vermehrt, dagegen die am linken so ansehnlich vermindert,

Nach den leßten Depeschen jollen die fremden Gesandten, Ferdinand Barrot im leßten Augen blicke noch durch ihre Intervention die Königin von ihrer Abdan kung zurüdckgehalten haben.

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Württemberg. Stuttgart, 21. Mai. (Schwäb, Merk.) Das heute erschicnene Gese, betreffend die Forterhel ung deu Steuern bis leßten Juni 1851, lautet:

Wilhelm, von Gottes Gnaden, König von Württemberg Nach Anhörung Unseres Geheimen Rathes und unter Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnen und verfügen Wir, wie folgt: Einziger Artikel, Der in dem Geseß vom 15. Oktober 1850, Re - gierungsblatt S. 349, bestimmte Zeitraum für die einstweilige Forterhebung der Steuern und Abgaben nach Maßgabe des Finanz

Ende Monats Clot Rey,

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Paris, 224, Mal, (K. D) Jn der heutigen Sißung der National-Versammlung wurde beschlossen, die Proposition Moulin's und Morin'’s (in Betreff der Ernennung eincs besonderen Comite's E A S 4 / ; F jg sür Verfassungs - Fragen) in Erwägung zu ziehen. Emil d gesebes für 1848—1849, Regierungsblatt von 1849 S. 321, | Girardin. N Me Aa heftig a as cEIC D E wird vorbehaltlich der mit der Verabschiedung des Haupt-Finanz ear o E uo ie 6 ven die Rue gaefihtbe Ftats er 1849 1852 s O L j bi 2 (N ampf} Tur unvermeidlich) , wenn OIC ICPUp gesahrDdet (Ztats [ur « O4 C ntireienden Aenderungen 118 23u1nn 1 C4) l worDeo Die Linke br {t deraestalt j I o Falls N os 011 Ô te G 9 1851 te S Bestiz 2 R g Pt Di - N 9 l WERNC. s { Nt ra Dergehia L in ch eia 10 «ch ezCuUgungen en Zun! 1551 unter der Bestimmung verlängert, daß nah Ablauf | 3 daß der Präsident sich zum Ordnungsruf veranlaßt sah. E 4-44 L R O 4 G Tee O 1 E 4 p C R l 9 f Ui _ at D L (4 f 11), V dieses Termins der $. 114 der Verfassungs-Urkunde keine Anwen- entstand großer Tumult und die Sitzung wurde unterbrochen. Die dung finden soll. Unser Finanzministerium is mit der Vollziehung B N van it der Phüf Sep E s N Gescbes b T t Gail N : M 62 U Cg werden |ckch morgen m Der rufung £l ezeiMneten DLejes ejeBes veaustragt. egeben Baden, den 18, Mai 1851. Proposition befassen Wilhelm. Der Chef des Finanz-Departements: Knavp. Wu | N Befebl des Köni A, h [PROnd T enariemenl : Knapp. Aus Die angezcigte Revue wurde heute von vem Präsidenten der Désehl des Königs: der Kabinets-Direktor Maucle r. Republik auf dem Marsfelde abgehalten.

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Baden. Karlsruhe, 21. Mai. Das heutige Regiec- rungsblatt enthält folgendes Reskript, dic Grundrechte des deutschen Volkes betreffend: „Leopold, von Gottes Gnaden Großlerzog von E ae A) E E i Baden, Herzog von Zähringen. Jn Erwägung, daß über die Ge- | Lord-Kanzler, Graf von Carliale und Graf von Minto) úberbrach setesfrast der deutschen Grundre(hte bei Unseren Stagtsbelörten | ten bie Königliche Sanclion von 27 Bllls. Auf Anfrage Lord verschiedene Ansichten bestehen, und dadur eine Bestimmung hier Wharncliffe's erklärte Graf Grey, der Kolonial - Minister, über geboten ist, haben Wir nah Anhörung Unseres Staats-Mini- | die Regierung es nicht für zweckmäßig gehalten, die anempfoh steriums beschlossen und verordnen wie folgt: den in Unseren | (ne Untersuchungs - Kommission während der Dauer des Kaffern Regierungsblättern Nr. 11, und XXIX, vom Jahre 41849 zux | trieges nah dem Cap zu senden z dafür h»be sie Major Hogg und Kenntniß gebrachten deutshen Grundrechten ist keine rechtlihe | Herrn Dwen nach Süd-Afrika gesandt, damit sic dem Gouverneur Wirksamkeit beizulegen. Gegeben zu Karlsruhe in Unserem Staagts- Sir Harry Smith durch guten Rath beiständen. Die Cigenthums= Ministerium, den 5. Mai 1851. Leopold. Freiherr Rüdt. von steuer - Bill pasjirte die Comitéberathung, und die Sibung {chloß Marschall. Stabel. Auf allerhöchsten Befehl Sr. Königlichen 20 Minuten nach 6 Uhr.

î + 4 44 Hoheit des Großherzogs: Schunggart. Unterhaus. Sihung vom 20. Mai. Nach Abfertigung cini

aae 21 Ma (O. V. A Z.) ger Geschäfte von untergeordneter Wichtigkeit giebt, auf Anfrage

Se. Königlich G E L 5 Hoheit der Großherzog is} gestern Abend von Baden hierher ge- | Lord Mahon's, Herr J. S U Ie A O v tse ç O) eine politische

fommen, um den heutigen Tag, das Geburtsfest Jhrer Königlicheu liche Anfall auf einen britischen Offizier in Aden Hoheit der Großherzogin, im Kreise seiner erlauchten Familie zuzu- Bedeutung hatte; der Araber, cin gewöhnlicher Räuber, wurde von bringen. Zur Feier desselben war gestern Abend großer militairi- dem Offizier, Herrn Delisser, im Vertheidigungskampf erschlagen scher Zapfenstreih und heute Mittag Parade auf dem Sch!oßplaz. Und der Leichnam des Beduinen zum abschreckenden Beispiel in Jhre Königliche Hoheit die Großherzogin begiebt sich Anfangs dcs Ketten auf der Fortamauer ausgehängt, _Sir W. Molesworth náchsten Monats nah Js. überreicht mehrere Petitionen aus Van Diemens - Land gegen die / i Deportation von Verbrechbern nach dieser sungen Kolonie und un-

Hessen. Kassel, 21. Mai, (O. P. A. Z.) Diesen Mor= | terwirft das Deportations\ystem einer herben Kritik. Sir

gen rüdckte das seit einem halben Jahre hier stationirt gewescne 1ste | G. Grey erkennt die Nachtheile des Systems für die Kolonieen, Bátaillon vom Königlich preußischen 13ten Infanterie - Regimente | bemerkt aber, daß bis jeßt fein Substitut dafür gefunden sei, und vön hier aus, um sich nach seiner neuen Garnison, der Festung | bestreitet, daß die Regierung irgend eine bestimmte Zusage über Wesel, zu begeben. Vor dem Abmarsche war dasselbe in Parade | diesen Punkt gemacht habe. Alles, was sie thun könne, sei eine auf dem Friedrihsplaßze aufgestellt. Se, Königliche Hoheit der | billigere Vertheilung der Verbrehermasse auf die weitèn Kolonial= Kurfürst, in preußischer Generals -Uniform, mit einem glänzenden | reiche und sorgfältigere Vorbereitung der zu Deportirenden während Gefolge von Offizieren aller hier liegenden Waffengattungen, ritten | ihres Aufcnthalts in den Besserungsanstalten. Herr Ante y er- an der Fronte des Bataillons entlang, ließen sodann dasselbe an | hebt sich zur Unterstüßung von Molesworth's Antrag auf einé si vorhbeiziehen und begleiteten an der Seite des Bataillons-Kom- | Adresse an die Krone gegen das Deportationssystem, aber kaum

Großbritanien und Jrland. Parlament. Ober-

haus. Sihung vom 20. Mai. Dret Königliche Kommissäre (der

hat er eine halbe Minute gesprochen, so ist nicht mehr die zur Be- rathung erforderliche Zahl von Mitgliedern anwesend, und die Sihung muß um halb aht Uhr Abends aufgehoben werden.

London, 21. Mai. Der Hof und seine hohen Gäste waren gestern schon um halb zehn Uhr Morgens im Ausstelluugsgebäude und seßten ihren Rundgang fort, Um drei Uhr Nachmittag war Cour bei der Königin, wo Graf Schimmelpennick, außerordentlicher Gesandter des Königs der Niederlande, von Viscount Palmerston eingeführt, seine Abberufungs-Papiere überreichte. Die Herzogin von Sachsen-Koburg-Gotha war mittlerweile mit der Herzogin von Kent n1ch Esher gefahren, um der Herzogin von Orleans, dem Herzoge und der Herzogin von Nemours einen Besuch ab zustatten. Nachmittags erhielt die Prinzessin von Preußen einen Besuch von der Herzogin von Gloucester, später von? der Herzogin von Cambridge und dem Prinzen E‘uard von Sathsen-Weimar. Abends waren sämmtliche hohe Herrschaften im Theater der Königin Früher hatte Jhre Majestät blos, vom Prinzen Albreht und dem Prinzen von Preußen begleitet, das" große historische j Blücher's und Wellington's Zusammentreffen am Abende des Schlahttages von Belle-Alliance, besichtigt.

Vom Observatorium in Regents Park wird (

1 Uhr nah Mitternacht entdeckte gestern Herr Hind

Planéten im Sternbilde des Skorpions, etwa nördlich von det Eklipsis ein gleichseitiges eleck mit dem des Sforpions un? dem 1þÞ der Libra bildend. Er isl von blaßblauer Färbung und sein Licht dem eines Sternes neunter Größe gleich.

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Nußland und Polen. Warschau, 22. Mittag um 1 Uhr begaben sich Jhre Majestät die Kaiserin 1n Gi sellschaft Jhrer Königl. Hoheit der verwittweten Großherzogin voit N g-Schwerin und Zhrer iten der Prin und Marie von Deßau nah Willanow und kehrten nach Lazienkfi zurück. Abends Majestät des

hohen Herr|chasten im

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wteder erschienen Jhre Majestäten in Gesellschast Sr. und lz vcsenden

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den anderen

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101, 21. Vial. mtutsterielle Krisis ihrem

Velgieun r : will aus sicherer Quelle wissen, da} dic Ende nabe sei, und daß sämmtliche Mitglieder des Kabinets im Amte bleiben würden. Das Erbschaftsgeseß solle von neuem gu} die Tagesordnung geseßt und der Grundsatz Direttent: Ciltte, jedoch blos in Bezug auf die Jmmobilien, wieder aufgestellt werden ; der Eid dagegen sei definitiv aufgegeben. Der vorgestern Abends um Könige beschicdene Herr Lebeau solle sich eutshicden für He stellung des bisherigen Ministeriums ohne alle Veränderung ausg i V à hat neulich einem Hofdiner das n Freitage als cin Mißverstäuduiß bezeichnet

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vom ( D A G A e A 32 M Oa U C U En » pPoittiongs- Dl A | 4

gehenden Gerüchte und Versicherungen, daß das rum bleiben 2 {d s ver Beschluß in ser Hinsicht R s ten 31

Beschlußfassung (

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Sue, 22 Ministerkrisis. verlautet, lt chrieben worde! Entschluß, de1

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bnung, zurud M Mai.

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D é $ Italien. mento disftutirî politischen Bündnisses | s Deputirten - Kammer beschaftigt

Einnahme-Budgets.

von zwischen Piemont

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«Fnterpeiiali

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M r c Í 4 4 Balerio hai etne Beziehungen Picmont Staaten angemeldet.

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nCuCc9 E s erschienen, welches verspricht werden. Es ist mit seinem prop bigkeit des Volkes terdrückung dessclben gebildet. Der tuncsische Minister nuesern eine Anleihe zu negoziiren

Unternehmens.

rechnet; ind

2)

Gelingen diefes Mai. (Llo yDd.) Kirche abg » Handt

Lorenz, L die Lehren der anglifanischen ce Glaubensbefcuntniß in Di von Fiesole abgelegt.

Jn Florenz haben einige Cigarren den, aber die Arbeiter der T Fabrik Brod nicht zu verlieren, diejem Unsug cnkgegen

d Noacts

C) N bten Kon zösischen Tru haben Exzedenten angehören

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N, 12 Ll. ttattgeba fliftes zwischen den päpstlichen uni

cinige Compagnicen der crsteren, denen auf Befehl des französijhen ODdber-C

welche cigeumächtige That Gemeau?s ne dcren Einwilligung es geschah, so übel aufgenommen worden ist, daß De Kriegs - Minister seine Enilassung einzureichen beabsichtigt. Es

sich nämlih erwiesen, daß die Franzosen die Angreifendenu waren und durch Jnsultirung ciner päpstlichen Patrouille zu dem Streit die Veranlassung gaben. Die aus Rom ausg: schiedenen päpstlichen Militair-Abtheilungen bekommen Rieti und Frosinone zur Station,

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Nom veoerlasscn Do V oa s Le HLegterTun ga,

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Spanien. Madrid, Opposition wird Mon, die Regieru Kandidaten der Deputirten-Kammer aufstellen. net die Opposition auf 160 Mitglieder und klassifizirt sie maßen: Progressisten 50; Moderados, aber gegen dic gelung, 590; Montemolinisten oder jogenanni« alifon)scrvative Oppo= ition 60.

Saldanha wurde am 12ten

(Fre. Dl) Dle gemäßigte als Präsident schafts- Die Epoca berech if folgender ckchuldrí

16,- Viai. ng Mayans

in Lissabon crwartet, an dessen Bewohner er auf die Nachricht von den das: lbst stattgehabten Un ruhen cine Proclamation aus Porto erlicÿ, welche folgendes Pro gramm aufstellt: Erhaltung der Königin auf tem Thron, Reform der Verfassung, wahrhaft freie Wahlen. Die Kadbralisien nennt er als Austister der Unruhen und droht ihnen mit strengen Strafen, Portugal. Lissabon, 10. Mai, Das Dekret, dur wel=- hes der König von Portugal seines Postens als Ober-Befehls- haber des Heeres entbunden wird, lautet: „Höchster und mächtigster Herr, Don Fernando, König von Portugal, Herzog von Sachsen- Koburg-Gotha, General-Marschall, Ober-Befehlshaber des Heeres, geliebtester, geachtester und thcuerster Gemahl. Jh, Doña Maria, Königin von Portugal, von Algarbien und von anderen Gebieten, neige mich vor Ew. Majestät, als vor der Person, welche ih am meisten liche und achte, Jn Betracht nehmend, was mir Ew, Ma-

jestät so eben vorgestellt hat, und in das an mich gerichtete Gesuch willigend, enthebe ich Ew. Majestät von dem Oberbefehl über das Heer, welchen ich Jhnen durch mein Königliches Dekret vom 17. Oktober 1846 übertragen hatte, Höchster und mächtigster Prinz und Herr, Don Fernando, König von Portugal, Herzog von Sach- sen-Koburg-Gotha, General-Marschall, geliebtester, geachtester und theuerster Gemahl, möge der Herr die erhabene Person Ew, Ma- jestät in seine heilige H 1, Palast De las Neccessidades,

6. Mai 1851. Ew Gemahlin, Maria. (Ve-

gengezeihnet:) Baron

Türkei. Von Agran:e1 a) Schrecken aufg auf eine s lung.

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einer Einladung der Frau von Stael uach Familicngruft bis 1809 Reliesfa im Auftrage derhelben

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sich nach eincm mit dem Verfasser derung 15142 seiner unsterblichen Arbeiten P guise für das Mausoleum zu Charlotten einsamten Bildhauerstädtchen knüpste 1 die herzlihste Künstlerfreundschast, als | man den neben Rauh’s Arbeiten in jenem Königlichen aufgestellten Marmor =- Kandelaber mit vielleiht Tieck?s gelungenstes Werk anjchen Berlin zurückgekehrt wurde Tieck NBitglied im folgenden Jahre des akademischen Scnnats, früher von dem Hrrzog von Weimar zum worden war. Von den sit jener theils nah seinen Modellen oder g?führten zahlreihen Arbeiten mögen

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felder desselben Gebäudes und die Büsten des zwei der Genien des Siegesdenkmals auf dem Kreuzberge , Sym bole der Sihlachten bei Großbeeren und Laon, E!

vor dem Dom, die Rossebändiger auf dem Ucberbau des Königli

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er [chon ernanni )eit theils von ihm selbst,

des Konzertsaales im Königlichen Schauspielhause, die sißent e Marmor- statue Jsfland’s im Vorzimmer derselben, jo wie die na) antiken Vorbildern komponirten figurenreichhen großen Reliefs der Giebel Prosceniums, ferner die kolossalen Enge chen Museums, die Statue Friedrich Wilhelms U uy Ruppin, die Bronzethüren der Werderschen Kirche, der guf dem Schlachtfelde

087

von Saalfeld zum Andenken des dort gefallenen Prinzen Louis von Preußen errichtete Engel, die Marmorstatue der Hoffnung nah Thorwaldsen zu Tegel bei Berlin, die meisterhafte Büste seines Bruders Ludwig Tieck, und die des unvergeßlichen Schinkel, das Marmordenkmal Wadckenroder's, der Sarkophag mit dem ruhenden Löwen auf dem Juvaliden-Kirchhof, eine besonders s{hön gruppirte Charitas in Relicf, so wie die nah seinem Modell geschnittene Rückseite der kleinen akademischen Preismedaille, einen zeichnenden Knaben, und die des Gewerbe Jnstituts, die Erfindung der Ságe darstellend, mit Uebergehung mancher anderen erwähnt werden mögen. Direftor der Sfulpturen - Gallerie des Königlichen Museums nachdem cr schon während mehrerer Jahre mit der RNe=- stauration der antiken Bildwerke derselben beschäftigt gewejen war, erhielt er auch als Mitbegründer des Vereins de1 Kunstfreunde im schen Staate den wichtigsten Einfluß auf alles die Kunjt De

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London, 21. Mai. Z3proz. Cons. p. C. 97%, 4, a L, 34proz. 974, f. Int. 59, %, 4proz. 90, 895. . Ard. 20s, 3yroz. 40%, 39%, Pass. 6, 55. Russ. s5proz. 1413, 114, 4#proz- 100%, X.

Der Markt geschäftslos und die Preise wie gestern. Fonds ebenfalls flau.

E Engl. Fonds ohne Bewegung. Wechsel - Course.

Amsterdam 141 . 16—15#.

Hamburg 13, 7%—7%

1

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( 2 Uhr. Span. Iproz. sehr flau,

und Veränderung. Preisen zu haben. 183 gen unbedeutender Handel. D 830 | 2:

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Paris 25. 22; —20. Frankfurt 119—1185. 5I—45.

Wien 12. 55- Petersburg 37i—%.

Amsterdam, 21. Mai. In Holl. Fonds wenig Handel

Span. bei sehr belebtem Handel zu medrigeren

Russ. und Oesterr. gut preishaltend ; im Uebri- Syan. Coup. 383. Zfr. 55. Pass.

105, 4proz. $88. Stiegl. 57: Met. Oesterr.

neue 762, $5, 2&proz: 37%, 2

V 3proz. neue 67%, 3#pr0oz

92 ckvan. Ardoins

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Königsstädtisches Theater

Sonntag, 25. Mai. (Neu einstudirt): Die cane hgeds Vantaste Original-Zauberspiel in 2 Akten, Raimund. Musik von W. Müller. R L S i Montag, 26. Mai. Mein Freund, Posse mit Gesang in 3

| Akten, nebst einem Vorspiel , von J, Nestroy. Musik von J. C.

| Stenzel.

von F.