1882 / 88 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

der alten Haupistadt des früheren christlidben Königreiches Aloab am blauen Nil, zu erwähnen. Diese Bruchstücke tragen auf beiden Seiten cine Inschrift in fast koptishen Charakteren und in der bis eßt noch unerklärten Sprache jencs Landes; sie bilden zu einem an- ren Inschriftenfragment derselben Sprache und Herkunft, welches die preußiswe Expedition mitgebracht bat (es ist Nr. 2262 der Samm- lung), eine willkommene Zuthat. Die Sammlung des Hrn. Professor Dümichen enthält außerdem ein Steintäfelben mit hieratisher In- {rift von neun Zeilen auf der einen und drei Zeilen auf der anderen Seite und zwei Oftraca mit demotischer Aufschrift. Die übrigen Steintäfelchen und Scverben tragen koptishe Aufzeibnungen brief- liber Art, zu denen die alten Egypter sowohl wie ihre christlichen Nachkommen dieses ärmliche Material zu verwenden pflegten.

Außer einer sauber gearbeiteten und wohlerhalteren Terrakotta, welche drei bieroglyphische Embleme in gefälliger Gruppirung zeigt, wurden außerdem wieder zwei Sammlungen von Papyrusfragmenten aus den Fayyümer Ausgrabungen von 120 und von 36 Blättern er- worben; sie boten die oft gefundene Mannigfaltigkeit verschiedener Sthriftarten : griechisch, koptisb, arabisch und Pehlewi. Unter den griehischen Fragmenten befand sich ein Blatt aus einem Wörterbuche zu des Demostbenes Arist ocratea.

Aus Rom ift eben der Gypsabguß eines von Prof. Helbig be- sorgten Hyksoskopfes in der Villa Ludovisi eingetroffen und als Ge- schenk des Herrn Baron Giovanni Duracco, Deputato al parlamento, der Abguß einer in seinem Besitze befindlichen römischen Basaltftatue einer Frau im egyptischen Stile.

Lepsius.

2 I. Königliche National-Galerie. _ Im verflossenen Vierteljahr hat die Sammlung folgende Be- reicherungen erhalten : I, Ankäufe.

Oel, Aholf: Die rb! in Bein am A

enzel, Adolf: Die „Linden“ in Berlin am Abend des 31. Juli

1870. Abreise Sr. Majcstät des Königs Wilhelm zur Armee. (Ge-

malt na der Crinnerung, im Jahre 1871.) (Preis 30 000 4)

B. Bildhauerwerke, C. Kartons, E. Handzeichnungen. (Keine.)

Rumohr, C p Blatt Feber d G

Rumobr, C. von: Z3latt Federzeicnungen, eshenk des D On E A L Gederz g schenk des

Ziel, Antonie: att ODelstudien. Geschenk d . Iustiz- Rath Biel in Greifswald. | O

i Heyden, August von: 8 Blatt Figuren und Gewandstudien für seine im Auftrage des Staates auszuführenden Gemälde im Schwur- gerichtssaal des Landgerichtes zu Posen. Geschenk des Künstlers.

Ä A 111. Ausstellungen.

In der Zeit vom 20. Novembec 1881 bis Ende Januar 1882 fand im Obergeschoß die X1V. Sonderausstellung ftatt. Dieselbe umfaßte Werke von Marie von Parmentier (gest. 1878), Karl Blechen (1798 - 1840), Adolf Schrödter (1805—1875), August Bromeis (1813 bis 1881).

E Iordan. 111, Kunstgewerbemuseum.

__Am 21. November, dem Geburtstage Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit der Frau Kronprinzessin, fand die feierliche Er- öffnung des von der Königlichen Staatsregierung für das Kunst- gewerbe-Museum errichteten monumentalen Gebäudes ftatt.

Der große Lichthof des Museums, in welchem die Festfeier abge- halten wurde, war nebst den Treppen und Vestibülen mit grünen Blattpflanzen dekorirt und auf dem ersten Podest der vou dort aus emporführenden südlihen Haupttreppe die Kolossalbüste des vor Voll- endung des Baues verstorbenen Architekten Professor Gropius auf- gestellt worden. Vor dem Hause grenzten Flaggenmasten mit Tannengewinden einen Plaß ab, auf welhem die Schüler der Unter- richtsanfstalt, die bei der Feier selber dur eine Deputation vertreten ais dig und die beim Bau beschäftigten Handwerker Aufstellung

en.

Von 12 Uhr ab begannen sich die zur Theilnahme an der Fei geladenen Gâfte, die Botschafter und Gesandten der S Mächte, die Vertreter der Behörden dcs Reiches, des Staates und der Hauptstadt, der Berliner Museen und der übrigen Berliner Jn- stitute für Kunst und Wissenschaft, zahlreihe hervorragende Gelehrte, Künstler und Kunstindustrielle, die Mitglieder des Museums, sowie die geringe Zahl der Damen, welce eingeladen werden fonnten, im Lichihof und auf den Galerien desselben ju versammeln. Von den Vertretern deutsder Kunst- und fkunstgewerbliber Institute die säâmmtlich zur Theilnahme an der Feier geladen waren, hatte der Jahreszeit wegen leider nur ein beschränkter Theil der Einladung folgen können; von aus- wärtigen Museen wohnten Sir Philip Curliffe- Owen und Mr. Robinfon aus England, M. Courajod aus Frankrei, Hr. Ne- gierungs-Rath Bucher aus ODesterreich und Hr. Kammerherr Dr e gus tare ver Feter bei. i

ite Allergnädigst in Aussicht gestellte Anwesenheit Sr. Majestä des Kaisers bei der Feier wurde durh Allerhöchst desselben Erbenn: kung verhindert.

Kurz na 1 Uhr erschienen Ihre Kaiserlihen und Königli* en Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin, Höcbstwelcher beim Betreten des Vestibüls von ciner Deputation junger Damen, Töchter der Vorstandsmitglieder und Schülerinnen der Unterrichtéanstalt unter Ueberreihung eines Blumenstraußes der ehrfur{tsvolle Glückwunsch des Museums zu dem doppelt festliben Tage au8gesproben wurde. Unter Vorantritt des Ministers der geistliben 2c. Angelegenheiten von Goßler, des Polizei-Präsidenten von Madai, des Herzogs von Ratibor als Vorsitzenden des Vorstands der Vorstandsmitglieder und Dircktoren und des Architekten des Museums, Baurath Schmieden, welche Ihre Kaiserlichen und König- lien Hoheiten am Portal des Museums empfangen hatten, begaben Höchstdieselben Sich sodann, begleitet von Jhren Königlichen Hoheiten dem Prinzen Wilhelm und der Prinzessin Friedrich Carl, dem Prinzen Heinrich und der Herzogin Alerandrine von Mecklenburg-Schwerin dem Prinzen &riedrih Garl und der Erbprinzessin von Sacbsen- Meiningen, dem Prinzen Alexander und der Prinzessin Victoria, dem Erbprinzen von S absez-Mciningen und der Prinzessin von eyEern, dem Prinzen von Hohenzollern und den Prinzessinnen Sophie und Margarethe, zu dem für die Höchsten Herrschaften er- rihteten Hautpas, während das Orchester der Königlichen Hocbschule S ausübende Tonkunst unter Leitung des Direktors Professor Dr.

oachim die Friedensfeier-Ouverture von C. Reinecke anstimmte.

Als Vertreter der Königlichen Staatsregierung ergriff zunächst der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten Hr. von Goßler das Wort, um auf Befehl Sr. Majcstät des Kaisers, Allerhöchst- welchber zu Seinem Bedauern durch Unwohlsein an der Theil- nahme der Feier verhindert sei, das Gebäude dem Kunstgewerbe- Museum zu überweisen. Der 21. November, dem preußischen Volke durch pietätvolle Verehrung theuer, bilde als Sc{luß einer fünfzehn- jährigen Periode ernster Arbeit unter den \{wierigsten Verl\ältnissen einen Wendepunkt in der Entwickelung des Museums und, wie zu hoffen sei, den Anfang erweiterter, fruchtbarster Wirksamkeit. Ohne UVeberk ebung sei in Dankbarkeit zu bekennen, daß den ernsten Bestre- bungen der Erfolg nicht gefehlt habe, daß aus dem freudigen Zusam- menwirken des Erlaubten Fürstenhauscs mit den Kräften der Nation dem Kunstgewerbe nach {weren Niederlagen ein neues Leben erblübt _- Jn huldvoller Anerkennung des Geleisteten und zum An- porn für weiteres Streben habe Se. Majestät eine Reihe von Anszeicnungen zu verleihen geruht, die er auf Allerböhsten Befehl wverkünde. Der Königlidbe Baumeister Schmieden habe ten Charakter als Baurath, der erste Direktor Grunow und der Direktor der Sammlung Prof. Dr. Les- sing den Königlichen Kronen-Orden 3. Klasse, der Direktor der Unterricht8anstalt Prof. Ewald den Rothen Adler-Orden 4. Klasse, der Baumeister Radler den Königlichen Kronen-Orden 4. Klasse, der

gemcine Ehrenzeichen erhalten. Außerdem sei auf Grund der Aller- bös ertbeilten generellen Ermäbtigung Seitens des Unterrichts- Ministers den Lehrern der Unterrichtsanstalt, Schaller und Meurer, der Charafëter als Professor ertheilt worden. Dankbar meile der Blick in der Gegenwart, voll Hoffnung wende er si zur Zukunft. Möge es dem Kunftgewerbe-Museum vergönnt sein, in seiner neuen Heimstätte unges{wächt seine Kraft zur Erfüllung seiner hohen Auf- gaben zu entfalten. Dies sci der aufrihtige Wunsch der Königlichen Staatsregierung.

__ Im Namen des Vorstandes spra hierauf der Herzog von Ra- tibor, indem er von dem Gebäude Besitz ergriff, Sr. Majestät dem Kaiser und Ihren Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten dem Kron- prinzen und der Frau Kronprinzessin sowie der Königlichen Staats- regierung den ehrfurcht8vollen Dank des Museums aus. Er ver- kündete zugleich, daß der Vorstand aus Anlaß des festlichen Ereig- nisses besblossen habe, den Direktor des South-Kensington-Museums Sir Philip Cunliffe-Owen, den Kaiserlihen Gesandten in Peking Hrn. von Brandt, den Dr. phil. Hrn. Fedor Jagor, den Geheimen Ober-Baurath Hrn. Giersberg und den Baurath Hrn. Schmieden in Anerkennung ihrer Verdienste um das Museum zu Ehrenmitglieder desselben zu ernennen.

_AUf dieje Ansprache geruhte Se. Kaiserlibe und Königliche obeit der Kronprinz zu erwidern, daß Se. Majestät der Kaiser ebhaft bedaure, von der Theilnahme an dieser Feier ferngehalten zu sein. Dem Dank, der Allerhöchstdemselben soeben dargebracht worden fei, {ließe Er Selber und die Kronprinzessin, Seine Gemahlin, Sich aus vollem Herzen an, Der Kronprinzessin und Ihm sci mit dem heutigen Tage eine hohe Freude bereitet worden. Was die Kronprin- zessin im Sinne Jhres unvergeßlichen Vaters erstrebt und mit unab- lässiger Theilnahme gefördert, wofür Sie hier ein lebendiges Ver- ftändniß gefunden hahe, das sei heut, nicht ohne Mühe und ernste Anfirengung , dafür aber in desto erfreuliherer Gestalt zum crsehnten Ziel geführt. Jhrer Beider Dank hier- für gelte allen Denen, die hierzu mitgeholfen, den Lebenden sowohl wie den nicht mehr unter uns Weilenden, die mitgewirkt am Sammeln und am Bauen. Jett seien diese Sammlungen allen Mitbürgern ershlossen; möchte das, was die Kronprinzessin ins Leben zu rufen gedachte, reiche Frucbt tragen und das neue Haus ein Mittel-

punkt des Strebens zum Guten und Vollkommenen werden, das die gemeinfame Aufgabe aller Nationen sei!

In seiner Festrede gab hierauf der Direktor Grunow einen kurzen Üeberblick über die bisherige Entwickelung des Museums aus kleinen Anfängen zu seiner jeßigen Bedeutung, verwies auf die ihm jeßt: er- erwachsenden erweiterten Aufgaben und sprach s\{ließlich den Dank des Instituts für die von allen Seiten ihm ge- währte Förderung und namentlich auch für die auf Anregung Ihrer Kaiserliben und Königlichen Hoheiten des Kronprinzen und der Kronprinzessin Scitens Ihrer Majestät der Königin von England erfolgte huldvolle Ueberlassung der von dem South-Kensington- Museum verarstalteten Leih - Ausstellung indisher Kunstgegen- stände aus.

Namens sämmtlicher preußischen Institute für Kunst und Wissen- haft und umgeben _von den anwesenden Vertretern derselben, brachte sodann der General-Direktor der Königlichen Museen Hr. Dr. Schöne, Namens der übrigen deutschen Anstalten gleicher Art der Vorstand der oldenburaischen Kunstsammlungen, Hr. Ober-Kammerherr von Alten, Cxcellenz, Namens der außerdeuts&en, endlich der Direktor des South-Kensington-Museum Sir Philip Cunliffe-Owen, in kurzer Ansprache dem Kunstgewerbe-Museums ihren Glückwunsch dar, wäh- rend zugleich die von den Königlichen Muscen und der Königlichen National-Galerie zu Berlin, sowie von dem K. K. österreichischen Museum zu Wien dem Kunstgewerbe-Museum gewidmeten, künstlerisch ausgestatteten Adressen überreiht wurden.

g An den Gesang des „Hallelujah“ von Händel, der diesen Theil der Feier beschloß, reihte sih cin Festmarsch voa J. Joachim, unter dessen Klängen die anwesenden Höchsten und Hohen Herrschaften einen non vi durch die Räume des neueröffneten Gebäudes anzutreten en,

| Unmittelbar nach Scluß der Eröffnungsfeier fand ein Déjeuner dinatoire zur Begrüßung der Gâste statt, das etwa 200 Theilnehmer in den Räumen des Englischen Hauses vereinigte. Den auswärtigen Gästen des Museums hatte die General-Intendanz der Königlichen

Schauspiele für den Abend des Tages Billets zu der Vorstellung im

Königlicen Opernhause zur Verfügung gestellt.

__ Zum Abend des 22. November waren von ihren Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten dem Kronprinzen und der Frau Kronprinzessin Einladungen zu einer Soirée in Höchstderselben Palais an die Ehren- gâste des Museums, an die Mitglieder des Vorstandes, an die höheren Beamten des Museums und an Lehrer der Unterrichtsanstalten huld- voll erlassen worden. An demselben Abend wurde von den An- gehörigen der Unterrichteanstalt zur Feier der Eréffnung ein Kommers veranstaltet, dem ein Theil der Ebrengäste und Vorstandsmitglieder nach Schluß ‘der vorgedahten Soirée längere Zeit beiwohnte. :

Zur Erinnerung an die feierlihe Eröffnung des Museums wurde von leßterem cine mit 2 Radirungen von Lorenz Ri:ter und 11 in den Text gedruckten Radirungen von Marx Klinger ausgestattete Fest- schrift unter dem Titel: „Das Kunstgewerbe- Museum zu Berlin; Festschrift zur Eröffnung des Museumsgebäudes“ publizirt. Gleich» ¿eitig wurde cin „Führer durch die Sammlung“ (Verlag der Weid- mannscen Buchhandlung) ausgegeben. i S Von zwei anderen Publikationen, die am Tage der Eröffnung des Huseums erschienen, ist die eine, „das Kunstbuch des Peter Flötner nach den Orginalen im Besiß der Königlich preußiscen Kunstsamm- lungen neu herausgegeben“, von den Veranstaltern der Ausgabe, den Herren Direktor Dr. Lippmann und Direktorial- Assistent und Biblio- thekar Sr. Majeftät des Kaisers Dr, Dohme dem Kunstgewerbe- Museum, die andere, „Golds{muck der Renaissance, nach Originalen und von Gemälden des 15.—17. Jahrhunderts gesammelt von KFer- dinand Luthmer“, von Autor und Verleger den Direktoren des Mu- seums gewidmet worden. e

Während der ersten Tage na der Eröffnung war das Museum nur ein geladenen Besuchern, vom 27, November an dem gesammten Publikum zugänglich. j

Cassel. Königliche Gemäldegalerie.

Im letzten Vierteljahre wurden sür die der Köniali e _Im leyten Vierteljc Me Königlichen Ge- máäldegalerie hier auf zehn Jahre leihweise überlassene Sammlung des Peren F Mons folgende S TEEFoUNgen gemacht :

Roclant Roghman: Gebirgslandscbhaft bei Abendbeleu{ Leinw. H. 0,62, Br. 0,74, s dis Cen Ran Le Ducgq: Landschaft, im Vordergrund Hirt und Herde, im Hintergrund Häuser von Bäumen umgeben. Leinw H. 0,36 Br. 0,29, Ste

Jan Brüchel und Lucas van Uden: Landschaft, im Vorder

Zan Vr Lucas : La , L grund am Boden aegen todtes Wild, als da sind Rebe, Hasen, Fuchs jowie cin Paar Kupferfasanmin und einige kleinere Fihenbolz. o 051, de T R ( ögel. Eichenholz.

ntonis Palamedes, Gen. Stevacrts: In einem Gema mebre . # 4 S n 5 uy D E 9 re Züger mit U: Eicbenholz. H. 0,27, Br. 0,35. i:

Romevyn de Hoch: Ansicht eines orientalisben Hafens, Leinw o. o E N \ Hafens, Leinw.

Jan van Kessel: Landschaft, Motiv lei Harlem. Recbts

an e) 1 , d F unten S Cer TNEEIeR achten Bezeichnung, während links ein auf 5. Kutsdael gefälsch{tes onogram ste inw Ç : Br 048, jefälschtes gramm steht. Leinw. H, 0,34, Í Art des Abraham Bruegkbel: Blumenkranz, L raus (n Drars gutes, Leinw.

rt des Abraham Brueghel: Ein Blumenkranz in de i -- # f x # s [ E desselben Braun in Braun Putten. Leinw. H. 1,29, Br. S

in der Mitte desselb H. 1,36, Br. 1,08, esselben

Restaurator Reifschneider und der Schuldiener Fiedler das All-

Niederdeutshe Schule: Weibliches : j ichen» bol, O. 068 Le CEA ches Porträt; Gürtelbild. Eichen

Peter van der Faes, gen. Sir Peter Lely: Dans Sn: H. 6 Br. 0,62. 9 bs S cas Cranach: Die fogen. Wirkung der Eifersucht: Vi Ï s, p p Besi Ee H arr Lindenholz. E

. 0,37, Sehr feines Exemplars dieses öfter bei A

E Gegenstandes. ps remp eses öfter bei Cranach vorkommen;

Alte Kopie na . Cuyp: Flußlandshaft mit Hirtin und dabei ein rothgefleideter Reiter. Oriai i i Herde, London. Leinw. H. 0,60, Br. A us E E ju ,_» Hans Leonhard Schäufelein: Die Verehrung des Lammes dur vierundzwanzig Vertreter des alten und des neuen Bundes nah d Apokalypse, Kap. 5. Auf der Nülseite in tempera der Stam baum Mariä. Von dem Bilde fehlt die obere Hälfte, die früber abgesägt wurde. Urfprüngli in der Abelschen, später in der Lett A maiershen Sammlung zu Stuttgart. Tannenholz. H. 0,96 Br. 158

Bildniß einer jungen

, [d

W. D. Kennedy: Bacchantin in einer Landschaft j Pantkerfell ruhend, neben si eine Urne. Leinw. H. 0135, Br. ine

Als Nachtrag für das Vierteljahr vom 1. April bis 1 1 1881 ist noch zu erwähnen, daß der Staat von Professor Ed. Jl vormals Lebrer an der Königlichen Akademie der Künste hier, 2% gute Kopien, meist nach Michelangelo, Raffael und Tizian, gegen eine U neun Iahr vertheilte Vergütung von 13 500 M erwarb und dieselbe ter ette r Ma Cer A E NN um fo dankenêwerther,

teselbe sehr arm an hervorragenden Origin italienischen Spule g ginalen der italienischen

E A E in G folgende:

: le sogen. Sklavin des Tizian, nah Palma vecchio, Origiz im Palazzo Barberini zu Rom. Leinw. H. 0,96, Br. 0,80. "E

Die Transfiguration nach Rafael. N D 2,00, Br. 1,40.

3) Die Grablegung nah Raffael, Original im Pala; ,

iu Rom, Leinw. H. 1,73, Br. 1,79 : R

le hl. Câcilie nah Raffael, Original in der Pi

E L H. 1,51, Br. 1,00, : H i riumph der Galathea nah Raffael, Original in

nesia zu Nom. Leinw. H. 1,28, Br. 1,01. : ver Un 6) Sogen. Reveil de Venfant nah Raffael, Original in der

A S doch ist das Ihléeshe Bild nah der

alten Kopie im Palazzo Torrigiani zu Flore i Lei

G 0,7% B I g zu Florenz gefertigt. Lein,

17) Heliodor, Aguarelle nach dem Freskogemälde in de

d’ Cliodoro im Vatikan. Papier. H. 0,54, Br. 0,95. E

8) Soden. irdische und himmlische Liebe nah Tizian. Original

in der Galerie Borghese zu Rom. Leinw. H. 0,57, Br. 1,34.

9) Die drei Lebenéalter nach Tizian. Original bei Lord Ellesmere in London, während die hiesige Nachbildung von der Kopie O s in E R Dabei in Nom genommen ift. Lein

Die sogen. Flora nah Tizian. Original in den Uffizien y, Florenz. Lein. H. 0,80, Br. 0,62, s R

11) Die Herodias aus dem Palazzo Doria zu Nom, angebli us B von Ai für ein Jugendwerk Tizians erklärt nah meiner Meinung aber eines der s{önsten Werke Lorenzo Lotto's. Leinw. H. 0,86, Br. 0,60. s E a

12—23) Propheten und Sibyllen nach Michelangelo's e C der Sistina. Leinw. H. 0,75, Br. 062. N 24. Martyrium der hl. Giustina na Paolo Veronese's Origi in den Men Leinw. H. 0,38, Br. E S

25, Fortuna nah Guido Reni, na dem Original in der Akademi von e Luca zu Rom. Leinw, H. 1,28, Br. 0,96. M B

26. Sogen. Sibylle nah Domenichino's Original in der Galeri Borghese zu Nom. Leinw. H. 1,19, Br. 0,88. i N

Original im Vatikan,

Eisenmann.

___ Cóln, 14. April, 1 Uhr Vin. (Tel.) Die Englische Post vom 13. April früh, planmäßig in L Tlirs A 8 Uhr 12 Min. Abends, is} ausgeblieben. Guund: Zug- verspätung in Belgien.

Auf der Berliner Rennbahn zu Hoppegarten nehmen am künftigen Sonntag die Rennen wieder ihren Anfang. Es ist der Verein für Hindernißrennen, welcher in diesem Jabre den Reigen eröffnet und am künftigen Sonntag auf der Vahn zu Hoppe- garten fein erstes Meeting veranstaltet. Es werden zwei Stceple- Chasen und zwei Hürdenrennen die Steeple: Chasen und ein Hürden- rennen von Herren geritten abgehalten werden. Zu dem Eröff- nungé-Steeple-Chase, cinem Herrenreiten um den Preis von 500 sind 18 Pferdc genamit, darunter „Direktor“, „Der Rodenstein!, „Ehrendame“, „Basta“, „Neminus 1.*, „Flur“, „Strathraih“ x. Zu dem Verkaufs-Hürdenrennen um den Preis von 750 sind die Nennungen noch nit geschlossen, troßdem daber bercits 13 Pferde zu demselben angemeldet, darunter „Vermittlerin“, »Haiderose“, „Queensland“, „Alpenstock*, „Lemon-Girl“, „Alraune', „Goldperle“, „Etelka“, „Calrossa“ 2. Auch die Nennungen für die Verkaufs-Steeple-Chase um den Preis von 750 K sind noch nit geslossen, do sind bereits 7 Nennungen zu diesem Herrenreiten eingegangen, darunter „Fleetwing“, „Ehrendame“, „Joyeuse“, „Wild- fang", „Banchee“ 2c. Das Hürdenrennen (Herrenreiten) um den Preis von 500 (4 haben 12? Pferde angenommen, darunter „Kätbchen von Heilbronn“, „Lord Melbourne“, „Neckar“, „Goldperle", „Rega, „Prinz Eugen“ 2x. Die Rennen beginnen um 3 Uhr, und zwei Ertrazüge (um 2 und 24 Uhr) werden zu denselben abgelassen.

=_ Nürnberg, 10. April. Der „Fränkische Kurier“ berichtet: Der Ehren-Präsident der Ausstellung, Regierungs-Präsident Frhr, v. v. Pfeufer in München, kam gestern Vormittag hier an, besichtigte Nachmittags die Aus stellungsräume und drückte dabei sein Cr siaunen über den Umfang und die Ausdehnung, welche die Aus- stellung gewonnen, aus. Später konferirte er mit dem Vorsiten- den des Landescomités, Bürgermeister Frhrn, v. Stromer und Di- reftor Dr. Stegmann, bezüglich der Eröffnungsfeierlichkeiten. Frhr. v. Pfeufer ist heute Nachmittag wieder nah Müncben abgereist. Das Programm für die Eröffnung der Ausstellung ist nun mehr dem Protektor derselben, Sr. Majestät dem König, zur Ge nehmigung unterbreitet worden, i

Nach vollendeter Legung des zur Herstellung einer direkten telegraphischen Verbindung mit Amerika bestimmten neuen Kabels der Vereinigten Deutschen Telegrap hen- Geseilshaft wird der Staatssekretär des Reichspostamts, Dr. Stephan, dasselbe in der im Postgebäude zu Em den belegenen Telegraphenstation der gedachten Gesellsbaft am 22. April, Nat- mittags 4 Uhr, persönlih dem Verkehr übergeben. Aus Anlaß dieses peanises findet Abends 6 Uhr im Klubsaale zu Emden ein Fest“ iner statt.

i _Im Belle - Alliance - Theater müssen die erfolgreichen Aufführungen der Posse „Die Lachtaube“ morgen für einen Tag unterbrochen werden, weil Frl, Ernestine Wegner in dem Lustspie „Der Compagnon* beschäftigt ist, welhes an diesem Tage behufs eines Gastspiels im Wallner-Theater in Scene geht.

Konzerthaus. Auf dem Programm des morgigen Symphonie fonzerts steht die Symphonie in C-dar (Nr. 11) von Rot e Schumann.

Redacteur: Riedel.

Berlin: —— Verlag der Expeditioa (Kessel), Druck: W. Elsner-

Vier Beilagen (einshließlich Börsen-Beilage).

zum Deutschen Reich

A2 B

g

C4 M SFnserate für den Deutschen Reichs- und Königl.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin 8SW., Wilhelm-Straße Nr. 32, M

Erste Beilage

Berlin, Freitag,

s-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

den 14. April

182.

———

———

1. Steckbriefe und Unterzuchungs-Sachen

2, Subhastationen, Aufgebote, Vorlaänngen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete.

4. Verloosung, Amortisgation, Zinszahlung

28 u. 8, w. von öffentlichen Papieren.

Deffentlicher Anzeiger.

5, Industrielle Etablisgesments ,

Fabriken

und Grosshandel. & Vo

6, Verschiedene Bekanntmachungen. 7. Literarische Anzeigen. 8. Theater-AnzeigeR. | 9, Familien-Nachrichten.

In der Börsen- beilage.

8 te nehmen an: die Annoneen-Expeditionen des

„Juvalideudauk“, Rudolf Mosse, Haasenstein

gler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

Büttuer & Winter, sowie alle übrigeu größeren

Anuoncen-Bureaurx. 8

Steefbriefe und Untersuchungs - Sachen.

[16956] Stecbrief. :

Gegen den unten beschriebenen verheiratheten Shlosser Georg Eiscrer von Michelbah, O. A. Gerabronn, Württemberg, welcher flüchtig ist, ist sdie Untersuchung8haft wegen betrügliwen Baukerutts R. C. O. §. 209. 3. 1. und wegen Betrugs R. St. G. B. §. 263 verhängt.

Es wird ersucht, denselben zu verhaften und in das Amtsgerichts-Gefängniß zu Hall abzuliefern.

Eiserer is 26 Jahre alt, etwa 1,80 m groß, von s{lanker, kräftiger Statur und blühender Ge- sihtsfarbe, hat braune Haare, hohe Stirn, stumpfe Nase, rundes Kinn mit Grübcen.

Schwäb. Hall, den 12. April 1882.

Der Untersuchung8richter bei dem Königlichen Landgerichte.

Der Arbeiter und Wehrmann Hinrich Fick aus Neuendamm, zuleßt in Wulsdorf aufhaltsam, wird beschuldigt, als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubniß ausgewandert zu scin. Uebertretung gegen §. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs. Der- selbe wird auf Anordnung des Königlihen Amts- gerichts hierselb auf den 16. Juni 1882, Vormittags 10 Uhr, vor das Königliche Schöf- fengeriht zu Geestemünde zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nab §. 472 der Straf- prozeßordnung von dem Königl. Landwehr-Bezirks- Kommando zu Bremen ausgestellten Erklärung ver- urtheilt werden. Geestemünde, den 10. März 1882. Böttcher, Gerichtsshreibergeh. des Königlichen Amtsgerichts.

[16786] Bekanntmachung.

Der Geisteskranke Koh Gustav Strelow aus Rügenwalde hat sich am 10. April cr. von hier aus heimlich entfernt. :

Es wird ergebenst ersucht, denselben im Betre- tungsfalle anzuhalten und hierher zurückzuführen oder sofort hierher Nachricht geben zu wollen.

Signalement : G

Name: Gustav Strelow, Geburtsort: Rügen- walde, Kr. Schlawe, Religion: evangelisch, Alter : 31 Jahre, Größe: 1,75 m, Haare: blond, Stirn: {mal und hoch, Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhn- lid, Gesichtsbildung: oval, Gesichtsfarbe: blaß, Gestalt: chlank, Sprache: deutsch und gebildet, besondere Kennzeichen: keine. i

An Bekleidung hatte derselbe mitgenommen :

Grünen Hut, stahlblauen Winterüberzieher, shwar- zen Tuchroc, graue Stoffbose, grauwollenes Unter- hemde, 1 Paar Stiefel, 1 Shlips, 1 Paar Stulpen, 1 Kragen, 1 Nachthemde, gez. P. 8., 1 Unterhofe, 1 Paar grauwollene Strümpfe, 1 Paar Hosenträger, gez. ‘J. A, V, L

Ueckermünde, den 11. April 1882.

Direktion der Provinzial-Jrren-Anstalt.

Subhaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[16945] Oeffentlihe Zustellung.

Dem Otto Wilken, früher Schuhfabrikant in Pirmasens, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend, wird auf Grund Beschlusses

April 1882

auszugsweise Folgendes durch öffentliche Zustellung

1) Simon Weis, Kaufmann in Pirmasens, 2) Karl Höpfner, Schuh- fabrifant allda, 3) David Koenig, Sohn, Kaufmanu daselbst, 4) die Schuhfabrik unter der Firma „Leh- nung und E in Pirmasens, g die Bader abrik unter der Firma „Gebrüder Fahr“, in Pir- t Schwebel, Schuhb- fabrikant, in Pirmasens wohnhaft, dieser als Rechts- einri Hörner, Scbuhfabrikant in errihtet vor dem K. 21. Oktober 1879, von welch leßterer eine Abschrist an der Gerichts- tafel des K. Amtsgerichts dabier angeheftet ift, for- dern den obgenannten Otto Wilken auf, die gemäß cines durch defi genannten K. Notär Schelf am 21. Juli 1879 errichteten und in vollstreckbarer Aus- erinn ertheilten Versteigerungsprotokolls \{uldi-

des K. Amtsgerichts Pirmasens vom 6.

bekannt gegeben: i Die Nawbgenannten, nämli:

masens domizilirt, 6) Philipp

inhaber von H H Memajens, zufolge Cession, Notär Schelf in Pirmasens am

gen Beträge, als:

Wiese und Ader, mit Hebgeld hievon zusammen .

wie die Kosten binnen zwei gerenet, zu bezahlen, widrigenfalls die oben

nämlich: Plan Nr. 6209 3 am Backöfel und Plan Nr. 4256 12

bezahlung des Erwerbspreises s am Dienstag, den 16. Mai 1882, des Nachmittags 3 Uhr, zu Pirmasens im Hotel Breith,

dur den K. Notär Schelf allda wieder versteigern lassen werden und \sich aus dem Erlöse bezahlt

machen. irmasens, den 10. April 1882.

aber, Sekretär,

[16942] Oeffentlihe Zusteüung.

treten durch den Rechtsanwalt Wenning zu Cassel, klagt gegen

aus Darlehn laut Schuldshein vom 26. Mai 1879 und Cession mit dem

teigpreis d nten beschriebenen Liegenschaften, Steigpreis der u \ en Segen Van 9 M 60 A,

249 A 60 A,

nebst Zins aus 240 4 vom 21. Zuli 1879 an, so- Wochen, von heute an

je Liegenschaften, ten Simon Weis und Konsorten die Liegen j ät « Ar 40 qm El r m

Aer auf der Höh, Bann Pirmasens, wegen Nicht-

Der Kaufmann Eduard Bürgel zu Apolda, ver-

l. die Kinder des Heinrich Vernaleken zu Volk- marsen

a. Gertrude Regine Caroline, jeßt Ebefrau des Postassistent Johann Heinrich Stöhr zu Marburg, l :

b. Gustav Julius Vernaleken in Amerika, un- bekannt wo ?

c, Carl Vernaleken zu Volkmarsen,

II. die Ehefrau jeßt Wittwe des Heinrich Verna- leken, Elise, geborne Zülch, zu Volkmarsen,

Antrag:

Die Beklagten als Solidarschuldner kosten- fällig zu verurtheilen, an Kläger 5360 H nebsi 59/0 Zinsen von 5000 4 \feit dem 1. Juni 1879 zu zahlen, auch anzuerkennen und aus- zusprechen, daß die im Grundbuch von Volk- marsen Band IV. Artikel 195, Abtheilung I. Nr. 1, und ebendaselbst Artikel 196 Abtheilung T. unter Nr. 1 bis mit 9 eingetragenen Grund- stüke der Gemarkung von Volkmarsen als Spezialhypothek haften und die Verklagten \{uldig seien, den Zwangsverklauf derselben Zwecks Befriedigung des Klägers wegen der eingeklagten Forderung geschehen zu lassen, und ladet den Beklagten zu Ib., den Gustav Julius Vernaleken in Amerifa, unbekannt wo? zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Cassel auf den 13. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. j Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Caffel, den 11. April 1882.

Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts, 11. Civilkammer: Preising.

(16944] Oeffentliche Zustellung. Die Johanna Schnellbecher Wittwe zu Höchst i. D., vertreten dur den Rechtsanwalt Reh in Darmstadt, fsagt gegen den Georg Heinrih Walther zu Lügel- Wiebelsba, dermalen mit unbekanntem Aufenthalts- ort, als Vertreter seiner Kinder Johann Michael und Anna Margaretha, Grben der Wittwe Anna Margaretha Heusel zu Höchst i. O., aus Verpflegung der Wittwe Heusel, Beihülfe in deren Haushalt und aus sonstigen derselben geleisteten Diensten, welche unter ausdrücklicher oder stills{chweigender Zusage von Vergütung hierfür vom 1. Oktober 1873 bis zum 14. Januar 188 angeblih erfolgt find, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten als gesetzlichen Vertreter seiner Kinder zur Zahlung von 438 #4. nebst 5°%/ Zinsen vom Tage der Klag- zustellung an und in die Kosten des Rechtsftreites und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites vor die dritte Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Darmstadt auf Dienstag, den 27. Juni 1882, Vormittags 8 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. : Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Darmstadt, den 13. April 1882, Pfannmüller, i Hülfs-Gerichtéschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

Oeffentliche Zustellung. :

auline, geb. Eichert, in

Langheinersdorf, Kreis Sprottau, vertreten dur den

Rechtsanwalt Klossowski zu Bunzlau, klagt gegen

ihren Ehemann, den Bäcker Thomas Rzepka, früher

zu Langheinertdorkf, gedezwärtig unbekannten Auf- e

[16959] Die verehelichte Rzevka,

enthalts, wegen Eh

Een zur mündli str

Landgerichts zu Liegniß auf den 10. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr,

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Auszug der Klage bekannt gemacht. Liegnig, den 5. April 1882, Negelein,

Gerichtsshreiber des Königlichen Landgerichts.

Aufgebot.

e [16667]

hat das Aufgebot des auf Johann in Culm lautenden Schuldbuchs der kasse zu Gera, Nr. 44 870 mit einem 1433 M 7 H exkl, Zinsen beantragt.

Greitag, den 20. Oktober 1882, ormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten

widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

[16650]

Kleine Frankfurter Straße 14, is das Aufgebot eines von ihm am 7. November 1881 ausgestellten, von dem Herrn Julius Kalies zu Letschin angenom- menen, am 15. Dezember 1881 zahlbaren, angeblich verloren gegangenen Wechsels über 132,45 H bei uns in Antrag gebracht.

gefordert, spätestens seine Rechte

hierselbst anberaumten Termin bei uns anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserkflärung des Wechsels erfolgen wird.

[16502]

gaerens l zwischen ihm und dem Bäcker August Sonneborn auf

Nordstrand

ruds, mit dem Antrage auf Trennung der Ebe und Erklärung des Beklagten für den allein {huldigen Theil, und ladet den Be-

cen Verbandlung des Rechts- ts vor die dritte Civilkammer des Königlichen

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser

Der Schäfer Friedrih Gustav Thurm aus Culm Gottlob Thurm

ürstl, Spar- uthaben von Der Inhaber

der Urkunde wird au gesgrzert, [päreitens in dem auf

erichte, Landhaus, 2 Trep-

Gera, ten 20. März 1882, Fürstliches Amtsgericht. Mün ch.

Aufgebot. : Bon dem Kaufmann Karl Blasendorf zu Berlin,

Der unbekannte Inhaber des Wechsels wird auf-

in dem auf den 20. Oktober 1882, Vormittags 11 Uhr,

Seclow, 23. März 1882. , Königliches Amtsgericht. [

Aufgebot. Auf den Antrag des Professors Edmund Luyt- in Brüssel auf Kraftloserklärung eines

errihteten Hauskaufcontracts vom 95. August 1863, aus welhem die Kaufsumme auf dem Folium des Antragstellers im Schuld- und Pfandprotokoll protokollirt ist, wird der Inhaber dieser Urkunde hiermit aufgefordert, spätestens in dem biermit auf Dienstag, den 20. Juni 1882, Vorm. 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, widrigenfalls die Urkunde auf Antrag für kraftlos erklärt und der aus derselben protokollirte Posten delirt werden wird. Nordstrand, 29. März 1882.

Königliches Amtsgericht.

Hansen.

(16834) Aufgebot. Die Zimmermannsfrau Joachime Volkmann, geb. Harder, in Poppendorf bei Marlow hat das Auf- gebot des Hy othekensheins vom 1. September 1879 über die für fie, die damals unverehelihte Joachime arder in Brünkendorf Fol. 7 des Grund- und Da tbekenbucbs der Büdnerei Nr. 16 zu Brünken- dorf eingetragene Forderung auf ein von der Voll- jährigkeit der Antragstellerin ab mit 4 Prozent ver- zinslihes und bis dahin unkündbares Kapital von 600 M beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, \pätestens in dem auf den 21. Dezember 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloser- kläruag der Urkunde erfolgen wird. Ribnizz, den 8. April 1882. L Großherzogl. Mecklenburg-Schwerinsches Amtsgericht.

Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber: A. Beister, Act. Geh.

2,89 (45828) Aufgebot. Die Wittwe des Postschaffners, früheren Stadt- briefträgers Carl Kilian, Constantia, geborene Kuberkiewicz, zu Nakel, hat das Aufgebot des an- eblich verloren gegangenen Depositalscheins der ebensversicherungs-Aktiengesellshaft Germania zu Stettin, vom 31. Oktober 1870, nach welchem der Stadtbriefträger Carl Kilian zu Nakel die Police der Germania Nr. 40 151 vom 13. Juni 1863 über 400 Thlr, = 1200 Æ als Unterpfand für ein von demselben gewährtes Darlehn von 30 Thalern = 90 M gegeben hat, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 8. Juli 1882, BOLMILIRRI 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf-

der Urkunde erfolgen wird. Stettin, den 2. Dezember 1881, Das Königliche Amtsgericht.

[7231 kasse zu Stallupoenen Nr. 168 über 172

lih verloren gegangen, und

werden. Es wird daher der Inhaber des Buche 19. September 1882,

unterzeihneten Gerichte seine Rechte geltend maden und das Buch vorzulegen, widrigenfalls

[10027]

geant \sih aus egeben haben foll, ift

[16824]

mann in Cöln, dann Gastwirth Gastwirth in Cöln, ist durch Aus\{lußurtheil hiesi- ger Stelle vom 4. April 1882 das Sparkassenbuch der Sparkasse in Cöln, lautend auf „Riffler, Johann, Privatier, Klobengasse 5“, eingetragen in den Büchern der Sparkasse zu Cöln, Hauptbuch A. 16 Fol. 519, für kraftlos erklärt worden.

ebotstermine seine Rehte anzumelden und die Ur- unde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung

Geh det, Das Sparkaffenbuch der reiospar, a

93 Pf., ausgefertigt für Auquit Kaszzereit, ist angeb-

oll auf den Antrag des Eigenthümers, des Knehts August Kaszereit zu Bis- dohnen, zum Zwecke neuer Ausfertigung amortisirt

aufgefordert, späteftens im Aufgebotstermine den Vm. 11 Uhr, bei dem in die Kraftloserklärung desselben erfolgen wird. Stallu- poenen, 27. Januar 1882, Königliches Amtsgericht.

Gegen den am 10. Juni 1846 zu Zanow gebornen Albert Dreyer, weler im Jahre 1871 als Ser- seinem Garntsonore Mainz heimlich

entfernt und seit dieser Fei eine Nachricht von sich tens seines Bruders il-

odeserklärung und

Der 2c. Albert Dreyer wird daher aufgefordert,

sich spätestens in dem vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. ; den 18. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr, anberaumten \hriftlich zu melden, widrigenfalls auf Antrag durch Erlaß des Aus\ch{lußurtheils die Todeserklärung er- folgen wird.

1, auf

Aufgebotstermine persönlich oder

Banuow, den 27. Februar 1882. Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Auf Antrag des Johann Riffler, früher Privat- in Solingen, jeßt

Cöln, den 6. April 1882. Königliches Amtsgericht, Abtheilung III,

168331 Bekanntmachung. Das k. Landgeriht München I., Kammer Ik. für

N achen hat mit Ste vom 4. April ¿ a

Is. die offentliche Zuftellung der Klage des Kauf-

manns Emil Sauter in Immenstadt, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Dürek dahier, gegen Alex. M. Wieland, Kaufmann früher dahier, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Forderung zu 988 M4. 40 be- willigt und is zur mündlichen Verhandlung der Klage vor der Il’ Kammer für Handels\acwen am

k. Landgerichte München I. die öffentlihe Sitzung

vom Dieustag, den 6. Juni 1882, Vormittags 9 Uhr, Sitzungssaal 41/1, bestimmt. Die Klage gründet sih auf ein unter den Theilen verabredetes Effektenlieferungsgeschäft, zu dessen Voll- zug vom Kläger an den Beklagten 988 4 40 S übergeben, dieser Betrag aber von demselben nach Rükgängigmachung dieses Lieferungsgeshäftes nicht mehr zurückerstattet worden sei.

Das Klagspetitum ist auf reten des Be- flagten in einem für vorläufig vollstreckbar zu er- flärenden Urtheile zur Zahlung obiger 988 M 40 S sammt 6% Zinsen hieraus seit 1. Februar 1882 und 15 4/90 K Kosten eines Zahlbefehls, sowie auf Ersay der Streitskosten gerichtet.

Zugleich ergeht an den Beklagten die Aufforderung, einen bei dem Prozeßzgerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen und sich durch denselben im anberaumten Termine vertreten zu lassen. Mündthen, am 6. April 1882. Gerichtsschreiberei der Kammer für Handelssachen am f. Landgerichte München I. Müller, k. Obersekretär.

[16940] :

Nr. 2538, Landwirth Xaver Daniel von Ober- wasser ist im Jahre 1853 nach Amerika ausge- wandert und hat seither keine Nachriht mehr von si gegeben ; perselle wird daher aufgefordert, sich binnen Jahresfrist dahier zu stellen oder Nachricht von si hierher gelangen zu lassen, widrigenfalls er für verschollen erklärt und sein Vermögen seinen muthmaßlihen Erben, d. i. dessen Ehefrau Theresia, eb. JIanter, in Oberwasser gegen Sicherheitsleistung n fürsorglihen Besi gegeben würde.

Bühl, den 11. pri, 1882.

Boos, Gerichts\{hreiber des Gr. Amtsgerichts.

[16949] Jm Namen des Königs!

In Sachen

betreffend das Aufgebot von Dokumenten

erkennt das Königliche Amtsgericht zu Senften- berg durch den Amtsrichter Günther auf den An- Gag des Rechtsanwalts Wachsmuth zu Sprem- derg 2 Da der Antragsteller den Verlust der nah- stehend bezeichneten Urkunde und die Berechti- gung zum Aufgebotsantrage glaubhaft gemacht hat, nämli des Dokuments über die auf Rauno Nr. 2 in Abtheilung 111. unter Nr. 3 für die Wittwe Klaua, Catharine, geb. Paulick, zu Rauno eingetragenen 100 Thlr.

Da weder in dem Aufgebotstermine vom 5. April 1882, noch seitdem Rechte Dritter auf die Urkunde angemeldet sind, da der Massenverwalter, Kaufmann Theodor Schmidt zu Spuenerg don im §, 110 der Grundbuchordnung vorgeschriebenen Diligenseid abgeleistet hat, da endlich das Auf- gebot den gesetzlichen Bestimmungen gemäß be- M omas ift,

ür Recht : ; ! Das Dokument über die auf dem Grund- stücke Bd. I. Bl. Nr. 2 Rauno in Abthei- lung 111. unter Nr. 3 für die Wittwe Rana,

atbarine, geb. Paulick, eingetragenen 1 Thaler = 300 d NesttaufgelH wird für kraft- los erflärt und sind die Kosten aus der an- gelegten Spezialmasse zu entnehmen.

Von Rechts Wegen. gez. Günther. Bee un wird T en erg, h Der Gerichtsschreiber des Königen Amtsgerichts.

bner.

pen, Zimmer

M Srrtes reiber des K. Amtsgerichts:

scine

r. 6, anberaumten Aufgebotstermine echte anzumelden und die Urkunde vorzulegen,

m Dreyer der Antrag auf Erlaß des Aufgebots gestellt worden.