1882 / 94 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

Rechte-Oder-Ufer- Die Dividende pro 1881 is auf 9 Stü>k der Stamm: und Prioritäts-Stamm- worden und gelangt gegen Einlieferung des

Eisenbahn-Gesellschaft. o i. e. 54 Æ, in Worten: Aktien der Rechte-Oder-Ufer-E Dividendenscheines Nr. 1 pro i vom 20. April d. J a. bei unserer Hauptkasse hierselbst, on der Disconto-Ges, acob Landau in Berlin, + von Rothschild & bei den auêwärtigen Za

: Vier und Fünfzig Mark pro ilenbahn-Gesellschaft festgestellt

erlinerstraße Nr. 76, Vormittags

von 9 bis 12 Uhr, ellschaft in Berlin,

, Behrenstraße Nr. 43/44, Wilhelmstraße Nr. 70b., und

ne in Frankfurt a. Main [stellen bis zum 31. Mai d.

, den Dividendenscheinen „ein arithmetisG geordnetes Nummer-

, unter Angabe des Geldwerthes mit Namensunter-

mit dem Firmastempel auf der Nü>seite abzustempeln. Direktion.

ÿ - Freiburger Eisenbahn.

zu der auf

b. bei der Directi

c. bei dem Bankha

d. bei dem Bankhause in den gewöhnlihen Geschäftsstunden, Auszahlung. :

Die Präsentanten werden er Verzeichniß nah den vers [chrift versehen, beizufüge

um 10 U chiedenen Kategori

n, oder die Dividendenscheine Breslau, den 19, April 1882.

Breslau - Schweidni

Die Herren Aktionäre laden wir

Mittwoch, den 10. Mai d

im Rundbau der Verbindungshalle des hiesigen Emy jahrlichen ordentlichen Generalversammlung

Zur Berathung und Beschlußfa 1, 2, 3 und 4 verzeichneten Gegenstände. Diejenigen Herren Aktionäre, Statuts ihre Aktien bis spätestens den schaft (Zimmer Nr. 38) vorzuzeigen oder sonst auf Orte erfolgte Niederlegung nachzuweisen, zugleih a Verzeichniß der Littera und Nummern der Aktien auswärtigen bekannten Zinsen- wei Exemplaren zu übergeben, aft und dem Vermerk der St fammlung dient. h : Der gedru>te Jahresbericht pro 1881 wird Breslau, den 21, April 1882.

en getrennt

enden Bankhäusern zur Verfügung gestellt : H. Handelsbank in Basel. : Von Erlanger u. Sohn und der Filiale der Mitteldeutschen Creditbank in Frank- furt a. M. Victor von Erlanger in Wien. Le Comptoire d'escompte in Paris. Sghlesinger,

in> u. Cie. in Müncben und bei den General-Konsuln und Konsuln in Mailand, Genua, Triest, Venedig, Madrid, St. Petersburg, t l at jeder Ziehung wird außerdem im Bund in Bern, der Frankfurter Zeitung in Frankfurt a. M., dem Staats-Anzeiger in Berlin und der Augsburger Abendzeitung publizirt.

Marcel in Lausanne. Sohn in Luzern.

Trier u. Cie. in Berlin. Mer>, F der Schweizerischen Eidgenossenschaft London und Moskau. Das Result

. J-- Nahmittags 4 Uhr,

fangégebäudes anberaumten

ergebenst ein. : L sung gelangen die im $8. 24 des Gesellschafts-Statuts zu

welche der Versammlung beiwohnen w JI., Nachmittags 6 Uhr, i eine dem Direktorium gen ber ein mit der vollen (wozu Formulare in

und Dividendenzahlungéstellen in Empfan von denen das eine hier bleibt, das ande immenzahl. versehen, zurü>gegeben wird

ollen, haben nah 8. 29 des n dem Büreau der Gesell- genügende Weise die am dritten Namens-Unterschrift versehenes unserem Büreau und bei den g genommen werden können) in re, mit dem Siegel der Gefell- und als Einlaßkarte zur Ver-

vom 5. Mai d. J. ab ausgegeben. Der Verwaltungsrath.

Allgemeine Versiherungs-Ges

H Solawe<hsel der Actionaire . 3) Wechsel im Portefeuille . C 9) Inventarien

7) Darlehne auf Hypotheken ¿ N 8) Debitoren a. E b. bei Agenten und Rü>versih.-Gesells<h. .

mühlen Eintrittskarten unter Beifügung der ihnen nah $. 24 der Statuten zukommenden Stimmen- zahl entgegennehmen. Neumühlen bei Kiel, 20. April 1882. Johannes Lange, Vorsißender des Verwaltungsrathes.

Ersie ordentliche Generalversamm- [Ung der Aktionäre der

Ballishen Mühlen-Gesellschaft in Neumühlen bei Kiel im Comptoir der Gesell- [haft am 24. Mai, Mittags 1 Uhr.

Die Inhaber von Aktien, welche diese General- versammlung besuchen wollen, können vom 21. Mai gegen Devonirung Aktien bei der Norddeutschen Bank in Hamburg oder bei dem Banquier Herrn W. Ahlmann in Kiel oder im Comptoir der Gesellschaft in Neu-

PROSPEOCT.

Subseription auf 5,000,000 Reichsmark 4procentiger Pfandbriefe

ausgegeben von der

1) Actiencapital . , 2) Capital-Neservefond D O 4) Unerhobene Dividende 1877 und 180 bende Schäden und laufende Risiko's

Dividende und Tantième pro 1881 Gewinn-Vortrag auf neue Rechnung .

Gemälde und Kunstblätter

fs Beste und BVilligste gereinigt C. Heyne, Harthstr. 19.

| Reserve für \{we jeder Art werden au 6) Dispositionsfond und restaurirt

Weimar.

bis 23. Mai

Deutschen MWypothekenbank

in Meiningen concessionirt dur< die landesherrliche Entschließung vom 13. Dezember 1862.

Auf Grund des ihr dur< die landesherrlihe Conce ertheilten Privilegs emittirt die

Deutsche Hypothekenbank 9,000,000 Reichsmark 4

in Stücken zu 4 2000, Æ 1000, A 500, 4 300, Die Pfandbriefe werden auf den Inhaber, auf 4 Procent jährlich bis zur Rückzahlung verzinst. Die Zinscoupons sind am 2 Die Rückzahlung dieser Pf Ausloosung gezogenen Nummern. zahlung zu gelangen.

ssions8urkunde vom 13. Dezember 1862

procentige Pfandbriefe , M 100, M 50. Wunsch au< auf Namen ausgestellt und mit

. Januar und 1, Juli jeden Jahres zahlbar. andbriefe erfolgt dur<h Z Jährlich bat mind Die Ausloosung findet in Ge

Die Zahlung von Capital und Z Carlsruhe, Cöln, Dresden, Hambur Stuttgart bei den bekannt gemachten Ste Gefellschaftsblätter veröffentlicht.

Die Pfandbriefe sind gesichert (Art. 31 des Statuts): gte Haftung der Gesellschaft mit ihrem gesammten Vermögen. egung cines den ausgegebenen Pfand

guter hypothekarischer Forderungen in den Regierungscommissars.

Die Deutsche Hypothekenbank is auf Grund der lande 13. Dezember 1862 errichtet mit einem Grundcapital vo1 gezahlt sind. Die in deutshen Staatspapieren cember 1881 Æ 919,807 21 „K.

Dieselbe ist nah Inhalt der Art. 13 ff. Hypothekengeshäft mit Aus\{luß jeden an capital und die Reserve bilden al

Nach der veröffentlichten B

nachstehende allgemeine Bestimmungen 1) Das Darlehen muß dur eine Hypothek voll - kommen sfichergestellt sein. Eine solche Sicher- stellung ift nur dann vorhanden, wenn das Darlehen den Werth des verpfändeten Grund- besißes höchstens bis zu drei Fünftel ers<övft, überhaupt, wenn außerdem noch die Verhält- nisse neben der Sicherheit aub hinsichtlich der pünktlichen Zahlung von Kapital, Zinsen und resp. Amortisationsrente als gut zu be- trachten find.

ablung des Nennwerthes der in öffentlicher

estens $ Procent jeder Pfandbriefserie ¿zur Nük-

genwart des Regierungs8commissars statt.

insen erfolgt in Meiningen, Berlin,

Haunover, Magdeburg, Aenderungen der Zahlstellen w

Frankfurt a. M., Nürnberg und erden rechtzeitig dur die

München,

1) Durch die unbedin 1 | 2) Durch die Niederl briefen wenigstens gleichen Betrags

Archiven der Gesellschaft unter Controle des

andesherrliden Concession8urkunde vom 1 24 Millionen Mark, worauf 40 Procent ein- angelegten statutenmäßigen Reserven betrugen am 31. De-

ihres Statuts in ihrer Wirksamkeit lediglih auf das Das gesammte Actien- gegebenen Pfandbriefe. etrugen die circulirenden Pfandbriefe: M. 48,373,325, » 94,523,260, 42

deren Geschäftszweiges beschränkt. so einen Garantiefond für die aus ilanz vom 31. Dec. 1881 b

Die ausstehenden Hypotheken . . Die Subscription findet statt am

Montag den 2 Dienstag den 2

während der üblicben Geschäftsstunden

in Meiningen bei der Dent in Berlin bei der Deutschen i bei der Mitteldeut in Frankfurt a. M. in Cöln bei Herren Deichmann & in Hamburg bei Herren M. M. Warburg & Co., annover bei Herren Ephr. Meyer & Sohn, in Leipzig bei Herren Be>er & C in Dresden bei Herren Gebr. Arnold, in Gotha bei Herrn B. M. Strupy, in Stuttgart bei der Württ. Bankanstalt vorm.

bei den Herren Bloh & Eo.,

ei Herrn Veit L. Homburger,

in Mannheim bei Herrn Dd. Oppenheim,

in burg bei

in Straßburg b

enden Bedingun

1) Der Subsce L, Januar 1882 bis

4. April l. J. 5. April l. J.

den othefenbank, Bp /

schen Creditbauk, Filiale Berlin,

bei der Mitteldeutschen Creditbank, Filiale Frankfurt a. M,,

rung Hypothek außerbalb der Bundesstaaten bestellen läßt. helliger Zustimmung des Verwaltungsrathes dürfen au< außerhalb der deutschen Bundes- staaten Darlehen gegeben werden. Art. 28. Kein Pfandbrief darf von der Deutschen Hypothekenbank ausgegeben werden, der nit zuvor durch ausstehende Hypotbek-Forderungen vollkommen gede>t ist, was auf jedem auszugebenden Pfand- briefe vom Regierungskommissar mit seiner Unter- \{rift bescheinigt wird. zugebenden Pfandbriefe wird über die dafür als Garantie dienenden Hypotheken-Forderungen beson-

Pflaum & Co., in Mündhen in Nürnberg in Carlsruhe

erren Gebr. K Herren C. St

tionspreis b

7 ng L. Valentin & Co.

eträgt 98 Procent zuzüglih 4 Procent Stückzinsen vom ¿zum Tage der Abnahme.

unter na<folg

[1806] Prámien-Auleihen des

Kantons Freiburg.

Einundfünfzigsie Serienzichung der Obli ationen von 15 Frauczs, stattgehabt am 15. April 1882, F

Ser

ien:

111 158 339 361 372 409 524 583 803 808 1234 1368 1506 1522 1678

1729 1242 1841 1913 2016 2162 2291 2639 2829 3000 83943 3074 3125 3681 3795 3798 3968 4397 4519 4571 4608 4696 4713 4722 4765 4876 5071 5072 5135 5190 5193 5223 5669 5766 57272 5960 5975 66034 6057 6065 6126 6137

6309 6254 6617 66822 6863 6715 6789 6887 6943 2099 7151 7288 7379 7522 7590 7632 27884 7958.

Die Ziehung der Prämien-Nummern dieser Serien wird amn Montag, 15. Mai nähsthin,

hr, im Bureau des Finanz-Departements

der obgenannten Prämien,

Nr. 13, Gebäude der Staatskanzlei, stattfinden.

i 11 welche an diesem Tage publizirt wird, wird außerdem alle bis zu diefein Tage ausgeloosten Serien aufführen.

Die Ziehungslisten sind dem Publikum bei dem Finanz-Departement in Freiburg und bei nach-

Freiburg, am 15. April 1882.

H. Tschann-Zeerleder u. Cie. in Bern.

Les hoirs

Pury u. Cie. in Neuenburg. Mazzola u.

Die Finanz-Direcction des Kontons Freiburg.

ellshaft sür Sec-, Fluß- und Landtransport

in Dresden.

General-Bilanuz am 31. Dezember 1881.

Activa.

vet Banken

Passîva.

2) Die Zutheilung erfolgt \sobald wie mögli na< Schluß der Subscription. Im Gene einer Ueberzeihnung wird die eventuelle Reduction dem Ermessen der einzelnen

scribtions\tellen vorbehalten.

S 2,700,000|— 754,682 75 263,188 90 9,907/40 2,128 101,027/45 149,718/75

905,649 74 || 4,886,302

| 3,000,000¡— E 600,000 |— Ee T AOLODO O S 1,200|— 701/,341/80 4276/46 t B R Ce N 1/154/99 [T1 4,886,302 99

M. 647,317. 48. , 258,332. 96.

ub-

3) Bei der Subscription ift eine Caution von 10 Piocent des gezeihneten Nominalbetrags8 in Baar oder in Werthpapieren, welche nah dem Tagescours berechnet werden, zu hinter-

legen.

Dieselbe wird bei Abnahme der Stücke zurü>kgegeben bezw. verrechnet. der Neduction wird die überschicßende Caution unverzüglich zurü>gegeben.

Im Falle

4) Die Abnahme der zugetheilten Stü>e resp. der dafür ausgestellten Interims\<heine kann vom 3. Mai l, J. ab erfolgen. Jedoch ist der Subscribent verpflichtet, cin Drittel der Stü>e spütestens bis zum 3. Juni, ein weiteres Drittel spätestens bis zum 3. Zuli und

abzunehmen.

Meiningen, den 18. April 1882.

Für zugetheilte Beträ stattet und sind solche bis spätesten

das leßte Drittel spätestens bis zum 3. August l. J. ge unter 4 10,000 ift keine successive Abnahme ge- s 20, Mai l. J. zu reguliren.

Deutsche Hypothekenbank.

Kircher.

Dreysigacker.

Dr. Braun.

Auszug aus dem Statut der Deutschen Hypothekenbank in Meiningen.

Bei Gewährung von Darlehen find

In der Regel kann nur auf erste Hypo-

thek ein Darlehen gegeben werden. Eine Ausnahme hiervon erfordert die Zustimmung des Verwaltungsraths. das Darlehen unter Einrehnung der vorhber- gehenden Hypothekenschulden den angegebenen Werth von drei Fünftel nicht ers{<spfen.

Der Werth eines jeden verpfändeten Grund- stü>es ist dur< verpflichtete Sachverständige, welche die Direktion unter Berücksichtigung der Verschiedenartigkeit der Objekte ernennt na< Maßgabe eines vom Verwaltungsrathe aufzustellenden Regulativs, zu ermitteln.

Im Allgemeinen ist bei der Wertbermitte- lung maßgebend, das die Tare vorauss\icbtli< bei einem Verkaufe. selbs unter ungünstigen Umständen völlig erreiht wird.

Bei Ermitelung des Werths von Ge- bäuden der Werthverminderung und auf eine fort- laufende genügende, dem wahren Werth ent- sprechende Feuerversicherung unter Berü>- sibtigung der unverbrennbaren achten.

Die Befugniß der Deutschen Hypothekenbank in Art. 13 staaten bes{ränkt. aber niht anwendbar, wenn si<h die Bank

Jedenfalls darf aber

ist insbesondere auf die Gefabr

Theile zu ist auf die deutshen Bundes- Diese Bescbränkuna ift De>ung für eine etwa gefährdete Forde-

deutscben Nur mit ein-

Für beide Arten der aus-

zu befolgen :

dere Rechnung in der Art geführt, daß für kündbare Pfandbriefe au< nur kündbare oder mit kurzen Verfallzeiten versehene Hypothekäen - Forderungen hinterlegt werden dürfen.

Die -Beträge, welhe von den hypothekariscen Sculdnern in Folge der Amortisation oder Rü>- zahlung an die Deutsche Hypothekenbank abgeführt worden sind, sind entweder zur Amortisation von Pfandbriefen oder zum Erwerb anderer Hyvotheken- forderungen zu verwenden, so daß stets genügende Sicherheit für die Pfandbriefe in den Hypotheken- forderungen vorhanden ist.

Die Mitglieder der Dircktion sind bei ihrer Ver- eidung (Art. 34) auf die Beobachtung der Bestim- mungen dieses Artikels insbesondere hinzuweisen und der Regierungskommissar hat vorzüglich den Beruf, die Kontrole hierüber zu führen.

Art. 31. Die pünktliche Zahlung an Kapital und Zinsen der Pfandbriefe wird gesichert

1) dur< die unbedingte Haftung der Gesell-

{haft mit ihrem arl auiata Vermögen, 2) dur die Niederlegung eines den ausgegebenen Pfandbriefen wenigstens gleichen Betrags uter hypothekarisher Forderungen in den r<iven der Gesellshaft unter Kontrole des Regierungskommissars,

Art. 74, Die Deutsche Hypotbekenbank steht unter der Oberaufsicht der Herzoglichen Staats- regierung. L ; S :

Diese Oberaufsicht übt dieselbe durh einen Re- gierungskommissar aus. :

Sein Beruf besteht in der Kontrole der Gesc{äfts- behandlung überhaupt, namentli aber, daß kein Darlehen ohne die vorgeschriebene Sicherstellung (Art. 14) zur Auszahlung kommt, und daß bei der

inausgabe der Pfandbriefe die in Art. 28 festge- etzte Grenze genau beachtet wird.

Er ist au bere<tigt, allen Sitzungen des Ver- waltungsrathes und den Generalversammlungen bei- zuwohnen und im Bureau der Hypothekenbank Ein- siht von den Büchern und Schriftstücken zu nehmen, ingleiben Kassenvisitation, jedo< ohne wesentliche Behinderung des Geschäftsverkchrs der Bank und ohne E der Bücher aus dem Banklokale, mit Zuziehung eines Mitgliedes der Direktion und des nôthigen Dulfêperfonals, vorzunehmen. Auf sein Verlangen muß der Verwaltungsrath oder die Gene- ralversammlung berufen werden. Er fann Ein- sprache erbeben gegen die Ausführung von Beschlüssen, wel<e er als statutenwidrig erabtet, und wenn keine Einigung erreiht wird, so entscheidet hierüber die Herzogliche Staatsregierung. Bis zum Eintreffen dieser Entscheidung ist die Ausführung des bes, treffenden Beschlusses zu beanstanden.

zum Deutschen Reichs-An

Mi 94.

E:

Zweite Beilage

Berlin, Freitag, den 21. April

Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels-

register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich

Preußischen Staats-Anzeigers : Berlin 8W., Wilhelm-Straße Nr. 32. P

1, Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

2. Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen

U, dergl.

3. Verkänufe, Verpachtungen, Submissionen ete. 4. Verloosung, Amortisation , Zinszahlung

——————————

u. 8, w. von öffentlichen Papieren.

Stebriefe und Untersuchungs - Soczen.

[18035] Steckbrief.

Der hierselbst wegen betrügerishen Bankeruts in Untersuchung befindlihe Uhrmacher Moribv Gitt- ler von hier, in Zarki, russis< Polen, geboren, ift am 16. dieses Monats aus der Untersuchungshaft im diesseitigen Gerichtsgefängniß entsprungen Es wird deshalb ersucht, denselben im Betretungsfalle zu ver- haften und in das Amtsgerichtsgefängniß hierselbst abzuliefern. Kattowiß, den 17. April 1882, Kö- niglihes Amtsgeriht. Der Untersuhungsrichter. Beschreibung: Alter 32 Jahre, Größe mittel, Statur s{wä<hli<, Haare dunkelblond, wollig, Augen dunkelgrau, Stirn frei, Zähne fehlerhaft, trägt einen mangelhaften Vollbart und spricht

deuts und polnisch, das Gesicht von erdfahler

Farbe. Das Deutsch desselben ist ausgeprägt das den polnischen Juden eigenthümlihe Jagon.

[18070] Ste>briefs-Erneuerung.

Der hinter den Kaufmann Louis Guttmann, 53 Jahre alt, zuleßt hier, Leipzigertraße 42 wohn- haft, unter dem 18. Juni 1881 erlassene Steckbrief wird erneuert. Berlin, den 14. April 1882. König- lie Staatsanwaltschaft am Landgericht T.

18058]

Ba unterm 17, September 1881 hinter den Schucidermstr. Albert Langner erlassene Ste- brief wird hiermit erneuert. Zossen, den 15. April 1882. Königliches Amtsgericht.

18071]

[ Der unterm 4, Februar d. Is. hinter dem Arbei-

ter Friedrid Boldt aus Malchow erlassene Ste>-

brief ist erledigt. Ratebuhr, den 14. April 1882. Königliches Amtsgericht.

Oeffentliche Ladung. Nachbenannte Personen : 1) der Handlungslehrling Louis Cohen aus Camen, geboren daselbst am 5, Mai 1859, 2) der H-inrich Mehmacther aus Hamm, geboren daselbst am 27. Mai 1859, 3) der Josef Mimze> aus Unna, geboren daselbst am 9. November 1859, 4) der Johann Friedri Leeser aus Obermaßen, geboren daselbst am 11. März 1859, 5) der Felix Aronheim aus Camen, geboren daselbst am 9. Mai 1881, werden beschuldigt, als Wehrpflichtige in der Absicht, si< dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotte zu entziehen, ohñe Grlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nah erreihtem militärpflihtigen Alter sich außerhalb des Bundesgebietes aufgehalten zu haben. Vergehen gegen $. 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G.-B. Dieselben werden auf den 14. Juni 1882, Vormittags 11 Uhr, vor die Strafkammer des Königlichen Land- Fe Kaiserstraße hier, zur Hauptverhand- ung geladen. Bei unents{uldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der na< $. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Landraths- Amt zu Hamm über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden, Zugleich ist dur Beschluß der Strafkammer des Königlichen Land- erichts zu Dortmund vom 29. März 1882 auf

rund des $8. 140 Straf - Geseß-Buchs und des d. 326 der Strafprozeßz-Ordnung das im Deutschen Reiche befindlihe Vermögen der Angeklagten mit Beschlag belegt worden, was mit dem Be- merken hierdur< öffentli bekannt gemacht wird, daß Verfügungen derselben über das Vermögen der Staatskaffe gegenüber nichtig sind. (A. 67./82.) Dortmund, den 4, April 1882, Königliche Staatsanwaltschaft.

——

Subhasfstation-n, Aufgebote, Vo:- ladungen u. dergl.

08097] Oeffentliche Zustellung.

Die Ziegeleidirektorsehefrau Ernestine Wilhelmine Polster in Ulters{ütz, vertreten dur< den Recbts- anwalt Jentsch in Potschappel, klagt gegen den Pro- duktenhändler Johann Bergmann aus Niederpester- wiß, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus einem am 13, Februar 1880 über das Hauê- und Gartengrund- stüd, Fol. 31 des Gr. u. Hyp. Buchs für Nieder- pesterwik, geschlossenen Kaufvertrage, mit dem An- trage auf kostenpflihtige Verurtheilung des Beklag- ten zur Zahlung von 300 M nebst Zinsen zu 5 °/9 vom 1, März 1880 ab und das ergehende Urtheil ür vorläufig vollstre>bar zu erklären, und ladet den

eklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königlicbe Amtsgericht zu Döhlen auf

den 2. Zuni 1882, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwed>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Döhlen, am 18. April 1882.

Stng, :

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[18089] Oeffentliche Zustellung. s Die verehelihte Schuhmacher Schaefer, Rosalie, geb. Wronker zu Buer in Westphalen, vertreten dur den Rechtsanwalt Meißner hierselbst, klagt gegen hren Ehemann, den Schuhmacher Eduard Schaefer, früher zu Zehdeni> wohnhaft , jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage auf Ehescheidung : ; das zwischen den Parteien bestehende Band der he zu trennen, und den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor die zweite des Königlichen Landgerichts zu Prenzlau auf den 13. Juli 1882, Vormittags 92: Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugela}senen Anwalt zu bestellen.

um Zwe>e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Prenzlau, den 11. April 1882.

Milbach, als Gerihts\{<reiber des Königlichen Landgerichts.

[18096] Oeffentliche Zustellung.

Der Rechtsanwalt Westphal zu Berlin, Potsdamer- straße 4 wohnhaft, klagt gegen den Schneidermeister G Cßlinger, früher in Neu-Weißensee bei

erlin, jeßt in Amerika, wegen Rectsanwalts- gebühren im Betrage von 11,41 6 und 5% Zinsen seit Rechtskraft des Urtheils für die Vertretung des Beklagten in der Prozeßsache Holfeld wider Eßlinger beim Amtsgeriht Jüterbogk, mit dem Antrage, Beklagten zur Zahlung von 11,41 4 nebst 5 9/ Zinsen seit Rechtskraft des Urtheils zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er- Élären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht I[. zu Berlin, Zimmerstr. 25, T. Tr., Zimmer 18, auf

den 29. Juni 1882, Vormittags 10 Uhr.

Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Garlipp, Gerichtsschreiber des Königlicben Amtsgerichts IL. Abtheilung VI.

[18095] Oeffentliche Zustellung.

Mit Klage vom 8. d. Mts. hat der K. Rechtsanwalt Hofmann von Würzburg, Namens des Müllermeisters Kaspar Erb von da, gegen den Bä>ker Aloys Pötsch von Kißingen, nun unbekannten Aufenthaltes, wegen Forderung, den Antrag gestellt, den Beklagten \{<ul- dig zu erkennen, 223 M. 58 4 Hauptsache an den Kläger zu bezahlen und sämmtliche Kosten zu tragen, sowie das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu er- klären.

Auf Gesuch des klägerischen Anwaltes wurde mit diesgerichtlichem Beschlusse vom Heutigen die öffent- liche Zustellung der Ladung an den Beklagten zum Verhandlungstermine bewilligt und zu leßterem die öffentlihe Sißzung vom

Dienstag, den 6. Juni l. Zs., früh 8 Uhr, bestimmt.

Aloys Pötsch wird demgemäß zu diesem Termine unter dem Bemerken vorgeladen, daß die betreffenden Aktenstü>ke auf der unterfertigten Gerichts\chreiberei hinterlegt find.

Kitingen, den 18. April 1882.

Gerichtsschreiber des K. Amtsgerichts: Unger, K. Sekretär. [18092] Oeffentliche Zustellung.

Der Arbeiter Carl Schwarz zu Stolpmünde klagt gegen den Steinllieferanten David Zaddah zu Carzin, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen rü>ständigen Lohns für die für den Beklagten auf der Chaussee- stre>e von Lübzow nah S{molsin mit dem Fuhr- werk des Beklagten geleisteten Fuhren, mit dem An- trage den Beklagten kostenlästig zu verurtheilen, an Kläger 46,50 Æ zu zahlen, das Urtheil au< für vollstre>bar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Stolp auf

den 10, Juni 1882, Vormittags 11 Uhr,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemabt.

Stolp, den 13. April 1882,

Fabian, Gerihts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

[18094] Oeffentliche Zustellung.

Der Handelsmann Abraham Dreyfuß in Ros- heim klagt gegen den Aloys Maeßz, gewerblos, früber zu Griesheim wohnhaft, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus baarem Darlehen, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 240 M mit Zinsen von 5 Jahren, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kaiserlibe Amtsgericht zu Oberehnheim auf

den 22. Zuni 1882, Vormittags 8 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Rodenkircben,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts.

[18091 Oeffentlithe JULeAUnG,

In Sathen der Frau Kaufmann Auguste Schmidt, geb. Amende, früheren Wittwe Geise, zu Ue>er- münde, vertreten dur den Rechtsanwalt Engelke zu Stettin, Klägerin, gegen den früheren Kaufmann Emil Smidt, zuleßt in Ue>erwünde wohnhaft, jeßt unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehe- leidung, ist zur mündlichen Verhandlung ein neuer

ermin auf den 23. Mai 1882, Bormittags 114 Uhr, vor der ersten Civilkammer des Königlichen Land- gerits hierselbst (Zimmer Nr. 27) bestimmt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Ladung bekannt gemacht.

Stettin, den 14, April 1882,

Baar, Gerichts\{hreiber des Königlichen Landgerichts.

Deffentlicher Anzeiger.

Civilkammer

zeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

182.

5, Industrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6, Verschiedene Bekanntmachungen.

7. Literarische Anzeigen.

8. Theater-Anzeigen. | In der Börsen-

9. Familien-Nachrichten. beilage,

—R

Inserate nehmen an: die Annoncen-Exrpeditionen des „Jnuvalidendauk“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

Annonceu-Bureaux. H

(18090] Oeffeutliche Zustellung,

Die Chefrau „des Schachtmeisters August Ludwig Rehbein, Sophie Marie Justine, geb. Salge, zu Damnaß, Amt Dannenberg, Provinz Hannover, vertreten dur< den Rechtsanwalt Weber hierselbft, Tlagt gegen ihren Ehemann, den Schahtmeister August Ludwig Rehbein, früher zu Lüdersdorf, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Mißhandlung und Chebruchs mit dem Antrage auf Ehescheidung, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen und den Beklagten für den allein \<uldigen Theil zu erachten, und ladet den Beklagten zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die II. Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Prenzlau

auf den 13. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemalt.

Prenzlau, den 11. April 1882.

Milbach, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[18075]

Verkaufs-Anzeige und Aufgebot.

In Zwangsvollstre>ungssachen des Mühlenbesitzers Hermann Krull zu Sunde, Gläubigers, wider den Anbauer Hinrich Bammann zu Hagenah, Schuldner, soll die dem Schuldner gehörige, in Hagenah am \. g. Ueberschusse unter der Haus-Nummer 30 be- legene Anbauerstelle, bestehend aus:

1) einem Wohnhause,

2) 86 a 79 qm Weide im hohen Moor, Karten- blatt 6, Parzelle 27,

3) 1 ha 10 a 76 qm Ader daselbst, Kartenblatt 6,

arzelle 28, -

4) 7 a 02 qm Hausgarten daselbst, Kartenblatt 6, Parzelle 29,

5) 10 a 79 qm Hausgarten daselbst, Kartenblatt 6, Parzelle 30,

in dem am Donnerstag, den 22. Junius d. J.,

Nachmittags 3 Uhr, im Abel’shen Gasthause zu

Hagenah anstehenden Termine öffentlich versteigert

werden, zu welchem Käufer mit dem Bemerken ein-

geladen werden, daß bei annehmbarem Gebote sofort

der Zuschlag ertheilt werden soll. j

Alle, welche an der zu versteigernden Stelle Eigenthums-, Näher- , lehnrechtliche, fideikommissa- rische , Pfand- und andere dinglihe Rechte, ins- besondere au Servituten und Realberehtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, sol<e in dem obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Rechts- nachtheile, daß für den si< niht Meldenden im Verhältnisse zum neuen Erwerber der Stelle das Recht verloren geht.

Stade, den 14. April 1882.

Königliches Amtsgericht, Il. v. Zwehl.

[18098] Oeffentliche Zustellung. : i

Der Iohann Baptist Heißler, A>erer, in Bies- heim, in seiner Eigenschaft als Vater und Vormund seiner minderjährigen, mit Catharina Fischer erzeug- ten Tochter Catharina Fischer, vertreten dur Rechts- anwalt Helbig, klagt gegen: 1) den Louis Fischer, Bäder, ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort ; 2) Josef Kritter, A>erer, in Wolfganzen, in_ seiner Eigenschaft als Gegenvormund der Minderjährigen Josephine und Henriette Fischer, im Waisenhause zu Colmar; 3) Sebastian Fischer, Bä>er, ohne bekann- ten Wohn- und Aufenthaltsort; 4) Magdalena Fischer, Gehülfin, ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort; mit dem Antrage auf Auseinandersetung und Theilung des Nacblasses des am 18. April 1881 verstorbenen Michael Fischer, sowie Versteigerung der ¡um Nachlasse gehörigen Immobilien, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor die Abtheilung I. der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Colmar auf den 30. Juni 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen. .

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Der Landgerichts-Sekretär : Jansen.

[18099] Oeffentliche Zustellung. S Der Großhändler Oscar Freiherr von Feiliß\{ dahier, vertreten dur< den Rechtsanwalt Kirmreu- ther, stellt auf Grund eines Buchsauszuges, wona ihm der Spezereibändler Nikol Rogler von Hof, nun unbekannten Aufenthalts, für bezogene Spiri- tuosen 679 A 20 4 s{uldig geworden, wegen dieser orderung, sowie auf Herausgabe von 4 Fässern im Berthe von 73 M gegen denselben Klage mit dem Antrage, zu erkennen : Der Beklagte sei \{uldig, an ihn 679 A 20 4 nebst 6 9/9 Verzugszinsen vom Tage der Klage- zustellung zu bezahlen, die fraglichen 4 Fässer herauszugeben oder deren Werth mit 73 Æ zu ersetzen und die Kosten des Prozesses zu tragen. ugleid wird beantragt, das Urtheil für vorläufig vollstre>bar zu erklären. Zur mükdlihen Verhandlung über die Klage vor der Kammer für Handelssachen des K. Landgerichts

f ift auf vás uni 1882,

_ Thoidéling; con bd ben a lassenen Rechtsanwalt zu bestellen,

bohm, rect. Klägers, wider den Anbauer Lütje Brandt in Wedel, Beklagten, wegen Forderung, soll die dem Beklagten gehörige, in Wedel unter der Haus-Nr. 6 belegene Anbauerstelle, bestehend aus

Dienstag, den 27. a<hmittags 3 Uhr, Termin bestimmt, wozu der Beklagte unter der Auf-

eer L fe eri bs f Landgerich erihts\hreiberei des K. Landgerichts Hof. Der K. Obersekretär : Hoî Sofleiß.

[18074]

Verkaufsanzeige und Aufgebot.

In Zwangsvollstre>ungs\sachen des Schäfers Nuß- Nusbaum, in Wedel, zur Zeit in Dollecn,

) einem Wohnhause, ) einer Scheune, 3) 1 ha 20 a 16 qm Aer im Stüh, Karten- blatt 3, Parzelle 9, 4) 1 ha 58 a 34 qm Weide im Zuschlage, Karten- blatt 4, Parzelle 11, 5) 1 ha 08 a 88 qm Ader daselbft, blatt 4, Parzelle 12, 6) 37 a 03 qm Ader daselbst, Kartenblatt 4, Parzelle 13, 7) 12 a 49 qm Hofraum auf der Braak, Karten- blatt 4, Parzelle 40, 8) E A qm Aer daselbst, Kartenblatt 4, Par- zeue 41, in dem am Sonnabend, den 17. Junius d. J. Nachmittags 3 Uhr, in dem ohnhause des Beklagten in Wedel anstehenden Termin öffentlich versteigert werden, zu welchem Käufer mit dem Bemerken eingeladen werden, daß bei annehmbarem Gebote sofort der Zuschlag ertheilt werden soll. Alle, welche an der zu versteigernden Stelle Eigen-

Karten-

thums-, Näher-, lehnrechtliche, fideicommissarische, Pfand- und andere dingliche Rechte, ins besondere au<h Servituten und Realberechtigungen zu haben

vermeinen, werden aufgefordert, fsolhe im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Ür- kunden vorzulegen, unter dem Rechtsnachtheile, daß für den sih ni<t Meldenden im Verhältnisse zum neuen Erwerber der Stelle das Recht verloren geht.

Stade, den 14. April 1882.

Königliches Amtsgericht. IT. v. Zwebl,

[18078] Bekanntmachung.

Die Ehefrau Severin Nicolas, Caroline, geb. Cuny, zu Mittelbronn, vertreten durh Rebtsanwalt etter n Zabern, klagt gegen ihren Ehemann den derer Severin Nicolas zu Mittelbronn wegen ein- getretener Uebershuldung mit dem Antrage auf Trennung der zwischen den Parteien bestehenden Gütergemeinschaft.

_Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits ist die Sizung der Civilkammer des Kaiserlichen Landgerichts zu Zabern vom 5, Juli 1882, Vor- mittags 10 Uhr, bestimmt.

Hö>ens, Landg.-Sekretär, Gerichts\hreiber des Kaiserlichen Landgerichts.

[18076] Í

Na heute erlassenem, seinem ganzen Inhalte na< dur<h Anschlag an die Gerichtstafel bekannt gemachtem Proclam finden zur Zwangsversteigerung des dem Rentier Wilhelms zu Rofto>X gehörigen Wohnhauses Nr. 144A. hierselbst mit Zubehör Termine /

1) zum Verkaufe na< zuvoriger endlicher Reguli-

rung der Verkaufsbedingungen am Mittwoch, den 20. September 1882, Vormittags 114 Uhr, 2) zum Ueberbot am Montag, den 16. Oktober 1882, Vormittags 114 Uhr,

3) zur Anmeldung dingliher Rechte an das Grund- stü> und an die zur Jmmobiliarmasse desselben gebörenden Gegenstände am

Mittwoch, den 20. September 1882, Vormittags 11} Uhr, im Zimmer Nr. 3 des hiesigen Amtsgerichtsgebäudes tatt.

Auslage der Verkaufsbedingungen vom 5. Sep- tember 1882 an auf der Gerichtsschreiberei und bei dem zum Sequester bestellten Rentier Stru> hbier- selbst, welcher Kaufliebhabern na< vorgäugiger An- meldung die Besichtigung des Grundstü>s mit Zu- behör gestatten wird.

Schwaan, den 17, April 1882. j Großherzoglih Me>lenburg-Schwerinsches Amtsgericht.

Zur Beglaubigung: Der int. Gerichts\reiber Schutte, A.-G.-Diâtar.

[18111] Bekanntmachung.

Durch Aus\{lußurtheil des hiesigen Gerichts vom 15. März 1882 ift das aus der Ausfertigung der Erbrezesse vom 12, Mai 1851 und 23. September 1854, sowie aus dem Hypothekenbriefe der ehe- maligen Kreisgerihtskommission zu Storkow vom 1, Dezember 1854 gebildete Hypothekendokument über die im Grundbuhe von Dahmsdorf Band Il. Blatt Nr. 23 Abtheilung 11]. Nr. 1, für die ver- ehelihte Schaefer Beey, Marie Dorothee, geborene Schrobba>k zu T, eingetragenen 100 Thlr, = 300 M Erbgelder für kraftlos erklärt.

Storkow, den 16, März 1882.

Königliches Amtsgericht,