1882 / 95 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[18239] Oeffentliche Zustellung.

Die ledige Magdalena Heincmann , Benedikts Towbter zu Nicdermittlau, klagt gegen den Meßger Simon Os von Hanau, jeßt mit unbekanntem ufenthalte abwesend, aus Défloration, mit dem Antrage auf E Eint des Beklagten zur Zah- lung von 30 Gulden Entschädigung und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des MRechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu anau, Abtblg. Il. auf

deu 12. Zuni 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwedcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hanau, am 18. April 1882.

Eger, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

18238!

{ Oeffentliche Zustellung. In der Zusammen- Tegungsfsahe von Weßlar werden die mit unbe- Tanntem Aufenthaltsort abwesenden Personen, als: 1) die Catharine Gerlab, 2) die Elise Gerlach, Töchter des Referendar Friedri Carl August Ger- la, D die Wittwe des Dienstmanns Conrad Müller, Wilhelmine, geborene Küster, 4) der Metßgermeister Carl Heibach, 5) die Wilhelmine Schaeffler, ver- ehelihte Friedrih Lücke, zur Anerkennung des Aus- einandersegung8planes auf den 31. Mai 1882, Vormittags 8 Uhr, in das Bureau der Königs lichen Spezialkommission zu Westlar, mit dem Be- merken, daß dem Ausbleibenden die dur das Aus- bleiben entstehenden Weiterungskoften zur Last fallen, öffentlich vorgeladen. Cassel, den 15. April 1882. Königliche Geueralkommission. Bohnstedt.

[18258] Oeffentliche Zustellung

mit Ladung. Nachstehender Auszug: «Zum K. Landgericht Zweibrücken, Civilkammer. Klageschrift für Christian Görgen, Wirth, und dessen gewerblose Ehefrau Katharina, geb. Pick, beisammen in Zwei- HSrüden wohnhaft, Kläger, vertreten durch den in Zweibrücken wohnenden Rechtsanwalt König,

gegen v Margaretha Kiefer, in Zweibrücken wohnhaft, in Kaiserslautern si aufhaltend, gewerblose Wittwe des in Zweibrücken verlebten Carl Hertel, lebend Beschälwärter, handelnd eigenen Namens als soli- darishe Hauptschuldnerin und der zwischen ihr und ihrem verlebten Ehemanne bestandenen Gütergemein- haft. wegen und als Vormünderin über ihre mit demselben erzeugten minderjährigen und gewerblos bei ihr domizilirten Kinder, als: 1) Margaretha, 2) Ludwig, 3) Christian und 4) Heinrich Hertel ; 2) Elisabetha Kiefer, ledig und ohne Gewerbe, früher in Thaleishweiler wohnhaft, jeßt ohne be- Tannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend,

Beklagte, wegen Forderung.

Die Beklagte Elisabetha Kiefer, vorgenannt, wird andurch vor das K. Landgericht Zweibrücken, Civil- Xammer, vorgeladen und aufgefordert, einen zur an- waltschaftlihen Vertretung daselbst zugelassenen Rechtsanwalt zu bestellen, welcher für sie in dem unten bezeichneten, zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreites anberaumten Termine zu erscheinen Hat, um antragen zu hören: i i

Es gefalle dem K. Landgericte, Civilkammer, die Beklagten, und zwar die Wittwe Hertel als solidarisde Hauptschuldnerin und wegen der zwischen ihr und ihrem Manne bestandenen Gütergemeinschaft, die Kinder Hertel als Erben ihres solidarisch verhaftet gewesenen Vaters, die Elisabetha Kiefer als Solidarbürgin, dem- nach alle unter solidarischer Haft, die Kinder Hertel unter \ich jedoch nur pro rata und bis zum Belaufe ihrer Erbtheile, zu verurtheilen, an Kläger die Summe von s\echstausend ein- hundert drei Mark \echs Pfennig mit 5% Zin- sen vom 5. April 1882 und die Prozeßkosten zu bezahlen“

wird mit dem Beifügen, daß zur mündliGen Ver- bandlung der Sache Termin auf den dreißigsten Juni achtzehnhundertzweinndachtzig, Vormit- tags 9 Uhr, anberaumt ist, der obgenannten Beklag- ten Elisabetha Kiefer, früher in Thaleishweiler wohnhaft, jeßt ohne bekannten Wohn- und Auf- enthaltsort abwesend, hiermit öffentlich zugestellt.

Zweibrücken, den 19. April 1882,

Die Gerichtsschreiberei des K. Landgerichts. Cullmann, K. Sekretär. [18260] Oeffentliche Zustellung.

Der Ziegeleibesizer Schlenner zu Frankfurt a. O,, vertreten dur den Rechtsanwalt Kette daselbst, Tlagt gegen den Bautechniker Georg Carl Emanuel Mann, früher zu Frankfurt a. O,, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Duldung einer Zwangsvoll- ftreckung mit dem Antrage:

zu erkennen, daß wegen der dem Kläger egen den Maurermeister Mann dur das vollstreck- bare Urtheil des Königlichen Landgerichts zu rankfurt a. O. vom 21. April 1881 zuge- prochenen Forderung die Zwangsvollstreckung in das im Grundbube von Frankfurt R. R, Dammbvorstadt Nr. 522 verzeichnete Grundstück in Höhe von 590 M nebst 5 9/9 Zinsen seit dem 23, Mai 1880 statthaft ist, und der Be- Conn solde Zwangsvollstreckung dulden muß, aus dem Beklagten die Prozeßkosten zur Last zu legen, und ladet den Beklagten zur mündliben Verhand- Iung des Rechtsstreits vor die T. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Frankfurt a. O. auf den 9, Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. J

Zum we e der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Frankfurt a. O,, den 13, April 1882.

Heese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Der Schuhmachermeister Gottfried Abit aus Etleben hat als Eigent

Blatt 401 ießt Band 1V, Blatt 110 im Grund- buche eingetrogenen Wohnhauses Nr. 78 ju Etileben en Do

[18254] meiste G

ümer des früher Band I],

das Aufgebot des verloren gegangen fuments

über die Abtheilung 111, Nr. 1 eingetragene Hypothek im Betrage von funfzig Thaler Convent. 29 Kreuzer à 5 Sgr. 4 Pfg., welbe die Besißer David Grube und dessen Chefrau Christiane, geb. Knauf, gegen fünf pCt. Zinsen in jährlihen Theilen und vierteljährigen Kündigung unter Bestellung der Hypothek wegen Kapitals, . Zinsen und Kosten inkl. der Intabulations- und Kündigungskosten laut folidarisber Schuld- und Pfandverschreibung d. d. 26./31. Januar 1832 aus dem Fond der Elkeshen Stiftung zu Heldrungen erborgt haben, und auf Grund des gedachten Dokuments ex decreto vom 10. August 1882 eingetragen worden, beantragt. ; z Alle Diejenigen, wel{e als Eigenthümer, Cessio- narien, Pfand- oder sonstige Briefinhaber auf das vorstehend bezeihnete Dokument Ansprüche erheben, werden aufgefordert, solche spätestens in dem am 1. September 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem Gerichtsassessor Bodenstein anstehenden Termine anzumelden und die Hypothekenurkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe für kraftlos erklärt werden wird. Heldrungen, den 15. April 1882, Königliches Amtsgericht.

{18253] Aufgebot. Alle Dieienigen, welche an dem am Donnerstag, den 15. Juni 1882, Morgens 10 Uhr,

anstehenden Termine zur öffentlichen Versteigerung kommenden Grundstücke des Arbeitsmanns Fohann Heinrich Heims zu Lüneburg, belegen in der Slä- gertwiete Nr. 18, Eigenthums-, Näher-, lehnrecht- liche, fideiklommissarishe, Pfand- und sonstige ding- lihe Rechte, insbesondere Servituten und Real- agen zu haben vermeinen, werden aufge- fordert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Net im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grund- ftücks verloren gehe.

Lüneburg, 8. April 1882.

Königliches Amtsgericht. I. Jochmus. [18255] Aufgebot.

Auf Antrag der Vormünder des unmündigen Kindes des am 17. März 1882 zu Wedel verstorbenen Landmannes Johann Jochim Breckwoldt, Land- mannes Hans Hinrich Ladiges in Hollm und Johann Hinrich Kok in Wedel, werden hiermit Alle und Jede, welche an den A des 2c. Breckwoldt Rechte oder Forderungen zu haben vermeinen, auf- gefordert, diese ihre Ansprüche bei dem unterzeich- neten Amtsgericht innerhalb 6 Wothen seit Erlaß dieses Proklams, spätestens zu dem auf den 6. Juli d. Js., Mittags 12 Uhr, vor dem Königlichen Amtsgericht hierselb anberaumten Termin anzu- melden, widrigenfalls sie von der Masse werden präkludirt ‘werden.

Blankenese, den 14. April 1882,

Königliches Ämtsgericht.

[18241] Ausfertigung. Aufgebot.

Der am 10. Juli 1836 geborene Gastwirths\ohn Josef Zeh von Wesen, Gemeinde Reutin, wird auf Antrag seines Kurators Josef Anton Spieler von Reutin mit obervormundschaftlicher Genehmigung gemäß S§8§. 824—836 R. C. P. O. und Art. 103 ff. des b, Ausf. Ges. hierzu aufgefordert, sich spätestens in dem auf

En den 10. Februar 1883, ormittags 9 Uhr, angeseßten Aufgebotstermine persönlih oder \chrift- lich bei dem gefertigten Gerichte anzumelden, widri- genfalls er für todt erklärt würde.

Die Erbbetheiligten haben ihre Interessen im Aufgebotsverfahren wahrzunehmen, während alle diejenigen, welche über das Leben des Verschollenen Kunde geben können, Mittheilung hierüber bei Ge- rit zu machen haben.

Lindau, am 17. April 1882,

K. Amtsgericht. (L, 8.) gez. Schu ster. Zur Beglaubigung: Gerichtsschreiberei des K. Amtsgerichts. Kiefer, K. Gerichtssekretär.

[18267] Verkaufs - Anzeige nebst Ediktalladung.

In Sacben der Direktion der Sparkasse zu Sel-

singen, Gläubigerin,

egen

g die Erben des weiland Tischlermeisters L. Stöving zu Bremervörde, Schuldner,

sollen das den Schuldnern gehörige sub Hs. Nr.

224 in Bremervörde belegene , vier Wohnungen und eine Tischlerwerkstatt enthaltende Wohnwesen nebst Stallgebäude (zusammen zu 6450 M gegen Feuer versichert), und die unter Artikel 179 der Grund- steuermutterrole von Bremervörde aufgeführten Grundstücke der Schuldner (zusammen 1 ha 3 g 13 qm groß) zwangsweise in dem dazu auf

Mittwoch, deu 7. Juni d. Z., Morgens 10) fir, Î

allhier anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Alle, welche daran Eigenthums-, Näher-, lehn-

rechtliche, fideikfommissarisbe, Pfand- und sonstige dinglihe Rechte, insbesondere Servituten und Realberechti ungen zu haben vermeinen, werden auf- gefordert , f

und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungsfalle das Ret im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren gehe.

elbige im obigen Termine anzumelden

Bremervörde, den 10. April 1882. Königliches Amtsgericht, 11, v. Côlln.,

[18030] Aufgebot.

Der Kaufmann Désiré Warzé zu Verdun (Frank-

reich), vertreten durÞ Rectsanwalt Dr. Müller in Mey, hat das Aufgebot eines am 24, Mai 1880 von Tisaurain, Kaufmann in Metz, an díe Ordre des Exponenden E Ende September 1881 fälligen Wecsels im

cirage von 267 Franken be-

antragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf

den 18. November 1882, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeicbneten Gericht im Amtsgerichtslofkal anberaumten Aufgebotstermine scine Rechte anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.

Mey, den 13. April 1882. i Das Kaiserliche Amtsgericht. D'’Avis.

[11447] Ausfgcbot

bchuf Todeserklärung. S

Auf Antrag des Hofbesitzers Heinrih Horeis in Bentwisch wird .der am 18. April 1825 zu Bent- wisch geborene i; L:

Kaufmann Peter Wilhelm Horceis,

ein ehelicher Sohn des- weiland Hausmanns Peter Horeis und dessen Ehefrau, Cathrine, geb. Groth, daselbst, welcher im Jahre 1865 nach Amerika aus- gewandert, und über dessen Fortleben feit länger als

10 Jahren keine zuverlässige Kunde eingegangen ift,

aufgefordert, fih spätestens in dem auf

Freitag, den 22. September 1882, Morgens 11 Uhr, anstehenden Termine vot hiesigem Gerichte zu mel- den, widrigenfalls er für todt erklärt und sein Ver- mögen den nächsten bekannten Erben oder Nachfol- gern überwiesen werden wird. Zugleich ergeht die Aufforderung

1) an alle Personen, welche über das Fortleben des Verschollenen Kunde geben können, solche dem Gerichte mitzutheilen;

2) für den Fall der demnächstigen Todeserklärung an etwaige Erb- und Nachfolgeberectigte, ihre Ansprüche anzumelden, unter der Verwarnung, daß bei Ueberweisung des Vermögens des Ver- {ollenen auf sie keine Rücksicht genommen werden soll. ;

Neuhaus a./d. O., den 2. April 1881. Königliches Amtsgericht. Gülle.

[11822] Verkaufsanzeige nebsi Edictalladung.

In Sachen, betr. die Versteigerung des zur Kon- kursmasse des Schlächters Heimann Simon Donner zu Wittmund gehörigen JImmobilis foll der zur Masse gehörige, sub Nr. 1233 Grundbuchs Witt- mund registrirte, 59 Ruthen rheinländish große Garten bei Wittmund sub Nr. 1 der Charte in dem dazu auf

Sonnabend, den 17. Juni d, J., Morgens 10 Uhr, aner anberaumten Termine öffentlih versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen.

Alle, welche daran Cigenthums-, Näher-, lehn- rechtlide, fideikommissarishe, Pfand- und \onstige dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- berechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefor- dert, selbige im obigen Termine anzumelden und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nihtanmeldungsfalle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks vekloren gehe.

Wittmund, den 17. April 1882.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung Il. Gropp. [18289] Aufgebot

Auf Antrag der verehelichten Tischler Beate Koenig, geb. Heisig, zu Ana, wird gegen deren Bruder, den Arbeiter Johann Kaspar Heisig aus Neudek, welcher im Jahre 1850 nach Ungarn ge- gangen ist, das Todeserklärungsverfahren eingeleitet, und der Johann Kaspar Heisig aufgefordert, sich spätestens im Aufgebotstermine den 13. Februar 1883, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gericbte, Zimmer Nr. 3, zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird,

Neustadt O./S., den 12, April 1882.

Königliches Amtsgericht. T. gez. Kolliba v. [18277] Bekanntmachung.

In ZwangsvolUstreckungsjachen des Magistrats zu Grund, Gläubigers, : : wider den Kuhhirten August Halves zu Grund, als Inha- ber der väterliben Gewalt über seinen minderjährigen

Sohn Albert, Schuldners, :

soll das dem Schuldner gehörige Grundstück des Gemeindebezirks Grund, Kartenblatt 3 Parzelle 2 am Königsberge, Acker groß 21 Ar 83 Qu.-M. am

Mittwoch, den 5. Juli 1882, Vormittags 10 Uhr, im Rathhause zu Grund versteigert werden.

Alle, welhe daran Eigenthums-, Näher-, lehn- rechtliche, fideikommissarische, Pfand- und sonstige dinglicbe Rechte, insbesondere Servituten und Real- berehtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefor- dert, selbige spätestens im obigen Termine anzumel- den und die darüber lautenden Urkunden vorzulegen, unter dem Verwarnen, daß im Nichtanmeldungs- falle das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber des Grundstücks verloren geht.

Zellerfeld, den 30, März 1882.

Königliches Amtsgericht. I. (gez.) Groscupf. Richtige Abschrift. Ee 8.) Söhle, Gerichts\{reiber Königlichen Amtsgerichts.

[18264] _ Bekanutmachnnug.

Durch Bescluß der Strafkammer des Kaiserlichen Landgerichts Straßburg vom 31, März 1882 wurde das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der nachstehend genannten, eines nah §8. 140 Er G. B, \trafbaren Vergehens der Verletzung der Wehrpflicht gn r mig Personen behufs Deckung der dieselben mögliher Weise treffenden Geldstrafe und der Kosten des Verfahrens mit Beschlag be- legt, was in Gemäßheit des §, 326 Str. Pr. L de, mit dem Beifügen bekannt gemacht wird, daß Ver- fügungen, welce einer der Angeklagten über sein mit Beschlag belegtes Vermögen nach dieser Ver- öffentlibung vornimmt, der Staatskasse gegenüber nichtig sind,

1) Clauß, Josef, aus Aschbach, 2) Roethel, Mi-

chael, aus Goersdorf, 3) Thomann, Josef, von da,

4) Sirsch, Lippmann, von da, 5) Thomas, Josef, aus Langensulzba, 6) Lienhard, Franz, aus Mors- bronn, 7) Merg, Gottfried, aus Preuschdorf, 8) Meyer, Karl, aus Rittershofen, §8) Singer, Alois, von da, 10) Seymanu, Alexander, aus Sulz u. W' 11) Heiwig, Michael, aus Oberbetshdorf, 12) Foeller, Johann, aus Oberlauterbach, 13) Guy- willer, Karl Morand, aus Weißenburg, 14) Schulz, Eugen, aus Muktig, 15) Vogel, Franz Josef, von da, 16) Schneider, Philipp August, von da, 17) Lustenberger, Josef, aus Engenthal, 18) May, Leopold, aus Scharrahbergheim, 19) Gerwig, L, aus Molsheim. Vorstchend genannte

ehrpflichtige sub Nr. 1—10 aus der Altersklasse pro 1858, sub Nr. 11, 12 und 13 aus der Alters- flasse pro 1857, sub Nr. 14 und 15 aus der Alters- klasse pro 1859, sub Nr. 16— incl. 19 aus der Altersklasse pro 1860.

Ae den 18. April 1882.

Der Kaiserliche Erste Staatsanwalt: Popp.

[18269] Bekanutmachung. \

Durch rechtskräftig gewordencs Urtheil der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 7. März 1882 ift die zwischen den Ghe- leuten Klempnermeister Iosef Güttler und Clara, geb. Schütt, zu Bonn, bestehende ehelihe Güter. gemeinschaft für aufgelöt erklärt worden.

Boun, den 19. April 1882.

: Klein, ; Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

[18268] Gütertrenuungsfklage ;

der Carolina Wirths, Ehefrau Daniel Lenz zu Langenberg, vertreten durch Rechtsanwalt Justizrath. Rath I], klagt gegen ihren Ehemann den Ackerer Daniel Lenz zu Langenberg, wegen Gütertrennung, mit dem Antrage: die zwischen den Parteien be- EUDe eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären.

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der I. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn i} Termin auf den 26. September 1882, Vormittags 10 Uhr, bestimmt. :

Klein, :

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[18261] Bekanutmachung.

Da3 auf den Namen des Auszüglers Gottfried Darscht in Nieder-Küpper ausgestellte Sparkassen- buch der städtischen Sparkasse zu Sagan, Nr. 13,452 über 68,92 M, ift angeblich bei einem am 11. Mai N n Küpper stattgefundenen Brande mit ver-

rannt.

Es werden hierdurch auf den Antrag des 2c. Darscht Diejenigen, welche auf dieses Sparkassenbub ein Anrecht zu haben vermeinen, aufgefordert, ibre Rechte spätestens in dem auf den 4. November d. J., Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Terminszimmer IV., anberaumten Termine geltend zu machen, widrigen- falls das Sparkassenbuch für kraftlos erklärt, und dem Verlicrer ein neues an dessen Stelle aus- gefertigt werden wird.

Sagan, den 15. April 1882,

Königliches Amtsgericht.

[18248] Bekanntmachung.

Durch Beschluß der Strafkammer des K, Land- gerihts Rottweil am 15. März bezw. 5. April d. J. ist das im Deutschen Reiche befindlihe Ver- mögen der nabfolgend näher bezeichneten, des Ver- gehens der Verletzung der Wehrpflicht angesculdigten Militärpflichtigen auf Grund des §. 140 des St. G. B. und der §8. 326 und 480 der St. Pr. O. mit Beschlag belegt werden. Verfügungen, welche von den Angeschuldigten über ihr mit Beschlag be- legtes Vermögen nach dieser, Veröffentlichung vorge- nommen werden, find der Staatskasse gegenüber nihtig. 1) Johannes Ailinger, Blattmacher, geb. den 16. Mai 1859, zuleßt in Gößlingen wohnhaft, 2) Richard Auber, Bäcker, geb. den 19. Juli 1859, zuleßt in Rottweil wohnhaft, 3) Karl Hugo Fischinger, geb. den 1. Jan. 1859, zuletzt in Rott- weil wohnhaft, 4) Johannes Glöckler, geb. 18. April 1859, zuleßt in Thuningen wohnhaft, 5) Franz Xaver Gluns8, geb. den 2, Dezbr. 1859, zuletzt in Rottweil wohnhaft, 6) Johannes Hauser, geb. den 27. Oft. 1859, zuleßt in Thuningen wohnhaft, 7) Christian Jerger, Seiler, geb. den 15. Nov. 1859, zuleßt in Deißlingen wohnhaft, 8) Johannes Kaiser, Dienstkneht, geb. den 27. Sept. 1859, zuleßt in Thuningen wohnhaft, 9) Jakob Kohler, (Slenker), geb. den 28. April 1859, zuleßt in Schwenningen wohnhaft, 10) Jakob Link, Mundharfenmacher, geb. den 19, April 1859, zuleßt in Trossingen wohnhaft, 11) Christian Liuk, geb. den 16. Dezbr. 1859, zuleßt in Trossingen wohnhaft, 12) Jakob Link, Uhrenkastenmacher, geb. den 10. August 1859, zuleßt in Thuningen wohnhaft, 13) Johannes Meßner, Bauernknecht, geb den 27. Dzbr. 1859, zuleßt in Trossingen wohnhaft, 14) Josef Schäfer, Kupfersmied, geb. den 31. Juli 1861, zuletzt in Harthausen wohnhaft, 15) Andreas Schleht, Tag- löhner, geb. den 4. Dezbr. 1859, zuletzt in Gunningen wohnhaft, 16) Karl Konstantin Schnell, Dienst- Fneht, geb. den 17. Febr. 1859, zuleßt in Tutt- lingen wohnhaft, 17) Lambert Schmid, Metzger, geb. den 20. Septbr. 1859, zuleßt in Schömberg vohnhaft, 18) Matthäus Schwarz, geb. den 29, Septbr. 1859, zuletzt in Wellendingen wohnhaft, 19) Ignaz Weiß, Taglöhner, geb. den 15. Febr. 1859, zuleßt in Zimmern u. B, wobnbaft. Nott- weil, den 18, April 1882, K. Staatsanwaltschaft.

[18299] Jm Namen des Königs! n Sachen, betreffend die Todeserklärung des Leidtmatrosen Reinhold Emil Zippel, erkennt das Königliche Amts- geriht zu Landsberg a. W,, dur den Amtsgerichts- rath Zeigermann für Necbt: daß der am 30, März 1855 zu Groß-Rehne in der Ehe des Eigenthümers Rudolf Zippel und der Ulrike, geborenen Habermann, geborene Leichtmatrose Reinhold Emil Zippel für todt zu erklären und die Kosten des Verfahrens aus jeinem Vermögen zu entnehmen. Landsberg a. W., den 6. April 1882. Königliches Amtsgericht,

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[18283]

Oeffentlihe Zustellung mit Ladung.

Zum Kal. Landgerichte Frankenthal, Kammer für Civilsacen, hat das Handlungshaus unter der Firma: „J. Kuhn Söhne“ in Speyer, in seiner Eigenschaft als Gläubiger des nunmehr verstorbenen, in Dacken- heim wohnhaft gewesenen Tagners Iobann Christoph Schrank des Alten, zufolge Urtheils des früheren Kgl. Landgerihts Dürkheim vom 25. Juli 1877, Kläger, durch den Kgl. Advokaten und Rechtsanwalt Joseph Thalmann in Frankenthal vertreten, gegen 1) die Kinder des zu Dakenheim wohnhaft ge- wesenen, nunmehr verstorbenen Tagners Johann Christoph Schrank des Alten, au Christoph Schrank der Erste genannt, aus dessen Ehe mit seiner gleichfalls verlebten Ehefrau Catharina Rohr- E E: G

a. „ohannes Schrank, angeblich Zimmermann, früher in Dackenheim wohnhaft, D ohne be- kannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesend,

b. Chriftoph Scrank den Zweiten, Taglöhner, in Dirmstein wohnhaft,

c. Johann Georg Schrank, früher in Dackenheim wohnhaft, dermalen ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort in Amerika abwesend,

d. Elisabetha Schrank, Ehefrau von Friedrich Wilhelm Adter, Tagner, Beide in Dackenheim wohn- haft, und Leßteren der ehelichen Gütergemeinschaft wegen,

e. Axna Margaretha Schrank, Ehefrau von Jo- hann Georg Ringelsbacher, Beide in Großkarlbacch wohnhaft, und Letzteren der ehelichen Gütergemein- schaft wegen,

f. Caspar Schrank, Taglöhner, in Dackenheim wobnhaft,

2) Conrad Krauß, Taglöhner, in Dackenheim wohnhaft, Beklagte, Klage erhoken mit dem Antrag, die Theilung und Auseinandersezung des Nachlafses von Johann Christoph Schrank dem Alten, auch Christoph Schrank der Erste genannt, zu verordnen, zugleih zu „verfügen, daß diese Theilung mit der durch Urtheil des vormaligen Kal. Bezirk8gerichts S rana an, vom 28. Mai 1879, verordneten Thei- ung der Gütergemeinschaft, welche zwischen dem vor- genannten Johann Christoph Schrank dem Alten und dessen zu Dackenheim verlebten Ehefrau Catha- rina Rohrscheib bestanden hat, verbunden und ge- meinsam mit diefer vorgenommen werde, mit Vor- nahme des Theilungsgeschäftes in beiden zu verbin- denden Theilungen den Kgl. Notär Dr. Adler in Dürkheim zu beauftragen, an Stelle des in dem er- wähnten Urtheile vom 28. Mai 1879 ernannten, in- zwischen verstorbenen Kgl. Notärs Horn in Dürkheim den Kgl. Notär Rieth in Deidesheim als Repräsen- tanten der abwesenden Theilungsinteressenten, und zwar für beide zu verbindende Theilungen zu er- nennen, das Kgl. Amtsgeribt Dürkheim mit Er- nennung, Beeidigung und Einweisung eines Sach- verständigen zu kommittiren, dem zu ernennenden Sachverständigen aufzugeben, die Masse abzuschätzen, sole in Loose zu legen oder si über deren Untheil- barkeit auszusprechen, und ihren Bericht dem zu er- nennenden Theilungékommissäc zu Protokoll zu geben, endlich die Kosten den zu theilenden Massen zu Last zu legen und das ergebende Urtheil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären.

Zugleich werden die Beklagten in die zur Ver- handlung dieser Klage bestimmte Sißung des Kgl. Landgerichts Frankenthal, Kammer für Civil- sahen, vom 5. Juli nächsthin, Vormittags 9 Uhr, vorgeladen, mit der Anfforderung, cinen bei diesem Gerichte zugelassenen Nechts- anwalt zu bestellen.

Behufs Ausführung der bewilligten öffentlichen Zustellung an die abwesenden Beklagten, Johannes Swrank und Johann Georg Schrank, wird Vor- stehendes befannt gegeben.

Frankenthal, den 18. April 18892.

Kgl. Landgericbts\chreiberei. Denig, Kgl. Ober-Sekretär.

[18316] Oeffentliche Ladung.

Die ledige großjährige Wirthstocher Maria Sibylla Heller von Aufkirhen und die Pflegschaft über ihr außerehelihes Kind „Karolina Paulina* haben am 14. Februar l. Js. bei dem K. Amtsgeriht Wasser- trüdingen eine Klage gegen den Seilergehülfen Valentin Müller aus Ladenburg gestellt und darin beantragt :

Den Verklagten zu verurtheilen:

I, die Vaterschaft zu obigem am 4. Oktober 1880 geborenen Kinde anzuerkennen,

II, einen jährlihen Alimentationsbeitrag von 100 M,

11]. die etwaigen Krankheits- und Beerdigungs- kosten, falls das Kind innerhalb der Alimenta- tionêperiode erkranken oder sterben sollte,

IV. das seinerzeitige Schulgeld,

V. für Tauf- und Kindbettkosten fünfzig Mark zu bezahlen,

VI. die Kind8mutter zu ehelichen oder 50 K Ent- \c{ädigung an dieselbe zu bezablen,

VII. die Kosten des Prozesses zu tragen.

Zur öffentlichen Verhandlung dieser Klage hat das

Kgl. Amtsgericht dabier auf Donnerstag, den 1. Juni 1882, Vormittags 9 Uhr, Termin bestimmt, in welchem der unbekannt wo ? i aufhaltende Beklagte persönli \ich cinzufinden ge oder durch einen Rechtsanwalt vertreten zu assen.

Wassertrüdingen, den 19. April 1882,

Der Königl. Sekretär. Meyer.

(1830) Bekanntmachung.

Dur Auss{lußurtheil des hiesigen Amtsgerichts von heute ift erkannt: s E,

I, Die Hypothekenurkunde über die im Grund- buche von Stegeliy Band I. Blatt Nr. 16 Abthei- lung 111. Nr. 7 für den Halbackermann Friedrich Andreas Dieck zu Groß-S@warzlosen eingetragenen 200 Thaler Darlehn nebst 44 % Zinsen, bestehend aus der gerihtlihen Schuldverschreibung vom 18. März 1859 und dem Hypothekenbuhsauszuge vom 18, März- 1859, L i

11, Die Hdpotbelenurkunde über die im Grund- buche von Dahrenstedt Band I. Blatt Nr. 10 Ab- theilung 111. Nr. 4a, für die Anna Dorothee Nie u Dahrenftedt eingetragenen 180 Thaler mütter- iches Erbtheil, bestehend aus dem Erbrezesse vom e, ¡Dezember 1830 und Hypothekenshein vom328,

a °

ITI. Die Hypothekenurkunde über die im Grund- buhe von Hüfeliß Band I. Blatt Nr. 17 Abthei- lung TII. Nr. 7 für die drei Geschwister Kahrstedt, nämlich: Friedri, Gottfried und Cal Hermann, eingetragenen 2131 Thaler 28 Sar. Vatergut nebst 4/0 Zinsen, béstehend aus dem Rezeß vom 29. Mai und 27. Juni, confirm. 6. August 1849 und dem Hypothekenscbein vom 25. Oktober 1849.

IV. Das Zweigdokument über die im Grundbuche von Westinsel Band I. Blatt Nr. 12 Abtheilung I. Nr. 4 für die Anna Dorothee Hildebrandt, dem- nächst für den Altsißer Friedrih Lindeckte in Insel eingetragenen 500, jeßt noch 400 Thaler Reftforde- rung, bestehend aus einer beglaubigten Abschrift des Rezesses vom 8. April 1842, des Hypothekenscheins vom 28. Januar 1846, der Cessionsurkunde vom 21. Januar 1846 und dem Hypothekenschein vom 28. Januar 1846.

Y. Die Hypothekenurkunde über die im Grund- buche von Arneburg Band VI. Blatt Nr. 279 Ab- theilung 1IT. Nr. 5 für den Antcagsteller eingetra- genen 750 M nebst 5% Zinsen Kaufgeld, bestehend aus dem gerihtlichen Kaufkontrakt vom 17. No- vember 1876 und dem Hypothekenbrief vom 4. De- zember 1876,

werden für kraftlos erklärt. :

Ferner werden die unbekannten Berechtigten mit ihren Ansprüchen auf

VI. die im Grundbuche von Westinsel Band 1. Blatt Nr. 14 für den Altsizer Johann Gottlieb Binder zu Eichstedt eingetragenen 2400 M Darlehn nebst 4%/ Zinsen aus der gerichtlichen Obligation vom 12, Januar 1879,

auêges{los}sen. Stendal, den 15. April 1882, Königliches Amtsgericht. Roeber.

[18324] Aufgebot. :

Der zur Zeit vom Amte suspendirte Gerihts- diener Schuster zu Senftenberg hat in seiner amt- lichen Eigenschaft als Bote, Exekutor und Gefangen- wärter eine zur Zeit hinterlegte Kaution mit dem Preußischen Staats\{uldschein der 4%tigen konsoli- dirten Anleibe Litt. E. Nr. 14351 über 300 M4 nebst Talon bestellt, deren Rückgabe beziehungsweise Verwendung erfolgen soll

Demgemäß werden auf Antrag der Herren Vor- standsbeamten des Königlichen Kammergerichts alle Diejenigen, welche auf die vorerwähnte Kaution resp. die Staatskasse aus amtlichen Handlungen des 2c. Schuster Ansprüche zu haben vermeinen, aufge- fordert, diese Ansprüche spätestens bis zu dem

auf 21. Juni 1882, Vormittags 12 Uhr, hier anberaumten Termine anzumelden, widrigenfalls dieselben ibres Anspruchs an die aufgebotene Kaution resp. die Staatskasse verlustig scin und nur an die Person des 2c. Schuster gewiesen werden sollen.

Senftenberg, den 15, April 1882.

Königliches Amtsgericht. gez. Günther. Publizirt : Hübner, Gerichtsschreiber.

[37685]

Der am 5. Februar 1799 zu Golßen geborne Handluugsdiener Carl Gottlob Ferdinand Saujse ist etwa im Jahre 1819 nah Amerika aus- gewandert und hat das letzte Mal ungefähr im Jahre 1836 von dort aus Nachricht gegeben.

Der Rechtsanwalt Jordan zu Luckau hat als be- ftellter Vormund das Aufgebot beantragt und wer- den der verschollene Handlungsdiener Carl Gottlob Ferdinand Sachse, sowie dessen unbekannte Erben aufgefordert, sih spätestens in dem

am 30. September 1882,

Mittags 12 Uhr, an hiesiger Gerichts\telle anstehenden Termine \ch{rift- lich ‘oder persönlih zu melden, widrigenfalls der Verschollene für todt erklärt und sein Nachlaß den si legitimirenden Erben oder in deren Ermange- lung dem Königlichen Fiskus ausgeantwortet werden wird.

Luckan, den 10. Oktober 1881.

Königliches Amtsgericht. Abtheilung IT. [18307] Jm Namen des Königs! (In Sachen, betreffend das Aufgebot der Geschwister Malecki- {hen Spezialmasse erkennt das Königliche Amts- geridt zu Scwubin durch den Amtsrichter Conrad für Recht: daß alle unbekannten Interessenten mit ihren Ansprücben an die in der Ignac Guß'schen Subhastations\sache von Znin Nr. 181 gebildeten Geschwister Catharina, Jacob und Johann Ma- leckisden Spezialmasse von 88 4 67 F aus- zuscbließen und die Kosten des Verfahrens aus der Masse selbst zu entnehmen. Von Rechts Wegen. (18306] Jm Namen des Königs! In Sachen, das Aufgebot der Johann Poczekaj's{en Spezial- masse betreffend, erkennt das Königliche Amtsgericht zu Schubin durch den Amtsrichter Conrad für Ret: daß alle unbekannten Interessenten mit ibren Ansprüchen an die in der Johann Rau'scen Subhastationssahe von Groß Salzdorf Nr. 28 und Szaradowo Nr. 17 gebildete Johann Poczekaj he Spezialmasse von 248 4 auszu- \cbließen und die Kosten des Verfahrens aus der Masse selbst zu entnehmen. Von Rechts Wegen.

Erweiterungsbau des Landwchrkanals in Berlin. [18062] Submission.

Die Erd- und Baggerarbeiten, die Lieferung und das Einrammen von Spundwänden- und die Be- tonirungsarbeiten zur Ausführung des Revetements des linfen Ufers des Landwehrkanals und zwar von der Bellalliancebrücke bis zur Lichtensteinbrüdcke, sollen in zwei Loosen in öffentlicher Submission ver- geben werden.

_Projekt, Massenbere{nung und Bedin ungen können in dem Bureau des Unterzeichneten, Warten- burgstraße 81.,, in den Dienststunden von 9 bis 3 Uhr, ein ne und die Abschrift der Bedingun- gen gegen CSrstattung der Kopialien bezogen werden.

fferten sind nah dem vorgeschriebenen Formular, versiegelt und portofrei bis Montag, den 8, Mai er,, Vormittags 11 Uhr, an den Unter-

zeichneten einzusenden, zu welch{er nung în Gegenwart der etwa mittenten stattfinden wird. Berlin, den 19. April 1882. Der Nyacigithe Bauinspektor :

Zeit die Eröff- erscienenen Sub-

Verkauf von

Gebäuden auf Abbruch. Mittwoch

, den 26. April cr., Vormittags 10 Uhr,

serem Geschäftslokal, Stresow-Kaserne er Wacbhtgebäude am Oranienbur;( hierselbst und das daneben belegene chemalige s{reiberhaus nebst Zubehör, im Wege der L auf Abbruch verkauft, wozu Kauflustige mit dem hierdurch eingeladen werden, daß die dem genden Bedingungen in lokal ecingeschen werden

werden in un Nr. 2, das

zum Grunde lie dem bezeihneten Geschäfts

Spandan, den 14. April 1882. Königliche Garnison-Verwaltung.

/ Bekanntmachung. Die zum Umb

Speiseanstalt

und zwar:

mbau der Kaserne 6 zu ciner Offizier- erforderlichen Maurermatecrialien, 43,1 cbm Kalksteine, 228000 Stück Hintermauerungsziegel, 36 200 Stück 2300 Stü Kalk und 274,5 cbm

der Submission verdu stegelte, mit entsprebender Aufs en nebst Proben sind bis zum

ttwoch, den 26. April cr., Vormittags

: hr, Gesäftélokal, Stresow-Kaserne Nr. 2, woselbst auch die Bedingungen ausliegen. ch gegen Erstattung der Kopialien uns bezogen werden, Spandau, den 20. April 1882,

Königliche Garnisonverwaltung.

Amortisation, \. w. von öffentlichen Papieren.

Breslau-Sthweidnißz-Freiburger Eisenbahn.

der diesseitigen Stamm-Aktien B.) ift für das Jahr 20 #4 pro Stamm-Aktie fest-

Die Zahlung erfolgt gegen Abgabe des Dividenden- scheins Nr. 7 mit Ausës{luß der Sonn- tage täglich Vormittags:

a, in Breslau bei

24. April cr. ab, b. in Berlin bei der Bank für Handel und In Bankhause S. Bleichrö

Verblendsteine, 6600 kg Gement, 1030 hl Mauersand, follen im Wege ngen werden.

chrift versehene

in unserem

in Abschrift von

Verloofung, Zinszahlung u.

Die Dividende (ohne Littera und 1881 auf 44 % oder

und Feier-

unserer Haupt-Kasse vom

c. in Leipzi bei ‘der Allgemeinen Deutschen Credit-

d. in Nas L Bankhause Ed, Frege & Co.

bei dem Bankhause L, Behrens & Söhne, e. in Frankfurt a. M. i bet der Filiale der Bank für Handel und

f. in Darmstadt bei der Bank g. in Magdeburg bei dem Bankhau h, in Stettin bei Herrn Wm. Schlutow, Die Dividendenscheine sind mit cinem von d Präfentanten unterschriebenen, na der Nummer- folge geordneten Verzeichnisse einzureichen. twehsel und Geldsendungen finden eits nicht ftatt. Breslau, den 21. April 1882. Dircktorium.

für Handel und Industrie,

se C. Bennewitz,

n der Zeit vom 26. April bis "0. Mai cr.

l

Bekanntmachung.

Die sämmtlihen noÞ im Umlaufe befindlichen Kreisobligationen des Kreises Colberg-Cörlin derselben hierdurch

werden den

philosophiscyen Fakultät unter dankb Preis-Bewerbung dieses Jahres verkündet. Zur Lösung der von der philoso Aufgabe der Beneke-Stiftung ist rech eingelaufen, welche den Titel führt: „Entstehung, Entwickelun und mit dem Motto versehen ist : : «Nit geseßgeberishe Akte, sondern der Respekt vor dem Herkommen und die Ausbeutung zufällig eingetretener Ereignisse haben das Staatsrecht alters begründet.“ Die Fakultät hat die Arbeit Werthe bezei

phischen Fakultät zu Göttingen im April 18 tzeitig und unter Beobachtung der b

als eine ganz vorzügliche wissenschaftliche den e Preis der Beneke-Stiftung zuerkannt. mit gleidem Spruche verschenen verschlossenen Briefes ergab als Vers

Dr. Otto Harnack aus Dorpat. eil der¡Fakultät findet sih in den „Nachrichten von der K. Gesel A. Universität zu Göttingen“ 1882 Seite 193 bis 199. : Preis-Aufgabe. schen Preis-Stiftung für das Jahr 1885 ist folgende: S assende Unterfubungen auszuführen in Bézug auf die mifkroskopische, das heißt emishe Struktur des vegetabilischen Protoplasma.* sind in deutscher, lateinischer, französischer oder englisher Sprache mit Namen des Verfassers enthaltend und durch den gleichen Sprub wie die

bis zum 31. August 1884

reise erfolgt am 11. März 1885, dem Geburtstage des Stifters, in

schen Fakultät in Göttingen.

Der erste Preis beträgt 1700 , der zweite 680 M '

Die gekrönten Arbeiten bleiben unbesc{ränktes Eigenthum des Verfassers,

n den „Nachrichten von der Königl. Gesellschaft der

* findet sich im Jahrgan

‘werbungëschriften bis zum 31, \

243, dic Preis-Aufgabe, für welce die Göttingen.

net und derselten den ersten E Die Eröffnung des fasser Herrn

_ Das ausführliche Urtb Wissenschaften und der G.

Die Aufgabe der Beneke

«(T8 find umf

anatomische und mikroc

Bewerbungéschriften

einem versiegelten Briefe, den Bewerbungsschrift bezeichnet,

an uns einzusenden, ie Zuerkennung der P öffentliher Sitzung der philosophi

1. September d. J. mit dem Bemerken gekün- digt, daß der Nennwertb von dem gedachten Tage ab bei dem Bankier Wm. S{&lutow in Stettin unter Rückgabe der betreffenden Obligationen und der zu dieser Zeit noch nit fälligen Zinscoupons nebst Talons abzuheben ist. Sur die fehlenden Zinscoupons wird der Betrag vom Kapital in Abzug gebracht.

Die oben gedachten, hierdur{ch gekündigten Kreis- obligationen sind nach den Büchern der hiesigen Kreis-Kommunalkasse folgende:

Von der ersten Emission vom 23, August 1879,

Litt. A. Nr, 1 bis 59, 61 bis 80, 82 bis 98, 100 bis 107, 109 bis 130, 132 bis 143, 145 bis 218, 220 bis 235, 237 bis 241, 243 bis 212, 214 bis 285, 287 bis 300 über je 200 M

Litt. B. Nr. 1 bis 75, 78 bis 92, 94 bis 156, 158 bis 165, 167 bis 176, 178 bis 200 über je 500 A

Litt. C. Nr. 1 bis 27, 29 bis 40 über je 1090 A

: Von der

zwciten Emission vom 18. Dezember 1879.

Litr. A. Nr. 1 bis 97, 99 bis 112, 114 bis 120, 122 bis 135, 137 bis 153, 155 bis 179, 181. bis 279, 281 bis 285, 287 bis 292, 294 bis 300 über je 200 A

Litt. B. Er: 1 bis 25, 27 bis 45, 47 bis 01 59 bis 78, 80 bis 116, 118 bis 132, 134 bis 206, 208 bis 218 und 220 über je 500 M

Litt. C. Nr. 1 bis 7, 9 bis 50 über je 1000 S

Colberg, den 20. April 1882.

Der Kreisausschuß des Kreises Colberg-Cörlin, Wegener.

Verschiedene Bekanntmachungen. [18247]

Deutsche Lebensversicherungs-Gesell- schaft in Lübe. Ordentliche Generalversammlung der Aktionäre

Montag, den 8. Mai 1882, Mittags 12 Uhr,

im Casinosaale zu Lübe.

Tagesordnung: 1) Jahresbericht pro 1881. 2) A P eines Mitgliedes des Verwaltungss rathes. Lübeck, den 20. April 1882. Der Verwaltungsrath.

O Bilance der Stettiner Dampfmühlen Actien-Gesellschaft

aut 31. Dezember 1881. Deobitores. t. 4 Grundstück, Mühlen, Gebäude und Maschinen abzüglich bisheriger Ab- schreibungen A 1,088,368. 80, , 1,151,793. —., Bestände an Mebl und Kleie. 760,471. —. Bestände an Getreide 146,661. 30. Bestände an Brenn- und andern Materialien, Utensilien, Pferde und Wagen, Säcke 2c., abzüglich bisheri- ger Abschreibungen M 133,536. 60, 129,002. 16. Scbuldbuch-Conto, Debitores abz. _GredllorS 0 ea C R Wechsel- und Cafssabestand . ¿ 108,294, 41. Bezahlte Feuer-Assecuranz per 1882 4,763. 60. 2,633,981. 70, Creditores. t. P Actien-Capital-Conto . 1,800,000. —. Reserve-Fonds-Conto 300,000. —. Garantie-Fonds-Conto . . . ,, 28,727. 30. Acceplalions-Conto (5 433,254, 40. BDividenden-Cone «l 72,000. —. : 2,633,981. 70. Stettin, 11. März 1882. Der Verwaltungsrath.

VBeneke-Stiftung.

Preis-Verkündung und neue Preis-Aufgabe.

Zur Feier des Geburtstages des Stifters wurde am 11. März 1882 in öffentlicer Sigung der arer Erneuerung des Andenke:

18 an den Stifter das Urtheil über die

j 79 gestellten Preis- estehenden Vorschriften eine Arbeit

g und geseßliche Festigung des Kurfürsten-Kolleginms*,

Deutschlands während des Mittel-

eistung von bleibendem

l’Gaft der

Wissenschaften und der G, A. Universität

1880, April 28., Nr. 7, Seite 298, die Fre abe, für welche ugust 1882, und ferner im Jahrgange 1881, April Bewerbungsschriften bis zum 31. August 1883 einzusenden sind.

Die philosophishe Fakultät. Der D

1., Nr. 8 Seite

ccan: