1882 / 114 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[2%] Bekanntmachung. In Sachen der Administration der Spar- und Leihkasse zu Edernförde, Klägerin, gegen den Brauereibesizer Johann Andreas Stöhr in Eckernförde, Beklagten,

bat Klägerin auf Grund eines vollstreckbaren

Urtbeils des Königlichen Landgerichts zu Kiel vom

29. März 1882, wornach Beklagter verurtheilt

worden : A „zum Behuf der Befriedigung der Klägerin wegen ihrer Zinsforderung von 1420 M nebst den Prozeßkosten das ihm zuständige zu EFern- förde im 1V. Quart. sub Nr. 96 belegene Gewese nebs Zubehöc an die Klägerin zum öffentlichen gerichtlichen Pfandverkauf auszu- liefern, es sei denn, daß si Beklagter durch Zahlung der 1420 4 nebst Prozeßkosten von dieser Verpflichtung befreien sollte

den Zwangsverkauf dieses Grundbesißes beantragt

und ist derselbe angeordnet.

Termin zu diesem Zwangsverkauf wird auf Dounerstag, den 6. Juli 1882, Vormittags 10 Uhr,

an hiesiger Gerichtsftelle anberaumt.

Es werden daher, mit Ausnahme der protokollirten Gläubiger, Alle und Jede, welche Ansprüche ding- licher Art an das vorbezeichnete Gewese zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, solche bei Vermei- dung des Ausschlusses und des pfandfreien Verkaufs, spätestens in dem hierselbst am

Donnerstag, den 29. Juni 1882, Vormittags 10 Uhr, anstebende Aufgebotstermin, unter Vorlegung der bezüglichen Urkunden hierselb anzumelden.

Die Verkaufsbedingungen können 3 Woten vor dem Verkauftstermine in der Gerichts\chreiberei ein- gesehen werden.

Edcternförde, den 4. Mai 1882.

Königliches Amtsgericht, Abth. I. gez. C. Lübbes., Veröffentlicht : Schröder,

Erster Gerichtsschreiber.

[22327] Jmm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Schlofsermeisters Edmund

Emme zu Posen erkennt das Königliche Amtsgericht zu Posen, Abth. IV., durch den Amtsrichter Dr. Wiener für Recht :

Der von dem Tischlermeister Baumgardt zu Posen am 9. November 1880 auz3gestellte, an die Vrdre des S(hlossermeisters Edmund Emme zu Posen zahlbare und am 9. Februar 1881 fällig ge- wesene Wesel über 300 #6 (Dreihundert Mark) wird für kraftlos erklärt.

Posen, den 11. Mai 1882.

Dr. Wiener.

[22294] Oeffentliche Ladung.

Dem abwesenden Georg Schuster von Nimbach wird eröffnet, daß die Wittwe des Joseph Kaufmann von da gegen ihn Klage auf Zahlung von 42 M Hausmiethe nebst der vom 10. April l. F. weiter laufenden Miethe erhoben hat,

Derselbe wird hierinit aufgefordert, zur Verhand- lung auf

Mittwoch, den 28. Juni 1882, Vormittags 8 Uhr, hier zu erscheinen, widriger.falls das thatsächblice mündliche Vorbringen der Klägerin als ¿zugestanden angenommen und Verfäumnißurtheil erlassen wird. Sürth i. O, den 12. Mai 1882. Großherzoglih Hessishes Amtsgericht Fürth.

Krauß. Liudenstruth, Gerichts\reiber.

[22288] Aufgebot.

Der Adckermann Friedrih Grobleben aus Zobbe- niß hat als Eigenthümer des Ackerhofs Nr. ass. 13 daselbst das Aufgebot der Urkunde vom 12./15, März 1842, nah welcher auf diesen Hof für den Rechnungsführer der Lodtenkasse zu Calvörde ein, gelieferter Nachweisung zufolge bereits am 1. Fe- bruar 1879 zurügezahltes Kapital von 200 Thlr. Cour. eingetragen ist, beantragt.

Der Jnhaber dieser Urkunde wird aufgefordert spätestens in dem auf

den 30. November d. Js.,, Morgens 10 Uhr, vor unterzeihnetem Gerichte anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls dieselbe dem Eigenthümer des Pfandgrundstücks gegenüber für kraftlos erklärt werden und die Löschuna der Hypothek erfolgen wird.

Calvörde, den 12, Mai 1882,

Herzoglibes Amtsgericht. (Unterschrift.)

[22271] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Peter Wissing zu Höhr, vertre- ten durch Rechtsanwalt Sayn zu Neuwied, flagt gegen den Scbreiner David Krebs zu Höhr, jetzt unbekannt wo? abwesend, wegen ciner Forderung E tes oa ee 100M 0 A für in der Zeit vom 19. Juni bis 19. Juli 1879 gelieferte 8100 Stük Sch{wemmsteine à 1000 Stüd 23 M,

E E r 5 «I 00. abzüglich im Dezember 1879 be- e429 A

zahlter . Rest 34 M K,

mit dem Antrage: den Beklagten kostenfällig \{uldig zu erkennen, an den Kläger 34 nebst 59/9 Zinsen Lil 1. Januar 1880 zu bezahlen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rectsstreits vor das Königliche Amts- gericht Höhr-Grenzhausen auf den 10, Zuli 1882, Vormittags 91 Uhr. Zum Zwedce der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt agemact. Grenzhausen, den 10, Mai 1882. Klein v. c., Gerichtsschreiber des Königliben Amtsgerichts Höhr-Grenzhausen.

Verkündet am 10. Mai 1882, aez. Pahren, Gerichtsschreiber. [22264] Jm Namen des Königs!

Auf den Antrag des Käthners Peter Röblck in Wendtorf erkennt das Königlicbe Amtsgericht zu Schönberg i. H. durch den Amtsrichter Loeck daselbst

für Recht : die von den Eheleuten Käthner Peter Arp und Wiebke Arp, geb. Meyer, in Wendtorf am 2. April 1828 an die Wittwe Margaretha Johanna Chri- stine Harms in Kiel ausgestellte, am 6. April 1828 auf dem Folio der Kathe Nr. 10 e. p. in Wendtorf Bd. E. Seite 1328 des Probsteier Schuld- und Pfandprotokolles protokollirte Schuld- und Pfand- verscreibung über 100 G v. Cour. oder 534 Rbthlr. S. M. nebft 5 0/9 Zinsen wird für kraftlos erklärt und wird die Delirung der protokollirten Sculd- und Pfandverschreibung im Probsteier Schuld- und Pfandprotokoll betreffenden Orts bewirkt werden.

Von Recbts Wegen. gez. Loe. Veröffentlicht : : Pahren, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[22260] Oeffentliche Zustellung.

Die Wirthschafterin Frau Marie Roeder, geb. Sturßel in Stenzig, Klägerin und Berufungs- kägerin vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. A\ch hierselbst, hat in ihrer Prozeßsache wider ihren Ehemann, den ehemaligen _Wirthschaftsinspektor Richard Roeder, früher in Posen, jeßt unbekannten Aufenthalts , Beklagten und Berufungsbeklagten wegen Ghescheidung, gegen das am 14, Marz 1882 verkündete Urtheil des Königlichen Landgerichts zu Posen Berufung eingelegt, mit dem Antrage: unter Aufhebung des erften Urtheils die Ehe der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein \chul- digen Theil zu erklären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung über die Berufung vor den ersten Civilsenat des Königlichen Ober-Landes- gerichts zu Posen auf

den 2. Oktober 1882, Mittags 12 Uhx, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Berufung bekannt gemacht.

Posen, den 12, Mai 1882.

Storz, Gerichtsschreiber des Königlichen Ober-Landesgerichts,

[22254] Oeffentlicze Zustellung.

Die Kaufleute Stern & Mayer in Frankfurt a. M., vertreten durch den Restaurateur Wilh. Arnoldi in Saarkurg, klagen gegen den Karl Poppel, früher in Saarburg, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus gelieferten Waaren mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zah- lung von (56 4. 50 A) Scch8 und fünfzig Mark ünfzig Pfennige nebst fünf Prozent Zinsen hieraus kit dem achtzehnten Dezember 1881, und laden den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Saarburg i. Lothr. auf ¿

den 4. Zuli 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Feldmann, | i

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts. [22258] Oeffentliche Zustellung.

Die verehelihte Müllergeselle Koesling, Marie, geb. Kamp, zu Thomsdorf, vertreten durch den Rechtsanwalt Meißner hierselbft, lagt gegen ihren Ehemann, den Müllergesellen Heinrich Kocsling aus Thomsdorf, zur Zeit in unbekannter Abwesenheit lebend, wegen böslicher Verlassung, mit dem An- trage auf Chescheidung

das zwischen den Parteien bestehende Band der Che zu trennen und den Beklagten für den allein s{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsftreits vor die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Prenzlau auf

deu 5. Oktober 18832, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Änwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Prenzlau, den 26. April 1882,

Radonit, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[22255] Oeffentliche Zustellung.

Die verwittwete Rentier Krull, Sophie, geb. Görnemann, in Lychen, vertreten dur den Rechts- anwalt Meißner hierselbst, klagt gegen den Ubhr- macher Albert Scönrock aus Lychen, zur Zeit unbekannten Aufenthalts, aus der am 19. Februar 1882 erfolgten Entwendung einer dem Kaufmann Julius Krull zu Lychen gehörigen Börse mit In- halt auf Grund einer Cession des Letzteren an die Klägerin, mit dem Antrage, den Beklagten kosten- pflichtig zu verurtheilen, der Klägerin 833 M4 nebst 9% Zinfen seit dem 19, Februar 1881 zu ¡ablen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Königlicben Landgerichts zu Prenzlau auf

den 5. Oktober 1882, Vormittags 94 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Prenzlau, den 28. April 1882,

Radnitz, Gerihtss{reiber des Königlichen Landgerichts.

[22299] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Anna Katharina, geborne Shüt, ohne Ge- \{äft, zu Coblenz wohnend, Ehefrau des daselbst wohnenden Spezereihändlers Franz Karl Boos, ver- treten durch Rechtsanwalt Coblenzer, klagt gegen ihren genannten Ehemann auf Auflösung der zwi- sben ihr und ihrem Ehemanne bestehenden Güter- gemeinschaft und steht Termin an zur mündlicen Verhandlung des Rechtsstreits vor der ersten Civil- fammer des Königlichen Landgerichts zu Coblenz auf den 12. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr.

Coblenz, den 12, Mai 1882,

Heinnie,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[22273] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Albert Scabell, früber hier, jeßt

in Bucktau, Schönebeckerstraße Nr. 53, vertreten dur den Rechtsanwalt Hient\{ hier, klazt gegen den Kistenfabrikanten Paul Heinemann, früher zu Magdeburg, zuleßt in Halle a. S,., jeßt in unbe- kannter Abwetenheit, wegen 56 M 25 S rüdständi- ger Zinsen pro 1. Juli 1881 bis 1. April 1882 von einem für Kläger auf dem Grundstücke des Be- klagten hier, Venedischestraße Nr. 4a., baftenden Kapitale von 1500 4, mit dem Antrage, den Be- agten zur Zahlung von 56 4 25 4 bei Vermei- dung der Zwangsvollstreckung in das oben bezeih- nete Grundstück zu verurtheilen und das Urtheil für vorläufig vollftreckbar zu erklären, und ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht [1 b. zu Magdeburg, Domplay 9, Zimmer 8, auf

deu 14, Zuli 1882, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Magdeburg, den 12. Mat 1882.

Der Gerichtsschreiber des Königl. Amtsgeri{ts Ik b. Blume, Amtsgerichtssekretär. [22312] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Mendel Radt zu Koschmin, ver- treten durch den Rechtsanwalt Michalski zu Kro- toschin, klagt gegen die Wittwe und Erben des am 18. März 1881 in Koschmin verstorbenen Bürger- meisiers Heinrih Flosky, aus einem von dem Letzteren acceptirten, vom Kläger auf ihn am 7. März 1881 ausgestellten, am 7. Juni 1881 fälli- gen Wechsel über 2000 4, aus welchem bereits zwet Theilbeträge von je 300 4 besonders eingeklagt find, mit dem A»utrage auf ktostenlästige Verur- theilung der Beklagten zur Zahlung eines ferneren Theilbetrages von 300 4 und auf vorläusige Voll- streckbarkeitserflärung des Urtheils und ladet die Beklagten, insbesondere die mitbeklagte Miterbin Ida Flosky, ledig und großjährig, in Amerika, un- bekannter näherer Adresse, zur mündlichen Verhand- lung des Nechtsftreits vor das Königliche Amts- gericht zu Krotofchin auf

den 27. Juni 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Kcotoschin, den 10. Mai 1882.

Jkier, Gerichteschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[22310] Oeffentliche Zustellung.

Die Wittwe Dorothea Mahlke, geb. Klatt, zu Hamuerstein, klagt gegen den in unbekannter Ab- wesenheit lebenden Musikus Richard Buchholz aus einem Darlehnsgeschäfte mit dem Antrage auf Ver- urtheilung des Beklagten zur Zahlung von 900 M. nebst 5/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung und ladet den Beklagten zur wündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Hammerstein auf

den 11, Juli 1882, Bormittags 10 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlicben Zustellung wird diejer Auszug der Klage bekannt gemacht.

Biron,

Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [22308] Oeffentliche Zustellung.

Die Ebefrau des Zimmermanns Balentin Pfafs- fenbah, Anna Elisabeth, geb. Schall, zu Kehrenbach bei Melsungen, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Harnier zu Cassel, klagt gegen ihren genannten Ebe- mann, in unbekannter Ferne abwesend, wegen Ehe- scheidung, mit dem Antrage, die zwischen ihr und dem Beklagten bestehende Che dem Bande nach zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die dritte Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Cassel auf

den 16. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zuftellung wird dieser Auszua der Klage bekannt gemacht.

CafMel, den 12. Mai 1882,

Hurttig, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [22320] Oeffentliche Zustellung.

Der Johannes Oelbermann, Kaufmann in Bonn, klagt gegen den Johann Krause, Schneider, früher in Bonn, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufent- halt8ort, aus einem acceptirten Wehscl vom 11, Of- tober 1880 mit dem Antrage:

K. Amtsgeriht wolle im Wecbselprozesse

verfabrend, den Beklagten zur Zahlung von

300 Mark nebst 6 °/9 Zinsen vom 20. Januar

1881 verurtheilen, dem Beklagten die Kosten

zur Last legen und das Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären,

und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand-

lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts-

ericht, Abth. L, zu Bonn auf den 13. Juli 1882,

orgens 8x Uhr.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Vogel, c, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Armensache. [22301] Oeffentliche Zustellung.

Die gesbiedene Ebefrau von Johann Jugenheimer, Susanna Elisabetha, geb. Walter, ohne Gewerbe, zu Worms wohnhaft, vertreten dur Rechtsanwalt Dr. Friedrich Mayer in Mainz, klagt gegen den ge- nannten Johann Jugenheimer, früher Federviehhänd- ler, in Worms wohnhaft, jeßt ohne bekannten Auf- enthalt, wegen Theilung mit dem Antrage auf An- ordnung der Inventur und Theilung der zwischen den Parteien bestehenden ehelichen Gütergemein- {aft und Grnennung eines Notars, eines Sachver- ständigen sowie eines Berichterstatters, Kosten der Theilung von der Masse, jene etwaiger Bestreitun- gen vorbehalten, und ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Mainz auf den 30. September 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung weird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Moyat, Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[22318] Oeffentliche Zustellung. :

Nr. 9478, ie Friederide Klein, Wittwe in Mühlhausen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rosenfeld, klagt gegen den Julius Kretz und dessen Ebefrau Florentine, geb. Keilbach, von ühlhausen, zur Zeit an unbekannten Orten, aus Bürgschaft vom 3. Oktober 1876 für eine Darlehns\chuld der Beklagten an Franz Becker in Mühlhausen, nach- dem diese Schuld von ihr bezahlt wurde, mit dem Antrage auf Zahlung von 888 44 40 S nebst 5% Zinsen vom Klagezustellungstage unter sammtver- bindlicher Haftbarkeit, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die IIT. Givilkfammer das Großherzoglichen Landgerichts zu Mannheim auf den 19. September 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wir dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Maunheim, den 11, Mai 1882.

Dr, D Dao. Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Landgerichts.

[22321] Oeffentliche Zustellung.

Der Handelsmann Abraham Sauerbah in Sauer- Schwabenheim klagt gegen den Ackersmann Johann Dechent II1,, früher in Nieder-Saulheim, dermalen ohne bekañnten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Auflösung einer Urkunde mit dem Antrage auf Auf- lösung der Versteigerung vor Notar Dapper in Wörr- stadt vom 7. Juli 1876 wegen Nichtzahlung desz Reststeigpreises, betreffend die Parzelle Flur XVI,, Nr. 208!/10, 66 Klafter Weinberg im Wahlig, Ge- markung Nieder-Saulheim, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Nieder-Olm auf

den 12. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zwette der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemadt.

Kehr, Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts.

5 . 1 Oeffentliche Zustellung.

Nr. 4503. Landbriefträger Karl Krüger in Zie- gelhausen, vertreten durch Rechtsanwalt Wagner in Heidelberg, fklagt im Ürkundenprozesse gegen Peter Stephan von Schollbrunn, z. Zt. an un- bekannten Orten abwesend, aus Darleihen vom 15, Februar v. J. mit dem Antrage auf Verurthei- lung des Beklagten zur Zahlung von 87 4 56 A nebît 5 °%/% Zins vom 15. August 1881, sowie auf vorläufige Vollstreckbarkeitserklärung des Urtheils, und ladet denselben zur mündlichen Verhandlung vor das Großh. Amtsgericht zu Eberbach auf Mittwoch, 21. Juni 1882, Vormittags 11 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage öffentlich bekannt gemacht.

Eberbach, den 12. Mai 1882,

Der Gerichts\{reiber des Großh. Bad. Amtsgerichts. Heinri ch.

22309] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Kieffer & Nitter zu Straßburg klagt gegen die Maria Anna Geißel, Wittwe von Ioseph Jost, früher zu Bischofsheim, jeßt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, aus Waarenlieferung vom 9. und 23. Januar 1882, mit dem Antrage auf Verurtheilung zur Zahlung von dreihundert Mark mit Zinfen vom Klagetage, und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Necbts- streits vor das Kaiserliche Amtsgericht zu Obkerehn- heim auf

den 6. Juli 1882, Vormittags 8 Uhr.

Zum Zwede der öffentlichen Zustellung wird dieser

Auszug der Klage bekannt gemacht. Rodenkircen,

Gerichtsschreiber des Kaiserlichen Amtsgerichts. [22272] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen der Pauline Dinkelacker, geb. Dött- ling in Sindelfingen, Klägerin, gegen ihren Ghe- mann Johann Gottlob Dinkelacker von da, zur Zeit mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, Be- flagten, Ehescheidung betreffend, ladet der Anwalt der Klägerin den Beklagten zur Beweisaufnalhme auf Mittwoch, den 12. Juli d. J., Vorm. 94 Uhr, vor die 11. Civilkammer des- K. Landgerichts hier mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Anwalt für si zu bestellen.

Stuttgart, den 11 Mai 1882,

K. Landgericht.

[22326] Bekanntmachung.

Durch das heute verkündete Ürtbeil des unter- zeicbneten Gerichts ift die Urkunde über die im Grundbuche von Drutishken Blatt 16 Abthl, 111, Nr. 7 für den jetzigen Altsiter David Bernhard in Drutischken eingetragene Öarlehnsforderung von 49 Thlr. 29 Sgr. 11 Pf., bestehend aus der Schuld- urkunde vom 21. Oktober 1867 nebst Eintragungs- vermerk und Hvpothekenschein vom 2. November 1867 für kraftlos erklärt,

Gumbinnen, den 8, Mai 1882.

Königliches Amtsgericht. [22302] Oeffentliche Bekanntmachung.

Die Maria Anna, geb. Hoffmann, Ehefrau des Tagelöhners Mathias Layendecker zu Gondorf, sie ohne Gewerbe daselbs wohnend, vertreten durch Rechtsanwalt Graeff, hat gegen ihren genannten Ehemann die Gütertrennungsklage erboben und ist zur mündlichen Verhandlung des Recbtsftreits vor der 11. Civilkfammer des Königliben Landgerichts zu Coblenz Termin auf den 13. Zuli 1882, Vormittags 9 Uhr, anberaumt.

Coblenz, den 9. Mai 1882,

Stroh, Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts.

[22324] Bekanntmachung.

Der zwischen Johann Jürgen Eagert und cinem Sohne Johann Jacob Eggert in Bahrenhof unterm 25. Juni 1836 abgeschlossene Kontrakt, nah welchbèm für den Ersteren în der jetzt der Ebefrau Magdalena Dorothea Hamann, geb. Eggert, in Tr eagol ge- hôrigen Landstelle 6840 6 protokollirt stehen, ift durch Urtheil des unterzeichneten Amtsgerichts vom 1, April 1882 für kraftlos erklärt.

Segeberg, den 13, Mai 1882.

Königliches Amtsgericht.

zum Deutschen Reichs-

144.

Dritte Beilage

Berlin, Dienstag, den 16. Mai

Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. J Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handel8- 1 register nimmt an: die Königliche Expedition 1, Steckbriefe unl Untersuchungs-Sachen. des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers: Berliu 8SW., Wilhelm-Straße Nr. 32.

2, Subhastationen, Aufgebote, Vorladungen u, dergl,

3. Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen ete.

4. Verloosung, Amortisation , Zinszahlung

u. s, w. von öffentlichen Papieren.

T

und Untersuchungs - Sachen.

Steckbriefs - Erledigung. Der von dem Kö- niglihen Amtsgericht I., Abtheilung 83 unter dem gegen den Uhrmacher Nomann November 1855 zu Tirschtiegel, boren, erlassene Steckbrief, wird Berlin, den 10. Mai Königlihe Staatsanwaltschaft beim Land-

SteckXbrief

13. April 1882 Kellmann, Kreis Meseriß, ge hierdurch zurückgenomm

Steckbriefs-Erledigung. Der gegen den Hand- lungscommis Wilhelm Maximilian Carl Klempin {lagung und Verletzung des Brief- unter dem 15. April 1882 { ist durch dessen Festnahme erledigt. Ber- den 11, Mai 1882, Der Untersuchungsrichter des Königlichen Landgerichts T. gez. Ba illeu.

Stefbrief.

schriebenen Bildhauer Theo- angeblich aus Cremnitz, welcher \ich ist die Untersuchungshaft wegen Es wird ersucht, denselben zu ver- Amtsgerichtsgefängniß zu Göttingen Beschreibung : Alter 31 5 4“, Statur untersetzt, Haare Bart röthliher Schnurrbart, Augen grau, Nase stumpf, groß Zähne gut, Kind rund t, Gesichtsfarbe gesund. Kleidung: hell- Sommerüberzieher, chwarze Hose, grauer Hut. Göttingen, 1882. Der Untersuchun Landgerichte. Sto ckm

wegen Unter geheimnisses

Gegen den"unten be dor Hänisch, verborgen hält Hehlerei verhängt. haften und in das abzuliefern. Jahre, Größe röthlih, Stirn frei, Augenbrauen blond, e Nasenlöcher, Mund gewöhnlich, , Sprache sächsi- scher Dialek Scbwaltuch, i den 12, Mai gsrichter bei dem Königlichen

Strafvollstreckungs-Erledigung. D vollstreckungsersuhen vom 9, März dieses Blattes Gustav Robert vember 1850

1882 Nr. 62 (11630) hinter den Wehrmann Knecht Föhlan aus Buchholz, am 27. No- zu Scbloß-Hauland geboren Berlinchen, den 13. Mai 1882. lies Amtsgericht.

In der Untersuchun mann August Sch Equilibristen Jose bei Halberstadt, {ließt die unter Angeschuldigten Au Verfolgung zu setzer niht vorliegen. Die Strafkammer il. des gez. Dr. Struckmann, Beglaubigt: Blumenthal, Diätar.

gssache wider a. den Handels- midt aus Wandsbeck, b. den ph Schmidt aus Dardesheim wegen Versuch des Mordes, be- zeichnete Strafkammer, die beiden gust und Joseph Schmidt außer 1, da hinreichende Verdachtsgründe Hildesheim, den 8. April 1882, niglichen Landgerichts. Kraut, Dr. Schmidt.

Strafvollstrecknungsrequisition. rechtskräftige Erkenntniß des Königlichen Schöffen- gerichts hierselbst vom 15. Juli 1881 ift der fus Christoph Hüther zu Hundeshagen Gewerbepolizeifontravention von 48 Æ, welcher im Unvermö Haftstrafe substituirt ist, des 2c. Hüther hat bisher nit ermittelt werden Alle Civil- und Militärbehörden werden deshalb dienstergebenst ersucht, auf den 2c. Hüther, dessen Signalement nicht an

Durch das

ciner Geldstrafe gensfalle eine 4tägige Der Aufenthalt

gegeben werden fann, zu ihn im Betretungsfalle anzuhalten und wenn er zur Zahlung der 48 4 Geldstrafe außer Stande is oder die Absendung derselben an uns oder das hiesige Königliche Steueramt nicht nachzu- weisen vermag, der näbsten Gerihtäbehörde zuführen zu lassen, welche leßtere wir um Vollstreckung der der Geltstrafe substituirten 4tägigen Haftstrafe und Benacbrichtigung hiervon ebe Bleicherode, 10, Mai 18 Königliches Amtsgericht. 11. Abtheilung.

nmâäßig ersuchen.

Der Colporteur Ludwig Lindenberg, geboren am 8. September 1861 in R

j aßebuhr in Pommern, welcher cine Geldstrafe v

on 100 M zu zahlen hat,

der Handlungsdiener Sigismund Schnell, geboren am 13. März 1858 in Ratzebuhr,

( zuleßt wohnhaft in Neustettin, w

elbem ein Beschluß zu eröffnen ist, werden, da deren dermaliger UZufenthalt hier un- bekannt ist, hiermit aufgefordert, sich längstens bis zum 26. dieses Monats hier zu gestellen, oder ihren Aufenthalt anher anzu-

Jedermann wird ersut, Lindenberg und Schnell im Betretungsfalle auf diese Vorladung aufmerksam zu machen.

Stollberg, den 10, Mai 1882, i

Königliches Amtsgericht.

Ladung.

jeßige Colporteur Gustav duard Zeitel, zu Stettin am 14, November 1859 geboren, dessen Aufenthalt unbekannt ist und welchem zur Last gelegt wird, im September 1880 sies ohne Begründung einer vorgängige theilscheine

Der frühere Kellner,

außerhalb seines Wohn ewerblihen Niederla} estellung zu Felhow und Dobberzin An zu Lotterieloosen feilgeboten zu haben, obwobl der- artige Scheine in Gemäßheit des §. 56 der Gewerbe- vom 21. Juni 1869 vom Verkaufe im Umherziehen ausgeschlossen sind, 9, 20, resp. §. 23 des Gesetzes ordnung des

Vergehen gegen vom 3, Zuli öniglihen Amts-

rd auf An

gerihts hierselbst auf den 28. Juli 1882, Vor- mittags 105 Uhr, vor das Königliche Schöffen- geriht zu Angermünde zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden. Auger- münde, den 10. Mai 1882, Barfeld, Gerichts- schreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[17444] Ladung.

Der Lotterie-Collecteur Salomon Margultes, 50 Jahre alt, zu Hamburg, dessen Aufenthalt unbe- kannt ist, und welchem zur Last gelegt wird, zu Ham- burg resp. Seyda im November 1881 den Verkauf von Loosen zur Hamburg'er Lotterie, welhe in Preußen nicht zugelaf}sen ist, als Mittelsperson be- fördert zu haben; Vergehen gegen das Gesetz vom 9, Juli 1847, wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselb auf den 25. August 1882, Vormittags 9 Uhr, vor das Königliche Schöffen-

eriht zu Jessen zur Hauptverhandlung geladen. uh bei unents{huldigtem Ausbleiben wird zur Hauptverhandlung geschritten werden. Jessen, den 4. April 1882, Baumgarten, Aktuar, für den Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Subhastationen, Aufgebote, Wor- ladungen u. derl.

[22266]

Durch Ausf\{lußurtheil des unterzeichneten Amts- gerichts vom- 21. April 1882 sind folgende Hypo- thekendokumente für kraftlos erklärt worden:

1) über die auf dem jeßt Wilhelm Ließ'schen früher Eduard Aßmus'schen Grundstücke Blatt Nr. 21 Friedheim (Miasteczko) noch haftenden Posten

a. Abtheilung 111. Nr. 6 für den Schänker Sag-

muel Nikolaj zu Brostowo - Kalkofen von 12 Thlr. 21 Sgr. 3 Pf. bestehend aus dem Hypothekenschein und Eintragungsvermerke vom 19, Oktober 1847 und dem rechtskräftigen Er- kenntnisse des Königlichen Stadt- und Land- : t Q bf L 17, September 1846 gerihts Lov]ens vom 8. August 1847 tyies

. Abtheilung III. Nr. 8 für den Kaufmann J. E.

Normann zu Miasteczko (Friedheim) von 4 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf., bestehend aus dem Hy- pothekenscheine und Eintragungsvermerke vom 10. März 1848 und dem Bagatellmandate des Königlichen Land- und Stadtgerichts Lobsens vom 16. März 1847

2) über die auf dem Johann Fangerow'’\chen Grundstücke Blatt Nr. 44b, Friedheim (Miafteczko) Abtheilung III. Nr. 2 für den Kolonisten Iohann Mandelke in Sofiadamm eingetragenen, und zur Mithaft auf Blatt Nr. 129 Friedheim Abthei- lung 111, Nr. 1 übertragenen 150 Thaler Dar- lehn bestehend aus einer Ausfertigung der ge- richtlihen Verhandlung vom 16. September 1853, dem Hypothekenbuhsau8zuge vom 29, Dezember 1853 und der Ingrossationénote vom 31. Dezember 1853

3) über die auf dem früher Gustav Erdmann-, jeßt Carl Zabelshen Grundstücke Blatt Nr. 63 Eichfelde Abtheilung 111. Nr. 3 ‘im Wege des Ar- restes für den Rendanten August Luther in Kro- janke auf Ersuchen des Prozeßrichters vom 28 Ja- nuar 1867 zufolge Verfügung vom 23. März 1867 eingetragenen 300 Thaler, bestehend aus

der Requisition des Prozeßrichters vom 28. Ja- nuar 1867, dem Hypothekenbuchs8auszuge und der Ingrossationsnote vom 23. März 1867

4) über diejenigen 500 Thlr., welbe von den ur- \sprünglich für den Einwohner Friedrich Jakob Dombke in Prawomysl auf Blatt Nr. 42 Weißen- höhe (Bialosliwe) Abtheilung 111. Nr. 2 eingetra- genen 600 Thlr. nach Abzweigung von 100 Thlr. durch Cession vom 16. Februar 1857 auf die Alt- sißer Gottlieb und Jakob Höft in Usz-Hauland übergegangen sind, bestehend aus Ausfertigung der notariellen Verhandlung vom 3. Juni 1853, Hypo- thekenbucbs8auszuge vom 9. April 1856 und Eintra- gungsvermerken vom 18. April 1856 und 24. Okto- ber 1860

5 über die 59% Zinsen des für Wladyslaus von Sikorski zu Mielzyn auf dem Rittergute Freymark (früher Krostlowo) Abtheilung 111. Nr. 38 aus dem Erbrezesse vom 19. Juni 1865 eingetragenen Erbtheils per 5000 Thaler, bezügli deren der am 27. Dezember 1875 zu Wongrowitz ver- storbenen Frau Appollonia v. Sikorska, geb. v. Grabowsfka, seit dem 7. Juni 1872 das lebensläng- liche Nießbrauchsrecht resp. Zinsengenuß eingeräumt war, bestehend aus der beglaubigten Abschrift des

19, Juni 1865 Hauptdokuments vom T Sa 186g und dem Ab-

zweigungsvermerke vom 12. Juli 1872

6) über die auf dem Carl Leitner'sben Grund- stücke Blatt Nr. 37 Friedrihshorst Abtheilung 11]. Nr. 1 für die Daniel, Anna Caroline, Dorothea Elisabeth, Friedrih Wilhelm, Carl Ludwig, 5 Ge- {wister LÜck eingetragenen und bereits quittirten 961 Thlr. 2 Sgr. 2 Pf. Muttererbtheil bestehend aus dem Hypothekenscheine und dem Eintragungs- vermerke vom 19. Juli 1832 und der Ausfertigung des Erbrezesses in der Anna Marie Lück'scben Nacb- laßsahe de dato Scneidemühl, den 9, Mai 1832,

Dies wird gemäß §. 848 Absa 2 Reichs-Civil- Prozeßordnung bekannt gemacht.

21. April Wirsih, den 10, Mai 1882,

Königliches Amtsgericht. Kühn.

Deffentlicher Anzeiger.

5, Industrielle Etablissements, Fabriken

6. Verschiedene Bekanntmachungen. 7. Titerarische Anzeigen. 8. Theater-Anzeigen. In der Börsen- 9. Familien-N

[2229] Dur Receß Nr. 21 684 vom —ch—

und Grosshandel.

Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

1882.

m

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen des „Juvalidendank“, Rudolf Mosse, Haasenstein & Bogler, G. L. Daube & 6Co., E. Séchlotte, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

Annoncen-Bureaux.

beilage, 27. Februar 7. März ?- J.

bestätigt am 27. März cr., ist zwischen der Herzog- lichen Kammer, Direktion der orsten, zu Braun- {weig und dem Tischler Carl Weber zu Seesen die Ablösung der dem Leßteren wegen seines Hauses Nr. assec. 127 zu Seesen aus den Herzoglichen Forsteu des vormaligen Kommunionharzes zu prästirenden Brennholzgeldrente von jährlih 24 M gegen eine Kapitalentshädigung von 600 fammt 49/0 Binsen seit dem 2. Januar 1882 vereinbart und auf Antrag der pflichtigen Herzoglichen Kammer, Direktion der Forsten, Termin zur Auszahlung dieses Entschädigungskapitals sammt Zinsen auf

den 7. Juli 1882, Morgens 107 Uhr,

vor unterzeihnetem Herzogliden Amtsgerichte an- geseßt, zu welchem alle Diejenigen, welche an die abgelôste Brennholzgeldrente oder das zur Aus- zahlung gelangende Entschädigungskapital sammt Zinsen-Ansprüche zu haben glauben, bei Vermeidung des Ausschlusses mit ihren Ansprüchen Herzoglicher Kammer, Direktion der Forsten, gegenüber damit vorgehalten werden. Scesen, den 6. Mai 1882.

Herzoglicbes Amtsgericht. eebaß.

[22328] Bekanntmachung. Durch Ausschlußurtheil des unterzeichneten Ge- richts von heute sind folgende Hypothekendokumente : a. Schuldurkunde vom 29. Junt 1850 und Cession vom 6. Mai 1851 nebst Hypothekenschein vom

12, Juli 1859 und gerihtlihem Atteste vom 5.

Juni 1851 über 200 Thaler, für den Acker- mann Johann Heinrich Hußmann in enningen eingetragen, Band 3 Blatt 43 Abtheilung III. Nr. 3 Grundbuchs von Ellenberg,

. Schuldyrkunde vom 6. Mai 1851 nebst Hypo- thekenschein von demselben Tage über 100 Thaler, für den Ackermann Johann Heinrich Hußmann in Henningen, eingetragen Band 3 Blatt 43

Abtheilung II1. Nr. 4 Grundbuchs von Ellen-

berg, behufs neuer Ausfertigung für kraftlos erklärt. Salzwedel, den 24. April 1882.

Königliches Amtsgericzt.

[22224]

Der Physikus a. D. Dr. med. F, A. H. A. Nienstädt und der Kaufmann Joh, Franz Wilh. Volber hieselbst haben das Aufgebot der Polizen :

1) vom 10. September 1842 Nr. 84 über 600 Thlr.

für Johann August Heinri Anton Nienstädt, prakt. Arzt und Physikus in Calvörde von der De Se Versicherungs-Anstalt hieselbst aus- gestellt,

vom 25, März 1867 Nr. 9841, der zufolge die caisse général des familles à Paris dem Kauf- mann Johann Franz Wilhelm Volber hieselbst gegen Zahlung einer jährlihen Prämie von 574 Fr. im März 1882 die Summe von 8000 Frcs. und Gewinnantheil auszahlen wird,

beantragt. / Die Inhaber dieser Policen werden aufgefordert, spätestens in dem auf

den 6. Dezember d. Jrs., Morgens 11 Uhr,

vor Herzoglichem Amtsgerichte Zimmer Nr. 27 angesetzten Termine ihre Rechte anzumelden und die olicen vorzulegen, widrigenfalls diese Urkunden für raftlos erklärt werden sollen.

Braunschweig, den 10. Mai 1882.

Herzogliches Amtsgericht. LX. L, Rabert.

[22329] Im Namen des Königs!

Verkündet am 4. Mai 1882, Lilie, Gerichtsschreiber.

Auf den Antrag des Landwirths Carl Linne- weber, genannt Risse in Nienberge, erkennt das Königliche Amtsgeriht zu Dorsten

für Recht :

3, August 1835, Die Hypothekenurkunde vom 8 au 1836, über die Band 5 Blatt 8 des Grundbuchs von Marl unter Rubr. 111, Nr. 1 zu Gunsten des Oekonomen Fra Schulte Tenderich in Hervest eingetragene Darlehnsforderung von acthundert Thalern, wird für kraftlos erklärt und werden die Kosten des Verfahrens dem Antragsteller zur Last gelegt.

Königliches Amtsgericht,

[22263] Verkündet am 5. Mai 1882.

Sudhoff, Gerichts\{reiber. m Namen des Königs!

Auf den Antrag der Eheleute Landwirth Wilbelm Gülfer zu Börsinghausen und Genossen erkennt das Königlide Amtsgeriht zu Castrop durch den Ge- richtsassessor Müser für Recht :

Das r Mi) vom 3. März 1882 wird dahin abgeändert resp. berichtigt 1 E daß der über die Post Abth. 111. Nr. 7 des Grundbuchs von Mengede Bd. 111. Bl. 9 gdes Hypothekenbrief für kraftlos zu er- ren.

Von Rechts Wegen,

—————————— t ——

[22262]

Nachdem die weitere Bescheinigun welche Be- treffs der aufgebotenen dem W. SwiE in Bunde angeblich vernichteten 7 Prämien-Pfandbriefe der deutschen Hypothekenbank y

Serie 1576 Nr. 5 » O Lu o « 2803 , 3,4 und5,, ¿ „0216 21 auferlegt worden war, noch nit vollständig hat bei- gebracht werden können, ist der unter 19. Dezember v. Is. festgeseßte Termin auf

Dounerstag, den 13, Juli d. Js., 11 Uhr, verlegt worden.

Meiningen, den 11. Mai 1882.

Herzogliches Amtsgericht, Abth. T. v. DIDTA

[22286] .… Aufgebot.

Georg Heinrich Wilhelm Meyer, geb. am 9. Junï 1836, und Ernst Friedrih Meyer, geb. am 25. Juli 1838, Söhne des Hans Heinrich Christof Meyer, und dessen Chefrau Marie, geb. Suse, zum Sand- kruge, Amts Bleckede, sind Ersterer am 17. Maïi 1862, Leßterer am 1. April 1860 nach Amerikæ ausgewandert und seitdem verschollen.

Die Mutter, Wittwe Marie Meyer, hat den An- trag auf Todeserklärung gestellt.

Demgemäß ergeht die Aufforderung :

1) an den Georg Heinrich Wilhelm Meyer und

den Ernst Friedrich Meyer,

„sid spätestens bis zum 31. Mai 1883, hier mündlich oder schriftli zu melden, andern- falls sie für todt erklärt werden sollen und ibr Vermögen den nächsten bekannten Erben über- wiesen werden soll,

2) an alle Personen, welche über das Fortleben der Verschollenen Kunde geben können, Mitthei- lung davon zu machen ;

3) an alle Erbberechtigte für den Fall der dem- nächstigen Todeserklärung unter der Verwarnung, daß bei unterlafsener Meldung bei Ueberweisung des Vermögens der Verschollenen keine Ae auf fie genommen werden soll, ihre Ansprüche anzumelden.

Bleckede, 26. April 1882.

Königliches Amtsgericht. Brandes.

[22290

Zwischen der Herzoglichen Kammer, Direktion der Forsten zu Braunschweig und dem Großköther Wil- helm Meier zu Gittelde is zufolge Rezesses Nr. 21613 die Ablösung der dem Letzteren wegen seines Gehöfts No. assec. 96 zu Gittelde zustehen- den Berechtigung auf den forstzinsfreien Bezug des Bauholzbedarfs aus den Herzoglichen Forsten des vormaligen Kommunionharzes gegen eine Kapital- Entschädigung von 573 M4 67 4 nebst 4% Zinsen seit dem 12. Februar d. J. vereinbart und auf An- trag der pflichtigen Herzoglihen Kammer zur Aus- zahlung des Ablösungskapitals sammt Zinsen Ter-

min auf :

den 7. Juli 1882,

Morgens 104 Uhr, vor dem unterzeichneten Herzoglihen Amtsgerichte angeseßt, zu welhem alle Diejenigen, welhe An- sprüche an die abgelöste Berechtigung oder die an deren Stelle tretenden Entschädigung zu haben glauben, bei Vermeidung des Aus\{luses mit ihren Ansprüchen Herzogliher Kammer gegenüber hiedurch vorgeladen werden.

Scesen, den 6. Mai 1882, Herzogliches Amtsgericht. Seebaß.

[41891]

Oeffentlihes Aufgebot.

Bäumler, Brigitta. Todeserklärung betr. ; Bänialer, Maria, Zugeherin dabier, hat als intestaterbberechtigte Schwester den Antrag gestellt, ihre Schwester Brigitta Bäumler, Krämerstochter von Mörsach, die im Jahre 1851 im Alter von 16 Jahren nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1855 verschollen ist, nach durchgeführten Mengen mersaren für todt zu erklären. Es wird deshalb auf

Freitag, den 13. Oktober 1882,

Vormittags 9 Uhr. i

im Sigßungszimmer Nr. 2/0 des unterfertigten Ge- richts, Aufgebotstermin anberaumt und die Auffor- derung erlassen: L L

1) An Brigitta Bäumler, spätestens im Auf -

ebotstermine persönli oder \{riftlich bei Gericht

ih anzumelden, widrigenfalls sie für todt er- klärt wird.

2) An die Erbbercchtigten, ihre Interessen im Aufgebotstermine wahrzunehmen,

3) An Alle diejenigeu, welche über das Leben der Verschollenen Kundschaft geben können, Mit-. theilung hierüber bei Geriht zu maen.

190 R, den 23, September und 7. November; Königl. Amtsgeriht München Ax.

gez. Kastner. Der Bu ScciltelSiber : Aa Wh Oppert.