1882 / 118 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

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n E CATE Ce! E US a Em L S E

rana Prag s S r,

Gewerbe und Handel.

In der Generalversammlung der Ostpreußisben Süd- bahn vom 20. d. M. wurde auf den Vortrag des Revisors dem Verwaltungêrath für das Jahr 1881 die Decharge ertheilt und dem- nächst zur Wahl von 2 Mitgliedern des Verwaltungsraths geschrit- ten, welde auf die beiden aussceidenden Mitglieder Hrn. Kommer- zien-Rath Andersch und Rittergutsbesißer von Sim fon-Georgenburg fiel. Als Reviforen wurden Stadtrath Glißke, Bankdirektor Ber- necker und „Kaufmann Zacharias in Königsberg gewählt.

Die Recte-Dder-Ufer-Eisenbahn hat im verflossenen

Jahre einen Reingewinn von 5 327 644 M erzielt, welcher wie folat vertheilt wird: Verzinsung der Prioritäts-Obligationen 731 000 M, nit firirte Tantièmen 57 750 4, Staatseisenbahnsteuer 478 125 M. 99/0 Dividende auf die Stammaktien und auf die Prioritätsaktien 4 050 000 M; als Uebertrag auf neue Rechnung verbleiben dann 10769 Æ Die Betriebscinnahmen der Bahn bezifferten \ich auf 10 665 580 M, die Ausgaben auf 4911178 A, fo daß si ein Bruttoüberschuß von 5 754 401 M. ergeben hat, von welchem 426 757 M für den Erneuerungs- und Reservefonds zu verrechnen wären. __ Wien, 22. Mai. (W. T. B.) Die Generalversammlung der Kronprinz-Rudolfb ahn genehmigte den Geschäftsberiht pro 1881. Der Vorsitzende erklärte, die Verhandlungen wegen der Ver- staatlihung der Bahn seien im Gange, jedoch noch{ nit so weit ge- dichen, um Mittheilung über dieselben machen zu können.

Prag, 22. Mai. (W. T. B.) Der Verwaltungsrath der Buschtehrader Bahn hat beschlossen, bei der Generalverlamm- lung zu beantragen, daß der Coupon der A.-Aktien mit 7 9% gleich 36 4 75 Kr. (gegen 30 Fl. im Vorjahre) und der Coupon der B.-Afktien mit 29% gleih 4 Fl. (gegen 3 Fl. im Vorjahr) eingelöst und die Zahlung nicht ferner in Prioritäten, sondern baar ge- leistet es

London, 20, Mai. (W. T. B.) In der gestrigen Woll- auktion herrschte feste Tendenz. Australishe Wollen so boch be- zahlt, wie „zu der besten Zeit der Märzauktion. Cap ertra \uperior Snow White è—1 d, über den Shluß der Märzauktion, andere Sorten unverändert.

Glasgow, 20. Mai. (W.-T. B.) Die Vorräthe von Roheisen in den Stores belaufen sich auf 636 300 Tons gegen 598 200 Tons im vorigen Jahre. Zahl der im Betrieb befindlichen Hochöfen 199 gegen 122 im vorigen Jahre.

Berlin, 22. Mai 1882.

Das Gräfedenkmal ist heute Nachmittag feierli enthüllt worden. Um 1 Uhr versammelten fih die Spitzen der Behörden, die Professoren der Universität und die Chargirten der Studirenden in der mit der Büste Gräfe's ges{müdckten Aula zu einem weihevollen Festaktus, dem der Staats-Minister von Goßler, der Unter-Staats- sekretär Lucanus, Ministerial - Direktor Greiff und zahlreiche höhere Beamte sowie die Angchörigen des Gefeierten beiwohnten. Die Feicr nahm mit dem vom akademischen Gesangverein unter Prof. Bellermanns Leitung vorgetragenen Gesange: „Wohl dem, der ohne Wandel lebet“, ihren Anfang. Dann nahm Prof. Schweigger, der Nachfolger des Gefeierten, das Wort zur Festrede, die bereits im Verlage von Hermann Peters erschienen ist. Der Gesang: „Den Samen edler Lehren trägt“, beendete alsdann die Feier.

Inzwischen hatte sich im Kastanienwäldchen der Festzug der Studi- renden geordnet. Nachdem die Feier in der Aula beendet war, seßte sich derselbe, ‘den cin Kavallerte-Musikcorps sowie das studentische Festcomité eröffnete, nah der Universität zu in Bewegung, zog durch das Mittelportal Hindurch und nahm die von der Aula herabkommende Festversammlung in sih auf. Der Zug bewegte sich die Nordseite der Linden entlang durch die Neue Wilhelm- und Luisenstraße nach dem Fest- plaß. Die Feier am Denkmal eröffnete wiederum eine Musikpiece. Als Vorsitzender des Comités ergriff alsdann der Geheimrath von Langen- beck das Wort zu einer Ansprache, der die Enthüllung des Denk- mals fowie die feierliche Uebergabe desselben an die Stadt Berlin folgte, in deren Namen es der Ober-Bügermeister von Forckenbeck dankend übernahm. Eine Ansprache des Cand. med. Ascher, des Ver- treters der medizinischen Fakultät, {loß den Akt der Enthüllung.

Nach Schluß der Feier begab e der Zug der Studenten nach dem Königéplatz, wo er sich nach Absingung des Liedes „Gandeamus tind auflöste. Abends wird im Englischen Hause ein Festmahl

inden. 2 ;

In der Sitzung der Anthropologisch{en ) vom Sonnabend konnte Prof. Dr. Viviböw 4 Briese Des Der gst mann vorlegen, aus denen u. A. hervorging, daß der berühmte Durch- forsher Trojas neuerdings in Bezug auf die Chronologie und die Klassifikation seiner Funde zu einer von der früheren abweichenden Anschauung gekommen ist, Es hat sich durch die Ende vorigen Monats begonnenen Tiefgrabungen herausgestellt, daß die gefundenen Schäße im Schutt der zweiten, nicht wie man bisher annahm, der dritte Stadt gelegen, daß somit in großen Zügen die frühere dritte der zweiten und die frübere zweite der ersten Stadt entspricht und daß die zweite wie die dritte Stadt durch Feuersbrünste zerstört worden sind. Die erste, zu unterst liegende Stadt war nur eine kleine burgähnliche Nieder- lassung, die sich durch ihre kolossalen Mauern und Gebäude auszeichnete und die eine sehr lange Zeit bestanden haben mag. Auf ihren Trüm- mern, die man einfach planirt hatte, wurde alsdann die Akropolis der zweite Stadt errichtet. Jene großen Ziegelsteinblöcke, die man bisher für Theile der Stadtmauern der dritten Stadt hielt, sind den neuen Untersuchungen zufolge die Ueberreste von zwei großen tempelartigen Gebäuden der Akropolis der zweiten Stadt, die außerdem nur noch aus 5 bis 6 kleineren Gebäuden bestand und an die sih eine Unter- stadt anschloß, die vorübergehend eine große Ausdehnung gehabt haben mag. Ausgegraben sind von dieser Akropolis jene beiden Tempel deren einer innen 10 m breit und, soweit es ih überblicken läßt, 30 m lang if und dessen 1,20 m dicke Mauern auf 3 m tiefen Fundamenten ruhen, während der einzige große Innenraum mit ein- \pringenden Wandpfeilern geziert zu sein \{ien, dessen anderer aber anseinend etwas später errihtet, zum großen Theil noch unter den kleinen Wohnhäusern der dritten Stadt verborgen liegt. Ausgegraben ift ferner ein Wohnhaus und ein Thor mit nur einem Verschluß, das somit wobl niht nach außen, sondern in die Unterstadt hinabgeführt hat. Die Mauern der zweiten Stadt sind vorzüglich lonstruirt und mit den massigea aber primitiven Wällen der äiteren Stadt nit zu ver- gleien. In allerneuester Zeit ist S{liemann bei den Aus- grabungen der zweiten Stadt noch auf ein zweites Thor ge- stoßen, mit dessen Freilegung er zur Zeit beschäftigt ist. Als nun die weite Stadt durch Feuer zerstört war, begann man und ¿war unter Denußung der Trümmer dieser die dritte Stadt zu erriten, die nur fleine, winzige Gebäude aufweist. Der Umstand, daß man die Stein- reste der zweiten Stadt benutzte, erklärt es, daß man charakteristische Bauwerke dieser Stadt niht gefunden. Die ME dieser gleich- falls durch Feuer zerstörten Ansiedlung sind aus bedeutend \chlechte- en Material hergestellt. Sliemann, der im Ganzen jeßt 150 bis

0 Arbeiter beshâftigt, hat gleizeitig au den auf der Thrakischen gneios An wg E ves Protesileus untersucht und dort t unde gemacht, Vom Dr, Fi ( üunstige * , ridten aus Neu-Guinea vor. *- DintsG lagen günstige E

Der 49, Jahresbericht über die unter dem Protekto ‘ai ahresb l rat Sr. ,

gran unb Königlichen Hoheit des Saint stehende M t s per asche Waisen-Erziehungsanstalt ne jüdische Kna- en lann wiederum von erfreulihen Fortschritten erichten, die das Institut im leßten Jahre gemacht hat. Zur Erweiterung der Räume des Waisenhauses, welches gegenwärtig 74 Kinder erzieht, ist ein großer Seitenflügel erbaut (worden; derselbe wird zum 1, Oktober - J. eröffnet werden und ift in seinen oberen Räumen zur Aufnahme von 16 Waisenmädchen bestimmt. Sobald die Mittel es gestatten,

wird die Anstalt alsdann in der Lage sein, 90 Waisen zu erziehen. Der gesammte Bau erfordert einen Kostenaufwand von 64 000 M, wovon zur Ser telelinng nur no 10000 Æ fehlen. Die Waisen- Erziehungsarstalt, welche im Jahre 1833 mit der Aufnahme von & Waisen eröffnet ‘wurde, zählte im abgelaufenen Jahre 52 Föglinge. Im . Mädchen-Waisenhause befinden sich 22 Zöglinge. on den Waisenknaben haben im vorigen Jahre 8 die Anstalt verlassen, an deren Stelle 8 Waisen neu aufgenommen wurden. 22 Zöglinge besuchen das Gymnasium, 28 das Real-Gymnasium, einer eine höhere Knabenschule. Seit dem 49jährigen Bestehen der Anstalt fanden im Ganzen 252 Zöglinge Aufnahme. Das Knaben-Waisenbaus besißt außer dem beiden Anstalten gebörigen \{huldenfreien Grundstücke ein Vermögen von 671371 A Für die ausgeschiedenen und gegen- wärtigen Waisenknaben der Anstalt sind außerdem in den zu ibren Gunsten errichteten Familienstiftungen und in den für sie bestimmten Guthaben 58000 Æ vorhanden. Die gesammten baaren Einnahmen der Anstalt beliefen fi inkl. des Bestandes bei Beginn desselben auf 253822 4; davon entfallen auf bestimmte jährliche Beiträge 5783 4, auf Geschenke und Legate 10490 Unter den Ausgaben der Anstalt nahmen die Kosten für den gesammten Bedarf n T NUanna, L 2. 4 E 4M, Gehälter, Honorare, Pen-

, S@ugeld, Renten, Unterstützungen früh ögli : 16 101 Æ in Anspruch. E E

„Die Büste Wilhelm Stolze's, welde die Stenogravbisce Prüfungskommission gestiftet hat, ift gestern, am Tage Ee 85. Geburtstag Stolze’s, in feierlieber Sitzung dem Joachimthal- sen Gymnasium, dessen Schüler Stolze gewesen, übergeben worden. Sie hat in der imposanten festlich ges{chmüdckten Vorhalle zur Aula, die die speztelle Bestimmung hat, eine Nuhmeshalle der altberühmten Anstalt zu werden, als erster plastisher Shmuck Aufstellung erhalten. Der „(weihevollen Feier wohnten im Auftrage der Regierung der Ministerial-Direktor Greiff, der Dirigent des Proyinzial-Schul- kollegiums Geheime Reg.-Rath Herwig, der Geheime Reg.-Rath Kießling und ter Provinzialschulrath Klix sowte die Mitglieder zahl- reicher Vereine der Stolze’schen Schule bei. Die vom Sängerchor des Gymnasiums vorgetragene Motette „Jch U daß mein Erlöser lebt“, leitete die Feier ein; dann folgte die Festrede des Professors Michaelis, Hieran {loß \ich der Akt der Uebergabe der Büste an H My E O Tia Schaper dankte. Ein dem M meles lateinishes Fesllied sowie die Kantate ,„Periti autem“, vetett Sin E

Luzern, 20. Mai. (W. T. B.) Die Stadt is aus Anla der morgen stattfindenden Feier der Eröffnung e O bahn bereits festlih ges{müdckt und mit deutschen, italienischen und Sgr Tai N s 0 ist eine mächtige Statue der i ; a etter Jl ind be- ceits eingetroffen ist herrlich, viele Fremde sind be asel, 21, Mai, Abends. (W. T. B.) Heute Nachmitta 4 Uhr fand am Centralbahnhof der E L GSestgäste durch cinen Bundeskommissar statt. Auf die Begrüßungs- ansprache desselben erwiderte der Staats-Minister Bitter Namens der deutschen Delegirten und dankte für den berzlihen Empfang, Nach kurzem Aufenthalt erfolgte die Weiterfahrt mittelt Ertrazuges na Luzern, wo die Ankunft Abends 83 Uhr stattfand. Symphatische Zu- A R die deutschen Festgäste: die Musik spielte die Wacht Genua, 20. Mai. (W. T. B.) An dem von der hiesigen Munizipalität den hier eingetroffenen Gästen für die ha e Einweihung der St. Gotthardbahn heute gegebenen Festmahle nahmen die Minister Baccarini, Berti und Acton, der deutsche Botschafter von Keudell fowie viele Senatoren und Deputirte Theil, Der Deputirte Podesta toastete bei dieser Gelegenheit auf Deutschland, die Schweiz, Italien und das große Werk der Skt. Gotthardbahn. Der deutsche Bots- schafter dankte der Stadt Genua und toastete unter dem Hinweis darauf, daß die moralische, die intellektuelle sowie die materielle Jni- tiative für die St. Gotthardbahn von Stalien ausgegangen, auf As und das „Haus Savoyen. Der Minister der öffentlichen rbeiten, Baccarini, begrüßte im Namen der italienishen Regierung den Deutschen Kaiser, das deutsche Volk, die Schweiz und Italien O J outGe AUNEUG, daß die Regierung des Königs e ne Regierung voll y Jricdens M L g von großen Werken und Erfolgen des uzern, 21. Mai, Abends. (W. T. B) Um 73 Uhr langte der erste italienische Festzug aus Mailand an, welcher us zwei mit Guirlanden ges{müdckten Lokomotiven und 20 Wagen be- stand. In demselben befanden si der Präsident des Senats, Teccbio der Bize-Präsident der Kammer, Varé, die Minister Baccarini und Acton und eine große Zahl von Deputirten und Geladenen. Bei der Ankunft des Zuges wurden Kanonenschüsse gelöst und spielte die städtische Kapelle den Garibaldimarsh; das Publikum empfing die italienischen Gäste mit sympathishen Kundgebungen. Ein un- bedeutender Zwischenfall ereignete sih in Brunnen, indem eine Wagen- koppel zer]prang. Das Wetter ist \{chwankend. Am nächsten Dienstag wird bei \{öônem Wetter der offizielle Em pfan g durch den Bundesrath vorauésihtlich ers nach Eröffnung des Bankets stattfinden, dagegen eine Fahrt auf dem See und nach dem Nigi veranstaltet werden. Das Programm für die Festlichkeiten in Mailand ist folgendermaßen festgestellt: am Dienstag Abend ge- \sellige Zusammenkunft, veranstaltet durch die Behörden der Stadt am Mittwoch Besichtigung der Stadt, Nachmittags Vereinigung im Grand jardin und Abends Banket, Beleuchtung des Doms, Konzert

im Scala-Theater.

, Luzern, 22. Mai, Vormittags. (W. T. B.) Das Wetter i

jevt prachtvoll. Um 10 Uhr wird die Fahrt auf den Rigi an( e Don hervorragenden Persönlichkeiten aus Deutschland sind u, À. hier- selbst anwefend Staats-Minister Bitter, von Boetticher, v. Hofmann Botschafter Graf Haßfeldt, Delbrück, von Levetzow, Freiherr von Franenstein, ferner der deutshe Botschafter in Rom, von Keudell der deutsche Gesandte in Bern, General von Röder. Auch der \{weizerishe Gesandte Dr. Roth is aus Berlin eingetroffen.

Rom, 21. Mai. (W. T. B, Der fünfte int i ,„„ Kom, 21, Mai. (W. T. B. Ï ernationale literarische Kongreß ist beute eröffnet worden. Commodore P e "Stei onsredei der Herzog von Tourlonuia sprach ank der Sta ur 1hre Wahl als Sit des K ses Morgen beginnen die Arbeiten. | y AROTEROS. CEN New-York, 21. Mai, (W. T. B.) Das englisbe S6 1 i , 21. Mai. (W. T. B. ( glishe Schi a aen g SILE von ee G in Folge der K ollision T Zte rge gesunken. Der Kapitän und 13 Y ï 9 gekommen, 6 Mann gerettet. N A ER E

Wallner-Theater. Der Aufschub in der Er üll Gastspielverpflibtungen ist nun von dem Leiter des En r H Gei \spiels der Münchner Schauspieler vom Gärtnervlatz- Theater erlangt worden, und heute beginnt mit der ersten Auf- führung des Charakterbildes „Barfüßele" ein neuer, kurzer Cyklus von Gastvorstellungen der beliebten Künstler. Philipp Wein- berger, ein süddeutsher Dichter, als Verfasser einer größeren Anzahl von Gedichten in {wäbis{her Mundart vortheilhaft be- kannt, felbst Schwarzwälder —, hat die Dorfgeschichte Berthold Auerbachs, „Barsüßele*, mit aller Pietät für den heimgegangenen Dichter dramatisirt. Von den Münchnern ist die fo dramatisirte Erzählung mehrfach {on in der Heimath aufgeführt worden. Da in fast einem Drittheil des südlihen Bayerns s{chwäbisch gesprochen rührte Celeng Ne lt Di geläufig. Die oft ge-

te ahrhe rer Darstellungsweise S diesem Gebiet bewähren. gsweise dürfte si daher au

tctorla-YTheater. Direktor Harris vom rury Lane- Theater in London hat mit dem Direktor Hahn i «Mes gescblossen, um das große Ausftattungéstück „Die Welt“ vom 2. Sep- tember ab in Berlin zur Aufführung zu bringen, Hr. Harris bringt

aus London alle Dekorationen, Mascbinerien, Koftüme u. #. w. mit

und wird dieses äußerst {wie In London wie Amerika hat , erlebt.

rige Stück felbst in Scene seten.

s Die Welt“ nah 400 Auffü „Robinson Crusoe“ ift für später Seis ufführungen

Wetterbericht vom 21. Mai 1882,

8 Uhr

Barometer auf 0 Gr. n. d. Meeres- spiegel reduec. in

Millimeter. Mullaghmore 758 Aberdeen . 764 Christiansnnd 769 Kopenhagen . | 767 Stockholm . . | 770 Vaparanda , 771 St. Petersbrg, 767 Moskau .., 762

Stationen.

OO

Z Z ©

O 2 ©

[422 t E

Morgens.

¡Temperatur sin ? Celsins 99 C.—49R.

6 [wolkenlos 11 3 |bedeckt 10 bedeckt 14 bedeckt F: wolkenlos 14 heiter 17 wolkenlos F [wolkenlos E

: | Wind. Wetter,

Cork, Queens-

town... 755 Drest 755 Helder. .., 762 Sylt 766 Hamburg . 766 Swinemünde 766 Neufahrwass. 763 Memel... 764

O24 ODONS

S

ieten Ós irm

f ede S 11

|bedeckt2?) 13 {Wolkenlos 12 heiter 11 heiter?) 10 [bedeckt 8 balb bed. )) 10

2 bedeckt 13

Paris S Münster. ., 761 Karlsruhe . . 761 Wiesbaden . 761 Münohen .. 763 Leipzig .…. 764 Berlin ..., 764 Wien ..., 762 Breslau .., 763

O N! Qi

[wolkenlos 14 ¡wolkenlos 11 [wolkenlos 12 [wolkenlos 12 /heiter 9 ¡heiter 13 heiter 11 bedeckt 9 ¡bedeckt 9

das Nizza ..,, 762 Tre, 762

s as SO

1) Seegang müssig,

Y 8 ‘) Nachts Regen. )

Anmerkung. Die Stationen sind in 4 Gruppen

‘ONO

a B ¡[wolkenlos 17 ¡Wolkenlos | 16

E Do i A O RO OO n

n e Les

eegang leicht. 3) Nachts Than.

eordnet ;

1) Nordeuropa, 2) Küstenzone von Irland bis Ostpreussen, ) Mittel-

europa südlich dieser Zone,

4) Südeuropa.

Innerhalb jedr

Gruppe ist die Richtung von West nach Ost eingehalten

: Skala für die Windstärke: 1 = ¡ótier Daz, 2 = leicht,

s S 8chwach, 4 = mässig, 5 == frisch, 6 = stark, 7 = ateif, = stürmisch, 9 = Sturm, 10 = starker Sturm, 11 = heftig:r

Sturm, 1? = Orkan.

Pia e E der Witterung. 1e Aenderung der Luftdrnekvertheilung ist gering, indem auch heute in Nordeuropa ein barometrisches Mari in Süd- osten und Südwesten des Erdtheils dagegen flache Depressions-

gebiete lagern. Centraleuropa

zwischen den letzteren ge-

legen hat im Allgemeinen meist heiter L f é Leis es und trockenes Wetter mit kalten Nächten; indessaen sind im östlichen Deutschland (unter

dem Einflusse der südöstlichen

Depression) mit nördlichen Winden

Trübung, Regenfälle und Erwärwung eingetreten.

Wetterbericht

Denutsche Seewarte,

vom 22, Mai 1882,

8 Uhr Morgens.

Baromoter anf 0 Gr. u. d.Meores- | spiegel rednz. in |

Millimeter, | Mullaghmore | 758 Aberdeen , . | 764 Christiansund' 766 Kopenhagen, | 764 Stockbolm. . 767 Haparanda , | 765 S St.Petersburg 768 Moskau ... 763

Cork, Queens-

O 757 DIONE 757 He 761 Sylt, 763 Harburg , 763 Swinemünde, 764 Neufabræass | 764 M 764

760 SO

761 080 Karlsruhe , , 762 Wiesbaden . | 761 S0 München , „| 764 80 Msi . . 764 SSO c O 763 I 762 Breslau . , .| 764 NW

Stationen,

E O

763 W

1) Seegang mässig,

'ONO

'ONO

| [WNW

| [Temperatur | Wetter. jin 9 Celsius | 59 C.=49R,

Wind.

080 8 bedeckt |! 12 080 2 heiter | 12 |WSW 1 [wolkig | 13

still [wolkig 12

|ONO 2 [wolkenlos | 16

[wolkenlos | 9 ‘heiter 9 ¡wolkenlos 40

i i LO

bedeckt 2) wolkig Regen heiter bedeckt A heiter 12 wolkenlos | 19 [wolkenlos | 14 halb bed. | 13 heiter | 16 bedeckt | 14 [wolkenlos | 15 [wolkenlos | 14 still bedeckt | 11 3 [bedeckt | 12 __3 bedeckt | 10 5 halb bed, | W wolkig | 17 still ¡wolkenlos | 16

12 12 11 14

| Regen!) 1%

|

|

|

|

D D R m B i R B

on _ s _— T

?) Seegang leicht.

Anmerkung: Die Stationen sind in 4 Grn pen geordnet : J : : D net : 1) Nordeuropa, 2) Küstenzone von Irland bis Ontprofaeda. 5) Mittel- europa südlich dieser Zone, 4) Südenuropa, Innerhalb jeder Gruppe ist die Richtung von West nach Ost eingehalten.

Skala für die Windstä

rke: 1 = leiser Zug, 2 = leicht,

3 = schwach, 4 = mässig, 5 = frisch, 6 = stark, 7 = steif,

8 = stiirmisch, 9 = Sturm, 10 Sturm, 12 = Orkan.

= starker Sturm, 11 = heftiger

B Uebersicht der Witterung. Die Wetterlage ist seit gestern fast dieselbe geblie ben: Das

Luftdruckmaximum liegt mit e Nordeuropa, während die Depres

Ort und Tiefe wenig verändert haben.

twas abnehmender Intensität über s10nen im Südwesten und Südosten Ueber Centraleurop a wehen

neben vielfachen Windstillen meist leichte südöstliche W inde bei

vorwiegend heiterem, trockenem

Wetter und Zunahme der Tempe-

ratur; nnr an der westdeutschen Küste fallen stellenweise leichte

Niederschläge, witter statt,

In Frankreich

fanden gestern zahlreiche Ge-

Deutsche Seewarte.

Redacteur: Riedel,

Berlin:

Verlag der Expedition (Ke \\el), Druck: W. Elsner. Fünf Beilagen

(cins{ließlich Börsen-Beilage),

außerdem die Fahrpläne der der Eisenbahn-Direktio

(647 )

Schl i n Col en Siseudo ch) zee

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlih Preußischen Staats-Anzeiger.

M 1A,

Erste Beilage

Berlin, Montag, den 22, Mai

12.

| Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handel3- register nimmt an: die Königliche Exvedition des Deutschen Reichs-Anzeigers und Königlich Preußischen Staats-Anzeigers: Berlin 8W,, Wilhelm-Straße Nr. 32,

MR— E u. 8. w. von öffentlichen Papieren.

BDeffentlicher Auzeiger.

5, Induastrielle Etablizssements, Fabriken

und Grozsbandel,

6, Verschiedene Bekanntmackuogen.

3. Verkäufe, Verps.chtungon, Submissionen etc.| 7. Literarische Anzeigen. 8, Theater-Anzeigen.

9, Familien-Nachrichten.

1, Steckbriefe und Unterzactungs-Sachen. 2. Subhastationen, Áufgekote, Vorlauungen n. dergl.

4, Verloosung, Amortisation, Zinszahlung

K

Fnterate nehmen an: die Anxzoncen-Erpetittonen des „Duvalidenvank“, Nudolf Messe, Haasenfiein & Bogler, G. L. Daube & Co,, Büttuex & ÆWinter, sowie alle itbrigen gröfteren

#, Schotte

Aunoncen-Bureaux. B A

In der Börsen- | beilags. 2)

[23218]

steigerung der Klingenbergschen Erbpachthufe Nr. 6 zu Rost.-Wulfshagen, wird zu Abnahme der Rech- nung des Sequesters, zur Erklärung über den Thei- lungsplan, lung auf

vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt. Der Theil ungsplan und die Nechnung des Sequesters liegen vom 29. dieses Monats ab auf der Gerichts- schreiberei zur Einsicht der Betheiligten aus.

[23226]

München Tk. zugelassenen Rechtsanwalis Marx Dur- lacher dahier in der die8gerichtlichen Rechtsanwalts- liste wuide wegen Aufgebung dieser Zulassung heute gelöscht.

[23220]

Subhaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

In dem Verfahren, betreffend die Zwangsver-

sowie zur Ausführung der Verthei- zu

den 6. Juni 1882, Vormittags 11 Uhr,

ge

Ribnigtz, den 19. Mai 1882. : Großherzoglich Mecklenb. Schw. Amtsgericht. Zur Beglaubigung :

Der Gerichteschreiber :

[23238]

Bekanntmachung. : Der Eintrag des bisher bei dem Kgl. Landgerichte

München, den 18, Mai 1882, Der Präsident des Kgl. E i München Il. eß.

Aufgebot. : Auf den Antrag des Dienstknechts Hermann Wil- helm Kropp zu ODchtersum, wird dessen Bruder, der Schiffer Johann Arends Kropp, welcher seit dem Jahre 1849 auf dem in Westeraccumersiel heimath- berechtigten Schiffe „Gesine“ gedient, und im August 1868 in der Nähe der Insel Wangeroog ertrunken sein soll, aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 7. Februar 1883, Morgens 11 Uhr, ; an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Termine zu melden, widrigenfalls derselbe für todt erklärt wer- den wird. Esens, den 19. April 1882. Königliches Amtsgericht. gez. Kommallein. Beglaubigt : : Schulz, Amtsger.-Sekretär, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

23217] Sn Sachen, betr. die Zwangsversteigerung des dem Sohne des weil, Stellbesißers Adolf Schmidts- höôöfen zu Hechthausen am Löhberge, Simon Schmidts- höôfen daselbst gehörigen Besißthums, wird Termin zum Verkaufe der dem Schuldner abgepfändeten, unter Artikel 73 von Hechthausen verzeichneten, in der Feldmark Hechthausen im sogenannten zweiten Moorreviere belegenen Grundstücke: Parzelle 137, Kartenblatt 1, Parzellen 6—8, 10, Kartenblatt 3, der Gemarkung Hechthausen von 1 ha 82 a 84 qm

auf Dienstag, den 11. Juli d. J., Nachmittags 4 Uhr, im Schmoldt’shen Gasthause zu Hechthausen an- beraumt, Das früher auf diesen Grundstücken gestandene Gebäude ift abgebrannt. Zugleich werden Alle, welce an den bezeichneten Grundstücken Eigenthums8-, Näher-, lehnrechtliche, fideikommissarishe, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesondere au} Servituten und Real- berechtigungen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche im obigen Lermine anzumelden, widrigenfalls für den sih nicht Meldenden das Recht im Verhältnisse zum neuen Erwerber verloren geht. Das Auss{lußurtheil wird nur durch Anschlag an der Gerichtstafel bekannt gemacht werden. Osten, den 20. Mai 1882. Königliches Amtsgericht. T. Oeltzen.

[23234] Kaiserliches Landgericht Straßburg. Oeffentliche Ladung. (Armensache.)

Die Anna Maria Schaumann, Gemlüsehändlerin, in Neudorf Nr. 2 wohnhaft, Ehefrau von Pancras Wehrlé, vertreten durÞ Rechtsanwalt Dr. Petri, flagt gegen ihren Ehemann Pancray Wehrlé, Sriseur, rüher zu Neudorf, Nummero zwei, wohn-

aft, jeßt ohne bekannten Wohn- und AufenthaltE- ort, wegen Ebescheidung mit dem Antrage:

Es wolle dem Gerichte gefallen, die Ehe- {eidung zwischen dén Partheien auszusprechen, dieselben zur Auseinanderseßung ihrer Ver- mögensverhältnisse vor cinen Notar zu verweisen und dem Beklagten die sämmtlichen Kosten des Verfahrens zur Last legen, und ladet den Beklagten zur mündliden Verhand- lung des Rechtéstreits vor die erste Civillammer des Kaiserlichen Landgerichts j Straßburg auf den 20. September 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen. um Zwecke der öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage bekannt gena, traßbura, den 18, Mai 1882, Der Landger E SEteRet und.

[23230]

In Sachen, betreffend den Zwangsverkauf des dem Buchhalter Johannes Nunde gehörigen Bürger- wesens Nr. 12 ODsternstraße hier, Fol, 387 des ypothekenbuches für Schloßwende, ist Termin zur aufgelderberichtigung ev. Vertheilung anberaumt auf

unbekannt ift, unter dem Verwarnen, daß er im Ausbleibungsfalle mit seinen Ansprüchen bezw. Ein- wendungen bei dieser Vertheilung unberücksichtigt bleiben solle, auf Anordnung des Königlichen Amts-

geladen wird.

Gerichts\chreiber Amtsgerichts Hannover , Abth. TV.

Ehefrau des Shuhmagermeisters Heinrih Z| Margaretha, geborene Bonn, vertreten dur Rechts- anwalt Mayer II., klagt gegen ihren genannten Ehe- mann, mit dem Antrage :

Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Civil- kammer hiesigen Königlichen Landgerichts auf

[23235]

Schumacher, ohne Gewerbe, zu Rommen, Bürger- meisterei Dattenfeld, vertreten dur ch Rechtsanwalt Mayer, klagt gegen ihren Ebemann, den Ackerer und Handelsmann Carl Mittler daselbst, wegen Vermögensverfalles desselben mit dem

Freitag, den 30. Juni d. J., Vormittags 105 Uhr, welchem der Schuldner, da dessen Aufenthaltsort

rits, Abtheilung 4., hierselbst, hierdurch öffentlich

Hannover, den 17. Mai 1882. Buhrofse,

S E R : Die zum Armenrechte belassene hierselbst L egers,

„Das Königliche Landgericht wolle die zwischen den Parteien bestehende Gütergemeins chaft mit allen rechtlihen Folgen für aufgelöst erklären, die Trennung derselben aussprechen, die Parteien zur Auseinanderseßzung ihrer Ver- mögensverhältnisse vor den Königlichen Notar Grooten zu Aachen verweisen und dem Be- flagten die Kosten zur Last legen“ Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen

Moutag, den 10. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr. Aathen, den 19. Mai 1882. Thomas, Assistent, i Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

Gütertrennung. Die Ehefrau Carl Mittler, Wilhelmine, geborene

Antrage: „die zwischen den Parteien bestehende eheliche Gütergemeinschaft für aufgelöst zu erklären 2c.“

Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits

vor der I. Civilklammer des Königlichen Landgerichts

zu Bonn ift Termin auf den 10, Juli 1882, Vormittags 10 Uhr, bestimmt.

Klein, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts. [23239] Klage-Aus3zug. : Die zu Burtscheid wohnende gewerblofe Chefrau des Pumpenmachers Friedrich Gottlieb Oppermann, Wilhelmine, geborene Ahn, vertreten durch Necbts- anwalt Neuß, klagt gegen ihren genannten Ehe- mann mit dem Antrage: | : „Das Königliche Landgericht wolle die zwischen der Klägerin und dem Beklagten bestehende eheliche Gütergemeinschaft mit allen geseh- lihen Folgen für aufgelöst erklären, Güter- trennung ausspreden, Parteien zur Aus8ein- andersezung vor Notar Men zu Burt- \cheid verweisen und dem Beklagten die Kosten zur Last legen.“ : Klägerin ladet den Beklagten zur mündlicen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die I. Civilkammer des biesigen Königlichen Landgerichts auf Mounutag, decn 18, September 1882, Bormittags 9 Uhr. Aathen, den 19. Mai 1882. Thomas, Assistent, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

A Erg Aufgebot. Auf dem Anwesen der Bauerseheleute Josef und Margaretha König, Hs.-Nr. 8 in Grün, findet fich im Hypothekenbuche für Scbwarzenbach Band I, Seite 311 seit 26, Oktober 1831 ein Kaufschilling3- rest von 600 Fl. an Anton König in Grün und dessen Kreditoren als Hypothek eingetragen. A Nachdem die Nachforshungen nah den rechtmäßi- gen Inhabern jener Forderung fruchtlos geblieben und vom Tage der letzten auf dieselbe sich beziehen- den Handlung 6. März 1837 an gerechnet dreißig Jahre verstrichen sind, ergeht hiermit zufolge Antrags des Besitzers des hypothezirten Anwesens Josef König an diejenigen, welche auf jene Forde- rung ein Recht zu Lodon glauben, die Aufforderung, ihre Ansprüche innerhalb ses Monaten, spätestens im Aufgebotätermine am S, den 25. November 1882, ormittags 9 Uhr, im Geschäftszimmer des Do oothekenamts dahier an- zumelden, widrigenfalls die Forderung für erloschen erklärt und im Hypothekenbuche geló/ct würde. Tirschenreuth, am 19, Mai 1882, K, Amtsgericht. gez. Mayr, K. Amtsrichter. Zur Beglaubigung: Tirschenreuth, den 19. Mai 1882, Gerichtsschreiberei des K, Amtsgerichts.

wegen Schuldverschreibung 30000 é Darlehen ist auf den Antrag des Anwalts des L JIustiz-Raths Kindermann, statt des auf den 2.

[23228] 1 Durch Beschluß der i Landgerichts hierselb vom 15. d. M. ist das im Deutschen Reiche befindliche Vermögen der | la wegen Verleßung der ; Militärpflichtigen des Aushebungsbezirks Leonberg: 1) Wilhelm Christian Benziuger von Weil im Dorf, geboren 24. Mai 1860, 2) Andreas Höhing von Heimsheim, geboren 2. November 1859, 3) Wilhelm Friedrich Reichmann von da, ge- boren 12. Mai 1858, je behufs Deckung der O 400 M. und der Kosten des Verfahrens gemäß S. 480 und 326 der St.-P.-O. belegt worden.

[23231]

[23256] In der Urkunden - Prozeßsache des Kaufmanns Ewald- Bergenthäl zu Warstein, Klägers, gegen den Kaufmann Carl Schermeñng, früher zu Dortmund, Zahlung von 3525 44 Zinsen

auf den 11.

Dieser Beschluß

Si

[23020] E Durch rechtskräftiges Urtheil der I. Civilkaminer des Königlichen Landgerichts zu Düsseldorf vom | \ 17. April 1882 ift zwis{Gen den Eh-:leuten Volkmar Wessoly, 1 1 7 Wilhelmine Josephine Mohr, Beide zu Düsseldorf wohnend, die Gütertrennung mit Wirkung vom 15, Februar 1882 ausgesprochen und sind dem mit- verklagten Konkursverwalter die Kosten zur Last ge- legt worden. : : : Der Gerichisschreiber des Kgl. Landgerichts :

Kaufma

für todt erklärt. Stolp, den 15.

[23028]

Auf Antrag

August Wil

wesenheit le brecht, Doro

heit lebender Knaake

werden 1) der S{buhm

langt ist; die Ebefran Elisabeth, (

Jahre Amerika au

zu

4) die hierorts genannten

11.,, Zimmer 3,

O

Zrenn er, Sekretär.

—————— —————————

Mai cer. anberaumt gewesenen Termins zur Verhandlung über den in der früheren öffentlichen 6 Zustellung angeführten Antrag ein reuer Termin Juli cr., Morgens 9 Uhr,

vor der 111, Civilkammer des Königlichen Land- gerihts zu Dortmund anberaumt, zu welchem hier- durch die öffentliche Ladung ergcht.

Dortmund, den 16. Mai 1882. ; Hufnagel, Gerichtsshreiber des Kgl. Landgerichts.

Vermögensbeschlagnalzme.

Stuttgart, den 17. Mai 1882, K. Staatsanwaltschaft.

Bekauntmachuung. i Der Tischler Julius Behnke, aud Gramit ge- nannt, ift durch unser Urtheil vom heutigen Tage

Königliches Amtsgericht.

Oeffeutliches Aufgebot wegen Todeserklärung.

1) des Schuhmachermeisters Friedri Kummert zu Osterburg, als Vater des in unbekannter Ab- wesenheit lebenden S{huhmachergesellen Friedrich

des Schuhmachermeisters Otto Gehn zu Wals- leben als Vormund der in unbekannter Ab-

des Zimmerpoliers Ferdinand Behrends und des Gastwirths Hermann Buchholz zu Oster- burg als Vormund des in unbekannter Abwesen-

dessen minorenner Kinder Gustav und Helene

mehr Nachricht nach bier hat gelangen s, der Sattler d Knaake, früher zu Natterheide, dann zu Osfter- burg wohnhaft, geboren den 4. Oktober 1833 Bacrben, welcher im Jahre 1866 von Oster- burg sich entfernt hat und wahrscheinlid na Amerika ausgewandert ist, ohne seitdem irgend eine Nachricht na hier gelangen zu laßen,

Personen bierdurch vorgeladen, spätestens in dem auf

den 27. April 1883, Mittags 12 Uhr, anberaumten Termine vor dem hiesigen Amtsgericht

[23

“a

aus der

vom 24. Mai 1877 über

ah Aufgebot. :

Der Kaufmann Engelbert Nöttebrock, der Kauf- mann Bernard Gerwens, die unverehelichte Elisabeth Nöttebrock, die Chefrau Gastwirth Joseph Uppen- famp, Angela, geborene Nöôttebrok, der Lohgerberci- besitzer Heinrich Anton Nöttebrock und die unverehe- lichte Franziska Nöttebrock, sämmtlich zu Epe, haben das Aufgebot der Parzellen Flur 16 Nr. 278 und

57 : 2

968 der Katastralgemeinde Kirchspiel Epe zum Zwecke ihrer Eintragung als Eigenthümer in das randbuch beantragt resp. beantragen lassen.

Die Dortmund-Gronau-Enscheder Cisenbahn-Ge-

sellsbaft, mit dem Domizile in Dortmund, hat ferner das Aufgebot der zur Bahn verwandten 46 []-Meter,

657 welche mit dexr Parzelle Flur 16 Nr. 5gg der Ka»

tastralgemeinde Kircspiel Epe, zusammen die frühere

Strafkammer I1. des K.

Wehrpflicht verurtheilten

erkannten Geldstrafe von mit Beschlag

Katastralg Parzelle Flur 16 Nr. 268 der genannten Katastral-

gemeinde l j ( l Heinrih Steinhauer sive Steinheuer sive Stenau

und Maria, geborene Meiners, in Epe im Grund- buche eingetragen.

Parzelle Flur 16 Nr. 268 der Katastralgemeinde Kir(spiel Epe bilden, zum Zwecke ihrer Eintragung als Eigentbümerin in das Grundbuch beantragen

fen. Als Besitzer der Parzelle Flur 16 Nr. 278 der inde Kirchspiel Epe und der früheren

find die verstorbenen Eheleute Weber

Es werden daher alle Diejenigen, welche Cigen-

S PTnGs auf die Parzelle Flur 16 Nr. 278 und 588 der Katastralgemeinde Kirchspiel Epe und

jene 46 Q-Meter geltend zu machen haben, auf-

wird bierdurch veröffentlicht.

eber, H.-St.-A.

nn und Kürschner, und Helene

Steinhäusfer.

Mai 1882.

gez. Dunst.

helm Kummert, benden Ebefrau des Tischlers Al- thee Elisabeth, geb. Cords,

1 Sattlers Ferdinand Knaake bez.

adergeselle Friedrich August Wil-

helm Kummert aus Osterburg, geb. am 4, Ja- nuar 1844 ebendaselbst, welher Frühjahr 1864 nah Amerika ausgewandert, von dem aber seit November 1865 keine Nachriht nah hier ge-

des Tischlers Albredt, Dorothee geb. Cords, zu Walsleben, geboren

den 16, April 1814 zu Düsedau, welche im 1853 ausgewandert und zuleßt von

8 im Jahre 1868, seitdem aber nicht

und Grundbesißer Ferdinand

unbekannten Erben der zu 1—3

zu erscheinen oder bis dahin von

ibrem Leben und Aufenthalte Nachricht zu geben, widrigenfalls der Schuhmacbergeselle Kummert, die Ebefrau Albrecht und der Sattler Knaake für todt erklärt und ihr Vermögen den sich meldenden be- kannten Erben überwiesen werden wird.

den 28. April 1882, niglides Amttgericht 1].

[23236]

gefordert, spätestens in dem an hiesiger Gerichtê- stelle, Zimmer Nr. 2, auf den

18, September 1882, Vormittaas 11 Uhr,

anberaumten Termine ihre Ansprüche anzumelden, unter der Warnung, daß die Ausbleibenden mit ihren werden und denselben dieserhalb cin ewiges Still-

etwaigen Eigenthum®ansprüchen präkludirt chweigen auferlegt werden wird.

Ahaus, den 16. Mai 1882.

Königliches Amtsgericht.

Bekanntmachung. ; Durch rechtskräftiges Urtheil der T. Civilkammer

des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 17. April 1882 Hubert Pfeiffer und Franziska, geb. Weinand, ohne Gewerbe zu Eitorf, bestandene ehelihe Gütergemein- \caft für aufgelöst erklärt.

ist die zwishen den EGhelcuten Kaufmann

Boun, den 19. Mai 1882, Kein, ; Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[23237] Bekanntmachung. e Durch rectskräftiges Urtheil der I. Civillammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn vom 3. April 1882 ift die zwischen den Eheleuten Handelsmann Julius Wirges und Elisabeth, geb. Happ, ohne Ge- werbe, zu Brenzingen, bestandene eheliche Güter- gemeinschaft für aufgelöst erklärt. Bonn, den 19. Mai 1882,

Klein, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[23232] Kaiserliches Landgericht Straßburg.

In Sachen der Sofie Friederike Werner, Ehefrau von Eduard Nobert Heeger, Schubwaarenhändler, zu Straßburg wohnend, vertreten durch Rechtéanwalt

Schneeganks, egen

ihren genannten ferti nicht vertreten, wegen Gütertrennung, hat das Kaiserliche Landgericht, zweite Civilkammer, durch Beschluß vom elften Mai 1882 die Güter- trennung zwisden den Parteien ausgesprocben, die- selben zur4 Auseinandersezung ihrer Ansprüche vor den Notar Holtzapffel dahier verwiesen und dem Ghemann Heeger die Kosten des Verfahrens zur Last elegt. : : Straßburg, den 16. Mai 1882, Ver Landgerichts-Sekretär : Gielsdorf.

[23035] Jn Arrestsachen _ der unverchelihten Anna Pauline Wassermann hier und des Vormundes ihrer Kinder, Webermeisters Gottlob S O hier, gegen den früheren Ulanen Friß Schulze hier, dessen Aufenthalt unbekannt ift, wird zur Sicherung des der Ersteren angeblich zu- stehenden Anspruhs auf zusammen 486 # und eines Kostenpaushquantums von 30 f auf Grund des Arrestbefebles des unterzeichneten Gerichts vom 13. April 1882 die dem Scbuldner gegen die ver- wittwete Mühlenbesizer Schulze hier angebli zu- stehende Forderung aus dem Testamente ihres Ehe- mannes von mindestens 2000 (A auf Höhe von 516 M (in Buchstaben Fünfhundert und secszehn Mark) gepfändet. s N

Die verwittwete Mühlenbesitzer Schulze hier darf den gepfändeten Forderungsbetrag an den Schuldner nit mehr zahlen. E

Der Schuldner hat fich jed wav ae: über die Forderung, insbesondere der Einziehung derselben, zu enthalten.

Jüterbog, den 13. April 1882.

Königliches Awmtéêgericht.

gez. Lindemann.

(gez.) Schul y.