1882 / 150 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

hervorragender Geshichtsforscher den historishen Sinn ges{ärft und gung gegeben, um zu einem unbefan- gründeten Urtheil über Friedrihs Feldzüge zu erschiedenen Arbeiten über einzelne es sowie der Verw

verbesserten ; im Gouvernement Winterausfaat 25 000 vollstän mit Sommerkorn besät.

gemeinen wenig Hoffnun ment Smolensk steht es ments Charkow traurigste Bild

Pensa gingen von 600 000 Dessjätinen dig verloren, wurden umgepflügt und Im Gouvernement Poltawa ist im All- g auf eine gute Ernte;

mittelmäßig; ebenso in den Gouverne- , Tula, Twer und Tschernigow; Cherson bietet das von allen, da der Roggen ganz ver verfüttert worden ift, wegen Mangels Stand des Sommergetreides ist fast ü eine gute Heuernte ist au zu erw die andauernde Trockenheit Schaden v Thiere wurden fast nirgends bemerkt. die Ernteaussichten dieses Jahres befriedi lih des Winter-, wie auch des So

Gewerbe und Handel.

Ztg.) Der diesjährige hiesige Woll - g genommen und wird drei Tage en Tage war die Zufuhr bedeutend ahre, find doch bereits 1750—1800 ät angefahren worden, darunter Außerdem wurden auch mehrere or einigen Tagen stattgefundenen unverkauft Die Oekonomen an den Markt geschickt, Theile befindet sich solche in zweiter Hand. Plate eingetroffen sind, so war die heute Vormittag eine äußerst abwartende und chmittages entwickelte sich ein regerer r in ihren Preisforderungen ein größeres zumeist allerdings einige namhafte Geschäfte abgeschlossen. weise auf feinere Qualitäten gerichtet, welche denn reise erzielten, ja sogar je nach Qualität noch einen Auch die mittleren Sorten waren gefragt sentlichen auf der Höhe der vorjährigen Preise, andwolle geringerer Qualität im Preise etwas Bezahlt wurden nah amtlichen Ermitte Centner: für feinere Sorten 140—150 bis 135 M. und 112 A Einzelne vorhandene bef gut gewaschen, erzielten indessen 114—123 46 Die Wäs weg eine gute zu nennen. Nürnberg, 28. Juni. rungsverhältnifse

In Krolls Theater tritt abend :iochmals als „Norma“ Abend der bereits von der vorjähri Hr. Wessel singen. die „Lucia“.

Fr. Schröder-Hanfstängl am Sonn- Den Orovist wird an diesem gen Opernsaison bekannte Bassist wiederholt Fr. Schröder-Hanfstängl

tten, war die Bedin genen und saclich be ist denn auch v Vorgänge des siebenjährigen Krieg Feldzüge für militärische Lehrzwecke zu Gute gekomm zusammenbängenden Prüfung fehlte es noch imm greifende Revision der gesammten bisherigen Literatur üb en Krieg hat erst Theodo f „Friedrih der Große a für jeden, der sich mit jenem Krie Der Verfasser stimmt- ven da zu, untersucht aber weitere Aufklärung gezeigt erschien, sowie ferner dur doch eine abweichende Auffassun Ausführungen die gleiche Beachtung wie d si beziehen. Jn einem Ankan angedeutet. hier veröffentlicht, näml lagerung von Neisse zu zw Memoire, betreffend die Stellur wie der erstere) und „Reflerionen (zwischen 1762 und 1772 verfaßt). Aufsaß gehörigen großen Pläne, na den Originalen, bilden eine dem dienen noch 8 Skizzen zur näheren Erläuterung des Tertes. Von der kürzlich angezeigten, im Verlage von F. Leipzig erscheinenden autorisirten deutsch Kunst im Alterthum“ von Geor Abtheilung Dr. Richard Pietshmann) ist soeben die In derselben wird Zustände Egyptens zu Ende schnitte erörtern die Bedeutun denden Künste im Allgemeinen, die an egyptishen Kunst und die Möglichkeit einer Ges Auch dieses zweite Heft ist mit vielen Illustratio Kunstschäten sorgfältigen mitgetheilten Abbildungen von olz und Bronze, (Ammon, Ptah, st, Sechet, Isie-Hathor, Toth, Frau Naï, Jsis mit eben uns cine ganz neue überrashende An ( In Anbetracht der in jeder Be- usstattung ist der Preis von 1 4 50 4 für die

im Gouverne- Am Sonntag erthung einzelner enz; aber an einer Eine durch- er den sieben- r von Bernhardi in seiner bekannten ls Feldherr“ unternommen, welche nun ge beschäftigt, unentbehrlich geworden ift. rin vertretenen Ansichten fast durhweg zugleich diejenigen Punkte näher, bei welchen eine- auf Grund noch nit veröffentlihter Quellen an- ch Prüfung derjenigen Vorgänge, die Jedenfalls verdienen seine as Werk, auf welches sie ge der Schrift werden, wie {hon zum ersten Male drei eigenhändige Aufsätze des Königs „Projekt, um den Feind zum Aufheben der Be- (na dem T7jährigen Kriege verfaßt), ein an der Kaßbach (aus derselben Zeit über die Stellung von Domanze“

Die zu dem ersten und dritten in sorgfältiger Libtdruckreproduktion besonders werthvolle Beigabe.

loren gegangen oder an Gras auf den Weiden. Der berall befriedigend in Rußland ; wenn nicht an einigen Orten erurfachen dürfte. Man kann auf diese Weise gende nennen, sowohl bezüg- mmergetreides und des Grases.

Literarische Neuigkeiten und periodisheSchriften.

Deutsche Frauenblätter, Allgemeine rauen - Interessen (Rudolf

Von Anny Wothe. junge Mädchen.

Künstlerleben. Reich. Novelle

Zeitung für Verlagsbuchhandlung Frauenliebe Die Freundinnen. Von Frau Oberstabsarzt Dr. Silhouette

Schädliche

Charcakterstudie Breithaupt.

Vergilbte Blätter von Paula Strahl. Arm und Lose Blâtter: Geistreich. Was ist Glück? Parfüm. Eine Eifersucht. Josefine. Historische Der Einfluß der Frauen auf das Weibliche Thätigkeit. I. Zum Thema: Von Johanna von Sydow. Von R. Sh. Denker und Dichter: Die Vögel. Lied von François Coppée, Von Olga A. Moderne Blumenpflege im Zim- die Alpenrose; Wirkung der Wiederbelebung welker Blumen. Kinder- Von Paula Strahl. Briefe über Kinderpflege. Von Cin Kanarienvogel als Lebensretter. weiß es! Skizze von E. Schlegel. Kinderlieder. Von Adolfine Haupt. lauderei von Emilie Odrich. Von Ida von Gern. Gemeinnütiges. appe. Die „Deutschen Frauenblätter“ 13 M vierteljährlich dur jede Buch- zogen werden. irthschaftlihe Presse. Nr. 49. In- Die Ergebnisse der Versuche und enbau mit spezieller Berücksichtigung en von Prof. Dr. Gustav Marek. -Amtmann Rimpau-Sclanfstedt. Feuilleton. gkeit für die Landwirthschaft in ampfcylinder-Schmier- ngs-Methoden. Der ßgrundbesiß in Westpreußen. Personga- s Jagd. Miszellen. ersonalkreditverhältnisse der Nhein- Anworten: Konserviren des Düngers. Züchtung von JInfusorien und Fische. Ostfriesische Marsch\

Bauerngut und Hufenreht. Nochmals das Von Geheimrath Prof. Dr. Dünkelberg Friedrih der Große und seine andwirthschaft in der Mark Brandenb Die Ergebnisse der Vers rübenbau mit spezieller von Prof. Dr. Rimpau-Schlanstedt. Abbildung.) Pilz müller in Schwerin. Person Sport. Landwirthschaftliche Lehranstalten. Arbeiterverh

Cassel, 26. Jüni. markt hat heute seinen Anfa Gleich am heutigen erst arößer als im vorhergehenden F Centner Wolle verschiedener Qualit zum Theil noch vorjährige Posten. größere Posten Wolle, die auf den v Wollmärkten | blieben sind, dem hiesigen Wollmarkte zugeführt. selbst haben nur zum überwiegenden Da nur wenig F Tendenz des Marktes stille; ers im Laufe Verkehr, indem die Verkäufe Entgegenkommen beobachtet nur von Händlern, Begehr war vorzugé auch die vorjährigen P höheren Preis erreicht und hielten sich im we während gewöhnliche L nachgeben mußte.

von Anny Wothe. Frauen des XVII Jahrhunderts. gute Wirthin. Skizze von Emma Handen. Von P. Bracht.

Literaturbriefe einer Dame.

Zimmerzierde.

Chriftenthum. Rosalie Kühn. Cin Herz und eine Hütte.

heitspflege: Hand und Fuß. Von E. Sthlegel. überseßt von Emanuel Geibel. Handarbeiten von Olga A. Malerei. se; die Fuchsiez Azalien;

uf Blumen;

Paderborn

A. Brockhaus in abrikanten am en Ausgabe der ,Geschicbte der ges Perrot und Charles Chipiez, (bearbeitet von 2. Lieferung ausgegeben die einleitende Schilderung der sozialen geführt, und die nun folgenden Ab- g der egyptishen Religion für die bil- geblie Unveränderlichkeit der chichte derselben. nen ausgestattet,

mer: Die Ro

Steinkohlen a vor.

„Aegypten“ Q der E Gott Zur Ges Sparen. Wirthschaftlihe P Kochkunst im Allgemeinen. Bücherschau. Briefm Éönnen zum Preise von handlung und Postanstalt be Deutsche Landw halt: Bauerngut und Hy Untersuchungen über den Zuerrüb der Verhältnisse in Oftpreuß \prochen von Ober Friedrich der Große der Mark Brandenburg.

undheitslehre. Ueber das

lungen pro M, für mittlere Sorten 130 für ordinäre Sorten (gewöhnliche Landwolle) 108 bis onders gute Stämme letz

namentlich entnommen produktionen nach den Originalen leinen Götterstatuetten in Thon, H Osiris, Göttin Ba dem Horuskinde) g von der Kunst der alten Egypter. ziehung gediegenen À Lieferung niedrig zu nennen. H

Von den im Verlage der Gebr. Henninger in Heilbronn er- des christlichen Volkslebens, be- hlhäußer und Professor Sternberg in M., find foeben and VII,, Heft 6): zur griechischen Tragödie &. Müller, und Heft 47 Heft 7): „Das Gewissen“, von Fr. Reiff. Beide Ab- Beachtung, namentlich

tfenrecht.

terer Sorte, che ift durch-

(Allg. Br. u. Hopf. Ztg.) Die Witte- haben fih nun auch weiter fo günstig gestaltet, wie alle Feldfrüchte und insbesondere auch für unsere Hopfen- e nit besser gewünscht werden fönnten.

Gebote stehenden Zusammenstellung von Berichten bau treibenden Ländern ist zu ersehen, daß die Hop der bis vor zehn Tagen bestandenen anormalen wegs nit nur erheblich gelitten, sondern heute noch in der Entw dem derzeitigen Stande resultiren wird,

und lee N ) e Fortsetzung.)

(Mit Abbildung.) Milchkonserviru deutsche und polnische Gro lien. Literatur. Deutscher Reichstag. Die P provinz. Spre(sfaal. Fruchtfolge. nährung kleiner

Aus einer uns zu aus allen Hopfen- fenpflanze in Folge Temperatur fast durch- auch in manchen Gegenden idelung fo weit zurückgeblieben ist, daß, nach zu urtheilen, eine gute Ernte dort kaum mehr Weiter wird mit sehr geringen Ausnahmen ge- meldet, daß außerdem in ungeheuren Mengen auftretendes Üngeziefer in der ersten Junihälfte nicht geringen Schaden anrichtete, und d nur der Eintritt warmer Witterung den Pflanzern wieder Hoffnung auf Besserung brachte.

Ausstellungen. scheinenden Zeitfragen 8| g

gründet von Ober- Kirchenrath Dr. Dr. GeffckÆen, fortgeführt von E. Frhrn. v Dresden und Pfr. G. Schlosser in Frankfurt a. zwei neue Lieferungen erschienen: Heft 46 (B „Goethe's Iphigenie, ihr Verhältniß und zum Christenthum“, (Bd. VIIL.,

handlungen verdienen

von Ungern- Insekten behufs Er-

chafe. Handel und

von DY O. Neilson’sche Ernteverfal

in Poppelsdorf. Feuilleton. keit für die L urg. (Fortsetzung.) uhe und Untersuchungen über den Zuer- Berücksichtung der Verhältnisse in Ostpreußen von Ober-Amtmann (Fortseßung.) Kappe's Hand-Hakflug. (Mit Bon H. Brock- Ausstellungen. Miscellen. altnisse in der Provinz Westpreußen im Fütterung von Lupinen- (Mit Abbildung). Frucht- Aenderung der Frucbtfolge. Quitten und Aepfel auf Paradiesstamm.

leßtgenannte. f. am Schlusse ausspricht, ist in unserer „Es muß unter uns wieder mehr die ein eigenes Gewissensurtheil haben, und den Muth und die Hingebung besitzen, ihrer folgen und für sie einzustehen.

Auf eine reiche Ernte dürfte somit na den uns vorliegenden zahlreihen Mittheilungen, welche Anspruch auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit verdienen, niht zu rechnen sein. Jedoch wird auch eine weniger ausgiebige Ernte Angesichts des leider von Jahr zu Jahr sih erweiternden Umfanges der Hopfenproduktion den Konfumsbedarf zu decken vermögen, denn {on Bayern, Württem- berg, Baden, das Elsaß und Posen allein liefern bei einem mittleren Erträgniß sehr ansehnliche Mengen, ja sogar für den Bedarf der deutschen Brauereien immer noch einen beträchtlichen Ueber Nicht ohne geringe Bedeutung wird daher der Ausf Englands auc in diesem Jahre für unsere deutsche Hopfenproduktion werden; insbesondere wird es sich vorläufig für die leßtere darum handeln, ob der derzeitige Stand der englischen Pflanzungen noch einer Besserung fähig ist, welche allein die Witterung der kommenden Zeit bewirken könnte. Nah Berichten aus Amerika soll dort gleich- falls keine so große Ernte zu erwarten sein als im letzten Jahre, fo daß also auch hieraus der kontinentale Produzent insoferne Nutzen zu ziehen vermöchte, als Amerika ihm auf dem englischen Markte eine weniger lästige Konkurrenz bieten könnte, zudem auch ersteres sei anwachsenden erzeugung von Jahr zu Jahr stèigende Hopfenmengen selbst konsu- mirt. Wie bereits oben erwähnt, dürfte also nach dem heutigen Pflanzenstand zwar nirgends eine reiche Ernte zu erwarten fein, jedoch das Gesammterträgniß immerhin noch fo ergiebig ausfallen, daß die produzirten Mengen für unseren Kontinent sicher ausreicen. Wenn neuesten Berichten zufolge in Württemberg, Elsaß, Galizien 2. bereits Spekulationsab\s{lüsse auf neue Waare stattfanden, so können auch in diesem Jahre nicht dringend genug vor en Geschäfte warnen, da solche meist den Keim zu allerhand Mißliebigkeiten, Prozessen 2c. bilden.

Auf un/feren Hopfenmarkt sind die mitunter sehr ungünstig lautenden Berichte niht ohne Einfluß geblieben, zudem räthe sich mehr und mehr lichten. Folge der höher gehenden Forderungen der Eigner so erschwert, in dieser ersten Wochenhälfte kaum 200 Ballen aus nommen wurden,

Die Mahnung, die der Ver Zeit wohl am Plate; er \ überzeugte Leute geben, gewifsenhafte Leute, die Ueberzeugung auch zu Mahnung des Das Vaterland Die „Zeitfragen“ erscheinen in \{lossenes Ganzes ift. Band zum Abonnementspreis Vergünstigung für die Abonnenten Hefte pro Band geliefert werden, ohne Erhöhung des billigen Sub- Die Heste sind zu erhöhtem Preise auch

Die in Leipzig am 1. Juli d. J, ersheinende Nr. 2035 der Illustrirten Zeitung enthält folgende Abbildungen: Galerie schöner Frauenköpfe: X. Enid. einem Stahlstih mit Erlaubniß des Verlegers 2 don. Virtuosinnen der Gegenwart. graphien gezeichnet von H. Scherenberg : 3) Annette von Essipoff, 4) Clara Schumann, 5) Mary Krebs, 6) Vera Timanoff, 7) Wilhelmine-Normann-Neruda, Rappoldi, 9) Frau Wandersleb-Patzig, 10) P Die Taufe des Kaiserlichen Urenkels ‘in Nach einer Zeichnung von G. Krikel. Das \{chen Königéhauses. Taufbecken.

Aus der Kunsthalle der Landesa Gemälde von Eduard Grüßner. Gesellschaft in Berlin. Grabstätte Garibaldi's auf der Insel Caprera. zeichnet von H. Wegelin. Garibaldi's Nach der Natur hafter Tausch. Origin Sceeschlange, gesehen in der Nähe der Hebriden. von dem amerikanis{en Thiermaler Andrew Mittheilungen : Klavierbeleuhtung. Mo stiefelette, Neue

Gustav Marek, Besprochen

bildung auf Raps und Rübsen. alien. Literatur,

Mehr als je

seine Schuldigkeit thue !“ Heften, deren jedes ein abge- Band T.—IV, bilden \ech8 Hefte einen von 5 .; vom V. Bande an ist die eingetreten, daß denselben acht

daß Jeder Rund|\chau.

Jahre 1881. Sprechsaal. sauerheu bei Schafen. folge. Frucht nah Stoppelrüben. Fragen. Birnen auf Handel und Verkehr.

Nr. 51. Inhalt: Friedrih der Gro

Antworten :

Kleereuter. all der Ernte teereuter

\kriptionspreises von 5 M.

inl Muftitt Bauerngut und Hufenrecht. Feuilleton. einzeln käuflich.

ße und seine Thätigkeit für die Landwirthschaft in der Mark Brandenburg. (Fortsetzung.) suche und Untersucbungen über den rüdksichtigung der Besprocben (Schluß). Innere Wanderungen Personalien. Literatur. Neue Metho Abbildungen.) Eine g Freie Konkurrenz und Monopol. Halm mi Rundschau. Ueber Sclempenmauke. Sprecbsaal. Künstliher Dünger zu Roggen. Sesamkuchen und Baumwollen- samenkuchen. Drillmaschine. Fragen. Handel und Verkehr. Getreide. Vieh. Heu und Stroh. Futter- und Düngemittel. Zucker. Eier und Fettwaaren. Kartoffel- fabrikate und Weizenstärke. Gemüse und Früchte. Wild, Ge- flügel und Fische. Hülsenfrüchte und Sämereien. Lande Besitzwechsel. Gartenzeitung. hort. Petrop. Abbildung).

Die Ergebnisse der Ver- Zuckerrübenbau mit spezieller Be- Verhältnisse in Ostpreußen von Prof. Dr. Gustav Rimpau-Scblanstedt. der preußischen Bevölkerung. Fischerei. Versammlungen. de, Eier zum Transport zu verpacken. (Mit anz eigenthümliche Gefahr für die Bienen.

G. E. His. lrthur Lucas in Lon-

10 Porträts, nach Photo- 1) Erica Lic-Nifsen, 2) Anna

Gemälde von Ober - Amtmann

Miscellen.

auline Erdmannsdörfer. Potsdam am 11. Juni. aufgeräth des preußi- 1) die Taufkanne, Kunstausstellung

t neun Aehren. Antworten :

Abbildungen: itern AUNCalonalen wir die Produzenten

; ; Spiritus. Entrirung dergleich Sp x

usstellung in Nürnberg: Siesta im Nach einer Photographie (Zweiseitig.) Die Nach der Natur ge- Wohnhaus auf der Insel gezeichnet von H. Wegelin. Vortkbeil- alzei{hnung von Mar Flashar. Die neueste Bord des Stettiner Lloyddampfers Kätie Unter Aufsicht des Kapitäns

der photographischen Y P G auch die Vor-

4 E ; Papaver umbrosum Der Einkauf ist denn auch in I

(= P, commutatum Fisch. et Meyer). (Mit farbiger panacirt - blâttrige . -- Carica Papaya Von O. Hüttig. 8Salyia

Von L, Wittmack. Pflanzen. (Mit Holzs{nitt.) Von Buche in Wien L. Der Melonenbaum. (Mit Holzscnitt.) farinacea. Von Eug. J. Peters. Die neuen Pflanzen des Jahres (Fortseßung). Cecidomyia saliciperda (Mit 3 Holzschnitten.) Von A. Fintelmann. des Lago mz3ggiore,

dem Markte ge- Erportwaare brachte 85—95 #1, Kundschaftshopfen bis 115 Æ und in Ausstih- und Siegelwaare bis 125 M London, 28, Juni. auktiqn waren Preise unverändert.

Schultz. Politechnische (W. T. B.) In der gestrigen Woll- den: Ausgeschnittene Damen- Taille für ein Reitkleid.

Land- und Forstwirthschaft.

Das Ackerbau-Ministerium ordnete Ofner Gemarkung die Folge dessen wurde das L jede Rüttlung des Bodens auf Die Ausfuhr

1881, Von Carl Mathieu. eidengallmücke. Die Gârten (Mit 2 Holzschnitten). zu Dresden

Von L. Kny. (Fortsetzung.) Die Ausstellung der Gartenbaugesellschaft vom 5.—11, April 1882, ie kurze Wurzelpetersilie, Apium Petroselinum. Von Ioseph Klar. Beitrag zur Hebung der Unfruchtbarkeit unserer Obstbäume. Von Bruno Strauwald. Der wilde Garten. setzung.) (Mit 7 Holzschnitten.) blühende Pflanzen im April und tanishen Garten in Berlin, höhe, 4) in Karlsruhe, 5) in Donaueschingen, Ausftellungen. Amtliche Sprecbhsaal. Denkschrift, betreffend die werbekammern

Pest, 27, Juni. für die sogenannte Peterhegy-Flur in der Alt- Phyllorxerasperre an. und Abschneiden der Weinreben und dem erwähnten Gebiete untersagt. Rebenblättern und allen Bestandthbeilen des We der Trauben, von dem bezeicneten Gebiete ist strengstens verboten.

Saatenstand in Rußland. Westn.“ sind 48 Telegramme abgedruckt, welcbe von Seite verneure ‘eingelaufen sind und die Möglichkeit bieten, ih über den Ernte annähernd eine Vorstellung zu

7 Gouvernements der Stand des gender und verspricht eine ergiebige ie Gouvernements

j Bon L, Wittmack. Berlín , 29. Juni 1882,

dem Schhüßenfestplahß ährend der Dauer seines ahttägigen Be- im Ganzen 4309 Postsendungen und 181 Telegramme Aufgeliefert wurden: 2297 Briefe und Postkarten 2c. sowie 13 Postanweisungen und 154 Tele- 1992 Briefe 2c.,, 7 Post- gramme. Der täglihe Durchschnitts- 561 Versendungsgegenstände.

Das Postamt

e Von Dendrophilus. (Fort- Weißensee hat w

Korrespondenzen. Interessant Mai 1882: 1) im Königlichen Bo- 3) in Wilhelms- 6) in Eckersdorf. Bekanntmachung. Personalnachrichten.

) _Weinreben, instocks, mit Ausnahme

zu behandeln gehabt. 2) in Herrenhausen,

(Hamb. Corr.) Im „Praw.

r Gous- si n der Gou Angekommen sind:

anweisungen und 27 Tele verkehr bezifferte sich auf

R

bevorstehenden Nach denselben ist in Wintergetreides ein sehr befriedi

Wolhynien,

Ausfall der Errichtung von

sowie die Organisation und Zuständigkeit der- (Gedruckt auf Veranlassung der im Jahre 1882 als Vorort der deutsben Gewerbekammern fungirenden Handels- und Gewerbe- kammer Dresden.) treffend die Errichtung von Gewe1bekammern. Vertreters von Stuttgart. Begleitshreiben an das Reichsamt des

Bon dem offiziellen Führer dur die Bayeriscbe Landes- Nürnberg (Verlag von Rudolf Mosse) ift in eine zweite Ausgabe nöthig geworden, d Exemplaren, inncrhalb

ausfstellung in kurzer Frist bereits in Höhe von 5000 Die neue Ausgabe hat insof 2 Bogen) erfahren, als nun dur die Ausstellung Ausftellung die Be ren Orientirung is läuterungen

Inhalt: Allgemeines. Gesetzentwurf, be-

a die erste, Separatvotum des 4 Wocben vergriffen war, ern cine bedeutende Erweiterung (um mehr darin ein ausführliher Rundgang aufgenommen worden ift, der den Besuchern der sichtigung beträchtlich erleibtern dürfte. erner ein größerer Plan in Farbendruck mit Er-

Der Verkaufspreis des Führers beträgt hat der Mosseshe Verlag von der Franz alt in Nürnberg ein kleine mit 15 Ansichten der Ausstellung berstellen lassen ist, eine hübsche Erinnerung an den Besu

Gouvernements Gouvernements,

B l E, la, af ba S R A Le E eia E E. E

r v

in welhen in einigen Kreisen das Wintergetreide und Würmer verdorben Jekaterinoslaw hat in einigen Kreisen das Winterkorn dur Trocken- heit gelitten, in anderen traten Zieselmäuse und Erdkäfer auf, im nterkorn später Aussaat, an cinigen Orten zum dritten Theile ausgeweit, ein großer Theil des Gou- vernements bietet unbefriedigende Aussicbten auf die Ernte, in cini- gen Kreisen des Gouvernements Kursk ist die späte Roggenauss\aat anz verloren gegangen, in anderen verspricht sie wenig; an vielen Orten nd die Felder umgepflügt und mit Sommerkorn b vernement Mohilew steht das Winterkorn \{lecht ; vernements Moskau ift der Stand de leihe Darstellung liefern die Nowgorod, Orel, Olonez, Ssamara, Ufa und T\ s{lechter find die Aussichten im Gouv welchem nach Weggang des

Rußland und die Juden. Ernst Freiherrn von der Brüggen. Comp. 1882,

Die religiöse Weltstellung des jüdischen Volkes. Ç Leipzig 1882, J. C. Hinrihs\{e Buch-

Kulturgescbitlihe Skizzen. Von

durch Trockenheit im Gouvernement Leipzig, Verlag von Veit &

it Gui

Let nie

Gouvernement Kaluga ist das Wi beigegeben. Von Dr. C. F. Heman.

Schemmschen Kunstanst s elegantes Album welbes dazu be- ch der Ausftellung

esât worden; im Gou- in4 Kreisen des Gou- 8 Wintergetreides mittelmäßig ; eine

Redacteur: Riedel, Telegramme der Gouverneure von ä

Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner. Vier Beilagen (einsließilich Börsen-Beilage).

Am 23, d. M, bemerkte man, wie dem „Hamb. Corr. * gemeldet Pitea und Lulea um 74 Uhr In Haparanda war die Richtung est, in Pitea dagegen von Südost nach Nord- ar die Erschütterung so stark, daß man kaum

, gleizeitig in Haparanda, Morgens ein starkes Erdbeben. von Nordost nah Südw In Haparanda w stehen konnte.

ernement Nifhnij-Nowgorod, in Schnees \sih der Stand des Winterkorns überall als unbefriedigend herausstellte, wenn aub das darauf ein- tretende warme Wetter und häufiger Regen einigermaßen denselben

zum Deutschen Reichs-

„M2 150.

Erste Beilage

Anzeiger und Königlich Preußischen Staals-

Berlin, Donnerstag, den 29. Juni

# Inserate für den Deutschen Reichs- Yreuß.

register nimmt an:

Preußischen SÎtants-Auzeigers: Berlin 8W,, Wilhelm-Straße Nr. 82.

s i und Königl. Staats-Anzeiger und das Gentral-Handels8-

die Königliche Exvedition des Deuíschen Reichs-Anzeigers und Königlich

1, Steckbriefe und Unterauchunga-Sachben. 2. Subhastationen, Anfgebote, n. dergl.

3. Verkünfe, Verpachtungen, Snbmissionen ete.

4. Verloosung, Amortisation, Zinszahlung

2 u. 4. w. von öffentlichen Papieren,

Defffentlicher Anzeiger.

Vorladungen

Anzeiger.

1882.

1

d, Indastrielle Etablissements, Fabriken und Grosshandel.

6. Verschiedene Bekanntmachungen.

7, Literarische Anzeigen.

8, Theater-Anzeigen, |

Lte In der Börzen- 9, Familien-Nachrichten.

beilage. Æ

Interate nehmen an: die An aoneen-Expeditionen des „Juvalideuvank“, Rudsf WMsofse, Haasenstetn & Vogler, G. L. Daube & &o,, E, Schlotte Büttuer & Winter, sowie alle übrigen größeren Annouceun-BVureaux.

Steck&briefe und Untersuchungs-Sachen.

Steckbrief. Der unten näher bezeichnete Füslier Lemke der 9, Kompagnie 3. Pommerschen E terie-Negiments Nr. 14 hat am 25. d. M. Abends 9 Uhr die Kaserne verlassen und ist bis jeßt nicht zurückgekehrt. Es liegt Verdacht der Fahnenflucht Sämmtliche _ Militär- und Civilbehörden werden ergebenst ersucht, auf 2c. Lemke zu achten, denselben im Betretungsfalle festzunehmen, an die nächste Militärwache abzuliefern und vom Gesche- henen hierher gefälligst Miitheilung machen lassen zu wollen. Stralsund, den 28. Juni 1882, Königliches Füsilier-Bataillon 3. Pommer- schen Jufanteric-Regiments Nr. 14. Signa- lement : Vor- und Zunamen Friedrich Lemke, Ge- burtsort Gr. Mausdorf, Kreis Elbing, Regierungs- bezirk Danzig, Alter (geboren am 14. Va 1858) 23 Jahre, Größe 1,68 wm, Religion evan- gelisch, Profession Arbeiter, Haare blond, Stirn ge- wöhnlib, Augen grau, Augenbrauen blond, Nase klein, Mund etwas groß, Bart kleinen Schnurrbart, Zähne vollzählig, „Kinn rund, Gesichtsbildung läng- lih, Statur s{mächtig. Besondere Kennzeichen : Am linken Arm is} ein Kranz, Eichenlaub dar- stellend, eingebrannt. Jn der Mitte des Kranzes sicht man die Buchstaben F. L, worüber si cine Krone befindet. Bei seinem Fortgehen war derselbe bekleidet mit einer weißen Hose, Hut und Rot cines Civilisten, 1 Paar Kommisstiefel und einer Halsbinde. Ausgehoben zu Stralsund Liste E. Nr. 10e. pro 1878. Stralsund, den 28. Juni 1882. Michael18, Hauptmann und Kompagniehef.

[19616]

Der ODeconomie-Handwerker Friedrich ZBilian, zuleßt wohnhaft in Bartenstein, wird beschuldigt, als Wehrmann der Landwehr ohne Erlaubniß ausge- wandert zu sein und ohne von der bevorstehenden Aus- wanderung der Militärbehörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen $. 360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs. Derselbe wird auf Anordnung des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf den 18. September 1882, Bormittags 9 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht hierselb zur auptver- handlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nah $8. 472 der Straf- prozeßordnung von demKöniglichenBezirks-Commando zu Bartenstein ausgestellten Erklärung verurtheilt werden. Bartenstein, den 19. April 1882, von Mülverstedt, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Ladung. Der August Rudolf Krant, in Janken- dorf, Kreis Kolmar i./P.,, am 17. April 1858 qe- boren, zuleßt in Dwieczek, Kreis Obornik, aufhaltsam gewesen, wird beschuldigt, als Wehrpflichtiger in der Absicht, sih dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heer-s oder der Flotte zu entziehen, ohne Erlaubniß das Neichsgebiet verlassen oder nach er- reihtem militärpflihtigen Alter sich außerhalb des Reichsgebietes aufgehalten zu haben. Vergehen gegen $. 140 Abs. 1 Nr. 1 Str.-G.-B. Derselbe wird auf den 16. September 1882, Mittags 12 Uhr, vor die Erste Strafkammer des König- lichen Landgerichts zu Posen zur Hauptverhandlung geladen. Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nah $. 472 der Straf- prozeßordnung von dem Königlichen Landrath als Civil-Vorsitenden der Ersaßkommission zu Kolmar i./P. über die der Anklage zu Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung verurtheilt wer- den. Posen, den 26. Mai 1882, Königliche Staatsanwaltschaft.

[29357]

In der Strafsache gegen den Rechnungsgehülfen Gabriel Glaß, Früher hier, jetzt in unbekannter Ab- wesenheit, wegen Beleidigung, wird der Angeklagte auf den 24. Juli 1882, Vormittags 9 Uhr, vor die Strafkammer des Königlichen Landgerichts hierselbst, kleine Steinstraße 8, über den Hof, 2 Treppen ho, Zimmer Nr. 46, zur mündlichen Ver- handlung über die von ihm gegen das Urtheil des Königlihen Schöffengerichts zu Halle a./S. vom 17, März 1882 eingelegte Berufung geladen.

Im Falle unentschuldigten Ausbleibens des An- geklagten wird die Berufung verworfen werden. Halle a./S., den 22. Juni 1882,

Königliche Staatsanwaltschaft, Koenig.

Subhastationen, Uufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[29383] Oeffentliche Zustellung.

Die verwittwete Kreispbysikus Emilie Tscirner, geborne von Buczkowska, zu Breélau, vertreten durch den Rechtsanwalt Dr. Porsch daselbft, : klagt gegen die Kinder und Erben des Florian von Buczkowski, sowie gegen die Erben des Mitver- klagten Marcell von Buczkowski, nämlich: 1) Brenner Hypolyt von Buczkcwski zu Buszkowo bei Sempolew, Königreich Polen, 2) Ren v Buczkowski, früher zu Kobylin, Königreich Polen, : 3) Sie mund Anton von Buczkowski zu Berlin, 4) Bâädcker Joseph von Buczkowski, früher Koeëslin, 5) Florentine Anastasia von Buczkowska, jeht ver- chelihte Jan Woynarowsk zu Warscho.u, : zu ges 4 gegenwärtig unbekannten Auf- enthalts i wegen : Anerkennung einez Erbtheilungs- planes,

zu

mit dem Antrage: die Beklagten zu verurtheilen, den Nachlaß der verwittweten Steuerrendant (CCaro- line von Buczkowska nah dem durch das Königliche Amts8gerit zu Breslau aufgestellten Erbtheilungs- plane vom 27. November 1880 unter die Parteien zu vertheilen, insbesondere der Klägerin die auf dem Grundstücke Nr. 39 Grabau, Kreis Stargardt, Ab- theilung TIT. Nr. 7 haftende Hypothek von 3000 M sammt den seit dem 1. Oktober 1879 rücständigen und den laufenden Zinsen zu übereignen und die zur Hinterlegungssftelle gezahlten Zinsen per 529,94 M. auszuhändigen und ladet die Beklagten zu 2 und 4 zur mündlichen Verhandlung des Rechts\treits vor die erste Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Breslau auf den 14, November 1882,

: Vormittags 93 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Die Einlassungsfrist wird auf 14 Tage gekürzt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

S Seele, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts,

[29450] Oeffentliche Zustellung.

Die Ehefrau des Arbeiters Bekert, Lina, geb. Hasse, zu Züllchow, Chausseestraße 57, vertreten durch den Justizrath Bourwieg, klagt gegen thren Ehemann, den Arbeiter Ferdinand Bruno Beckert, früher zu Züllhow, jeßt unbekannten Aufenthalts- orts, wegen böslicher Verlassung, mit dem Antrage, die Che der Parteien zu trennen und den Beklagten für den allein \{uldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die I. Civilkammer des König- e Landgerichts zu Stettin, Sigtungsfaal Nr. 27,

au den 10, Oftober 1882, Vormittags 107 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Stettin, den 19. Juni 1882.

: ; Baar, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

7%) Oeffentlihe Ladung.

In Sacen, betreffend die Verkoppelung der Feld- mark, Theilung “der Gemeinheiten und Aufhebung der Weiderechte, sowie Weideaufhebung und Abstellung des Naturalbauholzbezuges in der Genofsenscafts- forst und theilweise Zusammenlegung der Forst- grundstücke

vor Hammenstedt, Amts Northeim, steht zur förmlichen Eröffnung und Berdeutlichung des von Königlicher Generalkommission zu Hannover genehmigten, an Stelle eines Theilungsplanes ent- worfenen Recesses Termin an auf Dienstag, den 15, August d. J., Morgens 10 Uhr,

im Graeven'\chen Gasthause zu Hammenstedt, wozu nach Vorschrift des 8. 110 des Theilungsverfahrens- Geseßes vom 30. Juni 1842, außer den bisher be- kannt gewordenen Theilnehmern, die etwa unbekannt gebliebenen Pfaudgläubiger und diejenigen dritten Personen, welchen als Gutê-, Dienst-, Erbenziné- und Lehnsherren, als Lehns- und Fideicommißfolgern oder aus sonstigem Grunde, eine Einwirkung in Beziehung auf Ausführung der obigen Auseinander- seßungen zusteht, bei Strafe des Aus\{lusses mit ihren etwaigen Einwendungen gegen die planmäßige Ausführung unter Freistellung einer vorgängigen Einsicht oder abschriftliben Mittheilung des Recesses, unter dem Verwarnen hierdurch öffentlich vorgeladen werden, daß Jeder, welcher scine Rechte nit an- meldet, es sich beizumessen hat, wenn deren Sicher- stellung unterbleibt.

Cine gleiche Ladung unter gleichem Präjudize er- geht au an folgende aus dem Hypothekenbuche be- kannt gewordene Pfandgläubiger, deren direkte Vor ladung nicht hat bewirkt werden können, bezw. an deren oder Rechtsnacbfolger, und zwar:

1) Wittwe Unterberg, geb. Rühe, aus Northeim,

2) Wittwe Caëpar Niemeyer, geb. Kiene, aus Northeim,

3) Wilhelmine Louise Heise zu Georg-Marien- hütte (Vormund Forstaufseher Heinrih Kie- fert zu Elvershaufen).

Northeim, den 26. Juni 1882,

Die Theilungs-Kommission : s rote. Rabius,

90495 9 (* Oeffentliche Ladung.

Die Handlung R. Rieß und Comp. zu Golberg, vertreten durch den Justiz-Rath Leopold daselbst, klagt gegen den Schuhmacbermeister J, Ludwig früher hierselbst, jeztJunbekannten Aufenthaltsorts wegen Zahlung von 43 K 45 4 für den Beklagten in dem Jahre 1881 gelieferte Lederwaaren mit dem Antrage, den Beklagten zur Zablung von 43 M 45 S nebst sech8 Prozent Zinsen vom 30. März 1881 ab an den Kläger und in die Prozeßkosten zu verurtheilen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsftreits vor die erste Ab-

gedachten

theilung des Königlichen Amtsgerit zu Bubli auf

den 31. Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr.

Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt ms E

Bubliyz, den 17. p N oaqy other, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts,

199449) Oeffentliche Zustellung.

Die Katharine Barbara Neuß, Deserta des S{usters Georg Karl Reuß von Aurich, O.-Amts Beile wohnhaft zu Mühlhausen dejfelben D.-Amts, ver- treten dur Rechtsanwalt Klett dahier, klagt gegen diesen ihren Chemann, der mit unbekanntem Auf- enthalt abwesend ist, wegen bösliber Verlassung, mit dem Antrage auf Trennung ihrer im Iahre 1869 in Mühlhausen eingegangenen Che, beziehungs- weise daß der Beklagte das eheliche Leben bernftelten habe, und ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Heilbronn auf

Dienstag, den 7. November 1882,

: Nachmittags 3 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedabten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

: els Einlafsungsfrist ist auf sechs Wochen fest- esetzt.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt aemacht. E |

Heilbronn, den 21./27, Juni 1882.

j : Heyd, Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts.

9 - 19944] Oeffentliche Zustellung.

In Sachen er Chefrau des Maklers Brün Brüns, Dorothee Sophie, gebornen Helmcke, zu Bremen wohnhaft, Klägerin, wider ihren Ehemann Brün Brüns, dessen Aufenthalt unbekannt, Beklagten, wegen Rückkehr eventuell Scheidung, wird Beklagter hierdurch geladen zu dem auf

Dienstag, den 17. Oktober 1882, Vormittags 10 Uhr, vor dem Landgerichte, Civilkammer I. zu Bremen, angesetten Termine , vertreten durch einen bet diesem Gerichte zugelassenen Recbtsanwalt, zu er- seinen zur Verhandlung über den Antrag der Klägerin:

Da Beklagter dem redtsfräftigen Urtheile des

Landgerichts vom 7. Febr. 1882, wodurch er

verurtheilt sei, binnen 3 Monaten zu ihr zurück-

zukchren und das eheliche Leben mit ihr fort-

zuseßen, niht nachgekommen sei nunmehr

die Ehe der Parteien zu eiden. Die öffentliche Zustellung ist bewilligt. Bremen, aus der Gerichtsschreiberei des Land-

gerichts. H. Lampe, Dr.

[945 Oeffentlihe Zuftellung.

Der Kaufmann Emil Gerdts zu Elberfeld, ver- treten durch den Rechtsanwalt Peus zu Münster, klagt gegen den Sattlermeister F. W. Kühn, früher zu Münster, jeßt unbekannten Aufenthaltsorts, aus dem Kauf von Waaren am 16./7 1878, 6./11 1878 und 31.,/10 1880 mit dem Antrage, auf Verur- theilung des Beklagten zur Zahlung von 133 M 80 8 nebst 6/6 Zinsen seit 1. Januar 1881, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Münster auf den 21. September 1882, Vormittags 9 Uhr. __Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- ser Auszug dcr Klage bekannt gemacht.

, Staudfuß, Gerichtéschreiber des Königliches Amtsgericht. Abth. 6.

Laas E) Aufgebot.

Der Müllermeister Ernst Frahn zu Biezdziadowo, vertreten durch Rechtsanwalt Meyer zu Wreschen, hat das Aufgebot des von Müller Valentin Jaku- bowsfi zu Zerkow und dessen Bruder Ioseph Jaku- bowéki dajelbst am 3. April 1879 ausgestellten Wesels über 60 L, zahlbar am 3. April 1882 an die Ordre des Ernst Frahn zu Biezdziadowo bean- tragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefor- dert, spätestens in dem auf

den 11. Januar 1883, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Aufe gebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos, erklärung der Urkunde erfolgen wird.

Wreschen, den 23. Juni 1882.

Königlidbes Amtsgericht.

Verkaufsanzeige nebst Edictalladung.

In Sacben, betreffend die Zwangsversteigerung der der Vormundschaft für die Kinder weil. See- fahrers Anton Diedrih Meyer in Ritterbude gehö- rigen in der Ritterhuder Feldmark am sog. Struck- berge belegenen Grundstücke soll auf Antrag der Vormundschaft für die Kinder weil. Hermann Brünjes in Ritterhude das der genannten Meyer- {en Vormundschaft gehörige in der Feldmark Ritterhude auf dem sog. Struckberge belegene in, der Grundsteuermutterrolle von Ritterhude untchx Artikel 502 eingetragene Ackergrundstück von 9 ga 82 qm Größe zwangêweise in dem dazu auf

R den 15, August d. J.,

orgens 10 Uhr, i

allhier anberaumten Termine öffentlich versteigert werden.

Kaufliebhaber werden damit geladen:

Alle, welche daran Eigenthums-, Näher-, lehn- rechtlide, fideiklommisarishe, Pfand- und sonstige

[29417]

dingliche Rechte, insbesondere Servituten und Real- berechtigungen zu haben vermeinen, werden auf-

elbige im obigen Termine anzumelden ndea Urkunden vorzulegen, n, daß im Nichtanmeldungsfalle âltniß zum nenen Erwerber des

und die darüber laüte unter dem Verwarnen das Net im Verh Grundstücks verlore Osterholz, den 23. Juni 1882, Königliches Amtsgerichs. Abtheilung I. gez. Meyer. Ausgefertigt ::

O Bode, Gerichtsschreiber des Königlichen Nmtsgerichts. Proclama.

n Gorzka in Gaj- hat behauptet, d

Der Einsafse Johar bei Dt. Brzozie \chuldbrief über d Nr. 1 Abtheilung Ill. \{chuld von 151 Thlr. 6 “/a verzinslich, der Besitzers obgenannte mann befunden haben soll, und deshalb das Aufgebot def Es werden deshalb alle Die und Ansprüche an jenem G aufgefordert, diese spätestens am 27. Oktober d. J., anzumelden, widri loschen erklärt un \chweigen auferlegt werden würde. den 12, Juni 1882. niglihes Amtsgezicht.

aß: der Grund- f dem Grundstücke Bolleszyn Nr. 12 eingetragene Grund- , leit dem 1. Juli 1872 mit fich zuleßt in den Händen des täts Johann Zoll- verloren gegangen sei elben beantragt.

jenigen, welche Necbte rusdschuldbrief haben,

Vormëêttags 11 Nhr, genfalls die Grundschuld für ers d thnen mit ibren

n Grunds

Rechtez Still- E ó

In dem Ver Erlöses des an Johann Liner, Beide früher in Swhlettstadt,

Kayser zu Schlettstadt verka von 39 Aren im B bruch, gelegen richts\hreibere offen gelegt und T

fahren, betreffend: die Vertheilung des 1 29. Januar 1878 dur die Gheleute und Catharina Graff, an den Gastwirth dletistadt durch Notar uften Wieseugrundftücks „Vanne S(lettftadt, Kanton Neu- , ist der Theilungsplan auf dev Ge=- Kaiserlihea Amtsgecichts dahier: ermin zur Erklärunug: über dens

g, den 4. Soptember 1882,. 9 Uhr, im Geschäftslokale des Amts-

Drahtzieher,

Vormittags gerichts hierselbst bestimmt. Zugleih werden Sie Theilungsplan Einsicbt Termine behufs Erklär zu erscheinen und \p Vermeidung des Aus\clusses gegen den Plan zu erheben. Schlettstadt, den 20. Juni 1882. Kaiserliches Amtsgerich& gez. v. Mezten.

die Cheleute Johann Linter, Drahtzieher, und Catharina Graff, zuleßt in Swlett- stadt wohnend, dermalen. ohne beklännten Wohn- und Aufenthaltsort.

aufgeforder$. zu nehmen, demnäcbst in den: larung über den Theilungsplan âtestens. in diesem: Termîne bei etwaige: Widersprüche:

Die zum Naclasse des weiland- Färbers- F, W.. E. Ode zu Nortorf gehörigen, daselbst Immobilien, als Wohnhaus Hausgarten mit Färbereigebäude,. Stall und Anbau jollen gerihtlich versteigert werden und ermin an Gerichtsstelle anberaumt aud Mittwoch, den 19. Jali 1882, Vorzuittags 10. Uhr. Die Verkaufsbedingungen sind Gerichts\cbreiberei einzusehen der Scbreibgebühren zu b Nortorf, den 26. Juni 1882. Köusglibes Amtsgerid4

net Hcfxaum und

auf der. hiesigen und gegen. Gestattung;

Auf Antrag, der Vormundschaft für die Kader der verstorbenca Wittwe Lehrers L, Sander bier= selbst werden. die Gläubiger aufgzfordert, ihre Fors derungen an den Nachlaß: zum Termina,

Sonaabend, deu: 19. August d. J. Morgens 11 Uhr, bei Meidung des Ausschlusses anzumelden und klar

Detmold, den 24, Juni 1882. Füxftlich Bpviites mntoarithh, II. fr. Ger.

t dem Verfabæen, betresfeud die Zwangs steigerung der zuua Nacblasfe des wailand Arbeits- manns Johann Friedri Ghristian serselbst früher gebörigen, stecherstraße auf der Nordseite sub Nr. 1631 belege- t zur Abnahme der Rechnung des Frflärung über den Theilung8plan, rnabme der Vertheilun Donnerstag, den 13. Morgens 115 Uhr, Zimmer Nr. 8, hierselbst

Martin Eck allbicex an der Aal-

nen Wohnbude g cin Termin auf

im Amtsgerichtsgebäude, anberaumt, und werden die bei der Zwangsverst erung Betheiligten dazu mit dem Bemerken ge- aden, daß der Theilungsplan zu ihrer Einsicht der Gericbts\chreiberei niedergelegt ift,

stock, den 24, Juni 1882.

es Amtsgericht.

Zur Beglau

«+ Becker, A, G. Aktuar,