1882 / 170 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff

[33108] Oeffentlihe Zustellung.

Der Johann Peter Kloster, Ackerer, in Gau- bübingen wohnend, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Vobsen, klagt

geaen den Nikolas Appel, ohne bekannten Wobhn- und Aufenthaltsort, und Koûs., wegen einer Forde- rung mit dem Antrage :

Es „wolle dem Kaiserlichen Landgerichte ge- fallen, die Theilung und Auseinandersetzung der nacbeschriebenen Liegenschaften : Haus und Garten, An- und Zubehör, gelegen in Gaubübingen, zwiscben Christoph Albert und dem Weg, im Kataster beschrieben Sektion F. Nr. 712, 713, 715 und 716, dur Lizitations- versteigerung zu verfügen und den Kläger be- rechtigt zu erklären, bei dem Liquidations- Poren seine Forderung zur Geltung zu ringen.

Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Rechtsstreits vor die Civilkammer des

. Kaiserlicben Landgerichts zu Saargemünd auf den 18, Oktober 1882, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen,

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Saargemünd, den 17. Juli 1882.

Der Ober-Sekretär: Erren.

[33107] Oeffentliche Zustellung.

Der Rentier J. Rawitki zu Hammerstein, ver- treten durch den Rechtsanwalt Gebauer zu Sc{lochau, lagt gegen den Sbuhmacher und Altsißer Ludwig Hahn in Hammerstein und den Schuhmachermeister Carl Hahn, früher in Hammerstein, jeßt ausge- wandert nach Amerika, aus dem von Carl Hahn ausgestellten, von Ludwig Hahn acceptirten Wechsel, d. d. Hammerstein, den 15. Januar 1882, fällig am 15. März 1882, mit dem Antrage auf Verurtheilung der Beklagten zur Zablung von 210 4 nebst 69/6 Zinsen feit 15. März 1882, 3 46 Protestkosten und 9/0 Provision mit 70 4, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhantlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht zu Hammerstein auf den 19, September 1882, Mittags 12 Uhr.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Hammerstein, 17. Juli 1822.

/ Schröder, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[33092] Oeffentliche Zustellung.

Die Handlung J. Levy Ww. zu Landsberg i. Ostpr. klagt gegen den Besißer Gottfried Kuehn, seiner Zeit in Schoenwiese, jeßt in Rußland, aus dem Wechsel d. 4. Landsberg, den 1. September 1879, im Weselprozesse mit dem Antrage, den Be- agten weselmäßig zur Zahlung von 50 M 10 M nebst sechs Prozent Zinsen seit dem 15. November 1879 und der Kosten zu verurtheilen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht zu Landsberg t, Ditpr, auf 4 den 8. Dezember 1882, Vormittags 11 Uhr.

Jun Zwecke der öffentlichen Zu tellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Landsberg i, Ostpr., den 12. Juli 1882.

Elocsser, Gerichts\{reiber des Königlichen Amtsgerichts.

(33100 Oeffentliche Zustellung.

Der Maurermeister Melcher zu Lautenburg, ver- treten durch den Rechtsanwalt Siehr, klagt gegen den Rittergutsbesißer Oscar Mortimer von Rochow, früher in Kl. Koshlau, dessen Aufenthalt jeßt aber unbekonnt ist, wegen 5097 M nebst 5 %/, Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung, als Entschädigung für PENEng sowie Instandseßzung verschiedener Ge-

äude auf dem Gute des Beklagten, mit dem An- trage, den Beklagten als Besißer des Gutes Kl. Kos\chlau zur Zahlung der angegebenen Summe bei Vermeidung der Subhastation des Grundstücks zu verurtheilen und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Erste Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Allen- \tein auf den 19. Dezember 1882, Vormittags 9: Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihle zugelassenen Anwalt zu bestellen.

um Zwecke der öffentlihen Zustellung wird

dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Allenstein, den 18. Juli 1882,

: _OULUVas, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[33099] Oeffentliche Zustellung.

Der Kaufmann Hermann Kalisky in Königsberg, vertreten durch den Justiz-Rath Ellendt hier, klagt gegen den Hauptsteueramts-Assistent W. Gnushke, früher in Memel, jeßt unbekannten Aufenthalts, aus dem Wechsel vom 16. Juni 1880 über 887 K 85 -4, zahlbar am 28. Juni d. J. bei H. Kalisky Königsberg, mit dem Antrage auf Verurtheilung des Beklagten zur Zahlung von 369 M 85 nebst 6% Zinsen vom 29, Juni 1882 sowie 3 K Protestkosten und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die Kammer für Han- delssahen des Königlichen Landgerichts zu Königs- berg auf den 19. September 1882, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Änwalt zu bestellen.

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Königsberg, den 17. Juli 1882.

Kredler, Kanzlei-Rath,

Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

132450] Oeffentliche Zustellung.

Der Unn Levy Löwenstein zu Lippstadt, ver- treten durch Rechtéanwalt Weber in Leipzig, klagt gegen den Grafen Georg von Hardenberg, früber in Wiesbaden, jeßt unbekannten Aufenthaltes, im Wehselprozesse aus einem Wechsel vom 12. April 1879 über 3000 M mit dem Antrage auf Verurthei- lung des Beklagten zur Zahlung von 3000 sammt Verzugszinsen, davon zu 6% jährli vom 12. Juli 1879 ab gerechnet, 5 M 50 Protest- kosten, sowie 10 M Provision zu 4%, und ladet

[ Rechtsstreits vor die Ferien-Kammer für Handels- lachen des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf Mittwoch, den 13. September 1882, i _ Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- ribte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Leipzig, den 14. Juli 1882, : Steuer, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

aitató Aufgebot.

Es haben: 1) der Kossath Gottfried Buyßemann zu Werdershausen, 2) die verwittwete Marie, gen. Therese Hobusch, geborene Schuppmann, zu Edderitz, 3) der Zimmergesell August Lehmann zu Bern- burg, früher zu Crüchern, und 4) die Erben des am 26. Dezember 1878 ver- storbenen Kaufmanns August Frensel zu Coethen, das Aufgebot folgender, angeblichß abhanden ge- kommener Urkunden, als:

Zu 1) des als Schuldurkunde über 1500 M, auf dem Ackerplan des Kossathen Gottfried Buyte- mann zu Werdershausen K. 1. 203e. in Gröbzig'er Feldmark haftende rückständige Kauf- gelder dem zu Gröbzig verstorbenen Auszüger Gottfricd Bußemann _ und dessen ebendaselbst verstorbener Ehefrau Sophie, geborene Nau- mann, vom vormaligen Herzogl. Kreisgerichte Coethen ertheilten Duplikats des Kaufbriefs des Kossathen Gottfricd Butzemann zu Werdershausen, vom 5./8. Dezember 1876,

zu 2) der vom vormaligen Herzogl, JIustizamte Coethen ausgefertigten Schuld- und Hypo- thekenvershreibung der verehelichten Luise Sufanne Heinrich, gebornen Hokusch, zu Edde- riß vom 28/28. Suni 1838 über 100 D = 300 A Hypothektorderung für den verstorbenen Amtsinspektor Albert in Groß-Wülknit, nachmals zedirt an den am 1, Oktober 1878 verstorbenen Hofgärtner Ludwig Hoppe zu Coethen, haftend auf dem jetzt Hobusch"\chen Hausgrundstück P. 33 zu Edderitz,

zu 3) des als Schuldurkunde über 9 mal 25 Thlr. Erbegelder der Geschwister Lehmann und über ursprünglich 150 Thlr. = 450 M rückständige Kaufgelder, sowie Auszug des verstorbenen Stellmachers Gottlieb Schildhauer und dessen Chefrau, Dorothee, geborne Ziebigker, verwittwet gewesene Lehmann, zu Crüchern, vom vormaligen Herzogl. Kreisgeriht Coethen ertheilten Duplikats des Kaufbriefs des Zimmergesellen August Lehmann zu Crii-

ern vom 3./4, November 1863, das jetzt dem Schneidermeister Wilhelm Jäger in Crüs- chern gehörige Hausgrundstück P. 4 daselbst be- treffend,

und

¿u 4) der vom vormaligen Herzoglichen Kreis- gericht Coethen ausgefertigten Schuld-, Hypo- thek- und Bürgschafts-Verschreibung des gewesenen Ortsschulzen Johann Gottlob

Starke und dessen Ehefrau Marie, geborene Kielhorn, von Drosa über ursprünglich 800

Thlr., ngbmals nur noch 400 Thlr. = 1200 4

für den Handelsmann Samuel Herzberg

hi 24. Dezember 1857 Â 7

jier vom “F Sanuar 1858! später zedirt an

den verstorbenen Kaufmann August Frensel hier, haftend auf den im Grundbuche von Drosa Bd. 11. Bl. 23 und 24 eingetragenen, jeßt dem Kossathen Ferdinand Hartlicb da- selbst gehörigen Grundstücken, beantragt. , Es werden die Inhaber der gedachten Urkunden hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf Mittwoch, den 31. Januar 1883, : früh 9 Uhr, im Herzogl. Amtsgericht, Zimmer Nr. 15, hierselbst, anberaumten Aufgebotstermine zu er- scheinen, ihre Rechte anzumelden und die betreffenden Urkunden vorzulegen, widrigenfalls auf Antrag der genannten Antragsteller die Kraftloserklärung der Ur- kunden ausgesprochen wird. Urkundlich unter Gerichtssiegel und Unterschrift. Coethen, 20. Juni 1882 (1, 8) Herzogli Anhaltishes Amtsgericht. I. Gust. Holzmann. [33106] Ausfertigung. Aufgebot.

Simon Dürr, lediger Bauer von BVöttigheim, ist seit 1846 nach Amerika ausgewandert und seitdem verschollen. Auf Antrag der Erben ergeht die Aufforderung

1) an den Abwesenden, spätestens im Aufgebots-

termine

Montag, den 30. April 1883,

_ Vormittags 9 Uhr, persönli oder \ch{riftlich bei Gericht si an- BENODER widrigenfalls er für todt erklärt wird;

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotstermine wahrzunehmen ;

3) an alle Diejenigen, welche über das Leben des Verscyollenen Kunde geben können, Mit- theilung bierüber bei Gericht zu machen.

Marktheidenfeld, 10, Juli 1882, Königlicbes Amtsgericht. S Dereser.

Gemäß der 88. 187 und 825 der R. C. P. O. bringe ih vorstehendes Aufgebot zur allgemeinen Kenntniß, Marktheidenfeld, 19. Juli 1882,

Der Königlicbe Gerichts\chrciber.

Lermer.

[33091] Aufgebot.

Der Rechtsanwalt Hülsemann hier als geri{tlich bestellter Kurator für den mit unbekanntem Aufent- balte abwesenden Christian Heinrih Eschrih aus Marliéhaufen, geboren am 12, Januar 1826, Sohn des weiland Christian Friedrid Eschrid und dessen EGhefrau, weiland Catharine Eschrich, geborene Mad- den, zu Marlishausen, hat die Einleitung des Auf- gebotsverfahrens behufs Todeserklärung seines ge- nannten Kuranden beantragt. Nachdem derselbe

den Beklagten zur mündlicen Verhandlung des

glaubhaft gemacht hat, daß besagter Christian Hein-

merhafen aus verlassen babe, um nach Amerika aus- zuwandern, und unter dem 1. November 1850 zum leßten Male an seine Angehörigen geschrieben, seit- dem aber verschollen sei und feinerlei Nacbricht über seinen Verbleib, sein Leben oder cinen Tod, oder darüber, daß er verheirathet gewesen und daß Kin- der von ibm vorhanden scien, an seine Angebörigen oder an ihn felbst gelangt sei, ergeht daher hiermit an Chriftian Heinrich Eschrih sowie an Jeden, welcer auf die Natlassenschaft desselben Ansprüche aus irgend einem Grunde erheben zu können glaubt, die Aufforderung, spätestens in dem auf den 15. Januar 1883, früh 11 Uhr, vor der unterzeichneten Behörde anberaumten Auf- gebotstermine zu erscheinen und seine vermeintlichen Rechte anzumelden, widrigenfalls Christian Heinrich CEschrib für todt erklärt und die einen Werth von etwa 400 G repräsentirende Verlassenschaft desselben, denjenigen Personen, welche sih melden und als die nächsten geseßlichen Erben des Verschollenen legiti- miren unter Aus\{luß aller ausgebliebenen unbe- kannten Interessenten ohne Kaution erb- u,.d eigen- thümlih ausgeantwortet werden wird. Arustadt, den 10. Juli 1882, Fürstlich Schwarzb. Amtsgericht. II. Abtheilung. gez. L. Wachsmann. Veröffentlicht : Arnstadt, den 10. Juli 1882, Der P des ee, Amtsgerichts : üller.

[33105] Ausfertigung. Aufgebot. Michael Herbert von Karbach is vor 30 Jahren nach Amerika ausgewandert, und ist seitdem von ihm und seiner Ehefrau Anna Maria, geborenen Meg, später verehelicht an den Cigarrenmacher Johann Josef Haase, und deren Nachkommen nichts dekannt

geworden. Auf Antrag der Erben ergeht die Aufforderung

1) an die Abwesenden, spätestens im Aufgebots- termine

Montag, den 30. April 1883, Vormittags 9 Uhr, persönlich oder scriftlich bei Gericht si an- zumelden, widrigens fie für todt erklärt werden ;

2) an die Erbbetheiligten, ihre Interessen im Aufgebotstermine wahrzunehmen;

3) an alle Diejenigen, welche über M8 Leben der Verschollenen Kunde geben können, Mit- theilung hierüber bei Gericht zu macen.

Marktheidenfeld, 10. Juli 1882. Königlicbes Amtsgericht.

Dereser. Gemäß der 88. 187 und 825 der R. C. P. O. bringe ich vorstehendes Aufgebot zur allgemeinen Kenntniß. : Marktheidenfeld, 19. Juli 1882,

Der Königliche Gerichts\creiber: Lermer.

[32771] Aufgebot.

Der Gemeindevorsteher und Kotbsaß Heinrich Müllèr in Bentierode hat als Eigenthümer des da- slb sub No. ass. 2 belegenen Kleinkothhofes das Aufgebot der Schuldurkunde vom 16. November 1786 inhalts deren auf dem sub No. ass. 2 zu Ben- tierode belegenen Kleinlothhofe nebst Zubehör ein Hypotkbekkapital zu 50 Thlr. Conv. Münze sammt Zinsen zu 5 ‘/o zu Gunsten der hinterlassenen Kinder weiland Ackecrmanns Conrad Pages zu Dankelsheim eingetragen ist, beantragt, auch glaubhaft gemacht, daß die Tilgung dieser Forderung bercits vor dem 1. Oftober 1878 geschehen und der Inhaber dieser Schuld- und Pfandurkunde unbekannt ist.

Es werden daher der unbekannte Inhaber der Urkunde und Alle, welche auf die fraglice Hypothek Anspruh machen, aufgefordert, spätestens in

dem auf den 17. März 1883, Vormittags 10 Uhr. vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstermine ihre Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Hypothek- urkunde dem Eigenthümer gegenüber für kraftlos er- klärt, die Hypothek aber gelö\{t werden wird. Gandersheim, den 8. Juli 1882. Herzogliches Amtsgericht. gez. H. Wegmann. Zur Beglaubigung: Bremer, Gerichts\chreiber.

[33114] Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge- bracht, daß das Zweig-Hypotheken-Dokument vom 21. September 1869 über cine Theilpost von 1000 Thlr., welche von den auf dem der Frau Chr. Legel gehöri- gen, în der Oranienstraße Nr. 14 hierselbst belegenen, im Grundbuche von der Luisenstadt Band 48 Nr. 2333 eingetragenen Grundstücke in der III. Abthei- lung unter Nr. 2 haftenden 8000 Tblr. durch Ver- fügung vom 23, September 1869 abgeschrieben und durch Verfügung vom 26. Oktober 1875 auf den Rentier Herrmann Legel umgeschrieben ist, durch Urtel des hiesigen Königlidben Amtsgerichts T, vom 11, Juli 1882 für kraftlos erklärt worden ist. Berliu, den 11. Juli 1882, S Hoffmann, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts T. Abtheilung 54.

[33111] Oeffentliche Bekanntmachung.

Der hiesige frühere Gerichtsvolzieher August Großfkurth ift seit dem 1. März d. I. mit Pension in den Ruhestand getreten und ist behufs Rückgabe der von ihm bestellten Dienstkaution zu 600 4 auf Antrag das Aufgebotéverfahren eröffnet. Alle Diejenigen, welche Ansprüche und Rechte an der ge- daten Dienstkaution zu haben glauben, missen solde bei Meidung der Ausschließung spätestens im Termine den 27, Oktober d. Z., Vormittags 10 Uhr,

bei dem Fürstlichen Amtsgeriht Abth. 1, anmelden und begründen.

Arolsen, 22, Juni 1882, Fürstliches Amtsgericht. (Unterschrift.)

rich Eschrih im Jahre 1850 Deutschland von Bre-

Aufgebot. Das Sparkassenbub der Kreisspar- kasse zu Neustadt Wpr. Nr. 544 über 43 M 95 S dreiundvierzig Mark fünfundneunzig Pfennige ausgefertigt für die minorenne Pauline Potratki zu Eichenberg ift angebli verloren gegangen und soll auf den Antrag des Vormundes der Vorgenannten, Eigenthümers Johann Ziemann aus Jellenschebütte zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisirt werden. Es werden daher der Inhaber des Buches, fowie Diejenigen, welche irgend ein Anrecht an daf- selbe zu haben vermeinen, aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine, den 8. Dezember 1882, Vorm. 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte, Terminsg- zimmer Nr. 10, ihre RNete anzumelden, erstere auch das Sparkassenbuch vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung desselben erfolgen und an dessen Stelle für die minderjährige Pauline Potratki ein neues angefertigt werden wird. Neustadt Wpr., den 11, Mai 1882, Königliches Amtsgericht.

[33109] Gütertrennungsklage.

Die Chefrau des- Gastwirths Ferdinand Frohn, Agnes, geb. Ruland, zu Hersel, vertreten durch Rechtsanwalt Hellekessel zu Bonn, klagt gegen ihren genannten Ehemann 2. Frohn zu Hersel wegen Gütertrennung mit dem Antrage auf Auflösung der zwischen den Parteien bestehenden ehclichen Güter- gemeinschaft.

Zur mündlichen Verhandlung tes MNechts\treits vor der I1. Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Bonn ift Termin auf den 30. November 1882, Vormittags 10Uhr, bestimmt. :

; : Donner, Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts.

[33070] Jm Namen

I des Königs! In der Bathe’schen

Aufgebots\ache 8D

erkennt auf den Antrag des Bauergutsbesitzers Wil-

helm Miericke zu Paaren i./Gl. das Königliche

Amts8geriht zu Nauen durch den Amtsrichter Schultze

am 11. Juli 1882 für Recht: 1 Die Hypothekendokumente, welche gebildet sind für den Bauern Friedrich Wilhelm Bathe über die auf dem im Grundbuche von Paaren Band I. Seite 1 in der III. Abtheilung

1) sub Nr. 5 eingetragenen 650 Thaler, beste- bend aus dem Kaufvertrage vom 25. Februar 1832, Hypotheken\chein vom 28. Februar 1832 nnd Ingrofssationsnote,

2) sub Nr. 6 eingetragenen 250 Thlr., bestehend aus der Schuldverschreibung und dem Hypo- thekenschein vom 25. Mai 1840 sowie În- grossationsnote,

3) sub Nr. 7 eingetragenen 300 Thlr., bestehend aus der Schuldverschreibung vom 10. Juli 1848, Hypothekenschein vom 16. Juli 1848 und Ingrossationsnote,

4) sub Nr. 8 eingetragenen 400 Thlr., bestehend aus der Sculdverschreibung, Hypothekenschein und Ingrossations8note vom 17. April 1857,

werden für kraftlos erklärt. Die Kosten werden dem Antragsteller auferlegt. __ gez. Schulte.

Verkündet am 11. Juli 1882. Dahlenburg, als Gerichts chreiber. Veröffentlicht :

Nauen, den 12. Juli 1889. i C E, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

Verkäufe, Verpachtungen, Submissionen 2e.

[30821]

Die im Kreise Samter belegene Königliche Do- mäne Albrechtshof, ca. 16 km von der Kreisstadt und Eisenbahn-Station Samter und ca. 12 km von der Stadt Pinne entfernt, soll auf 18 Jahre von Iobannis 1883 ab im Wege des öffentlîGen Auf- gebots anderweit verpachtet werden, zu welchem Be-

hufe wir auf Donnerstag, den 10. August d, JISs.,

Vormittags 11 Uhr, in unserem Sihßungszimmer Termin anberaumt haben.

Die Domäne besteht aus den Vorwerken Albre{ts- hof und Preußenhof mit einem Gefammt-Flächen- inhalt von 502,807 ha,

Das festgesetzte Pachtgeldér-Minimum beträgt jähr- lid 10500 X Die Pachtkaution ist auf 3500 6 und der Werth des Vieh- und Wirthschafts-FInven- tariums, mit welchem die Pacbtstücke mindestens be- seßt zu halten sind, auf 45000 K festgesetzt.

Jeder, der \ich beim Bieten betheiligen will, hat sib vor dem Termin bei dem Lizitations-Kommissa- rius Regierungs-Assessor Buck über den ecigenthüms- lichen Besiß eines disponiblen Vermögens von 90 000 Æ, sowie über seine landwirthschaftliche und sonstige Qualifikation auszuweisen.

Die übrigen Pachtbedingungen und die Lizitations- regeln, sowie die Karten, Register, Auszüge aus der Grundsteuermutterrolle und das Gebäude-Inven- tarium können vor dem Termine sowohl in unserer Domänen-Registratur während der Dienststunden als au auf der Domäne Albre{tshof bei dem jeßigen Pächter Ober-Amtmann Student eingesehen werden, welcher na vorheriger Anmeldung auc die Besich- tigung der Pachtobjekte gestatten und sonstige Aus- kunft ertheilen wird,

Posen, den 3. Juli 1882,

Königliche Regierung, Abtheilung für direkte Steuern, Domänen und Forsten,

Freiwald.

Pferdeverkauf. Am Mittwoc, den 26. ult d, J, Mittags 1 Ubr, soll eine Anzahl, für Königliche Landgestütszwecke nicht mehr geeigneter, anderweit noch brauchbarer Hengste, im hiesigen Reithause öffentli meistbietend verkauft werden. Verkaufs- listen können vom 20. Juli cr. ab aus dem Bureau des Landgestüts bezogen werden. Celle, den 4. Juli 1882, Der Landstallmeister,

Pferde-Auktion. Am 831, dieses Monats, Vormittags 10 Uhr, kommen auf dem biesigen Ge- stüthofe ca. 12 ausrangirte Beschäler meistbietend n Baarzahlung zur Versteigerung, Labes, den

ege g Juli 1882, Der Landstallmeister, v. Sch{lütter.

173312 aal, September a. €e., Vormittags 10 Uhr, soll im Gasthofe zu Lauchstädt aus der Gutsforst Laucbstädt der ctwa 120 jährige kfieferne Be- stand auf ecincr Fläche von circa 63 Hect. unter den im Termin bekannt zu machenden oder vor dem- selben zu erfragenden Bedingungen öffentli meist- bietend verkauft werden. fégt Lauchstädt b. Woldenberg N./M., den 20, Juli

1882. Die Gutsherrsthaft.

{33117] Königliche Militär-Eiseubahn, Bekanntmachung.

Die Lieferung von ca. 139 Tonnen Querschwellen aus Flußeisen und ca. 8,5 Tonnen Kleineisenzeug fol im Wege der Submission vergeben werden. Offerten mit der Aufschrift: „Submission auf Lieferung von Querschwellen aus Flußeisen“ find an die Betriebs-Abtheilung der Königlichen Meilitär-Eisenbahn in Schöneberg bei Berlin bis zum 4. August cr., Vormittags 11 Uhr, einzureichen. Die Lieferungsbedingungen sind an ge- nannter Stelle einzusehen rejp. gegen Kopialien zu beziehen. Offerten, welce nicht mit obiger Aufschrift versehen oder unfrankirt sind, werden nicht berück- sidtigt. :

S Nuutbers, den 20. Juli 1882.

133118 Bekanntmachung. | Vie ‘aier der für die hiesigen Garnison- Anstalten erforderlihen hölzernen Ütensilien, ver- anslagt auf 1434 46 50 5 sollen im Wege der Submission vergeben werden, i: i Die Bedingungen und Kostenanshlag können im Büreau der unterzeichneten Garnison-Verwaltung eingesehen und versiegelte, mit entsprechender Auf- {rift versehene Dfferten bis zum j Mittwoch, den 26. Juli cr., Vormittags 11 Uhr, ‘daselbst abgegeben werden. Bedingungen und Kosften- anschläge können auch gegen Erstattung der Kopialien von hier bezogen werden. i Brandenburg a. H., den 20. Iuli 1882. Königl. Garnison-Verwaltung.

[31966] Bekanúntmathung, /

Die Herstellung der beim hiesigen neuen Infanterie- Kasernement erforderlichen Trauf-, Trottoir-, Hofs-, und Strafßendammpflasterungen mit iron bþbricks resp. Kopfsteinen foll in drei getrennten Loosen zu 15344,29 M. resp. 16 212,95 4/6 und 7661,72 1. im Wege der öffentlichen Submission

Donnerstag, den 27. d. Mt3,, Vormittags 11 Uhr,

‘im Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung Münz-Kaferne, Große Johannisstraße Nr. 82 verdungen werden. 5 j

Die Bedingungen, Kostenansbläge und Zeichnun- gen liegen ebendaselbst während der Dienststunden zur Einsicht aus. l

Altona, den 13. Iuli 1882,

Königliche Garnison-Verwaltung.

Königliche Eisenbahn-Direktion (rechtsrhei- nische). Submission. Die Anfertigung und Liefe- rung von 2017 Tonnen Schienen aus Flußstahl, 100,60 Tonnen Innenlashen aus Flußstahl, 96,11 Tonnen Außenlaschen aus Flußstahl, 37,80 Tonnen Laschenbolzen, 38,96 Tonnen Haknägel, 69,76 Ton- nen Unterlageplatten, 99 Tonnen Zungenschienen aus FSlußstahl, 180,67 Tonnen Herzstücken aus Flußstabl Tol vergeben werden. Lieferungsbedingungen und Zeichnungen liegen bei unterzeichneter Dienststelle, Trankgasse 13, hierselbst, zur Einsicht aus, können auch gegen frankirte Cinsendung von 75 -Z für Laschen, 2 4 für Herzstüclkke und je 50 „Z für das übrige Material portofrei von derselben bezogen werden. Mit entsprechender Aufschrift versehene, vershlossene Offerten sind bis zum 7. August cr. der unterzeichneten Dienststelle portofrei einzureichen. Die Eröffnung der eingegangenen Offerten erfolgt im Beisein etwa erschienener Submittenten am 8, August 1882, Vormittags 10 Uhr, im Geschäfts- lokal, Trankga\sse Nr. 13, hierselbst. Cöln, den 19, Juli 1882, Materialien-Bureau.

[32943] Bekanntmathung. 5

Der während der diesjährigen Herbst-Uebungen der Truppen der 7, Division noch ungefähr erforder- lide Bedarf an Verpflegungs-Artikeln für die Mannöver-Magazine Coswig, Wittenberg, Hunde- luft, Nedliz, Gloine, Burg und Genthin pro 24. August bis 21. September cr. von circa 1349 Centner Heu, 1574 Centner Fouragestroh, 3087 Centner Lagerstroßh, 624 Raummeter Biwaksholz, 424 Centner MRindfleisb, 104 Centner Speck, 2605 Centner Kartoffeln, 49 Centner Reis, 43 Centner Graupen, 248 Centner Erbsen, 8 Centner Linsen, 72 Centner Salz, 43 Centner Kaffee, ferner die Uebernahme der Magoz'nuirung und Distribuirung der aus fiskalishen Magazinen hberanzuziehenden 4600 Gentner Hafer, 2038 Centner Brod, 65 Centner Präserven und 63 Centner Zwieback, sowie der Landtransport der 4 Mena taa Artikel von den zunächstliegenden Eisenbahnstationen na den bezüglihen Magazinen und der Rüktransport etwaiger Restbestände nah den qu. Eisenbahn- stationen soll

im Wege der Geueral-Entreprise - sier gestellt werden. Behufs Verdingung dieser Lieferungen und Leistungen wird am Sonnabend, den 5. August er, Vormittags 9 Uhr, im Bureau der unterzeicbneten Intendantur RKaiser- straße Nr, 87 hierselbst woselbst die Lieferungs- Bedingungen, welche gegen Erstattung der Kopialien aub von hier aus bezogen werden können, in den Wochentagen Vormittags von 8 bis 1 Uhr zur Ein- siht ausliegen, ein Termin abgehalten.

Qualifizirte und kautionsfähige Unternehmer wer- den aufgefordert, ihre Offerten rechtzeitig, portofrei und versiegelt, sowie mit der deutlichen Aufschrift „Offerte auf Manöver-Lieferung* verschen, bis zum Beginn des Termines an die unterzeinete Inten- dantur einzusenden. Die Offerten müssen bestimmt angeben : die Preise in Zahlen und Worten, den Vor- und Zunamen des Submittenten und dessen Wohnort. J

Gleichzeitig soll aub iw genannten Termin die Gestellung der zur Anfuhr der Verpflegungs- 2c.

Kantonnements beziehungsweise Biwaks erforder- liben 200 einspännigen und 770 zweispännigen Wagen, für jeden Magazinort für {ih verdungen werden und sind in den hierauf abzugebenden beson- deren Offerten die Preise für ein- und zweispännige Wagen pro Tag und Magazinort, für welchen die Gestellung erfolgt, anzugeben. Die bezüglichen Be- dingungen über qu. Vorspann-Gestellung sind glei wie die obengedachten Lieferungsbedingungen hier aus- geleat und diesseits zu beziehen.

Magdeburg, den 18. Juli 1882.

Intendantur der 7. Division.

[33049]

Die Lieferung des etwa 1 549 000 k- betragenden Bedarfs an westfälishen Steinkohlen für die zum Ressort der Kaiserlichen Intendantur der Marine- Station der ODstsee gehörigen Lokal-Verwaltungen zu Kiel und Friedrichsort foll im Wege der Sub- mission rerdungen werden. E Offerten sind versiegelt und mit der Aufs{rift : „Submission auf Steinkohlen- Lieferung“ versehen bis zu dem am

4. August d. J., Vormittags 11 Uhr.

im Bureau der unterzeichneten Verwaltung, Carl- straße Nr. 27, anstehenden Termine hierher einzu- reichen, woselbst auch die Bedingungen vorher zur Einsicht ausliegen.

Kicl, den 20. Juli 1882.

Kaiserliche Marine-Garnison-Verwaltung.

[33125] Die Lieferung von: ;

729 Halsbinden in 2 verschiedenen Breiten, :

648 Unterbosen für Infanterie von Callicot mit

doppelter Kette,

164 Paar Lederhandschuben,

809 Hemden, :

1400 m Futtercallicot, 75 cm breit,

2592 Drillich, 84 bezw. 75 em breit,

2 Helmen mit Schuppenketten und Kokarden für Pionier-Feldwebel,

196 desgleichen für Pioniere, L

1 desgleichen für Lazareth-Gehülfen,

200 Leibriemen mit verschiebbarer Säbeltasche

von lohgarem Leder,

200 verschiebbaren Säbeltaschen,

156 Leibriemen-Sch{[lössern,

19 {malen Säbelkoppeln von {warzlohgarem Leder, 11 Feldflascen, i: 142 Säbeltroddeln für Unteroffiziere, 418 desgleichen für Gemeine, i 9 Faustriemen für Train-Unteroffiziere, 7 desgleichen für Train-Gemeine, 80 Büchsenriemen, 566 Kochgeschirrriemen, 20 Tornistern, | 20 Paar Tcrnisterriemen, 2 SVOIeN, 5 Kaffeemühlen, _ soll im Wege der Submission vergeben werden. Die der Submission zu Grunde liegenden Bedin- gungen, ebenso die Proben, sind im Geschäftlokal des Bataillons zur Einsicht ausgelegt. Die Bedin- gungen können auch gegen Erstattung der Kopialien bezogen werden.

Offerten mit Preisangaben franko Straßburg sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: . „Submission auf Bekleiduntgs-Materialien 2c. bis zum 5. August d. J, Nachmittags 4 Uhr, einzureichen. : : :

De die mit Preisangaben nicht versehen sein dürfen, sind bis 2. August d. I. einzusenden.

Die Stoffproben müssen die völlige Breite haben 1d F m lang geschnitten sein. l Van der Offerte ist die Anerkennung der Liefe-

rungsbedingungen auszusprechben.

Straßburg i. E., den 18, Juli 1882,

Pionier-Bataillon Nr. 15. [32765] Bekanntmachung.

Behufs öffentliher Verdingung des Bedarfs an

leis, Viktualien, Bivaksholz, Lagerstroh und Raucbfourage, des Transports von Prâäserven, Hafer und Brot von den betreffenden Eisenbahnstationen 2c. in die Kantonnements-Magazine, sowie der Maga- zinirung und Verausgabung dieser Verpflegungs- gegenstände für die Truppen der Königlichen 17. Di- vision während der diesjährigen Herbftübungen haben wir cinen Termin

auf den 31. d. Mt3., Vormittags 9 Uhr, im Bureau der unter- cihneten Bchörde, Orleausstraße Nr. 7, an- Leranmk, bis zu welchem Termin Unternehmer ihre Offerten versiegelt und mit der Aufschrift „Sub- missionsbedingungen auf 17 zig von Ma- növerbedürfnissen für die 17. Division“ porto- frei uns einsenden wollen. Auch können diese Offerten versiegelt bei den Magistraten zu Neubrandenburg, Neustrelivy, Stargard i. M., Friedland i. M.,, Woldegk i. M. und Boizenburg i. M. bis zum 28. d. Mt3., Abends, abgegeben werden. __

Die Bedingungen, deren Kenntniß in den Offerten anzugeben ift, liegen in unserem Geschäftslokal vom 20, d. Mts. zur Einsicht aus. Dieselben können au gegen Zahlung der Kopialien bezogen werden.

Die Offerten werden im Termin in Gegenwart der erschienenen Interessenten geöffnet.

Schwerin, den 18. Juli 1882, Königliche Jutendantur der 17, Division.

[32744] Bekanntmachung. Der Bedarf an Vorspann zur Heranfuhr der Lebensmittel und Bivouaksbedürsnisse aus den Ma- gazinen zu den Truppen für die ganze Dauer der diesjährigen Herbstübungen der Königlichen 17. Di- vision und zum Transport der Bagage am A D 12, und 13. September cr. foll im Wege des Vertrages sicher gestellt werden. S Der Bedarf tellt sih ungefähr: in Boizenburg vom 15. bis 29. August cr. auf 20 zweispännige Waagen, | in Neustreliß vom 15, August bis 7. Sep- tember cr. auf 230 zweispännige Wagen, l in Neubrandenburg vom 16, August bis 13, September cr. auf 410 zweispännige Wagen, in Friedland i. M. vom 2. tember cr. auf 70 zweispännige Wagen, in Stargard i. M. vom 1, tember cr. auf

bis 4, Sep-

bis 11. Sep-

Bedürfnisse aus dem Magazin in die Truppen-

in Woldegk vom 4. bis 12. Sevtemker cr. auf 10 einspännige Wagen und 460 zweispännige Wagen, bei Hinrichshagen am 8. September cr. auf . 10 einspännige Wagen und 15 zweispännige Wagen, : bei Bredenfelde am 8. September er. auf 10 einfpännige- Wagen und 15 zweispännige Wagen, : bei Canzow am 9. September cr. auf 10 einspännige Wagen und 15 zweispännige Wagen, bei Cölpin am 12, September cr. auf 39 einspännige Wagen und 60 zweispännige Wagen, bei Pragsdorf event. Sponholz am 13. Sep- tember cr. auf 39 einspännige Wagen und 60 zweispännige Wagen. Hierzu wird ein Termin auf den 31. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, in unserem Dienstlokale, Orleanssiraße Nr. 7, anberaumt, bis zu welcem Zeitpunkt Unternehmer ihre Offerten versiegelt und mit der Aufschrift „Submissions Offerte anf Vorspann“ versehen, portofrei an uns einsenden wollen. l : Auch können dieselben versiegelt an die Magi- \trate zu Boizenburg, Neubrandenburg, Neustrelitz, Stargard i. M., Friedland i. M. und Woldegk i. M. bis zum 28. d. Mts., Abends, eingesandt werden. Die Bedingungen, deren Kenntniß in den Offerten anzugeben ist, sind bei der unterzeichneten Behörde zur Einsicht ausgelegt; diesclben können auc gegen Zahlung der Kopialien bezogen werden. Schwerin, den 18. Juli 1882. 2 Königliche Jntendautux der 17. Divifion.

[32743] Bekanntmachung.

Der Bedarf an Fourage in den einzelnen Marsch- quartieren für die von den Garnisonen nah dem Manöverterrain marscbirenden und von diesem in die Garnison zurückehrenden, an den „diesjährigen Herbst-Uebungen der Königlichen 17. Division theil- nehmenden Kavallerie- und Artillerie-Truppentheile soll im Wege des Vertrages sicbergestellt werden. Hierzu wird ein Termin auf den 31. d. Mt3., Nathmittags 3 Uhr, in unserem Dienstlokale, Orleansstraße Nr. 7, anberaumt, bis zu welchem Zeitpunkt Unternehmer ihre Offerten versiegelt und mit der Aufschrift „Submissions-Offerte auf

Fourágeliéferung“ portofret uns einsenden wollen- Auch fönnen diese Offerten versiegelt bei den Magistraten zu Neubrandenburg, streliz, Star- gard i./M., Friedland i./M., WolBegk i. /M. und Boizenburg i./M. bis zum 28. d. Mts. Abends ab- gegeben werden. S

Die Bedingungen, deren Kenntniß in den Offerten zu bescheinigen ist, sind bei der unterzeihneten Be- hörde zur Einsicht ausgelegt. Auch können dieselben gegen Zahlung der Kopialien bezogen werden.

Schwerin, den 18. Juli 1882. L

Königliche Jutendantur der 17. Division.

[18405] Bekanntmachung. ;

Die sämmtlichen noch im Umlaufe befindlichen Kreisobligationen des Kreises Colberg-Cörlin werden den Inhabern derselben hierdurch zum 1. September d. J. mit dem Bemerken gekün- digt, daß der Nennwerth von dem gedachten Tage ab bei dem Bankier Wm. S{lutow in Stettin unter Nückgabe der betreffenden Obligationen und der zu dieser Zeit noch nicht fälligen Zinscoupons nebst Talons abzuheben ist. Fur die fehlenden Zinscoupons wird der Betrag vom Kapital in Abzug ebracht.

E Die oben gedachten, hierdurch gekündigten Kreis- obligationen sind nach den Büchern der hiesigen Kreis-Kommunalkasse folgende: Bon der ersten Emission vom 23. August 1879.

Litt. A. Nr. 1 bis 59, 61 bis 80, 82 bis 98,

100 bis 107, 109 bis 130, 132 bis 143, 145 bis 218, 220 bis 235, 237 bis 241, 243 bis 272, 274 bis 285, 287 bis 300 über je 200 M : t Litt. B. Nr. 1 bis 75, 78 bis 92 94 bis 156, 158 bis 165, 167 bis 176, 178 bis 209 über je 500 A.

Litt. C. Nr. 1 bis 27, 29 bis 40 über je 1000 A

Bon der

ziveiten Emission vom 18. Dezember 1879.

Litt. A, Nr. 1 bis 97, 99 bis 112, 114 bis 120, 122 bis 180, 190 bts 153, 190 DIS 179 181 bis 279, 281 bis 285, 287 bis 292, 294 bis 300 über je 200 M E /

Litt. B. Nr. 1 bis 25, 27.bis 45, 47 bis 51,53 bis 78, 80 bis 116, 118 bis 132, 134 bis 206, 208 bis 218 und 220 über je 5004

Litt. C. Nr. 1 bis 7, 9 bis 50 über je 1000 M

Colberg, den 20. April 1882, L Der Kreisausschuß des Kreises Colberg-Cörlin.

v.-Naßmer.

[821 Dette Publique Ottomane Consolidée.

Revenmus concédés par Ll’iradé Impérial du S8./20. Décembre 1881.

MOIS DE JUIN 1882

__Recettes Nettes

Impôts Recettes |

Piastres

[Fra

l’Adm. | |_ Centrale |__ |

| Piastres

| du ler des mois | Janv, aut antérieurs| 30 Juin 1882

S PAYÉS

PAE Recettes Nettes

L —|—

U E

Equiya- | lent en e i | Liv. Taurgq. |

Piastres

7.090.893 5.681.651 923.480 892.670 145,328 419,670

Tabac

Sel Timbre Spiritueux Pêcheries Soie

| |

|

|

14.731.400 | 142.128 743.686

| | 601.558 | |

15.153.692

Tribut de la Bulgarie, rem- placé jusqu'à fixation par L, T, 100.000 à préleyer sur la Dîme des Tabaecs,

Excédant .des revenus de Chypre, remplacé par L, T. 130,000 sur solde de la dîme des tabacs ou traites gur la Douane.

Redevance de la Ronumélie Orientale, à partir du ler Janvier 1882

Droit sur le Tumbéki traites sur la Douane.

Parts contribntives de la Serbie, du Monténégro, de la Bulgairie et de la Grèce.

Agio sur la conversion de Monnaies

en

14.731.400 142.128 | 601.558 | 743.686

| |

| l | Î |

di E o Ti M

15.153.692 !

14.731.400 | 142.128 } 602.391 | 744,535

lIradé Art, X, 8. IL Dette consolidée ,

Deposé à la Banque Impériale Ottomane en À convertir .

caiss8e à l'Administration Centrale én

À convertir ,

En

Les fractions de Pour

róduites au pair.

Stamboul, le 1,/13. Juillet 1882,

[30412]

(33.6339 kohlens, Natron in 10,000

in B

270 zweispännige Wagen,

Sommes versées à valoir sur les obligations prévyues par Sommes transmises en Europe pour le service de la

Deposé à la Banque Impériale Ottomane en or effffectif .

Piastres Liv. Turg. |

498.385 | 125.598 | monnaies

14.615,105 120.291

En caisse à l’Administration Centrale en or effectif, .

monnaies

26.501 261 744.535

NB. Les piastres des recettes sont au tarif; les piastres en monnaies à convertir sont; jastres et de L. T. e Conseil d’Administration.

s80nt, 8upprimées,

Le Président : G. AUDABDE.

e Natürlicher “E

InCT Sauerbrunn!

hervorragendster Repräsentant der alkalischen Sänerlinge

Thbeilen) erhöht alljährlich seinen be-

währten Rnf als HWeilquelle& nnd bietet ausserdem das Vortreflichste díätetische Getränk, insbeao:dere während der Sommermonate, Depdôts in allen. Mineralwasser-Handlungen.

M, F, L. Industric-Direcsion

lim (Böhmen).